Archive for May, 2012

Justiz: Justizministerin bleibt bei Vorratsdatenspeicherung hart – Nachrichten Newsticker – News3 (DAPD) – WELT ONLINE

Justiz: Justizministerin bleibt bei Vorratsdatenspeicherung hart – Nachrichten Newsticker – News3 (DAPD) – WELT ONLINE.

Thousands of Austrians standing up against data retention | EDRI

25 April, 2012

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Two parallel initiatives by the Austrian AK Vorrat (working group data retention) are impressively supported by the general public. On the one hand, the citizens initiative for the abolishment of the EU data retention directive and the evaluation of national anti-terror legislation has already been signed by more than 100 000 citizens. On the other hand, already more than 7 000 persons have taken part in the planned constitutional complaint against the national implementation of data retention.

Last year the Austrian AK Vorrat started a citizens’ initiative in order to commit the Austrian Government to take position against data retention on European level and to undertake an evaluation of the numerous national laws which have been implemented to allegedly fight terrorism. While this initiative has so far been supported by more than 100 000 people, the AK Vorrat is planning further actions to bring data retention to a downfall in Austria.

The Austrian government has delayed the implementation of the EU data retention directive for a long time. In spring 2010, after the EC has filed an infringement procedure, the government finally adopted a respective package of measures which entered into force on 1 April 2012.

Already in 2010 the working group started its preparations for an appeal to the Austrian Constitutional Court, but since a so-called individual complaint can be filed only against a law in force (and when the individual is directly affected by the challenged provisions) the activists had to wait till April 2012.

When this day came the working group presented its plans in a press conference. The target was to motivate about 1 000 individuals to join the complaint against the data retention in Austria. This target was reached only two days after its announcement. Within three weeks more than 18 000 persons have declared their intent to join the action, almost 7 000 of which have already submitted the necessary formal authorisation.

The mass complaint against data retention seems to become the biggest complaint in the history of the republic. In relative figures, the number of plaintiffs in Austria is much higher than the number of plaintiffs who supported the complaint which led to the suspension of the German data retention law in 2010: About 34 000 Germans have supported the appeal – at a population of more than 80 million. The number of 7 000 Austrian plaintiffs at a population of about 8 million is twice as much than in Germany.

Nevertheless some experts do not believe that the complaint will be successful in bringing down data retention in Austria. They claim that the Austrian Court is generally much more conservative in its rulings compared to the German judges and that the Austrian judges tend to rubber stamp what is determined by the EU.

The AK Vorrat activists are still quite optimistic about convincing the Constitutional Court. Their aim is not only to achieve a decision to reject the Austrian legislation for the implementation of data retention (as it happened in Germany or in the Czech Republic). They want to convince the Court that data retention per se is not compatible with fundamental rights at all.

The initiative represents among others EDRi member VIBE!AT, lawyers from the Ludwig Boltzmann Institute of Human Rights and several activists. It is supported by green MP Albert Steinhauser. They call on for further support of the complaint.

All Austrian inhabitants who want to join the appeal are encouraged to send their declarations of support by 18 May 2012. Declaration forms are available at verfassungsklage.at

Also the citizens initiative is still open for support. All Austrians starting from the age of 16 can support the initiative online at zeichnemit.at

Constitutional Complaint against the national implementation of data retention (only in German)
http://www.verfassungsklage.at/

Citizens Initiative for the abolishment of the EU Data Retention directive and evaluation of national anti-terror legislation (only in German)
http://www.zeichnemit.at

Arbeitskreis Vorratsdaten Österreich (AKVorrat.at) (only in German)
http://www.akvorrat.at

EDRi-gram: Austria: Petition against Data Retention Directive
http://www.edri.org/edrigram/number9.24/austrian-data-retention-petiti…

(Contribution by Andreas Krisch – EDRi-member VIBE!AT)

via Thousands of Austrians standing up against data retention | EDRI.

Projekt INDECT <<Domingo Conte, Januar 2011 – Nomen nominandum

(CC BY-NC-ND 3.0)

Einblicke in das Europäische Sicherheitsforschungsprogramm
oder
Panopticon meets Orwell
Domingo Conte, Januar 2011
PDF Version
Download “Projekt INDECT” in PDF format

via Nomen nominandum: Projekt INDECT.

„EU finanziert Orwells künstlichen Intelligenz Plan zur Überwachung der Öffentlichkeit bei “abnormem” Verhalten“ lautete die Schlagzeile des britischen Telegraph [1], im aller ersten Bericht der Mainstream-Medien zu dem seit Anfang 2009 laufenden Sicherheits- und Überwachungs-Projekt der EU. Die Zeit nannte es in ihrer online-Ausgabe den „Traum der EU vom Polizeistaat. [2] „[Es] riecht nach einer abstrusen Verschwörungstheorie, könnte aber unsere nahe Zukunft sein“, meinte Der Freitag [3] dazu, und die TAZ schrieb, dass das alles nach Science-Fiction klingen würde. [4]
Die Rede ist von einem von der Europäischen Union finanzierten Projekt mit der Bezeichnung INDECT („Intelligent information system supporting observation, searching and detection for security of citizens in urban environment“, zu Deutsch: „Intelligentes Informationssystem zur Unterstützung von Überwachung, Suche und Entdeckung für die Sicherheit von Bürgern in städtischer Umgebung.“). Doch was verbirgt sich nun hinter dem, was wie eine wilde Verschwörungstheorie, wie Orwells 1984 oder wie eine moderne Variante von Benthams Panopticon [5] klingt?
Um zu verstehen, um was es sich dabei konkret handelt bzw. in welchem größeren Kontext Projekte wie INDECT ins Leben gerufen wurden, wollen wir anfangs etwas weiter ausholen und kurz auf das Europäische Sicherheitsforschungsprogramm im Rahmen des „Seventh Framework Programms“[6] eingehen: 
Im Februar 2004 initiierte die Europäische Kommission das Projekt PASR (“Preparatory Action in the field of Security Research”) [7]mit einem Budget von € 65 Millionen, verteilt auf den Zeitraum zwischen 2004 bis 2006 [8]. Im Rahmen von PASR entstanden 39 Projekte mit folgenen Prioritätsbereichen: 1. Verbesserung von Situationserkennung, 2. Optimierung des Schutzes und der Sicherheit von Netzwerksystemen, 3. Schutz vor Terrorismus, 4. verbessertes Krisenmanagement und 5. die Herstellung von integrierten, kompatiblen Informations- und Kommunikationssysten. 
An PASR beteiligt waren vorwiegend Unternehmen aus der Verteidigungsindustrie. Unter anderem die britische Firma BAE Systems, dem derzeit größten Rüstungskonzern der Welt. BEA Systems geriet in den letzten Jahren immer wieder wegen Korruptionsverdacht, Spionage, Betrugs und Menschenrechtsverletzungen in die Schlagzeilen. 2005 wurde etwa bekannt, dass das Unternehmen den chilenischen Diktator Pinochet finanziell unterstützt hat, [9] und schon 2003 wurde BAE verdächtigt, Mitarbeiter der britischen NGO Campaign Against Arms Trade auszuspionieren.[10] Das englische Serious Fraud Office untersuchte Fälle von Gebrauch politischer Korruption zur Erleichterung von Waffenverkäufen seitens BEA gegenüber Ländern wie Chile, der Tschechischen Republik, Rumänien, Saudi Arabien, Südafrika, Tansania und Qatar.[11] BAE plädierte stets auf “nicht-schuldig” und gab nie irgendwelche Verwicklungen in Korruption zu, dennoch wurde der Konzern im Februar 2010 zu Geldstrafen in Höhe von knapp 300 Millionen Pfund verurteilt.[12] Nur einen Monat später verloren sie einen Prozess gegen die US Regierung wegen konspirativen Betrugs und wurden zu Geldstrafen in Höhe von $400 Millionen verklagt.[13]
In Saudi Arabien war BAE in den sogenannten Al-Yamamah arms deal verwickelt, die Untersuchungen wurden allerdings wieder eingestellt und die Untersuchungsergebnisse werden bis heute mit der Begründung zurückgehalten, dass die Veröffentlichung sowohl die internationalen Beziehungen als auch die kommerziellen Interessen Englands gefährden würde.[14]

