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N14 – European Strike Wien

Mittwoch

14-NOVEMBER-2012
16:00

Wien

Österreichische Nationalbank (Otto-Wagner-Platz 3)

AUFRUF ZUR PROTESTKUNDGEBUNG AM 14. NOVEMBER

via Facebook -> https://www.facebook.com/events/195500207251950/

Am 14. November finden in Griechenland, Portugal, Spanien, Italien, Belgien, Zypern u.a. europäischen Ländern Proteste und Streiks gegen die Sparpakete der Regierungen und der Troika statt. Der Europäische Gewerkschaftsbund hat zu einem europaweiten Aktionstag aufgerufen.

Griechenland ist seit 2010 das Land in Europa, an dessen Beispiel man studieren kann, mit welchen Methoden das Kapital seine Profite und seine Herrschaft verteidigt: Lohnabbau, Massenentlassu

ngen, Verlängerung der (Lebens)arbeitszeit, die völlige Zerrüttung des Gesundheitswesens.Während die griechischen UnternehmerInnen jahrzehntelang beharrlich Steuern hinterzogen, Kredite aufgenommen und internationales Finanzkapital ins Land geholt haben und, von der Krise unbeeindruckt, weiter in Saus und Braus leben können, explodieren Obdachlosigkeit, Hunger und Krankheiten. Die Selbstmordrate ist dramatisch gestiegen.

Auf Sozialabbau und Ausplünderung haben die griechischen ArbeiterInnen, die Jugend und andere werktätige Schichten mit Demonstrationen, Streiks, Fabriksbesetzungen, reagiert. Mit unerhörter Brutalität gehen reguläre und Spezialpolizeitruppen gegen die sozialen Proteste vor, oft Hand in Hand mit faschistischen Mörderbanden.

In Zeiten der Krise fallen rassistische Hetzte und Sündenbock-Theorien, der Rechten auf fruchtbaren Boden. Faschistische Banden in Griechenland wachsen und werden aggressiver. Täglich gibt es teilweise tödliche Angriffe auf MigrantInnen und AktivistInnen der ArbeiterInnenbewegung.

Europaweit gehen die KapitalistInnen, die supranationalen (Wirtschafts-)Organisationen (IWF, EK, EZB) und ihre Regierungen mit den gleichen Mitteln gegen die sozialen Errungenschaften der arbeitenden Menschen vor – nur das Tempo und die Brutalität variieren auf Grund der unterschiedlichen ökonomischen Entwicklung in den einzelnen Ländern. Das europäische Parlament wirkt machtlos und die Demokratie in Europa erstarrt. Wie die Hinaufsetzung des Pensionsalters in Österreich, die Sparpolitik im Ausbildungs- und Gesundheitswesen und die Angriffe auf die Kollektivvertragspolitik beweisen, bildet auch Österreich keine Ausnahme.

Wir rufen daher dazu auf, am 14. November auch in Österreich ein Zeichen der Solidarität mit den griechischen Werktätigen zu setzen.

• Wir fordern den ÖGB auf, seiner Verantwortung nachzukommen und praktische Solidarität mit den griechischen ArbeiterInnen zu üben – durch Informationen zur Krise in Griechenland in den Betrieben, der Gewerkschaftspresse, im Internet und bei Veranstaltungen!

• Für die Organisierung von Spendensammlungen – Geld, medizinisches Material, sonstige Sachspenden – zur Linderung der Not unserer griechischen Klassenschwestern und -brüder

• Protestieren wir gegen die Unterstützung der österreichischen KapitalistInnen und ihrer Interessensvertretung in der Regierung für die Ausplünderungspolitik und den sozialen Kahlschlag durch die „Troika“!

• In Griechenland, in Südeuropa und in Österreich: Die herrschende Klasse soll für ihre Krise selber zahlen!

• Schluss mit den Lügen über die „faulen Griechen, Spanier, Portugiesen“ –

HOCH DIE INTERNATIONALE SOLIDARITÄT DER ARBEITERINNEN!

Dieser Aufruf wird unterstützt von:

Der Funke

SJ 2 und 9

Arbeiter*innenstandpunkt

Revolution

Gruppe Klassenkampf

Ar.Ka

RSO

GRA

via N14 – European Strike Wien.

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Kundgebung: 5.Oktober fuer weltweites, bedingungsloses Grundeinkommen <<kukuma.blogsport.eu

5. Oktober 2012

(+ Vorbereitungswochen)

WIEN

Für ein Weltweites Bedingungsloses Grundeinkommen
Netzwerk KuKuMA (http://kukuma.info)
Sidy Mamadou Wane (1000Trommeln.at)
In Kooperation mit BDFA – Bunte Demokratie für Alle

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(DE) Lasst uns mutig sein! – Vorschlag für eine weltweite Aktion | globalnoise

Hallo Leute!
Was glaubt ihr – sind wir so weit, eine ECHTE, GLOBALE Aktion zu organisieren, die von den meisten Gruppen unterstützt wird?
Global / Lokal / Global
Die lokalen Netzwerke zu pflegen ist sehr wichtig.
Doch gleichzeitig brauchen wir weltweite, starke Aktionen, um unsere Arbeit vor Ort zu festigen.
  
