Author Archive
Aktionstag in Wien <<neuverteilen.wordpress.com
6. Oktober 14:00 – 18:00
Schrankgasse/Amerlinghaus
Es erwartet Sie ein buntes Bühnenprogramm, Informationen über alternative und solidarische Krisenlösungsstrategien und die Möglichkeit, sich mit zahlreichen zivilgesellschaftlichen Initiativen in Themenzelten auszutauschen und zu vernetzten.
Da wir den Kuchen auch sprichwörtlich neu verteilen möchten, laden wir Sie außerdem zu unserem offenen Kuchenbuffet, zu dessen Reichhaltigkeit Sie gerne in Form einer Kuchenspende beitragen können!
Wir präsentieren: das dritte zivilgesellschaftliche Zukunftsbudget, in einer bunten, musikalischen, ungewöhnlichen, theatralischen, schrillen, fröhlichen, lauten, gemeinsamen Budgetrede
musikalisches Bühnenprogramm: u.a. Samba Attac, Maria Stern, Lama Sutra, der Wiener Beschwerdechor
Wir informieren über unsere Alternativen: Vermögenssteuern, Ökosteuern und Zukunftsinvestitionen in Bildung, mehr Öffis, Energiewende, bessere Pflege etc.
Wir verteilen den Kuchen neu: tragen Sie zur Reichhaltigkeit des Kuchenbuffets in den Themenzelten in Form einer Kuchenspende bei.
Wir meinen: Große Vermögen müssen ihren Beitrag leisten, um in die Zukunft investieren zu können.
via Aktionstag in Wien.
Vormerkungen: Wir, ein als weitgehend wegen zu erwartender Schwierigkeiten im Beruf anonym auftretendes Team aus Berlin, danken hier nochmals dem Berni, der selbst als Bürger und Parteimitglied der Piraten gegen INDECT die Hand zu erheben versucht, dafür, dass er uns seinen Blog zur Verfügung stellt. Und er tut das, obwohl ihm – wie wir erfahren haben – diesbezüglich auch schon Schwierigkeiten ins Haus stehen, da er freiberuflich selbst im technischen Zulieferbereich zu Firmen steht, die INDECT bedienen.
Fakten: Nach langen Recherchen und vielen Anfragen, sogar öffentlichen Aufrufen und Bitten im Internet, haben wir Kontakt zu 2 Personen erhalten, die zum ersten im technischen (Hardware), zum zweiten im organisatorischen (Software) Bereich für INDECT arbeiten. Beide Personen sind uns zwar dem Namen nach bekannt, wir hatten aber keinen persönlichen Kontakt, sondern waren nur per Mailadresse verbunden. Damit wir hier nun nicht an Trolle vom Typ Möchtegern geraten, haben wir aufgrund unseres schon weitreichenden INDECT-Wissens vorab…
View original post 891 more words
Veröffentlicht am 11.09.2012 von virtuelli
http://wientv.org Diesmal mit einem Straßentheater anlässlich des 100.ten Geburtstag von Jura Soyfer, einen Beitrag über Container von WildUrb und wie immer Kurznachrichten aus aller Welt.
viaDie Nachrichten ganz org vom 11. September 2012 – YouTube.
Wienwoche erstmals für Wiener – Wiener Kulturpolitik – derStandard.at › Kultur
11. September 2012, 18:43
Das neue Festival wird am 22. September eröffnet
Wien – Das Donauinselfest der Wiener SP stellte natürlich niemand infrage; die Subvention für das Stadtfest der VP hingegen wurde von der rot-grünen Rathauskoalition praktisch halbiert. Mit dem Geld, konkret 453.000 Euro, realisiert ein, wie man betont, politisch unabhängiger “Verein zur Förderung der Stadtbenutzung” ein neues, von den Grünen lediglich initiiertes Gratisfestival.
weiter lesen via Wienwoche erstmals für Wiener – Wiener Kulturpolitik – derStandard.at › Kultur.
Medienbrunch << WIENWOCHE 2012
Sonntag,
23. September 2012
09:45 bis 13:00
1200 WIEN, Gaußplatz 11
/Lass es uns bebrunchen!/
Medienaktivist_in, Journalist_in, Medienarbeiter_in oder -macher_in – das Tun und Gestalten alternativer bzw. freier Medien ist vielfältig. So sind auch die Zugänge der einzelnen Menschen, die hier aktiv sind.
Lass uns diese Zugänge und Praktiken doch mal gemeinsam bebrunchen.
Im Rahmen der Wienwoche wird es am Sonntag, den 23.9. von 10 bis 12 Uhr im Aktionsradius Wien (1200, Gaußplatz 11) einen Medienbrunch geben, wo wir gemeinsam mit Dir über unsere Zugänge zur Informationsver
breitung, der Herstellung von Öffentlichkeit bzw. Gegenöffentlichkeit diskutieren und brunchen wollen. Was ist Dein Zugang zum freien/alternativen Medienspektrum? Wie gestaltest Du Deine Inhalte? Welche Medienpraxis, welche Grundsätze sind Dir wichtig, und warum? Die Diskussion wird live auf Orange 94.0 übertragen, der Brunch von den Organisator_innen zur Verfügung gestellt. Diskutant_innen jeden Alters und sozialen Hintergrunds sind herzlich willkommen. Bitte gebt uns bis zum 12.9. Bescheid, ob Du oder Kolleg_innen an der Diskussion teilnehmen werden.
Es würde uns (ein paar Radioaktivist_innen) sehr freuen, sich mal
abseits des alltäglichen Tuns austauschen zu können.
PS: Dies ist eine Veranstaltung im Rahmen der Aktivitäten der Arbeitsgruppe “Involviert berichten” der Wienwoche (https://www.facebook.com/wienwoche?ref=ts ).
PPS: Die Radioübertragung startet pünktlich um 10h. Daher freuen wir uns, wenn ihr schon um 9:45h da seid.
via Medienbrunch.
WIENWOCHE 2012 – Dérive – Tour 2 (wien prekär)
W I E N
prekär-Streifzüge durch Prekarisierung und Organisierung
PrekärCafé
Dienstag, 2.10.2012
18.00–20.00
Dérive – Tour 2 Treffpunkt: 17.40
Höchstädtplatz – 1200 Wien
Höchstädtplatz (itworks) – Gaußplatz (Radio ORANGE 94.0) – Friedensbrücke – Wipplingerstraße
anschließend Diskussion sowie das Archiv (Audio, Texte, Bilder) als Installation im PrekärCafé in der w23, 1010, Wipplingerstraße 23 (bei der Halbstiege),
Die Dérives werden in Zusammenarbeit mit Ein paar Radioaktivist_innen live auf Radio ORANGE 94.0 übertragen.
—————————–
Was heißt Prekärsein für dich? Wie sehen deine prekarisierten Arbeits- und Lebensverhältnisse (z.B. Beschäftigungsform, Unterdrückungsmechanismen, Fremdbestimmung deiner Zeit- und Raumressourcen) aus? Welche Orte verbindest du mit Prekarisierung? Wie organisierst du dich in der und gegen die Prekarisierung? Wie stehst du zu Utopien wie dem bedingungslosen Grundeinkommen?
Entlang Fragen wie diesen hat das PrekärCafé – ein aktivistischer Zusammenschluss von prekär Arbeitenden und Lebenden – im Vorfeld von WIENWOCHE die Lebens- und Arbeitsrealitäten verschiedener Personen protokolliert. Angelehnt an die Methode der “militanten (Selbst-)Untersuchung”, die aus der italienischen Arbeiter_innenbewegung der 1960er Jahre hervorgegangen ist, steht in den dokumentierten Gesprächen vor allem die Verbindung von Selbstreflexion, Strategien der Kollektivierung und widerständigem Handeln im Vordergrund.
Die Interviews wurden an Orten aufgezeichnet, die die Gesprächspartner_innen mit ihrer prekären Situation verknüpfen. Einige der Gespräche werden im Rahmen von “Dérives” re-inszeniert, bei denen die beschriebenen Orte aufgesucht und das Publikum derart zu “teilnehmenden BeobachterInnen” werden. Darüber hinaus bilden sie die Grundlage für eine multimediale Installation, die in unterschiedlichen Teilen in der AK Wien (im Rahmen der “Messe für Arbeit und Arbeitslosigkeit” im Bildungszentrum), in der w23 sowie in der IG Bildende Kunst zu sehen ist.
