Author Archive
“Ich bin reich. Und ich zahle zu wenig Steuern”
http://www.misik.at/sonstige/ich-bin-reich-und-ich-zahle-zu-wenig-steuern.php
Raus mit Maria Fekter aus der Regierung
http://www.misik.at/sonstige/raus-mit-maria-fekter-aus-der-regierung.php
Comandantina Dusilova – Offene Postkarte an BM Maria Fekter
http://bureau.comandantina.com/archivos/2011/09/offene_postkarte_an_bm_maria_fekter.php
Das Geschichtsbild der Maria Fekter « M-MEDIA
http://www.m-media.or.at/meinung/das-geschichtsbild-der-maria-fekter/2011/09/17/
Sieben Gründe, mit 50plus die Piraten zu wählen
http://www.modersohn-magazin.de/2011/09/16/sieben-gruende-mit-50plus-die-piraten-zu-waehlen/
Wie liberal sind die Piraten? | Pixelökonom
http://pixeloekonom.wordpress.com/2011/09/17/wie-liberal-sind-die-piraten/
Stop the Execution of Troy Davis! URGENT !
http://www.a-revolt.org/phpBB3/English/DirectAction/viewtopic.php?t=96&p=109#p109
Ungarn: Demo gegen Orban-Regierung verboten – news.ORF.at
http://orf.at/stories/2079406/
Die ungarische Polizei will für 29. September geplante Demonstrationen und Sitzstreiks verbieten, berichtete die Nachrichtenagentur MTI. Gewerkschaften und Nichtregierungsorganisationen planen für diesen Tag Proteste gegen die von der Regierung geplanten Änderungen im Arbeitsrecht. Die Kundgebungen würden zu große Verkehrsbehinderungen darstellen, hieß es gestern von der Polizei in Budapest. Die Veranstalter der Kundgebungen wollen Beschwerde gegen die Entscheidung einlegen. „Wir werden vor Gericht gegen das Demonstrationsverbot klagen“, sagte Peter Konya, ein Organisator und Vorsitzender der Justizangestellten-Gewerkschaft.
Twitter / Activism Tips: Write an open letter to th…
ActivismTips Write an open letter to the CEO of a certain company that you dislike and publish the letter online. 1:40 AM Sep 17th via web http://twitter.com/ActivismTips/status/114846230676385792
Von der Politik betrogen – von der Wirtschaft vepönt – von der BA, den ARGEN genötig, erpresst, sanktioniert. | Equal Pay plus10 Blog
DasErste.de – Monitor – Arbeiten bis zum Umfallen: wie die Regierung Altersarmut verharmlost und befördert
Toma la Bolsa, Bomberos
El 8 de junio los bomberos de Madrid entraron a la Bolsa para expresar sus ideas.
TierschützerInnen des VGT blockieren Landwirtschaftsministerium
Seit Montag, 12. September, 6 Uhr früh, blockieren 30 bis 40 AktivistInnen des VGT (Verein gegen Tierfabriken) alle Zugänge zum “Lebensministerium”, so die Eigendefinition des Landwirtschaftsministeriums, am Stubenring 1. Entgegen voreiliger Meldungen sämtlicher (!) Medien, die schon am frühen Abend die Auflösung der Blockade verkündeten, was bis dato noch nirgends korrigiert wurde, obwohl weiterhin rund 30 Personen vor dem Landwirtschaftsministerium ausharren, wie ein Redakteur von WienTV.org, der vor Ort mit den BesetzerInnen ausharrt, ausrichten lässt (Stand: 13.9., 4 Uhr).
Auch LeserInnen-Kommentare, etwa auf derstandard.at, die ebenfalls bezeugen, dass die Blockade nicht aufgelöst wurde, veranlassen keinen Journalisten und keine Journalistin in Österreich zur Änderung der Artikel.