Ein weiteres der Unternehmen, das an PASR beteiligt war, ist die European Aeronautic Defence and Space Company (EADS). Auch sie gehört zu den weltweit größten Rüstungskonzern und auch sie waren und sind in diverse Fälle von Betrug bis Korruption involviert. EADS war beispielsweise, ebenso wie BAE Systems, in die Eurofighter-Affäre in Österreich verstrickt.[15] Dazu kommen dann noch weitere Rüstungskonzerne wie die französische Thales Group oder die italienische Finmeccanica companies. Allein diese vier Konzerne erzielten 2008 einen (offiziellen) Gesamtprofit von gut €150 Milliarden [16] durch den Verkauf von Waffen und Überwachungstechnik in die ganze Welt: an Militärs, private Sicherheitsagenturen auf der ganzen Welt, Diktatoren und diverse paramilitärische Organisationen – unterschiedslos. Solange nur der Gewinn stimmt. Diese Unternehmen leiteten das Sicherheitsforschungsprogramm der Europäischen Union während des PASR Projektes.
Ben Hayes schreibt diesbezüglich zu PASR [17]: „Die wohl hervorstechenste Eigenschaft von PASR war das Ausmaß der Beteiligung der Verteidigungsindustrie. Von den 39 Sicherheitsforschungsprojekten im Rahmen von PASR, wurden 23 (60%) von Firmen geleitet welche primär im Verteidigungssektor tätig sind. Ein Drittel aller PASR Projekte (13) wurde von Thales (Frankreich), EADS (Niederlande), Finmeccanica companies (Italien), SAGEM Défense Sécurité (Teil der französichen SAFRAN Gruppe) und ADS („AeroSpace and Defence Industries Association of Europe“ – Europas größte Lobby-Gruppe der Verteidigungsindustrie) geleitet. Zusammen mit BAE Systems (UK) beteiligten sich diese Firmen an 26 (67% oder zwei Drittel) der 39 Projekte.“

Zusätzlich zu diesen 39 PASR-Projekten finanzierte die EU zwischen 2002 und 2006 sicherheitsbezogene Forschungsprojekte im Rahmen des „Sixth Framework Programme“ (FP6).[18] Aus einem Bericht für das EU Parlament von Didier Bigo und Julien Jeandesboz ging hervor, dass Ende 2006 insgesamt 170 Projekte von der EU im Rahmen von FP6 finanziert worden sind. Ein Großteil dieser Projekte befasste sich mit Forschung und Entwicklung in den Bereichen IT-Sicherheit, Raumfahrt, Weltraum- und Satelliten gestützte Beobachtung und Überwachung.[19] Zwischenzeitlich wurde im September 2004 die Einrichtung eines “European Security Research Programme” (ESRP) in die Wege geleitet welches über den Zeitraum von 2007 bis 2013 im Rahmen des FP6-Nachfolgeprogrammes FP7 („7th Framework Programme“) mit einem Budget von 1.4 Mrd. € von der EU finanziert wird.

Das “Europäische Sicherheitsforschungsprogramm” wurde unter FP7 erstmals als eigener Schwerpunkt ausgeschrieben und startete mit der europäischen Sicherheitsforschungskonferenz in Berlin unter deutscher EU-Ratspräsidentschaft. FP7 ist eine Art gemeinsames Dach unter welchem u.a. verschiedenste Forschungsprogramme der EU zum Thema Sicherheit und Kriminalitätsbekämpfung zusammengefasst werden. Das Gesamtbudget von FP7 beträgt ca. 50 Mrd. € [20] und umfasste ursprünglich 46, mittlerweile  über 90 Projekte im Bereich Sicherheitsforschung. Viele dieser Projekte befassen sich mit der Entwicklung von Technologien zur Überwachung. Jedes der FP7 Projekte ist um eine koordinierende Institution herum organisiert und wird von unterschiedlich vielen Partnern unterstützt. Finanziert werden die einzelnen Projekte zum Teil von der EU sowie von verschiedenen nationalen und privaten Organisationen und Firmen.
Von den ursprünglich 46 FP7 Forschungsprojekten werden 17 (37%) von Organisationen geleitet, die primär im Verteidigungssektor beschäftigt sind. Weitere fünf Projekte werden von Firmen aus der Sicherheitsindustrie geleitet. Doch der Anschein trügt, dass der Verteidigungssektor nun weniger dominant ist als noch während des PASR Programmes von 2004 bis 2006, denn im Großteil der FP7 Projekte sind mehr oder weniger “bekannte Persönlichkeiten” des Verteidigungssektors vertreten. Die Europäische Kommission bezeichnet ihre Sicherheitsforschung als einen “public-private dialogue”. Beteiligt sind Schlüsselunternehmen aus der Verteidigungs- und Sicherheitsindustrie und „Endverbraucher“ aus nationalen und europäischen Sicherheitsagenturen- und Diensten. Eigentlich steht die Beteiligung an FP7 allen Institutionen in EU-Mitgliedsstaaten und verbündeten Drittstaaten offen, doch ist die Beteiligung und Finanzierung sehr unregelmäßig verteilt: Organisationen aus sechs Staaten (Frankreich, U.K., Italien, Deutschland, Schweden und Israel) erhielten den Großteil der finanziellen Zuwendungen. [21]

QUELLE: Review of Security Measures in the Reasearch Framework Programme Study 2010. p. 20


