Kein Fracking WIKI

Stoppt Fracking!

Worum es geht

Das Trinkwasser gehört uns Allen

Wir lehnen Hydraulic Fracturing, allgemein Fracking genannt, als Gasfördermethode ab.

Die Gründe dafür sind:

Gefahren durch die eingesetzten Chemikalien und deren Entsorgung

Vergiftung von Trinkwasser bei gleichzeitigem hohem Trinkwasserverbrauch

unkontrollierte Gasaustritte an die Oberfläche

Zerstörung der Bodenschichten mit folgenden Bodensenkungen und Erdbeben

Unabsehbarer Zeitraum von Folgeschäden aufgrund dieser Fördermethode

Fracking ist eine unkonventionelle Erdgasfördermethode, um schwer zugängliche Erdgasquellen anzuzapfen. Beim Fracking wird unter sehr hohem Druck (über 1.000 bar) ein flüssiges Gemisch, zum Teil hochgiftiger Stoffe, mit unkontrollierbarer Verbreitung in den Boden gepresst. Dadurch werden künstlich Risse erzeugt und vorhandene Haarrisse vergrößert. Die Durchlässigkeit des Bodens für die Gasgewinnung wird dadurch vergrößert. Dem Wasser wird Sand beigemengt und durch die Beimischung verschiedenster Chemikalien entsteht eine geleeartige Emulsion. Der Sand hält dann die entstandenen neuen Risse offen. Nach der Widerverflüssigung wird dann dieses Gemisch zusammen mit dem Erdgas durch den hohen Druck wieder hochgepumpt. Dieses Gemisch wird getrennt, das Erdgas wird verwendet und der Rest ist hochgiftiger Sondermüll. Anhand der technischen Abläufe lässt sich die Gefahr für Grundwasser und Umgebung der Bohrlöcher erkennen. Die Größe einer Frackingstation beträgt ungefähr zwei Fußballfelder (ca. 100×100 m), auf der dann 20 Bohrungen vorgenommen werden. Pro Bohrloch werden 50 Tonnen der Emulsion aus Wasser, Sand und Chemikalien in das Bohrloch gepresst. Die Bohrungen werden aber nicht nur in die Tiefe getrieben, durch alle Boden- und Trinkwasserschichten hindurch, sondern auch waagerecht bis zu einer Distanz von drei Kilometer vom eigentlichen Bohrloch entfernt. Ein Teil dieses Gemisches bleibt im Boden und kann sich ungehindert und unkontrollierbar verbreiten. Die Trinkwasservergiftung ist in Kanada und USA schon Tatsache und Tankwagen sind für die Trinkwasser-Versorgung der Bevölkerung notwendig. Wer außerdem die Bergbaugebiete kennt, weiß was passieren kann, wenn der Boden seine feste vorgegebene Struktur verliert. Bodensenkungen, Gebäudeschäden und Erdbeben sind mögliche Folgeerscheinungen. Aufgrund der Intransparenz der Fracking-Firmen über die Zusammensetzung ihrer Chemikalienmischungen, ist eine umfassende Prüfung auf die Umweltverträglichkeit dieser Methode bisher nicht möglich. Da eine Vielzahl an problematischen Folgeschäden erkennbar ist, gilt es entweder ein Verbot für diese Art der Gasförderung zum Schutze von Mensch und Umwelt zu verabschieden, oder die Genehmigungsauflagen für die Bohrungen derart zu erhöhen, dass ein sicherer und umweltverträglicher Ablauf, nebst Entsorgung, gewährleistet werden kann.

In Nordrhein-Westfalen werden bis auf weiteres keine Genehmigungen für die Erkundung oder Gewinnung unkonventioneller Erdgas-Lagerstätten unter Einsatz von schädlichen Substanzen (Fracking) erteilt, da eine nachteilige Veränderung der Wasserbeschaffenheit nach dem aktuellen Kenntnisstand nicht zweifelsfrei auszuschließen ist (Besorgnisgrundsatz nach Wasserhaushaltsgesetz). Erkundungsbohrungen werden nur genehmigt, wenn sich der Unternehmer verbindlich verpflichtet, in seinem gesamten Aufsuchungsfeld dauerhaft auf jegliches “Fracking” zu verzichten. Hintergrund ist ein Gutachten im Auftrag des Umweltbundesamts mit dem Titel “Umweltauswirkungen von Fracking bei der Aufsuchung und Gewinnung von Erdgas aus unkonventionellen Lagerstätten.

via Kein Fracking WIKI.

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