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Einleitung
Das Sozialgesetzbuch II (SGB II) für die Bezieher von Arbeitslosengeld II, auch Hartz IV genannt, stellt als Grundprinzip das Fördern und Fordern dar. Leistungsberechtigte des Arbeitslosengeldes II sollen somit individuell gefördert und unterstützt werden. Die Forderung besteht darin, dass die Erwerbslosen alle Möglichkeiten nutzen, um ihre Hilfebedürftigkeit zu verringern oder noch besser zu beenden. Das große Ziel ist die Vermeidung des Geldbezuges durch den Staat für erwerbsfähige Leistungsberechtigte. Als erwerbsfähig gelten alle Menschen die drei Stunden und mehr pro Tag arbeiten können. Alle anderen gelten als nichterwerbsfähig und werden somit dem Grundsicherungsamt (früher Sozialamt) zugewiesen. Mit dem SGB II werden die Leistungsberechtigten zur aktiven Mitarbeit an allen erforderlichen Maßnahmen zur Eingliederung verpflichtet. Das regelt die unter anderem die Eingliederungsvereinbarung, welche mit dem Bezieher und der Arbeitsvermittlung verpflichtend, nach Weisung der Bundesagentur für Arbeit, verfasst wird. Weiterhin hat das SGB II präventiv die Aufgabe, mögliches Fehlverhalten der Arbeitslosen und Arbeitsuchenden…
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Geschätzte 60 000 Mitarbeiter sind in den rund 340 Jobcentern beschäftigt. Davon entfallen rund ein Drittel der Beschäftigten auf die Kommunen. Der Rest ist mehrheitlich über die Bundesagentur für Arbeit angestellt oder verbeamtet. 60 000 Mitarbeiter in der Arbeitsvermittlung, im Fallmanagement und in der Leistungssachbearbeitung. Deren Aufgabe es ist, die rund 3,3 Millionen Bedarfsgemeinschaften zu betreuen respektive zu verwalten. Ein Job, welcher mit einer Masse an internen Anweisungen, neuen Gesetzen, Emails und internen autonomen Bestimmungen durch die einzelnen Jobcenterzentralen einhergeht. Eine große Mehrheit der Beschäftigten erledigt ihren Job linientreu entsprechend den Anweisungen. Unabhängig davon, ob diese sinnvoll oder gar rechtskonform sind. Der Blick über den Tellerrand wird dabei vergessen.
Kleiner Anteil von Mitarbeitern mit Empathie
Nun gibt es aber einen sehr kleinen Anteil von Mitarbeitern, die genau dieses tun. Es beginnt im Kleinen. Die Mitarbeiter setzen ihre ganze Empathie, Respekt und Toleranz gegenüber den Leistungsberechtigten ein. Ein Versuch etwas Menschlichkeit…
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von Inge Hannemann
Sehr geehrte Bundesagentur für Arbeit,
wie viele Tote, Geschädigte und geschändete Hartz-IV-Bezieher wollen Sie noch auf Ihr Konto laden? Wie viele Dauerkranke, frustrierte und von subtiler Gehirnwäsche geprägte Mitarbeiter wollen Sie in Ihrem Konstrukt “Jobcentermaschine” durchschleusen?
Fragen, die mich als Jobcenter-Mitarbeiterin bewegen. Fragen, auf die ich keine Antwort erhalte. Und Fragen, die öffentlich diskutiert werden sollten. Das Internet quillt über von Meldungen über verhungerte, selbstmörderische und schwerst gekränkte „Hartzer“. Nicht geringer sind anonyme Aussagen und Berichte über Jobcenter-Mitarbeiter, welche dem Druck, die gewollte Unmenschlichkeit gegenüber den Leistungsberechtigten auszuüben – und der Erfüllung von Quotenkollonen – nicht mehr gewachsen sind. Anonym, aus Angst vor Repressalien und Kündigung durch die Zentralen der Jobcenter oder “Ihrer” Behörde. Sind doch gerade einzelne Projekte mehrheitlich mit befristeten Arbeitsgehilfen besetzt. Ein Umstand, der jedem Befristeten eine eigene Unsicherheit beschert. Und diese trägt er oder sie eben nach außen. Wie…
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Unser Wasser
Der Plan der EU-Kommission: Die Privatisierung von Wasser durch die Hintertüre. Versteckt in der Konzessionsrichtlinie soll es in Zukunft einfacher werden, dass Private Wasser verkaufen. Begründet wird das Vorhaben damit, in Zeiten der Krise müsse der Binnenmarkt optimiert werden.
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Erfahrungen mit “Smart Meters” in Österreich – fm4.ORF.at
Die schwachen Signale der kleinen Langwellensender in den Stromzählern müssen sich über mächtige Wellenberge – eine 50 Hertz Sinusschwingung, die alle 20 Millisekunden ihre Phase umdreht – bis zum Langwellenempfänger im Trafohäuschen durchkämpfen.
via Erfahrungen mit “Smart Meters” in Österreich – fm4.ORF.at.
Neugierige Stromzähler
Seit April 2012 ist es beschlossene Sache. Das Wirtschaftsministerium hat den Einbau von „intelligenten Stromzählern“ ab 2015 per Verordnung vorgeschrieben. Bis zum Jahr 2019 sollen 95 % aller Haushalte auf die sogenannten „Smart-Meter“ umgestellt sein. Das bedeutet den Tausch von rund 5 Millionen Zählern und Kosten in Milliardenhöhe.Der Entwurf wird nun im Parlament verhandelt werden.
Wir raten all jenen, denen ein Widerspruchsrecht ein Anliegen ist, den energiepolitischen Sprechern der Parteien ihre Bedenken mitzuteilen.
Hier finden Sie die richtigen AnsprechpartnerInnen:
BZÖ: Mag Rainer Widmann: rainer.widmann@parlament.gv.at
Die Grünen: Christiane Brunner: christiane.brunner@parlament.gv.at
FPÖ: Norbert Hofer: norbert.hofer@parlament.gv.at
ÖVP: Peter Haubner: p.haubner@wirtschaftsbund.at
SPÖ: Hannes Weninger: hannes.weninger@spoe.at
ZWANGSZÄHLER – NEIN DANKE! Petition
Das Wirtschaftsministerium hat am 24.4.12 eine Verordnung erlassen, wonach 95% aller Stromzähler in Österreich bis 2019 gegen sogenannte Smart Meter ausgetauscht werden müssen. Datenschützer, die Arbeiterkammer und Mietervereinigung haben dagegen protestiert. Unsere berechtigten Einwände aufgrund der bestehenden Probleme im Bereich Kosten/ Datenschutz / Datensicherheit / Elektrosmog werden bislang ignoriert, die von uns geforderte Wahlfreiheit der KundInnen ebenfalls. Wir fordern das Wirtschaftsministerium daher auf, die Verordnung abzuändern, an den Verhandlungstisch zurückzukehren und im Einvernehmen mit den Konsumentenschützern einen gemeinsamen Weg festzulegen, der insbesondere die Interessen der EnergieverbraucherInnen berücksichtigt.
Smart Meter: Was der intelligente Stromzähler ausplaudern darf | Digital | ZEIT ONLINE
“Smarte” Zähler verstoßen gegen das Datenschutzgesetz, heißt es in einem aktuellen Gutachten. Es sei denn, Kunden haben dem Ausforschen freiwillig zugestimmt.
