Archive for vorratsdatenspeicherung

Bundesheer: Weiter Debatte um Vorratsdaten | Netzpolitik | futurezone.at: Technology-News

In der SPÖ ist die Debatte um einen Zugriff der Heeres-Nachrichtendienste auf Vorratsdaten noch nicht beendet. Stefan Prähauser, Wehrsprecher der Partei, sprach sich für die Erweiterung der Militärbefugnisse aus. Auch in der ÖVP ist man über den Rückzieher des Verteidiungsministers nicht begeistert.

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Österreich: Heer will Zugriff auf Vorratsdaten | Netzpolitik | futurezone.at: Technology-News

Die Befugnisse der österreichischen Militärgeheimdienste sollen künftig beträchtlich ausgeweitet werden. Ein Gesetzesentwurf sieht vor, dass militärische Organe und Dienste künftig auf Internet-Zugangsdaten zugreifen dürfen, auch wenn diese als Vorratsdaten gespeichert wurden.

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Ein Jahr Vorratsdaten: Befürchtungen eingetreten | Netzpolitik | futurezone.at: Technology-News

Vor einem Jahr, am 1. April 2012, ist in Österreich die Vorratsdatenspeicherung in Kraft getreten. Seither müssen sämtliche Verbindungsdaten von Telefon, Handy, Internet und E-Mail sechs Monate lang gespeichert werden.

In diesem Jahr hat man vor allem eines deutlich gesehen:

Sobald Daten auf Vorrat gespeichert werden, wachsen die Begehrlichkeiten daran. Ein Resümee.

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Ein Jahr Vorratsdatenspeicherung: Datenschützer sehen Befürchtungen bestätigt – News – gulli.com

Seit einem Jahr, nämlich seit dem 1. April 2012, ist in Österreich die Vorratsdatenspeicherung in Kraft. Seitdem müssen gemäß EU-Direktive sämtliche Telekommunikations-Verbindungsdaten gespeichert werden.

Angesichts dieses Datum ziehen Datenschützer eine äußerst ernüchternde Bilanz – ihre Befürchtungen seien eingetreten, so der Tenor der Aktivisten.

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Vorratsdatenspeicherung – cedros Softwaresolutions & Engineering for your Business!

SUPER die VORRATSDATENSPEICHERUNG kurbelt sogar die Wirtschaft an !

Die Cedros-Lösung c.-DRS unterstützt den Netzbetreiber bei der Umsetzung dieser gesetzlichen Verpflichtung. Sie ist für den Einsatz im Umfeld der Vorratsdatenspeicherung optimiert, in der Praxis erprobt und zeichnet sich durch hohe Skalierbarkeit und Wirtschaftlichkeit aus.

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Neue Vorratsdatenspeicherung: in Fußballstadien jede Bewegung von Fans hochaufgelöst filmen

Neue Vorratsdatenspeicherung: in Fußballstadien jede Bewegung von Fans hochaufgelöst filmen.

Datenschutzbeauftragter: EU-Pläne zur Grenzüberwachung “verletzen Grundrechte” | Digital | ZEIT ONLINE

Der Datenschutzbeauftragte Schaar kritisiert das angeblich schlaue EU-Grenzüberwachungssystem Smart Border. Es komme einer Vorratsdatenspeicherung gleich.

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Studie: Überwachung untergräbt Unschuldsvermutung | heise online

Die unbeabsichtigten Folgen und Kosten staatlicher und privater Überwachung könnten “voraussichtlich inakzeptabel hoch” ausfallen, wie ein von der EU-Kommission gefördertes Forschungsprojekt zu Überwachungsgesellschaften in einem ersten Bericht (PDF-Datei) urteilt.

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Verfassungsgerichtshof teilt die Bedenken von 11.139 BürgerInnen | AKVorrat

Der Verfassungsgerichtshof (VfGH) hat entschieden, die Kernfrage der von 11.139 BürgerInnen über den Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung (AKVorrat) eingebrachten Beschwerde gegen die Vorratsdatenspeicherung (VDS) dem Europäischen Gerichtshof (EuGH) vorzulegen. Damit schließt er sich den Zweifeln an der Vereinbarkeit der Vorratsdatenspeicherung mit den europäischen Grundrechten an – ein bedeutender Etappensieg auf dem Weg zur Beseitigung der VDS in Österreich (und Europa)!