„Seventh Framework Programme“ (FP7) Projekte
Das Sicherheitsforschungsprogramm im Rahmen von FP7 befasst sich mit verschiedenen Bereichen rund um das Thema Sicherheit, wie etwa Kriminalitätsbekämpfung, Kriminalitätsprävention oder Kriesenmanagement. Die Schlüsselbereiche des später FP7 Security Theme (FP7-ST) genannten Programmes sind: [22]
  – Biometrie und Identifikation
  – Erkennung und Überwachung
  – Austausch von Informationen, Risiko-Analyse und Risiko-Vorausschätzung
  – Schutz kritischer Infrastrukturen, Krisenmanagement und öffentliche Sicherheit
  – Freiheit und Privatsphäre

Diese fünf Schlüsselbereiche sollen nun kurz etwas genauer betrachtet werden. Beginnen wir mit dem letzten Punkt „Freiheit und Privatsphäre“: Innerhalb der 46 Projekte die ursprünglich im Rahmen des FP7-ST Programmes verzeichnet waren, beschäftigen sich insgesamt nur drei davon mit der Untersuchung von gesetzlichen, politischen und sozialen Implikationen der technologischen Entwicklungen innerhalb von FP7-ST. Diese sind: DETECTER („Detection technologies, terrorism, ethics and human rights“) [23], INEX („Converging and conflicting ethical values in the internal/external security continuum in Europe“) [24] und dem sozialen Komponenten des Projektes GLOBE („European Global Border Environment“) [25]. DETECTER und INEX zusammen werden mit € 4.8 Mil., also mit knapp einem Prozent des Gesamtbudgets, finanziert. Im Vergleich dazu werden die Projekte welche sich mit „Erkennung und Überwachung“ befassen (insgesamt 26) mit einem Budget von € 177 Mil. (41.1% des Gesamtbudgets) unterstützt. [26]
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Projekt Indect (22.01.2011 – Final Version) – Fullscreen

Projekt Indect (22.01.2011 – Final Version) – Fullscreen.

ÖJC: Vorratsdatenspeicherung schränkt Pressefreiheit ein | unwatched.org

ÖJC: Vorratsdatenspeicherung schränkt Pressefreiheit ein | unwatched.org.

Flugabwehrsystem auf einer Wohnanlage während der Olympischen Spiele | Telepolis

Flugabwehrsystem auf einer Wohnanlage während der Olympischen Spiele | Telepolis.

Mit “Tor” anonym und legal surfen – jetzt auch auf dem iPhone / iPad » iPhone, Leutheusser-Schnarrenberger, iPad, Anonymisierung Tool, Anonymisierung, anonym » Datenschutzbeauftragter

Mit “Tor” anonym und legal surfen – jetzt auch auf dem iPhone / iPad » iPhone, Leutheusser-Schnarrenberger, iPad, Anonymisierung Tool, Anonymisierung, anonym » Datenschutzbeauftragter.

Vorratsdatenspeicherung und EU-Vertragsverletzungsverfahren <<handreichung.pdf (application/pdf-Objekt)

handreichung.pdf (application/pdf-Objekt).

Daten-Speicherung.de – minimum data, maximum privacy » Europarechtler gesucht: Lässt sich der EU-Zwang zur Vorratsdatenspeicherung aufheben? [ergänzt am 11.01.2012]

Die EU-Richtlinie zur Vorratsdatenspeicherung zwingt aktuell alle EU-Mitgliedsstaaten, die Verbindungsdaten sämtlicher Bürger ohne Verdacht „auf Vorrat“ speichern zu lassen. Im Sommer baten 44 europäische Nichtregierungsorganisationen die EU-Kommission, an die Stelle der EU-Richtlinie zur Vorratsdatenspeicherung ein europaweites Verbot anlassloser Vorratsdatenspeicherung zu setzen. Sollte dies nicht mehrheitsfähig sein, solle die EU-Richtlinie zur Vorratsdatenspeicherung nur noch für Staaten gelten, deren Parlamente und Verfassungsgerichte überhaupt Telekommunikationsdaten ohne Anlass auf Vorrat speichern lassen wollen, und sollten diesen Staaten enge Grenzen gesetzt werden.

Aus Brüssel hört man nun Erstaunliches: Der letztgenannte „Kompromissvorschlag“ werde in die aktuell laufende Abschätzung der Folgen unterschiedlicher Handlungsmöglichkeiten der EU-Kommission (impact assessment) nicht einbezogen, weil ihn der Juristische Dienst der EU-Kommission als unzulässig bezeichnet habe mit der Begründung, den Mitgliedsstaaten dürfe die Anwendung einer EU-Richtlinie nicht freigestellt werden.

Diese Rechtsmeinung ist hanebüchen: Es geht nicht darum, die Anwendung einer EU-Richtlinie freizustellen, sondern die Richtlinie soll sich darauf beschränken, nationale Gesetze zur Vorratsdatenspeicherung zu harmonisieren, wo sie existieren.

Dass dies zulässig ist, ergibt sich schon aus dem früheren Artikel 15 RiL 2002/58/EG, der den Mitgliedsstaaten – optional – gestattete, Daten aufbewahren zu lassen, und der bestimmte Grenzen nur für diesen Fall definierte (nur „aus den in diesem Absatz aufgeführten Gründen“, nur „während einer begrenzten Zeit“).

Ein weiteres Beispiel solcher „alternativen Harmonisierung“ ist die Entscheidung 2003/641/EG, die den Gebrauch von Bildern als Gesundheitswarnung auf Zigarettenpackungen nur für solche Mitgliedsstaaten harmonisiert, die den Abdruck solcher Bilder vorschreiben. Artikel 1 Abs. 3 dieser Entscheidung lautet: „Where Member States require health warnings in the form of colour photographs or other illustrations, these shall be in accordance with the rules established by this Decision.“ Dies entspricht genau dem Harmonisierungsmodell, das wir für die Vorratsdatenspeicherung – hilfsweise – ins Spiel gebracht haben.

Wir dürfen nicht zulassen, dass sich die EU-Kommission bei der laufenden Überarbeitung der Richtlinie unter Berufung auf vermeintliche Rechtszwänge nicht einmal mit der Möglichkeit auseinandersetzt, eine Vorratsdatenspeicherung wenn nicht schon EU-weit zu verbieten, dann doch wenigstens nur in denjenigen Mitgliedsstaaten zu harmonisieren, deren Parlamente und Verfassungsgerichte sich für ein entsprechendes Gesetz entscheiden, anstatt EU-weit sämtliche Staaten zur verdachtslosen Vorratsdatenspeicherung zu zwingen. Zwar prüft die EU-Kommission im Rahmen der Folgenabschätzung die Möglichkeit einer ersatzlosen Aufhebung der Richtlinie. Dies wäre aber ungünstiger als eine alternative Harmonisierung, weil die Mitgliedsstaaten dann ohne jede EU-rechtliche Begrenzung und Kostenerstattung auf Vorrat speichern lassen könnten, weit über die Grenzen der gegenwärtigen Richtlinie hinaus.