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Energie darf nicht zum Luxusgut werden – AK – Portal
Bis 2019 werden 95 Prozent der Haushalte mit den neuen Stromzählern, Smart Meters, ausgestattet. Die Kosten für die Einführung dürften sich insgesamt zwischen 1,5 und zwei Milliarden Euro (verteilt auf 15 Jahre) bewegen und werden den Haushalten umgehängt: Über die Messentgelte (derzeit 28 Euro pro Jahr) und über die erhöhten Netzentgelte. Dabei zeigen Studien in Deutschland: Nur 15 Prozent der Haushalte werden von einer flächendeckenden Einführung der Smart Meter profitieren.
Intelligente Stromzähler: Pilotprojekt – Wien – Radio Arabella
Kritik kommt aber von der Arbeiterkammer. Ein Umstieg könnte an die 360 Euro kosten. Datenschützer warnen vorm gläsernen Kunden. Mit dem Zähler könne nachvollziehbar sein, ob jemand in der Wohnung ist oder nicht.
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Smart Meter: Gratis-Strom für Nutzerdaten | Future | futurezone.at: Technology-News
Am Freitag wurden die letzten gesetzlich notwendigen Grundlagen für die Einführung von intelligenten Stromzählern in Österreich geschaffen. Bis 2019 werden alle 5,5 Millionen Zähler intelligent sein und die Netzbetreiber werden weit mehr über die einzelnen Haushalte wissen als bisher. Wer seine Daten freiwillig rausrückt, könnte in Zukunft mit Gratis-Strom belohnt werden.
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Intelligente Stromzähler als Krebsauslöser | Future | futurezone.at: Technology-News
Im US-Bundesstaat Kalifornien häufen sich die Proteste gegen intelligente Stromzähler, die dort laufend eingeführt werden. Neben Straßenblockaden haben bereits Bezirke beschlossen, dass die Installation vorübergehend auf Eis gelegt werden soll, bis man mehr über die potenziellen Gesundheitsrisiken weiß. Eine neue Studie belegt eine übermäßige Strahlenbelastung durch die neuen Zähler.
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Was smarte Stromzähler über uns verraten | Future | futurezone.at: Technology-News
Mehr als 80 Prozent der Privathaushalte in Österreich sollen künftig mit Smart Metern ausgestattet werden. Die Geräte verraten mehr über einen, als man glaubt. So lässt sich etwa feststellen, ob jemand alleine lebt, ob am Herd oder mit der Mikrowelle gekocht wird, oder welches TV-Programm abends läuft. Experten fordern, dass der Datenschutz bei der Implementierung der neuen Zähler stärker berücksichtigt werden soll.
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Bürger protestieren gegen Smart Meter | Netzpolitik | futurezone.at: Technology-News
Während in Europa die Einführung von intelligenten Stromzählern bisher ohne öffentliche Proteste vonstatten ging, machten in weiten Teilen der USA und Kanada zahlreiche Bürger gegen den Spion im eigenen Haushalt mobil, der verpflichtend eingeführt werden soll. Die “No Smart Meter”-Revolution soll nun in einem abendfüllenden Film dokumentiert werden.
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EU-Datenschützer warnt vor smarten Zählern | Future | futurezone.at: Technology-News
Die Einführung von Smart Metern in Europa werde „eine massive Sammlung personenbezogener Daten ermöglichen, mit denen verfolgt werden kann, was die Mitglieder eines Haushaltes in ihren eigenen vier Wänden tun, ob sie im Urlaub oder bei der Arbeit sind und wie sie ihre Freizeit verbringen”, warnte Hustinx am Montag in seiner Stellungnahme
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Smart Meter-Pilotprojekt in Wien startet | Future | futurezone.at: Technology-News
Wien Energie startet im Mai 2013 ein Pilotprojekt mit intelligenten Stromzählern. Insgesamt werden rund 3000 Haushalte in Wien, Niederösterreich und dem Burgenland mit den neuen, digitalen Zählern ausgestattet. Ab Freitag können sich zudem 200 technikaffine Menschen für das Pilotprojekt bewerben. Wien Energie will vor allem viel in die Sicherheit ihrer Systeme investieren.
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Nur wenig Interesse am Stromsparen
“Smart Meter sind Spione aus der Steckdose”
EU-Datenschützer warnt vor smarten Zählern
Bürger protestieren gegen Smart Meter
Was smarte Stromzähler über uns verraten
Blackout: Wenn in Österreich das Licht ausgeht
Intelligente Stromzähler als Krebsauslöser
Telekom Austria: “Stromdaten gehören uns nicht”
Smart Meter: Gratis-Strom für Nutzerdaten
Intelligente Stromzähler: Wien Energie gibt Startschuss für Pilotprojekt – Netzpolitik – derStandard.at › Web
Alle 3.000 Testgeräte in weniger als einer Stunde vergeben – Gesamtumstellung dürfte 350 Millionen Euro kosten
EU schreibt Geräte vor: “Smart Meter”: Kritik an neuen Stromzählern | Heute.at
Wien Energie startet am Freitag ein Pilotprojekt mit den „intelligenten Stromzählern“ (Smart Meter). Dadurch sollen sich laut dem Stromversorger Sparpotenziale besser bestimmen lassen. Kritiker sehen darin unter anderem einen Preistreiber.
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Verordnung für “intelligente” Stromzähler erlassen – help.ORF.at
Bis 2019 sollen mindestens 95 Prozent der heimischen Haushalte “intelligente” Stromzähler erhalten, sieht die nun erlassene Smart-Meter-Verordnung vor. Während Politik und Wirtschaft mögliche Einsparungen nicht nur bei den Konsumenten hervorstreichen, fordert unter anderem die Arbeiterkammer mehr Datenschutz.
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Letzte Hürde für “intelligente” Stromzähler – help.ORF.at
Mit der Verabschiedung der letzten Verordnung, die Art und Inhalt der Verbraucherinformation regelt, ist die Einführung der “intelligenten” Stromzähler in Österreich zumindest rechtlich abgeschlossen. Die dadurch versprochenen Einsparungen von bis zu 50 Euro im Jahr “bezahlen” die Haushalte mit der Preisgabe ihrer Verbrauchstdaten. Daraus lässt sich etwa ablesen, welche Filme geschaut werden.
via Letzte Hürde für “intelligente” Stromzähler – help.ORF.at.
Intelligente Stromzähler: “Einfallstor für Angriffe” | Telepolis
In Österreich sollen intelligente Stromzähler zwangsweise eingeführt werden, passend ist zu den sich damit öffnenden Sicherheitslücken von einem Österreicher der Thriller “Blackout” erschienen
via Intelligente Stromzähler: “Einfallstor für Angriffe” | Telepolis.
Intelligenter Zähler – Wikipedia
Mit intelligenten Zählern ist es dem Energieversorger möglich aus der Ferne durch “Fernabschaltung per Knopfdruck” die Versorgung zu unterbrechen, um so sofort einem säumigen Zahler “den Strom abzudrehen”. Das Forderungsmanagement der EVUs diskutiert diese Möglichkeiten schon seit 2009. Damit ist auch eine Reduzierung des Außendienstes verbunden.
In Italien, Schweden, Kanada, den USA, der Türkei, Australien, Neuseeland und den Niederlanden wurden intelligente Zähler bereits in größerem Umfang installiert bzw. ihre Einführung beschlossen. Das bedeutet allerdings nicht, dass die Zählermärkte in all diesen Ländern für den Wettbewerb geöffnet sind – in Ländern wie Schweden etwa wurden elektronische Stromzähler verpflichtend vom Netzbetreiber eingeführt.
