Archive for forschung

15-Jähriger revolutioniert die Krebsforschung | Mobilegeeks.de | Allgemein

Gestern Abend las ich vom 15-jährigen Jack Andraka, der einen Krebserkennungstest entwickelte, der 168-mal schneller, 26.667-mal günstiger und vor allem bis zu 400-mal treffsicherer ist, als die uns bekannten herkömmlichen Verfahren!

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Privacy Visor: Spezialbrille schützt vor Gesichtserkennung – Golem.de

Mit einer Brille, die ein wenig an eine Taucherausrüstung erinnert, kann sich Professor Isao Echizen vor automatischer Gesichtserkennung schützen. Die Brille ist mit einigen Infrarot-LEDs ausgerüstet, die Sensoren von Digitalkameras blenden und so eine Identifikation unmöglich machen.

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Das Anthropozän-Projekt <<hkw.de

Kulturelle Grundlagenforschung mit den Mitteln der Kunst und der Wissenschaft

10.01.2013 – 31.12.2014

Unsere Vorstellung von der Natur ist überholt. Der Mensch formt die Natur. Das ist der Kern der Anthropozän-These, die einen Paradigmenwechsel nicht nur in den Naturwissenschaften ankündigt, sondern darüber hinaus in Kultur, Politik und Alltag nach neuen Wegen sucht. In einem zweijährigen Projekt lotet das HKW die vielfältigen Implikationen dieser Hypothese aus.

 

Der vom Chemiker und Nobelpreisträger Paul J. Crutzen um die Jahrtausendwende geprägte Begriff eines neuen geologischen Erdzeitalters „Anthropozän“, zählt mittlerweile zu den bahnbrechenden wissenschaftlichen Konzepten unserer Gegenwart. Das transdisziplinäre Anthropozän-Projekt spürt mit wissenschaftlichen und künstlerischen Mitteln den mit diesem Konzept verbundenen neuen Positionierungen des „Menschlichen“ nach. Welches sind die „blinden Flecken“ und unbeabsichtigten (sozialen) Nebenwirkungen dieses Modells? Wie neuartig ist die Aufhebung des Gegensatzes von Mensch und Natur tatsächlich? Ist es noch möglich, in Begriffen wie „künstlich“ und „natürlich“ zu denken? Was bedeutet es für unser anthropozentrisches Selbstverständnis und unsere Zukunft, wenn die Natur menschengemacht ist? Welche Auswirkungen hat die Vorstellung von bis in den letzten Winkel der Welt wirksamen Erdveränderungen auf global-politische Entscheidungsfindungen? Und welches Menschenbild fordert die Idee einer menschengemachten Natur heraus?

EINE ERÖFFNUNG
…als ob es menschlich wäre
10. – 13.1.2013
Dialoge, Erzähl-Inseln, Keynotes, künstlerische Interventionen, Lecture Performances, Roundtables, Research Forum
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UNMENSCHLICHE MUSIK
Kompositionen von Maschinen, Tieren und Zufällen
21. – 24.2.2013
Konzerte, Performances, Installationen, Gespräche, Filme, Gameshows
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IM ARCHIV
ganzjährig ab 1.4.2013
Diskurse, Experimente, Debatten
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Ausstellung
THE WHOLE EARTH
Kalifornien und das Verschwinden des Außen
26.4. – 1.7.2013 Eröffnung: 25.4.
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Konferenz
THE WHOLE EARTH
Kalifornien und das Verschwinden des Außen
21. und 22.6.2013
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ANTHROPOZÄN TV
ab 22.5.2013
Filmserien
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BÖSE MUSIK
24. – 27.10.2013
Konzerte, Performances, Installationen, Filme, Gespräche, Gameshows
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„Das Anthropozän-Projekt“ ist eine Initiative des Hauses der Kulturen der Welt in Kooperation mit Max-Planck-Gesellschaft, Deutschem Museum, Rachel Carson Center for Environment and Society, München und Institute for Advanced Sustainability Studies, Potsdam

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Badewannenrätsel: Schrumpelige Finger greifen besser « DiePresse.com

Wer länger in der Wanne weilt, dem schrumpelt die Haut an Händen und Füßen, nur dort, sonst nirgends. Lange dachte man, das sei ein passiver Effekt. Aber es ist gerade umgekehrt.

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Bundestags-Ausschuss: Abgeordnete erörtern EU-Forschungsprojekte INDECT und CleanIT in geheimer Sitzung

 

Gestern behandelte der „Unterausschuss Neue Medien” des Deutschen Bundestages die Themen INDECT und CleanIT (auf Twitter: #UANM). Während ein „Expertengespräch” zu Open Data-Projekten der Bundesregierung noch öffentlich war, sollten die Erörterungen zu den beiden EU-Forschungsprojekten hinter verschlossenen Türen stattfinden. Der Grund dafür erschließt sich nicht, denn weder zu INDECT zu CleanIT gibt es klassifizierte, also geheim gehaltene Informationen. Trotzdem darf über das Gesagte der 45 Minuten dauernden Sitzung nicht berichtet werden. Das macht eigentlich auch nichts, denn der eingeladene Staatssekretär Ole Schröder las in weiten Teilen aus den Antworten einschlägiger Kleiner Anfragen zu INDECT sowie CleanIT vor. Schröder, der damals für die Beantwortung zuständig war, zählte die Beteiligten, die Kosten und die Ziele der Projekte auf. Er wiederholt das Mantra, INDECT sei lediglich ein Forschungsprojekt, das keine Beschaffung beabsichtigt. Zudem seien für derartige Produkte zur automatisierten Gefahrenabwehr die 16 Bundesländer zuständig, weshalb die Nutzung etwaiger Ergebnisse in deren Zuständigkeit falle. Perfide wird behauptet, die Bundesregierung sei stets sensibel, wenn es um Bürgerrechte und Datenschutz gehe.

Ähnlich argumentiert die Bundesregierung zu CleanIT : Das Projekt wolle lediglich „Best practises” zur Verhinderung „terroristischer Gefahren” erarbeiten, deren Umsetzung freiwillig sei. Diese „Dialogplattform” richte sich an öffentliche und private Beteiligte und habe keine Einführung umfassender Filtertechnologie im Internet zum Ziel. Dass der private Sektor die inhaltliche Federführung innehat, wird nicht bestritten. Die Mitarbeit eines Piraten aus der Schweiz, die dieser selbst mit einem Marsch durch die Institutionen begründet, gerät der Bundesregierung zum Feigenblatt. Verschwiegen wird, dass CleanIT laut Mitteilung auf der Projektwebseite die Veröffentlichung eines Vorschlags zum Ziel hat, wie die zunächst „freiwilligen” Regelungen in eine Initiative zur Rechtssetzung münden können.

Viele der anwesenden Abgeordneten erleichterten Schröder seine Rolle als Repräsentant der Bundesregierung, indem nach ohnehin Bekanntem gefragt wurde. Also riet der Staatssekretär den Fragenden, in den entsprechenden Anfragen nachzulesen. Was INDECT betrifft, ist dies allerdings dreist: Denn die Bundesregierung gab dort in den meisten Fällen keine Antworten und verwies stattdessen auf die INDECT-Webseite. Die dort mitgeteilten Informationen stimmen aber nicht immer mit dem überein, was in der Öffentlichkeit oder entsprechenden Antworten der EU-Kommission behauptet wird: So heißt es aus Brüssel, vor jedem Test müsste das Einverständnis der dabei Aufgenommenen eingeholt werden. Gleichsam teilte INDECT bereits vor zwei Jahren mit, Anwendungen würden im öffentlichen Raum ausprobiert: In Warschau sei hierfür eine „Partnerschaft mit dem Polizeiüberwachungszentrum in Warschau” abgeschlossen worden, auch die Polizeizentrale und der Flughafen Lech-Wałęsa in Danzig hätten Tests genehmigt. Konfusion herrschte überdies zum inmitten der heißen ACTA-Proteste vom polnischen Innenministerium mitgeteilten, angeblichen Ausstieg eigener Behörden: Alles heiße Luft, nach wie vor ist die polnische Polizei Partner von INDECT.

