Polen: Straßenschlachten wegen ACTA «heise.de «Telepolis
Bei Massenprotesten in allen größeren Städten demonstrierten angeblich mehrere zehntausend Menschen gegen das Internet-Zensur-Abkommen
Seit letzten Mittwoch kommt es in Polen trotz Temperaturen von teilweise minus 15 Grad Celsius zu Massenprotesten gegen das umstrittene ACTA-Abkommen zur Internetzensur. Auf YouTube kursieren Aufnahmen großer Menschenmengen aus Warschau, Danzig, Krakau, Breslau, Gdingen, Kattowitz, Landsberg, Sosnowitz, Bromberg, Köslin, Tschenstochau, Allenstein, Rzeszów, Stettin, Thorn, Bielitz-Biala, Grünberg und Lodsch.
Building on the API for World Government Data «guardian.co.uk
The World Government Data Store and its associated API is easy to use and contains well over 2,000 datasets indexed from government data stores and it is growing all the time. Here we show you how to use the API and embed results simply into your site or mashup.
Governments around the globe are opening up their data vaults – allowing you to check out, visualise and analyse the numbers for yourself. Just over a week ago the UK Government opened its data store to the public, an action The Guardian’s Free Our Data campaign has long campaigned for. We felt there was a fascinating opportunity for us to build a missing link, which is a World Government Data Store where you can find statistics on a particular theme from data stores in any country that has opened up. By having datasets from all over the world in one centralised place, it is much easier for you to compare and contrast data.
As we wanted this resource to be widely used by developers we created a simple API onto the data store. The API allows you to search government data from the UK, USA, Australia and New Zealand from our index. We’ll keep adding new data sets and new countries as they open up and we index them.
Search Government Database «guardian.co.uk
Governments around the globe are opening up their data vaults – allowing you to check out the numbers for yourself. This is the Guardian’s gateway to that information. Search for government data here from countries, cities and states around the world – and we’re adding more all the time. Read more about this on the Datablog. Full list of government data sites here. Find out how to use our world government data API here.
[see link]
EU budget: what does the European Union spend and where does the money come from? «guardian.co.uk
How does the EU spend its budget – and who contributes the most? Scroll down to explore the graphic
[see link]
EU budget: what does the European Union spend and where does the money come from? Download the graphic as a PDF
Where does the European Union get its money from‚ and how does it spend it?
With an annual budget of over €122bn, the EU is an economic power in its own right, more significant than many countries. So, how do those finances break down? This latest detailed data – from 2010 – shows where the hard cash goes – and where it flows from. As part of our Europa series, we wanted to look at how the figures break down.
Extracted from the EU budget site, we’ve gone for the most detailed recent numbers.
Read Full Text and See Pics and Downloads Here:
http://www.guardian.co.uk/news/datablog/2012/jan/26/eu-budget-european-union-spending#data
or:
Anonymous greift Ministeriums-Webseite an «futurezone.at
Webauftritt des französischen Ministeriums für Immigration lahmgelegt
Neuer Cyber-Schlag gegen Frankreich: Die Hackergruppe Anonymous hat am Sonntag die Website des Ministeriums für Immigration lahmgelegt. Das Internet-Kollektiv habe zuvor die Regierung gewarnt, wie die französische Tageszeitung „Le Figaro“ auf ihrer Online-Ausgabe berichtete. Am Vortag hatten die Hacker Daten von einer Polizei-Webseite kopiert und veröffentlicht.
Wenige Tage zuvor hatten sie die Webseite des Elysée-Palasts im Visier, weil Frankreichs Staatschef Nicolas Sarkozy die Schließung von Megaupload.com – eine der größten Online-Tauschplattformen – durch US-Behörden begrüßt hatte. Mehrere Hundert Anonymous-Mitglieder und -Anhänger demonstrierten am Samstag erstmals in verschiedenen Städten Frankreichs für Freiheit
via http://futurezone.at/netzpolitik/7135-anonymous-greift-ministeriums-webseite-an.php
Journalism Warning Labels «Tom Scott
It seems a bit strange to me that the media carefully warn about and label any content that involves sex, violence or strong language — but there’s no similar labelling system for, say, sloppy journalism and other questionable content.
I figured it was time to fix that, so I made some stickers. I’ve been putting them on copies of the free papers that I find on the London Underground. You might want to as well.

The articles these stickers are attached to are used strictly as an illustration: I’m not passing judgment on the specific articles or journalists. Hopefully that’ll stop anyone claiming I’ve libelled them.
Find All Stickers and Full Text here:
http://www.tomscott.com/warnings/

NDAA: Bill Text – 112th Congress (2011-2012) – THOMAS (Library of Congress)
Hochgeladen von democracynow am 17.01.2012
www.democracynow.org – Pulitzer Prize-winning journalist Chris Hedges has filed suit against President Obama and Secretary of Defense Leon Panetta to challenge the legality of the National Defense Authorization Act, which includes controversial provisions authorizing the military to jail anyone it considers a terrorism suspect anywhere in the world, without charge or trial. Sections of the bill are written so broadly that critics say they could encompass journalists who report on terror-related issues, such as Hedges, for supporting enemy forces. “It is clearly unconstitutional,” Hedges says of the bill. “It is a huge and egregious assault against our democracy. It overturns over 200 years of law, which has kept the military out of domestic policing.” We speak with Hedges, now a senior fellow at the Nation Institute, and former New York Times foreign correspondent who was part of a team of reporters that was awarded the…
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NDAA-Gesetz: Pulitzer-Preisträger klagt gegen Präsident Obama «bueso.de
19. Januar 2012 • 17:31 Uhr
Der US-Journalist und Pulitzer-Preisgewinner Christopher Hedges geht jetzt juristisch gegen das NDAA-Gesetz vor. In einem Interview mit Amy Goodman auf Democracy now erklärte er, warum er Präsident Obama angeklagt hat.
“Weil [dieses Gesetz] ganz klar gegen die Verfassung verstößt. Das ist mal das erste. Aber zweitens stellt es einen großen und ungeheuerlichen Angriff auf unsere Demokratie dar. Es wischt 200 Jahre Rechtsprechung beiseite, aufgrund der das Militär mit internen Polizeiaufgaben nichts zu tun hat.”
” … Es ist ein extrem furchteinflössender Rückschritt für die amerikanische Demokratie. Ich bin jemand, der zwanzig Jahre im Ausland zugebracht hat und in Ländern gelebt hat, in denen das Militär diese Art von Macht hat [wie im NDAA-Gesetz vorgesehen]. Ich habe Freunde, die in diesen Militärgulags verschwunden sind. Hier wurde etwas in Gang gesetzt, das ich wirklich äußerst beängstigend finde.