Ein „intelligenter“ Zähler, auch Smart Meter genannt, ist ein Zähler für Energie, z. B. Strom oder Gas, der entsprechend der Definition des § 21d EnWG (Gesetz über die Elektrizitäts- und Gasversorgung) dem jeweiligen Anschlussnutzer den tatsächlichen Energieverbrauch und die tatsächliche Nutzungszeit anzeigt. Darüber hinaus werden nach Auffassung der European Smart Metering Alliance (ESMA)[1] Zähler nur dann als smart (intelligent) bezeichnet, wenn sie mindestens von einem Mikroprozessor gesteuert werden. Solche intelligente Zähler sind schon seit den 1990er Jahren vor allem für Großkunden in Betrieb, werden aber seit ungefähr 2010 auch für Kleinkunden (Privathaushalte) angeboten. Modellabhängig können intelligente Zähler die erhobenen Daten automatisch an das Energieversorgungsunternehmen übertragen. Solche Übertragungsvorgänge und die damit verbundenen Prozesse, Systemlösungen und Dienste werden unter Smart Metering zusammengefasst.
Inhaltsverzeichnis |
Anwendungsfelder
Neben dem Einsatz von intelligenten Zählern zur Messung des Stromverbrauchs ist es auch möglich, in einem Haushalt den Wasser-, Gas- und Wärmeverbrauch intelligent zu erfassen. Um hierbei eine Multi-Sparten-Funktionalität (Multi Utility) zu ermöglichen, wird häufig ein Konzentrator eingesetzt. Dieser Konzentrator sammelt die Daten aller Zähler und gibt diese an eine übergeordnete Sammelstelle (“Backend“) weiter. Der Konzentrator wird häufig als Multi Utility Communication Controller oder Multi Utility Gateway bezeichnet. Es gibt Hersteller, die diese Funktion bereits in den intelligenten Stromzähler integrieren. Dieser fungiert dann als Eintrittsschleuse (Gateway) für die anderen Zähler. Die Nahbereichskommunikation von den Zählern zum Konzentrator wird häufig mittels RS485, RS232, M-Bus oder Wireless M-Bus abgewickelt. Das Erfassen von mehreren unterschiedlichen Verbrauchsdaten bezeichnet man als Multi-Utility-System.
Zweck
Der Zweck intelligenter Zähler ist, allen Endkunden in den Bereichen Strom, Erdgas, Fernheizung und Warmwasser eine Anzeigemöglichkeit zu wettbewerbsorientierten Preisen bereitzustellen, die den tatsächlichen Energieverbrauch des Endkunden und die tatsächliche Nutzungszeit in Privathaushalten widerspiegelt. Aufgrund dieser Möglichkeit soll dem Endverbraucher von der Tageszeit abhängige und ggf. billigere Energiekosten angeboten werden, um damit dem Energieversorger im Gegenzug die Möglichkeit zu geben, die vorhandene Kraftwerkinfrastruktur besser ausnutzen zu können sowie Investitionen für Spitzenlastausbau vermeiden oder zurückstellen zu können.
Preisgestaltung
Preise für einzelne Smart Meter unterliegen einer Mischkalkulation, da zur vollen Nutzung eines Gerätes die jeweiligen systembezogenen Dienste des Backends zur Abrechnung und Tarifierung in die Kosten-Nutzen-Rechnung mit einbezogen werden muss. Eine Preisbestimmung für den Endkunden ist deswegen abhängig vom jeweiligen Vertrag mit dem Energieversorger.
Kritik der Verbraucher
Mit intelligenten Zählern ist es dem Energieversorger möglich aus der Ferne durch “Fernabschaltung per Knopfdruck” die Versorgung zu unterbrechen, um so sofort einem säumigen Zahler “den Strom abzudrehen”. Das Forderungsmanagement der EVUs diskutiert diese Möglichkeiten schon seit 2009. Damit ist auch eine Reduzierung des Außendienstes verbunden.
Einführung intelligenter Zähler
International
In Italien, Schweden, Kanada, den USA, der Türkei, Australien, Neuseeland und den Niederlanden wurden intelligente Zähler bereits in größerem Umfang installiert bzw. ihre Einführung beschlossen. Das bedeutet allerdings nicht, dass die Zählermärkte in all diesen Ländern für den Wettbewerb geöffnet sind – in Ländern wie Schweden etwa wurden elektronische Stromzähler verpflichtend vom Netzbetreiber eingeführt.
Europäische Union
Die Europäische Union hat in der EU-Richtlinie 2006/32/EG zur Endenergieeffizienz und zu Energiedienstleistungen vom 5. April 2006 beschlossen, dass in allen Mitgliedsstaaten, soweit technisch machbar, finanziell vertretbar und im Vergleich zu den potenziellen Energieeinsparungen angemessen, alle Endkunden in den Bereichen Strom, Erdgas, Fernheizung und/oder -kühlung und Warmbrauchwasser individuelle Zähler zu wettbewerbsorientierten Preisen erhalten sollen, die den tatsächlichen Energieverbrauch des Endkunden und die tatsächliche Nutzungszeit widerspiegeln.
Deutschland
In Deutschland sind Smart Meter keine Pflicht – einzig bei Neubauten und bei Totalsanierungen müssen laut § 21b Abs. 3 EnWG seit Januar 2010 intelligente Zähler kostenneutral eingebaut werden (für Strom und Gas). Hierfür ist der Netzbetreiber zuständig, der nun zudem allen Kunden gesetzeskonforme Mindestlösungen anbieten muss (§ 21b Abs. 3b EnWG). Die gesetzliche Mindestlösung beinhaltet nur die Grundfunktionen, um den tatsächlichen Energieverbrauch und die tatsächliche Nutzungszeit widerspiegeln zu können. Eine Fernauslesung ist hier nicht notwendig.
Seit 2005 ist das Zählwesen in Deutschland liberalisiert, die Messung wurde im September 2008 für den Wettbewerb geöffnet.
Pilotprojekte
Derzeit werden deutschlandweit Smart Meter in Pilotprojekten bei Energieversorgern getestet, z. B. bei EnBW[2], Vattenfall[3] und auch RWE.[4] Yello Strom[5], der Ökostromanbieter jeda energie[6] und Discovergy bieten als bisher einzige Anbieter diesen Zähler deutschlandweit an. Darüber hinaus wird regional in manchen Regionen der E.ON EnergieNavi angeboten. EnBW bot zuerst Smart Meter an – allerdings immer noch nur regional. EWE bietet ab dem ersten Quartal 2011 Smart Meter an, aber auch nur regional. Bei E.ON ist eine weitere Sorte von Smart Metern noch in der Testphase, bei RWE und Vattenfall befinden sich Smart Meter noch komplett in der Testphase. Bei Vattenfall können jedoch bereits Vorbestellungen aufgegeben werden. Die Infos über EWE und Vattenfall bezüglich der Smart Meter findet man teilweise noch nicht auf den Internetseiten, man erhält sie telefonisch.
2008 haben die Stadtwerke Haßfurt GmbH in Haßfurt mit der bundesweit ersten Markteinführung von digitalen Zählern der EVB Energy Solutions GmbH begonnen.[7] Die Einführung von 10.000 Smart Meter wurde Ende 2010 fertiggestellt.
