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Campact | Melderecht: Meine Daten sind keine Ware!
Meldeämter sollen künftig Ihre Adresse an Datenhändler verkaufen dürfen – ohne dass Sie das verhindern können. Doch noch kann und muss der Bundesrat diese Regelung stoppen. Unterzeichnen Sie jetzt unseren Appell!
“Global Peace” – Friedensdemonstration 15. September 2012 – Berlin
Samstag, 15. September 2012
16:00
Berlin
Uhrzeit: Beginn ca. 16.00 Uhr–> Auftaktkundgebung mit Redebeiträgen und Live-Musik auf dem Alexanderplatz bis ca. 17.00 Uhr, danach Demozug mit Ziel Brandenbruger Tor/Reichstag bis ca. 18.30 Uhr (Route noch nicht festgelegt) –> Abschlusskundgebung mit Redebeiträgen und Live-Musik, Bildung einer (noch nicht festgelegten) Lichtformation gegen Ende (eventuell ab 19.30Uhr möglich), im Anschluss: Ausklang des Tages mit “Rockupy”
(Uhrzeiteiten sind erstmal grob festgelegt, und müssen je nach zu erwartender Teilnehmerzahl und möglicher Demoroute eventuell angepasst werden)
Weitere Informationen folgen!
Bisherige Bündnispartner:
– Echte Demokratie Jetzt
– occupy
– acampada berlin/Alex11
– Friedvoller Aufstand (Initiator und Ansprechpartner)
– Umbrella Peace Art – Berlin
Aufruf zur „Global Peace“ – Friedensdemonstration am 15.09.2012 in Berlin
Vielleicht fragen sie sich, warum vorwiegend occupy- und Echte Demokratie Jetzt- Aktivisten zu einer Friedensdemonstration aufrufen, waren diese bisher doch hauptsächlich durch Besetzungen und Kritik am Geld- und Wirtschaftssystem aufgefallen.
Die Forderungen nach „echter“ Demokratie (Basisdemokratie) und einer Reform des Finanz- und Wirtschaftssystems stehen jedoch in direktem Zusammenhang zu Kriegen und (gewaltsamen) Aufständen. Völker wollen sich in der Regel nicht bekriegen, es sind Regierungen die Kriege führen. Wir gehen davon aus, dass wir eine friedlichere Welt vorfänden, wenn die Bürger über Krieg oder Frieden mitentscheiden dürften.
Unser Finanz- und Wirtschaftssytem ist unserer Ansicht nach ein wesentlicher Faktor beim Aufbau von Konfliktpotential, da es dazu führt, dass die Schere zwischen Arm und Reich auseinander geht und Schulden und Guthaben in regelmäßigen Abständen explodieren. Das letzte Mal als dies in Europa geschah endete dies mit der Radikalisierung der Bevölkerung, und der Suche nach Sündenböcken, was bekanntermaßen im 2. Weltkrieg gipfelte, mit all seinen verheerenden Folgen. Zur Zeit sehen wir wieder vergleichbare Zustände auf uns zu kommen, was wir nur gemeinsam und entschieden verhindern können, indem wir ECHTE Lösungen der Finanzkrise fordern, welche uns von Politikern und Lobbyisten vorenthalten werden, oder als nicht realistisch umsetzbar abgetan werden. Mit der Fortführung dieser Krisenpolitik sehen wir den Frieden in Europa und der ganzen Welt massiv gefährdet. Das ist was realistisch ist, und radikalere Lösungen der Krise, wie zum Beispiel einen weltweiten Schuldenschnitt zu einer NOTwendigen und vernünftigen Lösung macht. Wählen wir jetzt die vernünftigere Lösung, sonst wird uns unsere Unvernunft in der ein oder anderen Form erheblichen Schaden zufügen.
Zudem wollen wir uns aus aktuellem Anlass mit den Menschen in Syrien solidarisch zeigen, und unsere Regierungen dazu auffordern, alle diplomatisch möglichen Wege zu nutzen, um weiteres Blutvergießen zu verhindern.
Auch im Hinblick auf einen drohenden Krieg mit dem Iran, der schon beschlossene Sache zu sein scheint, wollen wir unserer Auffassung Nachdruck verleihen, dass Angriffs- bzw. Präventivkriege NIEMALS als eine angemessene Lösung betrachtet werden dürfen, sondern als das was es ist, ein Akt der Verachtung und Auslöschung von Leben.
Neben einem klaren NEIN zu Krieg, und dem Bekenntnis zum Frieden, Respekt und Verständigung zwischen den Völkern der Erde, möchten wir auch weitere Themen aufgreifen, die in diesem Zusammenhang stehen, wie zum Beispiel die Ächtung des Einsatzes von Uranmunition, und der Einsatz grausamer völkerrechtswidriger Waffen.
