Archive for March, 2012

sVlog

Hochgeladen von virtuelli am 20.03.2012

http://wientv.org
Griechische AktivistInnen zahlen nicht mehr für die Krise, In der Leopoldstadt gibt es einen neuen Grünraum, den Grün2 und dort findet die Ausstellung der Bilder vom Widerstand am Augartenspitz statt. Die Bilder hat Martin Juen gemacht. Wir finden raus was ELGA ist. Die Studierenden protestieren und am Ende singt der AktivistInnen Nachwuchs eine Coverversion von “We are the World”

Kategorie:

Nachrichten & Politik

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viaDie Nachrichten vom 20. März 2012 – YouTube.

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[AT] Vienna: Demonstration – Sozial–revolutionärer Auflauf — M31

sRomy says:
ÜBERSCHLÄGT SICH LEIDER MIT DER VDS DEMO! ICH HOFFE WIR KÖNNEN BEIDES VERBINDEN!! BITTE NICHT DIE VDS DEMO VERGESSEN!!!!!!!!!
Event:
[AT] Vienna: Demonstration – Sozial–revolutionärer Auflauf
Date:
March 31, 2012 14:00
Category:
Organizer:
M31 committee vienna
m31vienna[at]riseup.net
Updated:
March 20, 2012
Address:
Google Map
Marcus Omofuma-Denkmal, Vienna, Austria

Samstag 31.03.2012, ab 14:00 | vienna.march31.net
Marcus Omofuma-Denkmal (Museumsquartier / Mariahilfer Straße)

POSTER DOWNLOAD HIER

Ein Aktionstag gegen den Kapitalismus?
Protestiert wird dieser Tage viel auf der ganzen Welt. Und der Kapitalismus ist auch wieder im Gespräch. Seine fatalen Auswirkungen auf das Ökosystem und das menschliche Leben lassen sich zunehmend schlechter leugnen, die Idee von immerwährendem Fortschritt und Wachstum scheint vielen nicht mehr plausibel. Aber die Kritik, die daraus erwächst greift meistens zu kurz. Oft beschränkt sie sich darauf, einzelne Akteur_innen und deren Handeln moralisch zu bewerten, sie gegebenenfalls zu verurteilen, und eine strengere Regulierung sowie das Austauschen von Funktionsträger_innen durch vermeintlich “aufrechtere” Personen zu fordern.

Dabei liegt es in den Strukturen der Kapitalismus, dass nicht selten moralisch fragwürdiges oder sogar verwerfliches Verhalten das rationalste ist. Richtet sich also der Protest vor allem gegen bestimmte Akteur_innen, dient er letztlich oft mehr als Ventil für die individuelle Ohnmacht und spielt dabei seine Rolle mit, das bestehende System zu legitimieren, indem nahegelegt wird, es wäre unter den Bedingungen dieses Wirtschaftssystems möglich, grundlegend anders zu handeln.

Zwei Jahrzehnte lang schien sich die Welt in einer Starre zu befinden, erst wurde nach dem Zusammenbruch des Staatssozialismus das “Ende der Geschichte” verkündet und Kapitalismus und westliche “Demokratie” zum bestmöglichen und wünschenswertesten Zustand menschlichen Zusammenlebens erklärt. Als das mit dem Aufflammen der globalisierungskritischen Bewegungen gerade drohte infrage gestellt zu werden, begann der “Kampf der Kulturen” zum roten Faden der Weltgeschichte zu werden. Kapitalismus und bürgerlicher Staat waren nun nicht mehr per se einfach wunderbar, sondern um Leben oder Tod zu verteidigen gegen ein Feindbild der Barbarei. Dabei ist nicht alles was sich gegen den Kapitalismus stellt emanzipatorisch, genauso wenig wie der Kapitalismus als Gegensatz zur Barbarei verstanden werden kann.

Inzwischen ist aber klar geworden, dass das Leben im Kapitalismus tatsächlich nicht einfach immer nur besser wird, sondern vielmehr dass auch die ökonomischen und rechtlichen Zugeständnisse, die im Kampf gegen die Zumutungen des Kapitalismus vor allem im 20. Jahrhundert errungen worden waren, wieder abgebaut werden, wenn es für den momentanen Erhalt des Systems notwendig ist. Dabei geht es der etablierten Politik bis tief in sozialdemokratische Parteien und Gewerkschaften nicht mehr um ein ob oder nicht, sondern vielmehr um die Frage wie das umgesetzt werden kann, ohne dass es eine soziale Explosion zur Folge hat. Die Abwehrkämpfe gegen den Abbau sozialer Rechte sind wichtig, aber die Perspektive muss weiter sein. Wenn sich die Kämpfe aber den herrschenden Normen und Institutionen unterordnen, führen sie im Ergebnis oft nur zu einer Stabilisierung eben der Strukturen, deren negative Auswirkungen sie mildern sollen.

Die aktuellen Krisenerscheinungen, vor allem die nicht zuletzt durch “Bankenrettungen” in die Höhe schnellenden Staatsschulden, halten nun als Begründung her, um diese scheinbar  alternativlose Politik zu rechtfertigen. Arbeitsmärkte werden “flexibilisiert”, d.h. Arbeitsrechte beschnitten, Kündigungsschutz gelockert, soziale Sicherheiten gestrichen. Der Staat baut massiv Stellen ab, was viele Leute ohne Arbeit dastehen lässt und gleichzeitig die Löhne im privaten Sektor nach unten drückt. Wer keine Arbeit hat, wird einem repressiven System sozialer Kontrolle unterstellt, dass nicht vorrangig die Funktion hat, die Menschen in Arbeit zu bringen.  Vielmehr soll es verhindern, dass sie auf andere Gedanken kommen sich selbst zu beschäftigen, und andererseits den Druck auf sie zu erhöhen und die Option einen Scheiß-Job für einen Hungerlohn zu akzeptieren attraktiver erscheinen zu lassen.

Don’t hate the players, hate the game!
Aber auch diese Maßnahmen haben nicht einfach Bosheit oder Gier zur Ursache, sondern sind innerhalb des Kapitalismus logische Folgen des Zwangs zur immerwährenden Maximierung des Profits. Denn ohne Aussicht auf Profit investiert niemand, verleiht keine Bank an ein Unternehmen Geld. Die Produktion würde ins Stocken geraten, ganz gleich ob die produzierten Güter eine gesellschaftlich wichtige Funktion haben oder nicht. Doch der Zwang zur Profitmaximierung steht im Widerspruch dazu, dass die produzierten Waren auch Käufer_innen finden müssen, die sich diese Dinge leisten können.

Nicht zuletzt durch diesen Widerspruch ist die Krise nicht etwa ein Ausnahmezustand im Kapitlismus, ein Stottern des Motors oder ein Betriebsunfall, sondern ein immer vorhandenes Strukturelement, dass sich wiederkehrend, mehr oder weniger periodisch zuspitzt. Es kann weder durch besonders viel noch besonders wenig staatliche Regulierung aus dem System herausgerechnet werden. Der Staat wird die Märkte immer vor allem so regulieren, dass die Aufrechterhaltung des Gesamtzusammenhangs und die Akkumulation von Kapital  sichergestellt werden.

Schuld an der Krise sind also nicht etwa “Bankster”, Spekulant_innen oder amoralische Politiker_innen, schuld ist die kapitalistische Produktionsweise. Aber da die herrschenden Verhältnisse dieser Einsicht im Wege stehen, müssen andere Sündenböcke her. Innerhalb Europas wird neben “Finanzmarkt Zocker_innen” vor allem das Bild der angeblich “faulen Südländer_innen”  gezeichnet die “über ihre Verhältnisse” gelebt hätten. Diese Erklärung passt gut zum vorherrschenden Alltags-Rassismus, hat aber mit der Realität nichts zu tun. Tatsächlich arbeiteten die Menschen schon vor der Krise zum Beispiel in Griechenland meist mehr Stunden für nicht selten halb so hohe Löhne wie hier, und das bei vergleichbaren Lebenshaltungskosten.

Wenn aber der Kapitalismus der Grund ist für die  ganze Misere, wer ist dann “schuld” am Kapitalismus? Eine kleine Bande von Kriminellen, die den Globus terrorisieren und ausbeuten, wie es viele wieder aufkeimende Verschwörungstheorien nahelegen? Weit gefehlt! Vielmehr sind es wir alle, die täglich unseren Beitrag zu seiner Aufrechterhaltung leisten, indem wir arbeiten gehen oder für den Arbeitsmarkt lernen, indem wir Geld ausgeben und konsumieren, indem wir unsere Steuern zahlen an einen Staat, der letzten Endes vor allem das Funktionieren der kapitalistischen Wirtschaft absichert.

