Archive for deutschland

OECD fordert Billionen Euro starken Euro-Schutzwall | Finanzen und Wachstum <<EurActiv.de

Nach der Aufstockung ist vor der Aufstockung: Gerade hat Bundeskanzlerin Angela Merkel die parallele Nutzung von EFSF und ESM angekündigt, da fordert die OECD bereits einen mindestens eine Billion Euro starken Euro-Schutzwall.

Die Finanzminister der Euro-Gruppe beraten diese Woche über die Aufstockung des Euro-Rettungsfonds. Bundeskanzlerin Angela Merkel hat sich nun dafür ausgesprochen, den permanenten Europäischen Stabilitätsmechanismus ESM bis Mitte 2013 mit dem vorläufigen Euro-Retungsschirm EFSF zu kombinieren. Damit soll sichergestellt werden, dass dem ESM bereits ab Mitte des Jahres ein Ausleihvolumen von 500 Milliarden Euro zur Verfügung steht (Opens external link in new windowEurActiv.de vom 26. März 2012).

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via OECD fordert Billionen Euro starken Euro-Schutzwall | Finanzen und Wachstum | EurActiv.de.

Streichung der Subventionen: Die Piraten wollen die Deutsche Oper schließen – Nachrichten Regionales – Berlin – WELT ONLINE

Streichung der Subventionen: Die Piraten wollen die Deutsche Oper schließen – Nachrichten Regionales – Berlin – WELT ONLINE.

INDECT – ProtestWiki

Inhaltsverzeichnis

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[Bearbeiten] Was ist INDECT und warum protestieren wir dagegen?

Intelligent information system supporting observation, searching and detection for security of citizens in urban environment = Intelligentes Informationssystem zur Unterstützung von Überwachung, Suche und Erfassung für die Sicherheit von Bürgern in städtischer Umgebung.

INDECT ist ein Forschungsprojet der EU, dass die Sicherheit in den Mitgliedsstaaten “verbessern” soll.

Dafür werden sämtliche Videoströme von allen verfügbaren Kameras an öffentlichen Plätzen zentral gebündelt und von einer Software ausgewertet. Diese anaylisiert dann vollautomatisch die Videos nach “verdächtigem Verhalten” dazu gehören unter anderem wenn eine Person:

  • rennt
  • länger als eine definierte Zeit auf dem Boden oder einer Bank sitzt
  • “herumlungert”
  • Gepäck stehen lässt
  • mit Gegenständen wirft
  • entgegen dem Strom läuft
  • schreit, flucht
  • kämpf

Außerdem werden automatisch alle Personen in einer Momentaufnahme erfasst, sobald ein lauter Knall vor einer der Kameras ereignet (wobei es sich hier genauso um einen platzenden Reifen handeln kann, wie um einen Schuss).

Verhält sich eine eine Person “verdächtig”, werden weitere Maßnahmen eingeleitet: – Das Gesicht wird anhand von biometrischen Punkten gescannt und Daten aus allen Verfügbaren Quellen (Einwohnermeldeämtern, soziale Netzwerke wie Facebook, XING usw.) herbeigezogen um diese zu identifizieren.Je nach “Bedrohungsgrad” werden unter anderem Schritte eingeleitet wie:

  • das Abhören und Aufzeichen sämtlicher Handyaktivitäten
  • das Orte über GPS-Signale, die das Handy abgibt
  • die Verfolgung und Überwachung mit Hlfe von Drohnen (kleine ferngesteuerte Flugobjekte die mit Kameras und einem Mikrofon ausgestattet sind und dessen Einsatz im öffentlichen Luftraum seit Ende 2011 per Gesetz in Deutschland genehmigt wurde)

das Problem hierbei ist, dass die Grenzen zwischen verdächtig und normal nicht genau festgelegt sind und das Projekt selbst nicht mit der Öffentlichkeit kommuniziert wird.

[Bearbeiten] Weblinks

[Bearbeiten] Vorträge und Interviews

[Bearbeiten] Medienberichte

[Bearbeiten] Zeitungsartikel

INDECT – ProtestWiki.

Wie die Piratenpartei arbeitet – Teilhabe an allem für jeden – Politik – sueddeutsche.de

Wie die Piratenpartei arbeitet – Teilhabe an allem für jeden – Politik – sueddeutsche.de.

Totale Überwachung: Orwell wird von der Realität überholt | Sein Redaktion

Totale Überwachung: Orwell wird von der Realität überholt | Sein Redaktion.

STOP ACTA/VDS/INDECT/ESM/LSR/Zensur -und Überwachungswahn SammelEvent

Wir wollen mal Ordnung ins Chaos bringen, und sämtliche anstehenden Demostrationen hier bündeln. Schaut bitte für einzelne Termine und Orte unter “Mehr anzeigen” die wir zusammentragen. Und bitte Eventseiten zukommen lassen.

31.03. Demo VDS Linz(Österreich), Paperstorming in allen deutschen Großstädten:
Linz: http://www.facebook.com/events/305313806193694/
Paperstorming: http://www.facebook.com/events/255506531201178/

07.04. Schweiz Stop Acta Demo Basel
https://www.facebook.com/events/173725952747234/

21.04. Kaiserslautern Anti-ACTA-Demo
http://www.facebook.com/events/260205480733603/

12.05. Anti-ACTA-Demos einzelne Städte wohl nur, aber sammeleventseite:
http://www.facebook.com/events/371501742874804/

12.05. Köln und Dortmund Anti-ACTA-Demo:
Dortmund: http://www.facebook.com/events/251942834898898/
Köln: https://www.facebook.com/events/179499322167929/
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12.05. weltweite Demos für Demokratie statt versteckte Diktatur:

Global Evolution Day – 12.M 2012
http://www.facebook.com/events/149825861793803/

Echte Demokratie Jetzt – 12M – united for #globalchange
http://www.facebook.com/events/307622069273326/

Ich rufe alle Menschen zur Revolution auf!
http://www.facebook.com/events/369341873082345/

VIA STOP ACTA/VDS/INDECT/ESM/LSR/Zensur -und Überwachungswahn SammelEvent.

Andere Banken braucht das Land!: Aktionen

Finanzierung von Rüstungsproduktion, Spekulation mit Agrarrohstoffen und Immobilien und jetzt noch ein Fonds, mit dem auf das frühe Ableben von Menschen gewettet wird: Unter Dr. Josef Ackermann ist die Deutsche Bank zu einer “Zocker AG” (Der Spiegel, 5/2012) verkommen.

Das neu formierte Bündnis Andere Banken braucht das Land! fordert die Deutsche Bank deshalb auf:

  • aus der Finanzierung von Rüstung und Atomkraft auszusteigen
  • die Spekulation mit Agrarrohstoffen einzustellen
  • unverantwortliche Geschäfte jeder Art zu unterlassen.

Natürlich können wir die Deutsche Bank nicht allein mit einer Aktie stoppen. Das Bündnis Andere Banken braucht das Land! möchte aber mit dieser Aktion möglichst viele Menschen mobilisieren, zur Hauptversammlung der Deutschen Bank am 31. Mai 2012 nach Frankfurt zu kommen und dort ein deutliches Zeichen zu setzen. Egal, ob Sie AktionärIn sind oder nicht, sie können mitmachen.

> Kurzinformation zur Aktion “Stoppt die Deutsche Bank mit einer Aktie!” (pdf-Dokument)

> Depot eröffnen – Aktie kaufen – bei der Hauptversammlung aktiv werden (pdf-Dokument)

via Andere Banken braucht das Land!: Aktionen.

Andere Banken braucht das Land!: Startseite

Die Kampagne gegen Kriegstreiber, Hungermacher und Zocker

Dem Geschäftsergebnis einer Bank ist auf den ersten Blick nicht anzusehen, wie es zustande gekommen ist. Aber Finanzierung ist nicht neutral. Banken spielen in der globalisierten Welt eine zentrale Rolle für sozial und ökologisch verantwortliches Wirtschaften. Sie müssen gesellschaftliche Verantwortung übernehmen. Und das verbindlich.

Das neue Kampagnen-Bündnis Andere Banken braucht das Land! wendet sich gegen unverantwortliche Geschäfte der Geldinstitute. Finanzierung von Rüstungsproduktion und Atomkraft sowie Spekulation mit Nahrungsmitteln und lebenswichtigen Gütern sollen aus dem Portfolio der Banken verschwinden.
> Pressemitteilung Nr. 1/2012

Machen Sie mit bei der Kampagne
Andere Banken braucht das Land!
> Unterschreiben Sie den Aufruf.

> Unterstützen Sie die Kampagne Andere Banken braucht das Land! mit einer Spende.

> Machen Sie mit bei unserer Aktion “Stoppt die Deutsche Bank mit einer Aktie!”

Trägerorganisationen

> Mehr zu den Trägerorganisationen

VIA Andere Banken braucht das Land!: Startseite.

Revolutionäres Gesetz: Über Deutschland sollen schwere Drohnen fliegen – Nachrichten Politik – Deutschland – WELT ONLINE

Revolutionäres Gesetz: Über Deutschland sollen schwere Drohnen fliegen – Nachrichten Politik – Deutschland – WELT ONLINE.

Die Taskforce INDECT sucht Dich! | STOPP INDECT

Wir sind immer auf der Suche nach weiteren engagierten Mitstreitern, um Aktionen und Kampagnen zu erarbeiten und durchzuführen.

Die Pflege von Website, Sozialen Netzwerken und ähnlichem ist zudem eine Aufgabe, zu der wir immer Unterstützung suchen.
Wie eine Mitarbeit konkret aussehen könnte, kommt ganz auf Dich, Dein Engagement und Deine Fähigkeiten an.
Bereiche gibt es genügend:
– Texte für Blog, Social Networks, etc. erstellen
– Recherche zu den Entwicklungen bei INDECT
– Grafiken für Blog, Flyer, etc. erstellen
– eine neue Kampagne gemeinsam mit- und ausarbeiten, sowie durchzuführen
– generelles “Trommeln” zum Thema
– natürlich genauso eigene Ideen einbringen und diese weiter bringen
Sofern Du nicht nur meckern, sondern selbst zu INDECT aktiv werden möchtest, bitten wir Dich unsere Mailingliste [1] zu abonnieren und Dich dort kurz vorzustellen.
Die Mailingliste ist unser hauptsächlicher Kommunikationskanal und dient der Abstimmung und Koordination.
Wir freuen uns auf Dich!
Deine Taskforce INDECT
[1] https://lists.piratenpartei-bayern.de/mailman/listinfo/taskforce-indect

via Die Taskforce INDECT sucht Dich! | STOPP INDECT.