“…. Präsident Obama sagte, er werde dagegen sein Veto einlegen, aber jetzt wissen wir aus Informationen von Senator Levin’s Büro, daß es dabei darum ging, daß die Exekutive selbst entscheiden wollte. [Das Weiße Haus] wollte selbst die Macht darüber haben, zu entscheiden, wer angeklagt wird und für wen es Ausnahmen geben soll. Es ging dabei nicht darum, einen Angriff auf das rechtsstatliche Verfahren zu stoppen. Wir müssen uns fragen: wenn das Sicherheits-Establishment dieses Gesetz nicht wollte und FBI-Direktor Mueller das selbst vor dem Kongreß aussagte, warum ist es dann durchgekommen? Was führte dazu, daß es durchkam? Für mich steht außer Frage, daß die Eliten der Geschäftswelt wissen, daß die Dinge, auf jeden Fall in wirtschaftlicher Hinsicht, viel schlechter werden. Meine Hypothese ist, daß sie der Polizei nicht zutrauen, sie dann zu schützen und lieber in der Lage sein wollen, das Militär zu rufen. Wenn dieses Gesetz, so wie jetzt vorgesehen, im März in Kraft tritt, wird genau das möglich sein.”
Und:
“Angst ist die Lieblingswaffe totalitärer Machtsysteme. Man schüchtert die Menschen ein. Man bringt sie dazu, im Namen der nationalen Sicherheit ihre Rechte aufzugeben. […] Wenn dieses Gesetz nicht aufgehoben wird, werden wir uns nicht viel von irgendeiner anderen schmutzigen Militärdiktatur unterscheiden.”
Hedges reist als Journalist in viele Konfliktgebiete der Welt, u.a. den Nahen Osten, wo er mit vielen Personen oder Gruppen in Kontakt kommt, die als “im Krieg mit den USA stehend” angesehen werden: mit der Iranischen Revolutionären Garde, der Hamas, dem Islamischen Dschihad, der PLO und vielen anderen. Die Formulierungen des NDAA, so Hedges seien so vage, daß es sehr leicht so aussehen könnte, als habe er diesen Gruppen Unterstützung verschafft – was auch ihn der Gefahr einer zeitlich unbegrenzten Inhaftierung aussetzen würde.
Proteste eskaliert: 100 Occupy-Demonstranten verhaftet «DiePresse.com
29.01.2012 | 11:24 | (DiePresse.com)
Die Wall-Street-Gegner versuchten in Kalifornien mehrere Gebäude zu besetzen. Die Polizei antwortete mit Tränengas und Massenverhaftungen.
Die Polizei hat im kalifornischen Oakland mehr als 100 Demonstranten der Occupy-Bewegung festgenommen. Die Beamten setzten am Samstag Tränengas gegen Hunderte Aktivisten ein, die versuchten, mehrere Gebäude zu besetzen, darunter ein Kongresszentrum und das Rathaus. Über 100 Menschen seien festgenommen worden, sagte eine Polizeisprecherin. Schätzungen zufolge hatten sich mehr als tausend Menschen an der zunächst friedlichen Demonstration beteiligt. Später wurden dann Polizisten attackiert, Polizeifahrzeuge demoliert und Schaufensterscheiben eingeschlagen.
EU: Entwürfe zur geplanten Datenschutzreform veröffentlicht «Internet-Law
Die Kommission hat heute den Entwurf für eine Datenschutzverordnung offiziell veröffentlicht, zusammen mit weiteren Materialien. Er wird jetzt dem Rat und dem Parlament zur weiteren Erörterung übermittelt. Der Entwurf war vorab bereits geleakt worden und hat speziell in Deutschland zu kontroversen Diskussionen geführt.
Die von mir geäußerten grundlegenden Bedenken möchte ich hier nur noch um einen Aspekt ergänzen. Die Datenschutzverordnung (siehe Art. 86) überlässt die Ausgestaltung und Weiterentwicklung des Datenschutzrechts in beträchtlichem Umfang der Kommission. Auch das ist unter rechtsstaatlichen Gesichtspunkten äußerst fragwürdig, weil die wesentlichen gesetzgeberischen Entscheidungen von einem gewählten Parlament getroffen werden müssten.
Die EU ist in ihrer jetzigen Ausgestaltung antiparlamentarisch und der jetzige Verordnungsvorschlag verdeutlicht einmal mehr, dass ein Prozess eines schleichenden Abschieds vom Prinzip der parlamentarischen Demokratie im Gange ist.
Nachdem dies vielen Bürgern überhaupt nicht bewusst ist, gilt es, diesen Umstand immer wieder zu betonen und ins Bewusstsein der Menschen rücken.
Guatemala joins the ICC and puts former dictator under house arrest «IJCentral
By Mariana Rodriguez-Pareja and Salvador Herencia-Carrasco*
There are currently 120 States Parties to the Rome Statute of the ICC but this number will increase to 121 in a few months. This Thursday, January 26, Guatemalan Parliament approved the ratification of the treaty. With this decision, Guatemala will join 15 other Latin American countries to be part of the ICC, pending similar efforts by Cuba, El Salvador and Nicaragua.
This vote was welcomed by the civil society, which has been working towards the signature and ratification of the Rome Statute for more than 10 years.
Untersuchung des MPI zum Nutzen der Vorratsdatenspeicherung «Internet-Law
Der CCC hat ein Gutachten des Max-Planck-Instituts für ausländisches und internationales Strafrecht geleakt, das zu dem Ergebnis gelangt, dass durch das Fehlen einer Vorratsdatenspeicherung keine Schutzlücken entstehen.
Die Studie geht der Frage nach, ob es zu praktischen Problemen im Bereich der Gefahrenabwehr und Strafverfolgung kommt, wenn Telekommunikationsverkehrsdaten nicht auf Vorrat gespeichert werden.
Dass das bereits im Juli 2011 fertiggestellte Gutachten, das im Auftrag des Bundesamts für Justiz (!) erstellt worden ist, bisher nicht den Weg in die Öffentlichkeit fand, ist wenig überraschend. Denn das Ergebnis ist nicht erfreulich für die Befürworter einer Vorratsdatenspeicherung.
Eine der Schlussfolgerungen der Untersuchungen lautet:
Der Diskussion zu Nutzen und Konsequenzen der Vorratsdatenspeicherung kann entnommen werden, dass geeignete Daten, die zu einer quantitativen Überprüfung der Auswirkungen der Vorratsdatenspeicherung auf die Aufklärungsquote führen könnten, bislang nicht erfasst werden, und im Übrigen auch nicht systematisch erfasst werden sollen.
Ausweislich der Untersuchung gibt es keine Erkenntnisse über einen Nutzen der Vorratsdatenspeicherung im Bereich der Terrorbekämpfung.
