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Hochgeladen von davidmholmes am 10.05.2011

“My Water’s On Fire Tonight” is a product of Studio 20 NYU (http://bit.ly/hzGRYP) in collaboration with ProPublica.org (http://bit.ly/5tJN). The song is based on ProPublica’s investigation on hydraulic fractured gas drilling (read the full investigation here: http://bit.ly/15sib6).

Music by David Holmes and Andrew Bean
Vocals and Lyrics by David Holmes and Niel Bekker
Animation by Adam Sakellarides and Lisa Rucker

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viaMy Water’s On Fire Tonight (The Fracking Song) – YouTube.

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NÖ Grüne zum Aus für Schiefergasbohrungen: “Wir wollen’s schriftlich!” oekonews.at – Erste Tageszeitung für ERNEUERBARE ENERGIE und Nachhaltigkeit – Zeitung Medium Portal Fachblatt Zeitschrift tagesaktuell Erneuerbare Energien rss xml

NÖ Grüne zum Aus für Schiefergasbohrungen: “Wir wollen’s schriftlich!” oekonews.at – Erste Tageszeitung für ERNEUERBARE ENERGIE und Nachhaltigkeit – Zeitung Medium Portal Fachblatt Zeitschrift tagesaktuell Erneuerbare Energien rss xml.

Schiefergas: Gewinner – Verlierer – Was bringts der Region? oekonews.at – Erste Tageszeitung für ERNEUERBARE ENERGIE und Nachhaltigkeit – Zeitung Medium Portal Fachblatt Zeitschrift tagesaktuell Erneuerbare Energien rss xml

Schiefergas: Gewinner – Verlierer – Was bringts der Region? oekonews.at – Erste Tageszeitung für ERNEUERBARE ENERGIE und Nachhaltigkeit – Zeitung Medium Portal Fachblatt Zeitschrift tagesaktuell Erneuerbare Energien rss xml.

Vorarlberger gegen Schiefergas-Fracking oekonews.at – Erste Tageszeitung für ERNEUERBARE ENERGIE und Nachhaltigkeit – Zeitung Medium Portal Fachblatt Zeitschrift tagesaktuell Erneuerbare Energien rss xml

Vorarlberger gegen Schiefergas-Fracking oekonews.at – Erste Tageszeitung für ERNEUERBARE ENERGIE und Nachhaltigkeit – Zeitung Medium Portal Fachblatt Zeitschrift tagesaktuell Erneuerbare Energien rss xml.

Hoffenheim spielt in der deutschen Schilfgras-Bundesliga oekonews.at – Erste Tageszeitung für ERNEUERBARE ENERGIE und Nachhaltigkeit – Zeitung Medium Portal Fachblatt Zeitschrift tagesaktuell Erneuerbare Energien rss xml

Hoffenheim spielt in der deutschen Schilfgras-Bundesliga oekonews.at – Erste Tageszeitung für ERNEUERBARE ENERGIE und Nachhaltigkeit – Zeitung Medium Portal Fachblatt Zeitschrift tagesaktuell Erneuerbare Energien rss xml.

Stoppt das US-EU PNR Abkommen – VIBE!AT

Kontaktiere deine/n Europaabgeordnete/n und sende die Antwort an uns

http://pnr.vibe.at/

Was ist das Problem mit dem PNR-Abkommen?

  • Durch das PNR-Abkommen werden sämtliche Fluggastdaten an die USA übermittelt und für 15 Jahre auf Vorrat gespeichert. »
    Die Daten umfassen, Kreditkarteninformationen, Essenpräferenzen, Informationen über den gesundheitlichen Zustand der Reisenden, Sitzplatzinformationen und vieles mehr (bis zu 60 Einzeldaten).
    Selbst die Berichterstatterin Sophie in’t Veld empfiehlt gegen das Abkommen zu stimmen, da es gegen geltendes EU-Recht verstößt.
    Die Artikel-29-Datenschutzgruppe der Europäischen Kommission und der Europäische Datenschutzbeauftrage (EDPS) haben das Abkommen scharf kritisiert.
    Das Abkommen ist unverhältnismässig – der Nutzen der Datensammelwut wurde bisher nicht bewiesen.
  • Die Forderungen des EU-Parlaments werden ignoriert: Profiling und anderer Missbrauch ist nicht ausgeschlossen!»
    Das EU-Parlament hat in den Resolutionen vom 5. Mai und 11. November 2010 festgehalten, welche Bedingungen für ein derartiges Abkommen gelten müssten – die Forderungen wurden in keiner Weise erfüllt.
    Profling, also eine permanente Rasterfahndung, ist nicht wie gefordert ausgeschlossen!
    Die USA haben auch weiterhin direkten Zugriff auf die kompletten Datenbanken der Fluggesellschaften. Dieses sogenannte “pull-Verfahren” widerspricht den Forderungen des EU-Parlaments, das ausschließlich ein sogenanntes “push-Verfahren” erlauben will, bei dem die vereinbarten Daten von den Fluggesellschaften an die USA übermittelt werden.
    Die Daten werden auch im Kampf gegen illegale Immigration genutzt und nicht wie gefordert nur im Kampf gegen den Terror und schwere internationale Kriminalität.
  • Das Abkommen sorgt nicht für Rechtssicherheit für EU-Bürger »
    Die Kommission hat mit dem US-Heimatschutzministerium (DHS) ein Abkommen verhandelt. Dies muss jedoch nicht vom US-Senat unterzeichnet werden. Nur ein internationaler Vertrag würde dazu führen, dass EU-Bürger bei einer falschen Verwendung der Daten vor einem US-Gericht klagen können.
    Auch ohne Verdacht können die Daten für Profilingzwecke genutzt werden, sodass erst dadurch der Verdachtsfall konstruiert wird. Das ist eine vollkommene Umkehr der Unschuldsvermutung.
    Die Daten können vom DHS an sämtliche andere US-Behörden, wie die CIA oder das FBI weitergeben werden.
    Gutachten haben gezeigt, dass es unmöglich ist, einmal an die US-Behörden übermittelte Daten wirksam zu korrigieren. Vor allem gibt es keinen Rechtsanspruch, die Flugverbots-Liste (No Fly List) berichtigen zu lassen.
  • Dieses Abkommen ist eine Richtungsentscheidung »
    Sollte dem Fluggastdaten-Abkommen mit den USA zugestimmt werden, gilt dieses Abkommen als Grundlage für Verhandlungen mit anderen Drittstaaten. Es dürfte nur schwer erklärbar sein, warum die Regelungen für die USA angemessen und gut sind, für andere Drittstaaten aber nicht. Bisher haben bereits Staaten wie China oder Kuba angefragt, mit der EU ein vergleichbares Abkommen zu verhandeln!
    Derzeit beginnen die Verhandlungen für ein eigenes EU-Fluggastdatensystem. Bei einer Zustimmung zu dem US-Abkommen drohen schwere Konseqenzen. Es kann dann nur schwer argumentiert werden, warum in der EU andere Regeln gelten sollten als für EU-Daten, die an Drittstaaten weitergeben werden sollen.

Mehr Informationen

Eine Analyse des Abkommens von NoPNR.

Infos zum geheimen Treffen im EU-Parlament

Futurezone:
“Die USA wollen die Fluggastdaten eben haben”.

EDRi-Analyse zum Abkommen (EN):
Is the EU-US PNR Agreement acceptable?

via Stoppt das US-EU PNR Abkommen – VIBE!AT.

Creative Commons License

Für ein „fracfreies Bissendorf“ – Lokale Nachrichten, Videos, Bilder und mehr aus und für Bissendorf | noz.de

Für ein „fracfreies Bissendorf“ – Lokale Nachrichten, Videos, Bilder und mehr aus und für Bissendorf | noz.de.

Banksy – Exit Through The Gift Shop *untertitelt* online anschauen und downloaden – Kinofilm, Film Stream angucken

Banksy ist der aktuell bedeutsamste Graffitikünstler der Welt. Der Mann aus Bristol, der seine wahre Identität geheim hält, nutzt seine eindringlichen Spraybilder als politisches Statement – Kommunikationsguerilla. Der französische Ladenbesitzer Thierry Guetta macht sich auf, Banksy mit seiner Videokamera auf die Spur zu kommen. Doch Banksy dreht den Spieß um und filmt den Mann, der ihn filmen wollte.

