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“Dieser Sicherheitsapparat bekommt, was er sich immer gewünscht hat” «annalist

Innenminister Friedrich hat die Neonazi-Datei als wichtigen Meilenstein im Kampf gegen rechte Gewalt bezeichnet. Das ist aber kein Meilenstein, das ist höchstens Schotter, oder Streusalz für die Augen. Ich sag ihnen auch warum.

Da leben drei braune Terroristen jahrelang gleich nebenan im Untergrund. Umgeben von Neonazi-Größen und vor allem von V-Leuten. Waren polizeilich bekannt und gegen sie wurde ermittelt. Also alles andere als Schläfer. Und was passiert jetzt? Wir bekommen eine Neonazi-Datei.

Da ziehen Jahr um Jahr mindestens zwei braune Terroristen durchs Land und bringen eine Polizistin und einen Einwanderer nach dem anderen um. Zehn Menschenleben waren das und was passiert nun? Es werden mehr Daten ausgetauscht. Und da erkennen Polizei und Verfassungsschutz bei diesen zehn Morden keine Serie, geschweige denn dass sie einen der Mörder festnehmen. Und was passiert?

Dieser Sicherheitsapparat – eben noch versagt – bekommt das, was er sich immer gewünscht hat: noch mehr Vorratsdatenspeicherung.

Irgendwelche Rücktritte? Nö.

Nennenswerte personelle Konsequenzen? Nö.

Wurden Landesämter für Verfassungsschutz geschlossen oder reformiert? Nö.

Wenn die Sicherheitsbehörden ihr rechtsextremes Problem nicht richtig lösen, dann produziert das System wieder denselben Fehler. Und vor Ort, z.B. in Berlin-Schöneweide, müssen sie viel genauer hinschauen. Die Neonazis direkt ansprechen. Sonst wissen die Rechtsextremen, dass nichts passiert. Und sie breiten sich aus. Und dann setzen sie die Meilensteine.

http://annalist.noblogs.org/post/2012/01/19/dieser-sicherheitsapparat-bekommt-was-er-sich-immer-gewunscht-hat/

Drogeriemarkt-Insolvenz: Die Fehler der Familie Schlecker «ZEIT ONLINE

Die Planinsolvenz eröffnet Schlecker zumindest eine kleine Überlebenschance. Doch das Unternehmen braucht dringend einen Geldgeber. Entlassungen sind wohl unvermeidlich.

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Urheberrecht: US-Senat stoppt Abstimmung über Netzsperren-Gesetz «ZEIT ONLINE

Die Netzsperren-Gesetze in den USA müssen überarbeitet werden. Der demokratische Mehrheitsführer im Senat hat die Abstimmung verschoben – angesichts des großen Protests.

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»BETA! ! Sunny Artpixel is up! v 0.1

Sunny Artpixel is up!.

Netz: Ist Internet-Zugang ein Menschenrecht? «Der Freitag

Netz | 19.01.2012 15:30 | Adam Wagner

Der UN-Menschenrechtsrat hat sich mit Internetsperren und Zugangsbeschränkungen befasst. Der Jurist Adam Wagner hat sich den Bericht des Sonderbeauftragten genauer angesehen

Ein aktueller Bericht des UN-Menschenrechtsrats befasst sich mit der Frage, ob der Zugang zum Internet als ein Menschenrecht betrachtet werden kann, oder sogar muss. Beim Thema Sperrung von Seiten und Zugangsbeschränkungen kommt der Sonderberichterstatter in seinen Schlussfolgerungen zwar zu keinem eindeutigen Urteil, doch er lässt keinen Zweifel daran, dass eine komplette Verweigerung des Zugangs immer eine Verletzung von Artikel 19 des UN-Zivilpakts (ICCPR) bedeutet, in dem das Recht auf Meinungsfreiheit geregelt ist.

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Der Entwurf einer EU-Datenschutzverordnung in der Kritik «Internet-Law

Der vorzeitig geleakte erste Entwurf einer EU-Datenschutzverordnung bietet reichlich Diskussionsbedarf. Johannes Masing, Richter am Bundesverfassungsgericht, hat den Entwurf vor allen Dingen mit Blick auf grundrechtliche und rechtsstaatliche Defizite kritisiert. Simon Möller formuliert bei Telemedicus nunmehr fünf Thesen zur geplanten Datenschutzverordnung, die die Kernprobleme zutreffend umreißen.