Um positive Signale zu setzen, möchten wir ab Einbruch der Dämmerung eine Friedensbotschaft mittels einer Lichtformation in die Welt tragen. Des Weiteren wollen wir Bemühungen anderer Gruppen unterstützen, wie zum Beispiel die „Iran Loves Israel“-Aktion, welche zu einem Friedensbündnis unter den Völkern beitragen soll. Wenn WIR, die Völker uns gegenseitig den Frieden erklären, dann können die Regierungen uns nicht mehr für ihre Interessen gegenseitig ausspielen und mißbrauchen.
Symbolhaft erklären wir hiermit allen Völkern der Erde den Frieden, und hoffen, dass es uns andere Völker gleichtun.
Besonders wir, als in Deutschland lebende Menschen, sehen hierfür eine besondere Verantwortung und Verpflichtung.
Nehmen Sie diese Worte ernst, und handeln sie jetzt gemeinsam mit uns, bevor es zu unabsehbaren Folgen der oben genannten Probleme kommt!
Über eine Beteiligung und Unterstützung weiterer Initiativen würden wir uns sehr freuen!
( Zum besseren Verstännis der Zusammenhänge von Finanzkrisen und Kriegen empfehlen wir folgenden Artikel http://derstandard.at/1332323771502/Margrit-Kennedy-Geldsystem-fuehrt-zu-Krieg-Crash-oder-Revolution )
Aktionstage für Echte Demokratie – Dortmund
10. August um 17:00 bis
11. August um 16:00
Dortmund
Zeit:Freitag 10.August 17.00 Uhr bis Samstag 11. August 16.00 Uhr
Ort: Friedensplatz; Demo und spontane Aktionen in der Dortmunder Innenstadt
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„Alle reden von Demokratie – warum probieren wir sie denn nicht mal aus?“
Während überall auf der Welt Kriege im Namen der Demokratie geführt werden, fühlen sich immer mehr Menschen weltweit in unseren politischen Systemen nicht mehr repräsentiert. Das gilt auch für die sogenannten demokratischen Staaten Europas. In Zeiten von antidemokratischen Gesetzen wie dem ESM & Fiskalpakt, in Zeiten der Machtübernahme durch die Technokraten, in Zeiten autoritärer neoliberaler Krisenpolitik, merken immer mehr Menschen, dass dies alles nichts mit der ursprünglichen Idee von Demokratie zu tun haben kann.
Überall auf der Welt bringen die transnationalen Protestbewegungen Echte Demokratie jetzt!/Occupy/Empört Euch! in Vergessenheit geratene Abstimmungsformen und Methoden der Zusammenarbeit in die Öffentlichkeit:
Es geht darum, dass jeder Mensch eine Stimme hat. Jeder soll mit darüber entscheiden dürfen, was ihn betrifft. Jeder soll mit der Entscheidung leben können, daher ist der Konsens das Ziel. Wir glauben, dass wenn wir alle zusammenarbeiten, wir mehr sind als die Summe unserer Teile. Als eine Form dies zu verwirklichen etabliert sich die Asamblea, spanisch für Vollversammlung.
Viele von uns glauben, dass echter Frieden nur mit echter Demokratie verwirklicht werden kann. Occupy, das heißt besetzen, und zwar von öffentlichen Plätzen. Am 10. August werden wir daher für echte Demokratie demonstrieren und im Anschluss für zwei Tage den Friedensplatz besetzen!
Dies ist auch ein Zeichen der Solidarität mit unseren Camps in Düsseldorf und Frankfurt – unsere Camps könnt ihr vielleicht räumen, Ideen aber nicht!
Für alle die genug haben, schweigend zusehen zu müssen, genug davon haben, alle vier Jahre irgendwo nur ein Kreuzchen machen zu dürfen, für alle die sich nicht mehr repräsentiert fühlen und für alle die wissen, dass wir durch Kooperation viel mehr erreichen können als durch Konkurrenz, kommt zu euren Versammlungen auf den Friedensplatz. Zusammen nehmen wir Demokratie wieder selbst in die Hand!
Jeder ist herzlich eingeladen, an unseren Aktionstagen teilzunehmen und sich einzubringen.
Bringt Zelte!
P.S.: Am Samstag den 11. August findet zudem der Veggie Street Day statt. Es gibt also ein buntes Programm an diesem Wochenende!
Geplanter Ablauf der Aktionstage:
Freitag, 10.08.2012:
17.00 Uhr: Demonstration vom Hauptbahnhof bis zum Friendensplatz
18.00 Uhr: Platzbesetzung und Aufstellen der Zelte
19.00 Uhr: Asamblea
22.00 Uhr: musikalischer Ausklang
(Bisher nicht erlaubt: Übernachten auf dem Friedensplatz)
Samstag, 11.08.2012:
12.00 Uhr: Flashmobs & spontane Aktionen
14.00 Uhr: Asamblea
16.00 Uhr: Ende
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Grillen gegen #INDECT
Samstag,
14. Juli 2012
15:00
“Feuer und Flamme, Grillen gegen Indect”
Wir treffen uns in Freiberg, Roter Weg 41/43 zum gemeinschaftlichen Grillen.
