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Operation Indect: Anonymous protestiert gegen EU-Überwachungsprojekt – News – gulli.com

Operation Indect: Anonymous protestiert gegen EU-Überwachungsprojekt – News – gulli.com.

AnonPress – Operation INDECT -1- – Pastebin.com

Via @OPGEZ & #OpINDECT (Quelle)
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Kontakt/Contact:

Email: OpIndect@tormail.org
twitter.com/OpINDECT (Account momentan nicht erreichbar/Account currently not reachable)

Operator im IRC, Channel: #OpINDECT
irc.prooops.eu:6667 (no SSL)
irc.prooops.eu:6697 (SSL)
irc.prooops.i2p (i2p)
anon243cxbhsubmc.onion:6697 (TOR mit SSL)

There is an english version too, just scroll down. 🙂

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Pressemitteilung – Deutsch
Interwebz, 15.05.2012

Öffentlichkeitsoffensive von #OpINDECT

Da das INDECT-Projekt, welches von der Europäischen Union mit Millionenbeträgen finanziell unterstützt wird, mometan nur unzureichende mediale Aufmerksamkeit erfährt, veröffentlichten die an der #OpINDECT beteiligten Aktivisten am heutigen Sonntag einen Videoaufruf, sich nicht durch eine Totalüberwachung im physischen sowie virtuellen Umfeld unter Generalverdacht stellen zu lassen. Im Zusammenhang damit wird in den nächsten Tagen umfangreiches Informations- und Aufklärungsmaterial folgen, welches über unseren Twitteraccount, sowie in unserem IRC-Channel bezogen werden kann. Zusätzlich befinden sich Paperstorms und andere öffentlichkeitswirksame Aktionen für den 28.07.2012 in Planung.

#OpINDECT ist eine internationale Operation des Internetkollektivs ‘Anonymous’ und agiert in diesem Zusammenhang im Netz und auf der Straße. Ziel ist es, durch Aufklärung die flächendeckende Anwendung der im Rahmen dieses Projektes erforschten Möglichkeiten zur Totalüberwachung zu erschweren, beziehungsweise in letzter Konsequenz auch zu verhindern.

Besagtes Video kann unter http://www.youtube.com/watch?v=dlq94wCcunI gefunden werden.

We are Anonymous,
We are Legion,
We do not fight for slavery,
We fight for liberty In the name of democracy,
Let us all unite!
Expect us!

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Press Release – English
Interwebz, 15th of May

Public offensive of #OpINDECT
On Sunday, the activists supporting Operation INDECT have released a video which requests the people of the European Union to act. The INDECT project is being financially supported by the European Union with millions of Euros and does not receive enough attention at the moment. In this video, people can get information about the INDECT project and its violations regarding the their privacy. You will be able to review a lot of information about #opINDECT which will be provided by our twitter account and in the IRC channel later. Furthermore, paperstorms and other public actions for the 28th of July are planned.

#OpINDECT is an international Operation by the web collective ‘Anonymous’ and takes place both in the internet and on the streets. Our main goal is to stop INDECT from being established by informing the people sufficiently about this project.

You will find the video mentioned before here: http://www.youtube.com/watch?v=mf96u2aefKE

We are Anonymous,
We are Legion,
We do not fight for slavery,
We fight for liberty In the name of democracy,
Let us all unite!
Expect us!

via AnonPress – Operation INDECT -1- – Pastebin.com.

heise online | EU-Rat will Informationsfreiheit einschränken

heise online | EU-Rat will Informationsfreiheit einschränken.

Rettungsschirm: ESM kann gegen deutsche Stimme Geld abrufen – Nachrichten Geld – WELT ONLINE

Rettungsschirm: ESM kann gegen deutsche Stimme Geld abrufen – Nachrichten Geld – WELT ONLINE.

Kategorie:Taskforce:INDECT – Wiki der Piratenpartei Österreichs

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Seiten in der Kategorie „Taskforce:INDECT“

Es werden 5 von insgesamt 5 Seiten in dieser Kategorie angezeigt:

via Kategorie:Taskforce:INDECT – Wiki der Piratenpartei Österreichs.

(CC BY-NC-SA 3.0)

Anonymous-Radar erfasst INDECT

Anonymous-Radar erfasst INDECT

Das auf Initative der polnischen Polizei entstandene EU-Überwachungsprojekt INDECT wird dort gerade von einem Parlamentsauschuss untersucht. Am Sonntag kündigte Anonymous EU-weite Proteste an.

WEITER

u r in!: #Anonymous: 28. Juli 2012 Tag des Protestes gegen #INDECT

u r in!: #Anonymous: 28. Juli 2012 Tag des Protestes gegen #INDECT.

#opINDECT: opindectflyerv10eng.png (PNG-Grafik, 1748 × 2480 Pixel) – Skaliert (33%)

english:

opindectflyerv10eng.png (PNG-Grafik, 1748 × 2480 Pixel) – Skaliert (33%).

german:

http://img716.imageshack.us/img716/9673/opindectflyerv10.png

The European Stabilization Mechanism, Or How Goldman Sachs Captured Europe

The European Stabilization Mechanism, Or How Goldman Sachs Captured Europe.

AnonNewsAUT – Anonymous setzt Zeichen gegen INDECT

Die Proteste gegen ACTA und die Vorratsdatenspeicherung haben sich ausgezahlt: Bei ersterem wurde den Politikern aufgrund europaweiter Protestaktionen deutlich gezeigt, dass die Bevölkerung nicht mit grundrechtswidrigen Überwachungsmethoden einverstanden ist und sowohl Kritiker als auch Parlamentarier das umstrittene Handelsabkommen nunmehr als gescheitert sehen. Was die VDS angeht, so konnte die Bürgerinitiative des AK Vorrat einen epochalen Erfolg einfahren: Weit über 100.000 Menschen unterzeichneten bislang die Petition unter http://zeichnemit.at und das parallel laufende Projekt http://verfassungsklage.at wird zur größten Verfassungsklage der Zweiten Republik führen.
Nichtsdestotrotz werden die Politiker immer einfallsreicher, was Überwachungsmethoden angeht. Ein Projekt, welches von der EU mit rund 11 Millionen Euro gefördert wird, versteckt sich hinter der Abkürzung INDECT (Intelligent information system supporting observation, searching and detection for security of citizens in urban environment). Dieses Überwachungsinstrument soll die Bevölkerung sowohl on- als auch offline überwachen. Dabei werden einerseits Online-Inhalte von Foren, Blogs oder Sozialen Netzwerken nach auffälligen Inhalten durchsucht. Ebenso soll mit dem gewonnenen Bild- und Videomaterial von Überwachungskameras nach verdächtig handelnden Personen gesucht werden. In beiden Fällen kommen automatisierte Prozesse zum Einsatz – INDECT ist also quasi ein aufgeblähter Scanner, der jeden Schritt eines Einzelnen überwachen und analysieren wird. Entwickelt wird das umstrittene Projekt hauptsächlich von europäischen Universitäten und privaten Firmen aus dem IT- und Security-Bereich.
Da INDECT – wie Politiker immer suggerieren, zwar zur Sicherheit beitragen soll, jedoch zwangsläufig zu einem Big-Brother-Szenario führen wird, sehen wir es als unsere Pflicht, dagegen zu protestieren. Anonymous legte, als internationale Operation organisiert ausgehend von deutschen Anons, die Website des an INDECT beteiligten Unternehmens Innotec (http://www.innotec-data.de) lahm.
Dies soll jedoch nicht die einzige Website bleiben, die attackiert wird. Es werden weitere Angriffe geplant und zusätzlich sollen auch  Paperstorms und Demonstrationen stattfinden um die Bevölkerung zu informieren.

