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Wir sind alle Kult-ur-heberInnen! | subtext.at
Am Mittwoch, den 17.10.12., fanden gleich zwei Demos bezüglich der Festplattenabgabe in Wien statt. Zu Mittag demonstrierten Kunstschaffende, darunter auch viele nennenswerte Künstlerinnen und Künstler des Landes, für eine Abgabe auf alle Speichermedien. Abends veranstalteten GegnerInnen der Festplattenabgabe eine Gegendemo.
„Wer Kunst will soll für sie bezahlen“
So, und ähnlich stand es auf zahlreichen Transparenten und Plakaten geschrieben. Seit den siebziger Jahren gibt es die sogenannte Leerkassenttenabgabe. Wann immer man eine leere Kassette kaufte, auf der man dann Musik illegal speichern konnte, musste man auch einen Betrag dafür zahlen, um die Verletzung des Urheberrechtes auszugleichen. Heutzutage werden nur noch wenig (leere) Kassetten oder CDs gekauft, das Urheberrecht jedoch weiter verletzt, so die Kunstschaffenden. Viele speichern illegal Musik, Filme, Fotos, Literatur oder Bilder auf ihren Elektronikgeräten. Deshalb fordern die KünstlerInnen eine Ausweitung der Abgabe auf Festplatten. Dies würde alle modernen Geräte wie Laptop, Computer, Handy oder USB Stick betreffen.
Rund 200 DemonstrantInnen sind der Aufforderung von 27 Kunstverbänden gefolgt, und haben vergangen Mittwoch vor der Arbeiterkammer und der Wirtschaftskammer demonstriert. Da beide Kammern wenig von der Idee der Kunstschaffenden halten, sagen sie klar „Nein“ zu der Forderung der KünstlerInnen. Mit eigenen T-Shirts („Musik ist geil, aber nicht gratis“) und Transparenten wie „Raubkopierer sind Kulturterroristen“ versuchten die KünstlerInnen ihre Forderungen deutlich zu machen. Es wird auch über eine mögliche Unterwanderung der Demo von GegendemonstrantInnen diskutiert.
Die KünstlerInnen kamen nicht ohne „Gastgeschenke“ zu Arbeiter- und Wirtschaftskammer. Vor der AK wurde eine riesige „Feste Platte“ abgeladen, und soll einerseits die Festplatten symbolisieren, andererseits einen möglichen Verhandlungstisch. Noch während der Demonstration forderte die Arbeiterkammer die Künstler auf, das „Kunstwerk“ zu entfernen. Vor der WKO wurde etlicher Elektronikmüll abgeladen. Was der „Spaß“ den Veranstalter gekostet haben mag? Der finanzielle Aufwand, um LKW mit Kran, Anhänger, und Vorderkipper zu mieten, ist nicht bekannt.
„Kultur neu denken statt alte Modelle aufwärmen“
Die Gegendemonstration, die von der Initiative für Netzfreiheit veranstaltet wurde, fand nur wenige Stunden später statt. Der Demonstrationszug begann bei der Zentrale von AKM und AustroMechana und endete vor dem Justizministerium. Die stärkste Forderung der Demonstranten war, dass das Modell einer Abgabe auf Speichermedien aus dem letzten Jahrhundert stammt. Heutzutage müsse das Urheberrecht neu diskutiert werden, da jede und jeder UrheberIn sein kann. Durch das Internet werden Inhalte sehr schnell verbreitet, gleichzeitig wurde es leichter, eigene Fotos oder Musik, zu veröffentlichen.
Die Urheberrechtsdebatte geht also weit über die Grenzen von der, von KünstlerInnen geforderten, Festplattenabgabe hinaus. Andere Vorschläge – wie der mittlerweile verworfene Plan ACTA einzuführen – beschäftigen sich stark mit dem Urheberrecht. Dabei werden meist jedoch nur die Interessen der Verwertungsgesellschaften, und mächtiger Lobbys berücksichtigt, nicht aber von UrheberInnen jedweder Art.

Foto: Daniel Hrncir
Die GegendemonstrantInnen hinterfragen außerdem, wie viel Geld von der Festplattenabgabe wirklich den (unbekannten) Künstlern zukommen würde, da die Geldflüsse sehr undurchschaubar sind. Die Seite der GegnerInnen der Festplattenabgabe wurde in der Großmedienlandschaft in Österreich sehr wenig dargestellt. Oftmals wurde nur von der Seite der KünstlerInnen berichtet. Bei medial-öffentlichen Diskussionen werden meist nur Arbeiterkammer und Wirtschaftskammer als Gegenstimme dargestellt.
Wie es mit der Festplattenabgabe weitergeht, ist noch nicht geklärt. Die Meinung der BürgerInnen dürfte jedoch klar gegen eine solche Abgabe stehen, so lassen zumindest zahlreiche Foreneinträge bei den Onlineplattformen großer, österreichischer Tageszeitungen vermuten.
Artikelfoto: Musikergilde
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Von Karin Rausch
In Artikel 23 der Allgemeinen Menschenrechtserklärung von 1948 heißt es:
- Jeder Mensch hat das Recht auf Arbeit, auf freie Berufswahl, auf angemessene und befriedigende Arbeitsbedingungen sowie auf Schutz gegen Arbeitslosigkeit.
