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Aktionstag in Wien <<neuverteilen.wordpress.com

6. Oktober 14:00 – 18:00
Schrankgasse/Amerlinghaus

Es erwartet Sie ein buntes Bühnenprogramm, Informationen über alternative und solidarische Krisenlösungsstrategien und die Möglichkeit, sich mit zahlreichen zivilgesellschaftlichen Initiativen in Themenzelten auszutauschen und zu vernetzten.
Da wir den Kuchen auch sprichwörtlich neu verteilen möchten, laden wir Sie außerdem zu unserem offenen Kuchenbuffet, zu dessen Reichhaltigkeit Sie gerne in Form einer Kuchenspende beitragen können!

Wir präsentieren: das dritte zivilgesellschaftliche Zukunftsbudget, in einer bunten, musikalischen, ungewöhnlichen, theatralischen, schrillen, fröhlichen, lauten, gemeinsamen Budgetrede

musikalisches Bühnenprogramm: u.a. Samba Attac, Maria Stern, Lama Sutra, der Wiener Beschwerdechor

Wir informieren über unsere Alternativen: Vermögenssteuern, Ökosteuern und Zukunftsinvestitionen in Bildung, mehr Öffis, Energiewende, bessere Pflege etc.

Wir verteilen den Kuchen neu: tragen Sie zur Reichhaltigkeit des Kuchenbuffets in den Themenzelten in Form einer Kuchenspende bei.

Wir meinen: Große Vermögen müssen ihren Beitrag leisten, um in die Zukunft investieren zu können.

via Aktionstag in Wien.

berni43

Vormerkungen: Wir, ein als weitgehend wegen zu erwartender Schwierigkeiten im Beruf anonym auftretendes Team aus Berlin, danken hier nochmals dem Berni, der selbst als Bürger und Parteimitglied der Piraten gegen INDECT die Hand zu erheben versucht, dafür, dass er uns seinen Blog zur Verfügung stellt. Und er tut das, obwohl ihm – wie wir erfahren haben – diesbezüglich auch schon Schwierigkeiten ins Haus stehen, da er freiberuflich selbst im technischen Zulieferbereich zu Firmen steht, die INDECT bedienen.

Fakten: Nach langen Recherchen und vielen Anfragen, sogar öffentlichen Aufrufen und Bitten im Internet, haben wir Kontakt zu 2 Personen erhalten, die zum ersten im technischen (Hardware), zum zweiten im organisatorischen (Software) Bereich für INDECT arbeiten. Beide Personen sind uns zwar dem Namen nach bekannt, wir hatten aber keinen persönlichen Kontakt, sondern waren nur per Mailadresse verbunden. Damit wir hier nun nicht an Trolle vom Typ Möchtegern geraten, haben wir aufgrund unseres schon weitreichenden INDECT-Wissens vorab…

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sVlog

Veröffentlicht am 11.09.2012 von virtuelli

http://wientv.org Diesmal mit einem Straßentheater anlässlich des 100.ten Geburtstag von Jura Soyfer, einen Beitrag über Container von WildUrb und wie immer Kurznachrichten aus aller Welt.

 

viaDie Nachrichten ganz org vom 11. September 2012 – YouTube.

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Wienwoche erstmals für Wiener – Wiener Kulturpolitik – derStandard.at › Kultur

Thomas Trenkler, 11. September 2012, 18:43

Das neue Festival wird am 22. September eröffnet

Wien – Das Donauinselfest der Wiener SP stellte natürlich niemand infrage; die Subvention für das Stadtfest der VP hingegen wurde von der rot-grünen Rathauskoalition praktisch halbiert. Mit dem Geld, konkret 453.000 Euro, realisiert ein, wie man betont, politisch unabhängiger “Verein zur Förderung der Stadtbenutzung” ein neues, von den Grünen lediglich initiiertes Gratisfestival.

weiter lesen via Wienwoche erstmals für Wiener – Wiener Kulturpolitik – derStandard.at › Kultur.

Medienbrunch << WIENWOCHE 2012

Sonntag,

23. September 2012

09:45 bis 13:00

1200 WIEN, Gaußplatz 11

/Lass es uns bebrunchen!/

Medienaktivist_in, Journalist_in, Medienarbeiter_in oder -macher_in – das Tun und Gestalten alternativer bzw. freier Medien ist vielfältig. So sind auch die Zugänge der einzelnen Menschen, die hier aktiv sind.

Lass uns diese Zugänge und Praktiken doch mal gemeinsam bebrunchen.

Im Rahmen der Wienwoche wird es am Sonntag, den 23.9. von 10 bis 12 Uhr im Aktionsradius Wien (1200, Gaußplatz 11) einen Medienbrunch geben, wo wir gemeinsam mit Dir über unsere Zugänge zur Informationsver

breitung, der Herstellung von Öffentlichkeit bzw. Gegenöffentlichkeit diskutieren und brunchen wollen. Was ist Dein Zugang zum freien/alternativen Medienspektrum? Wie gestaltest Du Deine Inhalte? Welche Medienpraxis, welche Grundsätze sind Dir wichtig, und warum? Die Diskussion wird live auf Orange 94.0 übertragen, der Brunch von den Organisator_innen zur Verfügung gestellt. Diskutant_innen jeden Alters und sozialen Hintergrunds sind herzlich willkommen. Bitte gebt uns bis zum 12.9. Bescheid, ob Du oder Kolleg_innen an der Diskussion teilnehmen werden.

Es würde uns (ein paar Radioaktivist_innen) sehr freuen, sich mal

abseits des alltäglichen Tuns austauschen zu können.

PS: Dies ist eine Veranstaltung im Rahmen der Aktivitäten der Arbeitsgruppe “Involviert berichten” der Wienwoche (https://www.facebook.com/wienwoche?ref=ts ).

PPS: Die Radioübertragung startet pünktlich um 10h. Daher freuen wir uns, wenn ihr schon um 9:45h da seid.

via Medienbrunch.

WIENWOCHE 2012 – Dérive – Tour 2 (wien prekär)

W I E N

prekär-Streifzüge durch Prekarisierung und Organisierung

PrekärCafé

Dienstag, 2.10.2012

18.00–20.00

Dérive – Tour 2 Treffpunkt: 17.40

Höchstädtplatz – 1200 Wien

Höchstädtplatz (itworks) – Gaußplatz (Radio ORANGE 94.0) – Friedensbrücke – Wipplingerstraße

anschließend Diskussion sowie das Archiv (Audio, Texte, Bilder) als Installation im PrekärCafé in der w23, 1010, Wipplingerstraße 23 (bei der Halbstiege),

Die Dérives werden in Zusammenarbeit mit Ein paar Radioaktivist_innen live auf Radio ORANGE 94.0 übertragen.

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Was heißt Prekärsein für dich? Wie sehen deine prekarisierten Arbeits- und Lebensverhältnisse (z.B. Beschäftigungsform, Unterdrückungsmechanismen, Fremdbestimmung deiner Zeit- und Raumressourcen) aus? Welche Orte verbindest du mit Prekarisierung? Wie organisierst du dich in der und gegen die Prekarisierung? Wie stehst du zu Utopien wie dem bedingungslosen Grundeinkommen?

Entlang Fragen wie diesen hat das PrekärCafé – ein aktivistischer Zusammenschluss von prekär Arbeitenden und Lebenden – im Vorfeld von WIENWOCHE die Lebens- und Arbeitsrealitäten verschiedener Personen protokolliert. Angelehnt an die Methode der “militanten (Selbst-)Untersuchung”, die aus der italienischen Arbeiter_innenbewegung der 1960er Jahre hervorgegangen ist, steht in den dokumentierten Gesprächen vor allem die Verbindung von Selbstreflexion, Strategien der Kollektivierung und widerständigem Handeln im Vordergrund.

Die Interviews wurden an Orten aufgezeichnet, die die Gesprächspartner_innen mit ihrer prekären Situation verknüpfen. Einige der Gespräche werden im Rahmen von “Dérives” re-inszeniert, bei denen die beschriebenen Orte aufgesucht und das Publikum derart zu “teilnehmenden BeobachterInnen” werden. Darüber hinaus bilden sie die Grundlage für eine multimediale Installation, die in unterschiedlichen Teilen in der AK Wien (im Rahmen der “Messe für Arbeit und Arbeitslosigkeit” im Bildungszentrum), in der w23 sowie in der IG Bildende Kunst zu sehen ist.

—————————–

Weitere Termine:

Sa, 6.10., 16.30–18.30: Dérive – Tour 3

Treffpunkt: 16.15, Museumsplatz, 1070

via WIENWOCHE 2012 – Dérive – Tour 2 (wien prekär).

sVlog

Veröffentlicht am 12.09.2012 von DieBananenrepublik

Die Eilanträge wurden als “unbegründet” abgelehnt. http://www.bverfg.de/entscheidungen/rs20120912_2bvr139012.html Diese Entscheidung ist aber nur vorläufig, denn es wird noch eine Hauptverhandlung geben. Die Ratifizierung könne erst abgeschlossen werden, wenn völkerrechtlich sichergestellt sei, dass die Haftungsgrenze Deutschlands von 190 Milliarden Euro nur mit Zustimmung des deutschen Vertreters in den ESM-Gremien geändert werden könne, erklärte Gerichtspräsident Andreas Voßkuhle. Zudem müsse Deutschland eine Vertragsauslegung sicherstellen, die gewährleistet, dass trotz der beruflichen Schweigepflicht aller für den ESM tätigen Personen Bundestag und Bundesrat umfassend informiert würden.
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/karlsruhe-verfassungsgericht-lehnt-…

 

viaDas ESM-Urteil 12.09.2012 – Mit 190 Mrd. Euro ist die Bundesrepublik dabei! die Bananenrepublik – YouTube.

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Blogzug fährt in Richtung Spam -> blogzug@puremail.us

Die möglichkeiten zu spammen sind vielfältig. Dass die möglichkeit besteht gleichzeitig auf mehreren ebenen zu spammen zeigt die plattform “blogzug com”.

weiter lesen via http://deinsuppenhuhn.blogspot.co.at/2012/08/blogzug-fahrt-in-richtung-spam.html

betrifft folgende Spam Mail:

“blogzug@puremail.us

13. Aug (vor 8 Tagen)

Hey,

ein Freund hat Dich und Deinen Blog (http://deinsuppenhuhn.blogspot.de) zum Blog-Zug eingeladen.

Was ist der Blog-Zug.com?

Eine Moeglichkeit mehr Besucher und Leser fuer Deinen Blog zu erhalten.

Es ist absolut kostenlos und Du brauchst Dich nicht registrieren.

