Archive for January, 2012

“Empörte” marschieren auf Petersplatz: Polizei beendet Vatikan-Protest gewaltsam | RP ONLINE

zuletzt aktualisiert: 14.01.2012 – 20:54

Rom (RPO). Die italienische Polizei hat am Samstag einen Protest von rund 50 sogenannten Indignados (“Empörten”) auf dem Petersplatz beendet. Nach einer etwa dreistündigen Demonstration wurde der Platz gewaltsam geräumt.

Die Polizei hat eine Demonstration der “Indignados” gegen den Vatikan gewaltsam aufgelöst. Foto: dapd, Andrew Medichini

Dabei setzten die Sicherheitskräfte auch Schlagstöcke ein, mehrere junge Leute wurden an Händen und Füßen weggetragen, wie die Nachrichtenagentur I.Media berichtete. Drei Demonstranten wurden festgenommen.

Die mehrheitlich aus Spanien und Frankreich stammenden Demonstranten hatten gegen den “Reichtum” des Vatikans und die “Macht des Papstes” demonstriert. Sie riefen Slogans wie “Korrupte Kirche”, “Krimineller Papst” und “Vatikan, zahl Deine Steuern wie alle anderen auch”.

http://www.rp-online.de/panorama/ausland/polizei-beendet-vatikan-protest-gewaltsam-1.2673141

Twitter / AnonAustria: #Pwnyzei Datenbank vs. #Th…

AnonAustria

#Pwnyzei Datenbank vs. #ThorSteinar Datenbank = nazi-leaks.info/files/nazizei.… #NaziScum

4:06 PM Jan 15th via web
http://twitter.com/AnonAustria/status/158565658047688704

Karas für “Vereinigte Staaten von Europa” « DiePresse.com

15.01.2012 | 20:02 |   (DiePresse.com)

Die Entscheidungsprozesse müssen schneller werden, so der österreichische EU-Abgeordnete Othmar Karas. Derzeit erlebe man gerade ein Versagen der “halbherzigen Scheinlösungen”.

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Rupert Murdoch Attacks Google, Obama In Pro-SOPA Twitter Rant » Huffington Post

Rupert Murdoch sounded off on Saturday about the White House’s rejection of SOPA and PIPA, the controversial anti-piracy bills currently being debated in Congress.

“So Obama has thrown in his lot withSilicon Valley paymasters who threaten all software creators with piracy, plain thievery,” he wrote on Twitter. “Piracy leader is Google who streams movies free, sells advts around them. No wonder pouring millions into lobbying.”

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Berlin: „…können wir einer Verlängerung des Mietverhältnisses nicht zustimmen.“ « Gentrification Blog

Der Kannibalismus der Gentrification ist ein beliebtes Sujet des Feuilletons. Wann immer Clubs, Szenekneipen und sonstige Einrichtungen der Subkultur schließen müssen, weil neue Eigentümer mit anderen Nutzungen mehr Geld verdienen können und wollen, wird der Mythos des Pionier-Dilemmas genährt: Die Pioniere, die die Aufwertung mit ihren symbolisch kulturellen Überschüssen erst in Gang gesetzt haben, werden nun selbst von der Verdrängung erfasst. Die jüngsten Schließungen des Icon und des Klubs der Republik schafften es immerhin bis in die Morgenpost und die Westdeutsche Zeitung. Für den Klub der Republik gibt es sogar eine Mahnwache. Soviel Empathie und Engagement fehlt meist, wenn es um den ganz alltäglichen Verdrängungsalltag in den Aufwertungsgebieten geht. Ohne Pionier-Dilemma keine öffentliche Aufregung.

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Nach Herabstufung: Frankreich verzichtet auf neue Sparmaßnahmen »Wirtschaftswoche

Quelle: Handelsblatt Online

Frankreichs Finanzminister Baroin hält weitere Sparmaßnahmen nach der Herabstufung des Landes für nicht notwendig. Statt auf neue Haushaltspläne konzentriere sich Regierung auf die Wettbewerbsfähigkeit Frankreichs.

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Ratingagenturen: Warum die Politikerschelte ins Leere läuft. « Europa der Nationen

Die Herabstufung von Euro- Ländern durch die  Rating-Agentur Standard & Poor’s hat Folgen.  Natürlich, für die betroffenen Länder können sich die Zinsen erhöhen damit deren Schuldenkrise verschärfen.   „Politiker wettern gegen Rating-Riesen“ – so heißt es zum Beispiel bei SPIEGEL ONLINE.

weiter lesen:
http://europadernationen.wordpress.com/2012/01/15/ratingagenturen-warum-die-politikerschelte-ins-leere-lauft/

“Macht mit Vorsicht gebrauchen”: China verwarnt S&P – n-tv.de

Das Vorgehen der US-Bonitätsprüfer in Europa erregt das Missfallen der Chinesen: Peking empfindet die S&P-Urteile als gefährliche Belastung. In einem Kommentar heißt es, Ratingagenturen müssten es vermeiden, “zu einem unheilvollen Verstärker” zu werden. Investoren sollten ihre Abhängigkeit von Ratings verringern.

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Emails between Oakland officials reveal tensions during Occupy… | www.ktvu.com

KTVU.com
OAKLAND, Calif. — Recently obtained emails from the City of Oakland and Oakland police reveal that tensions were extremely high in the handling of the Occupy encampment at Frank Ogawa Plaza. Ktvu obtained more than 1,000 internal emails between Oakland City Hall and police through a public records request that show just how stressful of a situation it was for leaders. When police clashed with Occupy protesters in the streets of Oakland on Oct. 25 it put the city in the national spotlight. In one message written Oct. 13, a sergeant said he’d been confronted by protesters camping at Frank Ogawa Plaza and that one implied they would remove officers by force if they entered the camp without permission. Five days later, Deputy Chief Jeffrey Israel told Chief Howard Jordan,”>KTVU.com

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[bcn] Catalonian police protest for cuts | International Comission Barcelona

About 150 Mossos d’Esquadra catalan police have concentrated in Lleida on friday at the police station to protest cuts from the Government of the Generalitat, according to the SAP-UGT union, which organized the rally.
The protest, started at 17.00, agents have left the station to cut Paseo de Ronda street and then they have returned to the police station, where in the afternoon still remain a small group of agents.

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Catalan Police Occupy Against Cuts | Take The Square

About 150 Mossos d’Esquadra catalan police have concentrated in Lleida on friday at the police station to protest cuts from the Government of the Generalitat, according to the SAP-UGT union, which organized the rally.

The protest, started at 17.00, agents have left the station to cut Paseo de Ronda street and then they have returned to the police station, where in the afternoon still remain a small group of agents.

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Experten antworten: Welche Waffen setzen Bakterien ein? – otz.de

Die Veröffentlichungen des BUND über Antibiotika-Rückstände in Hühnchenfleisch verunsichern die Verbraucher. Und lassen Fragen aufkommen, warum die in der Landwirtschaft eingesetzten Medikamente auch dem Menschen gefährlich werden können. Einige Antworten kann Prof. Dr. Thomas Winckler vom Lehrstuhl für Pharmazeutische Biologie der Jenaer Universität geben.
Sind Menschen und Hühner anfällig gegenüber den gleichen Krankheitserregern?

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Fleisch-Industrie diktiert fast alles | Südwest Presse Online

Wenn sie nur wollten, könnten sie es so leicht haben. Doch Caroline von Wistinghausen-Noz und ihr Mann Maik Noz gehen den steinigen Weg. Die Geflügelzüchter vom Brunnenhof in Mäusdorf arbeiten streng nach Demeter-Richtlinien – und stehen mit dem Ergebnis ihres Engagements deutschlandweit ziemlich einzig da. “Nur vier oder fünf andere Mastbetriebe in der Republik sind mit uns vergleichbar”, schätzt Maik Noz.
Der Erfolg gibt den beiden Steiner-Jüngern allerdings recht. Für ihre Hühner und Puten erlösen sie ein Vielfaches dessen, was für konventionelles Mastgeflügel bezahlt wird. Und: Die Qualität sucht ihresgleichen. Gern werden die Tiere aus Mäusdorf mit den legendären Bresse-Hühnern verglichen – anders im Aussehen, weil eine andere Rasse, aber im Geschmack ebenbürtig, wie Sterneköche den beiden bestätigen.

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Indonesien: Lebend gehäutet für unseren Luxus – Rettet den Regenwald e.V.