- Alle Menschen haben ohne jede unterschiedliche Behandlung das Recht auf gleichen Lohn für gleiche Arbeit.
- Jeder Mensch, der arbeitet, hat das Recht auf angemessene und befriedigende Entlohnung, die ihm und seiner Familie eine der menschlichen Würde entsprechende Existenz sichert und die, wenn nötig, durch andere soziale Schutzmaßnahmen zu ergänzen ist.
- Jeder Mensch hat das Recht, zum Schutze seiner Interessen Berufsvereinigungen zu bilden und solchen beizutreten.
Tatsache allerdings ist, dass dieses aufgeschriebene, verbriefte Recht kaum mehr eingehalten
und mittels undurchsichtiger, menschenrechtswidriger Machenschaften, vor allem der großen Konzerne – schleichend hintergangen wird.
Viele der Arbeitnehmer haben das schon durchschaut können sich aber dennoch nicht dagegen wehren. Schließlich gibt es immer mehr Leute, die um einen Hungerlohn arbeiten gehen, weil…
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Heute und die Stadt Wien: Abschaffung eines Sittenbilds • neuwal • Politik- und Wahljournal
geposted von Dominik Leitner am 19. Oktober 2012 – 12:12Keine Kommentare
15.778 Euro pro Ausgabe. Eine unvorstellbare Verschwendung von Steuergeld. Und jetzt? Die einen schweigen, die anderen klagen. Ein Kommentar von Dominik Leitner.
Dossier hat den Coup geschafft: als Ableger des Paroli Magazins landeten man mit der ersten Story überhaupt einen Volltreffer. Zeigt damit, wie wichtig investigativer (und zeitintensiver) Journalismus ist und watscht zugleich auch die klassischen Medien ab, die sich wohl ganz einfach nicht die Mühe gemacht haben. Doch worum geht es? Das Team um Dossier hat sich in das Thema Inseratenaffäre eingearbeitet, 1.836 Ausgaben des Gratisblatts (den Begriff Zeitung sollte man womöglich in Zukunft vermeiden) Heute durchforstet und Aufrüttelndes entdeckt.
Und jetzt? Eva Dichand, ihres Zeichens Herausgeberin des Blatts, droht den Jungjournalisten mit einer Klage. Das war natürlich zu erwarten, jedoch nicht in so einem Tempo. Doch was mich viel eher interessiert: Was sagt die Stadt Wien dazu? Sie ist es doch, die Millionen Euro Steuergeld für gute Berichterstattung investiert hat. Gab es bereits Stellungnahmen? Konsequenzen? Rücktritte? Bauernopfer? Zumindest mir ist nichts dergleichen bekannt. Und genau das dürfte eigentlich nicht sein.
Die Dossier-Recherchen zeigen ein Sittenbild der österreichischen Politik. Es hebt jetzt zwar die Inseratenpolitik der SPÖ hervor, soll aber auch für alle anderen Parteien eine Mahnung sein. Solche Wahlkämpfe wie jene des BZÖs/FPKs in Kärnten oder die Inserate des Umweltministeriums müssen mit der notwendigen Konsequenz und dem Wissen, dass eine solche Verschwendung irgendwann auffliegt, ein für alle Mal beendet werden. Und vielleicht wird es ja etwas mit einem Bundesinseratengesetz. Man wird sehen.
Was bleibt ist der Dank der Steuerzahler, die zwar schon vieles vermutet haben, aber erst jetzt, dank fünf junger Menschen, die Fakten schwarz auf weiß haben. Weiter so, Dossier! Wir sind gespannt auf viele, viele weitere so grandios recherchierte und aufbereitete Reportagen!
via Heute und die Stadt Wien: Abschaffung eines Sittenbilds • neuwal • Politik- und Wahljournal.
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Veröffentlicht am 18.10.2012 von ReutersTV
Almost 40,000 Greeks marched through Athens to protest government austerity measures, while a general strike shut down activity throughout the country. Demonstrators hurled firebombs and clashed while EU leaders met in Brussels. (October 18, 2012)
viaGreeks clash with police, general strike brings country to standstill — Rough Cuts – YouTube.
Bioprinting: Modern Meadow druckt Schnitzel – Golem.de
Das US-Unternehmen Modern Meadow entwickelt eine Technik, um Fleisch aus einer Biotinte per 3D-Drucker herzustellen. Das Fleisch aus dem Drucker soll eine bessere Ökobilanz haben.
weiter lesen via Bioprinting: Modern Meadow druckt Schnitzel – Golem.de.
Remixkultur: Ja, Originalität ist möglich! | Kultur | ZEIT ONLINE
Genie stiehlt – das hört man oft, wenn es um Plagiat und Originalität im Netzzeitalter geht. Der “Retromania”-Autor Simon Reynolds erklärt, warum das Blödsinn ist.
weiter via Remixkultur: Ja, Originalität ist möglich! | Kultur | ZEIT ONLINE.