Jeder sollte etwas Grillgut mitbringen, den Grill haben wir.
Wir machen solange wie Ihr oder wir Lust haben!!!!!
Sollte das Wetter mitspielen, werden wir Drachen steigen lassen…aber mit ganz besonderen “Anhängseln”.
Lasst Euch überraschen!!!
via https://www.facebook.com/events/385785674814004/?notif_t=plan_user_invited
Projekt INSIGMA und weitere Forschungsprojekte im Rahmen von #INDECT
In einer auf der offiziellen INDECT Webseite veröffentlichten Meldung erfuhr man vor einer Weile von einem Projekt mit der Bezeichnung INSIGMA, welches anscheinend ebenfalls in Zusammenhang mit Projekt INDECT initiiert worden ist. Doch abgesehen von dessen Namen und ein paar nicht sonderlich informativen Details wurde nichts genaueres zu dem Projekt bekannt gegeben
weiter lesen via http://nomenom.blogspot.de/2011/02/projekt-insigma.html
Occupy errichtet “machtkritisches Kunstwerk”
Mehr als 25 weiße Occupy-Zelte stehen seit Samstag vor dem Museum Fridericianum.
Wie ein Blitzschlag <<Der Freitag
Wie ein Blitzschlag
1972 Das Oberste US-Gericht verbietet die Todesstrafe – sie sei verfassungswidrig, willkürlich und grausam. Heute kann sie dennoch wieder in 33 Bundesstaaten verhängt werden
via http://www.freitag.de/autoren/der-freitag/wie-ein-blitzschlag
Freie Meinung im Netz ist Menschenrecht <<Futurezone
Für Vereinte Nationen ist Freiheit im Internet ein grundlegendes Recht
AnonPress – BKA, GEMA, Hausdurchsuchungen, Akteneinsicht –
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### AnonPress ### GEMA, BKA, Hausdurchsuchungen (Akteneinsicht) ###
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Wie angekündigt, erhaltet ihr nun alle “Akteneinsicht” zum Thema GEMA, BKA, Staatsanwaltschaft und Hausdurchsuchungen. Von ca. 48 Seiten der Akte, haben wir nach einer Filterung 34 Seiten übrig gelassen. Die gefilterten Seiten, waren uninteressant oder übliche Belehrungen.
Wer sich nicht mehr daran erinnern kann oder bisher nichts darüber gelesen hat, hier sind ein paar Artikel zum Thema:
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Spiegel: http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/anonymous-attacke-gegen-gema-fuehrt-zu-hausdurchsuchungen-a-838656.html
Zeit: http://www.zeit.de/digital/internet/2012-06/bka-razzia-gema-anonymous
Welt: http://www.welt.de/wirtschaft/webwelt/article106625967/Gema-will-Anonymous-doch-nicht-anzeigen.html
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Abgesehen von der “Unverhältnismäßgikeit” der Hausdurchsuchungen gegen die Beschuldigten, wird unter anderem aufgeklärt, dass die Staatsmacht auch unsere öffentlichen Kommunikationskanäle (IRC) überwacht und dort mitloggt. Bisher wurde ja eher spekuliert, dass im IRC die Polizei oder das BKA mitloggt (Deutschland).
Sehr interessant scheint doch der hauseigene BKA-DDoS Test zu sein, welcher im Dokument sauber protokolliert ist. Offensichtlich hat sich die GEMA schon viele Tage/Wochen (siehe Datum) vor dem Angriff an die Polizei gewendet, woraufhin das BKA diese JS LOIC via pastehtml getestet hat.
Das BKA hätte diese “geplante Computersabotage” gegen den GEMA Webserver verhindern können, die GEMA und das BKA haben somit die Menschen ins offene Messer laufen lassen und haben sogesehen diesen Angriff als Honeypot genutzt, um an IP Adressen via Referer zu kommen (danach erfolgten ja auch 6 Monate später die 106 Hausdurchsuchungen).
Das Bundeskriminalamt hätte einfach den pastehtml Support nutzen können, um den Link der Web-LOIC löschen zu lassen (der Support reagiert innerhalb von 48 Stunden auf Supportanfragen), dieser pastehtml Link existiert übrigens immer noch!
Diesen AnonLulz, welcher am besagten Tag (siehe Protokoll) den pastehtml Link im IRC verteilt hat, kennt übrigens niemand(?)
Schaut euch die 34 Seiten des Dokumentes an und urteilt selbst, viel Spaß.