Schau doch vorbei und spring auf den Blog-Zug.

http://blog-zug.com/?l=4938495783470815

Viel Spass

Der Blog-Zug – Mehr Besucher und Leser fuer deinen Blog”

Bottled Life – Die Wahrheit über Nestlés Geschäfte mit dem Wasser

Wie verwandelt man Wasser in Geld? Es gibt eine Firma, die das Rezept genau kennt: Nestlé. Dieser Konzern dominiert den globalen Handel mit abgepacktem Trinkwasser.

Der Schweizer Journalist Res Gehriger macht sich auf, einen Blick hinter die Kulissen des Milliardengeschäfts zu werfen. Nestlé blockt ab. Es sei der falsche Film zur falschen Zeit, heisst es in der Konzernzentrale. Doch der Journalist lässt sich nicht abwimmeln. Er bricht auf zu einer Entdeckungsreise, recherchiert in den USA, in Nigeria und in Pakistan. Die Expedition in die Welt des Flaschenwassers verdichtet sich zu einem Bild über die Denkweisen und Strategien des mächtigsten Lebensmittelkonzerns der Welt.

Der Film – Bottled LIFE
Die Wahrheit über Nestlés Geschäfte mit dem Wasser

via http://www.bottledlifefilm.com/index.php/home-de.html

FLASHBMOB SCHWEDENPLATZ Kein Platz für Antisemitismus

Mittwoch

12.09.2012

17:30

Schwedenplatz, Wien

Wenn ein Rabbiner am Wiener Schwedenplatz mit Worten wie “Hau ab, du Scheißjude! Juden raus! Heil Hitler!” beschimpft wird, wenn die anwesenden PolizistInnen nicht einschreiten, wenn der FPÖ-Obmann eine antisemitische Karikatur veröffentlicht und das keinerlei Konsequenzen hat, dann ist es hoch an der Zeit, ein Zeichen zu setzen. Antisemitismus darf keinen Platz in Österreich haben! Bitte zahlreich hinkommen!!!

via https://www.facebook.com/photo.php?fbid=10151170853144189&set=a.371496669188.153148.178913579188&type=1&theater

Sonnenpark – Park des Wandels St. Pölten braucht Park-Platz !

Publiziert am 20. Mai 2012 von admin

Dieser Grünraum im Süden von St. Pölten wird seit 1999 von den NachbarInnen und verschiedenen Menschen aus dem städtischen Raum aktiv genutzt – Sport, Entspannung, Meditation, Kommunikation, Kinderkultur, Freizeit, Feiern, Selbsternte – und gepflegt – Gärtnern, Mähen, Strauch- und Baumpflege. Bei gartengestalterischen Arbeiten werden fast ausschließlich Materialien, die vor Ort sind, verwendet.

Für das Gelände gibt es nach wie vor verschiedene mögliche Pläne bezüglich der zukünftigen Nutzung: einerseits eine Wohnsiedlung, andererseits ein weiterhin gemeinschaftlich genutzter und verwalteter Natur- und Kultur-Park. Die letzte der beiden Strategien ist eine der Aufgaben des im September 2011 gegründeten Vereins „Sonnenpark.

Wir sehen Potenzial in einer alternativen Nutzung des Areals und werden täglich in Begegnungen mit Menschen aus unterschiedlichen Altersgruppen und Schichten positiv in unseren Visionen sowie in den bisher umgesetzten Projekten bestätigt.

In Kooperation mit Schulen wurden im Herbst 2011 und Frühling 2012 zwei neue Projekte auf dem Gelände umgesetzt: der „Wohlfühlpfad“ sowie der „Duftgarten“.

Des Weiteren wurden im Rahmen der „gemeinschaftlichen Parkgestaltung“die Park-Eingänge und zahlreiche Wege optimiert sowie neue Plätze vorbereitet, die zur Umsetzung von weiteren zukünftigen Ideen animieren sollen.

Vorschläge, Projektideen und Wünsche sind herzlich willkommen und können jederzeit unter office@sonnenpark-stp.at mitgeteilt werden!

Der Bedarf derartiger gemeinschaftlicher Nutzung von öffentlichen Flächen / Grünräumen ist nicht nur in St. Pölten präsent – auch in anderen Städten gibt es vergleichbare Projekte z.B. Gemeinschaftsgärten Wr. Neustadt, Interkultureller Naturgarten Greifenstein, Wien mit Gemeinschaftsgartenprojekten in bereits 14 Bezirken. International gesehen gibt es ebenfalls zahlreiche vergleichbare Projekte und Initiativen des sogenannten „Urban Gardening“ z.B. Central Park Hamburg, Prinzessinnen-Garten Berlin, Tempelhof Berlin, um nur ein paar Beispiele zu nennen.

Die Erhaltung des Sonnenparks könnte für die Stadt St. Pölten ein nationales und internationales Aushängeschild im Bereich „Gemeinschaftsgärten“ werden!

Bekannt wurde der Platz im Laufe der Jahre einerseits durch Jugend- und Volkskulturinitiativen des Kunst- und Kulturvereins „La Musique et Sun“ (LAMES) wie z.B.: Symposien, Lesungen, Musikevents, Workshops oder Gastateliers, andererseits als lokaler Aktivitäts- und/oder Rückzugsort. “Eine grüne Hauptschlagader” oder “eine inspirierende Oase mitten in St. Pölten” sind sich deckende Beschreibungen der BesucherInnen sowie ExpertInnen in Gesprächen vor Ort. (siehe unter “Auszeichnungen”) Mit dem Sonnenparkfest 2011 wurde schließlich klar, dass der Sonnenpark eine einzigartige wunderschöne Kulisse für künstlerische und kulturelle Aktivitäten bietet.

Raum, sich frei zu entfalten, sich kreativ, körperlich und geistig zu betätigen oder gemeinsam in der Natur zu arbeiten, ist für BürgerInnen aller Generationen eine wertvolle und nachhaltige Bereicherung und sorgt für uns und unsere Kinder für ein “natUr- und kultUr-verbundenes Leben in der Stadt”.

“Durch das Zusammentreffen von verschiedensten Lebensraumtypen auf der Fläche hat sich hier eine stabile Biozönose entwickelt, der in dieser intensiv genutzten Landschaft eine wichtige ökologische Funktion als Rückzugs- und Regenerationsraum sowie als Trittsteinbiotop zukommt.“ (Landschaftsplaner Schuhmacher und Schindl; Eschenau/NÖ 2006)

Besuchen Sie den Sonnenpark – Park des Wandels!

Eingänge befinden sich sowohl am Spratzerner Kirchenweg, der Landsbergerstraße, der Handel Mazzetti-Straße und der Südtiroler Straße.
(siehe unter “Der Park” -> “Standort”, google earth)

via http://www.sonnenpark-stp.at/

OpBigBrother Worldwide Protest 10/20/2012 <<anonymousnetherlandsnews.blogspot

Dear activists for the protection of privacy, dear people from all over the World.
We are Anonymous.

We call you to act now against overall Surveillance-Systems.
Worldwide governments are about to demolish Privacy with Systems like Trapwire and Indect.
Those network surveillance technologies sniff the CCTV cameras, government databases and the Internet to identify people and make a profile of citizens, their families and their socializing.

They pretend to design those systems to secure us against Terrorism but the truth is they have been working on Surveillance-Systems way before the first Terrorists attacks happened.

It’s time to act, it’s time to show the governments of the World, who we are, it’s time to show humanity stands as united, it is time to show what freedom means to us.

We call all Activists over the world, from south and north America, from Asia, from Africa, from Australia and Oceania, from the Arab spring and from the European Union, to be a part of the Protest, against Surveillance Systems.

Act now and spread the word in your mother tongue, enter your Countries and Cities, in the pad linked on the description of this video.

Governments are supposed to defend the interest of their peoples. They are not here to cheat the citizens.

It’s our Freedom and our privacy.

Let us unite the whole humanity as one.
Let it be the largest protests of the world history.
Let us engrave the 20th of October 2012 as a day in the Humanity history!

United We Stand, Divided We Fall.

We are the people
We are the only system,

We are Anonymous,
We are Legion.
We do not forgive.
We do not forget.
Expect us

More information on #OpBigBrother / #indect / #OpTrapwire : http://pastebin.com/PgbvQrt8
Translation of text : http://pastebin.com/T9B53btM

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Follow Us:
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Total List of Worldwide Events (Facebook):

nochmal ne aktuelle Liste

Deutschland …
Hamburg : https://www.facebook.com/groups/480395461990063 ( Event folgt )
Mannheim : https://www.facebook.com/events/408088489251328/
Berlin : https://www.facebook.com/events/359962850740215/
Dortmund : https://www.facebook.com/events/446817012025912/?ref=ts
Stadthagen : https://www.facebook.com/events/441174249255941/
München : https://www.facebook.com/events/471528326204988/
Stuttgart : https://www.facebook.com/events/424528137588383
http://wiki.piratenpartei.de/BW:Stuttgart/Aktion/Indect_Demo_20_10_2012
Dresden : https://www.facebook.com/events/403948263003474/

France …
Bordeaux : http://www.facebook.com/events/368933433178931/
Brest : http://www.facebook.com/events/312733528822282/
Caen http://www.facebook.com/events/412880508747564/
Grenoble : http://www.facebook.com/events/267668423333692/
Lille http://www.facebook.com/events/310972498999663/
Lyon : http://www.facebook.com/events/350403995036239/
Marseille : http://www.facebook.com/events/268296383279809/
Montpellier : http://www.facebook.com/events/141228189349409/
Nantes : http://www.facebook.com/events/209452469182563/
Nice :http://www.facebook.com/events/333940576693057/
Paris : http://www.facebook.com/events/473877602635847/
Strasbourg : http://www.facebook.com/events/254755624641312/
Toulouse : http://www.facebook.com/events/188968581234197/

Portugal …
Lisboa : https://www.facebook.com/events/209860355808465/
Porto : http://www.facebook.com/events/209860355808465/
Coimbra : http://www.facebook.com/events/209860355808465/

Main Event …
https://www.facebook.com/events/472394996105541/

EVENT MAP: http://t.co/YhBgZO9w

Kampf um Brösel. Das Geld zu wenig, der Preis zu hoch <<WIENWOCHE 2012

Samstag,

6. Oktober 2012

19:30

Haus der Begegnung Mariahilf,

Otto-Bauer-Gasse 7,

1060 WIEN

Kampf um Brösel. Das Geld zu wenig, der Preis zu hoch

KOOMA

Samstag, 6.10.