via AnonNewsAUT – Anonymous setzt Zeichen gegen INDECT.

Informacja o posiedzeniu Komisji Administracji i Spraw Wewnętrznych *** INKL ÜBERSETZUNG DEUTSCH***

hier die Überstzung:

8.5.2012
Ausschuss für Verwaltung und Inneres hat eine Sitzung einberufen gem. §
152. Zweite Vorschrift des Sejm, im Auftrag einer Gruppe von
Mitgliedern/Abgeordneten, nahm den Bericht “Die Einführung in Polen
eines Informationssystems zur unterstütztung von Beobachtung, Suche und
Erkennung für die Sicherheit der Bürger in die städtischen Gebieten
(INDECT)” zur Kenntnis. Projekt INDECT (Intelligent Information System
Supporting Observation, Searching and Detection for Security of
Citizens in Urban Invironment), entwickelt von Forschern der
Universität für Bergbau und Metallurgie in Krakau, in Zusammenarbeit
mit Wissenschaftlern der Technischen Universität Gdansk und Poznan
University of Technology, ist eine von sieben (von 385 gemeldeten),
umgesetzten und finanzierten Forschungsprojekten der Europäischen Union
im 7. Rahmenprogramm für Forschung in der Kategorie “Sicherheit”.
Dessen Ziel ist es, die Erschaffung eines automatisches
Erkennungssystems von verdächtigem Verhalten von Menschen mit Einsatz
von Kameras und anderen Überwachungsgeräten im öffentlichen Raum.
Die Abgeordneten Frau Barbara Bubula (PiS) und Izabela Kloc (PiS), deren
Anliegen nicht darüber hinwegtäuschen kann, das durch die
Implementierung des Systems INDECT zu einer übermäßigen Überwachung der
Staatsbuerger durch Staatsorgane kommt, durch Verletzung des Rechts des
Staatsbuergers auf Privatsphäre, Bedrohung seiner persönlichen
Freiheiten, seiner Meinungsfreiheit und der Freiheit seines Gewissens.
INDECT Projektkoordinator – Prof. Andrzej (Andreas) Dziech der
Universität für Bergbau und Metallurgie stellte hervorhebend den
Mitgliedern seine grundlegenede Annahmen dar, dass das Projekt
Akademischen Charakter hat und es allen Regeln unterliegt und den
Grundsaetzen der Forschungsprojekten der Europäischen Union, ist der
Kontrolle der realisierung der inhaltlichen Aufgaben unterworfen. Im
Projekt INDECT wirkt, wie im Fall jedes projektes aus der Kategorie
“Sicherheit”, ein Ethikrat. Prof. Andrzej Dziech ist der festen
Ueberzeugung, das INDECT nichts mit der Ueberwachung des Staatsbuerger
zu tun hat. Im Zusammenhang der Abwesenheit von Vertretern der Leitung
auf der Sitzung des Ministeriums für Inneres, wird die Komission die
Diskussion ueber das Projekt INDECT auf die naechste Sitzung vertagt.

An der Sitzung haben Teilgenommen:

Stellvertretender Chef der Polizei -Inspektor Arkadiusz Letkiewicz, sowie der Direktor der Abteilung
Aufsicht des Ministeriums für Innere Angelegenheiten – Jacek Zalewski.

Informacja o posiedzeniu Komisji Administracji i Spraw Wewnętrznych.

Bau einer Stadt zum Training der Aufstandsbekämpfung durch Sonderkommandos der Bundeswehr

Bau einer Stadt zum Training der Aufstandsbekämpfung durch Sonderkommandos der Bundeswehr.

INDECT, der Fussball und die Militärs – fm4.ORF.at

INDECT, der Fussball und die Militärs – fm4.ORF.at.

Bundestags-Abstimmung über Fiskalpakt wird verschoben | Inland | Reuters

ooooooooooooohhhh….

Bundestags-Abstimmung über Fiskalpakt wird verschoben | Inland | Reuters.

heise online | Neue Details zur geplanten Vorratsdatenspeicherung in Großbritannien

heise online | Neue Details zur geplanten Vorratsdatenspeicherung in Großbritannien.

Netzneutralität in den Niederlanden beschlossen: Ein Beispiel für ganz Europa. | VIBE!AT

Netzneutralität in den Niederlanden beschlossen: Ein Beispiel für ganz Europa. | VIBE!AT.

Die Mutter aller E-Government-Projekte: Indien baut die größte biometrische Datenbank der Welt › netzpolitik.org

Indien baut mit einem gewaltigem Aufwand eine Datenbank, um alle 1,2 Milliarden Einwohner zu identifizieren. Jede Person im zweitbevölkerungsreichsten Land der Erde soll drei verschiedene biometrische Merkmale abgeben und eine eindeutige Nummer bekommen. Datenschützer kritisieren das Mammut-Projekt.

Melderegister und Identifikationsnummer

Genauer gesagt gibt es zwei Initiativen: Das nationale Melderegister (National Population Register, NPR) und die eindeutige Identifikationsnummer Aadhaar (Unique Identification Authority number, UID).