Datenfernübertragung
Zur Datenfernübertragung stehen unter anderem folgende Möglichkeiten zu Verfügung:
- PSTN (Public Switched Telephone Network / Festnetztelefonie)
- GSM (Global System for Mobile Communications / Mobilfunk)
- GPRS (General Packet Radio Service / Mobilfunk)
- LAN (Local Area Network / lokales Netzwerk)
- PLC (Powerline Communication / Datenübertragung übers Stromnetz).
Um Gas- oder Wasserzähler fernauslesbar zu gestalten, können diese z.T. um Impulsmodule erweitert werden, deren Impulse in Zählerstände umgesetzt und übertragen werden. Alternativ werden Zähler mit elektronischem Zählwerk oder direkter Zählerstandsübertragung (z.B. über ein Encoderzählwerk) eingesetzt. Fernwärmezähler arbeiten i.d.R. bereits elektronisch, hier muss bei der Beschaffung auf die Schnittstelle geachtet werden. Die Zählerstände werden im Haushaltsbereich meistens von einem “intelligenten” Stromzähler mit übertragen oder alle Zähler nutzen gemeinsamen einen sogenannten MUC (Multi Utility Controller), ein Modem, oder ein Smart Meter Gateway gemäß § 21d EnWG, präzisiert in der TR-03109 Smart Energy [2] des Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik.
Auch gibt es die Möglichkeit herkömmliche Ferraris-Zähler um ein digitales Auslesegerät nachzurüsten, welches mit einer optischen Texterkennung den Zählerstand ermittelt.[8][9]
Fernauslesbare Zähler machen die jährliche Ablesung vor Ort überflüssig, da die Zählerdaten elektronisch vom Anbieter ausgelesen werden können.
Funktionen intelligenter Zähler
Die Funktionen intelligenter Zähler sind von Anbieter zu Anbieter verschieden. Es gibt fernauslesbare Stromzähler, die die jährliche Ablesung überflüssig machen, aber auch solche, die zusätzlich den Energieverbrauch für den Verbraucher sichtbar machen und ihm so einen bewussten Umgang mit Energie ermöglichen. Diese intelligenten Zähler können den aktuellen Stromverbrauch und den Verlauf des Stromverbrauchs über eine Periode hinweg, beispielsweise durch einen PC, anzeigen. Weiterhin können Verbrauchsdaten des Stromkunden und jene der in das Stromnetz eingespeisten Energie (erzeugt beispielsweise durch eine Photovoltaik-Anlage des Kunden) gespeichert und ausgewertet werden. Der Energieversorger kann den Kunden den aktuellen Tarif, Informationen bei einem Tarifwechsel und zusätzliche Informationen des Energieversorgers übermitteln und anzeigen. Weiterhin kann eine automatische Zählerablesung durch den Energieversorger (über ein Telekommunikationsnetz) durchgeführt werden. Als zusätzliche Schaltfunktion ist die (programmierte) Steuerung und die Fernsteuerung von einzelnen Verbrauchern mit hohem Stromverbrauch im Haushalt (über ein Telekommunikationsnetz) möglich.
Vorteile
Die intelligenten Zähler bieten die Möglichkeit zum besseren Informations- und Kostenüberblick für den Kunden und bedeuten daher eine Sensibilisierung für den Stromverbrauch im Haushalt. Weiterhin kann durch den Stromversorger eine kurzfristigere (zum Beispiel monatliche) Rechnungsstellung gemäß dem tatsächlichen Verbrauch erstellt werden (beispielsweise bei einer Änderung des Tarifs). Gegenüber der bisherigen Zählerablesung durch einen Mitarbeiter oder Beauftragten des Energieversorgers kann bei diesen Zählern die Ablesung elektronisch erfolgen. Bei einer automatischen Zählerablesung kann auch Stromdiebstahl reduziert werden. Darüber hinaus kann der Kunde durch das Verschieben des Zeitraum seines Stromverbrauchs (beispielsweise Waschvorgänge mit der Waschmaschine oder der Wärmepumpe) in Nebenzeiten mit günstigeren Tarifen finanzielle Vorteile erhalten.[10] Der Energieversorger kann eine bessere Lastplanung durch entsprechende Tarifgestaltung und Anreize zur Verschiebung von Stromnutzung weg von Spitzenlastzeiten ermöglichen.
Nachteile
Erhöhter Energieverbrauch
Lastprofil eines Einpersonenhaushalts.
Bedingt durch die zusätzliche Kommunikation kommt es, verglichen mit einem bisher üblichen Ferraris-Zähler[11] zu einem höheren Eigenverbrauch.
Datenschutz: gläserner Kunde
Der Schutz der Privatsphäre ist fraglich – es besteht das Risiko, dass der Kunde zum „gläsernen Kunden“ wird, sofern Verbrauchsprofile an den Stromlieferanten übertragen werden. Erfassung und missbräuchliche Auswertung der Verbrauchsdaten gestatten weitreichende Rückschlüsse über die Lebensgewohnheiten der Kunden. Aus den Lastkurven (rechtes Bild) lässt sich ablesen: Bewohner steht gegen 6:00 Uhr auf, duscht und frühstückt. Er geht aus dem Haus und kehrt gegen 18:00 Uhr zurück und kocht. Er wäscht und besitzt einen Wäschetrockner. Kurz vor Mitternacht löscht er das Licht. Die Anzahl der Personen im Haushalt folgt aus der Dusch- und Waschfrequenz. Genauere Aussagen ergeben sich aus der Korrelation mit dem Wasserverbrauch. Im Extremfall kann aus den Daten über den Stromverbrauch sogar das konsumierte Fernsehprogramm identifiziert werden. Der Stromverbrauch moderner Fernseher variiert mit der Bildhelligkeit. Ist die zeitliche Sequenz von Hell-Dunkel-Phasen eines Films bekannt, lässt sich diese Signatur mit der Verbrauchskurve korrelieren.[12]
Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Verbraucherschutz hatten sich dafür eingesetzt, dass intelligente Zähler in Deutschland freiwillig bleiben. Inzwischen sieht das Energiewirtschaftsgesetz einen Einbau bei Neu- und Umbauten grundsätzlich vor. Bestehende Anlagen sollen umgestellt werden. Hierbei räumt das Gesetz dem Anschlussnutzer ein Widerspruchsrecht ein (§ 21b Abs. 3b EnWG). 2010 bestand zudem eine geringe Sicherheit vor Hacker-Angriffen[13][14] Ein Auslesen der gesammelten Daten durch den Verbraucher ist nicht immer vorgesehen.
Der Europäische Datenschutzbeauftragte wies im Juni 2012 auf diese Probleme hin. Die EU-Kommission solle prüfen, wie ein angemessenes Datenschutzniveau bei der Einführung intelligenter Messsysteme zu gewährleisten ist. Zuständig ist der EU-Kommissar für Justiz, Grundrechte und Bürgerschaft (seit 10. Februar 2010 Viviane Reding).
Höhere Kosten für Stromkunden
Weiterhin entstehen dem Stromkunden höhere fixe und/oder variable Kosten (Anschaffungskosten für die Zähler und Bereitstellungskosten für die erforderliche Infrastruktur). Laut Deutsche Energie-Agentur wurden 2010 je nach Anbieter einmalig 35 bis 100 Euro und jährlich zwischen 60 Euro und 240 Euro in Rechnung gestellt. Dem stehen im Mittel optimistisch gerechnete Einsparungen von 9 bis 42 Euro gegenüber. Ist des Weiteren ein paralleles Telekommunikationsnetz notwendig und noch keine DSL-Verbindung vorhanden, verbraucht die permanente DSL-Verbindung (Stand 2009/10) pro Jahr rund 131 kWh, ein Kühlschrank kommt im Vergleich auf weniger als 100 kWh im Jahr.[15] Die höhere Systemkomplexität impliziert eine höhere Ausfallwahrscheinlichkeit des Systems.
