Archive for wien

Essen jagen: Obdachlose aus Ungarn in Wien

Armutsmigration in Europa ist nicht vorgesehen

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DIY MAY DAY: 1. Mai selbst-geMacht « ~MAYDAY! WIEN

!! verbreiten erwünscht!!

May Day Call: Aufruf

DIY MAY DAY: 1. Mai selbst-geMacht.

Kreativ, Demonstrativ, Recht auf Stadt!!!

Eure Stimme ist gefragt!
Euer Mitwirken ist notwendig!

Einladung zum nächsten May Day Treffen am 28.3.2013 um 19h in der OeH der
Bildenden Künste am Schillerplatz 1, 1010 Wien.

Inhaltliche Beiträge, Initiativen, Aktions- und Kreativformen sind
willkommen!

Wir wollen auf vielfältige Art und Weise durch die Strassen ziehen!
May Day bietet Gelegenheit unzählige Brennpunkte der Stadt sichtbar zu
machen und zu verknüpfen.
Seit 1890 wird May Day international demonstriert und zeigt
gesellschaftliche Konflikte und Missstände zum Thema Arbeit auf!

Präkariat, Kulturarbeit, Asyl, Migration, Bleiberecht und Arbeitsmarkt/
Zugang, Unterdrückung und Repression, Umverteilung, Wohnung und Miete,
Ich-Ag: Work for yourself, Post-Occupy, Sustainable Living,
Queer-Feminismus, Anti-Patriachat, Intersektionalität

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Photo & Videoblog | Evo Moralez – Pressekonferenz in Wien

Evo Moralez, der bolivianische Präsident war am Montagabend zu einer Pressekonferenz im Presseclub Concordia erschienen. Warum genau er gekommen war und was er zu sagen hatte, gibts in den nächsten WienTV Nachrichten.

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WildUrb – Gemeinsam GASSI GEHEN.

Was gibt es Schöneres, als gemeinsam mit anderen Hundefreunden und ihren Wuffs gemeinsam im wilden Gassirudel wandern zu gehen?

lesen und anmelden via WildUrb – Gemeinsam GASSI GEHEN..

13.03. Aktionstag: Rettet Menschen nicht Banken! Stephansplatz Wien

Mittwoch,

13. März 2013

15:00 bis 16:00

Wo: Stock im Eisen Platz / Stephansplatz

Wien

Für einen europäischen Frühling!

Dieser europäische Aktionstag richtet sich gegen den EU-Gipfel am 14. und 15. März in Brüssel, bei dem sich die europäischen Regierungschefs versammeln, um das EU-Krisenmanagement weiter zu verschärfen. Überall in Europa kämpfen Menschen gegen diese Politik – mit Streiks, Demonstrationen, Aktionen, Versammlungen. Diese Kämpfe sind unsere Kämpfe. Wir verurteilen die gewaltsamen Versuche, sie zu unterdrücken.

Jetzt ist der Zeitpunkt für Solidarität über alle Grenzen, Branchen und Sektoren hinweg!

Komm zur Aktion!
Nimm einen Regenschirm (intakt oder kaputt) mit!

Aktion: Die “Rettungsschirme” retten die Banken und nicht die Menschen (wie versucht wird uns über die Massenmedien und Politik weis zu machen)
Szene/Bild: “normal” gekleidete Menschen haben einen kaputten/zerfledderten Schirm in der Hand, bei dem es (wenn es regnet) durchregnet; “Banker” in Anzug und Krawatte haben die guten, sie vor dem Regen schützt

Mehr Infos zu Aktionen, auch in den Bundesländern unter: http://www.unsereuropa.at/veranstaltungen/1303-europaeischer-aktionstag.html

Homepage des “European Spring” – Aktionstages: http://www.foraeuropeanspring.org/

Sei dabei und zeig dich solidarisch!

Für ein Europa der sozialen Sicherheit
Weg mit dem Sparpaket! Recht auf Nahrung, Wohnen, Gesundheit, Bildung und ein erfülltes Leben im Alter.

Für ein Europa der menschenwürdigen Arbeit
Arbeit gerecht verteilen und entlohnen.
Recht auf Bildung und Arbeit.

Für ein ökologisches Europa
Sicherung der Lebens- und Überlebenschancen aller Menschen weltweit, vor
allem für die kommenden Generationen.

Für ein Europa der Geschlechtergerechtigkeit
Gleiche und faire Löhne für Frauen und Männer.
Gerecht verteilte Möglichkeiten zur Beteiligung und Mitentscheidung, auch in Politik und Wirtschaft.

Für ein Europa der demokratischen Mitbestimmung
Demokratisierung der weltweit dominierenden Institutionen und Strukturen, z.B. demokratische Kontrolle der Zentralbanken.
Die Menschen entscheiden, nicht die Märkte.

Eine anderes Europa ist möglich!

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Smart Meter-Pilotprojekt in Wien startet | Future | futurezone.at: Technology-News

Wien Energie startet im Mai 2013 ein Pilotprojekt mit intelligenten Stromzählern. Insgesamt werden rund 3000 Haushalte in Wien, Niederösterreich und dem Burgenland mit den neuen, digitalen Zählern ausgestattet. Ab Freitag können sich zudem 200 technikaffine Menschen für das Pilotprojekt bewerben. Wien Energie will vor allem viel in die Sicherheit ihrer Systeme investieren.

via Smart Meter-Pilotprojekt in Wien startet | Future | futurezone.at: Technology-News.