Datenschutzkonferenz äußert sich zu INDECT, ACTA, Facebook-Fahndung und Co. » Personenfahndung, Soziale Netzwerke, Facebook, EU-Datenschutzverordnung, Bundesdatenschutzbeauftragter, Datenschutzkonferenz » Datenschutzbeauftragter

Datenschutzkonferenz äußert sich zu INDECT, ACTA, Facebook-Fahndung und Co. » Personenfahndung, Soziale Netzwerke, Facebook, EU-Datenschutzverordnung, Bundesdatenschutzbeauftragter, Datenschutzkonferenz » Datenschutzbeauftragter.

Indect – Wir brauchen Videoideen!

Auch hier nochmal der Aufruf:

Wir möchten ein Video zum Thema INDECT machen.
Dazu brauchen wir EUCH!

Habt ihr Ideen, wie man so ein Video umsetzen kann?
Habt ihr Resourcen, die ihr uns zur Verfügung stellen könnt? (Manpower? Requisiten?)

Habt ihr Quellen?
Wenn ja dann ergänzt bitte den Linksammlungs-Thread:
http://www.anonamegame.net/forum/showthr…ght=indect

via Indect – Wir brauchen Videoideen!.

#Indect #Acta Stoppt totalüberwachung in Europa

Ja so sieht es aus und alle sollten sich daran beteiligen. Gerade gestern Abend hatte ich ja wieder etwas zu #ACTA geschrieben. Heute morgen sehe ich dann folgendes mal wieder auf meinem Bildschirm flimmern (hm wobei der flimmert ja nicht mehr merklich)

Ein erneuter Aufruf : 

Zitat:

ACTA, INDECT, SOPA und IPRED müssen in Deutschland ganz klar verboten, diesbezügliche Gesetze bzw. Gesetzesinitiativen u. a. gestoppt und deren Umsetzung verhindert werden. Es untergräbt Völker- und Bürgerrechte, die man sich über Jahre, ja sogar über mehrere Generationen hinweg erkämpft hat. Damit ist wohl alles gesagt. 

Zur Abstimmung geht es hier entlang, macht mit und nehmt  daran Teil und teilt fleißig den Artikel.

LG Der Dom

via #Indect #Acta Stoppt totalüberwachung in Europa.

Sicherheitswahn: Die Technologien des perfekten Überwachungsstaats – Sicherheitswahn – FOCUS Online – Nachrichten

Sicherheitswahn: Die Technologien des perfekten Überwachungsstaats – Sicherheitswahn – FOCUS Online – Nachrichten.

Zukunftsdialog – Details des Vorschlags

  • am 09.02.2012 um 00:07 Uhr von BLNfree84 erstellt

ACTA, INDECT, SOPA, PIPA und IPRED schaden den Bürgern. Es sind Lobbyistengesetze, die nur wenigen Leuten dienen und vielen schaden. Eigentum verpflichtet, heißt es. Daran müssen sich auch Urheber und Rechteverwerter halten. Was veröffentlicht wurde, kann nicht mehr Eigentum eines Einzelnen sein, sofern es sich um keine privaten Daten handelt. Kommerzielle Interessen stehen unter denen der Allgemeinheit.

ACTA, INDECT, SOPA und IPRED müssen in Deutschland ganz klar verboten, diesbezügliche Gesetze bzw. Gesetzesinitiativen u. a. gestoppt und deren Umsetzung verhindert werden. Es untergräbt Völker- und Bürgerrechte, die man sich über Jahre, ja sogar über mehrere Generationen hinweg erkämpft hat. Damit ist wohl alles gesagt. Ich freue mich auf die Diskussion.

Daher fordere ich die Abschaffung von ACTA, INDECT, SOPA, PIPA und IPRED und ähnlichem.

Der Vorschlag wurde folgenden Themen zugeordnet:

  • Bürgerbeteiligung und moderne Verwaltung

via Zukunftsdialog – Details des Vorschlags.

Für INDECT beim Zunkunftsdialog der Bundesregierung stimmen | STOPP INDECT

SOPA, PIPA, IPRED, ACTA und INDECT gefährden die Gesellschaft wie wir sie kennen. Während ACTA und Co. Vertragswerke sind, die scheinbar nur auf die Wahrung von Besitzrechten, gegen Produktpiraterie und Urheberrechtsverletzungen eingehen, handelt es sich bei INDECT um ein Forschungsprojekt, das Überwachung ganzer Städte oder Nationen ermöglichen soll.
Allen oben genannten Akronymen ist gemein, dass sie die Bürgerrechte beschneiden, Grundrechte untergraben und Menschenrechte gefährden.
Bitte voted das Thema im Zukunftsdialog der Bundesregierung nach oben. Wir müssen die Bundesregierung dazu zwingen, sich mit den Bedenken auseinanderzusetzen!
Link: https://www.dialog-ueber-deutschland.de/DE/20-Vorschlaege/10-Wie-Leben/Einzelansicht/vorschlaege_einzelansicht_node.html?cms_idIdea=6904

via Für INDECT beim Zunkunftsdialog der Bundesregierung stimmen | STOPP INDECT.

INDECT « Anonymous Wien

Der Weg in die Hölle ist stehts mit guten Absichten gepflastert, oder….

Was ist INDECT?

Im Zuge des 7. Forschungsrahmenprogramms der EU-Kommission startet 2009 das Forschungsprojekt INDECT mit einem Budget von rund 15 Millionen Euro, und soll 2013 abgeschlossen sein.

INDECT steht für “Intelligent information system supporting observation, searching and detection for security of citizens in urban environment” (“Intelligentes Informationssystem, das Überwachung, Suche und Entdeckung für die Sicherheit von Bürgern in einer städtischen Umgebung unterstützt”).

INDECT ist das umfassendste Überwachungsprogramm, das je erforscht werden sollte. Es umfasst nicht nur das Internet. Auch Menschen auf der Straße werden INDECT nicht entgehen. INDECT wird wissen, wo wir sind, was wir tun, weshalb wir es tun und wird versuchen zu erahnen, was wir demnächts tun werden. INDECT wird wissen, wo wir arbeiten, mit wem wir telefonieren oder chatten.
Ein allumfassender Bevölkerungsscanner.

INDECT hat das Potenzial, unsere Gesellschaft auf lange Sicht zu verändern und zu manipulieren.
Das Wissen um die ständige Möglichkeit der Beobachtung führt zur Selbstzensur und Selbtdisziplinierung.
Daraus resultieren soziale Konformität des Individuums und Verlust der Individualität.
Hinzu kommt natürlich die Gefahr, dass die gewonnenen Daten gestohlen werden.
Ein solcher Datenschatz wird unweigerlich zu einer einladenden Beute, und nicht zu vergessen die Gefahr des Missbrauchs.

Wieviel ist uns unsere “Sicherheit” wert? Und wieviel Überwachung verträgt die Freiheit?

INDECT beinhaltet folgende Maßnahmen:

  • Überwachung des Internets mit Hilfe von Suchmaschinen im www, UseNet, Social Networks (Facebook, StudiVZ etc.), Foren, Blogs, P2P-Netzwerke sowie individuelle Computersysteme
  • Auffinden von Bildern und Videos mit Hilfe von Wasserzeichen, sowie automatisierte Suchroutinen zum Aufspüren von beispielsweise Gewalt oder “abnormalem Verhalten”
  • Eine weiterentwickelte Computerlinguistik, deren Suchroutinen in der Lage sind Beziehungen zwischen Personen, sowie den Kontext einer Unterhaltung, z.B. in Chats, bei der Interpretation der Sprache, mit einzubeziehen
  • Mobiles städtisches Überwachungssystem
  • Fliegende Kameras (so genannte “Unmanned Aerial Vehicles” )
    Die UAV sollen “intelligent und autonom” vernetzt werden und miteinander kooperieren, um verdächtige bewegliche Objekte automatisiert und eigenständig sowohl identifizieren als auch im städtischen Raum per Schwarmverhalten verfolgen zu können.
  • Überwachungskameras nutzen die biometrischen Daten aus Pässen und Personalausweisen, um Personen zu identifizieren und Bewegungsmuster zu erstellen.

Die so gewonnen Daten sollen in einer Datenbank gespeichert werden und durch andere, bereits vorhandene Daten ergänzt werden, die unter anderen durch die sog. Vorratsdatenspeicherug gewonnen werden.

WER IST VERDÄCHTIG?

Die polnische Polizei führte eine interne Umfrage durch, um Kriterien für “abnormales Verhalten” zu bestimmen. Auffälliges und womöglich gefährliches Verhalten wäre:

  • Bewegung gegen die “Fluchtrichtung”
  • Fahren gegen die Einbahn
  • “Herumlungern”
  • Treffen von mehr als X Personen
  • Autodiebstahl
  • Laufen
  • Zu schnelles Fahren
  • Fallende Personen
  • Gepäck vergessen
  • Herumsitzen, länger als…
  • Schreien
  • Schüsse, Explosionen
  • Fluchende Personen

Man ist also in nahezu jeder Situation verdächtig. Wer im öffentlichen Nahverkehr auf dem Fußboden sitzt, zu lange mitfährt oder sein Gepäck vergisst, mss mit Maßnahmen der Polizei rechnen. Genauso verdächtig sind “herumlungern”, sich mit zu vielen Personen treffen und fluchen.

Anhand der gewonnenen Profile über jeden einzelnen sollen die automatisierten Programme lernen, sogenannte “Gefährder” selbständig zu erkennen. Wird ein solcher potentieller “Gefährder” erkannt, können seine Daten ebenfalls selbstständig vom System eingeholt werden. Nach kurzer Durchleuchtung der Informationen wird die Person in eine bestimmte Gefahrenkategorie eingeteilt und gegebenenfalls (z.B. bei “sehr verdächtig”) die Polizei informiert.

2012 soll INDECT an den Besuchern der Fußball-Europameisterschaft in Polen/der Ukraine getestet werden. Die Ziele dieses Feldversuchs sollen Registrierung von “abnormalem Verhalten” sowie das gezielte Filtern von Sprechchören sein.
2013 wird das Europäische Forschungsprojekt beendet sein.

Wer überwacht die Überwacher?

Aufgrund der Kritik am Projekt beschlossen die Verantwortlichen eine neue Geheimhaltungsstufe. Welche Daten des Forschungsprojekts an die Öffentlichkeit gelangen, beschließt ein INDECT-”Ethikrat”.

Drew Harris, stellvertretender Polizeichef (Nordirland)

Zulema Rosborough, Polizeibeamter (Nordirland)

Ralph Roche, Anwalt für Menschenrechte (Poizei von Nordirland)

Mariusz Ziółko, Forschern im Bereich der Sicherheitstechnologien,
(AGH – University of Science and Technology, Polen)

Andreas Pongratz, Multimedia-Industrie (ART-X aus Österreich)

Dobrosław Kot, Doktor der Philosophie (extern)

Emil Pływaczewski, Jura-Professor (extern)

Tom Sorell, Ethik-Professor (extern)

Ist es vertretbar, dass mehr als die Hälfte des INDECT-Ethikrates aus der Polizei Nordirlands, welche am Projekt beteiligt ist oder anderen Profiteuren besteht? Natürlich, es gibt sicher keinen Interessenskonflikt…

Wer ist beteiligt?