Wir sind zwar alle daran beteiligt, den Kapitalismus aufrecht zu erhalten, ihn in unserer derzeitigen Lage einfach beenden können wir aber trotzdem nicht. Die Möglichkeiten zur Mitwirkungen, die uns die bürgerliche Demokratie zur Verfügung stellt, bemächtigen uns dazu nicht. Eine Partei beispielweise, die sich mit antikapitalistischer Rhetorik schmückt, müsste spätestens dann kapitulieren, wenn sie an der Regierung  ist. Der Staat den sie übernehmen würde wäre immer noch ein kapitalistischer, der ohne Steuereinnahmen handlungsunfähig wäre und so um jeden Preis die Zirkulation der Waren aufrecht erhalten muss. Auch die viel gepriesenen Grundrechte reichen immer nur so weit, wie ihre Ausübung für den Erhalt dieser Gesellschaft ungefährlich bleibt. Wer sich wirklich der bestehenden Ordnung in den Weg stellt bekommt schnell die volle Härte der Repression zu spüren. Um wirklich etwas tun zu können, müssen wir aus der Vereinzelung herausbrechen, in die uns diese Gesellschaftsform zwingt.

It’s not enough to be angry!
Wenn jetzt für den 31. März zu einem Aktionstag gegen den Kapitalismus aufgerufen wird, kann es nicht darum gehen, dem allgemeinen Gerede von der Krise einfach ein paar neue Facetten hinzuzufügen. So ist zum Beispiel die Deutung populär, der Kapitalismus sei nun eh fast am Ende, und wir bräuchten uns jetzt bloß alle an den Händen zu fassen und einen Neuanfang wagen. Dabei ist Widerstand gegen die kapitalistische Wirtschaftsweise alltäglich, aber leider auch schon lange in einer Sackgasse. In der Krise verschärfen sich die Auseinandersetzungen, aber der Kapitalismus ist immer Scheiße, auch wenn er scheinbar “reibungslos” funktioniert.

Es kann also bei einem antikapitalistischen Aktionstag nicht darum gehen, für einen Tag zu moblisieren. Vielmehr sollte der Tag genutzt werden um lokal und transnational die Strömungen zusammen kommen zu lassen, die eine konsequent antikapitalistische, anti-staatliche und revolutionäre Perspektive einnehmen. Die entstehende Vernetzung sollte nicht wie so oft mit dem Aktionstag wieder zerfallen, sondern als Beginn in einem Aufbauprozess gesehen werden.

Dabei sollte es nicht nur um eine Vernetzung für Aktionen gehen, sondern auch um das Entwickeln von Ansätzen, wie eine Bewegung gegen den Kapitalismus enstehen kann, die sich nicht auf symbolischen Protest beschränkt, sondern tatsächlich zur Transfomation und Revolutionierung der Lebensweise auf diesem Planeten in der Lage ist. Die Vereinzelung der (Teilbereichs-)Kämpfe aufzuheben und den Kapitalismus als Ursache hinter vielen Problemen beim Namen zu nennen, kann nur ein Anfang sein.

fightcapitalism100%

via [AT] Vienna: Demonstration – Sozial–revolutionärer Auflauf — M31.

Editorial ››Direkte Aktion

In der einen oder anderen Form ist das Thema Arbeiterselbstverwaltung allgegenwärtig: Am 4. Februar besetzten in der griechischen Stadt Kilkís ArbeiterInnen aus Protest gegen das brutale Spardiktat der Regierung ein örtliches Krankenhaus und betreiben es seitdem in Eigenregie weiter (mehr dazu unter Bankrott von Staat und Bewegung?). Auch hierzulande finden – wenn auch qualitativ auf einem ganz anderen Level – Diskussionen über alternative Betriebsstrukturen statt: In der Belegschaft des bankrotten Schlecker-Konzerns kursieren etwa Vorschläge zur Weiterführung des Unternehmens als Genossenschaft – ganz zum Missbehagen der ver.di-Spitzen (siehe auch Ausgeschleckert!).

Innerhalb der FAU und der libertären Öffentlichkeit bekam die Diskussion um Arbeiterselbstverwaltung einen neuen Schub, als der Historiker Michael Seidman im Oktober 2011 anlässlich der deutschen Erstübersetzung seiner bereits 1991 unter dem Titel Workers against Work erschienenen Studie über die Arbeiterkämpfe in Barcelona und Paris 1936-38 eine Rundreise zur Vorstellung seines Buches antrat. Mehr zu Seidman und seinen kontroversen Thesen findet Ihr in dieser Ausgabe bei „Zeitlupe“.

Gerade in einer Krisensituation, die sich weltweit immer mehr verschärft, haben selbstverwaltete Ansätze wieder ihr Potential zur Selbsthilfe und Selbstermächtigung der bisher Ohnmächtigen bewiesen. Was liegt also näher, als eine Ausgabe der DA dem Thema (ArbeiterInnen-)Selbstverwaltung zu widmen? Von alternativen Betrieben und deren Vernetzung untereinander, über Modelle dörflicher und kommunaler Selbstverwaltung, über die Organisation von prekären Kulturschaffenden bis hin zur selbstorganisierten indigenen Polizei mit abwählbaren Beamten: Selbstverwaltung hat viele Facetten.

Auch der theoretische Rundumschlag soll nicht ausbleiben, denn vor Irrwegen und Sackgassen war und ist auch die Idee der Selbstverwaltung nicht immun. Eine Gesamtbetrachtung zu Theorie und Praxis der Selbstverwaltungsidee innerhalb der Arbeiterbewegung gibt es – wo sonst? – bei „Hintergrund“. Während etwa in Titos Jugoslawien eine realsozialistisch deformierte „Arbeiterselbstverwaltung“ Staatsprogramm war, zeichnet alternative Betriebe im Westen seit jeher ein Doppelcharakter aus: einerseits können sie praktisches Modell und Orientierungshilfe auf dem Weg in eine andere, solidarische Ökonomie sein, andererseits dienen sie oft genug als Lückenbüßer für die Unzulänglichkeiten der kapitalistischen Wirtschaft oder führen am Ende gar zur Selbstausbeutung der KollektivistInnen. Wie dieser Problematik konkret begegnet werden könnte, damit beschäftigt sich ein Positionspapier der FAU Hamburg, das wir Euch unter Die dritte Säule näherbringen wollen.

Ein kleines Schmankerl haben wir im Artikel …ein bißchen richtiger im Falschen. Dort gewähren wir Euch Einblicke in die Selbstverwaltung aus unserer nächsten Nähe: Vier Kollektive aus dem Umfeld der FAU stellen sich vor.

Viel Spaß beim Lesen der neuen DA! Und darüber hinaus nicht vergessen: Am 31. März auf nach Frankfurt am Main!

Felix Zimmermann (Zeitlupe)

via Editorial — Direkte Aktion.

Datenschützer gegen EU-weite Telekommunikationsüberwachung ››heise online

heise online | Datenschützer gegen EU-weite Telekommunikationsüberwachung.

samenfest.info zeigt Anbau-Standorte samenfester Kultur-Sorten in Privatgärten ››samenfest.info

samenfest.info

ist eine interaktive Karte für Anbau-Standorte gentechnikfreier und samenfester Kultur-Sorten.

Erhalten Sie die Vielfalt und erklären Sie Ihren Balkon oder Garten zur gentechnikfreien Zone:

  • Säen Sie samenfestes Saatgut in Ihrem Garten oder auf Ihrem Balkon aus.
  • Markieren Sie hier auf der Karte den Ort, an dem Ihr ökologisches Saatgut wächst.

Anbaustandort eintragen

[oder alle anzeigen]

zeige auf der Karte nur:

Gemüse
Gemüse
Kräuter
Kräuter
Blumen
Blumen
Blühmischungen
Blühmischung

Die samenfest-Idee

Je mehr mitmachen, umso klarer die Botschaft: “Wir sind für Vielfalt und gegen Gentechnik in der Landwirtschaft!”

Ein gemeinsames Projekt von

Aktion Bantam und Vielfalterleben

Aktion Bantamvielfalterleben

KLICK LINK FÜR KARTE

via samenfest.info zeigt Anbau-Standorte samenfester Kultur-Sorten in Privatgärten.

Datenjournalismus – Wohin geht die Reise? | Datenjournalist

Am Dienstag, 20.03.2012, war ich in Wien und sprach im Rahmen der Veranstaltungsreihe twenty.twenty. Sprich, der Aufhänger war das Jahr 2020. Unten ist mein Vortrag als Video eingebettet (20 Min.). Nach einem kurzen Abriss zu Datenjournalismus an sich ging es weiter darum, wie Onlinejournalismus in den nächsten Jahren durch datenjournalistische Methoden im weiteren Sinne geprägt werden könnte – wie neue Geräte und neue Technologien dabei eine Rolle spielen. Die gesamte Veranstaltung mit der auf den Vortrag folgenden  Diskussion lässt sich hier betrachten. Unterhalb des “Bewegtbilds” findet sich noch der Pressetext zur Veranstaltung, der auch die Mitdiskutanten vorstellt.