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Download des Dokumentes: http://s1.directupload.net/file/d/2943/vjqg4zig_pdf.htm
Mirror 1: http://s14.directupload.net/file/d/2943/ic9fbk5s_pdf.htm
Mirror 2: http://www.xup.in/dl,18032603/gema_bka_staatsanwaltschaft_doc1.pdf/
Mirror 3: http://www.sendspace.com/file/pofsdv
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~ AnonPressDE (http://www.twitter.com/AnonPressDE)
– in co. work with AnonNewsDE (http://www.twitter.com/AnonNewsDE)
#Anonymous #OpPedoChat <<pastebin
Twitter – @TheAnon0ne
7 July 2012, EDIT 7/8 @ 9.15PM GMT
Lately, there has been a surge of websites dedicated to pedophiles for chat, picture sharing, etc. These sickos openly advocate concepts like “man-boy love” with statements such as “If the boy [in this case only 8 years old] is asking for it, we shouldn’t deny him”. This is not limited to boys, boards for little girls exist as well and operate with impunity. Child pornography is frequently traded and even innocent pictures of random children (at the beach, on a playground, etc) are publicly fantasized about. This is unacceptable and will not be tolerated.
WE Anonymous aim to diminish if not eradicate this plague from the Internet. For the good of our followers, for the good of mankind, and for our own enjoyment we shall expel from the Internet and systematically destroy any such boards that continue to operate.
YOU are Anonymous as well. YOU can get off your ass and help. Spread the word to fellow Anons, to the press, and encourage them to do the same. Those that can attack are asked to fire their lazors; those that cannot are encouraged to learn. These pedos are very butthurt about being hit too, so there is some LULZ factor in it. SAIL SAFE!
#OpPedoChat
The following sites have been taken down and kept (mostly) down for several days… this will continue, but expect defaces, logs & dox (Update: Round 1 @ http://pastebin.com/4nmbMen9), and the occasional domain hijack as well. Also, cocks.
*TANGO DOWN*
boychat.org
pedofilie.nl ()
annabelleigh.net
stankunaite.lt
#OpPedoChat
The following sites are currently being targeted by Anonymous. This list will be updated with new information, victories, & targets so check back. Send new targets to @TheAnon0ne | SAIL SAFE!
Bundestag schränkt Datensouveränität weiter ein – Bundesrat muss neues Meldegesetz verhindern! <<netzpolitik
Geht es nach dem Bundestag, sollen die Daten von Einwohnermeldeämtern auch für Werbung und Adresshandel genutzt werden können, selbst wenn man dieser Herausgabe widersprochen hat. Jetzt regt sich Kritik von Datenschützern. Auch die Digitale Gesellschaft fordert den Bundesrat auf, das Gesetz zu verhindern.
Wie berichtet, hat der Bundestag letzte Woche mit der schwarz-gelben Mehrheit das Gesetz zur Fortentwicklung des Meldewesens angenommen. Jetzt muss der Bundesrat noch darüber abstimmen, was er voraussichtlich in der ersten Sitzung nach der Sommerpause am 21. September tun wird.
Der Digitale Gesellschaft e.V. fordert den Bundesrat nun zur Ablehnung des Gesetzes auf:
Die Datenschutzprobleme mit der von der Bundesregierung geplanten Meldegesetznovelle zeigen eindrucksvoll, wie unfähig diese Bundesregierung beim Schutz personenbezogener Daten agiert. So wie sie in Brüssel gerade dabei ist, bei der Debatte um die Datenschutzgrundverordnung eben nicht für mehr sondern im Ergebnis für eine weitgehende Aufweichung des Datenschutzes zu sorgen, so wie sie gerade eine konzeptionell untaugliche Stiftung Datenschutz, die nur dem Zweck der offiziellen Absegnung von Selbstdarstellungsinteressen in der Wirtschaft dient, aus der Taufe hebt, so wie sie bei Vorratsdatenspeicherung auf ganzer Linie versagt muss man feststellen: das Bundesministerium des Innern unter Hans-Peter Friedrich ist als Sicherheitsministerium nicht in der Lage, glaubwürdige und sinnvolle Datenschutzpolitik zu machen. Das bisherige Meldegesetz war schon schlecht genug, jetzt will die Bundesregierung offenbar dem Fass den Boden ausschlagen.
Wir setzen auf den Bundesrat, dieses datenschutzfeindliche Gesetz zu verhindern und sich dafür einzusetzen, dass Bürger wieder etwas mehr Datensouveränität erhalten.
Auch Thilo Weichert vom Unabhängigen Landeszentrum für Datenschutz Schleswig-Holstein kritisiert die Nacht- und Nebelaktion:
Ich bin schockiert über Form und Inhalt der Gesetzgebung. An Kommunen und Datenschützern vorbei werden hier wirtschaftliche Lobbyinteressen bedient. Nach der Beschlussfassung zu einer Stiftung Datenschutz, die in der vorgesehenen Form nur einer Wirtschaft dient, die Datenschutz als Billigware haben möchte, ist dies innerhalb kürzester Zeit ein zweiter Sündenfall und ein weiterer Schlag ins Gesicht all derer, die dem Versprechen der Koalitionsvereinbarung vertraut haben, den Datenschutz der Bürgerinnen und Bürger zu stärken. Wir können nur hoffen, dass der Bundesrat diesen gefährlichen Unsinn stoppt.
