Archive for Uncategorized

Occupy errichtet “machtkritisches Kunstwerk”

Mehr als 25 weiße Occupy-Zelte stehen seit Samstag vor dem Museum Fridericianum.

via http://www.hr-online.de/website/specials/documenta13/index.jsp?rubrik=72974&key=standard_document_45322149&lugal=1&ibp=0

Wie ein Blitzschlag <<Der Freitag

Wie ein Blitzschlag

1972 Das Oberste US-Gericht verbietet die Todesstrafe – sie sei verfassungswidrig, willkürlich und grausam. Heute kann sie dennoch wieder in 33 Bundesstaaten verhängt werden

via http://www.freitag.de/autoren/der-freitag/wie-ein-blitzschlag

Freie Meinung im Netz ist Menschenrecht <<Futurezone

Für Vereinte Nationen ist Freiheit im Internet ein grundlegendes Recht

via http://t.co/xo0McC4a

AnonPress – BKA, GEMA, Hausdurchsuchungen, Akteneinsicht –

###################################################################
### AnonPress ### GEMA, BKA, Hausdurchsuchungen (Akteneinsicht) ###
###################################################################

Wie angekündigt, erhaltet ihr nun alle “Akteneinsicht” zum Thema GEMA, BKA, Staatsanwaltschaft und Hausdurchsuchungen. Von ca. 48 Seiten der Akte, haben wir nach einer Filterung 34 Seiten übrig gelassen. Die gefilterten Seiten, waren uninteressant oder übliche Belehrungen.

Wer sich nicht mehr daran erinnern kann oder bisher nichts darüber gelesen hat, hier sind ein paar Artikel zum Thema:
————————————————————————————————————-
Spiegel: http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/anonymous-attacke-gegen-gema-fuehrt-zu-hausdurchsuchungen-a-838656.html

Zeit: http://www.zeit.de/digital/internet/2012-06/bka-razzia-gema-anonymous

Welt: http://www.welt.de/wirtschaft/webwelt/article106625967/Gema-will-Anonymous-doch-nicht-anzeigen.html
————————————————————————————————————-
Abgesehen von der “Unverhältnismäßgikeit” der Hausdurchsuchungen gegen die Beschuldigten, wird unter anderem aufgeklärt, dass die Staatsmacht auch unsere öffentlichen Kommunikationskanäle (IRC) überwacht und dort mitloggt. Bisher wurde ja eher spekuliert, dass im IRC die Polizei oder das BKA mitloggt (Deutschland).

Sehr interessant scheint doch der hauseigene BKA-DDoS Test zu sein, welcher im Dokument sauber protokolliert ist. Offensichtlich hat sich die GEMA schon viele Tage/Wochen (siehe Datum) vor dem Angriff an die Polizei gewendet, woraufhin das BKA diese JS LOIC via pastehtml getestet hat.

Das BKA hätte diese “geplante Computersabotage” gegen den GEMA Webserver verhindern können, die GEMA und das BKA haben somit die Menschen ins offene Messer laufen lassen und haben sogesehen diesen Angriff als Honeypot genutzt, um an IP Adressen via Referer zu kommen (danach erfolgten ja auch 6 Monate später die 106 Hausdurchsuchungen).

Das Bundeskriminalamt hätte einfach den pastehtml Support nutzen können, um den Link der Web-LOIC löschen zu lassen (der Support reagiert innerhalb von 48 Stunden auf Supportanfragen), dieser pastehtml Link existiert übrigens immer noch!

Diesen AnonLulz, welcher am besagten Tag (siehe Protokoll) den pastehtml Link im IRC verteilt hat, kennt übrigens niemand(?)

Schaut euch die 34 Seiten des Dokumentes an und urteilt selbst, viel Spaß.
————————————————————————————————————-
Download des Dokumentes: http://s1.directupload.net/file/d/2943/vjqg4zig_pdf.htm
Mirror 1: http://s14.directupload.net/file/d/2943/ic9fbk5s_pdf.htm
Mirror 2: http://www.xup.in/dl,18032603/gema_bka_staatsanwaltschaft_doc1.pdf/
Mirror 3: http://www.sendspace.com/file/pofsdv
————————————————————————————————————-

~ AnonPressDE (http://www.twitter.com/AnonPressDE)
– in co. work with AnonNewsDE (http://www.twitter.com/AnonNewsDE)

via http://pastebin.com/mn9KxHfH

#Anonymous #OpPedoChat <<pastebin

Twitter – @TheAnon0ne

7 July 2012, EDIT 7/8 @ 9.15PM GMT

Lately, there has been a surge of websites dedicated to pedophiles for chat, picture sharing, etc. These sickos openly advocate concepts like “man-boy love” with statements such as “If the boy [in this case only 8 years old] is asking for it, we shouldn’t deny him”. This is not limited to boys, boards for little girls exist as well and operate with impunity. Child pornography is frequently traded and even innocent pictures of random children (at the beach, on a playground, etc) are publicly fantasized about. This is unacceptable and will not be tolerated.

WE Anonymous aim to diminish if not eradicate this plague from the Internet. For the good of our followers, for the good of mankind, and for our own enjoyment we shall expel from the Internet and systematically destroy any such boards that continue to operate.

YOU are Anonymous as well. YOU can get off your ass and help. Spread the word to fellow Anons, to the press, and encourage them to do the same. Those that can attack are asked to fire their lazors; those that cannot are encouraged to learn. These pedos are very butthurt about being hit too, so there is some LULZ factor in it. SAIL SAFE!