An der Protestaktion haben sich seit dem 11.11.2011 15445 Menschen beteiligt

In einem dunklen, stickigen Lagerraum liegen die blauen Säcke dicht nebeneinander auf dem Boden. Sie sind prall gefüllt und zucken wie unter Stromstößen. In den Säcken befinden sich gefesselte Bindenwarane. Nach der langen Fahrt über holprige Straßen vom Land in die Stadt sind einige von ihnen bereits verendet, andere haben gebrochene Knochen oder offene Wunden. „Es ist ein grausamer Anblick“, sagt Dr. Mark Auliya, ein Biologe, der die Schlachthäuser Malaysias und Indonesiens für seine Forschungen besichtigte.

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Klingt nicht gut: Tropenholz für Edelgitarren – Rettet den Regenwald e.V.

An der Protestaktion haben sich seit dem 09.09.2011 18634 Menschen beteiligt

Am 24. August hat die US-amerikanische Bundesbehörde U.S. Fish & Wildlife Service den Gitarrenhersteller Gibson in Nashville und Memphis durchsucht – bereits zum zweiten Mal in knapp zwei Jahren. Die Beamten beschlagnahmten Tropenholzgitarren, zertifizierte Hölzer und Dokumente. Zwölf Lieferungen von Eben- und Palisanderholz soll Gibson über den Zeitraum von zwei Jahren illegal aus Indien importiert haben, so der Vorwurf. Schon im November 2009 waren die staatlichen Ordnungshüter bei Gibson vorstellig und fündig geworden. Damals hatte Gibson illegal geschlagenes Rosenholz aus Madagaskar importiert (lesen Sie dazu unseren Artikel im Regenwald Report und Bericht im GEO Magazin sowie hier).

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Peru: Aufstand gegen das Gold – Rettet den Regenwald e.V.

https://www.regenwald.org/aktion/806/peru-aufstand-gegen-das-gold

An der Protestaktion haben sich seit dem 08.12.2011 20935 Menschen beteiligt

Die Bevölkerung der Stadt Cajamarca unterstützt die Proteste der Hochlandbauern mit Demonstrationen auf dem zentralen Hauptplatz. Tag für Tag versammeln sich mehr als 20.000 Menschen auf dem historischen Plaza de Armas und demonstrieren unter dem Motto “Conga no va” (Kein Conga!) friedlich gegen das Bergbauprojekt. Zusammen mit den politischen Vertretern der Region fordern sie eine Garantie der Unantastbarkeit der Bergseen. Auch die Städter kennen die Gefahren des Bergbaus. Zu Fuße Yanacochas, der größten Goldmine Lateinamerikas, kämpfen sie seit Jahren mit Wassermangel und akuter Umweltverschmutzung. Das selbe Unternehmen will nun auch das Conga-Projekt umsetzen.

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Sagen Sie der Palmöl-Industrie: Orang-Utans sind kein Ungeziefer! – Rettet den Regenwald e.V.

https://www.regenwald.org/aktion/815/sagen-sie-der-palmol-industrie-orang-utans-sind-kein-ungeziefer

An der Protestaktion haben sich seit dem 27.12.2011 25699 Menschen beteiligt

„Arbeiter fanden einen Orang-Utan auf der Plantage,“ sagt einer ihrer Kollegen im BBC-Interview. „Das Unternehmen zahlte ihnen hundert Dollar, wenn sie den Affen fangen. Ich weiß nicht genau was dann mit ihm geschehen ist, aber die Firma will die Orang-Utans los werden, denn sie werden als Ungeziefer betrachtet.“
Obwohl die großen Menschenaffen in Indonesien unter strengem Schutz stehen, werden sie dennoch gnadenlos gejagt. Ihr Lebensraum ist durch die extreme Ausbreitung von Ölpalm-Plantagen bedroht. Der Wald wird gerodet und somit die Lebensgrundlagen der Orang-Utans vernichtet. Auf den Plantagen irren sie auf der Suche nach Nahrung umher und fressen die Setzlinge. Deswegen haben die Palmöl-Konzerne die Orang-Utans zum Abschuss freigegeben.

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Indien: Stoppt das Michelin-Werk im Wald der „Unberührbaren”! – Rettet den Regenwald e.V.

https://www.regenwald.org/aktion/819/indien-stoppt-das-michelin-werk-im-wald-der-unberuhrbaren

An der Protestaktion haben sich seit dem 10.01.2012 20096 Menschen beteiligt
 
Als Alternative wird den Bauern karges Land geboten

Das Dorf Thervoy Kandigai liegt 50 km nördlich von Chennai (ehemals Madras) und ist von Weiden, dichten Wäldern, Reisfeldern und Seen umgeben. Die Menschen leben unmittelbar vom Wald, aus dem sie Heilpflanzen, wilde Früchte und Gemüse beziehen. Vor allem in der Dürrezeit, wenn der Reis knapp ist, hängt ihr Überleben von den Naturressourcen ab. Zudem spielt der Wald als Wasserreservoir eine wichtige Rolle  für die 13 umliegenden Dörfer.

Die Einheimischen wehren sich dagegen, dass das Michelin-Werk ihren Wald und damit auch ihre Lebensgrundlagen vernichtet. „Sie können unsere Häuser nehmen, aber nicht den Wald. Niemand hat das Recht, den Wald zu zerstören”, klagt Anbhazhgan, ein ehemaliger Dorfvorsteher, an.

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Gitarrenhersteller Gibson will Naturschutzgesetz kippen – Rettet den Regenwald e.V.

https://www.regenwald.org/aktion/823/gitarrenhersteller-gibson-will-naturschutzgesetz-kippen

An der Protestaktion haben sich seit dem 13.01.2012 9932 Menschen beteiligt

Unter den Käufern des auf Madagaskar geschlagenen Holzes ist der berühmte Nobelgitarrenbauer Gibson aus Nashville, USA. Bei Durchsuchungen der Firma haben die amerikanischen Bundesbehörden palettenweise Tropenhölzer, daraus hergestellte Gitarren und Lieferdokumente beschlagnahmt. Das Eben- und Palisanderholz soll aus illegalem Einschlag auf Madagaskar stammen, so der Vorwurf.

Die Beschlagnahmung war nur durch ein weltweit einmaliges Gesetz möglich. Das sogenannte Lacey Gesetz verbietet es, Hölzer aus illegalen Quellen in die USA einzuführen, auch wenn die Gesetzesverstöße in einem anderen Land geschehen sind. Seit das Gesetz in den USA, dem größten internationalen Holzmarkt, in Kraft ist, sind die illegalen Rodungen rund um den Globus stark zurückgegangen.

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Verlust der Top-Bonität: Warum Österreich sein Triple-A verliert

http://www.wiwo.de/politik/ausland/verlust-der-top-bonitaet-warum-oesterreich-sein-triple-a-verliert/6066492.html

von Stefan Menzel | Quelle: Handelsblatt Online

Neben Frankreich wird mit Österreich wohl der nächste Triple-A-Staat sein Top-Rating verlieren. Gründe sind unter anderem das Engagement österreichischer Großbanken in Osteuropa sowie die Angst vor einer Pleite Ungarns.

Die größte Bank Österreichs, Bank Austria, gehört zum italienischen Unicredit-Konzern und ist damit von der Entwicklung in dem von einer Schuldenkrise gebeutelten Land abhängig.

Wien. Österreichs steht jetzt unmittelbar vor der Herabstufung durch die Ratingagentur Standard & Poor’s. Die Alpenrepublik verliert demnach die Top-Bewertung Triple-A und wird auch mit einem negativen Ausblick versehen. Das wurde am Freitagabend in Regierungskreisen in Wien bestätigt.

Ausschlaggebend für diese Entscheidung der Ratingagentur ist die ungeklärte Entwicklung der österreichischen Banken, die stark in Osteuropa engagiert sind. Etwa eine Staatspleite in Ungarn könnte Milliardenabschreibungen bei den großen Banken wie Raiffeisen oder Erster Bank nach sich ziehen. Die größte österreichische Bank, die Bank Austria, gehört wiederum zum Unicredit-Konzern und hängt damit maßgeblich von der weiteren Entwicklung Italiens ab. Negativ wirkt sich ebenfalls aus, dass die Regierung in Wien eine Schuldenbremse mit Verfassungsrang bislang nur angekündigt, aber nicht umgesetzt hat.

