Die Krauss-Maffei Wegmann GmbH & Co KG (KMW) ist ein deutsches Rüstungsunternehmen, das vorrangig militärische Rad- und Kettenfahrzeuge und Pioniergerät entwickelt, produziert und vertreibt und in diesem Produktbereich Marktführer in Europa ist.
Das Unternehmen Wegmann & Co. wurde 1882 in Kassel als Casseler Waggonfabriken von Wegmann, Harkort & Co. durch Peter Wegmann und Richard Harkort gegründet. 1912 erfolgte die Übernahme durch August Bode und Conrad Köhler. In den 30er Jahren spezialisierte sich das Unternehmen auf Reisezugwagen und militärische Fahrzeuge. Nach der Wiederbewaffnung übernahm das Unternehmen in den 60er Jahren die Entwicklung und den Bau von Turmsystemen für Gerätschaften der neu gegründeten Bundeswehr, darunter auch der Kampfpanzer Leopard 1 und 2.
1838 gründete Joseph Anton von Maffei die erste Münchner Lokomotivfabrik. Diese wurde 1931 von Krauss & Co. übernommen und firmierte ab da unter dem Namen Krauss-Maffei AG. Ähnlich wie Wegmann begann auch Krauss-Maffei in den 30er Jahren mit der Entwicklung militärischer Produkte. Die Serienfertigung des Leopard 1 begann 1963, mit Krauss-Maffei als Generalunternehmer.
Krauss-Maffei Wegmann (KMW) entstand 1999 als Zusammenschluss der Rüstungsaktivitäten von Krauss-Maffei, einer damaligen Tochtergesellschaft der Mannesmann AG, und der Firma Wegmann & Co., welche sich mehrheitlich in Besitz der Familie Bode befand.[2] Seitdem ist die KMW auf dem Gebiet der Kampfpanzer bis hin zu Artillerie oder Flugabwehr einer der führenden Hersteller in Europa. Der Firmensitz ist in München. Tochterunternehmen von KMW sind unter anderem auf dem Gebiet der elektronischen Wehrtechnik tätig.
Dingo 1 (Version ATF2)
Nach der Mannesmann-Übernahme durch Vodafone wurde der Industriebereich von Mannesmann (zusammengefasst unter dem Namen Atecs) an Siemens und Bosch verkauft. Siemens hielt seit dem Jahr 2000 einen 49-%-Anteil an KMW, die restlichen 51 % der Unternehmensanteile waren im Besitz der Wegmann & Co. GmbH, einer Tochtergesellschaft der Wegmann & Co. Unternehmens-Holding KG [3]. Die befindet sich vor allem im Eigentum der Nachkommen des Unternehmers August Bode[4][5].
Ende 2006 (zum 31. Januar 2007) übernahm KMW die Wehrtechnik-Sparte von Blohm + Voss Industries (BVI), die nun unter dem Namen KMW Schweißtechnik GmbH firmiert.
Am 17. Dezember 2010 verkaufte Siemens seinen 49 % Anteil an die Wegmann und Co. Unternehmens-Holding KG, die bereits die Stimmrechtsmehrheit von 51 % besaß.[6]
Eigentümer
Die Eigentümerin der Krauss-Maffei Wegmann GmbH & Co KG (KMW) ist die Familienholding Wegmann & Co. Unternehmens-Holding KG in Kassel. Diese gehört rund 26 stillen Teilhabern. Die Teilhaber sind Angehörige der Familien Bode, von Braunbehrens, von Maydell und Sethe.[7]
Im Juli 2011 geriet das Unternehmen in Folge eines Verkaufs von Leopard 2-Panzern nach Saudi-Arabien verstärkt in den Fokus der Öffentlichkeit. Der Fraktionsgeschäftsführer der Grünen, Volker Beck, hatte Strafanzeige gegen den Rüstungskonzern Kraus-Maffei Wegmann gestellt. Er begründete dies mit dem Vorwurf des illegalen Rüstungsexports. Die Grünen wollen erreichen, dass die Bundesregierung Auskunft über die geplante Lieferung von Leopard-2-Panzern geben muss. Die Regierung verweigert diese Auskünfte mit der Begründung, dass der Bundessicherheitsrat geheim tagt. Experten schätzen den Wert des Geschäfts auf mindestens 1,7 Milliarden Euro. Kritiker sehen die Gefahr, dass der Arabische Frühling blutig niedergeschlagen werden könnte.[8] Die Nachrichtenagentur Reuters berichtete, dass das arabische Land bereits 44 Panzer gekauft habe. Die Agentur berief sich dabei auf Angaben aus saudi-arabischen Sicherheitskreisen. Insgesamt wolle das Königreich 270 Panzer in der Bundesrepublik erwerben.[9]
