Wieder mal steht die Vorratsdatenspeicherung vor der Tür und wir möchten keine Zeit verlieren, die deutschen Bürger darüber aufzuklären um eine zukünftige Petition gegen die VDS zu stärken! (z.B.)
Wir würden uns freuen, wenn auch ihr wieder Flyer und Informationsmaterial anfertigt und zur Verfügung stellt, wie bekannt: Wir stellen immer nur simple Informations-Flyer zur Verfügung. Jeder darf sich frei fühlen, das Flyer-Angebot zu erweitern!
Diesmal stehen wieder 2 Termine für größere Paperstorms an, damit in so vielen Städten wie möglich geflyert wird, eröffnet Pads und/oder Facebook-Events für eure Städte, und leitet die Links an uns weiter. Wir werden hier alle Events sammeln und für euch die Links verteilen.
Paperstorm 1: 06.04.2012 bis 09.04.2012(24 Std. lang pro tag, feel free)
Paperstorm 2: 13.04.2012 bis 15.04.2012(24 Std. lang pro tag, feel free)
*Bitte keine Autos, Brief- wie auch Postkästen bekleben, verhaltet euch friedlich und seid freundlich!
STOPPT die Vorratsdatenspeicherung
Mach Dich jetzt für Deine Grundrechte stark und bring mit uns Klage gegen die Vorratsdatenspeicherung in Österreich ein!
Dazu musst Du nur die Vollmacht unterschreiben und bis 18. Mai 2012 per Post zu uns schicken.
Risiken und Kosten trägst Du keine.
Die Klage wird vom Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung in Zusammenarbeit mit Albert Steinhauser (Nationalratsabgeordneter der Grünen) eingebracht.
Hier geht’s direkt zum Formular: http://www.verfassungsklage.at/
Wie wollen wir neben den beiden Kampagnen weitermachen
Veranstaltungen zur VDS
Wenn du dich aktiv für deine Grundrechte einsetzen oder auch einfach nur die Menschen kennenlernen möchtest, die hinter den Kampagnen stehen: Komm Vorbei!
Informationen zu #OpFAP und #OpPitdog aus der Sicht von @AnonNewsAUT und anderen engagierten Anons:
———————————————————————————————-
Sehr geehrte Mitbürger und Follower,
#OpPitdog bzw #OpFAP war bis zum Beginn des 01.04.2012 ein voller Erfolg.
Es war nie unser Ziel, E-Mails zu leaken, sondern ein Mittel, um die Aufmerksamkeit auf die Vorratsdatenspeicherung zu lenken und diese in den Medien zu pushen, damit das Thema Vorratsdatenspeicherung und ihre Auswirkungen auch die breite Öffentlichkeit erreicht. Denn mit Erstaunen haben wir festgestellt, dass Themen, von denen wir glauben, dass sie mediale Unterstützung brauchen, nur in den wenigsten Fällen ihren Weg in diverse Medien finden.
Zusammengefasst: Die Operationen waren ein Aprilscherz. Uns gegen Überwachung mit einer anonymous-typischen Form der Überwachung zu wehren, wäre in unseren Augen auch absurd gewesen, allerdings war dieser Aprilscherz eine gute Möglichkeit, den Initiatoren der VDS ein Gefühl zu vermitteln, wie es sich anfühlt, sich bei jeder Mail Gedanken machen zu müssen, wer noch mitlesen würde.
Wir wollen hier nichts schön reden, aber es ist uns wichtig, den Hintergrund transparent darzulegen.
Das Ziel war einzig und alleine, unsere Mitbürger auf die Vorratsdatenspeicherung aufmerksam zu machen.
Und als solches muss es auch gesehen werden. Diese Operationen dürfen nicht mehr Aufmerksamkeit finden, als die Vorratsdatenspeicherung, welche gegen unser Menschenrecht auf Privatsphäre verstößt.
Auch sei hier noch einmal gesagt: Wir können eure Enttäuschung verstehen, auch, dass das Vertrauen in Anonymous bei vielen weg ist und auch, dass ihr nicht mehr so gut auf uns zu sprechen seid. Wir haben im Laufe der Aktion die tausenden Kommentare bei Onlinemedien gelesen und werden uns die darin enthaltenen Kritiken, Anregungen, usw. zu Herzen nehmen. Mit diesem Schreiben wollen wir unsere Seite näher bringen und werden dabei versuchen, den Ablauf der OPs für euch transparent zu machen. Ebenso werden wir verschiedene Teile kritisieren und aufzeigen, was unserer Meinung nach falsch lief. Wir erhoffen uns hiermit, dass wir als Teil einer Idee so weit davon abheben können und nicht mehr als reine Idioten dastehen.
Die Idee, am 1.April etwas zu veröffentlichen, gab es schon sehr lange: Am 22.3 wurde der Vorschlag eingebracht “Lasst uns Falschinformationen verbreiten, um die VDS in die Medien und damit an die Bürger zu bringen, die noch keine Ahnung davon haben, was auf sie zukommt”. Man kam schnell weiter, Daten von Politikern und/oder Providern zu nehmen. Kurze Zeit später wurde das “Press-Release” von einigen Anons geschrieben und währenddessen wurde auf der Seite der Futurezone über einen UPC-Hack berichtet, welcher uns natürlich positiv in die Hände spielte – Auch wenn es sich dabei um keine Aktion von Anonymous handelte. Es folgten einige Tweets von @AnonAustria, um das ganze ins Rollen zu bringen und immer wieder in den Medien vor zukommen und so auch die VDS und die Demos dagegen. Es wurden weitere Ideen eingebracht, wie falsche .7z-Archive mit irgendwelchen Bildern oder Ponies zu füllen, dies wurde aber wieder abgebrochen.