Österreichs wichtigste Banken haben in ganz Europa Kredite von fast 300 Milliarden Euro vergeben. Das ist ein Betrag größer als das österreichische Bruttoinlandsprodukt (BIP). In den meisten Ländern Osteuropas sind die Banken aus der Alpenrepublik die Marktführer. Auf dem Höhepunkt der Finanzkrise vor drei Jahren hatte der österreichische Staat den wichtigsten Instituten des Landes schon einmal mit knapp zehn Milliarden Euro geholfen.

Mit etwa 30 Milliarden Euro hat die Alpenrepublik die meisten ausstehenden Forderungen bei den ungarischen Nachbarn. Nach Angaben der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) in Basel folgt Deutschland an zweiter Stelle mit etwa 20 Milliarden Euro. In Österreich geht entsprechend die Sorge um, dass ein Staatsbankrott in Ungarn große Probleme auslösen könnte. Deutschland ist zehnmal so groß wie Österreich – die 30 Milliarden Euro an ausstehenden Forderungen in Ungarn wiegen in der kleinen Alpenrepublik also ungleich schwerer.

Lage in Ungarn eine „Herausforderung“

Von offizieller Seite kommen in Wien durchgehend Beruhigungsversuche, Österreich und seine Banken hätten bei einer ungarischen Pleite nichts zu befürchten. „Unsere Banken sind ausreichend mit Eigenkapital ausgestattet, es besteht keine Gefahr“, sagt Österreichs Notenbank-Chef Ewald Nowotny. Er bezeichnet die Lage in Ungarn als „Herausforderung“.

Nach der Finanzkrise hatte der österreichische Staat seine Verschuldung deutlich erhöht. Verantwortlich war dafür vor allem das Bankenhilfsprogramm. Vor fünf Jahren lag die Staatsschuldenquote (Anteil Staatsschulden am BIP) noch bei etwa 60 Prozent, 2011 waren es schon fast 73 Prozent. Auch in den kommenden Jahren werden die öffentlichen Schulden in Österreich ohne neue Sparprogramme wahrscheinlich weiter steigen. Wie es aus Wiener Regierungskreisen weiter hieß, müsste Österreich wahrscheinlich bei einer Quote von 80 Prozent eine weitere Herabstufung befürchten.

Standard & Poors’s ist die erste Ratingagentur, die Österreich herabstuft. Vor einer Woche hatte Fitch das Triple-A und den stabilen Ausblick noch für die Alpenrepublik bestätigt. Moody’s, die dritte große Agentur, hatte die Top-Bewertung vor dem Jahreswechsel aufrechterhalten.

Quelle: Handelsblatt Online

Comcast Accidentally Admits SOPA Would Make the Net Less Secure | Maximum PC

http://www.maximumpc.com/article/news/comcast_accidentally_admits_sopa_would_make_net_less_secure

Posted 01/11/2012 at 2:56pm | by Ryan Whitwam

Comcast announced today that it has finished the rollout of Domain Name System Security Extensions (DNSSEC) across its network. While patting itself on the back, Comcast’s blog post went on to essentially admit that a major element of the enforcement plan in SOPA and PIPA is incompatible with DNSSEC. Comcast is the owner of NBC-Universal, and a vocal supporter of SOPA.

The way Comcast outed itself is a little roundabout. The nation’s biggest ISP feels confident enough in DNSSEC that it shut down its internal domain Domain Helper redirect service. Domain Helper would try to redirect users that typed in commonly misspelled addresses to the right website. The important thing here is that Comcast ended support for Domain helper because it says DNS redirects are not supported by DNSSEC. SOPA and PIPA would use DNS redirects to block offending websites. Oops.

According to Comcast itself, DNS redirects are indistinguishable from malicious attacks like DNS poisoning. SOPA supporters have been brushing off claims that SOPA-mandated DNS redirects would mean a less secure Internet, but it appears that when not on Capitol Hill, Comcast believes quite the opposite to be true.

WELL, Well, well.. What do We Have Here? – indrora.mind

http://indrora.tumblr.com/post/15744972717/well-well-well-what-do-we-have-here

I can’t belive it. I really can’t.

Lamar Smith, as you may know, is the main author of SOPA, that evil hunk of legislation that doesn’t make enough sense to pass for a high school report.

Recently, though, he ended up blatantly ignoring the “attribution” attribute of CC/BA. The internet promptly noticed.

Well, I went to see the offending image — only to find that they’ve changed the site layout since the story went public. Oh well. But something didn’t seem right — the pictures presented were… grainy:

Something didn’t quite mesh — It looked like it had been re-jpeg’d. So I did a Tineye search and came up with this:

IIINTERESTING… This looks almost exactly like the original image!

This is what’s on Lamar’s website:

Here’s the original, scaled to match

And at 50% opacity:

I dont know the copyright on that image, but I’m pretty certain it belongs to the Hilton Hotels corporation, who runs the page this picture is off of. I can also come to think that its probably REALLY unlikely that the SAME configuration of active rooms in the hostels were there on TWO different days.

Bummer.

Update: It may appear that the image is, in fact, licensed, or at least part of Public Domain — a tineye against the image on the Hilton page reveals many 99% similar pages, including ones which show more of the skyline.k

Toro bravo salvado de la corrida – Geretteter Stier ist dankbar

Toro bravo salvado de la corrida – Geretteter Stier ist dankbar.

BGH erlaubt Verkauf billiger Auslands-Medikamente

http://www.welt.de/finanzen/verbraucher/article13814191/BGH-erlaubt-Verkauf-billiger-Auslands-Medikamente.html?utm_source=twitterfeed&utm_medium=twitter

Apotheken dürfen einem BGH-Urteil zufolge aus dem Ausland importierte Medikamente wie Aspirin weiterverkaufen.

Deutsche Apotheken dürfen grundsätzlich über eine Zusammenarbeit mit europäischen Auslandsapotheken Medikamente billiger anbieten. Das hat der Bundesgerichtshof (BGH) in einem am Freitag veröffentlichten Urteil entschieden. Auf preisgebundene verschreibungspflichtige Arzneimittel dürften inländische Apotheken dabei jedoch keine Rabatte gewähren, betonten die Karlsruher Richter.

Das Gericht gab einer Apotheke aus dem bayerischen Freilassing recht. Sie hatte ihren Kunden angeboten, apothekenpflichtige Medikamente in einer Apotheke in Budapest zu bestellen, wo sie billiger sind. Dabei handelte es sich um Reimporte, die sie zuvor selbst über einen Großhändler nach Ungarn hatte liefern lassen. Dabei kommen der Apotheke die unterschiedlichen Mehrwertsteuersätze zugute. (Az.: I ZR 211/10)

Entwicklung von Medikamenten
Die Rechnung für die Medikamente kam offiziell von der ungarischen „Europa-Apotheke“. Der Apotheker in Bayern prüfte nur noch das Mittel und beriet die Kunden. Dagegen hatte eine Konkurrentin aus der Grenzstadt bei Salzburg geklagt, aber schon in der Vorinstanz verloren.

Wie das Oberlandesgericht München erkannte auch der Erste BGH-Zivilsenat in diesem Vorgehen weder einen Verstoß gegen das Arzneimittelgesetz noch gegen den Versorgungsauftrag der Apotheker; er wies die Revision zurück.

Medikamente sind im Ausland günstiger

Nach Angaben der bayerischen Landesapothekerkammer bieten inzwischen mehrere Apotheken in Deutschland ihren Kunden solche Reimporte an. Viele Medikamente kosten im Ausland weit weniger als in Deutschland.

Deutschland gehört zu den Ländern mit den höchsten Mehrwertsteuersatz auf Medikamente in Europa. So fallen hier zu Lande auf Arzneimittel 19 Prozent Mehrwertsteuer an, in Ungarn sind es nur fünf Prozent. Der Reimport verschreibungspflichtiger Mittel sei rechtskräftig verboten.

Die Freilassinger Apotheke hatte den Reimport nach Angaben des Justiziars der Kammer eingestellt, nachdem ihr die Kammer diese Praxis untersagt hatte und das Verbot vom Verwaltungsgericht bestätigt worden war.

dapd/Reuters/woz

REPORT: News Networks Ignore Controversial SOPA Legislation

January 05, 2012 11:46 am ET by Ben Dimiero

Controversial legislation that the co-founder of Google has warned “would put us on a par with the most oppressive nations in the world” has received virtually no coverage from major American television news outlets during their evening newscasts and opinion programming. The parent companies of most of these networks, as well as two of the networks themselves, are listed as official “supporters” of this legislation on the U.S. House of Representatives’ website.

