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March 27, 2012 at 3:47 pm · Filed under Uncategorized
sRomy says:
Bevor gleich irgendwelche EsoWatchler oder so zu Schreien anfangen, Popp wäre links oder rechts oder Populist oder was weiss ich was, ICH finde diesen Vortrag sehenswert, ich habe noch NIE gehört, dass Popp eine Person oder Personengruppe direkt beschuldigt oder verantwortlich macht, und ich bitte jeden sich seine eigene Meinung zu machen und wie auch immer diese ausfällt, zumindest die Information die er rüberbringt, zu berücksichtigen!
March 27, 2012 at 3:32 pm · Filed under Uncategorized and tagged: internet, internetrecht, irights, journalismus, leistungsschutzrecht, lobby, Netzpolitik, system, Urheberrecht, Verbraucherschutz, wirtschaft
5. März 2012 von Philipp Otto
Gestern hat der Koalitionsausschuss der Bundesregierung getagt. Die Anwesenden haben sich entschieden, dass der Gesetzentwurf zum 3.Korb bald kommen soll. In diesem Gesetzentwurf befinden sich Regelungen zur Neueinführung des sogenannten Leistungsschutzrecht für Presseverlage. Seit zwei Jahren warnen nahezu sämtliche Experten vor der Einführung dieses Leistungsschutzrechtes. je nach Standpunkt des Betrachters hätte diese Urheberrechtsverschärfung massive Auswirkungen auf die Online-Wirtschaft, auf Blogs und den Umgang mit Überschriften und Links zu und mit digital verfügbaren Informationen. Bislang ist noch offen, was am Ende genau in diesem Gesetz stehen wird. Klar ist aber, sollte eine solche Einführung tatsächlich den Gesetzgebungsprozess erfolgreich meistern, wäre dies ein Kniefall der Bundesregierung vor den Lobbybemühungen der deutschen Presseverlage. Und dies bar jeder Kenntnis.
Im Protokoll des Koalitionsausschusses vom 04. März heißt es:
2. Urheberschutz – Leistungsschutzrecht für Presseverlage
Im Koalitionsvertrag ist vereinbart, dass Verlage im Online-Bereich nicht schlechter ge- stellt sein sollen als andere Werkvermittler. Deshalb sollen Hersteller von Presseerzeug- nissen ein eigenes Leistungsschutzrecht für die redaktionell-technische Festlegung journalistischer Beiträge oder kleiner Teile hiervon erhalten.
Gewerbliche Anbieter im Netz, wie Suchmaschinenbetreiber und News-Aggregatoren, sollen künftig für die Verbreitung von Presseerzeugnissen (wie Zeitungsartikel) im Internet ein Entgelt an die Verlage zahlen. Damit werden die Presseverlage an den Gewinnen gewerblicher Internet-Dienste beteiligt, die diese – mit der bisher unentgeltlichen – Nutzung der Verlagserzeugnisse erzielen. Auch die Urheber sollen eine angemessene finan- zielle Beteiligung an der Verwertung des Leistungsschutzrechts erhalten. Einzug und Verteilung der Entgelte soll über eine Verwertungsgesellschaft erfolgen. Die Schutzdauer soll ein Jahr betragen.
Die private Nutzung von Presseerzeugnissen im Internet wird nicht vergütungspflichtig, normale User werden also nicht betroffen sein. In der gewerblichen Wirtschaft bleiben das Lesen am Bildschirm, das Speichern und der Ausdruck von Presseerzeugnissen kostenfrei.
Bis heute ist völlig ungeklärt, welche wirtschaftlichen Folgen die Einführung eines solchen massiven Eingriffs in den Markt hätte. Es existiert bis heute keine wirtschaftliche Folgeabschätzung. Der Entwurf soll sich nach dem Wunsch der Zeitungsverleger insbesondere gegen Google News richten. Natürlich kann man diskutieren, wie kooperative Beteiligungsmodelle zwischen verschiedenen Playern im digitalen Sektor aussehen können. Ein gesetzlicher Zwang ist aber ein verheerender Schritt.
Zudem drohen durch die im Urheberrecht sehr weit gefasste “Gewerblichkeitsschwelle” auch Blogs und eine Vielzahl von anderen Angeboten in eine neue Kostenpflichtigkeit zu fallen. Da hilft es nichts, wenn die KOA im Protokoll vermerken lässt, “die private Nutzung von Presseerzeugnissen wird nicht vergütungspflichtig”. In der Praxis wird völlig offen sein, ob beispielsweise ein Flattr-Button auf der Website schon die Gewerblichkeit positiv indiziert. Das sollen dann die Gerichte entscheiden? Komplett offen ist je nach Ausgestaltung des Gesetzes auch, ob dadurch möglicherweise eine neue Abmahnindustrie geboren wird, oder wie die Umsetzung in der Praxis beispielsweise durch das Eintreiben des Geldes durch eine eventuell zu gründende Verwertungsgesellschaft aussehen soll.
Die gestrige Entscheidung des Koalitionsausschuss ist ein schwarzer Tag für das Urheberrecht und den Umgang mit verwandten Schutzrechten in Deutschland. Die Entscheidung ist rückwärtsgewandt, brandgefährlich und zeigt auf beeindruckende Weise die Macht der Presseverlage über die Vernunft und Handlungsfähigkeit der Regierungskoalition.
Es bleibt zu hoffen, dass die Bundestagsabgeordneten diesen Pläne und dem tolldreisten Lobbyismus der Presseverlage im bald folgenden Gesetzgebungsprozess Einhalt gebieten. Selbst aus den Reihen der Abgeordneten der Regierungskoalition gibt es dazu ersten Widerstand.
Alle Informationen zu den Plänen und Diskussionen rund um das Leistungsschutzrecht für Presseverlage gibt es auf der Sonderseite von iRights.info und auch bei der Initiative gegen ein Leistungsschutzrecht (IGEL) [Disclaimer: Ich bin dort ebenfalls dabei].
via Schwarzer Tag für das Urheberrecht – Lobbyismus setzt sich vorerst durch.

March 27, 2012 at 3:08 pm · Filed under Uncategorized
sVlog
Hochgeladen von EleninNWO am 24.03.2012
Links click SHOW MORE – HR 347 – If you are American, you have no freedom! – US is a corporate dictatorship controlled by corporations. They have your country in debt with 14 trillion dollars plus; You accept all laws by the US Corporate government; and pay for their mistakes with your taxes; if you protest, you’ll face arrest! Up to 10 years in jail.
The middle class has no freedom in America. The only people who have “freedom” of speech in America are the large corporations, and the mainstream media. Accept the globalist, or face jail time!
