Gegen die Privatisierung des LKH Graz West durch die Politik

Eine Initiative des Betriebsrates des LKH West. Wir wollen weiter unseren Versorgungsauftrag für unsere Patienten im Grazer Westen aufrecht erhalten! Weitere Infos, klicken Sie hier!

Kontakt:

Betriebsrat des LKH Graz West

Büro des Betriebsrates

Göstinger Str. 22

8020 Graz

NEIN zur Einsparung von 451 Spitalsbetten in Graz!!!

Diese Seite richtet sich gegen die geplante Privatisierung des LKH Graz West durch die Politik, bzw. gegen die Übergabe des Hauses an Ordensspitäler.

Sie soll als Plattform für eine freie Meinungsäußerung und für die Weitergabe von Informationen an Patienten, Mitarbeiter und an interessierte Bürgerinnen und Bürger dienen. Weiters sollen hier bewusste Falschdarstellungen in den Medien richtig gestellt und Tatsachen und Fakten zur geplanten Übergabe veröffentlicht werden.

Jeder ist angehalten, sich mit diesem Thema auseinander zu setzen und sich dazu zu äußern.

Auf dieser Seite sollen auch verschiedene Statements, Meinungen, Zahlen und Fakten sowie Infos und News zur beabsichtigten Übergabe Platz finden.

Unterstützen Sie mit Ihrem Protest gegen die Pläne der Politik die bestmögliche medizinische Versorgung des Grazer Westen, die ein privates Ordensspital im gegenwärtigen Ausmaß sicher nicht leisten kann, mit einem “Gefällt mir” und bringen Sie Ihren Protest mit Ihrer Stimme zum Ausdruck, denn die Politik kann und darf nicht so einfach über die Köpfe der Bürgerinnen und b

Bürger hinweg entscheiden.

Die Öffentlichkeit muss mehr darüber erfahren, was eine Privatisierung des LKH Graz West für die Menschen bedeutet.

Flyer Text:

Allein im Grazer Westen, der gegenwärtig vom LKH Graz West versorgt wird, ist bis 2020 mit einem Bevölkerungszuwachs von bis zu 20% zu rechnen (Statistik Austria). Wie soll die stetig steigende Zahl von Menschen medizinisch versorgt werden, wenn trotz dieser Prognose an eine Reduktion von mehr als 450 Spitalsbetten gedacht wird?

Eine Übernahme des LKH Graz West durch private Betreiber bedeutet für die Bevölkerung:

– Die Wartezeit auf freie Betten in Graz erhöht sich

– Im Katastrophenfall (Epidemien, Pandemien) steht im Grazer Raum ein Akutkrankenhaus weniger zur Verfügung

– Eine Privatisierung öffentlicher Krankenhäuser heißt langfristig das zusteuern auf eine „Klassenmedizin“

– Nach Übernahme des LKH West durch private Betreiber ist das gegenwärtige Leistungsangebot nach den aktuellen Plänen (Akutversorgung, z.B. bei Herzinfarkten) nicht gewährleistet

– Folgende ethische Frage stellt sich: Ein von der katholischen Kirche geführtes Krankenhaus könnte für Menschen anderen Glaubens ein Problem darstellen

– Das österr. Gesundheitssystem finanziert sich überwiegend aus Steuerleistungen der Bürgerinnen und Bürger, sollte somit auch Angelegenheit des Staates bleiben und nicht von privaten Betreibern und deren Interessen abhängen.

– Es müsste im Interesse aller – besonders der im Grazer Westen lebenden Menschen – aber auch der Politik sein, ein hervorragend funktionierendes Krankenhaus mit allen seinen Abteilungen zu erhalten.

via Gegen die Privatisierung des LKH Graz West durch die Politik.

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