As the Stop Online Piracy Act (SOPA) makes its way through Congress, most major television news outlets — MSNBC, Fox News, ABC, CBS, and NBC — have ignored the bill during their evening broadcasts. One network, CNN, devoted a single evening segment to it. (The data on lack of coverage is based on a search of the Lexis-Nexis database since October 1, 2011. The Nexis database does not include comprehensive daytime coverage, and also does not include Shep Smith’s 7pm nightly Fox News program, so both are excluded from the study.)

Over the past few months, debate over SOPA and its companion Senate bill, the PROTECT IP Act (also known as PIPA) has boiled over online. Numerous tech writers, experts, and companies have spoken out against the bills, warning that while they ostensibly target online piracy and “rogue” foreign websites hosting pirated copyrighted content, the bills could severely limit internet freedom and innovation.

NY Times media columnist David Carr, who described the legislation as “alarming in its reach,” explained in a column earlier this week that “digitally oriented companies see SOPA as dangerous and potentially destructive to the open Web and a step toward the kind of intrusive Internet regulation that has made China a global villain to citizens of the Web.”

The legislation also has powerful supporters. As Carr laid out in his article, “Virtually every traditional media company in the United States loudly and enthusiastically supports SOPA.” This includes the parent companies of the TV news outlets now ignoring the fury over the bill during their primetime broadcasts, as well as two of the channels themselves.

ABC and CBS are listed as supporters of the bill on the House Judiciary Committee website, along with Comcast/NBCUniversal (which owns MSNBC and NBC News), Viacom (CBS), News Corporation (Fox News), and Time Warner (CNN). Disney Publishing Worldwide, a subsidiary of the Walt Disney Corporation, which owns ABC, is also listed as a supporter, as are other Disney properties such as ESPN and Hyperion publishing.

To their credit, the online arms of most of these news outlets have posted regular articles about the fight over the legislation, but their primetime TV broadcasts remain mostly silent.

Several major companies, including Google, Facebook, Twitter, Yahoo, and eBay published a joint letter to Congress in November expressing serious concerns about the pending legislation and declaring that the measures to combat piracy in the bills “pose a serious risk to our industry’s continued track record of innovation and job creation, as well as to our nation’s cybersecurity.”

In December, users of Reddit, the influential social news website, organized a boycott of major internet domain registrar GoDaddy after that company’s support for SOPA was publicized. After customers — including prominent organizations like Wikipedia — pledged to start transferring domains to different companies, GoDaddy issued a statement claiming that the company now “opposes SOPA.”

Despite all of this, the response from American television news outlets has been to almost completely ignore the story during their evening programming. The lone exception was a segment on CNN’s The Situation Room with Wolf Blitzer in December, during which CNN parent company Time Warner’s support for the legislation was not disclosed. (Though Fox News Channel has apparently not touched the story during evening programming, conservative/libertarian host Andrew Napolitano has run several segments vocally opposing SOPA on his program, which runs on the separate Fox Business Network.)

The fight over SOPA does not fit into the usual left vs. right narrative that occupies so much of the political horserace coverage with which TV news outlets fill their schedules. The cosponsors of SOPA come from both sides of the aisle. Likewise, the most vocal opponents of SOPA in Congress are an ideologically diverse bunch, including Nancy Pelosi (D-CA), Ron Paul (R-TX) and Darrel Issa (R-CA).

Online, opposition to SOPA has also come from a wide ideological spectrum. Conservative writer Erick Erickson penned a piece for Red State last month proposing a bipartisan effort to raise funds for candidates to challenge the incumbent cosponsors of the bill.

Note about methodology:

I reviewed Lexis-Nexis transcripts since October 1, 2011 for any references to the Stop Online Piracy Act, the PROTECT IP Act, and related terms. Since the Nexis database does not include comprehensive transcripts for daytime programming on news channels, the search focused on broadcasts at 5pm or later that are available in the database. Shep Smith’s nightly 7pm Fox News  program is not available in the Nexis database, so it is not included in this study.

I used the following search:

publications (ABC or NBC or CBS or MSNBC or Fox News or Fox or CNN) and (internet or web or website or webpage or rogue websites or rogue sites or pirated or intellectual property or online or piracy or Stop Online Piracy Act or Protect IP or SOPA or PIPA or Lamar Smith)

Imker stürmen Monsanto-Frankreich

http://www.topagrar.com/news/Home-top-News-Imker-stuermen-Monsanto-Frankreich-674340.html

[13.01.2012]

Französische Imker haben letzte Woche die Büros einer Zweigstelle von Monsanto besetzt. Sie riefen den Konzern und die Politik auf, den Verkauf und den Anbau von Gentechnik-Pflanzen zu stoppen. Speziell geht es ihnen um die im Frühjahr anstehende Aussaat des GVO-Mais MON810. Mut fassen die Gegner durch das Urteil des Europäischen Gerichtshofes vom September 2011. Danach ist Honig, der mit GVO-Spuren verunreinigt ist, nicht mehr verkehrsfähig. Das MON 810-Anbauverbot wurde in Frankreich gerichtlich aufgehoben. Die französische Regierung will jedoch weiter daran festhalten. Presseberichten zufolge erreichten die Imker immerhin, dass sich Umweltministerin Nathalie Kosciusko-Morizet heute mit den GVO-Gegnern an einen Tisch setzt. (ad)

Der Europarat zerpflückt Gelder der Parteien

http://www.kleinezeitung.at/nachrichten/politik/2921621/europarat-zerpflueckt-parteienfinanzierung.story

Die Zeiten, in denen Österreich ein Musterland in Sachen Korruption war, sind vorbei. Der Europarat kritisiert die Regierung, die hohe staatliche Parteienfinanzierung und das Fehlen der Korruptionsbekämpfung.

Die österreichischen Regeln zur Korruptionsbekämpfung hinken den europäischen Vorgaben weit hinterher. Das hat die Staatengruppe des Europarats gegen Korruption (GRECO) in ihrem am Freitag von der Regierung veröffentlichten Bericht klar festgestellt. Die Experten zerpflücken darin vor allem die intransparente Parteienfinanzierung.

Kernpunkt: Während sich Österreich eine staatliche Parteienfinanzierung auf Rekordniveau leistet, fehlen wirksame Regeln zur Bekämpfung von Parteienkorruption. Die GRECO-Experten verweisen darauf, dass der Anteil öffentlicher Parteienfinanzierung (gerechnet in Euro pro Wähler) hierzulande “einer der höchsten weltweit ist”. Umgekehrt haben die Parteien aber praktisch freie Hand bei der Annahme von Spenden und Zuwendungen in jeder Höhe. Die Experten fordern daher mehr Transparenz. Konkret: Die Veröffentlichung der Namen der Spender ab einer bestimmten Spendenhöhe, das Verbot anonymer Zuwendungen und die Veröffentlichung von Sponsoring und Naturalunterstützung (etwa Personalleihgaben, Anm.). Derzeit müssen die Parteien Spenden über 7.260 dem Rechnungshof melden – der muss die Identität der Spender aber geheim halten.

Gefordert wird auch eine Verschärfung der Buchführungspflichten der Parteien. Derzeit müssen die Parteien zwar einmal jährlich via “Wiener Zeitung” Rechenschaftsberichte veröffentlichen. Diese sind allerdings wenig aussagekräftig, kaum vergleichbar, beziehen nur die unmittelbaren Bundesparteien (nicht aber die Landesparteien) mit ein und werden nicht im Internet veröffentlicht.

Landesparteien im Visier

Wesentlichster Kritikpunkt des Expertenberichts ist das Fehlen einheitlicher Transparenzbestimmungen für Parteien in Österreich. Konkret fordern die Experten, dass die Parteien zur “Konsolidierung der Buchführung und Rechenschaftsberichte” verpflichtet werden. Hinter dem technischen Ausdruck verbirgt sich politischer Sprengstoff: Dies würde bedeuten, dass in den jährlichen Rechenschaftsberichten nicht nur die Bundesparteien erfasst werden müssten, sondern auch alle Landesparteien und Teilorganisationen wie etwa die “Bünde” der ÖVP (“alle territorialen Gliederungen der Parteien und sonstige unter ihrer Kontrolle stehenden Rechtsträger”).