Die Aufmerksamkeit hatte zur Folge, dass die Tageszeitung Österreich, sowie das Nachrichtenmagazin NEWS Interviews anfragten, welche von @AnonAustria bestätigt wurde und von einigen Anons die Fragen bearbeitet wurden. Das Interview bei ersterem Medium wurde dann in der Samstags- und Sonntagsausgabe veröffentlicht. Speziell fiel uns hier auf, dass die Redaktion dieGrünen aus dem Original gestrichen haben, um Anonymous – wie immer – als Links-Grüne-Hackergruppe darzustellen. Alle anderen Medien haben da abgeschrieben, dies aber nur als Bemerkung am Rande. In diesem Zusammenhang müssen wir wieder einmal klarstellen, dass es sich bei Anonymous nicht um ein “Hacker-Kollektiv” handelt.
Kommen wir nun zum eigentlichen Hauptpunkt der Aktion: Die “Veröffentlichung um 00:00”.
Eigentlich war für alle klar, dass es einen “Happy Trollestia day everypony – #OpFAP and #OpPitdog was just an april fool”-Tweet kommen wird, aber stattdessen wurden falsche Informationen geschrieben wie “DDos von gv.at-Servern”, “Wir sind überlastet, Leaks kommen, wir arbeiten dran” etc. Dies stieß bei allen Mitwissern auf großes Unverständnis und man versuchte über andere, kleinere Accounts, im Chat und auf Twitter (mit Hilfe von @AnonNewsDE) hier diesen Fall schneller zu klären. Der @AnonNewsAUT Account stand aus Samstags-Abend-Gründen leider nicht zur Verfügung. Diese kleinen Accounts wurden danach als “Ratten” abgestempelt und nach einem “chillt mal..”-Tweet von @AnonAustria fand man auf deren Seite nur mehr Stillschweigen. Im IRC wurde dann ein kurzes Release geschrieben, dass es sich um einen Aprilscherz handelt.
Hier ist natürlich der auf eine Person beschränkte TwitterAccount das Problem, weil anders als bei vielen Anon-Twitters, kann es hier keine Eingriffe von anderen geben, um noch schlimmeres zu verhindern.
Anschließend möchten wir uns bei allen entschuldigen, denen wir falsche Hoffnungen gemacht haben, ob jetzt Journalisten, die deswegen eine Nachtschicht machten, oder Leute, die um 23:55 den Sekt aus dem Kühlschrank genommen haben. Es tut uns Leid, dass wir ihr Vertrauen zu einem wichtigen Zweck missbraucht haben und verstehen auch, dass sie uns so auf die Schnelle nichts mehr glauben können und wollen. Aber sehen Sie bitte unsere Seite: Man kommt nur mit “Skandalen” und “Hacks” in die Zeitung und Medien, alleine wegen der Vorratsdatenspeicherung und den Demos bekommt man keine Titelseite bei der Österreich und keine Doppelseite in der Presse. Aber wir wollten über dieses Thema aufklären und alle Bürger informieren, dies ist uns auch gelungen. Ob es der richtige Weg war, ist fraglich, jedoch sind viele Aktionen von uns Gratwanderungen und können eben auch zu negativem Beigeschmack führen. Doch auch hier merkt man, Anons sind auch nur Menschen die mit Wasser kochen. Leider wurde auch ein großes Opfer gebracht: Das Vertrauen der Bürger, der Medien und die Glaubwürdigkeit gegenüber aller anderen.
Zum Schluss bedanken wir uns bei allen Anons, die in der Früh eine Stellungnahme verbreitet haben, um die Sache etwas klarer darzustellen, so auch die Leute zum Nachdenken angeregt haben und das Bild des schweigenden @AnonAustria gebrochen haben und somit Klarheit gebracht haben.
Einen Denkanstoß geben wir Ihnen auch noch mit, um vielleicht noch einmal die ganze Geschichte für sich zu überdenken. Sie hatten die Hoffnung, dass jemand wie Anonymous etwas verändert mit diesen Taten und saßen daheim und haben gewartet und als dann nichts kam, wurden wir von den meisten attackiert und schlecht gemacht. Uns ist es ein Anliegen, dass diese Menschen, die Ihre Energie jetzt darauf richten, @AnonAustria schlecht zu machen, genau diese Energie dazu benutzen könnten, etwas in unserem Land zu bewegen. Jeder sollte einmal in sich gehen und sich fragen “Was habe ich dafür getan um die VDS zu stoppen”.
We had this idea
to protect your privacy
even if we failed
we will stay strong
and sail together!
