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ACTA: Kommission will warten, Europaparlament berät | Digitale Gesellschaft

In dieser Woche finden Anhörungen und Veranstaltungen von einigen Fraktionen im Europaparlament statt. Die Liste der Institutionen, Akademiker und Organe, die sich gegen eine ACTA-Unterzeichnung ausgesprochen haben, ist sehr lang geworden – angefangen bei der OSZE, den Sacharov-Preisträgern, dem EU-Datenschutzbeauftragten, dem EU-Wirtschafts- und Sozialauschuss, bis hin zur Jungen Union und vielen weiteren.

Kirsten Fiedler, Mitglied des Digitale Gesellschaft e.V. und Advocacy Managerin bei European Digital Rights (EDRi) wird auf Einladung der CDU/CSU-Abgeordneten im Europaparlament unsere Kritik am ACTA-Abkommen vorbringen. Zudem führen ebenfalls heute die Fraktion der Liberalen eine Anhörung für Bürgerrechtsorganisationen und morgen Sozialdemokraten im Europaparlament die Veranstaltung unter dem Titel “ACTA – Wessen Rechte werden geschützt?” durch.

Die EU-Kommission hat sich also einen taktisch klugen Moment ausgesucht, um endlich die seit zwei Monaten erwartete Frage zu veröffentlichen, die dem Europäischen Gerichtshof (EuGH) gestellt werden soll: “Ist ACTA mit den Europäischen Verträgen, insbesondere mit der Charta der Grundrechte der Europäischen Union?” Ganz beiläufig forderte EU-Kommissar Karel De Gucht in der Pressemitteilung die EU-Abgeordneten dazu auf, die Entscheidung des EuGH abzuwarten.

Die Stellungnahme des EuGH wird von der Kommission dazu benutzt, die EU-Abgeordneten dazu zu drängen, ihre politische Entscheidung aufzuschieben – dieser Ansatz wird momentan von den pro-ACTA-Gruppierungen innerhalb des Parlaments genutzt, um mit allen Mitteln eine Verzögerung zu erreichen.

“Es ist jetzt von entscheidender Bedeutung, dass das Europäische Parlament den Mut zeigt seine demokratische Rolle wahrzunehmen und nicht den Taktiken der EU-Kommission nachgibt. Das Parlament muss sich für die Rechte aller EU-Bürger und seine eigene institutionelle Rolle einsetzen – nicht nur im Fall von ACTA, sondern bei jeden Rechtsakt, der unsere Grundrechte betrifft” erklärt Markus Beckedahl, Vorsitzender des Digitale Gesellschaft e.V.

Am 9. Juni 2012  findet der dritte internationale Aktionstag gegen ACTA in zahlreichen Städten statt. Im Juni soll nach dem großen Erfolg vom 11. Februar 2012 mit rund hundertausend Menschen auf der Straße in über 60 Städten alleine in Deutschland erneut ein Zeichen gesetzt werden.

Ein erstes Mobilisierungsvideo wurde bereits in 12 verschiedene Sprachen übersetzt.

via ACTA: Kommission will warten, Europaparlament berät | Digitale Gesellschaft.

CC-BY-SA

Leak: G8 bereitet die Post-ACTA Ära vor | Logbuch des Isarmatrosen

European Digital Rights hat heute ein G8-Dokument geleakt (pdf), welches sehr wahrscheinlich die Post-ACTA Ära vorbereitet. Es sieht ganz so aus, als hätten die großen Nationen die breiten Kritik an ACTA  – zumindest ansatzweise – verstanden. Denn die G8 (Kanada, Frankreich, Deutschland, Italien, Japan, Großbritannien, USA, Russland) vermeiden hier den in ACTA viel kritisierten Ansatz, eine einzige Lösung für sehr unterschiedliche Probleme zu finden. Anstatt also mutmaßlich illegale Downloads und gefälschte Medikamente mit gleichen Mitteln bekämpfen zu wollen, konzentriert sich das Papier ausschließlich auf gefälschte Produkte und Arzneimittel.

In der Irish Times erklärt Joe McNamee (Executive Director bei EDRi):

“Das Dokument scheint anzuerkennen, dass das Europäische Parlament keine andere mehr Wahl hat, als ACTA abzulehnen. Da es sich bewusst auf Produktfälschungen konzentriert, scheint es aus vergangenen Fehlern und kontraproduktiven Widersprüchen in ACTA zu lernen.”

Allerdings ist das Dokument auch nicht frei von so einigen fragwürdigen Vorschlägen, denn es sieht teilweise ganz wie ein copy/paste aus dem Jahresbericht der US-Regierung zur Durchsetzung geistiger Eigentumsrechte (pdf) aus, in dem eine stärkere “freiwilligen” Zusammenarbeit zwischen Rechteinhabern und Internetdiensten gefordert wird. Dies bedeutet zum Beispiel die Beschlagnahme von Domain Namen, das Löschen von Suchergebnissen und das Einfrieren von Zahlungen. Google, MasterCard, Microsoft (Bing), Network Solutions, PayPal, Visa und Yahoo! werden im geleakten G8-Dokument explizit genannt.

Diese kooperative Durchsetzung des Urheberrechts verlagert jedoch die Rechtsdurchsetzung in den Bereich unberechenbarer Entscheidungen, die auf unternehmerischen Prioritäten anstatt auf Rechtsstaatlichkeit basieren. Da die im Dokument genannten Unternehmen alle US-amerikanisch sind, wird dies leider auch automatisch zu einer vermehrten Anwendung amerikanischen Rechts in Europa führen.

Da stellen sich nun folgende Fragen:

  • Kann und wird das EU-Parlament das mehr als mangelhafte ACTA-Abkommen jetzt noch einer Welt aufdrücken, die bereits einen Schritt weiter ist?

  • Und vor allem: Werden sieben der G8-Länder wirklich einen Vorschlag unterstützen, der US-amerikanischen Unternehmen die Macht gibt, über die Grundrechte und Freiheiten ihrer Bürger zu entscheiden?

Copyright 2012 netzpolitik.org. Veröffentlich unter der Lizenz Attribution-NonCommercial-ShareAlike 3.0 Unported (CC BY-NC-SA 3.0).

via Leak: G8 bereitet die Post-ACTA Ära vor | Logbuch des Isarmatrosen.

Arbeitet die G8 an einer neuen ACTA-Regelung? | unwatched.org

Der Bürgerrechtsorganisation European Digital Rights (EDRi) wurde ein Dokument zugespielt, dessen Inhalt darauf schließen lässt, dass die mächtige G8 (Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Japan, Kanada, Russland, USA) bereits an einer Neuauflage des umstrittenen Anti-Piraterie-Abkommens ACTA arbeitet.

Offensichtlich macht sich die G8 Gedanken darüber, ob ACTA in seiner gegenwärtigen Form noch durchzubringen ist und überlegt, das Abkommen grundlegend zu überarbeiten. So reagieren die führenden ACTA-Proponenten offenbar auf die massive Kritik an dem Abkommen, wie etwa an dem umstrittenen Ansatz, mit einem einzigen Abkommen gegen die Verbreitung urheberrechtlich geschützter Inhalte im Internet und den Handel mit gefälschten Produkten vorzugehen, und fokussieren in ihrem neuen Dokument ausschließlich auf gefälschte Produkte und Medikamente.

Read Full Text: Arbeitet die G8 an einer neuen ACTA-Regelung? | unwatched.org.

[unwatched / EDRi]

Kurz-URL zu diesem Artikel: http://unurl.org/gMP

Leak: G8 bereitet die Post-ACTA Ära vor › netzpolitik.org

European Digital Rights hat heute ein G8-Dokument geleakt (pdf), welches sehr wahrscheinlich die Post-ACTA Ära vorbereitet. Es sieht ganz so aus, als hätten die großen Nationen die breiten Kritik an ACTA  – zumindest ansatzweise – verstanden. Denn die G8 (Kanada, Frankreich, Deutschland, Italien, Japan, Großbritannien, USA, Russland) vermeiden hier den in ACTA viel kritisierten Ansatz, eine einzige Lösung für sehr unterschiedliche Probleme zu finden. Anstatt also mutmaßlich illegale Downloads und gefälschte Medikamente mit gleichen Mitteln bekämpfen zu wollen, konzentriert sich das Papier ausschließlich auf gefälschte Produkte und Arzneimittel.

