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Obama holt auf – Jill Stein verhaftet

Wenn Obama in der ersten Debatte nur halb so auf Draht gewesen wäre wie gestern Abend im Town Hall Meeting an der New Yorker Hofstra Universität, hätte er sich den alarmierenden Verlust bei den Umfragen erspart. Die grüne Kandidatin, Jill Stein, wurde vor der Uni festgenommen

via Publik-Forum.

Publik-Forum

Als Mitt Romney und Barack Obama zu ihrem zweiten Fernsehduell antreten, wird die grüne Kandidatin Jill Stein in New York verhaftet. Sie verbringt den Abend und einen Teil der Nacht im Gefängnis. In Handschellen an einen Stuhl gekettet. Wahlkampf auf Amerikanisch

via Publik-Forum.

Aktion Aufschrei – Stoppt den Waffenhandel!: Aktion Aufschrei – Stoppt den Waffenhandel

Die deutschen Exporte von Kriegswaffen und Rüstungsgütern haben sich in den letzten Jahren verdoppelt. U-Boote und Kriegsschiffe, Kampfjets und Militär-hubschrauber, Panzer und Raketenwerfer, Sturmgewehre und Maschinenpistolen, Lizenzen zur Waffenproduktion und ganze Rüstungsfabriken werden weltweit ausgeliefert.

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Aufruf: “Keine Leopard 2-Panzer nach Saudi-Arabien! Mahnwache und gewaltfreie Blockade der Rheinmetall-Zentrale Düsseldorf” | Occupy 99% Onlinemagazin

Aufruf: “Keine Leopard 2-Panzer nach Saudi-Arabien! Mahnwache und gewaltfreie Blockade der Rheinmetall-Zentrale Düsseldorf” | Occupy 99% Onlinemagazin.

sVlog

Veröffentlicht am 19.07.2012 von SaepeRulz

SWR Dokumentarfilm “Das Dorfexperiment – Gemeinsam in die Zukunft” vom 02.Juli.2012.
Sie geben Arbeit und Wohnung in der Stadt auf und ziehen in eine frischgegründete Dorfgemeinschaft aufs Land. Mit den zwei Kindern. Gemeinsam mit 50 anderen wollen sie ein zukunftsfähiges Dorf aufbauen: unabhängig, sozial, gerecht, ökologisch.

Link: http://swrmediathek.de/player.htm?show=c11257f0-c207-11e1-a4b1-0026b975f2e6

Ich besitze keine Urherberrechte für das gezeigte Video- bzw. Tonmaterial. Die Rechte liegen bei ihren jeweiligen Besitzern. Alle Rechte vorbehalten.

Kategorie:

Bildung

Lizenz:

Creative Commons – Namensnennung (Wiederverwendung erlaubt)

via (Dokumentarfilm) Das Dorfexperiment – Gemeinsam in die Zukunft – YouTube.

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sVlog

Veröffentlicht am 30.07.2012 von hintergrundterror

Gottfried Stollwerk 52, Vater von drei Söhnen, Selbstversorger und Spaßbauer in Hiddinghausen bei Osnabrück.

Handarbeitender Bauer mit zehn Schafen, einer Kuh, einem Kalb und Hühnern. Außerdem einem Gemüsegarten und Obstbäume. Die Zentralheizung im Haus und fließendes Wasser wird nicht nutzt. Befeurt den Ofen in der Küche mit eigenem Holz, hat einen Hausbrunnen und ein Kompostklo.

“Ich lebe nicht so, weil ich die Welt retten will, sondern weil es mir Selbstwertgefühl vermittelt und Spaß macht. Manche Biobauern oder Ökos denken ja, dass das etwas Schlechtes ist. Seit dem Begriff Spaßgesellschaft verbinden sie Spaß mit der Dekadenz der Großstadt.”

Im Jahr 2007 der Filmaufnahmen war Gottfried 52!

 

via Mensch Gottfried – der autarke Selbstversorger – YouTube.

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Selbstversorger: Gottfried, der Habenichts – Gesundheit – FAZ

10.07.2009 · Gottfried Stollwerk ist Selbstversorger: Auf zehn Hektar Land produziert er alles, was er zum Leben braucht. Seine Nachbarn halten ihn für weltfremd. Er aber findet, die Welt habe sich ihm entfremdet – und sieht die Zukunft in handgemähtem Heu.

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Selbstversorger Blog: Tabak und Tabak-Ersatz selbst züchten/anbauen

Am besten jetzt schon mit dem Gustieren beginnen welche Tabaksorten man im nächsten Jahr anbauen möchte. Im Internet kann man viele Sorten (Virginia, Burley, Orient-Tabake…)auch Hochzuchtsamen bestellen. Tabakpflanzen sind dekorativ und am Balkon ein wunderbarer Hingucker und Sichtschutz!