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When American soldiers enlist, they are given an oath to swear, this is a similar oath to what the Police in America are…
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March 27, 2012 at 3:03 pm · Filed under Uncategorized
sVlog
Hochgeladen von eyezopenwide2 am 19.03.2012
Uploaded by RussiaToday on Mar 19, 2012
New York City police are investigating death threats made against staff through the phone and on twitter. This after officers forcibly arrested more than 70 people during an Occupy Wall Street protest. Since the start of the movement, nationwide protests have faced numerous cases of police brutality with batons and tear gas often used to disperse crowds. As the movement continues, so to does Washington’s desire to silence the American public, as RT’s Marina Portnaya explains.
Copyright RT America 2012
“Copyright Disclaimer Under Section 107 of the Copyright Act 1976, allowance is made for “fair use” for purposes such as criticism, comment, news reporting, teaching, scholarship, and research. Fair use is a use permitted by copyright statute that might otherwise be infringing. Non-profit, educational or personal use tips the balance in favor of fair use.”
viaOutlawing Occupy…
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March 27, 2012 at 2:46 pm · Filed under Uncategorized
sVlog
Veröffentlicht am 28.09.2011 von Euronews
http://www.euronews.net/ The Portugese capital Lisbon witnesses the strange sight on Wednesday of off-duty police pressing for a pay rise, being held back by on-duty officers guarding the Finance Ministry.
Many public sector workers are angry about a pay-freeze by the government as part of its attempts to reduce the country’s heavy debt burden.
More than a thousand off-duty police demonstrated, at one point they tried to force their way into the Finance Ministry.
They’re demanding that the government apply new pay rates to all officers.
viaPortuguese police in austerity protest – YouTube.
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March 27, 2012 at 2:06 pm · Filed under Uncategorized and tagged: blog, CC Lizenz, copyright, Creative Commons, internet, internetrecht, lizenz, Urheberrecht, wiki, wikipedia
Creative Commons (abgekürzt CC, englisch, ‚schöpferisches Gemeingut‘, ‚Allmende‘) ist eine gemeinnützige Organisation, die 2001 gegründet wurde. Sie veröffentlicht verschiedene Standard-Lizenzverträge, mit denen ein Autor der Öffentlichkeit auf einfache Weise Nutzungsrechte an seinen Werken einräumen kann. Diese Lizenzen sind nicht auf einen einzelnen Werkstyp zugeschnitten, sondern für beliebige Werke anwendbar, die unter das Urheberrecht fallen, zum Beispiel Texte, Bilder, Musikstücke, Videoclips, usw. Auf diese Weise entstehen Freie Inhalte.
Entgegen einem häufigen Missverständnis ist Creative Commons nicht der Name einer Lizenz. Die verschiedenen Lizenzen von Creative Commons weisen große Unterschiede auf. Einige CC-Lizenzen schränken die Nutzung relativ stark ein, andere wiederum sorgen dafür, dass auf das Urheberrecht so weit wie möglich verzichtet wird. Veröffentlicht jemand beispielsweise ein Werk unter der Lizenz CC-BY-SA, dann erlaubt er die Nutzung durch andere Menschen, aber der Urheber sowie die betreffende Lizenz müssen angegeben werden. Das ist die Lizenz, die die Wikipedia verwendet.
Freie Inhalte, ob unter einer CC-Lizenz oder unter einer anderen, sind wichtig für Menschen, die kein Geld für Texte, Bilder, Musik usw. ausgeben können oder wollen. Außerdem dürfen Inhalte unter bestimmten CC-Lizenzen verändert und weiterverarbeitet werden. Das ist wichtig für Menschen, die zum Beispiel künstlerisch mit den Inhalten umgehen wollen.
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March 27, 2012 at 2:04 pm · Filed under Uncategorized and tagged: FED, finanz, system, USA, zentralbank
Das Federal Reserve System [ˈfɛdə˞əl rɪˈzɜ˞ːv ˈsɪstəm], oft auch Federal Reserve oder kurz Fed (oder eigentlich irrtümlich FED) genannt, ist das Zentralbank-System der Vereinigten Staaten, das allgemein auch US-Notenbank genannt wird. Es besteht aus dem Board of Governors, zwölf regionalen Federal Reserve Banks. Gefügt wird die Bank durch eine Vielzahl von Mitgliedsbanken (Mitgliedspflicht ab einer bestimmten Größe) und anderen Institutionen. Da die Mitgliedsbanken durch ihre Einlagen dem Wert nach die Eigentümer der Federal Reserve sind, das Direktorium aber vom Präsidenten der Vereinigten Staaten ernannt wird, ist das Federal Reserve System eine Mischform aus privater und staatlicher Struktur.[1]
Das Fed berichtet regelmäßig an den Kongress über ihre Aktivitäten und ihre Pläne zur Geldpolitik. Das Tagesgeschäft und die operativen Entscheidungen der Fed werden von ihr frei und eigenständig entschieden. Der Kongress hat allerdings die Macht, die Gesetze betreffend der Geschäftstätigkeit des Fed zu ändern.[2]
1790 wurde auf Initiative des damaligen US-Finanzministers Alexander Hamilton die „First National Bank of the United States“ gegründet. Die Zentralbank war mit ein Grund für die Gründung der ersten politischen Parteien der USA. Die Federalists befürworteten eine Nationalbank, während Jeffersons Republikaner sie vehement abgelehnten. Der Konzessionsvertrag dieser ersten Zentralbank der USA lief 1811 während der Amtszeit des republikanischen Präsidenten James Madison aus und wurde nicht verlängert.
Madison sah sich durch eine nicht zu kontrollierende Inflation Ende 1815 gezwungen, zusammen mit dem Kongress einen Kompromiss zur Stabilisierung der Währung auszuarbeiten, der 1816 zur Gründung der Second Bank of the United States führte. Die “Second Bank” entsprach in ihrer Aufgabe und Struktur weitestgehend der “First Bank”. Die Erneuerung der Charta der “Second Bank” wurde jedoch von Präsident Andrew Jackson durch sein Veto 1832 verhindert, und es setzte ein langsamer Auflösungsprozess ein, der mit dem Auslaufen der Charta 1836 sein Ende fand.