[12:56] anonaustria veröffentlicht keine email das stimmt! aber eine andere gruppierung dessen name ich nicht nehnen möchte wird in wenigen stunden welche veröffentlichen
[13:05] Es war vieleicht nicht die beste aktion aber chillt einfach spätersten in ein paar tagen werdet ihr warscheindlich in der new york times über österreich lesen können -> erwartet einfach den leak er wird früh genug kommen
[13:08] Ich kündige nich groß ! der leak wird auch nicht mein verdienst sein! ich sage nur was ich gesehen habe …. ! was ich damit sagen will bleibt gechillt !
02:37 <11@Laughing_man> Wie ihr sicher bemerkt habt, sind seit knapp 3 Stunden keine leaks erschienen. Der Grund sind innere Differenzen in den eigenen Reihen von uns. Für diese möchten wir uns bei euch entschuldigen. Die Leaks waren komplett frei erfunden um die Media attention für die VDS so weit wie es geht hochzukurbeln. Dies war auch ein voller Erfolg. Einige von uns können nicht mehr hinnehmen, dass ihr weiter belogen werdet. Jeder hier hat ein Recht auf Wa
02:37 <11@Laughing_man> hrheit, Freiheit und Demokratie. Österreich hat _NICHT_ Die Anonymous server geddossed. Dies war alles eine Ausrede um euch weiter bei Laune zu halten, damit irgendeinem von den Iniatoren dieses Big Trolls eine Lösung einfällt. Es gab von Anfang an Stimmen, die gegen diese Aktion waren. Gegen die Lüge, welche sich an tausende Bürger, dessen Recht es ist die Wahrheit zu erfahren, richtet!!! Das Ziel von den Iniatoren die VDS ins Rampenlic
02:37 <11@Laughing_man> ht zurücken war allerdings ein voller Erfolg. Kämpft weiter für eure Privatssphäre! Wir hoffen diese Aktion war vorallem der Politik eine Lehre wie es sich anfühlt wenn jemand Daten über einen hat die nicht für die Öffentlichkeit gemacht sind.
by http://tantejolesch.at/ & http://wientv.org/ Hier gehts direkt zum Formular: http://www.verfassungsklage.at/
Nach langem Kampf und einigen Rückschlägen tragen wir am 31. März eine gute Bekannte, treue Freundin und ständige Begleiterin symbolisch zu Grabe.
Jeder kannte und schätzte sie. Unzählige Menschen traten aufopferungsvoll für ihren Schutz und zu ihrer Rettung ein.
Vergebens.
Wir werden dich vermissen, geliebte Privatsphäre.
Protest gegen Einführung der Vorratsdatenspeicherung
(Protest against EU Data Retention Act in Austria)
Worum geht es?
April 2011 wurde die Vorratsdatenspeicherung (VDS) von SPÖ/ÖVP trotz zahlreicher europaweiter Protestaktionen und auch parteiinterner Bedenken beschlossen.
Mehrere EU-Staaten (u.a. Deutschland, Tschechien und Schweden) haben die Vorratsdatenspeicherung gekippt, bzw nie eingeführt. Auch in Österreich geht der Kampf um unser aller Privatsphäre weiter.
Eine Online-Bürgerinitiative des AK Vorrat hat bis jetzt rund 70.000 Unterstützer gegen die VDS und zur Evaluierung bestenender “Anti-Terror-Gesetze” gesammelt. Sie kann noch online unterschrieben werden http://zeichnemit.at/
Zur Veranstaltung:
Am 31.März 2012 werden wir unsere Privatsphäre symbolisch durch einen Trauer/Protestmarsch zu Grabe tragen. Daher wäre schwarze Trauerkleidung
erwünscht. Auch Rosen, um sie bei der Sargniederlegung dazuzulegen. Seid kreativ und macht etwas dem Anlass und der Stimmung entsprechendes.
Wir freuen uns auf einen friedlichen, ÜBERPARTEILICHEN Protestmarsch. Das ist keine Parteiveranstaltung. Nicht themenbezogene Parteiwerbung ist unerwünscht. Also lasst sie bitte zu Hause.
Zusätzlich zu den Kundgebungen wollen wir auch für die Teilnehmer ein Sprachrohr bilden.
In diesem Sinne kann jeder, der ein paar Worte zu den Themen Freiheit, Zensur oder Überwachung sagen will, dies anonym (auch vor Ort) niederschreiben und zu Beginn in einen Sarg werfen.
Zur Abschlusskundgebung vor dem Parlament wird ein Teil davon von den Organisatoren, Freiwilligen oder wenn der Wunsch besteht, auch selbst verlesen werden. Das deshalb, weil Open-Mic oder Redekreise kaum von vielen Teilnehmern genutzt werden und die meissten Stimmen nicht gehört werden.
Wann:
Am 31.März 2012
Beginn 14:00Uhr
Abmarsch: ca 14:30 –15:00 Uhr
Route:
Über Mariahilferstrasse bis zum Heldenplatz (Hofburg)
Dort findet die erste Kundgebung statt.
Im Anschluss gehts weiter zum Parlament, wo die Abschlusskundgebung stattfinden wird.