Zentral erscheinen mir außerdem folgende Erkenntnisse der Untersuchung zu sein:
Betrachtet man insbesondere das Jahr 2008, in dem Vorratsdaten grundsätzlich zur Verfügung standen, so kann für keinen der hier untersuchten Deliktsbereiche eine mit der Abfrage zusammenhängende Veränderung der Aufklärungsquote im Hinblick auf das Vorjahr oder den Folgejahren 2009/2010 beobachtet werden.
Im Vergleich der Aufklärungsquoten, die in Deutschland und in der Schweiz im Jahr 2009 erzielt worden sind, lassen sich keine Hinweise darauf ableiten, dass die in der Schweiz seit etwa 10 Jahren praktizierte Vorratsdatenspeicherung zu einer systematisch höheren Aufklärung geführt hätte.
Auch wenn die Studie darauf hinweist, dass eine zuverlässige Einschätzung durch das Fehlen systematischer empirischer Untersuchungen erschwert wird, muss jedenfalls nach dem derzeitigen Stand davon ausgegangen werden, dass es keine fundierten und allgemeingültigen Erkenntnisse gibt, die den Nutzen der Vorratsdatenspeicherung belegen.
Was mich außerdem erschüttert, ist der Umstand, dass die Bundesregierung diese Untersuchung offenbar ganz gezielt verheimlicht, während parallel Befürworter einer Vorratsdatenspeicherung, allen voran der Bundesinnenminister, ganz vehement weiter öffentlich behaupten, die Vorratsdatenspeicherung sei notwendig und ihre Ablehnung sei verantwortungslos. Wir erleben hier einmal mehr, wie der Bürger systematisch belogen und hinters Licht geführt wird.
Die Nichtveröffentlichung dieser Studie kann man getrost auch als politischen Skandal betrachten, der zeigt wie dringend notwendig Transparenz ist. Solange Transparenz durch Organisationen wie den CCC hergestellt werden muss, weil die Bundesregierung eine gezielte Politik der Desinformation betreibt, läuft ganz grundlegend etwas falsch in diesem Staat.
Vor zwei Monaten habe ich auf einer Podiumsdiskussion des AK Vorrat u.a. mit zwei Europaabgeordneten über Sinn und Notwendigkeit der Vorratsdatenspeicherung diskutiert.
Von den Abgeordneten wurde die Einschätzung vertreten, dass man über die Aufhebung der Richtlinie über die Vorratsdatenspeicherung reden müsse, sollte die Kommission im Rahmen der laufenden Evalierung keine stichhaltigen Belege dafür liefern können, dass die Speicherung von TK-Verkehrsdaten auf Vorrat tatsächlich zu nachweisbaren Ergebnissen bei der Verbrechensbekämpfung geführt hat.
Dieser Punkt ist nunmehr belegbar erreicht, weshalb die Studie des MPI auch eine wichtige Entscheidungsgrundlage für das Europaparlament darstellt.
Update: Kaum ist der Leak des CCC raus, äußert sich auch das BMJ zu der Studie. Die Position der Justizministerin, die sich wacker gegen die Wiedereinführung der Vorratsdatenspeicherung stemmt, wird durch die Untersuchung ohnehin gestärkt.
Anonymous Austria hackt Website des WKR «DiePresse.com
27.01.2012 | 21:03 | (DiePresse.com)
Statt der Website des Ball-Veranstalters erschien die sowjetische Flagge samt Pony. Indes blockierten Anti-Ball-Demonstranten einen Burschenschafter-Bus.
Just am Tag des Balls des Wiener Korporationsrings, auch Burschenschafter-Ball genannt, haben Hacker die Kontrolle über die Website des Veranstalters http://www.wkr.at übernommen. Die Seite leitete Nutzer um und präsentiert das Maskottchen von Anonymous Austria, das Pony Rainbow Dash, vor der sowjetischen Flagge. Im Hintergrund erschallte die sowjetische Hymne, gesungen noch dazu vom Chor der Roten Armee. Über Twitter wurde der Link mit dem Kommentar “DIE RUSSEN SIND DA!” verbreitet. Auf der weitergeleiteten Seite wurde der Hashtag #OpBlitzkrieg angeführt. Unter diesem Titel führen Anonymous & Co Aktionen durch, die sich ihrer Ansicht nach gegen Rechtsextreme richten.

Hochegger überwies 186.000 Euro zu Grasser-Firma «DiePresse.com
28.01.2012 | 16:35 | (DiePresse.com)
Das Geld, das im Laufe des Jahres 2007 transferiert wurde, sei “mit hoher Wahrscheinlichkeit” von der Telekom gekommen, berichtet das “profil”.
Der Lobbyist Peter Hochegger soll im Laufe des Jahres 2007 insgesamt 186.000 Euro über seine Valora Unternehmensberatung und -beteiligung AG an die Valora Solutions Projektbegleitung GmbH überwiesen haben, an der seinerzeit auch Karl-Heinz Grasser und Walter Meischberger beteiligt waren. Das Geld sei “mit hoher Wahrscheinlichkeit” von der Telekom Austria gekommen, berichtet das Nachrichtenmagazin “profil” in seiner Montag erscheinenden Ausgabe. Die Telekom sei damals der einzige Kunde von Hocheggers Valora AG gewesen.
Kampf ums freie Internet tobt «DiePresse.com
Die Online-Gemeinde befürchtet Zensur durch neue Gesetze wie SOPA und den Handelsvertrag ACTA. Digital-Kämpfer blockieren als Warnschuss Regierungs-Websites.
Derzeit tobt ein regelrechter Kampf um das Internet, wie wir es kennen. Immer mehr Menschen sind in der Lage, jeglichen Inhalt als 0 und 1 codiert zu verschicken. Aber: Sobald etwas einmal digitalisiert ist, lässt es sich ohne Qualitätsverlust nahezu unendlich vervielfältigen – eine Tatsache, die besonders der Film- und Musikindustrie sauer aufstößt. Denn ihre Werke werden in Tauschbörsen zum Download angeboten – ohne die nötigen Lizenzen, und damit ohne Umsatz. Die Branche spricht von Milliardenbeträgen, die ihr so entgehen. Der Unterhaltungsindustrie stehen Webkonzerne wie Google, Facebook, Amazon und Twitter gegenüber, die sich gegen jegliche Einschränkung des Mediums, durch das sie groß geworden sind, wehren.
INEX «HIDE FP7 Dynamic Database
HIDE Topics Contextual Integrity
Name Converging and conflicting ethical values in the internal/external security continuum in Europe
Acronym INEX
Area implications of the continuum of internal and external security
Start Date 2008-04-01
Duration 36 months
Status Execution
Description Security and insecurity are social, cultural, political concepts. Nowhere is this more evident than in the challenges produced by the evolving continuum between internal and external security challenges. The interdisciplinary project INEX is designed around two research axes: thematic and geopolitical.