Theoretisch können viele Kunden Teile ihres Stromverbrauchs (zum Beispiel Waschvorgänge mit der Waschmaschine, Wäschetrockner, Sauna, Speicherheizung) in Nebenzeiten verschieben. Finanzielle Vorteile für Kunden durch Verschieben von Stromverbrauch (zum Beispiel Waschvorgänge mit der Waschmaschine, Wäschetrockner, Sauna, Speicherheizung) in Nebenzeiten mit günstigeren Tarifen sind fraglich, da Nebenzeiten gesamtlastabhängig sind, also möglicherweise nur temporär, nicht vorhersehbar und kürzer als ein Geräte-Programmzyklus. Ein durch den Verbraucher bestimmtes, preisgesteuertes Zu- und Abschalten von Verbraucheranschlüssen mit hohem Energiebedarf ist aus Verbrauchersicht wünschenswert – jedoch bestehen derzeit keine praktischen Modelle umgesetzter Interoperabilität zwischen verbraucherseitigen Geräten und intelligenten Zählern. Weiterhin sind kurzfristige Preisexplosionen durch spekulative oder tatsächlich hohe Gesamtnachfrage beim Anbieter nicht ausgeschlossen.[16]
Intelligente Zähler ermöglichen den Stromanbietern zielgruppenorientierte Tarife. Zurzeit kann ein Stromanbieter mit jährlicher Verbrauchserfassung nicht unterscheiden, ob ein Kleinverbraucher das ganze Jahr hindurch gleichmäßig wenig Strom verbraucht (etwa: Kühlschrank im Wochenendhaus) oder ob er sein Stromverbrauch überwiegend aus Lastspitzen besteht (z.B. Durchlauferhitzer, Sauna). Intelligente Zähler verschaffen dem Stromanbieter einen großen Informationsvorsprung, den sie zu ihrem Vorteil einsetzen können.
Ängste hinsichtlich tatsächlicher oder vermeintlicher Nachteile “intelligenter Zähler” – insbesondere vermuteter gesundheitlicher Risiken durch Elektro-Smog[17] – haben in Kalifornien im September 2010 eine Petitionskampagne ausgelöst, die über ein Moratorium zum totalen Verzicht auf diese Technologie gelangen will.[18] Auch in anderen US-Bundesstaaten wächst inzwischen (2011) der Widerstand gegen geplante Installierungen von Zählern.[19]
Siehe auch
Weblinks
- Deutschlandfunk, UMWELT UND VERBRAUCHER: Verbrauchskontrolle per Internet. Energieunternehmen testet intelligente Stromzähler.
- Kritische Laudatio des BigBrotherAwards 2008 über die digitalen Stromzähler von YelloStrom.
- Expertenartikel über Smart Metering
- ULD (Unabhängigiges Landeszentrum für Datenschutz Schleswig-Holstein) Datenschutzrechtliche Bewertung des Einsatzes von „intelligenten Messeinrichtungen“ Smart Meter
Einzelnachweise
- ↑ European Smart Metering Alliance: [1] Definition of Smart Metering and Applications, Summary
- ↑ EnBW: Produktinformation Intelligenter Stromzähler abgerufen am 16. Februar 2009
- ↑ Vattenfall: Projekt Märkisches Viertel abgerufen am 4. November 2010
- ↑ RWE: Projekt Mülheim aufgerufen 4. November 2010
- ↑ Yello Strom: Produktinformation Intelligenter Stromzähler abgerufen am 16. Februar 2009
- ↑ jeda energie:Produktinformation intelligenter Ökostromzähler abgerufen am 6. Dezember 2011
- ↑ Stadtwerke Haßfurt in einer Pressemitteilung zur Einführung von Smart Meter
- ↑ Nachrüstbare Zählerausleser, Abrufdatum 27. Juli 2012
- ↑ COMET – Optical Sensing AMR Module (PDF, 292 kB) Beschreibung eines Nachrüstgerätes mit Darstellung der Montage
- ↑ Wärmepumpen-Sondervertrag der Stadtwerke Karlsruhe, 2,0 ct/kWh (normal: 3,87 ct/kWh), Stand: Oktober 2008, 2S.,59KB abgerufen am 18. März 2010
- ↑ Datenblatt eines Wechselstromzählers, Abrufdatum August 2008
- ↑ DaPriM (Data Privacy Management)-Projekt der FH Münster: Smart Meter und Datenschutz, zitiert in Smart Meter verraten Fernsehprogramm Heise-Nachricht vom 20. September 2011 zur Aussagekraft von Smart Meter Daten
- ↑ „Intelligente“ Stromzähler als Einfallstor für Hacker Spiegel-Online vom 30. März 2010
- ↑ Angriff der Killerbiene – Eine US-Studie offenbart eine gravierende Sicherheitslücke bei intelligenten Stromzählern: Die Kryptographie-Schlüssel des Datenprotokolls ZigBee lassen sich ohne Probleme abfangen – Angreifer könnten damit einen lokalen Blackout herbeiführen. Technology Review (deutsche Lizenzausgabe) vom 13. April 2010
- ↑ Schlaue Stromzähler kommen teuer, Spiegel-Online, vom 14. August 2010
- ↑ Dumb Meters, Smart meter shock, Abgerufen am 20. Sept. 2011
- ↑ So etwa auf der Website “Stop Smart Meters!”
- ↑ Moratorium on Wireless Smartmeters in the State of California
- ↑ Vgl. den Bericht aus Vermont: “VT Smart Grid Workshop Draws Protesters”, abc22.com, 1. Nov. 2011
Smart Metering – Wikipedia
Das Profil des Stromverbrauchs gestattet je nach Schaltvorgängen, Stromstärken oder Frequenzmustern eine Analyse des Verbrauchers.
So ist erkennbar wann Personen im Hause anwesend sind (Einbruchgefahr, behördliche Ermittlungen), wie viele Personen zum Haushalt gehören (Steuern, Miete), welcher Film auf dem TV angeschaut wird (Überwachung von Urheberrechten), welche zeitlichen Gewohnheiten der Verbraucher hat (Werbung) usw.
Der Text ist unter der Lizenz „Creative Commons Attribution/Share Alike“ verfügbar;
Smart Metering ist der in der Versorgungsbranche übliche Ausdruck für Übertragungsvorgänge und die damit verbundenen Prozesse und Systemlösungen des Einsatzes Intelligenter Zähler, die über die reine Energieverbrauchsmessung hinaus mit zusätzlichen Funktionen ausgestattet sind.
Smarte Messgeräte können verbrauchte Mengen sowie die Verbrauchszeiträume messen, speichern und diese Daten an Kunden oder Dritte kommunizieren. Neben dem Smart Metering sollen auch das sogenannte Smart Grid sowie der smarte Kunde den Wandel in der Energieversorgung kennzeichnen bzw. vorantreiben.