—————————–
Weitere Termine:
Sa, 6.10., 16.30–18.30: Dérive – Tour 3
Treffpunkt: 16.15, Museumsplatz, 1070
Veröffentlicht am 12.09.2012 von DieBananenrepublik
Die Eilanträge wurden als “unbegründet” abgelehnt. http://www.bverfg.de/entscheidungen/rs20120912_2bvr139012.html Diese Entscheidung ist aber nur vorläufig, denn es wird noch eine Hauptverhandlung geben. Die Ratifizierung könne erst abgeschlossen werden, wenn völkerrechtlich sichergestellt sei, dass die Haftungsgrenze Deutschlands von 190 Milliarden Euro nur mit Zustimmung des deutschen Vertreters in den ESM-Gremien geändert werden könne, erklärte Gerichtspräsident Andreas Voßkuhle. Zudem müsse Deutschland eine Vertragsauslegung sicherstellen, die gewährleistet, dass trotz der beruflichen Schweigepflicht aller für den ESM tätigen Personen Bundestag und Bundesrat umfassend informiert würden.
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/karlsruhe-verfassungsgericht-lehnt-…
Blogzug fährt in Richtung Spam -> blogzug@puremail.us
Die möglichkeiten zu spammen sind vielfältig. Dass die möglichkeit besteht gleichzeitig auf mehreren ebenen zu spammen zeigt die plattform “blogzug com”.
weiter lesen via http://deinsuppenhuhn.blogspot.co.at/2012/08/blogzug-fahrt-in-richtung-spam.html
betrifft folgende Spam Mail:
“blogzug@puremail.us
13. Aug (vor 8 Tagen)
Hey,
ein Freund hat Dich und Deinen Blog (http://deinsuppenhuhn.blogspot.de) zum Blog-Zug eingeladen.
Was ist der Blog-Zug.com?
Eine Moeglichkeit mehr Besucher und Leser fuer Deinen Blog zu erhalten.
Es ist absolut kostenlos und Du brauchst Dich nicht registrieren.
Schau doch vorbei und spring auf den Blog-Zug.
Viel Spass
Der Blog-Zug – Mehr Besucher und Leser fuer deinen Blog”
Bottled Life – Die Wahrheit über Nestlés Geschäfte mit dem Wasser
Wie verwandelt man Wasser in Geld? Es gibt eine Firma, die das Rezept genau kennt: Nestlé. Dieser Konzern dominiert den globalen Handel mit abgepacktem Trinkwasser.
Der Schweizer Journalist Res Gehriger macht sich auf, einen Blick hinter die Kulissen des Milliardengeschäfts zu werfen. Nestlé blockt ab. Es sei der falsche Film zur falschen Zeit, heisst es in der Konzernzentrale. Doch der Journalist lässt sich nicht abwimmeln. Er bricht auf zu einer Entdeckungsreise, recherchiert in den USA, in Nigeria und in Pakistan. Die Expedition in die Welt des Flaschenwassers verdichtet sich zu einem Bild über die Denkweisen und Strategien des mächtigsten Lebensmittelkonzerns der Welt.
FLASHBMOB SCHWEDENPLATZ Kein Platz für Antisemitismus
Mittwoch
12.09.2012
17:30
Schwedenplatz, Wien
Wenn ein Rabbiner am Wiener Schwedenplatz mit Worten wie “Hau ab, du Scheißjude! Juden raus! Heil Hitler!” beschimpft wird, wenn die anwesenden PolizistInnen nicht einschreiten, wenn der FPÖ-Obmann eine antisemitische Karikatur veröffentlicht und das keinerlei Konsequenzen hat, dann ist es hoch an der Zeit, ein Zeichen zu setzen. Antisemitismus darf keinen Platz in Österreich haben! Bitte zahlreich hinkommen!!!
Sonnenpark – Park des Wandels St. Pölten braucht Park-Platz !
Dieser Grünraum im Süden von St. Pölten wird seit 1999 von den NachbarInnen und verschiedenen Menschen aus dem städtischen Raum aktiv genutzt – Sport, Entspannung, Meditation, Kommunikation, Kinderkultur, Freizeit, Feiern, Selbsternte – und gepflegt – Gärtnern, Mähen, Strauch- und Baumpflege. Bei gartengestalterischen Arbeiten werden fast ausschließlich Materialien, die vor Ort sind, verwendet.
Für das Gelände gibt es nach wie vor verschiedene mögliche Pläne bezüglich der zukünftigen Nutzung: einerseits eine Wohnsiedlung, andererseits ein weiterhin gemeinschaftlich genutzter und verwalteter Natur- und Kultur-Park. Die letzte der beiden Strategien ist eine der Aufgaben des im September 2011 gegründeten Vereins „Sonnenpark“.
Wir sehen Potenzial in einer alternativen Nutzung des Areals und werden täglich in Begegnungen mit Menschen aus unterschiedlichen Altersgruppen und Schichten positiv in unseren Visionen sowie in den bisher umgesetzten Projekten bestätigt.
In Kooperation mit Schulen wurden im Herbst 2011 und Frühling 2012 zwei neue Projekte auf dem Gelände umgesetzt: der „Wohlfühlpfad“ sowie der „Duftgarten“.
Des Weiteren wurden im Rahmen der „gemeinschaftlichen Parkgestaltung“die Park-Eingänge und zahlreiche Wege optimiert sowie neue Plätze vorbereitet, die zur Umsetzung von weiteren zukünftigen Ideen animieren sollen.
Vorschläge, Projektideen und Wünsche sind herzlich willkommen und können jederzeit unter office@sonnenpark-stp.at mitgeteilt werden!
Der Bedarf derartiger gemeinschaftlicher Nutzung von öffentlichen Flächen / Grünräumen ist nicht nur in St. Pölten präsent – auch in anderen Städten gibt es vergleichbare Projekte z.B. Gemeinschaftsgärten Wr. Neustadt, Interkultureller Naturgarten Greifenstein, Wien mit Gemeinschaftsgartenprojekten in bereits 14 Bezirken. International gesehen gibt es ebenfalls zahlreiche vergleichbare Projekte und Initiativen des sogenannten „Urban Gardening“ z.B. Central Park Hamburg, Prinzessinnen-Garten Berlin, Tempelhof Berlin, um nur ein paar Beispiele zu nennen.
Die Erhaltung des Sonnenparks könnte für die Stadt St. Pölten ein nationales und internationales Aushängeschild im Bereich „Gemeinschaftsgärten“ werden!
Bekannt wurde der Platz im Laufe der Jahre einerseits durch Jugend- und Volkskulturinitiativen des Kunst- und Kulturvereins „La Musique et Sun“ (LAMES) wie z.B.: Symposien, Lesungen, Musikevents, Workshops oder Gastateliers, andererseits als lokaler Aktivitäts- und/oder Rückzugsort. “Eine grüne Hauptschlagader” oder “eine inspirierende Oase mitten in St. Pölten” sind sich deckende Beschreibungen der BesucherInnen sowie ExpertInnen in Gesprächen vor Ort. (siehe unter “Auszeichnungen”) Mit dem Sonnenparkfest 2011 wurde schließlich klar, dass der Sonnenpark eine einzigartige wunderschöne Kulisse für künstlerische und kulturelle Aktivitäten bietet.
Raum, sich frei zu entfalten, sich kreativ, körperlich und geistig zu betätigen oder gemeinsam in der Natur zu arbeiten, ist für BürgerInnen aller Generationen eine wertvolle und nachhaltige Bereicherung und sorgt für uns und unsere Kinder für ein “natUr- und kultUr-verbundenes Leben in der Stadt”.
“Durch das Zusammentreffen von verschiedensten Lebensraumtypen auf der Fläche hat sich hier eine stabile Biozönose entwickelt, der in dieser intensiv genutzten Landschaft eine wichtige ökologische Funktion als Rückzugs- und Regenerationsraum sowie als Trittsteinbiotop zukommt.“ (Landschaftsplaner Schuhmacher und Schindl; Eschenau/NÖ 2006)
Besuchen Sie den Sonnenpark – Park des Wandels!
Eingänge befinden sich sowohl am Spratzerner Kirchenweg, der Landsbergerstraße, der Handel Mazzetti-Straße und der Südtiroler Straße.
(siehe unter “Der Park” -> “Standort”, google earth)
OpBigBrother Worldwide Protest 10/20/2012 <<anonymousnetherlandsnews.blogspot
Dear activists for the protection of privacy, dear people from all over the World.
We are Anonymous.
We call you to act now against overall Surveillance-Systems.
Worldwide governments are about to demolish Privacy with Systems like Trapwire and Indect.
Those network surveillance technologies sniff the CCTV cameras, government databases and the Internet to identify people and make a profile of citizens, their families and their socializing.
They pretend to design those systems to secure us against Terrorism but the truth is they have been working on Surveillance-Systems way before the first Terrorists attacks happened.
