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OCCUPY Wege aus der selbstverschuldeten Unmündigkeit und das Buch OCCUPY MONEY von Margrit Kennedy <<tv-orange
„Geld regiert die Welt”, die schnöde Weisheit unseres Alltags. Aber diese Formel ist allgegenwärtig. In unserem Verhalten in Betrieb und Gesellschaft, in Altersabsicherung, in der Versicherung des Lebens, in Ausbildung, Medizin, Erstellung und Verzehr von Lebensmitteln, im Verhalten zu Natur und Mensch. Dieses Gefühl ist tief eingebrannt in die Hirne. „Das Geld für sich arbeiten lassen” und von Zinsen profitieren, wenn etwas auf die hohe Kante gelegt wird. Das Verhältnis zum goldenen Kalb bestimmt sämtliche soziale Regeln und Verhaltensweisen unserer Gesellschaft. Aber es entwickelt sich auch ein mulmiges, ungutes Gefühl, welches durch die immer wiederkehrenden Finanz- und Wirtschaftskrisen bestimmt ist. Man fühlt und spürt die Begrenztheit dieser schnöden Wahrheit, weiß allgemein aber noch nicht den Weg daraus.
Im Mittelalter bestanden die Regeln des Zusammenlebens in Ehrfurcht und Angst der Menschen vor der Hölle, vor der Strafe Gottes. Die personifizierte Gottheit, das weltliche Papsttum und seine Kirche war Inbegriff der Instanz, der jeder gehorchen musste. Die Kirche, sie schwelgte und führte ein Leben in Saus und Braus. Sie profitierte von diesem Regelwerk des Alltags, dem sich die Menschen in Demut unterwarfen. Doch Worte der Wahrheit reichten aus, um dieses ganze Regelwerk als gottesfeindliches Machwerk aufzudecken. Luther entlarvte den Papst als den eigentlichen Antichristen. Die Reformation begann, eine bahnbrechende Bewegung, die den göttlichen Geist im Menschen verkörpert sah. Dieses neue Bewusstsein brachte die Menschen aus ihrer Unmündigkeit heraus, voran auf dem Weg zu ihrer Selbstverantwortung, ihrem Selbstbewußtsein und dazu, sich Selbst des eigenen Verstandes und der Vernunft zu ermächtigen.
Es braucht die richtigen Worte zur richtigen Zeit.
Josef Ackermann bricht sein Versprechen: Keine Entscheidung über den Ausstieg aus der Spekulation mit Nahrungsmitteln <<pressrelations
Josef Ackermann bricht sein Versprechen: Keine Entscheidung über den Ausstieg aus der Spekulation mit Nahrungsmitteln – Deutsche Bank ignoriert Hungernde und den Protest von mehr als 60.000 Menschen – foodwatch fordert Ende der Spekulationsgeschäfte
Entgegen ihrer Ankündigung entscheidet die Deutsche Bank nicht bis Ende Januar über den Ausstieg aus der Nahrungsmittel-Spekulation.„Wir stehen erst am Anfang der von mir zugesagten Überprüfung unseres Geschäfts mit Agrar-Rohstoffen“, so Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann in einem Brief an foodwatch. Per E-Mail teilte seine für Nachhaltigkeit zuständige Mitarbeiterin foodwatch mit, die Deutsche Bank werde nun „in den kommenden Monaten eine umfassende Studie zum Thema“ erarbeiten. Einen konkreten Zeitpunkt für die Entscheidung nannte sie nicht mehr. Ursprünglich hatte die Deutsche Bank dagegen zugesagt, bis Ende Januar über den Ausstieg aus der Spekulation mit Nahrungsmitteln zu entscheiden. Auslöser war der Mitte Oktober 2011 veröffentlichte foodwatch-Report „Die Hungermacher“. Darin dokumentiert foodwatch, dass die Spekulation mit Agrar-Rohstoffen die Nahrungsmittelpreise nach oben und Menschen in den Hunger treibt. Bis heute haben mehr als 60.000 Menschen die Deutsche Bank daraufhin per E-Mail und per Post zum Ausstieg aufgefordert.
„Die Ankündigung der Deutschen Bank war offensichtlich nur ein PR-Trick, um die Öffentlichkeit zu beruhigen“, so foodwatch-Geschäftsführer Thilo Bode. Einen Tag nach der Veröffentlichung des foodwatch-Reports und tausenden Protestmails hatte Josef Ackermann in einem persönlichen Brief an foodwatch noch versprochen, die Deutsche Bank werde den Report „gründlich prüfen“ und sich „um eine möglichst rasche und detaillierte Antwort bemühen“. „Kein Geschäft ist es wert, den guten Ruf der Deutschen Bank aufs Spiel zu setzen“, schrieb Josef Ackermann damals. Doch von einer gründlichen Prüfung könne keine Rede sein, so Thilo Bode. Bei einem Gespräch von foodwatch mit Deutsche-Bank-Vertretern in London Mitte Dezember 2011 habe ein leitender Rohstoff-Händler sogar klipp und klar zugegeben, dass er den foodwatch-Report nicht einmal gelesen habe.
„Während die Deutsche Bank angeblich prüft und Studien erarbeitet, sterben Menschen in den ärmsten Ländern an Hunger – auch wegen der Spekulationsgeschäfte der Deutschen Bank“, so Thilo Bode. Er forderte die Deutsche Bank auf, die Entscheidung nicht länger hinauszuzögern. „Die Tatsachen liegen auf dem Tisch, die Belege für die schädlichen Auswirkungen der Spekulation sind überwältigend. Josef Ackermann muss die Spekulationsgeschäfte mit Nahrungsmitteln jetzt unverzüglich stoppen!“ Statt von anderen den letzten Beweis für die Schädlichkeit der Geschäfte einzufordern, müsse die Deutsche Bank diese Geschäfte jetzt vorsorglich beenden – oder selbst deren Unschädlichkeit nachweisen.