Der SPD-Bundestagsabgeordnete Johannes Kahrs stellt bereits eine Ablehnung der SPD-regierten Länder in Aussicht:
Seien sie versichert, daß die SPD in den Ländern mit SPD-Regierungsbeteiligung alles tun wird, um dieses Gesetz in der aktuellen Form im Bundesrat scheitern zu lassen.
Der Verbraucherzentrale Bundesverband e.V. bietet einen Musterbrief zum Widerruf der Einwilligung in die Datenweitergabe an:
Verbraucher, die nicht möchten, dass ihre Daten für Werbezwecke weitergegeben werden, wird empfohlen, auf Grundlage des Meldegesetzes ihres jeweiligen Bundeslandes beim Meldeamt Widerspruch einzulegen. Ab Anfang 2014 – dann soll das Gesetz in Kraft treten – sollten sie bei ihrem Amt regelmäßig Auskunft darüber verlangen, an wen ihre Daten weitergegeben wurden. Dann können sie bei diesen Unternehmen der Datenverwendung zu Werbezwecken widersprechen.
Hier gibt’s den Musterbrief Auskunftsersuchen und Widerruf der Einwilligung in die Datenweitergabe zum Direkt-Download.
Veranstaltung nächste Woche am IG-Farben-Campus Frankfurt: Demokratie im Würgegriff der Finanzmärkte?
am Mittwoch,
den 11. Juli, 19 Uhr,
Campus Westend,
Bürgeruniversität in Kooperation mit der F.A.Z. betreibt Ursachenforschung und zeigt Lösungswege / Öffentliche Auftaktdiskussion am 11. Juli an der Goethe-Universität
Casino, Raum 1.314 (Metzler Saal),
Grüneburgplatz 1, 60323 Frankfurt
Was ist INDECT? <<bist-du-terrorist.at/
ist ein aktuelles Forschungsprojekt der Europäischen Union und ein weiterer Versuch einen europäischen Überwachungsstaat zu etablieren.
Es handelt sich dabei um ein automatisiertes System, das das Verhalten der Bürgerinnen und Bürger mit Hilfe einer intelligenten Software überwacht und auswertet.
Diese Software wertet die Daten von Kameras und Drohnen (fliegenden Kameras) aus. Sollte sich eine Person “nicht normal verhalten” (zB lange am selben Platz stehen oder eilig über die Straße rennen), werden umgehend weitere Daten über diese Person via Gesichtserkennungssoftware, Internet (zB Facebook), SMS-/E-Mail- oder Telefonüberwachung (VDS) und sonstigen verfügbaren Datenbanken eingeholt. Daraufhin verständigt INDECT die zuständigen Sicherheitskräfte, die dann diese Person “sicherstellen” sollen.
INDECT ist ein Projekt zur totalen Überwachung des Volkes unter dem Vorwand der Verbrechensbekämpfung und muss verhindert werden!
Am 28. Juli 2012 finden Paperstorms statt, um die österreichische Bevölkerung über das Projekt INDECT und die daraus resultierenden Folgen aufzuklären.
Wenn du Ideen/Vorschläge hast oder mitmachen willst, dann schreib es ins Pad oder besuche uns einfach im IRC: http://webirc.pwny.biz/paperstorm
Treffpunkte
| Ort | Zeit | Treffpunkt | Infos |
|---|---|---|---|
| Wien | 14:00 Uhr | Christian-Broda Platz/Hofer | zum Pad |
| Graz | 11:00 Uhr | Jakominiplatz | zum Pad |
| Salzburg | 11:00 Uhr | Altstadt | zum Pad |
| Innsbruck | 14:00 Uhr | Nähe Sillpark | zum Pad |
Flyer/Visitenkarten
| Vorschau | Titel | Format | Download |
|---|---|---|---|
![]() |
Bist du Terrorist? | A4
A5 |
Download A4 |
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Stop Indect | A4 | Download |
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Gemeinsam gegen den Überwachungsstaat |
A4 | Download s/w |
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Vorsicht Kamera! | 85x55mm | Download Front |
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Bist du Terrorist? | 85x55mm | Download Front |
Birgitta Jonsdottir: Die USA wollen eine Rechnung mit WikiLeaks begleichen
Birgitta Jonsdottir: Die USA wollen eine Rechnung mit WikiLeaks begleichen
Das Laientheater Bundestag und das Meldegesetz <<Sebastian Nerz
8. Juli 2012 – 21:19 | Neuen Kommentar schreiben
Aktuell ist das neue Meldegesetz etwas in der Debatte. Eigentlich hätte man sich schon am 28.6. darüber aufregen können, aber damals hat es noch niemanden interessiert. Also blogge ich das mal heute.
Das neue Meldegesetz ist Unfug. Es ist ein krasser Verstoß gegen die informationelle Selbstbestimmung – und ich bin zuversichtlich, dass das BVerfG auch dieses Gesetz einkassieren wird. Aber gut, das ist mittlerweile ja eher Routine als eine Neuigkeit. Vor ein paar Jahren galt ein gekipptes Gesetz noch als Blamage, heute ist es Routine. Aber darum geht es heute nicht.