#OpPedoChat
The following sites have been taken down and kept (mostly) down for several days… this will continue, but expect defaces, logs & dox (Update: Round 1 @ http://pastebin.com/4nmbMen9), and the occasional domain hijack as well. Also, cocks.

*TANGO DOWN*
boychat.org
pedofilie.nl ()
annabelleigh.net
stankunaite.lt

#OpPedoChat
The following sites are currently being targeted by Anonymous. This list will be updated with new information, victories, & targets so check back. Send new targets to @TheAnon0ne | SAIL SAFE!

 

via http://pastebin.com/8CghjDMM

Bundestag schränkt Datensouveränität weiter ein – Bundesrat muss neues Meldegesetz verhindern! <<netzpolitik

Dieser Beitrag steht unter der Lizenz CC BY-NC-SA:
Andre Meister, Netzpolitik.org.
Von | Veröffentlicht am: 06.07.2012 um 12:23h | 12 Antworten

Geht es nach dem Bundestag, sollen die Daten von Einwohnermeldeämtern auch für Werbung und Adresshandel genutzt werden können, selbst wenn man dieser Herausgabe widersprochen hat. Jetzt regt sich Kritik von Datenschützern. Auch die Digitale Gesellschaft fordert den Bundesrat auf, das Gesetz zu verhindern.

Wie berichtet, hat der Bundestag letzte Woche mit der schwarz-gelben Mehrheit das Gesetz zur Fortentwicklung des Meldewesens angenommen. Jetzt muss der Bundesrat noch darüber abstimmen, was er voraussichtlich in der ersten Sitzung nach der Sommerpause am 21. September tun wird.

Der Digitale Gesellschaft e.V. fordert den Bundesrat nun zur Ablehnung des Gesetzes auf:

Die Datenschutzprobleme mit der von der Bundesregierung geplanten Meldegesetznovelle zeigen eindrucksvoll, wie unfähig diese Bundesregierung beim Schutz personenbezogener Daten agiert. So wie sie in Brüssel gerade dabei ist, bei der Debatte um die Datenschutzgrundverordnung eben nicht für mehr sondern im Ergebnis für eine weitgehende Aufweichung des Datenschutzes zu sorgen, so wie sie gerade eine konzeptionell untaugliche Stiftung Datenschutz, die nur dem Zweck der offiziellen Absegnung von Selbstdarstellungsinteressen in der Wirtschaft dient, aus der Taufe hebt, so wie sie bei Vorratsdatenspeicherung auf ganzer Linie versagt muss man feststellen: das Bundesministerium des Innern unter Hans-Peter Friedrich ist als Sicherheitsministerium nicht in der Lage, glaubwürdige und sinnvolle Datenschutzpolitik zu machen. Das bisherige Meldegesetz war schon schlecht genug, jetzt will die Bundesregierung offenbar dem Fass den Boden ausschlagen.

Wir setzen auf den Bundesrat, dieses datenschutzfeindliche Gesetz zu verhindern und sich dafür einzusetzen, dass Bürger wieder etwas mehr Datensouveränität erhalten.

Auch Thilo Weichert vom Unabhängigen Landeszentrum für Datenschutz Schleswig-Holstein kritisiert die Nacht- und Nebelaktion:

Ich bin schockiert über Form und Inhalt der Gesetzgebung. An Kommunen und Datenschützern vorbei werden hier wirtschaftliche Lobbyinteressen bedient. Nach der Beschlussfassung zu einer Stiftung Datenschutz, die in der vorgesehenen Form nur einer Wirtschaft dient, die Datenschutz als Billigware haben möchte, ist dies innerhalb kürzester Zeit ein zweiter Sündenfall und ein weiterer Schlag ins Gesicht all derer, die dem Versprechen der Koalitionsvereinbarung vertraut haben, den Datenschutz der Bürgerinnen und Bürger zu stärken. Wir können nur hoffen, dass der Bundesrat diesen gefährlichen Unsinn stoppt.

Der SPD-Bundestagsabgeordnete Johannes Kahrs stellt bereits eine Ablehnung der SPD-regierten Länder in Aussicht:

Seien sie versichert, daß die SPD in den Ländern mit SPD-Regierungsbeteiligung alles tun wird, um dieses Gesetz in der aktuellen Form im Bundesrat scheitern zu lassen.

Der Verbraucherzentrale Bundesverband e.V. bietet einen Musterbrief zum Widerruf der Einwilligung in die Datenweitergabe an:

Verbraucher, die nicht möchten, dass ihre Daten für Werbezwecke weitergegeben werden, wird empfohlen, auf Grundlage des Meldegesetzes ihres jeweiligen Bundeslandes beim Meldeamt Widerspruch einzulegen. Ab Anfang 2014 – dann soll das Gesetz in Kraft treten – sollten sie bei ihrem Amt regelmäßig Auskunft darüber verlangen, an wen ihre Daten weitergegeben wurden. Dann können sie bei diesen Unternehmen der Datenverwendung zu Werbezwecken widersprechen.

Hier gibt’s den Musterbrief Auskunftsersuchen und Widerruf der Einwilligung in die Datenweitergabe zum Direkt-Download.

