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Anonymous Claims Takedown of Several Vatican Websites ››PCMag.com
Anonymous hackers on Wednesday claimed to have taken down several Vatican websites run by the Catholic Church to protest the “corrupt Roman Apostolic Church.” The hacking attacks on http://www.vatican.va and other sites came the day after several alleged members of the Anonymous-associated hacking group LulzSec were charged by U.S. authorities and it was revealed that LulzSec’s leader had been an FBI informant.
“Anonymous decided today to besiege your site in response to the doctrine, to the liturgies, to the absurd and anachronistic concepts that your for-profit organization spreads around the world,” the hackers said in an Italian-language statement reported by the AFP. “This attack is not against the Christian religion or the faithful around the world but against the corrupt Roman Apostolic Church.”
The YourAnonNews twitter feed claimed the Vatican attack was carried out for laughs, or “[f]or the pure, simple lulz, no other reason.”
Anonymous was reportedly behind a failed attack on Vatican websites last August. Last month, security firm Imperva analyzed how that attack was carried out over about 25 days, with the bulk of the hacktivists’ time spent drumming up support for the operation, followed by attempts over a few days to use hacking tools to sniff out and exploit vulnerabilities in a Vatican-run ecommerce site.
Meanwhile, late on Tuesday hackers associated with LulzSec took down and defaced more than 25 websites belonging to Panda Security, claiming the security firm had been “earning money working with Law Enforcement to lurk and snitch on anonymous activists.”
The Panda Security attack, which occurred overnight, appears to have been revenge for the FBI’s high-profile bust of six hackers associated with Anonymous and LulzSec on charges related to cyber attacks on high-profile targets like Fox, Sony Pictures, Stratfor, and more.
According to Fox News, the hackers were brought down by one of their own. Hector Xavier Monsegur, who goes by the name “Sabu” online, cooperated with the government for months after being uncovered last June.
The FBI charged five individuals in the U.S. and abroad with computer hacking, while Monsegur pled guilty to 12 counts of computer hacking, conspiracies, and other crimes.
The feds charged Ryan Ackroyd (aka kayla), Jake Davis (aka topiary or atopiary), Darren Martyn (aka pwnsauce, raepsauce, or networkkitten), and Donncha O’Cearrbhail (aka palladium) in Manhattan Federal Court with computer hacking conspiracy for the hacks of Fox, Sony Pictures, and PBS.
Jeremy Hammond (aka yohoho, tylerknowsthis, or crediblethreat), meanwhile, was arrested yesterday in Chicago and charged with crimes relating to the December 2011 hack of Stratfor.
Chloe Albanesius and Mark Hachman contributed to this report.
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Wer kontrolliert die EFSA? ››GeN
it der Gründung der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit sollten Lebensmittelskandale wie BSE vermieden oder möglichst früh erkannt werden. Zwei Jahre nachdem die EFSA ihre Arbeit aufgenommen hat, scheint von diesen hehren Idealen nichts mehr übrig geblieben zu sein.
Eine zentrale Funktion erhielt die EFSA durch die Risikobewertung von Zulassungsanträgen für Pflanzenschutzmittel, Lebens- und Futtermittelzusatzstoffe, GVO (gentechnisch veränderte Organismen) und andere.
EFSA ist nicht gleich EFSA
Im Mai 2003 hat die EFSA ihre operative Tätigkeit aufgenommen und seitdem zum Beispiel im Bereich der Frühwarnung von Schadstoffbelastungen sehr gute Arbeit geleistet. Doch EFSA ist nicht gleich EFSA. Die EFSA ist in 8 so genannte scientific panels (wissenschaftliche Gremien) unterteilt.
Das EFSA GVO-Panel führt die Risikoabschätzung bei Anträgen auf Zulassung eines GVOs durch und gibt darüber ein Gutachten heraus. Fällt ein Gutachten positiv aus (das heißt der GVO wird als sicher für den Verzehr als Futtermittel, als Lebensmittel angesehen), so schlägt die EU-Kommission den Mitgliedstaaten die Zulassung des GVOs vor. Die Mitgliedstaaten können nur mit qualifizierter Mehrheit (das sind fast drei Viertel der Stimmen im Ministerrat) einen Zulassungsvorschlag der Kommission ablehnen. Kommt diese Mehrheit nicht zustande, wird der “Ball” im Zulassungsverfahren an die Kommission zurück gespielt. Dies führt zu der bemerkenswerten Situation, dass die Kommission dann, auf Basis des ursprünglichen Gutachtens der EFSA, den GVO als Lebensmittel und Futtermittel zulässt, auch wenn die einfache Mehrheit der Mitgliedstaaten gegen eine Zulassung war. So geschehen zum Beispiel mit dem Genmais NK603 von Monsanto. Die Erfahrung zeigt, dass jedes positive EFSA-Gutachten letztlich zur Zulassung des GVOs führt.
Was macht das EFSA GVO-Panel?
Die Arbeit des EFSA GVO-Panels ist weit von den Zielen einer Vermeidung oder Früherkennung von Lebensmittelrisiken entfernt. Dies ist für den Insider auch nicht verwunderlich, wurden doch fast ausschließlich jene Experten in das Panel nominiert, die bei den wissenschaftlichen Konferenzen der letzten Jahre ganz besonders durch die Gentechnik befürwortende Statements und Studien aufgefallen sind.
Wissenschaft kann heute alles beweisen, es hängt nur von der Wahl der Methode und einer entsprechenden großzügigen Interpretation der Daten ab. Nur Insider der Szene können erkennen, ob der erbrachte Beweis für die Sicherheit eines GVOs und die dafür verwendete Methode in einem direkten Zusammenhang stehen oder nicht. Für den Außenstehenden bleibt nur ein Expertenstreit, bei dem die Orientierung schwer fällt. Dennoch soll hier versucht werden, zumindest die wesentlichsten Mängel der Risikobewertung durch die EFSA aufzuzeigen und zu erklären.
Mängel in der Risikobewertung
Die EFSA bewertet Risiken von GVOs anhand des Prinzips der Substantiellen Äquivalenz. Das heißt, es werden der GVO und seine konventionelle Ausgangssorte auf eine Vielzahl von Inhaltsstoffen (wie zum Beispiel Aminosäuren, Proteine, Aschegehalt) untersucht. Wenn die Inhaltsstoff-Zusammensetzung der gv-Pflanze und der konventionellen Sorte gleich sind, so wird kein Risiko gesehen. In der Präambel der EU-Verordnung 1829/2003 über gentechnisch veränderte Lebens- und Futtermittel heißt es unmissverständlich: “Zwar ist die wesentliche Gleichwertigkeit [Substantielle Äquivalenz – substantial equivalence] ein entscheidender Schritt bei der Sicherheitsprüfung genetisch veränderter Lebensmittel, stellt aber keine eigentliche Sicherheitsprüfung dar”. Dagegen schreibt die EFSA in ihren Leitlinien zur Risikoabschätzung (1): “Die Sicherheits-Abschätzung gentechnisch veränderter Organismen umfasst zwei Schritte. Eine vergleichende Analyse um Unterschiede zu identifizieren. Dieser folgt eine Abschätzung der Folgen dieser Unterschiede für die Umwelt, für die Lebens- und Futtermittel-Sicherheit und den Nährwert. Dabei werden beabsichtigte und nicht-beabsichtigte Effekte berücksichtigt.” Weiter heißt es dort: “Die Ergebnisse dieser [im Rahmen der Untersuchungen zur wesentlichen Gleichwertigkeit] vergleichenden Analysen gestalten den zweiten Schritt der Abschätzung”.(2) Das bedeutet, der Prüfung auf die wesentliche Gleichwertigkeit kommt eine Art Schleusenfunktion bei der Risikoabschätzung gentechnisch veränderter Pflanzen und ihrer Verwendung in Lebens- und Futtermitteln zu. Darüber hinaus werden noch Sequenzanalysen des eingeführten Proteins und Futterverwertungsstudien durchgeführt. Die Sinnhaftigkeit von Sequenzvergleichen zur Identifikation von allergenen oder toxischen Substanzen wurde bereits von Dr. Valenta (Allergologe an der medizinischen Fakultät der Uni Wien) in Frage gestellt. Demnach kann der Nachweis fehlender Sequenzidentität mit bekannten Allergenen nicht als Beleg für das Fehlen eines Allergiepotentials dienen. Diese Erkenntnis wird jedoch von der EFSA bislang ignoriert. An dieser Stelle sei bemerkt, dass die EFSA nur Dokumente überprüft, eigene Laboruntersuchungen werden nicht durchgeführt. Die Tests werden von den antragstellenden Firmen selbst gemacht.
Futterverwertungsstudien werden mit landwirtschaftlichen Nutztieren durchgeführt, wobei keine toxikologischen Parameter wie Gewichte der Organe, Blutbild, Gewebsveränderungen untersucht werden. Bei diesen Studien werden Gewichtszunahmen der Tiere, Anteil des Muskelfleisches und andere landwirtschaftlich relevante Daten erhoben. Im Grunde geht es darum, zu erkennen, ob das Futter aus transgenen Pflanzen das Leistungspotential der Nutztiere verringert, wodurch die Vermarktungschancen des Produktes geschmälert würden. Die Versuche sind von kurzer Dauer und ohne toxikologische Relevanz, wie auch die Antragsteller vermerken. Sie dienen als Nachweis der Substantiellen Äquivalenz des gentechnischen Futtermittels mit einem konventionellen Futtermittel.
Zur weiteren Absicherung werden in letzter Zeit auch 90-Tage-Fütterungstests mit Ratten durchgeführt. Hier werden die Effekte der GVO-Variante, einer Kontrollvariante sowie sechs weiterer Referenzvarianten auf Leber, Niere, Blut usw. miteinander verglichen.
Die Kritik an der Arbeit der EFSA betrifft die falsche Methodenwahl, ein wissenschaftlich nicht sauberes Methodendesign sowie die kreative Form der Dateninterpretation. Dies soll im Folgenden näher erklärt werden.
Langzeitrisiken werden nicht untersucht!
Die EFSA ist gemäß der EU-Verordnung 178/2002 verpflichtet, Langzeitrisiken und Risiken auf zukünftige Generationen zu erfassen. Mit einer chemischen Analyse kann man nur sagen, ob die Inhaltstoffzusammensetzung – wohlgemerkt nur im Groben – stimmt oder nicht. Die toxikologische Sicherheit der Pflanze lässt sich damit nicht beweisen.
Die durchgeführten 90-Tage-Tests bei Ratten sind so genannte subchronische Studien, mit denen Kurzzeiteffekte, jedoch keine Langzeitwirkungen (wie zum Beispiel der Einfluss auf das Immunsystem oder das Potential Krebs auszulösen) festgestellt werden können. Bei Pflanzenschutzmitteln sind zu dieser Abschätzung 720-Tage-Tests vorgesehen, doch diese werden bei GVOs nicht durchgeführt. Auch um die Sicht des Tierschutzes zu berücksichtigen, sollte man auf Kurzzeit- und subchronische Studien verzichten und lediglich Langzeittests durchführen. Diese sollten bis zum natürlichen Ableben der Tiere durchgeführt werden (bei Ratten bis zu 4 Jahre).
Schon Kurzzeit-Untersuchungen zeigen Nachteile
Obwohl die EFSA falsche Methoden zur Abschätzung von Langzeitrisken anwendet, zeigen sich auch schon bei den Kurzzeituntersuchungen, dass GVOs Nachteile für den tierischen und deshalb wahrscheinlich auch für den menschlichen Organismus haben. So wurden in bisher allen 90-Tage-Tests (NK603, Mon 863) statistisch signifikante Abweichungen zwischen den gv-Pflanzen und ihren Kontrollvarianten – den so genannten isogenen Linien – in einem oder mehreren Parametern gefunden. Verschiedene Organe der Versuchstiere waren betroffen, zum Beispiel wiesen Nieren veränderte Gewichte auf, Blutwerte oder Zellen des Immunsystems wurden verändert gefunden.
Durch das gewählte Design, bei dem der GVO mit sechs anderen – konventionellen – Sorten verglichen wird, sind die Ergebnisse nicht immer statistisch signifikant. Durch die relative Vielzahl an untersuchten Pflanzen, kommt es zu einer breiten Verteilung der Werte, in der sich Unterschiede verstecken können. Dieser Gefahr könnte begegnet werden, wenn – zum Beispiel – drei konventionelle und drei gv- Sorten verglichen würden. Dann wäre die Wahrscheinlichkeit, dass GVO-typische Unterschiede in einer Art Rauschen versteckt blieben, weniger groß. In jenen Fällen, in denen statistisch signifikante Unterschiede dennoch nicht in der großen Referenzgruppe versteckt werden konnten, wurden die Daten von den Mitgliedern des EFSA-Panels sehr großzügig und sehr kreativ interpretiert. Zum Beispiel mit den Formulierungen “keine konsistenten Unterschiede”, “keine biologische Signifikanz” oder “Unterschiede durch Artefakte ausgelöst” (“no consistent differences”, “no biological significance”, “artifactual differences” – aus den EFSA Gutachten zu NK603 und Mon 863). Mit diesen falschen Methoden, dem eigenwilligen Design und der kreativen Form der Dateninterpretation konnte die EFSA bisher immer ihren Schluss untermauern, dass ein GVO sicher sei.