Über eine E-Mail-Aktion unter dem Motto „Hände weg vom Acker, Mann!“ haben auf der gleichnamigen Internetseite http://www.haende-weg-vom-acker-mann.de seit Oktober bereits mehr als 57.000 Menschen von der Deutschen Bank den Ausstieg aus der Spekulation mit Nahrungsmitteln gefordert. Per Post sind bei der Deutschen Bank in den vergangenen Tagen zusätzlich fast 4.000 Unterschriften eingegangen. Insgesamt 84 Prozent der Bundesbürger halten es für nicht akzeptabel, dass die Deutsche Bank und andere Investmentbanken mit Agrar-Rohstoffen wie Weizen oder Mais spekulieren. Das war das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa im November 2011. Zwei Drittel der Befragten forderten, dass die Deutsche Bank die Spekulation mit Nahrungsmitteln beendet.
Pressekontakt:
+49 (0) 30 24 04 76 – 23
presse@foodwatch.de
Berlin – Veröffentlicht von pressrelations
Link zur Pressemitteilung: http://www.pressrelations.de/new/standard/dereferrer.cfm?r=481820
EU budget: what does the European Union spend and where does the money come from? «guardian.co.uk
How does the EU spend its budget – and who contributes the most? Scroll down to explore the graphic
[see link]
EU budget: what does the European Union spend and where does the money come from? Download the graphic as a PDF
Where does the European Union get its money from‚ and how does it spend it?
With an annual budget of over €122bn, the EU is an economic power in its own right, more significant than many countries. So, how do those finances break down? This latest detailed data – from 2010 – shows where the hard cash goes – and where it flows from. As part of our Europa series, we wanted to look at how the figures break down.
Extracted from the EU budget site, we’ve gone for the most detailed recent numbers.
Read Full Text and See Pics and Downloads Here:
http://www.guardian.co.uk/news/datablog/2012/jan/26/eu-budget-european-union-spending#data
or:
Facebook leitet möglicherweise am kommenden Mittwoch Börsengang ein «Engadget German
Über den Börsengang von Facebook wird schon länger spekuliert. Angeblich will ihn das Unternehmen noch dieses Jahr durchziehen und dabei Aktien für 10 Milliarden Dollar ausgeben. Wie das gewöhnlich bestens informierte Wall Street Journal gestern berichtete, wird das größte Social Network der Welt die für einen Börsengang notwendigen Unterlagen möglicherweise schon am kommenden Mittwoch bei der Börsenaufsicht einreichen. Bevor der der Internet-Riese Einzug auf dem Parkett halten könnte, dürften aber noch einige Monate vergehen. Facebook selbst schätze den Firmenwert zwischen 75 und 100 Milliarden Dollar ein, eine Beurteilung, die schon länger kursiert und in einer ETH-Studie als massiv überbewertet bezeichnet wurde.
via http://de.engadget.com/2012/01/28/facebook-leitet-moglicherweise-am-kommenden-mittwoch-borsengang/
Italien: Entspannt euch, Deutsche! <<ZEIT ONLINE
Das neue Nach-Berlusconi-Italien hat genug von den Belehrungen aus Berlin.
Montagnachmittag auf dem römischen Flughafen Leonardo da Vinci. In der Abflughalle wird die Schlange vor der Sicherheitskontrolle immer länger. Zwei Deutsche verlieren die Geduld und beginnen laut zu schimpfen. Einer von ihnen ruft in holprigem Italienisch: “So ein Chaos gibt es nur in Italien!” Da dreht sich ein Italiener zu dem Krakeeler um, sein Gesicht zeigt Verärgerung. “Germans never change”, sagt er, jedes einzelne Wort betonend: Deutsche ändern sich nie. “Immer wisst ihr alles besser, immer schaut ihr auf uns herab.” Die Deutschen schweigen betreten, der Italiener ignoriert sie jetzt. Weil beide an andere Orte reisen, kann wenig später keiner von ihnen den Kapitän des Lufthansa-Flugs nach Düsseldorf hören. “In einer halben Stunde sollten wir abheben”, sagt der Pilot zur Begrüßung über Lautsprecher. “Aber bei den Italienern weiß man ja nie.”
So lachte sich die Fed in die Krise <<ftd.de
Die gerade veröffentlichten Protokolle der Fed-Sitzungen von 2001 bis 2006 zeichnen ein merkwürdiges Bild: Während die Finanzwelt dem Abgrund entgegentaumelte, wurde die Stimmung im mächtigsten Finanzgremium der Welt immer gelöster. von Frank Bremser Frankfurt
2006 war die Welt zumindest in den USA noch in Ordnung. Der Wirtschaft ging es gut und Arbeitslose ohne Einkommen konnten problemlos Kredite zum Häuserkauf bekommen. Es sollte nur noch Monate dauern, bis die Blase auf dem US-Häusermarkt platzte. Angefeuert hatte diese Entwicklung die amerikanische Notenbank Federal Reserve (Fed), indem sie viel frisches Geld in den Markt pumpte. Die Notenbanker störte dies alles nicht, während der Sitzungen des Zinskomitees wurde die Stimmung von 2001 bis 2006 von mal zu mal gelöster. Das Zinskomitee ist verantwortlich für die Geldpolitik der Fed.
Wissenswertes über Jackson Hole
Einmal im Jahr trifft sich die amerikanische Notenbank Fed zu ihrem jährlichen Symposium. Doch warum heißt der Tagungsort eigentlich Jackson Hole? Und warum erregte Ben Bernanke dort 2010 großes Aufsehen?