Im Februar die Samen ins Blumenkisterl, sodann verpflanzt man die Pflänzchen in Blumentöpfe und Mitte Mai in größere Kübel oder wie Gemüsepflanzen ins Freiland in gedüngten Boden (Tomatendünger)

Von Zeit zu Zeit werden die größeren oder beschädigten Blätter abgeschnitten, auch die Blüten geköpft, damit die kleinen Blätter genügend nachwachsen können. („geizen“). Nach 2-3 Monaten kann geerntet werden, die Blätter werden an der Luft, im Schatten getrocknet (eventuell auf Schnüre aufgefädelt)

Die luftgetrockneten Blätter werden fermentiert, gebeizt, wiederum getrocknet und zerkleinert.

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Big Brother: ÖBB nominiert für Fahndungsscreens | Netzpolitik | futurezone.at: Technology-News

Die Fahndungsfotos auf den Infoscreens von sieben Wiener ÖBB-Bahnhöfen bringen ÖBB-Vorstandsvorsitzenden Christian Kern eine Nominierung bei den diesjährigen Big Brother Awards ein. Zudem steht die Wiener Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou für das Gratis-WLAN mit “eingebauter Vorratsdatenspeicherung” sowie die Betreiber der Website mietnomadencheck.at auf der Liste.

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sVlog

Veröffentlicht am 18.10.2012 von reformsection5

Complete with quotes from old “Not the Nine’O’Clock News” scripts, comedian Rowan Atkinson explains why he supports Reform Section 5. (Full speech.)

 

via Rowan Atkinson’s speech at Reform Section 5 Parliamentary reception – YouTube.

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#D6: Occupy Our Homes: “Wir fordern unsere Wohnungen und unsere Zukunft zurück!” | Occupy 99% Onlinemagazin

Vier Jahre nach der ökonomischen Kernschmelze, ausgelöst durch die Gier, Betrügerei und Sorglosigkeit der Wall Street im Wohnungsmarkt, werden die US-Bürger weiterhin Zeuge massenhaft auftretender ungerechter Zwangsvollstreckungen. Während Hausbesitzer und Mieter Hilfe suchen, um ihre Wohnungen zu behalten, haben die Banken in aller Eile die Zwangsvollstreckungen durchgeführt, und die Menschen aus den Häusern geworfen. In vielen Gegenden stehen nun Häuser leer, während gleichzeitig viele Menschen auf der Straße schlafen müssen.

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Police protection or citizen censorship? Spain to ban photos and videos of cops — RT

Spain’s government is drafting a law that bans the photographing and filming of members of the police. The Interior Ministry assures they are not cracking down on freedom of expression, but protecting the lives of law enforcement officers.

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Sammlung von Berichten zu Spanien <<Onlineaktivisten.de – @Spanienkrise

hier –> Onlineaktivisten.de – @Spanienkrise.

Methoden an evangelischer Privatschule in München – Wenn der Lehrer mit dem Teufel droht – München – sueddeutsche.de

Von Tina Baier

Bibelfestigkeit spielt eine große Rolle, Homosexualität soll Sünde sein, Kindern werden offenbar merkwürdige Geschichten vom Teufel erzählt: Die Münchner Lukas-Schule ist eine evangelische Privatschule. Eine sehr spezielle. Die Landeskirche scheint das jedoch nicht groß zu kümmern.

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Offene Siebdruckwerkstatt <<PerpetuuMobile 2.3 – 1150 WIEN

Montag,

5. November 2012

18:00 (UTC+01)

REGELMÄSSIG JEDEN 1. + 3. MONTAG IM MONAT!

PerpetuuMobile 2.3 

Geibelgasse 23, 1150 Wien
perpetuummobile@riseup.net

Facebook EVENT: https://www.facebook.com/events/109857939172253/

Bei der Siebdruck-werkstatt wird darauf abgezielt, vielen Menschen den Umgang mit dieser Kunstform näher zu bringen. Eigene Impulse und Ideen können in die Werkstatt mitgenommen und von der Skizze bis zum Druck umgesetzt werden. Ebenso ist es natürlich möglich, mit bereits bestehenden Grafiken zu arbeiten. http://perpetuummobile.kukuma.org/

via Offene Siebdruckwerkstatt.

Provozieren die USA einen Weltkrieg? – The Intelligence

Koreakrieg, Vietnamkrieg, Irakkrieg, Afghanistankrieg, Angriff auf Libyen – doch die kriegerischste Nation der Welt, die Vereinigten Staaten, bezichtigt immer wieder andere Länder, den Weltfrieden zu gefährden. Der russische Abgeordnete Yevgeny Fyodorov äußerte neue Anschuldigungen, die USA würden einen dritten Weltkrieg vorbereiten. Und dazu sei ihnen jedes Mittel recht. Auch die Destabilisierung befreundeter Staaten wie Griechenland oder Ägypten.

via Provozieren die USA einen Weltkrieg? – The Intelligence.

* M E D I E N G R U P P E * O N L I N E * vernetzung zum wohle des online-journalismus

Die Mediengruppe Online ruft gemeinsam mit Vertretern von NGOs und der Zivilgesellschaft bzw. mit freien Mitarbeitern der Medienbranche auf zu einem Vernetzungs-Planungs-Treffen. Besprochen werden sollen die aktuellen Entwicklungen betreffend des Kollektivvertrags und wir wollen unser Auftreten bei der Demo besprechen. Aber nicht nur das: Es soll einfach mal viel miteinander geredet werden, Gedanken ausgetauscht werden. Untenstehend die Einladung an euch.