Wer wie oft in “Heute” inseriert hat – Gratiszeitung “Heute” – derStandard.at › Etat
Das Onlineportal “Dossier” hat ausgewertet, welche Unternehmen in der Wiener Gratiszeitung “Heute” Werbung schalten. Die Erhebung umfasste den Zeitraum von der ersten Ausgabe im September 2004 bis einschließlich Dezember 2011. Dem Open-Data-Gedanken folgend wurden vom “Dossier”-Team die Rohdaten veröffentlicht. derStandard.at hat diese Daten visualisiert.
weiter lesen via Wer wie oft in “Heute” inseriert hat – Gratiszeitung “Heute” – derStandard.at › Etat.
Dossier: Das Phänomen “Heute”
via Dossier: Das Phänomen “Heute”.
“Kein Morgen ohne Heute” – die Macher der U-Bahn-Zeitung “Heute” haben es geschafft, dass sich hunderttausende Menschen eine Routine am Morgen zugelegt haben: Meist noch bevor sie sich in U-Bahnen pressen, in Busse der Wiener Linien steigen oder ihr Frühstück in der Filiale einer Bäckereikette kaufen, greifen sie hinein, in eine der rot lackierten Blechboxen und nehmen “Heute” mit auf den Weg.
Diese Routine hat das Blatt zu Österreichs größter Gratistageszeitung gemacht. Werktags lesen sie alleine in Wien rund 596.000 Menschen. Laut Media-Analyse 2012 ergibt das eine Reichweite von 40,5 Prozent in der Hauptstadt. Österreichweit liegt die Zeitung bei rund 13 Prozent.
Bereits im Jahr 2010 hat “Heute” das größte Kleinformat des Landes, die “Kronen Zeitung”, in Wien vom Thron gestoßen. Nur rund sechs Jahre nach dem ersten Erscheinen. Seit dem 6. September 2004, als Ausgabe #1 gratis für die Leser auflag, wächst “Heute” stetig an – in Zeiten, in denen die Auflagen anderer Tageszeitungen stagnieren oder gar zurückgehen. Wie geht das?
Das abgeschaute Geschäftsmodell: zentral und gratis
Ein Grund für den Erfolg liegt im Geschäftsmodell. Dieses haben die “Heute”-Gründer nicht erfunden: Schon Mitte der 1990er Jahre hatte sich ein neues Zeitungskonzept von Skandinavien aus über Europa verbreitet: die Gratistageszeitung. Auch Pendler- oder U-Bahn-Zeitung genannt, richtet sie sich überwiegend an Fahrgäste öffentlicher Verkehrsmittel.
“Das Geschäft mit Gratistageszeitungen ist vor allem von der Dichte des Ballungsraumes abhängig”, sagt der deutsche Medienwissenschaftler Michael Haller, der in einer 2009 veröffentlichten Studie Gratistageszeitungen in Westeuropa untersucht hat. Das erklärt, warum hierzulande das Konzept in einer Großstadt wie Wien am besten greift. Hier können genügend Stück zur freien Entnahme an Knotenpunkten, wie U- oder S-Bahn-Stationen aufgelegt werden, was wiederum die Vertriebskosten senkt. Die Zeitung muss nicht an jede Haustüre einzeln geliefert werden.
Kurze Berichte, kurze Lesedauer – gerade lange genug, um eine Ausgabe in der U-Bahn zu lesen – erlauben eine kleine Redaktion. Das spart Journalisten und Kosten. Da die Zeitung für den Leser gratis ist, bleibt als zentrale, häufig einzige Einnahmequelle: Werbung, also Inserate.
“U-Express” – der Vorläufer
Die Zutaten für den Erfolg schauen sich die “Heute”-Blattmacher nicht nur im Ausland, von den Erfindern der ersten Gratistageszeitungen, den skandinavischen Verlagen Metro oder Schibsted, ab. Nein, die Vorlage zu “Heute” kam aus Österreich, genau genommen aus dem Hause Mediaprint, Wiens größtem Tageszeitungsverlag mit den Titeln “Kronen Zeitung” und “Kurier” im Portfolio. Dreieinhalb Jahre bevor “Heute” seinen Siegeszug antritt, kommt Wiens erste Gratiszeitung auf den Markt, der “U-Express”.
“Die Idee eine Gratistageszeitung zu gründen, kam von außen”, sagt Josef Kalina, der einst die Geschäfte des “U-Express” leitete. “Es gab Gerüchte, dass große Verlage wie Metro und Schibsted den Markt betreten wollten.” Um den eigenen Markt dicht zu machen, bevor die Konkurrenz diesen betreten konnte, gründen die Mediaprint-Partner Hans Dichand, die deutsche WAZ-Gruppe und Raiffeisen ihr eigenes Gratisblatt.
Schlechte Vorlage, gutes Geschäft
Am 19. März 2001 erscheint “U-Express”, der Vorläufer der erfolgreichen Gratistageszeitung “Heute”, zum ersten Mal. “U-Express” kommt nicht ohne Schwächen in die Boxen: Es gibt kein Fernsehprogramm, kein Horoskop und immer dieselbe Nackte, die schöne “Ariane”, die sogar im Dienstkleid der Wiener Linien lasziv posieren darf. Die Boxen, aus denen Leser das Gratisblatt entnehmen, sind aus Karton, halten daher nicht lange. Auch ist “U-Express” nicht geheftet, weshalb Seiten lose in den U-Bahnen liegen und die Reinigungskosten steigen.