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Eins zu eins – Protestsongcontest fm4.ORF.at

Sieger der Herzen waren aber mit Sicherheit die refugees of the vienna refugee camp, die uns mit ihrer Liebesballade an Wien und ihren politischen Forderungen den emotionalsten Moment dieses Abends geliefert haben.

lesen via Eins zu eins – fm4.ORF.at.

Neue Zutrittsliste der Caritas zur Votivkirche – Daniel Hrncir

Veröffentlicht am 28.01.2013 Daniel Hrncir

Mit heute Abend hat die Caritas eine neue Zutrittsliste erstellt, bei der ungefähr 20 Asylsuchende ausgeschlossen wurden. Dies löste vor der votivkirche großen Unmut aus, welcher durch die einen vertreter der Caritas nicht gerade besänftigt wurde.

Kategorie

Nachrichten & Politik

Lizenz

Standard-YouTube-Lizenz

via Neue Zutrittsliste der Caritas zur Votivkirche – YouTube.

Youtube Clip für die Beendigung des Ökozids: www.respekt.net

Youtube Clip für die Beendigung des Ökozids: www.respekt.net.

Wir wollen einen kurzen Clip drehen, der die Sammlung der Unterschriften sowie die Inhalte und Ziele eines Ökozid-Gesetzes unterstützt und der Bewegung so bei ihrem Durchbruch hilft.

Die Dreharbeiten finden in ganz Wien an verschiedenen Standorten statt. Die Post-Produktion wird unser Team in Ihren jeweiligen Studios durchführen.

Projektstatus 28-1-2013

Formulierung
Finanzierung running
4.73%
Laufzeit:

noch 40 Tage und 06h 41m 56s

finanziert:
€ 130,-
offen:
€ 2.616,

via Youtube Clip für die Beendigung des Ökozids: www.respekt.net.

 

Sima: Wien sagt Nein zur Privatisierung der Wasserversorgung

“Dass nun mehrheitlich die EU-Parlamentarier dem Entwurf der sogenannten Konzessionsrichtlinie zugestimmt haben, zeigt, in welche Richtung es europaweit gehen soll. Konzerne sollen zukünftig über die Hintertüre bei öffentlichen Dienstleistungen für Bürgerinnen und Bürger mitschneiden”, so Sima.

lesen via Sima: Wien sagt Nein zur Privatisierung der Wasserversorgung.

Saubere Hände – Verein zur Bekämpfung von Amtsmissbrauch: Anzeige gegen Innenministerin Mag. Mikl-Leitner und Beamte des Einsatzes zur Räumung des Siegmund Freud Parks

Opens internal link in current windowDokumentationen erfolgen hier

Um keine Mißverständnisse aufkommen zu lassen. Die Polizei soll in keinem Fall an der Exekution geltenden Rechtes gehindert werden. Das setzt allerdings voraus, dass sich auch Beamte an geltendes Recht zu halten haben.

Der Art und Weise des Einsatzes zur Räumung des Siegmund-Freud-Platzes vor der Votivkirche läßt sich aber unserer Meinung nach kaum anders als “mutwillige schwere Sachbeschädigung” bezeichnen.

hier lesen +fotos via Saubere Hände – Verein zur Bekämpfung von Amtsmissbrauch: Anzeige gegen Innenministerin Mag. Mikl-Leitner und Beamte des Einsatzes zur Räumung des Siegmund Freud Parks.

no-racism.net: Fünf Wochen Proteste von Flüchtlingen – gegen rassistische Gesetze und rassistische Hetze

Die Caritas, die sich am Beginn des Protestcamps darauf beschränkte, Suppe im Camp vorbei zu bringen, schaltete sich ein, jedoch wurde schnell deutlich, dass die kirchliche Wohlfahrtsorganisation nicht auf der Seite der Flüchtlinge steht. Immer wieder wurde versucht, die Flüchtlinge zu einem Ende ihres Protests zu überreden und ihnen warme Unterkünfte und Essen angeboten.

lesen via no-racism.net: Fünf Wochen Proteste von Flüchtlingen – gegen rassistische Gesetze und rassistische Hetze.

We will rise! Demo gegen die Polizeiräumung unter fadenscheinigen Vorwänden und in Solidarität mit größten selbstorganisierten Protesten von AsylwerberInnen in der jüngeren Geschichte!

Samstag

29-12-2012; 16:30

WIEN

Treffpunkt:

Sigmund-Freud-Park

+++Bitte weiterleiten! / Please spread!+++
via We will rise! Demo gegen die Polizeiräumung unter fadenscheinigen Vorwänden und in Solidarität mit größten selbstorganisierten Protesten von AsylwerberInnen in der jüngeren Geschichte!.

Aus Anlass der brutalen Räumung des Protestcamps und der Verhaftung von zwei Refugeeaktivisten:

We will rise! Demo gegen die Polizeiräumung unter fadenscheinigen Vorwänden und in Solidarität mit größten selbstorganisierten Protesten von AsylwerberInnen in der jüngeren Geschichte!

Zeit: Samstag, 29.12., 16.30Uhr
Treffpunkt: Sigmund-Freud-Park (ehemaliges RefugeeProtestCamp).