 

“Wien (OTS) – Die achte Veranstaltung der Reihe twenty.twenty, die von A1, The Gap und SmartWeb.Vienna organisiert wird, trug den Titel ”Geschichten aus dem Datenwald”. Datenjournalismus beziehungsweise Data Driven Journalism wird aktuell als die große Innovation im Journalismus bezeichnet. Die interaktive Aufbereitung von Daten bringt nicht nur neue Medien-Formate, sie stellt Journalisten und Medienhäuser vor neue Herausforderungen. Nach der Keynote von Lorenz Matzat, der mit seinem Unternehmen Open Data City einige der meist beachteten Datenjournalismus-Projekte in Deutschland realisiert hat, wurde im Wiener HUB leidenschaftlich darüber diskutiert, wie und warum Datenjournalismus auch in Österreich stärker Fuß fassen kann und soll.

In seinem Einführungs-Statement zeigte Lorenz Matzat, was er unter dieser Kombination von Recherchemethode und Veröffentlichungsform versteht. Mit seinem Unternehmen Open Data City hat er etwa das Projekt “So pünktlich ist die Bahn” für die Süddeutsche Zeitung  umgesetzt. Die Rohdaten werden hier in einer interaktiven Anwendung aufbereitet, die ganz individuell genutzt werden kann. ”Wir sind umgeben von Datensammlern.” Damit meinte Matzat die  Unmenge von Geräten und Sensoren, die Informationen bereitstellen können. Die Aufgabe des Datenjournalismus besteht darin, sie
nutzbringend für die Gesellschaft und Einzelanwender aufzubereiten.

Datenjournalismus hat eine lange Tradition

Daniela Kraus, Geschäftsführerin des fjum_forum journalismus und medien wien betonte, dass Datenjournalismus eine lange Tradition hat und verwies auf ein Projekt aus dem Jahr 1967. Damals hat der Journalist Phil Meyer mit seinem Team die Ursachen für Unruhen in
Detroit analysiert, in deren Verlauf 43 Menschen starben, indem er Daten mit Computern analysierte. Die Grundlagen für Datenjournalismus sind für Kraus gar nicht so neu. Neu sind die Möglichkeiten für die  interaktive Aufbereitung in Online-Anwendungen. Für den Umgang mit diesen Daten braucht es aber auch sozialwissenschaftliche Kompetenz
und die Fähigkeit zur Quellenkritik.

Ein Baustein für eine transparentere Gesellschaft

Der Kommunikationswissenschaftler und Journalist Günter Hack betrachtete das Thema aus einer kybernetischen Perspektive: “Wir sehen aktuell eine große Asymmetrie: Staat und Unternehmen sammeln immer mehr Daten über die Bürger und wissen in Teilbereichen mehr über die Menschen als diese über sich selbst.” Wenn zumindest einige
dieser Daten für die weitere Analyse und Aufbereitung durch Zivilgesellschaft und Medien offenliegen würden, wie etwa im Bereich Open Government Data, könnte sich diese Asymmetrie ansatzweise ausgleichen lassen.

Datenjournalismus ist Teamwork

Mit dem Datenjournalismus ändert sich auch das Rollen-Verständnis der Journalisten. Der Visualisierungsexperte, Mitbegründer und Creative Director des Wiener Designstudios Strukt Andreas Koller sieht solche Projekte immer als Teamwork. Journalisten, Programmierer und Designer arbeiten eng zusammen, um die Daten verständlich und
grafisch ansprechend zu präsentieren. Und auch die Anwender werden immer stärker in den Prozess miteinbezogen. Günter Hack formuliert es so: “Die Schwarmintelligenz wird wichtiger als die klassischen Leitartikler.”

Keine Angst vor dem Boulevard

In der Diskussion herrscht Einigkeit darüber, dass die österreichische Medienlandschaft eher strukturkonservativ agiert. Die Online-Redaktionen sind nach wie vor personell schwächer ausgestattet als etwa die Printredaktionen. Und das obwohl Projekte im Datenjournalismus meist sehr ressourcenintensiv sind. Daniela Kraus: ”In Österreich hätte man als Medienunternehmen durchaus die Chance, Pionier zu sein, was Datenjournalismus betrifft.” Vor allem das wirtschaftliche Potenzial wird vielfach noch bezweifelt. “Lady Gaga-Stories” sind in der Erstellung günstiger und bringen vergleichsweise mehr Klicks. Um die Methoden und Tools des Datenjournalismus zu etablieren, sollte man sich nicht “zu schade sein” auch populäre Themen aufzugreifen, meinte ein Besucher der Veranstaltung. Ein Beispiel dafür sind etwa Wetterdaten.

Businessmodelle für Datenjournalismus

Matzat nannte in seiner Keynote das Beispiel der Texas Tribune,  die hauptsächlich wegen ihres umfangreichen Datenangebotes besucht wird und so auch signifikante Werbeerlöse generiert. In Zukunft sollte es auch verstärkt möglich sein, hoch spezialisierte und personalisierte Angebote zu vergebühren. Und schließlich können mit den gesammelten Daten neue Geschäftsfelder erschlossen werden. Ein Prinzip des Datenjournalismus ist nämlich, die Rohdaten für die weitere Verwendung zur Verfügung zu stellen.

Bis 2020 wird noch viel über das Thema diskutiert werden. Außer Streit steht aber, dass Datenjournalismus einen Mehrwert für die Gesellschaft und die Medien bieten kann.”

Datenjournalismus – Wohin geht die Reise? | Datenjournalist

 

via Datenjournalismus – Wohin geht die Reise? | Datenjournalist.

Nutzungsbedingungen: Facebook gibt nicht mal mehr vor, Daten zu schützen | Digital | ZEIT ONLINE

via Nutzungsbedingungen: Facebook gibt nicht mal mehr vor, Daten zu schützen | Digital | ZEIT ONLINE.

Aktualisierung der Erklärung der Rechte und Pflichten ››facebook.com

Heute informieren wir dich über einige Änderungen, die wir für die Erklärung der Rechte und Pflichten planen, die ein wichtiges Dokument zur Beschreibung unserer Beziehung zu Nutzern und anderen mit Facebook interagierenden Personen ist. Viele Änderungen sind rein administrativ (so werden beispielsweise Verweise auf unsere „Datenschutzrichtlinien“ durch „Datenverwendungsrichtlinien“ ersetzt); andere machen unsere Praktiken und Richtlinien transparenter.

Beispiele:

  • Teilen deiner Inhalte und Informationen. Hier haben wir die Formulierung aktualisiert, um sie deutlicher zu machen und in Einklang mit dem zu bringen, was lange Zeit in unseren Datenverwendungsrichtlinien und unseren Praktiken dargestellt wurde – nämlich, dass du, oder Freunde, die du dazu berechtigt hast, deine Informationen zu sehen, bei Nutzung einer Anwendung deine Informationen mit dieser Anwendung teilst; dem hast du mit der Installation der Anwendung zugestimmt.
  • Sicherheit. In diesem Abschnitt haben wir die Wortwahl von „hasserfüllte“ Inhalte zu „Hassreden bzw. Hassbotschaften“ geändert, da dieser Begriff unserer Meinung nach besser unsere Richtlinie zu verbotenen Inhalten widerspiegelt, die sich nicht geändert hat. Dies entspricht auch unseren neuen „Gemeinschaftsstandards“.
  • Besondere Bestimmungen für soziale Plug-ins. Dieser Abschnitt galt zuvor für „Teilen“-Links, aber die dort aufgeführten Bestimmungen gelten auch für die Verwendung aller sozialen Plug-ins. Deshalb haben wir Verweise auf „Teilen“-Links durch soziale Plug-ins ersetzt.
  • Besondere Bestimmungen für Software. Wir möchten sicherstellen, dass unsere Produkte – zu denen eventuell auch herunterladbare Produkte zählen – auf dem neuesten Stand sind. Wir haben diesen Abschnitt hinzugefügt, um darüber zu informieren, dass wir auch Upgrades und Aktualisierungen zu deinen heruntergeladenen Produkten anbieten können, sobald diese verfügbar sind. Außerdem haben wir eine Bestimmung hinzugefügt, die Nutzern den Versuch verbietet, einen geschützten Quellcode von unseren Produkten zu erlangen, es sei denn, wir haben dem Nutzer eine ausdrückliche Genehmigung erteilt.

Wir glauben, dass diese Aktualisierungen zum besseren Verständnis der Funktionsweise von Facebook beitragen werden. Im Zuge unseres Prozesses zur Regelung der Nutzung von Facebook kannst du dir diese geplanten Aktualisierungen durchsehen und uns mithilfe der „Kommentar“-Funktion dein Feedback zu diesen übermitteln, bevor wir die Änderungen endgültig einführen. Bitte überprüfe die Vorschläge durch Anklicken der folgenden Links. Außerdem kannst du dir die englische Version unten ansehen, in welcher alle Änderungen hervorgehoben sind. Die aktuelle Fassung der Erklärung der Rechte und Pflichten findest du hier. Bitte kommentiere die Änderungsvorschläge bis zum 22. März 2012 um 17:00 Uhr PDT (GMT-7).

