Aufruf zum Mitmachen: “so etwa?” kann Unterstützung vertragen! Sommerwoche 2012 – “so etwa?” Projektage @ LAMES in St.Pölten <<KuKuma

Publiziert am 18. August 2012 von Plan.Los!

Liebe @lle

in wenigen Tagen startet die KuKuMA Sommerwoche – dieses Jahr mit einen Schwerpunkt zum Thema “partizipative Projekte und selbstorganisierte Prozesse”. Und wie das bei partizipativen und selbstorganisierten
Projekten öfter mal der Fall ist, braucht es noch unterstützung, damit alles gut über die Bühne geht.

Als kleine Ausblick hier vorab noch ein paar Programm-Infos, solltet ihr allgemein noch nicht Wissen was die Sommerwoche überhaupt ist, so könnt ihr unter: planlos.blogsport.eu/so-etwa-sommerwoche nachlesen.

Donnerstag fängt das ganze Programm gemütlich an, Nachmittags wird gegrillt werden – das heißt auch für alle die schon früher kommen wollen, dass es vermutlich Mittwoch Abend einen Saitan Workshop geben
wird. Als Input steht abends eine kurze Doku über das EXIT Festival (Serbien) am Programm. Am Samstag steht dann zum Beispiel ein Workshop von “Die Sicherheitsnadel” über die Schattenseiten der glitzernden
Modewelt an. Samstag und Sonntag darf fleißig Siebgedruckt werden, auch das Belichten von Sieben mit eigenen Motiven wird möglich sein. Neben verschiedenen Leuten die an den Abenden auflegen gibt es Montag Abend ein Konzert von thE KindeR. Ab Montag findet dann übrigens auch der Bezugsgruppen Workshop statt.

Wir brauchen bis dahin und auch während der Projektwoche noch folgende Dinge:
– Montag (20.08.), Dienstag (21.08.): mithilfe in Wien beim Einladen und zusammen sammeln der Dinge die für die Woche benötigt werden
– Dienstag (21.08.) Abend: noch mindestens drei Personen die Lust und Zeit haben früher raus zu fahren und ab Mittwoch in der Früh gemeinsam die verschiedenen Räume herzurichten und Aufzubauen
– Donnerstag früh (23.08.): eine Person die mit dem Bus zum Großgrünmarkt fahren kann (spätestens um 8h dort sein) und dann damit nach st.pölten kommt (Bus ist vorhanden, eine helfende Person ohne PKW-Schein auch, es sind drei Plätze im Bus)
– Während der gesamten Woche oder auch an einzelnen Tagen: Menschen die Workshops, Inputs, etc. dokumentieren (Foto, Audio, Filmen)
– Inputs, Workshops, Beiträge: Du bist Teil einer Gruppe und magst das Projekt in dem du aktiv bist mit anderen Personen aus deiner Gruppe vorstellen? Du hast Ideen für einen Workshop oder einen Input? Immer nur her damit, es gibt genügend Raum und Zeit! Melde dich wenn ihr noch Materialien benötigt, wir freuen uns auch über eine kurze Beschreibung was geplant ist.
– Bezugsgruppen Workshop: Wenn jemand Interesse hat den Workshop mit zu organisieren, gibt es die Möglichkeit sich bereits vorab einzuklinken und sich mit der Person die den Workshop plant zusammenzusetzen – gemeinsam macht es einfach mehr spaß und ist auch super um tiefer in die Materie hinein zu kommen.
– Awareness Arbeit: für die Woche suchen wir noch Personen (am besten in zweier Teams) die für einen Teil der Zeit diejenigen die sich bis jetzt für Awareness Arbeit gemeldet haben zu unterstützen. Das heißt vor
allem für einen vor ab ausgemachten Zeitraum als Ansprechpersonen fix verfügbar zu sein und im Falle von Konflikten vermittelnd und parteiisch im Sinne von betroffenen Personen zu agieren. Das heißt bei Konflikten,
sofern es gewünscht ist, vor Ort lösend und klar einzugreifen.
– ab Donnerstag (30.08.): Abbau und Abtransport, Unterstützung beim Ausladen in Wien

Meldet euch wenn ihr für das eine oder andere Zeit und Energie frei habt – bis bald!
Kontakt: soetwa@kukuma.info

ps: auch bei den Queer Fem DAYS* können wir mithilfe gebrauchen! Meldet euch wenn ihr Ideen und/oder Zeit habt…

http://kukuma.blogsport.eu/2012/08/18/aufruf-zum-mitmachen-so-etwa-kann-unterstutzung-vertragen/

Programm Auszug “so etwa?”

Publiziert am 20. August 2012 von Plan.Los!