1863 und 1864 wurden basierend auf den National Bank Acts Nationalbanken geschaffen, welche durch das US Finanzministerium abgesicherte und gedruckte Banknoten ausgeben durften. Hauptziel dieser Gesetze war die Schaffung einer einheitlichen Währung und die Lösung des Problems, dass Banknoten von verschiedenen Mitgliedsstaaten gleichzeitig in Umlauf waren. [3]
Zustandekommen und Gründung [Bearbeiten]
Ende des 19. Jahrhunderts erlebte die amerikanische Wirtschaft eine der schlimmsten Finanzkrisen, durch Bankzusammenbrüche und mehrfache Geldsystemschwankungen.[4] Um 1900 wurden die Grundlagen für die Errichtung einer privaten Notenbank in den USA geschaffen. Jacob Schiff, Vertreter der Bank Kuhn, Loeb & Co., ließ die New Yorker Handelskammer bei einer Rede 1907 wissen: „Wenn wir keine Zentralbank mit einer ausreichenden Kontrolle über die Kreditbeschaffung bekommen, dann wird dieses Land die schärfste und tiefgreifendste Geldpanik seiner Geschichte erleben.“
Der US-Kongress beschloss 1907, nach dem Ende der Wirtschaftskrise, Rahmenbedingungen für ein sicheres und flexibleres Bankensystem zu schaffen. Daraufhin gründete der Kongress die National Monetary Commission; diese hatte zur Aufgabe, die Lage der US-Bank und Geldsystem zu untersuchen und deren eventuellen Probleme festzustellen. Die National Monetary Commission beantragte die Gründung einer Institution, welche die Banken lenkt, Kreditbeschaffungen kontrolliert und Finanz- und Geldkrisen vorbeugt beziehungsweise diese vermindert. Dies hatte zur Folge, dass 1913 der Federal Reserve Act erlassen und damit die zentrale Bankinstanz – Federal Reserve System – gegründet wurde. Der Federal Reserve Act ermöglicht es der Federal Reserve bis heute, Geld ohne Gegenwert zu schaffen und es beispielsweise der amerikanischen Regierung gegen Zinsen zu leihen (→ fractional-reserve banking).
Das Federal Reserve System wurde am 23. Dezember 1913 vom Kongress der Vereinigten Staaten geschaffen, um ein „Zentralbanksystem zu etablieren, das so gestaltet wurde, dem nationalen Finanzsystem sowohl Flexibilität als auch Stärke hinzuzufügen“.[5] Das Bundesgesetz sah ein System aus mehreren Regionalbanken und einem siebenköpfigen Verwaltungsrat vor. Banken, die auf nationaler Ebene agierten, mussten sich dem Federal Reserve System anschließen, anderen Banken war die Beteiligung freigestellt. Für ihre Anteile erhalten die Mitgliedsbanken eine festgelegte Dividende von 6 %[6], sind jedoch nicht am Gewinn beteiligt, der dem Finanzministerium zufällt.[7]
Das private Geld- und Kreditsystem wurde in den Vereinigten Staaten am 23. Dezember 1913 mit der Unterzeichnung eines Kongressbeschlusses (Federal Reserve Act) durch Präsident Woodrow Wilson gegründet. Dem Federal Reserve Act war eine Untersuchung des Kongresses durch Samuel Untermyer, die Pujo Money Trust Investigation, vorangegangen. Untermyer, als Anwalt Teilhaber der Kanzlei Guggenheimer, Untermyer & Marshall, assistierte auch beim Entwurf des Gesetzes. Der Vorschlag zur Etablierung einer Zentralbank nach europäischem Vorbild stammte von Paul Moritz Warburg, Teilhaber des Bankhauses Warburg in Hamburg und Kuhn, Loeb & Co. in New York. Er wurde auch 1914 auf Vorschlag Präsident Wilsons in den Rat der amerikanischen Zentralbank (Federal Reserve Board) berufen und zu ihrem Vizepräsidenten ernannt.
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March 27, 2012 at 1:55 pm · Filed under Uncategorized and tagged: österreich, BGBl, gesetz, jus, justiz, medien, ORF, recht
1. BGBl. I Nr. 15/2012, Änderung des ORF-Gesetzes, Inkrafttreten überwiegend mit 28.3.2012
2. BGBl. I Nr. 16/2012 Änderung des Audiovisuelle Mediendienste-Gesetzes, Inkrafttreten überwiegend mit 28.3.2012
3. BGBl. I Nr. 17/
2012 Freiwilligengesetz – FreiwG sowie Änderug des Familienlastenausgleichsgesetzes, das ASVG, des GSVG, des BSVG, des Arbeitslosenversicherungsgesetzes usw., Inkrafttreten mit 1.6.2012
4. BGBl. I Nr. 18/2012 Änderung des Opferfürsorgegesetzes, Inkrafttreten mit 1.4.2012
5. BGBl. I Nr. 19/2012 Änderung des Urlaubsgesetzes und des Landarbeitsgesetzes 1984, Inkrafttreten mit 28.3.2012
6. BGBl. I Nr. 20/2012 Änderung des Bankwesengesetzes, Inkrafttreten mit 28.3.2012
7. BGBl. I Nr. 21/2012 Änderung des Marktordnungsgesetzes 2007 und des Marktordnungs-Überleitungsgesetzes, Inkrafttreten mit 28.3.2012
via JUSLINE GmbH.
March 27, 2012 at 12:51 pm · Filed under Uncategorized and tagged: 1984, antiterror, österreich, überwachung, überwachungsstaat, cordis, deutschland, EU, europa, FP7, FP7 Security, freizeit, geheimpolizei, gesellschaft, INDECT, Industrie, italien, kamera, kontrolle, krieg, kriminalität, leben, piraten, polen, Politik, politiker, polizei, polizeistaat, rüstung, rechnologie, recht, sicherheit, technik, verfassung, video, wirtschaft
[Bearbeiten] Was ist INDECT und warum protestieren wir dagegen?
Intelligent information system supporting observation, searching and detection for security of citizens in urban environment = Intelligentes Informationssystem zur Unterstützung von Überwachung, Suche und Erfassung für die Sicherheit von Bürgern in städtischer Umgebung.
INDECT ist ein Forschungsprojet der EU, dass die Sicherheit in den Mitgliedsstaaten “verbessern” soll.
Dafür werden sämtliche Videoströme von allen verfügbaren Kameras an öffentlichen Plätzen zentral gebündelt und von einer Software ausgewertet. Diese anaylisiert dann vollautomatisch die Videos nach “verdächtigem Verhalten” dazu gehören unter anderem wenn eine Person:
- rennt
- länger als eine definierte Zeit auf dem Boden oder einer Bank sitzt
- “herumlungert”
- Gepäck stehen lässt
- mit Gegenständen wirft
- entgegen dem Strom läuft
- schreit, flucht
- kämpf
Außerdem werden automatisch alle Personen in einer Momentaufnahme erfasst, sobald ein lauter Knall vor einer der Kameras ereignet (wobei es sich hier genauso um einen platzenden Reifen handeln kann, wie um einen Schuss).