Ausständig ist nach Einschätzung der GRECO-Experten ein wirksames Kontroll- und Sanktionssystem für Parteien. Gefordert werden verschärfte Rechenschaftspflichten zur Parteien- und Wahlkampffinanzierung sowie eine “wirksame und unabhängige Aufsicht”. Derzeit nicht möglich ist nach Angaben der Experten auch, dass der Rechnungshof bei Verdacht auf Parteienkorruption die Justiz informiert. Eine entsprechende Änderung der Rechtslage wird gefordert. Außerdem plädieren die GRECO-Experten für “wirksame, verhältnismäßige und präventive Sanktionen” für Verstöße gegen Finanzierungs- und Transparenzbestimmungen und sprechen auch “die mögliche Einführung strafrechtlicher Sanktionen in zukünftigen Rechtsvorschriften” an.

Keine Sanktionen

Reichlich Kritik äußern die GRECO-Experten auch am österreichischen Korruptionsstrafrecht. Zwar wird die 2009 durchgeführte Anhebung einiger Strafrahmen als “echter Fortschritt” bezeichnet. Kritisiert werden allerdings die gleichzeitig eingeführten Ausnahmen für die Bestechung von Regierungsmitgliedern und für Abgeordneten-Bestechung. Zumindest letztere Bestimmung soll nun wieder geändert werden, wie Justizministerin Beatrix Karl (V) im Ö1-“Morgenjournal” ankündigte. Ähnlich hatte sich zuvor schon VP-Justizsprecher Heribert Donnerbauer geäußert. Gefordert wird von GRECO auch die Ratifizierung des “Strafrechtsübereinkommens über Korruption”.

Inländische Abgeordnete machen sich derzeit praktisch nur dann strafbar, wenn sie sich im Zusammenhang mit einer Abstimmung bestechen lassen. Verboten ist zwar auch jede Bestechung in Bezug auf die “Pflichten” der Abgeordneten. Dies ist nach Ansicht der Experten aber totes Recht, weil es für Abgeordnete kaum explizite Pflichten gibt. Wörtlich heißt es im Bericht: “Der Bezug auf ‘Pflichten’ schließt die Anwendbarkeit in zahlreichen Fällen aus, in welchen beispielsweise ein gewählter Amtsträger bestochen wird, um einen Gesetzesvorschlag oder eine Änderung einzubringen oder zu unterstützen (…). Die Diskussionen vor Ort bestätigten klar, dass es sich bei den oben angeführten nicht um bloß hypothetische Situationen handelt.”

Verschärft werden sollte nach Ansicht der GRECO-Experten die Strafbarkeit der “Vorteilsannahme” (Par. 305 und 307a Strafgesetzbuch). Wer einen öffentlichen Amtsträger (also etwa einen Beamten oder Minister) im Zusammenhang mit einer “pflichtgemäßen” Amtshandlung besticht, macht sich derzeit nämlich nur dann strafbar, wenn die Entgegennahme des Geschenks gegen das Dienstrecht des Amtsträgers verstößt. Dies führt nach Ansicht der Experten dazu, dass insbesondere “hohe Funktionäre” wie Minister, Staatssekretäre und Bürgermeister de facto von der Strafbarkeit ausgenommen sind, weil einschlägige dienstrechtliche Bestimmungen fehlen. Als problematisch gilt auch, dass diese Regelung voraussetzt, dass jeder, der einen Beamten mit einem Geschenk bedenken möchte, dessen Dienstrecht kennen müsste – auch wenn es um ausländische Beamte geht.

Anfüttern

Zurückhaltend äußern sich die Experten zur 2009 entschärften Strafbarkeit des “Anfütterns”. Sie verweisen allerdings darauf, dass die Entschärfung des Strafrechts möglicherweise im Zusammenhang mit einem konkreten Fall stehen könnte, in dem ein Unternehmen “großzügige VIP-Einladungen zu einer Sportveranstaltung, angeblich EUR 3.500 wert” an Spitzenmanager von Staatsunternehmen vergeben habe. Die Ermittlungen der Behörden zu diesem Fall wurden nach der Entschärfung eingestellt, heißt es in dem Bericht. Hinterfragt wird auch die Unterscheidung zwischen der Vorteilsannahme für “pflichtgemäße” und “pflichtwidrige” Amtshandlungen.

Privatkorruption wird in Österreich nur dann strafrechtlich verfolgt, wenn eine der beteiligten Parteien eine “Privatanklage” einbringt. Bei der Bestechung öffentlicher Amtsträger kann die Staatsanwaltschaft dagegen von sich aus tätig werden. Die GRECO-Experten fordern die Abschaffung dieser Unterscheidung. Ihr Argument: Unternehmen würden aus Angst um ihre Reputation in der Regel vor Privatanklagen zurückschrecken. Außerdem könne die Unterscheidung gerade in Österreich, mit seinem großen Bereich der privatisierten öffentlichen Dienstleistungen, zu Abgrenzungsproblemen führen. Gefordert wird daher auch die Erhöhung der Maximalstrafe für Bestechung im privaten Sektor (derzeit bis zu drei Jahre Haft, während im öffentlichen Sektor bis zu zehn Jahre Haft drohen).

Dass die “tätige Reue” von Bestechern und Bestochenen automatisch und zwingend zur Straffreiheit führt, ist für die GRECO-Experten nicht nachvollziehbar. Wenn die formalen Voraussetzungen erfüllt seien, hätten die Täter damit “ein unumstößliches Recht (…), von der Bestrafung ausgenommen zu sein”, heißt es im Bericht.

Auslandskorruption ist in Österreich nur dann verfolgbar, wenn das Delikt auch im Ausland strafbar ist. Die GRECO-Experten kritisieren, “dass die Bedingung der gegenseitigen Strafbarkeit bei der Bekämpfung der Korruption eine unnötige Beschränkung der Gerichtsbarkeit eines Landes darstellt” und fordern eine Änderung.

Verschwörungstheorien & Spekulationen – Allmystery

http://www.allmystery.de/themen/gg

Börsenexperte mit Doppelleben

http://lizaswelt.net/2009/04/12/borsenexperte-mit-doppelleben/

12. April 2009 von Lizas Welt
Der Journalist Michael Mross führt eine Art Doppelleben: Als gefragter Börsenexperte berichtet er für mehrere Sender von der Frankfurter Börse, während er als Betreiber eines Internet-Portals mit altbekannten Argumentationsmustern gegen die „Hochfinanz“ kämpft und dabei Flankenschutz von Rechtsradikalen erhält.

VON CASPAR SCHMIDT

Vor allem am Finanzmarkt Interessierten ist er ein Begriff: Michael Mross hält auf dem Nachrichtensender N24, dem Wirtschaftssender CNBC sowie auf Focus-Online die Zuschauer über die Geschehnisse an der Frankfurter Börse auf dem Laufenden. Sein Buch Börse kinderleicht wurde nach eigenen Angaben über 70.000 mal verkauft und feierte ebenso wie Schnell reich – die ewigen Gesetze der Börse einen erstaunlichen Erfolg. Weit weniger bekannt als die Bücher von Mross ist das Internet-Portal MMnews, das von Sri Lanka aus betrieben und von Mross als Chefredakteur geleitet wird. Was auf den ersten Blick wie ein experimentierfreudiges Portal eines „Querdenkers“ erscheint, entpuppt sich beim näheren Hinsehen als eine Plattform zur Verbreitung einer rückwärtsgewandten Theorie.

In den Fußstapfen von Gottfried Feder

Denn der Börsenexperte und sein Team vertreten auf MMnews eine Kritik am „Geldsystem“, die sich von den Theorien Gottfried Feders kaum unterscheidet. Feder war NSDAP-Mitglied und gründete 1919 den „Deutschen Kampfbund zur Brechung der Zinsknechtschaft“. 1933 veröffentlichte er die Schrift „Kampf gegen die Hochfinanz“. Seine Argumentation lässt sich in wenigen Worten darstellen: Im ersten Schritt wird der „gute“ Unternehmer, der „schaffendes Kapital“ in Händen halte, vom „raffenden Kapital“, dem zinstragenden Geldkapital, getrennt. Im zweiten Schritt wird der Zins als treibende Kraft der Krisen ausgemacht; die Krisen werden damit dem „raffenden Kapital“ angelastet. Auf MMnews sieht man das ganz ähnlich:

„Jedes auf Zins fußende System kann nur für einen gewissen Zeitraum funktionieren. In der Spätphase des Zinssystems wirkt sich der exponentielle Anstieg des Zinseszinseffekt dramatisch auf die Gesamtschulden aus. Real kann die Verschuldung nicht mit der Zinseszinskurve ins Unendliche wachsen, denn zuvor kollabiert das System.“