It’s time to act, it’s time to show the governments of the World, who we are, it’s time to show humanity stands as united, it is time to show what freedom means to us.
We call all Activists over the world, from south and north America, from Asia, from Africa, from Australia and Oceania, from the Arab spring and from the European Union, to be a part of the Protest, against Surveillance Systems.
Act now and spread the word in your mother tongue, enter your Countries and Cities, in the pad linked on the description of this video.
Governments are supposed to defend the interest of their peoples. They are not here to cheat the citizens.
It’s our Freedom and our privacy.
Let us unite the whole humanity as one.
Let it be the largest protests of the world history.
Let us engrave the 20th of October 2012 as a day in the Humanity history!
United We Stand, Divided We Fall.
We are the people
We are the only system,
We are Anonymous,
We are Legion.
We do not forgive.
We do not forget.
Expect us
More information on #OpBigBrother / #indect / #OpTrapwire : http://pastebin.com/PgbvQrt8
Translation of text : http://pastebin.com/T9B53btM
========================================
Follow Us:
– https://www.facebook.com/groups/Legion3/
– https://www.facebook.com/pages/We-do-not-Forgive-We-do-not-Forget-We-are-Anon…
– https://www.facebook.com/operationpayback
– https://twitter.com/AnonOpsLegion
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Total List of Worldwide Events (Facebook):
nochmal ne aktuelle Liste
Deutschland …
Hamburg : https://www.facebook.com/groups/480395461990063 ( Event folgt )
Mannheim : https://www.facebook.com/events/408088489251328/
Berlin : https://www.facebook.com/events/359962850740215/
Dortmund : https://www.facebook.com/events/446817012025912/?ref=ts
Stadthagen : https://www.facebook.com/events/441174249255941/
München : https://www.facebook.com/events/471528326204988/
Stuttgart : https://www.facebook.com/events/424528137588383
http://wiki.piratenpartei.de/BW:Stuttgart/Aktion/Indect_Demo_20_10_2012
Dresden : https://www.facebook.com/events/403948263003474/
France …
Bordeaux : http://www.facebook.com/events/368933433178931/
Brest : http://www.facebook.com/events/312733528822282/
Caen http://www.facebook.com/events/412880508747564/
Grenoble : http://www.facebook.com/events/267668423333692/
Lille http://www.facebook.com/events/310972498999663/
Lyon : http://www.facebook.com/events/350403995036239/
Marseille : http://www.facebook.com/events/268296383279809/
Montpellier : http://www.facebook.com/events/141228189349409/
Nantes : http://www.facebook.com/events/209452469182563/
Nice :http://www.facebook.com/events/333940576693057/
Paris : http://www.facebook.com/events/473877602635847/
Strasbourg : http://www.facebook.com/events/254755624641312/
Toulouse : http://www.facebook.com/events/188968581234197/
Portugal …
Lisboa : https://www.facebook.com/events/209860355808465/
Porto : http://www.facebook.com/events/209860355808465/
Coimbra : http://www.facebook.com/events/209860355808465/
Main Event …
https://www.facebook.com/events/472394996105541/
EVENT MAP: http://t.co/YhBgZO9w
Kampf um Brösel. Das Geld zu wenig, der Preis zu hoch <<WIENWOCHE 2012
Samstag,
6. Oktober 2012
19:30
Haus der Begegnung Mariahilf,
Otto-Bauer-Gasse 7,
1060 WIEN
Kampf um Brösel. Das Geld zu wenig, der Preis zu hoch
KOOMA
Samstag, 6.10.
19:30-22:30
19h30, Fritz-Grünbaum-Platz, Flakturm Esterházypark, 1060 (beginnt pünktlich!):
Performance von HOR 29 NOVEMBAR im öffentlichen Raum
ab 20h00, Haus der Begegnung, 1060, Otto-Bauer-Gasse 7: Liederabend Kampf um Brösel
mit Abfallberaterinnen MA 48, Claudia Unterweger, Heidi Gross, Marty Huber, Stanley Walker, Irene & Norma Wotruba, Hor 29 Novembar, Sü-Vaal, Vlada Divljan, Denice Bourbon, Tony Wegas, EsRap u.a.
——————
Ist das noch Kampf oder schon Überleben? Bei einem Liederabend werden ausgewählte Stücke zum Besten gegeben, die von Geld und Konflikt handeln – von Menschen, die unter prekären Bedingungen arbeiten, leben, agieren. Sie geben den Songs eine neue Perspektive, verleihen ihnen eine andere Bedeutung oder aber erzeugen Widersprüche.
Zur Verhandlung stehen dabei nicht nur materielle Ressourcen, sondern auch kulturelle, soziale und politische Teilhabe – und damit die Frage von Verteilungsstrukturen und gesellschaftlichen Ein- und Ausschlüssen. In diesem Sinne geht es weniger darum, den bestehenden Kuchen aufzuteilen als jene Kämpfe in den Blick zu nehmen, die rund um die “Brösel” stattfinden: Wenn das Ganze ein Spiel ist, soll es von hier an nicht mehr nur um den Hauptgewinn gehen, sondern um die Spielregeln.
“Brösel” bedeutet im Wienerischen auch: Schwierigkeiten, Troubles, Konflikt. Im Titel “Kampf um Brösel” steckt also auch eine Aufforderung: Kämpft um und für den Konflikt!
via WIENWOCHE 2012 – Kampf um Brösel. Das Geld zu wenig, der Preis zu hoch.
WienWaschWochen <<wienwoche.org
28.09. – 06.10.2012
Schnell und Sauber
WienWaschWochen
pink noise girls rock camp »
djn kollektiv brunnhilde »
globalista – grenzüberschreitende kulturarbeit und forschung »
Ob selbstständig, prekär, Alleinerzieher_in, unsichtbar oder revolutionär … was die historischen Waschweiber mit Musik schaffenden Frauen* von heute verbindet, und wie der Waschsalon zur künstlerischen Plattform wird, das wollen das DJn-Kollektiv Brunnhilde, die Kulturplattform globalista und das Pink Noise Girls Rock Camp in ihrem Gemeinschaftsprojekt in den Raum schleudern:
Waschen macht Sound – Transkulturelle Narrativen: Sound-Installation
Akustische Fetzen aus vergangenen Leben, Erinnerungen an Weiß-Gewaschenes, ausgebleichte Realitäten und schöngefärbte Ideale, schmutzige Vokabeln und prickelnde Sounds … ein hörbarer Teppich aus Revolutionen, Klatsch und Skandalen: Mit der Sound-Installation schaffen das DJn Kollektiv Brunnhilde und globalista Klangbilder, die dem Publikum die historischen Kämpfe und vielfältigen Frauengeschichten der Waschweiber näher bringen.
Waschen macht Sound – Transkulturelle Narrativen: Live-Performances
Künstlerinnen aus dem Umfeld von the femous orchestra/globalista und dem DJn Kollektiv Brunnhilde werden zu Musik-Wäscherinnen. Der Waschsalon ist die erste Station einer globalen wie individuellen Waschkulturen-Reise, auf der Songs, Sounds, Interviews und Performances ineinanderfließen, Live-Visuals neue Bilderwelten entstehen lassen, Improvisationen mit Stimme, Instrument, Electronics & Grooves interkulturell weichgewaschen werden … eine Waschmaschine lang. P.S.: Bring deine Schmutzwäsche mit!
Wash That Sound
Wenn der Waschsalon als Bühne angeeignet wird, wenn monotone Maschinenklänge und Riot-Grrrl-Akkorde, Improvisation und Do-It-Yourself aufeinandertreffen, werden Zuschreibungen traditionell “weiblicher” Tätigkeiten und der Sound unsichtbarer, unbezahlter Arbeit in höchster Drehzahl zum Schleudern gebracht. Ein Abend von Pink Noise Girls Rock Camp mit Konzerten junger Musiker_innen und Live-Improvisation/DJ-Set des DJn Kollektivs Brunnhilde.