 

Demo der Journalist/innen

Einladung zum Gedankenaustausch, vernetzen & planen

Wo: Republikanischer Club, Rockhgasse 1, 1010 Wien

Wann: Freitag, 19. Oktober 2012, 19 Uhr

 

Kommenden Montag demonstrieren Journalist/innen gegen die Kündigung des Journalisten-KV. Der Protest richtet sich dagegen, dass Redaktionen weiter ausgehungert und Journalist/innen gegeneinander ausgespielt werden: Jung gegen Alt, Angestellte gegen Nicht-Angestellte, Online- gegen Printredakteure. Im Vorfeld treffen sich Journalist/innen und Solidarische aus der Zivilgesellschaft zum Gedankenaustausch, vernetzen und planen. Wie ist die Arbeitssituation – welche Aktivitäten sind geplant? Wie kann – trotz aller Differenzen – über Sparten…

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Gleichzeitiger Generalstreik in Spanien und Portugal | Telepolis

Erstmals wird am 14. November die gesamte Iberische Halbinsel bestreikt, während es überall in Europa zu massiven Protesten kommt

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Vereitelter Bombenanschlag in den USA – FBI spielt Terror-Helfer – Politik – sueddeutsche.de

Ein Kommentar von Reymer Klüver

Darf der Staat Menschen in ihr Verderben locken? Der junge Bangladescher, dessen Anschlagsplan das FBI vereitelte, hätte sich sein Bombenmaterial ohne Hilfe der Ermittlungsbehörde niemals beschaffen können. Er hätte den Anschlagsversuch nicht einmal unternommen, ein FBI-Informant überredete ihn. Die Bekämpfung von Verbrechen, die es noch gar nicht gibt, nimmt in den USA orwellsche Züge an.

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Spanien will Fotos von knüppelnden Polizisten verbieten | Metronaut.de – Big Berlin Bullshit Blog

Die müssen ja solche Angst in Spanien haben vor den Menschen. Der Generaldirektor der spanischen Polizei, Ignacio Cosidó, hat vorgeschlagen, dass die Sammlung, Aufbereitung und Verbreitung von Bildern, die (knüppelnde) Polizisten zeigen, verboten werden soll. Laut einem Bericht der Zeitung El Pais, sagte der höchste Polizist dies auf einem Treffen von Polizeigewerkschaftern und Polizeivertretern. Thema des Treffens: Der Umgang mit der Krise und ihre Auswirkungen für die Polizeiarbeit.

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Wir sind alle Kult-ur-heberInnen! | subtext.at

Am Mittwoch, den 17.10.12., fanden gleich zwei Demos bezüglich der Festplattenabgabe in Wien statt. Zu Mittag demonstrierten Kunstschaffende, darunter auch viele nennenswerte Künstlerinnen und Künstler des Landes, für eine Abgabe auf alle Speichermedien. Abends veranstalteten GegnerInnen der Festplattenabgabe eine Gegendemo.

„Wer Kunst will soll für sie bezahlen“

So, und ähnlich stand es auf zahlreichen Transparenten und Plakaten geschrieben. Seit den siebziger Jahren gibt es die sogenannte Leerkassenttenabgabe. Wann immer man eine leere Kassette kaufte, auf der man dann Musik illegal speichern konnte, musste man auch einen Betrag dafür zahlen, um die Verletzung des Urheberrechtes auszugleichen. Heutzutage werden nur noch wenig (leere) Kassetten oder CDs gekauft, das Urheberrecht jedoch weiter verletzt, so die Kunstschaffenden. Viele speichern illegal Musik, Filme, Fotos, Literatur oder Bilder auf ihren Elektronikgeräten. Deshalb fordern die KünstlerInnen eine Ausweitung der Abgabe auf Festplatten. Dies würde alle modernen Geräte wie Laptop, Computer, Handy oder USB Stick betreffen.

Rund 200 DemonstrantInnen sind der Aufforderung von 27 Kunstverbänden gefolgt, und haben vergangen Mittwoch vor der Arbeiterkammer und der Wirtschaftskammer demonstriert. Da beide Kammern wenig von der Idee der Kunstschaffenden halten, sagen sie klar „Nein“ zu der Forderung der KünstlerInnen. Mit eigenen T-Shirts („Musik ist geil, aber nicht gratis“) und Transparenten wie „Raubkopierer sind Kulturterroristen“ versuchten die KünstlerInnen ihre Forderungen deutlich zu machen. Es wird auch über eine mögliche Unterwanderung der Demo von GegendemonstrantInnen diskutiert.

Die KünstlerInnen kamen nicht ohne „Gastgeschenke“ zu Arbeiter- und Wirtschaftskammer. Vor der AK wurde eine riesige „Feste Platte“ abgeladen, und soll einerseits die Festplatten symbolisieren, andererseits einen möglichen Verhandlungstisch. Noch während der Demonstration forderte die Arbeiterkammer die Künstler auf, das „Kunstwerk“ zu entfernen. Vor der WKO wurde etlicher Elektronikmüll abgeladen. Was der „Spaß“ den Veranstalter gekostet haben mag? Der finanzielle Aufwand, um LKW mit Kran, Anhänger, und Vorderkipper zu mieten, ist nicht bekannt.