Tochterunternehmen
Tochterunternehmen sind:
ATM Computer Systeme GmbH
GLS Gesellschaft für logistischen Service (GLS ist seit Juni 09 mit KMW verschmolzen)
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Nach dem Vorbild der *Blockupy Frankfurt*-Tage (die ja leider durch die Staatsmacht größtenteils verhindert worden), soll der Protest nun in die Landeshauptstadt NRW’s getragen werden. Immerhin ist Düsseldorf der 2.wichtigste Finanz-Standort Deutschlands. Auch so *bekannte & beliebte* Firmen wie Monsanto haben ihren Deutschland-Sitz in Düsseldorf! Also mehr als Grund genug hier auf die Straße zu gehen. Occupy Düsseldorf lädt hiermit alle Aktivisten ein nach Düsseldorf zu kommen und uns beim friedlichen Widerstand zu unterstützen! In dem Video findet ihr einen kleinen Timetable der Aktionen, die innerhalb der Aktionstage geplant sind. Los geht es jeden Tag direkt vom *Occupy Düsseldorf Camp*! Das findet ihr direkt am Martin-Luther-Platz!
Kommt bitte reichlich nach Düsseldorf … laßt uns VIELE sein !!! 🙂
Das Programm (mehr Infos folgen):
Mittwoch 06. Juni 2012
ab 15:00 Uhr Zelte aufbauen
Treffpunkt: Martin Luther Platz
Abgeordnetencheck ist genauso eine Seite von Beatrix von Storch wie die im Facebook-Kommentar genannten:
Sollten wir mit unseren Recherchen da gerade ins sehr unangenehme *Schwarze* getroffen haben ~ oder warum wurden dies alles dort gelöscht?! 😉
Hier meine Zusammenstellung einiger Hintergrundsrecherchen, WER alles bei den Demos als Bündnispartner im Boot ist.
HINTER die *Kulissen* zu schauen *lohnt* sich, WER hier so alles als aufgeführt wird und sich den Anschein von angeblichem Demokratiebestreben gibt. Dahinter sind handfeste antidemokratische z.T. rechtspoulistische Verlinkungen zu den ESM Demos. Ganz deutlich nachvollziebar.
Wer versucht das Occupy/EDJ/globalchange movement zu missbrauchen, muss sich über Gegenwind dann nicht wundern.
Über diese rechtspoulistischen antidemokratischen Verlinkungen zu den ESM Demos
Und HIER auch nochmals zum Nachforschungen für alle zum WACHwerden wer will :
1. Pro NRW>Wikipedia >”[…]Die Bürgerbewegung pro Nordrhein-Westfalen (Kurzname pro NRW) ist eine rechtsextreme deutsche Kleinpartei.[…]” http://de.wikipedia.org/wiki/B%C3%BCrgerbewegung_pro_NRW 2. Beatrix von Storch…
KuKuMA ist ein dezentrales Netzwerk es besteht nicht nur aus einer einzelnen Gruppe, sondern aus verschiedenen Projekten in den Bereichen Kunst (Ku) Kultur (Ku) und Medien (M). Ziel ist es in diesen Bereichen Alternativen (A) aufzubauen.
Jeder und jede kann sich in den Gruppen engagieren, die Gruppen agieren frei und selbständig.
Da uns ein offener Zugang wichtig ist, ist die Teilnahme bei allen Projekten/Gruppen kostenlos oder auf freier Preispolitik basierend.
Wir sind ein Netzwerk das sich seit Herbst 2005 zusammenfindet.
Warum wir aktiv sind?
Das, was in Österreich unter Ku Ku und M läuft ist zu steril und festgefahren; wir wollen Eigenes verwirklichen und unsere Ideen leben (Alternativen). Dabei offen zu sein, Raum zu schaffen und uns mit Gleichgesinnten zu vernetzen ist uns wichtig.
Aus dem kleinen Gründungsteam sind mehrere stetig wachsende Projekte geworden.
Ein wichtiger Aspekt unserer Tätigkeit ist es (deine?) Ideen, an uns herangetragen werden, zu realisieren.