Termine/Orte:
Alle Veranstaltungen finden im “schnell und sauber” (Waschsalon Högn) statt: 1070, Westbahnstraße 60/Urban-Loritz-Platz
Fr, 28.9.–Sa, 6.10.: Waschen macht Sound – Transkulturelle Narrativen
Sound-Installation von DJn Kollektiv Brunnhilde und globalista
Fr, 28.9., 18.00–22.00: Waschen macht Sound – Transkulturelle Narrativen
Live-Performances im Rahmen einer audiovisuellen Mehrkanal-Installation, mit Künstlerinnen von the femous orchestra/globalista und DJn Kollektiv Brunnhilde
18.00–22.00: Doors open
19.30–21.00: Live-Performances
Detailinfos: www.femous.at
Sa, 29.9., ab 18.30: Wash That Sound
von Pink Noise Girls Rock Camp
18.30–20.30: Live-Konzerte mit reizend (Riot Grrrl Punk/Wr. Neustadt) www.facebook.com/pages/reizend/122726717804517 und Aivery (Three-piece Noise-Punk/Wien) http://aivery.bandcamp.com
20.30–22.00: Improvisation & DJ-Set by DJn Kollektiv Brunnhilde, Visuals by globalista/DJn Kollektiv Brunnhilde
Obstbäume pflanzen bei erster “Wienwoche” – wien.ORF.at
Wien ist um eine Veranstaltung reicher: Auf Initiative der Wiener Grünen geht ab 22. September erstmals die „Wienwoche“ über die Bühne. Über 70 Veranstaltungen sind innerhalb von 17 Tagen geplant, vom Schnellkurs im Pflanzen von Obstbäumen bis zur Soundinstallation im Waschsalon.
via Obstbäume pflanzen bei erster “Wienwoche” – wien.ORF.at.
QUEERFEM*DAYS 2012: 13.9.2012 – 16.9.2012
St.Pölten
LAMES
QUEERFEM*DAYS 2012
13. -16. September, LAMES/St.Pölten (Austria)
Auch dieses Jahr wird es wieder die Möglichkeit geben, sich in entspannter Atmosphäre vier Tage lang mit queer-feministischen Inhalten praktisch auseinanderzusetzen – in Form von Filmen, Diskussionen sowie thematischen Workshops. Einen Schwerpunkt und roten Faden bilden diesmal die Integration und Stärkung von queer-feministischen Ansätzen in die regionale und überregionale Kultur-, Jugend- und Sozial- und Projektarbeit (also Bereiche, in den
____ENGLISH VERSION_____
In September 2012 you are once more welcome to join the QUEERFEM*DAYS 2012 – four days (13. – 16. September) full of discussions, workshops, films and the evening program. This time, a special focus will be put on the integration of queer*feminist theories and approaches in project work: be it local or transnational social-, youth-, emancipator/DIYy or cultural/art projects. How can you promote queer*feminist ideas in a group or organisation? INFOS & OPEN CALL: planlos.blogsport.de
!!!VORLÄUFIGES PROGRAMM!!!
Do, 13.9.
#Grillen & Film schauen (“Anarchy Girls” – TRAILER: http://www.youtube.com/watch?v=flqAabNDdX0)
#Zaubernuss spielen für euch! http://zaubernussmusic.wordpress.com/
#DJ*anes tba
Fr, 14.9.
#Queer*feministisches Adbusting & Streetart Workshop
#Theater & Improvisations-Workshop
#DJ*ane Sivan Ben Yishai & tba
Sa, 15.9.
#Theorie-input & Workshop Kontaktimprovisation & Körper (-normen, -lichkeiten)
#MonaLisa Frauenbibliothek & Archiv stellt sich vor http://monaliesa.wordpress.com/
#Workshop zum Rederecht
#Abends: Performances
#DJ*ane Ema Remedi http://soundcloud.com/emaremedi
So, 16.9.
#POETRY SLAM Workshop mit Mara Ban http://www.youtube.com/watch?v=f_aG_huWXz0
#HOLLABACK WORKSHOP http://www.ihollaback.org/
#tba
via QUEERFEM*DAYS 2012.
WIENWOCHE 2012 – Für ein Archiv der Migration, jetzt!
Freitag,
5. Oktober 2012
19:00
WIENWOCHE 2012
Für ein Archiv der Migration, jetzt!
Arif Akkılıç / Ljubomir Bratić
Freitag, 5.10.
19:00–22:00
Wienbibliothek im Rathaus, Lesesaal, 1010, Rathaus Eingang Lichtenfelsgasse 2,
Stiege 6 (Lift), 1. Stock
Podiumsdiskussion Archiv der Migration! Jetzt in Wien.
mit Sandra Frauenberger (Integrations-Stadträtin, SPÖ, angefragt), Vida Bakondy
(Arbeitskreis Archiv der Migration), Wolfgang Maderthaner (Österreichisches
Staatsarchiv), Ljubomir Bratić
Mehr als fünfzig Jahre ist es her, dass die ersten “Gastarbeiter_innen” nach Österreich kamen. Trotz ihrer Jahrzehnte langen Präsenz kommt die Geschichte der Migrant_innen in der offiziellen österreichischen Geschichtsschreibung kaum vor. Der Staat, der u.a. in Schulbüchern, über Straßennamen, Museen und Feiertage die Bedeutung historischer Symbole reguliert, verbannt Migrant_innen aus dem nationalen Gedächtnis.
Angesichts solcher rassistischen Ausschlüsse reklamieren Arif Akkılıç und Ljubomir Bratic mit ihrer Kampagne die Errichtung eines “Archivs der Migration”: Eine Stelle, die es sich zur Aufgabe macht, die zerstreuten und in Privatsammlungen befindlichen Dokumente und Artefakte zusammenzuführen und systematisch aufzuarbeiten. Ein solches Archiv fungiert als ein Ort, der das marginalisierte Wissen ins Zentrum rückt und Aufmerksamkeit schafft für Fragen wie: Wer sind die Subjekte der Geschichte? Wessen und weshalb wird in Österreich gedacht? Welche Perspektiven werfen Migrant_innen selbst auf Migration?
Eine Transparent- und Plakataktion thematisiert die fehlende Existenz eines solchen Gedächtnisortes. Daneben soll eine Diskussionsveranstaltung das Ziel, ein Wiener “Archiv der Migration” zu etablieren, ins öffentliche Bewusstsein rücken: Migrant_innen sind nicht ohne Geschichte – für ein Archiv der Migration, jetzt!
CALL: Sieb- Druck gegen Unterdrückung »bedingungslos.KuKuMA
*** Gesucht ***
Deine Motive zum Thema
Bedingungsloses Grundeinkommen und Kapitalismus
Schick uns bis zum 21.09.2012
Grafiken/ Zeichnungen und alles was sich als Siebdruck verarbeiten lässt
Alle Motive werden anschließend unter CreativeCommen mit Verweis auf die jeweiligen Künstler_innen (so gewünscht) auf unserer Homepage frei zur Verfügung gestellt.
Polizeireform: Panne im Rechtsstaat – Irene Brickner – derStandard.at › Meinung
Warum niemand die fehlende unabhängige Instanz bei Demonstrationsverboten als Problem einordnete
via Polizeireform: Panne im Rechtsstaat – Irene Brickner – derStandard.at › Meinung.
Polizei kontrolliert sich ab jetzt selbst – Österreich-Chronik – derStandard.at › Panorama
Die seit September geltende Polizeireform soll dem Staat sparen helfen – wenn auch, laut Rechtsanwälten und Grünen, auf Kosten des Rechtsstaats: In allen größeren Städten gebe es keine unabhängige Berufungsinstanz bei Demonstrationsverboten mehr
via Polizei kontrolliert sich ab jetzt selbst – Österreich-Chronik – derStandard.at › Panorama.
WIENWOCHE 21. September bis 7. Oktober 2012
WIENWOCHE ist ein Kulturprojekt, das im Herbst 2012 (21. September bis 7. Oktober 2012) erstmals stattfinden und kostenlos zugänglich sein wird.
WIENWOCHE möchte die Grenzen künstlerischer und kultureller Praxen erweitern und diese für alle in der Stadt lebenden sozialen Gruppen zugänglich machen.
WIENWOCHE versteht Kulturarbeit als ein Einmischen in gesellschaftliche, politische und kulturelle Debatten – mit dem Ziel, diese sichtbar zu machen und voranzutreiben.
21. SEPTEMBER – 7. OKTOBER
WIENWOCHE Programmübersicht
WIENWOCHE Events auf FACEBOOK
Kundgebung: 5.Oktober fuer weltweites, bedingungsloses Grundeinkommen <<kukuma.blogsport.eu
5. Oktober 2012
(+ Vorbereitungswochen)
WIEN
Für ein Weltweites Bedingungsloses Grundeinkommen
Netzwerk KuKuMA (http://kukuma.info)
Sidy Mamadou Wane (1000Trommeln.at)
In Kooperation mit BDFA – Bunte Demokratie für Alle

Mordverdacht im Fall Arafat: Ermittlungen gegen Unbekannt <<http://de.news-republic.com
euronews
Tuesday, August 28, 2012 5:38 PM GMT
Vor acht Jahren starb Palästinenserpräsident Jassir Arafat unter unklaren Umständen in einem Pariser Krankenhaus.