Bundespolizei und Bundeskriminalamt nutzen Bildersuche in polizeilichen Datenbanken

Vor dem Hintergrund der widersprüchlichen Auskünfte erscheint die Aufforderung, eine Kritik an INDECT und CleanIT müsse über das Europaparlament ausgetragen werden, wie ein Schlag ins Gesicht der damit befassten NetzaktivistInnen oder Bürgerrechtsgruppen. Denn die Bundesregierung hat zu Beginn beider Projekte nichts unternommen, deren Ansatz infrage zu stellen. Schröder windet sich aus der Kritik heraus, indem er kompetenzrechtliche Fragen der Zuständigkeit der Bundesländer zur Gefahrenabwehr vorschiebt. Denn auch die Bundespolizei ist durch den Paragraphen 12 Bundespolizeigesetz mit Gefahrenabwehr betraut.

Eine Anmerkung von Herbert Behrens hat Ole Schröder dann doch entwaffnet: Der Abgeordnete erkundigte sich nach eigenen Vorhaben, in denen deutsche Behörden zur automatisierten Überwachung von Personen und Sachen forschen. Hintergrund ist der Ansatz von INDECT, die Informationen aus verschiedenen Sensoren in einer Plattform zu bündeln. Zwar ist seitens der Bundesregierung keine Forschung an einem „System of systems” wie INDECT bekannt. Zu einzelnen Verfahren der Mustererkennung, Bildersuche oder automatisierten Auswertung von Webseiten betreibt die Bundesregierung aber selbst Forschungsvorhaben.

Bundes- und Landespolizeien nutzen beispielsweise längst die Möglichkeit, in Datenbanken gespeicherte Personen über eine Bildersuche ausfindig zu machen. Dies hatte das Innenministerium kürzlich auf eine parlamentarische Anfrage mitgeteilt. Im Frühjahr wurde noch behauptet, die Bilderkennung in polizeilichen Datenbeständen nur „in ausgewählten Fällen einzusetzen”. Jetzt gestand die Regierung ein, dass die Zahl derartiger Suchanfragen in den letzten drei Jahren um den Faktor 30 zugenommen hat. Vor allem die Bundespolizei nutzt das neue Ermittlungswerkzeug immer öfter. Für den „Lichtbildvergleich” wird eine Gesichtserkennungssoftware namens „FaceFacs” der Firma Cognitech aus Dresden eingesetzt. Das BKA ist überdies im deutschen Forschungsprojekt „Multi-Biometrische Gesichtserkennung” (GES-3D) beteiligt. Eine dort entwickelte Software soll Suchanfragen auf Basis eines schlechten, nicht vollständigen Gesichtsfotos ermöglichen. Die Bundespolizei arbeitet selbst am Projekt „Multi-Biometriebasierte Forensische Personensuche in Lichtbild- und Videomassendaten” (MisPel) mit, das vom Bundesforschungsministerium gefördert wird. Ein Projekt zur „Röntgenbild-Analyse” soll sogar Bilder von Nacktscannern automatisch detektieren.

Etliche deutsche Projekte zur „Automatisierten Detektion interventionsbedürftiger Situationen”

Im „Unterausschuss Neue Medien” versprach Ole Schröder, auch eine Liste deutscher Forschungsprojekte zur automatisierten Mustererkennung zu erstellen. Doch wird der Staatssekretär sich keine große Mühe machen, sondern lediglich eine Kopie der entsprechenden Webseite „Bewilligte Verbundprojekte aus dem Themenfeld ‘Mustererkennung’” nachreichen. Die dort aufgeführten Forschungen zur „Automatisierten Detektion interventionsbedürftiger Situationen” sind ähnlich problematisch wie INDECT. Die Anwendungen sollen Personenbewegungen an Flughäfen und Bahnhöfen ausforschen. Mittels „zeitlich rückwärts- und vorwärtsgerichteter Videodatenströme” kann der Weg von Personen in die Vergangenheit zurückverfolgt werden.

Wie dieses „Auto video tracking” funktioniert, illustrierte die Polizei in Dubai nach dem Mord an dem Hamas-Mitglied Mahmoud al Mabhouh Anfang 2010. Die Polizei war in der Lage, den Weg verdächtiger israelischer Geheimdienstler vom Tatort in einem Hotel bis zur Einreise am Flughafen aufzuspüren. Derartige beforschte Plattformen bezeichnet das Bundesforschungsministerium als „halb-automatisches System mit Situationseinschätzung” oder „in situ-Erkennung personeninduzierter Gefahrensituationen”.

Ein ähnliches Projekt, gefördert von der Europäischen Union, firmiert unter dem Namen „Secured Urban Transportation – A European Demonstration” (SECUR-ED). Dort mischt auch die Deutsche Bahn mit. SECUR-ED gibt einen Hinweis auf die Frage, wie der internationale Widerstand gegen derartige Forschungsprojekte aussehen könnte. Denn innerhalb des Vorhabens ist bald eine Vorführung von Projektergebnissen in zahlreichen europäischen Bahnhöfen geplant, darunter in Mailand, Paris, Madrid und Berlin.

Dieser Beitrag steht unter der Lizenz CC BY-NC-SA: Matthias Monroy, Netzpolitik.org.

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Einspruch gegen Patent auf Schimpansen – Albert Schweitzer Stiftung

Elf Organisationen aus Deutschland, der Schweiz und England haben einen gemeinsamen Einspruch gegen ein Patent der US-Firma Intrexon auf gentechnisch veränderte Schimpansen eingelegt. Das Patent EP1456346 war vom Europäischen Patentamt (EPA) im Februar 2012 erteilt worden. Die Tiere sollen für die Pharma-Forschung genutzt werden, nachdem sie zuvor laut Patent mit synthetischer DNA manipuliert wurden, die ursprünglich aus Insekten stammt.

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INDECT ist nur ein Symptom – EU-Forschung braucht effektive Kontrolle! <<netzpolitik.org

Von | Veröffentlicht am: 09.10.2012 um 16:39h | 1 Antwort

Das Forschungsprojekt INDECT wurde zu Recht viel kritisiert. Doch im Forschungsrahmenprogramm der EU gibt es noch viele weitere Projekte, für die diese Kritik ebenso gelten muss. Derzeit wird über ein Nachfolgeprogramm verhandelt: Horizon 2020. Das braucht endlich einen wirksamen Grundrechts-Schutz, damit Projekte wie INDECT nicht erneut mit Steuergeld finanziert werden! Gleiches gilt im übrigen auch für das umstrittene CleanIT-Projekt und das damit verbundene ISEC-Programm, wie Ben Hayes in einem Gastkommentar hier beschreibt.

Am 20. Oktober findet der zweite weltweite Protesttag gegen Überwachungssysteme statt. Der Protest richtet sich in Europa vor allem gegen zwei Systeme: Trapwire und INDECT. Trapwire ist ein Spionage-System welches insbesondere in den USA und Großbritannien eingesetzt wird und Überwachungskameras und Datenbanken miteinander vernetzt. INDECT ist ein von der EU finanziertes umfassendes Überwachungsprojekt, welches Daten aus sämtlichen verfügbaren Quellen zusammenträgt und miteinander vernetzt. In über 60 Städten soll demonstriert werden.

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Nasenhaare in Großformat | Telepolis

Nicht nur die EU finanziert mit INDECT die Forschung zur digitalen Rasterfahndung: Viele Mitgliedstaaten betreiben selbst Vorhaben der Verhaltenserkennung

via Nasenhaare in Großformat | Telepolis.

Forschung: Wie viel Big Brother soll sein? – Politik – Stuttgarter Zeitung

Stuttgart – Eine Überwachungskamera filmt einen Mann, der auf dem Firmenparkplatz ungewöhnlich lange an der Fahrertür eines Autos steht. Der Computer in der Sicherheitszentrale erkennt dieses „verdächtige Verhalten“ von selbst.

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KIRAS, also INDECT auf Österreichisch

KIRAS – Sicherheitsforschung
Das Österreichische Förderungsprogramm für Sicherheitsforschung – KIRAS – unterstützt nationale Forschungsvorhaben, deren Ergebnisse dazu beitragen, die Sicherheit – als dauerhafte Gewährleistung eines hohen Niveaus an Lebensgrundlagen und Entfaltungsmöglichkeiten – für alle Mitglieder der Gesellschaft zu erhöhen.
Für die laufende Phase des Programms ist eine thematische Fokussierung der (Förder-) Aktivitäten auf den Schutz kritischer Infrastrukturen vorgesehen.

http://www.kiras.at/

via Piratenforum • Thema anzeigen – KIRAS, also INDECT auf Österreichisch.