Das Melderegister ist Teil der aktuellen Volkszählung in Indien. Alle in Indien lebenden Menschen, also auch Ausländer, müssen sich dafür registrieren lassen. Parallel dazu soll jeder Bürger eine 12-stellige eindeutige Identifikationsnummer erhalten. Neben ein paar personenbezogenen Daten (Name, Adresse, Geschlecht) sollen drei biometrische Merkmale vermessen werden: Gesichtsbild, Fingerabdrücke und Iris. Diese Daten werden, verknüpft mit der eindeutigen Nummer, in einer zentralen staatlichen Datenbank gespeichert. Die beiden Datenbanken konkurrieren miteinander, werden aber im Endeffekt zusammen geführt.

Dafür wird ein gewaltiger Aufwand betrieben. 36.000 Registrierungsstellen sind aktiv dabei, die Daten zu erheben. In weniger als einem Jahr sind bereits 170 Millionen Menschen erfasst worden, bis 2017 sollen alle 1,2 Milliarden Menschen in der Datenbank sein. Also jeder siebte Mensch auf der Erde.

Insgesamt sollen irgendwo zwischen 2,6 und 21,7 Milliarden Euro ausgegeben werden.

Begründung: Sozialhilfe und Terrorismus

Tatsächlich gibt es in Indien viele Menschen, die kein Ausweisdokument besitzen. Das bringt Probleme bei Polizeikontrollen und Bewerbungen. Daher freuen sich manche Menschen über die Ausweiskarte, die man im Gegenzug erhält. Auch der Zugang zu einem Bankkonto soll damit vereinfacht werden, womit Menschen einfacher Kredite und Sozialleistungen erhalten können. Aus diesen Gründen wird die vor allem die soziale Perspektive des E-Government-Projekts gepriesen.

Auf der anderen Seite soll damit aber auch die illegale Einwanderung bekämpft werden. Und natürlich der Terrorismus. So kam die Idee im letzten Indisch-Pakistanischen Krieg 1999 auf. Seit den Anschlägen in Mumbai 2008 werden die Daten endgültig auch für die “nationale Sicherheit” verwendet.

Kritik

In letzter Zeit wird vermehrt Kritik am Projekt geäußert. Professor Ram Ramakumar bemängelt:

  1. Das Projekt verletzt zwangsläufig die Privatsphäre und die bürgerlichen Freiheiten der Menschen.
  2. Biometrische Daten in einer Datenbank mit über einer Milliarde Einträge werden zu viele Fehler produzieren, da sie nicht eindeutig sind. Zudem ist die Qualität der Fingerabdrücke in Indien nicht erforscht genug.
  3. Es gab bisher keine Kosten-Nutzen-Analyse oder Machbarkeitsstudie für das Projekt.
  4. Die angeblichen Vorteile des Projekts sind weitgehend illusorisch.

Damit erinnern diese Punkte sehr an die Einführung des Fingerabdrucks im Reisepass hierzulande.

Die Arbeit, die der CCC damals hier leistete, hat nun das Centre for Internet and Society (CIS) in Bangalore gemacht. In einer Serie an offenen Briefen wurden der biometrische Standard, Finanzen und Sicherheit, zusätzliche Kosten, Fehler im Design, Datenübertragung und Deduplizierung auseinander genommen. Sunil Abraham vom CIS führt weiterhin aus, dass biometrische Daten nicht erneuert werden können, wenn sie einmal kompromittiert sind. Was auch unbemerkt passieren kann.

Rebecca Bowe von der EFF weist darauf hin, dass Indien noch gar kein Datenschutzgesetz hat. Die Schriftstellerin und Aktivistin bezeichnet das ganze Projekt gleich als “ein administratives Werkzeug in den Händen eines Polizeistaats.”

via Die Mutter aller E-Government-Projekte: Indien baut die größte biometrische Datenbank der Welt › netzpolitik.org.

Australiens Polizei setzt auf iFace | Telepolis

Australiens Polizei setzt auf iFace | Telepolis.

8. Mai – Ein Tag zum Jubeln <<de.indymedia.org

NLA, Solid Weißenburg, Die Linke 09.05.2012 11:13 Themen: Antifa

 

 

Am 8. Mai 2012 jährte sich zum 67 mal in Folge das Ende des 2. Weltkrieges und damit des deutschen Faschismus. Im Jahr 1945 kapitulierte die verbrecherische Wehrmacht bedingungslos. Somit war der 2. Weltkrieg mit 80 Millionen Toten und damit die Herrschaft des NS-Regimes offiziell beendet. [‘solid] – NLA und DIE LINKE erinnerten mit einem Gedenkakt auf dem Weißenburger Russenfriedhof an das Ende des 2. Weltkrieges.

 

Auch konnte durch die Befreiung der Konzentrationslager durch die Alliierten, der Holocaust an über 6,3 Millionen Menschen, welche aus perfiden Gründen ermordet wurden, ein Ende bereitet werden. Aber nicht nur den militärischen Streitkräften aus den Westen und der Sowjetunion ist es zu verdanken, dass der organisierte Faschismus im damaligen Deutschen Reich beendet werden konnte. So gab es eine Reihe von Widerstandskämpferinnen und Kämpfern in dieser Zeit, die völlig selbstlos unter Einsatz ihres Lebens mit militanten Aktionen die Rüstungsproduktion sabotierten, Angriffe auf Repräsentanten des Regimes durchführten, verfolgten Menschen bei der Flucht bzw. beim verstecken halfen oder mit Flugblättern oder mit anderen Aktionen versuchten, das wahre Gesicht des Regimes zu enthüllen.

8. Mai zum Feiertag erklären!

Bedenklich ist es das in Deutschland, als Rechtsnachfolger des 3. Reiches, der 8. Mai nur in Mecklenburg-Vorpommern ein gesetzlicher Feiertag ist. Liegt der Grund dafür etwa bei der Niederlage? In anderen Länder, teils mit damals eigenen faschistischen Regierungen, wird das Kriegsende jährlich als Feiertag begangen. So beispielsweise in Frankreich, Tschechien und der Slowakei. In den ehemaligen antifaschistischen Sowjetrepubliken wird am 9. Mai der Tag des Sieges als Feiertag begangen, da die Kapitulation gegenüber der siegreichen Roten Armee erst nach Mitternacht mitteleuropäischer Zeit erfolgte und zudem der Waffenstillstand nach Moskauer Ortszeit erst am 9. Mai in Kraft trat. Wir fordern auch in Deutschland einen gesetzlichen Feiertag.