Vollständige Version:

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Ablehnung der neuen fb-Nutzungsbestimmungen ››facebook.com

facebook ändert erneut seine Nutzungsregeln. Bis Freitag Nacht um 1 Uhr haben wir Zeit hierzu unsere Ablehnung auszudrücken. Tun dies 30% aller weltweiten Nutzer stellt uns facebook verschiedene Optionen zur Verfügung.

Da der Wert dieser Plattform ausschliesslich wir selbst, also die Nutzer sind, sollten wir diese Möglichkeit nutzen.

Und so gehts:

1. Folgenden Link klicken:

https://www.facebook.com/notes/facebook-site-governance/aktualisierung-der-erkl%C3%A4rung-der-rechte-und-pflichten/10151419988630301

2. Dort ganz runterscrollen und in die Kommentarbox

“Ich lehne die Änderungen ab.”

eintragen.

3. Diese Veranstaltung auf euren Pinnwänden bewerben und darauf aufmerksam machen. Alternativ kann man auch diese kleine Anleitung als Statusmeldung posten.

Wichtig: keine Zeit verlieren, es muss heute passieren.

Mehr Infos:

http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,822868,00.html

via Ablehnung der neuen fb-Nutzungsbestimmungen.

sVlog

Hochgeladen von ARD am 22.03.2012

Der Madsack-Verlag zwingt Autoren ohne Zusatzvergütung, die Internet-Rechte an ihren Texten abzutreten. Viele Verlage wollen sich diese selbst sichern – und bezahlen lassen.

http://www.ndr.de/zapp

via Urheberrecht: Selbstbedienung der Verlage | ZAPP Medienmagazin | NDR – YouTube.

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Neue Regeln für die Nutzer: Farce in Facebookistan – SPIEGEL ONLINE – Nachrichten – Netzwelt

via Neue Regeln für die Nutzer: Farce in Facebookistan – SPIEGEL ONLINE – Nachrichten – Netzwelt.

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Hochgeladen von PunkRockerin93 am 19.10.2010

Irie Révoltés mit dem Song Antifaschist

via Irie Révoltés – Antifaschist – YouTube.

viaIrie Révoltés – Antifaschist ››PunkRockerin93.

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NEVER FORGET WHAT HAPPENED IN GENUA

R.I.P. CARLO GIULIANI

Hochgeladen von mochecka am 10.01.2008





Vor knapp einem Jahr versammelten sich die Regierungschefs der größten Industrienation in Genua zum jährlich stattfindenden Wirtschaftsgipfel G-8. Während die Staatschefs und ihre Berater im frisch herausgeputzten Palazzo Ducale über den freien Warenverkehr in der Welt berieten, forderten 300.000 Globalisierungsgegner auf den Straßen des Konferenzorts eine gerechtere Welt. Noch nie hatten sich so viele Menschen zu einem Protest gegen die herrschende Weltordnung versammelt, und noch nie war die Reaktion der Polizei so scharf wie in Genua.

Die Regierung Berlusconi, seit wenigen Wochen im Amt, hatte 20.000 Polizisten zusammengezogen. Und diese prügelten und verhafteten in einer Willkür, die die parlamentarische Opposition in Rom an chilenische Zustände erinnerte. Hunderte zum Teil Schwerverletzte wurden mit gebrochenen Rippen, Beinen und Armen in Krankenhäuser eingeliefert. Gleichzeitig – so erzählen Zeugen – hätten Polizisten mit faschistischen Liedern und mit Hymnen auf Mussolini…

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Thanks to Creative Commons, OER university will provide free learning with formal academic credit ››Creative Commons

Cable Green, March 21st, 2012

Creative Commons licenses are enabling an international partnership of accredited universities, colleges and polytechnics to provide free learning opportunities for students worldwide with pathways to formal academic credit. The OER university (OERu) will create a parallel learning universe for learners who cannot afford a tertiary education by offering CC-licensed courses — with the opportunity to acquire formal academic credit at greatly reduced cost when compared to full-tuition studies. The OERu will assemble courses from existing open educational resources (OER) under CC licenses, reducing the overall cost of development. It has adopted the Free Cultural Works approved licenses (CC BY and CC BY-SA) as the default for OERu courses.

OERu-OL2-0-life-cycles
OERu OL2 0 life cycles by J. Murray / CC BY

The OER Tertiary Education Network, the force behind the OERu, includes an impressive line-up of education providers, including: Athabasca University, BAOU (Gujarat’s open university), SUNY Empire State College, Nelson Marlborough Institute of Technology, NorthTec, Open Polytechnic, Otago Polytechnic, Southern New Hampshire University, Thompson Rivers University, University of Canterbury, University of South Africa, University of Southern Queensland, and the University of Wollongong. BCcampus and the OER Foundation are supporting the network as non-teaching partners. These founding OERu anchor partners are accredited institutions in their respective national, provincial or state jurisdictions, which means that the OERu will be able to provide formal academic credit towards credible degrees in Africa, Asia, Oceania and North America — all using CC-licensed courses. Senior executives of the network have facilitated agile and rapid progress targeting the formal launch of the OERu operations in 2013. (More on that here.)

The OERu anchor partners have shortlisted eight university- and college-level courses to be developed as prototypes for refining the OERu delivery system:

  • College Composition
  • Art Appreciation and Techniques
  • Regional relations in Asia and the Pacific
  • A Mathematical Journey
  • General and Applied Psychology
  • Critical Reasoning
  • Why Sustainable Practice
  • Introduction to Management

Collectively, these courses — all first year courses except for Critical Reasoning, which is a 2nd year-level course in Philosophy — will carry credit towards a Bachelor of General Studies, the inaugural credential selected at the OERu meeting in November 2011. Two of the courses will be based on existing course materials under CC BY from U.S. Washington State’s Open Course Library project and the Saylor Foundation.

The OER Foundation has been trailing technologies and delivery approaches of large OER courses to help inform the design and development of these prototype courses. One such course is Open Content Licensing for Educators, which was designed as a free online workshop for educators and learners to learn more about OER, copyright, and CC licenses. The course materials, also under CC BY, were developed collaboratively by volunteers from the OER Foundation, WikiEducator, the OpenCourseWare Consortium and Creative Commons, with funding support from UNESCO. In January, Open Content Licensing for Educators was conducted online with 1,067 participants from 90 different countries — demonstrating the success of a large, collaborative, and high quality OER project. The OERu model will build on successes such as these, and demonstrate how CC licenses can maximize the return on investment in education at a massive scale.

Kudos to Wayne Mackintosh and all of his colleagues at OERu. Well done!

To learn more, visit WikiEducator.

via Thanks to Creative Commons, OER university will provide free learning with formal academic credit – Creative Commons.

Das schriftliche Urteil im Tierschutzprozess ››Martin Balluchs Blog

März 15th, 2012

 

Vor 9 Jahren befreite ich 7 Hühner aus einer Legebatterie und brachte sie in die Notaufnahme der veterinärmedizinischen Uni Wien. Ich teilte der Behörde meine „Straftat“ mit und wurde angeklagt. Die zweite Instanz sprach mich mit deutlichen Worten frei, meine Aktion sei nicht strafwürdig, weil ich im Sinne der Gesellschaft gehandelt habe. Das löste einen großen Druck seitens der Tierindustrie auf die 3 Richter aus, die dieses Urteil gefällt hatten. Ich wurde sogar angerufen und von Richterseite gebeten, den entsprechenden Bericht von unserer Webseite zu nehmen. Dieser Bitte kam ich aber nicht nach, zu wichtig war mir die politische Dimension dieses Verfahrens. Einige Wochen später kam das schriftliche Urteil – und es war total entschärft, es wurde ganz anders argumentiert, es war politisch nicht mehr verwertbar.

 

Bei Richterin Arleth im Tierschutzprozess fürchtete ich Ähnliches. Bei ihrer mündlichen Urteilsverkündung äußerte sie sich ganz deutlich. Danach wurde sie beruflich abgestuft und sicherlich justizintern angegriffen. Jetzt ist das schriftliche Urteil da. Hält es den Vergleich mit dem mündlichen Urteil stand?

Ja. Es hält. Die Richterin hat zwar einige Dinge in das schriftliche Urteil aufgenommen, die nicht nur unnötig sind, sondern auch, zeigen, dass sie hier etwas nicht verstanden hat. Aber in den wesentlichen Dingen hält das schriftliche Urteil, was das mündliche versprochen hat, es ist geradezu radikal!