Unsicherheiten werden ignoriert!
Doch die Kritik an der Risikoabschätzung von GVOs geht über die Interpretation der Daten hinaus. Gemäß der Entscheidung 2002/623 der Europäischen Kommission ist die EFSA auch verpflichtet, Unsicherheiten in der Risikoabschätzung zu identifizieren und diese offen zu kommunizieren. Angesichts der beschriebenen Methoden, die passender als Tricks bezeichnet werden müssten, ist es nicht verwunderlich, dass die EFSA die Unsicherheiten in der Risikobewertung als solcher vollständig ignoriert.
Lehren aus dem Human-Genom-Projekt
Gerade die vielen Überraschungen, die die beteiligte Wissenschaft im Verlauf des Human Genom Projekt erlebt hat, haben gezeigt, dass wir offensichtlich das Geheimnis der DNA nur höchst unvollständig gelüftet haben. Der Mensch hat, wie 2004 offenbar wurde, lediglich etwa 20.000 bis 25.000 Gene. Reis besitzt zirka 50.000 Gene, einfachste Pflanzen wie Arabidopsis (Ackerschmalwand) haben 28.000 Gene. Die Komplexität des Menschen kann nicht durch die Anzahl seiner Gene erklärt werden. Im Gegensatz zu anderen Arten hat der Mensch ausgesprochen viel “Genmüll”, das heißt DNA-Abschnitte, die für keine Proteine codieren. Jahrelang hat man diese Abschnitte als junk-(Müll-)DNA bezeichnet. Heute sagt man dazu “nicht codierende Sequenzen” und man vermutet darin viele lebenswichtige regulatorische Funktionen, von denen einige bereits beschrieben werden konnten.
Eric Neuman (Vizepräsident der US-amerikanischen Firma Bioinformatics) sagte einmal treffend: “Wir haben ein sehr begrenztes Verständnis, was in einer Zelle abläuft. Man kann das ganze Genom kennen und doch weniger als ein Prozent von dem verstehen, was in der Zelle passiert”.
Risikoforschung kann niemals besser sein als die Grundlagenforschung. Lücken in der Grundlagenforschung sind immer auch Lücken in der Risikoforschung. Es fragt sich, ob bei diesem geringen Kenntnistand und 99 % wissenschaftlicher Unsicherheit überhaupt eine verlässliche Risikoabschätzung möglich ist.
Nur eine Antwort: Sicher!
Für die EFSA gibt es solche Fragen nicht, es gibt für sie nur eine Antwort: “Der GVO ist sicher”. Dies hat sie bisher bei allen überprüften GVOs festgestellt. Dass ein Wissenschaftler des EFSA GVO-Panel direkte Kontakte zur Industrie hat und zwei weitere in einem Werbefilm von Monsanto aufgetreten sind, dient lediglich der Abrundung des Bildes. Die Dunkelziffer an Kontakten zwischen EFSA-Mitarbeitern und Industrie ist möglicherweise noch höher, der Nachweis jedoch außerordentlich schwierig.
EFSA – Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit
Bevor die EU-Kommission (…) über einen Antrag entscheidet, holt sie eine Stellungnahme der Europäischen Lebensmittelbehörde (EFSA) ein. Auch wenn diese Stellungnahme keinen verpflichtenden Charakter hat, weicht die EU-Kommission in der Praxis nicht von der Meinung der EFSA ab (…). Damit erhält die EFSA eine zentrale Rolle in den Genehmigungsverfahren. Die EFSA besteht aus acht wissenschaftlichen Gremien, die jeweils für einen Aspekt der Lebensmittelsicherheit zuständig sind. Die Mitglieder der Gremien werden vom Verwaltungsrat der EFSA ernannt. Die Mitglieder des Verwaltungsrats wiederum werden vom Ministerrat in Abstimmung mit dem EU-Parlament gewählt. Das wissenschaftliche Gremium, das für gentechnisch veränderte Organismen zuständig ist, setzt sich aus 21 Mitgliedern zusammen. Zur Zeit sitzen 18 Männer und 3 Frauen im so genannten “GMO-Panel”. Sie vertreten dabei die folgenden Disziplinen: Agronomie, Toxikologie, Genetik, Pflanzenökologie, Populationsbiologie, Virologie, Biotechnologie, Molekularbiologie, Bodenökologie, Mikrobiologie und Tierphysiologie (…). 14 der Wissenschaftler sind zusätzlich noch Mitglied in anderen nationalen oder internationalen Biosicherheitsgremien, wobei acht in einem EU-Mitgliedstaat mit der Risikoabschätzung transgener Pflanzen beschäftigt sind. Da letztere doppelt an der Entscheidung beteiligt sein könnten, müssen sie sich im GMO-Panel oft enthalten. Wissenschaftliche Ausschüsse, die mit der Auswertung vertraulicher Informationen aus der Industrie beauftragt sind, sollten sich aus unabhängigen, mit den aktuellen Entwicklungen vertrauten Experten aller relevanten Disziplinen zusammensetzen. Diese Bedingungen erfüllt das GMO-Panel nur bedingt. Die öffentliche Debatte um transgene Pflanzen zeigt, dass die herrschende Kontroverse unter anderem auf zwei unterschiedliche naturwissenschaftliche Betrachtungsweisen der Natur zurückgeführt werden kann: Die eine befasst sich mit der Komplexität, Vernetzung und fehlenden Vorhersagbarkeit, die andere hingegen mit der Kontrolle bestimmter Eigenschaften von Organismen. Diese unterschiedlichen Sichtweisen bilden zwei verschiedene Schulen der Naturwissenschaften ab – die Ökologie und die Molekularbiologie. Wie die beiden Schulen im GMO-Panel vertreten sind, zeigt die institutionelle Zugehörigkeit seiner Mitglieder: Die Disziplinen Toxikologie, Biotechnologie und Molekularbiologie sind gut vertreten, Expertise im Bereich der Ökologie ist jedoch vergleichsweise spärlich vorhanden. Zu den untervertretenen oder gänzlich fehlenden Disziplinen gehören: Biodiversitätsforschung, Naturschutz, Ökosystemforschung, Invasionsbiologie, Populationsbiologie und -genetik sowie Landschaftsökologie. Wichtige Perspektiven und Problemdefinitionen bleiben somit unberücksichtigt. Wenn die genannten Disziplinen fehlen oder untervertreten sind, bleibt das GMO-Panel befangen, da es einer der beiden Seiten der Debatte um transgene Pflanzen den Vorzug gibt.
Quelle: Benno Vogel (2005): Agrogentechnik & Naturschutz – Auswirkungen des Anbaus von gentechnisch veränderten Pflanzen auf die biologische Vielfalt. Bericht für den Naturschutzbund Deutschland e.V.. Mit umfangreicher Literaturliste im Netz unter: http://www.nabu.de.
Monsanto und Mon 863
In den letzten Wochen wurden zum wiederholten Male Stimmen laut, die forderten, dass der US-amerikanische Konzern Monsanto einerseits weitere Untersuchungen zu dem gentechnisch veränderten (gv) Mais mit dem Kürzel Mon 863 bereitstellen, aber vor allem das Untersuchungs-Dossier zum Zulassungsantrag veröffentlichen soll. Wesentliche Teile des Dossiers sind als “geheime Geschäftsinformation” für die Öffentlichkeit nicht zugänglich.
Der Zulassungsantrag für den gv-Mais war im Jahre 2002 bei der – damals zuständigen – deutschen Behörde, dem Robert Koch Institut (RKI) zur Genehmigung eingereicht worden.(1) Das RKI hatte den Antrag Monsantos mit einem positiven Votum an die Kommission weitergeben, die ihn ihrerseits an die anderen Mitgliedsstaaten der Union weiterreichte. Die Mitgliedstaaten konnten ihrerseits Kommentare abgeben, die von der EFSA gesammelt und abschließend bewertet wurden. Prekärerweise hat eine andere deutsche Behörde, das – mittlerweile stärker an dem Zulassungsverfahren beteiligte – Bundesamt für Naturschutz (BfN), im letzten Jahr eine Art Revision der Einschätzung des RKI veranlasst. Das BfN beauftragte den bekannten ungarisch-britischen Forscher Arpad Pusztai mit der Revision, dessen Stellungnahme ist bisher nicht veröffentlicht. Ein anderer Kommentar von Pusztai hat jedoch nunmehr seinen Weg an die Öffentlichkeit gefunden. Darin geht er auf eine 19-seitige Zusammenfassung der ursprünglichen Untersuchungen und nachgereichten Darstellungen ein. Er erhebt weit reichende Zweifel an der Methodik der Untersuchungen, zum Beispiel bemängelt er die fehlende präzise Zusammenstellung des verabreichten Futters, was von keinem renommierten Fachjournal akzeptiert worden wäre. Außerdem seien eigentlich überflüssige Werte in den Ergebnisteil des Versuches aufgenommen worden, die zu einem weiteren Wertebereich (value range) geführt hätten, was zu einer Verringerung der Chance führt, signifikante Abweichungen zu finden.
Die wesentlichen Ergebnisse der Fütterungsstudien aus dem Monsanto-Dossier sind bereits seit einem Jahr bekannt, nachdem die französische Tageszeitung Le Monde in ihrer Ausgabe vom 22. April 2004 darüber berichtet hatte. Der Leiter der französischen Behörde CBG (“Commission du génie biomoléculaire” – etwa: Kommission für molekularbiologische Arbeiten), Gérard Pascal, wurde im letzten Jahr folgendermaßen zitiert: “Was mich bei dieser Studie erstaunt, ist die Anzahl der Anomalien. Es sind zu viele Dinge, bei denen es signifikante Abweichungen gibt. So etwas habe ich noch bei keiner anderen Studie gesehen.” Die Tiere, die den Mon 863 gefressen hatten, zeigten eine Reihe von gesundheitlichen Schäden, zum Beispiel in der Zusammensetzung des Blutes, Veränderungen der Niere und anderes. Die EFSA hatte in einer Stellungnahme davon gesprochen, diese Veränderungen seien zwar statistisch, nicht aber biologisch signifikant. Die CBG hat mittlerweile ihre Bedenken zurückgenommen, nachdem der Konzern weitere Ergebnisse präsentiert hatte, eben die, die von Pusztai methodisch kritisiert wurden.
Wie die Umweltorganisation Greenpeace berichtet (2), hat das Verwaltungsgericht in Köln entschieden, dass das mehr als 1.000-seitige Untersuchungs-Dossier nun veröffentlicht werden muss. Der US-Konzern Monsanto hatte gegen eine Entscheidung des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit Beschwerde eingelegt, nachdem das Amt bereits im April die Freigabe beschlossen hatte. Ob die Entscheidung durch eine mögliche Revision nochmals aufgeschoben wird, war zu Redaktionsschluss noch nicht bekannt. Der Ministerrat der EU wird sich voraussichtlich am 24. Juni erneut mit dem Thema Mon 863 beschäftigen. (pau)
Siehe auch: GID 164 – Juni-Juli 2004
Der so genannte Pusztai-Bericht findet sich hier und hier
Fußnoten:
(1) Die Gentechnikabteilung des Robert Koch Institutes ist nunmehr Teil des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL). Sie ist die federführende Bundesbehörde im Zulassungsverfahren. Die Änderung ergab sich mit der Neuverteilung der Zuständigkeiten vor etwa drei Jahren. Die so genannte grüne Gentechnik wechselte vom Gesundheits- zum Verbraucherressort. Gleichzeitig wurde das Umweltbundesamt aus dem Verfahren herausgenommen und die Rolle des Bundesamtes für Naturschutz gestärkt.
(2) Greenpeace Pressemitteilung, 10.06.05
Fußnoten:
- Guidance document of the scientific panel on genetically modified organisms for the risk assessment of genitically modified plants and derived food and feed. März 2005, im Netz unter: http://www.efsa.eu.int/science/gmo/gmo_guidance/660/guidance_docfinal1.pdf
- “Thus the safety assessment of GMOs consists of two steps, i.e. a comparative analysis to identify differences, followed by an assessment of the environmental and food/feed safety or nutritional impact of the identified differences, including both intended and unintended differences. (…) The outcome of this comparative analysis will further structure the second part of the assessment procedure, which may include further specific safety and nutritional testing. This approach should provide evidence on whether or not the GM crop-derived food/feed is as safe as the traditional counterpart.” (aus: Guidance document of the scientific panel on genetically modified organisms for the risk assessment of genitically modified plants and derived food and feed; siehe Fußnote (1).
EFSA-Konsultation zur Risikoabschätzung ››GeN
Oktober 2008: Das Gen-ethische Netzwerk hat sich an dem Konsultationsprozess der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) zur Überarbeitung des so genannten „Guidance Document for the Risk Assessment of genetically modified plants and derived food and feed” (draft guidance document) beteiligt und die entsprechenden Kommentare an die beiden in Deutschland zuständigen Bundesminister, Horst Seehofer (CSU) und Sigmar Gabriel (SPD) geschickt.