Dieser Beitrag steht unter der Lizenz CC BY-NC-SA: Andre Meister, Netzpolitik.org.
via https://netzpolitik.org/2012/bundestag-schrankt-datensouveranitat-weiter-ein-bundesrat-muss-neues-meldegesetz-verhindern/

Veranstaltung nächste Woche am IG-Farben-Campus Frankfurt: Demokratie im Würgegriff der Finanzmärkte?

am Mittwoch,

den 11. Juli, 19 Uhr,

Campus Westend,

Bürgeruniversität in Kooperation mit der F.A.Z. betreibt Ursachenforschung und zeigt Lösungswege / Öffentliche Auftaktdiskussion am 11. Juli an der Goethe-Universität

Casino, Raum 1.314 (Metzler Saal),
Grüneburgplatz 1, 60323 Frankfurt

via http://www.muk.uni-frankfurt.de/42235362/149

Was ist INDECT? <<bist-du-terrorist.at/

INDECT

ist ein aktuelles Forschungsprojekt der Europäischen Union und ein weiterer Versuch einen europäischen Überwachungsstaat zu etablieren.

Es handelt sich dabei um ein automatisiertes System, das das Verhalten der Bürgerinnen und Bürger mit Hilfe einer intelligenten Software überwacht und auswertet.

Diese Software wertet die Daten von Kameras und Drohnen (fliegenden Kameras) aus. Sollte sich eine Person “nicht normal verhalten” (zB lange am selben Platz stehen oder eilig über die Straße rennen), werden umgehend weitere Daten über diese Person via Gesichtserkennungssoftware, Internet (zB Facebook), SMS-/E-Mail- oder Telefonüberwachung (VDS) und sonstigen verfügbaren Datenbanken eingeholt. Daraufhin verständigt INDECT die zuständigen Sicherheitskräfte, die dann diese Person “sicherstellen” sollen.

INDECT ist ein Projekt zur totalen Überwachung des Volkes unter dem Vorwand der Verbrechensbekämpfung und muss verhindert werden!

Werde aktiv!

Am 28. Juli 2012 finden Paperstorms statt, um die österreichische Bevölkerung über das Projekt INDECT und die daraus resultierenden Folgen aufzuklären.

Wenn du Ideen/Vorschläge hast oder mitmachen willst, dann schreib es ins Pad oder besuche uns einfach im IRC: http://webirc.pwny.biz/paperstorm

Treffpunkte

Ort Zeit Treffpunkt Infos
Wien 14:00 Uhr Christian-Broda Platz/Hofer zum Pad
Graz 11:00 Uhr Jakominiplatz zum Pad
Salzburg 11:00 Uhr Altstadt zum Pad
Innsbruck 14:00 Uhr Nähe Sillpark zum Pad

Flyer/Visitenkarten

Vorschau Titel Format Download
Bist du Terrorist? A4

A5

Download A4

Download A5

Stop Indect A4 Download
Gemeinsam gegen
den Überwachungsstaat
A4 Download s/w

Download farbig


Vorsicht Kamera! 85x55mm Download Front

Download Rück


Bist du Terrorist? 85x55mm Download Front

Download Rück

via http://bist-du-terrorist.at/

Birgitta Jonsdottir: Die USA wollen eine Rechnung mit WikiLeaks begleichen

Birgitta Jonsdottir: Die USA wollen eine Rechnung mit WikiLeaks begleichen

via http://www.gulli.com/news/19272-birgitta-jonsdottir-die-usa-wollen-eine-rechnung-mit-wikileaks-begleichen-2012-07-08

Das Laientheater Bundestag und das Meldegesetz <<Sebastian Nerz

 Creative Commons Attribution 3.0 Germany

This Work, Das Laientheater Bundestag und das Meldegesetz, by Sebastian Nerz is licensed under a
Creative Commons Attribution license.

8. Juli 2012 – 21:19 | Neuen Kommentar schreiben

Aktuell ist das neue Meldegesetz etwas in der Debatte. Eigentlich hätte man sich schon am 28.6. darüber aufregen können, aber damals hat es noch niemanden interessiert. Also blogge ich das mal heute.

Das neue Meldegesetz ist Unfug. Es ist ein krasser Verstoß gegen die informationelle Selbstbestimmung – und ich bin zuversichtlich, dass das BVerfG auch dieses Gesetz einkassieren wird. Aber gut, das ist mittlerweile ja eher Routine als eine Neuigkeit. Vor ein paar Jahren galt ein gekipptes Gesetz noch als Blamage, heute ist es Routine. Aber darum geht es heute nicht.

Das neue Meldegesetz ist ein Musterbeispiel dafür, was derzeit an der Politik in Deutschland kaputt ist. Was war geschehen? 2,7% der Abgeordneten haben ein Gesetz mit grundsätzlicher Wirkung verabschiedet. Grob zusammengefasst, werden die Daten der Einwohnermeldeämter zum Freiwild für Adresshändler. Das Recht auf informationelle Selbstbestimmung wird damit weggeworfen – immerhin besteht eine Meldepflicht beim Meldeamt.

2,7% sind nicht gerade eine gute Quote. Aber es geht noch weiter:

  • Die Debatte lief in immerhin 57 Sekunden. Redebeiträge? Keine. Proteste der Opposition aus SPD/Grünen/LINKEN? Keine. Proteste der Verbraucherschutzministerin Aigner? Keine. Proteste der ach so bürgerrechtsfreundlichen FDP? Keine. Proteste der “Datenschutzpartei CSU”? Keine.
  • Der Gesetzesvorschlag wurde in letzter Sekunde von Opt-In auf eine unverschämte Opt-Out geändert. Das sieht man im Bundestag häufiger – kritische Punkte werden unmittelbar vor der letzten Beratung eingebracht, dem Parlament wird somit effektiv die Möglichkeit zur Beratung genommen – und parlamentsexternen Gruppen jede Möglichkeit zum Einspruch.
  • Formell war der Bundestag nicht beschlußfähig. Das ist er erst ab 50% Anwesenheit. Diesmal hat es die Vizepräsidentin Pau allerdings nicht interessiert, war ja auch weniger prestigeträchtig als bei der Herdprämie.
  • Die dritte Lesung des Gesetzes folgte unmittelbar auf die zweite. Eigentlich gibt es diese Lesungen ja mit einem guten Grund – damit es eben den notwendigen Zeitraum für Beratungen gibt. Bei diesem Gesetz hat es allerdings niemand interessiert.
  • Das Gesetz wurde parallel zu einem Fußballspiel beschlossen – das wird gerne gemacht, weil dann niemand zusieht.