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. nachoben Das Sterntalermädchen
Fast ohne Geld leben viele in unserer Gesellschaft, sie halten es für eine Not. Heidemarie Schwermer hält es für eine Tugend und hat sich davon ganz frei gemacht. Das ist ungewöhnlich genug, dass der Raum voll wird, wenn sie einen Vortrag hält.
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Ohne Geld durch die Welt – Die 69-jährige Heidemarie Schwermer lebt seit 15 Jahren ohne Geld – und fühlt sich seitdem um vieles reicher – Wiener Zeitung Online
München/Wien. Das Sommerkleid und die Sandalen will Heidemarie Schwermer noch für einige Wochen in ihrem winzigen Trolley lassen. Dann werden sie einer Winterjacke und dicken Stiefeln weichen müssen – und Kleid und Sandalen werden verschenkt. Mehr als den Inhalt des Trolleys und das, was sie am Körper trägt, besitzt die 69-Jährige nicht. Eine Obdachlose eben, werden viele sagen, die keine Arbeit hat und auf der Straße schläft. Doch weit gefehlt. Schwermer ist eine Visionärin. Sie verzichtet bewusst auf Geld – und das seit 15 Jahren.
Seitdem fühlt sie sich nicht ärmer, sondern um vieles reicher, sagt sie. “Ich habe nichts verloren. Dass ich keine Wohnung, keinen Besitz habe, stört mich nicht – ich bin überall zu Hause”, meint Schwermer zur “Wiener Zeitung”. Gewonnen habe sie hingegen sehr viel, etwas, das sich mit Geld nicht aufwiegen lässt: “Eine gigantische Freiheit und die Zeit, neue Erkenntnisse zu sammeln.” Diese Lebensfreude spiegelt sich in ihrem Äußeren wider: strahlende Augen, blonder Kurzhaarschnitt und gepflegte Kleidung.
Doch ist ein Leben ohne Geld überhaupt möglich? Und wenn ja – wie? “Ich habe einen großen Freundeskreis, jeden Tag kommt jemand dazu. Die Menschen laden mich ein, wir plaudern und kochen zusammen. Manchmal sauge ich die Wohnung oder passe auf die Kinder auf. Oder ich hüte leere Häuser, während die Besitzer auf Urlaub sind. Wir sind wie eine große Familie”, so Schwermer.
Ein Leben also, das auf Tauschen von Dienstleistungen gegen Kost und Logis beruht. Mitunter tauscht Schwermer ihre Mithilfe im Haushalt auch gegen einen Haarschnitt ein. Geld lehnt sie kategorisch ab. Vorträge über ihren Lebenswandel, die sich allmählich summieren, lässt sie sich daher in Wertkarten für ihr (geschenktes) Handy oder Bahnkarten bezahlen. Denn Schwermers Freundeskreis erstreckt sich mittlerweile über Deutschland – ihre ursprüngliche Heimat -, Österreich und Italien bis nach Norwegen. In einer Wohnung bleibt sie nie länger als eine Woche. Österreich besucht sie am häufigsten, um in Innsbruck und Wien die Kost-Nix-Läden und in der Westbahnstraße in Neubau den öffentlich zugänglichen Bücherschrank aufzusuchen.
Pension wird verschenkt
Ihrem Lebensmotto folgend hat Schwermer auch ihre Pension, die ihr für ihre früheren Tätigkeiten als Lehrerin und Psychotherapeutin zusteht, jahrelang abgelehnt. Seit einigen Jahren nimmt sie sie allerdings an – um sie zu verschenken. “An Menschen, die Geld brauchen oder darum bitten.” Mitunter auch an Wildfremde, denen sie beim Vorbeigehen 100 oder 200 Euro in die Hand drückt.
via Ohne Geld durch die Welt – Die 69-jährige Heidemarie Schwermer lebt seit 15 Jahren ohne Geld – und fühlt sich seitdem um vieles reicher – Wiener Zeitung Online. Read the rest of this entry »
Weltreise ohne Geld?!?
Beitrag vom Do, 26.05.11
Manchmal kommt uns unser Leben furchtbar langweilig vor. Vor allem dann, wenn wir von Leuten hören, die das Maximum aus ihrer Energie herausholen. So wie Raphael Fellmer von “Forward The (R)evolution”. Raphael ist zwar gerade mal 27, hat aber schon verdammt coole Sachen mitgemacht.
Zuletzt war Raphael auf einer Weltreise unter erschwerten Bedingungen, nämlich ohne Geld. Bis nach Mexiko und von dort zurück nach Berlin hat es Raphael mit seiner Freundin Nieves und seinen Kumpels Benjamin und Nicola geschafft. 15 Monate hat die Reise gedauert, die hier bestens dokumentiert ist. Etliche Tipps zum Leben ohne Geld findet Ihr dort auch.
Und weil das alles so spannend klingt und uns die Aussicht auf eine bessere Welt reizt, haben wir mit Raphael über die Reise, seine Ideale und seine Philosophie geredet.