Deshalb meine Fragen an alle Europarechtler:

  1. Gibt es weitere EU-Instrumente zur Harmonisierung des Binnenmarkts, die den Mitgliedsstaaten das „Ob“ eines Eingriffs freistellen und nur das „Wie“ regulieren?
  2. Wie können wir der rechtlichen Bewertung des juristischen Dienstes der EU-Kommission eine andere, zutreffende Bewertung der Rechtslage entgegen setzen? Wen könnte man darum bitten oder damit beauftragen?

Ich bitte um sachdienliche Hinweise.

Ergänzung vom 06.01.2012:

Ich danke für den Hinweis, dass Artikel 25 (2) der Richtlinie 2011/92/EU den Mitgliedsstaaten die Entscheidung überlässt, ob sie Internetsperren einführen, ihnen jedoch für diesen Fall bestimmte Grenzen setzt (nur innerhalb ihres Staatsgebiets, transparentes Verfahren, Information der Nutzer, Rechtsschutz). Dies ist ein weiteres Beispiel einer Maßnahme, die den Mitgliedsstaaten das „Ob“ eines Eingriffs freistellt und nur das „Wie“ reguliert.

Ergänzung vom 11.11.2012:

Ich danke für den Hinweis, dass die Artikel 9 ff. der Dienstleistungsrichtlinie 2006/123/EG den Mitgliedsstaaten die Entscheidung überlassen, ob sie die Aufnahme und die Ausübung einer Dienstleistungstätigkeit einer Genehmigung unterwerfen, ihnen jedoch für diesen Fall bestimmte Grenzen setzen.

Ferner danke ich für den Hinweis, dass Artikel 5 der Urheberrechtsrichtlinie 2001/29/EG den Mitgliedsstaaten die Entscheidung überlässt, ob sie das alleinige Vervielfältigungsrecht der Urheber beschränken, ihnen jedoch für diesen Fall verschiedene Grenzen setzt.

Dies sind weitere Beispiel von Maßnahmen, die den Mitgliedsstaaten das „Ob“ eines Eingriffs in den Binnenmarkt freistellen und nur das „Wie“ regulieren.

via Daten-Speicherung.de – minimum data, maximum privacy » Europarechtler gesucht: Lässt sich der EU-Zwang zur Vorratsdatenspeicherung aufheben? [ergänzt am 11.01.2012].

Creative Commons License

(CC BY 2.0)

 

irat Patrick Breyer klagt gegen EU-Kommission: Klageschrift_Br_vs_EU-Kommission_2012-04-27.pdf (application/pdf-Objekt)

Klageschrift_Br_vs_EU-Kommission_2012-04-27.pdf (application/pdf-Objekt).

Tweet Cemetery: Friedhof für ungewollte Tweets | Digital Life | futurezone.at: Technology-News

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Facebook-Verbot: ORF-Beschwerde abgewiesen | Netzpolitik | futurezone.at: Technology-News

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Religiöse Seiten gefährlicher als Erotik-Seiten | Digital Life | futurezone.at: Technology-News

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Kein Urheberschutz für Programmiersprachen | Netzpolitik | futurezone.at: Technology-News

Kein Urheberschutz für Programmiersprachen | Netzpolitik | futurezone.at: Technology-News.

Chipkonzern Infineon mit Gewinnzuwachs | B2B | futurezone.at: Technology-News

Chipkonzern Infineon mit Gewinnzuwachs | B2B | futurezone.at: Technology-News.

Piratenpartei SH – Vorratsdatenspeicherung: Pirat verklagt EU-Kommission | Pressemitteilungen

Veröffentlicht am Mittwoch, 02. Mai 2012 11:49

paragraphPatrick Breyer, Kandidat der Piratenpartei zur Landtagswahl in Schleswig-Holstein, hat beim Europäischen Gerichtshof Klage gegen die EU-Kommission auf Herausgabe von Dokumenten betreffend die EU-Richtlinie zur verdachtslosen Vorratsspeicherung aller Telekommunikations-Verbindungsdaten eingereicht.

Mit der Klage wird Herausgabe der Schriftsätze verlangt, mit denen sich Österreich vor dem Europäischen Gerichtshof 2009 und 2010 gegen eine Klage wegen Nichtumsetzung der hochkontroversen Richtlinie verteidigte. Österreich zog vor dem Europäischen Gerichtshof in Zweifel, ob die EU-Richtlinie zur Vorratsdatenspeicherung überhaupt mit dem Grundrecht aller Bürger auf Datenschutz vereinbar und gültig ist. Sowohl Österreich als auch die EU-Kommission verweigern die freiwillige Offenlegung dieser Schriftsätze, die im Hinblick auf die anstehende Vertragsverletzungsklage gegen Deutschland von Bedeutung sind.

„Der EU-weite Zwang zur verdachtslosen Protokollierung jeder unserer Telefon-, Handy-, E-Mail- und Internetverbindungen ist ein vollkommen unverhältnismäßiger Eingriff in die Grundrechte von 500 Mio. Europäern“, erklärt Breyer seine Klage. „Der Europäische Gerichtshof wird die fatale EU-Richtlinie zur Vorratsdatenspeicherung voraussichtlich 2013 auf Vorlage des irischen High Court für ungültig erklären. Deutschland darf in der Zwischenzeit keinesfalls dem Umsetzungsdruck nachgeben, zumal der volkswirtschaftliche Schaden einer Vorratsdatenspeicherung um ein Vielfaches höher als etwaige Verzugszahlungen wäre. Ich fordere die Bundesregierung auf, ihre Pläne zur verdachtslosen Protokollierung jeder Internetverbindung in Deutschland (IP-Vorratsdatenspeicherung) sofort aufzugeben und stattdessen bei der EU-Kommission zu beantragen, wegen wichtiger Erfordernisse des Grundrechtsschutzes von der Umsetzung der EU-Richtlinie befreit zu werden.“

Mit seiner Klage forderte Breyer ursprünglich auch die Herausgabe eines Vermerks des Juristischen Dienstes der EU-Kommission, wonach es rechtlich unzulässig sei, die EU-Richtlinie zur Vorratsdatenspeicherung künftig optional auszugestalten und ein Wahlrecht jedes EU-Mitgliedsstaats einzuführen. Die EU-Kommission hat diesen Vermerk nunmehr freiwillig herausgegeben. Die in dem Vermerk vertretene Rechtsmeinung kritisiert Breyer als „hanebüchen“. Es gehe nicht darum, die Anwendung einer EU-Richtlinie freizustellen, sondern die Richtlinie solle sich künftig darauf beschränken, nationale Gesetze zur Vorratsdatenspeicherung zu harmonisieren, wo sie existierten – wenn eine verdachtslose Vorratsdatenspeicherung nicht europaweit gänzlich verboten werde.

via Piratenpartei SH – Vorratsdatenspeicherung: Pirat verklagt EU-Kommission | Pressemitteilungen.