„Kultur neu denken statt alte Modelle aufwärmen“

Die Gegendemonstration, die von der Initiative für Netzfreiheit veranstaltet wurde, fand nur wenige Stunden später statt. Der Demonstrationszug begann bei der Zentrale von AKM und AustroMechana und endete vor dem Justizministerium. Die stärkste Forderung der Demonstranten war, dass das Modell einer Abgabe auf Speichermedien aus dem letzten Jahrhundert stammt. Heutzutage müsse das Urheberrecht neu diskutiert werden, da jede und jeder UrheberIn sein kann. Durch das Internet werden Inhalte sehr schnell verbreitet, gleichzeitig wurde es leichter, eigene Fotos oder Musik, zu veröffentlichen.

Die Urheberrechtsdebatte geht also weit über die Grenzen von der, von KünstlerInnen geforderten, Festplattenabgabe hinaus. Andere Vorschläge – wie der mittlerweile verworfene Plan ACTA einzuführen – beschäftigen sich stark mit dem Urheberrecht. Dabei werden meist jedoch nur die Interessen der Verwertungsgesellschaften, und mächtiger Lobbys berücksichtigt, nicht aber von UrheberInnen jedweder Art.

Foto: Daniel Hrncir

Die GegendemonstrantInnen hinterfragen außerdem, wie viel Geld von der Festplattenabgabe wirklich den (unbekannten) Künstlern zukommen würde, da die Geldflüsse sehr undurchschaubar sind. Die Seite der GegnerInnen der Festplattenabgabe wurde in der Großmedienlandschaft in Österreich sehr wenig dargestellt. Oftmals wurde nur von der Seite der KünstlerInnen berichtet. Bei medial-öffentlichen Diskussionen werden meist nur Arbeiterkammer und Wirtschaftskammer als Gegenstimme dargestellt.

Wie es mit der Festplattenabgabe weitergeht, ist noch nicht geklärt. Die Meinung der BürgerInnen dürfte jedoch klar gegen eine solche Abgabe stehen, so lassen zumindest zahlreiche Foreneinträge bei den Onlineplattformen großer, österreichischer Tageszeitungen vermuten.

Artikelfoto: Musikergilde

via Wir sind alle Kult-ur-heberInnen! | subtext.at.

 

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WienTV

Von Karin Rausch

In Artikel 23 der Allgemeinen Menschenrechtserklärung von 1948 heißt es:

  1. Jeder Mensch hat das Recht auf Arbeit, auf freie Berufswahl, auf angemessene und befriedigende Arbeitsbedingungen sowie auf Schutz gegen Arbeitslosigkeit.
  2. Alle Menschen haben ohne jede unterschiedliche Behandlung das Recht auf gleichen Lohn für gleiche Arbeit.
  3. Jeder Mensch, der arbeitet, hat das Recht auf angemessene und befriedigende Entlohnung, die ihm und seiner Familie eine der menschlichen Würde entsprechende Existenz sichert und die, wenn nötig, durch andere soziale Schutzmaßnahmen zu ergänzen ist.
  4. Jeder Mensch hat das Recht, zum Schutze seiner Interessen Berufsvereinigungen zu bilden und solchen beizutreten.

Tatsache allerdings ist, dass dieses aufgeschriebene, verbriefte Recht kaum mehr eingehalten
und mittels undurchsichtiger, menschenrechtswidriger Machenschaften, 
vor allem der großen Konzerne – schleichend hintergangen wird.

Viele der Arbeitnehmer haben das schon durchschaut können sich aber dennoch nicht dagegen wehren. Schließlich gibt es immer mehr Leute, die um einen Hungerlohn arbeiten gehen, weil…

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Heute und die Stadt Wien: Abschaffung eines Sittenbilds • neuwal • Politik- und Wahljournal

geposted von am 19. Oktober 2012 – 12:12Keine Kommentare

15.778 Euro pro Ausgabe. Eine unvorstellbare Verschwendung von Steuergeld. Und jetzt? Die einen schweigen, die anderen klagen. Ein Kommentar von Dominik Leitner.

 

Dossier hat den Coup geschafft: als Ableger des Paroli Magazins landeten man mit der ersten Story überhaupt einen Volltreffer. Zeigt damit, wie wichtig investigativer (und zeitintensiver) Journalismus ist und watscht zugleich auch die klassischen Medien ab, die sich wohl ganz einfach nicht die Mühe gemacht haben. Doch worum geht es? Das Team um Dossier hat sich in das Thema Inseratenaffäre eingearbeitet, 1.836 Ausgaben des Gratisblatts (den Begriff Zeitung sollte man womöglich in Zukunft vermeiden) Heute durchforstet und Aufrüttelndes entdeckt.