Die Demo ist angemeldet! Route: Sigmund-Freud-Park – PAZ Rossauerlände – Innenministerium – Bundeskanzleramt – Votivpark

Kommt alle! Bringt Kochtöpfe mit! Gemeinsam sind wir stark und laut!

Darüber hinaus soll es auch in anderen Städten Solikundgebungen geben: Linz – Salzburg – München! We will rise!

http://refugeecampvienna.noblogs.org/

via We will rise! Demo gegen die Polizeiräumung unter fadenscheinigen Vorwänden und in Solidarität mit größten selbstorganisierten Protesten von AsylwerberInnen in der jüngeren Geschichte!.

» Die Unfreien » Florian Klenks Erkundungen «

Warum der Protest der Asylwerber in der Wiener Votivkirche wichtig ist. Und was der Kardinal nun tun sollte.

Mag schon sein, dass sich da ein paar Aktivisten in ihrer Protestpose gefallen. Mag schon sein, dass sie nicht sonderlich diplomatisch vorgehen, wo doch Caritas und Innenministerium auf Deeskalation setzen. Ja, manche der Forderungen tönen etwas naiv, andere überzogen. So ist es oft, wenn sich politisch Unerfahrene öffentlich engagieren.

Aber im Grunde haben die Leute in der Votiv-Kirche schon recht. Wir behandelt jene, die zum Zeitungsaustragen oder für einen billigen Fick im Prater gut genug sind, wie Sklaven. Das ist der alltägliche Skandal, der endlich wieder ein bisschen thematisiert wird.

lesen via » Die Unfreien » Florian Klenks Erkundungen «.

Flüchtlingscamp vor Votivkirche geräumt – über.morgen

Freitag gegen 4:00 Uhr Früh räumte die Polizei das Flüchtlingscamp im Sigmund-Freud-Park. In der Votivkirche befinden sich weiterhin 35 bis 40 Personen. Die Polizei sieht derzeit keinen Grund zur Räumung.

Eine Fotostrecke zur Räumung gibt’s hier

Mehr über die Räumung und die Forderungen der Flüchtlinge hier

Ein Kommentar zum Flüchtlingscamp auf Klenks Watchblog

via Flüchtlingscamp vor Votivkirche geräumt – über.morgen.

Flüchtlinge, die Forderungen stellen – Flüchtlingswohnheime – derStandard.at › Panorama

Eskalation gewünscht?

Zuletzt jedoch, am Freitag kurz vor dem runden Tisch, tauchten im Camp PolizistInnen wegen Anzeigen wegen der Wiener Kampierverordnung auf – Anzeigen, die von der Wiener Polizei selbst erhoben worden sind: Ein Vorgehen, das den – nach wie vor aufrechten – Demonstrationsfreiheitszusicherungen aus dem Innenministerium zuwiderläuft.

lesen via Flüchtlinge, die Forderungen stellen – Flüchtlingswohnheime – derStandard.at › Panorama.

Polizeieinsatz im RefugeeCamp vor heutigem “Asylgipfel”

By pressteam on December 21, 2012

UPDATE: 21.12.2012, 12:50 uhr

Nachdem die anwesenden Flüchtlinge in der Kirche Schutz suchen konnten, wurde der Polizeieinsatz abgebrochen. Es gab keine Festnahmen! UnterstützerInnen sind weiterhin aufgerufen in der Kirche vorbeizukommen und warme Getränke (wie Tee, Kaffee, …) mitzubringen. Auch Musik würde eventuell zur Entspannung der Situation beitragen.

Wieso ein derartiger Polizeieinsatz gerade am Tag des Caritas-”Asylgipfels” stattfindet, hinterlässt jedoch viele Fragen in Bezug auf die Ernsthaftigkeit der über die Medien ausgerichteten “Gesprächsangebote” seitens der daran beteiligten Akteure und staatlichen Institutionen, sowie in Hinblick auf deren Einzelinteressen.

UPDATE: 21.12.2012, 11:50 Uhr

DRINGEND: Polizeieinsatz im RefugeeCamp. Die Polizei will scheinbar im Schatten des Caritas-”Asylgipfels” heute Nachmittag das Camp räumen und Anwesende festnehmen.

Bitte kommt jetzt zum Camp!

via Polizeieinsatz im RefugeeCamp vor heutigem “Asylgipfel”.

Tag der offenen (Zelt-)Tür im Refugee Protest Camp

Dienstag,

18. Dezember 2012

10:00 bis 20:00

Schottentor
Wien, Austria

“Global Day of Action for the Rights of Migrants, Refugees and Displaced People” am *Dienstag, den 18. Dezember* im Camp ab 10 Uhr einen *Tag der offenen (Zelt)Tür*.
Heißen Soli-Tee und -Suppe gibt es gegen Spende, warme Kleidung nicht vergessen!

Open tents at the Refugee Protest Camp, discussions with refugees, prominent supporters, NGOs and politicians at 10 a.m. and later on. Hot tea+soup for donations, warm clothes are recommended!