Überwachung von Fußballfans (und anderen Menschen), heute und morgen <<blog.vorratsdatenspeicherung.de

So durfte ich zum einen in der vergangenen Woche an einem Workshop des von der EU-Kommission initiierten Projektes namens “SAPIENT” teilnehmen. Dieses zeichnet unter anderem ein dystopisches Szenario der Überwachungsmaßnahmen, mit denen wir zur Fußball-Weltmeisterschaft in 2022 eventuell konfrontiert sein könnten.

weiter lesen via http://blog.vorratsdatenspeicherung.de/2012/07/05/uberwachung-von-fusballfans-und-anderen-menschen-heute-und-morgen/

InPoSec – neues Forschungsprojekt will mit Nacktscanner-Technologie Pakete nach “illegalen Produkten” durchleuchten

 

Während sich das EU-Forschungsprojekt INDECT in seinem vierten Jahr kurz vor dem Abschluss befindet, läuft in Frankreich und Deutschland jetzt ein neues Projekt an, das viele Fragen aufwirft.

Mit dem sogenannten “Integrated Postal Supply Chain Security”-Projekt, kurz InPoSec, soll die Integrität der Postlogistikkette geschützt und die Sicherheit der beteiligten Menschen garantiert werden. Zunächst werden Briefbomben und terroristische Anschläge als Bedrohung für die wirtschaftliche Stabilität Europas ins Feld geführt, nur um dann in einem Nebensatz auch “illegale Produkte” als Ziel des Projekts zu benennen.

Schaut man sich in Europa um, liegt der Schluss nahe, dass uns mit den im Rahmen des InPoSec-Forschungsprojekts betrachteten Technologien auch eine Totalüberwachung der Brief- und Paketkommunikation ins Haus stehen könnte.

Gepaart mit einer restriktiven Kommunikationspolitik lässt das Projekt nichts gutes ahnen.

Im Rahmen des Forschungsprogramms ”Concepts, Systems and Tools for Global Security 2012” der öffentlich-rechtlichen nationalen Forschungsanstalt Agence nationale de la recherche (ANR) wurde im April das Forschungsprojekt Integrated Postal Supply Chain Security (InPoSec) eingereicht. Es ist auf 36 Monate angesetzt und mit einem finanziellen Rahmen von 1,8 Millionen Euro ausgestattet.

Für das Forschungsprogramm “Konzepte, Systeme und Werkzeuge für globale Sicherheit” kooperiert die ANR dabei mit der “Zentraldirektion für Bewaffnung” des französischen Verteidigungsministeriums.

Laut der Beschreibung (englisch; französische Version) ist das Ziel von InPoSec, Sicherungssysteme zu entwickeln und evaluieren, die die Postlogistikkette schützen und so neben der Sicherheit der beteiligten Menschen auch die ökonomische Stabilität Europas garantieren.

Da jedes Objekt eine Bedrohung in Form einer Bombe, chemischen Waffe oder illegaler Produkte enthalten könne, will man im Rahmen von InPoSec also beispielsweise mit Hilfe von Terahertz-Technologie künftig für mehr Sicherheit sorgen. Terahertzstrahlung ist es auch, die bei den vieldiskutierten Nacktscannern an internationalen Flughäfen zum Einsatz kommt:

chaque objet transporté pourrait contenir une menace telle que bombe, arme chimique ou produits illicites. D’un autre coté, cette chaine postale est vitale pour le développement économique de l’Union Européenne et demande à être sécurisée. […] L’objectif du projet InPoSec proposé par ce consortium franco-allemand est de renforcer la sécurité de protections des humains ainsi que de l’infrastructure pour assurer une sureté économique en Europe par l’ajout de contrôle par rayons T.

Mit der Öffentlich-rechtlichen Abteilung des Instituts für Informations-, Telekommunikations- und Medienrecht (ITM) an der Uni Münster hatte am 29. Juni eine erste deutsche Einrichtung ihre Beteiligung an dem Projekt angekündigt. Der Text ist jedoch mittlerweile nicht mehr zu erreichen:

Ziel des Projektes ist es, Personen in der postalischen Lieferkette vor Bedrohungen besser zu schützen, noch bevor die Postsendung ihren eigentlichen Empfänger erreicht hat. Hierzu sollen nicht nur technische und organisatorische, sondern auch rechtliche Lösungen entwickelt werden. Da eine abgangsseitige Kontrolle der Postsendungen nicht möglich ist, ist die Eingangskontrolle der Ausgangspunkt des Vorhabens. Im Rahmen dieser Kontrolle kommt es nicht nur auf die hierbei verwendete Technik an. Maßgeblich sind insoweit auch die zollrechtlichen, postrechtlichen und datenschutzrechtlichen Bestimmungen. Der Beitrag des ITM wird im Bereich des Datenschutzrechts liegen.

Was gab den Ausschlag für InPoSec?

Während die englische Version der Ankündigung von InPoSec sich über die Beweggründe ausschweigt, benennt die französische Fassung die Anschläge in Madrid 2004 und London 2005 sowie “Vorkommnisse” in Griechenland und im Jemen als Motivation für das Projekt:

Les événements de Madrid en 2004, à Londres en 2005 et maintenant en Grèce et au Yémen ont plus que démontré que l’Europe est un territoire accessible face aux attaques terroristes.

Gemeint sind wohl Paketbomben, die im Jahr 2010 aus Griechenland und dem Jemen versendet wurden. Damals waren in Frachtflugzeugen des Logistikers UPS Paketbomben sichergestellt worden. Laut eines Berichts der britischen Polizei waren sie mit dem Ziel versendet worden, die Flugzeuge über den USA explodieren zu lassen.

In den USA ist die Transportation Security Administration (TSA) für die Durchleuchtung von Luftfracht zuständig. Die dem Department of Homeland Security untergeordnete Behörde war 2001 in Reaktion auf die Anschläge geschaffen worden. Bis Dezember will die Behörde nun ihre Kontrollen auf 100% der Luftfracht ausweiten, die mit internationalen Flügen in die USA kommt.

Verstecktes Ziel Produktpiraterie?

Schaut man sich nach Programmen im Bereich Logistiksicherheit um, wird man schnell fündig. Das Fraunhofer-Institut für Physikalische Messtechnik (IPM) hat mit zwei Firmen bereits im Dezember 2011 einen Terahertz-Briefscanner vorgestellt.

Die Kontrolle des Posteingangs bei gefährdeten Personen und Einrichtungen ist natürlich verständlich und gerechtfertigt. Doch die Projektbeschreibung spricht vom Schutz der gesamten Postlogistikkette und aller beteiligten Personen. Der in der Mitteilung des ITM benannte “Ausgangspunkt” bei der “Eingangskontrolle” ist dann spätestens das Logistikzentrum oder die größere Postfiliale, die als erstes das Paket entgegennimmt. Nur so erklärt sich, dass dann neben den datenschutzrechtlichen auch post- und zollrechtliche Bestimmungen von InPoSec betroffen sind.

Insbesondere dass der französische Text auch “illegale Produkte” in den Kreis der transportierten Inhalte aufnimmt, die den europäischen Wirtschaftsraum gefährden, lässt einen aufhorchen.

In Großbritannien liegt mit der Communications Data Bill ein Entwurf einer Kommunikationsdaten-Richtlinie vor, die auch die von außen erfassbaren Daten der Briefkommunikation auf Vorrat speichern soll (Netzpolitik.org berichtete).

Und auch in der englischen Version der Ankündigung von InPoSec ist die Rede davon, Bilderkennungs- und “Tracking-Technologie” zu entwickeln oder zu nutzen.

The goal of the program is to demonstrate

2. Adapt or develop revolutionary image recognition and tracking technology using networks of asynchronous spiking neurones. To design and develop a system capable of categorizing objects within a scanning result coming from an X-ray input ( evaluation with Terahertz Rays) and of estimating its danger.

Eine automatisierte und anlasslose Kontrolle aller Brief- und Paketsendungen in Europa ist die Konsequenz. Das Ziel sind dabei nicht etwa die vermutlich überschaubare Anzahl an Briefbomben-Fällen und der vielbeschworene internationale Terrorismus sondern erneut Produktfälschungen und Kleinkriminalität.

Kein Kommentar

Abgesehen von den schon erwähnten Texten bei der ANR liegen zur Zeit keine genaueren Informationen vor. Auf Nachfrage wollte der Projektleiter bei der ANR erst ein Mal von mir wissen, für wen ich schreibe und ob ich überhaupt wisse, dass es sich um ein geheimes Projekt handle. Fragen nach weiteren Projektpartnern und einer detaillierten Ausschreibung blieben bislang unbeantwortet.