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Bulgarien verbietet Fracking «Klimaretter.info

Nach Protesten am vergangenen Wochenende verabschiedete das Parlament in Sofia ein Verbot der Fracking-Technologie. Die Parlamentarier befürchteten eine Verschmutzung von Trinkwasserressourcen und die Gefahr von Erdbeben.

Von Tony Stuemer und Hanno Böck

Das bulgarische Parlament hat am Mittwoch eine Resolution verabschiedet, die die Fracking-Technologie auf bulgarischem Hoheitsgebiet verbietet. Nach Angaben von Romandie News stimmten 166 Parlamentarier für die Resolution, sechs dagegen und drei enthielten sich. Verstöße gegen das Verbot werden demnach mit bis zu 50 Millionen Euro und der Beschlagnahmung von Gerätschaften geahndet. Damit reagierte das Parlament auf Proteste, die am vergangenen Wochenende in zwölf bulgarischen Städten stattfanden. Der US-Konzern Chevron plant in dem östlichen EU-Land den Abbau von Schiefergas mit der umstrittenen Fracking-Technologie.

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Razzia bei Standard & Poor’s in Mailand «DiePresse.com

19.01.2012 | 12:50 | (DiePresse.com)

Die italienische Steuerpolizei ermittelt gegen die Ratingagentur. Der Vorwurf: Marktmanipulation durch “unbegründete und falsche Bewertungen”.

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ORF: Niko Pelinka zieht seine Bewerbung zurück «DiePresse.com

19.01.2012 | 14:30 | (DiePresse.com)

Der frühere rote Stiftungsrat will das “unwürdige Theater” beenden. ORF-Chef Wrabetz verteidigt Pelinka, zieht aber auch weitere Besetzungen zurück. Der Redakteursrat hofft auf eine Änderung des ORF-Gesetzes.

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Mensdorff-Pouilly: 1,1 Mio. Euro für Behördenfunk? «DiePresse.com

19.01.2012 | 13:30 |   (DiePresse.com)

Die Ermittler bringen ein hohes Beraterhonorar von der Telekom mit der Vergabe des Behördenfunks Tetron in Verbindung, berichtet das “Format”.

“Wos woa mei Leistung?” Diese Frage beschäftigt die Staatsanwaltschaft nicht nur beim Ex-FPÖ-Spitzenpolitiker Walter Meischberger, sondern auch bei der millionenschweren Beratungstätigkeit des Lobbyisten Alfons Mensdorff-Pouilly für die Telekom Austria. Wie das Nachrichtenmagazin “Format” am Donnerstag vorab berichtet, hat Mensdorff-Pouilly vor den Ermittlungsbehörden nicht erklären können, welche Unternehmen er für die Telekom Austria auf eine mögliche Übernahme geprüft hat.

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Nichts zu verbergen? – Ermittlungen in Sozialen Netzwerken «annalist

15. Januar 2012

Nicht, dass das niemand geahnt hätte, aber es ist ja auch immer wieder schön, schwarz auf weiß nachzulesen, dass und vor allem wie in Sozialen Netzwerken ermittelt wird. Wenn wir davon ausgehen, dass es die Aufteilung in ‘echte’ und ‘virtuelle’ Welt (bald) keinen Sinn mehr macht, müssen wir uns auch wenig wundern.

Die USA machen es vor und wenn das BKA nicht schon Tagungen dazu veranstaltet hat, fresse ich den bekannten Besen.

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Ignoriert doch endlich die Ratingagenturen! «NachDenkSeiten – Die kritische Website

8. Januar 2012 um 9:10 Uhr
Verantwortlich: Jens Berger

In einem so noch nie dagewesenen Rundumschlag senkte die Ratingagentur Standard & Poor´s letzten Freitag die Risikobewertung für Staatsanleihen von neun Eurostaaten. Auch wenn die neuen Bewertungen nach der zugrundeliegenden „Marktlogik“ noch nicht einmal inhaltlich zu beanstanden sind und auch die Begründung von Standard & Poor´s nicht von der Hand zu weisen ist, stellt sich hier die Frage, warum Politik und Medien die eng mit dem Finanzsystem verzahnten Ratingagenturen überhaupt als Schiedsrichter akzeptieren und für voll nehmen? Mehr als einmal lagen die Ratingagenturen mit ihrer Meinung komplett daneben. Es ist an der Zeit, dass sich die Politik von diesem Unsinn emanzipiert. Ratingagenturen sind nicht neutral, sondern interessengesteuert. Dabei vertreten sie jedoch nicht die Interessen der Allgemeinheit, sondern die des großen Geldes. Das darf ein demokratischer Staat nicht akzeptieren. Im folgenden Text soll es darum gehen, diese Aussagen auch zu belegen. Von Jens Berger