http://www.fritz.de/neues_wort/aktuell/2011/05/beitrag9979.html
Das Ende des Geldes – eine Buchkritik
By Andreas Mather – June 22, 2011
Der Aufschrei und das mediale Echo waren groß, als Franz Hörmann im April diesen Jahres den Staatsbankrott der USA und der größten europäischen Länder für 2011 prophezeite – offenbar eine gelungene Werbung, um Aufmerksamkeit auf ihn und “Das Ende des Geldes” zu lenken, das er gemeinsam mit Otmar Pregetter geschrieben und ebenfalls in diesem Zeitraum auf den Markt gebracht hat. Hörmann ist Professor an der WU-Wien für Unternehmensrechnung, Pregetter Unternehmensberater und Lehrbeauftragter and mehreren Universitäten. Die beiden sind also keineswegs Laien oder gar berufliche Weltuntergangs-Prediger, sondern durchaus Kenner der Materie. Wirtschaftsminister Mitterlehner (“Wir haben ein funktionierendes System”), RLB-OÖ Generaldirektor Scharinger (“grenzt an Anstiftung zur Untreue”) und andere haben klar gemacht, dass sich ein näherer Blick auf die Meinung der beiden Autoren lohnt. Um zunächst einen Eindruck über das Buch zu geben, möchte ich den rückseitigen Text des Buches zitieren:
“Banken erfinden Geld aus Luft, unser gegenwärtiges Finanzsystem ist ein reines Betrugsmodell und die freien Märkte – von den Finanzeliten als Allheilmittel gepriesen – machen Reiche noch reicher, während immer mehr Menschen immer weniger übrig bleibt. Zu diesen Erkenntnissen kommen die beiden Wirtschaftswissenschaftler Franz Hörmann und Otmar Pregetter in diesem streitbaren und fundierten Buch. Doch die beiden Autoren verbreiten keineswegs Hiobsbotschaften, wenn sie “grundlegende Veränderungen der Gesellschaft” fordern. Sie zeigen realistische Möglichkeiten auf, wie eine Gesellschaft ohne Geld funktionieren kann, und sie bieten Wegweiser in eine ökologisch und sozial orientierte Zukunft.”
Nach Herabstufung: Frankreich verzichtet auf neue Sparmaßnahmen »Wirtschaftswoche
Quelle: Handelsblatt Online
Frankreichs Finanzminister Baroin hält weitere Sparmaßnahmen nach der Herabstufung des Landes für nicht notwendig. Statt auf neue Haushaltspläne konzentriere sich Regierung auf die Wettbewerbsfähigkeit Frankreichs.
Verlust der Top-Bonität: Warum Österreich sein Triple-A verliert
von Stefan Menzel | Quelle: Handelsblatt Online
Neben Frankreich wird mit Österreich wohl der nächste Triple-A-Staat sein Top-Rating verlieren. Gründe sind unter anderem das Engagement österreichischer Großbanken in Osteuropa sowie die Angst vor einer Pleite Ungarns.
Die größte Bank Österreichs, Bank Austria, gehört zum italienischen Unicredit-Konzern und ist damit von der Entwicklung in dem von einer Schuldenkrise gebeutelten Land abhängig.
Wien. Österreichs steht jetzt unmittelbar vor der Herabstufung durch die Ratingagentur Standard & Poor’s. Die Alpenrepublik verliert demnach die Top-Bewertung Triple-A und wird auch mit einem negativen Ausblick versehen. Das wurde am Freitagabend in Regierungskreisen in Wien bestätigt.
Ausschlaggebend für diese Entscheidung der Ratingagentur ist die ungeklärte Entwicklung der österreichischen Banken, die stark in Osteuropa engagiert sind. Etwa eine Staatspleite in Ungarn könnte Milliardenabschreibungen bei den großen Banken wie Raiffeisen oder Erster Bank nach sich ziehen. Die größte österreichische Bank, die Bank Austria, gehört wiederum zum Unicredit-Konzern und hängt damit maßgeblich von der weiteren Entwicklung Italiens ab. Negativ wirkt sich ebenfalls aus, dass die Regierung in Wien eine Schuldenbremse mit Verfassungsrang bislang nur angekündigt, aber nicht umgesetzt hat.
Österreichs wichtigste Banken haben in ganz Europa Kredite von fast 300 Milliarden Euro vergeben. Das ist ein Betrag größer als das österreichische Bruttoinlandsprodukt (BIP). In den meisten Ländern Osteuropas sind die Banken aus der Alpenrepublik die Marktführer. Auf dem Höhepunkt der Finanzkrise vor drei Jahren hatte der österreichische Staat den wichtigsten Instituten des Landes schon einmal mit knapp zehn Milliarden Euro geholfen.
Mit etwa 30 Milliarden Euro hat die Alpenrepublik die meisten ausstehenden Forderungen bei den ungarischen Nachbarn. Nach Angaben der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) in Basel folgt Deutschland an zweiter Stelle mit etwa 20 Milliarden Euro. In Österreich geht entsprechend die Sorge um, dass ein Staatsbankrott in Ungarn große Probleme auslösen könnte. Deutschland ist zehnmal so groß wie Österreich – die 30 Milliarden Euro an ausstehenden Forderungen in Ungarn wiegen in der kleinen Alpenrepublik also ungleich schwerer.
Lage in Ungarn eine „Herausforderung“
Von offizieller Seite kommen in Wien durchgehend Beruhigungsversuche, Österreich und seine Banken hätten bei einer ungarischen Pleite nichts zu befürchten. „Unsere Banken sind ausreichend mit Eigenkapital ausgestattet, es besteht keine Gefahr“, sagt Österreichs Notenbank-Chef Ewald Nowotny. Er bezeichnet die Lage in Ungarn als „Herausforderung“.
Nach der Finanzkrise hatte der österreichische Staat seine Verschuldung deutlich erhöht. Verantwortlich war dafür vor allem das Bankenhilfsprogramm. Vor fünf Jahren lag die Staatsschuldenquote (Anteil Staatsschulden am BIP) noch bei etwa 60 Prozent, 2011 waren es schon fast 73 Prozent. Auch in den kommenden Jahren werden die öffentlichen Schulden in Österreich ohne neue Sparprogramme wahrscheinlich weiter steigen. Wie es aus Wiener Regierungskreisen weiter hieß, müsste Österreich wahrscheinlich bei einer Quote von 80 Prozent eine weitere Herabstufung befürchten.
Standard & Poors’s ist die erste Ratingagentur, die Österreich herabstuft. Vor einer Woche hatte Fitch das Triple-A und den stabilen Ausblick noch für die Alpenrepublik bestätigt. Moody’s, die dritte große Agentur, hatte die Top-Bewertung vor dem Jahreswechsel aufrechterhalten.