Genre: Komödie , Dokumentation  | Länge: 87 Minuten | Land/Jahr: USA, UK/2010
Regie: Banksy  |  Schauspieler: Banksy, Thierry Guetta, Debora Guetta, Monsieur André, Zeus, Shepard Fairey

via Banksy – Exit Through The Gift Shop *untertitelt* online anschauen und downloaden – Kinofilm, Film Stream angucken.

Lagerstättenwasser: Stadtrat verlangt Aufklärung – Visselhövede – Lkr. Rotenburg – Lokales – Kreiszeitung

Lagerstättenwasser: Stadtrat verlangt Aufklärung – Visselhövede – Lkr. Rotenburg – Lokales – Kreiszeitung.

Mattfeldt: „Antworten nicht sehr aufschlussreich“ – Langwedel – Lkr. Verden – Lokales – Kreiszeitung

Mattfeldt: „Antworten nicht sehr aufschlussreich“ – Langwedel – Lkr. Verden – Lokales – Kreiszeitung.

Einpressbohrung in Völkersen | WESER-KURIER

via Einpressbohrung in Völkersen | WESER-KURIER.

Demo in Völkersen geplant – Langwedel – Lkr. Verden – Lokales – Kreiszeitung

Demo in Völkersen geplant – Langwedel – Lkr. Verden – Lokales – Kreiszeitung.

Stoppt die Vorratsdatenspeicherung! – Werden Sie aktiv!

Das können Sie gegen die Vorratsdatenspeicherung unternehmen:

via Stoppt die Vorratsdatenspeicherung! – Werden Sie aktiv!.

Das Weinviertel braucht Ihre Hilfe!

Noch nie war unser Weinviertel in größerer Gefahr als heute!

Der internationale Ölkonzern OMV plant im Weinviertel jahrzehntelang riesige Mengen an Schiefergas mit einer weltweit umstrittenen Methode – dem sogenannten „Fracking“ – abzubauen. Bereits ab 2013 soll trotz aller Fracking-Risiken mit Probebohrungen im Raum Poysdorf und Herrnbaumgarten begonnen werden.

Laut jüngsten Medienberichten hat die OMV im Weinviertel die umstrittene Fracking-Methode bereits 30x angewandt und beim Bohren nach herkömmlichen Gas- und Ölvorkommen auch jede Menge Chemie eingesetzt. Dies wurde bekannt, als LH Pröll eine verpflichtende Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) forderte.

Fracking birgt beträchtliche und großteils noch unerforschte Risiken für Umwelt und Gesundheit (z.B Mitfördern von mit Schadstoffen kontaminiertem Frackwasser, erhöhte Erdbebengefahr). Fracking bedeutet Verschwendung und Gefährdung von Ressourcen (Millionen Liter Wasser pro Bohrung im wasserarmen Weinviertel). Fracking bringtdie nachhaltige Zerstörung der Landschaft in der Umgebung von Poysdorf und Herrnbaumgarten und in weiterer Folge im ganzen Weinviertel mit sich (großflächiges Zubetonieren von Grünland für Bohrfelder, viele ca. 60 m hohe Bohrtürme alle 5 km, die bei ca. 25 Frackbohrungen pro Bohrfeld bis zu 13 Jahre lang das Landschaftsbild schwer beeinträchtigen, entsprechend viele Zufahrtsstraßen, hunderte Kilometer Pipelines für Zu- und Ableitungen, LKW-Verkehr, Lärm, Feinstaub).

Es darf nicht sein, dass das dicht besiedelte Weinviertel als Versuchslabor für die Schiefergaspläne der OMV herhalten muss und die ansässige Bevölkerung mit dem Verlust von Lebensqualität für das Profitstreben anderer bezahlen soll! Zumal die negativen Auswirkungen auf die Gesundheit, den sanften Tourismus, die Bodenqualität für Landwirtschaft und Weinbau und das Weinmarketing noch nicht absehbar sind.

Kein Risiko beim Konzern – allfällige Schäden bleiben uns!

Setzen Sie sich für eine lebenswerte Zukunft für unsere Kinder ein und unterschreiben Sie jetzt gegen Schiefergasbohrungen!

via Das Weinviertel braucht Ihre Hilfe!.

Bürgerinitiative SCHIEFESgas

Info

Noch nie war unser Weinviertel in größerer Gefahr als heute!
Beschreibung

Wir sind eine bunt zusammengewürfelte partei-unabhängige Plattform. Gleich nachdem die Schiefergaspläne der OMV durchgesickert sind, haben wir uns spontan entschlossen für ein lebenswertes Weinviertel einzutreten. Seit diesem Zeitpunkt arbeiten wir als engagierte Mutbürger daran, die Bevölkerung über diesen geplanten, für uns ungeheuerlichen Eingriff in unser Leben zu informieren.

Warum? Weil wir an unser Weinviertel glauben, es lieben und weiterentwickeln wollen – ohne es dem schnellen Profit von Aktionären zu opfern. Weil wir in Zeiten des drohenden Klimakollapses nicht tatenlos zusehen wollen, wie fossiler Raubbau in Österreich, direkt vor unserer Haustür betrieben wird.

via Bürgerinitiative SCHIEFESgas.

zeichnemit.at – Stoppt die Vorratsdatenspeicherung!

ATTENTION THIS PETITION IS EC-WIDE!!

EVERYBODY CAN PARTICIPATE!

BürgerInneninitiative für eine Abschaffung der EU-Richtlinie zur Vorratsdatenspeicherung 2006/24/EG und Evaluation sämtlicher Terrorgesetze.

 

via zeichnemit.at – Stoppt die Vorratsdatenspeicherung!.

IG “FRACK-loses Gasbohren” » Gegen Gasbohren…

Die BI „FRACK-loses Gasbohren im Landkreis Rotenburg“

hat sich am 24. August 2011 in Bötersen gegründet. Ohne dass wir Bürger davon
in Kenntnis gesetzt wurden, hatte uns die Firma Exxon Mobil an der B 75, Abzweig
Jeerhof, einen 59-Meter-hohen Bohrturm vor die Nase gesetzt. Ein Schild an der sog. Bohrstelle Z 11 zeigte, dass dort auch gefrackt werden soll. In einem Brief an die Bewohner von Bötersen und der Nachbargemeinde Waffensen hatte Hartmut Horn, wohnhaft in Jeerhof, zusammen mit den Grünen zu einer Informationsveranstaltung eingeladen. Es kamen aus den umliegenden Orten ca. 200 Menschen, die sich betroffen fühlten. Auf wöchentlichen Treffen formt sich diese Bürgerinitiative und entwickelt Strategien des Widerstandes und Demonstrationen.

Unsere Ziele sind es, die Gasförderung mittels Fracking zu stoppen, sowie Lagerung, Verbleib und Entsorgung von Lagerstättenflüssigkeiten zu verhindern. Wir wollen durch Information der Bürger und im Dialog mit Politikern in Stadt-, Gemeinde- und Ortsräten, dem Landkreis, den Wasserversorgern, dem niedersächsischen Landtag und den zuständigen Ministerien auf mögliche Gefahren aufmerksam machen, Fragen stellen, angehört und an Entscheidungen beteiligt werden.

Im Landkreis Rotenburg
wird seit Jahrzehnten eine intensive Erdgasförderung betrieben. Im Erdgasfeld Söhlingen wird seit 30 Jahren auch gefrackt. 2004 gab es ein für die Region ungewöhnliches Erdbeben bei Rotenburg mit der Stärke 4,5 auf der Richterskala. Gesundheitsgefährdende Lagerstättenflüssigkeiten werden in örtliche Versenk-bohrungen verpresst. Derzeit sind Fracking-Maßnahmen von Exxon Mobil in Bötersen Z11 und von RWE Dea in Hemsbünde Z4 geplant– und zwar im Trinkwasser-einzugsgebiet der Stadtwerke Rotenburg, einer Region mit 75.000 Bewohnern!