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Nachdenken über die NachDenkSeiten « Andis Andersartige Ansichten

Veröffentlicht am März 15, 2010

Neulich verlinkte ich in meinem Eintrag Informationsquelle Internet: Ich bin überfordert unter anderem – oder genauer, auf dem Ehrenplatz – die NachDenkSeiten. Diese Seiten will ich Euch weiterhin ans Herz legen, und auch jenen Ehrenplatz haben sie sich zweifelsohne verdient – aber mein zuerst nahezu uneingeschränkt positives Verdikt muss ich unterdessen doch relativieren, fürchte ich.

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Postwachstumsökonomie und die NachDenkSeiten »Konsumpf

© guitargoa, stock.xchng

Eins vorweg – ich halte die NachDenkSeiten für eine der wichtigsten politisch/sozialen Websites im Netz, für einen vitalen und einflussreichen Teil der sog. „Gegenöffentlichkeit“ und für eine zentrale Anlaufstelle für alle Menschen, die ihr Hirn noch zum Denken benutzen und ihre Informationen nicht nur aus dem eintönigen monoformen Strom der Mainstreammedien fischen. Von daher erscheint jegliche Kritik an den NDS wie Gotteslästerung und eine ungehörige Anmaßung. Dennoch kann ich nicht umhin, mich ausnahmsweise kritisch zu einem Artikel zu äußern, den Albrecht Müller dort vor einigen Tagen veröffentlichte: „Wachstumswahn, Wachstumszwang, Wachstumskritik, Postwachstumsgesellschaft, etc. – seltsame Begriffe und eine vergleichsweise irrelevante und in die Irre leitende Debatte“.

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Der Mensch hinter dem Blogger IV: Wolfgang Lieb von den NachDenkSeiten « politik.de

Die NachDenkSeiten sind mit 25.000 Besuchern täglich eines der bekanntesten politischen Blogs in Deutschland (obwohl die Seite laut Spiegel aussieht wie aus der “Web-Steinzeit”). Gegründet wurden die NachDenkSeiten von Albrecht Müller und Wolfgang Lieb. Letzterer hat mir ausführlich Rede und Antwort gestanden über sein Blogverständnis, Propaganda-Vorwürfe, den von ihm und Müller gegründeten Förderverein IQM und seinen Kampf gegen den “Goliath” Massenmedien.

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Duolingo: Sprache lernen und Web übersetzen »MBI Blog

Posted on | January 3, 2012

Eine schöne Idee, seine Sprachkenntnisse zu verbessern, bietet Duolingo: Sprachen lernen und gleichzeitig Content-Übersetzungen für’s Web abliefern. Wie funktioniert das?
‪1.‬Man sucht sich seine Sprache aus, in der man sich verbessern will
‪2.‬Je nach individuellen Können bekommt man von Duolingo Sätze zur Übersetzung.
‪3.‬Die gleiche Stelle wird mehreren Lernenden zur Übersetzung angeboten
‪4.‬Die Ergebnisse werden dann einer Community zur Bewertung übergeben (Qualitätssicherung), das beste Resultat wird an den Content-Lieferanten zurückgegeben.

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Überwachung, Überwachung, Überwachung! Und das Volk spielt mit »The Intelligence

18. 01. 2012 | Von: Inge Meysel

In Zeiten der schnellen und immer verfügbaren Informationen dürfte den wenigsten der kritischen Beobachter bis jetzt der Name INDECT verborgen geblieben sein. Die Kurzform von: intelligent information system supporting observation searching and detection for security of citizens in urban environment. Dabei handelt es sich um ein Forschungsprojekt der EU, welches alle bisherigen Überwachungstechnologien vereinigen soll. Also eine Kombination aus Internetüberwachung, Staatstrojanern, Datenbanken und Kameras an öffentlichen Plätzen wie Bahnhöfen usw. Aufgrund der Härte anfänglicher Kritiken hat man sich leider mittlerweile dazu entschlossen, weitergehende Informationen nur noch gefiltert nach außen dringen zu lassen.
……..More
Das alles hübsch unter einer Oberfläche vernetzt und programmiert, da die herrschende Kaste spätestens nach dem riesigen Erfolg von iPhone oder Android festgestellt hat, dass die europäischen Bürger gerne ihre Daten (mit)teilen. Freiwillig wohlgemerkt. Ob die gleichen Menschen wohl weiter so verschwenderisch mit ihren Daten um sich werfen, wenn sie erst wissen wie sich dieser Datenwust mit Hilfe der geeigneten Software durchsuchen, entwirren und verwerten lässt?