In der Irish Times erklärt Joe McNamee (Executive Director bei EDRi):

“Das Dokument scheint anzuerkennen, dass das Europäische Parlament keine andere mehr Wahl hat, als ACTA abzulehnen. Da es sich bewusst auf Produktfälschungen konzentriert, scheint es aus vergangenen Fehlern und kontraproduktiven Widersprüchen in ACTA zu lernen.”

Allerdings ist das Dokument auch nicht frei von so einigen fragwürdigen Vorschlägen, denn es sieht teilweise ganz wie ein copy/paste aus dem Jahresbericht der US-Regierung zur Durchsetzung geistiger Eigentumsrechte (pdf) aus, in dem eine stärkere “freiwilligen” Zusammenarbeit zwischen Rechteinhabern und Internetdiensten gefordert wird.Dies bedeutet zum Beispiel die Beschlagnahme von Domain Namen, das Löschen von Suchergebnissen und das Einfrieren von Zahlungen. Google, MasterCard, Microsoft (Bing), Network Solutions, PayPal, Visa und Yahoo! werden im geleakten G8-Dokument explizit genannt.

Diese kooperative Durchsetzung des Urheberrechts verlagert jedoch die Rechtsdurchsetzung in den Bereich unberechenbarer Entscheidungen, die auf unternehmerischen Prioritäten anstatt auf Rechtsstaatlichkeit basieren. Da die im Dokument genannten Unternehmen alle US-amerikanisch sind, wird dies leider auch automatisch zu einer vermehrten Anwendung amerikanischen Rechts in Europa führen.

Da stellen sich nun folgende Fragen:

  • Kann und wird das EU-Parlament das mehr als mangelhafte ACTA-Abkommen jetzt noch einer Welt aufdrücken, die bereits einen Schritt weiter ist?

  • Und vor allem: Werden sieben der G8-Länder wirklich einen Vorschlag unterstützen, der US-amerikanischen Unternehmen die Macht gibt, über die Grundrechte und Freiheiten ihrer Bürger zu entscheiden?

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via Leak: G8 bereitet die Post-ACTA Ära vor › netzpolitik.org.

Internet Surveillance in Europe – how much will we be controlled | BusinessVibes

Internet Surveillance in Europe – how much will we be controlled | BusinessVibes.

US-Gesetzentwurf: Das neue Sopa heißt Cispa – Golem.de

US-Gesetzentwurf: Das neue Sopa heißt Cispa – Golem.de.

Fraunhofer IPK ADIS: Videoanalyse-Tool ­erkennt Gefahrensituationen

Fraunhofer IPK ADIS: Videoanalyse-Tool ­erkennt Gefahrensituationen.

Automatische Absichtserkennung | Telepolis

Matthias Becker 10.04.2012

Ein Projekt im Rahmen der deutschen “Sicherheitsforschung” versucht, mit “Intentionsdiagnostik” Schlägereien auf U-Bahnhöfen zu verhindern.

via Automatische Absichtserkennung | Telepolis.

Definition INDECT <<aktion-fsa.org

INDECT – Intelligent information system supporting observation, searching and detection for security of citizens in urban environment

Wer macht INDECT und was ist der Inhalt?

EU-Projekt, gestartet Anfang 2009 mit einem Budget von 14,86 Millionen Euro bei einer Laufzeit von 5 Jahren. Neben der EU gibt es weitere Sponsoren. Mittels “Predictive Analytics” und “Relationship mining” sollen Risiken analysiert und Straftaten vorhergesehen werden.

Teilnehmer: 17 Institutionen aus 9 Ländern: Polizeien, Hochschulen, Privatfirmen, u.a.

INDECT ist Teil eines Gesamtrahmens der EU für die Erforschung von Sicherheitsthemen mit einem Budget von 1,4 Milliarden, insgesamt gibt es EU-weit über 60 Projekte.

Das Ziel: Effektivierung der operativen Polizeiarbeit durch neuen Überwachungstechnik

Was wird im Einzelnen in dem Projekt gemacht?

Wer kontrolliert die Ergebnisse? – Die INDECT Ethikkommission als Zensurinstrument

Offizielle Funktion: Rechtmäßigkeit der Projektdurchführung sicherstellen
Alle im Projekt erarbeiteten Dokumente müssen der Ethikkommission vorgelegt werden.
Es gibt keine unabhängige Kontrolle. Die Projektteilnehmer dürfen nicht mehr mit der Öffentlichkeit kommunizieren. Alle Dokumente müssen durch die Kommission freigegeben werden.
Risiken:
Die Freiheit der Forschung insbesondere für die beteiligten Hochschulen wird stark eingeschränkt.
Ein kritischer Diskurs von Methodik und Ergebnissen in der Öffentlichkeit wird behindert.
Der Datenschutz wird eingeschränkt:

  • Datenerhebung erfolgt heimlich
  • Es werden nicht nur Personen überwacht, von denen Gefahr ausgeht
  • Es fehlt die Zweckbindung der erhobenen Daten.
  • Datenschutzgrundsätze beziehen sich nur auf die im Projektverlauf verarbeiteten Daten,
  • keine Datensparsamkeit,
  • keine Auskunfts- oder Löschrechte
  • Die Flugsicherheit ist durch den Einsatz von Drohnen in urbanen Gebieten gefährdet
  • Drohnen sind bisher in der EU überwiegend nicht erlaubt
  • Die Gesetze sollen in GB bereits für die Olympischen Spiele 2012 geändert werden.
  • Auch eine Änderung der Bundesluftfahrtverordnung in DE ist geplant.

Fazit: Verbrechensbekämpfung hat höhere Priorität als Persönlichkeitsrechte

EUROPOL und INDECT im Zusammenspiel

EUROPOL Gesetz und das Projekt INDECT ergänzen sich perfekt. Indect liefert die Technik zur Verarbeitung von Überwachungsdaten. EUROPOL Gesetz liefert den rechtlichen Rahmen zur Datenübermittlung. Es erlaubt die Weitergabe polizeilicher Informationen an nicht genauer definierte “Körperschaften” in Nicht-EU-Staaten.
INDECT Technik reichert die zentralen Datenbanken an, wie das Schengener-Informationssystem (SIS) und das VISA Informationssystem (VIS). Damit wird  auf technisch organisatorische Weise die EU-Grenzschutzagentur FRONTEX unterstützt.

Es bleiben Fragen:

  • Gewährleistet EUROPOL den im Lissabon vereinbarten Grundsatz der Offenheit?
  • Wie kann EUROPOL durch das Europäische Parlament kontrolliert werden?
  • Was sind die Technikfolgen? –  Welches Modell haben die Macher vom Menschen?
  • Es sind diskriminierende Modelle für abnormes Verhalten, die aus Interviews von 200 Polizisten abgeleitet wurde. Diese wurde befragt, was sie für verdächtig halten:
    • Herumlungern an Bahnhöfen (nicht im Park verweilen)
    • Plötzliches Weg- oder hinströmen (Flashmob, Gefahr)
  • Eine höhere Kontrolldichte der ins Schema passenden verstärkt/bestätigt diese Vorurteile.
  • Das kann für Betroffene in Krisen lebensgefährlich werden.
  • Psychologischer Druck zur Verhaltensanpassung wird gefördert (bloß nicht abnorm sein).
  • Es kommt zur Übererfüllung der Normen nach einer erlebten Repression.
  • Machtausübung führt zu Missbrauch (Macht macht geil)
  • Eine Misstrauenskultur fördert Hierarchien (Kontrolleur der Kontrolleure, Bürgerwehr)

Wo werden wir den INDECT Spielplatz demnächst erleben dürfen?