17 Partner sind an INDECT beteiligt.
http://www.indect-project.eu/indect-partners

Darunter sind auch 2 österreichische Beteiligungen:
Fachhochschule Technikum Wien und
ART-X Pro Division GmbH aus Pinkafeld (deren Chef übrigens im Ethikrat sitzt)

via INDECT « Anonymous Wien.

Multimedia Communications, Services & Security 2012

In recent years, Multimedia Communications, Services and Security have been contributing extensively to our life experience and are expected to be among the most important applications in the future. The objective of the Multimedia Communications, Services & Security (MCSS’12) conference is to present research and developing activities contributing to aspects of multimedia communications, systems and security. We are inviting both theoretical and experimental papers as well as work-in-progress research. The main topics of interest are as follows:

Audio-visual systems including novel multimedia architectures and SOMA

Multimedia and data fusion in personal, sensor, p2p and ad-hoc networks

Acquisition of multimedia content and QoE management in content distribution networks

Seamless mobility of multimedia services including mobile and wireless access networks

Watermarking technology and applications

Network measurement, monitoring and performance evaluation of multimedia services

Reliability, availability, serviceability of multimedia services

Searching methods, search engines and applications

Multimedia surveillance and compound security, object tracking and threat detection

Semantic description of multimedia data and metadata information systems

Intelligent monitoring of objects and areas, recognition with automatic categorization

Modern computing methods for multimedia systems and authentication of multimedia content

Interactive multimedia applications

Ethical issues and law aspects in video surveillance, Internet monitoring, security research

Intelligent urban environment observation systems including safety monitoring and evacuation

Cybercrime – threats and counteracting

Cryptography and data protection, including quantum cryptography

Evaluation of security features in end-user applications

Parallel processing of audio & video, video processing through cloud computing, video transcoding

Intelligent searching of multimedia content

Biometric applications

Privacy protection

The conference objectives are in conformance with the objectives of the FP7 Security Research. During the conference, a presentation of the FP7 Security Research will be shown. Objectives of the FP7 Security Research are as follows:

to develop technologies for building capabilities needed to ensure the security of citizens from threats (terrorism, natural disasters, crime), while respecting human privacy,

to ensure optimal use of technologies to the benefit of civil European security,

to stimulate the cooperation for civil security solutions,

to improve the competitiveness of the European security industry, and

to deliver mission-oriented research results to reduce security gaps.

via Multimedia Communications, Services & Security 2012.

Taskforce-INDECT Infoseite <<lists.piratenpartei-bayern.de

FÜR ABOS ECT BITTE ORIGINALLINK ANKLICKEN UND KÄSTCHENS AUSFÜLLEN 🙂

Über Taskforce-INDECT

Um frühere Nachrichten an diese Liste zu sehen, besuchen Sie bitte das Archiv der Liste Taskforce-INDECT. (Das aktuelle Archiv ist nur für die Abonnenten der Liste zugänglich.)

Benutzung von Taskforce-INDECT

Um eine Nachricht an alle Listenmitglieder zu senden, schicken Sie diese an taskforce-indect@lists.piratenpartei-bayern.de.

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Abonnieren Sie Taskforce-INDECT, indem Sie das folgende Formular ausfüllen:

Dies ist eine geschlossene Mailingliste, d.h. der Moderator wird darüber entscheiden, ob Sie Mitglied dieser Mailingliste werden. Die Entscheidung des Moderators wird Ihnen per E-Mail mitgeteilt. Dies ist auch eine versteckte Mailingliste, was bedeutet, dass die Abonnentenliste nur vom Administrator der Liste eingesehen werden kann.

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Wenn Sie kein Passwort eingeben, wird für Sie ein Zufallspasswort generiert und Ihnen zugeschickt, sobald Sie Ihr Abonnement bestätigt haben. Sie können sich Ihr Passwort jederzeit per E-Mail zuschicken lassen, wenn Sie weiter unten die Seite zum ändern Ihrer persönlichen Einstellungen aufrufen.

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Austragen / Ändern einer Mailadresse

Sie können hier den Bezug der Liste kündigen, ihre eingetragene Mailadresse und andere Einstellungen ändern und sich das Kennwort zusenden lassen, wenn Sie es vergessen haben. Geben Sie dazu Ihre E-Mailadresse an.

Wichtig: Geben Sie genau die Adresse an, mit der Sie in der Liste eingetragen sind! Sie erhalten monatlich eine Infomail, in der diese Adresse auch explizit genannt ist. Achten Sie darauf, wenn Sie mehrere E-Mailadressen haben und diese ggf. an andere Adressen weiterleiten lassen!

Wenn Sie dieses Feld leer lassen, werden Sie nach Ihrer E-Mailadresse gefragt.

Die Mailingliste Taskforce-INDECT wird betrieben von roland.albert at me.com

Taskforce-INDECT Schnittstelle zur Administration (Authentifikation erforderlich)

Übersicht aller Mailinglisten auf lists.piratenpartei-bayern.de

via Taskforce-INDECT Infoseite.

Die Taskforce INDECT sucht Dich! | STOPP INDECT

Wir sind immer auf der Suche nach weiteren engagierten Mitstreitern, um Aktionen und Kampagnen zu erarbeiten und durchzuführen.

Die Pflege von Website, Sozialen Netzwerken und ähnlichem ist zudem eine Aufgabe, zu der wir immer Unterstützung suchen.
Wie eine Mitarbeit konkret aussehen könnte, kommt ganz auf Dich, Dein Engagement und Deine Fähigkeiten an.
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– generelles “Trommeln” zum Thema
– natürlich genauso eigene Ideen einbringen und diese weiter bringen
Sofern Du nicht nur meckern, sondern selbst zu INDECT aktiv werden möchtest, bitten wir Dich unsere Mailingliste [1] zu abonnieren und Dich dort kurz vorzustellen.
Die Mailingliste ist unser hauptsächlicher Kommunikationskanal und dient der Abstimmung und Koordination.
Wir freuen uns auf Dich!
Deine Taskforce INDECT
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via Die Taskforce INDECT sucht Dich! | STOPP INDECT.

Kommentar: Piraten bringen Planspiele durcheinander | tagesschau.de

Kommentar: Piraten bringen Planspiele durcheinander | tagesschau.de.

Piratenerfolg im Saarland: Gekommen um zu bleiben – Politik – Tagesspiegel

Piratenerfolg im Saarland: Gekommen um zu bleiben – Politik – Tagesspiegel.

Deutscher Bundestag: Gutachten: Vorratsdatenspeicherung ohne messbaren Einfluss auf Aufklärungsquoten ››bundestag.de

Rechtsausschuss – 21.03.2012

 

Berlin: (hib/VER) Nach einem aktuellen Gutachten des Max-Planck-Instituts für ausländisches und internationales Strafrecht in Freiburg i.Br. (MPI) hat die Vorratsdatenspeicherung keinen messbaren Einfluss auf Aufklärungsquoten. Professor Hans-Jörg Albrecht, Direktor des Instituts und gesamtverantwortlich für das Gutachten, war am Mittwochvormittag zu Gast im Rechtsausschuss des Bundestags, um die Ergebnisse zu präsentieren. Auftraggeber des Gutachtens ist das Bundesministeriums der Justiz.Ebenfalls für diesen Mittwoch wird Medienberichten zufolge die Bekanntgabe eines Ultimatums der EU-Kommission für Deutschland erwartet. Sie erwarte die Umsetzung der EU-Richtlinie zur Vorratsdatenspeicherung binnen der kommenden vier Wochen, heißt es. Danach könne Deutschland ein Zwangsgeld drohen.

Vorangegangen war jedoch ein Urteil des Bundesverfassungsgerichts im März 2010, das die Umsetzung einer europäischen Richtlinie für verfassungswidrig und nichtig erklärt hatte. In der Regierungskoalition herrscht bislang Uneinigkeit über das Für und Wider der EU-Richtlinie. Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) lehnt Angaben ihres Ministeriums zufolge die verdachtsunabhängige Speicherung der Verkehrsdaten aller Bundesbürger für sechs Monate ab.

Das MPI-Gutachten ist der Frage nachgegangen, ob Schutzlücken durch den Wegfall der Vorratsdatenspeicherung entstehen könnten. Ob diese immer wieder aufgestellte Behauptung tatsächlich zutrifft, haben Kriminologen in einer 270 Seiten umfassenden Studie auf Veranlassung des Bundesjustizministeriums eingehend untersucht.

Als Ergebnis ihrer Untersuchung etwa der deliktsspezifischen Aufklärungsquoten für den Zeitraum 1987 bis 2010 fassen die Autoren zusammen, dass der Wegfall der Vorratsdatenspeicherung nicht als Ursache für Bewegungen in der Aufklärungsquote herangezogen werden kann. Dieser Befund gilt insbesondere für die Bereiche der Computerkriminalität sowie der so genannten Internetkriminalität.

Das sogenannte Quick-Freeze-Verfahren wird laut Gutachten nicht als „taugliches Äquivalent zur Vorratsdatenspeicherung gesehen.“ In diesem Verfahren kann die Sicherung von Verkehrsdaten derjenigen Personen angeordnet werden, die einen hinreichenden Anlass dazu gegeben haben.

Das Gutachten in voller Länge ist über die Internetseite des Bundesjustizministeriums abrufbar.

Auch unterwegs aktuell informiert mit der kostenlosen App “Deutscher Bundestag” und unter m.bundestag.de.

via Deutscher Bundestag: Gutachten: Vorratsdatenspeicherung ohne messbaren Einfluss auf Aufklärungsquoten.

Unmut über Korruption Machtgier und Despotismus – Oleg Kaschin “Es geht voran” Aufbau | Büchermarkt | Deutschlandfunk

Oleg Kaschin: “Es geht voran”, Aufbau

 

Von Uli Hufen

 

Der neue Roman von Oleg Kaschin ist ein Remake eines sowjetischen Abenteuerromans aus der Stalinzeit. Kaschin nimmt nun die Geschichte über den genialen Erfinder Karpow und sein geheimnisvolles Wachstumsserum und verlegt sie nach Hause, ins Russland der Medwedjewjahre.

 

Das Problem mit Romanen, die als satirische Kommentare zurzeit gedacht sind, liegt darin, dass die Zeiten sich ändern. Manchmal sogar ziemlich schnell. Schon Bob Dylan wusste das. Noch schwieriger wird es, wenn man solche Romane dann auch noch mühsam aus fremden Sprachen übersetzen muss. Zum Beispiel aus dem Russischen. Schon der Titel vom Oleg Kaschins Roman “Es geht voran”, der Anfang 2011 in Moskau erschien und ein Jahr später nun auf Deutsch vorliegt, war satirisch gemeint. Als Kaschin den Roman schrieb, ging in Russland schon seit einiger Zeit gar nichts mehr voran. Das war das Problem. Darum setzte sich der Journalist Kaschin hin und schrieb einen Roman, der nicht zufällig mit dem Satz endet:

Marina drehte sich um, küsste ihren Mann, und die Entengrütze der Stagnation schloss sich über ihren Köpfen.