 

Wir wollen allen Interessierten, also vor allem auch, den Termin als konkrete Möglichkeit anbieten, das Camp kennenzulernen und natürlich ins Gespräch zu kommen. In diesem Rahmen ist übrigens auch eine Diskussionsrunde mit einigen prominenten ErstunterzeichnerInnen der Unterstützungserklärung angedacht. Näheres dazu findet ihr in Kürze unter: http://refugeecampvienna.noblogs.org/

U.a. wegen der Wettersituation ist das Camp zunehmend auf *praktische Unterstützung* angewiesen. Dazu zählen:
o) *Spenden* – das Geld geht dem Camp, trotz zahlreicher Spenden gerade aus!
o) *Lebensmittel* – Nudeln, Reis, aber auch z.B. Gemüse!
o) *Heizstrahler und Brennholz*
o) *Mittel um die Zelte wintertauglich zu machen* – Isoliermaterial,
Teppiche, Planen, bessere Zelte!
Wenn Ihr helfen könnt, setzt Euch bitte mit uns in Verbindung oder noch besser, bringt die Sachen einfach direkt im Camp vorbei. Eine gesamte „Wunschliste“ der benötigten Dinge findet ihr unter:
http://refugeecampvienna.wikispaces.com/

*Spenden/ Donations*: “Familien und FreundInnen gegen Abschiebung” Kontonr: 28214691803 / BLZ: 20111 (Erste) / Zweck: Camp *Web:* http://refugeecampvienna.noblogs.org/
*Telefon*: +43 (0)676 693 11 25
*Twitter*: @refugee_action

via Tag der offenen (Zelt-)Tür im Refugee Protest Camp.

Wien: Auch im Rathaus wird spekuliert « DiePresse.com

Fremdwährungsdarlehen, umfangreiche Derivatgeschäfte der gemeindeeigenen Unternehmen, Cross-Border-Leasing: Auch in der Bundeshauptstadt wurde bisher wild spekuliert. Mit beträchtlichem Verlustpotenzial.

lesen via Wien: Auch im Rathaus wird spekuliert « DiePresse.com.

Die Stadtwerke haben freilich ein anderes Problem, das auch mit internationaler Finanzspekulation zusammenhängt: Cross-Border-Leasing (CBL).

In den Neunzigerjahren haben unter anderem die Verkehrsbetriebe US-Steuervorteile lukriert, indem sie etwa U-Bahn-Züge für 99 Jahre an US-Investoren vermietet und dann in Form von Untermietverträgen zurückgemietet haben. Das Geschäft war immer sehr risikoreich, verlief zuerst aber profitabel.

Dann kam die Finanzkrise: Weil die Bonität der US-Depotbanken (etwa AIG) abgestuft wurde, mussten die Wiener Sicherheiten nachschießen.

RADokalpypse 2012! Critical Mass Vienna – 21. Dezember 2012 !!

Freitag,

21. Dezember 2012

16:35 bis 21:00

Schwarzenbergplatz

1010 Wien, Austria

21.12.: RADokalpypse 2012! Letzte Critical Mass des Planeten? Wie das Schicksal es so will, ist der Tag des Weltuntergangs ident mit dem dieser Dezember-CM in Wien. Was kanns für ein schöneres Ende geben, als eines auf dem Fahrrad? Wir sehen uns wie immer am Schwarzenbergplatz, aber zum letzten Mal! 😉

http://www.criticalmass.at/4715

Endpunkt wird die Fahrrad.Selbsthilfe.Werkstatt im WUK,
Severingasse 12, 1090 Wien sein, die uns mit Punsch ohne und mit Alkohol empfängt!

via Critical Mass Vienna – 21. Dezember 2012 !!.

SOL / GIVE away-FESTe

Logo

Was ist ein GIVE away-FEST?

 

GIVE away-FESTe bringen flohmarktähnliche Situationen, jedoch ohne Geld.

Dinge, welche zum Wegschmeißen zu schade sind, da sie funktionstüchtig, sauber und benutzbar sind, werden bei GIVE away-FESTen verschenkt.

Die Ziele der Wiederverwertung von brach liegenden Dingen und die Ressourcenschonung ergeben sich dabei sehr einfach.

 

Begegnung auf gleicher Augenhöhe

Beabsichtigt ist: Schenken auf gleicher Augenhöhe. Wir kennen diese Art des Schenkens von Weihnachten, von Geburtstagen und von anderen Anlässen, wo es uns wichtig ist, mit dem Geschenk auch Freude, Anerkennung und Wertschätzung zu vermitteln.

 

Es geht uns dabei mehr um den Menschen, den wir beschenken. Es ist der Gegenstand zwar vielleicht schön und wichtig, aber mindestens ebenso wichtig sind die zwischenmenschlichen Werte, die mit dem Geschenk verbunden sind.

 

In diesem Sinne sind GIVE away-FESTe gemeint.

 

Das Verschenken findet unter Kontaktaufnahme des Schenkenden und des Beschenkten statt. Es findet ein Kontakt, der sich über die Gegenstände herstellt, statt. Das erlaubt die Neubewertung der Gegenstände und die Teilung der Freude von Beschenkten und Schenkenden.

 

Zur Neubewertung der Dinge und Bedürfnisse dienen auch

 

Anleitungen fürs Beschenktwerden auf GIVE away-FESTen:

 

Überlege dir, ob das, was du dir nehmen möchtest,

 

  • dein Leben erleichtert
  • dein Leben verschönert.

 

Und was hat der Schenkende noch davon? Befreiung von Ballast

 

Wir sind in unserem Alltag von vielen, vielen Dingen umgeben. Diese benutzen wir teilweise, andere sind da und erfreuen uns. Viele aber befinden sich in Laden, Schränken, Kellern, Dachböden, und es ist einfach schade, sie wegzuwerfen, da es funktionstüchtige und benutzbare Dinge sind.