Allgemein:
Beteiligte EU-Behörden
Grundsätzlich sind wir der Ansicht, dass die Aufgaben im Rahmen der Bewertung von gentechnisch veränderten Organismen in der Europäischen Union stärker nach den Fachkompetenzen der Behörden der EU verteilt werden sollten. Entsprechend plädieren wir dafür, dass die EFSA sich auf den Bereich Nahrungs- und Futtermittelsicherheit konzentriert. Ökologische Fragen sollten eher in der Europäischen Umweltagentur (EEA) bearbeitet werden, entsprechend müssen fehlende Kompetenzen dort ggf. aufgebaut werden.
Zeitpunkt der Überarbeitung
Zudem halten wir den Zeitpunkt der Überarbeitung des guidance document angesichts der anhaltenden Debatte über das EU-Zulassungsverfahren gentechnisch veränderter Organismen für äußerst ungünstig gewählt. Es macht nach unserem Dafürhalten wenig Sinn, das guidance document zu überarbeiten, wenn die Rahmenbedingungen für die Zulassung von gentechnisch veränderten Organismen diskutiert und mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit auch schon bald geändert werden. Dies gilt umsomehr, als dass die Art und Weise des risk assessment, der Risikoabschätzung/ Risikobewertung, wesentlicher Teil dieser Debatten ist. Die EFSA muss gewährleisten, dass die Ergebnisse dieser aktuellen Diskussionen über die Rahmenbedingungen der Zulassung und Bewertung von GVO in das guidance document einfließen
Crash-Test
Wir denken, dass es nach wie vor eine Reihe grundlegender unbeantworteter Fragen zu gentechnisch veränderten Pflanzen (GVP) gibt. Diese weißen Flecken stehen einer wissenschaftlich zuverlässigen Bewertung gentechnisch veränderter Pflanzen im Wege. Das Gen-ethische Netzwerk hat in diesem Zusammenhang am Beispiel des gentechnisch veränderten insektengiftigen Mais MON810 des US-Konzerns Monsanto gefordert, gentechnisch veränderte Pflanzen obligatorisch einem Crash-Test zu unterziehen, bei dem bestimmte biotische und abiotische Faktoren und ihre Einflüsse auf die GVP untersucht werden.1
Antragsdossiers – case by case & step by step
Die Europäische Union muss die Antragsteller insofern stärker in die Pflicht nehmen, als dass diese nachvollziehbare, einheitliche, möglichst standardisierte Unterlagen in ihren Dossiers vorlegen, ohne dass dies zu Lasten eines der beiden Grundprinzipien des Zulassungsverfahrens der Europäischen Union geht. Diese Prinzipien sind die Fallspezifität der Zulassungs- bzw. Genehmigungsverfahren (case by case), das heißt jeder gentechnisch veränderte Organismus muss einem eigenständigen Verfahren unterzogen werden. Außerdem müssen einer gegebenenfalls stattfindenden Freisetzung eines GVO die schrittweise Entwicklung und Bewertung von der Laborbank über (verschiedene weitere) geschlossene Systeme (Gewächshäuser) vorausgehen (step by step). Dabei ist auf jeder Stufe die Berücksichtigung und Darstellung der Ergebnisse der jeweils vorhergehenden Stufe zu beachten.
Transparenz
Wir halten es zudem für notwendig, dass die Verfahren an verschiedener Stelle transparenter gestaltet werden:
- Antragsdossiers müssen weit gehend veröffentlicht werden.
- Entscheidungswege, Gremienbesetzungen und Entscheidungen der EU-Zulassungen müssen deutlich transparenter werden.
Unabhängige Risikoforschung stärken
Außerdem sind wir der festen Überzeugung, dass die unabhängige Risikoforschung gestärkt werden muss. Zumindest ein Teil der Risikobewertung von GVO muss von unabhängigen Gutachterinnen und Gutachtern durchgeführt werden. Die EU muss dafür ein plausibles Konzept vorlegen, in dem die Antragsteller an der Finanzierung der unabhängigen Risikoforschung beteiligt werden, soll heißen, diese in weiten Teilen finanzieren.
Spezielle Anforderungen an eine Risikobewertung von GVO und deren Beobachtung nach dem Inverkehrbringen:
Wir möchten an dieser Stelle betonen, das wir hier nur beispielhafte Kritikpunkte vorbringen. Die Punkte dürfen nicht als abgeschlossene Liste verstanden werden. Wir haben uns entschlossen auch zu dem Punkt Monitoring den einen oder anderen Kommentar abzugeben, auch wenn dieser Punkt – nach den Vorstellungen der EFSA – nicht Teil des Verfahrens sein soll.
Familiarity und substantial equivalence
Das draft guidance document nennt zwei Konzepte, die im Rahmen von vergleichenden Überprüfungen von gentechnisch veränderten Organismen (mit ihren isogenen konventionellen und ggf. mit ihren Eltern-Linien) zur Anwendung kommen (sollen): Diese sind familiarity (etwa: Vertrautheit oder Bekanntheit) und die substantial equivalence (Substantielle Äquivalenz; etwa: wesentliche Gleichwertigkeit). Unbeschadet der im draft guidance document genannten Bezüge zu den Arbeiten internationaler Organisationen 2, 3 über die Bewertung der Umwelt- und Nahrungsmittelsicherheit von GVO muss festgestellt werden, dass die Aussagekraft der genannten Konzepte im Rahmen der Risikobewertung von GVO in einer Reihe von wissenschaftlichen Publikationen kritisiert wird und diese nicht selten zu dem Schluss gekommen sind, dass sie unter Anwendung neuerer Erkenntnisse der Genomforschung in Zweifel gezogen werden muss.
Siehe für eine Übersicht zum Beispiel: Terje Traavik, Kaare M. Nielsen und David Quist: „Genetically engineered cells and organisms: substantially equivalent or different?”; in: Terje Traavik und Lim Li Ching (eds.): Biosafety First; 2007. Generell ist weder das Konzept der familarity noch das der substantiellen Äquivalenz der neuen Qualität der wissenschaftlichen Fragen, die sich in der Ära der Postgenomik stellen, angemessen. Die Ergebnisse der Grundlagenforschung zeigen, dass die Wechselwirkungen im Genom wesentlich komplexer sind als ursprünglich angenommen 4, 5
Da bei gentechnischen Eingriffen nicht nur die genetische Information, sondern auch die Gen-Regulation teilweise außer Kraft gesetzt wird,6 ist grundsätzlich davon auszugehen, dass die Ähnlichkeit zwischen konventioneller Pflanze und gentechnisch veränderter Pflanze nicht Ausgangspunkt und Basis der Risikobewertung sein kann. Vielmehr müssen alle gentechnisch veränderten Pflanzen per se einem risk assessment unterworfen werden,7 das von der Methodik als eine Art Crash-Test (siehe oben) aufgebaut ist. Das heißt die Pflanzen werden unter verschiedenen Bedingungen (zum Beispiel verschiedenen Umweltstressreizen) und auf längere Zeit gezielt auf Schwachstellen (wie Schwankungen in der Expression des neuen Gens) untersucht. Als ein Standard sollte der Test unter kontrollierten Bedingungen in einer Klimakammer durchgeführt werden 8. Weiterhin müssen potentielle Auswirkungen auf das Nahrungsnetz umfassend und unter voller Berücksichtigung von unerwarteten Effekten bei Ziel- und Nichtzielorganismen, auf allen Stufen des Nahrungsnetzes untersucht werden.
Bewertung Herbizid-resistenter GVO mit ihrem Herbizid
Trotz der Zuordnung der Risikobewertung von so genannten Pflanzenschutzmitteln (= Unkrautvernichtungsmittel, Herbizide oder andere obligatorisch in Verbindung mit einem GVO ausgebrachte Mittel) in den Zuständigkeitsbereich der Richtlinie 91/414/EEC (vom 15. Juli 1991 über das Inverkehrbringen von Pflanzenschutzmitteln – siehe zum Beispiel draft guidance document, Zeile 429ff) halten wir es für unabdingbar, dass eine intensivere Bewertung von einem GVO in Verbindung mit dem (seinem) Herbizid vorgenommen wird. Dies gilt sowohl für die Untersuchung des GVO selbst als auch für die Untersuchung möglicher schädlicher Effekte durch die vermehrte Anwendung des Herbizids in Verbindung mit dem GVO. Es mag sinnvoll sein, die Unkrautvernichtungsmittel auch für sich genommen – entsprechend der Richtlinie 91/414/EEC – zu überprüfen, dem soll nicht per se widersprochen werden.
Monitoring
Im draft guidance document wird in den allgemeinen Einlassungen über einen Umwelt-Beobachtungsplan (auch: Umweltverträglichkeitsprüfung – Environmental Monitoring Plan) ein dafür wichtiger Grundsatz aus dem Anhang der Freisetzungs-Richtlinie (2001/18) der EU unterschlagen: Neben den im draft guidance document genannten „direct or indirect, immediate and/ or delayed adverse effects of GMOs, their products and their management to human health or the environment, after the GMO has been placed on the market” (direkten oder indirekten, unmittelbaren und/ oder verzögerten negativen Effekten [gentechnisch veränderter Organismen] GVO, ihrer Produkte und deren Management auf die menschliche Gesundheit oder die Umwelt, nachdem die GVO in Verkehr gebracht worden sind), besteht der Freisetzungs-Richtlinie zufolge ein „allgemeiner Grundsatz für die Umweltverträglichkeitsprüfung darin, dass eine Analyse der mit der Freisetzung und dem Inverkehrbringen zusammenhängenden ‚kumulativen langfristigen Auswirkungen‛ durchzuführen ist”. Die EFSA fordert ein fallspezifisches Monitoring (eine fallspezifische Beobachtung) für einen GVO nur in solchen Fällen, wenn ein etwaiges Risiko bereits annähernd erwiesen ist („Where there is scientific evidence of a potential adverse effect linked to the genetic modification, then case-specific monitoring should be carried out after placing on the market” – Gibt es eine wissenschaftliche Evidenz für einen potentiellen negativen Effekt, der mit der gentechnischen Veränderung [des GVO] zusammenhängt, soll nach dem Inverkehrbringen eine fallspezifische Beobachtung durchgeführt werden – draft guidance document, Zeile 2212ff). Wir denken, dass dies nicht plausibel ist, da es in der Regel nicht leistbar ist, bereits auf der Basis der Risikobewertung derart umfassend – mit wissenschaftlicher Evidenz – „vorherzusehen” und/ oder zu beschreiben, welcher Art die Risiken sind, die von einem bestimmten GVO für eine bestimmte Umgebung/ für eine bestimmte Umwelt ausgehen. Dies ist umso bedeutender, als dass die zitierte Einschränkung auch im Kontext von möglichen unvorhergesehenen negativen Effekten („Monitoring of effects: Foreseen and unforeseen”) beschrieben wird. Ein fallspezifisches Monitoring sollte demgegenüber die konsequente Fortführung des fallspezifischen Zulassungsverfahrens und entsprechend obligatorisch sein. Da das Monitoring ganz wesentlich auf der Grundlage des Vorsorgeprinzips beruht und sich nicht nur auf bereits bekannte und abgesicherte Risiken beschränken darf, ist die Entscheidung über die Art und Weise des Monitorings grundsätzlich dem risk management zuzuordnen. Die EFSA sollte sich darauf beschränken, bei allen ihren Stellungnahmen alle möglichen Elemente eines fallspezifischen Monitorings zu beschreiben, unabhängig davon ob sie die Durchführung für notwendig hält. Die Entscheidung über das Monitoring muss aber auf der Ebene des risk management getroffen und auch politisch verantwortet werden.
Untersuchung auf gesundheitliche Risiken
Wie der Fall des gentechnisch veränderten Mais MON863 zeigt, sind die derzeitigen Standards der Risikobewertung nicht nur im Hinblick auf ihre statistische Auswertung strittig.9 Der Fall einer Erbse, die mit einem Eiweiß (Amylase) aus der Bohne verändert wurde 10, zeigt, dass aus gentechnisch veränderten Pflanzen erhebliche gesundheitliche Risiken resultieren. Eine vertiefte Analyse des Falles verdeutlicht,11 dass die derzeitigen Standarduntersuchungen, wie sie auch von der EFSA vorgesehen sind, in diesem Fall kaum geeignet gewesen wären, dieses Risiko zu erkennen. EFSA muss aus den Fällen wie MON863 und der Amylase-Erbse umfassende Konsequenzen für die eigenen Vorgaben ziehen. Das ist in der jetzt präsentierten Vorlage in keinster Weise erfolgt.
In dem hier unten auf der Seite verlinkten pdf-Dokument finden Sie den Brief an Bundeslandwirtschaftsminister Horst Seehofer. Das Anschreiben an Bundesumweltminister Sigmar Gabriel ist diesem pdf-Dokument hinten angehaengt.
- 1. Then, Christoph & Lorch, Antje, 2008. A simple question in a complex environment: How much Bt toxin do genetically engineered MON810 maize plants actually produce? In Breckling, B., Reuter, H. & Verhoeven, R. (2008) Implications of GM-Crop Cultivation at Large Spatial Scales. Theorie in der Ökologie 14. Frankfurt, Peter Lang. (in print) http://www.gen-ethisches-netzwerk.de
- 2. siehe www.oecd.org/dataoecd/26/26/1958527.pdf?channelId=34537&homeChannelId=33… – OECD, 1993a. Safety Considerations for Biotechnology: Scale-up of Crop Plants. OECD, 1993.