19:30-22:30

19h30, Fritz-Grünbaum-Platz, Flakturm Esterházypark, 1060 (beginnt pünktlich!):

Performance von HOR 29 NOVEMBAR im öffentlichen Raum

ab 20h00, Haus der Begegnung, 1060, Otto-Bauer-Gasse 7: Liederabend Kampf um Brösel

mit Abfallberaterinnen MA 48, Claudia Unterweger, Heidi Gross, Marty Huber, Stanley Walker, Irene & Norma Wotruba, Hor 29 Novembar, Sü-Vaal, Vlada Divljan, Denice Bourbon, Tony Wegas, EsRap u.a.

——————

Ist das noch Kampf oder schon Überleben? Bei einem Liederabend werden ausgewählte Stücke zum Besten gegeben, die von Geld und Konflikt handeln – von Menschen, die unter prekären Bedingungen arbeiten, leben, agieren. Sie geben den Songs eine neue Perspektive, verleihen ihnen eine andere Bedeutung oder aber erzeugen Widersprüche.

Zur Verhandlung stehen dabei nicht nur materielle Ressourcen, sondern auch kulturelle, soziale und politische Teilhabe – und damit die Frage von Verteilungsstrukturen und gesellschaftlichen Ein- und Ausschlüssen. In diesem Sinne geht es weniger darum, den bestehenden Kuchen aufzuteilen als jene Kämpfe in den Blick zu nehmen, die rund um die “Brösel” stattfinden: Wenn das Ganze ein Spiel ist, soll es von hier an nicht mehr nur um den Hauptgewinn gehen, sondern um die Spielregeln.

“Brösel” bedeutet im Wienerischen auch: Schwierigkeiten, Troubles, Konflikt. Im Titel “Kampf um Brösel” steckt also auch eine Aufforderung: Kämpft um und für den Konflikt!

via WIENWOCHE 2012 – Kampf um Brösel. Das Geld zu wenig, der Preis zu hoch.

WienWaschWochen <<wienwoche.org

28.09. – 06.10.2012
Schnell und Sauber

WienWaschWochen

pink noise girls rock camp »

djn kollektiv brunnhilde »

globalista – grenzüberschreitende kulturarbeit und forschung »

Ob selbstständig, prekär, Alleinerzieher_in, unsichtbar oder revolutionär … was die historischen Waschweiber mit Musik schaffenden Frauen* von heute verbindet, und wie der Waschsalon zur künstlerischen Plattform wird, das wollen das DJn-Kollektiv Brunnhilde, die Kulturplattform globalista und das Pink Noise Girls Rock Camp in ihrem Gemeinschaftsprojekt in den Raum schleudern:

Waschen macht Sound – Transkulturelle Narrativen: Sound-Installation

Akustische Fetzen aus vergangenen Leben, Erinnerungen an Weiß-Gewaschenes, ausgebleichte Realitäten und schöngefärbte Ideale, schmutzige Vokabeln und prickelnde Sounds … ein hörbarer Teppich aus Revolutionen, Klatsch und Skandalen: Mit der Sound-Installation schaffen das DJn Kollektiv Brunnhilde und globalista Klangbilder, die dem Publikum die historischen Kämpfe und vielfältigen Frauengeschichten der Waschweiber näher bringen.

Waschen macht Sound – Transkulturelle Narrativen: Live-Performances

Künstlerinnen aus dem Umfeld von the femous orchestra/globalista und dem DJn Kollektiv Brunnhilde werden zu Musik-Wäscherinnen. Der Waschsalon ist die erste Station einer globalen wie individuellen Waschkulturen-Reise, auf der Songs, Sounds, Interviews und Performances ineinanderfließen, Live-Visuals neue Bilderwelten entstehen lassen, Improvisationen mit Stimme, Instrument, Electronics & Grooves interkulturell weichgewaschen werden … eine Waschmaschine lang. P.S.: Bring deine Schmutzwäsche mit!

Wash That Sound

Wenn der Waschsalon als Bühne angeeignet wird, wenn monotone Maschinenklänge und Riot-Grrrl-Akkorde, Improvisation und Do-It-Yourself aufeinandertreffen, werden Zuschreibungen traditionell “weiblicher” Tätigkeiten und der Sound unsichtbarer, unbezahlter Arbeit in höchster Drehzahl zum Schleudern gebracht. Ein Abend von Pink Noise Girls Rock Camp mit Konzerten junger Musiker_innen und Live-Improvisation/DJ-Set des DJn Kollektivs Brunnhilde.

Termine/Orte:

Alle Veranstaltungen finden im “schnell und sauber” (Waschsalon Högn) statt: 1070, Westbahnstraße 60/Urban-Loritz-Platz

Fr, 28.9.–Sa, 6.10.: Waschen macht Sound – Transkulturelle Narrativen

Sound-Installation von DJn Kollektiv Brunnhilde und globalista

Fr, 28.9., 18.00–22.00: Waschen macht Sound – Transkulturelle Narrativen

Live-Performances im Rahmen einer audiovisuellen Mehrkanal-Installation, mit Künstlerinnen von the femous orchestra/globalista und DJn Kollektiv  Brunnhilde

18.00–22.00: Doors open

19.30–21.00: Live-Performances

Detailinfos: www.femous.at

Sa, 29.9., ab 18.30: Wash That Sound

von Pink Noise Girls Rock Camp

18.30–20.30: Live-Konzerte mit reizend (Riot Grrrl Punk/Wr. Neustadt)  www.facebook.com/pages/reizend/122726717804517 und Aivery (Three-piece Noise-Punk/Wien) http://aivery.bandcamp.com

20.30–22.00: Improvisation & DJ-Set by DJn Kollektiv Brunnhilde, Visuals by globalista/DJn Kollektiv Brunnhilde

via Wienwoche – Programmübersicht | wienwaschwochen.

Obstbäume pflanzen bei erster “Wienwoche” – wien.ORF.at

Wien ist um eine Veranstaltung reicher: Auf Initiative der Wiener Grünen geht ab 22. September erstmals die „Wienwoche“ über die Bühne. Über 70 Veranstaltungen sind innerhalb von 17 Tagen geplant, vom Schnellkurs im Pflanzen von Obstbäumen bis zur Soundinstallation im Waschsalon.

via Obstbäume pflanzen bei erster “Wienwoche” – wien.ORF.at.

QUEERFEM*DAYS 2012: 13.9.2012 – 16.9.2012

St.Pölten

LAMES

QUEERFEM*DAYS 2012

13. -16. September, LAMES/St.Pölten (Austria)


Auch dieses Jahr wird es wieder die Möglichkeit geben, sich in entspannter Atmosphäre vier Tage lang mit queer-feministischen Inhalten praktisch auseinanderzusetzen – in Form von Filmen, Diskussionen sowie thematischen Workshops. Einen Schwerpunkt und roten Faden bilden diesmal die Integration und Stärkung von queer-feministischen Ansätzen in die regionale und überregionale Kultur-, Jugend- und Sozial- und Projektarbeit (also Bereiche, in den

en Menschen arbeiten oder sich engagieren möchten, die (noch) nicht explizit queer-feministische Grundlagen haben). Pro Tag finden 1-3 Workshops statt, die in Länge und Intensivität variieren. Wir lassen den Tag gemeinsam ausklingen mit Live-Musik, Tanzen, Auflegerei und Performances.

____ENGLISH VERSION_____

In September 2012 you are once more welcome to join the QUEERFEM*DAYS 2012 – four days (13. – 16. September) full of discussions, workshops, films and the evening program. This time, a special focus will be put on the integration of queer*feminist theories and approaches in project work: be it local or transnational social-, youth-, emancipator/DIYy or cultural/art projects. How can you promote queer*feminist ideas in a group or organisation? INFOS & OPEN CALL: planlos.blogsport.de

!!!VORLÄUFIGES PROGRAMM!!!

Do, 13.9.
#Grillen & Film schauen (“Anarchy Girls” – TRAILER: http://www.youtube.com/watch?v=flqAabNDdX0)
#Zaubernuss spielen für euch! http://zaubernussmusic.wordpress.com/
#DJ*anes tba

Fr, 14.9.
#Queer*feministisches Adbusting & Streetart Workshop
#Theater & Improvisations-Workshop
#DJ*ane Sivan Ben Yishai & tba

Sa, 15.9.
#Theorie-input & Workshop Kontaktimprovisation & Körper (-normen, -lichkeiten)
#MonaLisa Frauenbibliothek & Archiv stellt sich vor http://monaliesa.wordpress.com/
#Workshop zum Rederecht
#Abends: Performances
#DJ*ane Ema Remedi http://soundcloud.com/emaremedi

So, 16.9.
#POETRY SLAM Workshop mit Mara Ban http://www.youtube.com/watch?v=f_aG_huWXz0
#HOLLABACK WORKSHOP http://www.ihollaback.org/
#tba

 

via QUEERFEM*DAYS 2012.

WIENWOCHE 2012 – Für ein Archiv der Migration, jetzt!

Freitag,

5. Oktober 2012

19:00

WIENWOCHE 2012

Für ein Archiv der Migration, jetzt!

Arif Akkılıç / Ljubomir Bratić

Freitag, 5.10.

19:00–22:00

Wienbibliothek im Rathaus, Lesesaal, 1010, Rathaus Eingang Lichtenfelsgasse 2,

Stiege 6 (Lift), 1. Stock

Podiumsdiskussion Archiv der Migration! Jetzt in Wien.

mit Sandra Frauenberger (Integrations-Stadträtin, SPÖ, angefragt), Vida Bakondy

(Arbeitskreis Archiv der Migration), Wolfgang Maderthaner (Österreichisches

Staatsarchiv), Ljubomir Bratić

Mehr als fünfzig Jahre ist es her, dass die ersten “Gastarbeiter_innen” nach Österreich kamen. Trotz ihrer Jahrzehnte langen Präsenz kommt die Geschichte der Migrant_innen in der offiziellen österreichischen Geschichtsschreibung kaum vor. Der Staat, der u.a. in Schulbüchern, über Straßennamen, Museen und Feiertage die Bedeutung historischer Symbole reguliert, verbannt Migrant_innen aus dem nationalen Gedächtnis.

Angesichts solcher rassistischen Ausschlüsse reklamieren Arif Akkılıç und Ljubomir Bratic mit ihrer Kampagne die Errichtung eines “Archivs der Migration”: Eine Stelle, die es sich zur Aufgabe macht, die zerstreuten und in Privatsammlungen befindlichen Dokumente und Artefakte zusammenzuführen und systematisch aufzuarbeiten. Ein solches Archiv fungiert als ein Ort, der das marginalisierte Wissen ins Zentrum rückt und Aufmerksamkeit schafft für Fragen wie: Wer sind die Subjekte der Geschichte? Wessen und weshalb wird in Österreich gedacht? Welche Perspektiven werfen Migrant_innen selbst auf Migration?