 

Diese Dinge benötigen Raum, und sie behindern auch den Energiefluss.

 

Das sind Dinge für das Give-away-Gartenfest und für Kost-Nix-Läden oder für andere Gelegenheiten zum Verschenken.

 

Die Befreiung und Erleichterung, die man erleben kann, wenn man seinen Keller, Dachboden, den Raum über dem Kasten, unter dem Bett oder wo auch immer durchgeht und von Dingen befreit, die man ohnehin schon länger nicht benötigt und verwendet, ist groß und nicht zu unterschätzen. Das befreiende Gefühl stellt sich aber erst ein, wenn man es probiert. Die Vorstellung alleine reicht nicht!!

 

Sinn geben, nicht Müll vermehren

 

Und dann noch die Freude derjenigen, welche Dinge beim Give-away-Gartenfest finden, die es vielleicht sonst nicht mehr gibt, Dinge, die sie immer schon finden wollten.

 

So erlebt man Befreiung, Freude und vor allem auch, dass die Dinge zur weiteren Verwendung und Benutzung gelangen.

 

Wenn man das weiß, kann man auch beim Ausräumen und Freimachen großzügiger sein, denn es geht nicht verloren, es macht Sinn und nicht Müll.

 

In diesem Sinne unterstütze ich gerne Menschen, die GIVE away-FESTe veranstalten wollen.

 

Termine

 

Sa., 15. Dezember 2012, 14.00-18.00: Sandleitengasse 55 / Ecke Rosenackergasse, 1160 Wien. (Anmeldung bitte bis 12.12.)

Stefanitag, 26. Dezember 2012, 14.00-18.00: Bürogemeinschaft Kesslergasse 8 (Gassenlokal), 2700 Wiener Neustadt – nur für kleine Gegenstände (keine Möbel).

So., 13. Jänner 2013, 14.00-18.00: “Weihnachtsgeschenke weiterschenken” bei REMA-PRINT, Neulerchenfelderstr. 35, 1160 Wien

So., 20. Jänner 2013, 14.00-18.00: Buddhistisches Zentrum, Biberstraße 9/2, 1010 Wien

Näheres zu den beiden Veranstaltungen im Jänner hier.

 

Berichte von früheren GIVE away-FESTen

Fest am 2.10.2011

Fest am 2.10.2011 (aus SOL 146)
Gartenfest am 16.6.2011 (aus SOL 145)
Gartenfest am 25.3.2012 (aus SOL 148)

Fest (Cobenzl, Wien) am 14.6.2012
Fest (Greifenstein) am 14.7.2012
Fest (Autofreie Siedlung Wien) am 7.10.2012

 

Kontakt

 

Anfragen bitte an: give-away-feste@nachhaltig.at, Reinhard Urban.

Ein Projekt von SOL.

via SOL / GIVE away-FESTe.

“Heute”-Eklat: Beide Redakteure beurlaubt – KURIER.AT

Die Gratiszeitung bediente in einem Artikel über einen Mordfall in Kärnten rassistische Vorurteile. Chefredakteur Nusser entschuldigt sich – und zieht Konsequenzen.

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Medien – Rassismus bei „Heute“ • NEWS.AT

Die Gratis-Tageszeitung “Heute” entschuldigt sich bei ihren für einen Artikel mit rassistischen Formulierungen. In einem Beitrag über einen Mordfall in Kärnten – ein 43-Jähriger hatte seine Frau vor einem Kindergarten erstochen – war davon die Rede, dass der mutmaßliche Täter zur Sorte Mann gehöre, “die zum Glück eher hinterm Mond lebt. In Ländern, wo das Gesäß beim Beten höher ist als der Kopf. Partnerinnen betrachten sie als Besitz. Macht sich der selbstständig, sind sie im Stolz verletzt und drehen durch.” Chefredakteur Christian Nusser zeigte sich deshalb am Freitag zerknirscht.

lesen via Medien – Rassismus bei „Heute“ • NEWS.AT.

“Heute” überschreitet Grenzen – Monitor – daStandard.at › Kultur

Mindestanforderungen des journalistischen Anstands sollten erfüllt werden. Auch in einem Gratisblatt

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Der Tageszeitung “Heute” die Meinung sagen. <<Facebook

Heute

7-DEZ-2012

18:00

Tageszeitung Heute
Heiligenstädter Lände 2

Wien, Austria

Schon klar, es macht wenig Sinn Frau Dichand zu belehren, aber zumindest kann ihr näher gebracht werden, was wir über den Artikel zum tragischen Tod einer Kärtnerin denken.

daStandard.at: http://dastandard.at/1353208508447/Heute-ueberschreitet-Grenzen?ref=article

Abgesehen davon (was nicht möglich ist), dass ihr Blatt diesen grauenhaften Umstand ausnutzt um ungeniert zu hetzen, die Entschuldigung mehr als trocken und fast wie ein vorbereiteter Text wirkt, sie verletzt jeden Menschen des muslimischen Glaub

ens zu tiefst.

“Heute”-Ausrede: http://www.heute.at/news/politik/art23660,832687

Deshalb sollte laut gegen ein solches Medium protestiert werden. Der Presserat muss unverzüglich handeln und diese Hetzreden ein für alle Mal unterbinden.