Am ITM in Münster teilte man mir mit, nicht das ITM selbst sondern der Zollrechtler Prof. Dr. Wolffgang übernehme die Leitung des Projekts. Wolffgang ließ mir mitteilen, dass in Kürze eine offizielle Pressemitteilung erscheinen solle. Auf meine Fragen antwortete er nicht. Unter anderem hätte mich interessiert, wieso bei der reinen Betrachtung der “Eingangskontrolle” zollrechtliche Aspekte zu beachten seien. Am Donnerstagnachmittag war die Ankündigung auf der Website des ITM nicht mehr abrufbar.

Dieser Beitrag steht unter der Lizenz CC BY-NC-SA: Sebastian Raible, Netzpolitik.org.

via InPoSec – neues Forschungsprojekt will mit Nacktscanner-Technologie Pakete nach “illegalen Produkten” durchleuchten.

Projekt INSIGMA und weitere Forschungsprojekte im Rahmen von #INDECT

In einer auf der offiziellen INDECT Webseite veröffentlichten Meldung erfuhr man vor einer Weile von einem Projekt mit der Bezeichnung INSIGMA, welches anscheinend ebenfalls in Zusammenhang mit Projekt INDECT initiiert worden ist. Doch abgesehen von dessen Namen und ein paar nicht sonderlich informativen Details wurde nichts genaueres zu dem Projekt bekannt gegeben

weiter lesen via http://nomenom.blogspot.de/2011/02/projekt-insigma.html

RFID-Forschungsprojekt: Wer hat Mensa- oder Studikarten für uns?

Der FoeBuD braucht Ihre und Eure Mithilfe für ein Forschungsprojekt. In vielen Mensa- und Studikarten sind nämlich RFID-Chips vorhanden, zum Bezahlen und zum Ausweisen. Wir wollen diese Chips einmal genauer analysieren und auf Datensicherheit prüfen – und dabei die Karten von möglichst vielen verschiedenen Hochschulen vergleichen.

Die meisten Hochschulen verwenden übrigens nicht den Begriff “RFID”, sondern sprechen von einem “Mifare-Chip” – aus Angst vor Protesten. Klar ist: Wenn der Ausweis kontaktlos funktioniert, dann ist auch ein RFID-Chip drin!

Wir freuen uns über alle Einsendungen. Schreibt bitte die Hochschule dazu und welche Funktionen mit der Karte genutzt werden können. Auch wer seine Karte nur für ein, zwei Wochen entbehren kann, kann sie uns schicken. Die Karten werden nicht verändert oder beschädigt und wir senden sie hinterher natürlich zurück. Die Aktion läuft bis Ende
Oktober 2012.

Die Adresse zum Einsenden der Karten ist:
FoeBuD e.V., RFID-Forschungsprojekt, Marktstraße 18, 33602 Bielefeld

Update: Kaum ist der Newsletter mit der Anfrage verschickt, erreichen uns zahlreiche Ankündigungen und Angebote. Das ist großartig. Aber bitte denkt daran, die Briefe ausreichend zu frankieren, damit unsere Portoausgaben nicht ins Unermessliche steigen.

via https://www.foebud.org/rfid/rfid-mensa/

INDECT – Neues Überwachungssystem der EU, Bürger unter Generalverdacht <<einstieg-informatik.de

via http://www.einstieg-informatik.de/index.php?article_id=394&sid=222&hid=0

Die EU testet ein neues Überwachungsprogramm namens “INDECT”. Es verbindet sämtliche Internetdaten von social networks und Suchmaschinen, staatlicher Datenbanken, biometrischen Ausweisen, Kommunkationsdateien, Kamerabeobachtungen und Kreditkartenzahlungen und stellt so ein ideales Überwachungs- und Kontrollsystem sämtlicher EU-Bürger dar.

INDECT ist als EU-Forschungsprojekt konzipiert und soll durch die Verbindung sämtlicher verfügbarer Daten die Sicherheit der Bürger erhöhen – so die offizielle Version. Dabei wird gerne unterschlagen, dass sich das Projekt hervorragend dazu eignet, Bürger zu überwachen. Durch Aufstellung neuer Normen, die definieren, welches Verhalten normal und abweichend ist, geraten quasi fast alle Menschen unter Generalverdacht, alleine schon, wenn man durch die Stadt rennt statt geht.

Was genau hinter INDECT steht, könnt ihr in den Artikeln unserer Linksammlung erfahren. Wir wünschen viel Spaß!

Radio Bremen – INDECT is watching you

golem.de - EU-Überwachung von Fußballfans zur EM 2012 ohne Polizei

Kontraste - Steuergelder für den Überwachungsstaat – Projekt „Indect

Offizielle Homepage - Stopp INDECT 

Offizielle Homepage von INDECT

Bildnachweis

INDECT – Neues Überwachungssystem der EU, Bürger unter Generalverdacht:Mike_fleming, flickr.com, CC BY-SA 2.0)

First impressions #ACTA demo #wien 9-jun-2012 #CC license: free for all do what ever you want! incl. #NACKT A

you are free to share! NO copyrights reserved

Creative Commons License:

feel free for all do what ever you want!

CC license: free for all do what ever you want!

Daniel Hrncir’s Fotos HIER

orratsdatenspeicherung: Regierung unterdrückt Forschungsergebnisse (24.04.2012) [ergänzt] <<Stoppt die Vorratsdatenspeicherung!

via Stoppt die Vorratsdatenspeicherung!

Das Bundesjustizministerium hat 2007 massiv politischen Einfluss auf einen kritischen Forschungsbericht zur damals geplanten Vorratsdatenspeicherung genommen. Als Konsequenz fordert der Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung die Schaffung einer nur dem Bundestag unterstellten unabhängigen Grundrechteagentur zur systematischen Überprüfung aller Überwachungsgesetze.

 

Wie das ZDF-Magazin „Frontal21“ heute berichtete,[1] hat das Bundesjustizministerium 2007 einen kritischen Forschungsbericht geheim gehalten, bis der Bundestag das verfassungswidrige Gesetz zur Vorratsdatenspeicherung verabschiedet und die Wissenschaftler ihre Kritik daran abgeschwächt hatten. Aus heute vom AK Vorrat erstmals veröffentlichten Aktenauszügen[2] ergibt sich, dass sich das mit dem Forschungsprojekt beauftragte Max-Planck-Institut für internationales und ausländisches Strafrecht gegenüber dem Bundesjustizministerium als Auftraggeber massiv für seine inhaltlichen Aussagen und Schlussfolgerungen zur staatlichen Telekommunikationsverbindungsüberwachung rechtfertigen musste. Praktisch jede Seite des Entwurfs des Abschlussberichts der Forscher wurde vom Bundesjustizministerium scharf kritisiert, Empfehlungen der Wissenschaftler wurden als „inakzeptabel“ verworfen. An den ersten 10 Seiten allein haben Bürokraten des Ministeriums über 40 Kritikpunkte angebracht und einen großen Teil der vereinbarten Vergütung zurückgehalten, solange die Forscher nicht ihren Abschlussbericht änderten.

Das Forschungsinstitut hat dem politischen Druck teilweise nachgegeben und seine Kritik an der geplanten Vorratsdatenspeicherung deutlich entschärft:

 

  1. Dass die Vorratsdatenspeicherung „annähernd 300 Millionen Menschen“ betreffen sollte, erschien in der Endfassung des Forschungsberichts nicht mehr.
  2. Dass im Internet Daten über „persönliche Präferenzen“ anfallen, wurde ebenfalls gestrichen.
  3. Dass heimliche Ermittlungsmaßnahmen „unerlässlich“ seien, wurde plötzlich als „international konsentiert“ dargestellt.
  4. Das Volkszählungsurteil war in der Endfassung des Forschungsberichts kein Hindernis für eine verdachtslose Vorratsdatenspeicherung mehr.
  5. Die EU-Richtlinie zur Vorratsdatenspeicherung hat ihre Ziele in der Endfassung des Forschungsberichts nicht mehr „deutlich verfehlt“, sondern nur „noch nicht erreicht“.
  6. Die Verbindungsdatenabfrage war in der Endfassung des Forschungsberichts nicht mehr „auf dem Wege zu einer Routineermittlungsmaßnahme“.
  7. Die Funkzellenabfrage wies zuletzt plötzlich nicht mehr „deutliche Merkmale der Rasterfahndung“ auf.

