Archive for österreich

Prominente Unterstützung für Verfassungklage | Netzpolitik | futurezone.at: Technology-News

Eva Glawischnig, Robert Menasse und „Facebook-Kläger“ Max Schrems unterzeichneten…

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Prominente Unterstützung für Verfassungklage | Netzpolitik | futurezone.at: Technology-News.

Vorratsdatenspeicherung: Überarbeitete EU-Richtlinie soll schon im Sommer vorliegen | unwatched.org

Vorratsdatenspeicherung: Überarbeitete EU-Richtlinie soll schon im Sommer vorliegen | unwatched.org.

Vorratsdatenspeicherung: Pirat klagt gegen EU-Kommission | Piratenpartei Deutschland

Patrick Breyer, Kandidat der Piratenpartei zur Landtagswahl in Schleswig-Holstein, reicht beim Europäischen Gerichtshof Klage gegen die EU-Kommission ein. Geklagt wird auf Akteneinsicht in Dokumente, welche die EU-Richtlinie zur verdachtslosen Vorratsspeicherung aller Telekommunikationsverbindungsdaten betreffen.

Mit der Klage verlangt Breyer Zugriff auf Schriftsätze, mit denen sich Österreich vor dem Europäischen Gerichtshof 2009 und 2010 gegen eine Klage wegen Nichtumsetzung der hochkontroversen Richtlinie verteidigte. Österreich zog vor dem Europäischen Gerichtshof in Zweifel, ob die EU-Richtlinie zur Vorratsdatenspeicherung überhaupt mit dem Grundrecht aller Bürger auf Datenschutz vereinbar und gültig ist. Sowohl Österreich als auch die EU-Kommission verweigern bisher die freiwillige Offenlegung dieser Schriftsätze, die im Hinblick auf die anstehende Vertragsverletzungsklage gegen Deutschland von Bedeutung sind.

»Der EU-weite Zwang zur verdachtslosen Protokollierung von Telefongesprächen, E-Mail-Verkehr und weiterer Internetkommunikationsverbindungen ist ein vollkommen unverhältnismäßiger Eingriff in die Grundrechte von über 500 Millionen Einwohnern der Europäischen Union«, erklärt Breyer zu seiner Klage. »Der Europäische Gerichtshof wird die fatale EU-Richtlinie zur Vorratsdatenspeicherung voraussichtlich 2013 auf Vorlage des irischen High Court für ungültig erklären. Deutschland darf in der Zwischenzeit keinesfalls dem Umsetzungsdruck nachgeben, zumal der volkswirtschaftliche Schaden einer Vorratsdatenspeicherung um ein Vielfaches höher ist als etwaige Verzugszahlungen. Ich fordere die Bundesregierung auf, ihre Pläne zur verdachtslosen Protokollierung jeder Internetverbindung (IP-Vorratsdatenspeicherung) sofort aufzugeben. Bis dahin muss bei der EU-Kommission beantragt werden, Deutschland wegen wichtiger Erfordernisse des Grundrechtsschutzes von der Umsetzung der EU-Richtlinie zu befreien

Mit seiner Klage fordert Breyer auch die Herausgabe eines Vermerks des Juristischen Dienstes der EU-Kommission. In diesem Vermerk ist festgehalten, dass es rechtlich unzulässig ist, die EU-Richtlinie zur Vorratsdatenspeicherung künftig optional auszugestalten. Die EU-Kommission gab diesen Vermerk nunmehr freiwillig heraus. Die in dem Vermerk vertretene Rechtsmeinung kritisiert Breyer als »hanebüchen«. Die Richtlinie muss sich künftig darauf beschränken, nationale Gesetze zur Vorratsdatenspeicherung in den Staaten zu harmonisieren, in denen sie existieren. Wenn die verdachtslose Vorratsdatenspeicherung europaweit verboten wird, ist dieses Gesetz gänzlich hinfällig.

via Vorratsdatenspeicherung: Pirat klagt gegen EU-Kommission | Piratenpartei Deutschland.

CC-BY-SA 3.0

Arbeitsplan für #OpINDECT <<TitanPad: 4HedCz814h

Arbeitsplan für #OpINDECT 
(Was alles organisiert werden muss in Zusammenarbeit mit anderen Zellen)
1. Inforecherche (gute und verlässliche Quellen!) 
weitere Filter anwendbar
INDECT und Aufrüstung in der EU: http://www.taz.de/Kommentar-EU-Grenzueberwachung/!92215/
–> Wo gibt es Themenüberschneidungen? Welche Infos sollen auf den/die Flyer drauf?
2. Flyer erstellen /Graphiken mit kurzen, deutlichen Parolen für Plakate
3. Video/s erstellen
4. Paperstormplanung in möglichst vielen Städten Deutschland und Österreich
–> Hilfe von Newsdiensten
5. Da es sich um ein EU-Projekt handelt, Kontaktaufnahme zu anderen Ländern: Anonymous France/Italia/Portugal etc…. [France, Italia und Portugal kann ich machen, da ich die jeweiligen Landessprachen spreche/schreibe , day]
6. andere Organisationen/Parteien, die sich für Datenschutz einsetzen, kontaktieren
bereits kontaktiert: 
Noch nicht kontaktierte Adressen: 
Ziel: –  Aufklärung der EU-Bürger über INDECT
       –  idealerweise europaweite Demonstrationen und Proteste
Sinnvolle  Ergänzungen sind erwünscht. Bitte auch bei Materialrecherche, insofern  digital verfügar, Weblinks dem Punkt “Inforecherche” beifügen. Danke!
btw habe ich schon einen Channel auf prooops errichtet: #OpINDECT
Bitte beachten:
bitte auch bereits erledigte “Arbeit ” wie z.B. Flyer und Videos vermerken und verlinken unter dem jeweiligen Punkt!!! 
Wenn ein Arbeitsgebiet bearbeitet wird, dann bitte ebenso vermerken, damit Arbeit nicht doppelt und dreifach und somit “umsonst” gemacht wird. 
Danke ❤
Zu Punkt 5:
Wenn du die Texte btw einen Text verfassen würdest wär das cool,nur wie sollen wir das weitergeben?
Ich könnte natürlich die Nachrichten auf Facebook weiterleiten aber da ist natürlich immer das Risiko das das igrendwelche Fags sind .__.
Aber was besseres fällt mir gar nicht ein um schnell viele Anons unterschiedlicher Herkunft zu kontaktieren.
Dir?
Wie dem auch sei,wenn du einen Text verfasst werd ich ihn an alles was ihn versteht weiterleiten.
Um Facébuck(Facespuck(Failpuke)) ^^ werden wir wohl kaum herumkommen, da dort sehr viele Leute angemeldet sind. Also
auf anonops kann man gut Franzosen und Italiener erreichen. Aber das macht ja noch nicht die ganze Anonymousszene indem jeweiligen Land aus. Also wäre es schon gut, wenn Du schaust, ob es auf Facebook Anongruppen für France und <Italia gibt. Ich gebe dir dann einen Text, den Du dann einfach reinpostest, ok? Und wenn Du magst, kannst Du natürlich auch noch auf anderen Plattformen schauen  was?
Schon ok. Wenn d u auf Facébuck schaust, dann ist das schonmal gut. 
Joa ich denk es wär ne gute Idee wenn wir die Anons in Facespuck informieren UND die i, dings…anonops.
Ich mein wär ja auch nur sinnvoll,so hast dus auch sicher gedacht^^
Ich werd mich um Facebook kümmern und wenn du mir ne Plattform sagst,werd ich da auch nen Acc machen und da um mich spammen wie son wahnsinniger irrer von wegen “Die Welt wird untergehen”(Brauch nur noch nen Vollbart) <– wieso?Ka ich stell mir immer so alte Leute mit Pappschild vor von wegen “Die Welt geht unter” Und in meiner Vorstellung haben die halt immer nen VollbartoO in meiner Vorstellung tragen die strapse, aber ok wtf
Ok schreib weiter xD
 xD gut ^^ Ich weiß  halt auch nicht wie die sich organiseren in anderen Ländern die Anons. 
Joa. Ich auch nich^^
 aber bei uns in D ist das ja eher Chaos. 
 Och ja…ein bisschen xD 
 Also,du schreibst nen Text,was meinst du wann wär der ungefähr fertig?
 Für Franzosen:
 Für Italiener:
 Für Portugiesen:
 Ich würd sagen, wir brauchen erstmal das Material auf Deutsch. Das wir das fertig haben. So mindest so grob. Erstmal Taco: Punkt 1: Materialrecherche!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! 
 D: naaah T__T
 ist wikipedia vertrauenswürdig? Nope. Sure. oO Wikipedia bietet meist Weblinks an
ok xD Dann guck ich da mal kurz durch yo ich kuck mit ^^ 
 
 Du nimmst einfach Wikipedia als Quelle und gibst deren Quelle an. Problem solved.
 