Natürlich wurde das Gesetz nach seiner Verabschiedung scharf kritisiert. Die parlamentarische Opposition findet es ganz furchtbar schlimm und ist ganz ehrlich total dagegen. Dabei übersehen sie nur eines: Sie hätten das Gesetz problemlos stoppen können. Dafür hätte es nur einer beliebigen Oppositionsfraktion wichtig genug gewesen sein müssen. Man hätte nicht einmal die Abgeordneten vom NSU-Ausschuss abziehen müssen – die freien MdBs hätten völlig gereicht. Oder das Präsidium hätte seiner Pflicht nachkommen können und die Beschlußunfähigkeit des Bundestages feststellen. Oder oder oder. (Noch verlogener finde ich da die Verbraucherschutzministerin Ilse Aigner. Die findet das Gesetz nämlich auch schlimm. Wieso sie das als mitzuständige Bundesministerin erst NACH der Verabschiedung sagt, dürfte relativ offensichtlich sein).

Natürlich kann die Opposition es nicht langfristig verhindern. Dafür ist die Regierungsmehrheit (leider) zu stabil und die FDP verzichtet zu gerne auf ihre Bürgerrechtspolitik. Aber sie hätten damit Zeit für eine Debatte erkauft. Und diese Debatte HÄTTE DAS GESETZ GESTOPPT. Es konnt nur und ausschließlich deshalb verabschiedet werden, weil es niemanden interessiert hat.

Das Meldegesetz ist ein Versagen des bundesdeutschen Parlamentes. Das Meldegesetz ist die Bankrotterklärung des Bundestages.

Ein Parlament, dass parlamentarische Gepflogenheiten über die Inhalte verabschiedeter Gesetze stellt, dass ist sein Geld nicht wert. Pairing Abkommen, Reden zu Protokoll, zeitlich überforderte Abgeordnete die sich völlig auf die Referentenentwürfe verlassen und andere Unsitten der parlemantarischen Alptraumwelt machen den Bundestag sinnlos. Er hat effektiv jeden Anspruch auf eine Kontrolle der Regierungsarbeit abgelegt. Opposition wird gerne vor der Kamera gelebt, im Parlament (wo es dann darauf ankommt) interessiert es niemanden. Die parlamentarische Opposition wendet sich (vor den Kameras) gegen das Gesetz – 5 Minuten vorher (weniger Kameras) hat es niemanden interessiert. Das kann nicht sein.

In den 60ern hätte man jetzt vermutlich gesagt “Unter den Talaren – Muff von 1000 Jahren“. Und genau deshalb braucht es einen Umbruch im Parlament. Nicht nur andere Mehrheiten – es braucht ein grundsätzliches Umdenken im Selbstverständnis der Politiker. Und wenn das Meldegesetz ein Beispiel für das Handeln professioneller Politiker ist, dann bin ich gerne ein Amateur: Ein MdB darf sich nicht darauf verlassen, dass das Verfassungsgericht schon richtig urteilt. Er muss alles dafür tun, dass es gar nicht erst soweit kommt.

Mir ist durchaus klar, dass Neulinge (egal welcher Partei) vieles falsch machen werden. Und viele Abgeordnete machen einen sehr harten und anstrengenden Job mit Herzblut und viel Engagement. Ich schätze auch einige MdBs persönlich. Mir ist auch klar, dass Abgeordnete immer gerne geschimpft werden. Aber wenn sie das Parlament auch in solchen Dingen etwas ernster nehmen würden, dann wäre das vielleicht anders.

Blog reactions

No reactions yet.

Tags:

»

 

Creative Commons Attribution 3.0 Germany
This Work, Das Laientheater Bundestag und das Meldegesetz, by Sebastian Nerz is licensed under a Creative Commons Attribution license.
via http://www.tirsales.de/blog/tirsales/2012/07/08/das-laientheater-bundestag-und-das-meldegesetz

Netzreflexion

1,4 Millionen Menschen “gefällt” Berlin. Bald wird die Facebookseite sich neu formieren und umbenennen müssen: Denn nach Auffassung der Betreiber kann “niemand einen geografischen Ort vertreten”. Die Seite wird vom Stadtmarketing betrieben, enthält zahlreiche Werbeflächen und gehört fest zum Image der modernen Stadt Berlin. Facebook möchte Städteseiten in Zukunft selbst mit Informationen füllen. Stadtmarketing und Kommunalpolitik sollen nicht weiter unterstützt, sondern von Orten entkoppelt werden.

Zum Artikel geht’s hier.