Antifaschisten und Antifaschistinnen in der BRD

Selbst nach dem Ende des 3. Reiches hörte die Bundesrepublik Deutschland nicht auf antifaschistisches Engagement zu kriminalisieren. Antifaschistinnen und Antifaschisten waren strafrechtlicher Verfolgung ausgesetzt. Nach dem Krieg wurden beispielsweise die Edelweißpiraten lange nicht als WiderstandskämpferInnen anerkannt und von der deutschen Justiz bis in die siebziger Jahre hinein als Kriminelle betrachtet. So wurde von den deutschen Behörden Entschädigungszahlungen verweigert obwohl auch antifaschistische Jugendliche in Konzentrationslager verschleppt und ermordet wurden. Sie blieben von der BRD vergessen.

Nie wieder Krieg! Nie wieder Faschismus!

Deshalb wollen wir am 8. Mai die Niederlage des faschistischen Deutschlands feiern. Unsere Solidarität und unseren Dank möchten wir all denjenigen aussprechen, welche unter leidvollen Anstrengungen und unter dem Einsatz Ihres Lebens die Welt von der Geisel des faschistischen Deutschlands befreiten. Den WiderstandskämpferInnen, den PartisanInnen, den Deserteuren und Kriegsdienstverweigerern. Wir danken den alliierten Truppen und allen anderen die den Faschismus bekämpft haben!

 

 

Creative Commons-Lizenzvertrag

Dieser Inhalt ist unter einer Creative Commons-Lizenz lizenziert.

via de.indymedia.org | 8. Mai – Ein Tag zum Jubeln.

Daten her oder ich schieße – Politik – sueddeutsche.de

Daten her oder ich schieße – Politik – sueddeutsche.de.

Papers, Please! » Blog Archive » All US police to get access to international travel records?

Papers, Please! » Blog Archive » All US police to get access to international travel records?.

INDECT: Interview mit Prof. Dziech “Spezialisten des AGH: INDECT gefahrdet unsere Privatsphäre nicht”

Dieses Interview gewährt einen schoenen Einblick in das Projekt INDECT und in die Motivation der Personen die am Projekt teil nehmen.