 

Aus dem vom AK Vorrat veröffentlichten Aktenauszug ergibt sich außerdem, dass das Bundesjustizministerium der Projektleiterin des Forschungsinstituts im Juni 2007 untersagte, Schaubilder zu veröffentlichen, die den dramatischen Anstieg der staatlichen Identifizierung von Internetnutzern (IP-Adressen) schon ohne Vorratsdatenspeicherung offenbart hätten. Diese Schaubilder könnten „nicht für eine Veröffentlichung genehmigt werden“, weil „rechtspolitische Bedenken“ gegen eine Veröffentlichung „zum jetzigen Zeitpunkt“ bestünden, beschied das Bundesamt für Justiz.[3] 2007 protestierten Zehntausende gegen die geplante Vorratsspeicherung aller Telefon- und Internetverbindungsdaten.

„Ich bin entsetzt darüber, wie politisch gesteuert vermeintlich unabhängige Ergebnisse regierungsfinanzierter Überwachungsforschung in Deutschland sind“, kommentiert Kai-Uwe Steffens vom Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung. „Politisch unliebsame Forschungsergebnisse wurden von der damaligen schwarz-roten Bundesregierung zensiert und bis nach der Verabschiedung von Überwachungsgesetzen geheim gehalten – ein Skandal! Eine unabhängige Überprüfung aller bestehenden Überwachungsbefugnisse in Hinblick auf ihre Wirksamkeit, Verhältnismäßigkeit, Kosten, schädliche Nebenwirkungen und Alternativen, wie sie zehntausende von Bürgern auf unseren jährlichen Demonstrationen gegen Überwachungswahn fordern,[4] ist unter diesen Bedingungen nicht möglich. Wir fordern den Bundestag daher auf, eine neu zu schaffende, unabhängige Grundrechteagentur mit dieser Aufgabe zu betrauen. Außerdem müssen Entwurfsfassungen von Forschungsberichten künftig sofort und unverändert veröffentlicht werden.“

Nachdem das Gesetz zur Vorratsdatenspeicherung 2010 für verfassungswidrig erklärt worden ist, arbeitet das Bundesjustizministerium aktuell an der Wiedereinführung einer verdachtslosen Vorratsspeicherung der Internet-Verbindungsdaten sämtlicher Bürger Deutschlands.[5]

Weitere Informationen:

 

Ergänzung:

Heute ist auch die Entwurfsfassung des Forschungsberichts im Internet aufgetaucht:

via Stoppt die Vorratsdatenspeicherung! – Vorratsdatenspeicherung: Regierung unterdrückt Forschungsergebnisse (24.04.2012) [ergänzt].

80.000 Euro für die Definition von “verdächtigem Verhalten”? | Telepolis

80.000 Euro für die Definition von “verdächtigem Verhalten”? | Telepolis.

Bevölkerungsscanner INDECT: Die Uni Wuppertal muss ebenfalls aussteigen! – Andrej Hunko, MdB

„Der Rückzug des polnischen Innenministeriums aus INDECT eröffnet die Diskussion um das kritikwürdige EU-Sicherheitsforschungsprojekt von Neuem. Auch deutsche Teilnehmer müssen ihre Mitarbeit infrage stellen“, erklären der Bundestagsabgeordnete Andrej Hunko und die Landtagsabgeordnete Anna Conrads in einem gemeinsamen Statement.

 

Am Donnerstag hatte das Innenministerium Polens nach Rücksprache mit der an INDECT beteiligten Polizei den Ausstieg angeordnet. Als Begründung wurde angeführt, die Polizei verfüge über „ausreichende Mittel zur Abwehr von Gefahren“. Nach polnischen Medienberichten befürchtete die Regierung Proteste wie anlässlich des ACTA-Abkommens. Von einem Sprecher EU-Kommission wurde die Reaktion demnach kritisiert und als „hysterisch“ bezeichnet.

 

„Die Entscheidung ist nicht ‚hysterisch‘, sondern hochpolitisch und prinzipiell richtig“, kommentiert Andrej Hunko. „Allerdings stellt sie keine generelle Absage an den Einsatz automatisierter Werkzeuge zur Kontrolle abweichenden Verhaltens dar. Im Gegenteil erklärt das Innenministerium selbst, hierzu über ‚ausreichende Mittel‘ zu verfügen. Gemeint sind weitgehende Forschungsvorhaben, die in der „Polnischen Plattform für Heimatschutz“ koordiniert werden. Dieser Zusammenschluss aus Geheimdiensten, Polizei, Militär und Hochschulen hatte auch INDECT gestartet“.

 

„Die Diskussion über die Beteiligung deutscher Projektpartner an INDECT ist jetzt überfällig“, kommentiert die nordrhein-westfälische Landtagsabgeordnete Anna Conrads. „Ich fordere deshalb die Bergische Universität in Wuppertal auf, sich hierzu öffentlich zu äußern. Seit zwei Jahren dringen Hochschulgruppen ebenso wie die verfasste Studierendenschaft auf eine Ende der Forschung an dem Bevölkerungsscanner“.

 

„Kritisch sehen wir auch die Beteiligung der deutschen Firmen PSI Transcom und Innotec Data an INDECT“, erklären die Abgeordneten weiter. „Denn dem Einsatz von Drohnen zum Aufspüren von ‚verdächtigem Verhalten‘ erteilen wir eine Absage. Auch den Versuch, die Überwachung des öffentlichen Raum mittels Computern zu automatisieren, kritisieren wir aufs Schärfste. Stattdessen fordern wir eine öffentliche Debatte um den rasant wachsenden Einsatz digitaler Spionagewerkzeuge durch Behörden in den EU-Mitgliedstaaten ebenso wie bei der EU-Agentur Europol“.

via Bevölkerungsscanner INDECT: Die Uni Wuppertal muss ebenfalls aussteigen! – Andrej Hunko, MdB.

Polnische Polizei steigt aus INDECT aus <<euro-police.noblogs.org

Matthias Monroy

Das polnische Innenministerium will stattdessen mehr auf nationale Sicherheitsforschung im Rahmen der “Polnischen Plattform für Heimatschutz” setzen. Irische Beamte bleiben wie deutsche Drohnen-Bastler bei INDECT am Ball

INDECT, ein umfangreiches Vorhaben der EU-Sicherheitsforschung, muss zukünftig ohne die Beteiligung der polnischen Polizei aus kommen. So meldete es am Donnerstag die polnische Tageszeitung Gazeta Wyborcza. Die Nachricht suggeriert, dass das verantwortliche Innenministerium die dort entwickelte automatisierte Erkennung und Verfolgung von Straftaten nicht benötigen würde. Das Gegenteil ist jedoch der Fall: Die beteiligten polnischen Hochschulen sind in die “Polnische Plattform für Heimatschutz” eingebettet, die auch INDECT startete. Dort entwickeln sie mit Polizei, Militär und dem Geheimdienst Anwendungen, die sie gleichzeitig mit INDECT beforschen: Erkennen von “verdächtigem Verhalten”, Gesichtserkennung, Suchmaschinen für Polizeidatenbanken, Einsatz fliegender Kameras, intelligente Verarbeitung und Übermittlung sowie der Einsatz von Supercomputern.

INDECT steht für “Intelligent information system supporting observation, searching and detection for security of citizens in urban environment” und ist das wohl am heftigsten kritisierte Forschungsvorhaben der Europäischen Union. (weiter auf heise.de)

via Polnische Polizei steigt aus INDECT aus.

Deutscher Bundestag: Gutachten: Vorratsdatenspeicherung ohne messbaren Einfluss auf Aufklärungsquoten ››bundestag.de

Rechtsausschuss – 21.03.2012

 

Berlin: (hib/VER) Nach einem aktuellen Gutachten des Max-Planck-Instituts für ausländisches und internationales Strafrecht in Freiburg i.Br. (MPI) hat die Vorratsdatenspeicherung keinen messbaren Einfluss auf Aufklärungsquoten. Professor Hans-Jörg Albrecht, Direktor des Instituts und gesamtverantwortlich für das Gutachten, war am Mittwochvormittag zu Gast im Rechtsausschuss des Bundestags, um die Ergebnisse zu präsentieren. Auftraggeber des Gutachtens ist das Bundesministeriums der Justiz.Ebenfalls für diesen Mittwoch wird Medienberichten zufolge die Bekanntgabe eines Ultimatums der EU-Kommission für Deutschland erwartet. Sie erwarte die Umsetzung der EU-Richtlinie zur Vorratsdatenspeicherung binnen der kommenden vier Wochen, heißt es. Danach könne Deutschland ein Zwangsgeld drohen.