Jetzt hat die französische Justiz Ermittlungen wegen Mordverdachts eingeleitet.
weiter lesen via http://de.news-republic.com/Web/ArticleWeb.aspx?regionid=9&articleid=4103172
Sein Glaube an Gott helfe ihm in solchen Momenten, sagt er, auch wenn er nicht erklären kann, warum er noch gläubig ist, nach dem, was ihm passiert ist. „Ich glaube, Gott hatte andere Prioritäten, die ich nur nicht kenne. Leider hatte er andere Prioritäten.“
Weiterlesen:
Peking soll sich an Eurorettung beteiligen – Merkel will an Chinas Geld
Von Christoph Herwartz
In China lagern ungenutzte Devisenreserven, während in Europa an allen Enden Investitionsmittel fehlen. Die deutsche Regierung stattet Peking nun einen Besuch ab – und wirbt um Investitionen im Euro-Raum. Mit seinem Geld soll China den überschuldeten Ländern wie Griechenland, Spanien und Italien Luft zum Atmen verschaffen, so der Wunsch Deutschlands.
weiter lesen via http://www.n-tv.de/wirtschaft/Merkel-will-an-Chinas-Geld-article7077336.html
Energie muss für alle bezahlbar bleiben <<volkssolidaritaet.de
Die Volkssolidarität fordert für Einkommensschwache Sozialtarife beim Strom und eine Abwrackprämie für alte Haushaltsgräte wie Waschmaschinen und Kühlschränke. Das erklärte Verbandspräsident Prof. Dr. Gunnar Winkler am Dienstag aus Anlass des „Energiegipfels“ im Bundeskanzleramt.
weiter lesen via http://www.volkssolidaritaet.de/cms/pressemitteilung_energiekosten.html
Sardische Bergleute mit Sprengstoff in Bergwerk verschanzt <<news.orf.at
Bis zu 100 Bergarbeiter haben sich auf Sardinien mit 350 Kilogramm Sprengstoff in einer Kohlezeche verschanzt, um einen Weiterbetrieb des Bergwerks Carbosulcis zu erzwingen
weieter lesen via http://news.orf.at/stories/2137715/
The only good nation is imagination – Aufruf der antifa nt zu den Protesten gegen die Einheitsfeierlichkeiten in München
Am 3. Oktober lädt die bayerische Staatsregierung anlässlich des Tages der deutschen Einheit die Fans der Nation zum „fröhlichen Fest in Schwarz-Rot-Gold unter dem weiß-blauen Himmel Bayerns“. Eine Einladung, die wir getrost ausschlagen.
Mit der „Wiedervereinigung“ wurde eines der offensichtlichsten Hindernisse, sich positiv auf die deutsche Nation zu beziehen, beseitigt: Die Teilung Deutschlands war nicht nur eine geopolitische Schwächung, sondern stellte als unmittelbare Konsequenz des von Deutschland verursachten Weltkriegs, einen permanenten Verweis auf den nationalsozialistischen Teil der deutschen Geschichte und Identität dar.
Nach dem industriellen Massenmord der Nationalsozialist_innen an Jüd_innen, Romni_ja und Sinti_zza findet jede Bezugnahme auf Deutschland notwendigerweise im Kontext dieser Vernichtunspolitik statt. Der Nationalsozialismus gründet auf einer völkischen Idee von Nation, die auf einem rassistischen Abstammungsprinzip und Homogenitätsideal beruht und die von Anfang an Jüd_innen, Sinti_zza, Romni_ja, Schwarze und viele andere von der Teilhabe ausschließt. Dieses völkische Prinzip war seit jeher im deutschen Nationalismus prägend und vorherrschend. Die Vernichtungspolitik der Nazis stellt dabei den Versuch dar, diesen völkisch-nationalistischen Einheits- und Homogenitätswahn durch die Vernichtung seines Nicht-Identischen praktisch durchzusetzen.
Jeder deutsche Nationalismus nach 1945 stand und steht – wenn auch unbewusst – damit vor der „Aufgabe“ den Wahn dieser Vernichtung zu rationalisieren (zum Beispiel in der Ausblendung der Irrationalität des Nationalsozialismus und im bloßen, empathielosen statistischen Erfassen von Geschichte), zu relativieren (in der Gleichsetzung nationalsozialistischer Vernichtungspolitik mit Verbrechen des Stalinismus im Rahmen der Totalitarismustheorie oder im Vergleichen israelischer Militäraktionen mit nationalsozialistischen), zu verdrängen (in Forderungen nach einem Schlussstrich unter die Vergangenheit) und zu rechtfertigen (im offenen Neonazismus). All diesen Formen des (Nicht-)Umgangs mit der eigenen Vergangenheit – so verschieden sie untereinander auch sein mögen – ist gemein, Empathie für und Trauer um die Opfer nicht in sich aufnehmen zu können. Empathie und Trauer für die Opfer sind aber überhaupt erst die Bedingungen der Möglichkeit nach Porajmos und Shoah1 emanzipatorisch denken und handeln zu können. Das geschäftige Weitermachen, das nach der militärischen Niederlage Deutschlands Wirtschaftswunder und Verdrängungsleistung gleichermaßen bedingte ist dabei das Gegenteil dessen, was angesichts der Massenvernichtung an der Zeit war und immer noch ist, das Stilllegen des bewusstlosen Weitermachens und der radikale Bruch mit aller gesellschaftlichen und individuellen Gewalt, die in der nationalsozialistischen Vernichtungspolitik auf die grausamste und unvorstellbarste Weise kulminierte. Die Gewaltförmigkeit der Gesellschaft ist dabei allerdings keine, die sich auf den Nationalsozialismus beschränken lässt. Bisherige Gesellschaften gründeten und gründen sich unmittelbar und mittelbar auf Gewalt, von dem – in Deutschland bis in die radikale Linke hinein verdrängten – Kolonialismus, dem rassistischen Grenzregime der „Festung Europa“ und der Abwehr gegenüber Migrant_innen, bis hinein in die persönlichen Beziehungen untereinander. Dabei darf es nicht darum gehen, die Spezifik nationalsozialistischer Gewalt und Herrschaft durch den Verweis auf die fundamentale Gewalt- und Herrschaftsförmigkeit der Gesellschaft zu verschleiern, sondern im Gegenteil: darum die Spezifik der nationalsozialistischen Vernichtungspolitik in ihren historischen und gesellschaftlichen Bedingungen zu verstehen und eben diese Bedingungen von Identitätszwang, Herrschaft und Gewalt zu überwinden.
Nation und Nationalismus ohne den gewaltsamen Ausschluss des „Anderen“ oder „Fremden“ ist an sich unmöglich, ebenso ist es die Vorstellung den deutschen Nationalismus von seinem völkischen und nationalsozialistischen Erbe zu trennen, wie es aktuelle Diskurse um den sog. „Partypatriotismus“ suggerieren; als radikale Linke bleibt für uns daher nur die Möglichkeit mit der Nation im Allgemeinen zu brechen, mit der deutschen aber im Besonderen.
Die unterschiedlichen deutschen Nationalismen waren dabei, bei allen Gemeinsamkeiten, niemals ein monolithischer Block, sie waren immer schon widersprüchlich und von inneren Auseinandersetzungen und Konflikten geprägt. Gerade in der Frage des Umgangs mit der eigenen (nationalsozialistischen) Vergangenheit wird dies deutlich. Während in Westdeutschland die alten nationalsozialistischen Eliten weitestgehend relativ nahtlos in die Nachkriegsgesellschaft reintegriert wurden und die nationalsozialistischen Verbrechen verdrängt und relativiert wurden, wurde in Ostdeutschland durch die Theoretisierung des NS als bürgerliches Instrument antikommunistischer Konterrevolution dessen antiziganistische und antisemitische Dimension weitestgehend ausgeklammert; eine Tendenz die sich durch den stalinistischen Antisemitismus und Antikosmopolitismus, sowie durch die antizionistische Politik des Warschauer Paktes noch verstärkte.
Die Versuche, den Nationalsozialismus und die von Deutschland begangenen unvergleichlichen Verbrechen als „Unfall der Geschichte“, “dunkle Jahre“, ausgelöst von einigen wenigen (Ver-)Führern zu erklären, fungieren als Entschuldungserzählungen, mit denen weite Teile der deutschen Bevölkerung von ihrer Verantwortung und (juristischer) Schuld freigesprochen werden sollen.
Diejenigen Geschichtsbetrachtungen, die von Deutschen erlittene Kriegsgeschehnisse, wie z.B. Bombardements, besonders hervorheben oder pauschalisierend individuelles Leid auf allen Seiten betonen, laufen auf eine Verwischung historischer und politischer Verhältnisse hinaus und fungieren so auch als Entlastungsstrategien.