Und jetzt? Eva Dichand, ihres Zeichens Herausgeberin des Blatts, droht den Jungjournalisten mit einer Klage. Das war natürlich zu erwarten, jedoch nicht in so einem Tempo. Doch was mich viel eher interessiert: Was sagt die Stadt Wien dazu? Sie ist es doch, die Millionen Euro Steuergeld für gute Berichterstattung investiert hat. Gab es bereits Stellungnahmen? Konsequenzen? Rücktritte? Bauernopfer? Zumindest mir ist nichts dergleichen bekannt. Und genau das dürfte eigentlich nicht sein.

Die Dossier-Recherchen zeigen ein Sittenbild der österreichischen Politik. Es hebt jetzt zwar die Inseratenpolitik der SPÖ hervor, soll aber auch für alle anderen Parteien eine Mahnung sein. Solche Wahlkämpfe wie jene des BZÖs/FPKs in Kärnten oder die Inserate des Umweltministeriums müssen mit der notwendigen Konsequenz und dem Wissen, dass eine solche Verschwendung irgendwann auffliegt, ein für alle Mal beendet werden. Und vielleicht wird es ja etwas mit einem Bundesinseratengesetz. Man wird sehen.

Was bleibt ist der Dank der Steuerzahler, die zwar schon vieles vermutet haben, aber erst jetzt, dank fünf junger Menschen, die Fakten schwarz auf weiß haben. Weiter so, Dossier! Wir sind gespannt auf viele, viele weitere so grandios recherchierte und aufbereitete Reportagen!

Weitere passende Beiträge

via Heute und die Stadt Wien: Abschaffung eines Sittenbilds • neuwal • Politik- und Wahljournal.

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sVlog

Veröffentlicht am 18.10.2012 von ReutersTV

Almost 40,000 Greeks marched through Athens to protest government austerity measures, while a general strike shut down activity throughout the country. Demonstrators hurled firebombs and clashed while EU leaders met in Brussels. (October 18, 2012)

 

viaGreeks clash with police, general strike brings country to standstill — Rough Cuts – YouTube.

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Bioprinting: Modern Meadow druckt Schnitzel – Golem.de

Das US-Unternehmen Modern Meadow entwickelt eine Technik, um Fleisch aus einer Biotinte per 3D-Drucker herzustellen. Das Fleisch aus dem Drucker soll eine bessere Ökobilanz haben.

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Remixkultur: Ja, Originalität ist möglich! | Kultur | ZEIT ONLINE

Genie stiehlt – das hört man oft, wenn es um Plagiat und Originalität im Netzzeitalter geht. Der “Retromania”-Autor Simon Reynolds erklärt, warum das Blödsinn ist.

weiter via Remixkultur: Ja, Originalität ist möglich! | Kultur | ZEIT ONLINE.

Wer wie oft in “Heute” inseriert hat – Gratiszeitung “Heute” – derStandard.at › Etat

Das Onlineportal “Dossier” hat ausgewertet, welche Unternehmen in der Wiener Gratiszeitung “Heute” Werbung schalten. Die Erhebung umfasste den Zeitraum von der ersten Ausgabe im September 2004 bis einschließlich Dezember 2011. Dem Open-Data-Gedanken folgend wurden vom “Dossier”-Team die Rohdaten veröffentlicht. derStandard.at hat diese Daten visualisiert.

weiter lesen via Wer wie oft in “Heute” inseriert hat – Gratiszeitung “Heute” – derStandard.at › Etat.

Dossier: Das Phänomen “Heute”

via Dossier: Das Phänomen “Heute”.

“Kein Morgen ohne Heute” – die Macher der U-Bahn-Zeitung “Heute” haben es geschafft, dass sich hunderttausende Menschen eine Routine am Morgen zugelegt haben: Meist noch bevor sie sich in U-Bahnen pressen, in Busse der Wiener Linien steigen oder ihr Frühstück in der Filiale einer Bäckereikette kaufen, greifen sie hinein, in eine der rot lackierten Blechboxen und nehmen “Heute” mit auf den Weg.

Diese Routine hat das Blatt zu Österreichs größter Gratistageszeitung gemacht. Werktags lesen sie alleine in Wien rund 596.000 Menschen. Laut Media-Analyse 2012 ergibt das eine Reichweite von 40,5 Prozent in der Hauptstadt. Österreichweit liegt die Zeitung bei rund 13 Prozent.

Bereits im Jahr 2010 hat “Heute” das größte Kleinformat des Landes, die “Kronen Zeitung”, in Wien vom Thron gestoßen. Nur rund sechs Jahre nach dem ersten Erscheinen. Seit dem 6. September 2004, als Ausgabe #1 gratis für die Leser auflag, wächst “Heute” stetig an – in Zeiten, in denen die Auflagen anderer Tageszeitungen stagnieren oder gar zurückgehen. Wie geht das?

Quellen: VRM & Media Analyse

Das abgeschaute Geschäftsmodell: zentral und gratis

Ein Grund für den Erfolg liegt im Geschäftsmodell. Dieses haben die “Heute”-Gründer nicht erfunden: Schon Mitte der 1990er Jahre hatte sich ein neues Zeitungskonzept von Skandinavien aus über Europa verbreitet: die Gratistageszeitung. Auch Pendler- oder U-Bahn-Zeitung genannt, richtet sie sich überwiegend an Fahrgäste öffentlicher Verkehrsmittel.