  • Droheneinsatz bei olympischen Sommerspielen 2012 London
  • Aufstandsbekämpfung, Bürgerkrieg
  • Hooligans
  • Flashmobs, Demonstrationen
  • Politische Veranstaltungen (G8 Gipfel, Sicherheitskonferenz)
  • Großveranstaltungen (Konzerte, Love Parade, Oktoberfest,…)
  • FRONTEX Aufklärung in Griechenland, Italien, …
  • Tragepflicht für den elektronischen Ausweis; RFID Einsatz für Tracking mobiler Objekte

Quelle für diese Seite war ein Vortrag auf der SIGINT 2010 unter Creative Commons Lizenz von Sylvia Johnigk und Kai Nothdurft, “Das EU Forschungsprojekt INDECT oder…Wie die EU an Überwachungstechnik forscht”
und http://de.wikipedia.org/wiki/Indect
Weitere Infos: www.panopticum-europe.eu
und www.stopp-indect.info
Wohin diese Überwachungsmanie führen kann, zeigt sehr beklemmend der Film Alpha0.7 – Der Feind in dir http://de.wikipedia.org/wiki/Alpha_0.7_%E2%80%93_Der_Feind_in_dir


Wir haben die Gefahren durch INDECT im ALex TV des  Offenen Kanal Berlin diskutiert.
Das Video dieser Sendung auf Youtube: EU-Forschungsprojekt INDECT Teil 1


Alle Artikel zu

via Definition INDECT.

Definition INDECT

Die Verfassungsbeschwerde des AKVorrat – Metalab

Der überparteiliche Arbeitskreis Vorratsdaten Österreich sieht die seit 1. April geltende gesetzliche Speicherverpflichtung für Kommunikationsdaten sämtlicher Österreicher/innen als deutlich unverhältnismäßig und grundrechtswidrig an. Mit Unterstützung des grünen Justizsprechers wird er dagegen eine Verfassungsbeschwerde einbringen.

Bis 18. Mai besteht für alle Inhaber von österreichischen Handyverträgen, Telefon- oder Internet-Anschlüssen unter verfassungsklage.at die Möglichkeit, sich kostenfrei an der Massen-Verfassungsbeschwerde zu beteiligen.

 

Am Fr den 13.4.2012 um 19:30 lädt der AKVorrat.at alle Interessenten zu einer Informationsveranstaltung ins Metalab. Auskunft geben:

 

via Die Verfassungsbeschwerde des AKVorrat – Metalab.

zeichnemit.at: 100.000 Unterschriften gegen die Vorratsdatenspeicherung! | AKVorrat

zeichnemit.at: 100.000 Unterschriften gegen die Vorratsdatenspeicherung! | AKVorrat.

10.04.2012: Nächster Schritt zum Überwachungsstaat (Tageszeitung junge Welt)

10.04.2012: Nächster Schritt zum Überwachungsstaat (Tageszeitung junge Welt).

America ups the ante on ACTA – via the G8 <<Monica Horten

The US government is not happy about ACTA, and is already taking steps to introduce what it really wants by another back door. In a document leaked today by the European Digital Rights group (EDRi),  a new plan for intellectual property enforcement is revealed.  Where ACTA was vague, the new plan is explicit.

The new G8 plan for IP enforcement  includes the extended shopping list of Internet blocking measures, via  payment providers, advertisers and search engines as well as individual  websites. According to EDRi, the proposal may have been prepared by law enforcement working groups.

Interestingly, the G8 proposal introduces some new language. It never mentions the Internet. Instead it talks about ‘voluntary best practices’ and ‘protecting the global supply chain’. Its overt focus is on counterfeit medicines and online pharmacies. But the generality of the language implies a wider application.

The G8 enforcement  proposal appears in a plain paper document headed ‘Non-paper on Intellectual property rights protection’.  It has three sub-headings, which include ‘G8 inititiative to support voluntary best practices for securing global supply chains’.  The components of the supply chains are named as ‘shippers, payment processors, ad brokers, advertisers, and similar stakeholders’.

Note the deliberate avoidance of the word ‘Internet service provider’. However, in the world of e-commerce, the ISP is implied.

It’s also notable that the proposed G8 IP enforcement measures mirror those in the Stop Online Piracy Act (SOPA) and Protect IP ACT. The language of ‘voluntary best practice’ has also been taken from United States government policy documents. It is certainly quite unlike any language so far seen in European Union policy documents.

Behind the G8 proposal lies a concern among ACTA’s proponents  – the  US and its industries  – that ACTA may be stalled in the EU and that without EU support it will be of less use.

Thus, it can be inferred that this new G8 proposal has its origins within the United States government, and that the G8 is a funnel to impose American  policies, notably that SOPA and PIPA measures  – onto the rest of the world (as noted also by EDRi). And they are using a very wide open back  door.

It is a signal that that the fall of ACTA (if it happens) will not be the end of the entertainment industries’ attack on the Internet. No, instead it  will bring on the next stage of their campaign for even more stringent measures.

EDRi: Is the G8 already working on a new ACTA?

Read the G8  proposal : Non-Paper On Intellectual Property Rights Protection

The British  media has been excitedly reporting today that the government intends to bring in  a ‘snoopers charter’  with  ‘social network surveillance’. According to these media reports, based on leaked information from an unnamed source, the government will  allow the secret services and police access to  monitor our phone, email and web communications. It’s being positioned as some kind of master cyber-spy plan.

There is no public detail of the plan itself.  However, it has been known for some time that the  government is working on something called the Communications Capabilities Development programme (CCDP).  Given what is known about this progamme, I think that the British government  is proposing  an extension of the data retention rules which the British Presidency  pushed through the EU in 2006. The question therefore arises – what will the European Union do about it?

The policy concerned relates to communications traffic data retention. This is the storage of data related to the time, date and sender/recipient (caller/called party) of messages, to be stored by the network providers, in case of a requirement for access by law enforcement and other specified public authorities.

EU law requires the data to be available for purposes of dealing with serious crimes. In the UK, there is a problem with the implementation because the list of those who may acces the data is very long, and includes local councils who have used it for trivial purposes, such as dealing with people who fail to scoop up after their dogs in public parks.

The existing law is limited to fixed ISPs (for email) and specifically excludes web traffic data. That is, it does not require the storage of your web surfing. It was done at a time before Facebook and social media messaging was important.

From what can be ascertained, the new British proposal known as the Communications Capabilities Development programme  wants to extend the law to include precisely those things – social media messaging and web surfing. It may also permit greater access to the data by the security services, although that is unclear.

It is being said that there will be will be a new law in the Queen’s speech which is due in May. If so, it raises two important questions.

For a law to be in the Queen’s speech, it must be ready to go through Parliament, which means that they must have been working on it for at least a year.

And, if it is at that stage, details of the proposal will have been communicated to the European Commission, at least informally.

The Commission is about to launch a review of the data retention rules for the entire EU, under Justice Commissioner Viviane Reding. This new British law, if it is really ready to go, will have implications for the European one,  and could pre-empt decisions in Europe or force the Commission’s hand. Some countries, like Germany, do not want data retention at all, and  it will provoke a political conflict.

So what do you say, Mrs Reding?

 —

If you want to check the British media, here are a couple of examples:

The Guardian –  Government plans increased email and social network surveillance

The Daily Mail  – Emails, texts and Facebook messages to be logged under snoopers’ charter as Tories revive plans for online surveillance

As Victoria A. Espinel,  the White House co-ordinator on copyright enforcement prepares to  speak in the European Parliament next week, we learn of new powers being sought by the US government to impose IPR rules on other countries, including the EU. The Stop Online Piracy Act (also sometimes referred to as E-parasite) in the US congress seeks to impose the most draconian measures against Internet users and websites. But from an EU perspective, it contains a  poison pill.   American academics and NGOs who have studied are warning that it contains dangerous provisions which would empower US Embassies to force other countries to adopt  the same anti-Internet measures.