Lest selbst…

Spezialisten des AGH: INDECT gefahrdet nicht unsere Privatsphäre
Forschungsinstitut bricht nicht die Arbeit an Projekt INDECT ab, welches zur Verbesserung der Sicherheit beitragen soll. Dieses Projekt ist keine Bedrohung der bürgerlichen Freiheiten und unsere Privatsphäre
– sagt Koordinator Prof. Andrew Dziech.
Das Projekt INDECT ein Thema nach ACTA, welches emotionen hervorrief, in dem Begriffe fallen wie “Tracking” und “Ueberwachung”. Wie wird das System in der Praxis arbeiten und welcher unser Verhalten beobachten?
Prof. Dziech:
Man redet uns ein, das wir uns im Projekt INDECT mit der
Ueberwachung der Buerger beschaeftigen. Das hat Absolut keinen Platz.
Es war nie die Rede davon, leute die die Strasse ueberqueren zu
Identifizieren, sammeln von Personenbezogenen Daten, beobachten von
irgendjemanden. Die Ziele von INDECT kann man in 3 Kategorieren
einteilen: Erkennung von Bedrohungen durch Überwachung, erkennung von
Bedrohungen im Internet und Datenschutz.
Loesungen, an welchen wir in einer Gruppe von 17 Projekt-Partnern
arbeiten soll helfen gefährliche Gegenständen bzw. liegengebliebenes
Gepaeck zu entdecken, sondern auch dazu dienen, persönliche Daten zu
schuetzen durch verstecken sensibler Informationen.
Wer wird wann bestimmen, ob unser Verhalten angemessen oder verdächtig ist?
Prof. Dziech:
In genutzen Uberwachungssystemen ist ein Mensch anwelsend
– der Disponent, Polizist – welche ueber die Kamerabilder wacht, welche
man aufnehmen kann, und diese dann bei Bedarf anschauen oder loeschen
kann. Wir wollen keine ständige Überwachung. Die vorgeschlagenen
Loesungen in INDECT schwaechen eher das vorhandene Ueberwachungssystem.
Wir interessieren uns für die Übertragung der Bilder nur, wenn diese in
Verbindung mit einer Gesundheitsbedrohlicher Situation fuer einen
menschen oder fuer dessen lebens erkannt werden z.B.: das zuecken einer
Waffe in der Oeffentlichkeit oder das liegen lassen von Gepaeck. Die
Kamera verfügt über Minikontroler oder Mikroprozessor, der bestimmte
Situationen analysiert und Gegenstände erkennen kann. Informationen
über potenzielle Gefahren werden an den “Verteiler”/Disponenten
geleitet. Dieser Mensch wird entscheiden, ob die Bedrohung real ist
oder ob jemand auf der Straße eine Attrappe einer Waffe oder eine
Wasserpistole gezogen hat. Zum Disponenten/Polizisten wird gehoeren das
beurteilen von Situationen und die Entscheidung welche Schritte
unternomen muessen muessen mit dem Hinblick auf das geltende Recht.
Ein Mensch kann sich irren, worin besteht der Aenderung?
Prof. Dziech:
Wir können Verbrechen verhindern, wenn rechtzeitig auf
uebermittelte Informationen von Kameras reagieren z.B.: liegen
gelassenes Gepaeck. Wir versuchen einen neuen Typ von Kamera zu
entwickeln, welche Video und Audio in einer Weise integriert hat, dass
sie auf ein ausgewaehltes Geraeusch reagieren laesst. Die teilnehmenden
Experten aus Gdansk University of Technology entwickeln eine
Anwendunge, die automatisch Ereignisse erkennt wie eine zerschlagene
Scheibe, Schuss, Explossion, Worte  wie “Hilfe”, “Rettet mich”,
“Ueberfall”. Es geht darum, dass wenn die Kamera in der Nacht
ueberwacht, das Bild nicht immer klar ist. Dann wird der Ton/das Audio
zum Signal/Alarm, das sich irgendwas gefaehrliches tut. Es gibt keine
kontinuierliche Aufzeichnung von Toennen, wie manche uns das vorwerfen.
Vielleich  wollen die Leute nicht solch einen Eingriff in ihr Leben, auch wenn der Preis dafuer weniger Sicherheit ist?
Prof. Dziech:
Ich werde eine Analogie verwenden. Wir wollen, das Messer scharf sind, so arbeiten wir an einer Verbesserung der Technologie sie schaerfer zu machen, dann sagt jemand, dass auf diese Weise erleichtert die Arbeit der Banditen, weil das Messer zum Töten eingesetzt werden können. Heißt das dann auf die Forschung zu verzichten? INDECT ist zu unrecht beschuldigt als ein als zusammenhängendes System zu sein, welches “alles macht”. Mittlerweile besteht das Projekt aus mehreren unabhängigen Komponenten. Das Werkzeug wurde erstellt um gefaehrliche gegenstaende bzw. liegengelassenes Gepaeckt ohne Aufsicht zu erkennen, und der andere Teil des Projekts ist die Arbeit an versteckten sensible Informationen in einem Bild, wie Gesicht oder Autokennzeichen. Diese Werkzeuge koennen integriert werden oder nicht. Gegner von INDECT reden ueber Privatsphaere. Heute hat jeder ein Handy. Das ist wirklich eine Bedrohung für die Privatsphäre – sind Institutionen, die mit der Ermittlung der Position einer Person auf der Basis von aktiven Telefonnummer beschaeftigt sind. Leute sind damit  einverstanden. Die Vorgeschlagenen Loesungen in INDECT automatiseren lediglich den Prozess, welcher jetzt schon realisiert ist.
Der Leiter des Innenministeriums Marek Cichocki hat beschlossen die Beteiligung des Polizeipräsidiums im Projekt INDECT auszusetzen. Dem Minister zufolge kann das Gleichgewicht zwischen Sicherheit und Privatsphäre gestoert werden. Das Projekt wirft auch unter Mitgliedern Fragen auf, welche einen parlamentarische Ausschuss für Verwaltung und Inneres in dieser Angelegenheit einberufen wollen.
Prof. Dziech:
Ich sehe keine Bedrohung für Ihre Privatsphäre der Bürger durch die Arbeit an INDECT. Wir verfolgen keine von Bürgern, wir erheben oder sammeln keine
persönlichen Daten. Wir von den Generalinspektor für den Schutz
personenbezogener Daten kontrolliert und es konnten keine etwaige
Mängel oder Unregelmäßigkeiten festgestellt werden. Uns miesfeld es,
das INDECT eine Bedrohung der bürgerlichen Freiheiten ist. Die
Europäische Union ist sehr empfindlich auf diesen Punkt. Es existiert
ein Rat für Ethik und Ethik Kommission, welche den Verlauf des
Projektes kontrollieren – alles verlaeuft optimal.
Inzwischen befassen wir uns auch mit dem Schutz der Privatsphäre. Das
AGH Team ist zusammen mit dem Partener der Universität Wuppertal weit
fortgeschritten bei der Erstellung von digitalen Wasserzeichen, die
eine Ueberblendung von bestimmten Elementen im einem Bild erlauben
z.B.: Gesichter oder Autoschilder sowie dem Datenschutz im Internet.
Mit einem anderen Teilnehmer des Projektes, der Madrider Universität
Carlos, arbeiten die Speziallisten des AGH an Quantenkryptographie zum
Schutz von Datenbanken auf einem Computer.
Woher also die Kontroverse und der starke Widerstand?
Prof. Dziech:
Die Versuchung das Projekt wie ein Überwachungssystem zu praesentieren war wohl für manche Menschen stärker als einzicht zur Wahrheit.
Im Rahmen des Projekt soll voraussichtlich ein Werkzeug zur Suche nach Kinderpornografie entstehen.
Prof. Dziech:
Der Prototyp, den wir schaffen, soll für die forensische
Analyse genutzt werden. Hat nichts damit zu tun – der Verfolgung von
einzelnen Computern wie einige behaupten. INACT ist entwickelt worden,
um der Polizei beim durchsuchen von geschuetzten Festplatten mit sehr
grossen Kapazitaeten, zu helfen. Die Sorftware fischt jene Bilder aus,
welche mit hoher Wahrscheinlichkeit kinderpornographiesche Merkmale
enthalten. Wir arbeiten auch an einer intelligenten Suche fuer
Gerichtsakten, welche die Rationalisierung und Beschleunigung der
Verfahren in der Justizverwaltung ermoeglichen soll.
Wissenschalftler arbeiten auch an Tools, welche helfen sollen bei dem Kampf gegen Terrorismus und Organhandel. Wird ihre Benutzung verbunden sein mit dem durchsuchen des Internets?
Prof. Dziech:
Wir sind an der Schaffung von Tools interessiert, welche
uns helfen sollen, bei der Aufklaerung von Bedrohungen mit Handel von
menschenlichen Organen. Unser Ziel waere es, den
Strafverfolgungsbehörden bei der identifizierung der Server, die das
handeln mit Organen zugaenglich machen, mit dem Ziel, in
Übereinstimmung mit dem Gesetz, weiter zu ermoeglichen. Wir müssen
betonen, dass unsere Werkzeuge nichts gemein haben, wie manchmal
behauptet wird, mit der Möglichkeit des eindringens in die Computer der
einzelnen Nutzer.
Werden alle Elemente von INDECT umgesetzt und erfordert das Aenderungen in der Gesetzgebung?
Prof. Dziech:
Denke, das INDECT etwas falsch implementiert ist. Das ist
ein Forschungsprojekt – Forschung, welche alle guten europäischen
Forschungszentren verbindet, mit dem Ziel der Entwicklung von neuen
Ansetzen welche der Sicherheit der Buerger dienen sollen. Das Ergebnis
wird fortschrittliche Software sein. Wir bieten neue Technologien und
Lösungsansetze, vielleicht sogar Prototypen. Wir beschaeftigen uns
nicht mit deren Implementierung. Ich glaube nicht, das ihre Verwendung
eine Aenderung im Gesetzt erforderlich macht, wie z.B.: staedtische
Ueberwachung ist heute vereinbar mit dem Gesetzt.
Wem werden die erarbeiteten Loesungsansetze/Loesungen , welche im Rahmen von INDECT enstanden sind, gehoeren?
Prof. Dziech:
INDECT ist ein reguläres Projekt der EU, eines von ueber
100 aktuell gefuehrten Projekten auf dem Gebiet der Sicherheit. Das
Projekt hat ein Budget von 15 Millionen Euro, davon 75 Prozent – fast
11 Millionen davon sind aus Mitteln, welche von der Europäischen
Kommission zur Verfügung gestellt wurden.
Die Eigentümer der Lösungen werden Partner des Projekts sein –
Universitäten und Unternehmen. Sie sind es, die entscheiden, es
jemanden zu uebergeben oder nicht.
Sind schon Stellen an der Einfuehrung der im Projekt vorbereiteten Loesungen interessiert?
Prof. Dziech:
Potenzielle Kunden sind Europol, die Polizei in Spanien, Lettland, Malta und Rumänien.
Wie ist und soll INDECT getestet werden?
Prof. Dziech:
Es muss noch einmal betonen werden, dass es kein
INDECT-System gibt. Es gibt das Projekt INDECT, indem es viele Themen
gibt die geloest werden muessen, auch im Bezug auf die Wissenschaft.
Einige Testergebnisse sind schon fertig in Form von funktionierenden
Prototypen, die darueber hinaus staendig verbessert werden. Die
endgültigen Ergebnisse der Forschung, in einigen Fällen getestet, zum
Beispiel ein System zur Ausblendung sensibler Teile eines Bildes (z.B.:
Gesichter) mit der Verwendung von digitalen Wasserzeichen. Die Tests
werden in der Regel auf dem Campus durchgeführt. Jeder Teilnemehr,
unterzeichnet eine Einwilligungserklärung, welche ihn berechtigt an der
Forschung teil zu nehmen. Es kann keine Rede davon sein, die Loesungen
anders zu testen z.B.: es gibt Geruechte, dass ein Teil dert Software
während der EURO 2012 getestet werden soll, sind völlig falsch – es
gibt keine derartigen Absichten.

