April 24, 2012 at 10:04 am · Filed under Uncategorized
sVlog
Hochgeladen von michaelleitner am 14.03.2011
Jörg Bergstedt sitzt derzeit noch im Knast. Sein Verbrechen: Er hat zusammen mit Freunden ein gentechnisches Versuchsfeld attackiert. Daran kurios war, dass er als einziger der Gruppe zu einer Haftstrafe verurteilt wurde. Und es ist daher sehr wahrscheinlich, dass man auf dem “Rechtsweg” so einen der umbequemsten Gentech-Kritiker für eine Weile aus dem Verkehr ziehen wollte.
Im Interview habe ich mit Jörg über die Aktion gesprochen, die zu seiner Haftstrafe führte. Jörg erzählt außerdem, wie die “Gentechnik-Seilschaften” -eine korrupte Koalition aus Industrie, Wissenschaft und Politik- im Detail funktioniert, welche zynische Bedeutung der Begriff “Sicherheitsforschung” hat und welche Chancen er sieht, dieses System zum Absturz zu bringen.
Infos zum Buch von Jörg Bergstedt, “Monsanto auf Deutsch”
Seit dem 21. Dezember 2010 ist auch das neue Buch des Gentechnikkritikers Jörg Bergstedt erhältlich. „Monsanto auf Deutsch” heisst es und zeigt die Verflechtungen zwischen Behörden, Konzernen, Lobbyisten und Forschung…
View original post 122 more words
April 24, 2012 at 10:03 am · Filed under Uncategorized
sVlog
sRomy says:
Bevor gleich irgendwelche EsoWatchler oder so zu Schreien anfangen, Popp wäre links oder rechts oder Populist oder was weiss ich was, ich habe noch NIE gehört, dass Popp eine Person oder Personengruppe direkt beschuldigt oder verantwortlich macht, und ich bitte jeden sich seine eigene Meinung zu machen und wie auch immer diese ausfällt, zumindest die Information die er rüberbringt, zu berücksichtigen!
Veröffentlicht am 25.03.2012 von WissensmanufakturNET
viaAndreas Popp – rechts oder links? – YouTube.
View original post
April 24, 2012 at 9:36 am · Filed under Uncategorized and tagged: überwachung, überwachungsstaat, deutschland, EU, EU Kommission, europa, kontrolle, polizeistaat, VDS, vorratsdatenspeicherung
EU-Strafzahlung: Koalition nimmt Klage wegen Vorratsdaten in Kauf | Digital | ZEIT ONLINE.
April 24, 2012 at 9:35 am · Filed under Uncategorized and tagged: überwachung, überwachungsstaat, deutschland, EU, EU Kommission, europa, kontrolle, polizeistaat, VDS, vorratsdatenspeicherung
Am Donnerstag läuft eine Frist ab, mit der die EU-Kommission die Bundesregierung unter Druck setzen wollte, die Vorratsdatenspeicherung wieder einzuführen. Befürworter einer Wiedereinführung trommelten in den vergangenen Wochen dafür, dass der Termin eingehalten werden müsste und forderten eine Einigung zwischen Union und FDP. Erfreulicherweise blieb Sabine Leutheusser-Schnarrenberger bisher standhaft, obwohl Angela Merkel noch die Tage mit einem Machtwort drohte. Nach Informationen von Zeit-Online soll die Bundesregierung eine Entscheidung jetzt in die Zukunft vertagt haben und die Frist verstreichen lassen.
Unklar ist, ob dies lediglich den kommenden beiden Landtagswahlen geschuldet ist oder eine Einigung länger dauern wird. Letzteres wäre wünschenswert. Jeder Tag, der ohne Vorratsdatenspeicherung daher kommt, ist ein guter Tag für die Demokratie.
via Bundesregierung verschiebt Vorratsdatenspeicherung › netzpolitik.org.
April 24, 2012 at 9:29 am · Filed under Uncategorized and tagged: 1984, antiterror, österreich, überwachung, überwachungsstaat, cordis, deutschland, EU, europa, FP7, FP7 Security, freizeit, geheimpolizei, gesellschaft, INDECT, Industrie, kamera, kontrolle, krieg, kriminalität, leben, piraten, polen, Politik, politiker, polizei, polizeistaat, recht, sicherheit, technik, technologie, uni wuppertal, verfassung, video, wirtschaft
21.04.2012: Ist der Große Bruder ein Wuppertaler? (Tageszeitung neues deutschland).
April 24, 2012 at 9:08 am · Filed under Uncategorized and tagged: 1984, antiterror, österreich, überwachung, überwachungsstaat, cordis, deutschland, EU, europa, FP7, FP7 Security, freizeit, geheimpolizei, gesellschaft, INDECT, Industrie, kamera, kontrolle, krieg, kriminalität, leben, piraten, polen, Politik, politiker, polizei, polizeistaat, recht, sicherheit, technik, technologie, verfassung, video, wirtschaft
Indect in Polen: EU-Überwachung von Fußballfans zur EM 2012 ohne Polizei – Golem.de.
April 20, 2012 at 4:10 pm · Filed under Uncategorized and tagged: piraten, PPÖ, todesstrafe
Die Aussage des Tiroler WK-PräsidentenBodenseer “Ich wäre in krassen Fällen bei voller Zurechnungsfähigkeit für die Wiedereinführung der Todesstrafe” [1] ist höchst bedenklich und befremdet die Piratenpartei zutiefst. Glaubt Herr Bodenseer tatsächlich, bei Verbrechen, die die härteste aller Strafen verdienen könnten, sei die Zurechnungsfähigkeit jemals eindeutig feststellbar? Mit anderen Worten gefragt: Kann ein Massenmörder/Kinderschänder wirklich bei Sinnen sein? Hier sind sich selbst Fachleute nicht einig! Schließlich diskutieren gerade in Norwegen zahlreiche Experten, ob jemand der einen Massenmord verübt, überhaupt als zurechnungsfähig angesehen werden könnte. Hier gibt es unterschiedliche Ansichten und wenn sich schon diese Experten nicht auf eine klare Definition von Zurechnungsfähigkeit einigen können, wie kann dann Herr Bodenseer so vermessen sein sich hier so klar festzulegen? Vielmehr scheint diese Forderung ein Schrei nach Aufmerksamkeit eines Mannes zu sein, dessen Name der Öffentlichkeit bisher kaum geläufig war und der sich in seiner Funktion als WK-Präsident anderen Themen widmen sollte.
Auch Gerichte irren sich. Das geschieht immer wieder, denn schließlich bestehen auch sie nur aus Menschen und die sind fehlbar. Üblicherweise lassen sich Fehlurteile revidieren und den zu Unrecht Verurteilten kann man wenigstens eine Wiedergutmachung zahlen. Bei der Todesstrafe ist dies jedoch nicht möglich: Wer tot ist bleibt dies auch – egal ob sein Urteil revidiert wird.
Auch wenn der Herr Bodenseer jetzt halbherzig zurückrudert: Die Forderung steht im Raum und wird wahrscheinlich bei nächster Gelegenheit von jemand anderem wieder aufgegriffen werden.
Das Menschenrecht auf Leben gilt den Piraten mit als höchstes Gut, und der Staat in seiner Vorbildfunktion darf dieses auf keinen Fall relativieren.
[1] http://www.wienerzeitung.at/nachrichten/politik/oesterreich/451360_Ruf-nach-Todesstrafe-aus-der-Tiroler-Wirtschaft.html
via Widerstand ist sinnvoll!: Todesstrafe 2.0.