Eine Transparent- und Plakataktion thematisiert die fehlende Existenz eines solchen Gedächtnisortes. Daneben soll eine Diskussionsveranstaltung das Ziel, ein Wiener “Archiv der Migration” zu etablieren, ins öffentliche Bewusstsein rücken: Migrant_innen sind nicht ohne Geschichte – für ein Archiv der Migration, jetzt!

via WIENWOCHE 2012 – Für ein Archiv der Migration, jetzt!.

CALL: Sieb- Druck gegen Unterdrückung »bedingungslos.KuKuMA

 *** Gesucht ***

Deine Motive zum Thema

Bedingungsloses Grundeinkommen und Kapitalismus

Schick uns bis zum 21.09.2012

Grafiken/ Zeichnungen und alles was sich als Siebdruck verarbeiten lässt

Alle Motive werden anschließend unter CreativeCommen mit Verweis auf die jeweiligen Künstler_innen (so gewünscht) auf unserer Homepage frei zur Verfügung gestellt.

via Bedingungslos.KuKuMa

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Polizeireform: Panne im Rechtsstaat – Irene Brickner – derStandard.at › Meinung

Warum niemand die fehlende unabhängige Instanz bei Demonstrationsverboten als Problem einordnete

via Polizeireform: Panne im Rechtsstaat – Irene Brickner – derStandard.at › Meinung.

Polizei kontrolliert sich ab jetzt selbst – Österreich-Chronik – derStandard.at › Panorama

Die seit September geltende Polizeireform soll dem Staat sparen helfen – wenn auch, laut Rechtsanwälten und Grünen, auf Kosten des Rechtsstaats: In allen größeren Städten gebe es keine unabhängige Berufungsinstanz bei Demonstrationsverboten mehr

via Polizei kontrolliert sich ab jetzt selbst – Österreich-Chronik – derStandard.at › Panorama.

WIENWOCHE 21. September bis 7. Oktober 2012

21. SEPTEMBER – 7. OKTOBER

WIENWOCHE ist ein Kulturprojekt, das im Herbst 2012 (21. September bis 7. Oktober 2012) erstmals stattfinden und kostenlos zugänglich sein wird.

WIENWOCHE möchte die Grenzen künstlerischer und kultureller Praxen erweitern und diese für alle in der Stadt lebenden sozialen Gruppen zugänglich machen.

WIENWOCHE versteht Kulturarbeit als ein Einmischen in gesellschaftliche, politische und kulturelle Debatten – mit dem Ziel, diese sichtbar zu machen und voranzutreiben.

21. SEPTEMBER – 7. OKTOBER

WIENWOCHE Programmübersicht

WIENWOCHE Events auf FACEBOOK

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Kundgebung: 5.Oktober fuer weltweites, bedingungsloses Grundeinkommen <<kukuma.blogsport.eu

5. Oktober 2012

(+ Vorbereitungswochen)

WIEN

Für ein Weltweites Bedingungsloses Grundeinkommen
Netzwerk KuKuMA (http://kukuma.info)
Sidy Mamadou Wane (1000Trommeln.at)
In Kooperation mit BDFA – Bunte Demokratie für Alle

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Mordverdacht im Fall Arafat: Ermittlungen gegen Unbekannt <<http://de.news-republic.com

euronews

Tuesday, August 28, 2012 5:38 PM GMT

Vor acht Jahren starb Palästinenserpräsident Jassir Arafat unter unklaren Umständen in einem Pariser Krankenhaus.

Jetzt hat die französische Justiz Ermittlungen wegen Mordverdachts eingeleitet.

weiter lesen via http://de.news-republic.com/Web/ArticleWeb.aspx?regionid=9&articleid=4103172

Atheist Media Blog

Sein Glaube an Gott helfe ihm in solchen Momenten, sagt er, auch wenn er nicht erklären kann, warum er noch gläubig ist, nach dem, was ihm passiert ist. „Ich glaube, Gott hatte andere Prioritäten, die ich nur nicht kenne. Leider hatte er andere Prioritäten.“

Weiterlesen:

http://www.focus.de/kultur/diverses/tv-ausblick-leider-hatte-gott-andere-prioritaeten-samuel-koch-zu-gast-im-zdf-magazin-sonntags_aid_808021.html

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Peking soll sich an Eurorettung beteiligen – Merkel will an Chinas Geld

Von Christoph Herwartz

In China lagern ungenutzte Devisenreserven, während in Europa an allen Enden Investitionsmittel fehlen. Die deutsche Regierung stattet Peking nun einen Besuch ab – und wirbt um Investitionen im Euro-Raum. Mit seinem Geld soll China den überschuldeten Ländern wie Griechenland, Spanien und Italien Luft zum Atmen verschaffen, so der Wunsch Deutschlands.

weiter lesen via http://www.n-tv.de/wirtschaft/Merkel-will-an-Chinas-Geld-article7077336.html

Energie muss für alle bezahlbar bleiben <<volkssolidaritaet.de

Die Volkssolidarität fordert für Einkommensschwache Sozialtarife beim Strom und eine Abwrackprämie für alte Haushaltsgräte wie Waschmaschinen und Kühlschränke. Das erklärte Verbandspräsident Prof. Dr. Gunnar Winkler am Dienstag aus Anlass des „Energiegipfels“ im Bundeskanzleramt.

weiter lesen via http://www.volkssolidaritaet.de/cms/pressemitteilung_energiekosten.html

Sardische Bergleute mit Sprengstoff in Bergwerk verschanzt <<news.orf.at

Bis zu 100 Bergarbeiter haben sich auf Sardinien mit 350 Kilogramm Sprengstoff in einer Kohlezeche verschanzt, um einen Weiterbetrieb des Bergwerks Carbosulcis zu erzwingen

weieter lesen via http://news.orf.at/stories/2137715/

Gesichtserkennungs-Pläne des FBI: Dein Gesicht in meiner Datenbank <<.taz.de

Die US-Bundespolizei entwickelt ein neues System zur Gesichtserkennung. Diese Datenbank will sie mit Millionen Bildern füttern – auch von Menschen ohne Vorstrafe.

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The only good na­ti­on is ima­gi­na­ti­on – Aufruf der antifa nt zu den Protesten gegen die Einheitsfeierlichkeiten in München

Verfasst von: antifa nt. Verfasst am: 28.08.2012 – 19:46. (unmoderiert)
The only good nation is Imagination

Am 3. Ok­to­ber lädt die baye­ri­sche Staats­re­gie­rung an­läss­lich des Tages der deut­schen Ein­heit die Fans der Na­ti­on zum „fröh­li­chen Fest in Schwarz-​Rot-​Gold unter dem weiß-​blau­en Him­mel Bay­erns“. Eine Ein­la­dung, die wir ge­trost aus­schla­gen.