Trotzdem merkt “U-Express”-Geschäftsführer Josef Kalina – in den Jahren 2007 bis 2008 wird er Bundesgeschäftsführer der SPÖ sein – , dass sich mit dem Konzept “Gratistageszeitung” Geld verdienen lässt. Die Mediaprint-Eigentümer aber hatten etwas anderes vereinbart: den “U-Express” nur drei Jahre lang herauszugeben. Als 2004 die Zeit verstrichen und die skandinavische Bedrohung von außen verschwunden ist, kommt das Aus für “U-Express” – trotz positiver Geschäftsentwicklung, aber wie abgemacht.
Die WAZ-Gruppe und Raiffeisen wollen das Geschäft ihrer Stammzeitungen nicht weiter belasten. Sie setzen sich gegen den dritten Partner durch – Hans Dichand, der “U-Express” weiterführen will. “U-Express” erscheint zum letzten Mal am 31. März 2004.
Streng geheim: Wer bastelt an “Heute”?
Wie ein ehemaliger Mitarbeiter des “U-Express” Dossier berichtet, wird ihm noch vor dem Aus gesagt, er solle sich keinen neuen Job suchen. Denn bald ginge es weiter und so kam es auch. Es beginnt eine Zeit, über die involvierte Akteure bis heute nicht offen sprechen. Die Vorbereitungen laufen an, im Verborgenen wird an einer neuen Gratiszeitung gebastelt. Wie die Namen der Hintermänner ist dabei zunächst alles: streng geheim. Am 1. Juni 2004 tritt der SPÖ-nahe Steuerberater und Treuhänder Gerhard Nidetzky auf den Plan. Er übernimmt die Anteile einer leicht verschuldeten Firma namens “Paul Slatin GmbH” und benennt diese in “AHVV Verlags GmbH” um, dem Verlag hinter “Heute”. Noch am selben Tag wird Wolfgang Jansky Geschäftsführer.
Am Tag zuvor, dem 31. Mai 2004, hatte Jansky seinen Arbeitgeber, die Stadt Wien, verlassen. Nach vielen gemeinsamen Jahren trennt sich Janskys beruflicher Weg von jenem seines Langzeitchefs, dem SPÖ-Wohnbaustadtrat und heutigen Bundeskanzler Werner Fayman. Seit ihren Anfängen bei der Sozialistischen Jugend (SJ) kennen die beiden einander. Beide arbeiteten in der Landesorganisation der Mietervereinigung Wien, Faymann als deren Geschäftsführer.
In dem gemeinnützigen SPÖ-nahen Verein wirkte auch der jetzige SPÖ-Medienstaatssekretär Josef Ostermayer mit, zuerst als Rechtsberater, dann als leitender Jurist. Als Faymann 1994 zum Stadtrat avancierte, wechseln Wolfgang Jansky und Josef Ostermayer mit ihm ins Wiener Rathaus. Zehn Jahre lang ist Jansky Faymanns Pressesprecher und Ostermayer Büroleiter.
“Heute” – Nummer 1
Im Juli 2004 brodelt es in der Gerüchteküche. Erstmals schreiben Zeitungen über einen möglichen Nachfolger des “U-Express”. Josef Kalina – einst Geschäftsführer des “U-Express” – steht seinem Freund Wolfgang Jansky bei den Planungen zur Seite. “Ich habe ihm in ein paar Abendgesprächen vermittelt, was die Probleme sind”, sagt Kalina.
Am 6. September 2004 ist es soweit: “Heute”, die Nummer Eins, ist den Zeitungsboxen zu entnehmen. Ein Vertrag zwischen den Wiener Linien und “Heute” macht es möglich, dass seither einzig “Heute” in den U-Bahn-Stationen aufliegen darf – ein Umstand, den Wolfgang Fellner, Herausgeber der zwei Jahre später auf den Markt kommenden Wiener Gratistageszeitung “Österreich”, gerichtlich bekämpft.
Exklusiv und geheim
Wolfgang Fellner kommt dieser Exklusivvertrag alles anderes als gelegen: Die “Österreich”-Boxen müssen außerhalb der Stationen stehen, erreichen so weniger Fahrgäste. Vor allem jene potentiellen Leser gehen verloren, die an Knotenpunkten im Netz von einer Linie in die Nächste umsteigen und dabei nicht die Station verlassen. Warum das so ist, bleibt geheim. Von Seiten der Wiener Linien gibt es dazu keine Auskünfte.
“Die Beschickung der Boxen ist eine zentrale Größe für den Erfolg”, sagt Medienwissenschafter Michael Haller. “Ich bin erstaunt, dass es in Österreich erlaubt und möglich ist, eine Zeitung innerhalb und eine ausserhalb der Stationen zu bekommen. Auch in der Schweiz gab es mit der Schweizer Bundesbahn (SBB) diesbezüglich einen juristischen Streit. Dann wurde entschieden, dass alle oder keiner seine Boxen in den Bahnhöfen aufstellen darf”.