The Stop Online Piracy Act ( SOPA – also sometimes referred to as E-parasite)  is a twin to the Protect-IP Act in the US Senate. American academics are saying that SOPA will create a firewall of  Internet censorship.

SOPA  contains measures against search engines and linking sites, and indeed it would appear, against any site  which is deemed to be  “dedicated to infringing activities.”

Sites could be ordered to disappear from the Internet, without an entitlement to a defence, under measures which would includes orders addressed to ISPs and domain registrars.

SOPA also contains provisions whereby the US government can check out websites for possible infringing content, and if the website tries to stop them, it may be sanctioned.

Section 205 of Stop Online Piracy Act   is called: Defending Intellectual Property Rights Abroad.  Section 205 would build on the existing Special 301 process but will take it much further. It provides for “aggressive support for enforcement action against violations of the intellectual property rights of United States persons”.  And it  specifically mandates US embassies to ‘enable’ foreign governments to comply with international obligations regarding IP rights.  A new role of  IP attache will be created in order to facilitate this. This  role will be to  work with United States holders of intellectual property rights and industry to address intellectual property rights violations in the countries where the attachés are assigned.

US Embassies currently put pressure on other governments using the Special 301 powers.  Exactly how they do so has been revealed in various leaked diplomatic cables   published by Wikileaks.

The EU should take this threat very seriously. SOPA could mean that US Embassiess will try to forces changes in EU and Member State law which would  contravene to the acquis and indeed  are contrary to the balance of rights which we have established in Europe.

Victoria A. Espinel is speaking at the IP Forum, co-ordinated by the French pro-copyright MEP Marielle Gallo, next week.European Parliament hardline event on ACTA and enforcement

SOPA Section  205:

a. aggressive support for enforcement action against violations of the intellectual property rights of United States persons in such country;

b. cooperation with and support for the host government’s efforts to conform its applicable laws, regulations, practices, and processes to enable the host government to honor its international and bilateral obligations with respect to the protection of intellectual property rights;

c.  consistency with the policy and country-specific priorities set forth in the most recent report of USTR under such section 182(a)(1); and

d.  support for holders of United States intellectual property rights and industries whose access to foreign markets is improperly restricted by intellectual property related issues.


via America ups the ante on ACTA – via the G8.

You may re-publish my article under a Creative Commons licence, but you should cite my name and provide a link back to iptegrity.com. Media and Academics – please cite as Monica Horten, America ups the ante on ACTA – via the G8,   http://www.iptegrity.com 12 April  2012 . Commercial users – please contact me.

ARGE Daten startet “Initiative Datenauskunft” | Netzpolitik | futurezone.at: Technology-News

ARGE Daten startet “Initiative Datenauskunft” | Netzpolitik | futurezone.at: Technology-News.

Action ideas <<1984actionday

And here some lost links to some ideas above:

 

 

You like to get engaged?

Some proposals for what to do …

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via Action ideas | 1984actionday.

About <<1984actionday in 2012

This campaign ist about to organize an international actionday around the 8th of June, the day that George Orwell’s 1984 has been published for the very first time.

It is our goal to raise attention on how far Mr. Orwells visions already has become true, having a special focus on how scarily far CCTV technology has been grown to and how our societies are being driven by this development.

We are nothing more or less than an open group, a collection of human beings and non-governmental organisations raising big concerns about newest developments of tracking, tracing, face recognition and data investigations.We are independent and above party lines.Everybody is welcome to join.

via About.

FAKT: Syrien überwacht mit Siemens-Technik | DasErste.de

Der Siemens-Konzern hat im Jahr 2000 Überwachungstechnik für Telefon und Internet an Syrien verkauft.

via FAKT: Syrien überwacht mit Siemens-Technik | DasErste.de.

Aufruf zu Protesten im Internet soll als Bildung einer kriminellen Vereinigung bestraft werden | Telepolis

Spaniens rechte Regierung rüstet gegen Proteste auf und will mit drastischen Verschärfungen des Strafgesetzes für Ruhe sorgen, selbst passiver Widerstand soll als Angriff auf die Staatsgewalt geahndet werden

via Aufruf zu Protesten im Internet soll als Bildung einer kriminellen Vereinigung bestraft werden | Telepolis.

US-Behörden nehmen Spielekonsolen ins Visier | heise Security

US-Behörden nehmen Spielekonsolen ins Visier | heise Security.

Telekommunikationsrecht « ITM – Öffentlich-rechtliche Abteilung

> Telekommunikationsrecht

Dozent: Prof. Dr. Bernd Holznagel, LL.M.
Klausuranmeldung: über WilMa II
Status: Schwerpunktbereiche 1, 3, 6
Termin: Mitwochs 16-18 Uhr
Beginn: 04. April 2012
Ort: Juridicum, JUR 1
SWS / ECTS-Credits: 2 SWS, 3 Credits

via Telekommunikationsrecht « ITM – Öffentlich-rechtliche Abteilung.

Vorlesung Telekommunikationsrecht 2012 « ITM – Öffentlich-rechtliche Abteilung

« ITM – Öffentlich-rechtliche Abteilung.

Siemens und Syrien: Was die Überwachungstechnik kann › netzpolitik.org

Deutschland ist nicht nur der drittgrößte Rüstungsexporteur der Welt und der größte in Europa, auch bei Überwachungstechnologien schätzen autoritäre Regime die deutsche Wertarbeit. Eine syrische Ausschreibung beschreibt, was die gelieferte Technik mindestens können muss. Die beteiligten Firmen hüllen sich in Schweigen.

Gestern wurde bekannt, dass der Siemens-Konzern Technologien zur Überwachung von Telefon- und Internet-Kommunikation an Syrien verkauft hat, die dort noch immer im Einsatz sind. Der FAKT-Bericht ist mittlerweile online:

Überwacht wird jede Webseite und jede E-Mail

Wie die konkrete Technologie aussieht, ist bisher nicht bekannt. Etwas Licht ins Dunkel bringt eine Ausschreibung, die von der Piratenpartei Deutschland gestern veröffentlicht wurde. Die ist aus dem Jahr 1999, vorher gab es in Syrien kein richtiges Internet. In der Ausschreibung wird spezifiziert, welche Anforderungen an das zu errichtende Backbone-Netz sowie die Provider gestellt werden.

Der Überwachung wird darin ein eigener Absatz gewidmet, ab Seite 19. Dort heisst es, dass die Überwachungstechnologie hauptsächlich von Strafverfolgungsbehörden verwendet werden soll, aber eben nicht ausschließlich. Diese “Bedarfsträger” müssen mindestens einzelne Userinnen, E-Mail, Webseiten, Chats und Nachrichten überwachen können.

Syrien verlangt etwa eine vollständige Online-Überwachung einzelner Nutzerinnen, die alle gesendeten und empfangenen Daten aller Dienste und Protokolle der Zielperson aufzeichnet. Also eine Kopie aller Inhalte bestimmter Personen. Zusätzlich will man aber auch eine vollständige Protokollierung von Zugriffen auf Webseiten, von allen Internet-Teilnehmerinnen. Verdachtsunabhängig, wie es so schön heisst.

Das gilt auch für E-Mails. Man möchte “eine Kopie aller über das Netzwerk ausgetauschten E-Mails”. Diese sollen in einer riesigen Datenbank mindestens einen Monat lang gespeichert werden und vollständig durchsuchbar sein. Im Jahr 1999 rechnete man mit 150.000 E-Mails pro Tag. Zwei Jahre später sollten es aber schon 400.000 sein. Das System sollte für hunderttausende Benutzer ausgelegt sein.

Auch Chats und “Nachrichten” (wohl so etwas wie Foren) sollen anlasslos gespeichert werden, zusammen mit dem echten Namen der jeweiligen Nutzerin.