Hier erstmal das INDECT Logo kann man vlt später durchgestrichen auf Flyern verwenden.
Die Europäische Union finanziert das Projekt mit 10,91 Mio. Euro ??? U sure? Ich hab mehrfach gehört/gelesen, dass es 15 Mio sein sollen!
-> 10,91 Mio durch EU, Rest von den beteiligten Firmen/Organisationen
Soziale Projekte? Pff fuck this shit wir brauchen Überwachung.
Beteiligte Firmen und Organisationen 
Universitäten und Fachhochschulen, EU
  • Berg- und Hüttenakademie Krakau (Polen)
  • Technische Universität Danzig (Polen)
  • Universität Carlos III zu Madrid (Spanien)
  • Technische Universität Sofia (Bulgarien)
  • Bergische Universität Wuppertal (Deutschland)
  • University of York (Großbritannien)
  • Technische Universität Ostrava (Tschechien)
  • Technische Universität Košice (Slowakei)
  • Fachhochschule Technikum Wien (Österreich)
Firmen, Deutschland
  • Innotec Data GmbH
  • X-Art ProDivision
  • PSI AG (psitrans)
INDECT= Intelligent information system supporting observation, searching and detection for security of citizens in urban environment
Auf Deutsch=Intelligentes Informationssystem zur Unterstützung von Überwachung, Suche und Erfassung für die Sicherheit von Bürgern in städtischer Umgebung
“eines von der Europäischen Union im Rahmen des 7. Forschungsrahmenprogrammsfinanzierten Vorhabens im Bereich der intelligenten Sicherheitssysteme.Ziel des Projektes ist es, durch den Einsatz von Videoüberwachung automatisch strafrechtlich relevante Bedrohungen und Taten zu erkennen.”
[Umschreib Versuch von Taco:] Indect ist ein Vorhaben der EU im Überwachungsbereich.
Ziel von Indect ist es,Verbrechen und zukünftige Verbrechen mit permanenter Überwachung zu entdecken bzw. vorrauszusehen.
“Ziel des INDECT-Projekts ist die Bündelung von Hard- und Software verschiedener Überwachungstechnologien. Mittels „Predictive Analytics“ und „Relationship mining“ sollen Risiken analysiert und Straftaten vorhergesehen werden.
Dazu setzt man einerseits auf die Überwachung des Internets mit Hilfe von Suchmaschinen zum schnellen Auffinden von Bildern und Videos mithilfe von digitalen Wasserzeichen sowie automatisierte Suchroutinen zur Aufspürung von beispielsweise Gewalt oder „abnormalem Verhalten“ sowohl im World Wide Web als auch im Usenet und in P2P-Netzwerken.”
[Umschreib Versuch von Taco:] Um Verbrechen zu entdecken oder gar vorrauszusehen,wird(würde) sich Indect verschiedener Überwachungstechniken bedienen.
Ein großer Teil der Überwachung würde im Internet ablaufen.
Indect würde das Internet durchsuchen um Verhaltensmuster zu finden,die dem Programm “abnormal” erscheinen.
Also passen sie auf wenn sie nächstes mal Joggen,Indect könnte sie ja für einen Verbrecher auf der Flucht halten.
Darüber hinaus soll die Polizei mit Hilfe von INDECT bewegliche Objekte und Subjekte (Personen) beobachten können. Dazu sollen auch Prototypen mobiler Geräte entwickelt werden. Für dieses mobile städtische Überwachungssystem (Mobile Urban Observation System) sollen fliegende Kameras – so genannte Unmanned Aerial Vehicles (UAV, unbemannte fliegende Fahrzeuge) wie etwa Quadrocopter (Helicopter mit vier Propellern für den Auftrieb) – zum Einsatz kommen. Diese UAV sollen intelligent und autonom vernetzt werden und miteinander kooperieren, um verdächtige bewegliche Objekte sowohl zu identifizieren als auch im städtischen Raum verfolgen zu können. Als verdächtig könnte damit bereits ein Rennen oder Flüchten auf öffentlichen Straßen bewertet werden.
[Umschreib Versuch von Taco:]Ein weiterer Teil der Überwachung wird(würde)mit  fliegenden Kameras hergestellt werden.Diese Flugobjekte sollen durch die Straßen fliegen,und alle Personen filmen/überwachen.Diese fliegenden Kameras übermitteln das aufgenommene Filmmaterial damit ein Programm ihr Verhalten als verdächtig oder unverdächtig bewertet.
Falls sie rennen sollten,aus welchem Grund auch immer,könnte es passieren,dass sie plötzlich von der Polizei verfolgt werden.Auch wenn sie nur mal eben ihre Bahn erwischen wollten.
also auf Wikipedia gibts schon echt viel an Verweisen.  Nur müssten wir halt schauen, dass es auf den Flyern etwas “leichter verständlich ist” 
joa ich haus ja nur hier hin zum umschreiben 🙂 :))) 🙂 :))) <_<“>.> (*≧▽≦)xD( ̄▽ ̄)ノ soll das ne Eule sein? Und was ist das andere fürn komischer Vogel?
Japanische Smilies ^^
.__.
(o,o) 
/)__)
-“-“-
Das wär ne Eule :O Taco kann Eulen malen *___* 
So. Bin kein großer Schreiber^^
Vlt kanns ja jemand besser und will sich 1-2 Sätze klauen. Ach das klingt schonmal ganz gut. Muss halt nur noch etwas kompakter formuliert werden, aber das kriegen wir schon ^^
Aber danke für Deine Mühen ❤ 
Keine Mühe D: Aber die Zeit die Du dafür aufgebracht hast ^^
O(≧∇≦)O
Hallo zusammen: Wir, von der Taskforce INDECT der Piratenpartei Deutschland, erstellen gerade das Infomaterial (+ Website/Flyer) neu zusammen. Ebenso kommt in Kürze ein kleines “Factsheet” zu INDECT raus. Alle Infos rund um INDECT kurz und knapp aufgelistet.
Falls Ihr Interesse an Infos habt -> pp@volker-muench.de 
zu Punkt 6 
vernetzt euch doch auch mi tder INDECT Taskforce, die arbeiten auch wie die Heinzelmännchen 🙂

via TitanPad: 4HedCz814h.

#opindect : Chat on opindect IRC channel – Prooops WebChat

wenn ihr nicht einloggen könnt, liegt es vermutlich am default benutzernamen, einfach einen anderen auswählen und einloggen

#opindect : Chat on opindect IRC channel – Prooops WebChat.

Bericht Mayday! | at.indymedia.org

gepostet am 2. Mai 2012 – 11:17 von s.o.s.
Wie jedes Jahr gab es auch heuer wieder eine Mayday-Parade in Wien. Dabei werden prekarisierte Arbeits- und Lebensformen in den Fokus gestellt.
Die Parade startete diesemal am Bruno-Kreisky Park, und ging durch Wohngebiete im 4. und 5. Bezirk zum Karlsplatz, von dort über Ring und Praterstraße weiter zu einem Straßenfest in der Mühlfeldgasse. Insgesammt dürften etwas mehr als 1000 Menschen, somit etwas weniger als in den letzten Jahren. Auch organisatorisch gab es ein paar Probleme, die Demo startete mit über 1 Stunde Verspätung, die sehr guten Redebeiträge (Themen waren AMS-Terror, Verdrängung am Karlsplatz sowie Überwachung des öffentlichen Raum, Besetzung & Zwischennutzung) waren zu leise und wurden nur von wenigen Menschen gehört und für meinen Geschmack wurde zuviel Alkohol getrunken.
Als gut erwies sich hingegen die Idee, durch ein Wohngebiet zu flanieren. Am Rande der Demo gab es einige Solidaritätsbekundungen und einige interessierte Anfragen und Diskussionen.
Die Polizei zeigte einmal mehr, dass sie nicht weiß, was eine Parade, wo politische Inhalten lustvoll aufgezeigt und gefeiert werden. Im Gegensatz dazu trat sie bereit für den Straßenkampf auf. Die ganze Demo wurde im Spalier begleitet, wichtige Orte (AMS, Banken, Burschenschaften, Ministerien, aber nicht die griechische Botschaft) wurden extra bewacht, zeitweise überwachte ein Hubschrauber die Menge.
es waren wohl mehr als 500 Polizeibeamte, die so Ausschreitungen verhindert haben 😉
Parallel zur Parade gab es ein Straßenfest in der Holzhusergasse/Mühlfeldgasse. Die Parade endete dort in der Nähe, direkt dorthin durfte sie aufgrund eines Anmeldefehlers nicht. Das Ende war so etwas chaotisch, das positive daran war, dass sich das Straßenfest so kurzfristig auf 3 Straßen ausgedehnt hat.
Die Polizeikräfte war noch massiv in der Gegend, und als kurz nach 22:00 das Fest seinem Ende entgegenging, posierte sich eine große Menge Polizist*innen an dem einem Ende des Festes, scheinbar bereit zu stürmen, räumen oder zu kesseln. Nach einer halben Stunde Stand-Off mit Festbesucher*innen verließen sie jedoch den Platz auch wieder, sodass das Fest chillig zu Ende gehen konnte.

via Bericht Mayday! | at.indymedia.org.

“Neonazis haben bei Piraten keine Chance” – derStandard.at › Inland

“Neonazis haben bei Piraten keine Chance” – derStandard.at › Inland.

INDECT unter Beobachtung | fuZo-Archiv

INDECT unter Beobachtung | fuZo-Archiv.

EU-Überwachung: INDECT auf Tauchstation | fuZo-Archiv

EU-Überwachung: INDECT auf Tauchstation | fuZo-Archiv.

Presseaussendung Florian Walter/ÖBV/Via Campesina: GENTECHNIKVERSUCH Grund für Räumung der Landbesetzung in Jedlersdorf? Privatjustiz statt Polizeieinsatz! Räumung illegal! | Ein Blog zu den Aktionen rund um den 17 April

Medieninformation:

Transgenes Steinobst – umstrittener Gentechnikversuch in Österreich !

Werte Medienvertreter und JournalistInnen!

Am 26.4.2012 wurde der bisher brachliegende und von der Gruppe SOLILA (SoLidarisch Landwirtschaften) wieder kultivierte Versuchsacker der UNI für „Bodenkultur“ durch ein privates Räumkommando unter Anwendung von Zwangsmaßnahmen und Körpergewalt geräumt und anschließend systematisch zerstört.

Illegal, wie sich jetzt herausstellt (private Sicherheitskräfte dürfen nicht Polizeiaufgaben wahrnehmen) und wie Vize Rektor Georg Haberhauer auch bereits teilweise eingestanden hat. (Haberhauer zur beteiligten und geschädigten Eva Vesovnik: „ Da sind Sie unschuldig zum Handkuss gekommen“)

Über die Hintergründe dieses Einsatzes wurde aber bislang wenig berichtet:

Der Versuch mit transgenen Steinobstsorten auf eben dieser Parzelle im angeblich gentechnikfeien Österreich dürfte der wahre Grund für die Räumung sein!

Die BOKU plant weiterhin die Freisetzung der transgenen Obstbäume!

Lesen Sie bitte weiter!

Hintergrundinfo:

Wer heute die geräumte Fläche gesehen hat, wundert sich.

Alles wurde niedergemacht: Folientunnel, Gewächshäuser, Bauwagen und sogar ein Auto der Besetzer wurde von einem Bagger zerquetscht und abtransportiert.

Was blieb, sind zwei gespenstisch anmutende Gewächshäuser aus einem weiß durchscheinenden Spezialgewebe. Wie Sarkophage stehen sie da.

In diesen sogenannten „Saranhäusern“ befindet sich Österreichs einziger legaler Marillen – Gentechnikversuch.

Er ist ein Relikt aus der Schwarz-Blauen Koalition, die diesen nicht nur bewilligt, sondern auch mit mind. 500 000 Euro Steuergeld subventioniert hat!

Niemand konnte sich den 180 Grad Schwenk der FPÖ in puncto Gentechnik erklären. Heute wissen wir wie kreativ damals mit Geld umgegangen wurde.