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Gesetzeslage
Die Umsetzung des Smart-Metering-Ansatzes wird auf mehreren Ebenen gesetzlich bestimmt. Für die Mitgliedsländer der Europäischen Union sind dies die Richtlinien der EU sowie ihre nationalen Gesetze. Andere Staaten betreiben den Ansatz nach individuellen nationalstaatlichen Regelungen.
Europäische Regelungen
Eine der Grundlagen für Smart Metering ist die Europäische Richtlinie zu Energieeffizienz und Energiedienstleistungen (EDL 2006/32/EG) Artikel 13, in welcher es heißt: „Die Abrechnung auf der Grundlage des tatsächlichen Verbrauchs wird so häufig durchgeführt, dass die Kunden in der Lage sind, ihren eigenen Energieverbrauch zu steuern“.[1] Die Richtlinie richtete sich auf die Förderung des Einsatzes von mehrdirektionalen elektronischen Messeinrichtungen. Die Einbeziehung von allen Beteiligten der Energieerzeugung, Übertragung und des Verbrauchs soll eine optimale Nutzung der vorhandenen Ressourcen fördern. Weiteres Ziel war, den Verbrauchern zumindest vierteljährliche Energieverbrauchsdaten zur Verfügung stellen zu können, damit diese stärker ihren eigenen Verbrauch kontrollieren und steuern können.
Deutsche Gesetzeslage
In Deutschland wird in § 21d EnWG der Einbau intelligenter Zähler („Messeinrichtungen […], die dem jeweiligen Anschlussnutzer den tatsächlichen Energieverbrauch und die tatsächliche Nutzungszeit widerspiegeln“) für Neubauten und grundsanierte Gebäude[2] seit dem 1. Januar 2010 vorgeschrieben. Darüber hinaus sollen seit dem 30. Dezember 2010 gemäß § 40 (3) EnWG dem Endverbraucher zusätzlich Tarife angeboten werden, die einen Anreiz zur Energieeinsparungen (hier Elektrizität) oder eine Steuerung des Energieverbrauchs zum Ziel haben. Dies „sind insbesondere lastvariable oder tageszeitabhängige Tarife“, meist werden sie als Zwei-Tarif-Modell (HT/NT) angeboten. Eine weitere gesetzliche Grundlage für die Umsetzung des Smart-Metering-Ansatzes liegt in der Messzugangsverordnung (MessZV).[3] Diese Verordnung regelt im liberalisierten Energiemarkt die Voraussetzungen und Bedingungen des Messstellenbetriebs und der Messung von Energie.
Adressaten des Konzeptes
Das Konzept des Smart Metering zielt auf eine Reihe von Adressaten ab. War früher nur der Endkunde und sein Stadtwerk involviert, treten heute zunehmend weitere Akteure auf den Plan. Dies sind die Energieerzeuger und -lieferanten, die Verteilnetz-, Übertragungsnetz- und Messstellenbetreiber sowie Messstellendienstleister.
Kritik der Verbraucher
Das Profil des Stromverbrauchs gestattet je nach Schaltvorgängen, Stromstärken oder Frequenzmustern eine Analyse des Verbrauchers. So ist erkennbar wann Personen im Hause anwesend sind (Einbruchgefahr, behördliche Ermittlungen), wie viele Personen zum Haushalt gehören (Steuern, Miete), welcher Film auf dem TV angeschaut wird (Überwachung von Urheberrechten), welche zeitlichen Gewohnheiten der Verbraucher hat (Werbung) usw. Da Daten digitalisiert selbst noch nach Jahrzehnten zur Verfügung stehen, können rückwirkend unerwartete Problematiken für den Verbraucher entstehen.
Australische Verbraucher und Verbraucherorganisationen kritisieren, dass mit Einführung des Smart Metering die Stromkosten massiv steigen. Insbesondere ärmere, ältere Personen und Familien sind benachteiligt, da sie den Tagesverlauf komplett umstellen müssen um den Strombezug in den Zeiten niedriger Strompreise – z. B. der Wasch- und Geschirrspülmaschine – zu verlegen.[4] Der Strompreis am Tag ist dann z. B. viermal so hoch wie in der Nacht. Die Umstellung des Tagesablaufs und damit des Strombezugs ist bei Jüngeren und Kinderlosen wesentlich leichter und somit ist das System eine neue Form der sozialen Ungerechtigkeit gegenüber Familien und Älteren.
Laut Publikation der österreichischen Konsumentenorganisation können durch die Einführung des Systems maximal 23 Euro pro Haushalt laut Angabe des Regulators eingespart werden, wobei die Schätzungen der Energieversorger nur 12 Euro angeben; demgegenüber stehen Kosten für das Smart-Meter-System in Höhe von 200 bis 300 Euro.[5] In einer anderen Studie werden die zusätzlichen Kosten mit 43 Euro je Messstelle durch den Verband der österreichischen Elektrizitätsversorger angegeben und angeführt, dass nach rein wirtschaftlichen Kriterien die Einführung keinen Sinn ergibt.[6] Weiters muss bei Einführung des Systems erst die diffizile Datenschutzfrage in Österreich gelöst werden.[7]
Sicherheit
Derzeit liegen kaum Risikoanalysen vor, welche möglichen Gefährdungen für die kritische und strategische Infrastruktur und letztendlich für die Versorgungssicherheit der Bürger bestehen. Durch die geplante enge Vernetzung von Informations- und Kommunikationstechnik mit der Energieversorgung entstehen erhebliche Risiken. Bei einer unzureichend vorbereiteten Einführung muss daher befürchtet werden, dass es für die Kunden und in letzter Konsequenz für die Steuerzahler zu erheblichen Mehrkosten kommen wird.
Besonders kritisch setzt sich der österreichische Verein „Cyber Security Austria – Verein zur Förderung der IT Sicherheit Österreichs strategischer Infrastruktur“ mit diesem Thema auseinander. Unter anderem wird auch eine Analyse „Smart Metering – Auswirkungen auf die nationale Sicherheit“[8] bereit gestellt, wo erhebliche Risiken festgestellt werden.
Messstellenbetreiber
Für die Messstelle ist es nach § 21b Energiewirtschaftsgesetz vom 7. Juli 2005 nun möglich, dass Messeinrichtungen in der Energiewirtschaft (zum Beispiel Stromzähler, Gaszähler) von unabhängigen dritten Messstellenbetreibern eingebaut und betrieben werden können. Dieses Recht hatte bisher nur der Verteilnetzbetreiber. Das politische Ziel ist es, einen freien Markt für diese Dienstleistung zu schaffen, der im Interesse des Kunden zu sinkenden Messentgelten führen soll. Der Messstellenbetreiber hat mit dem Netzbetreiber einen Messstellenbetreibervertrag zu schließen, in welchem unter anderem Folgendes geregelt ist:
- Beschreibung der Prozesse beim Zählerwechsel (zum Beispiel Fristen, Inbetriebnahme);
- Anforderungen an den Messstellenbetreiber (unter anderem Anmeldung beim Eichamt, Beherrschung der Technologie bei der Zählermontage);
- technische Anforderungen an die Messeinrichtung.
Die am 7. November 2012 im Bundesgesetzblatt veröffentlichte (BGBl. 2012 I, S. 2278) Managementprämienverordnung(kurz MaPrV)[9] besagt, dass Betreiber von Anlagen zur Erzeugung von regenerativer Energie aus solarer Strahlungsenergie und Windenergie zum Erhalt der erhöhten Managementprämie ab 1. Januar 2013 die Anlagen mit einer Fernsteuerbarkeit ausrüsten müssen. Dies dient der besseren Integration von fluktuierenden Energieträgern in den Markt[10]. Laut Managementprämienverordnung “[…] muss die Abrufung der Ist-Einspeisung und die ferngesteuerte Reduzierung der Einspeiseleistung nach Absatz 1 über das Messsystem erfolgen […]”[11]. Damit kümmert sich der Messstellenbetreiber um einen weiteren Bereich.