OECD, 1993b. Safety evaluation of foods derived by modern biotechnology: concept and principles. OECD, 1993. www.oecd.org/dataoecd/57/3/1946129.pdf?channelId=34537&homeChannelId=337…. (der im EFSA draft guidance document angegebene Internet-Link ist nach unseren Erfahrungen nicht aktuell.) - 3. NEU: http://www.fao.org/wairdocs/ae584e/ae584e00.htm, abgerufen am 19.09.08 – WHO/FAO, 2000. www.fao.org/3245 g/es/ESN/food/pdf/gmreport.pdf www.fao.org/es/esn/food/risk_biotech_aspects_en.stm. (die im EFSA draft guidance document angegebenen Internet-Links sind nach unseren Erfahrungen nicht aktuell.)
- 4. The Encode Project Consortium, 2007. Identification and analysis of functional elements in 1% of the human genome by the ENCODE pilot project. Nature, Vol 447, 14. Juni 2007, Seite 812.
- 5. Richard M. Clark, Gabriele Schweikert, Christopher Toomajian, Stephan Ossowski, Georg Zeller, Paul Shinn, Norman Warthmann, Tina T. Hu, Glenn Fu, David A. Hinds, Huaming Chen, Kelly A. Frazer, Daniel H. Huson, Bernhard Schölkopf, Magnus Nordborg, Gunnar Rätsch, Joseph R. Ecker, Detlef Weigel: Common Sequence Polymorphisms Shaping Genetic Diversity in Arabidopsis thaliana. Science 20.07.07. Siehe auch: Presseerklärung der Max Planck Gesellschaft, 20.07. 2007, http://www.mpg.de/english/illustrations Documentation/documentation/pressReleases/2007/pressRelease20070718/index.html.
- 6. Diehn, S. et al, 1996, Problems that can limit the expression of foreign genes in plants: lessons to be learned from B.t. toxin genes. Genetic engineering – principles and methods, Band 18, Seiten 83-99.
- 7. Siehe UPDATED GUIDANCE DOCUMENT FOR THE RISK ASSESSMENT OF GENETICALLY MODIFIED PLANTS AND DERIVED FOOD AND FEED, The EFSA Journal (2008) 727, 1-135, Draft document adopted in May 2008, Seite 16: „Where no comparator can be identified, a comparative safety assessment cannot be made and a comprehensive safety and nutritional assessment of the GM crop derived food/feed per se should be carried out.“
- 8. http://www.gen-ethisches-netzwerk.de/gen/2008/crash-test
- 9. Séralini, G.-E., Cellier, D. & Spiroux de Vendomois, J. 2007. New analysis of a rat feeding study with a genetically modified maize reveals signs of hepatorenal toxicity. Archives of Environmental Contamination and Toxicology.
- 10. Prescott V.E. et al, 2005. Transgenic expression of bean a-amylase inhibitor in peas results in altered structure and immunogenicity. J Agricultural and Food Chemistry, 53, 9023-30.
- 11. Valenta, R. & Spök, A., 2008. Immunogenicity of GM peas. BfN Skripten 239, Bundesamt für Naturschutz, Bonn.
| Anhang | Größe |
|---|---|
| 0810GeN_efsa-risk_assessment.pdf | 345.34 KB |
EFSA-Reform ››keine-gentechnik.de
Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA – Food Safety Authority) ist zuständig für die Risikobewertung von Lebens- und Futtermitteln in der Europäischen Union. Nach einer Reihe von Lebensmittelskandalen in den 90er Jahren wurde die EFSA 2002 ins Leben gerufen und dient als “wissenschaftliche Beratungs- und Kommunikationsstelle über Risiken im Zusammenhang mit der Lebensmittelkette”. Innerhalb der EFSA gibt es verschiedene Gremien. Eines davon arbeitet zu gentechnisch veränderten Organismen und hat 21 Mitglieder. Geht in der EU ein Antrag auf Zulassung einer gentechnisch veränderten Pflanze ein, muss die EFSA dazu eine Empfehlung abgeben, auf dessen Grundlage die EU-Kommission sowie die Mitgliedsstaaten entscheiden sollen.
Die Arbeit der EFSA – Was läuft falsch?

Seit einigen Monaten wird die Arbeit der EFSA zunehmend kritisiert. Mittlerweile sind sich darin alle einig: Die Arbeit der EFSA muss verbessert werden, denn
- als Grundlage für die Zulassung neuer Gentech-Pflanzen werden bisher nur unzureichenden Studien der Gentechnik-Unternehmen herangezogen, unternehmensunabhängige Sicherheitsforschung fehlt bisher.
- Wissenschaftlern, die für die EFSA arbeiten, wird vorgeworfen, nicht unabhängig zu sein, weil sie entweder an nationalen Zulassungsverfahren beteiligt oder mit Gentechnik-Konzernen verstrickt sind.
- innerhalb der EFSA fehlt es bisher an Kompetenz aus der praktischen Landwirtschaft.
Testbiotech hat herausgefunden, dass eine leitende EFSA-Angestellte innerhalb kürzester Zeit zur Gentechnik-Industrie gewechselt ist:
Pressemitteilung Testbiotech (14.01.10)
EU-Kommission im Zweifel für die Zulassung
Außerdem gibt es herbe Kritik an der Zulassungsprozess. Zwar entscheidet die EFSA selbst nicht über die Zulassung von gentechnisch veränderten Organismen sondern die EU-Kommission sowie die EU-Mitgliedsstaaten. Diese haben sich aber noch nie gegen eine Empfehlung der EFSA entschieden. In der Regel kam es zu keiner Einigung zwischen den Mitgliedsstaaten, was dazu führte, dass die Kommission im Sinne der EFSA, d.h. in der Regel für die Zulassung der Gentech-Pflanzen entschied. Die Gegenstimmen der Länder spielen dabei keine Rolle mehr.
Dokumente
Neue EFSA-Leitlinien zur Prüfung der Umweltverträglichkeit von Gentechnik-Pflanzen
November 2011 – Die EFSA hat ihre Leitlinien zur Prüfung der Umweltverträglichkeit von gentechnisch veränderten Pflanzen überarbeitet. Die Organisation Testbiotech hat sich die Leitlinien genauer angeschaut und kritisiert sie in einer Stellungnahme als ungeeignet für die Bewertung der Risiken von Gentechnik-Pflanzen: Die grundsätzlich vergleichende Bewertung mit konventionellen Pflanzen sei ein Konzept, das viel zu kurz greife, so Testbiotech. Die Risikobewertung von songenannten Stacked Events ist nach wie vor ungeklärt. Einige Bereiche des Nahrungsnetzes, wie zum Beispiel die Auswirkungen auf Wildtiere, sind komplett unberücksichtigt.
Das Gen-ethisch Netzwerk hat sich an dem Prozess beteiligt und folgende Stellungnahme veröffentlicht:
Antrag der Grünen im Bundestag zur Verbesserung des EU-Zulassungsverfahrens (Mai 2008):
Drucksache: 16/9314
Expertengruppe fordert Crash-Test für Gentechnik-Pflanzen
Die Expterengruppe Testbiotech hat zur Sicherheitsprüfung von gentechnisch veränderten Pflanzen einen Bericht vorgelegt. Darin wird das Konzept der Risikobewertung insgesamt angegriffen. Das Problem sei, dass Gentechnik-Pflanzen grundsätzlich anders funktionieren als konventionelle. Bisher wurde davon ausgegangen, dass man durch einen gezielten gentechnischen Eingriff ganz bestimmte Eigenschaften verändern kann. Bei der Gentechnik wird jedoch das natürliche System der Genregulation durchbrochen. Dadurch werden die Aktivitäten von hunderten von Genen verändert, was sich auf den gesamten Organismus auswirken kann. Unvorhergesehene Eigenschaften von Gentechnik-Pflanzen ließen sich so erklären, so Christoph Then, Mitverfasser der neuen Studie. Diese Erkenntnisse müssten Einfluss auf die Sicherheitsprüfungen von Gentechnik-Pflanzen haben, die für EU-Zulassungen herangezogen werden. Deshalb fordern die Experten einen Crash-Test, der untersucht, wie die Pflanzen unter Stressbedingungen reagieren und welche ungewollten Eigenschaften auftauchen.
EU-Ministerrat beschließt Überarbeitung der EFSA-Richtlinien
Im Dezember 2008 haben die damaligen Minister der 27 EU-Mitgliedstaaten beschlossen, dass die bisher unverbindlichen Richtlinien der Europäischen Lebensmittelbehörde (EFSA) überarbeitet und deutlich verschärft werden müssen. Langzeiteffekte von gentechnisch veränderte Organismen auf Umwelt und Gesundheit sollen besser berücksichtigt werden. Ebenfalls positiv ist, dass grundsätzlich anerkannt wurde, dass die ökologisch unterschiedlichen Regionen innerhalb der EU gesondert berücksichtigt werden sollen. Sozioökonomische Kriterien spielen jedoch auch in Zukunft keine Rolle. Auch auf die rechtlich Verbindliche Einrichtung gentechnikfreier Regionen konnte sich nicht geeinigt werden.
Schlussfolgerung des Rates zu GVO, 05.12.08
Vorschläge der EU-Kommission
Auch die EU-Kommission hat Vorschläge gemacht, wie Entscheidungen über gentechnisch veränderte Oranismen wissenschaftlich kohärenter und transparenter gemacht werden können.
EU-Kommission: Verbesserungsvorschläge zur Umsetzung des europäischen Rechtsrahmens, 12.04.06
EFSA führt Öffentlichkeit in die Irre
Werner Müller von eco-risk hat ein Gutachten über die EFSA erstellt. Hier die deutsche Version:
Neuausrichtung unter französischer Ratspräsidentschaft?
Die französische Regierung hatte sich für die EU-Ratspäsidentschaft hohe Ziele gesetzt. Denn das Zulassungsverfahren für gentechnisch veränderte Organismen sollte in ihrer Amtszeit verbessert werden. Folgende Veränderungen wurden angestrebt:
- Gentechnisch veränderte Organismen sollen besser geprüft werden
- Mitgliedsstaaten brauchen mehr Mitspracherecht bei den Zulassungsverfahren und sollen das Recht bekommen, länderspezifische Maßnahmen zu ergreifen.
- Ein Schwellenwert für die Kennzeichnung von gentechnisch veränderten Bestandteilen in Saatgut soll beschlossen werden
Der französische Umweltminister Borloo stellte allerdings klar, dass mit den Verfahrungsänderungen kein grundsätzliches Verbot von GVO angestrebt werde.
Pressemitteilungen
● BÖLW, 7. Mai 2008
Grundsätzliche Neuausrichtung der Zulassungsverfahren für genveränderte Pflanzen
● Gen-ethischer Informationsdienst, Werner Müller (Juni 2005)
Wer kontrolliert die EFSA?
via EFSA-Reform.
EU-Kommission schlägt Lobbyistin für EFSA-Verwaltungsrat vor Informationsdienst ››Gentechnik
Drei Tage nachdem die Europäische Lebensmittelsicherheitsbehörde (EFSA) ihre neuen Unabhängigkeitsregeln verkündet hat, gibt es erneut Grund zum Misstrauen. Der Verein Testbiotech teilt heute in einer Pressemitteilung mit, dass eine Gentechnik-Lobbyistin von der EU-Kommission als neues Mitglied für den Verwaltungsrat der EFSA vorgeschlagen wurde. Mella Frewen ist Direktorin des Industrieverbandes FoodDrinkEurope und ist frühere Mitarbeiterin des Gentechnik-Konzerns Monsanto. 2009 setzte sie sich intensiv dafür ein, dass in der EU nicht zugelassene gentechnisch veränderte Organismen in Lebensmitteln toleriert werden. Die Ernennung Frewens würde die Glaubwürdigkeit der Behörde stark beschädigen, findet Christoph Then von Testbiotech. Der Verein hat bereits diverse Verflechtungen von führenden EFSA-Mitarbeitern mit der Industrie aufgedeckt. Die EFSA ist in der EU für die Risikobewertung von Lebensmitteln zuständig. Nina Holland von Corporate Europe Observatory (CEO) fordert, dass die Industrie auf das Management der EFSA keinen Einfluss haben darf. Stattdessen sollten mehr Vertreter von Verbraucher- und Umweltschutzorganisationen in den Verwaltungsrat der EFSA aufgenommen werden, so Holland.
Testbiotech: EU-Kommission schlägt Ex-Mitarbeiterin von Monsanto als Kandidatin für Verwaltungsrat der EFSA vor
Infodienst Dossier: EFSA-Reform
“A united Europe, our shared future” youth photo competition ››European Youth Press
Solidarity has always been at the heart of the European project. The financial and economic crisis has shaken our bedrock values and risks upsetting the delicate social harmony that allows us all to live together. A return to values of solidarity is essential to safeguard the European social model.