Peter Stadlmaier CC-by
April 20, 2012 at 12:13 pm · Filed under Uncategorized and tagged: 1984, antiterror, österreich, überwachung, überwachungsstaat, cordis, deutschland, EU, europa, FP7, FP7 Security, freizeit, geheimpolizei, gesellschaft, INDECT, Industrie, kamera, kontrolle, krieg, kriminalität, leben, piraten, polen, Politik, politiker, polizei, polizeistaat, recht, sicherheit, technik, technologie, verfassung, video, wirtschaft
Internationale “Herausforderungen” benötigen internationale Lösungen.
Daher sind wir gerade dabei unsere Website für einen Relaunch vorzubereiten. Ziel ist eine stärkere internationale Ausrichtung.
Damit ihr die für euch richtigen Links schnell findet, haben wir die Links neu kategorisiert.
Hierfür nutzen wir den Social Bookmarking Dienst
pinboard.in
Wie funktioniert‘s?
(in der neuen Website wird dieser Link integriert)
- ihr erhaltet dann alle Links zu Webinhalten über INDECT, aktuell sind es 293
- um eure Suche einzugrenzen, tkönnt ihr einfach auf das + Symbol neben weiteren Tags klicken
- die wichtigsten Tags sind
- Sprachen, z.B. “german”, “english”, “french”, etc.
- offizielle Inhalte: “official”
- Inhalte von Organisationen, z.B. “pirateparty”, “ccc”, “anonymous”, “wikileaks”
- Medienart, z.B. “audio”, “video”
- Inhalte von “etablierten” Medien wie ZEIT, Focus, ARD: “reputable”
Notiz: Ihr könnt soviele Tags verknüpfen wie euch sinnvoll erscheint. So könnt ihr z.B. nach INDECT + german + reputable filtern.
RSS: Wenn ihr eure Filter eingestellt habt, abonniert doch gleich den RSS Feed auf pinboard (oben rechts, neben dem Suchfeld); so verpasst ihr keine News.
Ihr habt weitere Infos und Links zu INDECT? Teilt sie mit uns! Einfach via
Twitter oder per
Mail.
Danke für eure Mitarbeit!
Eure Taskforce INDECT
via Informationen zu INDECT neu strukturiert! | STOPP INDECT.
April 20, 2012 at 9:52 am · Filed under Uncategorized and tagged: cordis, FP7, Helios, Silizium
[Datum: 2012-03-29 ]
Forschern in Europa ist es erstmalig gelungen, einen integrierten abstimmbaren Sender auf Siliziumbasis zu präsentieren. Dieses Ergebnis stammt aus dem Projekt HELIOS (“Photonics electronics functional integration on complementary metal oxide-semiconductor, CMOS”), das unter dem Themenbereich “Informations-und Kommunikationstechnologien” (IKT) des Siebten EU-Rahmenprogramms (RP7) in Höhe von 8,5 Mio. EUR unterstützt wird. Das Team präsentierte die Ergebnisse auf der jüngsten Optical Fiber Communication Conference in Los Angeles, Vereinigte Staaten.
Experten des Labors für Elektronik und Informationstechnik der Französischen Atomenergiekommission (CEA-Leti) und III-V lab, einer gemeinsamen Arbeitsgruppe von Alcatel-Lucent Bell Labs Frankreich, in Zusammenarbeit mit Thales Research and Technology im Vereinigten Königreich, sagen die abstimmbare Laserquelle, die auf Silizium integriert ist, sei eine bahnbrechende Errungenschaft bei den Bemühungen zur Sicherstellung voll integrierter Transceiver. Forscher an der Universität Gent und dem Interuniversity Microelectronics Centre (IMEC) in Belgien sowie der Universität Surrey, Vereinigtes Königreich, die den Modulator entwickelt hat, unterstützten die Forschung.
Die Gruppe von CEA-Leti und III-V lab demonstrierten auch auf einzelne Wellenlängen abstimmbare Laser, mit einer 21 mA Schwelle bei 20 ° Celsius, einem 45-nm-Tuning-Bereich und einem Seitenmodenunterdrückungsverhältnis von mehr als 40 dB über dem Tuning-Bereich.
Die Forscher sagen, Silizium-Photonik sei eine leistungsfähige Technologie. Silizium-Photonik habe das Potenzial, die industrielle Fertigung von CMOS auf photonische Bauelemente zu übertragen, die bislang nicht billig ist, weil die Technologie fehlt. Eine weitere Herausforderung für die Silizium-Photonik ist das Fehlen von optischen Quellen auf Silizium, dem Grundmaterial auf CMOS, so die Forscher.
“Wir können dieses Problem durch die Bindung von III-V-Material auf ein Siliziumwafer überwinden, das für aktive Lichtquellen erforderlich ist, und dann beide zusammen verarbeiten. Damit wären zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen “, sagt Martin Zirngibl, Forschungsleiter von Bell Labs Physical Technologies. “Traditionelle CMOS-Verarbeitung wird in diesem Verfahren noch verwendet, während wir gleichzeitig aktive Lichtquellen auf Silizium integrieren können.”
In seinem Kommentar zu den Ergebnissen sagte Laurent Fulbert, Prohotonik-Programm-Manager von CEA-Leti France: “Wir sind stolz, gemeinsam mit III-V lab die Ergebnisse der integrierten Silizium-Photonik-Sender und dem abstimmbaren Laser zu präsentieren. Die Fähigkeit, einen abstimmbaren Laser, einen Modulator und passive Wellenleiter auf Silizium zu integrieren, bereiten den Weg vor für weitere Entwicklungen zu integrierten Transceivern, die mehrere Anwendungsbedürfnisse in Ballungsräumen und Zugangsnetzen, Servern, Rechenzentren, Hochleistungsrechnern sowie optischen Verbindungen auf Rack- und Board-Level befriedigen können. Wir freuen uns, unseren Beitrag zu diesen Ergebnissen zu leisten, die die optische Kommunikation tatsächlich revolutionieren könnten.”
Weitere Informationen finden Sie unter:
CEA-Leti:
http://www.leti.fr
HELIOS:
http://www.helios-project.eu
Bemerkungen:
Text:
WEITERE ARTIKEL:
Kategorie: Projektergebnisse
Informationsquelle: CEA-Leti
Referenz: Gestützt auf Informationen von CEA-Leti
Thematischer Indexkode: Koordinierung, Zusammenarbeit; Werkstofftechnik; Wissenschaftliche Forschung
RCN: 34459
Sofern nicht anders angegeben, sind Herunterladen und Wiedergabe von Dokumenten oder Informationen von der CORDIS-Website für den persönlichen Gebrauch sowie zu anderweitiger nicht kommerzieller oder kommerzieller Weiterverbreitung unter folgenden Angaben gestattet:
- Angabe des entsprechenden Urheberrechtsinhabers:
© Europäische Union [oder EU-Agentur oder andere dezentrale Einrichtung], [Jahr(e)]
- Quellenangabe: CORDIS, http://cordis.europa.eu/
via Europäische Kommission: CORDIS: RP7 : RP7 Nachrichten : HELIOS macht den Silizium-Durchbruch.