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Deutscher Bundestag: Petitionen
https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition%3Bsa%3Ddetails%3Bpetition%3D17143
Aktuelles 02.09.2011 | IG-Milch
http://www.ig-milch.at/aktuelles-02-09-2011
Terminankündigung:
Einladung zur Informationsveranstaltung zum Thema „Ausstieg aus der Quote und Reform der gemeinsamen Agrarpolitik –Chancen und Gefahren für die Milchbäuerinnen und Milchbauern“
Wann: Mittwoch, 14. September
Wo: Gasthaus Lummerstorfer, 4191 Vorderweißenbach
Beginn: 20 Uhr
Referenten: Erna Feldhofer, Obfrau IG-Milch Ernst Halbmayr, Geschäftsführer Freie Milch Austria GmbH
Um die wichtigen Zukunftsfragen gemeinsam diskutieren zu können laden wir Euch alle zu dieser Veranstaltung herzlich ein!
Freiheit oder Sicherheit – Arte Doku
http://videos.arte.tv/de/videos/freiheit_oder_sicherheit-4112020.html
Die Toten der Teuerungsrevolte in Wien vom 17. September 1911
AKTUELL
100 Jahre Wiener Teruerungsrevolte -Vorbereitungs-und Koordinationstreffen für Parkfest und andere Aktionen am
17.9.2011
click here
http://www.wien.gv.at/kultur/archiv/geschichte/ueberblick/teuerungsrevolte.html
Zu Beginn des 20. Jahrhunderts lebten große Teile der Wiener Bevölkerung in Armut. Die wirtschaftliche Not wuchs, als schlechte Ernten in den Jahren 1909 und 1910 zu einem massiven Anstieg der Lebensmittelpreise führten. Der Mehlpreis hatte sich verdoppelt, Fleisch war für die breite Bevölkerung unerschwinglich geworden. Auch ständig steigende Mieten setzten den Menschen schwer zu. In den Bezirken kam es immer öfter zu Zusammenstößen zwischen der Polizei und Demonstranten. Am 17. September 1911 taten tausende Menschen auf dem Wiener Rathausplatz ihren Unmut kund.
Großdemonstration auf dem Rathausplatz
Am frühen Morgen des 17. Septembers stellte die Polizei ein Aufgebot von 1.830 Mann, 220 Berittene und 135 Polizeiagenten auf. Auch das Militär wurde in Alarmbereitschaft versetzt. Gegen zehn Uhr waren etwa 100.000 Menschen auf dem Wiener Rathausplatz versammelt. Nachdem sozialdemokratische Parteigänger und Gewerkschaftsfunktionäre zur Menge gesprochen hatten, löste sich die Versammlung gegen 13 Uhr langsam auf. Als plötzlich das Gerücht die Runde machte, aus einem nahen Gebäude sei auf die Demonstranten geschossen worden, eskalierte die Situation. Wütende Demonstranten machten nochmals kehrt und bewarfen das Rathaus mit Steinen.
Blutige Ausschreitungen
Die Beschwichtigungsversuche der sozialdemokratischen Abgeordneten blieben wirkungslos. Die wütende Menge zerstörte Fensterscheiben, Geschäftsauslagen und Gaslaternen. Schließlich wurden am Gürtel auch Straßenbahnwaggons umgeworfen und angezündet. Polizei und Militär gingen mit Waffengewalt gegen die Demonstranten vor. In Ottakring kam es zu stundenlangen Straßenschlachten zwischen Jugendlichen und Polizisten. Bald brannten die ersten Schulen. Wütende Demonstranten stürmten und verwüsteten auch andere öffentliche Gebäude. Über Ottakring wurde am 18. September der Ausnahmezustand verhängt. Otto Bauer hielt später fest:
“Zum ersten Mal seit dem Oktobertag 1848, an dem die Truppen Windischgrätz’ die Hauptstadt dem Kaiser wiedererobert haben, ist in Wien auf das Volk geschossen worden. Was selbst in den gewaltigsten Stürmen des Wahlrechtskampfes nicht geschehen ist, hat sich am 17. September 1911 in Wien ereignet. In ganzen Stadtvierteln blieb kein Haus, kein Fenster, keine Laterne unversehrt. In dem Proletarierviertel Ottakring wurden Schulgebäude und Straßenbahnwagen in Brand gesetzt. Barrikaden wurden gebaut, die Truppen schossen auf das Volk, und im Rücken der wild erregten Menge plünderte das Lumpenproletariat die Geschäftsläden.”