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Vorratsdaten: Rechtsanwälte attestieren Justiz “Fieber” – Vorratsdatenspeicherung – derStandard.at › Web

Rechtsanwaltskammer bemängelt auch “schleichende Aushöhlung” von Grund- und Freiheitsrechten

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EU-Abgeordneter: Musiklobby froh über Kinderpornos « DiePresse.com

“Kinderpornografie ist großartig”, soll ein Lobby-Anwalt gejubelt haben. Über sie könne man Politiker zur Einführung von Netzsperren überreden. Das nütze der Unterhaltungsindustrie. Kritiker warnen vor neuen Zensurmöglichkeiten.

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Vorratsdaten: Ausweitung auf Urheberrecht rückt näher « DiePresse.com

In wenigen Tagen werden Interessenvertreter über eine Novelle des Urheberrechts diskutieren. Bürgerrechtler sind alarmiert. Auch die Festplattenabgabe soll behandelt werden.

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Ausweitung der Vorratsdatenspeicherung: BMJ lehnt Dialog mit BuergerInnen ab | AKVorrat

Hearing im Justizausschuss erreicht offizielle Aussage zur Ausweitung der VDS. Vorratsdaten sollen für Urheberrechtsverstöße verwendet werden. Dialog mit VertreterInnen der Internet-NutzerInnen von BMJ abgelehnt.

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Zugriff auf Vorratsdaten auch bei Urheberrechtsdelikten – Vorratsdatenspeicherung – derStandard.at › Web

Diskussion zum Gesetzesentwurf nur mit Industrie und Verwertungsgesellschaften

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US-Gesetzeshüter wollen Zugriff auf SMS | Netzpolitik | futurezone.at: Technology-News

Die Behörden wollen den US-Kongress davon überzeugen, dass Mobilfunkbetreiber alle Textnachrichten mindestens zwei Jahre lang speichern müssen, damit sie als Beweismaterial bei Ermittlungen dienen können.

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Gmail And The FBI Took Down David Petraeus: Why It Matters To You

News broke Friday that CIA Chief David Petraeus was resigning due to an extramarital affair. Oddly enough, the leader of the intelligence gathering agency was brought down by Gmail metadata. Many jokes have been made about the fact that the CIA head fell victim to an incriminating online footprint, but the revelation leads to some very serious questions.

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Weidenholzer: Befürchtungen bei Vorratsdatenspeicherung bewahrheiten sich | SPÖ-Parlamentsklub, 15.11.2012 | ots.at

SPÖ-Europaabgeordneter will rasche Novellierung der EU-Richtlinie

Wien (OTS/SK) – “Die Bedenken im Zuge der Vorratsdatenspeicherung

scheinen sich nun nach und nach zu bewahrheiten”, sagt der

SPÖ-Europaabgeordnete Josef Weidenholzer am Donnerstag gegenüber dem

SPÖ-Pressedienst. Er bezieht sich auf Aussagen des Vereins für

Anti-Piraterie (VAP), der die Vorratsdaten nun auch im Zuge einer

parlamentarischen Novelle 2013 für die Ausforschung von Verstößen bei

Internet-Downloads von Filmen und Musik verwenden möchte. ****

Weidenholzer, Mitglied im Ausschuss für bürgerliche Freiheiten,

Justiz und Inneres, erläutert: “Wir sehen, wie fehlgeleitet die

Richtlinie gestaltet worden ist, wenn jetzt sogar Vereine auf Daten

zurückgreifen wollen, die ursprünglich ausschließlich für die

Terrorismusbekämpfung vorgesehen waren.” Der SPÖ-Europaabgeordnete

fordert EU-Kommissarin Cecilia Malmström auf, die in ihrer Funktion

als EU-Abgeordnete gegen die Vorratsdatenspeicherung gestimmt hat,

“die Novellierung der Richtlinie nicht weiter hinauszuzögern und auf

die europaweit geäußerten Bedenken einzugehen”. (Schluss) bj/mp

Rückfragehinweis: Mag. Markus Wolschlager, SPÖ-Delegation im

Europäischen Parlament, Tel.: +32 (484) 127 331, E-Mail:

markus.wolschlager@europarl.europa.eu

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Affäre von CIA-Chef Petraeus: Wie das FBI den Absender von E-Mails aus Gästelisten von Hotels ermittelte

 

Der amerikanische CIA-Chef David Petraeus verlor seinen Posten, weil seine außereheliche Affäre aufgrund von E-Mails aufflog. Dazu rasterte das FBI die Gästelisten von Hotels, von denen aus E-Mails verschickt wurden. Auch das Speichern von E-Mails im “Entwurf”-Ordner brachte den beiden nichts, diese sind teilweise sogar weniger geschützt als abgeschickte Mails.