Das sind jedoch nur die Minimalanforderungen, die Syrien unbedingt brauche. Man freue sich auch über Möglichkeiten, wie man verschlüsselte Daten “erkennen, abfangen und blockieren” kann. Und was dem Lieferanten sonst noch so einfällt.

Neben Hard- und Software wird natürlich auch eine Schulung in der Überwachung verlangt.

Nochmal: Die Ausschreibung ist vom August 1999 und damit aus der absoluten Anfangszeit des Internets in Syrien. Die Periode um die Jahrtausendwende brachte mit dem Machtwechsel von Hafiz al-Assad zu seinem Sohn Baschar auch eine Periode der relativen Freiheit und Öffnung im Land. In den letzten Jahren sind Überwachung und Unterdrückung wieder umfassender geworden. Zusammen mit der Ausbreitung des Zugangs zum Internet ist es wahrscheinlich, dass die hier geschilderten Anforderungen heute bei weitem “übererfüllt” werden.

Trovicor: Weder bestätigen noch dementieren

Wir wollten wissen, ob die gelieferte Technik aus Deutschland diese Anforderungen erfüllen kann. FAKT berichtete:

Die gesamten “Monitoring Center”-Verträge wurden FAKT zufolge im März 2009 in die damals neu gegründete Firma Trovicor mit Sitz in München übergeleitet.

Die Münchner Firma Trovicor gibt als Ziel auf ihrer Webseite an, man will “die Welt zu einem sichereren Ort machen”. Dazu entwickelt man “Sicherheitslösungen”, um “Bedrohungen der persönlichen und nationalen Sicherheit” bekämpfen zu können. Dafür entwickelte Trovicor ein Rundum-Sorglos-Paket der Kommunikations-Überwachung:

Das trovicor Monitoring Center (MC) wurde speziell entwickelt, um die komplexen Anforderungen der Strafverfolgungs-und Sicherheitsbehörden weltweit zu bedienen. Es ermöglicht ihnen, abgefangene Stimm- und Daten-Kommunikation wie auch historische Daten aufzufangen, zu speichern, zu analysieren, zu untersuchen und zu verteilen.

Ob man diese Technik nach Syrien geliefert hat, wollte Trovicor gegenüber netzpolitik.org nicht bestätigen. Dementieren wollte man es aber auch nicht. Über Kunden gäbe man grundsätzlich keine Auskunft, das sei in den Verträgen so geregelt. Man kann aber sagen, dass man seit dem EU-Embargo, das den Export von Überwachungstechnologien verbietet, keine geliefert hat. Das war vor nichtmal drei Monaten.

Immerhin steht auf der Webseite auch eine Sozialverantwortung mit netten Zielen wie “Umweltbewusstsein und Teilnahme an der globalen Gemeinschaft”. Wie letztere aussehen kann, sagt wiederrum die Produktbeschreibung:

Es kann entsprechend flexibel konfiguriert werden, so dass es die Rechtssprechungen der meisten Länder der Welt abdecken kann.

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Dieser Beitrag steht unter der Lizenz CC BY-NC-SA: Andre Meister, Netzpolitik.org.

via Siemens und Syrien: Was die Überwachungstechnik kann › netzpolitik.org.

2012EDRi_US_PNRcomments.pdf (application/pdf-Objekt)

Is the new EU-US PNR Agreement acceptable?
The European Parliament will have to vote soon on an Agreement for the transfer to the US, subsequent use
and retention of European citizens’ data (PNR) travelling to the US. However, the proposed Agreement is still
deeply flawed. In its Resolutions of 5 May 2010 and 11 November 2010, the European Parliament raised
serious concerns about the upcoming negotiations and the general approach to transfers of passenger name
record (PNR) data to third countries. The current proposal has not addressed any of the demands and flaws
identified by the European Parliament. The criteria set in its Resolutions are not met.
Among the wide range of problems of the current proposal, these are, we believe, the most important
questions:
1. Has the retention period been reduced?
No. The European Parliament asked for a limitation of the length of storage periods1, but the new Agreement
would allow a storage period of 15 years. According to Article 8, data are retained in an active database for
up to 5 years and then transferred to a dormant database for a period of up to 10 years. As the Article 29
Working Group highlights, this still means that the “data of unsuspected citizens is stored for up to 15 years,
only its use would be more limited”.2
The Commission has neither provided evidence that the collection, storage and processing of personal data
is proportionate at all, let alone why it appears to believe that 15 years of data retention are necessary and
proportionate.
2. Is there a meaningful anonymisation of the data after 6 months?
No. The Agreement would only require that the DHS copies of PNR data be “depersonalized” after six
months. This means that while some data fields are not accessible to every official involved in the PNR data
usage, but for others, the data will still be accessible with full personalisation. Even worse: The data fields
that are not masked out contain billing information, including credit card numbers, which means the data can
still always be linked to a specific person.
3. Does the new Agreement prohibit data mining and profiling?
No. In its Resolution of 11 November 2010, the European Parliament demanded that PNR data “shall in no
circumstances be used for data mining or profiling”. However, there is no mention of data mining or profiling
in the Agreement. It has not been explicitly excluded, as the Parliament has requested, therefore data mining
and profiling are still possible and will be done.
4. Does the new Agreement provide sufficient safeguards for European citizens?
No. The proposed Agreement does not provide for sufficient protections and rights for citizens. According
to the revised Agreement, any individual is entitled to “request” their PNR data from the DHS. However,
since the Agreement does not address what citizens are entitled to receive, the DHS can decline this
request. Moreover, the DHS has decided that its use of PNR data is exempt from the Privacy Act even for
U.S. Citizens.3
1 Resolution 5 May 2010 on PNR http://www.europarl.europa.eu/sides/getDoc.do?pubRef=-//EP//TEXT+TA+P7-TA-2010-
0144+0+DOC+XML+V0//EN
2 Article 29 Data Protection Working Party, and to the letter of 6 January 2012 http://ec.europa.eu/justice/data-protection/article-
29/documentation/other-document/files/2012/20120106_letter_libe_pnr_en.pdf
3 As confirmed by a first court decision in Hasbrouck vs. CBP, see http://papersplease.org/wp/2012/01/24/first-rulings-in-our-lawsuitover-
dhs-travel-records
European Digital Rights
Rue Montoyer 39/9, B-1000 Brussels
Tel:+32 (0)2 550 4112
E-Mail: brussels@edri.org, http://www.edri.org
It should also be noted that citizens are not informed when their data is being accessed. According to US
organisation Friends of Privacy: “Europeans cannot, as the agreement suggests, obtain independent and
adequate relief from unlawful actions by the US Executive Branch (USG) by appealing those decisions
under the Administrative Procedures Act (the APA).”4
5. Is the Agreement proportionate and necessary?
No. The Article 29 Working group points out in its letter dated 6 January 2012 to the LIBE committee that, in
order to make “PNR data of all (…) passengers – nearly all of them being innocent and unsuspected citizens –
available to foreign law enforcement agencies”, irrefutable proof is required to show that the agreement is
necessary and proportionate. So far however, the Commission has failed to prove that the use of PNR data
is necessary and proportionate in order to effectively combat terrorism. Instead, the Commission stated that
the Agreement was necessary because the USA want access to the data. This misleading claim ignores the
test that needs to be carried out on the necessity of data transfer, use and retention for fighting terrorism and
serious transnational crime.
The European Parliament has repeatedly called on the Commission “to provide it with factual evidence”5, but
no privacy impact assessment has been carried out, and no systematic evidence apart from a few anecdotes
has been provided by the European Commission.
6. Why has the Agreement not taken the form of a treaty?
In its Resolution from 5 May 2010, the European Parliament had asked for the Agreement with the USA to
take the form of a Treaty. This has been ignored. Simply because the US has demanded it, the only option
available is an Agreement which is not going to be binding on the US and does not require any further US
approval. However, it does require ratification by both by Council of the EU (national governments of EU
members) and the Parliament. As it is not a Treaty, the Agreement cannot be enforced in US courts. This
creates still further legal uncertainty for European citizens.
According to a DHS testimony to Congress, 5 Oct. 2011, an Agreement is crucial “to protect U.S. industry
partners from unreasonable lawsuits, as well as to reassure our allies, DHS has entered into these
negotiations.”6 The purpose, therefore, is to legitimise current illegal processing of European data by
companies on which US jurisdiction is being imposed.
7. Does the Agreement provide sufficient accountability and oversight?
No. Article 8.3 of the Charter of Fundamental Rights explicitly demands an independent body, as does
jurisprudence of the European Court of Justice7. However, the oversight structure mentioned in Article 14 of
the Agreement does not foresee an independent body – merely an “independent review”.
8. Does the Agreement foresee sufficient protections for onward transfers?
No. In its Resolution of 5 May 2010, the EP asked for sharing PNR data with third countries to be in line with
EU data protection laws. The Agreement however does not foresee any compliance with European data
protection laws nor does it give more detailed information on how the terms of the Agreement or any other
safeguards can practically be implemented. This is exactly the approach criticised by all political groups in
the debate on data protection in the February 2012 Parliament plenary session.
Therefore, EDRi calls on the MEPs to not give its consent to the conclusion of the Agreement.
4 Steinhardt, Chair of Friends of Privacy http://papersplease.org/wp/wp-content/uploads/2012/01/pnr-agreement-steinhardtsummary.
pdf
5 Resolution 11 November 2010 on EU external strategy on PNR http://www.europarl.europa.eu/sides/getDoc.do?
pubRef=-//EP//TEXT+TA+P7-TA-2010-0397+0+DOC+XML+V0//EN
6 Testimony of David Heyman, Assistant Secretary, Office of Policy, before the House Committee on Homeland Security
Subcommittee on Counterterrorism and Intelligence https://www.dhs.gov/ynews/testimony/20111005-heyman-info-sharing-privacytravelers.
shtm
7 See: Commission vs. Federal Republic of Germany of 9 March 2010, C-618/07
European Digital Rights
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via 2012EDRi_US_PNRcomments.pdf (application/pdf-Objekt).