Quelle: Handelsblatt Online
Börsenexperte mit Doppelleben
http://lizaswelt.net/2009/04/12/borsenexperte-mit-doppelleben/
12. April 2009 von Lizas Welt
Der Journalist Michael Mross führt eine Art Doppelleben: Als gefragter Börsenexperte berichtet er für mehrere Sender von der Frankfurter Börse, während er als Betreiber eines Internet-Portals mit altbekannten Argumentationsmustern gegen die „Hochfinanz“ kämpft und dabei Flankenschutz von Rechtsradikalen erhält.
VON CASPAR SCHMIDT
Vor allem am Finanzmarkt Interessierten ist er ein Begriff: Michael Mross hält auf dem Nachrichtensender N24, dem Wirtschaftssender CNBC sowie auf Focus-Online die Zuschauer über die Geschehnisse an der Frankfurter Börse auf dem Laufenden. Sein Buch Börse kinderleicht wurde nach eigenen Angaben über 70.000 mal verkauft und feierte ebenso wie Schnell reich – die ewigen Gesetze der Börse einen erstaunlichen Erfolg. Weit weniger bekannt als die Bücher von Mross ist das Internet-Portal MMnews, das von Sri Lanka aus betrieben und von Mross als Chefredakteur geleitet wird. Was auf den ersten Blick wie ein experimentierfreudiges Portal eines „Querdenkers“ erscheint, entpuppt sich beim näheren Hinsehen als eine Plattform zur Verbreitung einer rückwärtsgewandten Theorie.
In den Fußstapfen von Gottfried Feder
Denn der Börsenexperte und sein Team vertreten auf MMnews eine Kritik am „Geldsystem“, die sich von den Theorien Gottfried Feders kaum unterscheidet. Feder war NSDAP-Mitglied und gründete 1919 den „Deutschen Kampfbund zur Brechung der Zinsknechtschaft“. 1933 veröffentlichte er die Schrift „Kampf gegen die Hochfinanz“. Seine Argumentation lässt sich in wenigen Worten darstellen: Im ersten Schritt wird der „gute“ Unternehmer, der „schaffendes Kapital“ in Händen halte, vom „raffenden Kapital“, dem zinstragenden Geldkapital, getrennt. Im zweiten Schritt wird der Zins als treibende Kraft der Krisen ausgemacht; die Krisen werden damit dem „raffenden Kapital“ angelastet. Auf MMnews sieht man das ganz ähnlich:
„Jedes auf Zins fußende System kann nur für einen gewissen Zeitraum funktionieren. In der Spätphase des Zinssystems wirkt sich der exponentielle Anstieg des Zinseszinseffekt dramatisch auf die Gesamtschulden aus. Real kann die Verschuldung nicht mit der Zinseszinskurve ins Unendliche wachsen, denn zuvor kollabiert das System.“
Im dritten Schritt wird der Blick auf die Eigentümer des „raffenden Kapitals“ gelenkt, die so genannte „Hochfinanz“. Diese „Hochfinanz“ wird als eine mächtige Gruppe von „Drahtziehern“ begriffen, die auf heimtückische und verschwörerische Art die Geschehnisse steuere und somit gegen den „kleinen Mann“ operiere, wie man auch auf MMnews findet:
„Im Zuge der Weltwirtschaftskrise verarmten viele Bürger. Gewinner war und ist die Clique der Hochfinanz, sie profitierte sowohl vom Aktienboom als auch vom darauf folgenden Zusammenbruch. Das sind keine blinden Zufälle, denn diese Gutmenschen erzeugt [sic!] Krisen systematisch.“
Struktureller Antisemitismus auf MMnews
Die negativen Auswirkungen von Vorgängen in einer komplexen Welt werden so einer zunächst nicht näher benannten Gruppe zur Last gelegt. Der Fantasie des Lesers bleibt es nun überlassen, sich diese Gruppe vorzustellen. Da die vermeintliche Theorie zur „Brechung der Zinsknechtschaft“, die in Wirklichkeit eine Kampagne war, in einem Klima der antisemitischen Aggression entstand, bildete sie eine wichtige theoretische Grundlage, um den Kampf gegen die Juden im 19. und 20. Jahrhundert zu legitimieren. Die schwer überschaubare Geldsphäre und die Juden wurden schon seit dem Mittelalter zusammengedacht. Der Begriff „Hochfinanz“ galt als eine Chiffre für das „verjudete“ Finanzkapital.
Diese historische „Theorie“ zur „Zinsknechtschaft“ kursiert noch heute im Netz, häufig mitsamt einer Attacke gegen das „US-Finanzkapital“. Die Zuordnung von Juden und Geld bleibt dabei aber im Gegensatz zu früheren Zeiten oft unausgesprochen. Antisemitismusforscher nennen diese Form deshalb „strukturellen Antisemitismus“. Die unmittelbare antijüdische Zuschreibung scheint zwar abhanden gekommen zu sein; die Argumentationsstruktur und auch das Vokabular jedoch sind dem Ursprung, dem traditionellen Antisemitismus nämlich, stark verwandt.
Das Portal verdient seine Leser
Das „Jüdische“ müssen die Autoren von MMnews aber gar nicht erst dem Geldmarkt zuordnen. Denn diese Transferleistung gelingt den Lesern des Portals aufgrund der entsprechenden Vorlagen ganz alleine. Unter den Artikeln von Mross finden sich oft hunderte Kommentare, die mehrheitlich auf einen rechtsradikalen Hintergrund hindeuten. Häufig gleiten diese Kommentare in verdeckten oder offenen Antisemitismus ab. Tiraden beispielsweise gegen den Zentralrat der Juden (1) oder den „jüdischen Weltstaat“ (2) sind Äußerungen, die auf MMnews unwidersprochen im Raum stehen bleiben. Das Portal von Mross hat sich zu einer Plattform für Rechtsradikale entwickelt. Unter den Gastautoren finden sich Figuren wie Hans-Jörg Müllenmeister, ein Autor des neonazistischen Portals Altermedia, und André F. Lichtschlag, der schon vor Jahren im Interview mit der rechten Zeitschrift Jungen Freiheit verriet, er wolle Nationalkonservative und „Radikallibertäre“ zusammenbringen.