Für den Aufbau und Betrieb der Messeinrichtung erhält der Messstellenbetreiber ein Monatsentgelt. Dieses kann er entweder direkt vom Kunden oder, wenn so vereinbart, von dessen Energielieferanten erheben. Die Zahlung des Messentgelts an den Netzbetreiber entfällt bei Beauftragung eines Messstellenbetreibers. Ein Messdienstleister ist ein Subunternehmer des Messstellenbetreibers und übernimmt Teile dessen Aufgabenspektrums. Der Messdienstleister tritt unter dem Namen des Messstellenbetreibers auf, besitzt jedoch nicht den Zähler.
Anwendungsbereiche
Elektrische Energie
Prominentestes Beispiel sind die so genannten intelligenten Stromzähler, die in der Minimalversion die aktuelle Leistung, darüber hinaus auch den Verbrauch der letzten 24 Stunden, Woche, Monat, Jahr anzeigen und/oder mit einem Kommunikationsmodul ausgestattet sind.[12][13] Über dieses Modul kann dem Versorger der Zählerstand in verschiedenen Zeitrastern übermittelt werden und dem Kunden über ein Webportal visualisiert werden.
Erdgas
Für den Erdgasbereich sind (Stand Ende 2009) ähnliche Varianten angedacht wie oben für die Stromzähler aufgeführt. Ebenfalls angedacht ist die Einführung von Zählern, die statt der üblichen Kubikmeter direkt den Verbrauch in Kilowattstunden angeben, hierfür ist jedoch eine bidirektionale Kommunikation nötig, da sich die Gaszusammensetzung (Brennwert) ändern kann und dieser Wert in Echtzeit im Zähler (bzw. der Umrechnungselektronik) nachgepflegt werden müsste.
Fernwärme
Für den Einbau entsprechender Zähler für Wasser und Fernwärme gibt es keine gesetzliche Verpflichtung. Für Versorger ist der Einbau dortiger kommunikativer Zähler primär dann interessant, wenn für Strom- oder Gaszähler sowieso eine entsprechende Infrastruktur geschaffen werden muss und so die manuelle (Jahres-)Ablesung mehrerer Zähler entfallen kann. Als optionaler Kundenservice wird hier über eine maximal zum Beispiel stundenweise Aufzeichnung bzw. Übertragung der Werte nachgedacht.
Wasser
Für den Einbau anstelle der bisherigen Wasserzähler gibt es nun auch Smart Meter Wasser.
Datenschutz
Bei allen Übertragungen der Daten ist das Bundesdatenschutzgesetz zu beachten, das eine Zustimmung des Kunden voraussetzt, wenn mehr Daten übertragen werden sollen, als für die Abrechnung benötigt werden. Hier ist derzeit (Ende 2009) in Diskussion, wie oft der Zählerstand ohne Kundeneinwilligung übertragen werden darf.
Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik hat ein Schutzprofil gemäß Common_Criteria veröffentlicht was die Mindestanforderungen an die Sicherheit der Smart Meter Gateways beschreibt[5].
Bisher wird bei unterjährigen Preisänderungen von einem zeitlich gleichmäßigen Stromverbrauch ausgegangen. Eine häufigere z. B. monatliche Übertragung der Zählerstände würde dem Versorger eine genauere Berücksichtigung von Preisänderungen ermöglichen.
Technik
Es zeichnen sich Ende 2009 zwei Ansätze der Versorger ab: die lokale Anzeige und die Fernübertragung.
Unter der lokalen Anzeige versteht man, dass die Verbrauchswerte für verschiedene Zeiträume am Zähler selbst angezeigt werden.
Bei der Fernübertragung werden die Verbrauchswerte in verschiedenen Zeitrastern an den Versorger übertragen. Um hier eine sparten- und herstellerübergreifende Kommunikation zu ermöglichen wurde das Open Metering System verabschiedet. Hier lassen sich wieder zwei verschiedene Ansätze unterscheiden: Zähler mit eingebauter Fernkommunikation, vgl. Intelligenter Zähler[14], werden vor allem von reinen Stromversorgern bevorzugt. Häufig können diese Zähler auch (optional) die Stände anderer Zähler anfragen. Der andere Ansatz ist eine externe Kommunikationseinheit, die alle Zähler gleichberechtigt behandelt. Ein herstellerübergreifender Ansatz hierfür ist das MUC-Konzept (Multi Utility Communication) [15].
Einzelnachweise
- ↑ [1] RICHTLINIE 2006/32/EG DES EUROPÄISCHEN PARLAMENTS UND DES RATES vom 5. April 2006 über Endenergieeffizienz und Energiedienstleistungen und zur Aufhebung der Richtlinie 93/76/ EWG des Rates
- ↑ „größeren Renovierung im Sinne der Richtlinie 2002/91/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 16. Dezember 2002 über die Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden (ABl. EG 2003 Nr. L 1 S. 65)“
- ↑ [2] Verordnung über Rahmenbedingungen für den Messstellenbetrieb und die Messung im Bereich der leitungsgebundenen Elektrizitäts- und Gasversorgung
- ↑ Dumb Meters, Smart meter shock, Abgerufen am 21. Mai 2011
- ↑ Smarte Geschäfte; Konsument 3/2011, Seite 25, Verein für Konsumenteninformation, Mariahilfer Straße 81, 1060 Wien
- ↑ Analyse der Kosten – Nutzen einer österreichweiten Smart-Meter-Einführung; Verband der Elektrizitätsunternehmen Österreichs (VEÖ), Seite 5 von 79; Wien, Januar 2010, Abgerufen am 29. Mai 2011
- ↑ Diffizile Datenschutzfrage ungelöst, Leserbrief Verband der E-Wirtschaft; Konsument 6/2011, Seite 5, Verein für Konsumenteninformation, Mariahilfer Straße 81, 1060 Wien
- ↑ Forschungsarbeit “Smart Metering – Auswirkungen auf die nationale Sicherheit” – Österreich, Juli 2011
- ↑ http://www.erneuerbare-energien.de/gesetze_verordnungen/doc/48609.php
- ↑ http://acteno.de/wcms/de/loesungen/managementpraemie-maprv/managementpraemie
- ↑ http://www.gesetze-im-internet.de/maprv/__3.html
- ↑ [3] BNetzA: “Positionspapier zu den Anforderungen an Messeinrichtungen nach § 21b Abs. 3a und 3b EnWG”, 23. Juni 2010
- ↑ [4] VDE: Das modulare EDL-Konzept
- ↑ Vgl. W. Thiede: Kommt der gläserne Strom-Kunde? Plädoyer für eine moderne Fernauslese-Technik ohne Funk,in: MUT Nr. 515, September 2010, S. 48-53.
- ↑ http://www.m-u-c.org/
Kellogg’s Warns: There Might be Glass In Your Breakfast Cereal
Voluntary recall action targets three sizes of the brand’s Special K Red Berries product.
via Kellogg’s Warns: There Might be Glass In Your Breakfast Cereal.