Sollte die Tageszeitung “Heute” nicht einsichtig werden und so weiter machen wie bisher, dann gehören alle Förderungen gestrichen und das Aufstellen der Zeitungsständer untersagt.

Denn nur weils gratis ist, ist´s noch lange nicht gut.

Kritik der Islamischen Glaubensgemeinschaft in Österreich: http://derislam.at/?f=news&shownews=1643&kid=1

ÖGB: http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20121207_OTS0130/journalistengewerkschaft-verurteilt-hetze-in-gratiszeitung-heute

 

via Der Tageszeitung “Heute” die Meinung sagen..

ABSCHIEBUNG HEUTE 16:00 (5-DEC-2012) WIEN *** SPONTAN DEMO ***

Hab soeben diese Nachricht erhalten… Für alle, die spontan Zeit haben, zu protestieren.

via Wir boykottieren Air Berlin / Fly Niki!.

UPDATE 6-DEC-2012:

Abschiebung nach Moskau, direkt ins Gefängnis – Abschiebungen – derStandard.at › Panorama

Für einen Tschetschenen endete die Abschiebung von Wien nach Moskau in russischer Haft. Der 47-Jährige wurde noch am Flughafen festgenommen – für seinen Rechtsvertreter und Grüne ein Skandal

lesen via Abschiebung nach Moskau, direkt ins Gefängnis – Abschiebungen – derStandard.at › Panorama.

BÜRGERRECHT STATT BANKENRECHT!! <<Waldviertler

bankenrecht

via Vom Guten Leben.

Abschiebung zeigt groteskes Fremdenrecht auf – KURIER.AT

Obwohl sie Klassenbeste in Deutsch ist, sieht der Asylgerichtshof „keine Hinweise auf nachhaltige Integrationsbestrebungen“.

lesen via Abschiebung zeigt groteskes Fremdenrecht auf – KURIER.AT.

Angst essen Seele auf! | linksunten.indymedia.org

Wie bereits berichtet, gibt es im Internet und Zeitungen eine Menge rassistischer Artikel und Kommentare über das Refugee-Camp bzw. den Refugee-March in Wien. Dabei gibt es vor allem 4 verschiedene Argumentationsmuster, die dabei immer wieder variiert werden, die ich im folgenden kurz vorstellen und widerlegen möchte:

 

1., Die Flüchtlinge sollen froh sein, dass sie hier sind und keine Forderungen stellen.

Ein sehr bequemes Argument, kann mensch sich doch in seinenRassismus noch gutmenschlich fühlen-repressive Toleranz. Wer sich auch nur ein bisschen mit der Situation von Asylwerber_innen beschäftigt, wer z.B. zum Camp kommt und dort mit Leuten quatscht, weiß, welcher Humbug dieses Argument ist. Isoliert und zum Nichtstun verdonnert in überfüllten Lagern in Angst vor einer jederzeit möglichen Abschiebung zu leben, ist wahrlich kein Honiglecken!

2., Vielen Österreicher_innen geht es schlechter.

Beispielsweise werden hier Obdachlose und Mindestpensionist_innen genannt. Ein unfaires Argument, da hier versucht wird, verschiedene marginalisierte Gruppen gegeneinander auszuspielen. Flüchtlinge sind nicht daran schuld, dass in einer der reichsten Städte der Welt viele Obdachlose gibt!

3., Die Forderungen sind abstrus.

Hier wird immer wieder die Forderung nach Gratis-Internet und TV mit SAT-Anlagen genannt. Hier fehlt der Blick fürs Wesentliche. Ohne Kontext macht z.B. diese Forderung wenig Sinn. Dahinter steckt jedoch das verständliche Bedürfnis, mit Familie, Freund_innen und Bekannte aus der Heimat in Kontakt zu bleiben.

4., Die Flüchtlinge werden von NGO´s/Aktivist*innen instrumentalisiert.

Dieses Argument kommt vor allem von Leuten, die sich bislang beharrlich geweigert haben, Asylwerber_innen als Menschen zu sehen. Dass es im Rahmen der jetzigen Proteste zu einer Artikulation und Selbstorganisation von Refugees kommt, dass diese Proteste von ihnen selbst initiiert wurde, beweist, dass die obige Aussage schlichtweg falsch ist. Im Zusammenhang mit diesem Argument fällt immer wieder das Wort “Asylindustrie”. Diese Asylindustrie gibt es wirklich, wenn auch etwas anders als gedacht: Fluglinien, die an Abschiebungen verdienen, Wirt_innen, die Bruchbuden zu Flüchtlingsquartieren umfunktionieren, Arbeitgeber_innen, die Illegalisierten einen Dumpinglohn bezahlen,…

 

Mir fiel beim Schreiben dieses Artikels der Spruch von Fassbinder ein: “Angst essen Seele auf!”. Ich sehe einen Zusammenhang zwischen dem massiven Shitstorm gegen das Refugee-Camp und den Auswirkungen der momentanen kapitalistischen Krise. Zwar sind in Wien relativ wenige Menschen ökonomisch von der Krise betroffen, jedoch ging vielen die Zuversicht verloren, auch in 20 Jahren noch auf der Sonnenseite des Lebens sein werden.