Wer Anfang 2012 nur einen kurzen Blick auf die Nachrichten aus Russland wirft weiß, dass die Entengrütze der Stagnation sich wie von Zauberhand in Luft aufgelöst hat. Selbst bei 20 Grad Minus gehen plötzlich Hunderttausende auf die Straße, um gegen den Mann zu demonstrieren, der die Entengrütze über ihren Köpfen angerührt hatte: Wladimir Putin. Urplötzlich ist in Russland alles in Bewegung geraten und aus einem satirischen Roman zurzeit ist innerhalb weniger Monate ein historischer Roman über eine schon halb vergangene Epoche geworden. Zum Glück macht das Kaschins postmoderne Räuberpistole kein Stück weniger unterhaltsam. Vielleicht möchte der ein oder andere ja auch wissen, wogegen die Leute in Moskau eigentlich demonstrieren, abgesehen vom bösen Putin, den viele in Moskau nur noch Pu nennen.

“Es geht voran” ist das Remake eines sowjetischen Abenteuerromans aus der Stalinzeit. Allerdings spielte der im feindlichen kapitalistischen Ausland. Kaschin nimmt nun die Geschichte über den genialen Erfinder Karpow und sein geheimnisvolles Wachstumsserum und verlegt sie nach Hause, ins Russland der Medwedjewjahre. Zu Beginn des Romans reist Karpow mit seiner Frau in eine namenlose südrussische Kleinstadt, um dort in abgeschiedener Provinzruhe zu experimentieren. Weil Kaschin in seinem kurzen Buch durchweg hohes Tempo anschlägt, vergehen nur wenige Seiten, bevor erste Versuche von Erfolg gekrönt sind und aus Ratten Riesenratten werden, deren Fell man für Vogelscheuchen verwenden kann. Kurz darauf erlöst Karpow den betagten Zirkusliliputaner Wasja von seinem Leid.

Der innere Widerstreit zwischen dem klugen Sergej Nikolajewitsch und dem gütigen Sergej Nikolajewitsch dauerte nicht länger als eine Minute; aber diese Zeit reichte aus, um das glückliche Lächeln aus Wassjas Gesicht verschwinden zu lassen und ihn seelisch und moralisch auf jede mögliche Frage des Zirkusdirektors vorzubereiten. Die Frage war sowohl philosophisch als auch rhetorisch und lautete: ‘Bist du Zwerg etwa gewachsen?’

Dann kommt es, wie es kommen muss: Erst bekommen abgehalfterte Provinzwissenschaftler und -Politiker von der Sache Wind. Dann das Fernsehen, zwielichtige nordkaukasische Milliardäre und schließlich der Staat in Form von Geheimdiensten und Polittechnologen: Die Frage, wie man neue Menschen erschafft, war für die russischen Eliten immer schon von höchster Dringlichkeit. Hier nun bietet sich die Gelegenheit, Erwachsene mit dem Gemüt und dem Intellekt von Siebenjährigen zu züchten: ideale Anhänger und Werkzeuge der gelenkten Demokratie. Wer könnte da Nein sagen?

Naturgemäß ist in Kaschins Russlandpanoptikum einer korrupter als der andere, naturgemäß fließt bald auch das Blut in Strömen, naturgemäß gilt auch hier: Humor ist, wenn man trotzdem lacht. Immerhin befindet man sich in einem Land, in dem die Fleischkombinate auch mal “Heiliges Russland GmbH” heißen können und aus Katzen Tiger werden:

Der Ataman Filimonenko hingegen hatte sich volllaufen lassen. Es tat ihm nicht leid, Karpow die Flasche mit dem Serum abgenommen zu haben, aber das mit dem Katerjungen war wirklich ein wenig aus dem Ruder gelaufen, er hätte besser mit Ferkeln anfangen sollen, aber Ferkel interessierten den Ataman nicht sonderlich, und sein Katerchen war so süß gewesen, dass sich der Ataman sogar einen lustigen Namen für ihn ausgedacht hatte – Mister Bean. Er hatte ihn am Nacken gepackt, auf seine Handfläche gelegt und ihm eine ganze Spritze in den Bauch gedrückt. Das Katzenauge hatte anfangs geschrien und dann innerhalb einer Stunde einen Liter Milch aufgeschleckt. Der Ataman hatte nachgeschenkt – Mister Bean Milch, sich selbst Wodka – und voll Freude gedacht, wie schön es doch war, dass es auf der Welt Katzenjunge gab. Vier Tage später war Mister Bean – mittlerweile ein dicker Kater, der dem Ataman bis zum Gürtel reichte – über den Zaun gesprungen und weggelaufen.

Oleg Kaschin ist ein guter Stilist, sein Blog, seine Kolumnen, seine Interviews und seine Reportagen gehören zum Besten, was der russische Journalismus der letzten zehn Jahre zu bieten hatte. Und so ist auch “Es geht voran” ein turbulentes Lesevergnügen geworden, mit dem der russophile Leser gut die Zeit bis zur nächsten Moskauer Demonstration überbrücken kann. Getrübt wird dieses Vergnügen nur durch Kaschins fatalen Hang, sein Buch mit Hunderten kleiner Insiderscherze, Anspielungen und Seitenhiebe zu überfrachten. Deutsche Leser sind hier eher noch im Vorteil, denn die feine Übersetzerin Franziska Zweig hat zumindest die wichtigsten in Fußnoten erklärt. Viele andere dürften selbst russische Leser vor Rätsel gestellt haben. Zumindest diejenigen unter ihnen, die ihre Tage nicht in jenem dicht gewebten Netz aus Twitter-Accounts, Live-Journal-Blogs und regulären Massenmedien verbringen, das Oleg Kaschin hervorgebracht hat und in dem er sich so überaus virtuos bewegt. Leser von Kaschins Twitter-Account erfuhren übrigens vor einigen Wochen ganz nebenbei, dass er die Idee für einen Nachfolger von “Es geht voran” schon habe, derzeit aber zu faul sein, das Buch zu schreiben. Vielleicht ist er aber auch zu beschäftigt. Kaschin gehört zu jenem Komitee, das die Anti-Putin Demonstrationen in Moskau vorbereitet.

Oleg Kaschin
Es geht voran. Aus dem Russischen von Franziska Zweig,
Aufbau Verlag, 152 Seiten, 16.99 Euro

via Unmut über Korruption Machtgier und Despotismus – Oleg Kaschin “Es geht voran” Aufbau | Büchermarkt | Deutschlandfunk.

Mindestlohn: Billiglöhner – die neue deutsche Schande ››Frankfurter Rundschau

Eine Studie zeigt: Vor allem in Westdeutschland steigt die Zahl der Geringverdiener, mehr als zwei Millionen Beschäftigte verdienen weniger als sechs Euro pro Stunde. Wann begreift Schwarz-Gelb endlich, dass es ohne Mindestlohn nicht geht?

Liebe Christdemokraten, liebe Liberale, bitte schaut Euch diese Zahlen genau an. Überlegt, was es für dieses Land bedeutet, wenn ein immer größerer Anteil der Bevölkerung für einen Hungerlohn arbeitet. Begreift, dass Niedriglöhne schon lange kein Phänomen des deindustrialisierten Ostens mehr sind, sondern eine gesamtdeutsche Misere. Und handelt dann endlich!

Die Arbeitsmarktforscher der Universität Duisburg-Essen stützen sich in ihrer Untersuchung auf die Angaben von 12.000 Privathaushalten – das ist keine kleine Stichprobe, die man leicht abtun könnte. Sie haben errechnet, dass mittlerweile 23 Prozent, also fast ein Viertel der Beschäftigten in Deutschland, im Niedriglohnsektor arbeiten.

Keine Angst vorm Mindestlohn

Dramatisch ist der Trend vor allem in Westdeutschland: Die Zahl der niedrig Entlohnten stieg dort zwischen 1995 und 2010 von 3,4 Millionen auf 5,7 Millionen. So viele Menschen verdienen weniger als 9,15 Euro die Stunde.

Die schlimmsten Hungerlöhne

Konkrete Beispiele dazu kennt jeder: Der Pförtner, der nicht mehr von der Behörde bezahlt wird, sondern – viel schlechter – von einem ausgelagerten Dienstleistungsbetrieb. Die Verkäuferin, der gesagt wird, der Laden müsse schließen, wenn sie keine Abstriche an ihrem ohnehin schon kümmerlichen Lohn akzeptiert. Die Aushilfssekretärin von der Zeitarbeitsfirma, die ein Bruchteil des sonst im Betrieb üblichen Gehaltes bekommt.

Es hat Hand und Fuß, wenn die Gewerkschaften seit Jahren davor warnen, dass das Lohnniveau am unteren Ende in Deutschland abrutscht.

Was die Duisburger Forscher nun leisten, ist das Schwarz-Auf-Weiß dazu. Sie liefern die Zahlen, die auch die letzten Skeptiker von der Notwendigkeit eines für alle Beschäftigten geltenden Mindestlohns überzeugen sollten. Den gibt es in fast allen europäischen Ländern, ohne dass deswegen ihr Arbeitsmarkt kollabiert wäre. Nur in Deutschland streitet man seit fast zehn Jahren darüber.

2,5 Millionen verdienen weniger als sechs Euro brutto

Knapp 1,4 Millionen Beschäftigte in Deutschland erhalten, so die Studie, einen Stundenlohn von noch nicht einmal fünf Euro, weitere 1,1 Millionen verdienen zwischen fünf und sechs Euro. Brutto, wohlgemerkt. Dies ist kein Phänomen, das sich mit Einzellösungen für besonders schlecht bezahlende Branchen beseitigen lässt, wie es die Regierung seit Jahren versucht.

Ohne einen gesetzlichen Mindestlohn für alle werden die Arbeitgeber immer neue Schlupflöcher finden können, siehe Werksverträge, die Mindestlöhne in der Zeitarbeit aushebeln. Dass Arbeitgeber die Löhne drücken, dazu zwingt sie der Wettbewerb – solange Lohnschinderei überhaupt möglich ist.

Doch die Union will Lohnuntergrenzen bisher nur für die Bereiche einführen, wo keine tarifliche Bindung gilt. Und die FDP akzeptiert bisher überhaupt keine Form von gesetzlichem Mindestlohn. Beide müssen endlich begreifen, dass das nicht reicht.

via Mindestlohn: Billiglöhner – die neue deutsche Schande | Meinung – Frankfurter Rundschau.