Inserate – der Schlüssel zum Erfolg
Wie Dossier-Recherchen zeigen, gibt es einen weiteren Grund für den beeindruckenden Aufstieg der Gratistageszeitung: die Inserate der Stadt Wien und ihrer Unternehmen, unter anderem auch der Wiener Linien. In den ersten vier Monaten schaltet kein Anzeigenkunde mehr Inserate als der Monopolist im öffentlichen Verkehrswesen Wiens: 44,5 Seiten. Das entspricht einem Bruttowerbewert (ohne Rabatte und Platzierungen) von rund 410.000 Euro.
Die “Heute”-Blattmacher schaffen es nicht nur, ihre Position in Wien zu festigen, ihr Vertriebsnetz kontinuierlich zu vergößern und in den Speckgürtel nach Niederösterreich zu expandieren. Nicht einmal zwei Jahre nach dem Start betreten sie einen neuen Markt: Graz, Österreichs zweitgrößte Stadt. Dort stellt sich “Heute” der Platzhirsch “Styria” mit dem eigenen Gratisblatt “OK” entgegen. Beide Verlage verbrennen in einem Jahr Millionen Euro bevor “Heute” schließlich das Feld verlässt.
Zurück in Wien: In der Bundeshauptstadt schalten neben den Wiener Linien noch das Wohnservice Wien und die Stadt Wien eifrig Inserate. Während private Firmen nach dem Erscheinen von “Heute” zunächst abwartend auf das neue Medium am Zeitungsmarkt reagieren, zählen diese drei Kunden mit zu den Besten.
“Heute” hat überzeugende Argumente: Der Slogan “Kein Morgen ohne Heute” prägt sich ein, das Vertriebsnetz erreicht in Wien inzwischen jede größere Station der öffentlichen Verkehrsmittel und auch das Kleinformat liegt den Lesern während ihrer Fahrt mit den Öffis gut in der Hand. Wie Dossier-Recherchen zeigen, besteht ebenso wenig Zweifel, dass persönlichen Kontakten zwischen Akteuren auf beiden Seiten – der Gratiszeitung und des Rathauses – dem exklusiven Vertrag mit den Wiener Linien und den Inseraten der Stadt Wien samt Unternehmen ein Scheitern überraschend gekommen wäre.
Ein Grundstein für den Erfolg wurde bereits im Gründungsjahr gelegt, als Werner Faymann noch Wiener Wohnbaustadtrat war und Wolfgang Jansky von Faymanns Pressesprecher zum Geschäftsführer bei Heute wurde. 2004 stiegen die Werbeausgaben einer Magistratsabteilung um ein Vielfaches an, die in das Ressort des damaligen Wohnbaustadtrats fiel. Dossier nennt dieses Phänomen den Faymann-Faktor.
Steal our Stories & Data
Dossier: Der Faymann-Faktor
via Dossier: Der Faymann-Faktor.
Seit Juni 2011 führt die Staatsanwaltschaft Wien das Ermittlungsverfahren “Strafsache gegen Werner Faymann “, Geschäftszahl 037 32 St 41/11x. In der Geschichte der Zweiten Republik ist Werner Faymann der erste amtierende Bundeskanzler gegen den strafrechtlich ermittelt wird. Es stehen der Verdacht der Untreue und des Amtsmissbrauches im Raum.
Werner Faymann soll in seiner Zeit als Verkehrsminister (2007 bis 2008) über die Köpfe der Vorstände der staatseigenen Betriebe Österreichische Bundesbahnen (ÖBB) und ASFINAG Inserate für verschiedene Medien bestellt haben. Dossier nimmt Abstand davon aus Akten des Strafverfahrens zu zitieren, da die Ermittlungen noch nicht abgeschlossen sind.
Dossier ist im Zuge seiner Recherchen auf etwas anderes gestoßen: den Faktor Faymann. Dieser verhält sich wie ein Multiplikator und kommt in zwei Grafiken deutlich zum Ausdruck.
Die oben stehende Grafik zeigt den Verlauf der Werbeausgaben der Magistratsabteilung 50 (Wohnbauförderung). Diese fällt in das Ressort des jeweiligen amtsführenden Wohnbaustadtrates der Stadt Wien. In der Zeit von 1994 bis 2006 hatte Werner Faymann dieses politische Amt inne. Lagen die Ausgaben für Werbung der MA 50 im Jahr 2003 noch bei rund 415.000 Euro, stiegen sie 2004 um das 5,9-Fache an. Im selben Jahr wurde die Gratistageszeitung “Heute” gegründet.
Da Dossier alle Inserate im Zeitraum 6. September 2004 bis 31. Dezember 2011 in der Gratistageszeitung “Heute” erhoben und ausgewertet hat, lassen sich auch Aussagen über das Schaltverhalten des Bundeskanzleramtes (BKA) treffen. Diese Grafik zeigt den Anzeigenverlauf des BKA. Im Jahr 2009, dem ersten Jahr von Werner Faymanns Amtszeit als Bundeskanzler, steigt die Anzahl der geschalteten Inserate von 6,5 Seiten (2008) auf 27,625 Seiten an. Der Faktor Faymann liegt in diesem Fall bei 4,25.
via Dossier: Der Faymann-Faktor.
