Archive for österreich
July 25, 2012 at 2:28 pm · Filed under Uncategorized and tagged: #opINDECT, 1984, antiterror, österreich, überwachung, überwachungsstaat, Big Brother, cordis, deutschland, EU, europa, FP7, FP7 Security, freizeit, geheimpolizei, gesellschaft, INDECT, Industrie, kamera, kontrolle, krieg, kriminalität, leben, piraten, polen, Politik, politiker, polizei, polizeistaat, protest, recht, sicherheit, technik, technologie, verfassung, video, wirtschaft
Die Piratenpartei Deutschland ruft zur Unterstützung des bundesweiten Aktionstag zum Projekt »Intelligentes Informationssystem zur Unterstützung von Überwachung, Suche und Erfassung für die Sicherheit von Bürgern in städtischer Umgebung« (INDECT) am 28 Juli auf. An dem Tag soll mit Demonstrationen und Informationsständen auf das EU-Projekt zur »Rundumüberwachung« aufmerksam gemacht werden.
via Europaweite Rundumüberwachung – PIRATEN unterstützen Protest gegen INDECT | Piratenpartei Deutschland.
July 25, 2012 at 2:15 pm · Filed under Uncategorized and tagged: #opINDECT, 1984, antiterror, österreich, überwachung, überwachungsstaat, Big Brother, cordis, deutschland, EU, europa, FP7, FP7 Security, freizeit, geheimpolizei, gesellschaft, INDECT, Industrie, kamera, kontrolle, krieg, kriminalität, leben, piraten, polen, Politik, politiker, polizei, polizeistaat, recht, sicherheit, technik, technologie, verfassung, video, wirtschaft
Anonymous und Piratenpartei kündigen Aktionen in Österreich, Deutschland und Frankreich an
weiter lesen via Europaweite Proteste gegen INDECT am Samstag – Netzpolitik – derStandard.at › Web.
July 25, 2012 at 1:02 pm · Filed under Uncategorized and tagged: 1984, antiterror, österreich, überwachung, bespitzelung, bildung, deutschland, festnetz, internet, internet recht, kommunikation, mobil, Politik, STASI, telefon, telekommunikationsrecht, uni, univesrität, VDS, verfassung, verfassungsklage, Verfassungswidrig, vodafone, vorratsdatenspeicherung
Wegen Datenspeicherung ohne gesetzlicher Verpflichtung
via Vorratsdaten: Klage gegen Vodafone | Netzpolitik | futurezone.at: Technology-News.
July 25, 2012 at 11:28 am · Filed under Uncategorized and tagged: #opINDECT, 1984, anon, anonymous, antiterror, österreich, überwachung, überwachungsstaat, Big Brother, cordis, deutschland, EU, europa, FP7, FP7 Security, freizeit, geheimpolizei, gesellschaft, INDECT, Industrie, kamera, kontrolle, krieg, kriminalität, leben, piraten, polen, Politik, politiker, polizei, polizeistaat, recht, sicherheit, technik, technologie, verfassung, video, wirtschaft
Anonymous hat sich nach ACTA dem Kampf gegen das EU-Forschungsprojekt INDECT verschrieben. Für den Samstag, 28. Juli, ist die #OpINDECT angekündigt, ein europaweiter Protesttag gegen das von der EU mit elf Millionen finanzierte Sicherheitsprojekt, das auch von Österreich unterstützt wird. Doch wie gefährlich ist INDECT wirklich? Und was kommt nach INDECT?
weiter lesen via Überwachungsprojekt: Wie gefährlich ist INDECT? | Netzpolitik | futurezone.at: Technology-News.
July 24, 2012 at 1:28 pm · Filed under Uncategorized and tagged: attac, österreich, Bankgeheimnis, Bermudas, Cayman Islands, europa, finanz, Liechtenstein, Steueroase, Steueroasen, system, USA
21 bis 32 Billionen Dollar liegen unversteuert in Steueroasen
Eine Studie des Tax Justice Networks (TJN) deckt auf, dass Reiche weltweit Steuern in Höhe der zusammengezählten Bruttoinlandsprodukte (BIP) von Japan und den USA hinterziehen. Das sind weltweit 280 Milliarden Euro. Besonders sogenannte Entwicklungsländer und ölreiche Länder sind von Steuerflucht betroffen. Die Hinterziehung dieser riesigen Summen macht deutlich, welche Ressourcen zur Überwindung der Krise aufgrund der Untätigkeit der Politik brach liegen.
weiter lesen via ATTAC Austria :: Detailansicht.
July 23, 2012 at 1:34 pm · Filed under Uncategorized and tagged: 1984, antiterror, österreich, überwachung, überwachungsstaat, Big Brother, cordis, deutschland, EU, europa, forschung, FP7, FP7 Security, freizeit, geheimpolizei, gesellschaft, INDECT, Industrie, kamera, kontrolle, krieg, kriminalität, leben, piraten, polen, Politik, politiker, polizei, polizeistaat, recht, research, sicherheit, technik, technologie, verfassung, video, wirtschaft
Stuttgart – Eine Überwachungskamera filmt einen Mann, der auf dem Firmenparkplatz ungewöhnlich lange an der Fahrertür eines Autos steht. Der Computer in der Sicherheitszentrale erkennt dieses „verdächtige Verhalten“ von selbst.
weiter lesen via Forschung: Wie viel Big Brother soll sein? – Politik – Stuttgarter Zeitung.
July 23, 2012 at 12:53 pm · Filed under Uncategorized and tagged: 1984, antiterror, österreich, überwachung, bespitzelung, bildung, deutschland, festnetz, internet, internet recht, kommunikation, mobil, Politik, STASI, telefon, telekommunikationsrecht, uni, univesrität, VDS, verfassung, verfassungsklage, Verfassungswidrig, vorratsdatenspeicherung
JO Sehr genial sag ich mal !!
Ein Hip Hip Hurra an die ZEIT !!
Sechs Monate seiner Vorratsdaten hat der Grünenpolitiker Malte Spitz von der Telekom eingeklagt und ZEIT ONLINE zur Verfügung gestellt. Auf Basis dieser Daten können Sie all seine Bewegungen dieser Zeit nachvollziehen. Die Geodaten haben wir zusätzlich mit frei im Netz verfügbaren Informationen aus dem Leben des Abgeordneten (Twitter, Blogeinträge und Webseiten) verknüpft.
Mit der Play-Taste startet die Reise durch Malte Spitz’ Leben. Über den Geschwindigkeitsregler können Sie das Tempo anpassen oder an beliebigen Punkten mit der Pause-Taste anhalten. Zusätzlich zeigt der darunter stehende Kalender, wann er noch an diesem Ort war – gleichzeitig kann darüber jeder beliebige Zeitpunkt angesteuert werden. Jede der vertikalen Spalten entspricht einem Tag.
unbedingt testen via Vorratsdatenspeicherung – interaktive Grafik | Datenschutz | Digital | ZEIT ONLINE.
July 23, 2012 at 10:35 am · Filed under Uncategorized and tagged: 1984, anon, anonymous, anonymous austria, antiterror, österreich, überwachung, überwachungsstaat, Big Brother, cordis, deutschland, EU, europa, FP7, FP7 Security, fpö, freizeit, geheimpolizei, gesellschaft, hack, INDECT, Industrie, kamera, kontrolle, krieg, kriminalität, leben, piraten, polen, Politik, politiker, polizei, polizeistaat, recht, sicherheit, technik, technologie, verfassung, video, wirtschaft
Die Hackergruppierung hat erneut zugeschlagen und die Webseite der FPÖ gekapert. Diese wurde mit einer Nachricht versehen, die vor dem EU-Forschungsprojekt INDECT warnt. Grund für den Angriff war unter anderem offenbar eine Presseaussendung des EU-Abgeordneten Obermayr.
via Anonymous kapert FPÖ-Webseite | Netzpolitik | futurezone.at: Technology-News.
July 23, 2012 at 9:28 am · Filed under Uncategorized and tagged: 1984, antiterror, österreich, überwachung, überwachungsstaat, Big Brother, Brüssel, cordis, deutschland, EU, europa, FP7, FP7 Security, freizeit, geheimpolizei, George Orwells, gesellschaft, INDECT, Industrie, kamera, kontrolle, krieg, kriminalität, leben, orwell, piraten, polen, Politik, politiker, polizei, polizeistaat, recht, sicherheit, technik, technologie, verfassung, video, WDR, wirtschaft, xxx
Die EU fördert ein Forschungsprojekt, das George Orwells „1984“ sehr nahe kommt. Unter dem Titel „indect“ entsteht ein perfekt vernetztes Überwachungssystem.
weiter lesen PLUS VIDEO via Totale Überwachung – Bericht aus Brüssel – WDR Fernsehen.