Die Forscher haben die Bäume mit „Virushüllen“ einer Steinobstkrankheit, der „Scharkakrankheit“ gentechnisch manipuliert und hoffen nun, dass diese Sorten gegen diese Krankheit immun sind. Es gibt aber bereits herkömmliche Steinobstsorten, die ohne Gentechnik scharkatolerant bzw. immun gemacht worden sind. (zB.: die Marillensorte KURESIA)

Freisetzung geplant !

Laut Homepage der BOKU endet der Versuch im Saranhaus im Nov. 2012. In allen Forschungsberichten wird ausdrücklich erwähnt, dass ohne einen Test unter natürlichen Bedingungen der gesamte Versuch wertlos wäre. (siehe Anhang)

Das Prozedere eines Freisetzungsantrages beschreibt Roland Achatz von der AGES (Agentur für Ernährungssicherheit) auf Anfrage, speziell auf dieses Projekt bezogen, wie folgt:

Das Forschungsprojekt unterliegt der Kontrolle des Gentechnikgesetzes (GTG), das großes Gewicht auf Sicherheitsaspekte legt und die Öffentlichkeit in den Genehmigungsprozess einbezieht: Für die Genehmigung zur Freisetzung transgener Pflanzen ist ein detaillierter Antrag an die Genehmigungsbehörde zu stellen, in dem das Projekt  dokumentiert und seine möglichen Auswirkungen, sofern sie nach dem internationalen Stand der Forschung bekannt sind, dargestellt werden. Das Umweltbundesamt nimmt zu dem Antrag Stellung, ein wissenschaftlicher Ausschuss der Gentechnikkommission, die im Bundesministerium für Soziale Sicherheit und Generationen angesiedelt ist, begutachtet den Antrag und berät die Genehmigungsbehörde bei ihrer Entscheidungsfindung. Das GTG schreibt darüber hinaus ein öffentliches Anhörungsverfahren vor, in dem jeder begründete Einwände gegen das Projekt erheben kann. Fällt die Entscheidung der Genehmigungsbehörde negativ aus, darf keine Auspflanzung der Pflanzen ins Freiland erfolgen.

Bei diesem Forschungsprojekt überwacht und evaluiert zusätzlich ein von der Österreichischen Akademie der Wissenschaften nominiertes Expertengremium den Projektfortschritt in allen seinen Phasen. Es stellt den hohen wissenschaftlichen und sicherheitstechnischen Standard des Projektes sicher.“

Entscheidend scheint mir der vorletzte Satz: „evaluiert……in allen seine Phasen“. Laut Homepage der BOKU stellt die letzte Versuchsphase die Auspflanzung ins Freiland dar!

Es daher zu befürchten, dass bald ein Freisetzungsantrag erfolgen wird.

In Österreich oder anderswo, vielleicht im Osten, wo niemand so genau hinsieht.

Wo auch immer- dieÖsterreiche Bundesregierung muss diesen Versuch stoppen anstatt immer nur von Gentechnikfreiheit zu reden!

Die Universität für Bodenkultur hat die Räumung damit begründet, dass sich vergangenen Freitag über 500 Menschen auf dem Gelände aufgehalten hätten und damit die Sicherheit auf dem Gelände nicht mehr gewährleistet gewesen wäre. Wer zwischen den Zeilen lesen kann versteht:

Die Sicherheit des Gentechnikversuchs war da gemeint!

Deshalb eine Räumung in Eile, ohne einen Räumungsbescheid abzuwarten, ohne Polizei, sondern durch private Einsatzkräfte und eine Räumung trotz der Zusage, dass keine Räumung geplant sei.

Sollten Sie an Details des illegalen „Security“ Einsatzes interessiert sein, wenden Sie sich bitte an mich.

Mit freundlichen Grüßen

Florian WALTER ÖBV-Via Campesina Austria – Fachbereich Saatgut

Kontakt: 03579 / 8037 Offenburg 20 8761 PÖLS


http://www.boku.ac.at/sicherheitsforschung/      siehe Projektphasen

http://derstandard.at/1989431                              „Gentechmarillen müssen v o r e r s t im Glashaus bleiben“

http://sciencev1.orf.at/news/136567.html

Verfassungsklage: Noch bis 18. Mai Zeit! | FreeClanOrgies Blog

Die Verfassungsklage gegen die Vorratsdatenspeicherung läuft noch bis 18. Mai 2012.
Inhaber eines Internetanschlusses, Festnetzanschlusses oder Handyvertrag haben noch ca. zwei Wochen Zeit, um sich die Vollmacht auszudrucken und ausgefüllt an das Team von AKVorrat zu schicken.

Bis Jetzt haben dies bereits 6999 (also knappe 7000) Vertragsinhaber gemacht und dies, ohne die Kosten dafür tragen zu müssen.

Weitere Informationen zur Vorratsdatenspeicherung und zur Klage gegen die Regierung findet man unter: verfassungsklage.at

zuletzt aktualisiert von am 30. April 2012.

via Verfassungsklage: Noch bis 18. Mai Zeit! | FreeClanOrgies Blog.

Bündnistreffen Freiheit statt Angst 2012 | Demonstration “Freiheit statt Angst!”

Um die Möglichkeiten einer Freiheit statt Angst 2012 zu diskutieren, veranstaltet das Bündnis Freiheit statt Angst am Mittwoch den 02.05.2012 ein erstes Bündnistreffen am Rande des Kongresses re:publica.

  • Ort: Wikimedia Deutschland, in der Obentrautstr. 72, 10963 Berlin.
  • Zeit: 20 Uhr

Das ist in Laufentfernung zur re:publica, sodass alle Teilnehmer
hinkönnen, aber auch alle nicht-Teilnehmer, weil es nicht in der STATION
selbst ist.

Nun müsst ihr nur noch hinkommen – und wichtige Themen mitbringen,
welche wir unbedingt besprechen müssen. Dafür hat Gero auch gleich mal
ein Pad aufgemacht, welches dann auch als Protokoll-Pad dienen wird:
https://pad.foebud.org/treffen-republica

via Bündnistreffen Freiheit statt Angst 2012 | Demonstration “Freiheit statt Angst!”.

Creative Commons Lizenzvertrag
Deiser Inhalte ist unter der

Creative Commons Attribution 3.0 Germany License

freigegeben

Bericht: Neue EU-Richtlinie zu Vorratsdaten im Sommer – Vorratsdatenspeicherung – derStandard.at › Web

Bericht: Neue EU-Richtlinie zu Vorratsdaten im Sommer – Vorratsdatenspeicherung – derStandard.at › Web.

ORF TVthek: Überwachung Total – Ist unsere Demokratie in Gefahr? <<Newton – 28.04.2012 18:25 Uhr

SENDUNG HIER ANSEHEN

Überwachung Total – Ist unsere Demokratie in Gefahr?

Seit 1. April 2012 werden in Österreich private Daten gesammelt: Mit wem Sie wann, wo und wie lange telefonieren ist genauso nachvollziehbar wie Empfänger, Ort und Uhrzeit Ihrer E-Mails. All das kann jederzeit und ohne richterliche Genehmigung ausgeforscht werden. Wenn Sie nun denken, das sei alles halb so schlimm, weil Sie ja nichts zu verbergen haben, dann kennen Sie die Geschichte von Michael Renner nicht, bei dem plötzlich die Cobra in der Wohnung stand – wegen einer Verwechslung während einer Internetüberwachung, wie sich später herausstellte. Auftraggeber der Aktion war das Bundesministerium für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung.

via ORF TVthek: Newton – 28.04.2012 18:25 Uhr.

Andreas Pongratz [X-Art] CHECK *** Verbindungen zum military industrial-security-complex*** Der Freitag – EU errichtet totales Überwachungssystem: Wehrt Euch gegen Indect!

16.05.2011 | 18:31 Gold Star For Robot Boy

Ich habe mir die Mühe gemacht und die Firma des Ethik Board Mitglieds Andreas Pongratz [X-Art] im Netz gecheckt.

Seine Firma X-Art ProDivision Handelsges.m.b.H. ist einer der offiziellen Österreichischen Partner des Projekts INDECT

Die Verbindungen zum military industrial-security-complex sind evident.

Zudem sitzt Andreas Pongratz selbst im ETHIK AUFSICHTSRAT VON INDECT – SIEHE HIER

Orwell war gestern:

Medieninhaber und Herausgeber: X-ART ProDivision Handelsges.m.b.H.
Media-Str. 8
7423 Pinkafeld
Österreich
Telefon: +43 (0)3357 43801
Geschäftsführer: Andreas Pongratz
Gerhard Unger
Blue Chip Customers:

xArt-bluechip-customers

[siehe auch Slide Show Präsentation von Andreas Pongratz HIER]

Presentation from estream.schule.at Name: Andreas_pongraz Author: N/A Company: N/A Description: Andreas Pongratz CEO X... Tags: financial, statistics,... Created: 24.07.2009 00:15:13

X-Art Partner:

X-Art Partner
1.) Autonomy Virage
2.) David Systems
3.) Salzburg Research
4.) Joanneum Research
http://www.x-art.at/xart/index.html
(Acthung man muss nachdem man den Link geklickt hat, noch rechts oben auf “Partner” gehen!)