On the thematic axis it will study four fields of knowledge of high relevance to the question of the ethics and the value-laden tensions arising along the continuum between internal and external security in Europe:
– the ethical consequences of the proliferation of security technologies,
– the legal dilemmas that arise from transnational security arrangements,
– the ethical and value questions that stem from the shifting role of security professionals and
– the consequences of the changing role of foreign security policy in an era when the distinction between the external and internal borders grows less distinct
On the geopolitical axis it will study and produce recommendations relative to two geographical theatres of high relevance for ethical issues of internal/external security: the Eastern European neighbourhood including Belarus, Ukraine, Moldova and the Mediterranean neighbourhood including Morocco, Algeria and Egypt.
Coordinator INSTITUTT FOR FREDSFORSKNING STIFTE LSE*,Fuglehauggata 11,NORWAY
Contact ANDERSEN, Lars Even (Mr) ( Contact )
Tel / Fax +47-22547706 / +47-22547701
URL
partners BILKENT UNIVERSITESI (TURKEY),COLLEGIUM CIVITAS (POLAND),ERICSSON AS (NORWAY),CENTRE D’ETUDES SUR LES CONFLITS (FRANCE),CENTRE FOR INTERNATIONAL INFORMATION AND DOCUMENTATION IN BARCELONA (SPAIN),VRIJE UNIVERSITEIT AMSTERDAM (NETHERLANDS),CENTRE FOR EUROPEAN POLICY STUDIES (BELGIUM),VRIJE UNIVERSITEIT BRUSSEL (BELGIUM)
About HIDE Project
HIDE is a project promoted by the European Commission (EC) and coordinated by the Centre for Science, Society and Citizenship, an independent research centre based in Rome (IT).
HIDE aims to establish a platform devoted to monitoring the ethical and privacy implications of biometrics and personal detection technologies. Detection technologies are technologies used to detect something or someone within a security or safety context. Personal Detection Technologies focus specifically on individuals, they include for example CCTV, infrared detectors and thermal imaging, GPS and other Geographical Information Systems (GISs), RFID, MEMS, smart ID cards, transponders, body scanners, etc. Biometrics is the application of technologies that make use of a measurable, physical characteristic or personal behavioural trait in recognizing the identity, or verifying the claimed identity of a previously registered individual.
Personal detection technologies and biometrics are increasingly interwoven within a variety of applications. Most of these applications seek to create sensor network infrastructures for continuous detection, authentication and identification of individuals within diverse settings ranging from, amongst others, commercial, transport, public locales and border control. Moreover, by developing multimodal signal analyses, these technologies may allow activity recognition, indoor movement monitoring and non-verbal communication cues (body language, facial expressions, speech intonation, etc) which may assist in the prediction of behaviour. In its recent Green Paper on Detection Technologies, the EC argues that personal detection technologies and biometrics are “inherently intrusive” and “their use needs to be carefully analyzed, in order to establish limitations to their intrusiveness where necessary”. HIDE meets this call and promotes open conversation between technology, security, ethics and policy experts as well as encouraging public discussions and dialogue. HIDE is based on the values of dialogue, responsibility, and integrity.
TABULARASA «HIDE FP7 Dynamic Database
HIDE Topics Technology Convergence, Privacy Enhancing Technology
Name Trusted Biometrics under Spoofing Attacks
Acronym TABULARASA
Area ICT-2009.1.4 Trustworthy ICT
Start Date 2010-11-01
Duration 42 months
Status Accepted
Description The TABULA RASA project will address some of the issues of direct (spoofing) attacks to trusted biometric systems. This is an issue that needs to be addressed urgently because it has recently been shown that conventional biometric techniques, such as fingerprints and face, are vulnerable to direct (spoof) attacks.
Coordinator IDIAP (FONDATION DE L’INSTITUT DALLE MOLLE D’INTELLIGENCE ARTIFICIELLE PERCEPTIVE)
RUE MARCONI 19 PO Box 1920
MARTIGNY
SWITZERLAND
Contact VALERIE, Devanthery (Ms.) ( Contact )
Tel / Fax +41-277217762 / +41-277217712
URL
partners INSTITUTE OF AUTOMATION CHINESE ACADEMY OF SCIENCES (CHINA),KEYLEMON SA (SWITZERLAND),BIOMETRY.COM AG (SWITZERLAND),UNIVERSIDAD AUTONOMA DE MADRID (SPAIN),STARLAB BARCELONA SL (SPAIN),MORPHO (FRANCE),EURECOM (FRANCE),UNIVERSITA DEGLI STUDI DI CAGLIARI (ITALY),CENTRE FOR SCIENCE, SOCIETY AND CITIZENSHIP (ITALY),OULUN YLIOPISTO (FINLAND),UNIVERSITY OF SOUTHAMPTON (UNITED KINGDOM)
via http://www.hideproject.org/references/fp7_projects/TABULARASA
PRACTIS «HIDE FP7 Dynamic Database
HIDE Topics Technology Convergence, Contextual Integrity
Name Privacy – Appraising challenges to technologies and ethics
Acronym PRACTIS
Area SiS-2009-1.1.2.1 Privacy and emerging fields of science and technology: ethical, social and legal as
Start Date 01.01.2010
Duration 36 months
Status Execution
Description The vision that motivates PRACTIS is of a society that is aware of the evolving challenges to privacy posed by emerging technologies and is equipped to respond to them. PRACTIS will assess the potential impacts on privacy from emerging technologies and new scientific knowledge. It will propose ethical frameworks and legal procedures for coping with potential risks to privacy. It will explore novel policy options for addressing individuals changing privacy needs in the light of new technologies, as well as exploring new ethical frameworks in law and implementing guidelines for new technology or product development.
Specifically, long-range horizon scanning focused on technologies that might impact on privacy will be conducted. Technologies such as nano, bio, info and cognition (NBIC) will be explored and new threats to privacy will be evaluated. In addition, trends in changing perceptions of privacy will be surveyed (including among high school students). These empirical studies will provide the basis for future scenarios of the privacy-technology interface which in turn will lead to the formulation of new ethical frameworks and legal considerations. Research methods will include interviews, expert surveys, focus groups, and brainstorming.
PRACTIS will generate deeper knowledge and higher awareness among scholars and relevant stakeholders regarding the early identification of changes in privacy perceptions due to new technologies. An innovative idea to be explored in PRACTIS is the embedding of privacy issues in the development process of new technologies.
By bringing leading experts in technology foresight and assessment together with specialists in ethical and legal aspects of privacy, PRACTIS offers a unique combination of disciplines that will produce new knowledge on the relationship between technology, privacy and ethics. Implications of the findings will be derived for policymakers, scholars, standardisation bodies and other stakeholders.