Steal our Stories & Data
Veröffentlicht am 16.10.2012 von dossierat
Die Wurzeln der Inserateaffäre liegen in Wien. Nirgendwo wird deren Dimension so deutlich wie im politischen und medialen Zentrum des Landes: In der Bundeshauptstadt geben Stadträte jedes Jahr Millionen Euro für Inserate aus – und sagen, die genauen Summen nicht zu kennen. Dossier hat die Vergabe von Inseraten der Stadt und ihrer Firmen am Beispiel der Gratistageszeitung “Heute” untersucht. Das Ergebnis: Nur bei “Heute” geht es um rund 29 Millionen Euro – in siebeneinhalb Jahren.
“Wohlwollend” zu Inserenten – Gratiszeitung “Heute” – derStandard.at › Etat
“Heute” verpflichtete Redakteure dazu im Dienstvertrag – Chefredakteur Nusser “weiß von niemandem, der so etwas unterschrieben hat”
via “Wohlwollend” zu Inserenten – Gratiszeitung “Heute” – derStandard.at › Etat.
*gg* indiedonaurichtungwienschlaatzen
Veröffentlicht am 18.10.2012 von steinsky123
am 15. oktober 2012 brachten unzählige linzer bürger auf der nibelungenbrücke ihre empörung über das abwürgen des untersuchungsausschusses durch hemmungsloses indiedonaurichtungwienschlaatzen zum ausdruck
Hochgeladen von PETADeutschland am 08.10.2012
Zwei Bären im Käfigwagen und ein einsamer Elefant müssen bei Circus Luna ein leidvolles Leben führen. Bitte engagieren Sie sich für die Tiere.
Kommentare zum Video unter http://www.veganblog.de/?p=15204
LobbyControl | Transparenz vertagt? Aktion gegen Verschleierung von Nebeneinkünften und Abgeordnetenbestechung
In den vergangenen Tagen haben wir gemeinsam mit Campact und Transparency Deutschland über 60.000 Unterschriften gesammelt, um transparente Nebeneinkünfte und wirksame Gesetze gegen Abgeordnetenbestechung einzufordern.
Landgrabbing: Sechsfache Fläche Deutschlands an Investoren verkauft – schweizerbauer.ch
Agrarland von fast der sechsfachen Fläche Deutschlands ist nach Angaben der Hilfsorganisation Oxfam in den vergangenen zehn Jahren weltweit an häufig ausländische Investoren verkauft oder verpachtet worden. Am Donnerstag stellte Oxfam ihren Bericht zum sogenannten Landgrabbing vor.
via Landgrabbing: Sechsfache Fläche Deutschlands an Investoren verkauft – schweizerbauer.ch.
13.10.2012: RWE versucht‘s auf die Luther-Tour (neues-deutschland.de)
Energieriese will Hambacher Forst endlich roden. Im Weg: Die Besetzer des Waldgebiets
via 13.10.2012: RWE versucht‘s auf die Luther-Tour (neues-deutschland.de).
Regierung plant Gesetz für noch mehr Minijobs und Altersarmut | Geolitico
Neue Gesetzespläne der Regierung drohen den Niedriglohnsektor und damit die Altersarmut auszuweiten. Am Montag wollen Experten im Bundestag darüber beraten. Inzwischen arbeiten fast acht Millionen Deutsche als Minijobber. Die meisten von ihnen sind Frauen.
via Regierung plant Gesetz für noch mehr Minijobs und Altersarmut | Geolitico.
Alternativen_in_Kenia – genfood
Als Alternative zur Installation von GM-Mais in der kenianischen Landwirtschaft ist es dem KIOF, dem kenianischen Institut für Ökologische Landwirtschaft, gelungen, etwa 10.000 kenianische Bauern in der Technik der Landwirtschaft auszubilden. Anregung hierfür war die Ansicht, dass der Einsatz von GM-Mais die kleinbäuerliche Landwirtschaft kaum fördert, sondern vielmehr deren Abhängigkeit von neuem Saatgut. Außerdem spielte die Marktnachfrage in den USA und Europa nach ökologisch vertretbaren Nahrungsmitteln eine Rolle.
weieter lesen via Alternativen_in_Kenia – genfood.
Apple verliert Tablet-Patentstreit gegen Samsung in London – Telekom – derStandard.at › Web
Keine Verletzung von Design-Patenten
via Apple verliert Tablet-Patentstreit gegen Samsung in London – Telekom – derStandard.at › Web.
Wer zahlt wie für digitale Inhalte? – fm4.ORF.at
Wolfgang Schlögl, Musiker, spricht sich für eine Festplattenabgabe aus. Markus Stoff, Netzaktivist, fordert eine Reform des Urheberrechts. Ein Pro-und-Contra.