July 23, 2012 at 12:48 am · Filed under Uncategorized and tagged: #opINDECT, 28-JUL-2012, 28.07.201, österreich, INDECT, piraten, wien
WIEN
Am Samstag, den 28.7 versammeln wir uns zu einer Kundgebung und Informationsveranstaltung vor dem Parlament! Im rahmen der Europaweiten “Operation INDECT” klären wir über das EU-Forschungsprogramm zur Überwachung urbaner Räume INDECT auf – mehr Infos unter: http://www.stopp-indect.info/?page_id=365&lang=de
Wir würden uns über euer zahlreiches Interesse freuen – kommt vorbei, redet mit uns, bringt euch ein!
Für Rückfragen stehen wir unter lv-wien_ at_piratenpartei punkt at zur Verfügung!
via https://www.facebook.com/events/477483435595434/
July 21, 2012 at 2:38 pm · Filed under Uncategorized and tagged: 27-JUL-2012, 27.07.2012, aktion, antiterror, österreich, demo, demonstration, fight repression, J.A.I.B., jaib, Kriminalisierung, protest, prozess, Sicherheitspolizeigesetz, SPG, widerstand, wien
Demonstration “FIGHT REPRESSION
– keine Kriminalisierung von politischen Widerstand”
27.7., 18Uhr
Schottentor/Wien
Nächster Prozesstermin gegen J.A.I.B. am 27.7., 9.00Uhr Raum 303, Landesgericht Wien
Der Staat ist die kriminelle Organisation!
Vier Monate nach Beginn des Gerichtsverfahrens steht nun der zweite Prozesstag an. Wenn mensch den Ankündigungen des Richters Glauben schenken will, wird vorerst keiner der von der Verteidigung beantragten ermittelnden Beamten geladen.
Es bleibt offen, ob das Gericht den Beamten ähnlich peinliche Aussagen wie beim Prozess in Wiener Neustadt ersparen will oder ob es einfach darum geht, Ermittlungsmethoden geheim zu halten. Klar ist hingegen wieder einmal, dass das Landesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung munter nach §278 (sog. “Anti-Terror und Mafiaparagraph”) in Szenen hineinermitteln darf, ohne sich um irgendeine Art Rechtfertigung gegenüber dem “Rechtsstaat” sorgen zu müssen.
Nicht einmal, wenn es der Paragraph trotz seiner peinlichen Bemühungen gar nicht in die Anklage schafft.
Angeklagt sind J.A.I.B. wegen einer Brandstiftung im Eingangsbereich des AMS Redergasse in der Nacht von 27. auf 28. Juni 2010.
Im Zuge der umfangreichen Ermittlungen wurden von den staatlichen Repressionsorganen auch andere Menschen aus unterschiedlichen Kontexten telefonüberwacht und im Akt als Beschuldigte geführt, ohne dass ihnen, ausser ihrer politischen Aktivitäten – wie auch den vier Angeklagten – bis heute irgendetwas strafbares nachgewiesen werden konnte.
Zudem wurde antirassistischer Aktivismus und Kritik an der Abschiebepolitik des Staates vom LVT zum Anlass genommen, die Angeklagten als Terrorist_innen einzustufen.
Beim ersten Prozesstermin am 13. März haben viele Menschen die Betroffenen durch Soli-Aktionen und ihre Anwesenheit vor und im Gerichtssaal unterstützt. Diese Unterstützung war und ist sehr wichtig und wird auch weiterhin benötigt!
Eine andere Geschichte österreichischer Repressionspolitik ist seit wenigen Tagen um ein Kapitel reicher:
Staatsanwalt Handler hat gegen die umfassenden Freisprüche im Wr. Neustädter Prozess gegen 13 Tierrechtsaktivist_innen zum Teil Berufung eingelegt.
Möglicherweise kommt es dadurch zu weiteren Prozessen gegen fünf der Aktivist_innen u.a. wegen (versuchter) schwerer Nötigung und Tierquälerei(!).
Mehr Infos dazu gibt´s auf: http://antirep2008.org .
Wir sind solidarisch mit den Betroffenen, wünschen ihnen viel Kraft und fordern die sofortige Einstellung der Verfahren!
Außerdem findet am selben Tag, Freitag dem 27. Juli 2012 um 9:30 im Bezirksgericht Innere Stadt Wien, 1030
Marxergasse 1a, Saal 223 die zweite Gerichtsverhandlung gegen den Antifaschisten
Ot. statt, der an den Protesten gegen den WKR-Burschenschafterball am 27. Jänner 2012 teilgenommen hat.
Ot. wurde von den Bullen vermöbelt, und im Gegenzug wegen „versuchte Körperverletzung“ und „tätlichen Angriff
auf einen Beamten“ vor Gericht gestellt.
Alles andere als ein Freispruch wäre eine “rechtsstaatliches Skandal”!
Mehr Infos dazu gibt’s auf: http://www.labournetaustria.at/aktion269.htm .
Das der “Rechts-Staat” ordentlicher funktioniert, darauf ist nicht zu verlassen – vielmehr sind genau solche Repressionsfälle demokratiepolitisch wichtig um staatskritisches Engagement im Keim zum Ersticken zu bringen, deswegen lasst uns nicht beten, sondern schreien und handeln!
Um dieser ganzen staatlichen (Justiz-)Repression etwas entgegenzusetzen rufen wir zu selbstorganisierten Aktionen,
sowie am Abend des 27. ab 18Uhr Schottentor/Wien,
zu einer Demonstration mit dem Motto
“FIGHT REPRESSION – keine Kriminalisierung von politischen Widerstand” auf.
July 20, 2012 at 1:08 pm · Filed under Uncategorized and tagged: aktion, österreich, kunst, meinungsfreiheit, menschenrecht, menschenrechte, Menschenrechtsverletzung, Michael Spindelegger, protest, Pussy Riot, russland, spindelegger
Außenministerium muss sich für Freilassung der Künstlerinnen von “Pussy Riot” einsetzen
Wien (OTS) – “Dass Außenminister Michael Spindelegger bis dato die
anhaltenden Menschenrechtsverletzungen in Russland ignoriert, ist
unerträglich”, sagt Judith Schwentner, Frauensprecherin der Grünen
und Mitglied im außenpolitischen Ausschuss, anlässlich der heutigen
Starts des Gerichtsprozesses gegen drei junge Frauen der
Künstlerinnengruppe “Pussy Riot”. Sie sitzen wegen einer Aktion gegen
Putin in einer russischen Kirche seit Februar in U-Haft.
Spindelegger betont auf diplomatischem Parkett bei jeder Gelegenheit,
wie sehr sich Österreich für die Wahrung der Menschenrechte einsetzt.
“Wenn es aber drauf ankommt, klare Worte zu finden und sich gerade
gegenüber Russland kritisch zu äußern, kommt kein Ton aus dem
Außenministerium”, kritisiert Schwentner und ergänzt: “Versteht
Österreich so seine Rolle im UN-Menschenrechtsrat?”
Die anhaltenden Menschenrechtsverletzungen in Russland, könnten auch
von Österreich nicht länger stillschweigend hingenommen werden. “Ich
fordere daher Außenminister Spindelegger dazu auf, sich für die
Freilassung der Künstlerinnen einzusetzen. Er soll sich bilateral und
auf europäischer Ebene dafür verwenden, dass die Menschenrechte,
insbesondere das Recht auf Meinungsfreiheit, auch in Russland
geachtet und eingehalten werden.”
via Schwentner zu “Pussy Riot”-Prozess: Warum schweigen Sie noch immer, Herr Spindelegger? | Grüner Klub im Parlament, 20.07.2012 | ots.at.
July 20, 2012 at 12:22 pm · Filed under Uncategorized and tagged: österreich, forschung, INDECT, sicherheit, wiki
KIRAS – Sicherheitsforschung
Das Österreichische Förderungsprogramm für Sicherheitsforschung – KIRAS – unterstützt nationale Forschungsvorhaben, deren Ergebnisse dazu beitragen, die Sicherheit – als dauerhafte Gewährleistung eines hohen Niveaus an Lebensgrundlagen und Entfaltungsmöglichkeiten – für alle Mitglieder der Gesellschaft zu erhöhen.
Für die laufende Phase des Programms ist eine thematische Fokussierung der (Förder-) Aktivitäten auf den Schutz kritischer Infrastrukturen vorgesehen.
http://www.kiras.at/
via Piratenforum • Thema anzeigen – KIRAS, also INDECT auf Österreichisch.