 

 

 

hd

View original post

Netzreflexion

Facebook hat eine neue Funktion gelauncht, die Facebook-User beim Besuchen des Profils eines Freundes fragt: „Ist dies der echte Name deines Freundes?” In der Erklärung der Rechte und Pflichten schreibt das Netzwerk: „Facebook-Nutzer geben ihre wahren Namen und Daten an und wir benötigen deine Hilfe, damit dies so bleibt.“ Darauf wird sich das Unternehmen bei der Verteidigung dieses Vorgehens stützen. Denn weiter lautet die Bestimmung, dass man „keine falschen persönlichen Informationen auf Facebook bereitstellen“ dürfe. Dazu gehört selbstverständlich auch der Name.

Weniger kritisch macht diese schriftliche Bestimmung das Vorgehen trotzdem nicht. Stiftung Warentest schreibt auf ihrem Facebook-Profil beispielsweise, die Funktion sei „(freundlich ausgedrückt) reichlich fragwürdig.“ Denn die Nutzer haben durchaus einen Grund, ihre Daten nicht in vollem Umfang an Facebook abzutreten. Zum einen, weil sie das Datensammlungs-Monopol im Silicon Valley nicht unterstützen. Zum zweiten, weil sie auch mit Blick auf Bewerbungen und Bekannte, mit denen sie keinen Kontakt mehr haben…

View original post 514 more words

sVlog

Uploaded by rakontado on Apr 27, 2011

Baumwolle ist ein natürlicher und viel genutzter Rohstoff für Textilien. Unsere Kleiderschränke sind voll davon. Bei der Produktion des Weißen Goldes in Drittweltländern werden Unmengen von Pestiziden eingesetzt, die in Europa verboten sind. Und das Gift kommt zurück. Denn auch in unseren Baumwolltextilien, die wir auf der Haut tragen, finden Wissenschaftler immer wieder Rückstände von Pestiziden und gesundheitsschädlichen Stoffen. Der Baumwollbauer Annand in Indien versprüht schon seit Jahren die hoch giftigen Pestizide. Mittlerweile leidet er unter Lähmungserscheinungen und einer tauben Zunge; genauso wie die Textilarbeiterinnen in Tirrupur. Auch die Anzahl von Fehl- und Missgeburten häufen sich bei den indischen Baumwollbauern. Über 300 haben sich schon umgebracht. Alle waren bei Pestizidhändlern hoch verschuldet. Um die Schädlinge zu stoppen, hatten sie immer größere Mengen teurer Gifte der Firma Bayer, Höchst und Ciba Geigy auf ihre Felder gesprüht. Doch das Gift wirkt nicht mehr gegen die…

View original post 39 more words

Die fixen Österreicher: voll auf ESM-Kurs – Kritiker alles Populisten… <<politropolis.wordpress.com

In Österreich wurden am Mittwoch ESM und Fiskalpakt durchgewunken. Im Nachbarland wurden die voraussichtlichen Segnungen des ESM vom Sprecher der S&D-Fraktion im Europarat und SPÖ-Bundesrat Stefan Schennach wie folgt dargestellt:

weiter lesen via http://politropolis.wordpress.com/2012/07/07/die-fixen-osterreicher-voll-auf-esm-kurs-kritiker-alles-populisten/

Interessante Grafik zum Thema Überwachung !

Interessante Grafik zum Thema Überwachung !

Interessante Grafik zum Thema Überwachung !

via https://www.facebook.com/photo.php?fbid=384626014933208&set=a.116121935116952.15284.109043239158155&type=1&theater

Hacker kapern Website der FPÖ Oberösterreich « DiePresse.com

06.07.2012 | 10:41 | (DiePresse.com)

Statt der FPÖ-Homepage war ein Link zu einer Protestseite gegen das europäische Überwachungstechnologie-Projekt INDECT zu sehen.

via Hacker kapern Website der FPÖ Oberösterreich « DiePresse.com.

law blog» Archiv » Gesetzgeberische Infamie

Was bei der Eurorettung schon lange kritisiert wird, ist anscheinend auch ein beliebtes Mittel bei anderen Gesetzesvorhaben: In letzter Minute kriegt der Gesetzentwurf eine andere Fassung – und der Inhalt verkehrt sich mitunter in sein Gegenteil. Genau das ist am vergangenen Freitag im Bundestag bei einem heiklen Datenschutzthema geschehen. Obwohl es vorher anderes geplant war, dürfen Meldeämter bald die Daten aller Bürger verkaufen. Betroffene, also wir alle, können zwar zwar widersprochen. Es hilft nur nichts.

weiter lesen via law blog» Archiv » Gesetzgeberische Infamie.

umFAIRteilen: Unterstützen

Unterstützen Sie das Bündnis umfairteilen:

Es gibt einen Ausweg aus der Wirtschafts- und Finanzkrise: Umverteilung! Wir wollen nicht, dass die öffentlichen und sozialen Leistungen verschlechtert und die große Mehrheit der Bevölkerung höher belastet wird. Stattdessen müssen übergroßer Reichtum und Finanzspekulation endlich besteuert werden. Es geht nicht nur um Geld, sondern auch um gelebte Solidarität in unserer Gesellschaft.

Wir fordern

eine Vermögensteuer und eine einmalige Vermögensabgabe, um die notwendigen öffentlichen und sozialen Ausgaben gerecht zu finanzieren und die Verschuldung abzubauen;

einen konsequenten Kampf gegen Steuerflucht und Steueroasen und eine Steuer auf Finanzmarktgeschäfte, gegen die Spekulation und gegen die Armut, weltweit.

Wir fordern Landtage, Bundestag und Parteien auf, sich unserer Forderung anzuschließen und sie in die Tat umzusetzen!

via umFAIRteilen: Unterstützen.