Participants will be encouraged to consider aspects of solidarity within the European Union.
Solidarity can be viewed in different ways:
- between countries in the European Union
- between the old and the young
- between people from different backgrounds
- between men and women
- between countries in the EU and the developing world.
Prizes
For the photographers who submitted the 30 shortlisted photos:
- shortlisted photograph will be showcased in the shortlisted & winners exhibition
- international exposure on the Europe Solidarity website
- potentially global media coverage.
For the 3 winners:
- their winning photograph will be showcased in the shortlisted & winners exhibition
- an InterRail pass for 1 month to travel around Europe in July and August 2012
- a selection of the best photos from their travels around Europe will be included in the digital winners’ book
- international exposure on the Europe Solidarity website
- potentially global media coverage
- return flight to Belgium and hotel accommodation for 2 consecutive nights, to attend the Europe Solidarity awards ceremony in November 2012.
Judging
Selection process:
- In an initial pre-selection round, a shortlist of 100 photos will be drawn up by the Europe Solidarity Pre selection Committee.
- From the 100, an international jury will select a shortlist of 30 (shortlist of 30 to be announced June 2012).
- From these 30 photographs, 3 will be selected as the final winners (winners to be announced June 2012).
- The 3 winning contestants will be invited to submit 50-100 of their own photographs, shot during their InterRail travels around Europe in July-August 2012, for inclusion in the digital winners’ book (September 2012).
Selection criteria
Submission of the photos will be judged according to the following criteria
- Relevance to the topic
- Creativity and originality of expression
- Composition
- Overall photographic quality.
For more information about the competition, please visit europe-solidarity.eu.
via “A united Europe, our shared future” youth photo competition | European Youth Press.
NKS Sicherheitsforschung – search and find partners for EU FP7 Security Research ››partnering-platform.com
Bringing together excellent partners is one of the main challenges for a successful participation at the security theme of the 7th Framework Programme (FP 7). The aim of this partnering platform is to provide an easy to use service that helps you to find partners for the 5th Security Call.
This platform offers you some unique features:
- The platform is tailored to the security theme of FP 7.
- Profiles are quality checked by the National Contact Point Security.
- You can use the platform free of charge.
To find a partner just fill in the search form on the left. You can search for specific topics, keywords or other attributes. Choose Partner Expertise if you are looking for partners that complement your already existing consortium. Choose Project Proposal if you are looking for a consortium you want to join. To publish your profile, please register at partnering platform.
VIA Partnering Platform – search and find partners for EU FP7 Security Research.
ARTTIC European leader in consultancy and management services for Research and Technological Development Newsroom ››arttic.eu
The last 2 FP7 projects out of 22 in the last 6 months have been launched in February.
SNIFFER and CATO in the Security sector
New official source for FP7 calls for proposals ››cordis.europa.eu
New official source for FP7 calls for proposals
The Participant Portal’s FP7 calls section is now the European Commission’s single authoritative website for information and documentation on FP7 calls. These new pages replace the CORDIS FP7 calls service.
Please update your links and bookmarks accordingly.
Find a call
Go to the Participant Portal to search for FP7 calls and get the latest information
FP7 – Research Theme: Security CORDIS ››cordis.europa.eu
Start date:2007-01-01
End date:2013-12-31
Objectives:The objectives of the FP7 research theme ‘Security’ are:
– to develop the technologies and knowledge for building capabilities needed to ensure the security of citizens from threats such as terrorism, natural disasters, and crime, while respecting fundamental human rights and privacy.
– to ensure optimal and concerted use of available and evolving technologies to the benefit of civil European security;
– to stimulate the cooperation of providers and users for civil security solutions;
– to improve the competitiveness of the European security industry;
– to deliver mission-oriented research results to reduce security gaps.
Short title:FP7-Security
Programme Acronym:FP7-SECURITY
Acronym Description:
Programme type:Seventh Framework Programme
Country:
Programme status:Execution
Duration:84 months
Programme Funding:1400 million euro
URL:http://cordis.europa.eu/fp7/cooperation/security_en.html
Framework programme: FP7
Umbrella programme: FP7-COOPERATION
Next programme(s):
Previous Programme(s):
Contract types:Networks of Excellence, Collaborative project (generic), Support actions, Large-scale integrating project, Small or medium-scale focused research project, Coordination (or networking) actions, Support actions, Coordination (or networking) actions
Subdivisions of Programme:The following information was based on the official information available at the time of writing. Priorities and activities may change.
For the very latest information please consult the work programmes available with the appropriate call at:
http://cordis.europa.eu/fp7/dc/index.cfm
Activities will address the following mission areas:
– Security of citizens: delivering technology solutions for civil protection, including bio-security and protection against risks arising from crime and terrorist attacks.
– Security of infrastructures and utilities: analysing and securing existing and future public and private critical/networked infrastructure (e.g. in transport, energy, ICT), systems and services (including financial and administrative services).
– Intelligent surveillance and border security: focusing on technologies and capabilities to enhance the effectiveness and efficiency of all systems, equipment, tools and processes as well as methods for rapid identification required for improving the security of Europe’s land and coastal borders, including border control and surveillance issues.
– Restoring security and safety in case of crisis: focusing on technologies providing an overview of, and support for diverse emergency management operations (such as civil protection, humanitarian and rescue tasks), and on issues, such as inter-organisational preparation, coordination and communication, distributed architectures and human factors.
The above four areas will be supported by the following themes of a more cross-cutting nature:
– Security systems integration, interconnectivity and interoperability: Intelligence, information gathering and civil security, focusing on technologies to enhance the interoperability of systems, equipment, services and processes, including law enforcement, firefighting, civil defence and medical information infrastructures, as well as on the reliability, organisational aspects, protection of confidentiality and integrity of information and traceability of all transactions and processing.
– Security and society: mission orientated research which will focus on socio-economic analyses, scenario building and activities related to: cultural, social, political and economic dimensions of security, communication with society, the role of human values and policy-making, psychology social environment of terrorism, citizens’ perception of security, ethics, protection of privacy, societal foresight and systemic risk analysis. Research will also address technologies that better safeguard privacy and liberties, and will address vulnerabilities and new threats, as well as the management and impact assessment of possible consequences.
– Security research coordination and structuring: coordination of European and international security research efforts and development of synergies between civil, security and defence research, improvement of legal conditions, and encouragement to the optimal use of existing infrastructures.
FP7 Security Research project leaflets CORDIS – FP7Security European Commission ››cordis.europa.eu
sRomy says:
Here come all Projects under the 7th Framework Program -Security Projects only
This is the project, INDECT is part of
Brochure on the 78 on-going Security Research Projects following the first two calls for proposals [PDF]
Brochure “Towards a more secure society and increased industrial competitiveness“ [PDF]
| Acronym | Title | Leaflet |
| FP7-ICT-SEC-2007-1 | ||
| INFRA | Innovative & Novel First Responders Applications | |
| FP7-ICT-SEC-2007-1 | ||
| ADABTS | Automatic Detection of Abnormal Behaviour and Threats in crowded Spaces | |
| AMASS | Autonomous Maritime Surveillance System | |
| BeSeCu | Human behaviour in crisis situations: A cross cultural investigation in order to tailor security-related communication | |
| CAST | Comparative assessment of security-centered training curricula for first responders on disaster management in the EU | |
| COCAE | Cooperation across Europe for Cd(Zn)Te based security | |
| COPE | Common Operational Picture Exploitation | |
| CPSI | Changing Perceptions of Security and Interventions | |
| CREATIF | CREATIF related testing and certification facilities. A networking strategy to strengthen cooperation and knowledge exchange within Europe | |
| CRESCENDO | Coordination action on Risks, Evolution of threatS and Context assessment by an Enlarged Network for an r&D; rOadmap | |
| CrisComScore | Developing a Crisis Communication Scorecard | |
| DEMASST | Demo for mass transportation security: roadmapping study | |
| DETECTER | Detection Technologies, Terrorism, Ethics and Human Rights | |
| EFFISEC | Efficient Integrated Security Checkpoints | |
| Escorts | European network for the Security of Control and Real-Time Systems | |
| EULER | European software defined radio for wireless joint security operations | |
| EU-SEC II | Coordinating National Research Programmes and Policies on Security at Major Events in Europe | |
| EUSECON | A New Agenda for European Security Economics | |
| FESTOS | Foresight of Evolving Security Threats Posed by Emerging Technologies | |
| FORESEC | Europe’s evolving security: drivers, trends and scenarios | |
| FRESP | Advanced First Response Respiratory Protection | |
| GLOBE | Global Border Environment | |
| iDetect 4ALL | Novel Intruder Detection and Authentication Optical Sensing Technology | |
| IMSK | Integrated Mobile Security Kit | |
| INDECT | Intelligent information system supporting observation, searching and detection for security of citizens in urban environment | |
| INEX | Converging and Conflicting Ethical Values in the Internal/External Security Continuum in Europe | |
| LOTUS | Localization of Threat Substances in Urban Society | |
| NMFRDisaster | Identifying the Needs of Medical First Responders in Disasters | |
| ODYSSEY | Strategic Pan-European Ballistics Intelligence Platform for Combating Organised Crime and Terrorism | |
| OPERAMAR | An InterOPERAble Approach to European Union MARitime Security Management | |
| OPTIX | Optical Technologies for Identifi cation of Explosives | |
| SAFE-COMMS | Counter-Terrorism Crisis Communications Strategies for Recovery and Continuity | |
| SAMURAI | Suspicious and Abnormal behaviour Monitoring Using a netwoRk of cAmeras & sensors for sItuation awareness enhancement | |
| SECRICOM | Seamless Communication for Crisis | |
| SECTRONIC | Security System for Maritime Infrastructure, Ports and Coastal Zones | |
| SecurEau | Security and decontamination of drinking water distribution systems following a deliberate contamination | |
| SECURENV | Assessment of environmental accidents from a security perspective | |
| SEREN | Security Research NCP Network – Phase 1 | |
| SGL for USaR | Second Generation Locator for Urban Search and Rescue Operations | |
| SICMA | Simulation of Crisis Management Activities | |
| STRAW | Security Technology Active Watch | |
| SUBITO | Surveillance of Unattended Baggage and the Identification and Tracking of the Owner | |
| TALOS | Transportable Autonomous patrol for Land bOrder Surveillance system | |
| UNCOSS | UNderwater COastal Sea Surveyor | |
| WIMA²S | Wide Maritime Area Airborne Surveillance | |
via European Commission : CORDIS : FP7 : Cooperation : Security Research : Library.
Council Regulation (EC) No 58/2003 of 19 December 2002 ››eur-lex.europa.eu
Council Regulation (EC) No 58/2003 of 19 December 2002 laying down the statute for executive agencies to be entrusted with certain tasks in the management of Community programmes
OJ L 11, 16.1.2003, p. 1–8 (ES, DA, DE, EL, EN, FR, IT, NL, PT, FI, SV)
Special edition in Czech: Chapter 01 Volume 04 P. 235 – 242
Special edition in Estonian: Chapter 01 Volume 04 P. 235 – 242
Special edition in Hungarian Chapter 01 Volume 04 P. 235 – 242
Special edition in Lithuanian: Chapter 01 Volume 04 P. 235 – 242
Special edition in Latvian: Chapter 01 Volume 04 P. 235 – 242
Special edition in Maltese: Chapter 01 Volume 04 P. 235 – 242
Special edition in Polish: Chapter 01 Volume 04 P. 235 – 242
Special edition in Slovakian: Chapter 01 Volume 04 P. 235 – 242
Special edition in Slovenian: Chapter 01 Volume 04 P. 235 – 242
Special edition in Bulgarian: Chapter 01 Volume 08 P. 256 – 263
Special edition in Romanian: Chapter 01 Volume 08 P. 256 – 263
| BG | ES | CS | DA | DE | ET | EL | EN | FR | GA | IT | LV | LT | HU | MT | NL | PL | PT | RO | SK | SL | FI | SV |
| html | html | html | html | html | html | html | html | html | html | html | html | html | html | html | html | html | html | html | html | |||
Research Executive Agency (REA) ››ec.europa.eu
The Research Executive Agency (REA) is a funding body created by the European Commission to foster excellence in research and innovation. It manages large parts of the Seventh Framework Programme for Research, Technological Development and Demonstration Activities (FP7), the main EU funding package to respond to Europe’s needs in terms of jobs and competitiveness in the global knowledge economy.
The Agency aims at delivering efficient and effective services to the research community and supporting diverse European Commission services dealing with research and innovation. By establishing close contact with final beneficiaries and providing a high visibility of the European Union, the REA acts as promoter of the European Research Area (ERA).
The REA has no policy remit: all research-related policy remains within the relevant European Commission services. As an executive agency, it focuses on management tasks outsourced by the Commission and fosters efficiency when addressing the research community’s needs.
Autonomous since 15 June 2009, the Agency was set up in 2007 in Brussels for the lifetime of FP7. Although FP7 runs until 2013, the REA is expected to remain in place until 2017 in order to finish managing the projects funded under FP7. The life of the REA may then be extended depending on the decisions on EU research funding subsequent to FP7.
Downloads:
REA Organisational chart
(23 Kb)
Basic regulation related to the creation of the REA can be read on the reference document section.
