Landwirtschaftsminister Berlakovich: Neonicotinoide in Österreich verbieten! – Online Petition

–> Ohne Bienen, keine Bestäubung, ohne Bestäubung keine Pflanzen, ohne Pflanzen keine Nahrung!

Wollen wir uns und unseren Kindern das wirklich antun ????

die EU hat heute nach einer Abstimmung den weiteren Einsatz der Pestizides Neonicotinoide in der gesammten EU erlaubt. Dieses wird hauptverantwortlich gemacht für das momentane drastische Bienensterben!
Wir in Österreich haben nun noch Möglichkeiten direkt im Landwirtschaftsministerium etwas zu bewegen. Es gibt eine weitere Petition:

Von: Waltraud Schmid aus Stranzendorf, Österreich

An:   Minister Berlakowitsch in Österreich Keine Stellungnahme

Mehrere internationale Studien belegen, dass Neonicotinoide für Bienen toxisch wirken. Sie werden in der Landwirtschaft hauptsächlich als Beizmittel für Mais, Sonnenblume und Kürbis eingesetzt, oder im Ackerbau und Hausgarten direkt gespritzt. Sie wirken systemisch, d.h. das Gift zirkuliert im Saftstrom der Pflanzen.

Neonicotinoide greifen das Nervensystem der Bienen an und desorientieren sie. Sie finden nicht mehr in den Bienenstock zurück und verenden im Feld. Bienen denen die Rückkehr gelingt, verfüttern den vergifteten Pollen an die Brut. Das Bienenvolk wird geschwächt, das Immunsystem bricht zusammen.

Neonicotinoide verbleiben jahrelang im Boden gespeichert und blühen mit allen Nachfolgekulturen auf den Feldern wieder auf. Diese Blüten sind dann aber gerade für Bienen wieder besonders attraktiv – denn es sind oft Raps, Phazelia, Senf oder Sonnenblume. So treffen sie die Gifte ein weiteres Mal. Die Folge ist eine langfristig schleichende Verseuchung der Bienenvölker.

Im Dezember 2012 hat die “Biene Österreich” in ihrem Positionspapier dazu Stellung genommen . www.biene-oesterreich.at Auch sie fordert ein Verbot der Neonicotinoide in Österreich. Unter dem link: “http://youtu.be/jv-4rv0I4dw” kann eine aktuelle Einschätzung der Bienenforschung zu Pestiziden eingesehen werden.

Begründung: Am 16.1. 2013 hat die Europäische Lebensmittelbehörde EFSA bestätigt, dass Neonicotinoide tödliche Auswirkungen auf Bienen haben.2008 gab es ein großes Bienensterben in Deutschland. Studien aus Italien, Frankreich und Österreich haben die Gefährlichkeit der Neonicotinoide schon 2010, 2011 und 2012 (Studien sind unter www.gesundebiene.at abrufbar) gezeigt. Nun ist der Zeitpunkt zu handeln! Schon ohne Neonicotinoide sind Bienen enormen Belastungen ausgesetzt, wie herkömmlicher Pestizideinsatz, Monokulturen, blütenarme Landschaften und Viruserkrankungen infolge von Milbenbefall.
Alle Faktoren zusammen gefährden langfristig den Bestand der Art “Apis mellifera” der Honigbiene. Die Unterzeichner und Unterzeichnerinnen der Petition fordern ein entschlossenes Handeln des Landwirtschaftsministers Berlakovich. Herr Minister setzen Sie sich für ein Verbot der Neonicotinoide ein – Thiamethoxam, Fipronil, Clothianidin und Imidacloprid müssen vom Markt genommen werden! Zum Schutz unserer Bienen!

Im Namen aller Unterzeichner.

Stranzendorf, 09.02.2013 (aktiv bis 08.04.2013)

>>> Frage an den Initiator der Petition Waltraud Schmid

Petitions-Blog

Das korrekte Abstimmungsergebnis lautet: 13 europäische Staaten sprechen sich für ein Verbot von Neonicotinoiden aus 8 (darunter Österreich) stimmen dagegen. 5 Enthaltungen das Verbot findet keine qualifizierte Mehrheit.

>>> Zum Petitions-Blog

via Landwirtschaftsminister Berlakovich: Neonicotinoide in Österreich verbieten! – Online Petition.

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