Sehr  oft lassen wir uns die durch unsere Regierungen und angebliche  Demokratien  hervorgerufenen Probleme nicht weiter als bis zu unseren  lokalen Politikern bzw. Betrügern blicken, dabei sind sie globaler  Natur.
Wir haben ähnliche Probleme, deshalb müssen wir voneinander lernen und auch global handeln. 
UNSERE Probleme sind global, weil der Betrug global ist!
Daher  bitten wir euch, bei eurer lokalen Gruppierung folgenden Vorschlag  einzubringen: Lasst uns eine gemeinsame Aktion an einem von der  weltweitenBasisbewegung festgelegten Datum durchführen.
#globalNOISE 
Das  Töpfe schlagen (potbanging, #casseroles) selbst mag eintönig  erscheinen. Vielleicht wäre es interessanter, wenn wir  einen  Energieversorgungskollaps oder einen anderen Boykott organisieren  würden, der den Raubtierkapitalismus direkt treffen würde  (Ideensammlung: http://tirorere.titanpad.com/3).
Mit   denTöpfen zu klappern ist kein Muss, es ist nur ein Beispiel, eine Idee  für viele Dinge, die wir tun können. Es ist wichtig, daß wir anfangen,  gemeinsam zu denken und Aktionen zu machen, einen Flashmob, oder z.B.  nackt auf die Strasse zu gehen. Aber: alle müssen einverstanden sein.
Andererseits  könnte #globalnoise ein einfacher Weg sein, ein Koordinationsnetz zu   schaffen, bzw. zu verbessern, welches für zukünftige Aktionen benötigt  wird.
Es  ist auch ein grundsätzlicher/einfacher Weg, ein globales Bewusstsein zu  schaffen und öffentlich zu zeigen, dass  es eine weltweite Bewegung  gibt, die gemeinsame Interessen teilt und  die das kapitalistische  System, sowie den umfassenden Betrug, bekämpfen wird.
Wir  schlagen den 14./15. Oktober als Termin für die Veranstaltung vor, weil  es ein wichtiger Jahrestag für die weltweiten Bewegungen ist.
  
Wir  bitten Euch, diesen  Vorschlag Eurer örtlichen Versammlung oder der  nächsten Gruppe zu  übergeben; lasst uns alle versuchen, eine einzige  Aktion zu einem  weltweilt vereinbarten Datum als Basisbewegung zu  machen.
Wer ist schon dabei?
Nächstes Mumble Treffen
Bring Dich ein
Wir freuen uns von euch zu hören!
Aktivisten für #globalnoise

via (DE) Lasst uns mutig sein! – Vorschlag für eine weltweite Aktion | globalnoise.

Asamblea (Versammlung) Wien – globale Aktionstage im Mai – VERSAMMELN WIR UNS!

Samstag, 21. April 2012
13:00 bis 19:00

Öffentliche Veranstaltung · Von GlobalSpring Vienna

21. April 2012, Wien – Heldenplatz

13 Uhr: ZUSAMMENKUNFT / 16 Uhr: ASAMBLEA

Vom 12. bis zum 15. Mai sind globale Aktionstage ausgerufen. Wir möchten zu einer öffentlichen Versammlung (Asamblea) einladen, um die bereits geplanten Aktionen miteinander zu vernetzen und Allen die Möglichkeit bieten neue Vorschläge und Ideen einzubringen.

Alle Menschen, die sich einen bunten und aktionsreichen Frühling für Wien wünschen, sind herzlich eingeladen! Bringt eure konkreten Vorschläge, Ideen und Projekte – lasst uns diese besprechen, im Konsens beschließen und dann gemeinsam umsetzen.

Asambleas basieren auf den Prinzipien der Offenheit, Kooperation, Gewaltfreiheit und des gegenseitigen Respekts. Daher haben Rassimus, Sexismus und Fremdenfeindlichkeit auf Asambleas keinen Platz!

Asambleas sind ein offener Raum, in dem sich Menschen als gleichberechtigte und selbstbestimmte Individuen begegnen – und nicht als RepräsentantInnen von politischen Parteien oder Organisationen. Asambleas haben eine horizontale Struktur: jede/r ist eingeladen auf allen Ebenen an dem Prozess teilzunehmen.

Hinter dem Namen „Global Spring Vienna“ stehen einfach einige engagierte Menschen, die durch den gemeinsamen Wunsch, Asambleas in Wien zu organisieren, zusammengefunden haben. Für uns sind diese öffentlichen Versammlungen ein zentrales Werkzeug der neu entstandenen globalen Protestformen. Daher möchten wir öffentliche Versammlungen als Infrastruktur anbieten, die ein vernetztes und breites Organisieren, etwa solcher Aktionstage, ermöglicht.