Abfrage von DNA-Daten durch die USA
Anfrage an:
Bundesministerium für Inneres
Genutztes Gesetz:
Auskunftspflichtgesetz
Status dieser Anfrage:
Warte auf Antwort
Frist:
11. April 2013 – in 1 Monat, 2 Wochen Wie wird das berechnet?
Zusammenfassung der Anfrage
Das “Abkommen zwischen der Regierung der Republik Österreich und der Regierung der Vereinigten Staaten von Amerika über die Vertiefung der Zusammenarbeit bei der Verhinderung und Bekämpfung schwerer Straftaten” sieht einen automatisierten Abruf von DNA-Profilen und daktyloskopischen Daten (Fingerabdrücke) durch Behörden der beiden Vertragsstaaten sowie unter bestimmten Voraussetzungen eine Übermittlung weiterer personenbezogener Daten an diese Behörden vor.
Bitte teilen Sie mir mit
– wie oft bisher automatisierte Abrufe von DNA- und Fingerabdruck-Daten durch die USA erfolgt sind,
– wie oft bisher seitens österreichischer Behörden automatisierte Abrufe von DNA- und Fingerabdruck-Daten bei US-Behörden erfolgt sind,
– wie oft bisher weitere personenbezogene Daten an US-Behörden übermittelt wurden und
– wie oft bisher weitere personenbezogene Daten von US-Behörden an österreichische Behörden übermittelt wurden.
Smart meter – Wikipedia, the free encyclopedia
A smart meter is usually an electrical meter that records consumption of electric energy in intervals of an hour or less and communicates that information at least daily back to the utility for monitoring and billing purposes.[7] Smart meters enable two-way communication between the meter and the central system. Unlike home energy monitors, smart meters can gather data for remote reporting. Such an advanced metering infrastructure (AMI) differs from traditional automatic meter reading (AMR) in that it enables two-way communications with the meter.
News • Dr. Watson – der Food Detektiv
Schwere Lobbyversäumnisse haben zu dem europaweiten Skandal um Pferdefleischpartikel in Fertignahrungsmitteln geführt. Während es in Europa üblicherweise völlig legal ist, die Verbraucher zu verschaukeln, wenn man für die passenden Gesetze sorgt, wurden jetzt die unerfahrenen Ross-Täuscher aus Rumänien zum Opfer ihrer eigenen Nachlässigkeit. Die Profis aus der Brüsseler Einflüsterungskulisse haben demgegenüber ganz andere Möglichkeiten – ohne in die Illegalität gedrängt zu werden.
weiter lesen via News • Dr. Watson – der Food Detektiv.
Lassen Sie sich die Aussagen zu Privatisierungen (Bahn, Wasser, Strom) in diesem Video nicht entgehen!
Veröffentlicht am 26.06.2012
This Video ist available in many languages. Read more at the website with the originalvideo.
Originalvideo:
http://www.catastroika.com/indexde.php
INFO
Es war am Anfang des Jahres 1989 als der Franzose Akademiker Jacques Rupnik sich in seinem Büro befand, um einen Bericht über den Stand der letzten Wirtschaftsreformen in der Sowjetischen Union von Michail Gorbatschow vorzubereiten. Der Ausdruck, der von ihm für das Röcheln des sterbenden Imperiums benutzt wurde, war „Catastroika”. Während der Zeit des Präsidenten Jelzin, als Russland wahrscheinlich das größte und erfolgloseste Privatisierungsexperiment in der Geschichte der Menschheit einführte, gab eine Gruppe von Reportern der Guardian dem Ausdruck von Rupnik eine andere Bedeutung. „Catastroika” wurde das Synonym der kompletten Zerstörung des Landes von Markkräften; des Verkaufs des Staatseigentums und der dramatischen Verschlechterung des Lebensstandards der Bürger. Maßeinheiten der Catastroika wurden die Arbeitslosigkeit, die…
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In Athen wurde die Demokratie geboren, dort soll sie jetzt auch sterben. So wollen es die Finanzeliten. Denn die Verramschung (Privatisierung) ganzer Staaten ist in einer Demokratie nicht möglich. Dazu braucht es eine Diktatur wie damals in Chile unter Pinochet oder wenigstens diktaturähnliche Strukturen, wie sie jetzt in Griechenland, Spanien, Portugal und anderswo aufgebaut werden. Neoliberalismus, und das ist der Treppenwitz, braucht rigide staatliche Strukturen, sonst ist er nicht zu etablieren.
Lassen Sie sich die Aussagen zu Privatisierungen (Bahn, Wasser, Strom) in diesem Video nicht entgehen!
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Article on Huffington Post regarding reactions to water privatization in Greece | SAVEGREEKWATER
Greece knows a thing or two about democracy. And as an increasingly arid nation, good water management is fundamental to its future, both political and physical. The recent financial crisis hasn’t only tested Greek democracy, but its water as well.
via Article on Huffington Post regarding reactions to water privatization in Greece | SAVEGREEKWATER.
“Mutbürger” wollen bei Nationalratswahl antreten « DiePresse.com
OH MEIN GOTT franz hörmann versucht sich tatsächlich an wahlen !!
jeder der den nicht kennt, und vor hat /in erwägung zieht, diese partei zu wählen sollte sich bitte zuerst mal informieren was für KRANKE einstellungen dieser mensch hat (lebenscoaches mal nur so als stichwort)
Mehr als zehn Parteien haben sich zu der Wahlplattform zusammengeschlossen. Die Partei von Frank Stronach sehen sie nicht als Konkurrenz, sondern als “Wegbereiter”.
via “Mutbürger” wollen bei Nationalratswahl antreten « DiePresse.com.
Lebensmittelverschwendung: Immer mehr Menschen durchforsten den Müll | DEUTSCH TÜRKISCHE NACHRICHTEN
Immer mehr Menschen suchen in deutschen Großstädten nach unverdorbenen Produkten in den Müllcontainern der Supermärkte. Gegen die Lebensmittelverschwendung könnte ein zusätzliches Datum helfen, an dem Lebensmittel ein potenzielles Gesundheitsrisiko darstellen.
via Lebensmittelverschwendung: Immer mehr Menschen durchforsten den Müll | DEUTSCH TÜRKISCHE NACHRICHTEN.
Einschüchterungsversuche gegen Studenten in Ungarn: 300 besetzten Brücke
Der Demonstrationszug marschierte, völlig unnötigerweise eingerahmt von einem Polizeikordon, von der Petöfi zur Freiheitsbrücke, wo man durch “kollektives Schnürsenkelbinden im Zeitlupentempo” eine Blockade veranstaltete, ohne eine solche zu deklarieren, da die Polizei die nicht genehmigte Aktion andernfalls zur gewaltsamen Räumung provoziert hätte.
weiter lesen via Einschüchterungsversuche gegen Studenten in Ungarn: 300 besetzten Brücke.
Gasförderung gefährdet Trinkwasser in Hamburg <<mobil.abendblatt.de
Bergedorf. Die Pläne von ExxonMobil zur möglichen Erdgasförderung in Hamburg mithilfe des umstrittenen Frackings gehen weiter als bisher bekannt. Nicht nur im Bezirk Bergedorf, sondern auch in Harburg prüft der Energiekonzern derzeit die Förderung von Gas aus tiefen Gesteinsschichten. Das geht aus Unterlagen hervor, die dem Abendblatt vorliegen.
via mobil.abendblatt.de.





