July 20, 2012 at 8:41 am · Filed under Uncategorized and tagged: 1984, antiterror, österreich, überwachung, überwachungsstaat, Big Brother, cordis, deutschland, EU, europa, FP7, FP7 Security, freizeit, geheimpolizei, gesellschaft, INDECT, Industrie, kamera, kontrolle, krieg, kriminalität, leben, piraten, polen, Politik, politiker, polizei, polizeistaat, recht, sicherheit, technik, technologie, verfassung, video, wirtschaft
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via OPINDECT LINK PAGE.
July 19, 2012 at 12:38 pm · Filed under Uncategorized and tagged: aktion, österreich, kreativ, kunst, protest, Termin, wien, zusammenarbeit
2012 liegen das Historische, Politische und Urbane der Stadt im Fokus des Projekts. Die drei Schwerpunkte sind: Agieren, Geschichte neu schreiben und Raum umverteilen. Dabei will WIENWOCHE Arbeitsweisen stärken, die alternative und kollektive Modelle des Zusammenarbeitens abseits von individualistischen Zugängen erproben.
WIENWOCHE ist ein Kulturprojekt, das im Herbst 2012 (21. September bis 7. Oktober 2012) erstmals stattfinden und kostenlos zugänglich sein wird. WIENWOCHE möchte die Grenzen künstlerischer und kultureller Praxen erweitern und diese für alle in der Stadt lebenden sozialen Gruppen zugänglich machen. WIENWOCHE versteht Kulturarbeit als ein Einmischen in gesellschaftliche, politische und kulturelle Debatten – mit dem Ziel, diese sichtbar zu machen und voranzutreiben.
Statement von Petja Dimitrova, Can Gülcü, Radostina Patulova
Wir verstehen Kulturarbeit als ein Einmischen in gesellschaftliche, politische, kulturelle Auseinandersetzungen – mit dem Ziel, diese sichtbar zu machen und voranzutreiben: An Schauplätzen, an denen in Unsichtbarkeit gedrängte Geschichten erzählt werden. In Auseinandersetzungen, in denen unterschiedliche Erfahrungen und Wissen aufeinander treffen und solidarisch verhandelt werden. Durch Projekte, in denen alternative Modelle des Zusammenlebens und -handelns sichtbar werden.
Ein Kulturprojekt wie WIENWOCHE zu organisieren heißt für uns, die Stadt nicht als „Unternehmen Stadt“ zu begreifen. Wir wollen vielmehr die unterschiedlichen Räume darin für Diskussionen, Auseinandersetzungen sowie gemeinsame Entscheidungsfindungen öffnen und ihre Zugänglichkeit für verschiedene soziale Gruppen erweitern. Mit WIENWOCHE sind wir auf der Suche nach Praxen und Erfahrungen, die die Auseinandersetzung mit der Stadt als Lebensraum für Alle ernst nehmen, gesellschaftliche und politische Verhältnisse hinterfragen und Veränderungsmöglichkeiten aufgreifen. Nicht zuletzt wollen wir die Grenzen künstlerischer, kultureller, aktivistischer oder politischer Praxen ein Stück weit auflösen und gemeinsam anhand experimenteller Arbeitsweisen und spartenübergreifender, kollektiver Projekte neue Wechselbeziehungen mit verschiedenen Öffentlichkeiten der Stadt eingehen.
Uns verbindet eine Geschichte von gemeinsamer Arbeit in unterschiedlichen Feldern – von Kultur- über Bildungsarbeit bis hin zum politischen Aktivismus. Darin beanspruchen und erarbeiten wir in transdisziplinären, gemeinschaftlichen Prozessen einen emanzipativen gesellschaftlichen Standpunkt: wir arbeiten an/in diesen Praxen, die gegen Rassismus, Antisemitismus und Sexismus sind, die Ausbeutung nicht weiter geben und solidarische Lösungen fordern. Solche Zugänge wollen wir mit WIENWOCHE stärken und unterstützen.
Ausgangspunkt: Wien ist anders?! Wien soll anders werden!
Wien wirbt gerne mit Tradition, Gemütlichkeit, Multikulti-Flair auf Märkten und Kreativität in Grätzeln. Während dessen schreiben sich gesellschaftliche Verhältnisse auch jenseits der Glückseligkeit von Tourismusbroschüren in den urbanen Raum ein. Keine Elendsquartiere bedeuten noch nicht die Abwesenheit von Armut, Arbeitslosigkeit oder Ausschlüssen: Wien ist mehr und mehr durchzogen von Verdrängung und Gentrifizierung, diskriminierenden Strukturen, prekären Arbeits- und kaum leistbaren Wohnverhältnissen.
Jedoch ist die Stadt auch ein Ort, an dem sich transnationale und transkulturelle Räume mit eigenem Wissen, eigener Geschichtsschreibung und selbstbestimmten Lebensweisen bilden. Sie ist nicht nur ein Marktplatz, der regiert, verwaltet und kontrolliert wird und an dem Wissen und Information feilgeboten werden. Die Geschichte der Stadt ist auch eine Geschichte von Organisierung, Selbstermächtigung und Widerständen. Weder ist sie nur in offiziellen Chroniken nachzulesen, noch erzählen Gegengeschichten nur von Ausschlüssen, Ausbeutungen und Vereinnahmungen. Der städtische Raum wird auch von seinen Bewohner_innen vereinnahmt, reorganisiert und gestaltet, er ist nicht nur eine Abfolge von verwalteten Örtlichkeiten.
Die Teilnehmer_innen von WIENWOCHE 2012 sind:
Schwerpunkt „agieren“:
BDFA – Bunte Demokratie für Alle, Netzwerk KuKuMA, Prekär Café, Projektgruppe STATT WIEN, Sidy Mamadou Wane, Simonida Jovanovic/Sandra Selimovic/Susita Fink, Verein EXIT
Schwerpunkt „geschichte neu schreiben“:
Arif Akkilic/Ljubomir Bratic, Aylin Basaran, Karin Schneider/Tal Adler, kinoki, Plattform Geschichtspolitik, Sasa Barbul, VBKÖ – Vereinigung bildender Künstlerinnen Österreichs
Schwerpunkt „raum umverteilen“:
AgrarAttac, Andrea Seidling/Peter A. Krobath, Bündnis platz.da!?, Büro trafo.K, Hansel Sato, Planet10, Rosa Lila Villa, Thomas Schoiswohl
Schwerpunkt „involviert berichten“:
Discover TV, malmoe, Pawel Kaminski/Gerhard Kettler
Unter den Beteiligten befinden sich sowohl Einzelpersonen als auch Gruppen oder Initiativen, die sich mit vielfältigen Themenbereichen wie Arbeitsverhältnissen, Prekariat und Selbstorganisierung (beispielsweise BDFA – Bunte Demokratie für Alle, Prekär Café oder Sidy Mamadou Wane), verdrängter Geschichte und selbstbestimmter Geschichtsschreibung (beispielsweise Arif Akkilic/Ljubomir Bratic, Plattform Geschichtspolitik oder Sasa Barbul), Eigentumsfragen, Selbstermächtigung im öffentlichen Raum und solidarischer Landwirtschaft (beispielsweise AgrarAttac, Bündnis platz.da!? oder Planet10), Grenzregime und antirassistischem Handeln (beispielsweise Aylin Basaran, Hansel Sato oder Verein EXIT) oder queer-feministischem Empowerment und Geschichtsarbeit aus feministischer Perspektive (beispielsweise Rosa Lila Villa, Simonida Jovanovic/Sandra Selimovic/Susita Fink oder VBKÖ – Vereinigung bildender Künstlerinnen Österreichs) beschäftigen.
via wienwoche.
July 19, 2012 at 12:34 pm · Filed under Uncategorized and tagged: 1984, antiterror, österreich, überwachung, überwachungsstaat, Big Brother, cordis, deutschland, EU, europa, FP7, FP7 Security, freizeit, geheimpolizei, gesellschaft, INDECT, Industrie, kamera, kontrolle, krieg, kriminalität, leben, piraten, polen, Politik, politiker, polizei, polizeistaat, recht, sicherheit, technik, technologie, verfassung, video, wirtschaft
Christof Moser / 17. Jul 2012
Ein Alarmsystem gegen alles und jeden: Das EU-Projekt Indect übertrifft selbst das Horrorszenario in Orwells Klassiker «1984».