“Das Geschäft mit Gratistageszeitungen ist vor allem von der Dichte des Ballungsraumes abhängig”, sagt der deutsche Medienwissenschaftler Michael Haller, der in einer 2009 veröffentlichten Studie Gratistageszeitungen in Westeuropa untersucht hat. Das erklärt, warum hierzulande das Konzept in einer Großstadt wie Wien am besten greift. Hier können genügend Stück zur freien Entnahme an Knotenpunkten, wie U- oder S-Bahn-Stationen aufgelegt werden, was wiederum die Vertriebskosten senkt. Die Zeitung muss nicht an jede Haustüre einzeln geliefert werden.

Kurze Berichte, kurze Lesedauer – gerade lange genug, um eine Ausgabe in der U-Bahn zu lesen – erlauben eine kleine Redaktion. Das spart Journalisten und Kosten. Da die Zeitung für den Leser gratis ist, bleibt als zentrale, häufig einzige Einnahmequelle: Werbung, also Inserate.

“U-Express” – der Vorläufer

Die Zutaten für den Erfolg schauen sich die “Heute”-Blattmacher nicht nur im Ausland, von den Erfindern der ersten Gratistageszeitungen, den skandinavischen Verlagen Metro oder Schibsted, ab. Nein, die Vorlage zu “Heute” kam aus Österreich, genau genommen aus dem Hause Mediaprint, Wiens größtem Tageszeitungsverlag mit den Titeln “Kronen Zeitung” und “Kurier” im Portfolio. Dreieinhalb Jahre bevor “Heute” seinen Siegeszug antritt, kommt Wiens erste Gratiszeitung auf den Markt, der “U-Express”.

“Die Idee eine Gratistageszeitung zu gründen, kam von außen”, sagt Josef Kalina, der einst die Geschäfte des “U-Express” leitete. “Es gab Gerüchte, dass große Verlage wie Metro und Schibsted den Markt betreten wollten.” Um den eigenen Markt dicht zu machen, bevor die Konkurrenz diesen betreten konnte, gründen die Mediaprint-Partner Hans Dichand, die deutsche WAZ-Gruppe und Raiffeisen ihr eigenes Gratisblatt.

Schlechte Vorlage, gutes Geschäft

Am 19. März 2001 erscheint “U-Express”, der Vorläufer der erfolgreichen Gratistageszeitung “Heute”, zum ersten Mal. “U-Express” kommt nicht ohne Schwächen in die Boxen: Es gibt kein Fernsehprogramm, kein Horoskop und immer dieselbe Nackte, die schöne “Ariane”, die sogar im Dienstkleid der Wiener Linien lasziv posieren darf. Die Boxen, aus denen Leser das Gratisblatt entnehmen, sind aus Karton, halten daher nicht lange. Auch ist “U-Express” nicht geheftet, weshalb Seiten lose in den U-Bahnen liegen und die Reinigungskosten steigen.

Trotzdem merkt “U-Express”-Geschäftsführer Josef Kalina – in den Jahren 2007 bis 2008 wird er Bundesgeschäftsführer der SPÖ sein – , dass sich mit dem Konzept “Gratistageszeitung” Geld verdienen lässt. Die Mediaprint-Eigentümer aber hatten etwas anderes vereinbart: den “U-Express” nur drei Jahre lang herauszugeben. Als 2004 die Zeit verstrichen und die skandinavische Bedrohung von außen verschwunden ist, kommt das Aus für “U-Express” – trotz positiver Geschäftsentwicklung, aber wie abgemacht.

Die WAZ-Gruppe und Raiffeisen wollen das Geschäft ihrer Stammzeitungen nicht weiter belasten. Sie setzen sich gegen den dritten Partner durch – Hans Dichand, der “U-Express” weiterführen will. “U-Express” erscheint zum letzten Mal am 31. März 2004.

Streng geheim: Wer bastelt an “Heute”?

Wie ein ehemaliger Mitarbeiter des “U-Express” Dossier berichtet, wird ihm noch vor dem Aus gesagt, er solle sich keinen neuen Job suchen. Denn bald ginge es weiter und so kam es auch. Es beginnt eine Zeit, über die involvierte Akteure bis heute nicht offen sprechen. Die Vorbereitungen laufen an, im Verborgenen wird an einer neuen Gratiszeitung gebastelt. Wie die Namen der Hintermänner ist dabei zunächst alles: streng geheim. Am 1. Juni 2004 tritt der SPÖ-nahe Steuerberater und Treuhänder Gerhard Nidetzky auf den Plan. Er übernimmt die Anteile einer leicht verschuldeten Firma namens “Paul Slatin GmbH” und benennt diese in “AHVV Verlags GmbH” um, dem Verlag hinter “Heute”. Noch am selben Tag wird Wolfgang Jansky Geschäftsführer.