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(CC BY-SA 2.0)

Bündnistreffen am 2.5. zur re:publica 2012 <<FoePad: treffen-republica

Bündnistreffen am 2.5. zur re:publica 2012
Mittwoch, den 2. Mai ab 20.00 Uhr
Wikimedia Deutschland, Obentrautstr. 72, 10963 Berlin
Anwesend:
* Grüne
* EU-Grüne
* AK Vorrat
* NoPNR
* FoeBuD
* Piraten
* Privatpersonen
Themen 
I. Politische Lageeinschätzung
  • VDS
Revision kommt erst nach Sommerpause
Momentan Folgeabschätzung (incl. Quick-Freeze)
Vor August wahrscheinlich keine Strafzahlungen
EuGH hängt immer noch in der Luft
Österreich will Klagen
Österreich läuft mit Mobilisierung gut
Wird in den Medien sein – auf der Welle surfen
  • ACTA
Leute die dort aktiv waren mitnehmen zum VDS-Protest?
Allgemeine Urheberrechtsdebattte
Was kommt nach ACTA
  • EU-PNR
Finale Abstimmung wahrscheinlich nach dem Sommer
489 Änderungsanträge im EP
Medien, Urlaubszeit, Sommerloch
  • EU-TFTP (SWIFT)
steht noch aus
Vorschlag im Laufe des Jahres von der Kommission (innereuropäisch)
-> neue Zielgruppe??
Bei EU Abkommen weniger Masssendatentransfer in die USA?
  • Smart Borders etc.
Nach der Sommerpause: Entry/Exit System (extrem teuer)
In den USA eingestellt worden
Registered Traveller // schnellere Abfertigung
Rüstungsindustrie profitiert stark
-> Migrationspolitik / NoBorders
Videoüberwachung an Grenzen /KFZ-Kennzeichenscanning
  • eGK
FoeBuD macht Kampagne
Flyer vollkommen ausverkauft – sehr große Nachfrage
Freie Ärzteschaft und Ärzte bestellen große Mengen
Gemischtes Feedback von den Krankenkassen auf Beschwerden
sehr emotionales Thema
Österreich: Freie Ärzteschaft durch Gesundheitsthemen zum Verbündeten in anderen Fragen geworden
  • ePA
durch?
NFC-Handys haben mehr Verbreitung
“Früher konnte man da so reingucken” *lol
  • Funkzellenauswertung
BBA für Dresden
Klage des AK Vorrat gegen Mobilfunkanbieter
Piraten wollen höhere rechtliche Hürden
  • Verbunddatei Polizei/Geheimdienste
medial schwierig
größerer Kontext: Trennungsgebot (zu sehr insider?)
  • Nachfolgeprojekt ELENA
Optimierte Meldeverfahren in der Sozialen Sicherung (OMS)
ver.di und stoppt die e-card sind dran
Machbarkeitsstudie
II. Aktivitäten vor der Sommerpause
  • ACTA-Aktionstag (9.6.)
  • ACTA (15.05)
  • Videos, virales Marketing
  • Videoüberwachung – Aktionstage (8.6.-10.6.)
  • CCTV GB, Jahrestag Veröffentlichung 1984  (public viewing?)
  • Es werden von verschiedenen Berliner und bundesweiten Gruppen bereits Aktionen am 9.6. geplant.
  • Videoprojekt gegen Videoüberwachung
  • Kamerarundgang SAU
  • VDS
  • Terminplanung und Aktionen in DE und EU
  • Europäische Bürgerinitiative gegen VDS
  • -> Treffen in Brüssel
  • -> Bürgerkomitee zusammensammeln
  • Debatte: parteuunabhängig oder parteiübergreifend
  • Software: unterschiedliche Vorgaben (Signaturen, …)
  • -> Akkreditierung der Software läuft
  • -> Spendenkonto (Zweckgebunden??)
  • -> Juni/Juli 10Geb. EDRi (?)
  • NoPNR – Kampagne?
  • 24.Mail Eröffnung Flughafen BBI Flyern (Problem: Eintrittskarten)
  • 03.Juni tatsächlicher Start
III. Aktivitäten nach der Sommerpause
  • FSA in DE – Ja/Nein?
  • Pro/Contra Berlin
  • Krampf, Bündnispartner haben zu wenig mitgemacht
  • Niemand war ständig da
  • Falls ja: wie und wo?
  • Zentraldemo vs. dezentraler Aktionstag
  • Aktionswoche mit FNF als Finale?
  • FNF in Brüssel?
  • vorläufig festgezurrter Termin: 15.9.
  • Nerdbus / Work- & /Lobby-Weekend
  • FNF stärker EU-weit aufziehen?
IV. Bündnis-To-Do
  • Roadmap / Milestones bis Herbst
  • Wiki
  • Termin Malmström?
  • weitere Treffen (SIGINT, AK-Sommertreffen, etc.?)
  • internationale Streuung
  • Arbeitsverteilung (realistisch!)
  • Koordinierung
GO Antrag: ENDE!!!
V. Wer hilft aktiv mit?
  • Presse: Katta (Backend), 
  • Technik:
  • Orga:
  • Social Media:
  • Büro:
  • Wiki: Katta
  • Logistik
VI. Aus Fehlern lernen
  • Mehr (Wo)Manpower? (PraktikantInnen?)
  • Delegieren
  • Weniger ist mehr (Apfelsienenkiste vs. große Bühne)
  • Bündnispartner besser einbinden

FoePad: treffen-republica.

Statisten gesucht / Einladung zum Filmdreh – Begräbnis der Privatsphäre | Netzkinder

Die Gruppe „Go Outside“ sucht für den Filmdreh rund um ihr neuestes Projekt „Get Up“ am Sonntag noch Statisten. Das Thema ist „Begräbnis der Privatsphäre“, als logische Fortsetzung des Trauerzuges vom 31.03. Entsprechend werden noch „Trauergäste“ in Kostüm oder Anzug gesucht, die vor Ort auch noch mit zusätzlichen Requisiten wie Trauerschleier ausstaffiert werden. Schon bei der VDS- und den ACTA-Demos hat sich diese Runde mit ihren Projekten hervorgetan und auch dieses neue Vorhaben überzeugt durch die gründlichen Vorbereitungen.

Mit Deiner Hilfe kann es gelingen!

Wenn Du Dich als Komparse an diesem stilvollen Protest gegen die Abschaffung der Privatsphäre beteiligen möchtest und Dich diesen Sonntag, dem 6. Mai bis 10.00 Uhr in schwarzer, eleganter Kleidung in einem Wiener Gemeindebezirk einfinden kannst, schreibe bitte eine Mail an info@gegenvds.at, die Dich dann mit weiteren Infos versorgen werden.