«Indect – intelligentes Informationssystem zur Unterstützung von Überwachung, Suche und Erfassung für die Sicherheit der Bürger in städtischer Umgebung»: So heisst ein Projekt, das von der EU finanziert wird und «abnormales Verhalten» im öffentlichen Raum automatisch identifizieren und den Behörden melden soll.
In Zeiten, in denen in Deutschland der Verfassungsschutz ausser Kontrolle geraten scheint und beim Schweizer Staatsschutz einmal mehr illegale Fichen angelegt werden, soll das Forschungsprojekt den Überwachungsstaat dank modernster Technik in eine neue Dimension katapultieren.
Überwachungsstaat 3.0
Ins Visier geraten kann jeder, der dem System einen Grund liefert, Alarm zu schlagen. In Echtzeit können die Behörden in Verdachtsfällen Videobilder analysieren, mit Gesichtserkennungs-Software Personen identifizieren und ihre Kontrolle mit allen verfügbaren Informationen ergänzen, zum Beispiel Social-Media-Daten.
Grundlage des Systems sind die Videokameras im öffentlichen Raum, die heute längst Alltag geworden sind und nur noch den Widerstand politischer Randgruppen erregen. Das in Städten wie London bereits flächendeckende System zur Videoüberwachung wird mit intelligenten Überwachungssysteme n verknüpft, zum Beispiel Software zur Verhaltensanalyse, die verdächtiges Verhalten erkennen soll und Alarm schlägt.
Ein absoluter Quantensprung: Bisher mussten Videobilder von Menschen analysiert werden. Jetzt übernimmt die Maschine, wozu der Mensch aufgrund der Datenmenge nicht mehr in der Lage ist. Datenschützer warnen, Indect sei die «technische Umsetzung des Generalverdachts».
Jeder ist verdächtig
Ziel des Forschungsprojekts ist letztlich die präventive Erkennung und Verhinderung drohender Verbrechen. Und präventiv, warnt Kulturwissenschaftl er Dietmar Kammerer in einem sehenswerten «Kulturzeit»-Beitrag (siehe Link), heisse auch: «Alles ist verdächtig, alles wird angeschaut».
Der Berliner Datenschutzbeauftra gte Alexander Dix spricht von einem «regelrechten Horrorszenario». Das Projekt verstosse gegen die heutigen Datenschutzgesetze in Deutschland und drohe deshalb «Geldverschwendung zu sein, weil es nicht rechtskonform umgesetzt werden kann». Aber wer garantiert denn, dass heutige Datenschutzgesetze morgen noch gelten werden?
Datenschutz wird ausgehebelt
Das Projekt umgeht zudem geltende Gesetze elegant. Heutige Datenschutzgesetze basieren primär auf Beschränkungen bei der Datenspeicherung. Intelligente Überwachungssysteme benötigen jedoch keine weiteren Datenspeicherungen – sie verknüpfen bereits bestehende Datensätze und durchforsten das Internet nach neuem, zusätzlichem Material.
Diese Projektgrundlage eröffnet den Behörden bereits nach heutigen Datenschutzgesetzen weitreichende Anwendungsmöglichke iten – auch in der Schweiz. So sieht Indect zum Beispiel den Einsatz von Drohnen vor, um verdächtige Personen in Echtzeit verfolgen zu können – militärische Technik, die jetzt auch im zivilen Bereich zum Einsatz kommen soll. Heute sind Drohnen (erst?) bei Grossanlässen oder Demonstrationen gesetzeskonforme Realität.
Exportschlager Überwachung
Das Aktivistennetzwerk Anonymous, das bereits beim Anti-Piraterie-Abkommen Acta zum Widerstand aufrief, verbreitet in Videobotschaften eindringliche Warnungen vor Indect (siehe Link).
15 Millionen Euro hat die EU bislang in das Projekt investiert. Ob sich die Schweiz am Forschungsprojekt finanziell beteiligt, ist eine offene Recherche. Für die EU-Behörden gibt es schon allein deshalb keinen Grund, die Investitionen zu stoppen, weil Überwachungstechnik aus Europa ein Exportschlager ist. In Deutschland wird Indect denn auch aus dem Forschungshaushalt finanziert: Es geht dabei auch um Wirtschaftsförderun g.
In Deutschland forscht die Firma Innotec Data im Auftrag der Politik für das EU-Projekt. Ihr Werbespruch: «Zu wissen, was man wissen sollte.»
Angebot für Diktatoren und Despoten
Spätestens seit den Terroranschlägen 2001 und dem darauf folgenden «Krieg gegen den Terror» ist der Markt für IT-Überwachungstechnologie explodiert. Die Gesetze in Europa und auch der Schweiz ermöglichen bis heute, diese Produkte in Diktaturen zu liefern – so zum Beispiel in den letzten Jahren auch an das Mubarak-Regime in Ägypten.
Die Dual-Use-Bestimmungen, die diese Exporte regulieren sollen, wurde im Schatten der Acta-Proteste vom EU-Parlament kürzlich sogar weiter gelockert, wie die österreichische Journalistin Alexandra Siebenhofer aufgedeckt hat (siehe Link). Neu ist es Firmen ohne Genehmigung möglich, problematische Güter wie Überwachungstechnol ogien zu exportieren. Das Gesuch muss erst 30 Tage nach der Lieferung gestellt werden. Die Lobbyisten der Wirtschaft haben sich durchgesetzt, ein Aufschrei der europäischen Öffentlichkeit blieb aus: Es gibt sie in diesem Fall nicht.
Unterdrückung made in Europe
Die Skrupellosigkeit der Firmen und die Zahnlosigkeit der Gesetze illustriert besonders krass ein von «Bloomberg» dokumentierter Fall. Noch bis Anfang November 2011 installierten in Damaskus Angestellte der italienischen Firma Area SpA unterschiedliche Produkte zur Überwachung der Internetkommunikati on – im Auftrag des syrischen Geheimdienstes. Ein Ende der Gewalt in Syrien war da schon nicht mehr zu erwarten.
Auch in der Niederschlagung des Aufstands im Iran 2009 spielte Überwachungs-IT aus Europa eine zentrale Rolle: Nokia Siemens Networks (NSN) hatten dem iranischen Regime 2008 Technologie geliefert, um Internet und Mobilfunk gezielt zu überwachen.
Indect dürfte für Europa, die Wiege der Menschenrechte, ein weiterer Exportschlager werden.
via INDECT – EU bastelt einen umfassenden Überwachungsstaat – Allgemeines – Forum.Anondat.Com Anonymität & Sicherheit.
July 19, 2012 at 10:22 am · Filed under Uncategorized and tagged: 1984, antiterror, österreich, überwachung, überwachungsstaat, Big Brother, cordis, deutschland, EU, europa, FP7, FP7 Security, freizeit, geheimpolizei, gesellschaft, INDECT, Industrie, kamera, kontrolle, krieg, kriminalität, leben, piraten, polen, Politik, politiker, polizei, polizeistaat, recht, sicherheit, technik, technologie, verfassung, video, wirtschaft
Der Ausstieg der polnischen Polizei aus dem EU-Sicherheitsforschungsprojekt INDECT ist noch inoffiziell. Angeblich interessiert sich aber die Polizeiagentur Europol für Ergebnisse
via 80.000 Euro für die Definition von “verdächtigem Verhalten”? | Telepolis.
July 18, 2012 at 1:23 pm · Filed under Uncategorized and tagged: 1984, antiterror, österreich, überwachung, überwachungsstaat, Big Brother, cordis, deutschland, EU, europa, FP7, FP7 Security, freizeit, geheimpolizei, gesellschaft, INDECT, Industrie, kamera, kontrolle, krieg, kriminalität, leben, piraten, polen, Politik, politiker, polizei, polizeistaat, recht, sicherheit, technik, technologie, verfassung, video, wirtschaft
17.7.2012, 14:29 Uhr
Ein Alarmsystem gegen alles und jeden: Das EU-Projekt Indect übertrifft selbst das Horrorszenario in Orwells Klassiker «1984». Von Christof Moser / infosperber.ch
via Projekt Indect: EU bastelt einen umfassenden Überwachungsstaat | TagesWoche .
July 18, 2012 at 11:05 am · Filed under Uncategorized and tagged: 1984, antiterror, österreich, überwachung, überwachungsstaat, Big Brother, cordis, deutschland, EU, europa, FP7, FP7 Security, freizeit, geheimpolizei, gesellschaft, INDECT, Industrie, kamera, kontrolle, krieg, kriminalität, leben, piraten, polen, Politik, politiker, polizei, polizeistaat, recht, sicherheit, technik, technologie, verfassung, video, wirtschaft
Jeder Jugendliche reagiert völlig zurecht ziemlich entnervt, wenn seine Eltern beginnen, ihn ein wenig zu genau zu beobachten, er sich kontrolliert fühlt. Und wir erinnern uns bestimmt zurück, wie es war, wenn ständig irgendwelche Auflagen, Einschränkungen und Gebote manchen Tag vermiesten.
via Überwachungsstaat: vom Ende der freien Gesellschaft – erst INDECT und danach? | Buergerstimme.