Verhält sich eine eine Person “verdächtig”, werden weitere Maßnahmen eingeleitet: – Das Gesicht wird anhand von biometrischen Punkten gescannt und Daten aus allen Verfügbaren Quellen (Einwohnermeldeämtern, soziale Netzwerke wie Facebook, XING usw.) herbeigezogen um diese zu identifizieren.Je nach “Bedrohungsgrad” werden unter anderem Schritte eingeleitet wie:
- das Abhören und Aufzeichen sämtlicher Handyaktivitäten
- das Orte über GPS-Signale, die das Handy abgibt
- die Verfolgung und Überwachung mit Hlfe von Drohnen (kleine ferngesteuerte Flugobjekte die mit Kameras und einem Mikrofon ausgestattet sind und dessen Einsatz im öffentlichen Luftraum seit Ende 2011 per Gesetz in Deutschland genehmigt wurde)
das Problem hierbei ist, dass die Grenzen zwischen verdächtig und normal nicht genau festgelegt sind und das Projekt selbst nicht mit der Öffentlichkeit kommuniziert wird.
[Bearbeiten] Vorträge und Interviews
INDECT – ProtestWiki.

March 27, 2012 at 10:21 am · Filed under Uncategorized
sVlog
Hochgeladen von DjTypeZero am 12.03.2012
On the 12th of May 2012, from all over the world people will unite and say NO to corruption and lies! We will say NO to war, No to hunger, NO to economic slavery, NO to the poisening of the planet, the animals and humanity!
You are invited for the greatest protest/revolution in human history!
This is the time we have been waiting for.. the great salvation, only we are the ones to do it! We are the ones responsable for eachother!
Lets do it, lets go!
via#12M 2012 The Peoples Awakening – YouTube.
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March 27, 2012 at 9:22 am · Filed under Uncategorized and tagged: 1984, antiterror, österreich, überwachung, überwachungsstaat, cordis, deutschland, EU, europa, FP7, FP7 Security, freizeit, geheimpolizei, gesellschaft, INDECT, Industrie, italien, kamera, kontrolle, krieg, kriminalität, leben, piraten, polen, Politik, politiker, polizei, polizeistaat, rüstung, rechnologie, recht, sicherheit, technik, verfassung, video, wirtschaft
Totale Überwachung: Orwell wird von der Realität überholt | Sein Redaktion.
March 27, 2012 at 9:02 am · Filed under Uncategorized and tagged: aktion, österreich, demo, demonstration, deutschland, europa, VDS, vorratsdatenspeicherung
Wir wollen mal Ordnung ins Chaos bringen, und sämtliche anstehenden Demostrationen hier bündeln. Schaut bitte für einzelne Termine und Orte unter “Mehr anzeigen” die wir zusammentragen. Und bitte Eventseiten zukommen lassen.
31.03. Demo VDS Linz(Österreich), Paperstorming in allen deutschen Großstädten:
Linz: http://www.facebook.com/events/305313806193694/
Paperstorming: http://www.facebook.com/events/255506531201178/
07.04. Schweiz Stop Acta Demo Basel
https://www.facebook.com/events/173725952747234/
21.04. Kaiserslautern Anti-ACTA-Demo
http://www.facebook.com/events/260205480733603/
12.05. Anti-ACTA-Demos einzelne Städte wohl nur, aber sammeleventseite:
http://www.facebook.com/events/371501742874804/
12.05. Köln und Dortmund Anti-ACTA-Demo:
Dortmund: http://www.facebook.com/events/251942834898898/
Köln: https://www.facebook.com/events/179499322167929/
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12.05. weltweite Demos für Demokratie statt versteckte Diktatur:
Global Evolution Day – 12.M 2012
http://www.facebook.com/events/149825861793803/
Echte Demokratie Jetzt – 12M – united for #globalchange
http://www.facebook.com/events/307622069273326/
Ich rufe alle Menschen zur Revolution auf!
http://www.facebook.com/events/369341873082345/
VIA STOP ACTA/VDS/INDECT/ESM/LSR/Zensur -und Überwachungswahn SammelEvent.
March 27, 2012 at 8:24 am · Filed under Uncategorized and tagged: akademie, aktion, attac, attac austria, österreich, bildung, protest, seminar
Donnerstag Vormittag und Freitag Vor- und Nachmittag
- Aktionen planen
Sabine Gruber
In diesem Seminar bekommt ihr praktische Tipps vom Anfang bis zum Abschluss einer Aktion (Zieldefinition, Zeitplan, Checklisten und viele andere nützliche Tools). Darüber hinaus beschäftigen wir uns mit den so genannten soft skills. Wie schaffen wir uns ein gutes Klima im Team, das konstruktive Kritik ermöglicht und aufgestauten Ärger vorbeugt. Weil: Aktionismus ist witzig, schlau und gut organisiert!
- Argumentationstraining gegen rechte Sprüche
Magdalena Söberl
Man befindet sich im Bus und plötzlich beginnt jemand wild mit aggressiven Parolen gegen sogenannte „Ausländer“, „Sozialschmarotzer“ und andere Randgruppen um sich zu werfen. Eine alltägliche Situation in der man gerne zurückschießen, etwas entgegnen würde. Aber wie kommen die Gegenargumente am direktesten an ohne eigene Grenzen zu überschreiten oder sich gar auf das Niveau des Gegenübers herunter zu lassen? Das Ziel dieses Workshops ist eigene Strategien zu entwickeln um in diesen Situationen gewappnet zu sein und bewusst Aktionen setzen zu können.
- Clownerie
Eva Müllner
Wo ist bloß dieser Teil in mir, der den Humor für alle Situationen im Leben beherbergt? Das Lächeln in den kleinen Dingen des Alltags, die Komik des Moments, ohne auslachen sondern miteinander lachen, über das eigene Können und eben auch Nicht-Können amüsieren, es vergrößern, die wahnsinnig schöne Freude am Absurden erleben… wie gut es tun kann, andere zum Lachen zu bringen indem man/frau die Welt auf den Kopf stellt!
Bitte mitbringen: bequeme Kleidung, wer mag auch Kostüme aller Arten, angenehm zu tragende Clownnasen mit Gummiband!
- Gewaltfreier ziviler Ungehorsam
Jutta Matysek (Greenpeace), Johannes Nendwich
Wir setzen uns mit dem Thema Direkte Aktionen, Gewalt, Gewaltfreiheit auseinander, wir machen Rollenspiele, schauen uns Kurzfilme an und machen eine Aktionssimulation,… Es wird gezeigt wie mensch aktiv werden kann. Du kannst in diesem “geschützten” Rahmen ausprobieren ob Dir das prinzipiell liegt, wie Du Dich fühlst, welche Rolle innerhalb einer Aktion für Dich gut ist usw. Es wird viel Gelegenheit geben Fragen zu stellen und Erfahrungswerte von Aktionen aus der Vergangenheit einzuholen. Was für Ausrüstung sinnvoll ist wird besprochen, wie Gewalt vermieden werden kann, auf welche Rechte sich berufen werden kann…
- “Agiere aus Deiner Kraft” Gewaltfreie Kommunikation für den Alltag
Marianne Boos-Czinglar, Barbara Kraus, Nina Schiestl, Andrea Stadler
Der Prozess der Gewaltfreien Kommunikation zeigt uns 1. Wege unsere Anliegen zu vertreten und die Beziehung zum Anderen nicht aus den Augen zu verlieren. 2. Wege unsere innere Welt zu transformieren (Feindbilder, Glaubenssätze, Schmerz, Wut, u.a. starke Gefühle. 3. Wie wichtig unsere Bedürfnisse sind. 4. Wie kraftvoll klar formulierte Bitten sein können.