Bis am Sonntag!

via Statisten gesucht / Einladung zum Filmdreh – Begräbnis der Privatsphäre | Netzkinder.

Prominente Unterstützung für Verfassungklage | Netzpolitik | futurezone.at: Technology-News

Eva Glawischnig, Robert Menasse und „Facebook-Kläger“ Max Schrems unterzeichneten…

GANZEN TEXT HIER LESEN

Prominente Unterstützung für Verfassungklage | Netzpolitik | futurezone.at: Technology-News.

Vorratsdatenspeicherung: Überarbeitete EU-Richtlinie soll schon im Sommer vorliegen | unwatched.org

Vorratsdatenspeicherung: Überarbeitete EU-Richtlinie soll schon im Sommer vorliegen | unwatched.org.

Vorratsdatenspeicherung: Pirat klagt gegen EU-Kommission | Piratenpartei Deutschland

Patrick Breyer, Kandidat der Piratenpartei zur Landtagswahl in Schleswig-Holstein, reicht beim Europäischen Gerichtshof Klage gegen die EU-Kommission ein. Geklagt wird auf Akteneinsicht in Dokumente, welche die EU-Richtlinie zur verdachtslosen Vorratsspeicherung aller Telekommunikationsverbindungsdaten betreffen.

Mit der Klage verlangt Breyer Zugriff auf Schriftsätze, mit denen sich Österreich vor dem Europäischen Gerichtshof 2009 und 2010 gegen eine Klage wegen Nichtumsetzung der hochkontroversen Richtlinie verteidigte. Österreich zog vor dem Europäischen Gerichtshof in Zweifel, ob die EU-Richtlinie zur Vorratsdatenspeicherung überhaupt mit dem Grundrecht aller Bürger auf Datenschutz vereinbar und gültig ist. Sowohl Österreich als auch die EU-Kommission verweigern bisher die freiwillige Offenlegung dieser Schriftsätze, die im Hinblick auf die anstehende Vertragsverletzungsklage gegen Deutschland von Bedeutung sind.

»Der EU-weite Zwang zur verdachtslosen Protokollierung von Telefongesprächen, E-Mail-Verkehr und weiterer Internetkommunikationsverbindungen ist ein vollkommen unverhältnismäßiger Eingriff in die Grundrechte von über 500 Millionen Einwohnern der Europäischen Union«, erklärt Breyer zu seiner Klage. »Der Europäische Gerichtshof wird die fatale EU-Richtlinie zur Vorratsdatenspeicherung voraussichtlich 2013 auf Vorlage des irischen High Court für ungültig erklären. Deutschland darf in der Zwischenzeit keinesfalls dem Umsetzungsdruck nachgeben, zumal der volkswirtschaftliche Schaden einer Vorratsdatenspeicherung um ein Vielfaches höher ist als etwaige Verzugszahlungen. Ich fordere die Bundesregierung auf, ihre Pläne zur verdachtslosen Protokollierung jeder Internetverbindung (IP-Vorratsdatenspeicherung) sofort aufzugeben. Bis dahin muss bei der EU-Kommission beantragt werden, Deutschland wegen wichtiger Erfordernisse des Grundrechtsschutzes von der Umsetzung der EU-Richtlinie zu befreien

Mit seiner Klage fordert Breyer auch die Herausgabe eines Vermerks des Juristischen Dienstes der EU-Kommission. In diesem Vermerk ist festgehalten, dass es rechtlich unzulässig ist, die EU-Richtlinie zur Vorratsdatenspeicherung künftig optional auszugestalten. Die EU-Kommission gab diesen Vermerk nunmehr freiwillig heraus. Die in dem Vermerk vertretene Rechtsmeinung kritisiert Breyer als »hanebüchen«. Die Richtlinie muss sich künftig darauf beschränken, nationale Gesetze zur Vorratsdatenspeicherung in den Staaten zu harmonisieren, in denen sie existieren. Wenn die verdachtslose Vorratsdatenspeicherung europaweit verboten wird, ist dieses Gesetz gänzlich hinfällig.

via Vorratsdatenspeicherung: Pirat klagt gegen EU-Kommission | Piratenpartei Deutschland.

CC-BY-SA 3.0

Arbeitsplan für #OpINDECT <<TitanPad: 4HedCz814h

Arbeitsplan für #OpINDECT 
(Was alles organisiert werden muss in Zusammenarbeit mit anderen Zellen)
1. Inforecherche (gute und verlässliche Quellen!) 
weitere Filter anwendbar
INDECT und Aufrüstung in der EU: http://www.taz.de/Kommentar-EU-Grenzueberwachung/!92215/
–> Wo gibt es Themenüberschneidungen? Welche Infos sollen auf den/die Flyer drauf?
2. Flyer erstellen /Graphiken mit kurzen, deutlichen Parolen für Plakate
3. Video/s erstellen
4. Paperstormplanung in möglichst vielen Städten Deutschland und Österreich
–> Hilfe von Newsdiensten
5. Da es sich um ein EU-Projekt handelt, Kontaktaufnahme zu anderen Ländern: Anonymous France/Italia/Portugal etc…. [France, Italia und Portugal kann ich machen, da ich die jeweiligen Landessprachen spreche/schreibe , day]
6. andere Organisationen/Parteien, die sich für Datenschutz einsetzen, kontaktieren
bereits kontaktiert: 
Noch nicht kontaktierte Adressen: 
Ziel: –  Aufklärung der EU-Bürger über INDECT
       –  idealerweise europaweite Demonstrationen und Proteste
Sinnvolle  Ergänzungen sind erwünscht. Bitte auch bei Materialrecherche, insofern  digital verfügar, Weblinks dem Punkt “Inforecherche” beifügen. Danke!
btw habe ich schon einen Channel auf prooops errichtet: #OpINDECT
Bitte beachten:
bitte auch bereits erledigte “Arbeit ” wie z.B. Flyer und Videos vermerken und verlinken unter dem jeweiligen Punkt!!! 
Wenn ein Arbeitsgebiet bearbeitet wird, dann bitte ebenso vermerken, damit Arbeit nicht doppelt und dreifach und somit “umsonst” gemacht wird. 
Danke ❤
Zu Punkt 5:
Wenn du die Texte btw einen Text verfassen würdest wär das cool,nur wie sollen wir das weitergeben?
Ich könnte natürlich die Nachrichten auf Facebook weiterleiten aber da ist natürlich immer das Risiko das das igrendwelche Fags sind .__.
Aber was besseres fällt mir gar nicht ein um schnell viele Anons unterschiedlicher Herkunft zu kontaktieren.
Dir?
Wie dem auch sei,wenn du einen Text verfasst werd ich ihn an alles was ihn versteht weiterleiten.
Um Facébuck(Facespuck(Failpuke)) ^^ werden wir wohl kaum herumkommen, da dort sehr viele Leute angemeldet sind. Also
auf anonops kann man gut Franzosen und Italiener erreichen. Aber das macht ja noch nicht die ganze Anonymousszene indem jeweiligen Land aus. Also wäre es schon gut, wenn Du schaust, ob es auf Facebook Anongruppen für France und <Italia gibt. Ich gebe dir dann einen Text, den Du dann einfach reinpostest, ok? Und wenn Du magst, kannst Du natürlich auch noch auf anderen Plattformen schauen  was?
Schon ok. Wenn d u auf Facébuck schaust, dann ist das schonmal gut. 
Joa ich denk es wär ne gute Idee wenn wir die Anons in Facespuck informieren UND die i, dings…anonops.
Ich mein wär ja auch nur sinnvoll,so hast dus auch sicher gedacht^^
Ich werd mich um Facebook kümmern und wenn du mir ne Plattform sagst,werd ich da auch nen Acc machen und da um mich spammen wie son wahnsinniger irrer von wegen “Die Welt wird untergehen”(Brauch nur noch nen Vollbart) <– wieso?Ka ich stell mir immer so alte Leute mit Pappschild vor von wegen “Die Welt geht unter” Und in meiner Vorstellung haben die halt immer nen VollbartoO in meiner Vorstellung tragen die strapse, aber ok wtf
Ok schreib weiter xD
 xD gut ^^ Ich weiß  halt auch nicht wie die sich organiseren in anderen Ländern die Anons. 
Joa. Ich auch nich^^
 aber bei uns in D ist das ja eher Chaos. 
 Och ja…ein bisschen xD 
 Also,du schreibst nen Text,was meinst du wann wär der ungefähr fertig?
 Für Franzosen:
 Für Italiener:
 Für Portugiesen:
 Ich würd sagen, wir brauchen erstmal das Material auf Deutsch. Das wir das fertig haben. So mindest so grob. Erstmal Taco: Punkt 1: Materialrecherche!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! 
 D: naaah T__T
 ist wikipedia vertrauenswürdig? Nope. Sure. oO Wikipedia bietet meist Weblinks an
ok xD Dann guck ich da mal kurz durch yo ich kuck mit ^^ 
 