July 17, 2012 at 3:25 pm · Filed under Uncategorized and tagged: 1984, antiterror, österreich, überwachung, überwachungsstaat, Big Brother, cordis, deutschland, EU, europa, FP7, FP7 Security, freizeit, geheimpolizei, gesellschaft, INDECT, Industrie, kamera, kontrolle, krieg, kriminalität, leben, piraten, polen, Politik, politiker, polizei, polizeistaat, recht, sicherheit, technik, technologie, verfassung, video, wirtschaft
Christof Moser / 17. Jul 2012 – Ein Alarmsystem gegen alles und jeden: Das EU-Projekt Indect übertrifft selbst das Horrorszenario in Orwells Klassiker «1984».
via EU bastelt einen umfassenden Überwachungsstaat.
July 17, 2012 at 11:33 am · Filed under Uncategorized and tagged: österreich, EGF, eurogendfor, europa, Europäische Gendarmerietruppe, militär
Hier spricht die EUROGENDFOR! Das Haus ist umstellt! Kommen Sie heraus! Sie haben keine Chance!
Ja so ist es. Wir haben keine Chance. Keine Chance gegen die EUROGENDFOR. Unser Militär ist abgebaut, personell ausgehungert, die schweren Waffen sind abkassiert und vernichtet, die Wehrpflicht soll demnächst abgeschafft werden. Die rechtschaffenen Bürger sind entwaffnet oder ihre Waffen sind lückenlos registriert. Wenn es sein muß, kann man sie blitzartig abkassieren.
Und dann kommt die EUROGENDFOR. Eine multinationale Truppe, ausgerüstet und ausgebildet zur Niederschlagung und Bekämpfung von lokalen Aufständen. Die Truppe existiert bereits, sie trainiert intensiv für solche Einsätze. Es ist eine Bürgerkriegsarmee, sie soll nicht gegen einen auswärtigen Feind kämpfen, sie wäre auch gar nicht dafür geeignet. Sie soll gegen die Bürger der EU tätig werden, soll die möglichen Aufstände und Unruhen unterdrücken. Sie soll die EU-Organisationen, die EU-Politiker gegen das Volk, gegen ihr Volk schützen.
Diktaturen brauchen so etwas und wir haben so etwas
via Hier spricht die EUROGENDFOR!.
July 17, 2012 at 10:36 am · Filed under Uncategorized and tagged: 1984, ACTA, antiterror, österreich, überwachung, überwachungsstaat, Big Brother, cordis, deutschland, EU, europa, FP7, FP7 Security, freizeit, geheimpolizei, gesellschaft, INDECT, Industrie, kamera, kontrolle, krieg, kriminalität, leben, piraten, polen, Politik, politiker, polizei, polizeistaat, recht, sicherheit, technik, technologie, verfassung, video, wirtschaft
Stuttgart – Anonymous, das weltweite Netzwerk von Online-Aktivisten, ruft wieder zu Massenprotesten auf. Nach dem Fall von Acta soll sich der Zorn der Internetnutzer nun auf das Forschungsprojekt Indect richten – und zwar bei einem europaweiten Protesttag am 28. Juli.
weiter lesen VIA Forschungsprojekt Indect: Das neue Acta? – Politik – Stuttgarter Zeitung.
July 17, 2012 at 10:32 am · Filed under Uncategorized and tagged: 1984, aktion, anon, anonymous, antiterror, österreich, überwachung, überwachungsstaat, Big Brother, cordis, deutschland, EU, europa, FP7, FP7 Security, freizeit, geheimpolizei, gesellschaft, INDECT, Industrie, kamera, kontrolle, krieg, kriminalität, leben, piraten, polen, Politik, politiker, polizei, polizeistaat, recht, sicherheit, technik, technologie, verfassung, video, wirtschaft
MUSTER- AUSBAUFÄHIG – AN ALLE YOUTUBER UND BLOGGER SCHICKEN !!!
Betreffzeile: “WICHTIG: Von ACTA zu INDECT”
Seid gegrüßt, digitale Gesellschaft, liebe YouTuber und YouTuberInnen, liebe Blogger, liebe Medien, liebe Mitbürger.Wir sind Anonymous.
Schon gegen ACTA sind wir gemeinsam auf die Straße gegangen. Eine große Internet-Kampagne, die über die sozialen Netzwerke wie facebook, YouTube, Twitter und Blogs bis hin zu europaweiten, gigantischen Protesten auf der Straße lief, führte unter anderem dazu, dass ACTA im Europäischen Parlament abgelehnt wurde. Eine neue und starke Kraft hat sich damals aufgezeigt, die im Internet entstand und Massen bewegen konnte. Der Protest war erfolgreich. Auch wenn ACTA (vorerst) vom Tisch ist, besteht weiterhin die Gefahr, dass soetwas unter neuen Namen wieder kommt (siehe CETA). Die Politik möchte uns weiterhin im Internet zensieren und kontrollieren.
Heute geht es uns aber um etwas viel wichtigeres: I.N.D.E.C.T.
Was ist INDECT? INDECT ist ein Forschungsprojekt der EU, an denen mehrere Unternehmen und Universitäten beteiligt sind, darunter auch eine deutsche. Ziel des Projektes ist es, eine automatisierte Zentrale zu schaffen, die die derzeitig durchaus schon bestehenden Überwachungsmöglichkeiten mit einander vernetzt und kombiniert, um den gläsernen Bürger noch besser kontrollieren zu können und eine Art überschaubares “Profil” eines jeden zu erstellen.
Dafür werden sämtliche Videoströme von allen verfügbaren Kameras an öffentlichen Plätzen zentral gebündelt und von einer intelligenten Software ausgewertet. Diese anaylisiert dann vollautomatisch die Videos nach “verdächtigem Verhalten” dazu gehört unter anderem, wenn eine Person:
rennt
länger als eine definierte Zeit auf dem Boden oder einer Bank sitzt
“herumlungert”
Gepäck stehen lässt
mit Gegenständen wirft
entgegen dem Strom läuft
schreit, flucht oder
kämpft
(und vieles mehr)
Als dann die Person als “verdächtig” erscheint werden weitere Maßnahmen eingeleitet:
Das Gesicht wird anhand von biometrischen Punkten gescannt und Daten aus allen verfügbaren Quellen (Polizeiliche Register, Einwohnermeldeämtern, soziale Netzwerke wie Facebook, YouTube, XING usw.) herbeigezogen um diese zu identifizieren. Je nach ausgewertetem “Bedrohungsgrad” werden unter anderem Schritte eingeleitet wie:
das Abhören und Aufzeichen sämtlicher Handyaktivitäten
das Orten per GPS-Signal, welches das Handy aussendet
die Verfolgung und Überwachung mit Hife von Drohnen (kleine ferngesteuerte Flugobjekte die mit Kameras und einem Mikrofon ausgestattet sind und dessen Einsatz im öffentlichen Luftraum seit Ende 2011 per Gesetz in Deutschland genehmigt wurde)
bis hin zur Alarmierung durch die Polizei
Ein schwerwiegendes Problem hierbei wird sofort klar: “Verdächtiges Verhalten” wird nicht ausreichend definiert. Außerdem wurde das Projekt wie auch das Handelsabkommen ACTA hinter verschlossenen Türen erarbeitet und in der Öffentlichkeit unzureichend kommuniziert. Das Projekt befindet sich mittlerweile schon in der Test- und damit Endphase.
Wollen wir uns wirklich so überwachen lassen? Es wird höchste Zeit sich zu wehren!
Wir werden von allen Fronten angegriffen. ACTA, IPRED, VDS, CETA, SIPA, INDECT, das neue Meldegesetz, die Liste geht noch ewig weiter. Die Regierenden verkaufen uns zunehmend an die vermögende Lobby.
INDECT soll zum Exportschlager für afrikanische und arabische Diktaturen werden.
Wir sollen Datenschutz und Informationsfreiheit für “Sicherheit” aufgeben. Der Bürger wird zum potenziellen “Terroristen” erklärt.
Wir dürfen uns das wichtigste Gut nicht nehmen lassen: Unsere Freiheit!