(Die Route wurde abgeändert, der Stephansplatz ist nicht mehr eingeplant. Weitere geringfügige Änderungen sind nicht ausgeschlossen, darum bitte kurz vor dem 31. März nochmal vorbeischauen)
Präsentation der Verfassungsklage “Klage mit! Gegen Vorratsdatenspeicherung.” Ab 1. April tritt die umstrittene Vorratsdatenspeicherung in Österreich in Kraft. AKVorrat und Grüne machen dagegen mobil. Teilnehmer: Albert Steinhauser, Justizsprecher der Grünen Andreas Krisch, Obmann AK-Vorrat Christof Tschohl, Jurist und Mitarbeiter am Ludwig-Boltzmann-Institut für Menschenrechte (BIM) Zeit: Freitag, 30. März, 10 Uhr Ort: Medienzentrum des Parlaments, Dr. Karl-Renner-Ring 1, 1010 Wien
geschuetz — 30. Mar. 2012 — Präsentation der Verfassungsklage “Klage mit! Gegen Vorratsdatenspeicherung.” Ab 1. April tritt die umstrittene Vorratsdatenspeicherung in Österreich in Kraft. AKVorrat und Grüne machen dagegen mobil. Teilnehmer: Albert Steinhauser, Justizsprecher der Grünen Andreas Krisch, Obmann AK-Vorrat Christof Tschohl, Jurist und Mitarbeiter am Ludwig-Boltzmann-Institut für Menschenrechte (BIM) Zeit: Freitag, 30. März, 10 Uhr Ort: Medienzentrum des Parlaments, Dr. Karl-Renner-Ring 1, 1010 Wien
Wieder mal steht die Vorratsdatenspeicherung vor der Tür und wir möchten keine Zeit verlieren, die deutschen Bürger darüber aufzuklären um eine zukünftige Petition gegen die VDS zu stärken! (z.B.)
Wir würden uns freuen, wenn auch ihr wieder Flyer und Informationsmaterial anfertigt und zur Verfügung stellt, wie bekannt: Wir stellen immer nur simple Informations-Flyer zur Verfügung. Jeder darf sich frei fühlen, das Flyer-Angebot zu erweitern!
Diesmal stehen wieder 2 Termine für größere Paperstorms an, damit in so vielen Städten wie möglich geflyert wird, eröffnet Pads und/oder Facebook-Events für eure Städte, und leitet die Links an uns weiter. Wir werden hier alle Events sammeln und für euch die Links verteilen.
Paperstorm 1: 06.04.2012 bis 09.04.2012(24 Std. lang pro tag, feel free)
Paperstorm 2: 13.04.2012 bis 15.04.2012(24 Std. lang pro tag, feel free)
*Bitte keine Autos, Brief- wie auch Postkästen bekleben, verhaltet euch friedlich und seid freundlich!
Heute hat der AK Vorrat Österreich eine Verfassungsbeschwerde gegen die Vorratsdatenspeicherung vorgestellt. Mit in Kraft treten der Speicherpflicht für alle österreichischen Mobilfunk- und Internetanbieter am kommenden Sonntag eröffnet sich zum ersten Mal der Gang zum Verfassungsgerichtshof.
Auf www.verfassungsklage.at können sich alle Menschen der Anfechtung der österreichischen Vorratsdatenspeicherung anschließen. Auf der Seite gibt es ein Formular mit allen notwendigen Daten für die Vollmacht, welche per E-Mail als PDF zugeschickt wird und dann unterschrieben per Post bis zum 18. Mai 2012 an den AK Vorrat geschickt werden muss.
Notwendig dafür ist nur die Betroffenheit durch einen Telefon- oder Internet-Anschluss in Österreich auf den eigenen Namen. Eine Österreichische Staatsbürgerschaft oder Wohnhaft ist nicht erforderlich. Neben Einzelpersonen können sich auch Firmen und Vereine der Klage anschließen. Wer diesen Prozess durchläuft ist offizieller Mitkläger an der Verfassungsbeschwerde. Kosten und Risiken gibt es für die Mitkläger keine. Nähere Infos finden sich in den FAQs.
Eine sogenannte Drittelbeschwerde aller Oppositionsparteien gegen das Gesetzt ist im August an der FPÖ gescheitert. Die Klage wird nun vom AK Vorrat Österreich gemeinsam mit dem grünen Justizsprechers Albert Steinhauser eingebracht.
Das Ziel der Aktivisten ist es mindestens 1.000 Vollmächte für die Klage zu bekommen, um ein deutliches Signal gegen die pauschale Speicherung an die Politik zu senden. Nach der Bürgerinitiative des AK Vorrat, welche inzwischen über 80.000 Unterschriften gesammelt hat, scheint dieses Ziel realistisch. Am kommenden Samstag dem 31. März 2012, dem letzten Tag vor der Speicherpflicht, gibt es auch Trauerzüge in ganz Österreich.
Der 31. März ist der letzte Tag, an dem wir ohne verdachtsunabhängige Speicherung von Verbindungs- und Standortdaten mittels Telefon und Internet kommunizieren können. Neben den generellen Entwicklungen rund um ACTA und Co. ist VDS ein Zeichen Richtung Überwachungsstaat, die wir so nicht hinnehmen dürfen.
Aus diesem Grund tragen wir am Samstag dem 31. März um 13:00 mit Start beim Landesmuseum unsere Privatsphäre zu Grabe. Sei auch du dabei, wenn wir mit einem Sarg symbolisch die Unschuldsvermutung beerdigen, weil es auch dich was angeht.