External links:
European Commission: CORDIS – FP7 ››cordis.europa.eu
‘Ethical issues in FP7 security research – a practical approach’, Brussels, Belgium
A conference entitled ‘Ethical issues in FP7 security research – a practical approach’ will be held on 29 September 2011 in Brussels, Belgium.
Ethical issues are an important part of security research. National and EU rules have a variety of requirements relating to ethics, as defined in specific…
More Information
Brochure on the 78 on-going Security Research Projects following the first two calls for proposals
2009-10-01 – 45 Security project leaflets now available on CORDIS
Under the Seventh Framework Programme for Research (FP7) 2007-2013, the European Commission has made EUR 1.4 billion specifically available for Security Research. Following a first call for proposals in 2007 – FP7-SEC-2007-1 and a coordinated call with the ICT theme – FP7-ICT-SEC-2007-1, a total of 45 projects are on-going. More Information
Objective
The objectives of the Security theme are:
- to develop technologies and knowledge needed to ensure the security of citizens from threats such as terrorism and (organised) crime, natural disasters and industrial accidents while respecting fundamental human rights;
- to ensure optimal and concerted use of available and evolving technologies to the benefit of civil European security;
- to stimulate the cooperation of providers and users for civil security solutions; improving the competitiveness of the European security industry and delivering mission-oriented results to reduce security gaps.
Why is it important?
Security related research is an important building block for supporting European freedom, security and justice. It will also contribute to developing technologies and capabilities in support of other European Community policies in areas such as transport, civil protection, energy, environment and health.
What will be funded?
Emphasis will be given to the following activities:
- Increasing the security of citizens – technology solutions for civil protection, bio-security, protection against crime and terrorism;
- Increasing the security of infrastructures and utilities – examining and securing infrastructures in areas such as ICT, transport, energy and services in the financial and administrative domain;
- Intelligent surveillance and border security – technologies, equipment, tools and methods for protecting Europe’s border controls such as land and coastal borders;
- Restoring security and safety in case of crisis – technologies and communication, coordination in support of civil, humanitarian and rescue tasks;
- Improving security systems integration, interconnectivity and interoperability – information gathering for civil security, protection of confidentiality and traceability of transactions;
- Security and society – socio-economic, political and cultural aspects of security, ethics and values, acceptance of security solutions, social environment and perceptions of security;
- Security research coordination and structuring – coordination between European and international security research efforts in the areas of civil, security and defence research.
via European Commission : CORDIS : FP7 : Cooperation : Security Research : Home.
Understanding – FP7 ››ec.europa.eu
FP7 is the short name for the Seventh Framework Programme for Research and Technological Development. This is the EU’s main instrument for funding research in Europe and it will run from 2007-2013. FP7 is also designed to respond to Europe’s employment needs, competitiveness and quality of life.
Frequently Asked Questions
There are now some 500 questions and answers in the FP7 FAQs. These are real questions which have come through the enquiries service.
FP7 in brief
– an online “pocket guide” for newcomers – in 23 languages
Marie Curie Actions in brief
– an online “pocket guide” to European Research Careers – online in 22 languages
FP7 leaflet – taking European Research to the forefront
(from the series European Research in Action)
The FP7 leaflet is available in 23 languages
(~1.5 MB)
FP7 – Tomorrow’s answers start today
a collection of fact sheets and posters presenting FP7 “in a nutshell”
This 32-page brochure will help you to answer these questions:
What is FP7?
What is its budget?
What is its overall duration?
Which research areas does it cover?
How will citizens, researchers, industry and SMEs benefit from FP7?
Where can I find more information about European research?
Please note that these brochures are based on the Council Common Position of September 2006. The final budget breakdown is slightly different and can be found in the Council press release of 18/12/2006 (
145 kB) as well as in the Official Decision texts on the FP7 Documents page.
These brochures are available in 21 languages
(1.5 MB)
The FP7 fact sheets for the EC’s Joint Research Centre
(75 kB)
FP7 slide presentation
The FP7 presentation will help you understand better the impact of EU funded research and to answer questions such as:
Why does the EU need to invest more in research?
What is the impact of the FP on the economy, science and technology?
What is its budget?
What is its overall duration?
Which research areas does it cover?
What is new about FP7?
Where can I find more information about European research?
Please note that the budget slides in this presentation are based on the Council Common Position of September 2006. The final budget breakdown is slightly different and can be found in the Council press release of 18/12/2006 (
145 kB)
About HIDE Project ››hideproject.org
HIDE is a project promoted by the European Commission (EC) and coordinated by the Centre for Science, Society and Citizenship, an independent research centre based in Rome (IT).
HIDE aims to establish a platform devoted to monitoring the ethical and privacy implications of biometrics and personal detection technologies. Detection technologies are technologies used to detect something or someone within a security or safety context. Personal Detection Technologies focus specifically on individuals, they include for example CCTV, infrared detectors and thermal imaging, GPS and other Geographical Information Systems (GISs), RFID, MEMS, smart ID cards, transponders, body scanners, etc. Biometrics is the application of technologies that make use of a measurable, physical characteristic or personal behavioural trait in recognizing the identity, or verifying the claimed identity of a previously registered individual.
Personal detection technologies and biometrics are increasingly interwoven within a variety of applications. Most of these applications seek to create sensor network infrastructures for continuous detection, authentication and identification of individuals within diverse settings ranging from, amongst others, commercial, transport, public locales and border control. Moreover, by developing multimodal signal analyses, these technologies may allow activity recognition, indoor movement monitoring and non-verbal communication cues (body language, facial expressions, speech intonation, etc) which may assist in the prediction of behaviour. In its recent Green Paper on Detection Technologies, the EC argues that personal detection technologies and biometrics are “inherently intrusive” and “their use needs to be carefully analyzed, in order to establish limitations to their intrusiveness where necessary”. HIDE meets this call and promotes open conversation between technology, security, ethics and policy experts as well as encouraging public discussions and dialogue. HIDE is based on the values of dialogue, responsibility, and integrity.
via About HIDE Project.
Europäische FuE-Projekte – Europäische Kommission ››CORDIS cordis.europa.eu
sRomy says:
INDECT is übrigens Teil von FP7-SECURITY (175)
INDECT is part of FP7-SECURITY (175) by the way 🙂
Programm
- FP7-PEOPLE (6060)
- FP7-IDEAS (2371)
- FP7-ICT (1512)
- FP7-HEALTH (689)
- FP7-SME (583)
- FP7-NMP (475)
- FP7-TRANSPORT (428)
- FP7-ENVIRONMENT (352)
- FP7-KBBE (343)
- FP7-INFRASTRUCTURES (284)
- FP7-JTI (251)
- FP7-ENERGY (229)
- FP7-SECURITY (175)
- FP7-SPACE (173)
- FP7-SSH (172)
- FP7-SIS (134)
- FP7-REGPOT (133)
- FP7-INCO (101)
- FP7-EURATOM-FISSION (98)
- FP7-REGIONS (81)
- FP7-COORDINATION (17)
- FP7-EURATOM-FUSION (3)
- FP6-INFRASTRUCTURES (2)
- FP6-SME
The Joint Research Centre at a glance – JRC (GFS) – European Commission ››ec.europa.eu
The Joint Research Centre is the scientific and technical arm of the European Commission. It is providing the scientific advice and technical know-how to support a wide range of EU policies. Its status as a Commission service, which guarantees independence from private or national interests, is crucial for pursuing its mission.
ERA – Highlights – European Commission: CORDIS: ERA ››cordis.europa.eu
- ERA on Europa
- ERA indicators and monitoring (PDF)
- A Knowledge-intensive future for Europe (PDF)
- The role of community research in the knowledge-based economy (PDF)
- Public consultation on the future EU 2020 strategy
- ERA Conference: Working together to strengthen research in Europe, 21-23 October 2009, Brussels
- ERAWATCH Analytical Country reports 2009: Analysis of policy mixes to foster R&D investment and to contribute to the ERA
ERA – The concept – European Commission: CORDIS: ERA ››cordis.europa.eu
The idea of a European Research Area grew out of the realisation that research in Europe suffers from three weaknesses: insufficient funding, lack of an environment to stimulate research and exploit results, and the fragmented nature of activities and the dispersal of resources.
To tackle this problem, the Commission proposed, in January 2000, the creation of a European Research Area. The initiative combines three related and complementary concepts:
- the creation of an “internal market” in research, an area of free movement of knowledge, researchers and technology, with the aim of increasing cooperation, stimulating competition and achieving a better allocation of resources;
- a restructuring of the European research fabric, in particular by improved coordination of national research activities and policies, which account for most of the research carried out and financed in Europe;
- the development of a European research policy which not only addresses the funding of research activities, but also takes account of all relevant aspects of other EU and national policies.
Communication from the Commission to the Council, the European Parliament, the Economic and Social Committee and the Committee of the Regions: “Towards a European research area” (PDF) – COM (2000) 6 – 18.01.2000
A high-level, independent, advisory committee, EURAB, was created by the Commission on June 2001 to provide advice on the design and implementation of EU research policy.
Many initiatives have been taken by the EU and Member States in order to achieve an ERA. But there are still strong national and institutional barriers which prevent ERA from becoming a reality. For this reason, on 4 April 2007, the European Commission has published a Green Paper on new perspectives on the ERA (PDF).
The Green Paper raised a number of questions on how to deepen and widen the ERA so that it fully contributes to the renewed Lisbon Strategy aiming for more growth and jobs, and resulted in the launch of a wide institutional and public debate (Consultation on ERA) on the issue to help the Commission to prepare proposals for concrete initiatives in early 2008.
Since the adoption of the communication in January 2000, there have been a number of key milestones in the ERA history.
Mehrjähriger Finanzrahmen 2014 – 2020 | EU Budget – Europäische Kommission ››ec.europa.eu
Dokumente zum mehrjährigen Finanzrahmen 2014–2020
Am 29. Juni 2011 legte die Europäische Kommission ihren Vorschlag für einen mehrjährigen Finanzrahmen 2014 bis 2020 vor, der den Anliegen von heute und den Bedürfnissen von morgen Rechnung trägt. Im Mittelpunkt des Haushalts für „Europa 2020“ steht eine an Prioritäten ausgerichtete EU-Ausgabenpolitik, die einen echten Mehrwert schafft. Der neue EU-Haushalt konzentriert sich auf die wesentlichen Aufgaben: Insgesamt sind für die nächsten sieben Jahre 1 025 Mrd. Euro an Mitteln für Verpflichtungen (1,05 % des BNE der EU) und 972,2 Mrd. Euro an Mitteln für Zahlungen (1 % des BNE der EU) veranschlagt.
Branchenspezifische Maßnahmen
Die Kommission wird die Vorschläge zu Rechtsakten für die einzelnen, vom nächsten EU-Haushalt abgedeckten Bereiche in den kommenden Monaten veröffentlichen. Sie werden vom Rat und vom Europäischen Parlament im Zeitraum 2012/2013 erörtert werden. Der nächste EU-Haushalt gilt ab 2014.
- Kohäsion
- Landwirtschaft
- Fazilität „Connecting Europe“
- Mitteilung der Kommisson – Ein Wachstumspaket für integrierte Infrastrukturen in Europa

- Vorschlag für Verordnung des Europäischen Parlaments und des Rates zur Schaffung der Fazilität “Connecting Europe”
(707 Kb) 
- Leitlinien für transeuropäische Telekommunikationsnetze
(316 Kb) 
- Energie

- Verkehr

- Breitband

- Mitteilung der Kommisson – Ein Wachstumspaket für integrierte Infrastrukturen in Europa
- Finanzinstrumente
- Gesundheit und Verbraucher
- Zollunion und Steuern
- Justiz und Inneres
- Bildung und Kultur
- Betrugsbekämpfung
- Forschung, Innovation und Wettbewerbsfähigkeit
- Programm “Horizont 2020”

- Programm für die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen und für kleine und mittlere Unternehmen (2014-2020)

- Strategische Innovationsagenda für das Europäische Innovations- und Technologieinstitut (EIT)

- Ein neuer europäischer Fonds für die Meeres- und Fischereipolitik der EU
- Program “Life”

- Das Europäische Erdbeobachtungsprogramm (GMES)

- Programme Galileo und EGNOS

- Programm “Horizont 2020”
- Außenbeziehungen
- Bürgerinnen und Bürger
- Katastrophenschutz
- Statistisches Programm
via Mehrjähriger Finanzrahmen 2014 – 2020 | EU Budget | Europäische Kommission.
Programm für die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen und für KMU(COSME) 2014–2020 – Europäische Kommission ››ec.europa.eu
Das neue Programm für die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen und für kleine und mittlere Unternehmen (COSME) ist mit 2,5 Milliarden Euro (in jeweiligen Preisen) ausgestattet und läuft von 2014 bis 2020.