Der Fiskalpakt ist verfassungswidrig! « DiePresse.com

Offener Brief an den Bundespräsidenten. Die Globalisierungskritiker von „Attac“ fordern Heinz Fischer auf, den Vertrag über den Fiskalpakt „im Sinne des Rechtsstaates“ nicht zu unterzeichnen.

weiter lesen via Der Fiskalpakt ist verfassungswidrig! « DiePresse.com.

Rechtliche Stolperfallen im Facebook Marketing – Ebook zum kostenlosen Download

Das E-Book eignet sich sowohl für Unternehmen als auch für Freiberufler, Agenturen und alle anderen, die mit Facebook arbeiten. Das E-Book “Rechtliche Stolperfallen beim Facebook Marketing” (11 MB) könnt Ihr Euch kostenlos als PDF-Datei auf der Webseite allfacebook.de downloaden.

via Rechtliche Stolperfallen im Facebook Marketing – Ebook zum kostenlosen Download.

Warum schredderte Behörde Akten?: “Aktion Konfetti” wird mysteriöser – n-tv.de

Der NSU-Ausschuss befragt den Verfassungsschutz-Chef Fromm und den Referatsleiter, der für die Vernichtung von Akten verantwortlich ist. Danach sind sich alle einig: Die Behörde hat katastrophal versagt. Auch von Rivalität mit anderen Ämtern ist die Rede. Die Politik will einen Neuanfang.

via Warum schredderte Behörde Akten?: “Aktion Konfetti” wird mysteriöser – n-tv.de.

Im Gespräch: Ökonom Hans-Werner Sinn: „Wir sitzen in der Falle“ – Wirtschaftspolitik – FAZ

18.02.2012 · Für den Ökonomen Hans-Werner Sinn ist der Zug in Richtung Transferunion abgefahren. „Die Rettungsschirme werden in Kürze verbraucht sein“, sagt er im Gespräch mit der F.A.Z. Im Endeffekt würden dreieinhalb Billionen Euro Staatsschulden der Südländer vergemeinschaftet.

via Im Gespräch: Ökonom Hans-Werner Sinn: „Wir sitzen in der Falle“ – Wirtschaftspolitik – FAZ.

Protestaufruf der Wirtschaftsprofessoren: „Wir sehen die Bankenunion mit großer Sorge“ – Wirtschaft – FAZ

05.07.2012 · „Liebe Mitbürger“, so beginnt ein offener Brief von 172 Ökonomen, mit dem sie die Bevölkerung und die Politik aufrufen wollen, die jüngsten Beschlüsse des Eurogipfels nicht länger mitzutragen. Angela Merkel sei zu Entscheidungen gezwungen worden, die am Ende nicht zu einer Rettung des Euro führten.

Von Philip Plickert

via Protestaufruf der Wirtschaftsprofessoren: „Wir sehen die Bankenunion mit großer Sorge“ – Wirtschaft – FAZ.

heise online | Scharfe Kritik am neuen Melderecht

Nachdem die Verabschiedung des Bundesmeldegesetzes am Donnerstag vor einer Woche während des EM-Halbfinalspiels Deutschland gegen Italien zunächst weitgehend unbemerkt von einer breiteren Öffentlichkeit über die Bühne ging, hagelt es mittlerweile Proteste.

via heise online | Scharfe Kritik am neuen Melderecht.

Was bedeutet Open Government Data? | data.wien.gv.at

Open Government Data bezeichnet die Idee, dass von der Verwaltung gesammelte öffentliche Daten frei zugänglich gemacht werden. Diese Daten sollen der Bevölkerung in maschinen-lesbarer Form zur Verfügung gestellt werden, so dass die Daten auch automatisiert verarbeitet werden können.

via Was bedeutet Open Government Data? | data.wien.gv.at.

News: Gesetzentwurf gegen den Abmahnmissbrauch geplant      

10.11.2011 – Gesetzentwurf gegen den Abmahnmissbrauch geplant

Seit 30 Jahren gab es immer wieder Petitionen und Gesetzentwürfe gegen den Abmahnmissbrauch. Allesamt waren sie an den mächtigen Lobbies der Anwälte und der Wettbewerbszentrale, also den direkten Abmahnungsgewinnlern, gescheitert. Ein ebenso aufschlussreiches wie erschütterndes Bild unserer angeblichen Demokratie.

Zuletzt hatte die damalige Justizministerin Zypries den Abmahnanwälten mehr als deutlich die Leviten gelesen. Alleine, was nach all der Schelte letztlich herauskam, war kaum mehr als eine Retusche, um nicht zu sagen ein schlechter Scherz: Eine im Urheberrecht verankerte Deckelung der Abmahngebühren auf 100 Euro, die aber in der Praxis nicht greift, weil so schwammig formuliert, dass sie in jedem Einzelfall vor Gericht erstritten werden muss (siehe Gebührendeckelung). Dilettantischer und wirkungsloser könnte ein Gesetz kaum sein, denn statt die unkomplizierte und preisgünstige außergerichtliche Einigung zu fördern, verhindert es sie.

