Archive for protest

Proteste in Rumänien weiten sich aus – news.ORF.at

In Rumänien haben sich die Proteste gegen Staatspräsident Traian Basescu und die Sparpolitik der Regierung ausgeweitet. In der Hauptstadt Bukarest kam es gestern Abend erneut zu Straßenkrawallen, nachdem Demonstranten eine Polizeisperre durchbrochen und die Sicherheitskräfte mit Steinen beworfen hatten. Die Polizisten setzten Tränengas ein.

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“Empörte” marschieren auf Petersplatz: Polizei beendet Vatikan-Protest gewaltsam | RP ONLINE

zuletzt aktualisiert: 14.01.2012 – 20:54

Rom (RPO). Die italienische Polizei hat am Samstag einen Protest von rund 50 sogenannten Indignados (“Empörten”) auf dem Petersplatz beendet. Nach einer etwa dreistündigen Demonstration wurde der Platz gewaltsam geräumt.

Die Polizei hat eine Demonstration der “Indignados” gegen den Vatikan gewaltsam aufgelöst. Foto: dapd, Andrew Medichini

Dabei setzten die Sicherheitskräfte auch Schlagstöcke ein, mehrere junge Leute wurden an Händen und Füßen weggetragen, wie die Nachrichtenagentur I.Media berichtete. Drei Demonstranten wurden festgenommen.

Die mehrheitlich aus Spanien und Frankreich stammenden Demonstranten hatten gegen den “Reichtum” des Vatikans und die “Macht des Papstes” demonstriert. Sie riefen Slogans wie “Korrupte Kirche”, “Krimineller Papst” und “Vatikan, zahl Deine Steuern wie alle anderen auch”.

http://www.rp-online.de/panorama/ausland/polizei-beendet-vatikan-protest-gewaltsam-1.2673141

[bcn] Catalonian police protest for cuts | International Comission Barcelona

About 150 Mossos d’Esquadra catalan police have concentrated in Lleida on friday at the police station to protest cuts from the Government of the Generalitat, according to the SAP-UGT union, which organized the rally.
The protest, started at 17.00, agents have left the station to cut Paseo de Ronda street and then they have returned to the police station, where in the afternoon still remain a small group of agents.

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Catalan Police Occupy Against Cuts | Take The Square

About 150 Mossos d’Esquadra catalan police have concentrated in Lleida on friday at the police station to protest cuts from the Government of the Generalitat, according to the SAP-UGT union, which organized the rally.

The protest, started at 17.00, agents have left the station to cut Paseo de Ronda street and then they have returned to the police station, where in the afternoon still remain a small group of agents.

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Generalstreik in Belgien | Telepolis

http://www.heise.de/tp/artikel/36/36135/1.html

Ralf Streck 23.12.2011
Mit der neuen Regierung zogen auch im Land der Flamen und Wallonen die Sparprogramme ein

Das waren noch Zeiten, als das Land mit dem merkwürdigsten Weltrekord fast eineinhalb Jahre keine Regierung hatte. Denn in der Zeit konnte die Übergangsregierung keine Sparpläne beschließen. Die Konjunktur lief derweil recht gut und die Wirtschaft wuchs im zweiten Quartal sogar um fast ein Prozent. Damit ging die Arbeitslosigkeit im Unterschied zu anderen Ländern, die wie Griechenland, Portugal, Spanien oder Italien in die Rezession gespart werden, ständig zurück. Seit einem Jahr sinkt die Quote und lag im Oktober nur noch bei 6,6% und damit deutlich unter dem Durchschnitt und der Quote in Deutschland (8,5%). Von Rekordquoten in Spanien von fast 23%, in Griechenland (18,3%), Irland (14,3%) oder Portugal (12.9%) soll erst gar nicht gesprochen werden.
 

540 Tagen nach den Wahlen (Open Source und Separatismus) hat Belgien also endlich eine richtige, reguläre Regierung bekommen und schon geht es mit Generalstreik los, weil Regierungen in dieser Zeit offenbar nichts Besseres einfällt, als Sparprogramme zu beschließen. So haben die Gewerkschaften das Land heute weitgehend lahmgelegt. Vor allem im Transportsektor ging nicht mehr viel im Land. Neben den Angestellten der Bahn fuhren auch nur wenige Busse sowie Straßen- und U-Bahnen. Doch auch die Gefängniswärter und die Feuerwehr streikten und die Post blieb liegen. Auch in Schulen, Krankenhäusern und sogar in den Justizbehörden haben viele Beschäftigten ihre Arbeit niedergelegt. Es haben viele Leute gestreikt, die sich bisher nie an einem Ausstand beteiligt haben. Vor allem die Eile und die Form, wie die Reformen durchgepeitscht werden sollen, treiben viele Menschen auf die Barrikaden.