Ziele
- Erleichterung des Zugangs zu Finanzmitteln für KMU
- Schaffung eines günstigen Umfelds für Neugründungen und Expansion von Unternehmen
- Förderung einer Unternehmerkultur in Europa
- Erhöhung der nachhaltigen Wettbewerbsfähigkeit europäischer Unternehmen
- Unterstützung von KMU bei der Expansion ins Ausland und Verbesserung ihres Zugangs zu Märkten
COSME wird
- die Kontinuität mit bereits realisierten Initiativen im Rahmen des Programms „Unternehmerische Initiative und Innovation“ (EIP) – etwa dem Enterprise Europe Network – gewährleisten, auf den erzielten Ergebnissen aufbauen und aus Erfahrungen lernen;
- die zahlreichen Erfolgsrezepte des EIP beibehalten und dabei gleichzeitig die Verwaltung des Programms verschlanken, um es für Unternehmer und KMU einfacher zu machen, vom Programms zu profitieren;
- Maßnahmen von EU-Ländern unterstützen, ergänzen und bei der Koordinierung helfen. COSME wird insbesondere auf länderübergreifende Probleme eingehen, denn diese können dank der Größenvorteile und des Vorbildcharakters effizienter auf europäischer Ebene angegangen werden.
Erwartete Ergebnisse
- Vereinfachter Zugang zu Finanzmitteln für Unternehmer und KMU;
- mehr Aufmerksamkeit für die Bedeutung der Selbstständigkeit und Unternehmensentwicklung als Motoren für Wachstum und die Schaffung von Arbeitsplätzen;
- konkurrenzfähigere Industrie, mehr Unternehmer und höhere Beschäftigungsraten in den Mitgliedstaaten.
Hauptbegünstigte
- Unternehmer (insbesondere KMU) – vereinfachter Zugang zu Finanzmitteln für Entwicklung, Konsolidierung und Wachstum ihres Unternehmens.
- Künftige Unternehmer (zum Beispiel junge Leute) – Hilfe bei der Unternehmensgründung.
- Nationale, regionale und lokale Behörden – Instrumente für wirksame politische Reformen: zuverlässige EU-weite Daten und Statistiken, bewährte Verfahren und finanzielle Unterstützung für die Prüfung und Verbreitung nachhaltiger Lösungen zur Verbesserung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit.
Auswirkungen auf die Wettbewerbsfähigkeit kleiner und großer Unternehmen
Es wird davon ausgegangen, dass COSME zu einer jährlichen Erhöhung von 1,1 Milliarden Euro des BIP der EU beitragen wird.
Das Enterprise Europe Network wird voraussichtlich 40 000 Unternehmen pro Jahr mit Partnerschaftsvereinbarungen unterstützen. Erwartete Ergebnisse:
- 1 200 neue Produkte, Dienstleistungen oder Geschäftsprozesse jährlich
- 400 Millionen Euro Umsatzzuwachs jährlich für die unterstützten Unternehmen.
Der Zugang zu Finanzmitteln wird einfacher für Unternehmer, insbesondere wenn diese grenzübergreifend tätig werden möchten. Erwartet wird ein jährlicher Zuwachs von 3,5 Milliarden Euro an zusätzlichen Darlehen und/oder Investitionen für europäische Unternehmen.
Wie geht es jetzt weiter?
Der Kommissionsvorschlag wird vom Europäischen Parlament und vom Rat erörtert und angenommen, sofern ihm beide zustimmen. Der Startschuss für COSME sollte am 1. Januar 2014 fallen.
Mehr zu COSME
- Kommissionsvorschlag COSME herunterladen
[397 KB]






















- Download the leaflet
[2 MB]
and the factsheet
[776 KB] 
- Read the press release (30/11/2011)
- Commission proposals for the Multiannual Financial Framework 2014-2020
Rahmenprogramm für Wettbewerbsfähigkeit und Innovation (CIP) – Europäische Kommission ››ec.europa.eu
Ausblick: Programm für die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen und für KMU (COSME) 2014–2020
Das Rahmenprogramm für Wettbewerbsfähigkeit und Innovation (CIP) richtet sich hauptsächlich an kleine und mittlere Unternehmen (KMU), unterstützt innovative Aktivitäten (einschließlich Öko-Innovation), sorgt für einen besseren Zugang zu Finanzierung und bietet in den Regionen Unterstützungsdienste für Unternehmen an.
Es fördert die Verbreitung und Nutzung von Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) und trägt zum Aufbau der Informationsgesellschaft bei.
Im Rahmen des CIP werden auch die verstärkte Nutzung erneuerbarer Energien und die Energieeffizienz gefördert.
Das Programm läuft von 2007 bis 2013 und verfügt über einen Gesamthaushalt von 3,621 Mrd. €.
Das CIP setzt sich aus drei operationellen Programmen zusammen.
Jedes dieser Programme hat spezifische Ziele, die zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit und Innovationsfähigkeit der Unternehmen in ihren jeweiligen Bereichen wie z. B. IKT oder nachhaltige Energie beitragen sollen:
- Programm “Unternehmerische Initiative und Innovation” (EIP)
- Programm zur Unterstützung der Politik für Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT-Förderprogramm)
- Programm “Intelligente Energie – Europa” (IEE)
via Rahmenprogramm für Wettbewerbsfähigkeit und Innovation (CIP) – Europäische Kommission.
Das RP7 und die Lissabon-Strategie – Europäische Kommission: CORDIS: RP7 ››cordis.europa.eu
Unterstützung der neu belebten Lissabonner Strategie
Auch wenn sie nicht Teil des Rahmenprogramms sind, verfolgen einige Politikbereiche, Programme und Initiativen ähnliche Ziele wie das Siebte Rahmenprogramm (RP7). Einige wurden gestaltet, um in Verbindung mit dem RP7 zu funktionieren, wie zum Beispiel das Rahmenprogramm für Wettbewerbsfähigkeit und Innovation (CIP). Andere, wie die Forschungsdimension der Regionalpolitik, wurden in einem anderen EU-Kontext eingerichtet, sind trotzdem aufgrund ihrer Neuausrichtung zur Unterstützung der Lissabonner Strategie von großer Wichtigkeit für das RP7.
Die wichtigsten von ihnen werden auf dieser Webseite kurz erklärt:
- Das Rahmenprogramm für Wettbewerbsfähigkeit und Innovation (CIP)
- i2010 – Eine Strategie für die europäische Informationsgesellschaft
- Das Europäische Technologieinstitut
- Forschungs- und Regionalpolitik in der EU
Das Rahmenprogramm für Wettbewerbsfähigkeit und Innovation (CIP)
Das CIP ist eines der Hauptinstrumente der Europäischen Union zur Erreichung der Ziele der Lissabonner Strategie. Es teilt sein Ziel, nämlich die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit und Innovationskapazitäten Europas, mit dem RP7, konzentriert sich aber primär auf Innovations- und Forschungsprozesse und ist nicht auf Forschung beschränkt. Im Gegenzug dazu unterstützt das RP7 grenzüberschreitende Forschungszusammenarbeit, technologische Entwicklung, Forschermobilität und Forschungsmaßnahmen im privaten Sektor. Innovation und Wettbewerbsfähigkeit können ohne ein solides Forschungsfundament nicht gedeihen und Forschungsergebnisse werden in einer wettbewerbsfähigen und innovativen Umgebung am besten verwertet. Daher sind das CIP und das RP7 sich ergänzende und gegenseitig verstärkende Initiativen, die sich aufgrund ihrer Gestaltung wechselweise unterstützen und zum beiderseitigen Erfolg beitragen.
i2010 – Eine Strategie für die europäische Informationsgesellschaft
Aufbauend auf dem Aktionsplan eEurope 2005, stellt i2010 die EU-Strategie zur Entwicklung einer Informationsgesellschaft für Alle dar, die in einer modernen, effizienten regulatorischen Umgebung funktioniert. Sie ist auf den Erhalt und den Ausbau der globalen Führungsrolle Europas im Bereich der Informationstechnologien durch die wesentliche Ausweitung von IKT-Forschung und die Erhöhung der Investitionen in diesem Bereich gerichtet. Es wird erwartet, dass i2010 mehr Produktivität, bessere Kapazitäten, neue Möglichkeiten und erhöhte Innovation hervorbringt. Initiativen für strategische Forschung in wichtigen IKT-Bereichen können über die prioritäre Maßnahme zur Informationsgesellschaft des RP7 mit insgesamt bis zu 1,8 Milliarden Euro gefördert werden.
Das Europäische Technologieinstitut
Die Europäische Kommission hat die Einrichtung eines Europäischen Technologieinstituts (ETI) vorgeschlagen, um die Wissensbildung in Europa zu verbessern und um ein starkes Netzwerk der wissenschaftlichen Exzellenz zu schaffen. Eine der wichtigsten Herausforderungen, der sich die EU im Kontext des Lissabon-Prozesses stellen muss, ist die Schaffung und Nutzung von Wissen. Durch Erhöhung der kritischen Masse von in Europa produziertem Wissen, Verbesserung der wirtschaftlichen Nutzung von europäischen Forschungsergebnissen sowie durch Verknüpfung von Forschung, Innovation und Wissensverbreitung in einem zentralem ‚knowledge ЕcoSystem‘ soll das ETI helfen, dieser Herausforderung zu begegnen. Die Aktivitäten des ETI sollen die Bereiche Ausbildung, Forschung und Innovation abdecken. Obwohl es sich für eine Subventionierung eignet, wird erwartet, dass das ETI erhebliche Mittel aus wettbewerbsorientierter Förderung erhalten wird, zum Beispiel durch Finanzhilfen des Europäischen Forschungsrats des RP7. Das ETI ist keine Initiative des RP7, verfolgt aber offenbar die gleichen Ziele im Hinblick auf die Unterstützung von wissenschaftlicher Exzellenz in Europa. Darüber hinaus kann man davon ausgehen, dass es, wenn es erst einmal seine Arbeiten aufgenommen hat, eine Reihe von Forschungsprojekte durchführen wird, die über das RP7 finanziert werden.
Forschungs- und Regionalpolitik in der EU
Regional- und Forschungspolitik in der EU sind eng miteinander verbunden und, bis zu einen gewissen Grad, voneinander abhängig. Forschung ist nur einer von vielen Punkten, die von regionalpolitischen Ansätzen im Zeitraum von 2007 bis 2013 abgedeckt werden. Gleichwohl spielt FuE eine wichtige Rolle, da der Bereich dabei hilft, die allgemeine Zielsetzung der Regionalpolitik, nämlich die Intensivierung der Kohäsion durch die Belebung regionaler Wettbewerbsfähigkeit, zu erreichen. Gleichzeitig kann sie auf regionaler Ebene nur effizient durchgeführt werden, wenn eine geeignete Forschungsinfrastruktur vorhanden ist, deren Errichtung häufig sowohl von der Forschungs- als auch von der Regionalpolitik unterstützt wird. Dementsprechend erkennt die EU-Forschungspolitik die Bedeutung der Regionen Europas als Forschungsakteure an und sieht in der regionalen Ebene zunehmend die geeignetste Basis für die Förderung von Forschung und Innovation. Die Regionalpolitik ihrerseits bestärkt und unterstützt den Übergang zu einer wissensbasierten Wirtschaft auf regionaler Ebene und hilft dabei, regionale Infrastruktur für Forschung aufzubauen. Das RP7 ist ebenfalls darauf ausgerichtet, ‚wissensorientierte Regionen‘ und Initiativen zur Freisetzung des Forschungspotenzials der EU-Regionen zu unterstützen. Demnach will es entsprechende Bedingungen für Forschung, Innovation und Maßnahmen zur Wissensbildung in so vielen europäischen Regionen wie möglich schaffen.
Die Hauptziele des RP7: Spezifische Programme – Europäische Kommission: CORDIS: RP7 ››cordis.europa.eu
Die Hauptziele des RP7: Spezifische Programme
Wissen ist eine ‚Herzensangelegenheit‘ der Lissabonner Strategie, die „dynamischste und wettbewerbsfähigste wissensbasierte Wirtschaftsregion der Welt zu werden“. Das ‚Wissensdreieck‘ – Forschung, Ausbildung und Innovation – ist ein zentraler Faktor in den Bemühungen Europas, um die Ziele von Lissabon zu erreichen. Zahlreiche Programme, Initiativen und Unterstützungsmaßnahmen werden zur Förderung von Wissen auf EU-Ebene durchgeführt.
Das Siebte Rahmenprogramm (RP7) bündelt alle forschungsverwandten EU-Initiativen, die eine zentrale Rolle im Streben nach Wachstum, Wettbewerbsfähigkeit und Arbeitsplätzen spielen, unter einem gemeinsamen Dach; zusammen mit einem neuen Rahmenprogramm für Wettbewerbsfähigkeit und Innovation (CIP), Bildungs- und Ausbildungsprogrammen, Struktur- sowie Kohäsionsfonds für regionale Konvergenz und Wettbewerbsfähigkeit. Es ist ein wesentlicher Pfeiler für den Europäischen Forschungsraum (EFR).
Die weit gefassten Ziele des RP7 sind in vier Kategorien eingeteilt: Zusammenarbeit, Ideen, Menschen und Kapazitäten. Für jede Zielsetzung gibt es ein spezifisches Programm, abgestimmt auf die Hauptbereiche der EU-Forschungspolitik. Alle spezifischen Programme arbeiten zusammen, um die Bildung europäischer (wissenschaftlicher) Exzellenzzentren zu unterstützen und zu begünstigen.