Am Tag zuvor, dem 31. Mai 2004, hatte Jansky seinen Arbeitgeber, die Stadt Wien, verlassen. Nach vielen gemeinsamen Jahren trennt sich Janskys beruflicher Weg von jenem seines Langzeitchefs, dem SPÖ-Wohnbaustadtrat und heutigen Bundeskanzler Werner Fayman. Seit ihren Anfängen bei der Sozialistischen Jugend (SJ) kennen die beiden einander. Beide arbeiteten in der Landesorganisation der Mietervereinigung Wien, Faymann als deren Geschäftsführer.

In dem gemeinnützigen SPÖ-nahen Verein wirkte auch der jetzige SPÖ-Medienstaatssekretär Josef Ostermayer mit, zuerst als Rechtsberater, dann als leitender Jurist. Als Faymann 1994 zum Stadtrat avancierte, wechseln Wolfgang Jansky und Josef Ostermayer mit ihm ins Wiener Rathaus. Zehn Jahre lang ist Jansky Faymanns Pressesprecher und Ostermayer Büroleiter.

“Heute” – Nummer 1

Im Juli 2004 brodelt es in der Gerüchteküche. Erstmals schreiben Zeitungen über einen möglichen Nachfolger des “U-Express”. Josef Kalina – einst Geschäftsführer des “U-Express” – steht seinem Freund Wolfgang Jansky bei den Planungen zur Seite. “Ich habe ihm in ein paar Abendgesprächen vermittelt, was die Probleme sind”, sagt Kalina.

Am 6. September 2004 ist es soweit: “Heute”, die Nummer Eins, ist den Zeitungsboxen zu entnehmen. Ein Vertrag zwischen den Wiener Linien und “Heute” macht es möglich, dass seither einzig “Heute” in den U-Bahn-Stationen aufliegen darf – ein Umstand, den Wolfgang Fellner, Herausgeber der zwei Jahre später auf den Markt kommenden Wiener Gratistageszeitung “Österreich”, gerichtlich bekämpft.

Exklusiv und geheim

Wolfgang Fellner kommt dieser Exklusivvertrag alles anderes als gelegen: Die “Österreich”-Boxen müssen außerhalb der Stationen stehen, erreichen so weniger Fahrgäste. Vor allem jene potentiellen Leser gehen verloren, die an Knotenpunkten im Netz von einer Linie in die Nächste umsteigen und dabei nicht die Station verlassen. Warum das so ist, bleibt geheim. Von Seiten der Wiener Linien gibt es dazu keine Auskünfte.

“Die Beschickung der Boxen ist eine zentrale Größe für den Erfolg”, sagt Medienwissenschafter Michael Haller. “Ich bin erstaunt, dass es in Österreich erlaubt und möglich ist, eine Zeitung innerhalb und eine ausserhalb der Stationen zu bekommen. Auch in der Schweiz gab es mit der Schweizer Bundesbahn (SBB) diesbezüglich einen juristischen Streit. Dann wurde entschieden, dass alle oder keiner seine Boxen in den Bahnhöfen aufstellen darf”.

Inserate – der Schlüssel zum Erfolg

Wie Dossier-Recherchen zeigen, gibt es einen weiteren Grund für den beeindruckenden Aufstieg der Gratistageszeitung: die Inserate der Stadt Wien und ihrer Unternehmen, unter anderem auch der Wiener Linien. In den ersten vier Monaten schaltet kein Anzeigenkunde mehr Inserate als der Monopolist im öffentlichen Verkehrswesen Wiens: 44,5 Seiten. Das entspricht einem Bruttowerbewert (ohne Rabatte und Platzierungen) von rund 410.000 Euro.

Die “Heute”-Blattmacher schaffen es nicht nur, ihre Position in Wien zu festigen, ihr Vertriebsnetz kontinuierlich zu vergößern und in den Speckgürtel nach Niederösterreich zu expandieren. Nicht einmal zwei Jahre nach dem Start betreten sie einen neuen Markt: Graz, Österreichs zweitgrößte Stadt. Dort stellt sich “Heute” der Platzhirsch “Styria” mit dem eigenen Gratisblatt “OK” entgegen. Beide Verlage verbrennen in einem Jahr Millionen Euro bevor “Heute” schließlich das Feld verlässt.

Zurück in Wien: In der Bundeshauptstadt schalten neben den Wiener Linien noch das Wohnservice Wien und die Stadt Wien eifrig Inserate. Während private Firmen nach dem Erscheinen von “Heute” zunächst abwartend auf das neue Medium am Zeitungsmarkt reagieren, zählen diese drei Kunden mit zu den Besten.

Wiener Linien
Wohnservice Wien
Stadt Wien
Hofer

“Heute” hat überzeugende Argumente: Der Slogan “Kein Morgen ohne Heute” prägt sich ein, das Vertriebsnetz erreicht in Wien inzwischen jede größere Station der öffentlichen Verkehrsmittel und auch das Kleinformat liegt den Lesern während ihrer Fahrt mit den Öffis gut in der Hand. Wie Dossier-Recherchen zeigen, besteht ebenso wenig Zweifel, dass persönlichen Kontakten zwischen Akteuren auf beiden Seiten – der Gratiszeitung und des Rathauses – dem exklusiven Vertrag mit den Wiener Linien und den Inseraten der Stadt Wien samt Unternehmen ein Scheitern überraschend gekommen wäre.