Sicher, die Amis sind unsere Freunde, aber ist es wirklich nötig, jeden Pups, jedes Partybild und sämtliche Kontakte an Facebook oder Google zu senden? Ein simples Mailprogramm und ein einigermaßen sicherer Mailserver erfüllen den gleichen Zweck.

Doch dass die Mehrheit der internetbefugten Bevölkerung Europas so unterwegs ist, wurde auf deutscher Seite von der Bergischen Universität, der Innotec Data GmbH sowie der psi Transcom GmbH wohlwollend zur Kenntnis genommen und gleich in das Gesamtkonzept mit einbezogen. Mit einer derartigen Datenmenge muss sich doch etwas anfangen lassen.

Das Projekt ist bereits 2009 gestartet, ist für fünf Jahre angesetzt (wer´s glaubt) und von der EU mit rund 15 Millionen Euro finanziert. Die Kombination aus Suchmaschine, Scanner und Verwaltungstool mit Datenbank soll es der modernen Polizei ermöglichen, dem gemeinen Bürger mittels Abgleich von Kommunikationsdaten, Gesichtserkennung, Handyortung, Überwachungskameras und Vorratsdatenspeicherung etwas näher auf die Pelle rücken zu können. Ohne dass er dieses merkt, selbstverständlich. Ein etwas zu böse geratenes Video oder Foto im Netz gepostet, kann locker eine Kaskade an unliebsamen Konsequenzen auslösen.

Daraus erwächst folgende Schlussfolgerung: Die Individualität im Netz ist absolut und akut durch derartigen Schwachsinn bedroht. Je nachdem, wie “großzügig” die Programmierer dieses Tools mit der persönlichen Freiheit des Einzelnen bei der Entwicklung umgehen, verändert sich diese persönliche Freiheit im Netz. Demnächst (oder schon heute) ist man wahrscheinlich für die Schnüffler interessant, weil man sich anders verhält als die Masse.

Doch diese Tatsache war ja wohl jedem einigermaßen gebildeten Menschen mittleren Alters schon kurz nach dem Einzug der Werbebranche in das Medium, was wir heute noch Internet nennen, klar.

Schützen kann man sich langfristig aller Wahrscheinlichkeit nicht vor derartigen Ausgeburten des digitalen Zeitalters. Leider. Sicher, man hat heute noch diverse Möglichkeiten, doch mit der nächsten oder übernächsten Generation Menschen oder Hardware werden diese gen Null tendieren. Ganz einfach aus dem Grund, dass die Privatsphäre, welche wir bereits 2007 beerdigt haben, keinem wirklich etwas bedeutet. Solange die Gartenzwerge noch in Reih und Glied im Vorgarten stehen, ist alles in Ordnung. Es fehlen aber nur noch ein paar winzig kleine Gesetzesänderungen und wir, die wir das Internet benutzen, sind allesamt durchsichtig. Der Grad der “Durchsichtigkeit” oder Transparenz ist dabei dann exakt proportional zu der Menge an Daten, welche man bewusst oder nicht dem Internet anvertraut hat.

http://www.theintelligence.de/index.php/gesellschaft/zeitgeist/3877-ueberwachung-und-das-volk-spielt-mit.html

Obama unterzeichnet Polizeistaats-Gesetz

Von Patrick Martin
4. Januar 2012

US-Präsident Obama hat am Silvestertag den National Defense Authorization Act (NDAA) unterzeichnet. Mit diesem Gesetz stellt er der amerikanischen Kriegsmaschinerie den ungeheuren Betrag von 662 Milliarden US-Dollar zur Verfügung. Gleichzeitig enthält es nie dagewesene Einschnitte in demokratische Rechte. Das amerikanische Militär darf zukünftig Bürger jeglicher Nationalität irgendwo auf der Welt ergreifen und sie ohne Gerichtsverhandlung auf unbestimmte Zeit inhaftieren.