Vorangegangen war jedoch ein Urteil des Bundesverfassungsgerichts im März 2010, das die Umsetzung einer europäischen Richtlinie für verfassungswidrig und nichtig erklärt hatte. In der Regierungskoalition herrscht bislang Uneinigkeit über das Für und Wider der EU-Richtlinie. Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) lehnt Angaben ihres Ministeriums zufolge die verdachtsunabhängige Speicherung der Verkehrsdaten aller Bundesbürger für sechs Monate ab.

Das MPI-Gutachten ist der Frage nachgegangen, ob Schutzlücken durch den Wegfall der Vorratsdatenspeicherung entstehen könnten. Ob diese immer wieder aufgestellte Behauptung tatsächlich zutrifft, haben Kriminologen in einer 270 Seiten umfassenden Studie auf Veranlassung des Bundesjustizministeriums eingehend untersucht.

Als Ergebnis ihrer Untersuchung etwa der deliktsspezifischen Aufklärungsquoten für den Zeitraum 1987 bis 2010 fassen die Autoren zusammen, dass der Wegfall der Vorratsdatenspeicherung nicht als Ursache für Bewegungen in der Aufklärungsquote herangezogen werden kann. Dieser Befund gilt insbesondere für die Bereiche der Computerkriminalität sowie der so genannten Internetkriminalität.

Das sogenannte Quick-Freeze-Verfahren wird laut Gutachten nicht als „taugliches Äquivalent zur Vorratsdatenspeicherung gesehen.“ In diesem Verfahren kann die Sicherung von Verkehrsdaten derjenigen Personen angeordnet werden, die einen hinreichenden Anlass dazu gegeben haben.

Das Gutachten in voller Länge ist über die Internetseite des Bundesjustizministeriums abrufbar.

Auch unterwegs aktuell informiert mit der kostenlosen App “Deutscher Bundestag” und unter m.bundestag.de.

via Deutscher Bundestag: Gutachten: Vorratsdatenspeicherung ohne messbaren Einfluss auf Aufklärungsquoten.

Contact your MEP » NoPNR!

February 28th, 2012 § 3 comments

Contact your MEP:

Dear MEP,

The European Parliament will soon have to vote soon on the EU-US-PNR Agreement (transfer to the US and subsequent retention of European citizens’ data travelling to the US).

I urge you to reject this Agreement.

It does not respect European fundamental rights standards. The far-reaching provision on mass storage of private data of European citizens for 15 years is an unjustified interference with the fundamental right to privacy!

Furthermore, the Agreement does not meet the criteria set by the European Parliament in its Resolutions as of May [1] and November 2010. [2]

Even the rapporteur recommended withholding consent on the EU-USA-PNR Agreement. [3]

With kind regards

[1] http://www.europarl.europa.eu/sides/getDoc.do?pubRef=-//EP//TEXT+TA+P7-TA-2010-0144+0+DOC+XML+V0//EN

[2] http://www.europarl.europa.eu/sides/getDoc.do?pubRef=-//EP//TEXT+TA+P7-TA-2010-0397+0+DOC+XML+V0//EN

[3] http://www.alde.eu/nc/key-priorities/civil-liberties/single-news/article/ep-rapporteur-in-t-veld-set-to-reject-new-eu-us-passenger-name-records-agreement-pnr-37871/

 

What to do?

Contact your elected representatives. This is the most useful thing you can do at this stage, and before the final vote in the European Parliament.

You can find a list with all Members of the European Parliament here.

And now: Just copy and paste.

Background:

The European Parliament will soon have to vote on an Agreement for the transfer to the US and subsequent retention of European citizens’ data (PNR) travelling to the US. However, the proposed Agreement to forward PNR data to the U.S. Department of Homeland Security (DHS) is still deeply flawed. In its Resolutions of 5 May 2010 and 11 November 2010, the European Parliament raised serious concerns about the upcoming negotiations and the global approach towards the transfer of passenger name record data to third countries. The current proposal has not addressed any of the demands and flaws identified by the European Parliament. The criteria set in the EP-resolutions have not been met. Read more.

via » Contact your MEP NoPNR!.

Studie: EU-USA Fluggastdatenabkommen verstößt gegen Grundrechte »NoPNR!

March 14th, 2012 § 0 comments

Die Kritik an dem umstrittenen Fluggastdatenabkommen zwischen der EU und den USA nimmt nicht ab. Die Digitale Gesellschaft sowie NoPNR haben bereits dazu aufgerufen, Abgeordnete des EU-Parlaments zu kontaktieren, um das Abkommen noch zu verhindern. Schon im November hat NoPNR eine kurze Analyse des Abkommen veröffentlicht und auf die massiven Defizite hingewiesen.

Heute wurde eine weitere unabhängige Studie vorgestellt. Prof. Dr. Hornung von der Universität Passau sowie Dr. Boehm von der Universität Luxembourg haben das Abkommen auf Herz und Nieren geprüft. Das Fazit: “Das Passagierdatenabkommen mit den Vereinigten Staaten verstößt gegen Grundrechte.”

 

Darüber hinaus hat die Studie, die heute gemeinsam von Jan Philipp Albrecht sowie Franziska Böhm in Straßburg vorgestellt wurde, untersucht, welche Unterschiede zwischen dem bisherigen Abkommen und dem aktuellen Vorschlag bestehen. Das Ergebnis ist ernüchternd. Entscheidende Verbesserungen gibt es nicht und die eigenen Vorgaben des EU-Parlaments, die in den Resolutionen vom 5. Mai sowie dem 11. November 2010 festgehalten wurden, konnten in keiner Weise erfüllt werden.

 

Die Studie untermauert damit eindeutig die Kritik der Gegner dieses Abkommen. Die Abstimmung im EU-Parlament über dieses Abkommen steht vor der Tür. Wenn du dieses Abkommen verhindern willst, schreib deinem Abgeordneten eine Mail oder ruf ihn an. Eine Mailvorlage gibt es hier und den Aufruf gemeinsam von NoPNR und der Digitalen Gesellschaft gibt es hier.

 

 

Weiterlesen:

 

via » Studie: EU-USA Fluggastdatenabkommen verstößt gegen Grundrechte NoPNR!.

VORRATSDATENSPEICHERUNG Farewell Privacy Demo am 31. März WIEN ››Anonymous Austria

VERASSUNGSKLAGE UNTERSTÜTZEN

(HIER KLICKEN)

ZUSÄTZLICH – PETITION UNTERSCHREIBEN

(HIER KLICKEN)

Durch das Inkrafttreten der Vorratsdatenspeicherung mit 1. April 2012 haben wir jetzt zum ersten Mal die Möglichkeit, das Gesetz zu kippen:

Die verdachtsunabhängige Speicherung sämtlicher Kommunikationsdaten aller Menschen in Österreich stellt einen schweren Grundrechtseingriff dar.

Gegen diesen Eingriff beschweren wir uns gemeinsam beim Verfassungsgerichtshof

-und Du bist dabei!

Eine Zusammenfassung findest du Hier

Austrian Activists Push Back Against EU Data Retention Directive

AK Vorrat Socializing 2. April 2012 19:00 – KLICK HIER

TWITTER Diskussion über #VDS HIER verfolgen

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Twitter PICS von der Farewell Demo HIER

Twitter VIDEOS von der Farewell Demo HIER

THX TO iceland 4THE SPEECH* we stay united* <3 VORRATSDATEN Farewell Privacy Demo WIEN

READ Twitterview auf Storify: HIER


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NKS Sicherheitsforschung – search and find partners for EU FP7 Security Research ››partnering-platform.com

Bringing together excellent partners is one of the main challenges for a successful participation at the security theme of the 7th Framework Programme (FP 7). The aim of this partnering platform is to provide an easy to use service that helps you to find partners for the 5th Security Call.

This platform offers you some unique features:

 

  • The platform is tailored to the security theme of FP 7.
  • Profiles are quality checked by the National Contact Point Security.
  • You can use the platform free of charge.

To find a partner just fill in the search form on the left. You can search for specific topics, keywords or other attributes. Choose Partner Expertise if you are looking for partners that complement your already existing consortium. Choose Project Proposal if you are looking for a consortium you want to join. To publish your profile, please register at partnering platform.

 

VIA Partnering Platform – search and find partners for EU FP7 Security Research.

ARTTIC European leader in consultancy and management services for Research and Technological Development Newsroom ››arttic.eu

Launch of FP7 Security projects 07.02.2012

The last 2 FP7 projects out of 22 in the last 6 months have been launched in February.

SNIFFER and CATO in the Security sector

via ARTTIC European leader in consultancy and management services for Research and Technological Development Newsroom.