Mit der „Wie­der­ver­ei­ni­gung“ wurde eines der of­fen­sicht­lichs­ten Hin­der­nis­se, sich po­si­tiv auf die deut­sche Na­ti­on zu be­zie­hen, be­sei­tigt: Die Tei­lung Deutsch­lands war nicht nur eine geo­po­li­ti­sche Schwä­chung, son­dern stell­te als un­mit­tel­ba­re Kon­se­quenz des von Deutsch­land ver­ur­sach­ten Welt­kriegs, einen per­ma­nen­ten Ver­weis auf den na­tio­nal­so­zia­lis­ti­schen Teil der deut­schen Ge­schich­te und Iden­ti­tät dar.
Nach dem in­dus­tri­el­len Mas­sen­mord der Na­tio­nal­so­zia­lis­t_in­nen an Jüd_in­nen, Ro­m­ni_ja und Sin­ti_z­za fin­det jede Be­zug­nah­me auf Deutsch­land not­wen­di­ger­wei­se im Kon­text die­ser Ver­nich­t­uns­po­li­tik statt. Der Na­tio­nal­so­zia­lis­mus grün­det auf einer völ­ki­schen Idee von Na­ti­on, die auf einem ras­sis­ti­schen Ab­stam­mungs­prin­zip und Ho­mo­ge­ni­täts­ide­al be­ruht und die von An­fang an Jüd_in­nen, Sin­ti_z­za, Ro­m­ni_ja, Schwar­ze und viele an­de­re von der Teil­ha­be aus­schließt. Die­ses völ­ki­sche Prin­zip war seit jeher im deut­schen Na­tio­na­lis­mus prä­gend und vor­herr­schend. Die Ver­nich­tungs­po­li­tik der Nazis stellt dabei den Ver­such dar, die­sen völ­kisch-​na­tio­na­lis­ti­schen Ein­heits-​ und Ho­mo­ge­ni­täts­wahn durch die Ver­nich­tung sei­nes Nicht-​Iden­ti­schen prak­tisch durch­zu­set­zen.
Jeder deut­sche Na­tio­na­lis­mus nach 1945 stand und steht – wenn auch un­be­wusst – damit vor der „Auf­ga­be“ den Wahn die­ser Ver­nich­tung zu ra­tio­na­li­sie­ren (zum Bei­spiel in der Aus­blen­dung der Ir­ra­tio­na­li­tät des Na­tio­nal­so­zia­lis­mus und im blo­ßen, em­pa­thie­lo­sen sta­tis­ti­schen Er­fas­sen von Ge­schich­te), zu re­la­ti­vie­ren (in der Gleich­set­zung na­tio­nal­so­zia­lis­ti­scher Ver­nich­tungs­po­li­tik mit Ver­bre­chen des Sta­li­nis­mus im Rah­men der To­ta­li­ta­ris­mus­theo­rie oder im Ver­glei­chen is­rae­li­scher Mi­li­tär­ak­tio­nen mit na­tio­nal­so­zia­lis­ti­schen), zu ver­drän­gen (in For­de­run­gen nach einem Schluss­strich unter die Ver­gan­gen­heit) und zu recht­fer­ti­gen (im of­fe­nen Neo­na­zis­mus). All die­sen For­men des (Nicht-​)Um­gangs mit der ei­ge­nen Ver­gan­gen­heit – so ver­schie­den sie un­ter­ein­an­der auch sein mögen – ist ge­mein, Em­pa­thie für und Trau­er um die Opfer nicht in sich auf­neh­men zu kön­nen. Em­pa­thie und Trau­er für die Opfer sind aber über­haupt erst die Be­din­gun­gen der Mög­lich­keit nach Por­a­j­mos und Shoah1 eman­zi­pa­to­risch den­ken und han­deln zu kön­nen. Das ge­schäf­ti­ge Wei­ter­ma­chen, das nach der mi­li­tä­ri­schen Nie­der­la­ge Deutsch­lands Wirt­schafts­wun­der und Ver­drän­gungs­leis­tung glei­cher­ma­ßen be­ding­te ist dabei das Ge­gen­teil des­sen, was an­ge­sichts der Mas­sen­ver­nich­tung an der Zeit war und immer noch ist, das Still­le­gen des be­wusst­lo­sen Wei­ter­ma­chens und der ra­di­ka­le Bruch mit aller ge­sell­schaft­li­chen und in­di­vi­du­el­len Ge­walt, die in der na­tio­nal­so­zia­lis­ti­schen Ver­nich­tungs­po­li­tik auf die grau­sams­te und un­vor­stell­bars­te Weise kul­mi­nier­te. Die Ge­walt­för­mig­keit der Ge­sell­schaft ist dabei al­ler­dings keine, die sich auf den Na­tio­nal­so­zia­lis­mus be­schrän­ken lässt. Bis­he­ri­ge Ge­sell­schaf­ten grün­de­ten und grün­den sich un­mit­tel­bar und mit­tel­bar auf Ge­walt, von dem – in Deutsch­land bis in die ra­di­ka­le Linke hin­ein ver­dräng­ten – Ko­lo­nia­lis­mus, dem ras­sis­ti­schen Grenz­re­gime der „Fes­tung Eu­ro­pa“ und der Ab­wehr ge­gen­über Mi­gran­t_in­nen, bis hin­ein in die per­sön­li­chen Be­zie­hun­gen un­ter­ein­an­der. Dabei darf es nicht darum gehen, die Spe­zi­fik na­tio­nal­so­zia­lis­ti­scher Ge­walt und Herr­schaft durch den Ver­weis auf die fun­da­men­ta­le Ge­walt-​ und Herr­schafts­för­mig­keit der Ge­sell­schaft zu ver­schlei­ern, son­dern im Ge­gen­teil: darum die Spe­zi­fik der na­tio­nal­so­zia­lis­ti­schen Ver­nich­tungs­po­li­tik in ihren his­to­ri­schen und ge­sell­schaft­li­chen Be­din­gun­gen zu ver­ste­hen und eben diese Be­din­gun­gen von Iden­ti­täts­zwang, Herr­schaft und Ge­walt zu über­win­den.
Na­ti­on und Na­tio­na­lis­mus ohne den ge­walt­sa­men Aus­schluss des „An­de­ren“ oder „Frem­den“ ist an sich un­mög­lich, eben­so ist es die Vor­stel­lung den deut­schen Na­tio­na­lis­mus von sei­nem völ­ki­schen und na­tio­nal­so­zia­lis­ti­schen Erbe zu tren­nen, wie es ak­tu­el­le Dis­kur­se um den sog. „Par­typa­trio­tis­mus“ sug­ge­rie­ren; als ra­di­ka­le Linke bleibt für uns daher nur die Mög­lich­keit mit der Na­ti­on im All­ge­mei­nen zu bre­chen, mit der deut­schen aber im Be­son­de­ren.
Die un­ter­schied­li­chen deut­schen Na­tio­na­lis­men waren dabei, bei allen Ge­mein­sam­kei­ten, nie­mals ein mo­no­li­thi­scher Block, sie waren immer schon wi­der­sprüch­lich und von in­ne­ren Aus­ein­an­der­set­zun­gen und Kon­flik­ten ge­prägt. Ge­ra­de in der Frage des Um­gangs mit der ei­ge­nen (na­tio­nal­so­zia­lis­ti­schen) Ver­gan­gen­heit wird dies deut­lich. Wäh­rend in West­deutsch­land die alten na­tio­nal­so­zia­lis­ti­schen Eli­ten wei­test­ge­hend re­la­tiv naht­los in die Nach­kriegs­ge­sell­schaft re­inte­griert wur­den und die na­tio­nal­so­zia­lis­ti­schen Ver­bre­chen ver­drängt und re­la­ti­viert wur­den, wurde in Ost­deutsch­land durch die Theo­re­ti­sie­rung des NS als bür­ger­li­ches In­stru­ment an­ti­kom­mu­nis­ti­scher Kon­ter­re­vo­lu­ti­on des­sen an­ti­zi­ga­nis­ti­sche und an­ti­se­mi­ti­sche Di­men­si­on wei­test­ge­hend aus­ge­klam­mert; eine Ten­denz die sich durch den sta­li­nis­ti­schen An­ti­se­mi­tis­mus und An­ti­ko­s­mo­po­li­tis­mus, sowie durch die an­ti­zio­nis­ti­sche Po­li­tik des War­schau­er Pak­tes noch ver­stärk­te.
Die Ver­su­che, den Na­tio­nal­so­zia­lis­mus und die von Deutsch­land be­gan­ge­nen un­ver­gleich­li­chen Ver­bre­chen als „Un­fall der Ge­schich­te“, “dunk­le Jahre“, aus­ge­löst von ei­ni­gen we­ni­gen (Ver-)Füh­rern zu er­klä­ren, fun­gie­ren als Ent­schul­dungs­er­zäh­lun­gen, mit denen weite Teile der deut­schen Be­völ­ke­rung von ihrer Ver­ant­wor­tung und (ju­ris­ti­scher) Schuld frei­ge­spro­chen wer­den sol­len.

Die­je­ni­gen Ge­schichts­be­trach­tun­gen, die von Deut­schen er­lit­te­ne Kriegs­ge­scheh­nis­se, wie z.B. Bom­bar­de­ments, be­son­ders her­vor­he­ben oder pau­scha­li­sie­rend in­di­vi­du­el­les Leid auf allen Sei­ten be­to­nen, lau­fen auf eine Ver­wi­schung his­to­ri­scher und po­li­ti­scher Ver­hält­nis­se hin­aus und fun­gie­ren so auch als Ent­las­tungs­stra­te­gi­en.
Der Na­tio­nal­so­zia­lis­mus konn­te sich auf eine äu­ßerst brei­te Mas­sen­ba­sis stüt­zen, ein Groß­teil der Be­völ­ke­rung hat sich aktiv be­tei­ligt, hat pro­fi­tiert, oder min­des­tens be­reit­wil­lig weg­ge­se­hen. Zen­tra­le Ele­men­te, wie allen voran der An­ti­se­mi­tis­mus in sei­ner spe­zi­fi­schen, eli­mi­na­to­ri­schen Aus­prä­gung, ein preu­ßisch-​pol­tern­der Mi­li­ta­ris­mus und eine ka­da­ver­ge­horm­sa­me Ob­rig­keits­hö­rig­keit, oder das Na­tio­nal­ver­ständ­nis, das sich seit sei­ner Eta­blie­rung im Zuge der ge­schei­ter­ten bür­ger­li­chen Re­vo­lu­ti­on 1848 völ­kisch be­stimm­te, also die Zu­ge­hö­rig­kei­ten und Aus­schlüs­se bio­lo­gisch de­fi­nier­te, waren keine ex­klu­si­ven Pre­zio­sen na­zis­ti­scher Ideo­lo­gie, son­dern seit lan­gem in wei­ten Tei­len der po­li­ti­schen Land­schaft vor­zu­fin­den

ge­schich­te wird ge­macht
…es geht voran

 