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.:Animalhope:. »Felis

Alter: 3 Jahre
Rasse: Schäfer-Sheltie-Mix
Geschlecht: Hündin
Größe: klein

image

Beschreibung

FELIS ist eine ungefähr 3-jährige kleine Hündin (Schulterhöhe ca.35-40cm), derer man sich kurz vor Weihnachten 2009 – kurz vor dem sogenannten “Fest der Liebe ” – entledigt hat, indem man sie unbarmherzig wie einen alten Lumpen in eine kleine Welpenbox, die platzmäßig für 3 Welpen geeignet wäre, hineingedrückt hat . Das bereits Hunde in dieser kleinen Box drinnen waren, nämlich sage und schreibe !! 11 !! sollte zur Verdeutlichung der Herzlosigkeit nebenbei auch noch erwähnt werden, auch, daß es zwei Hunde wegen Luftmangels nicht mehr geschafft haben und qualvoll den Erstickungstod gestorben sind .

Die Anderen – so auch die kleine Felis – wären fast erstickt und konnten nur noch bewußtlos aus der Box befreit werden .

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Jugendkultur im Waldviertel

Was den OberösterreicherInnen die Stadtwerkstatt, war den NiederösterreicherInnen “Avalon”. Chris Rabl und René Loncsar vom “Avalon” (Verein für kulturellen Pluralismus und Kommunikation) sind zu Gast im Studio bei Michael Gams. Sie erzählen, warum das Avalon in Allentsteig schließen musste und wie sie einen Film darüber drehten.

“Avalon – Ein Waldviertler Strom der Rebellion”. So bezeichnen die Filmemacher und Avalon-Gründer Chris und René ihren in Eigenregie erstellten Dokumentarfilm über ein außergewöhnliches Jugendkulturzentrum namens “Avalon” an einem allzu gewöhnlichen Ort – nämlich Allentsteig in Niederösterreich. Gegründet 1992, kämpfte diese Kulturinitiative bis 2009 erfolgreich um ihre Existenz. Bis dahin hatten über 1000 Bands dem “Avalon” mitten im Nirgendwo die Ehre erwiesen. Darunter auch so bekannte Namen wie Sportfreunde Stiller, Therapy?, Fuckhead, Attwenger, Guano Apes, Die Sterne, Bauchklang, Texta, Donots, The Staggers und viele mehr. Chris und René erzählen im FROzine über die bewegte Geschichte der Initiative und über den Film, der dokumentieren soll, was Avalon für die Jugendlichen und Junggebliebenen in Niederösterreich bedeutet hat. Parallelen zur Stadtwerkstatt, Kapu und ähnlichen oberösterreichischen Institutionen drängen sich da natürlich ebenfalls auf.
Infos zum Film: http://www.avalonweb.at

zum Download geht’s hier…

Der Aufstieg und Fall des Avalon – eine Dokumentation

„Avalon – Ein Waldviertler Strom der Rebellion“

Mit dem Namen Allentsteig assoziieren vermutlich nicht wenige den tristen Truppenübungsplatz des österreichischen Bundesheers. Dass in der Gegend aber auch erstklassige Kultur stattgefunden hat, wissen nicht mehr so viele, obwohl mit dem Avalon, eine der spannendsten Kulturinitiativen des Landes ebendort angesiedelt war, und das sage und schreibe siebzehn Jahre lang. Ein Kunststück, bedenkt man die durchschnittliche Lebensdauer solcher Initiativen im ländlichen Raum. Nicht ohne Stolz blicken die Betreiber des Projekts in Form einer Doppel-DVD auf das Geleistete zurück, obwohl es für ein Happy End in diesem Fall leider dann doch nicht gereicht hat.
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NEWS: Rote und schwarze Politiker auf Hochegger-Payroll

Utl.: Ermittlern liegt Email-Verkehr Hocheggers mit SP-Infrastruktursprecher Gartlehner vor

Wien (OTS) – Das Nachrichtenmagazin NEWS berichtet in seiner am
Donnerstag erscheinenden Ausgabe über die intensiven
Geschäftsbeziehungen des Lobbyisten Peter Hochegger zum
SPÖ-Infrastruktursprecher Kurt Gartlehner und zum
FCG-Telekom-Betriebsrat Franz Kusin in der Causa Telekom.
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Die permanente »Ruhe vor dem Sturm Publikative.org

Haben sie auch das Gefühl, das es nicht mehr stimmt? Ehemals linksliberale Medien spielen Boulevard, der Boulevard spielt Aufklärung, ehemals konservative Feuilletons reiten für die letzten Reste von Verfassungsrealität. Die Politik versucht hartnäckig ihren schlechten Ruf zu erhärten und das Restpublikum, das sich das noch antut, kann sich nur noch echauffieren, wenn die eigene, gehobene Lebensqualität bedroht scheint.