New official source for FP7 calls for proposals ››cordis.europa.eu

New official source for FP7 calls for proposals

 

The Participant Portal’s FP7 calls section is now the European Commission’s single authoritative website for information and documentation on FP7 calls. These new pages replace the CORDIS FP7 calls service.

 

Please update  your links and bookmarks accordingly.

Find a call

 

Go to the Participant Portal to search for FP7 calls and get the latest information

VIA European Commission : CORDIS : FP7 : Find a call.

FP7 – Research Theme: Security CORDIS ››cordis.europa.eu

Start date:2007-01-01

End date:2013-12-31

Objectives:The objectives of the FP7 research theme ‘Security’ are:
- to develop the technologies and knowledge for building capabilities needed to ensure the security of citizens from threats such as terrorism, natural disasters, and crime, while respecting fundamental human rights and privacy.
- to ensure optimal and concerted use of available and evolving technologies to the benefit of civil European security;
- to stimulate the cooperation of providers and users for civil security solutions;
- to improve the competitiveness of the European security industry;
- to deliver mission-oriented research results to reduce security gaps.

Short title:FP7-Security

Programme Acronym:FP7-SECURITY

Acronym Description:

Programme type:Seventh Framework Programme

Country:

Programme status:Execution

Duration:84 months

Programme Funding:1400 million euro

URL:http://cordis.europa.eu/fp7/cooperation/security_en.html

Framework programme: FP7

Umbrella programme: FP7-COOPERATION

Next programme(s):

Previous Programme(s):

Contract types:Networks of Excellence, Collaborative project (generic), Support actions, Large-scale integrating project, Small or medium-scale focused research project, Coordination (or networking) actions, Support actions, Coordination (or networking) actions

Subdivisions of Programme:The following information was based on the official information available at the time of writing. Priorities and activities may change.
For the very latest information please consult the work programmes available with the appropriate call at:
http://cordis.europa.eu/fp7/dc/index.cfm

Activities will address the following mission areas:

- Security of citizens: delivering technology solutions for civil protection, including bio-security and protection against risks arising from crime and terrorist attacks.

- Security of infrastructures and utilities: analysing and securing existing and future public and private critical/networked infrastructure (e.g. in transport, energy, ICT), systems and services (including financial and administrative services).

- Intelligent surveillance and border security: focusing on technologies and capabilities to enhance the effectiveness and efficiency of all systems, equipment, tools and processes as well as methods for rapid identification required for improving the security of Europe’s land and coastal borders, including border control and surveillance issues.

- Restoring security and safety in case of crisis: focusing on technologies providing an overview of, and support for diverse emergency management operations (such as civil protection, humanitarian and rescue tasks), and on issues, such as inter-organisational preparation, coordination and communication, distributed architectures and human factors.

The above four areas will be supported by the following themes of a more cross-cutting nature:

- Security systems integration, interconnectivity and interoperability: Intelligence, information gathering and civil security, focusing on technologies to enhance the interoperability of systems, equipment, services and processes, including law enforcement, firefighting, civil defence and medical information infrastructures, as well as on the reliability, organisational aspects, protection of confidentiality and integrity of information and traceability of all transactions and processing.

- Security and society: mission orientated research which will focus on socio-economic analyses, scenario building and activities related to: cultural, social, political and economic dimensions of security, communication with society, the role of human values and policy-making, psychology social environment of terrorism, citizens’ perception of security, ethics, protection of privacy, societal foresight and systemic risk analysis. Research will also address technologies that better safeguard privacy and liberties, and will address vulnerabilities and new threats, as well as the management and impact assessment of possible consequences.

- Security research coordination and structuring: coordination of European and international security research efforts and development of synergies between civil, security and defence research, improvement of legal conditions, and encouragement to the optimal use of existing infrastructures.

MORE DETAILS AND ALL CONTACT DETAILS CLICK “READ MORE”

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FP7 Security Research project leaflets CORDIS – FP7Security European Commission ››cordis.europa.eu

sRomy says:

Here come all Projects under the 7th Framework Program -Security Projects only

This is the project, INDECT is part of

Brochure on the 78 on-going Security Research Projects following the first two calls for proposals [PDF]

Brochure “Towards a more secure society and increased industrial competitiveness [PDF]

Acronym Title Leaflet
FP7-ICT-SEC-2007-1
INFRA Innovative & Novel First Responders Applications PDF
FP7-ICT-SEC-2007-1
ADABTS Automatic Detection of Abnormal Behaviour and Threats in crowded Spaces PDF
AMASS Autonomous Maritime Surveillance System PDF
BeSeCu Human behaviour in crisis situations: A cross cultural investigation in order to tailor security-related communication PDF
CAST Comparative assessment of security-centered training curricula for first responders on disaster management in the EU PDF
COCAE Cooperation across Europe for Cd(Zn)Te based security PDF
COPE Common Operational Picture Exploitation PDF
CPSI Changing Perceptions of Security and Interventions PDF
CREATIF CREATIF related testing and certification facilities. A networking strategy to strengthen cooperation and knowledge exchange within Europe PDF
CRESCENDO Coordination action on Risks, Evolution of threatS and Context assessment by an Enlarged Network for an r&D; rOadmap PDF
CrisComScore Developing a Crisis Communication Scorecard PDF
DEMASST Demo for mass transportation security: roadmapping study PDF
DETECTER Detection Technologies, Terrorism, Ethics and Human Rights PDF
EFFISEC Efficient Integrated Security Checkpoints PDF
Escorts European network for the Security of Control and Real-Time Systems PDF
EULER European software defined radio for wireless joint security operations PDF
EU-SEC II Coordinating National Research Programmes and Policies on Security at Major Events in Europe PDF
EUSECON A New Agenda for European Security Economics PDF
FESTOS Foresight of Evolving Security Threats Posed by Emerging Technologies PDF
FORESEC Europe’s evolving security: drivers, trends and scenarios PDF
FRESP Advanced First Response Respiratory Protection PDF
GLOBE Global Border Environment PDF
iDetect 4ALL Novel Intruder Detection and Authentication Optical Sensing Technology PDF
IMSK Integrated Mobile Security Kit PDF
INDECT Intelligent information system supporting observation, searching and detection for security of citizens in urban environment PDF
INEX Converging and Conflicting Ethical Values in the Internal/External Security Continuum in Europe PDF
LOTUS Localization of Threat Substances in Urban Society PDF
NMFRDisaster Identifying the Needs of Medical First Responders in Disasters PDF
ODYSSEY Strategic Pan-European Ballistics Intelligence Platform for Combating Organised Crime and Terrorism PDF
OPERAMAR An InterOPERAble Approach to European Union MARitime Security Management PDF
OPTIX Optical Technologies for Identifi cation of Explosives PDF
SAFE-COMMS Counter-Terrorism Crisis Communications Strategies for Recovery and Continuity PDF
SAMURAI Suspicious and Abnormal behaviour Monitoring Using a netwoRk of cAmeras & sensors for sItuation awareness enhancement PDF
SECRICOM Seamless Communication for Crisis PDF
SECTRONIC Security System for Maritime Infrastructure, Ports and Coastal Zones PDF
SecurEau Security and decontamination of drinking water distribution systems following a deliberate contamination PDF
SECURENV Assessment of environmental accidents from a security perspective PDF
SEREN Security Research NCP Network – Phase 1 PDF
SGL for USaR Second Generation Locator for Urban Search and Rescue Operations PDF
SICMA Simulation of Crisis Management Activities PDF
STRAW Security Technology Active Watch PDF
SUBITO Surveillance of Unattended Baggage and the Identification and Tracking of the Owner PDF
TALOS Transportable Autonomous patrol for Land bOrder Surveillance system PDF
UNCOSS UNderwater COastal Sea Surveyor PDF
WIMA²S Wide Maritime Area Airborne Surveillance PDF

via European Commission : CORDIS : FP7 : Cooperation : Security Research : Library.