» Geheimes Treffen im EU-Parlament zu USA-PNR NoPNR!

February 22nd, 2012 § 1 comment

NoPNR-Logo-160x147

Letzte Woche trafen sich in Straßburg am Rande der Plenungssitzung Vertreter des Europäischen Parlaments, der Kommission und der juristischen Dienste, um über das umstrittene Fluggastdatenabkommen mit den USA zu diskutieren. Das Treffen war geheim, doch einige Infos sickerten nun durch: Bei der Zusammenkunft wurden von den Kritikern erneut die größten Bedenken vorgetragen: Unverhältnismäßiger Eingriff in die Privatsphäre, schwammige Formulierungen und keine Rechtssicherheit für die EU-Bürger. Während der Debatte stellte sich heraus, dass die USA die Daten auch für den Grenzschutz heranziehen werden. Es geht also in keiner Weise nur um Terrorismus und schwere Kriminalität, wie es uns zuvor stets versichert wurde. Kritisch wird nach wie vor betrachtet, dass schwere Kriminalität mit einem Strafmaß von drei Jahren Haft oder mehr definiert wird. So fordert zum Beispiel der EU-Datenschützer Peter Hustinx eine Liste von Strafbeständen, da nur so für Klarheit gesorgt werden kann. Erneut wurde von den Kritikern klargestellt, dass durch dieses Abkommen keinerlei Rechte für die EU-Bürger herausspringen, wie es zuvor bereits oft von den Befürwortern behauptet wurde.
Den Vogel in der Debatte dürfe aber der Rechtsdienst der EU-Kommission abgeschossen haben: Auf die Frage nach der Notwendigkeit der Maßnahme antwortete dieser, dass die USA die Daten eben haben wolle. Unterstützung für diese absurde Begründung gab es durch die konservative EPP Fraktion, der auch die CDU und die ÖVP angehört. Damit ist klar: Den Befürwortern des Abkommens fehlt jegliche argumentative Basis. Stumpf werden die Forderungen der USA erfüllt, die Rechte der europäischen Bürger zählen da offensichtlich nichts.

Auch über die aktuellen Mehrheitsverhältnisse war bei dem Treffen einiges zu erfahren. Die Liberale Fraktion (ALDE), die Grünen (Greens), die Linke (GUE), große Teile der Rechten (EFD) und der Fraktionslosen (NI) werden gegen das Abkommen stimmen. Dafür werden sich die beiden konservativen Fraktionen EPP und ECR aussprechen. Beim großen Wackelkandidaten S&D (Sozialdemokraten) gibt es noch keine eindeutige Meinung. Aber genau diese Fraktion wird am Ende für die Mehrheit sorgen – für oder gegen das Abkommen. Wenn ihr den Fraktionsvorsitzenden Hannes Swododa (SPÖ, Österreich) eure Bedenken mitteilen mögt, schreibt ihm doch einfach eine E-Mail: hannes.swoboda@europarl.europa.eu oder kontaktiert ihn über Twitter: @Hannes_Swoboda oder ruft ihn an: 0032 2 28 47716. Auch an die einzelnen Abgeordneten der S&D könnt ihr Mails schreiben oder mal anrufen, eine Liste findet ihr hier: S&D MEPs.

Hintergrundinformationen:

Analyse des EU-USA Abkommens und Abkommenstext

Swoboda neuer S&D Chef – Was bedeutet das für PNR

Wachsende Kritik am Fluggastdatenabkommen mit den USA

New EU-US PNR Agreement will compromise the privacy rights of international travelers

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“Die USA wollen die Fluggastdaten eben haben” | Netzpolitik | futurezone.at: Technology-News

via “Die USA wollen die Fluggastdaten eben haben” | Netzpolitik | futurezone.at: Technology-News.

Stoppt das US-EU PNR Abkommen – VIBE!AT

 

 

Kontaktiere deine/n Europaabgeordnete/n und sende die Antwort an uns

Stoppt das Fluggastdaten-Abkommen / PNR!*

*Das Fluggastdatenabkommen mit den USA stellt einen unverhältnismäßigen Eingriff in die Privatsphäre aller Flugreisenden dar.

Was ist das Problem mit dem PNR-Abkommen?

  • 1
    Durch das PNR-Abkommen werden sämtliche Fluggastdaten an die USA übermittelt und für 15 Jahre auf Vorrat gespeichert. »
  • 2
    Die Forderungen des EU-Parlaments werden ignoriert: Profiling und anderer Missbrauch ist nicht ausgeschlossen!»
  • 3
    Das Abkommen sorgt nicht für Rechtssicherheit für EU-Bürger »
  • 4
    Dieses Abkommen ist eine Richtungsentscheidung »

 

Mehr Informationen

 

Hast Du schon deine/n
Europaabgeordnete/n
kontaktiert?*

* Du hast eine/n Europaabgeordnete/n kontaktiert und eine Antwort erhalten, die noch nicht hier zu sehen ist? Schick uns die Antwort an info@vibe.atund wir bauen sie ein.Die folgende Liste enthält alle Abgeordneten, die in den betroffenen Ausschüssen sitzen sowie mitunter auch solche, die sich bereits zum Fluggastdatenabkommen geäußert haben.

Stimmen für das Fluggastdatenabkommen

Jetzt kontaktieren!

Heinz K. Becker, ÖVP

Mitglied des Europäischen Parlaments

»Wenn wir auch nicht alle unsere Vorstellungen durchsetzen konnten, so haben sich die USA doch deutlich in Richtung europäischer Datenschutzstandards bewegt – und das bei der Frage der Einreise in die USA! Das Abkommen ist also nicht perfekt – aber allemal besser als kein Abkommen.«

19/03/2012 Mail
Jetzt kontaktieren!

Othmar Karas, ÖVP

Mitglied des Europäischen Parlaments

»Wenn wir auch nicht alle unsere Vorstellungen durchsetzen konnten, so haben sich die USA doch deutlich in Richtung europäischer Datenschutzstandards bewegt – und das bei der Frage der Einreise in die USA! Das Abkommen ist also nicht perfekt – aber allemal besser als kein Abkommen.«

19/03/2012 Mail
Jetzt kontaktieren!