Von Andreas Strippel

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Avaaz – Rettet das Internet »Petition

Aktualisierung: 6 Dezember 2011
Die Abstimmung könnte jeden Moment stattfinden, doch Unterstützer im US-Kongress wollen die Meinungsfreiheit schützen und einer von ihnen — Senator Wyden — sagt, dass er die Abstimmung über das Gesetz blockieren möchte, indem er stundenlang die Namen aller Unterzeichner vorliest! Lassen Sie uns 1.5 Millionen erreichen!
Verfasst am: 15 November 2011

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Seit 15 Jahren lebt Heidemarie Schwermer ohne Geld : Artikel Geld : fluter.de

Wer hat sich beim Umzug oder Frühjahrsputz nicht schon mal vorgenommen, so richtig auszumisten, nutzlosen Kram wegzuschmeißen und nur das zu behalten, was er wirklich braucht?

Für Heidemarie Schwermer, geboren 1942 in Danzig, stellt sich weder die Frage nach einem Umzug noch nach dem Wegwerfen von überflüssigem Besitz, denn sie hat keinen festen Wohnsitz und ihr Hab und Gut passt in einen Koffer. Ihr Hab und Gut? “Das sind drei paar Schuhe und einige notwendige Kleidungsstücke”, erklärt sie.

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. nachoben Das Sterntalermädchen

Fast ohne Geld leben viele in unserer Gesellschaft, sie halten es für eine Not. Heidemarie Schwermer hält es für eine Tugend und hat sich davon ganz frei gemacht. Das ist ungewöhnlich genug, dass der Raum voll wird, wenn sie einen Vortrag hält.
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Ohne Geld durch die Welt – Die 69-jährige Heidemarie Schwermer lebt seit 15 Jahren ohne Geld – und fühlt sich seitdem um vieles reicher – Wiener Zeitung Online

München/Wien. Das Sommerkleid und die Sandalen will Heidemarie Schwermer noch für einige Wochen in ihrem winzigen Trolley lassen. Dann werden sie einer Winterjacke und dicken Stiefeln weichen müssen – und Kleid und Sandalen werden verschenkt. Mehr als den Inhalt des Trolleys und das, was sie am Körper trägt, besitzt die 69-Jährige nicht. Eine Obdachlose eben, werden viele sagen, die keine Arbeit hat und auf der Straße schläft. Doch weit gefehlt. Schwermer ist eine Visionärin. Sie verzichtet bewusst auf Geld – und das seit 15 Jahren.

 

Seitdem fühlt sie sich nicht ärmer, sondern um vieles reicher, sagt sie. “Ich habe nichts verloren. Dass ich keine Wohnung, keinen Besitz habe, stört mich nicht – ich bin überall zu Hause”, meint Schwermer zur “Wiener Zeitung”. Gewonnen habe sie hingegen sehr viel, etwas, das sich mit Geld nicht aufwiegen lässt: “Eine gigantische Freiheit und die Zeit, neue Erkenntnisse zu sammeln.” Diese Lebensfreude spiegelt sich in ihrem Äußeren wider: strahlende Augen, blonder Kurzhaarschnitt und gepflegte Kleidung.

Doch ist ein Leben ohne Geld überhaupt möglich? Und wenn ja – wie? “Ich habe einen großen Freundeskreis, jeden Tag kommt jemand dazu. Die Menschen laden mich ein, wir plaudern und kochen zusammen. Manchmal sauge ich die Wohnung oder passe auf die Kinder auf. Oder ich hüte leere Häuser, während die Besitzer auf Urlaub sind. Wir sind wie eine große Familie”, so Schwermer.

Ein Leben also, das auf Tauschen von Dienstleistungen gegen Kost und Logis beruht. Mitunter tauscht Schwermer ihre Mithilfe im Haushalt auch gegen einen Haarschnitt ein. Geld lehnt sie kategorisch ab. Vorträge über ihren Lebenswandel, die sich allmählich summieren, lässt sie sich daher in Wertkarten für ihr (geschenktes) Handy oder Bahnkarten bezahlen. Denn Schwermers Freundeskreis erstreckt sich mittlerweile über Deutschland – ihre ursprüngliche Heimat -, Österreich und Italien bis nach Norwegen. In einer Wohnung bleibt sie nie länger als eine Woche. Österreich besucht sie am häufigsten, um in Innsbruck und Wien die Kost-Nix-Läden und in der Westbahnstraße in Neubau den öffentlich zugänglichen Bücherschrank aufzusuchen.