M. Ehrenhauser: 2,5 Mio. Unterschriften gegen ACTA im EU-Parlament eingereicht | Martin Ehrenhauser | ots.at

Urheberrechtsreform dringend notwendig

 

Alex Wilks, Campaign Director von Avaaz.org,
reicht heute Nachmittag im Petitionsausschuss des EU-Parlaments 2,5
Millionen Unterschriften gegen das internationale Handelsabkommen
ACTA ein: “Erst die europaweiten Proteste führten zu einem Nach- und
Umdenken vieler Politiker. Sollte es zu einer Ablehnung von ACTA im
EU-Parlament kommen, ist dies großteils der Verdienst der
Zivilgesellschaft”, so der fraktionsfreie EU-Abgeordnete Martin
Ehrenhauser, der gleichzeitig mahnt, dass “der Einsatz für Freiheits-
und Bürgerrechte im Internet eine tägliche Auseinandersetzung weit
über ACTA hinaus bleiben muss, um erfolgreich zu sein.”

In diesem Zusammenhang und im Hinblick auf die Reform des
Urheberrechts in Österreich fordert Ehrenhauser ein grundlegendes
Umdenken: “Vor allem in Zeiten, in der die Grenze zwischen passiven
Empfängern und aktiven Sendern zunehmend verschwimmt, in denen etwa
rund 15 Prozent der Inhalte bei Youtube Mashups sind, ist ein
Kulturwandel im Bereich des Urheberrechts dringend notwendig. Eine
ausreichende und klare Sozialbindung für geistiges Eigentum, eine
Fair-Use-Bestimmung für ganz Europa und mehr Anreizsysteme, etwa für
CC-Lizenzen bei nicht-kommerziellen und öffentlich geförderten
Gütern, sollte dringend umgesetzt werden”, so Ehrenhauser.

Hinweis: Die zum Ausdruck gebrachten Meinungen liegen in der
alleinigen Verantwortung der jeweiligen Verfasser und geben nicht
unbedingt den offiziellen Standpunkt des Europäischen Parlaments
wieder.

OTS-Originaltext Presseaussendung unter ausschließlicher inhaltlicher Verantwortung des Aussenders.
OTS0097 2012-05-08 11:00 081100 Mai 12 NEF0007 0222

via M. Ehrenhauser: 2,5 Mio. Unterschriften gegen ACTA im EU-Parlament eingereicht | Martin Ehrenhauser | ots.at.

5.000 Deutsche wollen gegen Dauer-“Rettungsschirm” ESM klagen | Telepolis

Der Verein Mehr Demokratie kritisiert “Demokratieabbau im Zeichen der Schuldenbekämpfung” und fordert eine Volksabstimmung

5.000 Deutsche wollen gegen Dauer-“Rettungsschirm” ESM klagen | Telepolis.

Bundesbank kritisiert Ausgestaltung des Rettungsfonds ESM

Bundesbank kritisiert Ausgestaltung des Rettungsfonds ESM.

Deutsche Abgeordnete sollen über ESM mitbestimmen | DerWesten

Da der Vertrag über den Rettungsschirm am 1. Juli in Kraft treten soll, ist aber eine Abstimmung vor der Sommerpause notwendig.

Deutsche Abgeordnete sollen über ESM mitbestimmen | DerWesten.

Ablehnung des ESM-Vertrags – Initiative #3073 – LiquidFeedback (Piratenpartei Deutschland) <<piratenpartei.de

Letzter Autor [nicht öffentlich] am 2012-05-08 12:53:01

Nach Auffassung der PIRATEN verstößt der ESM-Vertrag gegen die im Grundgesetz verankerten fundamentalen Rechtsprinzipien und Grundsätze einer demokratischen Staatsordnung wie den Parlamentsvorbehalt und das Rechtsstaatsprinzip sowie gegen die Transparenz-Grundsätze der Piratenpartei.

Die PIRATEN kritisieren insbesondere das intransparente und voreingenommene Zustandekommen des Vertrages. Optionen, die nicht eine Rettung des Finanzsektors vor größeren Ausfällen risikoreicher Investments vorsahen, standen durch die Einbeziehung der Finanzlobby in die Vertragsgestaltung von vornherein nicht auf der Agenda.

Die vom Steuerzahler im schlimmsten Falle zu tragenden Verpflichtungen durch den ESM (plus EFSF plus erstes Griechenland-Rettungspaket) betragen einen Umfang, der nach Ansicht der Piratenpartei nicht alleine vom Bundestag legitimiert werden kann. Wir fordern daher einen Volksentscheid in Deutschland über den ESM. Sollte es dazu nicht kommen, fordert die Piratenpartei aber zumindest eine öffentliche Anhörung über den ESM-Vertrag im deutschen Bundestag – insbesondere mit Kritikern des Vertrags. Weiterhin muss der Vertragstext allen Parlamentariern im endgültigen Wortlaut auf Deutsch mindestens zwei Wochen vor der abschließenden Beschlussfassung vorliegen, damit jedem Mandatsträger eine eingehende Prüfung und Beratung möglich ist.