Studie: Filesharer kaufen mehr Musik als Nicht-Filesharer | heise online
US-amerikanische Erwachsene, die an Tauschbörsen teilnehmen, besitzen durchschnittlich eine größere Sammlung an digitalen Musiktiteln als jene, die kein Filesharing betreiben. Dieses Ergebnis einer Umfrage des Instituts American Assembly der Columbia University im Rahmen der Studie Copy Culture in the US and Germany klingt nicht überraschend. Allerdings geben die Tauschbörsenteilnehmer auch mehr Geld für Musikstücke aus als die Nicht-P2P-Nutzer.
via Studie: Filesharer kaufen mehr Musik als Nicht-Filesharer | heise online.
Demo: Für eine Urheberrechtsreform und gegen die Festplattenabgabe
Heute
17-OKT-2012
18:00 bis 20:00
Die Demoroute ist jetzt fixiert – wir gehen von der AustroMechana zum Justizministerium!
http://goo.gl/maps/0FUYN
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Baumannstrasse 8-10, 1030 Wien
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Demo: für eine Reform des Urheberrechts und gegen Festplattenabgabe!Startpunkt: Zentrale der AKM und AustroMechana
Route: noch nicht fixiert Wir demonstrieren für eine Reform des Urheberrechts um es fit für das 21. Jahrhundert zu machen. Die Festplattenabgabe ist keine Antwort auf die Herausforderungen, die die Digitalisierung an unsere Gesellschaft stellt.
Wir wollen ein faires und zeitgemäßes Urheberrecht für die Konsumenten und für die Künstler!Im Justizministerium diskutiert man die einseitige Ausweitung der Festplattenabgabe, das Abschaffen der Privatkopie und das Verwenden von Vorratsdaten für die Aufklärung von Urheberrechtsverstößen. Wir können uns nicht erlauben, für das Gewinnstreben der Unterhaltungsindustrie die Freiheit des Internets zu verlieren! Die einseitigen Tarifforderungen der Verwertungsindustrie schädigen den Österreichischen IT–Markt und führen zu einer einseitigen Belastung Österreichs. Die fortlaufende Kriminalisierung der Konsumenten und ihre abfällige Bezeichnung als Raubkopierer verzerren die Realität und schaffen unnötige Feindbilder zwischen den Kreativen und ihren Fans. Ein Zeitgemäßes Urheberrecht muss die faire Entlohnung von Kreativen für ihre Werke ermöglichen und gleichzeitig Eingriffe in die die Netzfreiheit vermeiden. Die Festplattenabgabe ist nicht treffsicher: Diese Pauschalabgabe auf Festplatten ist keine logische Fortführung der “Leerkassettenvergütung”. Festplatten werden nicht hauptsächlich für die Speicherung von urheberrechtlich geschützten Werken verwendet, dies hat auch schon der Oberste Gerichtshof im Gericom Urteil festgestellt. |
via Demo: Für eine Urheberrechtsreform und gegen die Festplattenabgabe.
Dossier: Das Phänomen “Heute”
Absolute Leseempfehlung:
Das heute startende Onlinemagazin Dossier hat ein umfangreiches, ja, Dossier über die Gratiszeitung “Heute” und deren Beziehungen zu Kanzler Faymann, der SPÖ Wien und den Wiener Linien erstellt. Für die veröffentlichte Übersicht über die Inserate der Stadt Wien hat sich “Dossier” bereits eine Klagsdrohung von Eva Dichand eingehandelt.
“Kein Morgen ohne Heute” – die Macher der U-Bahn-Zeitung “Heute” haben es geschafft, dass sich hunderttausende Menschen eine Routine am Morgen zugelegt haben: Meist noch bevor sie sich in U-Bahnen pressen, in Busse der Wiener Linien steigen oder ihr Frühstück in der Filiale einer Bäckereikette kaufen, greifen sie hinein, in eine der rot lackierten Blechboxen und nehmen “Heute” mit auf den Weg.
weiter lesen via Dossier: Das Phänomen “Heute”.
Dossier: Timeline der Inseratenaffäre des Kanzlers
Juni 2011 — Oktober 2012
Die Inseratenaffäre des Werner Faymann – Eine multimediale Chronologie
Dossier hat die wichtigsten Etappen in der Inseratenaffäre des amtierenden SPÖ-Bundeskanzlers Werner Faymann in einer Chronologie zusammengestellt. Ein multimedialer Überblick der vergangenen eineinhalb Jahre.
enjoy via Dossier: Timeline der Inseratenaffäre des Kanzlers.
Today is October 10th, 2012 and I am ready to go to prison.
Today Leah Plante will again appear before a federal grand jury in Seattle, Washington, for the third time, and refuse to testify about her political beliefs and political associations. It is likely that she will be imprisoned for her principled stance against what she calls a witch hunt against local anarchists
read more via Today is October 10th, 2012 and I am ready to go to prison..
Leah-Lynne Plante is in federal custod
Leah-Lynne Plante is in federal custody after refusing to speak at the 1pm grand jury. The grand jury was closed and brief, the contempt hearing was partially open. The closed part pertained to questions and answers about the investigation that are part of the grand jury’s secret proceedings.
Leah was taken from the courtroom by US Marshalls after calling out, “I love you all!” to those who had come to offer support.