Wenn jemand eine Idee für ein Projekt oder eine Gruppe hat, so kann er/sie sich jederzeit an uns wenden. Wir helfen dir den nötigen Raum/ die nötigen Ressourcen zu bekommen, bewerben dein Projekt und geben dir Starthilfe. Ob und wie du mit deinem Projekt im KuKuMA Netzwerk aktiv sein möchtest bleibt dir überlassen.
Als einzelnes Ku Ku/ M Projekt steht mensch relativ alleine da (und alleine ist es schwierig). Dem Anspruch gerecht zu werden vom (selbst-) Geschaffenen leben zu können ist dann wirklich Kunst. Erst wenn wir anfangen größere Netzwerke zu bilden kommen wir weiter. Gemeinsam sind wir stärker und können einander unterstützen und unsere Ideen umsetzten.
KuKuMA ist ein großes und offenes Projekt für viele Menschen, dass wächst und sich und Anderen neue Möglichkeiten schafft.
Weil Kunst mehr ist, als Bilder hinter Glas,
Kultur mehr, als ein tristes Dahinvegetieren,
Medien mehr, als fette Schlagzeilen sind.
Weil wir ein Recht darauf haben unsere Ideen zu leben.
Liebe Iraner und Syrer, Hundertausende von Euch werden möglicherweise bald ihr Leben verlieren, in einem Krieg getötet oder verstrahlt werden. Wie eine Millionen Menschen im Irak, Zehntausende in Libyen, in Afghanistan und Pakistan und im Kongo. Die Unabhängigkeit Eurer Länder steht den Profitinteressen unserer großen Konzerne und Banken im Weg. In Zeiten zu Ende gehender Ölvorkommen und der wachsenden Nachfrage nach Rohstoffen durch die Schwellenländer steht die Unabhängigkeit Eurer Länder den strategischen Interessen der westlichen Großmächte im Weg, die seit Jahrhunderten die Welt dominieren. Jahrhundertelang konnten sich die Westmächte jede Gemeinheit herausnehmen gegenüber den schwächeren Ländern aufgrund ihrer überlegenen Industrie und den industriell gefertigten Waffen. Und sie haben das getan im Sklavenhandel und in der Kolonialzeit und auch in der Zeit danach. Die armen Länder aber haben im letzten Jahrhundert…
This is only a list of those cities that participated in the protests against ACTA. They still have to be confirmed for this operation and we still need people who are willing to organize protests all over Europe, even in those cities not included here. If you organize a protest or something similar in your city, please let us know. http://titanpad.com/OpINDECTinternational
This is only a list of those cities that participated in the protests against ACTA. They still have to be confirmed for this operation and we still need people who are willing to organize protests all over Europe, even in those cities not included here. If you organize a protest or something similar in your city, please let us know. http://titanpad.com/OpINDECTinternational
Der Computerwurm Stuxnet soll nur ein Baustein eines großangelegten Cyber-Angriffs mit dem Namen “Olympische Spiele” sein. Das berichtet der Journalist David E. Sanger in seinem neuen Buch, von dem heute ein Auszug in der New York Times veröffentlicht wurde. Begonnen wurde das Programm 2006 unter George Bush, Barack Obama hat es weiter geführt und ausgeweitet.
At a tense meeting in the White House Situation Room within days of the worm’s “escape,” Mr. Obama, Vice President Joseph R. Biden Jr. and the director of the Central Intelligence Agency at the time, Leon E. Panetta, considered whether America’s most ambitious attempt to slow the progress of Iran’s nuclear efforts had been fatally compromised.
“Should we shut this thing down?” Mr. Obama asked, according to members of the president’s national security team who were in the room.
Told it was unclear how much the Iranians knew about the code, and offered evidence that it was still causing havoc, Mr. Obama decided that the cyberattacks should proceed. In the following weeks, the Natanz plant was hit by a newer version of the computer worm, and then another after that. The last of that series of attacks, a few weeks after Stuxnet was detected around the world, temporarily took out nearly 1,000 of the 5,000 centrifuges Iran had spinning at the time to purify uranium.
Die These, dass die USA und Israel dahinter stecken, ist naheliegend und weit verbreitet. Sanger stützt sich jetzt auf Interviews mit Beamten aus den USA, Israel und Europa, die direkt beteiligt gewesen sein sollen.