Coordinator INTERDISCIPLINARY CENTER FOR TECHNOLOGICAL ANALYSIS AND FORECASTING
TEL AVIV UNIVERSITY
Contact SOFFER, Tal (Dr) ( Contact )
Tel / Fax +972-3-6407571 / +972-3-6410193
URL
partners NEXUS INSTITUT FUR KOOPERATIONS MANAGEMENT UND INTERDISZIPLINARE FORSCHUNG GMBH (GERMANY),TURUN KAUPPAKORKEAKOULU (FINLAND),FUNDACJA EUROPEJSKIEJ WSPOLPRACY NAUKOWEJ (POLAND),INTERDISCIPLINARY CENTRE FOR COMPARATIVE RESEARCH IN THE SOCIAL SCIENCES – ICCR (AUSTRIA),TEL AVIV UNIVERSITY (ISRAEL),FACULTES UNIVERSITAIRES NOTRE-DAME DE LA PAIX DE NAMUR (BELGIUM)
via http://www.hideproject.org/references/fp7_projects/PRACTIS
SNAPS «HIDE FP7 Dynamic Database
Name Social Networks: Algorithms, Privacy, and Security
Acronym SNAPS
Area FP7-PEOPLE-2009-IIF Marie Curie Action:
Start Date 01.06.2010
Duration 24 months
Status Execution
Description A social network is a network where nodes correspond to individuals (usually, but they may be different entities, e.g. companies) and links indicate some relationship between them. This project is about the development of algorithms for online dynamic social networks, understanding influence processes, and the study of some issues related to security on social network. First we plan to build the algorithmic basis for the problems in the social networks. Our idea concentrates on stating basic combinatorial optimization problems in new settings that are driven by applications to real-time social networks. We plan to study NP-hard problems in a dynamic real-time setting and in the setting where a universal solution has to be stored in limited memory. The study of these problems is motivated by direct applications in social networks such as message broadcasting, clustering, and service localization. The ubiquitous connections through the various social networks put us on a continuous risk. First of all it becomes hard to retain privacy, as collectively these social networks contain sensitive private information. In addition, each social network we are contained in is a new possible threat for our computer system. It might be a source of spam or an entry point of a new virus. In this project we want to construct methods for data anonimization and game-theoretic models for virus and spam spreading in social networks. The applicant as well as the corresponding host form a unit well fit for the aforementioned tasks as they combine expertise related to all those topics.
Coordinator UNIVERSITA DEGLI STUDI DI ROMA LA SAPIENZA
Piazzale Aldo Moro
ROMA
ITALY
Contact CARLUCCI AIELLO, Luigia (Professor) ( Contact )
Tel / Fax +39-06-77274134 / +39-06-77274131
via http://www.hideproject.org/references/fp7_projects/SNAPS
SUBITO «HIDE FP7 Dynamic Database
HIDE FP7 Projects Dynamic Database: HIDE Topics Technology Convergence, System Interoperability
Name Surveillance of unattended baggage and the identification and tracking of the owner
Acronym SUBITO
Area SEC-2007-2.3-01 Detection of unattended goods and of owner
Start Date 2009-01-01
Duration 31 months
Status Execution
Description The SUBITO programme has been developed to address Theme 10 – Security, specifically Topic SEC-2007-2.3-01 Detection of Unattended Goods and of Owner. It will focus on the automated real time detection of abandoned luggage or goods and the fast identification of the individual who left them and their subsequent path. The key design drivers will include an assessment of the situations faced in such scenarios, and the existing security equipment available that will support the automatic operation of such functionality. Automated processing will be developed to address the requirements, ultimately integrated to form part of a customer demonstration. To achieve the above, the SUBITO programme brings together; · Key technical expertise in state-of-the-art processing and detection and tracking algorithms · Industry leaders sensor data processing, sensor design and sensor systems integration · A consortium of End Users providing real knowledge of the threat and practical experience of the various operating environments.
Coordinator SELEX SENSORS AND AIRBORNE SYSTEMS LTD,Christopher Martin Road, Sigma House,UNITED KINGDOM
Contact MURRAY, Georgette (Ms.) ( Contact )
Tel / Fax +44-1313438184 / +44-1313434908
URL http://www.subito-project.eu/
partners FIERA DI GENOVA SPA (ITALY),THE UNIVERSITY OF READING (UNITED KINGDOM),ÖSTERREICHISCHES FORSCHUNGS- UND PRÜFZENTRUM ARSENAL GES.M.B.H. (AUSTRIA),L-1 IDENTITY SOLUTIONS AG (GERMANY),ELSAG DATAMAT S.P.A. (ITALY),OFFICE NATIONAL D’ETUDES ET DE RECHERCHES AEROSPATIALES (FRANCE),VALTION TEKNILLINEN TUTKIMUSKESKUS (FINLAND),COMMISSARIAT ENERGIE ATOMIQUE CEA (FRANCE),UNIVERSITY OF LEEDS (UNITED KINGDOM)
via http://www.hideproject.org/references/fp7_projects/SUBITO
*** ALLE TEILPROJEKTE *** European Commission CORDIS Projekt FP7 (INDECT &Co.)
sRomy says:
wer’s noch nicht weiss, INDECT ist nur 1 von ganz vielen lustigen buchstabenspielen im rahmen des EU forschungsprojekt FP7 😉
ODYSSE ist auch einer meiner favoriten 😉
einige der PDF sind auch im widget sunnyDownloadabrufbar
http://cordis.europa.eu/fp7/security/fp7-project-leaflets_en.html
Project Indect Set To Monitor Europe Like it’s 1984 «Singularity Hub
Excuse me a second while I put on my tinfoil hat and my super absorbent conspiracy pants. In a controversial move, the European Union has given £ 10 million in funding to Project Indect, a wide ranging five year plan to bring passive and active monitoring to almost every aspect of public life in the EU. Hardware and software platforms to monitor public spaces for ‘abnormal behavior’, special search engines for images and documents using ubiquitous hidden digital watermarks, and internet based intelligence gathering that will monitor public networking communities – if you’ve had a nightmare about government invasion of privacy, chances are that Project Indect is trying to make it come true. Yet, as scary as the project may appear, and despite my shiny tinfoil headgear, I don’t find the prospects of this Orwellian endeavor that surprising.
We’ve seen cameras getting smaller, CCTV spreading through the UK, and even projects aiming to incorporate brain scans into security checks. New software platforms like Vitamin D Video are geared at making such technologies more powerful by helping users sort and filter vast information efficiently. The Iraq War has lead to an increase dependence on automated surveillance and response to help combat the increased frequency of surprise attacks, explosive sabotage, and modern guerilla tactics. Project Indect should be seen as part of a larger trend to leverage technology to combat the security threat of the 21st century: dedicated combatants using dispersed violence for an united goal (aka Terrorism).
Yet if Project Indect’s far reaching scale originates from concerns on terrorism, it terminates in day to day law enforcement. Most of the objectives and expected results of the program focus on improving the average security level of the EU for everything from fist fights to train bombings. Let’s take a quick look at what Project Indect is hoping to accomplish:

*screen capture from Project Indect website.