Elisabeth Köstinger, ÖVP

Mitglied des Europäischen Parlaments

»Wenn wir auch nicht alle unsere Vorstellungen durchsetzen konnten, so haben sich die USA doch deutlich in Richtung europäischer Datenschutzstandards bewegt – und das bei der Frage der Einreise in die USA! Das Abkommen ist also nicht perfekt – aber allemal besser als kein Abkommen.«

19/03/2012 Mail
Jetzt kontaktieren!

Hubert Pirker, ÖVP

Mitglied des Europäischen Parlaments

»Wenn wir auch nicht alle unsere Vorstellungen durchsetzen konnten, so haben sich die USA doch deutlich in Richtung europäischer Datenschutzstandards bewegt – und das bei der Frage der Einreise in die USA! Das Abkommen ist also nicht perfekt – aber allemal besser als kein Abkommen.«

19/03/2012 Mail
Jetzt kontaktieren!

Paul Rübig, ÖVP

Mitglied des Europäischen Parlaments

»Wenn wir auch nicht alle unsere Vorstellungen durchsetzen konnten, so haben sich die USA doch deutlich in Richtung europäischer Datenschutzstandards bewegt – und das bei der Frage der Einreise in die USA! Das Abkommen ist also nicht perfekt – aber allemal besser als kein Abkommen.«

19/03/2012 Mail
Jetzt kontaktieren!

Richard Seeber, ÖVP

Mitglied des Europäischen Parlaments

»Wenn wir auch nicht alle unsere Vorstellungen durchsetzen konnten, so haben sich die USA doch deutlich in Richtung europäischer Datenschutzstandards bewegt – und das bei der Frage der Einreise in die USA! Das Abkommen ist also nicht perfekt – aber allemal besser als kein Abkommen.«

19/03/2012 Mail

Wackelkandidaten

Jetzt kontaktieren!

Hannes Swoboda, SPÖ

Mitglied des Europäischen Parlaments

Jetzt kontaktieren!

Karin Kadenbach, SPÖ

Mitglied des Europäischen Parlaments

Jetzt kontaktieren!

Jörg Leichtfried, SPÖ

Mitglied des Europäischen Parlaments

Jetzt kontaktieren!

Ulrike Lunacek, Grüne

Ausschuss für Auswärtige Angelegenheiten (AFET)

Jetzt kontaktieren!

Hans Peter Martin, Unabhängig

Mitglied des Europäischen Parlaments

Jetzt kontaktieren!

Andreas Mölzer, FPÖ

Ausschuss für Auswärtige Angelegenheiten (AFET)

Jetzt kontaktieren!

Franz Obermayr, FPÖ

Mitglied des Europäischen Parlaments

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Evelyn Regner, SPÖ

Rechtsausschuss (JURI)

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Ewald Stadler, BZÖ

Mitglied des Europäischen Parlaments

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Angelika Werthman, Unabhängig

Mitglied des Europäischen Parlaments

Stimmen gegen das Fluggastdatenabkommen

Jetzt kontaktieren!

Weidenholzer Josef, SPÖ

Ausschuss für Bürgerliche Freiheiten, Justiz und Inneres (LIBE)

»Die #SPÖ Abgeordneten im #EP werden gegen das #PNR Abkommen stimmen. #LIBE #noPNR #datenschutz«

12/03/2012 Twitter

»”Gute Beziehungen zu den USA sind wichtig, sie erlauben jedoch keine gravierenden Eingriffe in die Grundrechte der Europäerinnen und Europäer”, so der Europaabgeordnete. Er werde daher bei den kommenden Abstimmungen gegen das Abkommen stimmen«

22/03/2012 Presseaussendung
Jetzt kontaktieren!

Martin Ehrenhauser, Unabhängig

Mitglied des Europäischen Parlaments

»Das Europäische Parlament tut nun gut dran das Abkommen abzulehnen, sich damit weiter an die eigenen Vorgaben zu halten und die EU-Kommission in die Schranken zu weisen.«

28/11/2011 Blog

»Ich werde definitiv gegen #US-#PNR stimmen.«

19/03/2012 Twitter
Jetzt kontaktieren!

Eva Lichtenberger, Grüne

Mitglied des Europäischen Parlaments

»Ich werde natürlich gegen ein Abkommen stimmen das in vielen Aspekten gegen europ. Werte und Normen verstößt.«

21/03/2012 Mail

Mehr Informationen

 

Eine Analyse des Abkommens von NoPNR.

Infos zum geheimen Treffen im EU-Parlament

Futurezone:
“Die USA wollen die Fluggastdaten eben haben”.

EDRi-Analyse zum Abkommen (EN):
Is the EU-US PNR Agreement acceptable?

 

Wir danken unseren Freunden von Bitbureauet und der Digitalen Gesellschaft e.v für die Bereitstellung des Quellcodes dieser Webseite.

Creative Commons License

via Stoppt das US-EU PNR Abkommen – VIBE!AT.

Wirtschaftsförderung Region Stuttgart: Streitthema Vorratsdatenspeicherung

Wirtschaftsförderung Region Stuttgart: Streitthema Vorratsdatenspeicherung.

NK03 – Verfassungsklage gegen die Vorratsdatenspeicherung | Netzkinder

NK03 – Verfassungsklage gegen die Vorratsdatenspeicherung | Netzkinder.

Avaaz – Rettet das Internet vor den USA

597,827 haben unterzeichnet. Gemeinsam erreichen wir 600,000Verfasst am: 5 April 2012
Jetzt gerade versucht der US-Kongress heimlich ein neues Gesetz zu verabschieden, das das Ausspionieren des gesamten Netzes erlauben würde — und sie hoffen, dass die Welt es nicht merkt! Wir haben schon einmal geholfen, ihre Netz-Attacke zu vereiteln, tun wir’s nochmal.

Mehr als 100 Kongressabgeordnete unterstützen einen Gesetzesentwurf (CISPA), der Unternehmen und der US-Regierung das Recht geben würde, jeden von uns so lange sie wollen und ohne richterliche Anordnung auszuspionieren. Zum dritten Mal versucht der US-Kongress, unsere Internet-Freiheit anzugreifen. Doch wir halfen, SOPA und PIPA zu stoppen — und jetzt können wir dieses neue Schnüffelgesetz im Keim ersticken.

Unsere weltweite Welle des Protests spielte eine wichtige Rolle beim Schutz des Internets vor Regierungen, die gern alles, was wir online tun, überwachen und kontrollieren würden. Gemeinsam können wir dieses Gesetz für immer begraben. Unterzeichnen Sie die Petition und erzählen Sie allen Internetnutzern, die sie kennen, davon.

via Avaaz – Rettet das Internet vor den USA.

#OpINDECT <<PasteBay.com

#OpINDECT

Do you know what’s the INDECT (and SYSSEC) PROJECT ? It’s the Orwellian metaphor applied to the reality.

What is INDECT?
INDECT stands for “INtelligent information system supporting observation, searching and DEteCTion for security of citizens in urban environment”. It is a research project of the European Union launched in 2009 and planned to be finished in 2013.

INDECT is the most extensive surveillance project ever planned or established. It is not limited to monitoring the internet. People on the street won’t escape INDECT either. What sounds like weird science fiction could become disturbing reality as soon as 2013. Science fiction was yesterday. INDECT will be tomorrow. INDECT combines all data from forums, social networks (e.g. Facebook) and internet search engines with government databases, communication data and feeds from street surveillance cameras. INDECT will know where we are, what we do, why we do it and what we are going to do next. INDECT will know our friends and our place of work. INDECT will judge whether we are behaving normally or irregularly.
http://www.stopp-indect.info/?page_id=2

More information :
http://www.pastebay.net/357001

THEY ARE WORKING FOR INDECT OR SYSSEC.