Maßnahmen um die Verschwendung von Lebensmitteln, Rohstoffen und Waren zu stoppen ››Forward the (R)evolution

Liebe Freunde dieser Welt, Liebe Mitmenschen!
Es ist höchste Zeit das wir alle gemeinsam etwas gegen die Ungerechtigkeit und Umweltzerstörung in der Welt unternehmen! Im Moment läuft mein Vorschlag bei dem von der Kanzlerin Merkel ins Leben gerufenen Iniative “Dialog über Deutschland” unter dem Titel: “Maßnahmen um die Verschwendung von Lebensmitteln, Rohstoffen und Waren zu stoppen”.
Die zehn Vorschläge mit den meisten Stimmen werden nach dem Ende (15. April) des Zukunftsdialogs ins Bundeskanzleramt eingeladen, um mit der Bundeskanzlerin über den Vorschlag zu sprechen. Jede Stimme zählt, lasst uns gemeinsam den Wandel leben den wir in der Welt sehen wollen!

Text des Vorschlages

Der Bundestag möge beschließen, dass alle Güter die der endgültigen Entsorgung zugeführt werden sollen, der Allgemeinheit kostenlos zur Verfügung gestellt werden müssen. Gemeint sind: abgelaufene Lebensmittel, Waren die leicht beschädigt sind oder Macken haben, überflüssige Materialien in Fabriken, liegengebliebenes Gemüse und Obst, also alles was aus irgendwelchen Gründen für Betriebe keinen Wert mehr hat.

Um die Verschwendung von Rohstoffen und Essbarem zu minimieren sind alle Produzenten und Händler verpflichtet monatlich öffentlich Rechenschaft über ihre entsorgten Güter zu leisten. Für eine möglichst schnelle Reduzierung der Verschwendung von Ressourcen soll so auf einer zentralen Website alle weggeschmissen Güter der einzelnen Betriebe aufgeführt werden. Diese Transparenz soll dazu führen das jeder Mensch totalen Einblick in die verschwenderische Überflussgesellschaft von Heute bekommt und Akteure animiert werden ihre Praktiken zu überdenken und nachhaltiger zu wirtschaften.

Ferner werden Händler und Produzenten verpflichtet bei der Weitergabe dieser aufgeführten Güter und Lebensmittel an Privatpersonen oder Vereine zu kooperieren. Somit erledigt sich auch das “containern”, also das Retten von Lebensmitteln aus Tonnen, denn die Weigerung der Weitergabe von Ware die entsorgt werden soll ist damit passé. Ziel ist global zu denken und lokal gegen Klimawandel und Hunger vorzugehen. Gemeinsam können wir uns für Frieden und Gerechtigkeit auf dem ganzen Planeten einsetzen.

Um für den Vorschlag zu stimmen brauchst Du Dich nirgendwo registrieren sondern landest per Klick auf den Link direkt bei dem Vorschlag wo du nur noch auf “Ja, ich unterstütze diesen Vorschlag” klicken musst.

Gib hier Deine Stimme für den Vorschlag ab www.dialog-ueber-deutschland.de

Vielen Dank!

Begründung für den Vorschlag

Die Zeit von Verschwendung und Überfluss muss ein Ende haben. Weltweit stirbt alle drei Sekunden ein Mensch an Hunger und über 1000 Mio. leiden an Unterernährung. Jedes Jahr sterben an Hunger mehr als 15 Mio. Menschen, die meisten davon Kinder. Gleichzeitig werden in Europa 50% aller Lebensmittel weggeschmissen bzw. bleiben ungenutzt auf den Feldern. Allein in Deutschland werden so über 20 Mio. Tonnen Lebensmittel, wovon 30% noch ungeöffnet sind, verschwendet. Der Wert dieser kostbaren Nahrung, die über 40 Mio. Menschen ernähren könnte, liegt bei mehr als € 25 Mrd. jährlich. Pro Jahr schmeißt so jeder Bundesbürger 100kg Nahrung in die Tonne.

Obwohl genug Nahrung für über 12 Mrd. Menschen vorhanden ist, leidet dennoch jeder siebte Mensch an Hunger. Es ist es vollkommen unverständlich, dass es in Deutschland legal ist Lebensmittel die noch genießbar sind wegzuschmeißen, es aber illegal ist diese zu retten (Containern, Mülltauchen). Der Markt reguliert sich in einem an Profit orientierten System eben nicht selbstständig. Ethische, soziale und Umweltrichtlinien müssen erstellt und eingehalten werden.

Angesichts der wachsenden Dringlichkeit die Umweltzerstörung einzudämmen und Klimawandel, Arten – und Speziensterben zu stoppen, muss die Bundesregierung und die Bürger alles tun was in ihrem Ermessen liegt um die Verschwendung sowohl von Lebensmitteln als auch aller anderen Waren und Produkten zu unterbinden. Es gilt heutzutage nicht nur oberflächlich oder auf dem Papier die Umwelt zu schützen, sondern es muss ein zentraler Anspruch aller Beteiligter dieses Systems sein, denn wir alle hängen vom Funktionieren des komplexen Ökosystems des Planeten ab. Wir können es uns nicht mehr leisten Rohstoffe jedweder Art zu vergeuden.

Durch Importe aus dem EU-Ausland raubt die Gesellschaft Deutschlands indirekt duch Gemüse, Getreide, Kaffee und aller anderer Rohstoffe, Wasser aus Regionen, in denen akuter Wassermangel herrscht. Besonders die Landwirtschaft ist für den weltweiten Wasserverbrauch verantwortlich, so tragen Nahrungsmittel und andere landwirtschaftliche Produkte mit 86% den höchsten Anteil am weltweiten Wasserfußabdruck. In der Erzeugung eines jeden Produktes wird Wasser verbraucht – das so genannte virtuelles Wasser. Die Herstellung eines jeden Produktes benötigt neben kostbaren Wasser auch wertvolle Energie und Ressourcen. In der Regel sind dies Erdöl, Gas, Kohle und Atomenergie. Dies ist die so genannte “Graue Energie”, also jene Energie die zur Herstellung, zum Transport und zur Entsorgung eines Produktes oder einer Dienstleistung erforderlich ist.
Beispiele:

Graue Energie:
Aludose: 3 kWh
Notebook: 1 000 kWh
Neuwagen: 35 000 kWh

Zum Vergleich, ein 4 Personenhaushalt verbraucht im Schnitt 5 kWh pro Tag.

Virtuelles Wasser:
1kg Rindfleisch: 15 500 l
1 Jeans: 8 000 l
1kg Röstkaffee: 21 000 l
1kg Kakaobohnen: 27 000 l

Zum Vergleich, der Durchschnittsdeutsche verbraucht 120 l an direktem Wasser aber 5000 l virtuelles Wasser täglich!
Es ist Zeit für Menschlichkeit! Es ist Zeit Akzente zu setzen, in weniger als 20 Sekunden kannst Du für den Vorschlag stimmen:
www.dialog-ueber-deutschland.de

Dank Dir für Dein Interesse! Alles Liebe Dir Raphael

at Dienstag, Februar 14, 2012 0 comments

via Forward the (R)evolution – in Harmonie mit der Erde.

FAU-IAA : Aufruf der CNT-IAA zum Generalstreik am 29. März ››fau.org

Internationales – 12.03.12 von Internationales Sekretariat

Gegen Arbeitsreform, Kürzungen und Angriffe auf die ArbeiterInnenklasse

Das konföderale Komitee der CNT-IAA hat dem Aufruf zu einem 24-stündigen Generalstreik am 29. März zugestimmt. Damit weitet sie die bestehenden Aufrufe aus Galicien und dem Baskenland aus. Der Aufruf wird innerhalb der nächsten Tage formal erstellt.

Die CNT-IAA lehnt sämtliche Verhandlungen über Rechte, die in den Klassenkämpfen der letzten Jahre gewonnen wurden, ab. Der jetzige Streik hat die sofortige Rücknahme der von der Regierung beschlossenen Arbeitsreform zum Ziel. Die Arbeitsreform ist ein frontaler Angriff auf die Rechte und Lebensverhältnisse der arbeitenden Klasse und eine kontinuierliche Fortsetzung der Arbeitsreform aus dem Jahr 2010, der Senkung von Löhnen in der öffentlichen Verwaltung, der Rentenkürzungen und des Abbaus öffentlicher Dienste.

Die CNT-IAA fordert ein Ende einer ökonomischen Politik, deren Ziel es ist, die von Banken und Arbeitgebern verursachten Schulden auf die ArbeiterInnen abzuwälzen. Diese Politik führte bereits zu einer nicht hinnehmbaren und stetig ansteigenden hohen Zahl von Arbeitslosen, zu Verelendung und zu einer Verschlechterung der Lebensverhältnisse der arbeitenden Klasse. Der Streik richtet sich ebenso gegen die Kürzungen, die am Tag nach dem Generalstreik, am 30. März, von der Regierung verabschiedet werden sollen. Die vorgesehenen Kürzungen stellen einen brutalen Angriff auf öffentliche Dienste und soziale Rechte dar.

Die CNT-IAA lehnt den Beschäftigungspakt und die zwischen den Gewerkschaften CCOO, UGT und dem Arbeitgeberverband CEOE ausgehandelten Tarifverträge von vergangenen Februar. ab. Sie lehnt außerdem die von diesen Gewerkschaften vorgeschlagenen Änderungen der Arbeitsreform ab. Diese Änderungsvorschläge stellen keine Alternative dar, da sie im Geist der Reform entstanden sind und der Logik von Arbeitgebern und Regierung folgen, mit dem Ziel, die arbeitende Klasse in eine Position der Schwäche zu drängen. Es ist diese Logik, welche die Gewerkschaften nach dem vergangenen Generalstreik 29S dazu veranlasste, die Erhöhung des Renteneintrittsalter auf 67 zu akzeptieren.

Der Generalstreik am 29. März ist für die CNT-IAA nur der Beginn einer verstärkten und nachhaltigen Mobilisierung, welche die ganze arbeitende Klasse und diejenigen ansprechen soll, welche von der kapitalistischen Krise am stärksten betroffen sind. Der Streik soll den anhaltenden Aggressionen gegen unsere Rechte Einhalt gebieten und das Fundament für eine Wiederherstellung und Rückeroberung sozialer Rechte bieten, mit der eine tiefgründige soziale Transformation eingeleitet werden soll.

All diese Gründe haben die CNT-IAA zu dem aktuellen Aufruf bewogen. Die CNT-IAA möchte damit all jene ansprechen, die bereit sind sich gegen die Angriffe zur Wehr zu setzen. Gemeinsam mit denjenigen Organisationen, die den Beschäftigungspakt und das Modell der Sozialpartnerschaft ablehnen, soll dieser Der Gegenangriff soll mit dem gleichen Grad an Härte ausgeführt werden, mit der die Angriffe auf die ArbeiterInnenklasse augenblicklich durchgeführt werden.