Das große Problem mit staatlichen digitalen Waffen soll Obama auch klar sein: Wie will man anderen Staaten und Akteuren etwas verbieten, was man selbst macht?
Mr. Obama, according to participants in the many Situation Room meetings on Olympic Games, was acutely aware that with every attack he was pushing the United States into new territory, much as his predecessors had with the first use of atomic weapons in the 1940s, of intercontinental missiles in the 1950s and of drones in the past decade. He repeatedly expressed concerns that any American acknowledgment that it was using cyberweapons — even under the most careful and limited circumstances — could enable other countries, terrorists or hackers to justify their own attacks.
Wenig überraschend ist auch die Erkenntnis, dass Angriffe dieser Art keineswegs auf den Iran beschränkt sind. Die nächsten Ziele werden schon genannt:
American cyberattacks are not limited to Iran, but the focus of attention, as one administration official put it, “has been overwhelmingly on one country.” There is no reason to believe that will remain the case for long. Some officials question why the same techniques have not been used more aggressively against North Korea. Others see chances to disrupt Chinese military plans, forces in Syria on the way to suppress the uprising there, and Qaeda operations around the world.
Dazu gibt’s noch eine schöne Info-Grafik, wie der Angriff erfolgt sein soll.
Dieser Beitrag steht unter der Lizenz CC BY-NC-SA: Andre Meister, Netzpolitik.org.
Der AKVorrat ruft alle Unterstützer_innen dazu auf, ihrer Stimme noch mehr Gewicht zu verleihen und direkt die Abgeordneten im Justizausschuss zu kontaktieren.
Nur so könne gewährleistet werden, dass die zweite Forderung
– die Evaluierung aller Terrorgesetze – erfolgreich ist.
„Die Politik konzentriert sich nur noch auf diejenigen, die relativ leicht in den Arbeitsmarkt vermittelbar sind. Die anderen werden aus der öffentlichen Aufmerksamkeit entlassen in die desolate Sphäre des Privaten“, so der Vorstand der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe e.V., Professor Dr. Uwe Becker.
Bundesinnenminister Friedrich fordert angesichts der drohenden Klage der EU-Kommission gegen Deutschland wegen der Nichtumsetzung der EG-Vorratsdatenspeicherungsrichtlinie zum wiederholten Male die Einführung einer flächendeckenden anlasslosen Speicherung aller Telekommunikationsverkehrsdaten. Begründet wird dieser Vorstoß nun nicht mehr nur mit den behaupteten aber nicht nachgewiesenen Ermittlungslücken durch die fehlende Vorratsdatenspeicherung sondern nun auch mit den zu erwartenden Strafzahlungen in Millionenhöhe. Der Innenpolitische Sprecher der CDU-CSU-Bundestagsfraktion Hans-Peter Uhl meint sogar, dass die Verhängung eines Bußgelds der Bevölkerung nicht zu vermitteln wäre. Dabei ist noch gar nicht klar, ob es überhaupt zu einem Bußgeld kommt. Mit maximal 86 Cent pro Jahr und Einwohner/in Deutschlands ist die Nichtumsetzung der Richtlinie deutlich kostengünstiger als deren Umsetzung. Die bei den Providern entstehenden Kosten müssten diese auf die Kunden und Kundinnen umlegen, was zu deutlich stärkeren Belastungen führen würde.
Schauspieler:Tom Audenaert, Gilles De Schrijver, Robrecht Vanden Thoren, Isabelle de Hertogh, Kimke Desart, Johan Heldenbergh, Karlijn Sileghem, Sebastian Sundback, Charlotte Timmers, Xandra Van Welden
Regie:Geoffrey Enthoven
Drehbuch:Pierre De Clercq, Mariano Vanhoof
Die Story:Lars, Philip und Jozef sind Freunde. Sie verbindet eine Sehnsucht: Sie sind schon in den Zwanzigern, jedoch hatten sie noch nie Sex. Dieses Schicksal soll sich so schnell es geht ändern! Bei der praktischen Durchsetzung ihres Vorhaben werden die Hindernisse sichtbar. Lars ist durch seine Krankheit an den Rollstuhl gefesselt und Philip ist vom Hals abwärts gelähmt. Jozef kann gehen, ist aber fast blind. Mit einer als Wein-Verkostung getarnten Reise wollen die die Drei in ein spezielles Bordell fahren, dass auf…
Expert training in FP7 EU Research Programmes. Singleimage is the leading international provider of practical training for the European Union’s Research Framework Programme (FP7).