Der Nationalsozialismus konnte sich auf eine äußerst breite Massenbasis stützen, ein Großteil der Bevölkerung hat sich aktiv beteiligt, hat profitiert, oder mindestens bereitwillig weggesehen. Zentrale Elemente, wie allen voran der Antisemitismus in seiner spezifischen, eliminatorischen Ausprägung, ein preußisch-polternder Militarismus und eine kadavergehormsame Obrigkeitshörigkeit, oder das Nationalverständnis, das sich seit seiner Etablierung im Zuge der gescheiterten bürgerlichen Revolution 1848 völkisch bestimmte, also die Zugehörigkeiten und Ausschlüsse biologisch definierte, waren keine exklusiven Preziosen nazistischer Ideologie, sondern seit langem in weiten Teilen der politischen Landschaft vorzufinden
geschichte wird gemacht
…es geht voran
Die proklamierte Stunde null bezeichnete konsequenterweise keinen vollständigen Bruch. Während unter Anderem die Konfrontation mit den Leichenbergen des antisemitischen Vernichtungswahns die Deutschen zur Modifizierung zum sekundären Antisemitismus zwang, konnten sich so manche Täter_innen im Rahmen der wirtschaftlichen Wiederaufrüstung und der antikommunistischen Mobilmachung an der Entnazifizierung vorbeilavieren. Neben Kontinuitäten wie der Übernahme von Führungspersonal und Aktenbeständen der „Zigeunerbekämpfung“ in bundesrepublikanische Behörden, oder etwa des Paragrafen 275 StGB zur Verfolgung Homosexueller, wurden hohe Ämter und Posten, in Verwaltung, Politik, Militär und Wissenschaft, wie auch Führungsetagen deutscher Unternehmen mit alten Eliten besetzt.
Dennoch konnte nicht alles wie gewohnt weitergehen; die Verdrängungsleistungen der Nachkriegsgesellschaft standen einer allzu offenen Bezugnahme oft genug im Weg. Offen zur Schau gestellter Nationalismus war tabuisiert. Deswegen und auch in Reaktion auf Kritik von Opfergruppen und antifaschistischen Bewegungen waren letztlich einige Anpassungen notwendig, um deutschen Nationalismus wieder salonfähig zu machen.
Eine strategische Leistung war der Versuch der Etablierung des sog. Verfassungspatriotismus, bei dem sich die affirmative Bezugnahme auf die Nation über die als positiv aufgefassten (Freiheits-)Rechte des Grundgesetzes definieren sollte, im Gegensatz zur reinen Herleitung aus der Abstammungsgemeinschaft. Eine weitere Leistung war die Neubewertung der nationalsozialistischen Geschichte, die – spätestens seit den Paradigmenwechseln der Berliner Republik – heute i.d.R. nicht mehr verdrängt oder geleugnet, sondern miteinbezogen wird. Wo in den 80ern noch manch ein Martin Walser forderte endlich mit der Vergangenheit in Ruhe gelassen zu werden, wird heute die Auseinandersetzung damit gerade begrüßt und gefördert – mit dem Effekt, dass diese Aufarbeitungsleistung den Deutschen einen Neugewinn als geläuterte und nunmehr besonders befähigte Nation zukommen lässt. Hieraus leitete etwa Joschka Fischer das moralische Mandat ab, ein zweites Auschwitz zu verhindern, wie er es zur Begründung der deutschen Teilnahme am Krieg gegen Serbien zu Protokoll gab.
Der dritte deutsche Angriffskrieg gegen Serbien im 20.Jahrhundert hatte dabei zumindest mittelbar die Unterstützung jener albanischern Nationalist_innen zur Folge die neben Serb_innen auch tausende Romni_ja umbrachten. Gerade diese Bevorteilung antiziganistischer Mörder_innenbanden steht dabei in ungebrochener deutscher Tradition. Auch nur das geringste Bewusstsein darüber, was Auschwitz war, nämlich der Ort an dem auch tausende Romni_ja von den Deutschen in Gaskammern ermordet wurden, verbietet es einen solchen Vergleich anzustellen. Dieses Nicht-Bewusstsein über den Porajmos verdeutlicht den instrumentellen Umgang mit und die selektive „Aufarbeitung“ der nationalsozialistischen Vernichtung und den immer noch offenen Antiziganismus in der deutschen Öffentlichkeit. Während offener Antisemitismus in weiten Teilen der Gesellschaft tabuisiert ist, dauert die antiziganistische Tradition fast ungebrochen fort. Diese Tabuisierung des offenen Antisemitismus ist keine Aufklärung sondern stellt oft eine Verschiebung auf sekundären und Schuldabwehrantisemitismus dar. Die antiziganistischen Ressentiments hingegen können sich meist noch unverblümter und offener zeigen. Ein kritisches Bewusstsein dem Antiziganismus gegenüber ist in weiten Teilen der deutschen Gesellschaft nicht vorhanden. Das drückt sich nicht nur in den offenen Anfeindungen und der materiellen Gewalt gegenüber als „Zigeunern“ stigmatisierten Menschen aus, sondern auch im Verdrängen, Verleugnen und Vergessenmachen der Geschichte und Gegenwart des Antiziganismus. Während reeducation, antifaschistische Arbeit und die bloße Existenz Israels zur oberflächlichen Bezugnahme auf den Antisemitismus „zwingen“, gelang es der deutschen Mehrheitsgesellschaft die Vernichtung von Sinti_zza und Romni_ja fast vollständig aus dem Bewußtsein fernzuhalten.
Mutbürger in uniform
Wenn Bundespräsident Gauck heute Respekt und moralische Unterstützung für die im Ausland eingesetzten deutschen „Mutbürger“ in Uniform einfordert, die Bundeswehr zunehmend im öffentlichen Raum um Anerkennung und Kanonenfutter wirbt, so zeigt das vor allem eines: Der global player Deutschland kann und muss seine Ansprüche und Interessen endlich konsequent mit allen Mitteln der Politik durchsetzen, auch wenn es dabei knallt und raucht.
Die Zeiten von „Kniefall“ und der Lehre des „Nie wieder Krieg“, die Deutschland einst aus seiner Geschichte gezogen haben will, sind vorbei. Seit 1998 führt Deutschland ganz offiziell wieder Krieg. Das neue Selbstbewusstsein und die moralische Überlegenheit mit dem der Aufarbeitungsweltmeister Deutschland seine Freiheit am Hindukusch und seine Handelswege vor Somalia verteidigt, schließt durchaus die Möglichkeit mit ein, sich den Bündnispartner_innen bei bestimmten Wünschen zu verwehren. In beiden Fällen weiß Deutschland seine Deutschen hinter sich.
Kaum verwunderlich, dass der Krieg in Jugoslawien nur einen Bruchteil der öffentlichen Empörung hervorrief, die sich auf deutschen Straßen, in deutschen Leitartikeln und deutscher Popkultur gegen den Irak-Krieg artikulierte, als sich Schröder-Deutschland selbstbewusst dem Mitkämpfen verweigerte und sich gegen einen US-Amerikanischen „Weltsheriff“ in Stellung brachte, dem es bei aller Bomberei doch stets nur um Öl und keineswegs um die proklamierten westlichen Werte ginge. Bei Deutschland indes stellen sich solche Fragen nicht und allzu tollpatschiges Geplaudere über die kriegerische Wahrung deutscher Interessen (Köhler) können dementsprechend auch schon mal ein beschädigtes Amt des Bundespräsidenten (Köhler) nach sich ziehen.
Gerade bei all jenen, einst postkolonial gegen den Realsozialismus in Stellung gebrachten, Regimen, Diktatoren und Banden, deren unübersehbare killing fields bislang nichts auf deren Status als verlässliche Partner der demokratischen Menschenrechtskrieger_innen kommen ließen, bedarf es so doch zuweilen noch einiger rhetorischer Verrenkungen militärische Interventionen zu legitimieren. Während etwa mit den mörderischen Regimes in Saudi-Arabien oder dem Jemen eine fruchtbare Zusammenarbeit möglich ist, kann es anderen Diktaturen im Zweifelsfall schnell an den Kragen gehen.
Bei einem allzu peniblen Pochen auf Menschenrecht und Demokratie hätte sich Deutschland schließlich „in 40, 50 anderen Staaten einzumischen“ wie bereits Feldherr Karl Theodor zu Guttenberg in seinen besseren Tagen noch einzuwenden hatte.