Und nun also meldet sich Justizministerin Leutheusser-Schnarrenberger mit einem Gesetzentwurf zu Wort. Unverkennbar der zeitliche Zusammenhang mit unserer Protestbriefaktion an ihr Ministerium. Dennoch sind wir allenfalls Auslöser, denn Ursache ist sicherlich, dass inzwischen auch die Neoliberalen herausgefunden haben, dass ein Internet, in dem nur noch die Anwälte in Saus und Braus leben und als selbsternannte Sheriffs jede kommerzielle oder ideelle Initiative im Keim ersticken, extrem wirtschafts- und kulturschädigend ist.
Die Vorschläge unserer Justizministerin klingen, im Gegensatz zu dem von Frau Zypries fabrizierten Murks, durchaus vernünftig. So sollen die Anwaltsgebühren reduziert werden und die freie Wahl des Gerichtsstandortes eingeschränkt werden. Zu Unrecht Abgemahnte erhalten zudem Recht auf Entschädigung (was in einem Rechtsstaat eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein sollte, aber von unseren Richtern zugunsten der Abmahnlobbies stets geknickt wurde).

Bleibt abzuwarten, was in der Praxis von diesem Gesetzentwurf übrig bleibt, denn – wie gesagt – auch Ministerin Zypries war seinerzeit zu ihrer Zeit komplett eingeknickt. Gesetzentwürfe sind geduldig und immer eine schöne Schlagzeile in der Presse, aber wenn keine mächtige Lobby dahinter steht, landen sie meist im Papierkorb …

weitere Meldungen:
Niederlage für Stadtplan-Abzocker Euro-Cities
Internet-Anwalt Dennis Sevriens überraschend verstorben

via News: Gesetzentwurf gegen den Abmahnmissbrauch geplant      .

News: “Ficken” als Marke?      

05.12.2011 – “Ficken” als Marke?

Kein Scherz: Der Begriff “Ficken” unterliegt ab sofort dem Markenschutz. Nachdem das Patentamt sich zunächst geweigert hatte, den genannten Begriff zu schützen, gab das Bundespatentgericht der Klage eines Getränkeherstellers statt, sich das böse F-Wort beim Patent- und Markenamt eintragen zu lassen.
Der eingetragene Schutz bezieht sich übrigens nicht nur auf Getränke, sondern auch auf Kleidung. Offenbar will man den unter vorgenanntem Namen vertriebenen Likör als Kult etablieren und setzt dabei auch auf die Vermarktung von Merchandising-Artikeln.

Vor Gericht erörtert wurde merkwürdiger Weise nicht die viel interessantere Frage, ob es zulässig sein kann, einen Alltagsbegriff “für sich zu reservieren”, sondern eigentlich nur, ob der Schutz dieses Begriffes gegen die guten Sitten verstoße. Solches verneinte das Gericht, da der Begriff zwar “geschmacklos aber nicht diskriminierend” sei.

Bei allem berechtigten Anspruch, sich eine bereits auf dem Markt befindliche Marke schützen zu lassen, finden wir die Tendenz, solche Begriffe für schutzwürdig zu erklären, insbesondere auch branchenübergreifend (Alkoholika, Fruchtgetränke, Kleidung), sehr fragwürdig. Markenschutz darf nicht darauf hinauslaufen, dass später Lizenzen für Alltagsbegriffe gezahlt werden müssen.

Quelle: Spiegel.de

Siehe auch: Markenrechts-Abmahnung

weitere Meldungen:
Gesetzentwurf gegen den Abmahnmissbrauch geplant
Niederlage für Stadtplan-Abzocker Euro-Cities

via News: “Ficken” als Marke?      .

News: Gema versus Youtube      

Kaum ein Urheberrechtsthema hat eine vergleichbare Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit erreicht, wie der sich seit Jahren hinziehende Rechtsstreit zwischen Gema und Youtube. Jeder kennt diese typischen Urheberrechts-Meldungen, die einem regelmäßig den Spaß am Surfen verleiden: Gema versus Youtube

weieter lesen via News: Gema versus Youtube      .

Mehrfachabmahnungen (Abmahnwelle) wegen Songtexten durch Kanzlei Wollmann & Musikindustrie  

Warum es im Internet keine Songtexte mehr gibt: Die Gier deutscher Abmahnabzocker nimmt immer absurdere Ausmaße an.

Was ist passiert?
Nichtkommerzielle, in quasi ehrenamtlicher Arbeit erstellte Hobbysites, die Texte von Songs veröffentlichten, bekamen Abmahnungen mit Gebühren von mehreren Tausend Euro. Betroffen davon sind, neben zahlreichen bekannten Sites wie zB. guitarspace.de und marmelade.org, auch eine, vermutlich Hunderte umfassende, Dunkelziffer kleinster privater Homepages mit nicht mehr als 2 – 3 Besuchern am Tag. Für die Abmahngebühren macht das keinen Unterschied!

Neu an dieser aktuellen Abmahnwelle ist, daß die Betroffenen nicht 1 Abmahnung bekamen, sondern für jeden Text/Titel einzeln abgemahnt wurden, zum Teil also mehr als 10 Abmahnungs-Serienbriefe gleichzeitig bekamen, jeweils mit einer Gebührenforderung von 1600 Euro. Damit ist es nun tatsächlich der kranken Fantasie eines Anwalts gelungen, die Perversion und Absurdität kostenpflichtiger Abmahnungen endgültig auf die Spitze zu treiben.

Wie verhält sich die Sache rechtlich?
Streng genommen besteht an Songtexten Urheberrecht. Aber seit es das Internet gibt, wurden dort auch (großenteils selbst, nach Gehör herausgeschriebene) Texte populärer Titel veröffentlicht. Dies geschah auf Fanclubsites, auf Hobbymusiker-Sites, und als Gratis-Service auf legalen Download-Sites. Und es wurde nachweislich von der Musikindustrie geduldet, nicht zuletzt, weil es ja praktisch Gratiswerbung für die Musik-CDs war, keinesfalls aber irgendwelchen Schaden verursachte.