Warum es zum Freispruch kam:

 

Das Beweisverfahren ergab, dass der Kern der ‚Tierrechtsbewegung‘, der ‚Protestbewegung‘, der Tätigkeit des VGT und der BAT in legalen Tätigkeiten wie z.B. Anmelden und Durchführen von verfassungsrechtlich geschützten Kundgebungen besteht.
[…]
Das gesamte umfassende Beweisverfahren bot keinerlei Anhaltspunkte, wonach Angeklagte, die im VGT tätig sind, für Straftaten verantwortlich sind.
[…]
Das umfassende, erschöpfende Beweisverfahren ergab, dass die ALF keine kriminelle Organisation im strafrechtlichen Sinn ist.
[…]
Es kann nicht festgestellt werden, dass es einen Zusammenhang zwischen Personen, die an Aktionen des ‚zivilen Ungehorsams‘ beteiligt waren und Personen, die Sachbeschädigungen durchführten, gab.
[…]
Festgestellt wird, dass es im Zuge von Versammlungen zu keinen Sachbeschädigungen kam.

 

Einer Firma eine Tierschutzkampagne anzudrohen ist nicht Nötigung:

 

Wenn der Täter ein Ziel verfolgt, auf das er ein Recht hat oder wenigstens zu haben glaubt und der Täter zur Durchsetzung dieses Zwecks mit einem Übel droht, auf dessen Realisierung er ein Recht hat, sollte der Täter straflos bleiben. Das grundsätzliche Recht jedes einzelnen für Belange des Tierschutzes einzutreten und eine entsprechende Bewusstseinsbildung zu erwirken ist unbestritten. Der Zweitangeklagte drohte mit einem Übel, auf dessen Realisierung er ein Recht hat, schließlich gehören Versammlungsfreiheit bzw. Meinungsfreiheit zu den verfassungsrechtlich geschützten Grundrechten in Österreich.

 

Computerverschlüsselung ist unverdächtig:

 

Nach dem EDV-Experten Breitsching, der eine 16 jährige forensische Datensicherungserfahrung in Österreich hat, verschlüsseln Beschuldigte mit politischem Hintergrund deren Dateien. So folgte das Gericht den Angaben des Fünftangeklagten DI Völkl, wonach deshalb im politischen Bereich verschlüsselt werde, weil man dort Problembereiche im Datenschutz erkenne, es bestehe eine Sensibilisierung hinsichtlich der Problematik. Man habe eine gewisse Angst vor einem Überwachungsstaat und vor staatlichen Repressalien.

 

Ziviler Ungehorsam:

 

Die Angeklagten können als ‚Grenzgänger‘ gesehen werden, die in Kenntnis der Rechtslage juristische Grenzen ausloten. […] Dabei wurden von den Angeklagten teilweise bewusst zur Zielerreichung, nämlich z.B. Pelzfreiheit, Übertretungen von Verwaltungsgesetzen bzw. Verletzung von zivilrechtlichen Bestimmungen in Kauf genommen. Es obliegt nicht dem Gericht zu beurteilen, ob diese Art von Gesetzesübertretungen ethisch legitime Mittel zur Verfolgung von Zielen wie z.B. Pelzfreiheit bzw. Gesetzesänderungen sind. Gerichte stehen naturgemäß zur Einhaltung von Gesetzen.

Kronzeuge Plank:

 

Es ist eher davon auszugehen, dass Dr. Plank eine Gelegenheit sah, sich für das – für ihn – vom Erstangeklagten verursachte persönliche Ungemach zu ‚rächen‘. […] In Gesamtschau sämtlicher in der Beweiswürdigung angeführten Umstände waren die belastenden Angaben des Dr. Franz Plank äußerst unglaubwürdig.

Linguist Schweiger:

 

So hält die Gutachtenserstattung insgesamt der vom Gericht vorzunehmenden Plausibilitätskontrolle nicht stand. […] So konnte der Sachverständige die Unklarheitsursache nicht eruieren, was den letztlich zwingenden Schluss bedingte, dass der Befund unbestimmt war. Zusammengefasst ist den Ausführungen des Sachverständigen letztlich nicht klar und eindeutig zu entnehmen, welche Texte er konkret begutachtet hat.

LVT-Chef und SOKO-Chef Erich Zwettler lügt mehrmals vor Gericht:

 

Als schlichte Schutzbehauptung wertete das Gericht die Zeugenaussage des Mag. Erich Zwettler in der Hauptverhandlung am 28. 7. 2010, wonach die ‚VE ein paar Monate‘ gelaufen sei, zumal der Führer der verdeckten Ermittlerin CI Stefan Wappel, sowie die Zeugin ‚Danielle Durand‘ jeweils ausführten, sie sei insgesamt 15 Monate als Aktivistin in der Szene aufgetreten.
[…]
Wenn nun Mag. Zwettler zeugenschaftlich einvernommen ausführte: ‚Ab 1. 1. 2008 hat die Sache rechtlich anders ausgesehen … entschieden worden, dass man keine verdeckte Ermittlung macht‘, dann ist diese Aussage als schlichte Schutzbehauptung zu werten. Von einer alternativ strukturierten Realität kann nicht ausgegangen werden, zumal zum Zeitpunkt der Aussage des SOKO-Chefs Mag. Erich Zwettler der Bericht der verdeckten Ermittlerin ‚Danielle Durand‘ nicht vorlag.
[…]
Wenn Mag. Zwettler weiters angab, nichts von einer Vertrauensperson gewusst zu haben, dann ist das ebenfalls als schlichte Schutzbehauptung zu werden. Der Zeuge AI Raab gab in der Hauptverhandlung an, dass die SOKO-Leitung, die Mag. Zwettler innehatte, wegen einer Vertrauensperson angefragt habe. […] Tatsächlich kam es zum Einsatz der Vertrauensperson VP 481, nämlich Esther Hofbauer.

 

Der Einsatz der verdeckten Ermittlerin war illegal:

 

Als Zielvorhaben der SOKO wurden […] Erkenntnisgewinn über Aktivisten, Ermittlungen, Klärung abgelaufener Straftaten […] angeführt. Als taktische Maßnahme fand sich die verdeckte Ermittlung. […] Des weiteren findet sich die Formulierung, dass im Bereich der Strukturermittlungen große Fortschritte gemacht worden seien, und dass man besonderes Augenmerk auf weitere Strukturermittlungen im Hinblick auf § 278a StGB richten werde (Ziele, Kommunikation, Finanzierung, Planung, Arbeitsteilung, geistige Abschottung). Des weiteren findet sich der Passus ‚Fortsetzung des VE-Einsatzes (ab 1. 1. 2008 von StA genehmigungspflichtig, was auch geschehen wird)‘. Daraus ist eindeutig zu würdigen, dass der Leiter der SOKO-Bekleidung Mag. Erich Zwettler sehr wohl wusste, dass ab 1. 1. 2008 eine geänderte Rechtslage für den weiteren Einsatz der verdeckten Ermittlerin ‚Danielle Durand“ vorliegend war und die Fortsetzung des VE-Einsatzes einer Genehmigung der StA bedurfte. Eine diesbezügliche Genehmigung wurde nach den Ergebnissen des Beweisverfahrens jedoch nicht eingeholt.
[…]
Erst durch Recherchen der Angeklagten konnte im Zuge der Verteidigungsstrategie hervorgebracht werden, dass ‚Danielle Durand‘ eine lang eingesetzte verdeckte Ermittlerin war. Nachdem aus dem Dokument und dem Inhalt des Berichts der VE hervorging, dass es sich um Strukturermittlungen handelte, daher eine Anordnung der StA Wr. Neustadt für den Einsatz der verdeckten Ermittlerin ab 1. 1. 2008 erforderlich war – diese Anordnung jedoch nicht vorlag – sah sich Mag. Zwettler veranlasst, in der Hauptverhandlung diese Schutzbehauptung auszuführen.
[…]
Das Gericht geht davon aus, dass Mag. Zwettler [beim VE-Einsatz] von Strukturermittlungen ausging, zumal er dieses Wort selbst in seinem Zwischenbericht anführte. […] Aus dem Bericht der VE ergeben sich systematische, über längere Zeit durchgeführte Ermittlungen, Strukturermittlungen.
[…]
[Für den VE-Einsatz] ist ein Interesse an der Aufklärung vergangener Straftaten eher lebensnah. Dies ergibt sich aus dem Umstand, dass die verdeckte Ermittlerin im Zuge ihrer Tätigkeit Flaschen am 12. 5. 2007 und am 23. 6. 2007 sicherte, aus denen zuvor getrunken wurde. Das macht nur Sinn, um DNA zu gewinnen, die mit den DNA-Merkmalen der einliegenden DNA-Profile von unbekannten TäterInnen verglichen werden kann.