Hier gibt es einige Auszüge aus dem Programm vor Ort. Vieles wird auch spontan passieren – wie das bei einen OpenSpace eben sein soll.

Donnerstag Abend: Grillen, Kino

Samstag 25.08. & Sonntag 26.08. (jeweils ab ca. 14h)
SiebdruckWorkshop im Rahmen der “so etwa” Projektage
@ LAMES in St.Pölten
Wie können selbständig Motive gestaltet werden, wie funktioniert Siebdruck und was braucht es um die eigenen Zeichnungen und Grafiken aufs Sieb zu bringen?

Im kreativen Teil des Workshops geht es u.a. darum Motive zu entwerfen die weltweite soziale Ungleichheiten thematisieren. Die Grafiken und die mit diesen produzierten T-shirts, werden dann ein Teil des Projektes und können gegen freiwillige Spende erworben werden. Einmal mehr wird so gezeigt wie einfach es ist, eigenständig Dinge zu gestalten – coole Sachen müssen nicht viel kosten und fair produzierte T-shirts kosten im Einkauf auch weitaus weniger als ein jedes scheiße produziertes Shirt in irgendeinen trendy Laden.

Gerne kann auch eigene Kleidung zum Bedrucken mitgenommen werden!

Passend dazu gibt es am Samstag den 25.08. am Nachmittag (ca.16h) den Workshop
“die goldene Sicherheitsnadel” über die Schattenseite der glitzernden Modewelt
WORKSHOP – HINTERGRUNDINFO
——————————————————
Kornherr, Nicole (2010): „Theoretische Erfassung sozialer Bewegungen im Bekleidungssektor – eine transdisziplinäre Akteursanalyse sozialer Kräfteverhältnisse am Fallbeispiel der Clean Clothes Kampagne Österreich“/ Diplomarbeit Uni Wien

Einleitung der Diplomarbeit:
“Kleider machen Leute – nur zu welchen Konditionen? Mode zählt im Zeitalter der Lifestyle-Industries-Mentalität des 21. Jahrhunderts als Medium der eigenen Identitätskonstruktion. Sie dient im Sinne der Verwertbarkeitslogik quasi als äußere Vermarktung der gesellschaftlichen Subjekte, als Visitenkarte. Markenfetischismus oder das Streben nach Lebensstilen, wie sie in Hochglanzmagazinen oder im TV vorgegeben werden, sowie dazugehörige Emotionen inklusive. Ein gekonnt angewandter Mix aus medialen und werbe-technischen Komponenten forciert den schnelllebigen Konsum der so genannten Überfluss- bzw. Wegwerfgesellschaft. SALE zu spottbilligen Preisen, ununterbrochen, die ganze Saison! Die Kehrseite der Medaille, die unzählige ArbeiterInnen der Bekleidungsindustrie betrifft, ist nur teilweise bekannt oder wird ignoriert: Arbeitsschichten von durchschnittlich 12 Stunden, zu einem Hungerlohn weniger Euros pro Tag reichen den Betroffenen kaum zum Überleben. Menschenunwürdige Arbeitsbedingungen in überfüllten, heißen Fabriken (sweatshops), fehlende oder mangelnde absichernde Sozialsysteme. […]”

http://othes.univie.ac.at/8369/

————–

Der Workshop soll Raum für Diskussion und aktive Reflexion und Entwicklung alternativer Handlungsstrategien dienen … oder einfach dem persönlichen Austausch dienen wie wir tagtäglich individuell mit dieser Thematik umgehen … als KonsumentInnen emanzipiert, verwirrt und oder enttäuscht werden …

Was kann jedeR Einzelne von uns tun? Die Bandbreite gestaltet sich bereits jetzt als vielfältig und umfasst bspw. politischen Aktivismus, selfmade Mode, alternative Rohstoffen, Tauschzirkeln, Diskussionen uvm.!

Anhand der ehrenamtlichen Initiative http://www.die-sicherheitsnadel.at soll auch der regionale Aspekt des Engagements beleuchtet werden.

Theodor W. Adorno: “es gibt kein richtiges Leben im Falschen”
… wie sind CSR-Initiativen wie “Fair Trade” & Co zu beurteilen?! Angelehnt an Rosa Luxemburg müssen wir uns fragen kann diese Reform zur sozialen Revolution der globalen Arbeitsrechte führen?

Am Sonntag Nachmittag wird es von den Aktive Arbeitslosen (http://www.aktive-arbeitslose.at/) einen RechtshilfeWorkshop zum Umgang mit dem AMS geben

Am Montag gibt es einen ganztägigen BezugsgruppenWorkshop, Abends ein Konzert von TheKindeR

+++ Überraschungskonzert am Dienstag +++ Inputs verschiedener Gruppen +++ vieles mehr

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