Die pro­kla­mier­te Stun­de null be­zeich­ne­te kon­se­quen­ter­wei­se kei­nen voll­stän­di­gen Bruch. Wäh­rend unter An­de­rem die Kon­fron­ta­ti­on mit den Lei­chen­ber­gen des an­ti­se­mi­ti­schen Ver­nich­tungs­wahns die Deut­schen zur Mo­di­fi­zie­rung zum se­kun­dä­ren An­ti­se­mi­tis­mus zwang, konn­ten sich so man­che Tä­ter_in­nen im Rah­men der wirt­schaft­li­chen Wie­der­auf­rüs­tung und der an­ti­kom­mu­nis­ti­schen Mo­bil­ma­chung an der Ent­na­zi­fi­zie­rung vor­bei­la­vie­ren. Neben Kon­ti­nui­tä­ten wie der Über­nah­me von Füh­rungs­per­so­nal und Ak­ten­be­stän­den der „Zi­geu­ner­be­kämp­fung“ in bun­des­re­pu­bli­ka­ni­sche Be­hör­den, oder etwa des Pa­ra­gra­fen 275 StGB zur Ver­fol­gung Ho­mo­se­xu­el­ler, wur­den hohe Ämter und Pos­ten, in Ver­wal­tung, Po­li­tik, Mi­li­tär und Wis­sen­schaft, wie auch Füh­rungs­eta­gen deut­scher Un­ter­neh­men mit alten Eli­ten be­setzt.
Den­noch konn­te nicht alles wie ge­wohnt wei­ter­ge­hen; die Ver­drän­gungs­leis­tun­gen der Nach­kriegs­ge­sell­schaft stan­den einer allzu of­fe­nen Be­zug­nah­me oft genug im Weg. Offen zur Schau ge­stell­ter Na­tio­na­lis­mus war ta­bui­siert. Des­we­gen und auch in Re­ak­ti­on auf Kri­tik von Op­fer­grup­pen und an­ti­fa­schis­ti­schen Be­we­gun­gen waren letzt­lich ei­ni­ge An­pas­sun­gen not­wen­dig, um deut­schen Na­tio­na­lis­mus wie­der sa­lon­fä­hig zu ma­chen.
Eine stra­te­gi­sche Leis­tung war der Ver­such der Eta­blie­rung des sog. Ver­fas­sungs­pa­trio­tis­mus, bei dem sich die af­fir­ma­ti­ve Be­zug­nah­me auf die Na­ti­on über die als po­si­tiv auf­ge­fass­ten (Frei­heits-​)Rech­te des Grund­ge­set­zes de­fi­nie­ren soll­te, im Ge­gen­satz zur rei­nen Her­lei­tung aus der Ab­stam­mungs­ge­mein­schaft. Eine wei­te­re Leis­tung war die Neu­be­wer­tung der na­tio­nal­so­zia­lis­ti­schen Ge­schich­te, die – spä­tes­tens seit den Pa­ra­dig­men­wech­seln der Ber­li­ner Re­pu­blik – heute i.d.R. nicht mehr ver­drängt oder ge­leug­net, son­dern mit­ein­be­zo­gen wird. Wo in den 80ern noch manch ein Mar­tin Wal­ser for­der­te end­lich mit der Ver­gan­gen­heit in Ruhe ge­las­sen zu wer­den, wird heute die Aus­ein­an­der­set­zung damit ge­ra­de be­grüßt und ge­för­dert – mit dem Ef­fekt, dass diese Auf­ar­bei­tungs­leis­tung den Deut­schen einen Neu­ge­winn als ge­läu­ter­te und nun­mehr be­son­ders be­fä­hig­te Na­ti­on zu­kom­men lässt. Hier­aus lei­te­te etwa Josch­ka Fi­scher das mo­ra­li­sche Man­dat ab, ein zwei­tes Ausch­witz zu ver­hin­dern, wie er es zur Be­grün­dung der deut­schen Teil­nah­me am Krieg gegen Ser­bi­en zu Pro­to­koll gab.
Der drit­te deut­sche An­griffs­krieg gegen Ser­bi­en im 20.​Jahrhun­dert hatte dabei zu­min­dest mit­tel­bar die Un­ter­stüt­zung jener al­ba­ni­schern Na­tio­na­lis­t_in­nen zur Folge die neben Ser­b_in­nen auch tau­sen­de Ro­m­ni_ja um­brach­ten. Ge­ra­de diese Be­vor­tei­lung an­ti­zi­ga­nis­ti­scher Mör­der_in­nen­ban­den steht dabei in un­ge­bro­che­ner deut­scher Tra­di­ti­on. Auch nur das ge­rings­te Be­wusst­sein dar­über, was Ausch­witz war, näm­lich der Ort an dem auch tau­sen­de Ro­m­ni_ja von den Deut­schen in Gas­kam­mern er­mor­det wur­den, ver­bie­tet es einen sol­chen Ver­gleich an­zu­stel­len. Die­ses Nicht-​Be­wusst­sein über den Por­a­j­mos ver­deut­licht den in­stru­men­tel­len Um­gang mit und die se­lek­ti­ve „Auf­ar­bei­tung“ der na­tio­nal­so­zia­lis­ti­schen Ver­nich­tung und den immer noch of­fe­nen An­ti­zi­ga­nis­mus in der deut­schen Öf­fent­lich­keit. Wäh­rend of­fe­ner An­ti­se­mi­tis­mus in wei­ten Tei­len der Ge­sell­schaft ta­bui­siert ist, dau­ert die an­ti­zi­ga­nis­ti­sche Tra­di­ti­on fast un­ge­bro­chen fort. Diese Ta­bui­sie­rung des of­fe­nen An­ti­se­mi­tis­mus ist keine Auf­klä­rung son­dern stellt oft eine Ver­schie­bung auf se­kun­dä­ren und Schuld­ab­wehr­an­ti­se­mi­tis­mus dar. Die an­ti­zi­ga­nis­ti­schen Res­sen­ti­ments hin­ge­gen kön­nen sich meist noch un­ver­blüm­ter und of­fe­ner zei­gen. Ein kri­ti­sches Be­wusst­sein dem An­ti­zi­ga­nis­mus ge­gen­über ist in wei­ten Tei­len der deut­schen Ge­sell­schaft nicht vor­han­den. Das drückt sich nicht nur in den of­fe­nen An­fein­dun­gen und der ma­te­ri­el­len Ge­walt ge­gen­über als „Zi­geu­nern“ stig­ma­ti­sier­ten Men­schen aus, son­dern auch im Ver­drän­gen, Ver­leug­nen und Ver­ges­sen­ma­chen der Ge­schich­te und Ge­gen­wart des An­ti­zi­ga­nis­mus. Wäh­rend ree­du­ca­ti­on, an­ti­fa­schis­ti­sche Ar­beit und die bloße Exis­tenz Is­raels zur ober­fläch­li­chen Be­zug­nah­me auf den An­ti­se­mi­tis­mus „zwin­gen“, ge­lang es der deut­schen Mehr­heits­ge­sell­schaft die Ver­nich­tung von Sin­ti_z­za und Ro­m­ni_ja fast voll­stän­dig aus dem Be­wußt­sein fern­zu­hal­ten.

Mut­bür­ger in uni­form

 

Wenn Bun­des­prä­si­dent Gauck heute Re­spekt und mo­ra­li­sche Un­ter­stüt­zung für die im Aus­land ein­ge­setz­ten deut­schen „Mut­bür­ger“ in Uni­form ein­for­dert, die Bun­des­wehr zu­neh­mend im öf­fent­li­chen Raum um An­er­ken­nung und Ka­no­nen­fut­ter wirbt, so zeigt das vor allem eines: Der glo­bal play­er Deutsch­land kann und muss seine An­sprü­che und In­ter­es­sen end­lich kon­se­quent mit allen Mit­teln der Po­li­tik durch­set­zen, auch wenn es dabei knallt und raucht.
Die Zei­ten von „Knie­fall“ und der Lehre des „Nie wie­der Krieg“, die Deutsch­land einst aus sei­ner Ge­schich­te ge­zo­gen haben will, sind vor­bei. Seit 1998 führt Deutsch­land ganz of­fi­zi­ell wie­der Krieg. Das neue Selbst­be­wusst­sein und die mo­ra­li­sche Über­le­gen­heit mit dem der Auf­ar­bei­tungs­welt­meis­ter Deutsch­land seine Frei­heit am Hin­du­kusch und seine Han­dels­we­ge vor So­ma­lia ver­tei­digt, schließt durch­aus die Mög­lich­keit mit ein, sich den Bünd­nis­part­ner_in­nen bei be­stimm­ten Wün­schen zu ver­weh­ren. In bei­den Fäl­len weiß Deutsch­land seine Deut­schen hin­ter sich.
Kaum ver­wun­der­lich, dass der Krieg in Ju­go­sla­wi­en nur einen Bruch­teil der öf­fent­li­chen Em­pö­rung her­vor­rief, die sich auf deut­schen Stra­ßen, in deut­schen Leit­ar­ti­keln und deut­scher Pop­kul­tur gegen den Irak-​Krieg ar­ti­ku­lier­te, als sich Schrö­der-​Deutsch­land selbst­be­wusst dem Mit­kämp­fen ver­wei­ger­te und sich gegen einen US-​Ame­ri­ka­ni­schen „Welts­he­riff“ in Stel­lung brach­te, dem es bei aller Bom­be­rei doch stets nur um Öl und kei­nes­wegs um die pro­kla­mier­ten west­li­chen Werte ginge. Bei Deutsch­land indes stel­len sich sol­che Fra­gen nicht und allzu toll­pat­schi­ges Ge­plau­de­re über die krie­ge­ri­sche Wah­rung deut­scher In­ter­es­sen (Köh­ler) kön­nen dem­ent­spre­chend auch schon mal ein be­schä­dig­tes Amt des Bun­des­prä­si­den­ten (Köh­ler) nach sich zie­hen.
Ge­ra­de bei all jenen, einst post­ko­lo­ni­al gegen den Re­al­so­zia­lis­mus in Stel­lung ge­brach­ten, Re­gi­men, Dik­ta­to­ren und Ban­den, deren un­über­seh­ba­re kil­ling fields bis­lang nichts auf deren Sta­tus als ver­läss­li­che Part­ner der de­mo­kra­ti­schen Men­schen­rechts­krie­ger_in­nen kom­men lie­ßen, be­darf es so doch zu­wei­len noch ei­ni­ger rhe­to­ri­scher Ver­ren­kun­gen mi­li­tä­ri­sche In­ter­ven­tio­nen zu le­gi­ti­mie­ren. Wäh­rend etwa mit den mör­de­ri­schen Re­gimes in Sau­di-​Ara­bi­en oder dem Jemen eine frucht­ba­re Zu­sam­men­ar­beit mög­lich ist, kann es an­de­ren Dik­ta­tu­ren im Zwei­fels­fall schnell an den Kra­gen gehen.
Bei einem allzu pe­ni­blen Po­chen auf Men­schen­recht und De­mo­kra­tie hätte sich Deutsch­land schließ­lich „in 40, 50 an­de­ren Staa­ten ein­zu­mi­schen“ wie be­reits Feld­herr Karl Theo­dor zu Gut­ten­berg in sei­nen bes­se­ren Tagen noch ein­zu­wen­den hatte.
Die Frage ob und wann eine „hu­ma­ni­tä­re In­ter­ven­ti­on“ von Nöten ist, kann dabei auch unter den Bünd­nis­part­ner_in­nen durch­aus um­strit­ten sein. So waren es im Falle Li­by­en allen voran Groß­bri­tan­ni­en und Frank­reich, die ein Ein­grei­fen drin­gend ge­bo­ten sahen, wäh­rend sich etwa Deutsch­land nicht an den Luft­an­grif­fen be­tei­li­gen woll­te und sich nicht un­be­dingt be­geis­tert von einem Ein­griff zeig­te. Schließ­lich ver­dien­te Deutsch­land bis­lang ganz gut an mil­lio­nen­schwe­ren Deals mit dem li­by­schen Mi­li­tär und wuss­te in einem sei­ner re­le­van­tes­ten und zu­ver­läs­sigs­ten Öl­lie­fe­ran­ten auch einen will­fäh­ri­gen Un­ter­stüt­zer in der Flücht­lings­ab­wehr2. 300 Ki­lo­me­ter See­weg lie­gen zwi­schen Tri­po­lis und Lam­pe­du­sa. Gad­da­fis Flücht­lings­la­ger bil­de­ten vor dem Krieg hier eine hoch­will­kom­me­ne Bar­rie­re auf au­ßer­eu­ro­päi­schem Boden.
Da sich Deutsch­land und seine eu­ro­päi­schen Ver­bün­de­ten in der Flücht­lings­ab­wehr nicht al­lein auf die Hilfe skur­ri­ler au­ßer­kon­ti­nen­ta­ler Dik­ta­to­ren ver­las­sen kön­nen, hat sich ein um­fas­sen­des Sys­tem zur mi­li­tä­ri­schen Ab­schir­mung der eu­ro­päi­schen Gren­zen eta­bliert. Vor allem auf dem Mit­tel­meer sorgt die Grenz­schutz-​Agen­tur Fron­tex dafür, dass Flücht­lin­ge eher den Tod als ein Schlupf­loch in die eu­ro­päi­sche Union fin­den.
Ein nicht zu ver­ach­ten­der Mehr­wert aus der Il­le­ga­li­sie­rung flüch­ten­der Men­schen er­gibt sich dabei aus der Aus­beu­tung die­ser als völ­lig recht­lo­se Ar­beits­kräf­te zum klei­nen Preis, ohne die ein rei­bungs­lo­ser öko­no­mi­scher Ab­lauf vie­ler­orts schwer mög­lich wäre.