Alle drei damit befassten Parlamentsausschüsse lehnten das Abkommen heute ab. Die Konservativen (EPP) hatten vergeblich versucht, dies durch Geschäftsordnungstricks zu verhindern.
A majority in the European Parliament just voted in favor of a resolution saying that it
“regrets that China has not taken part in the negotiations on the Anti-Counterfeiting Trade Agreement (ACTA)”
Although this is not quite the same as voting yes to the ACTA agreement as such, it is a very alarming signal that there may in fact be a majority to say yes to ACTA in the European Parliament, despite all statements about “ACTA being dead” that have been circulating in the press and elsewhere.
The vote was a separate vote on a part of a bigger resolution with the title “EU and China: Unbalanced Trade?“. The mention of ACTA is in Article 15 of the resolution.
That the whole resolution was adopted is one thing, since it contained lots of other things, and members of the European Parliament (MEPs) may have liked the other…
Open Letter by Comrades from Cairo regarding Egypt´s elections, after the earlier letter http://ow.ly/bhJLa in October 2011 titled “To the Occupy movement – the occupiers of Tahrir Square are with you”
Please circulate and feel free to post and share, and as I heard, translations are coming soon. Stay tuned.
Egypt’s Elections Under Military Rule: Join Our Resistance to the Counter-Revolution
Die New York Times und die Post Gazette berichten über eine Technologie zur akustischen Erkennung von Schüssen aus Schusswaffen. Diese wurde im letzten Jahr für Kommunen erschwinglich, welche das System zunehmend einsetzen – in den USA seien es bislang knapp 70 Städte. Erste Systeme wurden bereits nach Großbritannien und Brasilien verkauft.
Um die Schüsse erkennen zu können werden Mikrofone meist auf Gebäuden, in Überwachungskameras, welche dann auch in die Richtung der Schüsse schwenken, aber auch an Zaunpfählen oder anderen Objekten, versteckt angebracht. Die Orte werden nicht bekanntgegeben. Erkennt ein Mikrofon einen vermeintlichen Schuss wird die Ton-Sequenz gespeichert und ausgewertet. Dabei unterscheidet das System die Schussgeräusche von ähnlichen Geräuschen wie beispielsweise Feuerwerk oder Baustellengeräuschen und kann sogar einschätzen um welche Waffenart es sich handelt. Gleichzeitig wird der Schuss lokalisiert – mit einer Genauigkeit von mindestens 25 Metern, häufig genauer. Die Geodaten, Geschwindigkeit und Richtung des/der Schützen, Waffenart und eine Audioaufnahme wird dem zuständigen Polizisten oder Mitarbeiter angezeigt, der die Aufnahme dann nochmals überprüfen kann.
Der selbsternannte Weltmarktführer SST mit seinem System ShotSpotter bietet aber nicht nur das System zum Verkauf an, sondern auch ein rundum sorglos Paket (ShotSpotter Flex), bei welchem die Sensoren nur gemietet werden. Die Auswertung der Daten findet komplett bei SST statt, die der Polizei nur noch einen Hinweis zukommen lässt. Privatisierte Sicherheit zum Dienstleistungs- und Leasingpreis zwischen 40’000 und 60’000 Dollar pro Quadratmeile und Jahr. Durch die gesenkten Anschaffungskosten können sich auch kleinere oder nicht so liquide Städte das System leisten.
Das System nimmt allerdings nicht nur Schussgeräusche auf, sondern auch andere Geräusche in der Umgebung. Erste Fälle, bei denen die Aufnahmen auch verbale Streitigkeiten und Rufe enthalten, sind bereits bekannt geworden. Laut Aussage eines Polizisten könne man auf den Aufnahmen auch Vogelgezwitscher, das Schlagen von Türen oder vorbeifahrende und hupende Autos hören. Der Vizepräsident von ShotSpotter James G. Beldock betont, dass das System nur zur Aufnahme von Schüssen ausgelegt sei:
There are people who perceive that these sensors are triggered by conversations, but that is just patently not true. They don’t turn on unless they hear a gunshot.