 

Es gibt Meinungsfreiheit:

 

Bei manchen Angeklagten war ein Sympathisieren mit der ‚ALF-Ideologie‘ nachweislich, eine Gesinnung, die in einer Demokratie als zulässig erachtet werden muss. Mag es auch für den Durchschnittsbürger bedenklich sein, dass manche Personen der Tierrechtsbewegung Sachbeschädigungen, Brandanschläge, Tierbefreiungen, somit Straftaten nach dem Strafgesetzbuch, als legitimes Mittel zur Verfolgung ihrer Ziele sehen, ist dies alleine für sich gesehen strafrechtlich im Hinblick auf § 278a StGB unerheblich. […] Diese Gesinnung kann als Abfluss der Meinungs- und Gesinnungsfreiheit in einer Demokratie gesehen werden.

 

Die Befreiung von Nerzen aus 0,27 m² Käfigen ist Tierquälerei:

 

Auch wenn die Tiere vor ihrer Entziehung aus den Käfigen in diesen nicht artgerecht (Anmerkung: Die Art der Haltung der Minks war damals nicht gesetzwidrig) gehalten wurden, entsprach dieser Zustand doch jenem, den sie zeitlebens gewohnt waren. Der Stress, unter dem sie in den Käfigen litten, war daher geringer als der, dem sie nach ihrer Freilassung ausgesetzt waren.

 

Eine Schweinebefreiung durch TierschützerInnen ist nicht Tierquälerei:

 

Hinsichtlich des angeklagten Deliktes der Tierquälerei ist darüber hinaus anzumerken, dass ungeachtet des mangelnden Nachweises objektiver Tatbestandserfüllung auch der notwendige Vorsatz nicht erweislich wäre.

 

Zur langen Prozessdauer:

 

Die Hauptaufgabe des Strafgerichts besteht jedoch nicht darin, ein Verfahren in übermütiger Raschheit zu Ende zu führen.

via Das schriftliche Urteil im Tierschutzprozess | Martin Balluchs Blog.

sVlog

Hochgeladen von daniel0402hrncir am 21.03.2012

Jeden dritten Freitag im Monat startet
um ca. 17 Uhr die Critcal Mass vom Schwarzenbergplatz in Wien. Alles
rollt, ganz ohne Schadstoffeabgabe.

Der Frühling beginnt und die
Stadt blüht auf. Ganz so ist es leider nicht, denn in Wien stinkt es zum
Himmel. Pro Jahr werden in Österreich ca. 80 Mio. Tonnen Kohlendioxid
in die Umwelt geschleudert. Ungefähr 20 Mio. Tonnen, also ein Viertel
der Gesamtbelastung werden durch den Verkehr produziert.

Etwa 58 %
der Treibhausgas-Emissionen des gesamten Straßenverkehrs sind dem
Pkw-Verkehr zuzuordnen, wobei die Emissionen zwischen 1990 und 2009 um
38,5 % angestiegen sind. Wäre es da nicht klüger auf das Rad
umzusteigen?

Wieso nicht? Was der PKW oder gar ein LKW kann,
können Räder ebenfalls. Selbst große Lasten können mit sogenannten
Lastenrädern transportiert werden. Und nun stelle man sich vor, der
Verkehr in einer Stadt wie Wien bestünde nur aus Fahrrädern.

Keine Abgase…

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Parlamentarische Anfrage und Beantwortung zur Uberwachung von unibrennt ››scribd.com

Parlamentarische Anfrage und Beantwortung zur Überwachung von #unibrennt

http://www.scribd.com/embeds/86064047/content?start_page=1&view_mode=list&access_key=key-1z0udbjfiq0nfwfl8een//

via http://www.scribd.com/fullscreen/86064047?access_key=key-1z0udbjfiq0nfwfl8een


Spekulationen mit Nahrungsmitteln sind gesetzlich zu verbieten ››Online Petition

Von: Frank Jermann aus Birstein

An:   Petitionsausschuß des Deutschen Bundestages in Deutschland

Der Deutsche Bundestag möge beschließen, Spekulation mit Nahrungsmitteln gesetzlich zu verbieten. Ausgenommen seien Termingeschäfte, die reale Erzeuger und reale Abnehmer der gehandelten Nahrungsmittel unmittelbar abschließen.

Begründung: Der ursprüngliche Zweck der Warentermingeschäfte mit Nahrungsrohstoffen war es, Landwirte und Verarbeiter vor extremen Preisschwankungen abzusichern. Durch verschiedene Gesetzesänderungen haben nun auch reine Finanzspekulanten Zugang zu diesem Markt gefunden. Deutsche Großbanken bieten diese Art der Finanzspekulation sogar verpackt in attraktive Geldanlageprodukte feil.

So entwickelte sich der Rohstoffmarkt in den Finanzkrisen 2007/08 und 2010/11 zum Ersatzspielfeld für reine Finanzmarktwetten, als andere Märkte zusammenbrachen, wie etwa 2007 der Immobilienmarkt. Als Folge sind im Rohstoffbereich „Nahrung“ deutlich höhere Preissteigerungen verzeichnet worden als bislang. Die preistreibenden Effekte dieser reinen Finanzspekulationen sind für jedermann erkennbar zutage getreten.

Der weitaus größte Teil der Anleger und der Bevölkerung lehnt die Spekulation mit Nahrungsmitteln aus moralischen Gründen kategorisch ab. Zurecht: Anerkannte gemeinnützige Organisationen haben in ausführlichen Dokumentationen die Zusammenhänge zwischen der Spekulation mit Nahrungsmitteln und Hungersnöten in ärmeren Ländern der Welt nachgewiesen. Die Auswirkungen dieser Spekulation sind besonders dort zu sehen, wo die Menschen schon heute weit über die Hälfte ihres Einkommens für Nahrungsmittel aufwenden müssen, und überdies Abhängigkeit von Importen besteht. Es ist offensichtlich: Das Gewinnstreben einiger Weniger führt dazu, dass Menschen hungern oder hungers sterben.

Genauso kann die geballte Finanzspekulation durch Wetten auf fallende Nahrungsmittelpreise zu Niedrigstpreisen führen, durch die bäuerliche Existenzen bedroht werden.

Wertpapiere, d.h. Fonds, Zertifikate, spezielle Derivate etc. die auf Nahrungsrohstoffen basieren, und die für Anleger reine Geldanlagen oder reine Finanzspekulationen darstellen, sind folglich ausnahmslos zu verbieten.

Im Namen aller Unterzeichner.

Birstein, 06.03.2012 (aktiv bis 05.06.2012)

>>> Frage an den Initiator der Petition Frank Jermann

Petitions-Blog

Die ersten zwei Tage der Petition waren enthusiastisch. Irgendwo warteten bereits mehrere hundert Menschen ungeduldig darauf, dass sie die Petition endlich unterzeichnen konnten. Die ersten Zahlen waren ermutigend. Dann aber trafen wir auf die Realität. Die mehr…

>>> Zum Petitions-Blog

Debatte zur Petition

PRO: Das angelinkte Dokument beschreibt AUF SEITE 11 das Problem von zuviel reiner Finanzspekulation im Nahrungsrohstoffmarkt: mehr…

PRO: Geht durch ein Verbot reiner Finanzspekulations-Wertpapiere im Nahrungsmittelmarkt die Preisschwankungshöhe zurück, kann es weniger wahrscheinlich zu Rekord-Tiefstpreisen mehr…

CONTRA: Spekulation dient vor allem dem Zweck, liquide Preise zu erzeugen, Kriesen zu dämpfen und Produktions-Risiken abzusichern.

CONTRA: Lieber Spekulation in Nahrungsmittel (das heißt nichts anderes als Investment mit einer bestimmten eigenen Marktsicht), als Nahrungsmittel aus Übermut mehr…

>>> Zur Debatte

via Spekulationen mit Nahrungsmitteln sind gesetzlich zu verbieten – Online Petition.

Water – OECD Environmental Outlook to 2050 ››OECD iLibrary

Leflaive, X., et al.  (2012), “Water”, in OECD, OECD Environmental Outlook to 2050: The Consequences of Inaction, OECD Publishing.