1.) Autonomy Virage:
Media
BBC
ITN
MTV
Bloomberg
CNN
Reuters
HBO
AOL
Capital Radio
Forbes
The Press Association
France 2
Wolters Kluwer
Standard And Poor’
Retail & eCommerce
Albertson’s
BrassRing
Callaway Golf
FedEx
Forbes
GSI Commerce
Job Target
Safeway
Schneider Electric
The McGraw-Hill Companies
TIAA-CREF
T-Mobile
Telecommunications
AT&T
Ericsson
Sprint
Cable and Wireless
BT
Telecom Italia
3
Verizon
MCI
Sonera
Government & Public Sector
U.S. Securities and Exchange Commission
U.S. State Department
U.S. Department of Justice
U.S. Department of Commerce
U.S. Department of Labor
U.S. Department of Education
UK Houses of Parliament
British Tourist Authority
UK Department of Trade and Industry
U.S. Department of Energy
Manufacturers
Ford
Toyota
General Motors
Sony
BMW
Canon
Schneider Electric
Lafarge
Lexmark
Fiat
Ericsson
Goodyear
Gillette
Finance & Banking
ABN AMRO
Lloyds TSB
NYSE
Deutsche Bank
Nomura
Zurich Financial Services
Merrill Lynch
Grupo Santander
Credit Lyonnais
Credit Suisse
Bank of Spain
Danske Bank
Deutsche Bundesbank
Citigroup
Nomura
Intelligence & Defense
British Ministry of Defence
U.S. Department of Homeland Security
U.S. Department of Defense
U.S. Airforce
U.S. National Nuclear Security Administration
Italian Ministry of Interior
Olympic Games Security Committee
Swedish Defense
Spanish Ministry of Defence
Romanian Security
French Ministry of Defence
Legal
White & Case
Freshfields Bruckhaus Deringer
Pillsbury Winthrop
Burges Salmon
LexisNexis
Linklaters
UK Law Society
Slaughter and May
Allen & Overy
DLA Piper
IT Companies
IBM
Fujitsu
BMC Software
SUN Microsystems
Lucent Technologies
Cisco Systems
Oracle
Sybase
Adobe
Energy & Utilities
BP
Halliburton
Entergy
Royal Dutch Shell
TOTAL
Weatherford
Norsk Hydro
AMR Research
Butler Group
Devon Energy
Aerospace
NASA
BAE Systems
Boeing
British Airports Authority
Consulting & Professional Services
IBM Global Services
KPMG
PriceWaterhouseCoopers
Forrester Research
McCann Erickson
Huron Consulting
Food & Beverage
Nestle
Britvic
Monsanto
Pharmaceutical
AstraZeneca
Bristol Myers Squibb
GlaxoSmithKline
Novartis
Pfizer
Johnson & Johnson
Roche
Healthcare Organizations
UK National Health Service
UK National Patient Safety Agency
Blue Cross Blue Shield
Isabel Healthcare
Autonomy war Teilnehmer 2011 beim AFCEA Spring Symposium :
  • AFCEA, The Armed Forces Communications and Electronics Association:
Das Kürzel AFCEA steht für Armed Forces Communications and Electronics Association und damit für eine in Fairfax, Virginia, USA ansässige Organisation.
Auf der Internetseite des Vereins „AFCEA Bonn e.V.“ beschreibt sich die Organisation als „ein Anwenderforum für Fernmeldetechnik, Computer, Elektronik und Automatisierung.“

Zusammenhang DIA und AFCEA

[under construction]

http://de.wikipedia.org/wiki/Defense_Intelligence_Agency

http://www.blog.kairaven.de/index.php?serendipity[action]=search&serendipity[searchTerm]=geheimdienstdirektors

http://www.imakenews.com/signal/e_article000527840.cfm?x=b11,0,w

http://www.webstatschecker.com/stats/keyword/defense_intelligence_agency

http://java.sys-con.com/node/1066447

Bob Gourley, former CTO of the Defense Intelligence Agency (DIA), is Founder and CTO of Crucial Point LLC […]

He has extensive industry experience in intelligence and security and was awarded an intelligence community meritorious achievement award by AFCEA in 2008 […]

http://www.bobgourley.com/tag/defense-intelligence-agency/

2.) Joanneum Research

Forschungsgesellschaft mbH

Leonhardstraße 59

8010 Graz

ist Partner von

Represented by the CEO
Christoph Prinz

Mariannengasse 14
A-1090 Vienna, Austria, Europe

Diesem Link nach zu Folge, stehen X-Art und SAIL LABS Technology auch in direkter Partnerschaft zueinander

Press Releases

Gewinner 2007 Europäischer ICT-Preis :

Der Europäische ICT Preis ist ein Technologie-Preis (dotiert 2007 mit 700.000 Euro), der alljährlich von der Europäischen Kommission ausgelobt wird.

SAIL Lab Customers and Partners: http://www.sail-labs.com/partners-customers/partners.html

  • Sail Labs Technology war Teilnehmer der ISS World 2011 [Intelligence Support Systems for Lawful Interception, Criminal Investigations and Intelligence Gathering]:

Das Handelsblatt zur “Verschwiegendsten Messe der Welt

German-foreign-Policy.com zu ISS:

Deutsche Firmen aus der “Security”-Branche werben auf einer Fachmesse in Dubai nächste Woche um neue Aufträge bei Exekutivorganen und Geheimdiensten aus der arabischen Welt.

www.sail-technology.com/news-events/events.html

ISS-World Europe Training 2012 (Brochure pdf)

Braucht die Europäische Union einen Geheimdienst á la CIA? –> http://www.afa.at/globalview/042001/europa2.html
Innovation im Sicherheitsbereich

Für dieses Problem gibt es jedoch eine Lösung. Interessanterweise wurde der Lösungsansatz bislang (öffentlich) nicht diskutiert. Die Rede ist von einem leistungsfähigen und integrativen Konzept – von “STRATEGIC INTELLIGENCE” (SI). Sicherlich stellen sich einige Leser nun die Frage, was den darunter überhaupt zu verstehen sei?

“Strategic Intelligence” ist ein komplexes Informations- und Analysenetzwerk zur Formulierung übergeordneter EU-Politikpräferenzen. Das Modell muss folgende Funktionen übernehmen:

a) Etablierung einer effektiven nachrichtendienstlichen Kooperation zwischen den EU-Mitgliedsstaaten (intelligence coherency);

b) Formulierung übergeordneter EU-Politikpräferenzen;

c) Vertiefung und Beschleunigung
des Integrationsprozesses, insbesondere im Sicherheitsbereich;

d) wesentliche Verbesserung der Informationssicherheit (information security) auf supranationaler und nationaler EU-Systemebene;

e) Unterstützung des außen- und sicherheitspolitischen Entscheidungsprozesses von EU-Gremien und Akteuren in strategischen Verhandlungen;

f) Institutionalisierung eines “intelligence support systems” (ISS).

Die hier angeführten Aufgaben für die Politik erfordern vier institutionelle Subsysteme:
a) Intelligence-Planung
b) Akquirierung strategischer Informationen
c) Analyseprozess und
d) Intelligence-Dissemination.

ISS World Dubai UAE 2011 Sponsoren: http://www.issworldtraining.com/ISS_MEA/sponsors2.html

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  2. Police
  3. Ministries
  4. Security Agencies

Teilname am Worldwide Exhibition of Internal State Security, 18-21 October 2011

Hacking Team:

2011 Sponsor for Cyber Warfare: www.iqpc.com/Event.aspx?id=387098

3.) David Systems
4.) Salzburg Research

Der Freitag.

(to be continued…)
(CC BY 3.0)

Liste: Wer Vorratsdaten speichern muss | Netzpolitik | futurezone.at: Technology-News

Liste: Wer Vorratsdaten speichern muss | Netzpolitik | futurezone.at: Technology-News.

Behörden und Verwaltung – Big Brother Awards 2010

Christian Kollmitzer [FH Technikum Wien]: Ethisch korrekte Forschung für den Polizeistaat der Zukunft

Selbstverständlich halte man sich beim “INDECT”-Projekt an die Vorgaben der europäischen Datenschutzgesetze”, so Christian Kollmitzer, Professor an der FH-Technikum Wien. Der Studiengang “Industrielle Elektronik” des Technikum trägt Algorithmen und Knowhow in Stereofotografie zu einem der umstrittensten, von der EU geförderten Projekte bei. Im Rahmen von INDECT wird ein Verbundsystem aus Videokameras, Datenbanken, spezialisierten Internet-Suchmaschinen, biometrischer Gesichtserkennung, Drohnen und Sensorsystemen für Europas Polizeikräfte entwickelt. De facto ist man dabei, ein militärisches C4-System – eine vernetzte Gefechtsfeldzentrale – für den Einsatz gegen Zivilisten im urbanen Raum zu “erforschen”. Es sei ja nur ein Forschungsprojekt wird von den Verantwortlichen dabei stereotyp erklärt und überdies verfüge INDECT ja über einen “Ethikrat”, der den Beteiligten am Projekt genau auf die Finger schaue und laufend überprüfe, ob Datenschutz- und Persönlichkeitsrechte auch eingehalten würden. Vorsitzender dieses Ethikrats ist ein Offizier der Polizei Nordirlands, die auch zwei weitere Mitglieder des Ethikrats stellt, dazu kommen der ehemalige Vizepolizeichef Polens und vier Zivilisten, darunter ist auch ein “Ethiker” aus dem Burgenland. Andreas Pongratz ist Geschäftsführer der Pinkafelder Multimediafirma X-Art-Pro, die offenbar drauf und dran ist, ins Geschäft mit der urbanen Rundumüberwachung einzusteigen.

via Behörden und Verwaltung – Big Brother Awards 2010.

“Indect bedeutet Big Brother” | Digitale Agenda | EurActiv.de – Portal: EU-Informationen, EU-Nachrichten, EU-Debatten mit News, Hintergrund und Politikpositionen – Europa und Europe, EU-Kommission, EU-Parlament, EU-Rat und EU-Stakeholder

Die Kommission hält Informationen zu Indect zurück, während sich das EU-Forschungsprojekt selbst um seine Reputation sorgt, sagt Stavros Lambrinidis. Der griechische Europaabgeordnete und Vizepräsident des EU-Parlaments warnt im Interview mit EurActiv.de: Indect ist kein Einzelfall. Hinter verschlossenen Türen entscheidet die Kommission über das digitale Leben der EU-Bürger.

via “Indect bedeutet Big Brother” | Digitale Agenda | EurActiv.de – Portal: EU-Informationen, EU-Nachrichten, EU-Debatten mit News, Hintergrund und Politikpositionen – Europa und Europe, EU-Kommission, EU-Parlament, EU-Rat und EU-Stakeholder.

***Projekt Partner X-ART ProDivision von INDECT*** ist gleichzeitig Chef im ***INDECT Ethik Aufsichtsrat***!

THIS *** lobbythek *** story is about: #INDECT (F7-Securitiy Research Program, Part of CORDIS Research Program, EU)

*******************************************************************************

LESEN SIE AUCH HIER über Andreas Pongratz, seine Firma und deren

*** Verbindungen zum military industrial-security-complex ***

(Der Freitag – EU errichtet totales Überwachungssystem: Wehrt Euch gegen Indect!”)

Wie aus dem Impressum der Firma X-ART ProDivision Handelsges.m.b.H. in Pinkafeld, Österreich hervorgeht, ist der Geschäftsführer dieses Unternehmens ein gewisser Andreas Pongratz (zusammen mit Gerhard Unger)

Schön und gut …

Stöbert man nun auf der offiziellen Website des Projekts und klickt auf “Partner”s erkennt man schnell, dass die Firma von Andreas Pongratz zeitgleich Projektpartner von INDECT ist

Projekt Beteiligte

Laut INDECT Homepage ist X-ART ProDivision Handelsges.m.b.H. einer von 17 offiziellen Pratnern des INDECT Projekts

Schön und gut… immer noch …

Interessant wird es, denselben Hr Andreas Pongratz  im offiziellen Ethik Board dieses Projekts zu lesen?!