**** Am 28. Juli finden europaweite Proteste gegen INDECT statt. ****
In jeder größeren Stadt wird es Kundgebungen geben. Ihr könnt auch selbst welche organisieren. Zeigt, dass ihr nicht alles mit euch machen lasst und geht am 28. auf die Straßen! Für das Internet! Für unsere Freiheit!
Weiterführende Links gibt es hier:
facebook-Event für Europa mit täglicher Aktualisierung:
(Alle Städte sind in der Beschreibung der Veranstaltung drin)
– https://www.facebook.com/events/380724975312538
Offizielle INDECT Seite: – http://www.indect-project.eu/
Wikipedia: – http://de.wikipedia.org/wiki/INDECT
Info-Seiten zu INDECT:
– http://www.stopp-indect.info/?lang=de
– http://indect.pwnysec.eu/
– http://gegen-indect.pwny.biz/
Petitionen:
– http://openpetition.de/petition/online/stopp-indect-schluss-mit-dem-europaeis…
– https://secure.avaaz.org/fr/petition/STOP_INDECT/
twitter-Account zu #OpINDECT:
– http://twitter.com/OpIndect_
– http://twitter.com/StoppINDECT
Alle weiteren Informationen zu INDECT sind im “facebook-Link”(1.Link).
Fragen ?
Wende dich an:
– Admins der facebook-Events
– @AnonNewsDE – – http://twitter.com/AnonNewsDE
Das erste was du tun kannst um zu helfen, ist es diesen Text zu “TEILEN”.
Schicke diesen Text an deine Freunde weiter, schreibe anderen Bloggern oder YouTubern, dass sie ihrerseits Beiträge zu INDECT mit Links posten sollen oder schreibt YouTubern, dass sie einen Videoaufruf starten und die Demos verlinken.
VEREINT EUCH!
Wir sind Anonymous.
Wir sind Legion.
Wir vergeben nicht.
Wir vergessen nicht.
Erwartet uns.
via http://pastebin.com/Xq2dmGEK
July 16, 2012 at 12:48 pm · Filed under Uncategorized and tagged: 1984, antiterror, österreich, überwachung, überwachungsstaat, Big Brother, cordis, deutschland, EU, europa, FP7, FP7 Security, freizeit, geheimpolizei, gesellschaft, INDECT, Industrie, kamera, kontrolle, krieg, kriminalität, leben, piraten, polen, Politik, politiker, polizei, polizeistaat, recht, sicherheit, technik, technologie, verfassung, video, wirtschaft
„EU finanziert Orwells künstlichen Intelligenz Plan zur Überwachung der Öffentlichkeit bei “abnormem” Verhalten“ lautete die Schlagzeile des britischen Telegraph [1], im aller ersten Bericht der Mainstream-Medien zu dem seit Anfang 2009 laufenden Sicherheits- und Überwachungs-Projekt der EU.
via Nomen nominandum: Projekt INDECT.
July 13, 2012 at 11:11 am · Filed under Uncategorized and tagged: 1984, antiterror, österreich, überwachung, überwachungsstaat, Big Brother, cordis, deutschland, EU, europa, forschung, FP7, FP7 Security, frankreich, freizeit, geheimpolizei, gesellschaft, INDECT, Industrie, InPoSec, kamera, kontrolle, krieg, kriminalität, leben, piraten, polen, Politik, politiker, polizei, polizeistaat, recht, sicherheit, technik, technologie, verfassung, video, wirtschaft
Während sich das EU-Forschungsprojekt INDECT in seinem vierten Jahr kurz vor dem Abschluss befindet, läuft in Frankreich und Deutschland jetzt ein neues Projekt an, das viele Fragen aufwirft.
Mit dem sogenannten “Integrated Postal Supply Chain Security”-Projekt, kurz InPoSec, soll die Integrität der Postlogistikkette geschützt und die Sicherheit der beteiligten Menschen garantiert werden. Zunächst werden Briefbomben und terroristische Anschläge als Bedrohung für die wirtschaftliche Stabilität Europas ins Feld geführt, nur um dann in einem Nebensatz auch “illegale Produkte” als Ziel des Projekts zu benennen.
Schaut man sich in Europa um, liegt der Schluss nahe, dass uns mit den im Rahmen des InPoSec-Forschungsprojekts betrachteten Technologien auch eine Totalüberwachung der Brief- und Paketkommunikation ins Haus stehen könnte.
Gepaart mit einer restriktiven Kommunikationspolitik lässt das Projekt nichts gutes ahnen.
Im Rahmen des Forschungsprogramms ”Concepts, Systems and Tools for Global Security 2012” der öffentlich-rechtlichen nationalen Forschungsanstalt Agence nationale de la recherche (ANR) wurde im April das Forschungsprojekt Integrated Postal Supply Chain Security (InPoSec) eingereicht. Es ist auf 36 Monate angesetzt und mit einem finanziellen Rahmen von 1,8 Millionen Euro ausgestattet.
Für das Forschungsprogramm “Konzepte, Systeme und Werkzeuge für globale Sicherheit” kooperiert die ANR dabei mit der “Zentraldirektion für Bewaffnung” des französischen Verteidigungsministeriums.
Laut der Beschreibung (englisch; französische Version) ist das Ziel von InPoSec, Sicherungssysteme zu entwickeln und evaluieren, die die Postlogistikkette schützen und so neben der Sicherheit der beteiligten Menschen auch die ökonomische Stabilität Europas garantieren.
Da jedes Objekt eine Bedrohung in Form einer Bombe, chemischen Waffe oder illegaler Produkte enthalten könne, will man im Rahmen von InPoSec also beispielsweise mit Hilfe von Terahertz-Technologie künftig für mehr Sicherheit sorgen. Terahertzstrahlung ist es auch, die bei den vieldiskutierten Nacktscannern an internationalen Flughäfen zum Einsatz kommt:
chaque objet transporté pourrait contenir une menace telle que bombe, arme chimique ou produits illicites. D’un autre coté, cette chaine postale est vitale pour le développement économique de l’Union Européenne et demande à être sécurisée. […] L’objectif du projet InPoSec proposé par ce consortium franco-allemand est de renforcer la sécurité de protections des humains ainsi que de l’infrastructure pour assurer une sureté économique en Europe par l’ajout de contrôle par rayons T.
Mit der Öffentlich-rechtlichen Abteilung des Instituts für Informations-, Telekommunikations- und Medienrecht (ITM) an der Uni Münster hatte am 29. Juni eine erste deutsche Einrichtung ihre Beteiligung an dem Projekt angekündigt. Der Text ist jedoch mittlerweile nicht mehr zu erreichen:
Ziel des Projektes ist es, Personen in der postalischen Lieferkette vor Bedrohungen besser zu schützen, noch bevor die Postsendung ihren eigentlichen Empfänger erreicht hat. Hierzu sollen nicht nur technische und organisatorische, sondern auch rechtliche Lösungen entwickelt werden. Da eine abgangsseitige Kontrolle der Postsendungen nicht möglich ist, ist die Eingangskontrolle der Ausgangspunkt des Vorhabens. Im Rahmen dieser Kontrolle kommt es nicht nur auf die hierbei verwendete Technik an. Maßgeblich sind insoweit auch die zollrechtlichen, postrechtlichen und datenschutzrechtlichen Bestimmungen. Der Beitrag des ITM wird im Bereich des Datenschutzrechts liegen.
Was gab den Ausschlag für InPoSec?
Während die englische Version der Ankündigung von InPoSec sich über die Beweggründe ausschweigt, benennt die französische Fassung die Anschläge in Madrid 2004 und London 2005 sowie “Vorkommnisse” in Griechenland und im Jemen als Motivation für das Projekt:
Les événements de Madrid en 2004, à Londres en 2005 et maintenant en Grèce et au Yémen ont plus que démontré que l’Europe est un territoire accessible face aux attaques terroristes.
Gemeint sind wohl Paketbomben, die im Jahr 2010 aus Griechenland und dem Jemen versendet wurden. Damals waren in Frachtflugzeugen des Logistikers UPS Paketbomben sichergestellt worden. Laut eines Berichts der britischen Polizei waren sie mit dem Ziel versendet worden, die Flugzeuge über den USA explodieren zu lassen.
In den USA ist die Transportation Security Administration (TSA) für die Durchleuchtung von Luftfracht zuständig. Die dem Department of Homeland Security untergeordnete Behörde war 2001 in Reaktion auf die Anschläge geschaffen worden. Bis Dezember will die Behörde nun ihre Kontrollen auf 100% der Luftfracht ausweiten, die mit internationalen Flügen in die USA kommt.