Die Unruhen dauerten noch mehrere Tage an. Hunderte Menschen wurden im Zuge der Teuerungsunruhen verletzt, einige Demonstranten starben.
Prozesse gegen Demonstranten
Justizminister von Hochenburger ging sofort und mit voller Härte gegen angezeigte Demonstranten vor. Durch rasche Verurteilungen wollte man die Bevölkerung abschrecken. Nach einem Monat waren bereits 82 Personen zu Kerker oder schwerem Kerker, 91 Personen zu Arrest oder strengem Arrest verurteilt worden. Schuld oder Unschuld ergaben sich meist allein durch die Aussage von Polizisten.
Massive Einschüchterungen sollten die Gefangenen mürbe machen. Ein Gefangener verübte aus Verzweiflung sogar Selbstmord. Die Prozesse bekamen durch ungerechte Strafmaße eine politische Komponente. Während Symphatisanten der Sozialdemokratie mit hohen Strafen belegt wurden, erhielten christlichsoziale und deutschnationale Demonstranten wesentlich mildere Urteile. Die Hoffnung der Arbeiterschaft auf ein besseres Leben erfüllte sich nicht. Not, Hunger und Verzweiflung blieben.
http://www.wien.gv.at/kultur/archiv/geschichte/zeugnisse/teuerungstote.html
Im Herbst 1911 kam es in Wien aufgrund steigender Lebensmittelpreise zu Unruhen in der Bevölkerung. Die Wut der Bevölkerung gipfelte schließlich in der Teuerungsrevolte vom 17. September 1911, in der mehrere Menschen zu Tode kamen oder tödlich verletzt wurden. Der Politiker Albert Sever schilderte zum 20. Jahrestag der Unruhen in der Arbeiter-Zeitung vom 13. September 1931 die Vorkommnisse jener Tage. Ein Widerhall der Ereignisse findet sich aber auch im Wiener Totenbeschauprotokoll, in dem alle von der städtischen Totenbeschau erfassten Toten verzeichnet sind. Ein Abgleich beider Quellen zeigt die Gemeinsamkeiten, aber auch die Unterschiede in der Darstellung der Ereignisse.
Otto Brötzenberger
Albert Sever schrieb: “Eben als die Kompagnie des Infanterieregiments Nr. 24 gegen das Arbeiterheim heranrückte, ging der Genosse Otto Prötzenberger über den unverbauten Platz gegenüber dem Arbeiterheim. Er wurde von den Soldaten erreicht, ein Bajonettstich brachte ihn zum Wanken. Er sank in die Knie, raffte sich aber dann noch auf und lief in das Kaffeehaus des Arbeiterheims. Hier stürzte er am Kassiertisch zusammen. In wenigen Minuten war er tot. Es galt nun, um die Menge nicht weiter aufzureizen, den Tod Prötzenbergers zu verschweigen. Die Rettungsgesellschaft wurde angerufen, und entgegen ihren Vorschriften nahm sie den toten Prötzenberger mit ins Sophienspital. Niemand wurde gesagt, dass er schon tot ist, sonst wären die Arbeiter wohl kaum zu halten gewesen.”
Laut Totenbeschauprotokoll war Otto Brötzenberger – in diesem amtlichen Buch mit “B” geschrieben – von Beruf Eisendrehergehilfe und in der Arnethgasse 21 in Ottakring wohnhaft. Als Geburtsdatum findet sich der 17.1.1891. Er war zum Zeitpunkt der Teuerungsrevolte also 20 Jahre alt. Otto Brötzenberger starb noch am Tag der Krawalle, am 17.9.1911. Die Todesursache laut Totenbeschauprotokoll deckt sich mit Severs Schilderung, nämlich “schwere Verletzung durch Bajonettstich”.