Ethik Board

Laut Ethics Board Composition der INDECT Homepage sitzt selbiger Andreas Pongratz in ebendieser Ethik Kommission dieses Projekts… Ein Schelm, wer Böses denkt…

Man bilde sich seine eigene Meinung ….

Auch die Big Brother Awards befassen sich bereits mit Andreas Pongratz

Andreas Pongratz im Gespräch mit Futurezone 2009: http://www.fuzo-archiv.at/artikel/1631054v2#

HIER einer der Projektleiter in Polen im Interview zu INDECT, Danke an dieser Stelle für die Übersetzung (die nicht von mir stammt 🙂 )

AHA und HIER finden sich interessante Slides zu X-ART, ich zitiere gleich die 2. Slide dieser Präsentation:

Military, security and survellance technologies in the realm of media and enternainment and corporate communitaion

Military, security and survellance technologies in the realm of media and enternainment and corporate communitaion

Military, security and survellance technologies in the realm of media and enternainment and corporate communitaion

Auch beim Freitag zeigt man sich besorgt ob der evidenten Verbindungen zum military industrial-security-complex:

************ X-Art Partner ************ :

www.virage.com/security-and-surveillance/index.htm

Autonomy

Autonomy Teilnehmer 2011: AFCEA, The Armed Forces Communications and Electronics Association

Sail Labs Technology Teilnehmer ISS World [Intelligence Support Systems for Lawful Interception, Criminal Investigations and Intelligence Gathering]:

www.sail-technology.com/news-events/events.html

ISS World Dubai UAE 2011 Sponsoren: www.issworldtraining.com/ISS_MEA/sponsors.cfm ISS

Sponsor Elaman: elaman.de/exhibition-impressions.php

ISS Sponsor Hacking Team: www.hackingteam.it/

Hacking Team:2011 Sponsor for Cyber Warfare: www.iqpc.com/Event.aspx?id=387098

ISS Sponsor SS8: www.ss8.com/

ISS Sponsor Ericsson: www.ericsson.com/ourportfolio/utilities-industry/ericsson-critical-infrastructure-protection

via x.art.

Sie kennen auch kuriose Lobby und Korrputions NEWS?

Schicken Sie uns ihre “Lobbythek” Stories als Kommentar

oder

per e-Mail an sunnyromy@rocketmail.com

THIS *** lobbythek *** story is about: #INDECT (F7-Securitiy Research Program, Part of CORDIS Research Program, EU)

INDECT « Anonymous Wien

Der Weg in die Hölle ist stehts mit guten Absichten gepflastert, oder….

Was ist INDECT?

Im Zuge des 7. Forschungsrahmenprogramms der EU-Kommission startet 2009 das Forschungsprojekt INDECT mit einem Budget von rund 15 Millionen Euro, und soll 2013 abgeschlossen sein.

INDECT steht für “Intelligent information system supporting observation, searching and detection for security of citizens in urban environment” (“Intelligentes Informationssystem, das Überwachung, Suche und Entdeckung für die Sicherheit von Bürgern in einer städtischen Umgebung unterstützt”).

INDECT ist das umfassendste Überwachungsprogramm, das je erforscht werden sollte. Es umfasst nicht nur das Internet. Auch Menschen auf der Straße werden INDECT nicht entgehen. INDECT wird wissen, wo wir sind, was wir tun, weshalb wir es tun und wird versuchen zu erahnen, was wir demnächts tun werden. INDECT wird wissen, wo wir arbeiten, mit wem wir telefonieren oder chatten.
Ein allumfassender Bevölkerungsscanner.

INDECT hat das Potenzial, unsere Gesellschaft auf lange Sicht zu verändern und zu manipulieren.
Das Wissen um die ständige Möglichkeit der Beobachtung führt zur Selbstzensur und Selbtdisziplinierung.
Daraus resultieren soziale Konformität des Individuums und Verlust der Individualität.
Hinzu kommt natürlich die Gefahr, dass die gewonnenen Daten gestohlen werden.
Ein solcher Datenschatz wird unweigerlich zu einer einladenden Beute, und nicht zu vergessen die Gefahr des Missbrauchs.

Wieviel ist uns unsere “Sicherheit” wert? Und wieviel Überwachung verträgt die Freiheit?

INDECT beinhaltet folgende Maßnahmen:

  • Überwachung des Internets mit Hilfe von Suchmaschinen im www, UseNet, Social Networks (Facebook, StudiVZ etc.), Foren, Blogs, P2P-Netzwerke sowie individuelle Computersysteme
  • Auffinden von Bildern und Videos mit Hilfe von Wasserzeichen, sowie automatisierte Suchroutinen zum Aufspüren von beispielsweise Gewalt oder “abnormalem Verhalten”
  • Eine weiterentwickelte Computerlinguistik, deren Suchroutinen in der Lage sind Beziehungen zwischen Personen, sowie den Kontext einer Unterhaltung, z.B. in Chats, bei der Interpretation der Sprache, mit einzubeziehen
  • Mobiles städtisches Überwachungssystem
  • Fliegende Kameras (so genannte “Unmanned Aerial Vehicles” )
    Die UAV sollen “intelligent und autonom” vernetzt werden und miteinander kooperieren, um verdächtige bewegliche Objekte automatisiert und eigenständig sowohl identifizieren als auch im städtischen Raum per Schwarmverhalten verfolgen zu können.
  • Überwachungskameras nutzen die biometrischen Daten aus Pässen und Personalausweisen, um Personen zu identifizieren und Bewegungsmuster zu erstellen.

Die so gewonnen Daten sollen in einer Datenbank gespeichert werden und durch andere, bereits vorhandene Daten ergänzt werden, die unter anderen durch die sog. Vorratsdatenspeicherug gewonnen werden.

WER IST VERDÄCHTIG?

Die polnische Polizei führte eine interne Umfrage durch, um Kriterien für “abnormales Verhalten” zu bestimmen. Auffälliges und womöglich gefährliches Verhalten wäre:

  • Bewegung gegen die “Fluchtrichtung”
  • Fahren gegen die Einbahn
  • “Herumlungern”
  • Treffen von mehr als X Personen
  • Autodiebstahl
  • Laufen
  • Zu schnelles Fahren
  • Fallende Personen
  • Gepäck vergessen
  • Herumsitzen, länger als…
  • Schreien
  • Schüsse, Explosionen
  • Fluchende Personen

Man ist also in nahezu jeder Situation verdächtig. Wer im öffentlichen Nahverkehr auf dem Fußboden sitzt, zu lange mitfährt oder sein Gepäck vergisst, mss mit Maßnahmen der Polizei rechnen. Genauso verdächtig sind “herumlungern”, sich mit zu vielen Personen treffen und fluchen.

Anhand der gewonnenen Profile über jeden einzelnen sollen die automatisierten Programme lernen, sogenannte “Gefährder” selbständig zu erkennen. Wird ein solcher potentieller “Gefährder” erkannt, können seine Daten ebenfalls selbstständig vom System eingeholt werden. Nach kurzer Durchleuchtung der Informationen wird die Person in eine bestimmte Gefahrenkategorie eingeteilt und gegebenenfalls (z.B. bei “sehr verdächtig”) die Polizei informiert.

2012 soll INDECT an den Besuchern der Fußball-Europameisterschaft in Polen/der Ukraine getestet werden. Die Ziele dieses Feldversuchs sollen Registrierung von “abnormalem Verhalten” sowie das gezielte Filtern von Sprechchören sein.
2013 wird das Europäische Forschungsprojekt beendet sein.

Wer überwacht die Überwacher?

Aufgrund der Kritik am Projekt beschlossen die Verantwortlichen eine neue Geheimhaltungsstufe. Welche Daten des Forschungsprojekts an die Öffentlichkeit gelangen, beschließt ein INDECT-”Ethikrat”.

Drew Harris, stellvertretender Polizeichef (Nordirland)

Zulema Rosborough, Polizeibeamter (Nordirland)

Ralph Roche, Anwalt für Menschenrechte (Poizei von Nordirland)

Mariusz Ziółko, Forschern im Bereich der Sicherheitstechnologien,
(AGH – University of Science and Technology, Polen)

Andreas Pongratz, Multimedia-Industrie (ART-X aus Österreich)

Dobrosław Kot, Doktor der Philosophie (extern)

Emil Pływaczewski, Jura-Professor (extern)

Tom Sorell, Ethik-Professor (extern)

Ist es vertretbar, dass mehr als die Hälfte des INDECT-Ethikrates aus der Polizei Nordirlands, welche am Projekt beteiligt ist oder anderen Profiteuren besteht? Natürlich, es gibt sicher keinen Interessenskonflikt…

Wer ist beteiligt?

17 Partner sind an INDECT beteiligt.
http://www.indect-project.eu/indect-partners

Darunter sind auch 2 österreichische Beteiligungen:
Fachhochschule Technikum Wien und
ART-X Pro Division GmbH aus Pinkafeld (deren Chef übrigens im Ethikrat sitzt)

via INDECT « Anonymous Wien.

Teure Bankspesen fürs Kleingeld zählen! – Arbeiterkammer Wien – Informationen der AK

Bis zu 10 Prozent Spesen vom Zählbetrag

Wer sein Kleingeld in der Bank in den Münzzähler kippt und sich bar auszahlen lässt, muss mit hohen Spesen rechnen – bis zu zehn Prozent vom Zählbetrag. Vorsicht vor anfallenden Mindestspesen! Spesenfrei ist es meist nur, wenn der Betrag aufs Sparbuch oder Konto einbezahlt wird.

Das zeigt ein AK Stichproben-Test von Anfang Oktober bei acht Banken in Wien. Die Informationen über die Spesen lassen bei jeder zweiten geprüften Bank zu wünschen übrig. Die AK fordert eine verpflichtende Speseninformation direkt auf den Münzzählgeräten.

Ist das Sparschwein prall gefüllt und muss geschlachtet werden? „Konsumenten können ihr Kleingeld beim Münzzähler selbst durchlaufen lassen“, sagt Gabriele Zgubic, Leiterin der AK Konsumentenpolitik. Ist das Geld gezählt, erhält der Konsument in der Regel einen Bon, mit der er zur Kassa geht.