David Petraeus und Paula Broadwell. Bild: ISAF. Lizenz: CC BY-2.0.

Geht man nach der englischen Wikipedia, ist der ehemalige Direktor der CIA David Petraeus aufgrund eines E-Mail Skandals zurück getreten. Chris Soghoian kommentiert im Blog der Amerikanischen Bürgerrechtsunion(ACLU) ein paar Lehren aus netzpolitischer Perspektive.Es geht viel um E-Mails, unter anderem die von Petraeus privatem Gmail-Account, aber auch die von seiner außerehelichen Affäre Paula Broadwell und Jill Kelley, die angab, von Broadwell per E-Mail belästigt zu werden. New York Times:

Da das Konto des Absenders anonym registriert wurde, mussten die Ermittler forensische Techniken anwenden, um den Sender der E-Mails zu ermitteln. Diese beinhalteten eine Überprüfung, auf welche anderen E-Mail-Konten von der selben IP-Adresse zugegriffen wurde.


Eine weitere Technik beschreibt das Wall Street Journal:

Die Agenten haben Wochen damit verbracht, zu ermitteln, wer die Mails geschickt hat. Sie haben Metadaten der E-Mail-Header benutzt, um festzustellen, von welchen Standorten aus sie aus gesendet wurden. Sie entsprachen den Orten, wo Frau Broadwell während dieser Zeit war, darunter Hotels.

NBC News hat weitere Details:

Es dauerte eine Weile, bis die Agenten die Quelle der E-Mails zu ermitteln. Dafür fanden sie zunächst heraus, von wo die Nachrichten aus geschickt wurden: welche Stadt, welches WLAN, welches Hotel. Über die Gästelisten der Hotels kamen sie an Namen, die sie dann mit anderen Gästelisten anderer Hotels verglichen haben, um gemeinsame Namen zu finden.

Das zeigt erneut, dass nicht nur die Inhalte von Kommunikation sensible Daten sind. Auch wann wer welche Mails geschickt oder empfangen hat und von welcher IP-Adresse das passierte, sind sehr aussagekräftige Daten. Die laut der EU-Richtlinie über die Vorratsdatenspeicherung für jede E-Mail gespeichert werden sollen.

Das FBI brauchte noch nicht einmal einen Gerichtsbeschluss, um diese Daten zu erhalten. Ebenso wenig wie für die Gästelisten der Hotels oder die Information, auf welche anderen Accounts von der selben IP-Adresse aus zugegriffen wurde.

Damit wird deutlich, dass nicht nur der Inhalt von Kommunikation schützenswert ist, sondern auch die Verbindungsdaten, wer mit wem kommuniziert.

Petraeus und Broadwell selbst kommunizierten auch über eine weitere Methode. Associated Press:

Anstatt E-Mails in den Posteingang des Anderen zu senden, haben sie zumindest manche Nachrichten nur geschrieben und statt sie zu senden im Entwurf-Ordner oder einer elektronischen “Dropbox” gespeichert, so der Beamte. Dann konnte die andere Person sich in den gleichen Account einzuloggen und die Nachtrichten im Entwurf-Ordner dort lesen. Das verhindert, dass kein Weg einer E-Mail durch das Netz entsteht, der einfach zurück verfolgt werden kann.

Dieser “Trick” ist altbekannt und wurde auch von Chalid Scheich Mohammed, dem Schuhbomber Richard Reid, den Hintermänenrn der Madrider Zuganschläge, der Sauerland-Gruppe, der radikalen Umweltschützerin Chelsea Gerlach und vielen weiteren verwendet.

Wie schon aus der Liste deutlich wird, ist das keinesfalls sicher. Im Gegenteil, manche Gerichte in Deutschland und den USA vertreten die Auffassung, dass das noch keine Kommunikation sei und deswegen weniger Schutz verdient als wirklich abgeschickte Mails.

Die Details dieses Skandals zeigen erneut, dass der rechtliche Schutz von E-Mails keineswegs so stark ist, wie er sein könnte und sollte.

Hätten sie mal Tor (Anonymität) und PGP (Verschlüsselung) verwendet. Gibt’s beides auch für Thunderbird.

Dieser Beitrag steht unter der Lizenz CC BY-NC-SA: Andre Meister, Netzpolitik.org.