 Du nimmst einfach Wikipedia als Quelle und gibst deren Quelle an. Problem solved.
 
Hier erstmal das INDECT Logo kann man vlt später durchgestrichen auf Flyern verwenden.
Die Europäische Union finanziert das Projekt mit 10,91 Mio. Euro ??? U sure? Ich hab mehrfach gehört/gelesen, dass es 15 Mio sein sollen!
-> 10,91 Mio durch EU, Rest von den beteiligten Firmen/Organisationen
Soziale Projekte? Pff fuck this shit wir brauchen Überwachung.
Beteiligte Firmen und Organisationen 
Universitäten und Fachhochschulen, EU
  • Berg- und Hüttenakademie Krakau (Polen)
  • Technische Universität Danzig (Polen)
  • Universität Carlos III zu Madrid (Spanien)
  • Technische Universität Sofia (Bulgarien)
  • Bergische Universität Wuppertal (Deutschland)
  • University of York (Großbritannien)
  • Technische Universität Ostrava (Tschechien)
  • Technische Universität Košice (Slowakei)
  • Fachhochschule Technikum Wien (Österreich)
Firmen, Deutschland
  • Innotec Data GmbH
  • X-Art ProDivision
  • PSI AG (psitrans)
INDECT= Intelligent information system supporting observation, searching and detection for security of citizens in urban environment
Auf Deutsch=Intelligentes Informationssystem zur Unterstützung von Überwachung, Suche und Erfassung für die Sicherheit von Bürgern in städtischer Umgebung
“eines von der Europäischen Union im Rahmen des 7. Forschungsrahmenprogrammsfinanzierten Vorhabens im Bereich der intelligenten Sicherheitssysteme.Ziel des Projektes ist es, durch den Einsatz von Videoüberwachung automatisch strafrechtlich relevante Bedrohungen und Taten zu erkennen.”
[Umschreib Versuch von Taco:] Indect ist ein Vorhaben der EU im Überwachungsbereich.
Ziel von Indect ist es,Verbrechen und zukünftige Verbrechen mit permanenter Überwachung zu entdecken bzw. vorrauszusehen.
“Ziel des INDECT-Projekts ist die Bündelung von Hard- und Software verschiedener Überwachungstechnologien. Mittels „Predictive Analytics“ und „Relationship mining“ sollen Risiken analysiert und Straftaten vorhergesehen werden.
Dazu setzt man einerseits auf die Überwachung des Internets mit Hilfe von Suchmaschinen zum schnellen Auffinden von Bildern und Videos mithilfe von digitalen Wasserzeichen sowie automatisierte Suchroutinen zur Aufspürung von beispielsweise Gewalt oder „abnormalem Verhalten“ sowohl im World Wide Web als auch im Usenet und in P2P-Netzwerken.”
[Umschreib Versuch von Taco:] Um Verbrechen zu entdecken oder gar vorrauszusehen,wird(würde) sich Indect verschiedener Überwachungstechniken bedienen.
Ein großer Teil der Überwachung würde im Internet ablaufen.
Indect würde das Internet durchsuchen um Verhaltensmuster zu finden,die dem Programm “abnormal” erscheinen.
Also passen sie auf wenn sie nächstes mal Joggen,Indect könnte sie ja für einen Verbrecher auf der Flucht halten.
Darüber hinaus soll die Polizei mit Hilfe von INDECT bewegliche Objekte und Subjekte (Personen) beobachten können. Dazu sollen auch Prototypen mobiler Geräte entwickelt werden. Für dieses mobile städtische Überwachungssystem (Mobile Urban Observation System) sollen fliegende Kameras – so genannte Unmanned Aerial Vehicles (UAV, unbemannte fliegende Fahrzeuge) wie etwa Quadrocopter (Helicopter mit vier Propellern für den Auftrieb) – zum Einsatz kommen. Diese UAV sollen intelligent und autonom vernetzt werden und miteinander kooperieren, um verdächtige bewegliche Objekte sowohl zu identifizieren als auch im städtischen Raum verfolgen zu können. Als verdächtig könnte damit bereits ein Rennen oder Flüchten auf öffentlichen Straßen bewertet werden.
[Umschreib Versuch von Taco:]Ein weiterer Teil der Überwachung wird(würde)mit  fliegenden Kameras hergestellt werden.Diese Flugobjekte sollen durch die Straßen fliegen,und alle Personen filmen/überwachen.Diese fliegenden Kameras übermitteln das aufgenommene Filmmaterial damit ein Programm ihr Verhalten als verdächtig oder unverdächtig bewertet.
Falls sie rennen sollten,aus welchem Grund auch immer,könnte es passieren,dass sie plötzlich von der Polizei verfolgt werden.Auch wenn sie nur mal eben ihre Bahn erwischen wollten.
also auf Wikipedia gibts schon echt viel an Verweisen.  Nur müssten wir halt schauen, dass es auf den Flyern etwas “leichter verständlich ist” 
joa ich haus ja nur hier hin zum umschreiben 🙂 :))) 🙂 :))) <_<“>.> (*≧▽≦)xD( ̄▽ ̄)ノ soll das ne Eule sein? Und was ist das andere fürn komischer Vogel?
Japanische Smilies ^^
.__.
(o,o) 
/)__)
-“-“-
Das wär ne Eule :O Taco kann Eulen malen *___* 
So. Bin kein großer Schreiber^^
Vlt kanns ja jemand besser und will sich 1-2 Sätze klauen. Ach das klingt schonmal ganz gut. Muss halt nur noch etwas kompakter formuliert werden, aber das kriegen wir schon ^^
Aber danke für Deine Mühen ❤ 
Keine Mühe D: Aber die Zeit die Du dafür aufgebracht hast ^^
O(≧∇≦)O
Hallo zusammen: Wir, von der Taskforce INDECT der Piratenpartei Deutschland, erstellen gerade das Infomaterial (+ Website/Flyer) neu zusammen. Ebenso kommt in Kürze ein kleines “Factsheet” zu INDECT raus. Alle Infos rund um INDECT kurz und knapp aufgelistet.
Falls Ihr Interesse an Infos habt -> pp@volker-muench.de 
zu Punkt 6 
vernetzt euch doch auch mi tder INDECT Taskforce, die arbeiten auch wie die Heinzelmännchen 🙂