Das neue Meldegesetz ist ein Musterbeispiel dafür, was derzeit an der Politik in Deutschland kaputt ist. Was war geschehen? 2,7% der Abgeordneten haben ein Gesetz mit grundsätzlicher Wirkung verabschiedet. Grob zusammengefasst, werden die Daten der Einwohnermeldeämter zum Freiwild für Adresshändler. Das Recht auf informationelle Selbstbestimmung wird damit weggeworfen – immerhin besteht eine Meldepflicht beim Meldeamt.
2,7% sind nicht gerade eine gute Quote. Aber es geht noch weiter:
- Die Debatte lief in immerhin 57 Sekunden. Redebeiträge? Keine. Proteste der Opposition aus SPD/Grünen/LINKEN? Keine. Proteste der Verbraucherschutzministerin Aigner? Keine. Proteste der ach so bürgerrechtsfreundlichen FDP? Keine. Proteste der “Datenschutzpartei CSU”? Keine.
- Der Gesetzesvorschlag wurde in letzter Sekunde von Opt-In auf eine unverschämte Opt-Out geändert. Das sieht man im Bundestag häufiger – kritische Punkte werden unmittelbar vor der letzten Beratung eingebracht, dem Parlament wird somit effektiv die Möglichkeit zur Beratung genommen – und parlamentsexternen Gruppen jede Möglichkeit zum Einspruch.
- Formell war der Bundestag nicht beschlußfähig. Das ist er erst ab 50% Anwesenheit. Diesmal hat es die Vizepräsidentin Pau allerdings nicht interessiert, war ja auch weniger prestigeträchtig als bei der Herdprämie.
- Die dritte Lesung des Gesetzes folgte unmittelbar auf die zweite. Eigentlich gibt es diese Lesungen ja mit einem guten Grund – damit es eben den notwendigen Zeitraum für Beratungen gibt. Bei diesem Gesetz hat es allerdings niemand interessiert.
- Das Gesetz wurde parallel zu einem Fußballspiel beschlossen – das wird gerne gemacht, weil dann niemand zusieht.
Natürlich wurde das Gesetz nach seiner Verabschiedung scharf kritisiert. Die parlamentarische Opposition findet es ganz furchtbar schlimm und ist ganz ehrlich total dagegen. Dabei übersehen sie nur eines: Sie hätten das Gesetz problemlos stoppen können. Dafür hätte es nur einer beliebigen Oppositionsfraktion wichtig genug gewesen sein müssen. Man hätte nicht einmal die Abgeordneten vom NSU-Ausschuss abziehen müssen – die freien MdBs hätten völlig gereicht. Oder das Präsidium hätte seiner Pflicht nachkommen können und die Beschlußunfähigkeit des Bundestages feststellen. Oder oder oder. (Noch verlogener finde ich da die Verbraucherschutzministerin Ilse Aigner. Die findet das Gesetz nämlich auch schlimm. Wieso sie das als mitzuständige Bundesministerin erst NACH der Verabschiedung sagt, dürfte relativ offensichtlich sein).
Natürlich kann die Opposition es nicht langfristig verhindern. Dafür ist die Regierungsmehrheit (leider) zu stabil und die FDP verzichtet zu gerne auf ihre Bürgerrechtspolitik. Aber sie hätten damit Zeit für eine Debatte erkauft. Und diese Debatte HÄTTE DAS GESETZ GESTOPPT. Es konnt nur und ausschließlich deshalb verabschiedet werden, weil es niemanden interessiert hat.
Das Meldegesetz ist ein Versagen des bundesdeutschen Parlamentes. Das Meldegesetz ist die Bankrotterklärung des Bundestages.
Ein Parlament, dass parlamentarische Gepflogenheiten über die Inhalte verabschiedeter Gesetze stellt, dass ist sein Geld nicht wert. Pairing Abkommen, Reden zu Protokoll, zeitlich überforderte Abgeordnete die sich völlig auf die Referentenentwürfe verlassen und andere Unsitten der parlemantarischen Alptraumwelt machen den Bundestag sinnlos. Er hat effektiv jeden Anspruch auf eine Kontrolle der Regierungsarbeit abgelegt. Opposition wird gerne vor der Kamera gelebt, im Parlament (wo es dann darauf ankommt) interessiert es niemanden. Die parlamentarische Opposition wendet sich (vor den Kameras) gegen das Gesetz – 5 Minuten vorher (weniger Kameras) hat es niemanden interessiert. Das kann nicht sein.