Ein Grundstein für den Erfolg wurde bereits im Gründungsjahr gelegt, als Werner Faymann noch Wiener Wohnbaustadtrat war und Wolfgang Jansky von Faymanns Pressesprecher zum Geschäftsführer bei Heute wurde. 2004 stiegen die Werbeausgaben einer Magistratsabteilung um ein Vielfaches an, die in das Ressort des damaligen Wohnbaustadtrats fiel. Dossier nennt dieses Phänomen den Faymann-Faktor.

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Dossier: Der Faymann-Faktor

via Dossier: Der Faymann-Faktor.

Seit Juni 2011 führt die Staatsanwaltschaft Wien das Ermittlungsverfahren “Strafsache gegen Werner Faymann “, Geschäftszahl 037 32 St 41/11x. In der Geschichte der Zweiten Republik ist Werner Faymann der erste amtierende Bundeskanzler gegen den strafrechtlich ermittelt wird. Es stehen der Verdacht der Untreue und des Amtsmissbrauches im Raum.

Werner Faymann soll in seiner Zeit als Verkehrsminister (2007 bis 2008) über die Köpfe der Vorstände der staatseigenen Betriebe Österreichische Bundesbahnen (ÖBB) und ASFINAG Inserate für verschiedene Medien bestellt haben. Dossier nimmt Abstand davon aus Akten des Strafverfahrens zu zitieren, da die Ermittlungen noch nicht abgeschlossen sind.

Dossier ist im Zuge seiner Recherchen auf etwas anderes gestoßen: den Faktor Faymann. Dieser verhält sich wie ein Multiplikator und kommt in zwei Grafiken deutlich zum Ausdruck.

MA50 Quelle: Budget der Stadt Wien (1998-2012)

Die oben stehende Grafik zeigt den Verlauf der Werbeausgaben der Magistratsabteilung 50 (Wohnbauförderung). Diese fällt in das Ressort des jeweiligen amtsführenden Wohnbaustadtrates der Stadt Wien. In der Zeit von 1994 bis 2006 hatte Werner Faymann dieses politische Amt inne. Lagen die Ausgaben für Werbung der MA 50 im Jahr 2003 noch bei rund 415.000 Euro, stiegen sie 2004 um das 5,9-Fache an. Im selben Jahr wurde die Gratistageszeitung “Heute” gegründet.

Quelle: Dossier-Erhebung

Da Dossier alle Inserate im Zeitraum 6. September 2004 bis 31. Dezember 2011 in der Gratistageszeitung “Heute” erhoben und ausgewertet hat, lassen sich auch Aussagen über das Schaltverhalten des Bundeskanzleramtes (BKA) treffen. Diese Grafik zeigt den Anzeigenverlauf des BKA. Im Jahr 2009, dem ersten Jahr von Werner Faymanns Amtszeit als Bundeskanzler, steigt die Anzahl der geschalteten Inserate von 6,5 Seiten (2008) auf 27,625 Seiten an. Der Faktor Faymann liegt in diesem Fall bei 4,25.

via Dossier: Der Faymann-Faktor.

Steal our Stories & Data

sVlog

Veröffentlicht am 16.10.2012 von dossierat

Die Wurzeln der Inserateaffäre liegen in Wien. Nirgendwo wird deren Dimension so deutlich wie im politischen und medialen Zentrum des Landes: In der Bundeshauptstadt geben Stadträte jedes Jahr Millionen Euro für Inserate aus – und sagen, die genauen Summen nicht zu kennen. Dossier hat die Vergabe von Inseraten der Stadt und ihrer Firmen am Beispiel der Gratistageszeitung “Heute” untersucht. Das Ergebnis: Nur bei “Heute” geht es um rund 29 Millionen Euro – in siebeneinhalb Jahren.

via Dossier: Infovideo – Inserate – YouTube.

viaDossier: Infovideo – Inserate – YouTube.

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“Wohlwollend” zu Inserenten – Gratiszeitung “Heute” – derStandard.at › Etat

“Heute” verpflichtete Redakteure dazu im Dienstvertrag – Chefredakteur Nusser “weiß von niemandem, der so etwas unterschrieben hat”

via “Wohlwollend” zu Inserenten – Gratiszeitung “Heute” – derStandard.at › Etat.

Twitter sperrt Neo-Nazi-Account für Deutschland – Social Media – derStandard.at › Web

Zum ersten Mal ergreift das Social Network die Maßnahme des Sperrens

weiter lesen via Twitter sperrt Neo-Nazi-Account für Deutschland – Social Media – derStandard.at › Web.

sVlog

*gg* indiedonaurichtungwienschlaatzen

Veröffentlicht am 18.10.2012 von steinsky123

am 15. oktober 2012 brachten unzählige linzer bürger auf der nibelungenbrücke ihre empörung über das abwürgen des untersuchungsausschusses durch hemmungsloses indiedonaurichtungwienschlaatzen zum ausdruck

 

viaschlaatzmob – YouTube.

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