April 20, 2012 at 9:49 am · Filed under Uncategorized and tagged: EU, FP7, project, Silicon photonics
From Wikipedia, the free encyclopedia
Silicon photonics is the study and application of photonic systems which use silicon as an optical medium.[1][2][3][4][5] The silicon is usually patterned with sub-micrometre precision, into microphotonic components.[4] These operate in the infrared, most commonly at the 1.55 micrometre wavelength used by most fiber optic telecommunication systems.[1] The silicon typically lies on top of a layer of silica in what (by analogy with a similar construction in microelectronics) is known as silicon on insulator (SOI).[4][5]
Silicon photonic devices can be made using existing semiconductor fabrication techniques, and because silicon is already used as the substrate for most integrated circuits, it is possible to create hybrid devices in which the optical and electronic components are integrated onto a single microchip.[1] Consequently, silicon photonics is being actively researched by many electronics manufacturers including IBM and Intel, as well as by academic research groups such as that of Prof. Michal Lipson, who see it is a means for keeping on track with Moore’s Law, by using optical interconnects to provide faster data transfer both between and within microchips.[6][7]
The propagation of light through silicon devices is governed by a range of nonlinear optical phenomena including the Kerr effect, the Raman effect, two photon absorption and interactions between photons and free charge carriers.[8] The presence of nonlinearity is of fundamental importance, as it enables light to interact with light,[9] thus permitting applications such as wavelength conversion and all-optical signal routing, in addition to the passive transmission of light.
Silicon waveguides are also of great academic interest, due to their ability to support exotic nonlinear optical phenomena such as soliton propagation.[10][11][12]
[edit] Applications
[edit] Optical interconnects
Future progress in computer technology (and the continuation of Moore’s Law) is becoming increasingly dependent on ultra-fast data transfer between and within microchips.[13] High speed optical interconnects are seen as a promising way forward, and silicon photonics is seen as particularly useful, due to the ability to integrate electronic and optical components on the same silicon chip.[1][14][15] Intel senior vice president Pat Gelsinger has stated that, “Today, optics is a niche technology. Tomorrow, it’s the mainstream of every chip that we build.”[7] IBM also has an extensive research program in the field.[6]
Optical interconnects require the integration of a range of technologies. Firstly, an on-chip laser source is required. One such device is the hybrid silicon laser, in which the silicon is bonded to a different semiconductor (such as indium phosphide) which acts as the lasing medium.[16] Another possibility is the all-silicon Raman laser, in which the silicon itself acts as the lasing medium.[17]
There must also be a means to modulate the light, thus causing it to carry data in the form of optical pulses. One such technique is to control the density of free charge carriers, which (as described below) alter the optical properties of the waveguide. Modulators have been constructed where the light passes through the intrinsic region of a PIN diode, into which carriers can be injected or removed by altering the polarity of an applied voltage.[18] By using an optical ring resonator with a built in PIN diode, data transmission rates of 18 Gbit/s have been achieved.[19] By constructing devices where the electrical signal co-moves with the light, data rates of 30 Gbit/s have been achieved.[20] By constructing devices where the multiple wavelengths are used to scale the modulation capacity 50 Gbit/s modulation capacity has been achieved.[21] A prototype optical interconnect with microring modulators integrated with germanium detectors has also been demonstrated [22][23]
After passage through a silicon waveguide to a different chip (or region of the same chip) the light must be detected, converting the data back into electronic form. Detectors based on metal-semiconductor junctions (with germanium as the semiconductor) have been integrated into silicon waveguides.[24] More recently, silicon-germanium avalanche photodiodes capable of operating at 40 Gbit/s have been fabricated.[25][26]
[edit] Optical routers and signal processors
Another application of silicon photonics is in signal routers for optical communication. Construction can be greatly simplified by fabricating the optical and electronic parts on the same chip, rather than having them spread across multiple components.[27] A wider aim is all-optical signal processing, whereby tasks which are conventionally performed by manipulating signals in electronic form are done directly in optical form.[3][28] An important example is all-optical switching, whereby the routing of optical signals is directly controlled by other optical signals.[29] Another example is all-optical wavelength conversion.[30]
[edit] Long range telecommunications using silicon photonics
Silicon microphotonics can potentially increase the Internet‘s bandwidth capacity by providing micro-scale, ultra low power devices. Furthermore, the power consumption of datacenters may be significantly reduced if this is successfully achieved. Researchers at Sandia,[31] Kotura, NTT, Fujitsu and various academic institutes have been attempting to prove this functionality. A prototype 80 km, 12.5 Gbit/s transmission has recently been reported using microring silicon devices.[32]
[edit] Physical properties
[edit] Optical guiding and dispersion tailoring
Silicon is transparent to infrared light with wavelengths above about 1.1 micrometres.[33] Silicon also has a very high refractive index, of about 3.5.[33] The tight optical confinement provided by this high index allows for microscopic optical waveguides, which may have cross-sectional dimensions of only a few hundred nanometers.[8] This is substantially less than the wavelength of the light itself, and is analogous to a subwavelength-diameter optical fibre. Single mode propagation can be achieved,[8] thus (like single-mode optical fiber) eliminating the problem of modal dispersion.
The strong dielectric boundary effects that result from this tight confinement substantially alter the optical dispersion relation. By selecting the waveguide geometry, it possible to tailor the dispersion to have desired properties, which is of crucial importance to applications requiring ultrashort pulses.[8] In particular, the group velocity dispersion (that is, the extent to which group velocity varies with wavelength) can be closely controlled. In bulk silicon at 1.55 micrometres, the group velocity dispersion (GVD) is normal in that pulses with longer wavelengths travel with higher group velocity than those with shorter wavelength. By selecting a suitable waveguide geometry, however, it is possible to reverse this, and achieve anomalous GVD, in which pulses with shorter wavelengths travel faster.[34][35] Anomalous dispersion is significant, as it is a prerequisite for soliton propagation, and modulational instability.[36]
In order for the silicon photonic components to remain optically independent from the bulk silicon of the wafer on which they are fabricated, it is necessary to have a layer of intervening material. This is usually silica, which has a much lower refractive index (of about 1.44 in the wavelength region of interest [37]), and thus light at the silicon-silica interface will (like light at the silicon-air interface) undergo total internal reflection, and remain in the silicon. This construct is known as silicon on insulator.[4][5] It is named after the technology of silicon on insulator in electronics, whereby components are built upon a layer of insulator in order to reduce parasitic capacitance and so improve performance.[38]
[edit] Kerr nonlinearity
Silicon has a focusing Kerr nonlinearity, in that the refractive index increases with optical intensity.[8] This effect is not especially strong in bulk silicon, but it can be greatly enhanced by using a silicon waveguide to concentrate light into a very small cross-sectional area.[10] This allows nonlinear optical effects to be seen at low powers. The nonlinearity can be enhanced further by using a slot waveguide, in which the high refractive index of the silicon is used to confine light into a central region filled with a strongly nonlinear polymer.[39]
Kerr nonlinearity underlies a wide variety of optical phenomena.[36] One example is four wave mixing, which has been applied in silicon to realise both optical parametric amplification [40] and parametric wavelength conversion.[30] Kerr nonlinearity can also cause modulational instability, in which it reinforces deviations from an optical waveform, leading to the generation of spectral-sidebands and the eventual breakup of the waveform into a train of pulses.[41] Another example (as described below) is soliton propagation.