In den 60ern hätte man jetzt vermutlich gesagt “Unter den Talaren – Muff von 1000 Jahren“. Und genau deshalb braucht es einen Umbruch im Parlament. Nicht nur andere Mehrheiten – es braucht ein grundsätzliches Umdenken im Selbstverständnis der Politiker. Und wenn das Meldegesetz ein Beispiel für das Handeln professioneller Politiker ist, dann bin ich gerne ein Amateur: Ein MdB darf sich nicht darauf verlassen, dass das Verfassungsgericht schon richtig urteilt. Er muss alles dafür tun, dass es gar nicht erst soweit kommt.
Mir ist durchaus klar, dass Neulinge (egal welcher Partei) vieles falsch machen werden. Und viele Abgeordnete machen einen sehr harten und anstrengenden Job mit Herzblut und viel Engagement. Ich schätze auch einige MdBs persönlich. Mir ist auch klar, dass Abgeordnete immer gerne geschimpft werden. Aber wenn sie das Parlament auch in solchen Dingen etwas ernster nehmen würden, dann wäre das vielleicht anders.
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1,4 Millionen Menschen “gefällt” Berlin. Bald wird die Facebookseite sich neu formieren und umbenennen müssen: Denn nach Auffassung der Betreiber kann “niemand einen geografischen Ort vertreten”. Die Seite wird vom Stadtmarketing betrieben, enthält zahlreiche Werbeflächen und gehört fest zum Image der modernen Stadt Berlin. Facebook möchte Städteseiten in Zukunft selbst mit Informationen füllen. Stadtmarketing und Kommunalpolitik sollen nicht weiter unterstützt, sondern von Orten entkoppelt werden.
Zum Artikel geht’s hier.
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Facebook hat eine neue Funktion gelauncht, die Facebook-User beim Besuchen des Profils eines Freundes fragt: „Ist dies der echte Name deines Freundes?” In der Erklärung der Rechte und Pflichten schreibt das Netzwerk: „Facebook-Nutzer geben ihre wahren Namen und Daten an und wir benötigen deine Hilfe, damit dies so bleibt.“ Darauf wird sich das Unternehmen bei der Verteidigung dieses Vorgehens stützen. Denn weiter lautet die Bestimmung, dass man „keine falschen persönlichen Informationen auf Facebook bereitstellen“ dürfe. Dazu gehört selbstverständlich auch der Name.
Weniger kritisch macht diese schriftliche Bestimmung das Vorgehen trotzdem nicht. Stiftung Warentest schreibt auf ihrem Facebook-Profil beispielsweise, die Funktion sei „(freundlich ausgedrückt) reichlich fragwürdig.“ Denn die Nutzer haben durchaus einen Grund, ihre Daten nicht in vollem Umfang an Facebook abzutreten. Zum einen, weil sie das Datensammlungs-Monopol im Silicon Valley nicht unterstützen. Zum zweiten, weil sie auch mit Blick auf Bewerbungen und Bekannte, mit denen sie keinen Kontakt mehr haben…
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Uploaded by rakontado on Apr 27, 2011
Baumwolle ist ein natürlicher und viel genutzter Rohstoff für Textilien. Unsere Kleiderschränke sind voll davon. Bei der Produktion des Weißen Goldes in Drittweltländern werden Unmengen von Pestiziden eingesetzt, die in Europa verboten sind. Und das Gift kommt zurück. Denn auch in unseren Baumwolltextilien, die wir auf der Haut tragen, finden Wissenschaftler immer wieder Rückstände von Pestiziden und gesundheitsschädlichen Stoffen. Der Baumwollbauer Annand in Indien versprüht schon seit Jahren die hoch giftigen Pestizide. Mittlerweile leidet er unter Lähmungserscheinungen und einer tauben Zunge; genauso wie die Textilarbeiterinnen in Tirrupur. Auch die Anzahl von Fehl- und Missgeburten häufen sich bei den indischen Baumwollbauern. Über 300 haben sich schon umgebracht. Alle waren bei Pestizidhändlern hoch verschuldet. Um die Schädlinge zu stoppen, hatten sie immer größere Mengen teurer Gifte der Firma Bayer, Höchst und Ciba Geigy auf ihre Felder gesprüht. Doch das Gift wirkt nicht mehr gegen die…
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Die fixen Österreicher: voll auf ESM-Kurs – Kritiker alles Populisten… <<politropolis.wordpress.com
In Österreich wurden am Mittwoch ESM und Fiskalpakt durchgewunken. Im Nachbarland wurden die voraussichtlichen Segnungen des ESM vom Sprecher der S&D-Fraktion im Europarat und SPÖ-Bundesrat Stefan Schennach wie folgt dargestellt:
weiter lesen via http://politropolis.wordpress.com/2012/07/07/die-fixen-osterreicher-voll-auf-esm-kurs-kritiker-alles-populisten/
Hacker kapern Website der FPÖ Oberösterreich « DiePresse.com
06.07.2012 | 10:41 | (DiePresse.com)
Statt der FPÖ-Homepage war ein Link zu einer Protestseite gegen das europäische Überwachungstechnologie-Projekt INDECT zu sehen.
via Hacker kapern Website der FPÖ Oberösterreich « DiePresse.com.