Begründung:

Zustimmung nach umfangreicher Diskussion durch:

1. Landesparteitag NRW
2. bayerische FG-Wirtschaft
3. AG-Geldordnung+Finanzpolitik

Zeitplan (warum wir schnell ein Meinungsbild brauchen):

07.03.12 – Kabinettsbeschluss über Regierungsentwurf
20.03.12 – Koalitionsbeschluss
29.03.12 – Bundestag, 1. Lesung
30.03.12 – Zuleitung Bundesrat
26.04.12 – 1. Beratung BR
07.05.12 – Anhörung im BT-Haushaltsausschuss
23.05.12 – Abschließende Beratung im BT-Haushaltsausschuss
25.05.12 – Bundestag, 2./3. Lesung
31.05.12 – Beratung im BR-Finanzausschuss
15.06.12 – 2. Beratung Bundesrat
Der ESM-Vertrag verstößt gegen den Parlamentsvorbehalt, da alle Entscheidungen von einem demokratisch nicht legitimierten Gremium getroffen werden. Das Rechtsstaatsprinzip wiederum bindet grundsätzlich jede Staatsgewalt an Recht und Gesetz und garantiert damit Menschenwürde, Freiheit und Rechtssicherheit. Indem die Organe des ESM eine fast unbegrenzte Immunität vor der Gerichtsbarkeit und vor Maßnahmen der Exekutive genießen, wird der ESM unbeschränkt über Recht und Gesetz gestellt. Sowohl der Gouverneursrat als auch die Mitglieder des Direktoriums des ESM sind jeder Form der Einflussnahme durch die nationalen und europäischen Volksvertretungen, z.B. Bundestag und Europaparlament, entzogen. Eine Kontrolle der Maßnahmen des ESM im Rahmen der bewilligten Finanzmittel durch die Legislative ist damit unmöglich geworden.

Der ESM kann die Hintergründe und Details von Entscheidungen und die Effizienz seiner Maßnahmen nach eigenem Ermessen geheim halten und ist nur zu einer rein finanziellen Rechenschaft verpflichtet. Dadurch verstößt er gegen die von der Piratenpartei geforderte Transparenz staatlicher Organisationen, denn diese sind gegenüber den Bürgern umfassend berichts- und rechenschaftspflichtig. Dieser Transparenz-Verstoß wiegt umso schwerer angesichts der umfassenden Ermächtigungen und Finanzmittel des ESM selbst.

via Ablehnung des ESM-Vertrags – Initiative #3073 – LiquidFeedback (Piratenpartei Deutschland).

Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Deutschland

Die Quadratur des Kraiss: Unbemerkt von der Öffentlichkeit | sicherheit.info

Die Quadratur des Kraiss: Unbemerkt von der Öffentlichkeit | sicherheit.info.

Meine politische Meinung zu Fragen der Gegenwart: Piratenpartei NRW lehnt ESM-Vertrag einstimmig ab!

Endlich haben wir etwas, was man als Parteimeinung werten kann, zu dem ESM Monster. Ja Monster, wenn wegen dieses Vertragswerk des Europäischen Stabilitäts Mechanismus von den allgemein als Staats tragend angesehen Parteien CDU, SPD und FDP das Rederecht im Bundestag beschnitten werden soll, dann ist diese Bezeichnung durchaus Angebracht.

Auf ihrem Landesparteitag am 14. und 15. April hat die Piratenpartei Nordrhein-Westfalen das Positionspapier 05 (Wirtschaft und Finanzen) mit dem Antragstitel “Ablehnung des ESM-Vertragseinstimmig angenommen. Nochmal, weil es so schön ist EINSTIMMIG! Und das bei dem Piraten typischen Diskussionseifer. Endlich kann man das nur sagen, es war überfällig. Der Beschluss der Piraten NRW lautet wie folgt:

Antragstext

Nach Auffassung der Piratenpartei NRW verstößt der ESM-Vertrag gegen die im Grundgesetz verankerten fundamentalen Rechtsprinzipien und Grundsätze einer demokratischen Staatsordnung wie den Parlamentsvorbehalt und das Rechtsstaatsprinzip sowie gegen die Transparenz-Grundsätze der Piratenpartei. Zudem ist der ESM nicht geeignet die grundlegenden Solvenzprobleme sowie die Leistungs- und Zahlungsbilanzdefizite einiger Euroländer in den Griff zu bekommen.

Die Piratenpartei NRW kritisiert insbesondere das intransparente und voreingenommene Zustandekommen des Vertrages. Optionen, die nicht eine Rettung des Finanzsektors vor größeren Ausfällen risikoreicher Investments vorsahen, standen durch die Einbeziehung der Finanzlobby in die Vertragsgestaltung von vornherein nicht auf der Agenda.

Die vom Steuerzahler im schlimmsten Falle zu tragenden Verpflichtungen durch den ESM (plus EFSF plus erstes Griechenland-Rettungspaket) betragen einen Umfang, der nach Ansicht der Piratenpartei nicht alleine vom Bundestag legitimiert werden kann. Wir fordern daher einen Volksentscheid in Deutschland über den ESM. Sollte es dazu nicht kommen, fordert die Piratenpartei NRW aber zumindest eine öffentliche Anhörung über den ESM-Vertrag im deutschen Bundestag – insbesondere mit Kritikern des Vertrags. Weiterhin muss der Vertragstext allen Parlamentariern im endgültigen Wortlaut auf Deutsch mindestens zwei Wochen vor der abschließenden Beschlussfassung vorliegen, damit jedem Mandatsträger eine eingehende Prüfung und Beratung möglich ist.

Begründung

Der ESM-Vertrag verstößt gegen den Parlamentsvorbehalt, da alle Entscheidungen von einem demokratisch nicht legitimierten Gremium getroffen werden. Das Rechtsstaatsprinzip wiederum bindet grundsätzlich jede Staatsgewalt an Recht und Gesetz und garantiert damit Menschenwürde, Freiheit und Rechtssicherheit. Indem die Organe des ESM eine fast unbegrenzte Immunität vor der Gerichtsbarkeit und vor Maßnahmen der Exekutive genießen, wird der ESM unbeschränkt über Recht und Gesetz gestellt. Sowohl der Gouverneursrat als auch die Mitglieder des Direktoriums des ESM sind jeder Form der Einflussnahme durch die nationalen und europäischen Volksvertretungen, z.B. Bundestag und Europaparlament, entzogen. Eine Kontrolle der Maßnahmen des ESM im Rahmen der bewilligten Finanzmittel durch die Legislative ist damit unmöglich geworden.

Der ESM kann die Hintergründe und Details von Entscheidungen und die Effizienz seiner Maßnahmen nach eigenem Ermessen geheim halten und ist nur zu einer rein finanziellen Rechenschaft verpflichtet. Dadurch verstößt er gegen die von der Piratenpartei geforderte Transparenz staatlicher Organisationen, denn diese sind gegenüber den Bürgern umfassend berichts- und rechenschaftspflichtig. Dieser Transparenz-Verstoß wiegt umso schwerer angesichts der umfassenden Ermächtigungen und Finanzmittel des ESM selbst.