Water | OECD Free preview | Powered by Keepeek Digital Asset Management

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Around the world, cities, farmers, industries, energy suppliers, and ecosystems are increasingly competing for their daily water needs. Without proper water management, the costs of this situation can be high – not just financially, but also in terms of lost opportunities, compromised health and environmental damage. Without major policy changes and considerable improvements in water management, by 2050 the situation is likely to deteriorate, increasing uncertainty about water availability. This chapter summarises the key pressures on water, as well as the main policy responses. It starts by looking at current water challenges and trends and how they could affect the water outlook in 2050. It considers competing demands for water (from agriculture/irrigation, industry, electricity, domestic/urban supply, environment flows) and over-exploitation (both surface and groundwater), water stress, water-related disasters (e.g. floods), water pollution (in particular nutrient effluents – nitrogen and phosphorus – from agriculture and wastewater) and discharge into the seas, and lack of access to water supply and sanitation (as defined by the Millennium Development Goals or MDGs). It reviews the existing policy tools to manage water (such as water rights, water pricing), and explores how the water outlook could be improved by more ambitious policies. The chapter discusses emerging issues in water policy; it pays particular attention to water as a driver of green growth, the water-energy-food nexus, allocating water for healthy ecosystems, and alternative sources of water (reuse). For all these, governance, the use of economic instruments, investment and infrastructure development are important dimensions. They all contribute to and facilitate water policy reforms in OECD countries and globally.

via Water – OECD Environmental Outlook to 2050 – OECD iLibrary.

http://www.oecd-ilibrary.org/about/copyright;jsessionid=3rbp1s992vwlp.delta

 

Die Demokratische Bank ››demokratische-bank.at

Geld und Kredit als öffentliches Gut

Engagierte Menschen aus ganz Österreich wollen eine alternative Bank aufbauen. Grundlage dafür ist das von Attac Österreich ausgearbeitete Modell der “Demokratischen Bank” – hier als PDF-Download.

In der Zwischenzeit wurde der Verein zur Förderung und Gründung einer Demokratischen Bank offiziell gegründet. Die Vereinsstatuten finden Sie hier als PDF-Download, hier können Sie den Vereinsvorstand einsehen (PDF).

Informationsmaterial

Das im September 2010 entwickelte 10-Punkte-Papier der Vision wurde im Jänner 2011 vom Plenum finalisiert und gemeinsam beschlossen. Hier finden Sie es als PDF-Download.

Im Herbst 2011 erarbeitete ein Team von Aktiven des Projekts Demokratische Bank eine umfangreiche Bank-Strategie. Das Papier enthält vor allem Informationen zu jenen Merkmalen einer demokratischen Bank, welche diese von herkömmlichen Banken unterscheidet – Sie finden es hier als PDF-Download.

Da viele am Projekt “Demokratische Bank” Interessierte Menschen auch viele Fragen dazu haben, finden Sie hier Antworten auf die am häufigsten gestellten Fragen (FAQ) als PDF-Download.

Informieren Sie Ihre Familie und Ihren Bekanntenkreis über das Projekt “Demokratische Bank”! Laden Sie dazu unser Informationsblatt herunter (hier als PDF-Download) und senden Sie es per e-Mail weiter oder drucken und verteilen Sie es!

VIELEN DANK!

Vereinsmitglied werden

Für alle die schon jetzt aktiv in den Regionen mitarbeiten oder die Bank als förderndes Mitglied unterstützen möchten, gibt es die Möglichkeit Mitglied im Verein zur Gründung und Förderung einer Demokratischen Bank zu werden.

Aktive Mitglieder (Mitarbeit im Projekt und Mitarbeit in den Regionen) sind mit Ihrer Vereinsmitgliedschaft gleichzeitig in der Generalversammlung der Demokratischen Bank stimmberechtigt.

Die Höhe des Mitgliedsbeitrags beträgt 15 Euro pro Kalenderjahr. Wir freuen uns, wenn Sie den Verein als ordentliches oder förderndes Mitglied unterstützen möchten! Antrag auf Vereinsmitgliedschaft zum Download.

Bitte schicken Sie das ausgefüllte Formular gescannt per Mail an: info(at)demokratische-bank.at oder postalisch an Martina Allmer: Vockenberg 121, 8223 Stubenberg.

VIELEN DANK!

Informiert bleiben

Derzeit befindet sich der Online-Auftritt der Demokratischen Bank im Aufbau und wird ständig weiter entwickelt. Um auf dem Laufenden zu bleiben oder sich zu beteiligen, füllen Sie bitte das nachstehende Formular aus und klicken auf “Senden”.

http://www.demokratische-bank.at/

 

Mund.Werk

Alle unser Siebdruckprodukte (Patches, Stofftaschen, T-shirts, Pullover) könnt ihr auch gerne bestellen (gegen Solispende).

Mail an uns mit der Stückzahl, M/W, Farbe und Größe einfach an mundwerk@riseup.net

Patches in unterschiedlichen Farben und Größen.


Wir haben für euch ein “How to Siebdruck” Video gemacht:

Video1: “Herstellen des Siebs”

Link: http://www.youtube.com/watch?v=SKEijygXxxE

Das vorläufige Ergebnis der Siebdruckerei könnt ihr hier sehen:

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Nexavar: Bayer muss Indien Krebsmittel schenken ››FTD.de

[FTD] Die Deutschen dürfen keine “Preistreiberei” auf Kosten indischer Krebspatienten betreiben, meint das Patentamt auf dem Subkontinent. Bayer muss deshalb einem einheimischen Hersteller erlauben, das Medikament zu produzieren.
weiter:

VIA Nexavar: Bayer muss Indien Krebsmittel schenken | FTD.de.

Mund.Werk

Siebdruck – Tutorial Video

Es ist Zeit für ein weiteres “Mund.Werk” Tutorial.

Eigene Designs, Motive und Sprüche zu drucken ist eigentlich keine große Sache. Wir möchten auf unserem Wissen nicht sitzen bleiben und euch die Methode des Siebdruckens zeigen. Im 3 – Teiligen Tutorial lernt ihr, wie ihr selbst Siebe macht, wie ihr sie belichtet und wie ihr druckt.

Falls ihr noch Fragen habt, schreibt uns einfach an: mundwerk@riseup.net

Viel spaß beim Do It Yourself drucken!

Video1: “Herstellen des Siebs”

Video 2: “Die Belichtung”

Video 3: “Drucken!”

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Stop #ESM protest Den Haag 17 maart 2012 | Johnito on Blip

 

Stop #ESM protest Den Haag 17 maart 2012

via Stop #ESM protest Den Haag 17 maart 2012 | Johnito on Blip.

sVlog

Hochgeladen von explainity am 23.11.2011

Die Occupy Wall Street-Bewegung ist seit
kurzem in aller Munde. Die TeaParty-Bewegung ist es schon etwas länger.
Kann man die Bewegungen vergleichen? Und: Wie unterscheiden Sie sich?
explainity erklärt und lässt die beiden Seiten mal aufeinandertreffen.

Lizenz:

Creative Commons – Namensnennung (Wiederverwendung erlaubt)

via Occupy Wall Street vs. Tea Party einfach erklärt (by explainity) – YouTube.

viaOccupy Wall Street vs. Tea Party einfach erklärt (by explainity) – YouTube.

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sVlog

Hochgeladen von explainity am 04.03.2012

Ende Januar haben wir bereits erklärt, was es mit der Inflation auf sich hat. Hier kommt nun der versprochene zweite Teil zu unserem Inflations- / Deflations-Thema. Diesmal geht es um den Bruder des “Inflations-Gespenstes”, nämlich die Deflation. Was die Deflation genau ist und woran man sie erkennt sieht man hier. Viel Freude dabei.

Lizenz:

Creative Commons – Namensnennung (Wiederverwendung erlaubt)

via Deflation einfach erklärt (by explainity) – YouTube.

viaDeflation einfach erklärt (by explainity) ››explainity.

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Mensdorff-Pouilly entschlägt sich im Akkord – U-Ausschuss live – derStandard.at › Inland

Mensdorff-Pouilly entschlägt sich im Akkord

Livebericht | 20. März 2012 18:38

ÖIAG-Chef Markus Beyrer hatte Gedächtnislücken bei Jagdeinladungen – derStandard.at berichtet live

LIVE TICKER

via Mensdorff-Pouilly entschlägt sich im Akkord – U-Ausschuss live – derStandard.at › Inland.

Deutscher Bundestag: Gutachten: Vorratsdatenspeicherung ohne messbaren Einfluss auf Aufklärungsquoten ››bundestag.de

Rechtsausschuss – 21.03.2012

 

Berlin: (hib/VER) Nach einem aktuellen Gutachten des Max-Planck-Instituts für ausländisches und internationales Strafrecht in Freiburg i.Br. (MPI) hat die Vorratsdatenspeicherung keinen messbaren Einfluss auf Aufklärungsquoten. Professor Hans-Jörg Albrecht, Direktor des Instituts und gesamtverantwortlich für das Gutachten, war am Mittwochvormittag zu Gast im Rechtsausschuss des Bundestags, um die Ergebnisse zu präsentieren. Auftraggeber des Gutachtens ist das Bundesministeriums der Justiz.Ebenfalls für diesen Mittwoch wird Medienberichten zufolge die Bekanntgabe eines Ultimatums der EU-Kommission für Deutschland erwartet. Sie erwarte die Umsetzung der EU-Richtlinie zur Vorratsdatenspeicherung binnen der kommenden vier Wochen, heißt es. Danach könne Deutschland ein Zwangsgeld drohen.