law blog» Archiv » Gesetzgeberische Infamie
Was bei der Eurorettung schon lange kritisiert wird, ist anscheinend auch ein beliebtes Mittel bei anderen Gesetzesvorhaben: In letzter Minute kriegt der Gesetzentwurf eine andere Fassung – und der Inhalt verkehrt sich mitunter in sein Gegenteil. Genau das ist am vergangenen Freitag im Bundestag bei einem heiklen Datenschutzthema geschehen. Obwohl es vorher anderes geplant war, dürfen Meldeämter bald die Daten aller Bürger verkaufen. Betroffene, also wir alle, können zwar zwar widersprochen. Es hilft nur nichts.
weiter lesen via law blog» Archiv » Gesetzgeberische Infamie.
umFAIRteilen: Unterstützen
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Es gibt einen Ausweg aus der Wirtschafts- und Finanzkrise: Umverteilung! Wir wollen nicht, dass die öffentlichen und sozialen Leistungen verschlechtert und die große Mehrheit der Bevölkerung höher belastet wird. Stattdessen müssen übergroßer Reichtum und Finanzspekulation endlich besteuert werden. Es geht nicht nur um Geld, sondern auch um gelebte Solidarität in unserer Gesellschaft.
Wir fordern
eine Vermögensteuer und eine einmalige Vermögensabgabe, um die notwendigen öffentlichen und sozialen Ausgaben gerecht zu finanzieren und die Verschuldung abzubauen;
einen konsequenten Kampf gegen Steuerflucht und Steueroasen und eine Steuer auf Finanzmarktgeschäfte, gegen die Spekulation und gegen die Armut, weltweit.
Wir fordern Landtage, Bundestag und Parteien auf, sich unserer Forderung anzuschließen und sie in die Tat umzusetzen!
Der Fiskalpakt ist verfassungswidrig! « DiePresse.com
Offener Brief an den Bundespräsidenten. Die Globalisierungskritiker von „Attac“ fordern Heinz Fischer auf, den Vertrag über den Fiskalpakt „im Sinne des Rechtsstaates“ nicht zu unterzeichnen.
weiter lesen via Der Fiskalpakt ist verfassungswidrig! « DiePresse.com.
Rechtliche Stolperfallen im Facebook Marketing – Ebook zum kostenlosen Download
Das E-Book eignet sich sowohl für Unternehmen als auch für Freiberufler, Agenturen und alle anderen, die mit Facebook arbeiten. Das E-Book “Rechtliche Stolperfallen beim Facebook Marketing” (11 MB) könnt Ihr Euch kostenlos als PDF-Datei auf der Webseite allfacebook.de downloaden.
via Rechtliche Stolperfallen im Facebook Marketing – Ebook zum kostenlosen Download.
Warum schredderte Behörde Akten?: “Aktion Konfetti” wird mysteriöser – n-tv.de
Der NSU-Ausschuss befragt den Verfassungsschutz-Chef Fromm und den Referatsleiter, der für die Vernichtung von Akten verantwortlich ist. Danach sind sich alle einig: Die Behörde hat katastrophal versagt. Auch von Rivalität mit anderen Ämtern ist die Rede. Die Politik will einen Neuanfang.
via Warum schredderte Behörde Akten?: “Aktion Konfetti” wird mysteriöser – n-tv.de.
Im Gespräch: Ökonom Hans-Werner Sinn: „Wir sitzen in der Falle“ – Wirtschaftspolitik – FAZ
18.02.2012 · Für den Ökonomen Hans-Werner Sinn ist der Zug in Richtung Transferunion abgefahren. „Die Rettungsschirme werden in Kürze verbraucht sein“, sagt er im Gespräch mit der F.A.Z. Im Endeffekt würden dreieinhalb Billionen Euro Staatsschulden der Südländer vergemeinschaftet.
via Im Gespräch: Ökonom Hans-Werner Sinn: „Wir sitzen in der Falle“ – Wirtschaftspolitik – FAZ.
Protestaufruf der Wirtschaftsprofessoren: „Wir sehen die Bankenunion mit großer Sorge“ – Wirtschaft – FAZ
05.07.2012 · „Liebe Mitbürger“, so beginnt ein offener Brief von 172 Ökonomen, mit dem sie die Bevölkerung und die Politik aufrufen wollen, die jüngsten Beschlüsse des Eurogipfels nicht länger mitzutragen. Angela Merkel sei zu Entscheidungen gezwungen worden, die am Ende nicht zu einer Rettung des Euro führten.
Von Philip Plickert
heise online | Scharfe Kritik am neuen Melderecht
Nachdem die Verabschiedung des Bundesmeldegesetzes am Donnerstag vor einer Woche während des EM-Halbfinalspiels Deutschland gegen Italien zunächst weitgehend unbemerkt von einer breiteren Öffentlichkeit über die Bühne ging, hagelt es mittlerweile Proteste.





