Zu unseren Aktionen 2011

zählten unter anderem in den ersten vier Monaten unseres Bestehens (die örtliche Presse berichtete):

  • Zwei friedliche Demonstrationen unter dem Motto „Grillen am Bohrturm“ (mit Fernsehteams und Studiointerview)

  • Delegation zum Niedersächsischen Landtag in Hannover zur ersten Lesung der Anträge gegen das Fracking, Forderungen überreicht

  • Infoabend mit Dokumentarfilm und Vortrag des Geschäftsführers des Wasserversorgungsverbandes
  • Delegation zum Gespräch mit Wirtschafts-Minister des Landes Niedersachsen Bode in Hannover
  • Infoabende mit Jörn Krüger von der BI Gegen Gasbohren in Bötersen und im Rotenburger Rathaus
  • Teilnahme an der Radio-Live-Sendung „Nordwestradio unterwegs“ zum Thema Fracking
  • viele Gespräche mit Politikern und Orts- und Gemeinderäten Sottrum, Waffensen, Rotenburg
  • Podiumsdiskussion mit Landtagsabgeordneten und Geschäftsführern der örtlichen Wasserversorger im Rathaus Rotenburg
  • Treffen mit Exxon Mobil zum Gespräch auf deren Betriebsgelände in Bellen/Söhlingen
  • Silvestertreffen mit Leuchtfeuerwerk neben der Bohrstelle

2012 werden wir mit weiteren Veranstaltungen (Bürger treffen Fachleute) und Aktionen den Stopp von Fracking-Maßnahmen einfordern.

 

Kontakt

E-Mail: z11frackaction@freenet.de
Website: www.frack-loses-gasbohren.de
Facebook: http://www.facebook.com/No.Fracking

via IG “FRACK-loses Gasbohren” » Gegen Gasbohren….

Natural Gas Fracking: The Fossil Fuel Industry’s New Low | Care2 Causes

Natural Gas Fracking: The Fossil Fuel Industry’s New Low | Care2 Causes.

Protesters at CSG-free launch – ABC News (Australian Broadcasting Corporation)

Protesters at CSG-free launch – ABC News (Australian Broadcasting Corporation).

Fracking Tied to Unusual Rise in Earthquakes in U.S. – Bloomberg

Fracking Tied to Unusual Rise in Earthquakes in U.S. – Bloomberg.

More on the Link Between Earthquakes and Fracking – NYTimes.com

More on the Link Between Earthquakes and Fracking – NYTimes.com.

Online Unterschriftenliste Initiative SCHIEFESgas

Alle Daten werden streng vertraulich behandelt, nicht weitergegeben, und auch nicht für Massen-Emails und/oder Werbung verwendet.

Administratives

  • Bitte geben Sie ihre Stimme nur einmal ab.
  • Bitte verwenden Sie Ihren richtigen Namen.
  • Bitte unterschreiben Sie nur wenn Sie über 16 Jahre alt sind.

Technisches

  • Die Übertragung der Stimmen erfolgt verschlüsselt per modernem SSL-Verfahren.
  • Die Stimmen werden selbstverständlich auch nurverschlüsselt gespeichert
    • das bedeutet, dass sogar, wenn der Server übernommen (durch Behörden oder Hacker) wird, die vorhandenen Daten nicht einsehbar sind.
    • Zugriff hat lediglich eine von der Initiative ausgewählte Person (Anwalt).
  • Um das Online-Formular vor sog. “Spam-Bots” zu schützen, müssen Sie beweisen, dass Sie tatsächlich ein Mensch sind, hierfür wird ein sog. CAPTCHA-Verfahren eingesetzt.

via Online Unterschriftenliste Initiative SCHIEFESgas.

IG “SchiefesGas” Österreich » Gegen Gasbohren…

 

Weinviertel statt Gasviertel – Österreich

Noch nie war unser Weinviertel in größerer Gefahr als heute!

Der Ölmulti OMV plant ab 2012 im Weinviertel riesige Mengen an Schiefergas mit einer weltweit umstrittenen Methode – dem sogenannten „Fracking“ – abzubauen.

Hinter verschlossenen Türen wurde entschieden, eine bislang noch nie erprobte „ökologische“ Art des Frackings flächendeckend auszuprobieren.

Die Risiken für Grundwasser und Gesundheit sowie die Zerstörung der Landschaft bleiben trotz angeblich „sauberer“ Bohrtechnik allemal aufrecht.

Es darf nicht sein, dass wir als Versuchskaninchen mit dem Verlust unserer Lebensqualität für die Profitgier der Ölindustrie herhalten!
Kein Risiko beim Konzern – allfällige Schäden bleiben uns!

Setze dich für eine lebenswerte Zukunft für unsere Kinder ein und unterschreibe jetzt gegen Schiefergasbohrunge.

Kontakt

E-Mail: info@weinviertelstattgasviertel.at

Website: http://www.weinviertelstattgasviertel.at

Facebook: http://www.facebook.com/BI.SCHIEFESgas

Die Unterschriftenliste: https://weinviertel-statt-gasviertel.at/cgi-bin/form.cgi

via IG “SchiefesGas” Österreich » Gegen Gasbohren….

Dokus Online | Dokumentarfilme online sehen – Video Stream Dokus auf Deutsch!

via Dokus Online | Dokumentarfilme online sehen – Video Stream Dokus auf Deutsch!.

Stoppt das US-EU PNR Abkommen – VIBE!AT


From: xxxxxx@xxxx.xx
To: hannes.swoboda@europarl.europa.eu
Subject: PNR Abkommen
Date: Mon, 16 Apr 2012 12:46:41 +0200

Lieber Herr Hannes Swoboda,

nachdem Sie ja nun langsam auch erkannt haben, dass ACTA nichts Gtues bedeutet, hoffen und bauen wir auf Sie, dass sie GEGEN das USA PNR Abkommen stimmen werden!

Vielen Dank für Ihre Unterstützung unserer Rechte!

Beste Grüße
XXXX XXXXX

KONTAKTIERE AUCH DEINE MEPs –> Stoppt das US-EU PNR Abkommen – VIBE!AT.

Vortrag an der Universität Innsbruck zum Thema Vorratsdatenspeicherung | Netzkinder

Unter dem Titel “Vorratsdatenspeicherung – Notwendiges Ermittlungswerkzeug oder Symptom eines repressiven Staates?” werde ich im Rahmen der Vortragsreihe der kritischen Universität einen Vortrag zur Vorratdatenspeicherung halten.

Seit 1. April 2012 ist in Österreich die Vorratsdatenspeicherung in Kraft. Ab sofort wird jedes Telefonat und SMS mitprotokolliert und sechs Monate lang gespeichert. Mobiltelefone verraten zusätzlich bei jeder Verbindung den Standort der NutzerInnen. Die Speicherung dieser Information ermöglicht die Erstellung detailierter Bewegungs- und Kommunikationsprofile der letzten sechs Monate! Zwei Tage vor Einführung der Vorratsdatenspeicherung präsentierte der AK Vorrat im Rahmen einer Pressekonferenz eine Verfassungsklage und rief Bürgerinnen und Bürger dazu auf diese Klage zu unterstützen. Doch die Datenbanken werden nun unweigerlich mit Informationen befüllt. Bis die Speicherpflicht aufgehoben wird, können Monate bis Jahre vergehen. Was gespeichert wird, welche gesellschaftspolitischen Auswirkungen dieses Überwachungsinstrument hat und wie man der Erfassung als Bürger zumindest etwas Einhalt gebieten kann, soll dieser Vortrag klären.

Wann: Donnerstag, 19. April 2012 um 19 Uhr
Wo: Hörsaal 2, Innrain 52d (Geiwi-Turm), EG
Links: Facebook Event | Lehrveranstaltungsverzeichnis der Uni Innsbruck

via Vortrag an der Universität Innsbruck zum Thema Vorratsdatenspeicherung | Netzkinder.

Vortrag Clemens Lassnig: “Vorratsdatenspeicherung – Notwendiges Ermittlungswerkzeug oder Symptom eines repressiven Staates?”