Das zahlen Konsumenten an Spesen

für das Münzen Zählen und die Barauszahlung

Bank Gebühr in % vom Zählbetrag mindestens höchstens
UniCredit/Bank Austria 1,00 Prozent 3,00 Euro keine
Erste Bank nur möglich für Girokonto- oder Sparbuchkunden
Raiffeisen NÖ Wien 1,00 Prozent 0,50 Euro keine
BAWAG PSK 0,002 Euro pro Münze*) 1,30 Euro keine
Volksbank Wien**) 5,00 Prozent 2,50 Euro 10 Euro
WSK 1,50 Prozent 3,50 Euro 10 Euro
Hypo NÖ Landesbank-Kunde 1,00 Prozent 2,00 Euro keine
Hypo NÖ Nicht-Kunde***) 10,00 Prozent 10,00 Euro keine
Oberbank 5,00 Prozent 2,00 Euro 10 Euro

*) Rundung auf ganze 0,10 Euro; **) Spesen nur für NichtkundInnen; ***) ausgenommen Kinder

Lassen Bankkunden das gezählte Geld auf ihr dortiges Konto oder Sparbuch gutschreiben, dann haben sie meist keine Spesen. Bloß die Raiffeisenbank NÖ Wien verlangt für ihre KundInnen eine Gebühr, wenn das gezählte Geld am Sparbuch oder Konto gutgeschrieben wird. Die BAWAG PSK verrechnet ebenfalls eine Gebühr für ihre KundInnen, wenn das Geld am Konto gutgeschrieben wird. Wer das Geld bei seiner Hausbank zählen lässt und gleich einzahlt, soll keine Gebühren zahlen.

via Teure Bankspesen fürs Kleingeld zählen! – Arbeiterkammer Wien – Informationen der AK.

Piraten: “Politik zieht am Bürger vorbei” – Nachrichten – Niederösterreich – KURIER.at

Piraten: “Politik zieht am Bürger vorbei” – Nachrichten – Niederösterreich – KURIER.at.

AnonAustria legt Austro-Mechana-Seite lahm | Netzpolitik | futurezone.at: Technology-News

AnonAustria legt Austro-Mechana-Seite lahm | Netzpolitik | futurezone.at: Technology-News.

Datenschützer: “Inakzeptable Folgen” durch ACTA | Netzpolitik | futurezone.at: Technology-News

Datenschützer: “Inakzeptable Folgen” durch ACTA | Netzpolitik | futurezone.at: Technology-News.

EU: Vorratsdaten gegen Filesharing erlaubt | Netzpolitik | futurezone.at: Technology-News

EU: Vorratsdaten gegen Filesharing erlaubt | Netzpolitik | futurezone.at: Technology-News.

Die Europäische Union rüstet auf für eine lückenlose Überwachung: Europas heimliche Aufrüstung – taz.de

Die Europäische Union rüstet auf für eine lückenlose Überwachung…

Ganzen Text HIER lesen

Die Europäische Union rüstet auf für eine lückenlose Überwachung: Europas heimliche Aufrüstung – taz.de.

Nur Österreich stimmt EU-AKW-Bericht nicht zu – news.ORF.at

Nur Österreich stimmt EU-AKW-Bericht nicht zu – news.ORF.at.

Vorratsdatenspeicherung: EU-Strafzahlung billiger als Wiedereinführung – Golem.de

Vorratsdatenspeicherung: EU-Strafzahlung billiger als Wiedereinführung – Golem.de.

Hintergrund: Patt bei der Vorratsdatenspeicherung

http://www.heise.de/newsticker/meldung/Hintergrund-Patt-bei-der-Vorratsdatenspeicherung-1558261.html

[Blog] Leak: Bundesregierung plant verdachtslose Vorratsspeicherung aller Verbindungen (18.04.2012) <<vorratsdatenspeicherung.de

via https://www.vorratsdatenspeicherung.de/content/view/574/1/lang,de/

(dont be afraid of the security questions when entering this site… 🙂 )

[Blog] Leak: Bundesregierung plant verdachtslose Vorratsspeicherung aller Verbindungen (18.04.2012) Drucken E-Mail
+++ Gesetzentwurf dem AK Vorrat zugespielt +++ Bundesjustizministerin will Internetnutzung rückverfolgbar machen, Bundesinnenminister will auch Nutzung von Telefon, Mobiltelefon, E-Mail und Anonymisierungsdiensten speichern lassen +++

Nach einem internen Gesetzentwurf, der uns zugespielt worden ist, will das Bundesjustizministerium künftig jede Internetverbindung in Deutschland erfassen lassen. Damit wäre im Regelfall sieben Tage lang nachvollziehbar, wer wann eine Internetseite gelesen, einen Kommentar veröffentlicht, eine Datei ins Internet geladen oder aus dem Internet heruntergeladen hat. Außerdem würden bislang anonyme E-Mail- und Benutzerkonten (z.B. bei Twitter oder Facebook) identifizierbar, was die Erstellung von Interessens- und Bewegungsprofilen (bei mobiler Internetnutzung) zulassen würde. Ausgenommen von der Internet-Vorratsdatenspeicherung sollen kleine Internet-Zugangsanbieter mit weniger als 100.000 Kunden sein.

Nach dem Gesetzentwurf des Bundesjustizministeriums soll die Identifizierung von Internetnutzern ohne richterliche Anordnung selbst zur Aufklärung von Bagatelldelikten wie Beleidigung oder Filesharing zulässig sein.

Das Bundesinnenministerium will neben Internetverbindungen auch Telefonverbindungen, Mobiltelefonverbindungen (einschließlich SMS), E-Mails und die Nutzung von Anonymisierungsdiensten sechs Monate lang verdachtslos auf Vorrat speichern lassen. Strafverfolger sollen die Daten u.a. zur Aufklärung von „Straftaten bei Wahlen“, von Betrügereien oder von unerlaubtem Glücksspiel nutzen dürfen, also weit über die Fälle der Telekommunikationsüberwachung (§ 100a StPO) hinaus. Selbst zur Aufklärung „gewichtiger Ordnungswidrigkeiten“ soll eine Datennutzung zulässig sein – ein klarer Verstoß gegen die Vorgaben des Bundesverfassungsgerichts. Wo keine Straftat vorliegt, sollen die Daten „zur Abwehr von Gefahren“ präventiv abrufbar sein. Selbst die 19 deutschen Geheimdienste sollen auf Vorratsdaten Zugriff erhalten – ohne jede richterliche Anordnung. Entgegen den Vorgaben des Bundesverfassungsgerichts ist ein Übermittlungsverbot für Beratungsstellen nicht vorgesehen.

Beide Gesetzentwüfe gehen weit über eine Umsetzung der zweifelhaften EU-Richtlinie zur Vorratsdatenspeicherung hinaus: Die EU-Richtlinie sieht „nur“ die Speicherung der Daten vor, verlangt aber nicht, auch einen Zugriff auf die Daten zuzulassen. Eine Umsetzung wäre mithin möglich, ohne staatlichen Stellen eine Nutzung der Daten zu gestatten. Außerdem ist die vom Bundesinnenminister geforderte Vorratsdatenspeicherung für Anonymisierungsdienste in der EU-Richtlinie nicht vorgesehen.

Die beiden Minister verhandeln zurzeit über ein neues Gesetz zur Vorratsdatenspeicherung.

Die Position des Arbeitskreises Vorratsdatenspeicherung ist:

  1. Deutschland muss von einer Umsetzung der EU-Richtlinie absehen und die absehbare Nichtigerklärung der Richtlinie durch den EuGH abwarten.
  2. Deutschland sollte Freistellung von der Umsetzungspflicht beantragen und erforderlichenfalls einklagen.
  3. Deutschland sollte in der Zwischenzeit keinesfalls eine Vorratsdatenspeicherung einführen, weil ein solches Gesetz auch bei Nichtigerklärung der EU-Richtlinie fortbestünde. Der Gesetzentwurf des Bundesjustizministeriums befristet die darin vorgesehene anlasslose und flächendeckende Vorratsspeicherung aller Internet-Verbindungsdaten (IP-Adressen, § 113a TKG-E) nicht einmal auf den Tag, an dem die europarechtliche Speicherpflicht außer Kraft tritt.
  4. Während die im Gesetzentwurf des Bundesjustizministeriums vorgesehene anlassbezogene Datensicherung (§ 100j StPO-E) im Grundsatz hinnehmbar ist, gilt dies nicht für die gleichfalls vorgesehene anlasslose und flächendeckende Vorratsspeicherung aller Internet-Verbindungsdaten (§ 113a TKG-E). Diese muss aus dem Gesetzentwurf gestrichen werden!
  5. Die Identifizierung von Internetnutzern (§ 100k StPO-E) muss außerdem wenigstens den Voraussetzungen für die Verwendung sonstiger Verkehrsdaten (§ 100g StPO) unterworfen werden.

Wir haben inzwischen eine Handreichung zum richtigen Umgang mit dem EU-Vertragsverletzungsverfahren zur Vorratsdatenspeicherung ausgearbeitet (pdf-Dokument, 2 Seiten).

Hier die geplanten Regelungen zur Vorratsdatenspeicherung im Vergleich:

Gesetzentwurf der Bundesjustizministerin Gesetzentwurf des Bundesinnenministeriums
§ 113a
Pflichten zur Speicherung von Daten(1) Wer öffentlich zugängliche Internetzugangsdienste für mehr als 100 000 Endnutzer erbringt, ist verpflichtet, Daten, die von ihm bei der Nutzung seines Dienstes erzeugt oder verarbeitet werden, nach Maßgabe der Absätze 2 und 4 unverzüglich für sieben Tage im Inland oder in einem anderen Mitgliedstaat der Europäischen Union zu speichern. Wer öffentlich zugängliche Internetzugangsdienste für mehr als 100 000 Endnutzer erbringt, aber nicht alle der nach Maßgabe der Absätze 2 und 4 zu speichernden Daten selbst erzeugt oder verarbeitet, hat
1. sicherzustellen, dass die nicht von ihm selbst bei der Erbringung des Dienstes erzeugten oder verarbeiteten Daten gemäß Satz 1 gespeichert werden, und
2. der Bundesnetzagentur auf deren Verlangen unverzüglich mitzuteilen, wer diese Daten speichert.

(2) Der nach Absatz 1 Verpflichtete speichert:
1. die dem Teilnehmer für eine Internetnutzung zugewiesene Internetprotokoll-Adresse,
2. eine eindeutige Kennung des Anschlusses, über den die Internetnutzung erfolgt,
3. Datum und Uhrzeit unter Angabe der zugrunde liegenden Zeitzone von Beginn und Ende der Internetnutzung unter der zugewiesenen Internetprotokoll-Adresse.

(3) Der Inhalt der Kommunikation und Daten über aufgerufene Internetseiten dürfen auf Grund dieser Vorschrift nicht gespeichert werden.