In­te­gra­ti­on als Gate-​Kee­per na­tio­na­ler Ver­ge­mein­schaf­tung

 

Spä­tes­tens im Zuge der seit den 60er Jah­ren ein­set­zen­den Ar­beits­mi­gra­ti­ons­be­we­gung in die BRD ließ sich die An­we­sen­heit und das Blei­ben von Mi­gran­t_in­nen als Fakt in­ner­halb der deut­schen Ge­sell­schaft nicht mehr ohne Wei­te­res leug­nen. Als Folge die­ses Pro­zes­ses kam es zu deut­li­chen Ver­schie­bun­gen der Art und Weise wie damit um­zu­ge­hen sei. War das Leit­bild bis ca. in die 80er Jahre das der „Gast­ar­bei­ter“, deren Iso­la­ti­on be­grüßt und von denen er­war­tet wurde, dass sie ir­gend­wann auch wie­der ver­schwin­den wür­den, ist das heu­ti­ge do­mi­nan­te Motiv, das der In­te­gra­ti­on. Die­ser Be­griff gilt all­ge­mein hin als be­grü­ßens­wert und ist po­si­tiv kon­no­tiert. Da­hin­ter ver­birgt sich al­ler­dings eine mo­der­ni­sier­te Po­li­tik sys­te­ma­ti­scher Aus­gren­zung, Aus­le­se und (letzt­lich) ras­sis­ti­scher Platz­zu­wei­sung.
Ende der 90er Jahre wurde die Chan­ce be­wusst ver­tan, we­nigs­tens die Ho­mo­ge­ni­täts­vor­stel­lung in­ner­halb des deut­schen Staats­bür­ger­rechts auf­zu­ge­ben. Statt­des­sen war die Ein­füh­rung der sog. „Dop­pel­ten Staats­bür­ger­schaft“ mit all ihren Ein­schrän­kun­gen eine letzt­lich not­wen­di­ge Mi­ni­mal-​Ad­ap­ti­on der Vor­stel­lun­gen eines auf Ab­stam­mung ba­sie­ren­den Na­tio­nen­ver­ständ­nis‘, um diese über­haupt im Kern wei­ter be­hal­ten zu kön­nen.
Spä­tes­tens seit dem 11. Sep­tem­ber wird die An­we­sen­heit von Mi­gran­t_in­nen im Zuge der Be­deu­tung des Kon­zepts der In­te­gra­ti­on auf neu­ar­ti­ge Art und Weise pro­ble­ma­ti­siert. Kern­ver­ständ­nis von In­te­gra­ti­on ist ein es­sen­tia­lis­ti­sches Ver­ständ­nis von Kul­tur, das so­wohl Mi­gran­t_in­nen als auch deut­sche Mehr­heits­ge­sell­schaft als je­weils ho­mo­ge­ne Ein­hei­ten be­greift und hier­ar­chi­siert. Das Innen und das Außen ste­hen von vorn­her­ein fest, es ist klar wer die In­te­gra­ti­on zu er­brin­gen und wo hin­ein sich in­te­griert wer­den soll. Die For­de­rung nach In­te­gra­ti­on ba­siert auf ras­sis­ti­schen Vor­stel­lun­gen und ist in ihrer Be­griff­lich­keit schief, bspw. Wird sie nie von Dän_in­nen oder Brit_in­nen, die in Deutsch­land leben, ein­ge­for­dert – wenn diese über­haupt als Mi­gran­t_in­nen wahr­ge­nom­men oder pro­ble­ma­ti­siert wer­den. Im In­te­gra­ti­ons­dis­kurs wer­den Mi­gran­t_in­nen dazu ver­pflich­tet, zu­ge­schrie­be­ne und ver­meint­li­che „De­fi­zi­te“ selbst aus­räu­men, um erst nach er­folg­ter An­er­ken­nung ihrer Leis­tung, ba­sie­rend auf von der Mehr­heits­ge­sell­schaft fest­ge­setz­ten Maß­stä­ben, Zu­gang er­hal­ten. In­te­gra­ti­on er­hält so auch den Rang einer Art von Glau­bens­be­kennt­nis, dass von Mi­gran­t_in­nen immer wie­der öf­fent­lich ein­ge­for­dert wer­den kann und wird.

Oben­drein dreht das In­te­gra­ti­ons­ge­fa­sel die in­hä­ren­ten Macht­ver­hält­nis­se ge­sell­schaft­li­cher Teil­ha­be ein­fach um, indem diese nicht mehr im Zu­sam­men­hang mit ras­sis­ti­scher Aus­gren­zung sei­tens der Do­mi­nanz­ge­sell­schaft, son­dern als Pro­blem in­di­vi­du­ell zu er­brin­gen­de Leis­tung sei­tens der Mi­gran­t_in­nen auf­ge­fasst wer­den. Somit fun­giert die For­de­rung nach In­te­gra­ti­on auch als Ent­schul­dungs­me­cha­nis­mus der deut­schen Mehr­heits­ge­sell­schaft, schließ­lich stel­len die­ser Logik nach „un­in­te­grier­te“ Mi­gran­t_in­nen das Pro­blem dar und nicht ras­sis­ti­sche Zu­stän­de.
Neben der zu er­brin­gen­den kul­tu­rel­len An­pas­sungs­leis­tung – die bei aller ge­äu­ßer­ter Be­für­wor­tung zu­ge­schrie­be­ner, oft ste­reo­ty­per Ei­gen­ar­ten der Mi­gran­t_in­nen am Ende nicht weit von der As­si­mi­la­ti­on an die „Leit­kul­tur“ ent­fernt ist – ge­nießt die öko­no­mi­sche Seite der In­te­gra­ti­on be­son­de­res Ge­wicht. Oft genug wurde auch ge­ra­de ihre wirt­schaft­li­che Not­wen­dig­keit für den Stand­ort als Ar­gu­ment ins Feld ge­führt. Stich­wort Fach­kräf­te­man­gel. Dar­über hin­aus gilt die „In­te­gra­ti­on in den Ar­beits­markt“ als ele­men­ta­rer Grad­mes­ser des (Miss-)Er­folgs, re­spek­ti­ve als ab­so­lu­te Not­wen­dig­keit für das Ge­lin­gen des An­lie­gens, frei nach dem Motto: Wenn schon Mi­gra­ti­on dann auch bitte öko­no­misch ver­wert­ba­re!

Die Deut­schen und die Krise

 

Die Flucht in das sinn­stif­ten­de na­tio­na­le Kol­lek­tiv bie­tet Schutz und Trost vor den un­ver­stan­de­nen Zu­mu­tun­gen des Mark­tes, Kon­kur­renz­prin­zip und Ver­wurs­tungs­lo­gik denen sich das ver­ein­zel­te In­di­vi­du­um aus­ge­lie­fert sieht. An die­ser Zu­ge­hö­rig­keit kann sich „der Deut­sche“ selbst hoch­zie­hen und sich gleich­zei­tig ein ge­wis­ses Ge­fühl der Ge­bor­gen­heit in einer un­über­sicht­li­chen Welt ab­ho­len.
Dabei ver­deckt die Na­ti­on Wi­der­sprü­che und Herr­schafts­ver­hält­nis­se indem sie ein ge­mein­sa­mes Gan­zes allen Un­ter­schied­lich­kei­ten über­ord­net. Der Be­sitz der Staats­an­ge­hö­rig­keit macht uns zu Deut­schen, egal ob wir Pro­duk­ti­ons­mit­tel oder nur un­se­re Ar­beits­kraft be­sit­zen, ob wir mit Cham­pa­gner die Feier der Na­ti­on be­gie­ßen kön­nen oder mit Lö­wen­bräu vor­lieb neh­men müs­sen. Da­hin­ge­gen schließt das „Wir“ (Deut­sche) au­to­ma­tisch „die an­de­ren“ (Nicht-​Deut­sche) aus und ver­stellt damit den Blick auf mög­li­che Ge­mein­sam­kei­ten, ge­teil­te In­ter­es­sen, Er­fah­run­gen und Be­dürf­nis­se.
Die Ver­bun­den­heit mit der „ei­ge­nen“ Na­ti­on spielt sich al­ler­dings nicht al­lein auf der ide­el­len Ebene ab: Die Kon­kur­renz­fä­hig­keit des Staa­tes im glo­ba­len Hauen und Ste­chen des Welt­mark­tes wirkt un­mit­tel­bar auf das Leben der Staats­bür­ger_in­nen. So hän­gen etwa die Chan­cen auf dem Ar­beits­markt, die Teil­ha­be am Bil­dungs­sys­tem oder der Zu­gang zu staat­li­chen Trans­fer­leis­tun­gen eng damit zu­sam­men, wie er­folg­reich sich der ei­ge­ne na­tio­na­le Stand­ort im glo­ba­len Wett­be­werb be­währt.
Ge­ra­de unter dem Ein­druck der Be­dro­hun­gen durch die Krise heißt es für die Deut­schen sich so­wohl für die Fit­ness des na­tio­na­len Ka­pi­tals ab­zu­stram­peln als auch vor­neh­men Ver­zicht zu üben.
Das part­ner­schaft­li­che Zu­rück­ste­cken der Ge­werk­schaf­ten etwa – und die dar­über er­mög­lich­te Sen­kung der Lohn­stück­kos­ten – konn­te so dem Stand­ort er­heb­li­che Wett­be­werbs­vor­tei­le ge­gen­über den eu­ro­päi­schen „Ge­gen­spie­lern“ auf dem Ex­port­markt si­chern.
Zwar ist es na­tür­lich in ers­ter Linie der Zwang, Geld zu ver­die­nen um das ei­ge­ne Leben, das der Fa­mi­lie etc. zu be­strei­ten und nicht der bloße Wunsch sich um die Na­ti­on ver­dient zu ma­chen, der werk­täg­lich die We­cker stellt. Über die Vor­stel­lung aber, dass es uns gut geht wenn es Deutsch­lands Wirt­schaft gut geht (Mer­kel), stel­len Schin­de­rei und Ver­zicht für die als „na­tür­lich“ emp­fun­de­ne Schick­sals­ge­mein­schaft mit dem Staat eine ro­si­ge Zu­kunft für das In­di­vi­du­um in Aus­sicht.
In die­sem Zu­sam­men­hang er­laubt die Iden­ti­fi­ka­ti­on mit dem na­tio­na­len Kol­lek­tiv, den ver­ächt­li­chen Blick über den deut­schen Tel­ler­rand auf ein plei­te­grie­chi­sches Außen, das im Zwei­fels­fall aus kul­tu­rell be­grün­de­ten De­fi­zi­ten nicht mit­hal­ten kann oder will; sich lie­ber den son­nen­ge­bräun­ten Wanst mit me­di­ter­ra­nen Vor­spei­sen­tel­lern voll­stopft, an­statt die Ärmel hoch­zu­krem­peln und sich am ei­ge­nen Schopf aus dem Schla­mas­sel zu zie­hen3. Schlim­mer noch: statt an der Ad­ap­ti­on der er­folg­reich vor­ge­leb­ten as­ke­ti­schen Leis­tungs­be­reit­schaft zu ge­ne­sen, zeigt sich man sich auch noch re­ni­tent. Zwar lässt sich mit der me­di­al ver­mit­tel­ten Ge­gen­über­stel­lung der ein­sich­ti­gen Freun­d_in­nen des so­zia­len Frie­dens hier und der ge­ne­ral­strei­ken­den Heiß­spor­ne da, treff­lich die Über­le­gen­heit des ei­ge­nen, des deut­schen Mo­dells ze­le­brie­ren, doch bleibt dem Aus­ste­chen des Kon­tra­hen­ten ein bit­te­rer Bei­ge­schmack an­haf­ten:
Da die offen zu­ta­ge tre­ten­de Un­ter­le­gen­heit der süd­eu­ro­päi­schen Plei­te­gei­er im in­ner­eu­ro­päi­schen Wett­streit är­ger­li­cher­wei­se die Ge­mein­schafts­wäh­rung, und damit auch Deutsch­land zu bles­sie­ren droht, schnürt der Ex­port-​Eu­ro­pa­meis­ter Ret­tungs­pa­ke­te. Diese sind na­tür­lich kei­ner selbst­lo­sen Men­schen­freund­lich­keit ge­schul­det, son­dern an klare Be­din­gun­gen ge­knüpft. Als Ge­gen­leis­tung soll der Staat end­lich für eine ver­schärf­te Aus­beu­tung der Staats­bür­ger_in­nen Sorge tra­gen, die schon viel zu lange „über ihre Ver­hält­nis­se ge­lebt haben“.
So kann die deut­sche Macht­po­si­ti­on wei­ter aus­ge­baut wer­den. Der Platz auf dem Sie­ger­trepp­chen bleibt re­ser­viert, wäh­rend die staats­bür­ger­li­che Par­tei­nah­me für Deutsch­land den Stolz auf die ei­ge­ne er­brach­te Leis­tung ein­schließt, wes­halb jede Kri­tik von Außen von den In­di­vi­du­en auch als An­griff auf sie selbst emp­fun­den wird.
Genau die­sen Af­front gegen die Na­ti­on und ihre Na­tio­na­lis­t_in haben wir uns auf die Fah­nen ge­schrie­ben.