Öffentliche Veranstaltung · Von Unibrennt Innsbruck

  • Donnerstag
    19:00 bis 21:00
  • Ort: Geiwi, HS 2
    Veranstalter: Kritische Uni Innsbruck (http://www.kritischeuni.at/)

    Seit 1. April 2012 ist in Österreich die Vorratsdatenspeicherung in Kraft. Ab sofort wird jedes Telefonat und SMS mitprotokolliert und sechs Monate lang gespeichert. Mobiltelefone verraten zusätzlich bei jeder Verbindung den Standort der NutzerInnen. Die Speicherung dieser Information ermöglicht die Erstellung detailierter Bewegungs- und Kommunikationsprofile der letzten sechs Monate! Zwei Tage vor Einführung der Vorratsdatenspeicherung präsentierte der AK Vorrat im Rahmen einer Pressekonferenz eine Verfassungsklage und rief Bürgerinnen und Bürger dazu auf diese Klage zu unterstützen. Doch die Datenbanken werden nun unweigerlich mit Informationen befüllt. Bis die Speicherpflicht aufgehoben wird, können Monate bis Jahre vergehen. Was gespeichert wird, welche gesellschaftspolitischen Auswirkungen dieses Überwachungsinstrument hat und wie man der Erfassung als Bürger zumindest etwas Einhalt gebieten kann, soll dieser Vortrag klären.

    Im LV-Verzeichnis der Uni Innsbruck:
    http://orawww.uibk.ac.at/public/lfuonline_lv.details?sem_id_in=12S&lvnr_id_in=146025

via Vortrag Clemens Lassnig: “Vorratsdatenspeicherung – Notwendiges Ermittlungswerkzeug oder Symptom eines repressiven Staates?”.

GasLand online anschauen und downloaden – Kinofilm, Film Stream angucken

Quer durch Nordamerika findet derzeit ein Boom der Erdgasförderung statt. Grund dafür ist eine neue Fördertechnik, die von der Firma Haliburton erfunden wurde, das sogenannte “Fracking”. Amerika sieht sich schon als neue Energie-Supermacht, quasi das Saudi-Arabien des Erdgases. Doch ist Fracking wirklich sicher? Als der Filmemacher Josh Fox gefragt wird, ob er sein Land dafür verpachten würde, begibt er sich auf eine Odyssee auf der Suche nach Antworten, und stößt doch nur auf Geheimnisse, Lügen und Umweltverschmutzung.

 
Der Film wird nicht abgespielt? Klick hier!

Genre: Dokumentation  | Länge: 107 Minuten | Land/Jahr: USA/2010
Regie: Josh Fox  |  Schauspieler: Josh Fox, Dick Cheney, Pete Seeger, Richard Nixon, Aubrey K. McClendon, Pat Fernelli

via GasLand online anschauen und downloaden – Kinofilm, Film Stream angucken.

Gas kann man nicht essen – Australiens Farmer gegen die Energieindustrie | Weltzeit | Deutschlandradio Kultur

Gas kann man nicht essen – Australiens Farmer gegen die Energieindustrie | Weltzeit | Deutschlandradio Kultur.

“Fracking”: Mit Hochdruck zum Gas in der Tiefe | Wissen | Themen | BR.de

“Fracking”: Mit Hochdruck zum Gas in der Tiefe | Wissen | Themen | BR.de.

In eigener Sache: €5.000 für Projekt Poin?

von Kobuk, Freitag, 13. April 2012 um 22:31 ·

Im Jänner wurde Kobuk der mit €5000 dotierte Open Society Award verliehen (was uns sehr gefreut hat!), seitdem grübeln wir, was wir mit dem Geld sinnvoll machen (Geld macht Arbeit: Rechnungsprüfung, Rechenschaftsbericht, Finanzamt, etc. – bislang ist Kobuk ein No-Budget-Projekt). Und versaufen wollen wir’s nicht.

 

Ursprünglich wollten wir irgendein Open Society Event damit ausrichten, aber auch das ist Arbeit (und verdammt viel), dazu fehlt die Zeit. Es war auch in Diskussion, ob wir das Geld dem Verein Laafi spenden, der in Burkina Faso Gesundheitsprojekte finanziert und wo ich mitarbeite.

 

Krankenstation im Laafi-Projektdorf Sané. So ähnlich wird auch die Krankenstation in Poin aussehen.

Hans Kirchmeyr, mit Abstand fleißigster Kobuk-Autor, hat nun, als er das aktuellen Laafi-Projekts “Projekt Poin” gesehen hat, vorgeschlagen:

 

Angesichts dieses konkreten Projekts wär ich jetzt auch absolut dafür, unser A1-Preisgeld an Laafi zu spenden. Wahrscheinlich das Beste, was wir mit unserer Schreiberei je erreicht haben werden. Musst du ev. noch mit anderen abklären, aber mein Einverständnis hast du!

 

Die Anderen, das seid ihr.

 

€5.000 ist knapp ein Zehntel der Kosten der Krankenstation, die eine bislang unversorgte Region in Westafrika mit ca. 10.000 Einwohnern medizinisch versorgen wird (ärztliche Versorgung, Impfungen, etc.). Medizinische Grundversorgung für tausend Menschen, so viel Impact haben wir sonst nicht so schnell.

 

Ich arbeite seit über zehn Jahren bei dem kleinen Verein Laafi mit (vier davon im Vorstand) und kann persönlich garantieren, dass das Geld ankommt. Die Verwaltungs- und Reisekosten tragen wir privat, das Geld fließt also zur Gänze ins Projekt.

 

 

Thumbs up oder Thumbs down? (Die Alternativen bei zweiterem müssten wir uns erst überlegen.) Bitte schaut euch das Projekt genau an, bevor ihr entscheidet. *Like* gilt übrigens als Thumbs up – und wie beim Open Socitey Award gilt: 50% des Entscheidungsgewichts hat die Jury 😉

 

Helge Fahrnberger

via In eigener Sache: €5.000 für Projekt Poin?.

Stoppt die Vorratsdatenspeicherung! – [Blog] Was die Visualisierung von Vorratsdaten verrät (15.04.2012)

via Stoppt die Vorratsdatenspeicherung! – [Blog] Was die Visualisierung von Vorratsdaten verrät (15.04.2012).

Blog-Beitrag von Patrick – Dieser Beitrag gibt die persönliche Meinung des Autors wieder.

Der Datenjournalist Michael Kreil hat auf der Konferenz “Domain pulse” am 14. Februar 2012 einen hochinteressanten Vortrag zu der Frage gehalten, was eine Visualisierung von Vorratsdaten über uns verrät. Wegen der problematischen Verwendungsmöglichkeiten von Telekommunikationsdaten sieht er “dringenden Handlungsbedarf” für den Gesetzgeber.

Hier eine Videoaufzeichnung seines gemeinsam mit Malte Spitz gehaltenen Vortrags und das Manuskript seines Plädoyers:

Videoaufzeichnung

Big Brother Is Watching You

Was die Visualisierung von Vorratsdaten verrät

Handout zum Vortrag auf der „Domain pulse“ vom 14. Februar 2012

von Michael Kreil

Daten wie in der Tabelle links scheinen auf den ersten Blick langweilig zu sein. Unzählige Einträge, endlose Reihen, alles voller Zahlen und mit Abkürzungen, die keiner kennt. Solche Tabellen sind jedoch nur die bekannteste und zugleich ineffizienteste Darstellungsform von Daten.

Tatsächlich ist es äußerst spannend zu schauen, welche Informationen sich hinter diesen Daten verbergen. Das langweilige Äußere täuscht darüber hinweg, dass all diese Zahlen und Abkürzungen eine Bedeutung haben – sowohl einzeln, aber auch in ihrer Kombination.

Es erinnert stark an ein Puzzle-Spiel mit tausend Teilen: Jedes Puzzle-Teil zeigt nur einen winzigen Ausschnitt. Erst wenn die Teile richtig zusammen gesetzt werden, ergibt sich ein Gesamtbild.

Bei einem handelsüblichen Puzzle-Spiel hat der Hersteller das fertige Bild bereits festgelegt.
Welches Gesamtbild sich aus tausenden von Zahlen ergibt, weiß man jedoch erst, wenn man versucht, die Teile zusammen zu setzen.

Dabei gilt: Um so umfangreicher die Datenmenge ist, also um so mehr „Daten-Puzzle-Teile“ vorliegen, um so lückenloser und detailreicher ist das Gesamtbild.