Die offensive Verweigerung der CNT-IAA gegenüber der Politik der bürokratischen Gewerkschaften CCOO und UGT, dient der Stärkung eines anderen gewerkschaftlichen Modells, das auf direkter Aktion, Autonomie und gegenseitiger Hilfe beruht.

Angesichts der Stärke der Angriffe, die wir momentan erleiden, wird die Einigkeit der ArbeiterInnen unerlässlich sein. Die Einheit der ArbeiterInnen wird sich durch Versammlungen an Arbeitsstätten und in Nachbarschaften, bei Demonstrationen und Protestposten manifestieren und richtet sich gegen die Verantwortlichen und Profiteure der augenblicklichen Situation: die Arbeitgeber, die Banken und die Regierung. Wir werden eine Barriere gegen den Ausverkauf unserer Rechte errichten.

Es ist höchste Zeit für alle ArbeiterInnen, ob beschäftigt oder unbeschäftigt, RentnerInnen, illegal Beschäftige, StudentInnen und prekär Beschäftige aufzustehen und zu sagen: es reicht!

Lasst uns unsere Stärke und unsere Forderungen auf die Straße tragen. Am 29. März: auf die Straße, auf zum Streik!

Permanentes Sekretariat des konföderalen Komitees der CNT-IAA

Quelle: http://www.iwa-ait.org

via FAU-IAA : Aufruf der CNT-IAA zum Generalstreik am 29. März.

LiquidFeedback ››Piratenpartei Deutschland

Innen, Recht, Demokratie, Sicherheit 6 5 1 1 98 148
Wirtschaft, Soziales 0 1 2 0 70 93
Digitales, Urheber-/Patentrecht, Datenschutz 0 2 0 0 55 27
Umwelt, Verkehr, Energie 0 7 1 2 54 13
Kinder, Jugend, Familie und Bildung 0 0 2 1 60 55
Außen, Internationales, Frieden 3 3 1 2 40 12
Gesundheit und Drogen/Suchtpolitik 0 0 0 1 26 17
Satzung und Parteistruktur 3 1 1 0 60 44
Sonstige innerparteiliche Angelegenheiten 0 0 1 1 73 67
LiquidFeedback Systembetrieb 0 0 0 0 52 88
Sonstige politische Themen 2 0 0 1 40 22
Streitfragen zu Abstimmungen 0 0 0 0 2 2
LiquidFeedback Weiterentwicklung 4 0 1 0 27 13
Sandkasten/Spielwiese 0 0 0 0 23 87
Veröffentlichungen 0 0 0 0 1 1

via LiquidFeedback (Piratenpartei Deutschland).

Adressenhandel in Deutschland: Die Privilegierten ››G! gutjahrs blog

Deutsche Datenschützer laufen Sturm gegen die neuen Geschäftsbedingungen von Google. Dabei sitzt die größte Daten-Mafia im eigenen Land – und wird von Wirtschaft, Politik und Medien auch noch hofiert.

Moderner Menschenhandel

Wenn Daten das Erdöl des 21. Jahrhunderts sind, dann sind Netzwerkbetreiber und Adressenhändler die Öl-Multis und -Kartelle des Informationszeitalters. Mit ihren Bohrungen dringen die Datenschürfer immer tiefer in unser Privatleben ein, um an den begehrten Rohstoff zu kommen. Dazu scheint jedes (legale) Mittel recht. Und was nicht legal ist, wird durch knallhartes Lobbying legal gemacht.

Die Rede ist ausnahmsweise mal nicht von Google, Facebook und Co. Dieser Blogpost spielt auch nicht abstrakt auf irgendwelchen Servern im fernen Amerika. Die Geschichte dieses Blogposts spielt direkt vor unserer eigenen Haustür in Deutschland, in gewaltigen Datenbanken, in den Hinterzimmern von Berlin und Brüssel.

„Targeting“ lautet der Branchenbegriff, der soviel hübscher und harmloser klingt, als das, wofür er eigentlich steht: für das Austricksen, Aushorchen und Ausspionieren nichts ahnender Bundesbürger, um an sog. „leads“ – sprich – potenzielle Kundendaten zu kommen. Direkt- oder auch Dialog-Marketing, eine Milliardenindustrie, die sich in einem unheilvollen Zusammenspiel von Wirtschaft, Medien und Politik immer weiter auch im Web ausbreitet.

OTTO? …find ich schlimm!

Aber der Reihe nach. Vor einem Jahr lieferte ich mir in meinem Blog einen offenen Schlagabtausch mit Thomas Voigt, Kommunikationschef im Vorstand der OTTO Group. Es ging um meinen Kampf, aus der Werbe-Datenbank von OTTO gelöscht zu werden, in die ich auf obskure Wege hineingeraten war. Eines Tages erhielt ich Werbemails, Newsletter, Versandhaus-Kataloge und Briefpost von OTTO, ohne eigenes Zutun. Einen Nachweis darüber, dass ich der Nutzung meiner Daten zu Werbezwecken irgendwann einmal zugestimmt hatte, konnte OTTO bis zum heutigen Tag, auch auf mehrfache Anfrage, nicht erbringen.

 

Randnotiz: Thomas Voigt und ich sind uns übrigens neulich in Berlin persönlich begegnet und zwar anlässlich der Preisverleihung zum „Journalisten des Jahres“, die der OTTO Konzern großzügig sponserte. Aber das ist eine andere Geschichte (…ist es das?).

Verraten und verkauft

Wann immer man etwas bei OTTO Versand Hamburg bestellt, sei es online, schriftlich oder telefonisch, ist OTTO dazu ermächtigt, ohne Zustimmung des Kunden (!) diese Daten an Adresshändler weiterzugeben.

Auf meine Nachfrage teilte mir OTTO gestern schriftlich mit:

„OTTO vermietet Adressen in der Regel für die einmalige Nutzung in der Neukundengewinnung für schriftliche, per Post zugestellte Werbesendungen (Direct Mail). Diese Vermietung erfolgt listenmäßig nach Vorgaben des Bundesdatenschutzgesetzes.“

Erst auf wiederholte Nachfrage und unter Androhung einer Veröffentlichung dieses klaren Rechtsverstoßes hat sich OTTO bereiterklärt, mir zu verraten, an wen u.a. meine (unrechtmäßig erhobenen) Daten weiterverkauft/vermietet wurden:

“Sehr geehrter Herr Gutjahr, Sie haben vollkommen Recht. Natürlich haben Sie einen Anspruch nach § 34 Absatz 1a BDSG auf Nennung, an wen Ihre Adresse weitergegeben wurden. (…) Zu postalischen Werbezwecken wurden Ihr Vor- und Nachname, Straße und Hausnummer sowie Postleitzahl und Ort an die Schwab Versand GmbH, Kinzigheimer Weg 6, 63450 Hanau übermittelt. Die Übermittelung war datenschutzrechtlich nach dem so genannten Listenprivileg aus § 28 Absatz 3 BDSG zulässig.”

OTTO darf Dritten sogar mitteilen, WAS man bei OTTO gekauft hat. Möglich ist das durch das oben angeführte „Listenprivileg“, eine Ausnahmeregelung, die das von der Bundesregierung gerne im Zusammenhang mit Facebook und Google zitierte Recht auf Informationelle Selbstbestimmung de facto aushebelt und ad absurdum führt.

Dieses Listenprivileg sieht vor, dass Versandhäuser, Zeitungsverlage oder auch Direktmarketing-Firmen Kundenlisten erheben dürfen, wobei einer Person neben Name, Anschrift und Telefonnummer auch jeweils ein Zusatzkriterium zugeordnet werden darf. Beispiel: Schulbildung, oder Beziehungsstatus, Einkommensklasse, Raucher/Nichtraucher etc.

Auszug aus dem Schober Werbekatalog: Privatadressen A-Z

Durch die gesetzliche Beschränkung auf jeweils eine einzige Zusatzinformation soll der Datenschutz des Individuums gewahrt bleiben. So kann sich auch OTTO wie oben zitiert „listenmäßig“ auf die „Vorgaben des Bundesdatenschutzgesetz“ berufen, wenn das Versandhaus die Daten seiner Kunden verkauft oder vermietet, ohne die Kunden selbst darüber in Kenntnis zu setzen, geschweige denn um Erlaubnis zu fragen.

Doch was geschieht nun mit diesen „harmlosen“ Einzel-Daten? Hier kommen Datensammler wie die Schober Information Group ins Spiel. Die OTTO Gruppe unterhält seit 2003 mit Schober ein gemeinsames Joint Venture, die Schober Direct Media.

OTTO teilt auf Nachfrage hierzu mit:

„Schober und OTTO (EOS) sind Gesellschafter des gemeinsamen Unternehmens Schober Direct Media, das als Auftragsdatenverarbeiter mit Daten der beiden Gesellschafter Affinitätsmodelle und Prognosemodelle über künftige Kaufverhalten entwickelt. OTTO liefert dabei aggregierte und anonymisierte Strukturdaten (keine Produktdaten) aus dem Versandhandel, während Schober eine Personen-Adressliste, mikrogeoprahische Daten sowie Marketingtypologien zur Verfügung stellt.“

 

Daten-Mining made in Germany

Wie in einem Güter-Bahnhof werden bei Dienstleistern wie Schober Personendaten (die u.a. durch Umfragen, Gewinnspiele oder eben das Listenprivileg legal erworben wurden) zu umfangreichen Kunden-DNA-Ketten zusammengesetzt. Aus unterschiedlichsten Einzel-Informationen werden auf diesem Weg völlig legal detaillierte Kundenprofile erstellt. Auch Social Media Quellen wie z.B. Facebook werden dazu neuerdings ausgewertet. Schober wirbt ganz unverhohlen damit, über 50 Millionen Privatadressen mit über 300 Zusatzkriterien sowie mehr als 27 Millionen private E-Mailadressen zu besitzen.

 

Onlineshopping bei Schober – Menschen à la carte

 

Damit nicht genug. Auch OTTO unterhält mit seiner Tochter EOS ein ganzes Firmennetzwerk (1974 als Deutscher Inkasso Dienst DID gegründet), das sich u.a. auf Dienstleistungen wie „Daten-Mining“ und „Datenanreicherung“ spezialisiert. Wörtlich heißt es dazu bei EOS:

„Nachdem wir die Qualität Ihrer Kundeninformationen begutachtet, bereinigt und/oder aktualisiert haben, erfolgt die Datenanreicherung durch EOS – etwa mit Altersklasse, Kaufkraft, sozialer Schicht oder speziellen Konsumneigungen.“

Das Hamburger Versandhaus-Imperium ist nicht allein mit seinen Schnüffeleien. So wie OTTO betreiben unzählige deutsche Unternehmen regen Handel mit Kundendaten, darunter die Deutsche Post, die Deutsche Telekom, die Deutsche Bahn. Zigtausende Arbeitsplätze stünden auf dem Spiel, führen die Lobbyisten ins Feld, sollte das Listenprivileg abgeschafft werden. Abgeordnete werden dazu regelmäßig mit Argumenten, mit Statistiken und wer weiß mit was sonst noch versorgt.