Please let Leah know how loved and supported she is by writing her at:
Leah-Lynne Plante
#42611-086
FDC SeaTac
PO Box 13900
Seattle, WA 98198
Watch this wonderful video of Leah reading her statement:
via Persons Unknown.
Leah-Lynn Plante jailed!! <<leahxvx.tumblr.com
Today, October 10th, 2012, Leah-Lynn Plante was thrown into prison for civil contempt.
This blog will now only be maintained by members of her support team, she will resume posting when she is free. Please keep following so you can get updates about her and how to help.
Thank you on behalf of Leah and all the PNW Grand Jury Resisters.
via SAY NOTHING.
by Will Potter
www.greenisthenewred.com
October 10, 2012
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Third anarchist jailed for refusing to testify before secret grand jury — RT
A third self-described anarchist from the Pacific Northwest has been jailed by federal officials for refusing to speak before a secretive grand jury that the accused have called a politically-motivated modern-day witch-hunt.
read more via Third anarchist jailed for refusing to testify before secret grand jury — RT.
Plante is now the third anarchist to be imprisoned in the last month for refusing to answer questions about their belief and behavior before a grand jury.. <<Facebook
“…Plante says a Freedom of Information Act request she filed in the months after her apartment door was broken down by armed officials reveals that the grand jury investigating her was first convened in March, two months before the vandalism she is being accused of even occurred.
“They are trying to investigate anarchists and persecute them for their beliefs. This is a fishing expedition. This is a witch hunt,” she says this week.
On the day of her third meeting with the grand jury on Wednesday, Plante wrote on her blog that she’d almost certainly be jailed on charges of contempt for refusing once again to testify about herself but said she was willing to face the consequences for exercising her right to remain silent.
“I do not look forward to what inevitably awaits me today, but I accept it,” she writes. “My convictions are unwavering and will not be shaken by their harassment. Today is October 10th, 2012 and I am ready to go to prison.”
Hours later, her Tumblr was updated with a note authored by one of her supporters confirming that Plante “was thrown into prison for civil contempt” after her court date. Plante is now the third anarchist to be imprisoned in the last month for refusing to answer questions about their belief and behavior before a grand jury…”
via Facebook.
Treffender Kommentar zu: Protestmarsch der Künstlerinnen und Künstler am 17. Oktober 2012 // Kunst hat Recht.
Andreas Manessinger 12. Oktober 2012 in 15:30 #
Ich mache Fotos. Viele davon. Ich veröffentliche meine Fotos im Internet, auf Flickr und auf meinem Blog. Zur Sicherung meiner Daten (RAW, JPEG, Photoshop) habe ich mir gerade ein NAS (Network Attached Storage) eingerichtet, 4*2TB in RAID5-Konfiguration. Das sind 130 € pro Platte.
Ich schlage folgendes vor: Ich geb Euch gern was zu den Produktionskosten Eurer Musik, dafür spendiert Ihr mir was zu meinen Objektiven.
OK? Nicht?
Ach? Das Geld soll nur von mir zu Euch fließen? Sorry, aber so geht’s nicht. Gar nicht.
Wie bitte? Weil ich für meine ca. 38000 Songs auf der Platte (einer anderen) was zahlen soll?
Kein Problem. Hab ich schon. Ich hab ca 3000 selbst gekaufte CDs zu Hause, zu einem großen Teil selbst geripped, und seit zwei Jahren kaufe ich ohnehin nur mehr Downloads via Amazon.
Versteht Ihr? Das IST bereits bezahlt. Einige Sachen auch doppelt, weil ich von den ehemals 300 Vinyl-LPs manches nochmal gekauft habe.
Ich weiss ja nicht, was für ein Recht Ihr zu haben glaubt, aber ein Recht in meine Brieftasche zu greifen ist es jedenfalls nicht. Ein Recht auf Einkommen ohne Gegenleistung ist es auch nicht. Wir können das aber gerne diskutieren, meine EMail-Adresse habt Ihr ja jetzt.
Mit ganz, ganz lieben Grüßen
Andreas Manessinger
via Protestmarsch der Künstlerinnen und Künstler am 17. Oktober 2012 // Kunst hat Recht..
KAMA – Termin: 2012-10-24 Französisch für AnfängerInnen
Anmeldepflichtig
| Tag | Mittwoch, 24.10.2012 |
|---|---|
| Von | 18:30 |
| Bis | 20:00 |
| Anmeldeschluss | Mittwoch, 24.10.2012 |
| Beschreibung |
Ousmane kommt aus Guinea und spricht schon von Kindheit an Französisch, die offizielle Sprache von Guinea. Er hat in Conakry, Guinea, Zivilingenieurswesen studiert und bereits Nachhilfe in Mathematik, Physik und Chemie gegeben. Mit großer Freude wird er interessierten AnfängerInnen Französisch näher- bzw. beibringen. Je serais ravi de faire votre connaissance!
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| Terminreihe | Französisch |
| GastgeberIn | Ousmane |
| Ort | Amerlinghaus |
via KAMA – Termin: 2012-10-24 Französisch für AnfängerInnen.


