Eine besonders umfangreiche Menge an Daten, die uns in ihrem Ausmaß und Detailreichtum
sehr überraschte, waren die Vorratsdaten von Malte Spitz.

In diesen Vorratsdaten werden Daten des eigenen Handys gespeichert. Dabei werden Angaben erfasst, wann und wie lange man ins Internet gegangen ist, wann und wie lange man telefoniert hat, und mit welchem Mobilfunk-Sendemasten man verbunden war.

Der Grünen-Politiker Malte Spitz hatte 2009 die Deutsche Telekom verklagt und die Herausgabe seiner Vorratsdaten gefordert. Die Deutsche Telekom übergab ihm seine Daten als Excel-Tabelle mit knapp 36.000 Zeilen. Darin waren alle Vorgänge seines Handys der letzten sechs Monaten erfasst (von August 2009 bis Februar 2010).

Besonders interessant an den Vorratsdaten von Malte Spitz waren die Angaben, wann und mit welchen Mobilfunk-Sendemasten sein Handy verbunden war. Daraus ließ sich der Aufenthaltsort von Malte Spitz berechnen … und das fast lückenlos über einen Zeitraum von 6 Monaten.

Damit konnten wir uns erstmals ein Bild von der Vorratsdatenspeicherung machen. Zum ersten Mal wurde bewusst, wie viele Informationen in den Vorratsdaten stecken und welches Missbrauchspotential sich daraus ergibt.

Dabei haben wir noch nicht einmal die kompletten „Verkehrsdaten“ betrachtet. Dahinter verbergen sich ja nicht nur die eigenen Aufenthaltsorte.

In den „Verkehrsdaten“ werden auch Verbindungsdaten gespeichert, also z.B. wann Sie mit wem und wie lange telefoniert haben.

Dazu mal ein kleines Experiment:

[Oben] ist eine Visualisierung meines E-Mailverkehrs der letzten sechs Jahre zu sehen. Die knapp 4.000 schwarzen Punkte sind die E-Mail-Adressen und die grünen Linien dazwischen zeigen die Intensität, mit der die entsprechenden E-Mail-Adressen miteinander kommuniziert haben. Insgesamt sind so 22.000 E-Mails dargestellt.

Der große schwarze Punkt mitte links ist dabei meine private E-Mailadresse, der große rechts meine Geschäftsadresse. Davon ausgehend, lassen sich verschiedenen Kommunikationsnetzwerke ausmachen. So stehen die Punkte um meinen privaten E-Mailaccount für meinen Freundeskreis. Etwas weiter rechts ist dagegen der Kreis des geschäftlichen E-Mailverkehrs. Unten links ist dann der Verein sichtbar, in dem ich Mitglied bin. Dort wird vorranging über Rundmails kommuniziert, die an hunderte Adressen geschickt werden. Die Wolke am linken Rand sind schließlich abonnierte Newsletter und Benachrichtungs-Mails

So, oder zumindest so ähnlich, würde auch Ihr E-Mailverkehr aussehen. Auch in Ihrer Kommunikation könnte man Gruppen finden. Man würde sehen können, wer Ihre Kollegen sind, Ihrer Freunde, wer zu Ihrer Familie gehört und in welchen Vereinen und Verbänden Sie aktiv sind.

Das geht nicht nur mit dem E-Mail-Verkehr, sondern auch mit anderen Kommunikationsformen. Hier sieht man noch einmal die Vorratsdaten von Malte Spitzs Handy. Diesmal sind sie auch als Netzwerk dargestellt, das sich aus seinem Kommunikationsverhalten berechnen lässt.

Solche Netzwerke nennt man auch „soziale Netzwerke“. Sie bilden Ihr persönliches, soziales Umfeld ab.

Um solch eine sozialen Netzwerk zu berechnen, muss man nur beobachten, wer mit wem kommuniziert. Die Inhalte der Kommunikation müssen dafür nicht aufgezeichnet werden. Es genügen bereits Uhrzeit, Dauer und eindeutige Personenidentifikationen wie z.B. Telefonnummern.

Das bereits daraus auf das soziale Umfeld geschlossen werden kann, scheint überraschend. Wenn man jedoch länger darüber nachdenkt, ist es eigentlich ganz logisch:

Wenn man nur lange genug beobachtet, wie eine Person mit ihrem soziale Umfeld interagiert, kann man auch auf Ihr soziales Umfeld schließen!

Offensichtlich enthalten Vorratsdaten nicht nur technische Informationen über Mobilfunkgeräte. Aus diesen Daten lassen sich auch viele Informationen über deren Besitzer ermitteln, und zwar viel mehr Informationen, als es der erste Eindruck vermuten lässt.

Aus den verwendeten Mobilfunkzellen lässt sich ein komplettes Bewegungsprofil des Besitzer berechnen. Und die Kommunikationsdaten, die einen großen Teil unserer täglichen, zwischenmenschliche Interaktion erfassen, zeigen auch unser soziales Umfeld.

Was sich damit aus den Vorratsdaten erkennen lässt, was deren Erfassung für Möglichkeiten bietet und welches Missbrauchspotential sich draus ergibt, soll nun anhand von drei möglichen Begebenheiten gezeigt werden.

In unserem ersten Beispiel denken wir uns eine Person mit besonderer gesellschaftlicher Verantwortung. Es könnte sich beispielsweise um einen Diplomaten, eine Bundestagsabgeordnete oder einen Vorstandsvorsitzenden eines großen Unternehmens handeln.

Nehmen wir einmal an, dass diese Person eines Tages eine Festnetz-Telefonnummer anruft, die zu einer Suchtberatungsstelle gehört. Am darauffolgenden Donnerstag betritt die Person die Funkzelle der Suchtberatungsstelle zum ersten Mal, um dann wöchentlich jeden Donnerstag kurz vor 17:00 Uhr dort zu erscheinen.

Offensichtlich hat die Person einen wöchentlichen Termin bei einer Suchtberatungsstelle. Das ist eine Information, die ganz klar zur Privatsphäre der Person gehört.

Aber nicht nur das. Zusätzlich sind Suchtberatungsstellen durch eine Schweigepflicht geschützt. Ihre Daten, z.B. welche Personen sie betreuen und beraten, unterliegen einem besonderen Schutz. Solch eine Schweigepflicht kann aber nicht mehr greifen, wenn die Kommunikation und die Aufenthaltsorte einer Person in den Vorratsdaten gespeichert werden.

Denken wir uns nun ein zweites, komplexeres Beispiel:

Ein Geschäftsmann oder Politiker kontaktiert telefonisch erst eine Urologie und sucht sie dann später auf.

Am darauffolgenden Tage kontaktiert und besucht er eine Radiologiepraxis, um direkt danach wieder sich bei der Urologie einzufinden.

Tage später besucht er dann eine Chirurgie, die sich auf die Entfernung von Krebstumoren spezialisiert hat. Um dann regelmäßig sowohl wieder die Urologie, als auch einen Psychologen zu besuchen.

All das wird genau mit Positions- und Kommunikationsdaten mitprotokolliert, selbst, dass er einen Termin ausfallen lässt.

Jede einzelne dieser Informationen unterliegt eigentlich der ärztlichen Schweigepflicht – zusammen genommen wird aber auch dem Letzten klar, dass der Betroffene mit hoher Wahrscheinlichkeit an Prostatakrebs erkrankt ist. Dazu kommt: Wer in die Vorratsdaten schaut, weiß auch über den Verlauf der Krankheit bescheid, z.B. dadurch, dass erst eine Radiologie und anschließend doch eine Chirurgie aufgesucht wurde.

All diese sensiblen Daten sind bisher Ärzten und ihren Patienten vorbehalten. Durch die Speicherung von Vorratsdaten wird dieses Vertrauensverhältnis jedoch ausgehebelt.

Schließlich das dritte Szenario: Ein Beamter der Bundespolizei kontaktiert per Telefon eine Journalistin einer bekannten Tageszeitung. Kurze Zeit später bewegen sich beide in Richtung Stadtzentrum, um dann für 2 Stunden gemeinsam in einer Mobilfunkzelle zu verbringen.

Zwei Tage später erscheint dann in der Tageszeitung ein Artikel mit kompromittierenden Details über diese Bundesbehörde.