Im dritten Schritt wird der Blick auf die Eigentümer des „raffenden Kapitals“ gelenkt, die so genannte „Hochfinanz“. Diese „Hochfinanz“ wird als eine mächtige Gruppe von „Drahtziehern“ begriffen, die auf heimtückische und verschwörerische Art die Geschehnisse steuere und somit gegen den „kleinen Mann“ operiere, wie man auch auf MMnews findet:

„Im Zuge der Weltwirtschaftskrise verarmten viele Bürger. Gewinner war und ist die Clique der Hochfinanz, sie profitierte sowohl vom Aktienboom als auch vom darauf folgenden Zusammenbruch. Das sind keine blinden Zufälle, denn diese Gutmenschen erzeugt [sic!] Krisen systematisch.“

Struktureller Antisemitismus auf MMnews

Die negativen Auswirkungen von Vorgängen in einer komplexen Welt werden so einer zunächst nicht näher benannten Gruppe zur Last gelegt. Der Fantasie des Lesers bleibt es nun überlassen, sich diese Gruppe vorzustellen. Da die vermeintliche Theorie zur „Brechung der Zinsknechtschaft“, die in Wirklichkeit eine Kampagne war, in einem Klima der antisemitischen Aggression entstand, bildete sie eine wichtige theoretische Grundlage, um den Kampf gegen die Juden im 19. und 20. Jahrhundert zu legitimieren. Die schwer überschaubare Geldsphäre und die Juden wurden schon seit dem Mittelalter zusammengedacht. Der Begriff „Hochfinanz“ galt als eine Chiffre für das „verjudete“ Finanzkapital.

Diese historische „Theorie“ zur „Zinsknechtschaft“ kursiert noch heute im Netz, häufig mitsamt einer Attacke gegen das „US-Finanzkapital“. Die Zuordnung von Juden und Geld bleibt dabei aber im Gegensatz zu früheren Zeiten oft unausgesprochen. Antisemitismusforscher nennen diese Form deshalb „strukturellen Antisemitismus“. Die unmittelbare antijüdische Zuschreibung scheint zwar abhanden gekommen zu sein; die Argumentationsstruktur und auch das Vokabular jedoch sind dem Ursprung, dem traditionellen Antisemitismus nämlich, stark verwandt.

Das Portal verdient seine Leser

Das „Jüdische“ müssen die Autoren von MMnews aber gar nicht erst dem Geldmarkt zuordnen. Denn diese Transferleistung gelingt den Lesern des Portals aufgrund der entsprechenden Vorlagen ganz alleine. Unter den Artikeln von Mross finden sich oft hunderte Kommentare, die mehrheitlich auf einen rechtsradikalen Hintergrund hindeuten. Häufig gleiten diese Kommentare in verdeckten oder offenen Antisemitismus ab. Tiraden beispielsweise gegen den Zentralrat der Juden (1) oder den „jüdischen Weltstaat“ (2) sind Äußerungen, die auf MMnews unwidersprochen im Raum stehen bleiben. Das Portal von Mross hat sich zu einer Plattform für Rechtsradikale entwickelt. Unter den Gastautoren finden sich Figuren wie Hans-Jörg Müllenmeister, ein Autor des neonazistischen Portals Altermedia, und André F. Lichtschlag, der schon vor Jahren im Interview mit der rechten Zeitschrift Jungen Freiheit verriet, er wolle Nationalkonservative und „Radikallibertäre“ zusammenbringen.

Da verwundert es nicht, dass auf MMnews der Film Zeitgeistmovie eingebunden ist, ein Streifen, der eine deutlich antisemitische Färbung aufweist und mit Verschwörungstheorien unterfüttert ist, die vor allem in neonazistischen Kreisen vertreten werden. Die Redaktion von MMnews vertraut nebenbei aber auch auf übersinnliche Hilfe. So findet man auf der Website beispielsweise eine „Analyse“ die sich an den Weissagungen des Nostradamus orientiert, einem „Medium“ des 16. Jahrhunderts, dessen Anhänger den Prophezeiungen ihres Meisters noch heute höchste Glaubwürdigkeit bescheinigen.

Der Feind sitzt in Amerika

Aber auch an antiamerikanischen Hetzschriften mangelt es auf MMnews nicht. Die Wortgewalt und der Fanatismus dieser Texte lassen dabei mehr auf ein eindeutiges Ressentiment denn auf eine scharfsinnige Auseinandersetzung schließen. Zudem fehlt es nicht an kruden Theorien zum Fortgang der Welt – wie zum Beispiel der Prophezeiung einer europaweiten Militärdiktatur oder einer „Varusschlacht des Geldes“, bei der Europa einen monetären „Guerilla-Krieg“ gegen die USA zu führen habe.

Möglicherweise sind die Redaktionen der Sender und Online-Portale nicht im Bilde darüber, welche Ansichten Mross als Chefredakteur von MMnews verbreitet. Es ist jedenfalls kaum vorstellbar, dass diese Ansichten mit dem Image eines seriösen Börsenexperten, der glaubhaft von der Frankfurter Börse zu berichten weiß, zu vereinbaren sind.

Anmerkungen:
(1) Rachsucht am 1. April 2009 um 22.02 Uhr: „Und in wenigen Monaten wird dann kein Mensch mehr auf die Idee kommen, in Deutschland die Hand aufzuhalten – und sogar die Zentralräte werden verschwinden, denn wo man keine U-Boote, Waffen und Milliarden verschenkt, da halten die sich nie sehr lange auf…“
(2) Frank aus Berlin am 2. April 2009 um 11.57 Uhr: „Die Menschen dürfen nicht zueinander finden – sonst geht noch der ganze jüdische Weltstaat stiften, welchen man auch NWO nennt… Also: weiter vorm Fernseher sitzen und sich die neuesten Thriller reinziehn, zack-zack! Das fördert so schön das Misstrauen untereinander und steht ohne weiteres dafür ein, das sich im Ernstfall die Menschen hier an die Kehle gehn – denn so ist es ja auch gewollt. Bis dahin verordne ich von morgens früh bis abends spät die ultimative Holocaust-Revival-tour.“

Update 14. April 2009: Die in den Anmerkungen zitierten Kommentare auf MMnews wurden nach der Veröffentlichung dieses Beitrags gelöscht. Siehe auch den Beitrag Die verfolgte Unschuld auf diesem Weblog.

MMnews macht Werbung für Zeigeist… ?!

Wer die ZG Filme gesehen hat, und zum selben Schluss kommt wie dieser Artikel, sollte sich noch mal ganz genau Gedanken machen!

Ganz ehrlich, diese Filme sind nicht nur unrealistisch, sie machen mir ehrlich gesagt sogar ein bisschen ANGST!

Dazu die Aussage von Zeitgeistler Franz Hörmann, in der neuen (Zeitgeist-) Welt wird jeder das machen, was er will – auch für Kanalarbeiten werden sich Bewerber finden … hm ich frag mich mal, wer diese Bewerber sein werden … Kennt ihr viele Leute die das machen wollen würden 🙂 ?

Und was soll dieser Scheiss mit den Lebenscoaches ?! Gehts noch?!

http://www.mmnews.de/index.php/mmnewstv/7189-film-zeitgeist-3-moving-forward-#comments?sms_ss=twitter&at_xt=4de6824e2f788f57,0

Der ultimative Film aus der Zeitgeistreihe. Einfach faszinierend! Ein Must See. Das Finale unseres Geldsystems und die Konsequenzen für die Menschheit. Ein Thriller, in dem wir alle die Hauptrolle spielen!

Zeitgeist 3 – Moving Forward: Kopfhörer auf oder Lautsprecher an: 2 Stunden und 40 Minuten voller Spannung und Erkenntnis! Regisseur Peter Josephs mit einer der eindrucksvollsten Filmdokumentationen, die es je gab. Ein “Muss” für jeden Geldsystemkenner. Gibt es ein Entrinnen aus dem sozioökonomischen Geld-Paradigma, welches die Welt und die Menschen derzeit regiert? Wie sieht das unvermeidliche Ende aus, wenn die Menschheit so weiter macht, wie bisher?