Warum diese plötzliche Abmahnungs-Aktion, ohne Vorwarnung oder öffentliche Diskussion?
Das ist in der Tat interessant, und man kann da nur spekulieren. Ging der Anstoß gar nicht von den vermeintlich “geschädigten” Verlagen aus, sondern von gewieften Abmahnungsanwälten, die eine neue Einkommensquelle entdeckt haben?

Oder ist die Musik-Lobby inzwischen vollkommen abgedreht und schlägt in ihrer Unfähigkeit, die selbst verursachten Probleme zu lösen, wild um sich?

Oder geht es vielleicht gar nicht um die Songtexte, sondern darum, immer mehr private und ehrenamtlich erstellte Sites aus dem Internet zu verdrängen/herauszuklagen, um deren Traffic für eigene Verkaufs- und Werbeseiten übernehmen zu können?

Sind diese Abmahnungen rechtens?
Das können natürlich letztendlich nur Gerichte entscheiden. Es gibt da aber eine Reihe von dubiosen Sachverhalten, die wir hier mal aufzählen wollen, und die es aus unserer Sicht dringend erforderliche machen, diese Abmahnungen, zumindest aber die geforderten Gebühren, durch Gerichte überprüfen zu lassen:

  1. Nahezu lückenlos weisen die abgemahnten Sites in ihren Impressi/Diclaimern darauf hin, daß sie ihre Texte sofort entfernen, wenn jemand in deren Veröffentlichung ein Problem sieht. Eine simple Email oder Anruf hätte also allen Beteiligten Arbeit, Zeit und Ärger erspart.
  2. Seit es das Internet gibt, sind dort auch Songtexte online. Die Abmahner dürften also in erhebliche Erklärungsnot kommen, warum jetzt auf einmal, von heute auf morgen, eine sofortige Unterlassung mit Androhung einstweiliger Verfügung (eben Abmahnung) notwendig sein soll, nachdem man den erwähnten Sachverhalt jahrelang duldete.
  3. Jeder größere Verlag dürfte über eigene Justitiare verfügen, die in der Lage gewesen wären, gebührenfreie Abmahnungen zu verfassen, zumal der rechtliche Sachverhalt denkbar einfach ist. In dem völlig unnötigen und aufwendigen Beauftragen einer externen Kanzlei kann man also eine bewußte Schädigungsabsicht erkennen.
  4. Die abmahnenden Verlage vermarkten nach unserer Recherche keine Songtexte. Diese sind nur Zugabe zu CDs oder Noten. Umgekehrt verdienten die abgemahnten Sites kein Geld mit den Texten (von lächerlichen Werbeeinnahmen, die kaum reichen, die Webspacekosten zu decken, abgesehen). Es liegt also gar keine tatsächliche Beeinträchtigung der Geschäfte vor und es besteht auch kein Unterlassungsanspruch, da eine Wiederholungsgefahr bei den abgemahnten Sites nicht besteht.
  5. Die Mehrfachabmahnungen, wobei offenbar für jeden einzelnen Song schnell irgend eine Unterabteilung des gleichen Verlags (unter gleicher Hausadresse und Verwaltung) genannt wurde, um dann pro Song 1600 Euro in Rechnung zu stellen, zeigen sehr deutlich, daß es hier ausschließlich um vorsätzliche Schädigung und Gewinnmaximierung geht, und nicht primär darum, einen die Geschäfte schädigenden Sachverhalt abzustellen.

via Mehrfachabmahnungen (Abmahnwelle) wegen Songtexten durch Kanzlei Wollmann & Musikindustrie  .

Facebook: Ist dies auch wirklich der echte Name deines Freundes? | Facebook, Namen, Nutzer, Abfrage, Profile, Freunde, Facebooknutzern, “Hilf | ZDDK | mimikama | Facebook SICHER nutzen

Facebook dürfte nun wirklich konsequent gegen die Nutzung von falschen Namen, der privaten Profile vorgehen. Facebook selbst schreibt ja: “ Welche Namen sind auf Facebook zugelassen? : Facebook ist eine Gemeinschaft, in der Nutzer ihre wahren Identitäten verwenden. Alle Nutzer müssen ihre echten Namen angeben, damit immer klar ist, mit wem du dich verbindest.” Diesen “Ratschlag” befolgen jedoch nicht alle Nutzer und so ist es immer wieder vorgekommen, dass sehr viele Profile von Facebook einfach gesperrt wurden, bzw. hat Facebook von vielen Nutzern sogar eine Kopie Ihres Personalausweises verlangt. Nun hat Facebook eine neue Funktion eingeführt, bei der die Freunde gefragt werden, ob das der echte Name des Freundes sei.

 

 

Unter dem Titel: “Hilf uns dabei Facebook zu verbessern” versucht nun Facebook die echten Namen von Facebooknutzern zu bekommen.

 

Die Abfrage sieht so aus und ist kein Fake. Diese Abfrage stammt tatsächlich von Facebook!

 

image

 

Setzt Facebook nun sogar schon die eigenen Mitglieder und Freunde als “Agenten” ein?

 

Was denkt Ihr über dies Aktion von Facebook?
Ist das OK was hier Facebook macht?

via Facebook: Ist dies auch wirklich der echte Name deines Freundes? | Facebook, Namen, Nutzer, Abfrage, Profile, Freunde, Facebooknutzern, “Hilf | ZDDK | mimikama | Facebook SICHER nutzen.