Kann die Journalistin ihren Informanten noch schützen? Nein, denn Vorratsdaten höhlen das Berufsgeheimnis aus! Ob Diplomaten, Bundestagsabgeordnete, Journalistinnen, Ärzte, Rechtsanwälte … der Schutz ihrer Mandanten und Patienten ist nicht mehr möglich.

Aber nicht nur einzelne Berufsgruppen sind betroffen, sondern jeder Bürger, jedes Unternehmen und ebenso der gesamte Staatsapparat! Was bedeutet es, wenn die Kommunikation und Aufenthaltsorte jedes Beamten gespeichert werden? Jedes Polizisten, Staatsanwaltes, Richters, Diplomaten, Abgeordneten, Ministers – ja selbst die Daten der Kanzlerin werden erfasst!

Dabei stellt sich unweigerlich die Frage: Wenn diese Daten solch eine Brisanz haben, sind sie dann auch sicher?

26.05.2008Projekt „Clipper“

Jahrelang soll die Telekom im ganz großen Stil Journalisten, eigene Manager und Aufsichtsräte bespitzelt haben. Durch ein ominöses Fax aufgerüttelt, verspricht der neue Vorstandschef René Obermann nun rückhaltlose Aufklärung. Die Staatsanwaltschaft prüft bereits.

Vielleicht wäre sie nie ans Tageslicht gekommen. Diese „unappetitliche Geschichte“, wie ein hochrangiger Telekom-Mann am Freitag vergangener Woche murmelte. Diese absurde Melange aus ganz viel Wirtschaftskrimi und einer ordentlichen Portion Macht und Größenwahn, einem Schuss Paranoia, komplett demontierter Mitbestimmung und missachteter Pressefreiheit.

Wie gesagt: Vielleicht wäre der ganze Vorgang in den Akten der Deutschen Telekom AG verschwunden. Aber dann musste ja auch noch das leidige Geld dazukommen. Und vor allem dieses Fax, das vor rund vier Wochen in der Bonner Zentrale landete wie ein dröhnendes Echo aus einer anderen, einer früheren, einer vergangenen Unternehmensära. Man konnte das Schreiben an den Chefsyndikus als unverhohlene Drohung deuten. Immerhin heißt es am Ende des dreiseitigen Papiers, das dem SPIEGEL vorliegt: „Unterschätzen Sie nicht mein Aggressionspotential und meine Leidensfähigkeit.“

Zumindest war es eine Abrechnung in zweierlei Sinn: Der Telekom-Top-Jurist wurde vom Chef einer Berliner Beratungsfirma aufgefordert, sich schleunigst mit ihm in Verbindung zu setzen. Ziel: „Eine geregelte, gegen Indiskretionen gesicherte Beendigung unserer Geschäftsbeziehung.“

Zugleich zog das Schreiben quasi einen Schlussstrich unter Aktionen, die über einen langen Zeitraum nur einem Zweck gedient haben sollen: deutsche Wirtschaftsjournalisten sowie Aufsichtsräte und auch Top-Manager des Konzerns und ihre telefonischen Kontakte zueinander auszuspähen.

 

2008 wurde durch einen Spiegel-Artikel bekannt, dass Vorstand und Aufsichtsrat der Deutschen Telekom AG Untersuchungen anordneten, um interne Lecks aufzudecken. Die Untersuchungen, womit die Abteilung „Konzernsicherheit“ beauftragt wurde, beinhalteten offenbar auch illegale Aktivitäten, wie die Bespitzelung von Aufsichtsräten, eines Vorstandsmitglieds, Angehörigen und Mitarbeitern von Betriebsräten, „aber auch dem Konzernbereich nicht zuzuordnende Dritte“, wie zum Beispiel Journalisten oder Ver.di-Chef Bsirske.

Nach einem Anfang November 2008 veröffentlichten vorläufigen Zwischenbericht
der Bonner Staatsanwaltschaft wurden mindestens 55 Menschen „in den Jahren 2005 und 2006 nach den heute vorliegenden Erkenntnissen“ ausgespäht. Dabei wurden hunderttausende Verbindungsdaten illegal beschafft und von der Firma Network Deutschland ausgewertet, um herauszufinden, welche Telekom-Mitarbeiter mit welchen Journalisten gesprochen hatten.

Die Süddeutsche Zeitung berichtete am 30. Mai 2008, dass die Bespitzelungen
durch die Telekom noch deutlich weiter gegangen sein sollen. So sollen auch mit einer speziellen Software über das Mobilfunknetz Bewegungsprofile von einzelnen Personen erstellt worden sein.

(Quelle: de.wikipedia.org)

Dies ist leider nur ein Beispiel von vielen. In großen Organisationen mit tausenden von Mitarbeitern lässt sich der korrekte Umgang mit vertraulichen Daten nie einhundertprozentig sicherstellen. Insbesondere, wenn Unternehmen, Abteilungen oder einzelne Mitarbeiter unter großem Druck stehen, werden Fehlentscheidung getroffen und Befugnisse überschritten.

Nun, da Telekommunikationsunternehmen dazu gezwungen wurden, besonders umfangreich und besonders detailliert Informationen über die Bevölkerung zu sammeln, hat sich mit Sicherheit eins erhöht: das Missbrauchspotential.

Wie sieht es mit der IT-Sicherheit aus?

18.02.2011 Netzwelt-Ticker: Hacker kaperten kanadische Regierungsrechner03.04.2011 Datenraub: Hacker legt Kundenadressen von US-Großbank offen

27.04.2011Hackerangriff: 75 Millionen Sony-Kundendaten gestohlen

03.05.2011Sicherheitsrisiko: Hacker konnten Daten von 100 Millionen Sony-Kunden kopieren

07.05.2011Datenlecks: Sony-Kundendaten zeitweise im Web abrufbar

03.06.2011 „Ein Kinderspiel“: Hacker stehlen erneut Sony-Kundendaten

08.07.2011Cyber-Attacke: Hacker klauen Daten von Zoll-Server

12.07.2011Anonymous-Angriff: Hacker feiern Diebstahl Zehntausender militärischer Zugangsdaten

14.07.2011Cyberangriff: Hacker erbeuten Tausende Pentagon-Geheimdaten

21.07.2011Netzwelt-Ticker: Hacker verziert bundesregierung.de mit Katzen-Content

25.07.2011Österreichs GEZ: Anonymous-Hacker klauen über 200.000 Kundendaten

12.10.2011 93.000 geknackte Konten: Neuer Hacker-Angriff auf Sony

25.10.2011Meldeverzeichnis veröffentlicht: Spektakulärer Datenklau erregt Israel

Dies ist eine kleine Auswahl der bekanntesten Sicherheitsdesaster des Jahres 2011.

Sony war offensichtlich das beliebteste Ziel von Hackerangriffen. Es ist jedoch erschreckend, wie ein internationales Technologie-Unternehmen beim Schutz von persönlichen Kundendaten, insbesondere den Millionen von brisanten Kreditkarten-Informationen, wiederholt und nachhaltig versagen kann. Und obwohl nun Kunden- und Kreditkarten-Daten veröffentlich wurde, gab es für Sony bis heute keine nennenswerten Konsequenzen.

Neben Sony wurden auch zahlreiche nicht private Institutionen Ziel von Hackerangriffen. So teilte die Österreichische GEZ mit, ihr seien insgesamt 214‘000 Datensätze gestohlen worden, davon 96‘000 mit Kontodaten.

Besonders spektakulär ist der Datenklau beim israelischen Einwohnermeldeamt. Hier hatte ein früherer Mitarbeiter die Daten aller Israelischen Einwohner an ein Unternehmen verkauft. Später sind diese Daten im Internet aufgetaucht.

08.07.2011

Hacker klauen Daten von Zoll-Server

Jetzt wurde auch eine deutsche Ermittlungsbehörde Opfer eines Hackerangriffs: Unbekannte haben brisantes Material von mindestens einem Zoll-Rechner entwendet, die Daten wurden im Web veröffentlicht.

Hamburg/Berlin – Die Unbekannten haben mindestens ein Ziel erreicht: Aufmerksamkeit. In der Nacht zum Freitag veröffentlichte eine Hackergruppe namens NN-Crew im Web Datensätze, die angeblich von Servern von Ermittlungsbehörden entwendet wurden und detaillierte Informationen zu Überwachungseinsätzen der Behörden enthalten.