Pension wird verschenkt

Ihrem Lebensmotto folgend hat Schwermer auch ihre Pension, die ihr für ihre früheren Tätigkeiten als Lehrerin und Psychotherapeutin zusteht, jahrelang abgelehnt. Seit einigen Jahren nimmt sie sie allerdings an – um sie zu verschenken. “An Menschen, die Geld brauchen oder darum bitten.” Mitunter auch an Wildfremde, denen sie beim Vorbeigehen 100 oder 200 Euro in die Hand drückt.

via Ohne Geld durch die Welt – Die 69-jährige Heidemarie Schwermer lebt seit 15 Jahren ohne Geld – und fühlt sich seitdem um vieles reicher – Wiener Zeitung Online. Read the rest of this entry »

Weltreise ohne Geld?!?

Beitrag vom Do, 26.05.11

Manchmal kommt uns unser Leben furchtbar langweilig vor. Vor allem dann, wenn wir von Leuten hören, die das Maximum aus ihrer Energie herausholen. So wie Raphael Fellmer von “Forward The (R)evolution”. Raphael ist zwar gerade mal 27, hat aber schon verdammt coole Sachen mitgemacht.

Zuletzt war Raphael auf einer Weltreise unter erschwerten Bedingungen, nämlich ohne Geld. Bis nach Mexiko und von dort zurück nach Berlin hat es Raphael mit seiner Freundin Nieves und seinen Kumpels Benjamin und Nicola geschafft. 15 Monate hat die Reise gedauert, die hier bestens dokumentiert ist. Etliche Tipps zum Leben ohne Geld findet Ihr dort auch.

Und weil das alles so spannend klingt und uns die Aussicht auf eine bessere Welt reizt, haben wir mit Raphael über die Reise, seine Ideale und seine Philosophie geredet.

http://www.fritz.de/neues_wort/aktuell/2011/05/beitrag9979.html

SPD-Abgeordneter wird EADS-Lobbyist

18. November 2008

Der SPD-Bundestagsabgeordnete Ditmar Staffelt legt sein Bundestagsmandat nieder und wird zum 1. Januar 2009 der neue Vorstandsbeauftragte für Politik und Regierungsangelegenheiten des Luftfahrt- und Rüstungskonzerns EADS in Deutschland. Für EADS bringt er gute Kontakte und einschlägige Erfahrungen aus der Politik mit: Staffelt war bis 2005 Parlamentarischer Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium und Koordinator der Bundesregierung für Luft- und Raumfahrt. Im Bundestag ist er zur Zeit Mitglied im Ausschuss für Auswärtige Angelegenheiten und stellvertretendes Mitglied im Ausschuss für Wirtschaft und Technologie. Dort ist er Berichterstatter für die Bereiche Außenwirtschaft und Luftfahrtindustrie.
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Das Ende des Geldes – eine Buchkritik

By Andreas Mather – June 22, 2011

Der Aufschrei und das mediale Echo waren groß, als Franz Hörmann im April diesen Jahres den Staatsbankrott der USA und der größten europäischen Länder für 2011 prophezeite – offenbar eine gelungene Werbung, um Aufmerksamkeit auf ihn und “Das Ende des Geldes” zu lenken, das er gemeinsam mit Otmar Pregetter geschrieben und ebenfalls in diesem Zeitraum auf den Markt gebracht hat. Hörmann ist Professor an der WU-Wien für Unternehmensrechnung, Pregetter Unternehmensberater und Lehrbeauftragter and mehreren Universitäten. Die beiden sind also keineswegs Laien oder gar berufliche Weltuntergangs-Prediger, sondern durchaus Kenner der Materie. Wirtschaftsminister Mitterlehner (“Wir haben ein funktionierendes System”), RLB-OÖ Generaldirektor Scharinger (“grenzt an Anstiftung zur Untreue”) und andere haben klar gemacht, dass sich ein näherer Blick auf die Meinung der beiden Autoren lohnt. Um zunächst einen Eindruck über das Buch zu geben, möchte ich den rückseitigen Text des Buches zitieren:

“Banken erfinden Geld aus Luft, unser gegenwärtiges Finanzsystem ist ein reines Betrugsmodell und die freien Märkte – von den Finanzeliten als Allheilmittel gepriesen – machen Reiche noch reicher, während immer mehr Menschen immer weniger übrig bleibt. Zu diesen Erkenntnissen kommen die beiden Wirtschaftswissenschaftler Franz Hörmann und Otmar Pregetter in diesem streitbaren und fundierten Buch. Doch die beiden Autoren verbreiten keineswegs Hiobsbotschaften, wenn sie “grundlegende Veränderungen der Gesellschaft” fordern. Sie zeigen realistische Möglichkeiten auf, wie eine Gesellschaft ohne Geld funktionieren kann, und sie bieten Wegweiser in eine ökologisch und sozial orientierte Zukunft.”

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#OccupyVienna am Stephansplatz in #Wien

Posted on January 15, 2012 by daniel

“Einmal mehr zusammen und weltweit, für einen weiteren globalen Aktionstag.”* Unter diesem Motto versammelten sich heute Nachmittag gut 200 Unterstützerinnen des Wiener Ablegers der Occupy- Bewegung am Stephansplatz. Neben einigen anderen Rednerinnen und der Band Kilez More traten Martin Balluch, Franz Hörmann und Roland Düringer als Redner auf.

Während Martin Balluch die Bühne nützte, und über sein eigenes Schicksal als Angeklagter im Tierschützerprozess und Menschenrechte sprach, die nicht selbstverständlich seien, sondern die es zu erkämpfen gelte, referierte Hörmann über seine umstrittenen Thesen zum Finanzsystem. Dem als letzten angekündigten Redner auftretenden Roland Düringer gelang es Teile seines Publikums vor den Kopf zu stoßen indem er sich klar von der ihm unterstellten Rolle als “Oberwutbürger” distanzierte und von den Anwesenden (“ihr sollt 99% sein?”) Mut statt Wut einforderte und vor der gefährlichsten Form der Angst; der vor etwas was noch gar nicht passiert ist, warnte.

Die Versammlung endete, mit einem offenen Redeforum und der Möglichkeit sich mit “Stargast” Düringer fotografieren zu lassen, gegen 16 Uhr bei eisigem Wind und leichtem Schneefall.

Mein FOTOALBUM dazu hier:

http://danielweber.at/2012/01/15/occupyvienna-am-stephansplatz-in-wien/

“Occupy”-Aktivisten protestierten am Stephansplatz

15.01.2012 | 17:49 | (DiePresse.com)

Zweiter internationaler Aktionstag der “Occupy”-Bewegung. Das Motto der Kundgebung mit Kabarettist Roland Düringer war “Echte Demokratie jetzt”.

Die “Occupy”-Bewegung hat am Sonntag zum zweiten internationalen Aktionstag aufgerufen. In Wien fanden sich laut Polizei rund 300 Menschen am Stephansplatz ein, weitere Versammlungen fanden in Graz und Linz statt. International reichte die Liste der Protestorte laut Veranstalter von Berlin und Frankfurt bis Chicago. Das Motto der Kundgebungen war “Echte Demokratie jetzt”.
Singles in Ihrer Nähe!

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“Das System ist am Ende”

Der Kabarettist Roland Düringer hat mit dem Aufschrei eines Systemtrottels für Aufsehen gesorgt: Seine Rede als Wutbürger wird heftig diskutiert
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“Occupy”-Aktivisten protestierten am Wiener Stephansplatz

Rund 200 Teilnehmer forderten “Echte Demokratie jetzt” – Antisemitismus-Vorwürfe gegen Redner Franz Hörmann
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Protest in Wien << News.at

Die “Occupy”-Bewegung hat zum zweiten internationalen Aktionstag aufgerufen. In Wien fanden sich laut Polizei rund 300 Menschen trotz klirrender Kälte und eisigem Wind am Stephansplatz ein, weitere Versammlungen fanden in Graz und Linz statt. International reichte die Liste der Protestorte laut Veranstalter von Berlin und Frankfurt bis Chicago. Das Motto der Kundgebungen war “Echte Demokratie jetzt”.

Als Gastredner am Stephansplatz traten Franz Hörmann, Professor für Unternehmensrechnung an der Wirtschaftsuniversität Wien, Martin Balluch, Obmann des “Vereins gegen Tierfabriken” (VGT) und der Kabarettist Roland Düringer auf. Die Pausen füllte der Wiener Rapper “Kilez More”. Mitveranstalter Philipp Janyr zeigt sich zufrieden mit der Beteiligung.

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