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Verein für Anti-Piraterie will auf Vorratsdaten zugreifen – Copyrights – derStandard.at › Web

Access-Provider sollen stärker in die Verantwortung genommen werden

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Initiative gegen Vorratsdatenspeicherung landet im Justizausschuss – Vorratsdatenspeicherung – derStandard.at › Web

Hearing mit BürgerInneninitiative AKVorrat am 28. November

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VDS: Deutsche Regierung fordert Abweisung der EuGH-Klage | unwatched.org

Die deutsche Regierung übt derzeit harsche Kritik an der EU-Kommission wegen der Vertragsverletzungsklage vor dem Europäischen Gerichtshof (EuGH), weil Deutschland die EU-Richtlinie zur Vorratsdatenspeicherung nicht umgesetzt hat. Aus Sicht der Bundesregierung hat die Kommission ihre Kompetenzen „in mehrfacher Hinsicht überschritten“, berichtet heise.

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Geht’s noch, liebe (?) Kollegen ??? – RA. J. Melchior, Wismar

Wie bei Heise nachzulesen ist, spricht sich der Juristentag für Vorratsdatenspeicherung und Staatstrojaner aus:

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Internet-Law » Beschlüsse des Juristentages sind in der Tendenz bürgerrechts- und internetfeindlich

Der letzte Woche zu Ende gegangene 69. Deutsche Juristentag hat eine ganze Reihe fragwürdiger und diskussionsbedürftiger Beschlüsse gefasst, die auf eine stärkere Regulierung und Überwachung des Internets abzielen. Diese Beschlüsse werden von den Fachabteilungen des DJT gefasst, die mir angesichts dessen, was inhaltlich abgestimmt wurde, doch deutlich von einer konservativen und nicht gerade liberalen Grundhaltung dominiert zu sein scheinen.

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Juristentag spricht sich für Vorratsdatenspeicherung und Staatstrojaner aus | heise online

Juristentag spricht sich für Vorratsdatenspeicherung und Staatstrojaner aus | heise online.

Daten vorhalten hilft nichts – wahrscheinlich – speicherguide.de

Datenvorratshaltung ist ein immer wieder strapaziertes Diskussionsthema. Befürworter betonen, dass Datensammeln über längere Zeiträume präventiven Schutz bringt. Die Uni Darmstadt hat nun mit einer mathematischen Simulation festgestellt, dass dem nicht so sei. Welch Überraschung; die Diskussion wird dies noch lange nicht beenden – leider.

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Verwaltungsgericht Berlin überprüft Geheimniskrämerei bei Vorratsdatenspeicherung | blog.vorratsdatenspeicherung.de

Das Verwaltungsgericht Berlin hat Prozesskostenhilfe für eine Klage gegen das Bundesjustizministerium auf Dokumenteneinsicht bewilligt. Der Kläger Stephan Weinberger will herausfinden, welche Schriftsätze in dem Vertragsverletzungsverfahren gegen Deutschland wegen Nichtumsetzung der Vorratsdatenspeicherung gewechselt wurden.

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Wikipedia-Gründer droht mit Verschlüsselung – COMPUTER BILD

Von

Seit Juni 2012 stößt in Großbritannien ein umstrittener Gesetzesentwurf zur Vorratsdatenspeicherung durch Internetprovider auf Widerstand. Auch Wikipedia-Gründer Jimmy Wales ist dagegen und droht mit der Verschlüsselung der Homepage.

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Vorratsdatenspeicherung wohl nicht zur Prävention geeignet – Technische Universität Darmstadt

Speicherung erstmals mit mathematischer Simulation wissenschaftlich untersucht

Die Vorratsdatenspeicherung ist womöglich kein geeignetes präventives Mittel, um terroristische Anschläge zu verhindern. Das haben Untersuchungen von Wissenschaftlern der TU Darmstadt gezeigt. Die sechsmonatige Speicherung von Telefondaten ist in Deutschland heftig umstritten.

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Auskunft von Vorratsdaten gem. DSG 2000 §§ 1, 26 u.a.

Mittels dieses Musterbriefes kann die Auskunft der gespeicherten Vorratsdaten bei Anbietern öffentlicher Kommunikationsdienste (Telefonanbieter bzw. Internetprovider) verlangt werden.

Hinweis!
Informationen zu den einzelnen erwähnten Paragraphen befinden sich unter:
http://www.argedaten.at/recht/dsg2000.htm (DSG 2000) bzw.
http://ftp.freenet.at/int/tkg2003-komplett.pdf (TKG 2003).