Die Frage ob und wann eine „humanitäre Intervention“ von Nöten ist, kann dabei auch unter den Bündnispartner_innen durchaus umstritten sein. So waren es im Falle Libyen allen voran Großbritannien und Frankreich, die ein Eingreifen dringend geboten sahen, während sich etwa Deutschland nicht an den Luftangriffen beteiligen wollte und sich nicht unbedingt begeistert von einem Eingriff zeigte. Schließlich verdiente Deutschland bislang ganz gut an millionenschweren Deals mit dem libyschen Militär und wusste in einem seiner relevantesten und zuverlässigsten Öllieferanten auch einen willfährigen Unterstützer in der Flüchtlingsabwehr2. 300 Kilometer Seeweg liegen zwischen Tripolis und Lampedusa. Gaddafis Flüchtlingslager bildeten vor dem Krieg hier eine hochwillkommene Barriere auf außereuropäischem Boden.
Da sich Deutschland und seine europäischen Verbündeten in der Flüchtlingsabwehr nicht allein auf die Hilfe skurriler außerkontinentaler Diktatoren verlassen können, hat sich ein umfassendes System zur militärischen Abschirmung der europäischen Grenzen etabliert. Vor allem auf dem Mittelmeer sorgt die Grenzschutz-Agentur Frontex dafür, dass Flüchtlinge eher den Tod als ein Schlupfloch in die europäische Union finden.
Ein nicht zu verachtender Mehrwert aus der Illegalisierung flüchtender Menschen ergibt sich dabei aus der Ausbeutung dieser als völlig rechtlose Arbeitskräfte zum kleinen Preis, ohne die ein reibungsloser ökonomischer Ablauf vielerorts schwer möglich wäre.
Integration als Gate-Keeper nationaler Vergemeinschaftung
Spätestens im Zuge der seit den 60er Jahren einsetzenden Arbeitsmigrationsbewegung in die BRD ließ sich die Anwesenheit und das Bleiben von Migrant_innen als Fakt innerhalb der deutschen Gesellschaft nicht mehr ohne Weiteres leugnen. Als Folge dieses Prozesses kam es zu deutlichen Verschiebungen der Art und Weise wie damit umzugehen sei. War das Leitbild bis ca. in die 80er Jahre das der „Gastarbeiter“, deren Isolation begrüßt und von denen erwartet wurde, dass sie irgendwann auch wieder verschwinden würden, ist das heutige dominante Motiv, das der Integration. Dieser Begriff gilt allgemein hin als begrüßenswert und ist positiv konnotiert. Dahinter verbirgt sich allerdings eine modernisierte Politik systematischer Ausgrenzung, Auslese und (letztlich) rassistischer Platzzuweisung.
Ende der 90er Jahre wurde die Chance bewusst vertan, wenigstens die Homogenitätsvorstellung innerhalb des deutschen Staatsbürgerrechts aufzugeben. Stattdessen war die Einführung der sog. „Doppelten Staatsbürgerschaft“ mit all ihren Einschränkungen eine letztlich notwendige Minimal-Adaption der Vorstellungen eines auf Abstammung basierenden Nationenverständnis‘, um diese überhaupt im Kern weiter behalten zu können.
Spätestens seit dem 11. September wird die Anwesenheit von Migrant_innen im Zuge der Bedeutung des Konzepts der Integration auf neuartige Art und Weise problematisiert. Kernverständnis von Integration ist ein essentialistisches Verständnis von Kultur, das sowohl Migrant_innen als auch deutsche Mehrheitsgesellschaft als jeweils homogene Einheiten begreift und hierarchisiert. Das Innen und das Außen stehen von vornherein fest, es ist klar wer die Integration zu erbringen und wo hinein sich integriert werden soll. Die Forderung nach Integration basiert auf rassistischen Vorstellungen und ist in ihrer Begrifflichkeit schief, bspw. Wird sie nie von Dän_innen oder Brit_innen, die in Deutschland leben, eingefordert – wenn diese überhaupt als Migrant_innen wahrgenommen oder problematisiert werden. Im Integrationsdiskurs werden Migrant_innen dazu verpflichtet, zugeschriebene und vermeintliche „Defizite“ selbst ausräumen, um erst nach erfolgter Anerkennung ihrer Leistung, basierend auf von der Mehrheitsgesellschaft festgesetzten Maßstäben, Zugang erhalten. Integration erhält so auch den Rang einer Art von Glaubensbekenntnis, dass von Migrant_innen immer wieder öffentlich eingefordert werden kann und wird.
Obendrein dreht das Integrationsgefasel die inhärenten Machtverhältnisse gesellschaftlicher Teilhabe einfach um, indem diese nicht mehr im Zusammenhang mit rassistischer Ausgrenzung seitens der Dominanzgesellschaft, sondern als Problem individuell zu erbringende Leistung seitens der Migrant_innen aufgefasst werden. Somit fungiert die Forderung nach Integration auch als Entschuldungsmechanismus der deutschen Mehrheitsgesellschaft, schließlich stellen dieser Logik nach „unintegrierte“ Migrant_innen das Problem dar und nicht rassistische Zustände.
Neben der zu erbringenden kulturellen Anpassungsleistung – die bei aller geäußerter Befürwortung zugeschriebener, oft stereotyper Eigenarten der Migrant_innen am Ende nicht weit von der Assimilation an die „Leitkultur“ entfernt ist – genießt die ökonomische Seite der Integration besonderes Gewicht. Oft genug wurde auch gerade ihre wirtschaftliche Notwendigkeit für den Standort als Argument ins Feld geführt. Stichwort Fachkräftemangel. Darüber hinaus gilt die „Integration in den Arbeitsmarkt“ als elementarer Gradmesser des (Miss-)Erfolgs, respektive als absolute Notwendigkeit für das Gelingen des Anliegens, frei nach dem Motto: Wenn schon Migration dann auch bitte ökonomisch verwertbare!
Die Deutschen und die Krise
Die Flucht in das sinnstiftende nationale Kollektiv bietet Schutz und Trost vor den unverstandenen Zumutungen des Marktes, Konkurrenzprinzip und Verwurstungslogik denen sich das vereinzelte Individuum ausgeliefert sieht. An dieser Zugehörigkeit kann sich „der Deutsche“ selbst hochziehen und sich gleichzeitig ein gewisses Gefühl der Geborgenheit in einer unübersichtlichen Welt abholen.
Dabei verdeckt die Nation Widersprüche und Herrschaftsverhältnisse indem sie ein gemeinsames Ganzes allen Unterschiedlichkeiten überordnet. Der Besitz der Staatsangehörigkeit macht uns zu Deutschen, egal ob wir Produktionsmittel oder nur unsere Arbeitskraft besitzen, ob wir mit Champagner die Feier der Nation begießen können oder mit Löwenbräu vorlieb nehmen müssen. Dahingegen schließt das „Wir“ (Deutsche) automatisch „die anderen“ (Nicht-Deutsche) aus und verstellt damit den Blick auf mögliche Gemeinsamkeiten, geteilte Interessen, Erfahrungen und Bedürfnisse.
Die Verbundenheit mit der „eigenen“ Nation spielt sich allerdings nicht allein auf der ideellen Ebene ab: Die Konkurrenzfähigkeit des Staates im globalen Hauen und Stechen des Weltmarktes wirkt unmittelbar auf das Leben der Staatsbürger_innen. So hängen etwa die Chancen auf dem Arbeitsmarkt, die Teilhabe am Bildungssystem oder der Zugang zu staatlichen Transferleistungen eng damit zusammen, wie erfolgreich sich der eigene nationale Standort im globalen Wettbewerb bewährt.
Gerade unter dem Eindruck der Bedrohungen durch die Krise heißt es für die Deutschen sich sowohl für die Fitness des nationalen Kapitals abzustrampeln als auch vornehmen Verzicht zu üben.
Das partnerschaftliche Zurückstecken der Gewerkschaften etwa – und die darüber ermöglichte Senkung der Lohnstückkosten – konnte so dem Standort erhebliche Wettbewerbsvorteile gegenüber den europäischen „Gegenspielern“ auf dem Exportmarkt sichern.
Zwar ist es natürlich in erster Linie der Zwang, Geld zu verdienen um das eigene Leben, das der Familie etc. zu bestreiten und nicht der bloße Wunsch sich um die Nation verdient zu machen, der werktäglich die Wecker stellt. Über die Vorstellung aber, dass es uns gut geht wenn es Deutschlands Wirtschaft gut geht (Merkel), stellen Schinderei und Verzicht für die als „natürlich“ empfundene Schicksalsgemeinschaft mit dem Staat eine rosige Zukunft für das Individuum in Aussicht.