Die Piratenpartei NRW ist der Auffassung, dass es sich bei der sogenannten „Euro-Krise“ um ein grundsätzliches Strukturproblem des Eurosystems handelt und dass die akuten Solvenzprobleme einiger Euro-Länder in den meisten Fällen nicht durch ein Fehlverhalten der jeweiligen Regierungen ausgelöst wurden. Über lange Zeit wurden die strukturellen Unterschiede zwischen den verschiedenen Volkswirtschaften Europas ignoriert. Weder diese strukturellen Schwierigkeiten noch die systemimmanente Instabilität des Eurosystems werden durch den ESM abgemildert.

Dem kann ich mich nur Voll und Ganz anschließen. Ich frage mich nur, warum dieser Text nicht bei der B-Zeitung auf Seite eins gelandet ist. Denn es ist eine ganz klare Kante gegen die Politik der anderen Parteien. Jedes Presseorgan, das für sich in Anspruch nimmt die Politische Diskussion zu begleiten, müsste dieses Aufgreifen. Offensichtlich ist die Redeverbot Koalition weit größer als die im Parlament vorhandene sprichwörtliche Spitze des Eisberges.

Jetzt gilt es schnell Kompetenz zusammen zuziehen, um als angehende genuine Europäische Partei ein Alternativkonzept zur Lösung der €-Frage zu erstellen, das glaubwürdig und wirksam ist. Das ein Weg in Abgrund führt zu erkennen ist das eine, wenn aber Gefahr im Verzug ist, bedarf es auch eines anderen Auswegs. Denn wir Piraten sind überzeugte demokratische Europäer (Protokoll der Annahme).

Ich selbst habe zu dem Thema Vermeidung von Staats Schuldenkrisen hier schon mal was Aufgesetzt zur Frage der Prävention, und hier etwas zur Frage der Krisenintervention.

via Meine politische Meinung zu Fragen der Gegenwart: Piratenpartei NRW lehnt ESM-Vertrag einstimmig ab!.

Mehr Demokratie e.V.: Bereits 5.000 Menschen wollen vor dem Bundesverfassungsgericht klagen

Mehr Demokratie e.V.: Bereits 5.000 Menschen wollen vor dem Bundesverfassungsgericht klagen.

Laschet will große Koalition, um Videoüberwachung auszubauen | DerWesten

Laschet will große Koalition, um Videoüberwachung auszubauen | DerWesten.

«Schlimmste Erinnerungen an einen orwellschen Überwachungsapparat», – News Digital: Internet – tagesanzeiger.ch

«Schlimmste Erinnerungen an einen orwellschen Überwachungsapparat», – News Digital: Internet – tagesanzeiger.ch.

Meine Lieblingspassagen aus dem ESM :) –> 20120202-ESM-Vertrag,templateId=raw,property=publicationFile.pdf (application/pdf-Objekt)

HIER den ganzen Kothaufen lesen, der direkte Weg in die legale Diktatur juhu 🙂

meine Lieblingspassagen aus dem ESM 🙂 und fang bei Artikel 32 an, das ist mein Lieblingsartikel

Der ESM besitzt volle Rechtspersönlichkeit; er besitzt die uneingeschränkte Rechts- und Geschäftsfähigkeit,
a) bewegliches und unbewegliches Vermögen zu erwerben und zu veräußern,
b) Verträge abzuschließen,
c) Partei in Gerichtsverfahren zu sein und
d) ein Sitzabkommen und/oder Protokolle zu unterzeichnen, soweit dies notwendig ist, um
sicherzustellen, dass sein Rechtsstatus und seine Vorrechte und Befreiungen anerkannt und
durchgesetzt werden.

Der ESM, sein Eigentum, seine Mittelausstattung und seine Vermögenswerte genießen
unabhängig davon, wo und in wessen Besitz sie sich befinden, Immunität von gerichtlichen
Verfahren jeder Art, es sei denn, der ESM verzichtet für ein Gerichtsverfahren oder in den Klauseln
eines Vertrags, etwa in der Dokumentation der Finanzierungsinstrumente, ausdrücklich auf seine
Immunität.

Das Eigentum, die Mittelausstattung und die Vermögenswerte des ESM genießen unabhängig
davon, wo und in wessen Besitz sie sich befinden, Immunität von Durchsuchung, Beschlagnahme,
Einziehung, Enteignung und jeder sonstigen Form des Zugriffs durch vollziehende, gerichtliche,
administrative oder gesetzgeberische Maßnahmen.

Soweit dies zur Durchführung der in diesem Vertrag vorgesehenen Tätigkeiten notwendig ist, sind das gesamte Eigentum, die gesamte Mittelausstattung und alle Vermögenswerte des ESM von Beschränkungen, Verwaltungsvorschriften, Kontrollen und Moratorien jeder Art befreit.

Der ESM ist von jeglicher Zulassungs- oder Lizenzierungspflicht, die nach dem Recht eines ESM-Mitglieds für Kreditinstitute, Finanzdienstleistungsunternehmen oder sonstige der Zulassungs- oder Lizenzierungspflicht sowie der Regulierung unterliegende Unternehmen gilt, befreit.

Jedes ESM-Mitglied trifft unverzüglich alle Maßnahmen, die erforderlich sind, um diesen Artikel in seinem eigenen Recht in Kraft zu setzen, und unterrichtet den ESM entsprechend.

Kurz zusammen gefasst:

Der ESM darf ALLES und muss NICHTS!

Er darf auch NICHT kontrolliert oder reguliert oder lizenziert werden, auch nich von bestehenden Regulierungen, oder Verpflichtugnen…

Der ESM ist voll Geschäfts- und Gerichtsfähig, kann also jederzeit auch Klagen einreichen – im Gegenzug ist der ESM SELBST aber VÖLLIG UNKLAGBAR.

ES DÜRFEN KEINERLEI BESCHLAGNAHMUNGEN ODER DURCHSUCHUNGEN DURCHGEFÜHRT WERDEN UND KANN GENERELL UNTER AUSSCHLUSS DER ÖFFENTLICHKEIT AGIEREN

Und wenn das mit den Gesetzen eines Staates nicht konform geht, müssen diese eben angepasst werden!

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Wer lesen kann ist klar im Vorteil – Jenny´s Blog

Link zur Endfassung des ESM-Vertrags  (PDF)

GANZEN Text HIER lesen

Wer lesen kann ist klar im Vorteil – Jenny´s Blog.

Ratssitzung in Barcelona: 8000 Polizisten schützen EZB-Direktoren – Konjunktur – Politik – Handelsblatt

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