“Wer sagt: Freiheit herrscht, der lügt, denn Freiheit herrscht nicht” wusste schon Erich Fried. Dieses Zitat hat sehr viel Bedeutung. Solidarisieren wir uns und treten geschlossen gegen politische Entwicklungen auf, die in der Zeit des Vormärz zwischen 1815-1848 schon zu Einschränkungen der Meinungsfreiheit geführt hat.
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Nächste Orga Treffen:
– 27.3. im hackerspace: Bastel-Workshop, last-minute Planung
Die Einführung der Vorratsdatenspeicherung ist eine Umkehrung der Unschuldsvermutung. Grundsätzlich wird jedeR BürgerIn überwacht und seine Daten werden aufgezeichnet, egal ob dieser eines Verbrechen schuldig ist oder nicht. Aufgrund bisheriger eingeführter Überwachungsmaßnahmen (Handyortung mit dem Sicherheitspolizeigesetz) und Erfahrungen in anderen Staaten, muss davon ausgegangen werden, dass diese Technologie unweigerlich zu Missbrauch führen wird.
Auch das Argument, es würden ja keine Inhaltsdaten gespeichert, kann nicht zählen. Aus den sozialen Kontakten und dem Bewegungsprofil kann ein sehr exaktes Personenprofil erstellt werden. Hierzu gibt es auch ein gut bebildertes und erklärtes Gutachten des CCC Deutschlands und die veröffentlichten Bewegungsprofile von Malte Spitz, einem deutschen Abgeordneten des Bundestags.
Verfassungsklage.at ist eine Initiative vom Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung und dem grünen Justizsprecher Albert Steinhauser. Eingebracht wird die Klage von den ErstklägerInnen und Vertreten durch die Scheucher Rechtsanwalts GMBH (http://www.scheucher.eu)
Warum wurde dieser Rechtsanwalt beauftragt und nicht ein anderer?
Rechtsanwalt Ewald Scheucher aus Wien ist Gründungsmitglied des AKVorrat.at und hat einschlägige Vorerfahrung. Er hat bereits im Jahr 2008 in Kooperation mit dem Ludwig Boltzmann Institut für Menschenrechte (BIM) eine “Sammelbeschwerde” von insgesamt 30 AntragstellerInnen als Individualantrag an den VfGH gegen die SPG Novelle 2007 eingebracht, mit der die Polizei damals die Blankoermächtigung bekommen hat, die TeilnehmerInnen zu einer bestimmten IP-Adresse auszuforschen. Dieser Antrag wurde 2009 vom VfGH zurückgewiesen, das heißt aus formalen Gründen gar nicht zur Entscheidung in der Sache angenommen (VfGH vom 1.7.2009, G147/08 ua). Das Hauptargument war dort, dass die AntragstellerInnen nicht unmittelbar und aktuell durch das Gesetz betroffen wären, weil eine Betroffenheit erst bestehe, wenn die Polizei im Einzelfall tatsächlich Daten abgerufen habe. 2010 wurde aufgrund dieser Entscheidung eine Beschwerde beim Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) eingebracht, ebenfalls von Rechtsanwalt Ewald Scheucher in Kooperation mit dem BIM (EGMR Tretter u.a. gegen Österreich).
Wie kann ich mitmachen?
Füll das Formular auf verfassungsklage.at aus, Du bekommst wenig später eine Mail mit einer vorausgefüllten Vollmacht. Diese druckst Du aus, unterschreibst sie und schickst sie an AKVorrat, Westbahnstrasse 46/1A 1070 Wien. Sobald die Vollmacht bei uns eintrifft, bist Du dabei.
Wann wird die Klage eingebracht?
Die Klage wird voraussichtlich am Freitag dem 25.5.2012 eingebracht. Deshalb sollten alle Vollmachten spätestens am 18.5.2012 zu uns geschickt werden um rechtzeitig dabei zu sein.
Wer kann mitmachen?
JedeR, der/die einen Internetanschluss/ein Mobil oder Festnetztelefon in Österreich angemeldet hat. Auch Firmen können an der Klage teilnehmen.
Bis spätestens wann ist meine Vollmacht erforderlich?
Schicke deine Vollmacht bis spätestens 18.5.2012 zu uns. Die Klage wird eine Woche später eingebracht, damit auch sicher alle Vollmachten bei uns ankommen.
Ein österr. Telefon- oder einen Internetanschluss ist auf mich angemeldet, ich bin aber kein österr. Staatsbürger. Kann ich trotzdem mitklagen?
Ja!
Ich habe nur ein Prepaid-Telefon ohne Vertrag. Kann ich mitklagen?
Nein. Der Eingriff in die Grundrechte basiert darauf, dass personenbezogene Daten gespeichert werden. Obwohl auch bei einem Prepaid-Telefon nicht ausgeschlossen ist, dass die Person dahinter ausgeforscht werden kann (zB über sog. IMEI-Rasterung, wenn mit dem selben Gerät vorher eine personenbezogene SIM-Karte verwendet wurde), muss der Zusammenhang für die Verfassungsbeschwerde unmittelbar mit der Person bestehen.
Ich habe kein auf mich lautendes Telefon und mein Internetprovider sagt, er wäre zu umsatzschwach um unter das VDS-Regime zu fallen. Kann ich mitklagen?