Die Forschungsmaßnahmen der Gemeinsamen Forschungsstelle (GFS) außerhalb des Nuklearbereichs sind unter einem spezifischen Programm mit eigener Mittelzuweisung zusammengefasst.
Weitere Informationen zu jedem dieser spezifischen Programme und ihrer Untergruppen
RP7 Faktenblätter
FP7 factsheets
Die „RP7 Factsheets“ werden Ihnen bei den folgenden Fragen behilflich sein:
Was ist das RP7?
Wie hoch ist das Budget?
Wie lang ist die Gesamtlaufzeit?
Welche Forschungsgebiete deckt es ab?
Wie werden Bürger, Forscher, Industrie und KMU vom RP7 profitieren?
Wo finde ich weitere Informationen zu europäischer Forschung?
Der obige Link führt Sie auf eine Seite außerhalb von CORDIS, auf der Sie die entsprechenden „Factsheets“ in verschiedenen Sprachen auswählen können.
LOTUS – FP7 >>cordis.europa.eu
Low-cost highly conductive high resolution structures for flexible large area electronics by high throughput low temperature processing
Project details
Status: Execution
Programme acronym:
FP7-ICT
Subprogramme area:
ICT-2009.3.3 Flexible organic and large area electronics
SUBITO – FP7 >>cordis.europa.eu
SUBITO
Surveillance of unattended baggage and the identification and tracking of the owner
Project details
Status: CompletedTotal cost: EUR 3 897 587
EU contribution: EUR 2 581 052
Programme acronym:
FP7-SECURITY
Subprogramme area:
SEC-2007-2.3-01 Detection of unattended goods and of owner
Contract type:
Collaborative project (generic)
Coordinator
Participants
Security Jam ***19/03/2012*** EU Home Affairs, NATO-EU, Defence Economy, New Threats >>securitydefenceagenda.org
EU Home Affairs, NATO-EU, Defence Economy, New Threats
19/03/2012 Security Jam
On March 19-23 2012, the SDA and IBM will partner with NATO Allied Command Transformation, the European External Action Service, the European Commission and the US Mission to NATO to bring together thousands of global security stakeholders. Representatives of national governments and armed forces, international institutions, NGOs, think-tanks, industry and the media will use this unique opportunity to collectively define the solutions to pressing security issues. The most innovative recommendations will be presented to the NATO and EU leaderships ahead of the May 2012 Chicago summits.
Visit the
Security Jam page for more information
FP7 – Research Theme: Security >>cordis.europa.eu
FP7 – Research Theme: Security
Programme or Service Acronym: FP7-SECURITY
Description Acronym: FP7-Security
Programme Type: 7th FWP (Seventh Framework Programme)
Short Title: FP7-Security
Title: FP7 – Research Theme: Security
Subject Index Codes: Policies; Safety; Coordination, Cooperation; Scientific Research
Objectives: The objectives of the FP7 research theme ‘Security’ are:
– to develop the technologies and knowledge for building capabilities needed to ensure the security of citizens from threats such as terrorism, natural disasters, and crime, while respecting fundamental human rights and privacy.
– to ensure optimal and concerted use of available and evolving technologies to the benefit of civil European security;
– to stimulate the cooperation of providers and users for civil security solutions;
– to improve the competitiveness of the European security industry;
– to deliver mission-oriented research results to reduce security gaps.
Subdivisions of Programme: The following information was based on the official information available at the time of writing. Priorities and activities may change.
For the very latest information please consult the work programmes available with the appropriate call at:
http://cordis.europa.eu/fp7/dc/index.cfm
Activities will address the following mission areas:
– Security of citizens: delivering technology solutions for civil protection, including bio-security and protection against risks arising from crime and terrorist attacks.
– Security of infrastructures and utilities: analysing and securing existing and future public and private critical/networked infrastructure (e.g. in transport, energy, ICT), systems and services (including financial and administrative services).
– Intelligent surveillance and border security: focusing on technologies and capabilities to enhance the effectiveness and efficiency of all systems, equipment, tools and processes as well as methods for rapid identification required for improving the security of Europe’s land and coastal borders, including border control and surveillance issues.
– Restoring security and safety in case of crisis: focusing on technologies providing an overview of, and support for diverse emergency management operations (such as civil protection, humanitarian and rescue tasks), and on issues, such as inter-organisational preparation, coordination and communication, distributed architectures and human factors.
The above four areas will be supported by the following themes of a more cross-cutting nature:
– Security systems integration, interconnectivity and interoperability: Intelligence, information gathering and civil security, focusing on technologies to enhance the interoperability of systems, equipment, services and processes, including law enforcement, firefighting, civil defence and medical information infrastructures, as well as on the reliability, organisational aspects, protection of confidentiality and integrity of information and traceability of all transactions and processing.
– Security and society: mission orientated research which will focus on socio-economic analyses, scenario building and activities related to: cultural, social, political and economic dimensions of security, communication with society, the role of human values and policy-making, psychology social environment of terrorism, citizens’ perception of security, ethics, protection of privacy, societal foresight and systemic risk analysis. Research will also address technologies that better safeguard privacy and liberties, and will address vulnerabilities and new threats, as well as the management and impact assessment of possible consequences.
– Security research coordination and structuring: coordination of European and international security research efforts and development of synergies between civil, security and defence research, improvement of legal conditions, and encouragement to the optimal use of existing infrastructures.
| Programme Relationship(s) | |
| Framework programme(s): | FP7 |
| Umbrella programme(s): | FP7-COOPERATION |
Implementation: Across all themes support for transnational cooperation will be implemented through:
– Collaborative research: Collaborative research will constitute the bulk and the core of Community research funding. The objective is to establish, in the major fields of advancement of knowledge, excellent research projects and networks able to attract researchers and investments from Europe and the entire world, strengthening the European industrial and technological base and supporting Community policies. This will be achieved through a range of funding schemes:
– Collaborative project
– Networks of excellence
– Coordination and support actions
– ‘Joint Technology Initiatives’: In a very limited number of cases, the scope of an RTD objective and the scale of the resources involved justify setting up long-term public private partnerships in the form of Joint Technology Initiatives. These initiatives, mainly resulting from the work of European Technology Platforms, and covering one or small number of selected aspects of research in their field, will combine private sector investment as well as national and European public funding, including grant funding from the Research Framework Programme and loan finance from the European Investment Bank.
INDECT >>cordis.europa.eu
Intelligent information system supporting observation, searching and detection for security of citizens in urban environment
Project details
Status: ExecutionTotal cost: EUR 14 868 742
EU contribution: EUR 10 906 984
Programme acronym:
FP7-SECURITY
Subprogramme area:
SEC-2007-1.2-01 Intelligent urban environment observation system
Contract type:
Collaborative project (generic)
Coordinator
Participants
Subjects
INDECT >>cordis.europa.eu
Intelligent information system supporting observation, searching and detection for security of citizens in urban environment
Project details
Status: ExecutionTotal cost: EUR 14 868 742
EU contribution: EUR 10 906 984
Programme acronym:
FP7-SECURITY
Subprogramme area:
SEC-2007-1.2-01 Intelligent urban environment observation system
Contract type:
Collaborative project (generic)
Coordinator
Participants
Subjects
(c) PERSEUS consortium – 2011 <<perseus-fp7.eu
Protection of European seas and borders through the intelligent use of surveillance
From 2011-01-01 to 2014-12-31 | PERSEUS websitePERSEUS contributes to Europe’s efforts to monitor illegal migration and combat related crime and goods smuggling by proposing a large scale demonstration of a EU Maritime surveillance System of Systems, on the basis of existing national systems and platforms, enhancing them with innovative capabilities and moving beyond EUROSUR’s 2013 expectations, addressing key challenges: ‘ supporting the netw…Project details
Project reference: 261748
Status: ExecutionTotal cost: EUR 43 644 979
EU contribution: EUR 27 847 579Programme acronym:
FP7-SECURITYSubprogramme area:
SEC-2010.3.1-1 European-wide integrated border control system – phase IIContract type:
Collaborative project (generic)Coordinator
INDRA SISTEMAS S.A.ESPAÑAParticipants
CORK INSTITUTE OF TECHNOLOGYÉIRE/IRELANDBOEING RESEARCH & TECHNOLOGY EUROPE S.L.ESPAÑASOFRESUDFRANCEGUARDIA CIVIL ESPANOLAESPAÑAINTUILABFRANCENATIONAL CENTER FOR SCIENTIFIC RESEARCH “DEMOKRITOS”HELLASMINISTRY OF CITIZENS PROTECTIONHELLASLAUREA-AMMATTIKORKEAKOULU OYSUOMI/FINLANDSATWAYS – PROIONTA KAI YPIRESIES TILEMATIKIS DIKTYAKON KAI TILEPIKINONIAKON EFARMOGON ETAIRIA PERIORISMENIS EFTHINIS EPEHELLASINOV, INESC INOVACAO, INSTITUTO DE NOVAS TECNOLOGIASPORTUGALMETEOSIM SLESPAÑAENGINEERING – INGEGNERIA INFORMATICA SPAITALIASKYTEK LTDÉIRE/IRELANDDCNS SAFRANCESES ASTRA TECHCOM SALUXEMBOURG (GRAND-DUCHÉ)INGENIERA DE SISTEMAS PARA LA DEFENSA DE ESPANA SA-ISDEFEESPAÑAMINISTRY OF NATIONAL DEFENCE, GREECEHELLASMINISTERE DE L’INTERIEUR, DE L’OUTREMER ET DES COLLECTIVITES TERRITORIALES DIRECTION DE LA DEFENSE ET DE LA SECURITE CIVILESFRANCENATO UNDERSEA RESEARCH CENTREITALIADFRC AGSCHWEIZ/SUISSE/SVIZZERAEADS – CONSTRUCCIONES AERONAUTICAS S.A.ESPAÑASAAB AKTIEBOLAGSVERIGEAJECO OYSUOMI/FINLANDFORÇA AÉREA PORTUGUESAPORTUGALLUXSPACE SARLLUXEMBOURG (GRAND-DUCHÉ)EADS DEFENCE AND SECURITY SYSTEMSFRANCEECORYS NEDERLAND B.V.NEDERLANDINSTITUTT FOR FREDSFORSKNING STIFTELSENORGESubjects
Record number: 97515 / Last updated on (QVD): 2012-02-01
The PERSEUS 2012 annual conference will take place over 2 days, 29/3/2012 and 30/3/2012.
29/3/2012: a day open to the public, where presentations will address the recent publication of the Eurosur draft legislative proposal, the deployment of the Eurosur pilot by Frontex and the latest advances in PERSEUS. This day is also the public day of the PERSEUS User Steering Committee.
29/03/2011 (evening):Cocktail and Gala dinner, open to all attendees.
30/03/2012 (morning): the User Steering Committee will continue with a session restricted to PERSEUS users and observers, as well as the European Commission and European Agencies. This session will focus on refining the scenarios used in the 2013 campaigns across Portugal, Spain, France and Italy.
30/03/2012 (afternoon): the General Assembly, restricted to the PERSEUS partners, will take place in the afternoon.
Click here to view the agenda
Registration
The conference is free but pre-registration is compulsory, prior to the…
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LiquidFeedback ››Wikipedia
LiquidFeedback ist eine freie Software zur politischen Meinungsbildung und Entscheidungsfindung. Das wichtigste Merkmal ist die Umsetzung des Liquid-Democracy-Ansatzes, die eine neue Form der politischen Repräsentation und Mitsprache etablieren soll. Die Grenzen zwischen repräsentativer und direkter Demokratie sind hierbei fließend. Neben der Funktion der Meinungs- und Entscheidungsfindung ist es außerdem möglich, die unterschiedlich gelagerten Kompetenzen der Teilnehmenden zu einem Thema effizient zu kanalisieren.
ACTA-Infografik: Werden und Vergehen? ››europarl.europa.eu
ACTA, das umstrittene Anti-Piraterieabkommen, wurde bereits von vielen EU-Staaten unterzeichnet. Bevor es in Kraft treten kann, ist die Zustimmung des EU-Parlaments nötig. Unsere Infografik erklärt den komplizierten Verhandlungs- und Ratifikationsprozess. Eine Zeitleiste zeigt die wichtigsten Etappen der vergangenen Jahre.
Die EU-Kommission will ACTA an den Europäischen Gerichtshof verweisen, um zu prüfen, ob der Vertrag EU-Recht verletzt. Der britische Sozialdemokrat David Martin, der als Berichterstatter die ACTA-Debatte im Handelsausschuss des EU-Parlaments leitet, will ebenfalls den EU-Gerichtshof anrufen.
Doch anstatt sich der Anfrage der EU-Kommission anzuschließen, fordert Martin eine eigenständige Anfrage des EU-Parlaments. Da die Richter sich nicht allgemein zu ACTA äußern, sondern immer unter Bezug auf eine spezifische Fragestellung, könnte die Formulierung der Fragen die Entscheidung der Richter für oder gegen ACTA beeinflussen.
REF : 20120302STO39868





