Ist die sozioökomoische Welt – so wie wir sie kennen – überhaupt das Richtige für die Menschen, oder ist sie genau das Gegenteil davon? Haben wir uns selbst die “Hölle” auf Erden geschaffen, welche in einem großen Kollaps endet? Gibt es tatsächlich Alternativen zu dem, was wir bisher für gut und richtig hielten? Inwiefern zerstört ein Geldsystem notwendigerweise die Welt und bring Not und Elend über die Menschen? Gibt es Auswege aus der Misere – oder sind wir dem selbstgewähltem Schicksal hoffnungslos ausgesetzt? All das wird eindrucksvoll in “Zeitgeist  3” analysiert und in Szene gesetzt. Renommierte Wissenschaftler erläuteren das Dilemma, in dem die Menschheit steckt. Das Drama der modernen Welt begann mit der Einführung von “Geld”…

Forum Eintrag über die Seite www.MMnews.com

http://finanzcrash.com/forum/read.php?1,92972,93048

Jeder kann und darf jeden Betrag in jeder beliebigen Höhe mit Bargeld bezahlen. Ausnahmen: der Staat, viel Kommunen, Gerichtsgebühren, viele Firmen und dem dem nicht und dort nicht … und …
Bei dem Rest klappt die Bargeldbezahlung in jede beliebigen Höhe (fragt sich nur, was der Rest ist?)

MMNews kannst direkt in die Tonne kloppen, das ist auch nur Meiungsmache und Propaganda, schlecht bis gar nicht recherchiert und oft genug einfach erfunden bzw. nachgeplappert mit Verschweigen “unpassener” Informationen. Das die ab und zu mal was Brauchbares dabei haben, das ist deren Problem, ich halte das für einen STilbruch: Entgweder VT, Lügen, Propaganda, Angstmachen udn Panik schüren oder den Kram sachlich un nüchtern betrachten. Dabei Meinung/Komemntar von Fakten klar und deutlich trennen.
Und Kopp gleich hinterher, die haben auch nur Unterhaltungswert zum Runterziehen in Panikstimmung.

Wie kommt überhaupt auf ein Verbot? Was soll der Unsinn?
Ihr tut alle so, als wenn ihr jeden Monat ein Einkommen von zig Zehntausenden in Bar habt und alles bisher einzahlt.

Ich gehe von mir aus, von der Masse und von realistischen Größen und dann ergibt sich ein ganz anderes Bild:
Ich habe in den letzten 10 Jahren, eher 15 Jahren nicht einmal Bargeld eingezahlt. Dafür aber in Summe mehr zehntausende abgehoben.
Manchmal mache ich mir den Spaß, eine großen Betrag in bar zhu bezahlen, dazu muss man 2 Tage vorher der Bank bescheidgben, das die auch mal eine paar mehr 500er organsiert udn schon am Abend sind die 500er wieder bei der Bank, die sind mit einer Geldbombe eingeworfen worden. Ich “belustige” mich an den Gesichtern der Verkäufer, denen Bargeldbezahlungen zunehmend unbekannt sind.
Nirgendwo steht etwas von Verboten und sollte ich tatsächlich mal in den Genuß kommen, regelmäßig mehrer tausend Euro in bar einzahlen zu dürfen/können, dann ist das weder verboten noch ein Problem.

Wenn weder ich noch mehr als 98 von 100 jemals in die Lage kommen, regelmäßig mehrere tausender privat einzahlen zu können, wo ist dann euer Problem? Wen oder was wollt ihr eigentlich schützen? Oder träumt ihr von Bargeldeinkomen, die ihr nie haben werdet?
Die Regeländerung betrifft mich weder heute, noch gestern und auch nicht morgen und Euch auch nicht, was soll dann die Panik? Oder glaubt ihr tatsächlich den Informationen von Kopp-Verlag und MMNews? Das ist ja wohl nicht wahr … oder doch? (Dann sind einige von Euch ganz große kleingeistige Einfaltspinsel, denen man alles verkaufen kann.

Seit ihr wirklich schon so voller Fehlinformationen, Vorurteilen udn MMNEws/Kopp- gläubig so dass ihr keine Kritik und Sacheinwürfe mehr erkennen, aufnehmen und verarbeiten könnt? Wo sind die stichhaltigen Gegenreden, die meine Darstellung in tausend Stücke zerlegen?

Ich habe es –> ihr wollt euch die Möglichkeit des Betrugs an der Gemeinschaft offenhalten …. nur auch das ist völliger Schwachsinn, als wenn ihr eure zig zehntausende Bargeldeinkommen einzahlen tätet. Kommt doch mal auf den Boden der nackten Realität zurück!

(Das Schöne ist, das keiner von euch weiß, wie ich zu der Sache stehe, das meint ihr nur ableiten zu können und ihr irrt euch mindetens in einem Punkt)

P.S. Der Beitrag auf Infokriegernews ist mit mindestens 2,4 Parsec Abstand besser, doch leider steht da nichts von reisserischen Verboten.

Anti-SOPA: Reddit mit 12 Stunden-Blackout am 18. Januar

http://www.tech-blog.net/anti-sopa-reddit-mit-12-stunden-blackout-am-18-januar/

Auch Reddit wird eine Message zum Thema SOPA/PIPA absetzen – das Unternehmen, welches zu Advance Publications gehört, ist einer der größten Social News Aggregatoren auf der Welt. Aus Protest und um den Usern zu zeigen, was passieren könnte, wenn sie zulassen, dass SOPA als Gesetz durchkommt, wird die Website am 18. Januar 2012 für ganze 12 Stunden offline genommen.

Stattdessen werden alle Besucher eine Message lesen können, die aufklärt, warum man Reddit nicht normal erreichen kann. So sollen die Nutzer dazu bewegt werden, bei ihren lokalen Politikern Druck aufzubauen. Dass das klappt hat der Blackout von tumblr bewiesen – in kürzester Zeit erreichten den zuständigen Politiker mehr als 90.000 Anrufe aufgebrachter Bürger.

Man stelle sich mal vor, was passieren würde, wenn Google, Facebook, Amazon, EBay und Co. sich zu solchen Schritten entscheiden würden. Die Welt würde vermutlich ausflippen – jeder pupärtierende Jugendliche würde plötzlich ausrasten und seine Eltern dazu bewegen dem lokalen Politiker etwas zu dem Thema zu sagen.

Das schöne ist – diese Unternehmen überlegen wirklich, ob sie so eine Entscheidung fällen werden. Meine persönliche Meinung ist, dass sie nicht den Mumm haben werden – ein Tag offline für Facebook, Google oder Amazon sind Millionen an US-Dollar, die nicht in die Kasse kommen. Und falls sie sich doch dazu entschließen, dann sicherlich alle zusammen – und spätestens dann sollten alle Bürger überlegen, was da passiert. Google und Co. machen so etwas nicht, weil sie grade lustig sind. Auch die Veranstalter der CES 2012 haben bereits eine entsprechende Message verschickt.

Man wird sehen, wie sich das ganze entwickelt… im besten Fall wird von SOPA abgerückt, es wird still drum und in ein paar Monaten folgt dann der Nachfolger mit neuem Namen – wie so oft, wenn Lobbyisten am Werk sind.

Interessant in dem Zusammenhang ist der Reddit-Blog in dem alles nötige an Informationen zu finden ist.

Quelle: slashgear.com, reddit.com

Facebook: Gegen Meinungsfreiheit?

Meinungsfreiheit ist etwas, was jeder von uns zu schätzen weiß. Es ist einer der Grundpfeiler der Demokratie. Aufgrund der Meinungsfreiheit, darf man Blödsinn erzählen und ihn veröffentlichen (Beispiel) – man darf alles sagen, was man will und muss nicht fürchten, dafür in das Gefängnis zu kommen. Das ist auch alles gut so.

Zensur ist das Gegenteil – und die betreibt Facebook offenbar. Dem einen oder anderen ist der “Alles Schall und Rauch-Blog” bekannt und über dessen Inhalt lässt sich ohne Zweifel streiten, aber das soll nicht der Inhalt dieses Artikels sein. Fakt ist, dass man seit einigen Tagen keine Artikel, die auf dem “ASR”-Blog veröffentlicht werden, auf Facebook “sharen” kann. Wer es nicht glaubt, der soll es doch einfach mal selbst versuchen. Man bekommt den dezenten Hinweis:

Diese Nachricht enthält blockierte Inhalte, die zuvor als missbräuchlich bzw. Spam markiert wurden. Lass uns wissen, falls du glaubst, dass dies ein Fehler ist.

Warum hier zensiert wird, kann man kaum sagen. Aber ich sehe nichts “missbräuchliches” und auch nichts, dass ich mit “Spam” in Verbindung bringe an ASR.