Wir erarbeiten die Grundlagen der Gewaltfreien Kommunikation an konkreten Beispielen der TeilnehmerInnen; kurze Theorieinputs und viel praktisches Üben, Einzel-, Partner- und Kleingruppenarbeit und Reflexion im Plenum.
- Training für Workshopmoderation
Katharina Liebenberger, Erich Kolenaty
Dieses Training für Workshopmoderation vermittlet praktisches Handwerkszeug und Kernmodelle der Moderation rund um typischen Gruppensituationen der TeilnehmerInnen, wie z.B. das Leiten einer Besprechung, die Gestaltung von Entscheidungen und das Bearbeiten von Planungsaufgaben. Das Training selbst wird von Beginn weg eine “Moderation live” sein, daraus entstehen sofort erlebbare Erfahrungen, wie es ist, an Moderationen teilzunehmen und diese zu gestalten.
- Radiowerkstatt
Oliver Jagosch (Radio FRO)
In der Radiowerkstatt werden wir uns in Theorie und Praxis am Medium Radio versuchen. Inhaltlich werden wir uns mit folgenden Themen beschäftigen: Freie Radios, Medien- und Urheberrecht, Creative Commons, Interviewtechnik, Sendungs- und Beitragsgestaltung, Moderation, Recherche und Audioschnitt. Modul 1: Theoretischer Input zum Thema Radio. Modul 2: Praktische Übungen, Aufnahme, Interviews. Modul 3: Schnitt und Fertigstellen des Beitrags. Am Ende wird als Ergebnis wohl ein wunderschöner Radiobeitrag zur Aktionsakademie herausschauen, der dann auf Radio FRO 105.0 MHz gesendet und im Internet zum download zur Verfügung gestellt wird.
- SambAttac
Stefan Eibel (SambAttac)
Lautstark sind wir unterwegs, um die Öffentlichkeit zu erobern. Um Lust zu machen auf Auseinandersetzung und kritisches Denken. Und um ein Stück Welt zu schaffen, in der wir leben wollen. Hier und jetzt.
Wir werden die verschiedenen Instrumente kennenlernen und ausprobieren, unseren eigenen Rhythmus finden und diesen von den Instrumenten verstärkt weitergeben. (Nach dem SE könnt ihr einige Rhythmen von SambAttac spielen und mit der Bateria auftreten)
- Forumtheater
Miriam Sinzinger (TdU Wien), Lana Sendzimir (TdU Wien)
In dem Workshop koennen die TeilnehmerInnen gemeinsam das Forumtheater kennenlernen. Es ist eine Form des interaktiven Theaters mit pädagogisch-politischem Ansatz. Forumtheater eröffnet Menschen Spielräume, für ihre Probleme und sozialen Konflikte gemeinsam Handlungsalternativen und Lösungen zu entwickeln und zu erproben.
Für die Workshops sind schauspielerische Kenntnisse KEINE Voraussetzung.
- Get.ideas – Kreativitätstechniken für die eigene Projektidee
Angelika Rainer (Jugend-Umwelt-Plattform JUMP)
Get. ideas ist ein Workshop zum Kennenlernen und Ausprobieren von verschiedensten Kreativitätstechniken. Dabei bleibt es aber nicht beim Brainstormen, sondern entwickelt sich in Kleingruppen zu konkreten Projektideen im Bereich Umwelt und Nachhaltigkeit. Was, wer und wie entscheiden die TeilnehmerInnen selbst durch ihren individuellen Input.
Die beim oder durch den Workshop gewonnenen Idee können insbesondere als „Green Days“-Projektideen eingereicht und bei den „Green Days“ selbst (5.-8- Oktober, St. Pölten) optimiert, voran getrieben und diskutiert werden.
- Good News (Video-Kurzberichte selbst gestalten)
Wolfgang Weber (http://WienTV.org)
Die TeilnehmerInnen sollen in die Lage versetzt werden, kleine Youtube-Videos im Nachrichtenstil zu erstellen. Donnerstag Vormittag Theorie: Kamera, Bildgestaltung, Beitragsgestaltung, Kommentar. Freitag Vormittag: Praktische Übungen mit der Kamera. Gesehenes als Bericht umsetzen. Freitag Nachmittag: Das Material im Schnitt zu einem Beitrag zusammenstellen, auf das Wesentliche reduzieren, kommentieren, hochladen, taggen, promoten.
Wichtig für die Teilnahme: Idealerweise solltet ihr eine Videokamera mit externem Mikrofon, ein Stativ und ein Laptop mit Cardreader zum Auslesen des Filmmaterials mitbringen. Alternativ ein Fotoapparat der auch filmen kann und ein Cardreader zum Auslesen.
Zusätzlich im Programm:
- ClownsArmy
Die Rebel Clown Army ist eine Form des Protests und zivilen Ungehorsams, die 2003 in England entwickelt wurde. Diese kreative Form macht nicht nur Spaß bei Aktionen, sondern bietet auch ganz klare strategische Vorteile. Der Workshop selbst gliedert sich in drei Phasen.
In der ersten Clownphase sollen ausgewählte Improvisations- und Theaterübungen helfen den persönlichen „Inneren Clown“ zu finden und frei zu lassen. Die zweite Phase widmet sich dem Armee-Aspekt und dem politischen Aktivismus. Das umfasst Marschformationen, Befehle, Aktionsplanung, -durchführung und Rollenspiele. In der letzten Phase endet der eigentliche Workshop und die Gruppe kann zwecks Übung eine reale Aktion planen und umsetzen.
Mitbringen sollte jede/r: Bequeme Kleidung, Schreibzeug und falls vorhanden Material zum Verkleiden (buntes und vor allem Armeekleidung).
Das Training dauert von Donnerstag bis Samstag. Durchgehende Anwesenheit ist erforderlich!!! Nimm dir also Zeit! Die Aktivitäten bauen aufeinander auf, außerdem ist es wichtig für die Gruppendynamik!