In diesem Zusammenhang erlaubt die Identifikation mit dem nationalen Kollektiv, den verächtlichen Blick über den deutschen Tellerrand auf ein pleitegriechisches Außen, das im Zweifelsfall aus kulturell begründeten Defiziten nicht mithalten kann oder will; sich lieber den sonnengebräunten Wanst mit mediterranen Vorspeisentellern vollstopft, anstatt die Ärmel hochzukrempeln und sich am eigenen Schopf aus dem Schlamassel zu ziehen3. Schlimmer noch: statt an der Adaption der erfolgreich vorgelebten asketischen Leistungsbereitschaft zu genesen, zeigt sich man sich auch noch renitent. Zwar lässt sich mit der medial vermittelten Gegenüberstellung der einsichtigen Freund_innen des sozialen Friedens hier und der generalstreikenden Heißsporne da, trefflich die Überlegenheit des eigenen, des deutschen Modells zelebrieren, doch bleibt dem Ausstechen des Kontrahenten ein bitterer Beigeschmack anhaften:
Da die offen zutage tretende Unterlegenheit der südeuropäischen Pleitegeier im innereuropäischen Wettstreit ärgerlicherweise die Gemeinschaftswährung, und damit auch Deutschland zu blessieren droht, schnürt der Export-Europameister Rettungspakete. Diese sind natürlich keiner selbstlosen Menschenfreundlichkeit geschuldet, sondern an klare Bedingungen geknüpft. Als Gegenleistung soll der Staat endlich für eine verschärfte Ausbeutung der Staatsbürger_innen Sorge tragen, die schon viel zu lange „über ihre Verhältnisse gelebt haben“.
So kann die deutsche Machtposition weiter ausgebaut werden. Der Platz auf dem Siegertreppchen bleibt reserviert, während die staatsbürgerliche Parteinahme für Deutschland den Stolz auf die eigene erbrachte Leistung einschließt, weshalb jede Kritik von Außen von den Individuen auch als Angriff auf sie selbst empfunden wird.
Genau diesen Affront gegen die Nation und ihre Nationalist_in haben wir uns auf die Fahnen geschrieben.
und deswegen machen wir jetzt hier diesen tisch mal kaputt
Anlässlich der Marketingveranstaltung für ein unverkrampftes Aufgehen im nationalen Kollektiv zum 22. „Tag der deutschen Einheit“ wird sich der Norden der Innenstadt in eine gigantische Feiermeile verwandeln. Während in den Bierzelten – knappe vier Kilometer südwestlich – das jährliche Massenbesäufnis bei Tracht und Hendln zelebriert wird, sollen sich gleichzeitig eine halbe Million Menschen zwischen Siegestor und Odeonsplatz an Deutschland berauschen. Zwischen diesen Agglomerationen des Stumpfsinns wollen wir am dritten Oktober für eine kritische Intervention sorgen.
Dabei geht es uns nicht nur um eine Abfuhr an jegliche Art des Nationalismus, wie auch immer diese sich verkauft: Eine radikale Kritik am Nationalismus muss sich notwendig an eine fundamentale Kritik am Konzept der Nation selbst wagen. Wenn wir uns gegen die Nation im Allgemeinen und Deutschland im Speziellen wenden, wollen wir uns dabei weder von den zwangsläufigen widerlichen Gemeinsamkeiten kapitalistischer Nationalstaaten für die Spezifika einer deutschen Nation blind machen lassen, noch umgekehrt. Im Kampf gegen Ausbeutung, Ausgrenzung und Unterdrückung setzen wir nicht auf fromme Wünsche partikularer Befreiung sondern auf die Umwälzung aller Verhältnisse für die diese konstitutiv sind. Uns geht es nicht allein darum, die Verhältnisse irgendwie erträglicher zu gestalten. Uns geht es um nicht weniger als die befreite Gesellschaft: The only good nation is imagination!
__________
1 Shoah (hebräisch: ha‘Schoah „die Katastrophe“) und Porajmos (romanes „das Verschlingen“) bezeichnen die Massenmorde an als Juden und als „Zigeuner“ Verfolgten in der Zeit des Nationalsozialismus.
2 Ähnlich verhält es sich beispielsweise bei den außenpolitischen Beziehungen von Deutschland mit dem Iran und Syrien. Deutsche Unternehmen, die mit Hermesbürgschaften (Absicherung von Ausfällen aus politischen und wirtschaftlichen Gründen durch den Bund) ausgestattet in Krisengebiete exportieren können, unterstützen damit autoritäre Regime und Diktaturen. So unterstützte beispielsweise die Münchner Firma trovicor die iranischen regimetreuen bassidji-Milizen mit Überwachungsutensilien aller Art zur brutalen Aufstandsbekämpfung.
3 In der eigenen unterdrückten Sehnsucht nach einem anderem, einem genussvollem Leben und der freien Verfügbarkeit der Zeit, die aufgrund der absoluten Delegitimierung des bloßen Gedankens an eine revolutionäre Umwälzung der Verhältnisse, nur noch über romantische Projektionen auf ein imaginiertes Anderes („ der Zigeuner“, „der faule Südländer“) zu haben ist, ist die Forderung an dessen Unterwerfung angelegt.
—————————————————————————————
Aktuelles, News & Termine findet mensch auf:
-
Themen:
-
Regionen:
-
Orte:
![]()
Dieser Inhalt ist lizenziert unter einer Namensnennung-Keine kommerzielle Nutzung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen Creative Commons-Lizenz
Hochgeladen von Bluesbrauser
am 28.01.2008
Bluesbrauser – I fiacht mi vor’m Friseur
Musik&Text: Alexander Reicher
Arrangement: Bluesbrauser
Mix & Mastering: Wolfang Spannberger & Bluesbrauser
Drehbuch: Alexander Reicher
Regie, Kamera, Schnitt, Bearbeitung: Markus Glatzl (aka Chefkoch Gorgonzola)
Darsteller:
Alex Reicher (sich selbst), Bernd Barkmann (Friseuse), Manuel
Schwarzkogler (Friseuse), Gerald Burgstaller (Kunde / Bär), Robert
Innerhofer (Psychiater), Erich Moises (DJ Ötzi), Christoph Schnell,
Markus Glatzl, Judith Roitinger (Doppelschritt-Polonaise)
Protestsong – Protestsongcontest 08
Wir sind Österreich ***FESTIVAL*** 8-SEP-2012 Greifenstein bei Wien (AUSTRIA) inklusive Bade- und Campingmöglichkeit!
WIR SIND ÖSTERREICH ist Sprachrohr für die vielen Menschen, die Migration, multikulturelles Miteinander als etwas Normales sehen, das nicht weiter thematisiert werden muss/müsste.
WIR SIND ÖSTERREICH ist eine Plattform, in der sich Menschen mit ähnlichen Anliegen vernetzen können.
WIR SIND ÖSTERREICH möchte den Begriff Heimat für alle BewohnerInnen unseres Landes wieder aussprechbar machen und diesen nicht allein rechten Parteien überlassen.
WIR SIND ÖSTERREICH ist eine Plattform, die nicht das “andere” sondern das eigentliche Österreich aufzeigt, und klar macht, wie viele Menschen dies so sehen. Und stolz darauf sind.
WIR wollen uns sicht- und hörbar machen.
via WIRSINDÖSTERREICH.
Saginaw – 160 Kilometer nördlich von Detroit (Michigan/USA): Er steht auf einem Parkplatz. Hat ein Messer in der Hand. Unweit davon sechs Polizeibeamte und mehrere Streifenwagen. Es gibt einen Wortwechsel. Der psychisch gestörte Obdachlose ist sauer, wie er sagt. Kurz vorher hatte er eine Auseinandersetzung mit einer Kellnerin im nahegelegenen Café eines Einkaufszentrums. Er soll das Messer fallen lassen, wird er aufgefordert. Das tut er nicht, doch der Abstand zwischen dem Mann und den Polizeibeamten ist gross genug. Dann geht der Obdachlose ein paar Schritte nach links, weg von den Beamten – und wird innerhalb von fünf Sekunden von 46 Kugeln durchsiebt. Seine Mutter, die dieses Video keinesfalls sehen will: “Er ist von einem Erschiessungskommando umgebracht worden.”
Ägypten – Gift im Nil – Panorama – sueddeutsche.de
Wasserknappheit künstlich herbeigeführt
Die Ernennung des früheren Wasserministers Hischam Kandil zum Premierminister sollte zeigen, dass die Muslimbrüder und ihr Präsident Mohammed Mursi das Thema ernst nehmen. Nun aber vermuten viele Ägypter hinter den Ärgernissen politische Kräfte.