[edit] Two-photon absorption
Silicon exhibits two-photon absorption (TPA), in which a pair of photons can act to excite an electron-hole pair.[8] This process is related to the Kerr effect, and by analogy with complex refractive index, can be thought of as the imaginary-part of a complex Kerr nonlinearity.[8] At the 1.55 micrometre telecommunication wavelength, this imaginary part is approximately 10% of the real part.[42]
The influence of TPA is highly disruptive, as it both wastes light, and generates unwanted heat.[43] It can be mitigated, however, either by switching to longer wavelengths (at which the TPA to Kerr ratio drops),[44] or by using slot waveguides (in which the internal nonlinear material has a lower TPA to Kerr ratio).[39] Alternatively, the energy lost through TPA can be partially recovered (as is described below) by extracting it from the generated charge carriers.[45]
[edit] Free charge carrier interactions
The free charge carriers within silicon can both absorb photons and change its refractive index.[46] This is particularly significant at high intensities and for long durations, due to the carrier concentration being built up by TPA. The influence of free charge carriers is often (but not always) unwanted, and various means have been proposed to remove them. One such scheme is to implant the silicon with helium in order to enhance carrier recombination.[47] A suitable choice of geometry can also be used to reduce the carrier lifetime. Rib waveguides (in which the waveguides consist of thicker regions in a wider layer of silicon) enhance both the carrier recombination at the silica-silicon interface and the diffusion of carriers from the waveguide core.[48]
A more advanced scheme for carrier removal is to integrate the waveguide into the intrinsic region of a PIN diode, which is reverse biased so that the carriers are attracted away from the waveguide core.[49] A more sophisticated scheme still, is to use the diode as part of a circuit in which voltage and current are out of phase, thus allowing power to be extracted from the waveguide.[45] The source of this power is the light lost to two photon absorption, and so by recovering some of it, the net loss (and the rate at which heat is generated) can be reduced.
As is mentioned above, free charge carrier effects can also be used constructively, in order to modulate the light.[18][19][20]
[edit] The Raman effect
Silicon exhibits the Raman effect, in which a photon is exchanged for a photon with a slightly different energy, corresponding to an excitation or a relaxation of the material. Silicon’s Raman transition is dominated by a single, very narrow frequency peak, which is problematic for broadband phenomena such as Raman amplification, but is beneficial for narrowband devices such as Raman lasers.[8] Consequently, all-silicon Raman lasers have been fabricated.[17]
[edit] Solitons
The evolution of light through silicon waveguides can be approximated with a cubic Nonlinear Schrödinger equation,[8] which is notable for admitting sech-like soliton solutions.[50] These optical solitons (which are also known in optical fiber) result from a balance between self phase modulation (which causes the leading edge of the pulse to be redshifted and the trailing edge blueshifted) and anomalous group velocity dispersion.[36] Such solitons have been observed in silicon waveguides, by groups at the universities of Columbia,[10] Rochester,[11] and Bath.[12]
[edit] External links
[edit] References
- ^ a b c d Michal Lipson (2005). “Guiding, Modulating, and Emitting Light on Silicon — Challenges and Opportunities”. Journal of Lightwave Technology 23 (12): 4222–4238. Bibcode 2005JLwT…23.4222L. doi:10.1109/JLT.2005.858225.
- ^ B Jalali and S Fathpour (2006). “Silicon photonics”. Journal of Lightwave Technology 24 (12): 4600–4615. Bibcode 2006JLwT…24.4600J. doi:10.1109/JLT.2006.885782.
- ^ a b Vilson R. Almeida, Carlos A. Barrios, Roberto R. Panepucci and Michal Lipson (2004). “All-optical control of light on a silicon chip”. Nature 431: 1081–1084. Bibcode 2004Natur.431.1081A. doi:10.1038/nature02921. PMID 15510144.
- ^ a b c d Lorenzo Pavesi and David J. Lockwood (2004). Silicon photonics. Springer. ISBN 3540210229.
- ^ a b c Graham T. Reed and Andrew P. Knight (2004). Silicon photonics: an introduction. John Wiley and Sons. ISBN 0470870346.
- ^ a b “Silicon Integrated Nanophotonics”. IBM Research. Retrieved 2009-07-14.
- ^ a b “Silicon Photonics”. Intel. Retrieved 2009-07-14.
- ^ a b c d e f g h i R. Dekker, N. Usechak, M. Först and A. Driessen (2008). “Ultrafast nonlinear all-optical processes in silicon-on-insulator waveguides”. Journal of Physics D 40: R249–R271.
- ^ Paul N. Butcher and David Cotter (1991). The elements of nonlinear optics. Cambridge University Press. ISBN 0521424240.
- ^ a b c I-Wei Hsieh, Xiaogang Chen, Jerry I. Dadap, Nicolae C. Panoiu and Richard M. Osgood, (2006). “Ultrafast-pulse self-phase modulation and third-order dispersion in Si photonic wire-waveguides”. Optics Express 14 (25): 12380–12387. Bibcode 2006OExpr..1412380H. doi:10.1364/OE.14.012380.
- ^ a b Jidong Zhang, Qiang Lin, Giovanni Piredda, Robert W. Boyd, Govind P. Agrawal and Philippe M. Fauchet (2007). “Optical solitons in a silicon waveguide”. Optics Express 15 (12): 7682–7688. Bibcode 2007OExpr..15.7682Z. doi:10.1364/OE.15.007682.
- ^ a b W. Ding, C. Benton, A. V. Gorbach, W. J. Wadsworth, J.C. Knight, D. V. Skryabin, M. Gnan, M. Sorrel and R. M. De-La-Rue (2008). “Solitons and spectral broadening in long silicon-on- insulator photonic wires”. Optics Express 16 (5): 3310–3319. Bibcode 2008OExpr..16.3310D. doi:10.1364/OE.16.003310.
- ^ J. D. Meindl (2003). “Beyond Moore’s Law: the interconnect era”. Computing in Science & Engineering 5 (1): 20–24. doi:10.1109/MCISE.2003.1166548.
- ^ T. Barwicz, H. Byun, F. Gan, C. W. Holzwarth, M. A. Popovic, P. T. Rakich, M. R. Watts, E. P. Ippen, F. X. Kärtner, H. I. Smith, J. S. Orcutt, R. J. Ram, V. Stojanovic, O. O. Olubuyide, J. L. Hoyt, S. Spector, M. Geis, M. Grein, T. Lyszczarz and J. U. Yoon (2006). “Silicon photonics for compact, energy-efficient interconnects”. Journal of Optical Networking 6 (1): 63–73. Bibcode 2007JON…..6…63B. doi:10.1364/JON.6.000063.
- ^ J. S. Orcutt, A. Khilo, M. A. Popovic, C. W. Holzwarth, B. Moss, H. Li, M. S. Dahlem, T. D. Bonifield, F. X. Kaertner, E. P. Ippen, J. L. Hoyt, R. J. Ram, and V. Stojanovic (2008). “Demonstration of an Electronic Photonic Integrated Circuit in a Commercial Scaled Bulk CMOS Process”. Conference on Lasers and Electro-Optics/Quantum Electronics and Laser Science Conference and Photonic Applications Systems Technologies.
- ^ “Hybrid Silicon Laser – Intel Platform Research”. Intel. Retrieved 2009-07-14.
- ^ a b Haisheng Rong, Ansheng Liu, Richard Jones, Oded Cohen, Dani Hak, Remus Nicolaescu, Alexander Fang and Mario Paniccia (2005). “An all-silicon Raman laser”. Nature 433 (7023): 292–294. Bibcode 2005Natur.433..292R. doi:10.1038/nature03273. PMID 15635371.
- ^ a b C. Angulo Barrios, V. R. Almeida, R. Panepucci and M. Lipson (2003). “Electrooptic Modulation of Silicon-on-Insulator Submicrometer-Size Waveguide Devices”. Journal of Lightwave Technology 21 (10): 2332–2339. Bibcode 2003JLwT…21.2332B. doi:10.1109/JLT.2003.818167.
- ^ a b Sasikanth Manipatruni, Qianfan Xu, Brad Schmidt, Jagat Shakya and Michal Lipson (2007). “High Speed Carrier Injection 18 Gbit/s Silicon Micro-ring Electro-optic Modulator”. [in Proceedings of Lasers and Electro-Optics Society (IEEE, 2007)]: pp.537–538.