- Protestsongwerktstatt — Donnerstag Vormittag
Blonder Engel
Im Rahmen der Protestsongwerkstatt stellen wir uns gemeinsam dem Phänomen Protestsong. Du wolltest deinen Protestsong immer schon mal vor einer aufmerksamen Gruppe vortragen? Hier findest du dein Publikum! Du hast noch keinen Protestsong parat? Auch kein Problem: Gemeinsam finden wir sicher die richtigen Worte und die passende Melodie für deinen Protest!
Weil es mir aus logistischen Gründen nicht wirklich möglich ist, mehr als eine Gitarre mitzubringen, ersuche ich TeilnehmerInnen, die sich nicht nur als TexterInnen, sondern auch als Musikschaffende profilieren wollen, doch bitte ihr eigenes Instrument (das wird dann halt mit einem Flügel etwas schwierig) mitzubringen!
Mittwoch Nachmittag:
- Internet-Aktivismus (1/2)
Karl H. Schönswetter, Florian Christof, Markus Otti (http://nonapartofthegame.eu)
Seit #unibrennt ist facebook und twitter aus den politischen Feuilletons nicht mehr wegzudenken, zu groß ist die Faszination vor den Möglichkeiten einer dezentral operierenden politisch interessierten “Cloud”. #unibrennt war nicht der Beginn, aber ein wichtiger Meilenstein, auch die Veränderungen, die derzeit im Nahen Osten und Nordafrika stattfinden, sind durch Internet-Plattformen organisiert, koordiniert und kommuniziert worden. Wie funktioniert dies? Wir wollen im Rahmen unseres Workshops die diversen Werkzeuge präsentieren, uns mit ihnen anfreunden und gleich losstarten. Learning by doing wird unser Motto sein. Laptop oder Smartphone ist der Schlüssel zum Spiel (sprich Voraussetzung für WorkshopteilnehmerInnen)
- Empowered Fundraising – Ressourcen beschaffen für Grass-Roots Projekte und political/eco/social Start-Ups
Josef Kreitmayer (Respekt.net)
Für die Menschen, die bei Fundraising für Ihr Projekt, Ideen oder Vorhaben zuerst an Geld denken, und auch bei einem zweiten Nachdenken auch zuvorderst an Geld denken, wird es wahrscheinlich am schwersten sein, es zu bekommen. Das wichtigste am Geld ist, dass das Geld grundsätzlich egal ist. Wenn die Bestrebungen gut sind, und die dabei aktiven Menschen kooperativ, offen, empathisch, und zielstrebig sind, dann wird sich das in den Begegnungen und Beziehungen, die durch das Projekt entstehen wiederspiegeln.
Empowered Fundraising ist ein Methoden-Baustein von Dragon Dreaming – partizipativem Projektdesign nach John Croft. Es ist einerseits eine Werthaltung im Umgang mit Menschen, Tätigkeiten, dem Leben und der Welt und andererseits ein klar strukturiertes Methoden-Set um erfolgreiche gemeinschafts-Projekte zu ermöglichen.
- Überblick Aktionsformen
Sissi Nielson (Grübi Wien)
In diesen drei Stunden soll ein grober Überblick über unterschiedliche Formen des politischen Aktionismus gegeben werden. Zum Einstieg gibt es Bilder unterschiedlichster Aktionen und auch einen kurzen Videoausschnitt. Lebendig wird das ganze dann durch die Erlebnisse und Ergänzungen der TeilnehmerInnen, sowie das eigenständige Entwickeln von Ideen. Vielleicht können wir auch konkrete politische Anliegen versuchen in der Gruppe anzudenken, damit manche auch mit konkreten ersten Schritten für die Umsetzung nach Hause gehen.
- Wie gründe ich eine Foodcoop? (1/2)
Bernhard Schrötter, Michi Jancsy David Brunmayr (bioparadeis); Ulrike Jaklin,
Maike Wendland, Magdalena Heuwieser (D’Speis)
Lust auf selbst bestimmte Lebensmittelversorgung? Lust auf saisonale, regionale und biologische Lebensmittel? Lust darauf die Menschen kennen zu lernen, die dein Essen produzieren?
Wir, Mitglieder verschiedener Lebensmittelkooperativen, erklären euch, was eine Foodcoop ist und wie mensch so etwas selbst umsetzen kann.
- Politischer Aktivismus, Motivation und Sinn
Martin Jose Bogavante (http://nonapartofthegame.eu)
Warum machen wir das eigentlich? Warum gehen wir auf die Straße, beteiligen uns an Protesten, schließen uns Demonstrationen an? Warum untschreiben wir die Online-Petition oder gehen zu einem Flashmob? Hat das alles überhaupt einen Sinn? Was motviert uns und andere zu ihrem politischem Aktivitsmus? Und was hat das alles überhaupt mit Utopien zu tun?
Diese und einige Fragen mehr werden in diesem Workshop beantwortet. Der Titel enthält zugleich die drei großen Themenblöcke um die sich kurze Impulsreferate und dann vor allem geleitete Diskussionen drehen werden: Sinn, Motivation und Utopie von politischem Aktionismus.
- Wie kommen wir in die Medien: Praxisworkshop Pressearbeit
David Walch (Attac), Melanie Beran (Greenpeace)
Der Workshop gibt einen praxisnahen Überblick über Grundlagen und Mittel der Öffentlichkeitsarbeit, Tipps im direkten Umgang mit JournalistInnen, Anregungen für das Finden “öffentlichkeitswirksamer” Anlässe sowie für das Verfassen von guten Pressetexten inkl. praktischer Übungen.
- Kreative Info(stände) im öffentlichen Raum
Bernhard Csengel
Der öffentliche Raum erlaubt viele kreative Gestaltungsmöglichkeiten und bietet die ideale Bühne mit den unterschiedlichsten Menschen in Kontakt zu treten – Kreativität und Engagement sind (beinahe) keine Grenzen gesetzt! Do it!
Kurzer Erfahrungsaustausch mit Infoständen und Happenings, Erarbeitung des Begriff Infostand und Öffentlicher Raum, rechtlicher Überblick, Erarbeitung von Tools.
- Großpuppenbau
Helge Bauer (Aktionsbündnis Gerechter Welthandel)
Aus Holzlatten, Draht und Pappmachee entstehen die phantasievoll gestalteten 2,5m – 4m hohen Figuren die man später wie einen Rucksack anzieht und trägt. Ob hersauragendes Element in einer Demonstration, Eyecatcher am Infostand, oder beeindruckendes Straßentheater, Großpuppen überzeugen durch ihre Präsenz und liefern starke Bilder.