Auf diesem Blog äußert jemand seine Meinung zum System, zur Politik, zur Wirtschaft, etc. und zu anderen Dingen, teilweise berechtigt, oft auf eine Art, die mit Journalismus etc. nichts zu tun hat (keine Quellenangaben beispielsweise). Trotzdem hat diese Person – mit Nickname “freeman” – das Recht dazu – so etwas fällt unter Meinungsfreiheit.

Für mich stellt sich hier wirklich die Frage, wie Facebook dazu kommt, ASR zu blockieren. Das Warezseiten (thepiratebay) geblockt werden, verstehe ich noch – dort gibt es illegale Downloads und so weiter. Aber was stört Facebook an ASR? Gefällt irgendwelchen Leuten in hohen Positionen nicht, was man auf ASR findet? Blockt Facebook automatisch, wenn sich einige Leute beschweren, ohne wirklich zu hinterfragen?

Fragen über Fragen – aktuell sieht es so aus, dass Facebook hier Zensur betreibt – auf wessen Anweisung auch immer. Und Zensur ist nicht förderlich – egal was zensiert wird. Zensur widerspricht – für mich – dem Demokratiegedanken, der Meinungsfreiheit.

Auf dem Link oben kann man bei Facebook eine kurze Beschwerde gegen diese Zensur einlegen.

Wir sind gespannt, ob die Zensur weiter erhalten bleibt, oder man seitens Facebook diese aufgeben wird – wir sind uns aber sicher, dass man keine Antworten bekommt, warum zensiert wurde. Facebook ist da leider nicht aufgeschlossen.

Vielleicht hat die Zensur des ASR-Blogs aber auch einen anderen Grund…

Quelle: golem.de, ASR

Europäischer Stabilitätsmechanismus (ESM)

Europäischer Stabilitätsmechanismus (ESM).

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Markus Lanz und der Pirat. Eine TV-Kritik — der Freitag

http://www.freitag.de/community/blogs/seriousguy47/markus-lanz-und-der-pirat-eine-tv-kritik

„Markus Lanz“ ist, wenn der Fernseher trotzdem läuft. Deswegen habe ich auch nicht so wirklich mitbekommen, was da am Knecht-Ruprecht-Tag im ZDF so alles ablief. Energieverschwendung jedenfalls. Soviel steht fest. Bis dann irgendwer was Lustiges über Wirtschaftskrise und Politik sagte. Und ich schaute hin, sah diesen schrägen Vogel in orangener Latzhose und dachte, der sei es. Aber der sprach gerade gar nicht. Es war einer in grauem Anzug. Und als die Latzhose dann doch sprach, meinte er alles ziemlich ernst. Drogen(freigabe), bedingungsloses Grundeinkommen. Biorhythmus. Später stellte sich dann heraus. Dass er „Pirat“ war und seit neuestem im Berliner Abgeordnetenhaus sitzt.

Wie gesagt, er war ganz ernst, aber die anderen fanden es trotzdem lustig. Vor allem der Markus Lanz. Mit dem Biorhythmus kriegte der sich gar nicht mehr ein. Das Publikum auch nicht. Lag vielleicht am Karl Moik. Der war auch da und vielleicht dachten deswegen alle, es sei Komödienstadel. Das mit den Kübelhintern aus dem Innern des Landes, wo sie noch leben und sich nicht mehr amüsieren können über die Juden und die Zigeuner. Gibt’s ja nicht mehr. Hat man zu Tode amüsiert. Nur die Schwulen gibt’s noch. Und an dem Dingens Day, wo die sich dann dann alle treffen, geht man in die Städte. Schwule gucken. Und bei runden Geburtstagen spielt Mann dann vielleicht auch mal Tunte. Weil’s doch so lustig ist.

Wär ja auch lustig, wenn’s denn unschuldig wäre. Spaß halt. Es riecht aber irgendwie nach Blut und Prügel. Und Zwickau. Ja, und jetzt, wo die Grünen dazu gehören, gibt es also die Piraten. Die neuen Polit-Tunten. Mit Drogen, bedingungslosem Grundeinkommen, und Biorhythmus. Hach, wie lustig. Schenkelklatsch. Schenkelklatsch. Und der Moik wär fast mit der Latzhose ins Bett gegangen. Sagt er. Und findet’s gaaaahnts, gaaaahnts lustig.

Da dampft der Kübelhintern und der smarte Lanz ist plötzlich nur noch der ganz dumpfe Spießer. Und das Publikum klatscht sich die Vorurteile aus dem Leib. Wutbürger at their best. Gerade noch der Milliardengrube volkszugestimmt. Und schon geht’s auf den Biorhythmus. Aber mit Gebrüll. Klatsch. Johl.

Und der Moik stampft den dumpfen Takt dazu. Mit am Flascherl Wein. Denn gezuzelt muss scho sei, wenn man dem Buam des Rauchen abgwöhna möcht. Aber koane Drogen. Da wird der Lanz ganz bös und lässt es dem Schumacher überhaupt nicht durchgehen. Was sagt der als VATER? Nein, nicht als Journalist. Nicht als Politiker. Nicht als Bürger. Nicht auf’s Große und Ganze bezogen. Nein, ganz klein, eng und selbstbezogen ALS VATER! Weiß nicht gibt’s nicht. Angst reicht nicht. Vater’s Angst frisst gefälligst Denken auf. Und wenn du mal aus Versehen „frei“ denkst, dann kommt der Lanz mit der tiefsten, schlimmsten Angst daher. Der Angst der Eltern, dem Kind könnte etwas….Aber bitte mit Drogen…..

Nein, über Drogen darf nicht mal so einfach braingestormt werden. Denn der Lanz hat da mal was erlebt. Und alle andern hoffentlich auch. Darauf spekuliert er. Und dann kann’s auch wieder gegen die Piraten gehen. Mit ihrem Biorhythmus. Gröhl. Johl. Hat der überhaupt was gelernt? Die Frage drängt sich auf, wenn einer eine orangene Latzhose trägt. Und der Moik fragt auch gleich mit seinem Flascherl Wein im Genick. Gell? Er hat. Er lernt immer noch. Was haben eigentlich die Herren von CDU/ CSU und SPD so alles gelernt? Und falls ja, wie plagiatiert? Fragt allerdings niemand. Sind ja schließlich keine Piraten, sondern ehrbare Leit. Zuzeln halt amol a Flascherl Wein. Oder Bier. Und fahrn dann halt a amol oan tot. Konn scho passiern. Dann tritt ma halt amol gschwind zurück als Wiesheu. Und anocha geht ma zur Bahn und wird Vorstand.

Die Höhn natürlich nicht. Koa Wunder. Is jo aa a Grüne. A Spaßbremsen halt. Die trinkt koa Flascherl. Blos a Glaserl. Oamol im Monat. Wenn’s hoch kommt. Und die Piraten ham an Biorhythmus. Gröhl. Johl.

War da was? Ach, der Fernseher ist noch an…..

p.s. Hat der Lanz eigentlich thematisiert, dass die Piraten keine Ahnung haben? Wie der Wiesheu:

„Laut Angaben von Rüdiger Grube habe Wiesheu noch nicht einmal gewusst, dass Datenschutz zu seinem Ressort gehöre…Wiesheu berät das Unternehmen weiterhin bei Bedarf … Am 7. Mai 2004 wurde Wiesheu fast einstimmig zum Nachfolger von Jürgen Möllemann als Präsident der Deutsch-Arabischen Gesellschaft (DAG) gewählt. Am 22. März 2007 trat er bei der jährlichen Mitgliederversammlung in Berlin zurück, nachdem ihm eine große Mehrheit der Mitglieder eine angestrebte Satzungsänderung, die zu einer Neustrukturierung der DAG geführt hätte, nicht bewilligen wollte. Sein Interims-Nachfolger wurde der Publizist Peter Scholl-Latour. Am 3. Juli 2007 wurde die DAFG – Deutsch-Arabische Freundschaftsgesellschaft e.V. in Berlin gegründet, zu deren Präsident Wiesheu gewählt wurde…..Im Juli 2009 wurde Wiesheu zum Präsidenten des Vereins Wirtschaftsbeirat der Union in Bayern gewählt.“

de.wikipedia.org/wiki/Otto_Wiesheu

Warum johlt denn da jetzt niemand….? Zuzeln denn die Araber immer noch nicht….?

http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/1511678/Markus-Lanz-vom-6.-Dezember-2011#/beitrag/video/1511678/Markus-Lanz-vom-6.-Dezember-2011