Nein. Die Verfassungsbeschwerde ist ein sogenannter Individual-Antrag nach Artikel 140 Bundesverfassungs-Gesetz (B-VG). Ein solcher Antrag ist nur zulässig, wenn der/die AntragstellerIn durch die angefochtenen Gesetze aktuell und unmittelbar in seinen/ihren Grundrechten betroffen ist. Im Kern des Antrags werden die Bestimmungen im Telekommunikationsgesetz (TKG) zur Vorratsdatenspeicherung bekämpft. Wer bei einem Anbieter ist, der durch diese Bestimmungen (vor allem § 102a TKG) gar nicht zum Speichern verpflichtet ist, ist weder unmittelbar noch aktuell betroffen. Anbieter von Kommunikationsdiensten im Sinne des § 102a TKG sind dann nicht zur Vorratsspeicherung verpflichtet, wenn sie unter die Umsatzschwelle fallen, die ansonsten einen Anbieter zur Entrichtung eines Beitrags zur Rundfunk- und Telekom Regulierungs GmbH (RTR-GmbH) verpflichtet. Die genauen Kriterien dafür sind in § 34 KommAustria Gesetz geregelt. Nach den Umsatzvoranmeldungen für 2012 gibt es nach Angaben der RTR-GmbH in Österreich 142 speicherpflichtige Anbieter. Die RTR-GmbH erwägt derzeit die Veröffentlichung einer Liste der speicherpflichtigen Anbieter, eine Entscheidung darüber ist aber noch nicht gefallen. Im Zweifel sollte man beim eigenen Anbieter nachfragen.
Welche Kosten und Risiken entstehen mir?
Keine. Für die einzelnen Mit-AntragstellerInnen entstehen keinerlei Gerichts-, Anwalts- oder sonstige Kosten. Dies gilt auch dann, wenn die Verfassungsbeschwerde keinen Erfolg haben sollte. In der Vollmacht ist die Kostenfreiheit nicht noch einmal erwähnt, weil die Vereinbarung über die Anwaltsvergütung mit der Vollmacht nichts zu tun hat. Die Vollmacht wird im Original dem VfGH vorgelegt und die Vereinbarung hinsichtlich der Vergütung interssiert den VfGH nicht. Die gesammten Kosten werden vom Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung getragen. Die vom AKVorrat zu tragenden Gerichtskosten richten sich
Ich kenne Euch nicht, kann ich Euch vertrauen?
Der Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung ist eine Gruppe von Aktivisten, die sich mit dem Thema beschäftigt und sich das Ziel gesetzt hat die Vorratsdatenspeicherung in Österreich und Europa abzuschaffen. Wenn du uns kennenlernen willst, komm vorbei: Der Arbeitskreis trifft sich alle zwei Wochen in Wien. Es bestehen aber auch Kontakte zu Organisationen in den Bundesländern, die das selbe Anliegen teilen. Der AKVorrat.at ist zwar als Verein eingerichtet, weil damit in formal-rechtlicher Hinsicht der Handlungsspielraum erweitert ist. Aber für die eigentliche Arbeit ist eine Mitgliedschaft keinesfalls notwendig. Vielmehr will der AKVorrat ein Forum für alle bieten, die für das Ziel der Abschaffung der VDS ihre Energie bündeln wollen.
Was passiert mit den Daten, die ich in das Onlineformular eingebe?
Die Daten werden bis zur Verfassungsbeschwerde in einer nicht öffentlichen Datenbank gesammelt, damit wir eine Liste der MitbeschwerdeführerInnen haben.
Muss ich nach dem Abschicken der Vollmacht noch irgendetwas tun?
Das Abschicken der Vollmacht reicht. Wenn du noch etwas tun willst, erzähle deinen Bekannten und Freunden von der Initiative.
Ich habe schon die Bürgerinitiative auf zeichnemit.at unterschrieben, ist das das gleiche?
Nein. Die Bürgerinitiative richtet sich vorallem gegen die EU-Richtlinie zur Vorratsdatenspeicherung. Die Verfassungsklage gegen das österreichische Gesetz, mit dem diese Richtlinie umgesetzt wird.
Kann ich den Klagetext lesen?
Nicht in allen Details. Der vollständige Text des Antrags wird veröffentlicht, sobald er beim Verfassungsgerichtshof eingebracht wurde. Eine Zusammenfassung findest du allerdings Hier
Mit deiner Unterschrift unter die Vollmacht bevollmächtigst du Rechtsanwalt Scheucher, dich in dem Verfahren vor dem Verfassungsgerichtshof (VfGH) zur Anfechtung der Bestimmungen zur Vorratsdatenspeicherung zu vertreten. Bei dem Vollmachtsvordruck handelt es sich um ein Standardformular, wie es bei jeder Beauftragung eines Anwalts unterschreiben wird und das um die notwendigen Angaben zur Beurteilung der Betroffenheit ergänzt ist. Der Individualantrag ist auf die Anfechtung jener österreichischen Gesetzesbestimmungen gerichtet, welche aufgrund der Umsetzung der Richtlinie 2006/24/EG zur Vorratsdatenspeicherung ergangen sind. Diese Vollmacht umfasst jedwede im Zusammenhang mit diesem Individualantrag stehenden Vertretungshandlungen sowie eine Zustellvollmacht.
Könnte ich meine Vollmacht zurückziehen?