Da verwundert es nicht, dass auf MMnews der Film Zeitgeistmovie eingebunden ist, ein Streifen, der eine deutlich antisemitische Färbung aufweist und mit Verschwörungstheorien unterfüttert ist, die vor allem in neonazistischen Kreisen vertreten werden. Die Redaktion von MMnews vertraut nebenbei aber auch auf übersinnliche Hilfe. So findet man auf der Website beispielsweise eine „Analyse“ die sich an den Weissagungen des Nostradamus orientiert, einem „Medium“ des 16. Jahrhunderts, dessen Anhänger den Prophezeiungen ihres Meisters noch heute höchste Glaubwürdigkeit bescheinigen.
Der Feind sitzt in Amerika
Aber auch an antiamerikanischen Hetzschriften mangelt es auf MMnews nicht. Die Wortgewalt und der Fanatismus dieser Texte lassen dabei mehr auf ein eindeutiges Ressentiment denn auf eine scharfsinnige Auseinandersetzung schließen. Zudem fehlt es nicht an kruden Theorien zum Fortgang der Welt – wie zum Beispiel der Prophezeiung einer europaweiten Militärdiktatur oder einer „Varusschlacht des Geldes“, bei der Europa einen monetären „Guerilla-Krieg“ gegen die USA zu führen habe.
Möglicherweise sind die Redaktionen der Sender und Online-Portale nicht im Bilde darüber, welche Ansichten Mross als Chefredakteur von MMnews verbreitet. Es ist jedenfalls kaum vorstellbar, dass diese Ansichten mit dem Image eines seriösen Börsenexperten, der glaubhaft von der Frankfurter Börse zu berichten weiß, zu vereinbaren sind.
Anmerkungen:
(1) Rachsucht am 1. April 2009 um 22.02 Uhr: „Und in wenigen Monaten wird dann kein Mensch mehr auf die Idee kommen, in Deutschland die Hand aufzuhalten – und sogar die Zentralräte werden verschwinden, denn wo man keine U-Boote, Waffen und Milliarden verschenkt, da halten die sich nie sehr lange auf…“
(2) Frank aus Berlin am 2. April 2009 um 11.57 Uhr: „Die Menschen dürfen nicht zueinander finden – sonst geht noch der ganze jüdische Weltstaat stiften, welchen man auch NWO nennt… Also: weiter vorm Fernseher sitzen und sich die neuesten Thriller reinziehn, zack-zack! Das fördert so schön das Misstrauen untereinander und steht ohne weiteres dafür ein, das sich im Ernstfall die Menschen hier an die Kehle gehn – denn so ist es ja auch gewollt. Bis dahin verordne ich von morgens früh bis abends spät die ultimative Holocaust-Revival-tour.“
Update 14. April 2009: Die in den Anmerkungen zitierten Kommentare auf MMnews wurden nach der Veröffentlichung dieses Beitrags gelöscht. Siehe auch den Beitrag Die verfolgte Unschuld auf diesem Weblog.
Herzlich Willkommen bei GeVestor
Ruhe bewahren das Unvermeidliche ist unvermeidlich. Aber: weder Euros noch Dollar.noch Goldbarren kann man essen 😉
Wenn wir WOLLEN wird es ein Neuanfang!
Ich selbst, alle meine Bekannten und alle ernsthaften Anleger, die ich kenne, haben bereits Euros in Gold umgetauscht.
Das Ende der Gerechtigkeit – GELDCRASH.DE
http://www.guenter-hannich.com/das-ende-der-gerechtigkeit
Clickbalink for Full Text.
Die Frage, ob Chancengleichheit, Sozialpartnerschaft und Gerechtigkeit einen alten Hut darstellen, lässt sich nach der Analyse unseres Systems leicht beantworten: Diese, für den Einzelnen so entscheidend wichtigen Umstände, werden in unserer Welt weiter an Bedeutung verlieren, genauso, wie im gleichen Zug die Kapitalrendite zum alles beherrschenden Faktor werden wird. Doch damit nicht genug: Wir stehen in diesem Prozess vor gewaltigen Veränderungen, welche leicht im Zerfall unserer gewohnten Lebensumstände enden könnten. Ein deutliches Symptom für die Entwicklung ist der steigende Produktivitätsdruck.
Im Gespräch mit Günter Hannich: “Neuer Goldstandard wäre Gefahr für Goldbugs” | Wirtschaftsfacts
[…Doch ganz vergessen wurde Im Rahmen dieser Diskussion, dass jede Wirtschaftskrise zuerst zu einer längeren Deflationsphase führt und erst zu einem viel späteren Zeitpunkt eine Inflation überhaupt möglich ist. Mittels dieser Propaganda wurden die Anleger nun in eine völlig falsche, sehr gefährliche Richtung gelenkt – sie sichern sich mit Immobilien- und Goldkäufen gegen eine vermeintliche Inflation ab und werden dann von der viel gefährlicheren Deflation überrollt werden. …]
http://www.wirtschaftsfacts.de/?p=10243
Click Link for Full Text.
Wir freuen uns, unseren Lesern nachfolgend ein ausführliches Interview mit Finanzexperte Günter Hannich präsentieren zu können. Als anerkannter Fachmann auf dem Gebiet von allgemeinen Wirtschaftsfragen, in deren Kontext er sich speziell auf die Zinsproblematik fokussiert hat, betreibt er selbst die Webseite geldcrash.de. Auch als Autor von mehreren ökonomischen Sachbüchern hat sich Herr Hannich in der Vergangenheit einen großen Bekanntheitsgrad erarbeitet. Seine neueste Veröffentlichung trägt den Titel “Die Deflation kommt – Wie die Inflationslüge Ihr Vermögen gefährdet”. Wir befragten ihn zu seinem neuen Buch und den aktuellen Entwicklungen an den internationalen Märkten.