- Recht für AktivistInnen
Josef Unterweger
„Alle Menschen haben das Recht, sich friedlich zu versammeln und sich frei mit anderen zusammen zu schließen…“ – hält die Europäische Menschenrechtscharta fest. Wie dieses Recht zu verwirklichen ist, welche Fallen zum umgehen sind und was AktionistInnen beachten müssen, um nicht sich und der von ihnen vertretenen Sache zu schaden, wird in diesem Workshop gemeinsam mit den TeilnehmerInnen erarbeitet.
Die TeilnehmerInnen sollen in die Lage versetzt werden, den Großteil der bei Aktionen auftretenden Rechtsfragen selbst und spontan bearbeiten zu können. Die TeilnehmerInnen werden erkennen, dass das Recht auf ihrer Seite ist. Es werden Leitlinien erarbeitet, die es den TeilnehmerInnen ermöglichen, Aktionen im „grünen Bereich“ zu halten und unnotwendigen Ärger zu vermeiden.
- VOKÜ
Wir geben im theoretischen Teil einen historischen Rückblick auf die Entstehungsgeschichte der Volksküchen (Arme-, Suppen-und Volksküchen), liefern eine Beriffsdefination und besprechen verschiedene Aktuelle und International e Varianten der Voküs. zum Thema Ernährungssouveränität und dem Spezialfall “Eventcatering“ (AA), Nyeleniforum (August))wird es Beiträge geben, eher wir uns der Praxis und einer offenen Fragerunde widmen. Liebe geht durch dem Mangen!
Samstag Vormittag:
- Aktions-Schnupper-Klettern
Johannes Nendwich
Wer kennt sie nicht die Bilder von den riesigen Transparenten und den KletterInnen die in schwindelerregenden Höhen herumklettern? Der WS bietet die Möglichkeit die Grundtechnik des Aktionsklettern auszuprobieren. Material und Seile werden von Greenpeace zur Verfügung gestellt. Die Aktionsklettertechnik hat mit Fels- oder Sportklettern nichts zu tun sondern ist mehr an das Industrie-, Höhlen- oder Rettungsklettern angelehnt. Die TeilnehmerInnen brauchen feste Schuhe (keine Sandalen oder Schlapfen), und eng-anliegende Kleidung (keine Flatterjacken oder Röcke). Wer lange Haare hat muss die unbedingt mit einem Haarband oder Kopftuch zusammenbinden. Handschuhe mitnehmen wird empfohlen.
- Adbusting- die Werbewelt umgestalten
Helge Bauer (Aktionsbündnis Gerechter Welthandel)
Werbebotschaften überschwemmen unser tägliches Leben. Ob als Plakat, Internetvideo, Zeitungsanzeige… Wie kann ich diese Botschaften für Kritik und Protest nutzen und somit einen Teil dieses öffentlichen Raumes zurückerobern? Wie sieht die Rechtslage dabei aus?
Im ersten Teil des Workshop wird ein Überblick über Aktionsformen im Bereich Adbusting, mit kurzen Abstecher in die Kommunikationsguerilla, anhand von Bildern und Videos geboten. Der zweite Teil beinhaltet das praktische Ausprobieren von 1-2 der rechtlich unbedenklichen Aktionsformen.
- Internet-Aktivismus (2/2)
- StrickistInnen
Susanne Frantal
WS für alle die Häkeln und Stricken erlernen oder wieder üben wollen –
wir erarbeiten uns die Maschen von Grund auf und fertigen kleine oder große Objekte/werke, ganz nach persönlichen Tempo…
Alle die noch etwas unfertiges herumliegen habe + Wollreste und Garne – einfach mitnehmen! Auch alte Strick- oder Häkelobjekte (ungeliebte Strickjacke von Omi, farblich furchtbares, etc) können gut wieder+ weiterverarbeitet werden. Euren Ideen sind keine Grenzen gesetzt – bestrickend Auffälliges will in die Welt!
- Aktive Gruppen brauchen Dynamik!
Claus Faber
Das Seminar ist eine Anregung, das Wissen um die Dynamik in Gruppen dazu zu nützen, um Gruppen besser, erfüllender und wirksamer zu machen. Was bringt eine Gruppe zusammen? Was treibt eine Gruppe an? Was schweisst sie zusammen? Welche Faktoren zur Diagnose gibt es? Was macht Gruppen arbeitsfähig? Was „stört“ eine Gruppe und wo liegt der Vorteil der Störungen?
Arbeitsweise: Theoriegestützte Fallarbeit. Gruppendynamik heisst, dass die Gruppe ihr eigenes Material bereitstellt: Bringt eigene Fälle mit, in denen Ihr in Gruppen aktiv seid oder wart (als LeiterIn, als BegleiterIn, als TeilnehmerIn). Lasst Euch mit Hilfe mehrerer gruppendynamischer Modelle beraten und nehmt mit nach Hause, was Ihr verändern könnt. Wir werden je Seminar 2-3 Fälle intensiv bearbeiten.
Wichtig: Gruppendynamik heißt, von Anfang bis Ende ungestört dabei zu sein.
- Wie gründe ich eine Foodcoop? (2/2)
- Sustainable Couchsurfing
Massimiliano Schilirò
In diesem Workshop erfährst Du wie Couchsurfing – das weltgrößte internetbasierte Gastfreundschaftsnetzwerk – funktioniert. Außerdem kannst Du durch praktische Beispiele lernen, was für Rollen ein_e Couchsurfer_in hat: Gastgeber_in (host); Gast (surfer), member einer lokalen Community oder Reisende_r (traveller). Sustainable Couchsurfing stellt für jede Rolle Ideen und konkrete Vorschläge vor, um nachhaltiger zu agieren. Es ist nicht notwendig, ein_e Nachhaltigkeitsexpert_in zu sein: Jede_r kann aktiv werden – hier und jetzt – und dabei Spaß haben! Im Laufe des Workshops hast Du die Möglichkeit, einen Plan für nachhaltige, aktionistische, abenteuerliche Sommerreisen zu erstellen.
- Erfolgreiche Kampagnenarbeit
Sylvia Pumberger (Amnesty International Österreich)
Wie wird aus einem Thema eine Kampagne und wann ist eine Kampagne erfolgreich? Nach einem Überblick über die Kampagnenarbeit im Allgemeinen wird es darum gehen, wie AktivistInnen an diese Arbeit herangehen können. Wir werden Beispiele aus der Praxis beleuchten und bisherige Erfahrungen diskutieren.
- Streetart & Graffiti
Andi, Jeremias
Wir behandeln das Thema Streetart und Graffiti. Anfangs ist ein gegenseitiges Austauschen von dem vorhandenem Wissen über die unterschiedlichen Möglichkeiten Zeichen in der Öffentlichkeit zu setzen geplant. Dann versuchen wir ein bisschen den Umgang mit der Dose zu zeigen und geben die Möglichkeit aus Karton Schablonen zu schneiden. Aktives mittun ist gefordert, einen einseitigen Vortrag halten ist nicht unser Vorhaben. Falls auf eine reine Weste Wert gelegt wird, sollte ein Schmutzkittel mitgenommen werden, da wir nicht für diverse Verunreinigungen Haftung übernehmen 🙂
via www.attac.at: Workshops und Seminare.