Eine Liste von Anbietern die nach bisherigen Recherchen der ARGE DATEN zur Speicherung von Vorratsdaten verpflichtet sind finden Sie unter:
http://www.argedaten.at/php/cms_monitor.php?q=ANBIETER-VDS-PF…

Eine Liste von Anbietern die nach bisherigen Recherchen der ARGE DATEN zur Speicherung von Vorratsdaten NICHT verpflichtet sind finden Sie unter:
http://www.argedaten.at/php/cms_monitor.php?q=ANBIETER-KEINE-…

HIER MUSTERBRIEF ->Auskunft von Vorratsdaten gem. DSG 2000 §§ 1, 26 u.a..

Vorratsdatenspeicherung stoppt keine Terroristen – Vorratsdatenspeicherung stoppt keine Terroristen

Darmstadt (pte021/11.09.2012/13:35) – Forscher der TU Darmstadt http://www.tu-darmstadt.de haben durch die Simulation von Kommunikationsnetzwerken herausgefunden, dass die Vorratsdatenspeicherung kein probates Mittel ist, um terroristische Anschläge zu verhindern. Dabei ist die präventive Identifizierung von Terroristen das Hauptargument für eine standardmäßige Speicherung der Kommunikations-Daten. Laut den Forschern steigt die Wahrscheinlichkeit, einen Verbrecher durch die umstrittene sechsmonatige Speicherung der Daten zu finden, praktisch überhaupt nicht.

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Vorratsdaten: Klage gegen Vodafone | Netzpolitik | futurezone.at: Technology-News

Wegen Datenspeicherung ohne gesetzlicher Verpflichtung

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US-Regierung hat Akte über jeden Bürger – Ein Kommentar » Telekommunikationsüberwachung, Online-Überwachung, Internetüberwachung, Geheimdienste » Datenschutzbeauftragter

Wieder einmal überbieten sich Internetseiten und Blogs mit Meldungen über die bösen Regierungen dieser Welt. Gestützt werden diese Nachrichten oftmals auf die Aussagen einzelner, in der Regel ehemaliger Mitarbeiter von Regierungen oder Geheimdiensten. Und in schöner Regelmäßigkeit werden die Aussagen dann von den Regierungen dementiert.

via US-Regierung hat Akte über jeden Bürger – Ein Kommentar » Telekommunikationsüberwachung, Online-Überwachung, Internetüberwachung, Geheimdienste » Datenschutzbeauftragter.

Vorratsdatenspeicherung – interaktive Grafik | Datenschutz | Digital | ZEIT ONLINE

JO Sehr genial sag ich mal !!

Ein Hip Hip Hurra an die ZEIT !!

Sechs Monate seiner Vorratsdaten hat der Grünenpolitiker Malte Spitz von der Telekom eingeklagt und ZEIT ONLINE zur Verfügung gestellt. Auf Basis dieser Daten können Sie all seine Bewegungen dieser Zeit nachvollziehen. Die Geodaten haben wir zusätzlich mit frei im Netz verfügbaren Informationen aus dem Leben des Abgeordneten (Twitter, Blogeinträge und Webseiten) verknüpft.

Mit der Play-Taste startet die Reise durch Malte Spitz’ Leben. Über den Geschwindigkeitsregler können Sie das Tempo anpassen oder an beliebigen Punkten mit der Pause-Taste anhalten. Zusätzlich zeigt der darunter stehende Kalender, wann er noch an diesem Ort war – gleichzeitig kann darüber jeder beliebige Zeitpunkt angesteuert werden. Jede der vertikalen Spalten entspricht einem Tag.

unbedingt testen via Vorratsdatenspeicherung – interaktive Grafik | Datenschutz | Digital | ZEIT ONLINE.

EU-Kommission wollte Zwang zur Vorratsdatenspeicherung aufheben

Wie sich aus einem hier erstmals veröffentlichten Schreiben der EU-Innendirektion vom 25.10.2010 ergibt (pdf), ließ die EU-Kommission eine Aufhebung des EU-weiten Zwangs zur Vorratsdatenspeicherung prüfen. Mitgliedsstaaten sollten das Recht erhalten, die Richtlinie nicht anzuwenden.

via http://blog.vorratsdatenspeicherung.de/2012/07/14/eu-kommission-wollte-zwang-zur-vorratsdatenspeicherung-aufheben/

Kaufkraft-Bestimmung durch Geodaten: Wie Mobilfunkbetreiber mit Vorratsdaten Geld verdienen

 

Nicht nur der Staat will die Standort- und Verbindungsdaten von Mobilfunk-Kommunikation. Die riesigen Datenberge werden auch ausgewertet, um die Anschlussinhaber in Kategorien einzuteilen – und ihnen anschließend zielgenau Werbung verkaufen zu können. Jetzt will Twitter eine dieser Firmen kaufen.