Achtung Zahlen nicht bestätigt
nur mal so zum recherchieren 😉 Daten stammen von einer Seite die für KOPP verlag wirbt, drum will ich nicht verlinken und wie gesagt: nicht bestätigt so weit ich wiess derzeit
Die größten Banken der Welt
1. Bank of America
2. Barclays Capital
3. Citigroup
4. Credit Suisse
5. Deutsche Bank
6. Goldman Sachs
7. JPMorgan Chase
8. Morgan Stanley
9. Nomura Securities
10. UBS
11. Wells Fargo Securities
Die Gewinne der größten Finanzdienstleister in den USA
1. Fannie Mae 153,82 Milliarden Dollar
2. General Electric: 151,62 Milliarden Dollar
3. Freddie Mac: 98,36 Milliarden Dollar
4. INTL FCStone: 46,94 Milliarden Dollar
5. Marsh & McLennan: 10,93 Milliarden Dollar
6. Ameriprise Financial: 10,04 Milliarden Dollar
7. Aon: 8,51 Milliarden Dollar
8. SLM: 6,77 Milliarden Dollar
Die Gewinne der größten US-Geschäftsbanken
1. Bank of America Corp: 134,19 Milliarden Dollar
2. JP Morgan Chase & Co.: 115,47 Milliarden Dollar
3. Citigroup: 111,05 Milliarden Dollar
4. Well Fargo: 93,24 Milliarden Dollar
5. Goldman Sachs Group: 45,96 Milliarden Dollar
6. Morgan Stanley: 39,32 Milliarden Dollar
7. American Express: 30,24 Milliarden Dollar
8. US Bancorp: 20,51 Milliarden Dollar
9. Capital One Financial: 19,06 Milliarden Dollar
10. Ally Financial: 17,37 Milliarden Dollar
Die Gewinne der größten Öl-Unternehmen in den USA
1. Exxon Mobil: 354,67 Milliarden Dollar
2. Chevron: 196,33 Milliarden Dollar
3. Conoco Philips: 184,96 Milliarden Dollar
4. Valero Energy: 86,03 Milliarden Dollar
5. Marathon Oil: 68,41 Milliarden Dollar
6. Sunoco: 35,54 Milliarden Dollar
7. Hess: 34,61 Milliarden Dollar
8. Murphy Oil: 23,34 Milliarden Dollar
9. Tesoro: 20,25 Milliarden Dollar
10. Holly: 8,32 Milliarden Dollar
Die Gewinne der größten Öl-& Gasversorger in den USA
1. Halliburton: 17,97 Millionen Dollar
2. Baker Hughes: 14,41 Millionen Dollar
3. National Oilwell Varco: 12,15 Millionen Dollar
4. Cameron International: 6,13 Millionen Dollar
Die Gewinne der größten Waffen- und Luftfahrt-Unternehmen in den USA
1. Boeing: 64,30 Milliarden Dollar
2. United Technologies: 54,32 Milliarden Dollar
3. Lockheed Martin: 46,89 Milliarden Dollar
4. Northrop Grumman: 34,75 Milliarden Dollar
5. Honeywell International: 33,37 Milliarden Dollar
6. General Dynamics: 32,46 Milliarden Dollar
7. Raytheon: 25,18 Milliarden Dollar
8. L-3 Communications: 15,68 Milliarden Dollar
9. ITT: 11,15 Milliarden Dollar
10. Textron: 10,52 Milliarden Dollar
Die Gewinne der größten Automobilhersteller und -Zulieferer
1. General Motors: 135,59 Milliarden Dollar
2. Ford Motors: 128,95 Milliarden Dollar
3. Chrysler Group: 41,94 Milliarden Dollar
4. Johnson Controls: 34,30 Milliarden Dollar
5. Goodyear Tire & Rubber: 18,83 Milliarden Dollar
6. TRW Automotive Holdings: 14,38 Milliarden Dollar
7. Navistar International: 12,14 Milliarden Dollar
8. Lear: 11,95 Milliarden Dollar
9. Paccar: 10,29 Milliarden Dollar
10. Oshkosh: 9,84 Milliarden Dollar
US-Millionäre im Kongress
Tatsächlich sind etwa ein Prozent der US-Amerikaner Millionäre. Von den 435 Mitgliedern des US-Kongresses sind gegenwärtig 244 Millionäre, davon 138 Republikaner und und 106 Demokraten. Dies entspricht einer Quote von rund 46 Prozent. Laut NPR gibt es vermutlich zahlreiche weitere Millionäre im Kongress, da Abgeordnete in den USA den Wert ihrer Privathäuser und weitere Anlagen nicht angeben müssen. Im Folgenden eine Liste der 20 wohlhabendsten Kongress-Mitglieder und deren (bekannte) Vermögen:
1. Rep. Darrell Issa (Republikaner-Calif.): 303 Millionen Dollar
2. Sen. John Kerry (Demokraten-Mass.): 238 Millionen Dollar
3. Sen. Mark Warner (Demokraten-Va.): 174 Millionen Dollar
4. Rep. Jared Polis (Demokraten-Colo.): 160 Millionen Dollar
5. Sen. Herb Kohl (Demokraten-Wis.): 160 Millionen Dollar
6. Rep. Vernon Buchanan (Republikaner-Fla.): 148 Millionen Dollar
7. Rep. Michael McCaul (Republikaner, Texas): 137 Millionen Dollar
8. Sen. James Risch (Republikaner-Idaho): 109 Millionen Dollar
9. Sen. Jay Rockefeller (Demokraten, W.Va.): 98 Millionen Dollar