Nach Informationen von SPIEGEL ONLINE haben die Unbekannten Material von einem Server einer Zollbehörde entwendet. Eine Sprecherin der Bundespolizei bestätigt: „Nach derzeitigen Feststellungen stammen die veröffentlichten Daten von einem Zoll-eigenen Server, auf den anscheinend auch Informationen der Bundespolizei zur Anwendung des Zielverfolgungssystems Patras für die Weiterverteilung im Zollbereich kopiert wurden.“ […]

Bei Patras handelt es sich den veröffentlichten Dokumenten zufolge um ein System zur Auswertung von Positionsdaten, die zum Beispiel GPS-Peilsender an den Fahrzeugen überwachter Personen per Mobilfunk übermitteln. Die Bundespolizei hat den Patras-Server vorläufig abgeschaltet und alle Nutzer gewarnt.

Bewegungsprofile aus dem gesamten Bundesgebiet

Unter den veröffentlichten Daten finden sich Bewegungsprofile aus dem gesamten Bundesgebiet. Die einzelnen Datensätze sind in Ordnern sortiert, die die Namen unterschiedlicher Polizeistellen tragen. Darunter finden sich gemeinsame Ermittlungsgruppen der Landespolizeien, der Bundespolizei und des Zolls zur Rauschgiftbekämpfung, auch Zollfahndungsämter und mobile Einsatzkommandos sind betroffen.

Die einzelnen Datensätze enthalten Positionsprotokolle, die laut den Dokumenten in den Jahren 2009 und 2010 aufgezeichnet worden sind. […]

Von welchen Geräten die Daten aufgezeichnet worden sind, lässt sich nur auf Basis der parallel von der NN-Crew veröffentlichten Dokumente vermuten. Powerpoint-Präsentationen und Handbücher beschreiben, wie Überwachungstechnik installiert und gepflegt werden kann. Die beschriebenen Geräte werden demnach an Fahrzeugen angebracht, ermitteln über GPS-Signale die Position und übermitteln diese per Mobilfunk. […]

Aus den veröffentlichten Dokumenten geht hervor, dass die gesammelten Positionsdaten zur Auswertung auf einen oder mehrere Server geladen wurden. […]

So etwas kann auch in Deutschland passieren.

Im Juli 2011 wurde bekannt, dass ein gemeinsamer Server des Deutschen Zolls und der Bundespolizei gehackt und alle Daten veröffentlicht wurde. Später zeigte sich, dass es sich bei dem Server um einen Rechner des Patras-Systems handelt.

Patras ist ein System, dass Geoinformationen von sogenannten GPS-Trackern sammelt. Einfach ausgedrückt laufen hier die Daten von Peilsendern zusammen, die verdächtigen Personen z.B. am Fahrzeug befestigt werden. Diese Sender schicken dann in regelmäßigen Zeitabständen, teilweise im 10-Sekunden-Takt, ihre Position an den Zentralcomputer, wo sie ausgewertet werden können.

Mit diesem System lassen sich verdächtige Personen genau verfolgen. Man kann nicht nur sehen, wo und wie schnell die Personen sich mit ihrem Auto bewegen, sondern auch, wann und wo sie parken.

Schaut man sich die Daten genauer an, erkennt man schnell, wo diese Personen wohnen und arbeiten, da sie üblicher Weise tagsüber in der Nähe des Arbeitsplatzes und nachts in unmittelbarer Nähe ihrer Wohnung parken. Beobachtet man dieses Verhalten über mehrere Monate, kann man die Identität der Personen ermitteln.

Der Patras-Server enthielt Informationen von fast 100 Peilsendern. Insgesamt über 4 Millionen Datensätze zeigen genau, wann sich die Verdächtigen wo befunden haben.

Nochmals: Diese brisanten Bewegungsdaten liegen frei im Internet. Jeder kann darauf zugreifen! Jeder kann die Wohnorte der verdächtigen Personen ermitteln.

Ob die Überwachung jeder einzelnen verdächtigten Person gerechtfertigt war, und ob sich unter diesen Personen auch unschuldige Mitbürger befunden haben, ist ebenfalls bis heute nicht geklärt.

Wie konnten diese brisanten, personenbezogenen Daten ins Internet gelangen? Wurden der Deutsche Zoll und die Bundespolizei Opfer eines schweren Hackerangriffs? War das ein Fall von schwerer, organisierter Kriminalität?

Nein! Es war banale Inkompetenz!

08.01.2012

Fieser Gruß an den neugierigen Papa

Ein spektakulärer Hackerangriff auf die Bundespolizei geht nach SPIEGEL-Informationen offenbar
auf ein kompliziertes Vater-Tochter-Verhältnis zurück. Kölner Fahnder ermitteln gegen einen hohen Beamten der Bundespolizei aus Frankfurt am Main.

Der Mann hatte seiner Tochter einen Trojaner auf den Rechner gespielt, um ihr Treiben im Internet zu überwachen.

Die Tochter hatte allerdings einen Freund aus der Hackerszene, dem die Spionage auffiel.
Um es dem neugierigen Vater heimzuzahlen, drang der Hacker in dessen Computer ein. Dort sah er, dass der Polizist dienstliche Mails an seinen Privatrechner umgeleitet hatte. Das ebnete dem Hacker den Weg ins Innere der Bundespolizei. Als Folge des Angriffs musste der „Patras“-Server abgeschaltet werden, über den die Polizei Verdächtige observiert.

Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) erklärte die Computersicherheit zur Chefsache. Im Netz beanspruchten mehrere Hacker den Ruhm für die Aktion. Vielleicht zu Recht: Der Server wurde zweimal geknackt.

„Ein Beamter der Bundespolizei ließ seine Tochter mit einem Trojaner überwachen!“

Vielleicht hat er dabei gegen seine Tochter sogar den umstrittenen Staatstrojaner eingesetzt?

„Der Freund der Tochter drang daraufhin in den Privatrechner des Vaters ein und erlangte
Zugriff auf interne E-Mails der Bundespolizei, die der Beamte auf seinen Rechner umgeleitet hat!“

Ganz offensichtlich war das kein schwerer Hackerangriff einer internationalen, kriminellen
Vereinigungen, sondern die Kombination eines Familienstreits und die Anmaßung und Inkompetenz eines Polizeibeamten!

Auszug aus der Wikipedia:

Facepalm (englisch face = ‚Gesicht‘ und englisch palm = ‚Handfläche‘) ist ein Begriff des Internetjargons. Hierbei wird die physische Geste beschrieben, in der eine Hand Teile des Gesichts bedeckt. Damit sollen verschiedene Gefühle (Fassungslosigkeit, Scham, Verlegenheit, Skepsis, Frustration, Ekel oder Unglück) ausgedrückt werden. Es entspricht der Redewendung „die Hände vors Gesicht schlagen“.

Mit diesen zahlreichen Beispielen und Zeitungsartikeln will ich weder der Telekom, der Bundespolizei, noch anderen Institutionen ihre Daseinsberechtigung absprechen. Nein, wir brauchen diese Institutionen. Und ich hoffe im Interesse aller, dass diese Vorfälle lückenlos aufgeklärt und entsprechende Konsequenzen daraus gezogen werden.

Was aber all diese Beispiele zeigen: In diesen Institutionen stehen Computer, die niemals hundertprozentig sicher sein können und deshalb jederzeit gehackt werden können. Und in diesen Institutionen, ob privat oder staatliche, arbeiten Menschen, die beabsichtigt oder unbeabsichtig Fehler machen.

Das ist nichts Ungewöhnliches. Es passieren immer Fehler, nur gibt es Dinge, bei dem keine Fehler passieren dürfen!

Wenn der Staat gemeinsam mit privaten Unternehmen unsere Mobilfunkdaten überwachen lässt, wenn von jedem Handy-Nutzer ein Bewegungs- und Kommunikationsprofil angelegt wird, wenn sowohl 10-jährige Schülerinnen, als auch jedes Regierungsmitglied davon betroffen ist, dann dürfen mit diesen Daten keine Fehler passieren!