As I said above, we’ve seen most of these ideas and technologies before, though not in one umbrella project. The first objective, the platform to detect abnormal behavior or violence is just like the Humabio project we’ve discussed. Network of detection devices? Just like the CCTV cameras in the UK. The US Department of Homeland Security has already set similar goals for the improved exchange of information between diverse law enforcement agencies. Mobile object tracking sounds similar to Vitamin D Video.
Of course, some of the goals have been less well publicized in previous incarnations. Special search engines to track images based on digital watermark metadata, trolling the Internet to gather intelligence, and the continuous monitoring of online networks…these ideas aren’t new, and you can bet that most countries have been pursuing them in one form or another. Certainly China has a rigorous set of monitors placed on its citizens’ internet use. To accomplish online observation at the continental/global level as the EU suggests will require an advanced approach to sifting through vast amounts of recorded information. Fortunately or unfortunately, that technology is already under development.
The level to which the average citizen will be monitored under Project Indect is certainly frightening. Start acting funny in an EU airport, use the word ‘bomb’ too often on a message board, or commit a petty crime (thus having your DNA and photo placed on file) and you’re bound to be monitored. Opposition to the project focuses on how average, innocent, civilians will be under automatic and unwanted surveillance. Of course, people seem to forget that they already are.
Use a search engine, walk near a bank, or purchase a magazine subscription and you’re going to be monitored. Private companies are data mining your online behavior, recording your actions near their property, and purchasing your marketable information every day. Where does all your junk mail come from? Why does my Yahoo search for ‘great holiday vacations’ yield a different result than your search? The truth is that the social concept of privacy is already decades out of date.
Don’t get me wrong, the notion that centralized governments will monitor their citizen’s daily lives is important and scary. Yet the new development is not that Europeans will lose privacy, but that they will lose privacy to groups that are ostensibly trying to curb violence. Right now, you cede your privacy largely to groups trying to sell you something. When Google tracks my web browsing, it gives me new ads, when Project Indect does it, it could mean police coming to my house. Of course, it could also mean that there are less bombs placed on trains, quicker responses to fights in taverns, and that recovering a stolen bike would no longer be a virtual impossibility.
I don’t know whether Project Indect will meet with success or be defeated by public outrage. I do know that even if this current form of mass-scale surveillance fails, it will be replaced by another. The technology to track human lives is simply too cheap, too easy, and too profitable not to be used by someone. Unless we see a surge in technology designed to defeat such observation we will likely have to come to terms with a new concept of ‘privacy’. Ok, I’m taking my tinfoil hat off, but the pants stay on. This stuff scares the…out of me.
via http://singularityhub.com/2009/10/01/project-indect-set-to-monitor-europe-like-its-1984/
INDECT Light? «mORALdebts.
Einfach unfassbar: der Bundestag hat mal so eben den Einsatz von Drohnen durchgewunken. Nein das ist keine Satire. Ja, es geht nur darum dass sie gleichberechtigte Verkehrsteilnehmer im Luftverkehr sind und auch Privatpersonen und Firmen solche Gerätschaften einsetzen dürfen. Aber hey, wenn wir schon dabei sind, können wir das Ganze doch ausbauen und praktische Anwendungsbereiche finden. Siehe auch der Vergleich zu den USA.
Sogar die FDP war dafür. Also ich wusste ja nicht, dass die Wahlkampfkasse für 2013 so riesig sein muss, dass man jetzt sogar schon von Rüstungskonzernen und ähnlichen Geld annimmt und in letzter Konsequenz auf Datenschutz und Privatsphäre verzichtet (und für seine MitbürgerInnen gleich mit!). Den Gelben sollte vielleicht mal jemand stecken, dass sich Wahlkampfausgaben nicht unbedingt proportional zum Wahlerfolg verhalten, zumindest nicht wenn man seine einzig brauchbaren Positionen heimlich räumt (war die FDP nicht mal für Bürgerrechte).
Eigentlich finde ich es ja schon erstaunlich, dass darüber a) kaum berichtet wird und b) unser wichtigstes Organ sowas eben mit überwältigender Mehrheit beschließt. Am meisten gibt mir ja zu denken, wenn man dem Verfassungsschutz oder den Polizeibehörden solches Gerät geben. Die halten sich ganz bestimmt an die Regeln bei der Verbrechensbekämpfung. Wer weiß, vielleicht hat Gysi bald so’ne Drohne bei sich im Vorgarten. Nun wird mir auch klar, wieso die 1/3tel der Abgeordneten der Linken beobachten.
JDe
Einstieg in die Kontrolle von oben?: Drohnen sind nun Luftfahrzeuge «n-tv.de
Der Bundestag beschließt, dass zivile Drohnen “unbemannte Fluggeräte” sind. Welche Folgen die Änderung des Luftverkehrsgesetzes hat, ist umstritten. Das Ministerium sagt: keine. Die Linken befürchten dagegen, dass die Überwachung mit Drohnen “zukünftig noch leichter wird”. Die Grünen fordern restriktive Regeln.
Die Bundesregierung hat einem Einsatz von Drohnen in Deutschland den Weg geebnet. Dazu hat der Bundestag mit den Stimmen der schwarz-gelben Koalition und der SPD das Luftverkehrsgesetz ergänzt. Im Zentrum steht ein einziger Satz: “Ebenfalls als Luftfahrzeuge gelten unbemannte Fluggeräte einschließlich ihrer Kontrollstationen, die nicht zu Zwecken des Sports oder der Freizeitgestaltung betrieben werden (unbemannte Luftfahrtsysteme).”
Der Ausdruck “Drohnen” taucht im Gesetzentwurf nicht auf, offenbar werden die Assoziationen, die dieser Begriff weckt, als zu negativ empfunden.
Aus Sicht des Verkehrsministeriums ist die Änderung des Luftverkehrsgesetzes keine große Sache. “In das Gesetz wird nur aufgenommen, dass es unbemannte Luftfahrtsysteme gibt, unmittelbare Auswirkungen hat das Gesetz nicht”, sagt ein Sprecher des Ministeriums n-tv.de. Die unbemannten Luftfahrtsysteme seien “eine technische Entwicklung, die man im Gesetz abbilden muss”, betont der Sprecher. “Es ist nicht so, dass der Betrieb damit erleichtert wird, die restriktiven Vorgaben werden beibehalten.”
Linke befürchten Umgehung des Bundestags
Vor allem bei den Linken sind die Vorbehalte gegen die Gesetzesänderung groß. “Wir haben große Sorge, dass die Überwachung durch Behörden mit Drohnen zukünftig noch leichter wird”, sagt der Linken-Verkehrspolitiker Herbert Behrens n-tv.de. Davor schütze auch eine Änderung zur Frage des Datenschutzes nicht, die auf Intervention des Bundesdatenschutzbeauftragten Peter Schaar aufgenommen worden sei.