Verstecktes Ziel Produktpiraterie?
Schaut man sich nach Programmen im Bereich Logistiksicherheit um, wird man schnell fündig. Das Fraunhofer-Institut für Physikalische Messtechnik (IPM) hat mit zwei Firmen bereits im Dezember 2011 einen Terahertz-Briefscanner vorgestellt.
Die Kontrolle des Posteingangs bei gefährdeten Personen und Einrichtungen ist natürlich verständlich und gerechtfertigt. Doch die Projektbeschreibung spricht vom Schutz der gesamten Postlogistikkette und aller beteiligten Personen. Der in der Mitteilung des ITM benannte “Ausgangspunkt” bei der “Eingangskontrolle” ist dann spätestens das Logistikzentrum oder die größere Postfiliale, die als erstes das Paket entgegennimmt. Nur so erklärt sich, dass dann neben den datenschutzrechtlichen auch post- und zollrechtliche Bestimmungen von InPoSec betroffen sind.
Insbesondere dass der französische Text auch “illegale Produkte” in den Kreis der transportierten Inhalte aufnimmt, die den europäischen Wirtschaftsraum gefährden, lässt einen aufhorchen.
In Großbritannien liegt mit der Communications Data Bill ein Entwurf einer Kommunikationsdaten-Richtlinie vor, die auch die von außen erfassbaren Daten der Briefkommunikation auf Vorrat speichern soll (Netzpolitik.org berichtete).
Und auch in der englischen Version der Ankündigung von InPoSec ist die Rede davon, Bilderkennungs- und “Tracking-Technologie” zu entwickeln oder zu nutzen.
The goal of the program is to demonstrate
…
2. Adapt or develop revolutionary image recognition and tracking technology using networks of asynchronous spiking neurones. To design and develop a system capable of categorizing objects within a scanning result coming from an X-ray input ( evaluation with Terahertz Rays) and of estimating its danger.
Eine automatisierte und anlasslose Kontrolle aller Brief- und Paketsendungen in Europa ist die Konsequenz. Das Ziel sind dabei nicht etwa die vermutlich überschaubare Anzahl an Briefbomben-Fällen und der vielbeschworene internationale Terrorismus sondern erneut Produktfälschungen und Kleinkriminalität.
Kein Kommentar
Abgesehen von den schon erwähnten Texten bei der ANR liegen zur Zeit keine genaueren Informationen vor. Auf Nachfrage wollte der Projektleiter bei der ANR erst ein Mal von mir wissen, für wen ich schreibe und ob ich überhaupt wisse, dass es sich um ein geheimes Projekt handle. Fragen nach weiteren Projektpartnern und einer detaillierten Ausschreibung blieben bislang unbeantwortet.
Am ITM in Münster teilte man mir mit, nicht das ITM selbst sondern der Zollrechtler Prof. Dr. Wolffgang übernehme die Leitung des Projekts. Wolffgang ließ mir mitteilen, dass in Kürze eine offizielle Pressemitteilung erscheinen solle. Auf meine Fragen antwortete er nicht. Unter anderem hätte mich interessiert, wieso bei der reinen Betrachtung der “Eingangskontrolle” zollrechtliche Aspekte zu beachten seien. Am Donnerstagnachmittag war die Ankündigung auf der Website des ITM nicht mehr abrufbar.
Dieser Beitrag steht unter der Lizenz CC BY-NC-SA: Sebastian Raible, Netzpolitik.org.
via InPoSec – neues Forschungsprojekt will mit Nacktscanner-Technologie Pakete nach “illegalen Produkten” durchleuchten.
July 12, 2012 at 8:01 pm · Filed under Uncategorized and tagged: österreich, deutschland, europa, finanz, fiskal, Grossbritannien, steuer, steuersünder
Das Abkommen mit Deutschland, Grossbritannien und Österreich für eine Abgeltungssteuer ist nicht die zuverlässige Lösung, als die sie der Bundesrat verkauft. Wer die Steuer umgehen will, kann Folgendes tun.
weiter lesen via http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/Die-Schlupfloecher-fuer-deutsche-Steuersuender/story/14078885
July 12, 2012 at 3:37 pm · Filed under Uncategorized and tagged: #opINDECT, 1984, antiterror, österreich, überwachung, überwachungsstaat, Big Brother, cordis, demo, deutschland, EU, europa, FP7, FP7 Security, freizeit, geheimpolizei, gesellschaft, INDECT, Industrie, Kaiserslautern, kamera, kontrolle, krieg, kriminalität, leben, piraten, polen, Politik, politiker, polizei, polizeistaat, recht, sicherheit, technik, technologie, verfassung, video, wirtschaft
DEMO gegen INDECT Mannheim
Samstag, 28. Juli 2012 > 14:05 Uhr
https://www.facebook.com/events/380724975312538/
Wir protestieren für unsere Freiheit und gegen die Totale Überwachung durch Projekte wie “INDECT”.
https://www.youtube.com/watch?v=dlq94wCcunI&feature=player_embedded
http://www.stopp-indect.info/?lang=de
BITTE LADET NOCH MEHR LEUTE EIN!!!
BITTE TEILT DAS EVENT!!!!
Es wird eine friedliche Demo, wer randalieren will soll das bitte wann anders machen! Route noch in Planung…
Und für die besonders motivierten:
via An0nym0us Kaiserslautern • DEMO gegen INDECT Mannheim 28.07.12.
July 12, 2012 at 2:03 pm · Filed under Uncategorized and tagged: 1984, antiterror, österreich, überwachung, überwachungsstaat, Big Brother, BKA, cordis, deutschland, EU, europa, FP7, FP7 Security, freizeit, geheimpolizei, gesellschaft, INDECT, Industrie, kamera, kontrolle, krieg, kriminalität, leben, piraten, polen, Politik, politiker, polizei, polizeistaat, recht, sicherheit, technik, technologie, verfassung, video, wirtschaft
BKA: Das Bundeskrimialamt teilt mit: Keine Beteiligung am EU-Forschungsprojekt INDECT (“Intelligent information system supporting observation, searching and detection of citizens in urban environment”)
weiter lesen via Polizeipresse: Bundeskriminalamt – BKA: Das Bundeskrimialamt teilt mit: Keine Beteiligung am EU-Forschungsprojekt INDECT (“Intelligent information system supporting observation, searching and detection of citizens in urban environment”).
July 12, 2012 at 2:02 pm · Filed under Uncategorized and tagged: 1984, antiterror, österreich, überwachung, überwachungsstaat, Big Brother, cordis, deutschland, EU, europa, FP7, FP7 Security, freizeit, geheimpolizei, gesellschaft, INDECT, Industrie, kamera, kontrolle, krieg, kriminalität, leben, piraten, polen, Politik, politiker, polizei, polizeistaat, recht, sicherheit, technik, technologie, verfassung, video, wirtschaft
Gemeinsam mit dem Studierendenparlament (StuPa) und den Hochschulgruppen lira, Freibeuter und Grüne und RCDS hat der AStA das Forschungsprojekt INDECT für die BigBrotherAwards 2010 nominiert. Mit diesem Preis werden alljährlich Firmen, Organisationen und Personen “ausgezeichnet”, die sich in besonderer Weise an Datenschutz und Privatsphäre vergehen. Alle Infos zu den Awards sind auf der offiziellen Projektseite unter http://www.bigbrotherawards.de/ abrufbar.
Im folgenden dokumentieren wir den offiziellen Nominierungstext:
weiter lesen via INDECT für BigBrotherAwards nominiert.