Ja, eine Vollmacht kann ebenso widerrufen werden, wie man sie erteilen kann. Dafür ist auch keine Angabe von Gründen notwendig. Damit der Arbeitsaufwand für die (grundsätzlich ehrenamtlichen) Aktivisten des AKVorrat nicht uferlos wird, bitten wir aber darum, einen solchen Widerruf rechtzeitig vor der Antragseinbringung bekannt zu geben.
Warum eine eigene Klage – das Land Kärnten klagt doch schon/auch?
Dem AKVorrat ist jede Initiative recht, die das selbe Ziel verfolgt: Die Abschaffung der Vorratsdatenspeicherung. Rechtlich hat die Klage des Landes Kärnten aber keine Auswirkungen auf die Zulässigkeit der Klage des AKVorrat. Der AKVorrat bringt auch deshalb eine eigene Klage beim VfGH ein, weil auf diese Weise die Hoheit über die Argumente beim Arbeitskreis liegen, auf die er sonst keinen Einfluss hätte. Vor allem aber kann man sich dem Individualantrag des AKVorrat anschließen, das geht bei der Klage eines Bundeslandes nicht.
Ist die Vorratsdatenspeicherung in Kraft, während die Klage läuft?
Ja, bis zur (erhofften) Aufhebung durch den VfGH ist das Gesetz in Kraft und muss angewendet werden. Ein Antrag auf vorläufige Ausserkraftsetzung ist nach der Rechtslage und der ständigen Rechtssprechung des VfGH aus verschiedenen Gründen im Falle eines Individualantrags nach Artikel 140 B-VG aber unzulässig (zB VfGH vom 10.03.2001, G69/01 ua).
Wie ist das Verhältnis der Klage zum EuGH-Verfahren?
Beide sind formal voneinander unabhängig – Das EuGH-Verfahren betrifft die EU-Richtlinie zur Vorratsdatenspeicherung, die VfGH-Beschwerde hingegen das österreichische Gesetz zur Umsetzung dieser Richtlinie. Fällt die Richtlinie weg, so bleibt das österreichische Gesetz zunächst bestehen. Dann hängt es von den Gründen ab, aus denen die Richtlinie durch den EuGH im besten Fall aufgehoben würde: Erklärt er diese für nicht vereinbar mit der EU Grundrechte-Charta, entsteht daraus in der Folge die Pflicht für die Mitgliedsstaaten, die innerstaatlichen Gesetze zur Vorratsdatenspeicherung wieder abzuschaffen, weil die Staaten sonst EU Recht verletzen würden. Ein Zusammenhang besteht aber insofern, als im Individualantrag an den VfGH beantragt wird, die Frage der Vereinbarkeit der Vorratsdatenspeicherung mit europäischen Grundrechten dem Gerichtshof der EU (EuGH) vorzulegen. Und zwar für den Fall, dass der VfGH der Meinung ist, dass seine Entscheidung von einer Auslegung des EU Rechts abhängt.
Was ist und seit wann gibt es in Österreich eine Sammelklage?
Juristisch gesehen handelt es sich nicht um eine Sammelklage, sondern um eine “normale” Verfassungsbeschwerde, nur dass sie von vielen Personen gemeinsam erhoben wird. Das ist grundsätzlich zulässig und geschieht vor dem VfGH hin und wieder, zB bei der oben erwähnten Anfechtung der SPG Novelle 2007 (VfGH vom 1.7.2009, G147/08 ua). Davon ist die Zulässigkeit des Antrags selbst zu unterscheiden, wo es vor allem um die Frage geht, ob die AntragstellerInnen auch aktuell und unmittelbar betroffen sind.
Was passiert, wenn die Klage erfolgreich war und der Vorratsdatenspeicherung die Verfassungskonformität abgesprochen wurde?
Dann gibt es keine Speicherpflicht für die im Telekommunikationsgesetz festgeschriebenen Daten mehr. Folglich müssen die Daten gelöscht und dürfen nicht mehr gesammelt werden, sobald sie für den Anbieter nicht mehr unbedingt zum Betrieb des Kommunikationsdienstes benötigt werden, etwa zur Abrechnung oder zur Störungsbehebung.
Wurde deine Frage nicht beantwortet? Wende dich an info@akvorrat.at! Wir freuen uns auf deine Anfrage!
Durch das Inkrafttreten der Vorratsdatenspeicherung mit 1. April 2012 haben wir jetzt zum ersten Mal die Möglichkeit, das Gesetz zu kippen: Die verdachtsunabhängige Speicherung sämtlicher Kommunikationsdaten aller Menschen in Österreich stellt einen schweren Grundrechtseingriff dar. Gegen diesen Eingriff beschweren wir uns gemeinsam beim Verfassungsgerichtshof – und Du bist dabei!
Ab 1. April 2012 werden die Verbindungsdaten von jedem Telefonat, jeder SMS und jeder Email gespeichert: wer mit wem kommuniziert, sowie wann und wo – ohne konkreten Verdacht. Das greift tief in das Kommunikationsgeheimnis ein. Um in ein Grundrecht eingreifen zu dürfen, muss zwecks Aufrechterhaltung der demokratischen Ordnung eine solche Maßnahme notwendig und verhältnismäßig sein. Jedoch ist weder die Verhältnismäßigkeit noch die Notwendigkeit der Vorratsdatenspeicherung erwiesen – im Gegenteil: Studien aus Deutschland zeigen keinen Effekt dieser Maßnahme. Aus diesem Grund wurde die Vorratsdatenspeicherung schon von den Verfassungsgerichten in Deutschland, Tschechien, Bulgarien und Rumänien gekippt. Das gleiche wollen wir jetzt in Österreich erreichen.