und des­we­gen ma­chen wir jetzt hier die­sen tisch mal ka­putt

 

An­läss­lich der Mar­ke­ting­ver­an­stal­tung für ein un­ver­krampf­tes Auf­ge­hen im na­tio­na­len Kol­lek­tiv zum 22. „Tag der deut­schen Ein­heit“ wird sich der Nor­den der In­nen­stadt in eine gi­gan­ti­sche Fei­er­mei­le ver­wan­deln. Wäh­rend in den Bier­zel­ten – knap­pe vier Ki­lo­me­ter süd­west­lich – das jähr­li­che Mas­sen­be­säuf­nis bei Tracht und Hendln ze­le­briert wird, sol­len sich gleich­zei­tig eine halbe Mil­li­on Men­schen zwi­schen Sie­ges­tor und Ode­ons­platz an Deutsch­land be­rau­schen. Zwi­schen die­sen Ag­glo­me­ra­tio­nen des Stumpf­sinns wol­len wir am drit­ten Ok­to­ber für eine kri­ti­sche In­ter­ven­ti­on sor­gen.
Dabei geht es uns nicht nur um eine Ab­fuhr an jeg­li­che Art des Na­tio­na­lis­mus, wie auch immer diese sich ver­kauft: Eine ra­di­ka­le Kri­tik am Na­tio­na­lis­mus muss sich not­wen­dig an eine fun­da­men­ta­le Kri­tik am Kon­zept der Na­ti­on selbst wagen. Wenn wir uns gegen die Na­ti­on im All­ge­mei­nen und Deutsch­land im Spe­zi­el­len wen­den, wol­len wir uns dabei weder von den zwangs­läu­fi­gen wi­der­li­chen Ge­mein­sam­kei­ten ka­pi­ta­lis­ti­scher Na­tio­nal­staa­ten für die Spe­zi­fi­ka einer deut­schen Na­ti­on blind ma­chen las­sen, noch um­ge­kehrt. Im Kampf gegen Aus­beu­tung, Aus­gren­zung und Un­ter­drü­ckung set­zen wir nicht auf from­me Wün­sche par­ti­ku­la­rer Be­frei­ung son­dern auf die Um­wäl­zung aller Ver­hält­nis­se für die diese kon­sti­tu­tiv sind. Uns geht es nicht al­lein darum, die Ver­hält­nis­se ir­gend­wie er­träg­li­cher zu ge­stal­ten. Uns geht es um nicht we­ni­ger als die be­frei­te Ge­sell­schaft: The only good na­ti­on is ima­gi­na­ti­on!

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1 Shoah (he­brä­isch: ha‘Schoah „die Ka­ta­stro­phe“) und Por­a­j­mos (ro­ma­nes „das Ver­schlin­gen“) be­zeich­nen die Mas­sen­mor­de an als Juden und als „Zi­geu­ner“ Ver­folg­ten in der Zeit des Na­tio­nal­so­zia­lis­mus.

2 Ähn­lich ver­hält es sich bei­spiels­wei­se bei den au­ßen­po­li­ti­schen Be­zie­hun­gen von Deutsch­land mit dem Iran und Sy­ri­en. Deut­sche Un­ter­neh­men, die mit Her­mes­bürg­schaf­ten (Ab­si­che­rung von Aus­fäl­len aus po­li­ti­schen und wirt­schaft­li­chen Grün­den durch den Bund) aus­ge­stat­tet in Kri­sen­ge­bie­te ex­por­tie­ren kön­nen, un­ter­stüt­zen damit au­to­ri­tä­re Re­gime und Dik­ta­tu­ren. So un­ter­stütz­te bei­spiels­wei­se die Münch­ner Firma tro­vi­cor die ira­ni­schen re­gime­treu­en bas­sid­ji-​Mi­li­zen mit Über­wa­chungs­u­ten­si­li­en aller Art zur bru­ta­len Auf­stands­be­kämp­fung.

3 In der ei­ge­nen un­ter­drück­ten Sehn­sucht nach einem an­de­rem, einem ge­nuss­vol­lem Leben und der frei­en Ver­füg­bar­keit der Zeit, die auf­grund der ab­so­lu­ten De­le­gi­ti­mie­rung des blo­ßen Ge­dan­kens an eine re­vo­lu­tio­nä­re Um­wäl­zung der Ver­hält­nis­se, nur noch über ro­man­ti­sche Pro­jek­tio­nen auf ein ima­gi­nier­tes An­de­res („ der Zi­geu­ner“, „der faule Süd­län­der“) zu haben ist, ist die For­de­rung an des­sen Un­ter­wer­fung an­ge­legt.

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Hochgeladen von Bluesbrauser
am 28.01.2008

Bluesbrauser – I fiacht mi vor’m Friseur
Musik&Text: Alexander Reicher
Arrangement: Bluesbrauser
Mix & Mastering: Wolfang Spannberger & Bluesbrauser
Drehbuch: Alexander Reicher
Regie, Kamera, Schnitt, Bearbeitung: Markus Glatzl (aka Chefkoch Gorgonzola)
Darsteller:
Alex Reicher (sich selbst), Bernd Barkmann (Friseuse), Manuel
Schwarzkogler (Friseuse), Gerald Burgstaller (Kunde / Bär), Robert
Innerhofer (Psychiater), Erich Moises (DJ Ötzi), Christoph Schnell,
Markus Glatzl, Judith Roitinger (Doppelschritt-Polonaise)

Protestsong – Protestsongcontest 08

via Bluesbrauser – I fiacht mi vor’m Friseur – YouTube.

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Wir sind Österreich ***FESTIVAL*** 8-SEP-2012 Greifenstein bei Wien (AUSTRIA) inklusive Bade- und Campingmöglichkeit!

WIR SIND ÖSTERREICH ist Sprachrohr für die vielen Menschen, die Migration, multikulturelles Miteinander als etwas Normales sehen, das nicht weiter thematisiert werden muss/müsste.

WIR SIND ÖSTERREICH ist eine Plattform, in der sich Menschen mit ähnlichen Anliegen vernetzen können.

WIR SIND ÖSTERREICH möchte den Begriff Heimat für alle BewohnerInnen unseres Landes wieder aussprechbar machen und diesen nicht allein rechten Parteien überlassen.

WIR SIND ÖSTERREICH ist eine Plattform, die nicht das “andere” sondern das eigentliche Österreich aufzeigt, und klar macht, wie viele Menschen dies so sehen. Und stolz darauf sind.

WIR wollen uns sicht- und hörbar machen.

via WIRSINDÖSTERREICH.

uhupardo

Saginaw – 160 Kilometer nördlich von Detroit (Michigan/USA): Er steht auf einem Parkplatz. Hat ein Messer in der Hand. Unweit davon sechs Polizeibeamte und mehrere Streifenwagen. Es gibt einen Wortwechsel. Der psychisch gestörte Obdachlose ist sauer, wie er sagt. Kurz vorher hatte er eine Auseinandersetzung mit einer Kellnerin im nahegelegenen Café eines Einkaufszentrums. Er soll das Messer fallen lassen, wird er aufgefordert. Das tut er nicht, doch der Abstand zwischen dem Mann und den Polizeibeamten ist gross genug. Dann geht der Obdachlose ein paar Schritte nach links, weg von den Beamten – und wird innerhalb von fünf Sekunden von 46 Kugeln durchsiebt. Seine Mutter, die dieses Video keinesfalls sehen will: “Er ist von einem Erschiessungskommando umgebracht worden.”

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Ägypten – Gift im Nil – Panorama – sueddeutsche.de

Wasserknappheit künstlich herbeigeführt

Die Ernennung des früheren Wasserministers Hischam Kandil zum Premierminister sollte zeigen, dass die Muslimbrüder und ihr Präsident Mohammed Mursi das Thema ernst nehmen. Nun aber vermuten viele Ägypter hinter den Ärgernissen politische Kräfte.

via Ägypten – Gift im Nil – Panorama – sueddeutsche.de.

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