Vorangegangen war jedoch ein Urteil des Bundesverfassungsgerichts im März 2010, das die Umsetzung einer europäischen Richtlinie für verfassungswidrig und nichtig erklärt hatte. In der Regierungskoalition herrscht bislang Uneinigkeit über das Für und Wider der EU-Richtlinie. Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) lehnt Angaben ihres Ministeriums zufolge die verdachtsunabhängige Speicherung der Verkehrsdaten aller Bundesbürger für sechs Monate ab.

Das MPI-Gutachten ist der Frage nachgegangen, ob Schutzlücken durch den Wegfall der Vorratsdatenspeicherung entstehen könnten. Ob diese immer wieder aufgestellte Behauptung tatsächlich zutrifft, haben Kriminologen in einer 270 Seiten umfassenden Studie auf Veranlassung des Bundesjustizministeriums eingehend untersucht.

Als Ergebnis ihrer Untersuchung etwa der deliktsspezifischen Aufklärungsquoten für den Zeitraum 1987 bis 2010 fassen die Autoren zusammen, dass der Wegfall der Vorratsdatenspeicherung nicht als Ursache für Bewegungen in der Aufklärungsquote herangezogen werden kann. Dieser Befund gilt insbesondere für die Bereiche der Computerkriminalität sowie der so genannten Internetkriminalität.

Das sogenannte Quick-Freeze-Verfahren wird laut Gutachten nicht als „taugliches Äquivalent zur Vorratsdatenspeicherung gesehen.“ In diesem Verfahren kann die Sicherung von Verkehrsdaten derjenigen Personen angeordnet werden, die einen hinreichenden Anlass dazu gegeben haben.

Das Gutachten in voller Länge ist über die Internetseite des Bundesjustizministeriums abrufbar.

Auch unterwegs aktuell informiert mit der kostenlosen App “Deutscher Bundestag” und unter m.bundestag.de.

via Deutscher Bundestag: Gutachten: Vorratsdatenspeicherung ohne messbaren Einfluss auf Aufklärungsquoten.

sVlog

*****  B  R  E  A   K  I  N  G  *****

FREE PAUL WATSON WHO WAS JAILED IN GERMANY 14-MAY-2012

https://sunnyromy.wordpress.com/2012/05/18/freiheit-fur-den-umwelthelden-paul-watson-rettet-den-regenwald-e-v/

SIGN PETITION HERE

Hochgeladen von TheTeaTimeTom am 17.03.2012

erhältlich als DVD und BluRay: http://bit.ly/paulwatson

Mit BEKENNTNISSE EINES ÖKO-TERRORISTEN gibt Tierschützer und Filmemacher Peter Brown einen direkten Einblick in das Leben von Tierrechtsaktivisten auf hoher See. Der Film zeigt den Kampf der radikalen Gruppen Sea Shepherd Conservation Society gegen die brutale und oft illegale Abschlachtung von Tieren in und um die Weltmeere unter der Führung des bekannten Aktivisten Paul Watson. Die Crew-Mitglieder befahren unter ihrer Version der Totenkopffahne, die Weltmeere und kämpfen oftmals auf sehr unorthodoxe Art und Weise gegen die Tierfänger. Vom Abspielen von Wahlgesängen bis hin zu direktem Rammen mit dem Schiff scheuen die Aktivisten vor nichts zurück. Mit teilweise viel Humor zeigt Brown den Alltag und die Schwierigkeiten, mit denen die Tierschützer dabei zu

via Paul Watson Bekenntnisse…

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INTERESSANTE DISKUSSION ZU www.ESOwatch.com <<news.piratenpartei.de

https://news.piratenpartei.de/showthread.php?tid=85225

sVlog

Hochgeladen von telelibre am 06.03.2012

“Indignados” un film ? – “Indignés Pas Résignés” – Série réalité ?

RDV à venir : les 31 mars et 05 mai 2012 – 14H M
Place du Châtelet devant la fontaine de la place du Châtelet
Métro Châtelet

Des marches vers Paris ? http://www.marche-paris-2012.com/
Arrivée le 20 avril…

Site Paris : http://paris.reelledemocratie.net

Agenda : http://paris.reelledemocratie.net/agenda

contact : francedigne@live.fr

Blog : http://francedigne.blogspot.com/

Twitter : @occupyfrance

Facebook : Démocratie Réelle maintenant

– – –

Partageons l’appel, ici, là bas… Partout où il y a une banque…

Occupons les banques, occupons nous de la dette.

Nous sommes tous Grecs

La finance est devenue maître de nos vies, elle dicte la politique.

Les politiciens valsent et obéissent toujours aux mêmes injonctions.

Ils veulent nous y soumettre alors résistons !

Ils nous ont enchaînés par la dette cette escroquerie du siècle ce pouvoir indûment donné aux banques et à…

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Durch den EU-Fiskalpakt verliert Österreich seine Unabhängigkeit <<Medienmitteilung der Piratenpartei Wien <<forum.piratenpartei-wien.at

Medienmitteilung der Piratenpartei Wien
Durch den EU-Fiskalpakt verliert Österreich seine Unabhängigkeit

Die Piratenpartei Wien hat sich am Montag entschieden gegen den Fiskalpakt der EU ausgesprochen, mit dem Österreich in Zusammenhang mit dem Europäischen Stabilitätsmechanismus (ESM) Österreich seine im Staatsvertrag garantierte Unabhängigkeit verlieren wird.

Mit dem eilig geschnitzten und wenig diskutierten Fiskalpakt sind die Weichen für den Verlust der Budget-Hoheit Österreichs gestellt, da zusammen mit dem noch zu ratifizierenden ESM künftig die nicht demokratisch gewählten Institutionen

  • EU-Kommission (EUCO)
  • EU Rat
  • Europäische Zentralbank (EZB) und der
  • der Internationale Währungsfonds (IWF)

direkten Einfluss und Durchgriffsrecht auf den österreichischen Staatshaushalt haben.

Die Piraten warnen daher in Einvernehmen mit der Auffassung von Verfassungsrechtlern vor einer Ratifizierung des Fiskalpakts durch das österreichische Parlament am 20. März, da dieser eigentlich eine Zwei-Drittel-Mehrheit erfordert und damit eine Verfassungsänderung bedingt.

Der Umweg über den nachträglich eingefügten Artikel 136 im Vertrag von Lissabon ist eine grobe Verletzung der österreichischen Verfassung.

Anhand des griechischen Beispiels zeigt sich, dass dies primär zu einem Zusammenbruch des sozialen Systems führte, während das Schuldenkarussell zwischen Staaten, Zentralbanken, Banken und künftig auch noch dem ESM munter läuft und Hilfsgelder primär für den Schuldendienst, nicht aber für strukturelle Veränderungen eingesetzt werden. In Griechenland gibt es mittlerweile keine Medikamente mehr ohne Barzahlung der Kranken.
Österreich darf daher nicht an einem System festhalten, dass entgegen jeder Kostenwahrheit den aussichtslosen Versuch unternimmt, Schulden mit Schulden zu bekämpfen.

Die Piraten wollen darauf aufmerksam machen, dass dies historisch stets zu Hyperinflation und damit dem totalen Vermögensverlust und/oder zum Zusammenbruch der demokratischen Ordnung führte.

Da die Piraten von vornherein an der Aufrechterhaltung des sozialen Friedens in Österreich mitwirken wollen, fordern Sie die österreichischen Parlamentarier in einem letzten Hilferuf zugunsten der Budget-Unabhängigkeit auf, die Ratifizierung des Fiskalpakts und in Folge auch die noch nicht terminisierte Ratifizierung des ESM bis zur Anhörung verfassungsrechtlicher Bedenken aufzuschieben, da damit eine unwiderrufliche und immerwährende Gesetzgebung geschaffen werden soll, deren positive Wirkung hinsichtlich einer Beilegung der schwersten Schuldenkrise im Nachkriegseuropa nach den bisherigen Misserfolgen der EU-Politik höchst fraglich ist.

Infoservice:
Der ganze Fiskalpakt als PDF ist angehängt

Dateianhänge:
Fiskalpakt.pdf [49.98 KiB]

Jacob Jung Blog

18.3.2012 – Mit „Kony 2012“ war das Netz in der vergangenen Woche Zeuge einer der erfolgreichsten politischen Online-Kampagnen aller Zeiten. Hans-Peter Friedrich zeigte sich als erster Integrationsverweigerer im Staat und wurde dafür von den islamischen Landesverbänden in Deutschland abgestraft. Nicolas Sarkozy versucht seine schlechten Prognosewerte mit rechtsextremen Wählern auszugleichen und weiß sich dabei von Angela Merkel unterstützt „Egal was er tut“.

Der Nazi-Angriff auf einen türkischen Imbissbesitzer in Sachsen-Anhalt findet in den Medien kaum Gehör. Eine Studie der Universität Duisburg-Essen beziffert die Zahl an deutschen Geringverdienern mit rund acht Millionen und Cyber-Minister Hans-Peter Friedrich ruft zur Rettung des Pizzaservice auf.

Die Woche mit Jacob Jung.

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