via TitanPad: 4HedCz814h.

#opindect : Chat on opindect IRC channel – Prooops WebChat

wenn ihr nicht einloggen könnt, liegt es vermutlich am default benutzernamen, einfach einen anderen auswählen und einloggen

#opindect : Chat on opindect IRC channel – Prooops WebChat.

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Veröffentlicht am 02.05.2012 von RhabarberTV

Keine Beschreibung verfügbar

viasolila Räumung + PK – YouTube.

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sVlog

Veröffentlicht am 30.04.2012 von Katinka Apfelbaum

Keine Beschreibung verfügbar

viaRäumung der SoliLa in Jedlersdorf am 26.4.2012 – YouTube.

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Bericht Mayday! | at.indymedia.org

gepostet am 2. Mai 2012 – 11:17 von s.o.s.
Wie jedes Jahr gab es auch heuer wieder eine Mayday-Parade in Wien. Dabei werden prekarisierte Arbeits- und Lebensformen in den Fokus gestellt.
Die Parade startete diesemal am Bruno-Kreisky Park, und ging durch Wohngebiete im 4. und 5. Bezirk zum Karlsplatz, von dort über Ring und Praterstraße weiter zu einem Straßenfest in der Mühlfeldgasse. Insgesammt dürften etwas mehr als 1000 Menschen, somit etwas weniger als in den letzten Jahren. Auch organisatorisch gab es ein paar Probleme, die Demo startete mit über 1 Stunde Verspätung, die sehr guten Redebeiträge (Themen waren AMS-Terror, Verdrängung am Karlsplatz sowie Überwachung des öffentlichen Raum, Besetzung & Zwischennutzung) waren zu leise und wurden nur von wenigen Menschen gehört und für meinen Geschmack wurde zuviel Alkohol getrunken.
Als gut erwies sich hingegen die Idee, durch ein Wohngebiet zu flanieren. Am Rande der Demo gab es einige Solidaritätsbekundungen und einige interessierte Anfragen und Diskussionen.
Die Polizei zeigte einmal mehr, dass sie nicht weiß, was eine Parade, wo politische Inhalten lustvoll aufgezeigt und gefeiert werden. Im Gegensatz dazu trat sie bereit für den Straßenkampf auf. Die ganze Demo wurde im Spalier begleitet, wichtige Orte (AMS, Banken, Burschenschaften, Ministerien, aber nicht die griechische Botschaft) wurden extra bewacht, zeitweise überwachte ein Hubschrauber die Menge.
es waren wohl mehr als 500 Polizeibeamte, die so Ausschreitungen verhindert haben 😉
Parallel zur Parade gab es ein Straßenfest in der Holzhusergasse/Mühlfeldgasse. Die Parade endete dort in der Nähe, direkt dorthin durfte sie aufgrund eines Anmeldefehlers nicht. Das Ende war so etwas chaotisch, das positive daran war, dass sich das Straßenfest so kurzfristig auf 3 Straßen ausgedehnt hat.
Die Polizeikräfte war noch massiv in der Gegend, und als kurz nach 22:00 das Fest seinem Ende entgegenging, posierte sich eine große Menge Polizist*innen an dem einem Ende des Festes, scheinbar bereit zu stürmen, räumen oder zu kesseln. Nach einer halben Stunde Stand-Off mit Festbesucher*innen verließen sie jedoch den Platz auch wieder, sodass das Fest chillig zu Ende gehen konnte.

via Bericht Mayday! | at.indymedia.org.

zur rechtswidrigkeit der solila-räumung durch private securities <<phenomenonne

ich hoffe alle die an dieser räumung beteiligt waren haben die securites wegen körperverletzung angezeigt! das was hier abging ist selbstermächtigende privatmiliz und verfassungswidrig.
es ist schwierig die rechtslage in dem fall fest zu machen, darum wär es sinnvoll mit einer rechtshilfe abzuklären wo hier die grenzüberschreitungen beginnen. 
lt. meiner recherche vertreten PRIVATE sicherheitsbeamte das hausrecht des grund/hausbesitzers und dieses ist notwehrfähiges rechtsgut
unter notwehr versteht die österreichische rechtsordnung:

GANZEN TEXT HIER LESEN

via phenomenonne.: zur rechtswidrigkeit der solila-räumung durch private securities.

sVlog

Veröffentlicht am 01.05.2012 von tobimail

Parade auf Praterstraße
May Day demonstrators march through streets, Vienna; 1 May

viaMayDay Wien 2012: Parade der Prekären – YouTube.

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sVlog

Veröffentlicht am 08.04.2012 von RhabarberTV

clown army, european day of action against capitalism
vienna.march31.net
31.3.2012

via clown army M31 vienna – YouTube.

viaclown army M31 vienna.

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sVlog

Veröffentlicht am 29.04.2012 von RhabarberTV

am do. 26. 4. 2012 räumen private
sicherheitskräfte der fa. helwacht im auftrag der boku die projekte
großstadtgemüse + solila (solidarisches landwirtschaften) vom
versuchsgelände jedlersdorf (gerasdorferstr.105)

http://17april.blogsport.eu

via solila + grosstadtgem räumung – YouTube.

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“Neonazis haben bei Piraten keine Chance” – derStandard.at › Inland

“Neonazis haben bei Piraten keine Chance” – derStandard.at › Inland.