Das System kann aber auf jeden Fall auch bei vermeintlichen oder richtigen Schusswechseln beispielsweise Gespräche von Passanten aufnehmen und auswerten. Eine grundsätzliche Gefahr bei derartigen Systemen besteht darin, dass die Systeme in Zukunft auch zu anderen Zwecken verwendet werden können. Einmal installierte Mikrophone können die Umgebung auch nach anderen Geräuschen, Gesprächsfetzen oder Schlagwörtern filtern und auswerten. Das eine Ausweitung solcher Überwachungsmechanismen auf ursprünglich nicht vorgesehene Bereiche stattfindet ist nicht auszuschließen, vielmehr zeigt die Erfahrung dass dies nicht unwahrscheinlich ist.
Heute finden in drei wichtigen Ausschüssen im EU-Parlament Abstimmungen über ACTA statt. Diese fließen alle in den Bericht der federführenden INTA-Ausschuss (Internationaler Handel), der aber erst in ca. drei Wochen über seinen Abschlussbericht abstimmt. Die heutigen Abstimmungen haben dabei den Charakter einer wichtigen Vorwahl und zeigen auch das Wahlverhalten der einzelnen Fraktionen und Politiker. Wir berichten in diesem Beitrag den ganzen Tag über die Ergebnisse.
Zuerst war am Morgen der Industrieausschuss (ITRE) dran. Mit 31:25 Stimmen hat dieser gegen ACTA gestimmt. Etwas irritiert waren wir vom Wahlverhalten der Liberalen in dem Ausschuss, die überall bei den Änderungsanträgen mit den Konservativen stimmten und damit auch die Strategie verfolgten, die Empfehlung gegen ACTA zu neutralisieren. Das klang von Seiten der Fraktion vor wenigen Wochen noch ganz anders. Letztendlich stimmten sie aber zum Abschluss gegen ACTA. Aber es zeigt auch, wie knapp letztendlich Anfang Juli die Abstimmung im Plenum über ACTA sein wird und dass ACTA im Moment alles andere als tot ist.
Trotzdem steht es 1:0 für uns.
Rechtsausschuss
Der Rechtsausschuss (JURI) stimmte gerade mit 12:10 (bei zwei Enthaltungen) gegen ACTA! 2:0 für uns! Aber auch äußerst knapp. Ich weiß gar nicht, wann wir das letzte Mal zum Thema Urheberrecht eine Abstimmung im Rechtsausschuss gewonnen haben.
Bürgerrechtsausschuss
Bürgerrechtsausschuss (LIBE) im Europaparlament stimmt auch gegen ACTA! 3:0 für uns! Die EVP (Konservativen) wollten im LIBE-Ausschuss noch in letzter Minute eine pro-ACTA Änderung in Form eines Änderungsantrages und die Annahme des Abkommens durch bekommen. Rapporteur Droutsas kommentierte in der Debatte die Verfahrenstricks: “Wenn ihr ACTA annehmen wollt, dann sagt das auch und versteckt euch nicht hinter Prozeduren”. Im Endeffekt waren 36 für eine Ablehnung, eine Gegenstimme und 21 Enthaltungen.
Wer hätte das gedacht: Mit 3-Strikes gegen ACTA! Aber: Auch wenn wir jetzt überraschend in drei Ausschüssen eine Mehrheit gewonnen haben – Das Spiel ist noch nicht vorbei. Die Abstimmungen waren alle sehr knapp und eine Mehrheit Anfang Juli ist möglich, aber nicht sicher. Jetzt gilt es, den Druck aufrecht zu erhalten. Dann haben wir eine Chance, ACTA dahin zu packen, wo es hingehört: In den Papierkorb!
Folgende Presseerklärung der Gesellschaft für bedrohte Völker erhielt ich aus der Fluchtliste des Flüchtlingsrat Niedersachsen:
Von: Kamal Sido
PRESSEMITTEILUNG der Gesellschaft für bedrohte Völker
Göttingen/Berlin, den 31. Mai 2012
Putin in Berlin erwartet (1.6.)
Russland und Deutschland sollen internationale Syrien-Konferenz einberufen!