Das Urteil des Bundesverfassungsgerichts am 2. März 2010 erklärte das deutsche Gesetz zur Vorratsdatenspeicherung für verfassungswidrig. Und obwohl durch das Urteil die staatliche Pflicht zur Vorratsdatenspeicherung entfallen ist, sammeln alle großen Telekommunikationsanbieter weiter. Sie sammeln sogar mehr Daten als zuvor, denn erst mit der Einführung der Vorratsdatenspeicherung werden z.B. auch Bewegungsprofile erfasst.

Diese brisante Daten dürfen nicht in die falschen Hände gelangen. Das muss unter allen Umständen verhindert werden. Zusätzliche Sicherungsmaßnahmen reichen dafür nicht aus, denn es liegt in der Natur der elektronischen Daten, dass sie jederzeit unbemerkt kopiert werden können. Die einzige Möglichkeit, den Missbrauch der Daten zuverlässig zu verhindern, ist diese Daten erst gar nicht zu erheben.

Hier besteht für den Gesetzgeber dringender Handlungsbedarf!

Alle beschriebenen Szenarien von überwachten Bundestagsabgeordneten, Richtern, Anwälten, Ärzten und Journalisten sind in der Geschichte unseres Landes bereits in der einen oder anderen Form eingetreten. Durch die Vorratsdatenspeicherung, also die Speicherung von Verkehrsdaten z.B. von Handys, entsteht jedoch ein völlig neues Missbrauchspotential. Jeder Bundesbürger lässt sich nun per Mausklick nachverfolgen und überwachen.

Da sowohl Mitarbeiter bei den Telekommunikationsanbietern als auch bei Polizeibehörden Zugriff auf diese Daten haben, lässt sich der Missbrauch nicht kontrollieren. Wenn private Unternehmen Zugriff auf Bewegungs- und Kommunikationsprofile ihrer Kunden haben, also auch ihrer Vorstands-, Aufsichtsrats- und Gewerkschaftsmitglieder, von Politikern, die vielleicht entgegen der privatwirtschaftlichen Interessen des Konzerns agieren, oder Richter, die Verfahren gegen den Konzern verhandeln – dann sind das hochkritische Situationen.

Ebenso problematisch ist es, wenn die Polizeibehörden Zugriff auf solch private Daten haben. Wenn die Exekutive die Bewegung jedes Richters und jedes Regierungsmitglieds überwachen kann, dann ist die Gewaltenteilung in Gefahr. Wenn in einer Notsituation die Exekutive frei dreht, ist sie nicht mehr einzudämmen. Im Ausnahmezustande stellt das Missbrauchspotential der Vorratsdaten eine Gefahr für unsere Demokratie dar.

Diese Szenarien sich schon längst nicht mehr Teil einer theoretische Debatte, sondern bereits
Realität. Diese Daten werden weiterhin erhoben und die Polizei hat weiterhin Zugriff darauf.

Wenn ihr eingeschaltetes Mobilfunktelefon gerade neben ihnen liegt, existiert vermutlich bereits ein Eintrag für Sie, dass Sie sich genau jetzt hier befinden.

Jede Kurznachricht, jeder E-Mail-Abruf und jedes Telefonat, dass Sie heute getätigt haben, wurde mitprotokolliert.

Falls sie bei diesem Gedanken ein mulmiges Gefühl bekommen, können Sie sich auf den folgenden Webseiten weiter über die Vorratsdatenspeicherung informieren:

Der Vortrag auf der Domain pulse vom 14. Februar 2012:
http://www.domainpulse.de/de/programm#unit3888

ZEIT ONLINE
„Was Vorratsdaten über uns verraten“
http://www.zeit.de/digital/datenschutz/2011-02/vorratsdaten-malte-spitz

Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung:
http://www.vorratsdatenspeicherung.de

Netzpolitik.org
http://netzpolitik.org/tag/vorratsdatenspeicherung/

Digitale Gesellschaft
http://digitalegesellschaft.de/portfolio-items/vorratsdatenspeicherung/

Quelle und Download (pdf)

Blog-Beitrag von Patrick – Dieser Beitrag gibt die persönliche Meinung des Autors wieder.

via Stoppt die Vorratsdatenspeicherung! – [Blog] Was die Visualisierung von Vorratsdaten verrät (15.04.2012).

Dieser Inhalt ist unter einer Creative Commons-Lizenz freigegeben.

leyrers online pamphlet :: y2012 : m04 : Roter Wendehals

Roter Wendehals

Aus dem Blog von Hannes Swoboda, Vorsitzender der Sozialdemokraten im Europäischen Parlament:

 

Anlässlich einer Konferenz der sozialdemokratischen Fraktion zum Antipiraterie-Abkommen ACTA im Europäischen Parlament kündigt S&D-Präsident Hannes Swoboda an: „Ich werde nächste Woche in Straßburg den europäischen Sozialdemokraten eine Ablehnung des ACTA-Vertrages vorschlagen. Die Freiheit des Internets darf nicht weiter beschränkt werden.”

 

Nur zur Erinnerung, das ist der Mann, der zusammen mit vier (von sieben) weiteren PSE/SPÖ Abgeordneten FÜR die Vorratsdatenspeicherung gestimmt hat.

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Namensnennung-Nicht-kommerziell-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Österreich (CC BY-NC-SA 3.0)

Protestbrief Vorratsdatenspeicherung – mind sechs Jahre zu spaet <<leyrers online pamphlet

„Protestbrief Vorratsdatenspeicherung” – mind. sechs Jahre zu spät

Unter den üblichen Verdächtigen auf Twitter und in der österreichischen Blogosphäre kursiert sein einiger Zeit ein Aufruf zur Unterzeichnung eines Protestbriefes bezgl. Vorratsdatenspeicherung und Mafiaparagrap”.

So löblich die Idee auch ist, so ist sie doch – zumindest was die Vorratsdatenspeicherung betrifft – um mindestens sechs Jahre zu spät.

Die EG-Richtlinie Nummer 2006/24/EG zur Data-Retention wurde nämlich am 14. Dezember 2005 mit der Mehrheit der Christdemokraten und Sozialdemokraten im EU-Parlament verabschiedet, bevor sie am 15. März 2006 erlassen wurde. Und wie man dem Abstimmungergebnis, das ich in der nachfolgenden Tabelle zusammengefasst habe, entnehmen kann, haben ihr auch die EU-Abgeordneten der SPÖ zugestimmt:

MEP GROUP VOTE PRO CONTRA ABST. NO VOTE
BERGER Maria PSE + 1
BÖSCH Herbert PSE + 1
ETTL Harald PSE + 1
KARAS Othmar PPE-DE + 1
LEICHTFRIED Jörg PSE 1
LICHTENBERGER Eva Verts/ALE 1
MARTIN Hans-Peter NI 1
MÖLZER Andreas NI ~ 1
PRETS Christa PSE + 1
RACK Reinhard PPE-DE + 1
RESETARITS Karin ALDE 1
RÜBIG Paul PPE-DE 1
SCHEELE Karin PSE 1
SCHIERHUBER Agnes PPE-DE + 1
SEEBER Richard PPE-DE + 1
STENZEL Ursula PPE-DE + 1
SWOBODA Hannes PSE + 1
VOGGENHUBER Johannes Verts/ALE 1

Von den sieben PSE/SPÖ Abgeordneten, haben nur zwei, Jörg Leichtfried und Karin Scheele, im EU-Parlament GEGEN die Vorratsdatenspeicherung gestimmt.
Die SPÖ-Abgeordneten Fr. Berger, Hr. Bösch, Hr. Ettl, Fr. Prets und Hr. Swoboda haben FÜR die Vorratsdatenspeicherung gestimmt.

Politik wird immer weniger in Österreich direkt gemacht. Bedenkt das bei der nächsten EU-Wahl (un behaltet dabei das oben angeführte Abstimmungsverhalten im Hinterkopf).

Die Vorratsdatenspeicherung wurde auf EU-Ebene eingeführt, dort muss sie auch gekippt werden. Nicht auf nationaler Ebene.

Author:

via leyrers online pamphlet :: y2011 : m03 : Protestbrief_Vorratsdatenspeicherung-mind_sechs_Jahre_zu_spaet.html.

(CC BY-NC-SA 3.0)