Der Wunsch nach mehr direkter Demokratie und Mitbestimmung fängt bei uns selbst an! Wir alle können nur dann lernen mit solchen Werkzeugen direkter Demokratie umzugehen, wenn wir sie auch in unserer Praxis anwenden! Eine Erfahrung erwartet uns also allemal …

21. April 2012, Wien – Heldenplatz

13 Uhr: ZUSAMMENKUNFT

16 Uhr: ASAMBLEA

Mehr Infos zu den Internationalen Aktionstagen im Mai findet ihr unter: http://globalmay.org/

Kontakt zu uns:
http://about.me/globalspringvienna
globalspringvienna@gmail.com

Diese Einladung wurde auch via Mail an mehreren Organisationen, Kollektive, Netzwerke bzw Individuen geschickt.

via Asamblea (Versammlung) Wien – globale Aktionstage im Mai – VERSAMMELN WIR UNS!.

New Storage Projects Turns CO2 into Stone ››Scientific American

Iceland is experimenting with pumping carbon dioxide underground and converting it into rock

 | March 5, 2012 

In a new experiment, Iceland is looking to replace its smokestacks with well injectors to permanently sequester its carbon dioxide emissions.

Researchers are now pumping CO2 underground in a process that will convert the greenhouse gas into rock. This technique may be a model for other power plants and factories to control their emissions, creating a climate change solution literally set in stone.

“Carbon dioxide capture and storage is important because we depend on fossil fuels, and we will depend on fossil fuels for the next 50 to 100 years,” said Juerg Matter, a professor of geochemistry at Columbia University.

“This is bad news for global climate change, especially greenhouse gases in the atmosphere. In terms of climate change, we have to decarbonize our energy infrastructure,” he added.

The CarbFix pilot program aims to resolve this problem by capturing carbon dioxide from the Hellisheiði Power Station, Iceland’s largest geothermal heat and energy facility and the second-largest in the world.

The 300-megawatt plant taps heat and gas pockets up to 1.2 miles below the surface to drive seven turbines. In the process, Hellisheiði releases steam, which makes up roughly 99.5 percent of its emissions. The rest is mostly carbon dioxide, along with small amounts of hydrogen sulfide, argon and methane.

Matter, who works with the program, said CarbFix is the first system that injects carbon dioxide into basalt, a form of volcanic rock. “The capacity of these rocks, the storage capacity, could be very large,” he said.

Going from acid to rock
Waste carbon dioxide is first separated from steam and then dissolved in water, forming carbonic acid. The solution is then pumped 550 yards underground into a basalt formation, where the acidity leaches elements like calcium and magnesium from the surrounding rocks. Over time, the solution flows through the basalt formation and these elements recombine to form minerals like limestone.

Iceland makes an ideal test site because the ground beneath the island nation is 90 percent basalt, which is formed by volcanic activity. The country also generates most of its electricity from geothermal sources.

However, CarbFix is not without its challenges. The project’s current phase injects carbon dioxide from a nearby geothermal well instead of the generation plant. Though the project started in 2007, the team only started injecting the well in January and will begin to inject from the geothermal plant itself in April.

“We assumed that the main difficult part of the experiment would be injecting the gas. Instead, we are delayed by the gas separation stage,” explained Edda Aradóttir, the project manager for CarbFix. “It has turned out to be a much more complex task than we thought.”

Separation anxiety
The hydrogen sulfide proved very troublesome because it corroded the hardware and formed compounds that hampered the processing equipment when it was separated from the steam. The current phase injects only carbon dioxide, while the next phase will also inject hydrogen sulfide into the basalt.

Other issues included developing new instruments and techniques to monitor rock formations deep underground, said Aradóttir. The team also had to engineer a system to transport the carbon dioxide from the sources to the injection well.

The whole process is also resource-intensive, requiring large amounts of water and electricity. The carbon dioxide may also take anywhere from a few months to a few years to be converted fully to stone. “This kind of experiment is very expensive,” admitted Aradóttir. “We’re not at the commercial stage yet.”

Still, the idea has immense potential. Basalt formations are found in many parts of the world, and the CarbFix site can store billions of tons of carbon dioxide, Matter said. Unlike other forms of carbon storage, waste gases can be converted to stone at relatively shallow depths, the leakage risk is minimal and the results are permanent.

In addition, CarbFix is already showing results. Matter observed that the acidic solution is being neutralized underground, indicating that the rock-forming reaction is taking place. “If it’s mineralized within a human lifetime, then we know we are on a successful pathway,” he said. As the technology improves and the costs come down, Matter thinks sequestering carbon dioxide in basalt could become a viable strategy for controlling greenhouse gas emissions.

Proof of permanent storage could ease some of carbon capture’s commercial problems. One of them is obtaining insurance coverage, because insurers are concerned about the long-term financial risks of storing carbon dioxide in a gaseous or liquid form underground, which include the possibility of leakage.

Reprinted from Climatewire with permission from Environment & Energy Publishing, LLC. www.eenews.net, 202-628-6500

via New Storage Projects Turns CO2 into Stone: Scientific American.

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