- ^ a b Liu, Ansheng; Liao, Ling; Rubin, Doron; Nguyen, Hat; Ciftcioglu, Berkehan; Chetrit, Yoel; Izhaky, Nahum; Paniccia, Mario et al (2007). “High-speed optical modulation based on carrier depletion in a silicon waveguide”. Optics Express 15 (2): 660–668. Bibcode 2007OExpr..15..660L. doi:10.1364/OE.15.000660.
- ^ Sasikanth Manipatruni; Long Chen; Lipson, Michal; (2009). “50 Gbit/s wavelength division multiplexing using silicon microring modulators”. [Group IV Photonics, 2009. GFP ’09. 6th IEEE International Conference on ]: 244–246. doi:10.1109/GROUP4.2009.5338375.
- ^ Long Chen, Kyle Preston, Sasikanth Manipatruni, and Michal Lipson, (2009). “Integrated GHz silicon photonic interconnect with micrometer-scale modulators and detectors”. Optics Express 17 (17): 15248–15256. Bibcode 2009OExpr..1715248C. doi:10.1364/OE.17.015248.
- ^ Ashlee Vance. “Intel cranks up next-gen chip-to-chip play”. The Register. Retrieved 2009-07-26.
- ^ Laurent Vivien, Mathieu Rouvière, Jean-Marc Fédéli, Delphine Marris-Morini, Jean François Damlencourt, Juliette Mangeney, Paul Crozat, Loubna El Melhaoui, Eric Cassan, Xavier Le Roux, Daniel Pascal and Suzanne Laval (2007). “High speed and high responsivity germanium photodetector integrated in a Silicon-On-Insulator microwaveguide”. Optics Express 15 (15): 9843–9848. Bibcode 2007OExpr..15.9843V. doi:10.1364/OE.15.009843.
- ^ Yimin Kang, Han-Din Liu, Mike Morse, Mario J. Paniccia, Moshe Zadka, Stas Litski, Gadi Sarid, Alexandre Pauchard, Ying-Hao Kuo, Hui-Wen Chen, Wissem Sfar Zaoui, John E. Bowers, Andreas Beling, Dion C. McIntosh, Xiaoguang Zheng and Joe C. Campbell (2008). “Monolithic germanium/silicon avalanche photodiodes with 340 GHz gain–bandwidth product”. Nature Photonics 3 (2): 59–63. Bibcode 2008NatNa…3…59.. doi:10.1038/nnano.2008.25. PMID 18654454.
- ^ Austin Modine. “Intel trumpets world’s fastest silicon photonic detector”. The Register. Retrieved 2009-07-26.
- ^ B. Analui, D. Guckenberger, D. Kucharski and A. Narasimha (2006). “A Fully Integrated 20-Gb/s Optoelectronic Transceiver Implemented in a Standard 0.13- μm CMOS SOI Technology”. IEEE Journal of Solid-State Circuits 41 (12): 2945–2955. doi:10.1109/JSSC.2006.884388.
- ^ Özdal Boyraz, Prakash Koonath, Varun Raghunathan and Bahram Jalali (2004). “All optical switching and continuum generation in silicon waveguides”. Optics Express 12 (17): 4094–4102. Bibcode 2004OExpr..12.4094B. doi:10.1364/OPEX.12.004094.
- ^ Y. Vlasov, W. M. J. Green and F. Xia (2008). “High-throughput silicon nanophotonic wavelength-insensitive switch for on-chip optical networks”. Nature Photonics 2 (4): 242–246. doi:10.1038/nphoton.2008.31.
- ^ a b Mark A. Foster, Amy C. Turner, Reza Salem, Michal Lipson and Alexander L. Gaeta (2007). “Broad-band continuous-wave parametric wavelength conversion in silicon nanowaveguides”. Optics Express 15 (20): 12949–12958. Bibcode 2007OExpr..1512949F. doi:10.1364/OE.15.012949.
- ^ W. A. Zortman, A. L. Lentine, M. R. Watts, and D. C. Trotter (2010). “Power penalty measurement and frequency chirp extraction in silicon microdisk resonator modulators”. Proc. Optical Fiber Communication Conference (OFC) (OMI7).
- ^ A. Biberman, S. Manipatruni, N. Ophir, L.Chen, M.Lipson, K.Bergman (2010). “First demonstration of long-haul transmission using silicon microring modulators”. Optics Express 18 (15): 15544–15552. Bibcode 2010OExpr..1815544B. doi:10.1364/OE.18.015544.
- ^ a b “Silicon (Si)”. University of Reading Infrared Multilayer Laboratory. Retrieved 2009-07-17.
- ^ L. H. Yin, Q. Lin, and G. P. Agrawal. (2006). “Dispersion tailoring and soliton propagation in silicon waveguides”. Optics Letters 31 (9): 1295–1297. Bibcode 2006OptL…31.1295Y. doi:10.1364/OL.31.001295.
- ^ Amy C. Turner, Christina Manolatou, Bradley S. Schmidt, Michal Lipson, Mark A. Foster, Jay E. Sharping and Alexander L. Gaeta (2006). “Tailored anomalous group-velocity dispersion in silicon channel waveguides”. Optics Express 14 (10): 4357–4362. Bibcode 2006OExpr..14.4357T. doi:10.1364/OE.14.004357.
- ^ a b c Agrawal, Govind P. (1995). Nonlinear fiber optics (2nd ed.). San Diego (California): Academic Press. ISBN 0-12-045142-5.
- ^ I. H. Malitson (1965). “Interspecimen Comparison of the Refractive Index of Fused Silica”. Journal of the Optical Society of America 55 (10): 1205–1209. doi:10.1364/JOSA.55.001205.
- ^ G. K. Celler and S. Cristoloveanu (2003). “Frontiers of silicon-on-insulator”. Journal of Applied Physics 93 (9): 4955. Bibcode 2003JAP….93.4955C. doi:10.1063/1.1558223.
- ^ a b C. Koos and L. Jacome and C. Poulton and J. Leuthold and W. Freude (2007). “Nonlinear silicon-on-insulator waveguides for all-optical signal processing”. Optics Express 15 (10): 5976–5990. Bibcode 2007OExpr..15.5976K. doi:10.1364/OE.15.005976.
- ^ Mark A. Foster, Amy C. Turner, Jay E. Sharping, Bradley S. Schmidt, Michael Lipson and Alexander L. Gaeta (2006). “Broad-band optical parametric gain on a silicon photonic chip”. Nature 441: 04932. Bibcode 2006Natur.441..960F. doi:10.1038/nature04932. PMID 16791190.
- ^ Nicolae C. Panoiu, Xiaogang Chen and Richard M. Osgood, Jr. (2006). “Modulation instability in silicon photonic nanowires”. Optics Letters 31 (24): 3609. Bibcode 2006OptL…31.3609P. doi:10.1364/OL.31.003609. PMID 17130919.
- ^ Lianghong Yin and Govind Agrawal (2006). “Impact of two-photon absorption on self-phase modulation in silicon waveguides: Free-carrier effects”. Optics Letters 32 (14): 2031–2033. Bibcode 2007OptL…32.2031Y. doi:10.1364/OL.32.002031.
- ^ Darius Nikbin. “Silicon photonics solves its “fundamental problem””. IOP publishing. Retrieved 2009-07-14.
- ^ Alan D. Bristow, Nir Rotenberg and Henry M. van Driel (2007). “Two-photon absorption and Kerr coefficients of silicon for 850– 2,200 nmi (4,100 km)”. Applied Physics Letters 90 (2): 191104. Bibcode 2007ApPhL..90b1104R. doi:10.1063/1.2430400.