Franz Joachimsthaler
Albert Sever: “Der nächste Blutzeuge war der Genosse Franz Joachimsthaler, der einen Bauchschuss erhielt und gleichfalls ins Sophienspital gebracht wurde. Drei Tage später ist er gestorben. Am Abend vor seinem Tod ließ er mich rufen und erkundigte sich um die Lage im Bezirk.”
Der 19-jährige Franz Joachimsthaler war laut Totenbeschauprotokoll von Beruf Werkzeugschlosser. Er starb am 21.9.1911 an einer “Schussverletzung”. Sein letzter Wohnort war Wien 16, Koppstraße 28, als Sterbeort wird das K.K. Kronprinzessin Stefanie Spital genannt, das sich in Wien 16, Thaliastraße 44 befand. Hier widersprechen sich die beiden Quellen, denn Albert Sever spricht vom Sophienspital. Da sich das Sophienspital im 7. Bezirk befindet, ist es unwahrscheinlich, dass ein Schwerverletzter so weit transportiert wurde, wenn doch ein anderes Spital viel näher am Ort der Zusammenstöße lag. Im Gedenken an den erschossenen Franz Joachimsthaler wurde im Jahr 1928 in Ottakring der Joachimsthalerplatz benannt.
Franz Wögerbauer
Todesursache Wögerbauers war “Hirnabscess”.
Albert Sever: “Ganz unbeteiligt kam Franz Wögerbauer zu einem Säbelhieb. Er kam aus dem Gasthof Lederer in der Herbststraße, als eine Kavalleriepatrouille über die Straße sprengte und ihm einer der Reiter, die blind um sich schlugen, mit einem Hieb den Kopf spaltete. Nach furchtbaren Qualen ist er acht Tage später gestorben.”
Der Angestellte Franz Wögerbauer, geboren am 9.3.1865, wohnte in Wien 16, Habichergasse 7. Erst für den 30. September findet sich sein Sterbeeintrag im Totenbeschauprotokoll. Auch er starb im Stefanie Spital in Ottakring. Die Todesursache wurde schlicht mit “Hirnabscess” angegeben. Dass die Entzündung kein Zufall, sondern Folge des Säbelhiebs war, geht aus dem Eintrag nicht hervor. Erst durch zusätzliche Quellen wie dem Bericht von Albert Sever wird die Tragik seines Todes klar ersichtlich.
The Dale Farm Demonstration – Sat. Sept. 10, 1 pm | Dale Farm Travellers
http://dalefarm.wordpress.com/2011/07/27/demo/
Demonstrate on Saturday Sept 10 against the £18 million eviction of 90 Traveller families from their homes and Eric Pickles’s Localism bill. The eviction is likely to happen early in September and if it happens before September 10th, we will march to Dale Farm immediately
Großbritannien: „In einer Wohnung leben geht nicht“
Nahe London, in der Grafschaft Essex, steht die Räumung einer riesigen, angeblich illegalen Siedlung der „Irish Travellers“ an. Ein fahrendes Volk, das sich als „irische Zigeuner“ versteht.
„Wenn man bedenkt, dass hier viele Kinder und ältere Menschen leben, dass dieses Gelände früher ein Schrottplatz war und dass für die Räumung über 18 Millionen Pfund verschwendet werden sollen, dann ist die Haltung der Stadt und der Regierung noch weniger zu verstehen “, so Thomas McMahon, katholischer Bischof von Brentwood, zur „Presse“. „Das hier ist die größte Zigeunersiedlung in Europa – und ich fürchte, sie wollen an ihr ein Exempel statuieren.“





