Die eigenen Abstiegsängste werden dabei auf jene projiziert, die nun um ein besseres Leben kämpfen. Verdrängt wird dabei auch, dass wir und deswegen auf der Sonnenseite befinden, weil andere Menschen, speziell im globalen Süden, ausgebeutet werden. Außerdem verunmöglicht die Angst Empathie, eine Grundvoraussetzung für Solidarität.

 

Im “echten Leben” am Camp merkt mensch von diesem Shitstorm sehr wenig, eher im Gegenteil. Viele Menschen zeigen sich solidarisch, so wurden z.B. Unmengen an Kleidungsstücke gespendet. Gestern gab es eine Solilkundgebung von Studis, an der sich 250 Menschen beteiligen, an der heutigen Antira-Demo nahmen kurzfristig 700-800 Menschen teil, selbst zum Schluss waren es noch mehr als 300. Vereinzelt solidarisieren sich auch Promis und politische Gruppen.

Leider geht auch die Repression weiter. Gestern wurden Menschen, die in Traiskirchen gegen einen FPÖ-Besuch im Lager demonstrierten, gefilzt. Schwerwiegender ist aber die behördliche Repression. 20-30 Aylwerber_innen, die sich am Samstag am March beteiligten, wurden nun in andere Quartiere weitab von Wien verlegt. Auch die außertourlichen Anwesenheitskontrollen gibt es weiterhin.

 

Zum Schluss noch Links:

Blog / Twitter des Refugee-Camps

Das Parlament hört nicht zu! (Bericht von der heutigen Demo)

Bericht vom Montag

Radiosendung mit Live-Schaltung vom Camp

Bericht Refugee-March + O-Töne Camp

 

 

 

 

Zeige Kommentare: ausgeklappt | moderiert

 

 

via Angst essen Seele auf! | linksunten.indymedia.org.

“Protestcamp” bis auf Weiteres in Wiener Innenstadt – Flüchtlingswohnheime – derStandard.at › Panorama

Demonstration von Asylwerbern dauert in der Zeltstadt im Sigmund-Freud-Park an

via “Protestcamp” bis auf Weiteres in Wiener Innenstadt – Flüchtlingswohnheime – derStandard.at › Panorama.

Geplanter Protestmarsch Richtung Wien von Schutzsuchenden des Flüchtlingslagers Traiskirchen wird durch einen entsetzliche Staatsaktt wohl verhindert werde

Ein geplanter Protestmarsch morgen in Richtung Wien von Schutzsuchenden des Flüchtlingslagers Traiskirchen wird durch einen entsetzliche Staatsaktt wohl verhindert werden (Einschüchterung inklusive)! (A)

via No Border. No Nation. Stop Deportation.

Der Staat weiß wie man Druck ausübt:

Eine spontane Überprüfung des Flüchtlingslagers Traiskirchen für morgen früh um 8:30 Uhr wurde angekündigt. Dass bedeutet alle Asylwerberinnen müssen zu diesem Zeitpunkt anwesend sein und können so schwer an dem Protestmarsch nach Wien teilnehmen.

Repression á la Carte…

via No Border. No Nation. Stop Deportation..

Liechtensteinstraße 123 | Leerstandsmelder – Für mehr Transparenz und neue Möglichkeitsräume in der Stadt

von digiom eingetragen am 16.11.2012

Straße: Liechtensteinstraße 123 Leerstand: teilweise

Stadt: 1090, Wien Leer seit: keine Angabe

Eigentümer: keine Angabe

Nutzungsart: Gewerbegebäude Abriss-Gerüchte: keine Angabe

Beschreibung:

Geschäftslokal im Altbau-Parterre, womöglich auch einmal als Galerie oder Vergleichbares genutzt. Bilder zeigen Lokal sowie den Haupthauseingang zur besseren Identifizierung.

via Liechtensteinstraße 123 | Leerstandsmelder – Für mehr Transparenz und neue Möglichkeitsräume in der Stadt.

Leerstandsmelder – Für mehr Transparenz und neue Möglichkeitsräume in der Stadt

erstellt am Dienstag, 13. November 2012, 16:39 Uhr

Leerstandsmelder goes international! Mit der IG Kultur Wien haben wir einen tollen Partner für die österreichische Haupstadt gefunden und freuen und auf die ersten Leerstandsmeldungen ausserhalb Deutschlands.

Parallel zum Start von Leerstandsmelder.de für Wien hat die IG Kultur Wien den zweiten von drei Teil zur Wiener Leerstandsproblematik veröffentlicht. Darin geht es auch um konstruktive Ansätze zum Umgang mit Leerständen wie Zwischen- und Nachnutzungen: download