Anlässlich des bevorstehenden Besuchs von Wladimir Putin in Berlin (1.6.) hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am Donnerstag an Bundeskanzlerin Angela Merkel und den russischen Präsidenten appelliert, sich gemeinsam für eine internationale Syrien-Konferenz einzusetzen. „Sowohl die Strategie der EU als auch die Russlands in Hinblick auf Syrien sind gescheitert. Nun gilt es, international mit einer Stimme zu sprechen, um das Blutvergießen endlich zu beenden“, heißt es in dem Schreiben des GfbV-Generalsekretärs Tilman Zülch. „Auf einer internationalen Konferenz könnten Szenarien diskutiert und Lösungswege konkretisiert werden, die von allen relevanten Staaten aber auch den Bevölkerungsgruppen des multiethnischen und multireligiösen Syrien getragen werden.“
Die GfbV forderte Präsident Putin auf, seine Politik…
Im Jahr 2012 sind wir dem Jahr 1984 gefährlich nah. Am Höhepunkt der demokratischen Entwicklung hat die Bürokratisierung der Technologie dazu geführt, dass wir nun vor einem historischen Wendepunkt stehen. Der jahrhundertelange Kampf für unsere freiheitlichen Grundwerte weicht einer technologisierten Gesellschaft, in der die Freiheit durch die digitale Erfassung aller Bürger bedroht wird. Die Vorratsdatenspeicherung, die Überwachung durch Indect und die undemokratische Durchsetzung von ACTA sind alarmierende Zeichen dafür, dass die Kontrolle der Technologie in die Hände der Bürger gehört.
Wenn dies nicht geschieht, wird die Fiktion zur Realität und die Privatssphäre wie wir sie kennen tatsächlich zu Grabe getragen.
Am Samstag, den 2. Juni, um 20:30 Uhr, wird A FAREWELL TO OUR PRIVACY im Schikaneder Premiere feiern. Wir freuen uns sehr und laden hiermit herzlich ein.
Schikaneder
Margaretenstraße 24
1040 Wien
Eintritt gibt es an diesem Abend selbstverständlich keinen zu zahlen.
Übernahme der Verantwortung und der Wohnungen durch die Stadt – Umsetzung der so- zialen Pflicht, bezahlbaren Wohnraum für schlechter Verdienende zur Verfügung zu stellen!
Bis zur Kommunalisierung des Sozialen Wohnungsbaus durch die Stadt die Einführung einer Kappungsgrenze von 4,-€ pro Quadratmeter (siehe Hamburg).
Rücknahme der Kostensenkungsforderung durch die Jobcenter.
Rückzahlung der zuviel gezahlten Mieten an die Mieter durch die Hausverwaltungen oder die IBB (analog zu der bis 2011 geltenden Kappungsgrenze von 5,35€).
Antirassistische Schulung für diejenigen Jobcenter-Mitarbeiter_innen, die es nötig haben.
Wir kämpfen gegen unsere Verdrängung und für unser Recht auf Stadt! Wir fordern die Politik auf, endlich zu handeln. Wir grüssen alle Mieter und Mieterinnen im Berliner (un-)sozialen Wohnungsbau und natürlich auch unsere Nachbar_innen und Freund_innen aus dem Vergleichsmietensystem. Es wird Zeit, dass „Arm aber sexy“ durch „Mietenstopp! – Nichts ist unmöglich!“ abgelöst wird.
Clean-IT
StoppCleanIT – Für ein Internet ohne Überwachung
ECHELON- Das weltweite Abhörsystem
Bei Echelon handelt es sich um das vermutlich größte Abhörnetz der Welt, welches von den Geheimdiensten der Staaten des UKUSA-Abkommens betrieben wird: USA, Kanada, Großbritannien, Australien und Neuseeland.
Europäische Gendarmerietruppe (EGF)
Die Militärtruppe kann dabei unter das Kommando der Europäischen Union, der Vereinten Nationen, der NATO sowie anderen internationalen Organisationen oder Ad-hoc-Koalitionen gestellt werden.
The CleanIT Project
The Clean IT project is carried out with the financial support from the Prevention of and Fight against Crime Programme of the European Union, European Commission – Directorate-General Justice, Freedom and Security.
*** Tor Browser Bundle*** The Tor software protects you by bouncing your communications around a distributed network of relays run by volunteers all around the world
§ Urheberrechte
Sollten sich auf dieser Seite versehentlich oder unwissentlich irgendwelche Copyright Verletzungen finden, schickt bitte eine e-Mail an sunnyromy@rocketmail.com oder hinterlasst einen Kommentar mit Hinweis.
Ich werde die Copyrightverletzung dann sofort entfernen!
Published explainity on Jul 28, 2011
Sanfte Umschuldung, Rettungspaket, Schuldenschnitt...ganz schön viele Begriffe, die da gerade durch die Nachrichten geistern. explainity fasst die Sache mal in einigen Minuten zusammen, ums ein bisschen übersichtlicher zu machen.
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