- ^ a b K. M. Tsia, S. Fathpour and B. Jalali (2006). “Energy Harvesting in Silicon Raman Amplifiers”. 3rd IEEE International Conference on Group IV Photonics.
- ^ R. A. Soref and B. R. Bennett (1987). “Electrooptical Effects in Silicon”. IEEE Journal of Quantum Electronics 23 (1): 123–129. Bibcode 1987IJQE…23..123S. doi:10.1109/JQE.1987.1073206.
- ^ Y. Liu and H. K. Tsang (2006). “Nonlinear absorption and Raman gain in helium-ion-implanted silicon waveguides”. Optics Letters 31 (11): 1714–1716. Bibcode 2006OptL…31.1714L. doi:10.1364/OL.31.001714.
- ^ D. Dimitropoulos, R. Jhaveri, R. Claps, J.C.S Woo and B. Jalali (2005). “Lifetime of photogenerated carriers in silicon-on-insulator rib waveguides”. Applied Physics Letters 86: 071115. Bibcode 2005ApPhL..86a1115Z. doi:10.1063/1.1846145.
- ^ Richard Jones, Haisheng Rong, Ansheng Liu, Alexander W. Fang and Mario J. Paniccia (2005). “Net continuous wave optical gain in a low loss silicon-on-insulator waveguide by stimulated Raman scattering”. Optics Express 13 (2): 519–525. Bibcode 2005OExpr..13..519J. doi:10.1364/OPEX.13.000519.
- ^ P. G. Drazin and R. S. Johnson (1989). Solitons: an introduction. Cambridge University Press. ISBN 0-521-33655-4.
via Silicon photonics – Wikipedia, the free encyclopedia.
April 20, 2012 at 8:56 am · Filed under Uncategorized and tagged: piraten
Apr 202012
Ich hab den Kaffee auf.
Gestern war ich auf einer Trauerfeier zum Jom HaSchoa, dem jüdischen Gedenktag zum Holocaust. Ich habe die Gebete mitgesprochen. Bei den Liedern habe ich kurz geweint.
Keine Stunde später musste ich mich von Friedmann dafür anschreien lassen, dass wir Nazis in der Partei dulden. Und er ist leider nicht der einzige.
Ich bin seit 5 Tagen unter engstem Termindruck in Berlin und versuche nach Kräften, die neuen Ideen, die wir haben, an Menschen zu vermitteln. Aber gefragt werde ich immer wieder nach den Rechten in unserer Partei. Dass sie parteiintern bei uns nichts zu melden haben und wenigstens regelmäßig auffliegen, ist dabei nicht interessant. Einerseits liegt das natürlich daran, dass es eine Angriffsfläche ist und andere Parteien Wahlkampf machen. Es liegt aber auch an unserer Reaktion darauf.
Die meisten Piraten, die ich kenne, sprechen sich völlig klar gegen diese Menschen aus. Als das PAV von Thiesen gescheitert ist, haben alle kollektiv gekotzt. Aber einige schaffen es nicht, sich ohne Relativierungen einfach klar von solchem Gedankengut zu distanzieren. Einige verweisen gar auf die Meinungsfreiheit.
Mit dieser Diskussion lenken wir prima von dem ab, was uns wichtig ist. Unsere Ideen versinken in lauter Müll und Dreck. Das will ich nicht stehen lassen.
Also Folgende Punkte:
1. Wir müssen Nazis nicht dulden.
Meinungsfreiheit ist ein Gut der Gesellschaft. Juristisch muss der Staat es ertragen, wenn Rechte Zeug reden, das noch legal ist. Aber wir sind eine Partei! Parteien sind nicht stellvertretend für die ganze Gesellschaft oder den ganzen Staat. Parteien sind parteiisch. Parteien sind Zusammenschlüsse von Menschen, die mehr oder weniger ähnlich in ihren Idealen sind. Eine Partei muss nicht alles dulden, was der Staat duldet.
2. Wir müssen auch politisch vorgehen.
Ich weiß, dass die meisten sich wünschen, bestimmte Typen, die rechtes Gedankengut verbreiten, aus der Partei zu schmeißen. Wir versuchen es jedes Mal. Aber die wenigsten PAVs kommen durch. Juristisch ist das nicht so leicht, was auch die SPD in jüngerer Zeit erfahren durfte. Die Grünen hatten bei ihrer Gründung ein gewaltiges Nazi-Problem. Aber sie haben es überwunden. Das geht nicht nur juristisch, das geht auch politisch. Wenn ein PAV scheitert, bleibt immer noch die Möglichkeit, als Partei deutlich zu machen, dass rechtes Gedankengut keinen Platz bei uns hat. Die Verbreiter dieser Meinungen und Lügen dürfen nicht auf Veranstaltungen eingeladen werden, keine Ämter bekommen, nicht für die Piraten sprechen.
Rufe ich damit zum Mobbing auf? Nein, denn hier gibt es einen wichtigen Unterschied: Dieses politische Zeichen ist nicht bedingungslos. Es richtet sich nicht gegen den Menschen, sondern gegen die Meinung. Wenn der Rechte seine eigenen Aussagen und Ansichten revidiert, seine Einstellung glaubhaft ändert, bin ich die erste, die persönlich mit ihm oder ihr in Dialog tritt. Jeder hat die Chance, zu lernen. Aber nur, wenn man das offen und glaubhaft tut. Solange noch diskriminierende Aussagen jedweder Art fallen, will ich sie in dieser Partei nicht tolerieren.
3. Menschen und Ansichten.
Nazis einfach aus allen Parteien auszuschließen oder politisch zu isolieren ist nicht die ganze Lösung des Problems. Dadurch geht es nicht weg. Wir müssen uns als Gesellschaft (nicht als Partei!) um diese Menschen kümmern, sie bilden, sie bekanntmachen, ihnen erklären. Wir müssen ihnen immer einen Rückweg offen lassen. Sie treffen die Entscheidung.
Viele haben rechte Ansichten aus ihrem Elternhaus oder von ihren Schulfreunden mitbekommen. Wir dürfen diese Menschen nicht ohne Kampf dem Hass überlassen. Aber gegen die Ansichten, die sie vertreten, müssen wir erbarmungslos sein. Denn wir sind besser als die Nazis, wenn wir bestimmte Ideen ausgrenzen.
Ich fordere dazu auf, dass jeder Pirat sich deutlich, ohne Relativierung, distanziert von
– Rassismus
– Nationalsozialismus
– Geschichtsrevisionismus
– Antisemitismus
– Islamophobie
– Homophobie
– Sexismus
– und jedem weiteren Weltbild, das Menschengruppen ausgrenzt oder verachtet, wegen Dingen, für die sie nichts können.
Gebt mir euer /sign in den Kommentaren.
Wir sind doch eigentlich eine Partei, die darauf basiert, dass alle Menschen gleichwertig sind. Ich bin es leid, diese Debatte zu führen, die eigentlich keine sein sollte.
Fußnote:
Friedmann hat mir in der Sendung ein Zitat von Hartmut Semken vor den Latz geknallt, wo dieser sinngemäß gesagt habe, Rechte und sonstige Andersdenkende auszugrenzen mache uns nicht besser als die NSDAP. Er fragte mich, ob ich seinen Rücktritt fordere. Ich weiß nicht, was im Zusammenschnitt der Sendung noch erhalten ist. Ich habe gesagt, dass ich mich mit dem Zitat befassen muss und sehen muss, ob er das wirklich so gesagt hat und dazu steht. Auf näheres Drängen von Friedmann habe ich gesagt, dass, wenn das so sei, ich, ja, seinen Rücktritt fordern werde.