In der Pressemitteilung heißt es: “Steigende Mieten, Wohnbaupolitik und Fragen der Stadtentwicklung werden in letzten Wochen verstärkt öffentlich diskutiert. Ein zentrales Thema dabei ist der Umgang mit Leerstand, zu dem die Stadt Wien selber bisher kaum aktiv geworden ist.
Wichtige Grundlage für eine aktive Stadtentwicklungspolitik in diesem Problemfeld bietet der zweite Teil der Studie „Perspektive Leerstand“, die bei der TU, Fachbereich Stadtsoziologie, beauftragt wurde. Dieser liegt nun vor und wird im Rahmen der Pressekonferenz vorgestellt.
Nachdem im ersten Teil Basisbegriffe im Kontext von Leerstand bearbeitet und vor allem die historische Entwicklung der Leerstandsnutzung in Wien nachgezeichnet wurde, folgt nun die Betrachtung der aktuellen Situation in Wien. Mit einem umfangreichen Analyseraster wird das Thema in seiner Komplexität gefasst und die Zusammenhänge verdeutlicht.
Ein Ausblick auf internationale Beispiele sammelt Erfahrungswissen, das in der Studie genutzt wird, um Empfehlungen für die Wiener Stadtentwicklungspolitik zu erarbeiten und vorzustellen. Die aktuelle Situation zeigt, dass es notwendig ist beim Thema Leerstand aktiv zu werden. Daher wird von der IG Kultur eine – parallel und unabhängig zur Studie entwickelte – Idee gerade vorbereitet und (ebenfalls) bei der Pressekonferenz vorgestellt: der Leerstandsmelder.
Auf dieser Online Plattform können Leerstände in Wien auf einer interaktiven Karte eingetragen werden. Der Leerstandsmelder macht so Leerstand sichtbar und bildet den großen Bedarf nach Raum ab, der für die verschiedensten Akteur_innen, gerade auch aus dem künstlerischen und kulturellen Bereich, besteht.”

Quelle: IG Kultur Wien – Einladung zur Pressekonferenz am 13.11.2012

via Leerstandsmelder – Für mehr Transparenz und neue Möglichkeitsräume in der Stadt.

Kunstkollektiv Wagenburg Gänseblümchen (WIEN)

Kunstkollektiv Wagenburg Gänseblümchen

Nur weil Wagenplätze seit Jahren von der FPÖ schlecht gemacht werden und deren Bewohner_innen als linke Chaoten bezeichnet werden, ist es uns, einer Gruppe von ca. 10 Wagenbewohner_innen in Wien nicht möglich ein Grundstück legal zu mieten um unsere Vorstellungen von Zusammenleben weiter zu führen.

In der zukünftigen Seestadt Aspern stehen hektarweise Flächen leer und zur Verfügung. Leider traut sich die Stadt bzw. die Development AG noch nichtmal uns hier kurzfristig überwintern zu lassen. Auf der einen Seite bewirbt sich die Seestadt Verwertungsgesellschaft mit Offenheit, Mitgestaltung und Nachhaltigkeit. In einer aufwendigen Werbebroschüre wird dafür sogar das Beispiel einer Wagenburg mit Bild genutzt, diesen Eindruck gesellschaftlicher Offenheit zu hinterlassen. Das erste Gebäude der Seestadt Aspern nennt sich IQ und soll offenbar Intelligenz symbolisieren.

Auf der anderen Seite wurde uns ein zweimonatiger Zwischennutzungsvertrag ohne Angabe von Gründen nicht verlängert. Die Seestadt Aspern zwingt und drängt uns zurück an den Straßenrand. Hier in einer Reihe schutzlos aufgestellt pfeifen uns Wind, Wetter und Autofahrer_innen im
Geschwindigkeitsrausch um die Ohren. Anstatt uns einen anständigen Platz zum Überwintern anzubieten, kommt es noch ärger und die Stadt bzw. Wirtschaftsagentur Wien droht uns nun auch noch vom öffentlichen Straßenrand zu vertreiben. Als wäre es nicht anstrengend genug ein
lebenswertes Leben am Straßenrand aufrecht zu erhalten, werden wir jetzt erneut in einem Schreiben mit rechtlichen und behördlichen Konsequenzen bedroht.

„Intelligente und nachhaltige Lösungen sehen anders aus.“ richtet ein Bewohner seine Worte an die Betreiberinnen des IQ Centers.

Wenn es die Stadt bzw. die die Seestadt Aspern Development AG, welche hier 20.000 bis 40.000 Menschen ansiedeln möchte, nicht schafft eine konstruktive Lösung für ca. 10 Personen zu finden, stellen sie damit ihre stadtplanerischen Kompetenzen ernsthaft in Frage. Wenn es die Stadt bzw. die die Seestadt Aspern Development AG andererseits in der Lage ist uns mit rechtlichen bzw. behördlichen Mitteln zu vertreiben, können alle mit bestem Gewissen auf den Rechtsstaat scheißen, weil klar wird dass Rechtsstaat und Demokratie Mal wieder nur dem Zweck dienen Machtverhältnisse und neoliberale Verwertungsprozesse aufrecht zu erhalten.

Wir stehen weiterhin als politische Kundgebung im öffentlichen Raum und demonstrieren und mahnen an, dass Menschen, die in Wagen leben, in Wien immer noch als sogenanntes „Gesindel“ behandelt werden.

Bis Freitag den 9. November um 12.00 Uhr sollen wir den Parkstreifen verlassen haben. Wir
werden bleiben.

Am Freitag den 09. November laden wir alle bei uns ein ab 10.00 Uhr zu Tee, Glühwein und Keksen vorbeizukommen. Bis in den späten Abend wird unsere beheizte Bar und die neu eröffnete Terrasse unseren Besucher_innen den Komfort vom Wagenleben näher bringen – eine gute Gelegenheit uns kennenzulernen.

Eine Ausstellung wird die Geschichte vom Kunstkollektiv Gänseblümchen dokumentieren.

Rückfragen Martin: 0680 / 507 82 26 oder gaensebluemchen@wagenplatz.at

via Gänseblümchen.

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