THEY CAN EXPECT US :

official websites

http://www.indect-project.eu
http://www.syssec-project.eu
partners

Start


http://www.agh.edu.pl
http://www.pg.gda.pl
http://www.put.poznan.pl
http://www.uc3m.es
http://www.tu-sofia.bg
http://www.innotec-data.de
http://www.uni-wuppertal.de
http://www.tuke.sk
http://www.york.ac.uk
http://www.grenoble-inp.fr
http://www.vsb.cz
http://www.x-art.at
http://www.technikum-wien.at

POLICE
http://www.policja.pl
http://wwwpsni.police.uk
http://www.psi.de

SYSSEC

Evangelos Markatos
Federico Maggi

INDECT Ethics-board-members

Drew Harris Assistant Chief, Police
Dobrosław Kot Doctor of Philosophy
Emil Pływaczewski Academia – Professor of Law
Andreas Pongratz Industry – Head of the company
Tom Sorell Professor of Ethics
Ralph Roche Human Rights Lawyer
Zulema Rosborough Police Officer
Mariusz Ziółko Researcher in the domain of security-related technologies

External Advisors
Wojciech Wiewiórowski
Inspector General for the Protection of Personal Data.
Advisory role
Wojciech Tylek
Data Protection Expert

I am anonymous.
I do not forgive.
I do not forget.

ANONYMOUS
via PasteBay.com – Free uncensored text hosting.

Neue Zahlen zur Vorratsdatenspeicherung in Polen für 2011 veröffentlicht: Vorratsdaten wurden 1,8 Millionen Mal abgefragt | Piratenpartei Deutschland

Die polnischen Behörden fragten im vergangenen Jahr 1.856.888 Mal die Vorratsdaten der Bürger ab. Bei einer Bevölkerung von 38,5 Millionen Menschen war somit bereits jeder zwanzigste Bürger direkt durch eine Abfrage betroffen. Die Zahlen machen deutlich, dass die Möglichkeit, Datensammlungen durchführen zu können, auch zu steigenden Begehrlichkeiten bezüglich des Zugriffs durch die Behörden führt.

»Die Piratenpartei sieht in dieser Entwicklung eine deutliche Tendenz zum Abbau von Grundrechten und warnt eindringlich vor einer erneuten Einführung der Vorratsdatenspeicherung in Deutschland,« so Thomas Gaul, internationaler Koordinator der Piratenpartei Deutschland.

Bereits 2010 hat Polen die europäische Statistik zur Nutzung der Vorratsdaten mit nahezu 1,4 Millionen Abfragen der Telekommunikationsdaten angeführt. Dieser traurige Rekord wurde 2011 durch eine Zunahme der Abfragen um rund eine halbe Millionen Datensätze übertroffen. Gegenüber 2009 stellen die Zahlen von 2011 eine Steigerung um rund 800.000 Anfragen dar. In Polen werden die Vorratsdaten der Bürger verdachtsunabhängig für einen Zeitraum von zwei Jahren gespeichert.

»Wir Piraten stehen für transparente Politik und ein klares Bekenntnis zu den freiheitlichen demokratischen Werten des Grundgesetzes,« erklärt Gaul weiter. »Wir verurteilen die von der EU geforderte Vorratsdatenspeicherung als unverhältnismäßigen Grundrechtseingriff, der alle Bürger unter Generalverdacht stellt und fordern die Bundesregierung auf, von einer Kriminalisierung der eigenen Bevölkerung abzusehen.«

Ebenso wie ACTA ist die EU-Richtlinie zur Vorratsdatenspeicherung durch intransparente Verhandlungen gekennzeichnet und soll zur Zementierung eines reformbedürftigen Urheberrechts benutzt werden. Die Piratenpartei sieht Grund zu der Annahme, dass die Zugriffsrechte auf die Vorratsdaten nach einer Einführung ausgeweitet werden sollen. Ein geleaktes nichtöffentliches Dokument zur Überarbeitung der EU-Richtlinie durch die EU-Kommission beweist, dass Interessengruppen eine Ausweitung der Verwendung anstreben. Aus dem Dokument geht hervor, dass namentlich nicht genannte Verhandlungsteilnehmer die Nutzung der Vorratsdatenspeicherung auf Filesharing und “Piraterie” ausweiten wollen. In Polen ist ein Zugriff auf die Vorratsdaten bereits bei geringfügigen Straftaten zulässig.

Lizenz: cc-by

via Neue Zahlen zur Vorratsdatenspeicherung in Polen für 2011 veröffentlicht: Vorratsdaten wurden 1,8 Millionen Mal abgefragt | Piratenpartei Deutschland.

Zeigen wir den heimischen Politikern die rote Karte!!! Donnerstag 26. April <<Facebook

Donnerstag, 26. April 2012

Es ist Zeit zu handeln! Tun wir was für Österreich.

Wenn wir nicht aktiv werden, werden die Verbrechen auf höchster Ebene nicht aufhören. Die Politik nimmt das Volk aus und lacht uns dabei ins Gesicht.

Es reicht!!

Am Donnerstag 26. April sind alle dazu aufgerufen, mit einer symbolischen Aktion ein Zeichen zu setzen.

ES HANDELT SICH NICHT UM EINE DEMO AN EINEM BESTIMMTEN ORT, SONDERN UM EINE ONLINE-AKTION!

Die Idee ist, dass wir an einem festgelegten Tag, den 26.4. alle zusammen konzentriert die rote Karte der Politik zeigen. Natürlich kann man aber jetzt schon damit anfangen…

Mögliche Aktionen:

– ändert euren Status am 26.4. auf: “Es reicht! Wir zeigen den heimischen Politikern die rote Karte!”

– lasst euch mit einer roten Karte in der Hand fotografieren und verwendet es am 26.4. als Profilbild. Die Fotos können wir ruhig vorher schon auf diverse Walls hochladen.

– macht Videos und ladet diese auf youtube hoch!

– nehmt Teil und tauscht euch auf der Plattform aus. Gute Ideen & nützliche Beiträge willkommen: “Tun wir was für Österreich” – http://www.facebook.com/TunWirWas

– Teilt die Seite “Tund wir was für Österreich”

– ladet eure Freunde zu diesem “Event” ein.

Es geht um viel. Es geht um Österreich. Es geht um uns!

via Zeigen wir den heimischen Politikern die rote Karte!!! Donnerstag 26. April.

Vorratsdatenspeicherung: Kärntner Antrag landete beim VfGH – Vorratsdatenspeicherung – derStandard.at › Web

Vorratsdatenspeicherung: Kärntner Antrag landete beim VfGH – Vorratsdatenspeicherung – derStandard.at › Web.

ARD Mediathek: Kontraste – Steuergelder für den Überwachungsstaat – Projekt “Indect” – Donnerstag, 13.10.2011 | Das Erste

Sendung ARD Mediathek  siehe HIER

Für Deutschlands Datenschützer ein Alptraum: Flächendeckende Kameraüberwachung, fliegende Aufklärungsdrohnen in den Innenstädten. Wer sich verdächtig macht, wird über Internet und Datenbanken identifiziert und landet im Räderwerk der Strafverfolger. Mit dem EU-Projekt „Indect“ soll dieser Alptraum Wirklichkeit werden. Trotz massiver Kritik fördert die Bundesregierung das Projekt mit Personal und Steuergeldern.

Quelle: Rundfunk Berlin Brandenburg

via ARD Mediathek: Kontraste – Steuergelder für den Überwachungsstaat – Projekt “Indect” – Donnerstag, 13.10.2011 | Das Erste.

Säckeweise Vollmachten für die verfassungsklage.at

by legacy

siehe auch http://netpolitics.soup.io/post/243973144/ATV-berichtet-ber-die-Sammelklage-gegen-die

Sammelklage gegen die Vorratsdatenspeicherung in Österreich

Quelle: ATV.at

“ATV Aktuell mit Sport”
Do 05.04.2012, 19:20 Uhr