Ich tue dies explizit noch nicht. Ich tue dies nie unreflektiert, nur weil ich von einem schreienden und spuckenden Moderator wegen irgendwas angepflaumt werde.
Ich habe Hartmut leider noch nicht telefonisch erreicht. Für mich ist wichtig, ob er zu diesem Satz steht.
Lieber HaSe, ich wünsche mir im Lichte des obrigen Artikels eine klare und deutliche Distanzierung von dieser Aussage. Wenn es die schon gibt, schick mir bitte, wo. Ich mag dich und ich kann und will nicht daran glauben, dass das nach gründlichem Durchdenken in dieser Form deine Meinung sein kann.
Ich wünsche es mir auch nicht nur von dir. Von allen, die das so sagen.
Denn wirkliche Rechte in unserer Partei kann ich (soweit mir bekannt) noch an einer Hand abzählen. Aber Menschen, die sich über das Obrige keine Gedanken gemacht haben, gibt es leider viel mehr.
Marina Weisband
via Mir reichts jetzt. » Marinas Lied.
April 19, 2012 at 9:42 pm · Filed under Uncategorized and tagged: Abkommen, abstimmung, ERGEBNIS, EU, eurpa, MEP, NoPNR!, parlament, PNR, USA, WATCH
Abkommen zwischen der EU und den USA über die Verwendung von Fluggastdatensätzen und deren Übermittlung an das US Department of Homeland Security
http://www.votewatch.eu/cx_vote_details.php?order_by=euro_tara_nume_en&order=ASC&last_order_by=euro_parlamentar_nume&id_act=2714&euro_tara_id=&euro_grup_id=&euro_vot_valoare=&euro_vot_rol_euro_grup=&euro_vot_rol_euro_tara=&vers=2
April 19, 2012 at 4:57 pm · Filed under Uncategorized and tagged: antiterror, österreich, überwachung, überwachungsstaat, cordis, deutschland, EU, europa, FP7, FP7 Security, freizeit, geheimpolizei, gesellschaft, INDECT, Industrie, kamera, kontrolle, krieg, kriminalität, leben, piraten, polen, Politik, politiker, polizei, polizeistaat, recht, sicherheit, technik, technologie, verfassung, video, wirtschaft
Utl: EU-Parlament fordert Auflagen für Überwachungsprojekt „Indect“
Sehr geehrte xxxx xxxxxx!
Bezüglich INDECT: Herr Mag. Obermayr beschäftigt sich bereits seit über zwei Jahren mit Indect und ich übersende Ihnen einen Pressetext, der glaube ich sehr viel über seine Meinung aussagt.
Beste Grüße!
xxxx xxxxx
„Ein erster Erfolg, bei dem die Rechte der EU-Bürger zumindest ansatzweise ernst genommen werden“, kommentierten der freiheitliche EU-Abgeordnete Mag. Franz Obermayr und der freiheitliche Verfassungssprecher NAbg. Mag, Harald Stefan einen Bericht des Online-Nachrichtenmagazins „c´t Magazin“ vom 08.06.2011.
Laut diesem Bericht hätte das EU-Parlament einen Zwischenbericht des 7. Rahmenforschungsprogramms der Europäischen Union angenommen, in dem Auflagen für das Sicherheitsforschungsprojekt Indect gefordert worden wären.
Die EU-Kommission solle sofort alle Unterlagen des Projekts herausgeben und ein klares und strenges Mandat für das Forschungsziel, die Anwendung und die Endanwender von Indect festlegen.
Bei Indect, dem „Informationssystem zur Unterstützung der Suche, der Entdeckung und der Überwachung von Bürgern in städtischen Umgebungen“, sollten alle möglichen Datenbanken, Bilder von Überwachungskameras ebenso wie Daten von Telefonfirmen, Bankdaten, etc., verknüpft und ausgewertet werden, um schließlich das perfekte Überwachungsinstrument zu erhalten, mit dem Jedermann entdeckt und observiert werden könne. Für die FPÖ stellt dieses Projekt einen massiven Eingriff in die Freiheits- und Bürgerrechte der europäischen Bürger dar. Das Projekt laufe offiziell unter dem Motto “für die Sicherheit der Bürger”. “In Wirklichkeit geht es aber um eine weitere Beschneidung der demokratischen Rechte der Bürger unter dem Deckmäntelchen der Terroristenbekämpfung.”, so Abgeordneter Harald Stefan.
“Nachdem nach Bekanntwerden von INDECT wie durch ein Wunder immer mehr Daten darüber aus dem Internet verschwanden, ist es umso wichtiger, dass das EU-Parlament mehr Transparenz und mehr Evaluierung der Forschungsarbeit fordert.”, so der freiheitliche EU-Mandatar Franz Obermayr.
„Obwohl wir dieses Projekt noch immer für demokratiepolitisch und datenschutzrechtlich für äußerst bedenklich halten, ist dies doch ein Schritt in die richtige Richtung, und kann für uns als FPÖ, genauso, wir für alle anderen Kritiker dieses Forschungsprojektes als Erfolg gewertet werden“, zeigten sich die beiden freiheitlichen Politiker zufrieden.
April 19, 2012 at 4:46 pm · Filed under Uncategorized and tagged: aktion, österreich, besetzung, bildung, IE, protest, uni, unibrennt, wien
Erging an die MitarbeiterInnen der Uni Wien:
Betreff: Störung des Lehrbetriebs im Hauptgebäude
Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen!
Heute Vormittag haben sich Personen gewaltsam Zutritt zu den Büroräumen des
Rektorats verschafft und dabei eine Mitarbeiterin leicht verletzt. Das Büro
musste letztendlich von der Polizei geräumt werden. Nach einer
Demonstration am Ring wurde gegen 17:00 Uhr eine Prüfung für 600
Studierende im AudiMax verunmöglicht. Der Lehrbetrieb im Hauptgebäude ist
seither unterbrochen.
Das Rektorat schließt bis auf weiteres das Hauptgebäude der Universität
Wien, der Zutritt wird nur MitarbeiterInnen nach
Identifikation/Ausweisleistung gestattet (Haupteingang).
Sämtliche Veranstaltungen (Lehrveranstaltungen, Prüfungen etc.) im
Hauptgebäude werden bis auf weiteres abgesagt. Kurzfristige Ersatztermine
an anderen Orten sind nicht möglich.
Sie werden über den aktuellen Stand auf der Website der Universität Wien
informiert.
Für das Rektorat
Heinz W. Engl
Rektor
(Anm.: anonyme Quelle)
via Werner Reisinger, Erging an die MitarbeiterInnen der Uni Wien:.
April 19, 2012 at 4:30 pm · Filed under Uncategorized and tagged: ÖH, ots, unibrennt, wien
Wien (OTS) – Nach friedlichen aber unübersehbaren Protesten heute am Vormittag und einer Demonstration, verleihen Studierende der Internationalen Entwicklung im besetzten Audimax ihren Forderungen Nachdruck. Die Proteste vor dem Rektorat waren von Polizeirepression begleitet.
“Die Pläne der Universität, den Bachelor der Internationalen Entwicklung zu streichen sowie der Umgang mit den Studierenden heute zeigt abermals, dass das Rektorat nicht im Interesse der Studierenden arbeitet”, fassen Kübra Atasoy, Julia Kraus und Maria Clar vom Vorsitzteam der ÖH Uni Wien zusammen.