10. Sen. Richard Blumenthal (Demokraten-Conn.): 94 Millionen Dollar
11. Sen. Dianne Feinstein (Demokraten-Calif.): 77 Millionen Dollar
12. Sen. Frank Lautenberg (Demokraten-N.J.): 76 Millionen Dollar
13. Rep. Nancy Pelosi (Demokraten-Calif.): 58 Millionen Dollar
14. Rep. Gary Miller (Republikaner-Calif.): 51 Millionen Dollar
15. Sen. Bob Corker (Republikaner-Tenn.): 50 Millionen Dollar
16. Rep. Diane Lynn Black (Republikaner-Tenn.): 49 Millionen Dollar
17. Rep. Rodney Frelinghuysen (Republikaner-N.J.): 43 Millionen Dollar
18. Rep. Richard Berg (Republikaner-N.D.): 39 Millionen Dollar
19. Rep. Nita Lowey (Demokraten-N.Y.): 39 Millionen Dollar
20. Rep. Kenny Marchant (Republikaner-Texas): 38 Millionen Dollar
Spendengelder für die Obama-Wahl 2008
1. University of California: 1,6 Millionen Dollar
2. Goldman Sachs: 1 Millionen Dollar
3. Harvard University: 0,85 Millionen Dollar
4. Microsoft Corp.: 0,83 Millionen Dollar
5. Google Inc.: 0,80 Millionen Dollar
6. Citigroup Inc.: 0,70 Millionen Dollar
7. JPMorgan Chase & Co.: 0,69 Millionen Dollar
8. Time Warner: 0,59 Millionen Dollar
9. Sidley Austin LLP: 0,58 Millionen Dollar
10. Stanford University: 0,58 Millionen Dollar
11. National Amusements Inc.: 0,55 Millionen Dollar
12. UBS AG: 0,54 Millionen Dollar
13. Wilmerhale Llp: 0,54 Millionen Dollar
14. Skadden, Arps et al: 0,53 Millionen Dollar
15. IBM Corp: 0,52 Millionen Dollar
16. Columbia University: 0,52 Millionen Dollar
17. Morgan Stanley: 0,51 Millionen Dollar
18. General Electric: 0,49 Millionen Dollar
19. U.S. Government: 0,49 Millionen Dollar
20. Latham & Watkins: 0,49 Millionen Dollar
Spendengelder für die Bush-Wahl 2004
1. Morgan Stanley: 603’480 Dollar
2. Merrill Lynch: 586’254 Dollar
3. PricewaterhouseCoopers: 514’250 Dollar
4. UBS AG: 474’325 Dollar
5. Goldman Sachs: 394’600 Dollar
6. Lehman Brothers: 361’525 Dollar
7. MBNA Corp: 350’350 Dollar
8. Credit Suisse Group: 326’040 Dollar
9. Citigroup Inc.: 320’820 Dollar
10. Bear Stearns: 313’150 Dollar
11. Ernst & Young: 305’140 Dollar
12. US Government: 295’786 Dollar
13. Deloitte LLP: 292’250 Dollar
14. Wachovia Corp.: 279’310 Dollar
15. US Dept of Defense: 279’157 Dollar
16. Ameriquest Capital: 253’130 Dollar
17. US Dept of State: 225’330 Dollar
18. Blank Rome LLP: 225’150 Dollar
19. Bank of America: 218’261 Dollar
20.AT&T Inc.: 214’920 Dollar
Die 20 reichsten US-Amerikaner
1. Bill Gates von Microsoft: 59 Milliarden Dollar
2. Warren Buffet von Berkshire Hathaway: 39 Milliarden Dollar
3. Larry Ellison von Oracle: 33 Milliarden Dollar
4. Charles Koch: 25 Milliarden Dollar
5. David Koch: 25 Milliarden Dollar
6. Christy Walton von Wal-Mart: 24,5 Milliarden Dollar
7. George Soros: 22 Milliarden Dollar
8. Sheldon Adelson: 21,5 Milliarden Dollar
9. Jim Walton von Wal-Mart: 21,1 Milliarden Dollar
10. Alice Walton von Wal-Mart: 20,9 Milliarden Dollar
11. S. Robson Walton von Wal-Mart: 20,5 Milliarden Dollar
12. Michael Bloomberg von Bloomberg LP: 19,5 Milliarden Dollar
13. Jeff Bezos von Amazon.com: 19,1 Milliarden Dollar
14. Mark Zuckergerg von Facebook: 17,5 Milliarden Dollar
15. Surgey Brin von Google: 16,7 Milliarden Dollar
16. Larry Page von Google: 16,7 Milliarden Dollar
17. John Paulson: 15,5 Milliarden Dollar
18. Michael Dell von Dell: 15 Milliarden Dollar
19. Steve Ballmer von Microsoft: 13,9 Milliarden Dollar
20. Forrest Mars: 13,8 Milliarden Dollar
Quellen: PressTV, Forbes, NPR, Fortune500
Aktienfonds | Wirtschaftsfacts
Nette Seite!
http://www.wirtschaftsfacts.de/?page_id=10934
Es wäre schön, wenn sich Geld einfach von selbst vermehren würde, ohne dass man viel dazu tun müsste. Leider sind Geldanlagen, bei denen man eine höhere Rendite als bei einem Festgeld- oder Girokonto erwarten kann, oft mit Risiken verbunden. Aktienfonds gehören dabei zu den gängigsten Methoden, um das eigene Kapital möglichst gewinnbringend anzulegen. Hierbei gilt die Faustregel: Je höher die Rendite ausfallen soll, umso größer ist auch das Risiko.




