Das Antwortschreiben der Deutschen Post auf meine Bitte um Datenauskunft

Die Bundesregierung ist sich über die Methoden der Datensammler durchaus bewusst. 2008 hatte man im Bundeskabinett beschlossen, das Listenprivileg abzuschaffen. Als das Datenschutzgesetz 2010 novelliert wurde, blieb das Listenprivileg dann aber aus unbekannten Gründen bestehen.

Die verschwiegenste Branche der Welt

Neben käuflicher Liebe und Waffenexporten dürfte das Geschäft mit Kundendaten zu den verschwiegensten Branchen überhaupt gehören. Mindestens einmal im Jahr klärt uns der Spiegel über das Böse im Netz auf. Wann aber haben wir zum letzten mal eine Spiegel-Titelstory zum Thema Adresshandel Deutscher Firmen gelesen? Warum bringen deutsche Medien Artikel zu diesem Thema – wenn überhaupt – unter ferner liefen?

Die Antwort ist so primitiv wie einfach: Weil die deutschen Medienhäuser selbst Teil dieses Systems sind. Das Kundenregister des größten Datenhändlers des Landes liest sich wie das Who-is-Who der deutschen Medienszene: Axel Springer, Frankfurter Allgemeine, Financial Times, Gruner und Jahr, Gong Verlag, Handelsblatt, Manager Magazin, Readers Digest, Ringier Verlag, Süddeutsche Zeitung, sky, Der Spiegel, Weltbild. Als (freier) Mitarbeiter des Öffentlich-Rechtlichen Rundfunks möchte ich hierbei ausdrücklich betonen: Auch die GEZ arbeitet mit gehandelten Adressdateien.

Datenhandel in Deutschland – alle hängen mit drin (Auszug aus der Kundenliste von Schober)

Anstatt vor der eigenen Haustür zu kehren, führen Bundesminister wie Ilse Aigner oder Hans-Peter Friedrich lieber virtuelle Showkämpfe mit Google und Facebook, verlieren sich wie jüngst bei Spiegel Online in blumigen Essays zum Thema „Recht auf Vergessen“, verweisen auf die Versäumnisse in Brüssel und in den USA. Welcher Politiker, der wiedergewählt werden will, legt sich schon freiwillig mit der gesammelten Macht der deutschen Medienhäuser an?

“Made in Germany kann weltweit als Markenzeichen auch für höchsten Datenschutz im Internet stehen.”

Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner 

 

Illegale Geschäftspraktiken

Nach §34 des Bundesdatenschutzgesetzes sind Firmen einmal im Jahr dazu verpflichtet, auf Nachfrage Art, Umfang sowie Herkunft persönlicher Daten zu nennen. Außerdem müssen sie offenlegen, an wen sie die Daten in den letzten 12 Monaten weitergeleitet haben. Die Realität sieht anders aus: Die Firmen tun es einfach nicht. Und sie müssen es scheinbar auch nicht. Denn keiner kontrolliert es. Verstöße werden so gut wie nie geahndet.

„Sie können der Weitergabe Ihrer Daten jederzeit widersprechen“, heißt es immer wieder auf Nachfrage. Das Problem: Die Daten-Mafia operiert größtenteils im Verborgenen. Woher soll man als Betroffener wissen, welche Firma welche Informationen aktuell über einen „listet“?

Das Recht auf Vergessen gilt nicht für PayBack – Die Daten über mein Kaufverhalten gehen zurück bis ins Jahr 2001 (Auszug aus dem von mir angeforderten Datensatz)

„Ich habe immer und immer wieder verlangt, mir mitzuteilen, woher die meine Adresse haben und an wen sie diese weitergegeben haben“, berichtet die Nürnbergerin Tatjana Halm, die auf einmal ins Werbe-Visier von Kabel Deutschland geriet. Sie habe Briefe über Briefe geschrieben – keine Auskunft. „Ein glatter Verstoß gegen geltendes Recht“, sagt Frau Halm. Sie muss es wissen, Tatjana Halm ist Rechtsanwältin und Referentin bei der Verbraucherzentrale Bayern.

Das Gesetz über die Auskunftspflicht ist aber noch aus einem ganz anderen Grund eine Farce: Kein Mensch hat Zeit und Lust dazu, auf Verdacht Briefe zu schreiben und bei Dutzenden Firmen anzufragen, welche Daten das Unternehmen evtl. über einen vorhalten könnte.

 

Selbstauskunft per Knopfdruck

Hier kommt Julian Kornberger ins Spiel. Der Internet-Unternehmer aus Bremen hat eine Software geschrieben, die automatisiert Anträge zur Selbstauskunft an Dutzende von Firmen verschickt. Für die Nutzer ist der Service von selbstauskunft.net kostenlos, Kornberger versichert, die Seite aus rein idealistischen Gründen zu betreiben. Die Kosten, die für ihn dabei anfallen, würden über andere Seiten querfinanziert. Nutzerdaten werden allein zum Zweck der Anfrageübermittlung erhoben und nicht an Dritte weitergegeben.

Julian Kornberger nimmt das Thema Datenschutz offenbar sehr ernst. Die wichtigsten Fragen dazu beantwortet er hier. Ich selbst habe über Kornbergers Seite meine gespeicherten Daten bei diversen Firmen angefragt. Seitdem flattern fast täglich Briefe mit mal mehr mal weniger aussagekräftigen (Standard-) Antworten in meinen Briefkasten. Alternativ könnt Ihr die Firmen auch einzeln anschreiben. Einen Musterbrief hat der VZBV hier zum Download bereit gestellt.

 

Welche Erfahrung habt Ihr mit Datensammlern gemacht? Was haltet Ihr von der aktuellen Datenschutzdiskussion in Berlin? Sollten die Gesetze verschärft werden – oder sollten diese nur für Google und Facebook gelten?

via Adressenhandel in Deutschland: Die Privilegierten | G! gutjahrs blog.

Dank ACTA: Mehr freie Inhalte in der ARD! ››netzpolitik.org

Von Kilian | Veröffentlicht am: 06.03.2012 um 15:36h | 21 Kommentare

Dieter Nuhr hat gestern was Tolles gemacht: Er hat seinen Zuschauern erlaubt, einen von ihren Gebührengeldern bezahlten Text weiterzuverbreiten – und nicht nur denen, sondern auch den “Piraten” (was Sinn macht, denn der durchschnittliche ARD-Satiregipfel-Zuschauer hat vermutlich ein eher passives Mediennutzungsverhalten). Das Ganze kann man sich jetzt noch ein paar Tage in der Mediathek anschauen (ab 22:30), dann wird es “depubliziert”. Wer dem Nuhr den Gefallen tun will, das weiterzuverbreiten, muss also schnell sein.

Prinzipiell ist diese Inhaltebefreiung natürlich gut, allerdings fällt der größte Teil dessen, was er da erzählt hat, unter die Formel “Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal Fresse halten”. Es ging irgendwie um “dieses Gesetz ACTA”, und man muss leider sagen, dass die Presseerklärung der Content Allianz zu diesem Thema die besseren Gags enthielt, bei ähnlichem Inhalt. Deswegen hier nur der interessante Teil des Auftritts:

[…] im Internet gibt man sowieso besser keine Widerworte, sonst bricht im Internet ein sogenannter Shitstorm los, dann können Sie Ihre Internetseite, ihre Facebookseite, ihre Mailadresse vergessen, da werden Sie plattgemacht, nicht. Das ist die geistige Freiheit im Internet, dass man zwar frei ist – aber in dieser Freiheit sagt man besser nix Falsches. Wobei ich das locker sehe, liebe Piraten, liebe Freunde des Filesharing. Ihr könnt diesen Text einfach nehmen, nachspielen, weiterverbreiten. Ich bin der Urheber. Ich bin einverstanden. Bin ja ein freiheitsliebender Mensch.

Ob letzteres auch auf die Kameramänner, die Beleuchter und den Regisseur zutrifft, weiß man leider nicht, deswegen wohl die Einschränkung auf den “Text” – wobei interessant wäre zu wissen, welche exklusiven Verwertungsrechte Nuhrs Arbeitgeber an dem hat und ob er den wirklich einfach so freigeben kann. Ansonsten wären weitere, gerne auch längerfristige und ernstgemeinte Bekenntnisse zu freien Lizenzen aus den öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten natürlich sehr zu begrüßen, wie man sie beispielsweise bei extra3 und Zapp (beide NDR) findet. Der WDR-Satiriker Nuhr kann ja mal seine Chefin fragen.

Abgesehen davon erstmal danke für das Engagement des Einzelnen, man nimmt ja was man kriegen kann.

Danke an Sven G. für den Hinweis auf den Beitrag.

via Dank ACTA: Mehr freie Inhalte in der ARD! › netzpolitik.org.

Vortrag: Das Versteckspiel – Codes, Symbole und Lifestyle der Neonazis ››linksunten.indymedia.org

Verfasst von: Bündnis Ladenschluss Ludwigshafen. Verfasst am: 06.03.2012 – 13:57. Datum: Freitag, 16. März 2012 – 19:00. (unmoderiert)

Im Rahmen einer Kampagne mit dem Motto “Schöner Leben ohne Nazis” findet am 16.03.2012 ab 19.00 im ver.di-Haus (Kaiser-Wilhelm-Str 7) in Ludwigshafen ein Vortrag mit dem Titel “Das Versteckspiel – Symbole, Codes und Lifestyle von Neonazis” statt.

Der Vortrag ist der Auftakt für eine Reihe von Veranstaltungen die über Nazis und nazistische Umtriebe in Ludwigshafen und der Rhein-Neckar-Region informiern und aufklären soll! Achtet auf weitere Ankündigungen und Infos: http://www.ladenschluss-ludwigshafen.de/

via Vortrag: Das Versteckspiel – Codes, Symbole und Lifestyle der Neonazis | linksunten.indymedia.org.