“Wir solidarisieren uns mit den Protesten und unterstützen die Forderungen der IE-Studierenden und der Mitarbeiter_innen des Instituts, die für den Erhalt ihres Studiums kämpfen,” führen Atasoy, Klaus und Clar aus.
Die Universität Wien hat sich mehrfach in der nahen Vergangenheit durch studierendenfeindliche Maßnahmen ausgezeichnet. Gleichauf mit der Streichung des IE-Bachelors lassen sich die rigide Umsetzung der STEOP sowie die geplante Einführung von unrechtmäßigen Studiengebühren ab kommendem Wintersemester reihen.
“Die Grenze des Erträglichen ist schon lange überschritten. Daher rufen wir zur Kundgebung am 26. April 2012 um 14 Uhr auf, auf der wir im Zuge der stattfindenden Senatssitzung unserem Unmut Luft machen,” so Atasoy, Klaus und Clar abschließend.
Rückfragehinweis:
~ ÖH Uni Wien – Referat für Öffentlichkeitsarbeit Tel.: 0699 172 82 787 presse@oeh.univie.ac.at http://www.oeh.univie.ac.at/ Kathrin Glösel (0699/172 82 787) Jasmin Rückert (0699/103 953 02) Florian Aigner ~
Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/154/aom
*** OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS – WWW.OTS.AT ***
OTS0331 2012-04-19/17:36
191736 Apr 12
via ÖH Uni Wien: Solidarität mit den Besetzenden! | touch.ots.at.
April 19, 2012 at 4:14 pm · Filed under Uncategorized
donkey rhubarb
Also das hat mich schon gewundert. Gestern auf der Demo wurde ich doch glatt aufgefordert, mir eine Einwilligung der Personen zu holen, die ich filme bzw. darauf aufmerksam gemacht, dass “die Leute nicht gefilmt werden wollen”. Ok, es war ein Einzelfall, aber er amüsierte mich. Eine angekündigte, öffentliche Großdemo mit 50.000 Teilnehmern im öffentlichen Raum für eine von der Bevölkerung großteils als positiv bewerteten Sache und ich darf nicht fotografieren und filmen. Also manche Ansichten sind wirklich sehr radikal oder vielleicht hat der liebe Kollege auch an zu vielen “nicht so friedlichen Demos” teilgenommen…

Diese Texte hängen unter anderen auch im Audimax. Natürlich akzeptiere und respektiere ich die Meinungspluralität bei dieser Bewegung (obwohl sie von einigen Kollegen nicht akzeptiert wird, wenn mal ein Gegner der Besetzungen spricht), aber die Aussage des Plakates ist schlichtweg falsch. Natürlich bin ich ein massiver Gegner von Überwachung, aber bei #unibrennt geht es um eine…
View original post 346 more words
April 19, 2012 at 3:55 pm · Filed under Uncategorized and tagged: Abkommen, aktion, datenschutz, EU, Franz Obermayr, NoPNR!, parlament, PNR
Von: OBERMAYR Franz <franz.obermayr@europarl.europa.eu>
An: “xxxxxxxxxxxxx@xxxxxxxxxxx.xxxxxxx” <xxxxxxxxxx@xxxxxxxx.xxxxxxxx>
Betreff: PNR
Sehr geehrte xxxxxxxxx xxxxxxxxxxx!
Danke für Ihre Mail an Abgeordneten Mag. Obermayr und Ihr Vertrauen in sein politisches Engagement.
Es mag ja im ersten Moment tatsächlich sehr schön klingen, wenn man hört, dass man, mittels Austausch von Passagierinformationen mit den USA den Terrorismus intensiv bekämpfen will. So wichtig der Kampf gegen Terrorismus und das internationale Verbrechen auch ist, er darf nicht als Vorwand zur Durchleuchtung flugreisender Europäer durch die USA benutzt werden!
Auch der Transfer von Bankdaten aus Europa in die USA dient angeblich ja zur Terrorismusbekämpfung…. Und Dank SWIFT können US-Behörden, ohne jeglichen Anlass und auch auf Vorrat, auf die Daten europäischer Bankkunden zurückgreifen – und obendrein die Zahl ihrer Zugriffe dann auch noch verschweigen.
Als Demokrat und überzeugter Europäer lehnt auch Abgeordneter Obermayr eine weitere kollektive Auslieferung von Daten europäischer Bürger an fremde Geheimdienste o.ä. entschieden ab, da auch er dieses Vorgehen kritisiert und als einen eindeutigen Bruch der Bürger- und Freiheitsrechte ansieht.
Davon abgesehen, weist das PNR Abkommen, wie Sie auch in Ihrem Mail vermerken, zu viele Lücken auf und widerspricht eindeutig Europäischem Recht.
Nicht nur wir, als freiheitliche EU-Mandatare, sondern auch viele namhafte Juristen, sowie die Arbeitsgruppe Datenschutz (Artikel 29) und der Europäische Datenschutzbeauftragte halten das geplante PNR Abkommen für unangemessen. Die Freigabe von sensiblen Informationen wie z.B. medizinische Daten, Religionszugehörigkeit…etc. ist, so wie die Datenspeicherung auf unbestimmte Zeit (trotz versprochener Anonymität) viel zu riskant, um sie Dritten zu überlassen.
Die Informationen werden, auf unbestimmte Zeit und von beliebigen Nutzern, dann immer weiter genutzt. Zudem behalten sich amerikanische Behörden die Möglichkeit vor, sich in Europäische Computersysteme einzuloggen, um auf diese Weise Informationen zu erhalten.
Abg. Obermayr vertritt daher auch wie Sie die Meinung, dass das Europäische Parlament keinem Abkommen dieser Art zustimmen darf, das europäischen Datenschutzbestimmungen so vehement widerspricht und die EU-Bürger nicht ausreichend schützt, denn Europäische Datenschutzrichtlinien müssen nachhaltig gesichert bleiben!
Anbei sende ich Ihnen einen dementsprechenden Pressetext von Mag. Obermayr.
Mit den besten Grüßen!
April 19, 2012 at 3:49 pm · Filed under Uncategorized and tagged: grundrechte, NoPNR!, PNR, VDS, verfassung
Verdachtsunabhängige Vorratsdatenspeicherung bei Flugreisen

Wie Radio Dreyeckland berichtet, hat heute, am Donnerstag den 19,04.2012 das Europäische Parlament bei seiner Sitzung in Straßburg endgültig über das umstrittene Fluggastdatenabkommen (PNR) mit den USA abgestimmt. 409 Abgeordnete stimmten für die Speicherung unserer Reisedaten über einen Zeitraum von 15 Jahren, 226 Abgeordnete stimmten dagegen.
Der Innenausschuss des Europäischen Parlaments (Libe) hatte am 27. März dem Abkommen überraschend mit großer Mehrheit zugestimmt.
Wir haben in verschiedenen Berichten auf die Gefahren dieser Vorratsdatenspeicherung unserer Reisedaten hingewiesen und hatten die Abgeordneten des EU Parlaments in einem persönlichen Brief vor 2 Monaten aufgefordert die Vereinbarung abzulehnen (PNR Vereinbarung mit USA ablehnen!).
Mehr zu den gefährlichen Inhalten gibt es hier: Das PNR Abkommen EU-USA
Radio Dreyeckland wird im Mittagsmagazin (12-13Uhr) über den Ausgang der Abstimmung berichten, die hier auch live übertragen wird.
Alle Artikel zu
via 20120419 PNR Abstimmung im EU Parlament: 409:226.

Creative Commons Namensnennung 3.0 Deutschland-Lizenz
kann für alle Zwecke unter Angabe der Quelle frei verwendet werden