Mach Dich jetzt für Deine Grundrechte stark und bring mit uns Klage gegen die Vorratsdatenspeicherung in Österreich ein! Dazu musst Du nur die Vollmacht unterschreiben und bis 18. Mai 2012 per Post zu uns schicken. Risiken und Kosten trägst Du keine. Die Klage wird vom Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung in Zusammenarbeit mit Albert Steinhauser (Nationalratsabgeordneter der Grünen) eingebracht.
Die Eckpunkte der Verfassungsbeschwerde
Die Vorratsdatenspeicherung …
betrifft alle Nutzer von Kommunikationsdiensten aktuell, unmittelbar und nachteilig in ihrer Grundrechtssphäre.
ist nicht dazu geeignet, die vorgeblichen Zwecke zu erreichen.
ist selbst dort, wo sie vielleicht in manchen Einzelfällen die Ermittlungen unterstützt, nicht das schonendste Mittel, den Zweck zu erreichen.
steht selbst dann, wenn man sie als das gelindeste, noch zum Ziel der Kriminalitätsbekämpfung führende Mittel ansieht, in keinem angemessenen Verhältnis zum Nachteil für die Einzelnen sowie die Gesellschaft.
ErstbeschwerdeführerInnen
Dr. Maria Wittmann-Tiwald
Co-Vorsitzende der Fachgruppe Grundrechte in der Vereinigung der österreichischen Richterinnen und Richter
A.o. Prof. Dr. Hannes Tretter
Co-Leiter des Ludwig Boltzmann Institut für Menschrechte
Sigi Maurer
Ex ÖH-Vorsitzende und Aktivistin
Jana Herwig
Medienwissenschaftlerin
Andreas Krisch
Obmann Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung und Datenschutzexperte
Christof Tschohl
Ludwig Boltzmann Institut für Menschenrechte, Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung
Albert Steinhauser
Nationalratsabgeordneter, Justitzsprecher der Grünen
Ao. Univ.-Prof. Mag. DDr. Erich SchweighoferLeiter der Arbeitsgruppe Rechtsinformatik, Universität Wien & WZRI Wiener Zentrum für Rechtsinformatik
March 30, 2012 at 10:17 am · Filed under Uncategorized and tagged: VDS
13:00 bis 18:00
!! WICHTIG !! Treffpunkt 14 Uhr Volksgarten.
Ich kann leider die Zeit der Veranstaltung nicht mehr ändern wir müssen allerdings die Zeit ne Stunde nach hinten verschieben aufgrund einer zweiten Veranstaltung die auf der Landstraße/Hauptplatz stattfindet.
Der 31. März 2012 wird ein schwarzer Tag werden. Es ist der Tag an dem wir unsere Privatsphäre zu Grabe tragen und uns am 1. April mit der Vorratsdatenspeicherung konfrontiert sehen.
Fest steht das wir genauso entschlossen unserer Stimme erheben werden wie zuvor am 11.2 um diesen undemokratischen Wahnsinn in die Schranken zu weisen.
Unsere Politiker haben scheinbar aus den Augen verloren welche Interessen sie zu wahren haben. Die des Volkes! Keine VDS, kein ACTA.
Diverses Infomaterial, weitere Planungen, Diskusionen werden wir euch auch auf unserer Seite http://www.facebook.com/StoppActaLinz zur Verfügung stellen.
Verschwendet allerdings keine Zeit, mobilisiert die Leute, informiert euch und andere, tauscht euch aus und bringt eure Ideen mit ein.
Wie versprochen bleiben auch wir am Ball und werden weiterhin jede Möglichkeit nutzen um unserer Stimme Gehör zu verschaffen.
Clean-IT
StoppCleanIT – Für ein Internet ohne Überwachung
ECHELON- Das weltweite Abhörsystem
Bei Echelon handelt es sich um das vermutlich größte Abhörnetz der Welt, welches von den Geheimdiensten der Staaten des UKUSA-Abkommens betrieben wird: USA, Kanada, Großbritannien, Australien und Neuseeland.
Europäische Gendarmerietruppe (EGF)
Die Militärtruppe kann dabei unter das Kommando der Europäischen Union, der Vereinten Nationen, der NATO sowie anderen internationalen Organisationen oder Ad-hoc-Koalitionen gestellt werden.
The CleanIT Project
The Clean IT project is carried out with the financial support from the Prevention of and Fight against Crime Programme of the European Union, European Commission – Directorate-General Justice, Freedom and Security.
*** Tor Browser Bundle*** The Tor software protects you by bouncing your communications around a distributed network of relays run by volunteers all around the world
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Published explainity on Jul 28, 2011
Sanfte Umschuldung, Rettungspaket, Schuldenschnitt...ganz schön viele Begriffe, die da gerade durch die Nachrichten geistern. explainity fasst die Sache mal in einigen Minuten zusammen, ums ein bisschen übersichtlicher zu machen.
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