Die meisten kommerziellen Provider sind nur gegen die Vorratsdatenspeicherung, weil sie dafür Geld ausgeben müssen. Mittlerweile ist bekannt, dass viele Provider die Daten auch ohne gesetzliche Verpflichtung weiterhin speichern. Ein Grund könnte sein, dass diese Daten viel Geld wert sind.

Durch Michael Kreil sind wir auf die Audio-Aufzeichnung eines Vortrags auf der Emerging Communications Konferenz 2009 aufmerksam geworden. Greg Skibiski, Gründer und Chef der Firma Sense Networks beschreibt dort, wie er mit der Analyse von Standort- und Verbindungsdaten Geld verdient.

Die Webseite der Firma wimmelt nur so von Buzzword Bingo:

Location data is the key to mobile monetization.
We extract behavioral information from location and apply predictive analytics.
This drives highly-targeted offers for superior results.

Eines ihrer Produkte ist MacroSense. MacroSense nimmt riesige Mengen an mobilen Standort-Daten und errechnet daraus “verwertbare” Daten über zukünftiges Verhalten. Die Daten der Mobilfunk-Kunden bekommt man teilweise direkt von Mobilfunk-Betreibern (leider war nicht rauszubekommen, welche). Mittels Statistik, maschinellem Lernen und Vorhersage-Algorithmen werden die einzelnen Endkunden in Profile eingeteilt, auch in Echtzeit.

Das geht schon allein mit Geodaten: Arbeitet man im Bankenviertel und geht in teure Restaurants, ist man wohlhabender Banker. Je mehr Daten, desto besser. Wenn man regelmäßig ein neues Handy hat und in Szene-Bezirken unterwegs ist, wird man als “jugendlich und ausgehfreudig” eingeteilt. Wechselt man sein Endgerät nur selten, wohnt abgelegen und geht nur am Wochenende raus, könnte man Rentner sein.

Das Ziel ist klar: Diesen Profilen werden dann Kaufkraft und Interessen zugeordnet, um besser Marketing und Werbung machen zu können. Zum Lady Gaga-Konzert will man nur die Jugendlichen einladen, den neuen Handy-Vertrag für Freunde sollen nur die einkommensstarken Kunden bewerben. Im Vortrag fallen Begriffe wie Konsumverhalten, Lifestyle-Kategorie, Kundenprofile, soziale Cluster und Konsummuster. Ganz normal Kapitalismus.

Aber keine Angst: Das soll alles ganz datenschutzfreundlich passieren. So wird versprochen, dass nur die endgültige Zuordnung eines Anschlusses in eine bestimmte Kategorie gespeichert wird, nicht die Original-Daten. Ob das der deutschen Zweckbindung im Datenschutzrecht entspricht, wage ich mal zu bezweifeln. Auch wird auf der Webseite von Opt-In gesprochen, nur dürfte das mit dem Kleingedruckten in jedem Handy-Vertrag der Fall sein, mit dem sich die Anbieter umfangreiche Rechte sichern.

Die New York Times hat schon 2008 über MacroSense berichtet. Auch CitySense (Wo ist was los?) und CabSense (Wo ist ein Taxi?) haben schon Aufmerksamkeit bekommen. Bisher war der Schritt zum Opt-In jedoch klar: Man musste eine App installieren und dieser die Berechtigung zum Zugriff auf die eigenen Geodaten geben. Der Schritt, diese Daten direkt beim Mobilfunk-Betreiber abzuholen, ist eine neue Dimension. Das passiert ohne meine Wissen, ohne meine Einwilligung und unterschiedslos von jedem. Zudem wird uns in Europa immer gesagt, dass man diese Daten nur für die Rechnung und gegen den Terror bräuchte.

Twitter sieht das anscheinend nicht so kritisch. TechCrunch berichtete letzte Woche, dass der Microblogging-Riese Sense Networks kaufen will. Dann kann Twitter endlich Geld mit lokalisierter Werbung verdienen.

Dieser Beitrag steht unter der Lizenz CC BY-NC-SA: Andre Meister, Netzpolitik.org.

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