Nach der Änderung des Luftverkehrsgesetzes seien weitere Regelungen per Verordnung oder in Landespolizeigesetzen möglich, ohne dass der Bundestag beteiligt werde, kritisiert der Bundestagsabgeordnete. “Wir wollen über die Einführung von Drohnen im Luftverkehrsgesetz erst dann entscheiden, wenn die Bundesregierung dem Verkehrs- und Innenausschuss den angekündigten Bericht geliefert hat. Wir kaufen keine Katze im Sack.”
Grüne fordern restriktive Regelung
Dieser Bericht soll im April vorliegen, auch die Grünen warten darauf. Bislang gebe es nämlich noch keine Übersicht darüber, welche Produkte aus dem Bereich der unbemannten Luftfahrtsysteme von öffentlichen Stellen in Deutschland angeschafft wurden, sagt Innenausschuss-Mitglied Konstantin von Notz. Er kritisiert an der Änderung des Luftverkehrsgesetzes, dass noch völlig unklar ist, wie der Einsatz von Drohnen ausgestaltet werden soll.
Grundsätzlich halten die Grünen den Einsatz von Drohnen bei Großveranstaltungen, wie beim Castor-Transport 2010, für rechtswidrig. Von Notz fordert eine streng restriktive gesetzliche Regelung, die festlegt, dass Drohnen allenfalls zu zivilen Zwecken und unter höchsten Datenschutzvorkehrungen eingesetzt werden dürfen. Das heimliche Ausspähen und Überwachen von Großveranstaltungen aus der Luft sei mit den Grünen nicht zu machen.
Der zivile Markt ersetzt den militärischen
Kritiker gehen davon aus, dass es neben der in der Begründung zum nun verabschiedeten Gesetzentwurf erwähnten “polizeilichen Gefahrenabwehr” vor allem um wirtschaftliche Interessen geht. Der Politologe Eric Töpfer vermutet in einem Beitrag für eine friedenspolitische Zeitschrift, dass die Hersteller von militärischen Drohnen in den zivilen Markt drängen, weil das Militär nur noch geringe Stückzahlen abnimmt. Die CSU-Abgeordnete Daniela Ludwig hatte im Dezember im Bundestag erklärt, “dahinter” – gemeint war offenbar die Neuregelung des Luftverkehrsgesetzes – stecke “ein nicht zu unterschätzender Markt, der in Deutschland, dem Erfinderland, auch Unterstützung von politischer Seite erwarten kann”.
Tatsächlich ist der Markt im Moment noch nicht sehr groß, sagt Reinhard Grünwald, der als Mitarbeiter des Bundestagsbüros für Technikfolgen-Abschätzung ein Gutachten über die Nutzung unbemannter System geschrieben hat. Allerdings “wird durchaus vermutet, dass es einige interessante Anwendungsbereiche gibt”, bestätigt Grünwald: “Überwachung von Fangquoten in der Fischerei, Kontrolle von Pipelines und dergleichen mehr, da dürfte sich durchaus ein Markt entwickeln”.
hvo
via http://www.n-tv.de/politik/Drohnen-sind-nun-Luftfahrzeuge-article5333576.html
Facebook leitet möglicherweise am kommenden Mittwoch Börsengang ein «Engadget German
Über den Börsengang von Facebook wird schon länger spekuliert. Angeblich will ihn das Unternehmen noch dieses Jahr durchziehen und dabei Aktien für 10 Milliarden Dollar ausgeben. Wie das gewöhnlich bestens informierte Wall Street Journal gestern berichtete, wird das größte Social Network der Welt die für einen Börsengang notwendigen Unterlagen möglicherweise schon am kommenden Mittwoch bei der Börsenaufsicht einreichen. Bevor der der Internet-Riese Einzug auf dem Parkett halten könnte, dürften aber noch einige Monate vergehen. Facebook selbst schätze den Firmenwert zwischen 75 und 100 Milliarden Dollar ein, eine Beurteilung, die schon länger kursiert und in einer ETH-Studie als massiv überbewertet bezeichnet wurde.
via http://de.engadget.com/2012/01/28/facebook-leitet-moglicherweise-am-kommenden-mittwoch-borsengang/
Ein Beitrag zum Europäischen Datenschutztag: INDECT – »Wer die Freiheit aufgibt um Sicherheit zu… «Piratenpartei Brandenburg
… erlebt solch’ beängstigende Situationen, wie sie beispielsweise in China schon lange Realität sind. An fast jeder Straßenecke hängen Kameras; jede Bürgerin und jeder Bürger ist bekannt und kann jederzeit durch eine falsche Bewegung oder eine “verdächtige” Handlung zum “Verbrecher” werden. Was in anderen Ländern schon trauriger Alltag ist, könnte auch bald den europäischen Raum betreffen.
Die Rede ist von INDECT (Akronym für Englisch: Intelligent information system supporting observation, searching and detection for security of citizens in urban environment; Deutsch: Intelligentes Informationssystem zur Unterstützung von Überwachung, Suche und Erfassung für die Sicherheit von Bürgern in städtischer Umgebung) – einem von der Europäischen Union finanzierten Forschungsprojekt im Bereich der intelligenten Sicherheitssysteme, in das bereits rund 15 Millionen Euro aus Steuermitteln investiert wurden und das im Jahr 2013 abgeschlossen sein soll. Die PIRATEN Brandenburg weisen aus Anlass des heutigen Europäischen Datenschutztages auf die zahlreichen Gefahren des INDECT-Projektes hin und möchten die Bürgerinnen und Bürger für die vom Projekt ausgehenden Gefahren sensibilisieren.
»Ziel des Projektes ist es, durch den Einsatz von Videoüberwachung sowie der automatisierten Kontrolle des Internets automatisch strafrechtlich relevante Bedrohungen und Taten zu erkennen. Erreicht werden soll dies durch die Bündelung und automatische Auswertung der Aufzeichnungen verschiedener Überwachungssysteme und die Erstellung persönlicher Bewegungsprofile. Auf diese Weise soll eine präventive Polizeiarbeit ermöglicht werden«, so Michael Hensel, Vorsitzender der Piratenpartei Brandenburg. INDECT zeichnet sich vor allem durch seine vielfältigen Verknüpfungsfunktionen aus: So entscheidet ein kombiniertes System aus Überwachungskameras, Kennzeichen- und Polizeidateien, biometrischer Gesichtserkennung, Mobilfunküberwachung und Überwachungsdrohnen, wer sich “verdächtig” verhält.