March 27, 2012 at 8:22 am · Filed under Uncategorized and tagged: akademie, aktion, attac, attac austria, österreich, bildung, protest, seminar
16. bis 20. Mai 2012 in Ottensheim(Oberösterreich)
Alles rund um Aktion und politisches Werkzeug!
Die AktionsAkademie schafft den Raum zum Erlernen des praktischen Handwerkzeugs zivilgesellschaftlichen Engagements in angenehmer Atmosphäre für AnfängerInnen und Fortgeschrittene. Sie beleuchtet wichtige praxisorientierte Themen der Zivilgesellschaft wie Vernetzung und Kommunikation, politische Handwerkszeug, Planung und Durchführung von Aktionen und Kampagnen.
Wie läuft die AktionsAkademie konkret ab?
Die AktionsAkademie findet dieses Jahr im oberösterreichischen Städtchen Ottensheim statt. Von Mittwoch bis Samstag können die TeilnehmerInnen aus einer Vielzahl von Workshops und Seminaren wählen. Es gibt auch die Möglichkeit einer gemeinsamen Aktion im öffentlichen Raum.
Das bunte, kulturelle und sportliche Rahmenprogramm sowie frisch gekochtes, biologisches, vegan/vegetarisches und gleichzeitig regionales Essen macht die AktionsAkademie noch abwechslungsreicher und vielfältiger.
Komm vorbei!
Die Anmeldung ist ab sofort möglich.
via www.attac.at: AktionsAkademie 2012.
March 26, 2012 at 5:01 pm · Filed under Uncategorized and tagged: ACTA, copyright, datenschutz, internet, internetrecht, recht, Urheberrecht
Der “Wirtschaftsdialog für mehr Kooperation bei der Bekämpfung der Internetpiraterie” vom Bundeswirtschaftsministerium, Internet-Providern und Rechteinhabern hat eine Liste mit zehn möglichen Maßnahmen zusammengestellt. Und siehe da: von Entwarnung kann wirklich keine Rede sein, denn zu den diskutierten Maßnahmen gehört der Ausbau der Abmahnindustrie, De-Anonymisierung der Nutzer, mehr Auskunftsrechte für Rechteinhaber und natürlich weiterhin die Warnhinweise. Insgesamt kann man sagen, dass es sich um einen Frontalangriff auf das Web 2.0 handelt.
Bei den zehn Punkten handelt es sich nach unserer Information um die folgenden:
- Durchführung einer Aufklärungskampagne zum Urheberrecht.
Eine Arbeitsgruppe des Wirtschaftsdialogs hat schon Vorschläge für eine Kampagne erarbeitet.
- Die Werbewirtschaft soll dafür sorgen, dass auf Up-/Downloadplattformen keine Werbung mehr geschaltet bzw. nicht mehr dafür bezaht wird.
Interessant dabei: Zanox als eines der großen Partnerprogramm-Werbenetzwerke gehört der Axel Springer AG. Das zweite große, Affilinet, gehört zu United Internet.
- Verstärkung der internationalen Zusammenarbeit, insbesondere bei Downloadportalen und 1-Klick-Hostern.
Siehe Kimble: das scheint ja doch erste Ergebnisse zu geben.
- Die Provider sollen IP-Adressen lange genug speichern, so dass die Abmahnindustrie weiter ausgebaut werden kann.
Angeblich hat man sich intern bereits auf 7 Tage Mindestspeicherung extra für Auskünfte der Rechteinhaber geeinigt.
- Im Justizministerium wird derzeit an der Deckelung der Abmahngebühren gearbeitet. Die Rechteinhaber sprechen sich ausdrücklich dagegen aus.
Wie zu hören war, müssen die Rechteinhaber richtiggehend getobt und gedroht haben, den Dialog zu verlassen, wenn die Deckelung umgesetzt wird.
- Bei Urheberrechtsverletzungen in gewerblichem Ausmaß sieht § 101 UrhG weitere Auskunftspflichten vor. Die Rechteinhaber möchten die Einschränkung auf Gewerblichen Ausmaß gestrichen haben.
Das bedeutet: jede kleine Urheberrechtsverletzung würde umfassende Auskunftspflichten nach sich ziehen, Rechteinhaber könnten beispielsweise Daten über Nutzer erfragen, die in einem Diskussionsforum zu viel aus einer Zeitung zitieren.
- Es steht die Forderung um Raum, umfassendere Möglichkeiten zur Beauskunftung zu schaffen: Neben Anschlussinhaber und Adresse sollen die Provider dem Rechteinhaber auch E-Mail-Adresse, Bankdaten und die IP-Adressen anderer Sitzungen herausgeben.
- Es wird eine änderung der Impressumspflicht angestrebt: diese soll auch bei selbst eingestellten Inhalten gelten.
Sprich: Uploader (z.B. bei bei 1-Klick-Hostern und anderen Plattformen, auf denen häufig Urheberrechtsverletzungen vorkommen) sollen dadurch deanonymisiert werden, andersfalls soll der Plattformbetreiber haften. Je nach Formulierung betrifft das auch Youtube, die Wikipedia und natürlich noch viel mehr.
- Statt einer örtlichen Zuständigkeit, sollen Strafverfolgungsbehörden, die Gewerbeaufsicht usw. thematisch organisiert werden. Sprich: Schwerpunktstaatsanwaltschaften für Internet-Delikte bzw. Urheberrechtsverletzungen.
Dies ist ein Punkt, der auch in anderem Kontext (Betrug via Internet usw.) immer wieder gefordert wird.
- Die Rechteinhaber fordern weiterhin, dass die Provider an Rechtsverletzer Warnhinweise verschicken, wollen aber nicht auf Abmahnungen verzichten.
Wie bekannt: die Provider lehnen eine freiwillige Lösung ab. Nun liegt es also am Gesetzgeber …
Bei den zehn Punkten handelt es sich im Wesentlichen um die Verhandlungsmasse. Daher ist eher nicht zu erwarten, dass alles kommt; aber viele Einzelpunkte sind schon schlimm genug an sich. Als Forderungen an sich sind die meisten Sachen nicht gänzlich neu. Neu ist aber, dass diese auch von der Bundesregierung zumindest in Erwägung gezogen werden. Und im Kontext von ACTA taucht ähnliches auch immer wieder auf …
via Zehn Wünsche der Urheberrechtsindustrie – Arbeitskreis gegen Internet-Sperren und Zensur (AK Zensur).