Hallo StadtneudenkerInnen! ››PiratePad

 Hallo StadtneudenkerInnen!
Für das Vorhaben eines zweistufigen Dialogprozessess zum Thema Neuausrichtung der Berliner Liegenschaftspolitik möchten wir Euch einladen, thematisch interessierte Akteure und potentielle “AgentInnen” zu benennen, um so eine möglichst viel versprechende Sammlung möglicher MitstreiterInnen zwecks Runder Tisch zu erstellen.
In Bälde ist geplant, mit ExpertInnen (Gruppe A) und Zivilgesellschaft (Gruppe B) einen uns weiter qualifizierenden Workshop durchzuführen. Das Ergebnis des Workshops, in Form eines Thesen- und Fragenpapiers, soll bei einem darauf folgenden Runden Tisch mit Politik und Verwaltung diskutiert werden. An diesem sollen sowohl die Initiative Stadt Neudenken als auch VertreterInnen der Gruppen A und B das kritisch/konstruktive Gegenüber der Berliner Regierenden bilden. Den genaueren Zeitplan werden wir in Kürze kommunizieren.
Hinweise zur Eintragung von Informationen in dieser Liste:
Bitte tragt Eure Vorschläge bis 13. März, 18 Uhr, ein. Zwischen dem 13. und 17. März findet die Auswertung der Vorschläge statt, um sodann eine spezifische Zahl an Akteuren und “AgentInnen” zu kontaktieren und zum o.g. Workshop einzuladen.
Dieses Pad ist sehr einfach zu bedinen: bitte einfach in die untenstehenden Gliederung Namenund/oder Organisationen etc. eintragen. Die Bereiche (A-C) dienen als Gliederung und Orientierung bei der Suche und Zuordnung von potentiellen Akteuren und Institutionen etc. (wobei Überschneidungen nicht ausgeschlossen sind). Sollte ein Bereich in der Liste noch fehlen, diesen bitte als Vorschlag ergänzen.
Bei der Nennung Eurer Vorschläge bitte, falls vorhanden, auch weiter führende Informationen und/oder Links mit angeben.
Und für den Fall dass Ihr bereits Kontakt zu den von Euch eingebrachten Vorschlägen habt:  bitte Euren Namen bzw. Mailadresse am Ende Eures Eintrags notieren.
Anmerkungen bitte kursiv formatieren. 
DATENSCHUTZ: Bitte hier keine Daten von Dritten ablgen die nicht öffentlich (z.B. im Netz) zugänglich sind (z.B. Handynummern). Alle hier abgelegten Daten werden entsprechend der allgemeinen Datenschutzbestimmungen behandelt.
Nachfragen bitte an Jürgen Breiter jbreiter@wedding-windows.de 
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Schuldenkrise: Europas Sparern droht eine kalte Enteignung ››Wirtschaftswoche

von Anne Kunz

Die Verbindlichkeiten der USA und Europas haben ein Ausmaß angenommen, das durch Sparen und Wachstum nicht mehr zu beherrschen ist. Was bleibt, ist der Zugriff auf die Konten der Sparer durch Regulierung, niedrige Zinsen und Inflation.

Paul Krugman, 58-jähriger US-Starökonom und Nobelpreisträger, gibt sich modern: Er pflegt eine Facebook-Fanseite, bloggt regelmäßig bei Twitter und im Online-Portal der „New York Times“. Da überrascht eine Eigenschaft, die man eher von Ewiggestrigen kennt. Er redet sich die Vergangenheit schön: „Das Amerika der Nachkriegszeit war enorm erfolgreich. Warum denken wir so schlecht darüber?“

Das Amerika der Nachkriegszeit – das war vor allem die Zeit eines gewaltigen Booms, der dem zeitgleichen westdeutschen Wirtschaftswunder kaum nachstand: Von 1946 bis 1973 wuchs die Wirtschaft der USA jährlich um durchschnittlich 3,8 Prozent, die steigenden Einkommen ermöglichten vor allem der amerikanischen Mittelschicht einen wirtschaftlichen Aufstieg wie niemals zuvor oder danach: Eigenheime und Autos, Farbfernseher und elektrische Küchengeräte wurden zu Selbstverständlichkeiten des amerikanischen Traums. So weit klingt Krugmans Bemerkung plausibel.

Wie von Zauberhand

Doch da gab es noch ein anderes Phänomen. Das hängt mit der US-Staatsverschuldung zusammen, die nach dem Zweiten Weltkrieg auf erschreckende 116 Prozent vom Bruttoinlandsprodukt (BIP) gestiegen war. Ohne Zweifel haben die Jahre des starken Wachstums Amerika dabei geholfen, diesen gigantischen Schuldenberg abzutragen. Doch die amerikanischen Ökonominnen Carmen Reinhart vom Peterson Institute for International Economics und Belen Sbrancia von der University of Maryland haben noch eine andere Erklärung für die wundersame Gesundung der Staatsfinanzen gefunden: die systematische Enteignung der Sparer durch den Staat.

Dazu kommt es, wenn die Zinsen, zu denen sich der Staat von seinen Bürgern Geld leiht, niedriger sind als die Inflation. Ökonomen sprechen dann von einem negativen Realzins. Den Prozess der Enteignung nennen sie finanzielle Repression. Die Amerikaner der Nachkriegszeit wähnten sich so glücklich, dass es ihnen gar nicht auffiel, dass ihr gespartes Vermögen real an Wert verlor. Es ging ihnen wie dem Helden im Märchen „Hans im Glück“ der Gebrüder Grimm: Mit jedem neuen Tausch ist Hans hochzufrieden, ohne zu merken, dass aus einem Goldklumpen am Ende zwei Steine geworden sind. Tatsächlich reduzierte die finanzielle Repression den Schuldenstand in den USA – ebenso wie zur gleichen Zeit in Großbritannien – um drei bis vier Prozent des BIPs pro Jahr.

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Petition: Urheberrecht – Aussetzen der Ratifizierung von ACTA vom 10.02.2012 ››epetitionen.bundestag.de

Andere informieren

Text der Petition

Der Deutsche Bundestag möge beschließen, die Ratifizierung des – Anti-Counterfeiting Trade Agreement – (ACTA) auszusetzen.

Begründung

Das -Anti-Counterfeiting Trade Agreement- (ACTA) wird seit geraumer Zeit hinter verschlossenen Türen beraten.

Die Öffentlichkeit wurde bis heute nicht über die tatsächlichen Inhalte und die damit verbundenen Folgen informiert.

Die bisher bekannten Inhalte sind zum Teil so “schwammig” formuliert, dass Rechtssicherheit für den deutschen Bürger verloren geht.

Tatsächlich wird mit den aktuellen Formulierungen

  • die Informationsfreiheit im Internet beschnitten.
  • das seit langem reformbedürftige Urheberrecht festgeschrieben, statt es an die gewandelte Medienlandschaft anzupassen
  • das sogenannte «geistige Eigentum» in eine herausgehobene Stellung gebracht
  • der Einsatz von Generika-Medikamenten in Entwicklungsländern erschwert bzw. unmöglich
  • die Rechtssicherheit in Deutschland aufgehoben
  • die Demokratie und Transparenz eingeschränkt .
  • ein neuer Ausschuss (ACTA-Ausschuss) mit weitreichenden Befugnissen geschaffen, der nach Installation von allen Institutionen unabhängig sein soll.

Um nicht den Anschein zu wecken, dass mit diesem Regelwerk Maßnahmen mit Gesetzeswirkung an deutschen BürgerInnen vorbei entschieden werden, muss die Ratifizierung ausgesetzt werden.

Liste neuester Diskussionsbeiträge

Hier finden Sie eine Liste der neuesten Diskussionsbeiträge in verkürzter Form. Durch Anklicken des Beitrags wird in die Forenansicht gewechselt und Sie können sich den Beitrag vollständig anschauen und ggf. mitdiskutieren!

Diskutieren Sie mit!

Das macht mal so gar keinen Sinn, was du da schreibst Smiley Wenn ich von dem jetzigen Rechtssystem aus….

von Nutzer1268814 am Heute um 00:23:48

Weg mit ACTA, oder soll ich mich demnächst verknacken lassen nur weil ich Musikvideos bei Youtube a….

von Nutzer1199256 am 05. März 2012, 20:58:33

Beide sind tangiert, mit jeweils unterschiedlichen, mehr oder weniger begründbaren Implikationen. ….

von Nutzer1245114 am 05. März 2012, 20:44:29

via Deutscher Bundestag: Petitionen.

Hamburg: Sechs Banken angegriffen ››linksunten.indymedia.org

Verfasst von: anon. Verfasst am: 05.03.2012 – 14:44. Geschehen am: Dienstag, 28. Februar 2012. (unmoderiert) Kommentare: 2

Die Krise ist das scheiß System!

In Griechenland kämpfen Menschen gegen die direkten Auswirkungen von Entscheidungen, die deutsche und andere europäische Politiker_innen über ihre und unsere Köpfe hinweg beschließen um ihr unterdrückerisches System zu retten. Die Hetze der deutschen Presse ekelt uns an!

Unsere Solidarität gilt den streikenden und kämpfenden Menschen , die jetzt in den Knästen sitzen und sich mit Repression konfrontiert sehen. Außerdem senden wir Solidarität an die griechischen Revolutionär_innen der griechischen Stadtguerilla „Revolutionärer Kampf“ die gerade für ihre Kämpfe und Ideen vor Gericht stehen.

Wir haben am 27. und 28. Februar 6 Banken in Hamburg angegriffen. Es sind kleine aber deutliche Zeichen, Banken in Deutschland anzugreifen und wir hoffen,so wie wir von einer Soliaktion in Bielefeld inspiriert waren, dass es uns viele gleich tun werden und Solidarität Richtung Griechenland und Wut und Steine gegen die Banken und ihr System schicken.

Auf das viele Menschen am 31. März in Frankfurt und zu anderer Zeit an anderem Ort ihre Wut auf die Straße tragen. Für einen heißen Sommer! Freiheit!

gefunden auf directactionde.ucrony.net

via Hamburg: Sechs Banken angegriffen | linksunten.indymedia.org.

Originaltext:

Hamburg 28. Februar 2012

Folgendes Schreiben wurde uns zugeschickt:

“Die Krise ist das scheiß System!
In Griechenland kämpfen Menschen gegen die direkten Auswirkungen von Entscheidungen, die deutsche und andere europäische Politiker innen über ihre und unsere Köpfe hinweg beschließen um ihr unterdrückerisches System zu retten. Die Hetze der deutschen Presse ekelt uns an!
Unsere Solidarität gilt den streikenden und kämpfenden Menschen , die jetzt in den Knästen sitzen und sich mit Repression konfrontiert sehen. Außerdem senden wir Solidarität an die griechischen Revolutionäre innen der griechischen Stadtguerilla „Revolutionärer Kampf“ die gerade für ihre Kämpfe und Ideen vor Gericht stehen.

Wir haben am 27. und 28. Februar 6 Banken in Hamburg angegriffen. Es sind kleine aber deutliche Zeichen, Banken in Deutschland anzugreifen und wir hoffen,so wie wir von einer Soliaktion in Bielefeld inspiriert waren, dass es uns viele gleich tun werden und Solidarität Richtung Griechenland und Wut und Steine gegen die Banken und ihr System schicken.
Auf das viele Menschen am 31. März in Frankfurt und zu anderer Zeit an anderem Ort ihre Wut auf die Straße tragen. Für einen heißen Sommer! Freiheit!”