(4) Die Speicherung der Daten hat so zu erfolgen, dass Auskunftsersuchen der berechtigten Stellen unverzüglich beantwortet werden können.

(5) Der nach dieser Vorschrift Verpflichtete hat die allein auf Grund dieser Vorschrift gespeicherten Daten unverzüglich, spätestens jedoch an dem Werktag, der auf den Ablauf der Frist nach Absatz 1 Satz 1 folgt, nach dem Stand der Technik zu löschen oder die Löschung sicherzustellen.

§ 113a
Pflichten zur Speicherung von Daten(1) Wer öffentlich zugängliche Telekommunikationsdienste erbringt, ist verpflichtet, Daten, die von ihm bei der Nutzung seines Dienstes erzeugt oder verarbeitet werden, nach Maßgabe der Absätze 2 und 4 unverzüglich für sechs Monate im Inland oder in einem anderen Mitgliedstaat der Europäischen Union zu speichern. Wer öffentlich zugängliche Internetzugangsdienste erbringt, aber nicht alle der nach Maßgabe der Absätze 2 und 4 zu speichernden Daten selbst erzeugt oder verarbeitet, hat
1. sicherzustellen, dass die nicht von ihm selbst bei der Erbringung des Dienstes erzeugten oder verarbeiteten Daten gemäß Satz 1 gespeichert werden, und
2. der Bundesnetzagentur auf deren Verlangen unverzüglich mitzuteilen, wer diese Daten speichert.

(2) Die Anbieter von Telefondiensten speichern:
1. die Rufnummer oder andere Kennung des anrufenden und des angerufenen Anschlusses sowie im Falle von Um- oder Weiterschaltungen jedes weiteren beteiligten Anschlusses,
2. den Beginn und das Ende der Verbindung nach Datum und Uhrzeit unter Angabe der zugrunde liegenden Zeitzone,
3. in Fällen, in denen im Rahmen des Telefondienstes unterschiedliche Dienste genutzt werden könne, Angaben zum genutzten Dienst,
4. im Falle mobiler Telefondienste ferner:
a) die internationale Kennung für mobile Teilnehmer für den anrufenden und den angerufenen Anschluss,
b) die internationale Kennung des anrufenden und des angerufenen Endgeräts,
c) die Bezeichnung der durch den anrufenden und den angerufenen Anschluss bei Beginn der Verbindung genutzten Funkzellen,
d) im Fall im Voraus bezahlter anonymer Dienste auch die erste Aktivierung des Dienstes nach Datum, Uhrzeit und Bezeichnung der Funkzelle,
5. im Fall von Internet-Telefondiensten auch die Internetprotokoll-Adresse des anrufenden und des angerufenen Anschlusses sowie die eindeutige Kennung des Anschlusses, über den die Internetnutzung erfolgt.
Satz 1 gilt entsprechend bei der Übermittlung einer Kurz-, Multimedia- oder ähnlichen Nachricht; hierbei sind anstelle der Angaben nach Satz 1 Nr. 2 die Zeitpunkte der Versendung und des empfangs der Nachricht zu speichern.

(3) Die Anbieter von Diensten der elektronischen Post speichern:
1. bei Versendung einer Nachricht die Kennung des elektronischen Postfachs und die Internetprotokoll-Adresse des Absenders sowie die Kennung des elektronischen Postfachs jedes Empfängers der Nachricht,
2. bei Eingang einer Nachricht in einem elektronischen Postfach die Kennung des elektronischen Postfachs des Absenders und des Empfängers der Nachricht sowie die Internetprotokoll-Adresse der absendenden Telekommunikationsanlage,
3. bei Zugriff auf das elektronische Postfach dessen Kennung und die Internetprotokoll-Adresse des Abrufenden,
4. die Zeitpunkte der in den Nummern 1 bis 3 genannten Nutzungen des Dienstes nach Datum und Uhrzeit unter Angabe der zugrunde liegenden Zeitzone.

(4) Die Anbieter von Internetzugangsdiensten speichern:
1. die dem Teilnehmer für eine Internetnutzung zugewiesene Internetprotokoll-Adresse,
2. eine eindeutige Kennung des Anschlusses, über den die Internetnutzung erfolgt,
3. Datum und Uhrzeit unter Angabe der zugrunde liegenden Zeitzone von Beginn und Ende der Internetnutzung unter der zugewiesenen Internetprotokoll-Adresse.

(5) Soweit Anbieter von Telefondiensten die in dieser Vorschrift genannten Verkehrsdaten für die in § 96 Abs. 2 genannten Zwecke auch dann speichern und protkollieren, wenn der Anruf unbeantwortet blieb oder wegen eine Eingriffs des Netzwerkmanagements erfolglos ist, sind die Verkehrsdaten auch nach Maßgabe dieser Vorschrift zu speichern.

(6) Wer Telekommunikationsdienste erbringt und hierbei die nach Maßgabe dieser Vorschrift zu speichernden Angaben verändert, ist zur Speicherung der ursprünglichen und der neuen Angabe sowie des Zeitpunktes der Umschreibung dieser Angaben nach Datum und Uhrzeit unter Angabe der zugrunde liegenden Zeitzone verpflichtet.

(7) Wer ein Mobilfunknetz für die Öffentlichkeit betreibt, ist verpflichtet, zu den nach Maßgabe dieser Vorschrift gespeicherten Bezeichnung der Funkzelle auch Daten vorzuhalten, aus denene sich die geografische Lagen der die jeweiligen Funkzelle versorgenden Funkantennen sowie deren Hauptabstrahlrichtungen ergeben.

(8) Der Inhalt der Kommunikation und Daten über aufgerufene Internetseiten dürfen auf Grund dieser Vorschrift nicht gespeichert werden.

(9) Die Speicherung der Daten hat so zu erfolgen, dass Auskunftsersuchen der berechtigten Stellen unverzüglich beantwortet werden können.

(10) Der nach dieser Vorschrift Verpflichtete hat die allein auf Grund dieser Vorschrift gespeicherten Daten unverzüglich, spätestens jedoch an dem Werktag, der auf den Ablauf der Frist nach Absatz 1 Satz 1 folgt, nach dem Stand der Technik zu löschen oder die Löschung sicherzustellen.

§ 113b
Verwendung der Daten(1) Die allein auf Grund des § 113a gespeicherten Daten dürfen für eine Auskunft über die in § 113 Absatz 1 Satz 1 in Bezug genommenen Daten zu bekannten Internetprotokoll-Adressen, die zu bestimmten Zeitpunkten zugewiesen waren oder noch sind, verwendet werden, wenn diese Auskunft von einer Strafverfolgungsbehörde für Zwecke der Verfolgung von Straftaten verlangt wird. Dies gilt auch, wenn diese Daten auf Grund einer Anordnung nach § 100j der Strafprozessordnung gesichert worden sind.(2) Für andere Zwecke als die in Absatz 1 oder in § 113d genannten dürfen die allein auf Grund des § 113a gespeicherten Daten nicht verwendet werden.
§ 113b
Verwendung der nach § 113a gespeicherten Daten(1) Die allein auf Grund des § 113a gespeicherten Daten dürfen für eine Auskunft über die in § 113 Absatz 1 Satz 1 in Bezug genommenen Daten zu bekannten Internetprotokoll-Adressen, die zu bestimmten Zeitpunkten zugewiesen waren oder noch sind, verwendet werden, wenn diese Auskunft von der zuständige Behörde
1. für Zwecke der Verfolgung von Straftaten oder auch im Einzelfall besonders gewichtiger Ordnungswidrigkeiten,
2. zur Abwehr von Gefahren für die öffentliche Sicherheit oder Ordnung oder
3. zur Erfüllung der gesetzlichen Aufgaben der Verfassungsschutzbehörden des Bundes und der Länder, des Bundesnachrichtendienstes und des Militärischen Abschirmdienstes verlangt wird. Für Zwecke der Verfolgung von Ordnungswidrigkeiten darf die Auskunft nur verlangt werden in Verfahren wegen §§ XXXX OWiG.(2) Darüber hinaus dürfen die allein auf Grund der Speicherungsverpflichtung nach § 113a gespeicherten Daten
1. zur Verfolgung von auch im Einzelfall schwer wiegenden Straftaten nach § 100g Abs. 1a der Strafprozessordnung,
2. zur Abwehr von Gefahren für die öffentliche Sicherheit bei vorliegen tatsächlicher Anhaltspunkte für eine konkrete Gefahr für Leib, Leben, Freiheit einer Person, Bestand oder Sicherheit des Bundes oder eine Landes oder zur Abwehr einer gemeinen Gefahr oder
3. zur Erfüllung der gesetzlichen Aufgaben der Verfassungsschutzbehörden des Bundes und der Länder, des Bundesnachrichtendienstes und des Militärischen Abschirmdienstes bei vorliegen tatsächlicher Anhaltspunkte für eine konkrete Gefahr für Leib, Leben, Freiheit einer Person, Bestand oder Sicherheit des Bundes oder eine Landes oder zur Abwehr einer gemeinen Gefahr
an die zuständigen Stellen auf deren Verlangen übermittelt werden, soweit dieses in den jeweiligen gesetzlichen Bestimmungen unter Bezugnahme auf § 113a vorgesehen und die Übermittlung im Einzelfall angeordnet ist.

Auf Wunsch unseres Informanten können wir den Gesetzentwurf nur auszugsweise veröffentlichen. Wenn ihn uns jemand zur vollständigen Veröffentlichung übersenden kann, möchte er dies bitte anonym und nicht rückverfolgbar tun. Wir entfernen die Metadaten vor der Veröffentlichung.

Weiterlesen:

Blog-Beitrag von Patrick. Der Beitrag gibt die persönliche Meinung des Autors wieder.

Kommentare  

#1Oliver 2012-04-18 23:53

Wer schreibt die Strafanzeige. Wenn das Ding tatsächlich authentisch ist, fordern ja offenbar Teile der Regierung offen die Abschaffung der verfassungsmäßi g zugesicherten Rechte. Wenn ich mich recht entsinne, ist das strafbar?!

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#2Markus 2012-04-19 01:40

Ich bin zutiefst erschuettert ueber das Ausmass der Ueberwachung die dieser Gesetzesentwurf es vorsieht. Dies darf nicht umgesetzt werden.

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#3Michael 2012-04-19 02:12

auch ich bin erschüttert. Wo Unrecht zur Recht wird, wird WIDERSTAND zur PFLICHT !