Der Streik könnte sich sogar lange hinziehen. Luc Cortebeeck, Chef der christlichen Transportgewerkschaft CSC, hat gewarnt, dass keine Züge mehr vor Neujahr fahren, wenn die Regierung unter dem Wallonen Elio di Rupo die Lage nicht klärt. Di Rupo, Wallone italienischer Abstammung, ist der erste frankophone Regierungschef Belgiens seit 1974. Wie der spanische Sozialist Zapatero schon dazu getrieben wurde, die Rente mit 67 einzuführen, soll Ähnliches wohl auch in Belgien geschehen. Dort gehen derzeit die Beschäftigten im Durchschnitt mit 59 wie in Frankreich in den Ruhestand. Dem konservativen Sarkozy war es gegen einen harten Generalstreik nur gelungen, das freiwillige Renteneintrittsalter von 60 auf 62 Jahre anzuheben (Sozialer Aufruhr in Frankreich). Anzeige

Die Sparmaßnahmen im Haushaltsentwurf sehen in Belgien für das kommende Jahr vor, dass Renten gekürzt, Privilegien gestrichen und das Rentenalter von 60 auf 62 Jahre erhöht werden soll. Vor allem die Bahnangestellten im zerfallenden Staat fürchten um den vorzeitigen Ruhestand, den sie in besonderen Berufen teilweise schon mit 55 Jahren antreten konnten. Verhandlungen mit der Regierung brachten am Nachmittag keine Klärung.

Die Regierung sei zum Machtkampf entschlossen, sagte Erwin de Deyn, der Präsident der Angestelltengewerkschaft BBTK/SETCa. Doch auch die Angestellten seien dazu bereit. “Wir werden mit weiteren Aktionen sicher nicht bis zum nächsten Generalstreik vom 30. Januar warten”, kündigte er neue Kampfmaßnahmen an. Der Premier meint dagegen, die Gewerkschaften würden den Ernst der Lage nicht erkennen. Di Rupo verteidigte die Rentenreform im Parlament. Sie sei die adäquate Antwort auf die älter werdende Bevölkerung und unabdingbar für die Gesundung der öffentlichen Finanzen und die Zukunft des Sozialsystems.

Letztlich meint er damit aber, dass auch er nun die Ratingagenturen befriedigen will. Schon die Bildung seiner Regierung wurde mit der Herabstufung der Bonitätsnote Belgiens durch Standard & Poor’s und Moody’s befördert. Dass sich die Ratingagenturen aber nicht befriedigen lassen, hat sich nun in den letzten Jahren an den Beispielen, Griechenland, Irland, Italien, Portugal und Spanien deutlich gezeigt, welche die geforderten Sparmaßnahmen durchgezogen haben. Danach wurden sie teilweise schon auf Ramsch-Niveau abgestuft, weil sie ihre Länder damit tief in die Rezession gespart haben, womit nun neue Abstufungen gerechtfertigt. Den Generalstreik wollte Di Rupo nicht kommentieren. Er sagte aber: “Der Streik erleichtert den Dialog nicht.”

Der Wahlsieger, die flämische Nieuw-Vlaamse Alliantie (N-VA), wird sich wohl insgeheim schon ins Fäustchen lachen, wie schnell die Regierung aus insgesamt sechs sehr ungleichen Parteien in schweres Fahrwasser kommt. Es ist eine äußerst fragile Regierung, denn vor allem Wallonen und die flämischen Christdemokraten (CD&V) des Wahlverlierer Yves Leterne nehmen daran teil. Die Spannweite der politischen Vorstellungen ist sehr groß, weshalb heftige Spannungen vorhersehbar sind.

Die N-VA von Bart de Wever ist schon in den letzten Jahren ihrem Ziel deutlich näher gekommen, denn sie will Belgien als Land ganz demokratisch “verdampfen lassen”. Viele Flamen nervt, dass sie die Wallonie subventionieren sollen. Wenn sie jetzt auch noch dafür heftig sparen sollen, wird ihnen das noch weniger gefallen. Sie fordern seit vielen Jahren, dass der französischsprachige Teil von dem Geld leben sollte, das er erwirtschaftet. Man müsste sich nicht wundern, wenn die gerade am 6. Dezember vereidigte Regierung schon sehr bald am Machtkampf mit der Bevölkerung zerbricht. Dass sie gebetsmühlenartig beschwört, einig zu sein, ist schon jetzt der beste Hinweis auf massive Widersprüche in der Koalition.