Auf Grundlage dieses enormen Überwachungsnetzes sollen Bürgerinnen und Bürger online und offline beobachtet und auf “auffälliges Verhalten” überprüft werden. Michael Hensel weiter:
»Dieses Überwachungssystem kriminalisiert unschuldige Bürgerinnen und Bürger. Es widerspricht geltendem Recht, greift immens in die Grundrechte eines Jeden ein und setzt das Recht auf Privatsphäre im öffentlichen und virtuellen Raum sowie die Unschuldsvermutung außer Kraft.«
Hintergrund: Der Europäische Datenschutztag ist ein auf Initiative des Europarats ins Leben gerufener Aktionstag für den Datenschutz. Der Datenschutztag findet jährlich regelmäßig am 28. Januar statt, weil an diesem Datum die Unterzeichnung der Europaratskonvention 108 zum Datenschutz begonnen wurde. Mit der Konvention verpflichten sich die unterzeichnenden Staaten, für die Achtung der Rechte und Grundfreiheiten – insbesondere des Persönlichkeitsbereichs bei der automatisierten Datenverarbeitung – Sorge zu tragen. Ziel des Europäischen Datenschutztages ist es, die Bürgerinnen und Bürger Europas für den Datenschutz zu sensibilisieren. Dies soll durch Aktionen aller mit dem Datenschutz betrauten Organisationen erfolgen.
Ein Jahr danach: Arabischer Frühling «annalist
Ich bin, wie beschrieben, gerade in Dresden bei einem Kongress, der Zivilen Ungehorsam als Thema hat. Heute abend gab es dort die Veranstaltung Arab Revolt: Opportunities and Limits of Civil Disobedience, die mich beeindruckt hat.
Auf dem Podium saßen neben dem Moderator der Syrer Aktham Abazzid und die Ägypterin Ola Shahba, die sehr viel sehr Konkretes darüber erzählt haben, was sich in beiden Ländern abspielt. Welche Rolle Ägypten für die arabische Welt hat, wie man sich mit Plastikflaschen gegen steinewerfende Freunde des Regimes schützt, welche Aufgabe die “Hunter” (Jäger) bei den Demonstrationen in Ägyypten haben oder warum die Menschen, die den Aufstand in Syrien am Leben halten, keine Militärintervention haben wollen. Und wie sie sich den Wechsel stattdessen vorstellen. Oder wie herauskam, dass nicht die Demonstrierenden vom Tahrir die alte Bibliothek in Kairo angesteckt haben. Es wird später ein Video geben, aber was noch viel besser ist (für BerlinerInnen jedenfalls): es gibt am Montag in Berlin eine Wiederholung:
Weiter lesen:
http://annalist.noblogs.org/post/2012/01/29/ein-jahr-danach-arabischer-fruhling/
SOPA / PIPA / ACTA – Der Untergang des freien Internets? Teil 5 «Games-Today
Gepostet von Tedman in Hot Topic, PC, Jan 28, 2012
Unser Titel hat sich leicht geändert, da nun auch ein Gesetz namens “ACTA” auf den Plan tritt. Dieses zeigt speziell in der EU Wirkung und wirft wieder Fragen und Empörung auf. Inzwischen haben bereits alle bis auf 5 EU-Mitgliedstaaten das Gesetz unterschrieben. Ein Mitglied des Handelsausschusses trat aus Protest zurück. Auch ein paar Hacker machten sich mit der Lahmlegung der EU-Parlamentswebseite bemerkbar.
Immer mehr Proteste, Aufrufe und mehr wirken rund um die Lage der Gesetzesvorschläge. Im Teil 4 konntet ihr erfahren, dass dieses Gesetz schon lange geplant ist (Teil 4: http://games-today.de/?p=566). Nachdem nun auch bekannt ist, dass dieses Gesetz bereits umgesetzt wird, löste dies Empörung aus.
Japan, die USA, Kanada, Australien, Singapur, Südkorea und weitere Länder hatten das Abkommen bereits im Oktober vergangenen Jahres gebilligt. Allgemein wird erwartet, dass die fehlenden fünf EU-Staaten, darunter auch Deutschland, mitziehen werden. Als letzte Hürde muss das Abkommen vom Europaparlament und den nationalen Parlamenten abgesegnet werden.
Mehrere EU-Parlamentarier haben bereits Widerstand angekündigt. Im polnischen Parlament zeigen sich Abgeordnete mit Guy-Fawkes-Maske, die bekannte Hater-Maske, um ihren Widerwillen auszudrücken.
Ein Bild dazu:
[siehe link]
Derweil attackierten Hacker die Website des EU-Parlaments und legten sie am Donnerstag für mehrere Stunden lahm. Aber dies bleibt nicht der einzige Angiff: Wiederholt wurden in den letzten Tagen Webseiten von Regierungen und Organisationen angegriffen. Auch in Österreich gab es solche Attacken.
Zudem ruft die Seite “Stopp ACTA” zu einer Petition auf, die gegen das Gesetz angehen soll und dieses stoppen soll.
Um an der Petition teilzunehmen, klickt auf den folgenden Link. Hier wird auch ein Blog und weitere Informationen angeboten. Der Blog bietet noch einmal die Möglichkeit, die gesamte Geschichtezu verfolgen:
http://www.stopp-acta.info/deutsch/werde+aktiv/e-petition/e-petition.html
(INFO: Wir möchten drauf hinweisen, dass wir nur die Informationen zusammen tragen. Natürlich sind auch wir von Games-Today durchaus von den Auswirkungen betroffen und unsere Meinung zu den Gesetzen sollte eigentlich klar sein, doch bitten wir darum, dass die Leser für sich selbst entscheiden, wie sie drauf reagieren und was für eine Meinung sie daraus bilden.)
WKR-Ball: Spießrutenlauf zum Rechtswalzer! «KURIER.at Handy
Zwei Redakteure des KURIER schleusten sich undercover beim Ball ein und gerieten zwischen die Fronten.
Als wir aus dem Taxi steigen, ist sofort klar, dass das ein unangenehmer Abend wird. Seit zwanzig Minuten hat der Taxilenker versucht, zur Hofburg zu gelangen. Jetzt gibt er entnervt auf: “Vielleicht gehen Sie besser zu Fuß weiter, viel Glück.” Von der Schottengasse aus müssen wir uns zu Fuß durchschlagen. Direkt vor uns warten Trommeln und Gebrüll, es bleibt nur der Versuch über den verlassenen Mölkersteig auszuweichen. Es ist ein kurzer Moment der angespannten Ruhe, bevor die Gewalt die Innenstadt beherrscht.
In der Herrengasse warten Demonstranten. Nazi-Rufe und Spuckattacken sind die Ouvertüre dafür, was noch folgen soll. Vor dem Café Central blockieren Aktivisten die Straße. Ein ratloser Polizist schlägt vor, über den Minoritenplatz zur Hofburg zu gelangen, die Route sei sicher. Eine Fehlinformation.





