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#4Martin Rieth 2012-04-19 02:34

Die Angst geht um in den Zentralen der Macht. Der Umgang mit Überwachung wird weiterhin genutzt werden öffentlichkeits wirksame Kritiker mit irgendwas zu kriminalisieren oder zu kompromitieren.
Wir müssen die fiktiven Szenarien durch eine Liste tatsächlicher Szenarien von Missbrauch bekannt und begreifbar machen.
Mich hat mal vor Jahren ein Artikel bewegt, als ein Mann betrunken in der Nacht auf eine Parkbank was gekritzelt hat und am nächsten morgen (dank durchgehender Videoüberwachun g) die Polizei vor der Tür hatte und sich wegen Sachbeschädigun g verantworten musste.
Ich empfehle “Pär Ström”: Überwachungsmaf ia* Musterklagen vorbereiten.
* Liste der kleinen Internet-Zugangsanbieter veröffentlichen
* Tor propagieren und ausbauen

Danke für eure Arbeit.

Ich sach 42, Martin

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#5Moritz 2012-04-19 04:45

Verständnisfrag e: Wo steht was von der Speicherung der URLs angerufener Internet-Seiten?

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#6p1r4t 2012-04-19 06:01

Und da wunder sich die Presse warum die Piratenpartei die Grünen überholt.

Präventiv kann ich nur die Nutzung ausländischer Anonymisierungs dienste empfehlen (z.B. http://www.perfect-privacy.com). Funktioniert auch prima über Handies – siehe meine IP.

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#7crazyc1own 2012-04-19 06:54

Hallo AK-Vorratsdatenspe icherung,

habt ihr gestern die Tagesschau gesehen? Falls nicht bitte in der Mediathek nachholen und bei der Redaktion beschweren. Das war weit weg von objektiver neutraler Berichterstattu ng.

Es wird im ÖR Rundfunk immer offener pro VSD Propaganda gesendet. Mir macht das Angst.

MfG

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#8bernd 2012-04-19 07:31

DAS GESETZ: wird eh wieder vom Verfassungsgeri cht kassiert. So wie ich sehe werden mit diesem Gesetzentwurf die Vorgaben nicht erfüllt.

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#9daswars 2012-04-19 07:45

ich bin es leid zu kämpfen. vds, acta und was alles noch so geplant wird…

IHR habt gewonnen!!

…dann schnüffelt doch alle daten ab! mich interessiert EUER Internet nicht mehr. Wir vernetzen uns OHNE EUCH.

Back to the darknets – UNSER internet ist schon lange tot!1

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#10Autor 2012-04-19 07:49

zitiere Moritz:

Verständnisfrag e: Wo steht was von der Speicherung der URLs angerufener Internet-Seiten?

Im Artikel heißt es: “Damit wäre im Regelfall sieben Tage lang nachvollziehbar , wer wann eine Internetseite gelesen, einen Kommentar veröffentlicht, eine Datei ins Internet geladen oder aus dem Internet heruntergeladen hat.”

Der Staat kann dies nachvollziehen, indem er sich erst vom Serverbetreiber das Zugriffsprotoko ll aushändigen lässt und dann vom Internet-Zugangsanbieter die Identifikation der Nutzer, die eine Internetseite gelesen, einen Kommentar veröffentlicht, eine Datei ins Internet geladen oder aus dem Internet heruntergeladen haben.

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Aufruf Wels 12-MAI-2012 – Global Action Day ***** „Wir haben NICHT über unsere Verhältnisse gelebt!“ *****

ES HÄNGT UNS RAUS!

  • . . . immer wieder zu hören, dass wir über unsere Verhältnisse gelebt
  • haben.
  • . . . von denen, die das internationale Finanzdesaster verursacht haben,
  • als die Schuldigen angeprangert zu werden.
  • . . . dass 90% der Bevölkerung seit Jahren keinen Zuwachs an Kaufkraft
  • erfährt, während die reichsten 10% immer reicher werden.
  • . . . dass ganz Wenige immer die Gewinne einstreifen, während
  • ganz Viele die Verluste zahlen müssen.
  • . . . dass beim Sparen immer die Ärmsten der Bevölkerung am meisten
  • draufzahlen.
  • . . . gegen all das wehrlos zu sein.
  • . . . dass die Mächtigen glauben, wir schlucken das schon.

Nein, wir schlucken das nicht! Jetzt lassen wir es raushängen!

*** Am 12. Mai 2012 ist es so weit ***

Wir setzen ein deutliches Zeichen.

Wir hängen unseren Aufschrei öffentlich aus. Auf 47 augewählten Standorten in der
Welser Innenstadt. Unser Aufschrei lautet:

******** “ES HÄNGT UNS RAUS!********

Diesen Satz schreiben wir auch auf kleinere Plakate, Leintücher, alte Hemden, Unterwäsche,
weisse Blätter, . . .
. . . und hängen das ab 10 Uhr gut sichtbar beim Fenster hinaus. Oder wir kleben
diesen Aufschrei hinter die Heckscheibe unseres Autos, wenn wir Einkaufen fahren.
Wir sind da sehr kreativ!
Ausserdem verteilen wir einen Flyer, der unseren Protest erklärt und eine Neuauflage
der Zeitung „Echt Krass“.
Ziel der Aktion ist, dass am 12. Mai um 5 vor 12 Uhr die Stadt weiß beflaggt ist mit
unserem Aufschrei:

„Wir haben NICHT über unsere Verhältnisse gelebt!“

Damit es alle sehen können: Es hängt uns raus!

Bitte schließt euch dieser Aktion an
und bitte verbreitet diesen Aufruf weiter, so gut ihr nur könnt!

via Aufruf_Wels.pdf (application/pdf-Objekt).

AnonNewsAUT – Anonymous Austria: Online-Protest gegen Festplattenabgabe

Nachdem die Kulturministerin offenbar immer weiter darauf setzt, die Urheberrechtsabgabe auf Festplatten einzuführen und so Künstler und Musiker zu unterstützen, wird dieses Vorgehen von vielen Seiten zum Beispiel den Grünen und der WKÖ start kritisiert. 


Worum geht es konkret: Die bereits existente Leerkassettenvergütung soll auch für Festplatten umgesetzt werden. Das solle angeblich bis zu 30 Millionen Euro einbringen. Dabei ist fraglich, ob diese Abgabe gerecht ist, denn auf Festplatten werden auch private Daten gespeichert, für die man keine Urherberrechtsabgabe verrichten müsste. Nicht zuletzt weil man z.b. bei Filmen oder Musik meist schon vorher, beim Kauf, diese Abgaben geleistet hat.
 
Es ist also nachvollziehbar, dass viele diese Verallgemeinerung dieser Abgabe, nur als ein weiteres Mittel sehen, um die steigenden Urheberrechtsverletzungen irgendwie auszugleichen, dazu finden derzeitVerhandlungen zwischen Justiz- und Kulturministerium statt.
Um gegen diese Maßnahme zu protestieren und ein Zeichen zu setzen, hat AnonAustria deshalb am Abend des 20.Aprilmit DDOS-Attacken gegen diese Festplattenabgabe protestiert. Unter dem Hashtag #FestplattenabgabeMyAss wurden folgendene Ziele unter beschuss genommen:

bmukk.gv.at
fama.or.at

Diese Websites wurden auch erfolgreich vom Netz genommen. 
You should have expected us – Anonymous Austria wird auch weiterhin gegen diese Abgabe protestieren, und alles daran setzen, dass diese nicht eingeführt wird.
UPDATE (25.04.2012): Am Dienstag Abend war auch die Seite der Austro Mechana (http://www.aume.at) von einem DDOS-Angriff von Anonymous Austria betroffen, zusammen mit dieser waren auch die Seiten des ORF Zukunft.orf.at und Contentsales.orf.at nicht erreichbar.
Seit kurzem ist Austro Mechana zwar wieder erreichbar jedoch wird ist nur die Meldung “Wir machen Pause. Vielen Dank fuer Ihr Verstaendnis. Ihre austro mechana.” zu lesen.

via AnonNewsAUT – Anonymous Austria: Online-Protest gegen Festplattenabgabe.

INDECT at CeBIT Expo — indect-home

A group of representatives of AGH – University of Science and Technology in Kraków working on the INDECT project took part in CeBIT, the world’s largest and most international computer expo. The event took place between 6-10 March 2012 in Hanover, Germany. The main theme of CeBIT 2012 was “Managing Trust”.

The delegates included Andrzej Głowacz, Paweł Korus, Piotr Glazor and Mikołaj Leszczuk…..

Read Full Text here

INDECT at CeBIT Expo — indect-home.

AktionsAkademie 2012 <<facebook

16. Mai um 12:00 bis 20. Mai um 12:00

Alles rund um Aktion und politisches Handwerkszeug lernen!
Mach mit!

Die Anmeldung ist bereits möglich: http://www.attac.at/aktionsakademie.html

Eine Veranstaltung von:
%attac Österreich http://www.attac.at/

Greenpeace http://www.greenpeace.at/

Südwind http://www.suedwind-agentur.at/
———–
Wenn ihr noch nicht genug habt von land-, audimax-, rektoratsbesetzungen, von critical masses, demos für eine besser agrarpolitik usw …
oder wenn ihr gerade dort drauf gekommen seid, dass ihr lust hättet neue formen von protest weiterzuentwickeln, auszuprobieren oder weiterzuerzählen, ….

diese akademie wäre eine super gelegenheit sich weiter zu vernetzten, verschiedene formen von protest und widerstand zu diskutieren und aktiv auszuprobieren.

es brodelt …
nutzen wir die gelegenheit auf missstände aufmerksam zu machen und aktiv an der veränderung mitzuwirken.
wie am critical mass-flyer so schön stand: widerstand säen, vielfalt ernten!

wir sehen uns in ottensheim.

Und hier findet ihr das Video über die AktionsAkademie vom Vorjahr: https://www.facebook.com/photo.php?v=2104832066094

via AktionsAkademie 2012.

Die LA 21 Bezirke — Lokale Agenda 21 Wien

Die Lokale Agenda 21 Plus bietet Bürgerinnen und Bürgern neue Möglichkeiten ihren Bezirk im Sinne höherer Lebensqualität und Zukunftsbeständigkeit mitzugestalten und über Veränderungen mitzuentscheiden. Agendabüros unterstützen engagierte Menschen ihre Ideen einzubringen, gemeinsam mit anderen BezirksbewohnerInnen Strategien und Projekte zu entwickeln und diese mit Hilfe der Bezirkspolitik und der Stadtverwaltung umzusetzen.

via Die LA 21 Bezirke — Lokale Agenda 21 Wien.