Zurück zum Kommunalbetrieb – Hans-Böckler-Stiftung

Nach Jahrzehnten der Privatisierung wird immer deutlicher: Der schlanke Staat ist kein besserer Staat – und oft nicht mal ein billigerer. Auf kommunaler Ebene gibt es inzwischen einen Trend, gescheiterte Privatisierungen rückgängig zu machen.

via Zurück zum Kommunalbetrieb – Hans-Böckler-Stiftung.

7 Comments»

  he23area23 wrote @

Ich würde sagen, der vernünftig geführte Staat ist ein guter Staat. Private Unternehmen sind nicht das schlechteste, aber auch Staatliche Unternehmen können funktionieren. Es gibt Unternehmen, die staatlich und privat to big to fail sind. Niemand würde die Deutsche Bahn oder den Flughafen Wien eingehen lassen, egal ob der Staatlich oder privat geführt wird. Das Privatisieren war übrigens immer nur ein 1. Schmäh, der leider nie vollständig durchdacht wurde. Der Staat brauchte frisches Geld, weil er Schulden hatten. Irgendein Staatsbetrieb war leicht defizitär., Diesen hat der Staat dann privatisiert. Der private musste Leute entlassen und Löhne senken, damit der Betrieb wirtschaftlich ist. Dafür zahlte der Private als Unternehmer ja Steuern und die beschäftigen Arbeiter auch. Dennoch entgingen dem Staat Gewinne auch im guten Fall, er erhielt nur die Steuern mehr. Im schlechten Fall ging der Betrieb ein oder wurde in ein Billiglohnland ausgelagert. Wenn der Betrieb hier noch sein Headquater hatte, zahlte er wenigstens noch einen Teil Steuern, aber die Steuer auf die Arbeit fiel ganz weg. Die Globalisierung erzeugt manchmal eine Abwärtsspirale. Einige Betriebe werden verlagert oder gehen ein. Die Arbeitlosen haben weniger Geld und der Staat muss sie zahlen. Dennoch können sich die nur billig Produkte kaufen. Die bestehenden Betriebe zahlen hohe Steuern und haben Probleme mit den Billigländern zu konkurrieren. Sie müssen arbeiter abbauen oder weniger zahlen. Viele auch die Industriellenvereinigung ist dafür die Steuern auf Arbeit zu senken. Sie könnten dann weniger zahlen, dem Arbeiter bliebe aber netto mehr. Dadurch müssten die Betriebe nicht abbauen, sondern könnten neue Leute aufnehmen. Der Staat zahlt aber auch für seinen eigenen Beamten dann sich selbst weniger Steuer. Dennoch sinken die Steuereinnahmen. Die könnte man durch Finanztransaktionssteuer und nicht bewirtschaftete und nicht öffentliche Grundsteuer wieder hineinbekommen. (Acker vom Bauer, Mietwohnhaus, Museum, Hotel, Uni, Schule, Industriegrundstück ist bewirtschafteter oder öffentlicher Grund) privates Jagdschloss, nicht bewirtschafteter Acker, Wald, … wären davon betroffen.

  sunnyromy wrote @

./signed !

  he23area23 wrote @

Wenn die Industriebetriebe aber auch wieder mehr Leute beschäftigen können, weil die Steuer auf Arbeit niederer ist, könnte sie in Summe gleich bleiben, weil das mehr an beschäftigten, das weniger Steuer zahlt, bringt durch die Masse wieder mehr Steuereinnahmen und der Staat spart sich die Arbeitslosengehälter.

  he23area23 wrote @

Das mit höherer Steuer auf rein totes Kapital (nicht bewirtschafteten Grund, Firma die keine Leute hier anstellt) ist keine so schlechte Idee meiner Meinung nach. Der Zinshausbesitzer, der günstig vermietet wird heutzutage manchmal mehr von den Steuer bestraft, als jener der den Preis in die Höhe treibt und teuer vermietet, aber das halbe Haus leer stehen lässt. Mit höhere Steuer auf totes Kapital wäre der Industrielle, der alles outgesourced hat mehr betroffen, als der, der hier Leute beschäftigt.

  sunnyromy wrote @

ich lese viele gute ansätze !!! danke dir !

  he23area23 wrote @

Bitte freut mich, dass ich was beitragen konnte. Ich beschäftigte mich das letzte Jahr etwas intensiver mit Wirtschaft und das sind so meine Gedanken dazu.

  he23area23 wrote @

Das einzige Problem sind die Wetten auf Rohstoffe, das die besteuert werden zipft die IV an. Wette auf Aktien zu besteuern wäre meiner Meinung für die auch nicht schlecht, weil niemand dann so viel gegen sie wetten kann. Bei Rohstoffen funktioniert das so. Ich bin eine Fluglinie und wette auf steigenden Kerosinpreis. fällt der Preis, dann verliere ich einiges, aber um genau das bekomme ich das Kerosin billiger und habe keinen Verlust zum Vorcast. Steigt der Preis stark, kommt mir das Kerosin teurer, aber durch die Wette gewinne ich Geld und zahle in etwa nur das gleiche wie jetzt. Bleibt der Preis gleich verliere ich ein bisschen, aber das Risiko, dass ich plötzlich ur hohe unerwartete Kosten habe, fällt weg. Wenn der Kerosinpreis wegen irgendwas plötzlich zu hoch wäre, dann habe ich das nicht eingerechnet und muss Flugzeuge verkaufen & zurück leasen oder Personal weniger zahlen und Kredite mir aufnehmen oder teurere Preise verlangen.


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