Offizielle Projekthomepage:
http://www.indect-project.eu/
Weitere Hintergrundinformationen und Quellen:
http://cordis.europa.eu/fetch?CALLER=FP7_PROJ_EN&ACTION=D&DOC=4&CAT=PROJ&QUERY=011f30e52539:b685:00e1e967&RCN=89374
http://www.zeit.de/digital/datenschutz/2009-09/indect-ueberwachung/
http://futurezone.orf.at/stories/1643551/
http://futurezone.orf.at/stories/1638815/
http://www.taz.de/1/politik/schwerpunkt-ueberwachung/artikel/1/die-moderne-verbrecherjagd/
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/31/31802/1.html
http://www.tob1as.de/lira/?p=640
http://www.asta.uni-wuppertal.de/stupa/wp-content/uploads/2009/11/protokoll_gesprach-indect.pdf
http://www.asta.uni-wuppertal.de/stupa/wp-content/uploads/2009/11/informationen_ethikkommission.pdf
http://www.asta.uni-wuppertal.de/stupa/wp-content/uploads/2009/11/indect_handout.pdf
http://www.telegraph.co.uk/news/uknews/6210255/EU-funding-Orwellian-artificial-intelligence-plan-tomonitor-public-for-abnormal-behaviour.html
Nominiert durch folgende Gruppen und Vertretungen:
Allgemeiner Studierendenausschuss (AStA) der Bergischen Universität Wuppertal
Bündnis Freibeuter und Grüne an der Uni Wuppertal
Bündnis linker und radikaldemokratischer StudentInnen (lira) Wuppertal
Ring christlich-demokratischer Studenten (RCDS) Wuppertal
Studierendenparlament (StuPa) der Bergischen Universität Wuppertal
Nominerung als pdf-Datei
July 12, 2012 at 1:59 pm · Filed under Uncategorized and tagged: 1984, antiterror, österreich, überwachung, überwachungsstaat, Big Brother, cordis, deutschland, EU, europa, FP7, FP7 Security, freizeit, geheimpolizei, gesellschaft, INDECT, Industrie, kamera, kontrolle, krieg, kriminalität, leben, piraten, polen, Politik, politiker, polizei, polizeistaat, recht, sicherheit, technik, technologie, verfassung, video, wirtschaft
Hier gehts zum Webchat –> Hier Klicken
Hier gehts zur bist-du-terrorist.at –> Hier Klicken
Hier gehts zur Petition gegen Indect –> Hier Klicken
Hier gehts zur Stopp-indect Seite –> Hier Klicken
Hier gehts zur Wikipedia Seite (Projekt Indect) –> Hier Klicken
Hier geht es zum Facebook Event (Paperstorm 28.07.2012) –> Hier Klicken
Hier geht es zum Twitter Account von @opIndect_ –> Hier Klicken
Das Flyerpaket gibt es hier –> Hier Klicken
Pad zum �sterreich weiten Paperstorm am 28.07.2012 –> Hier Klicken
via Linkseite �sterreich – INDECT.
July 12, 2012 at 1:49 pm · Filed under Uncategorized and tagged: #opINDECT, 1984, aktion, antiterror, österreich, überwachung, überwachungsstaat, Big Brother, cordis, deutschland, EU, europa, FP7, FP7 Security, frankfurt, freizeit, geheimpolizei, gesellschaft, INDECT, Industrie, kamera, kontrolle, krieg, kriminalität, leben, paperstorm, piraten, polen, Politik, politiker, polizei, polizeistaat, recht, sicherheit, technik, technologie, verfassung, video, wirtschaft
Am kommenden Samstag, den
14.07.2012
findet der zweite Paperstorm von Anonymous für #opINDECT statt.
Treffpunkt: Kaisersack (am HBF)
Uhrzeit: um 13:00 Uhr
Ziel dieses Paperstorms ist es, über INDECT aufzuklären und “Werbung” für die Demonstration am 28.07. zu machen.
Wir werden bis spätestens 13:15 warten. Seid pünktlich da, ein Facebook-Event existiert, falls ihr im Voraus bescheid sagen wollt. Das Event findet ihr HIER.
Flyer gegen INDECT findet ihr HIER.
Hallo,
in diesem Zuge suche ich Anhänger für die neu in Gründung befindliche Zelle in Darmstadt.
Bitte alle aus DA oder nähere Umgebung bei mir melden, ich suche auch Leute für eine HP
Board/Forum etc…
Mails an: anonymous-darmstadt@Safe-mail.net
Danke
Tzachi
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Wir sind Anonymous.
Wir sind viele.
Wir vergeben nicht.
Wir vergessen nicht.
Erwartet uns
via Paperstorm 14.07. #opINDECT « Anonymous FFM.
July 12, 2012 at 1:16 pm · Filed under Uncategorized and tagged: 1984, antiterror, österreich, überwachung, bespitzelung, bildung, deutschland, festnetz, internet, internet recht, kommunikation, mobil, Politik, STASI, system, telefon, telekommunikationsrecht, uni, univesrität, VDS, verfassung, verfassungsklage, Verfassungswidrig, vorratsdatenspeicherung, werbe industrie
Andre Meister, Netzpolitik.org.
Nicht nur der Staat will die Standort- und Verbindungsdaten von Mobilfunk-Kommunikation. Die riesigen Datenberge werden auch ausgewertet, um die Anschlussinhaber in Kategorien einzuteilen – und ihnen anschließend zielgenau Werbung verkaufen zu können. Jetzt will Twitter eine dieser Firmen kaufen.
Die meisten kommerziellen Provider sind nur gegen die Vorratsdatenspeicherung, weil sie dafür Geld ausgeben müssen. Mittlerweile ist bekannt, dass viele Provider die Daten auch ohne gesetzliche Verpflichtung weiterhin speichern. Ein Grund könnte sein, dass diese Daten viel Geld wert sind.
Durch Michael Kreil sind wir auf die Audio-Aufzeichnung eines Vortrags auf der Emerging Communications Konferenz 2009 aufmerksam geworden. Greg Skibiski, Gründer und Chef der Firma Sense Networks beschreibt dort, wie er mit der Analyse von Standort- und Verbindungsdaten Geld verdient.
Die Webseite der Firma wimmelt nur so von Buzzword Bingo:
Location data is the key to mobile monetization.
We extract behavioral information from location and apply predictive analytics.
This drives highly-targeted offers for superior results.
Eines ihrer Produkte ist MacroSense. MacroSense nimmt riesige Mengen an mobilen Standort-Daten und errechnet daraus “verwertbare” Daten über zukünftiges Verhalten. Die Daten der Mobilfunk-Kunden bekommt man teilweise direkt von Mobilfunk-Betreibern (leider war nicht rauszubekommen, welche). Mittels Statistik, maschinellem Lernen und Vorhersage-Algorithmen werden die einzelnen Endkunden in Profile eingeteilt, auch in Echtzeit.
Das geht schon allein mit Geodaten: Arbeitet man im Bankenviertel und geht in teure Restaurants, ist man wohlhabender Banker. Je mehr Daten, desto besser. Wenn man regelmäßig ein neues Handy hat und in Szene-Bezirken unterwegs ist, wird man als “jugendlich und ausgehfreudig” eingeteilt. Wechselt man sein Endgerät nur selten, wohnt abgelegen und geht nur am Wochenende raus, könnte man Rentner sein.
Das Ziel ist klar: Diesen Profilen werden dann Kaufkraft und Interessen zugeordnet, um besser Marketing und Werbung machen zu können. Zum Lady Gaga-Konzert will man nur die Jugendlichen einladen, den neuen Handy-Vertrag für Freunde sollen nur die einkommensstarken Kunden bewerben. Im Vortrag fallen Begriffe wie Konsumverhalten, Lifestyle-Kategorie, Kundenprofile, soziale Cluster und Konsummuster. Ganz normal Kapitalismus.
Aber keine Angst: Das soll alles ganz datenschutzfreundlich passieren. So wird versprochen, dass nur die endgültige Zuordnung eines Anschlusses in eine bestimmte Kategorie gespeichert wird, nicht die Original-Daten. Ob das der deutschen Zweckbindung im Datenschutzrecht entspricht, wage ich mal zu bezweifeln. Auch wird auf der Webseite von Opt-In gesprochen, nur dürfte das mit dem Kleingedruckten in jedem Handy-Vertrag der Fall sein, mit dem sich die Anbieter umfangreiche Rechte sichern.
Die New York Times hat schon 2008 über MacroSense berichtet. Auch CitySense (Wo ist was los?) und CabSense (Wo ist ein Taxi?) haben schon Aufmerksamkeit bekommen. Bisher war der Schritt zum Opt-In jedoch klar: Man musste eine App installieren und dieser die Berechtigung zum Zugriff auf die eigenen Geodaten geben. Der Schritt, diese Daten direkt beim Mobilfunk-Betreiber abzuholen, ist eine neue Dimension. Das passiert ohne meine Wissen, ohne meine Einwilligung und unterschiedslos von jedem. Zudem wird uns in Europa immer gesagt, dass man diese Daten nur für die Rechnung und gegen den Terror bräuchte.
Twitter sieht das anscheinend nicht so kritisch. TechCrunch berichtete letzte Woche, dass der Microblogging-Riese Sense Networks kaufen will. Dann kann Twitter endlich Geld mit lokalisierter Werbung verdienen.
Dieser Beitrag steht unter der Lizenz CC BY-NC-SA: Andre Meister, Netzpolitik.org.
via Kaufkraft-Bestimmung durch Geodaten: Wie Mobilfunkbetreiber mit Vorratsdaten Geld verdienen.