Council Regulation (EC) No 58/2003 of 19 December 2002 ››eur-lex.europa.eu

Council Regulation (EC) No 58/2003 of 19 December 2002 laying down the statute for executive agencies to be entrusted with certain tasks in the management of Community programmes

 OJ L 11, 16.1.2003, p. 1–8 (ES, DA, DE, EL, EN, FR, IT, NL, PT, FI, SV)
 Special edition in Czech: Chapter 01 Volume 04 P. 235 – 242
 Special edition in Estonian: Chapter 01 Volume 04 P. 235 – 242
 Special edition in Hungarian Chapter 01 Volume 04 P. 235 – 242
 Special edition in Lithuanian: Chapter 01 Volume 04 P. 235 – 242
 Special edition in Latvian: Chapter 01 Volume 04 P. 235 – 242
 Special edition in Maltese: Chapter 01 Volume 04 P. 235 – 242
 Special edition in Polish: Chapter 01 Volume 04 P. 235 – 242
 Special edition in Slovakian: Chapter 01 Volume 04 P. 235 – 242
 Special edition in Slovenian: Chapter 01 Volume 04 P. 235 – 242
 Special edition in Bulgarian: Chapter 01 Volume 08 P. 256 – 263
 Special edition in Romanian: Chapter 01 Volume 08 P. 256 – 263

BG ES CS DA DE ET EL EN FR GA IT LV LT HU MT NL PL PT RO SK SL FI SV
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Research Executive Agency (REA) ››ec.europa.eu

The Research Executive Agency (REA) is a funding body created by the European Commission to foster excellence in research and innovation. It manages large parts of the Seventh Framework Programme for Research, Technological Development and Demonstration Activities (FP7), the main EU funding package to respond to Europe’s needs in terms of jobs and competitiveness in the global knowledge economy.

The Agency aims at delivering efficient and effective services to the research community and supporting diverse European Commission services dealing with research and innovation. By establishing close contact with final beneficiaries and providing a high visibility of the European Union, the REA acts as promoter of the European Research Area (ERA).

The REA has no policy remit: all research-related policy remains within the relevant European Commission services. As an executive agency, it focuses on management tasks outsourced by the Commission and fosters efficiency when addressing the research community’s needs.

Autonomous since 15 June 2009, the Agency was set up in 2007 in Brussels for the lifetime of FP7. Although FP7 runs until 2013, the REA is expected to remain in place until 2017 in order to finish managing the projects funded under FP7. The life of the REA may then be extended depending on the decisions on EU research funding subsequent to FP7.

Downloads:

REA Organisational chartpdf(23 Kb)
Basic regulation related to the creation of the REA can be read on the reference document section.

External links:

via About us – European Commission.

European Commission: CORDIS – FP7 ››cordis.europa.eu

‘Ethical issues in FP7 security research – a practical approach’, Brussels, Belgium

A conference entitled ‘Ethical issues in FP7 security research – a practical approach’ will be held on 29 September 2011 in Brussels, Belgium.
Ethical issues are an important part of security research. National and EU rules have a variety of requirements relating to ethics, as defined in specific…
More Information

Brochure on the 78 on-going Security Research Projects following the first two calls for proposals

View brochure

2009-10-01 – 45 Security project leaflets now available on CORDIS

© European Commission

Under the Seventh Framework Programme for Research (FP7) 2007-2013, the European Commission has made EUR 1.4 billion specifically available for Security Research. Following a first call for proposals in 2007 – FP7-SEC-2007-1 and a coordinated call with the ICT theme – FP7-ICT-SEC-2007-1, a total of 45 projects are on-going. More Information

Objective

The objectives of the Security theme are:

  • to develop technologies and knowledge needed to ensure the security of citizens from threats such as terrorism and (organised) crime, natural disasters and industrial accidents while respecting fundamental human rights;
  • to ensure optimal and concerted use of available and evolving technologies to the benefit of civil European security;
  • to stimulate the cooperation of providers and users for civil security solutions; improving the competitiveness of the European security industry and delivering mission-oriented results to reduce security gaps.

Why is it important?

Security related research is an important building block for supporting European freedom, security and justice. It will also contribute to developing technologies and capabilities in support of other European Community policies in areas such as transport, civil protection, energy, environment and health.

What will be funded?

Emphasis will be given to the following activities:

  • Increasing the security of citizens – technology solutions for civil protection, bio-security, protection against crime and terrorism;
  • Increasing the security of infrastructures and utilities – examining and securing infrastructures in areas such as ICT, transport, energy and services in the financial and administrative domain;
  • Intelligent surveillance and border security – technologies, equipment, tools and methods for protecting Europe’s border controls such as land and coastal borders;
  • Restoring security and safety in case of crisis – technologies and communication, coordination in support of civil, humanitarian and rescue tasks;
  • Improving security systems integration, interconnectivity and interoperability – information gathering for civil security, protection of confidentiality and traceability of transactions;
  • Security and society – socio-economic, political and cultural aspects of security, ethics and values, acceptance of security solutions, social environment and perceptions of security;
  • Security research coordination and structuring – coordination between European and international security research efforts in the areas of civil, security and defence research.

via European Commission : CORDIS : FP7 : Cooperation : Security Research : Home.

Understanding – FP7 ››ec.europa.eu

FP7 is the short name for the Seventh Framework Programme for Research and Technological Development. This is the EU’s main instrument for funding research in Europe and it will run from 2007-2013. FP7 is also designed to respond to Europe’s employment needs, competitiveness and quality of life.

Frequently Asked Questions

There are now some 500 questions and answers in the FP7 FAQs. These are real questions which have come through the enquiries service.

FP7 in brief

 - an online “pocket guide” for newcomers – in 23 languages

Marie Curie Actions in brief

 - an online “pocket guide” to European Research Careers – online in 22 languages

FP7 leaflet – taking European Research to the forefront

(from the series European Research in Action)

The FP7 leaflet is available in 23 languages (~1.5 MB)

FP7 – Tomorrow’s answers start today

a collection of fact sheets and posters presenting FP7 “in a nutshell”

This 32-page brochure will help you to answer these questions:

What is FP7?
What is its budget?
What is its overall duration?
Which research areas does it cover?
How will citizens, researchers, industry and SMEs benefit from FP7?
Where can I find more information about European research?

Please note that these brochures are based on the Council Common Position of September 2006. The final budget breakdown is slightly different and can be found in the Council press release of 18/12/2006 ( 145 kB) as well as in the Official Decision texts on the FP7 Documents page.

These brochures are available in 21 languages (1.5 MB)

The FP7 fact sheets for the EC’s Joint Research Centre (75 kB)

FP7 slide presentation

The FP7 presentation will help you understand better the impact of EU funded research and to answer questions such as:

Why does the EU need to invest more in research?
What is the impact of the FP on the economy, science and technology?
What is its budget?
What is its overall duration?
Which research areas does it cover?
What is new about FP7?
Where can I find more information about European research?

Please note that the budget slides in this presentation are based on the Council Common Position of September 2006. The final budget breakdown is slightly different and can be found in the Council press release of 18/12/2006 ( 145 kB)

FP7 slide presentation  (1Mb)

via Understanding – FP7 – Research – Europa.

About HIDE Project ››hideproject.org

HIDE is a project promoted by the European Commission (EC) and coordinated by the Centre for Science, Society and Citizenship, an independent research centre based in Rome (IT).

HIDE aims to establish a platform devoted to monitoring the ethical and privacy implications of biometrics and personal detection technologies. Detection technologies are technologies used to detect something or someone within a security or safety context. Personal Detection Technologies focus specifically on individuals, they include for example CCTV, infrared detectors and thermal imaging, GPS and other Geographical Information Systems (GISs), RFID, MEMS, smart ID cards, transponders, body scanners, etc. Biometrics is the application of technologies that make use of a measurable, physical characteristic or personal behavioural trait in recognizing the identity, or verifying the claimed identity of a previously registered individual.

Personal detection technologies and biometrics are increasingly interwoven within a variety of applications. Most of these applications seek to create sensor network infrastructures for continuous detection, authentication and identification of individuals within diverse settings ranging from, amongst others, commercial, transport, public locales and border control. Moreover, by developing multimodal signal analyses, these technologies may allow activity recognition, indoor movement monitoring and non-verbal communication cues (body language, facial expressions, speech intonation, etc) which may assist in the prediction of behaviour. In its recent Green Paper on Detection Technologies, the EC argues that personal detection technologies and biometrics are “inherently intrusive” and “their use needs to be carefully analyzed, in order to establish limitations to their intrusiveness where necessary”. HIDE meets this call and promotes open conversation between technology, security, ethics and policy experts as well as encouraging public discussions and dialogue. HIDE is based on the values of dialogue, responsibility, and integrity.

via About HIDE Project.

Europäische FuE-Projekte – Europäische Kommission ››CORDIS cordis.europa.eu

sRomy says:

INDECT is übrigens Teil von FP7-SECURITY (175)

INDECT is part of FP7-SECURITY (175) by the way :)

Programm

via Europäische Kommission : CORDIS : Projekte : Suche.

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