Archive for besetzung

Keine Rettung sondern längste Räumung aller zeiten « Hambacher Forst

 

in Allgemein

 

Zum aktuellen Ticker geht es hier.

 

Heute 15 Uhr Wiederbesetzung – Treffpunkt : Bahnhof Buir.

Auch am vierten Tag der Räumung geht es weiterhin um den Tunnel, in dem noch immer ein Braunkohlegegner ausharrt. Inzwischen ist dies die längste Räumung dieser Art aller Zeiten auf dem Fleckchen Erde den sie Deutschland nennen. Die Räumung kann noch einige Zeit dauern. Zuvor wurden Aktivist_innen aus den Bäumen und aus Beton-Lock-ons geholt. Die Aktivist_innen nehmen diese Strapazen auf sich um die Rodung des Waldes zu verhindern – oder sie zumindest herauszuzögern – und um Öffentlichkeit zu erzeugen um im nächsten Jahr genug Aktive zu sein um den nächsten Rodungsabschnitt komplett zu verhindern. Hier geht es aber nicht nur um einen tausend Jahre alten Wald, sonden auch um ein Wirtschafts- und ein Herrschaftssystem, die für diese Zerstörung stehen, wie dieser Polizeieinsatz deutlich macht.

via Keine Rettung sondern längste Räumung aller zeiten « Hambacher Forst.

Wir Besetzen wieder – Resquatting | Stoppt RWE

Heute um 15 Uhr sind alle Leute die mit uns Wiederbesetzen wollen, eingeladen sich am Bahnhof Buir zu treffen.

Die Besetzung geht weiter!

Bringt Spaten mit :)

Presse Willkommen.

via Wir Besetzen wieder – Resquatting | Stoppt RWE.

WIEDERBESETZUNG HAMBACHER FORST! <<ausgeCO2hlt

WIEDERBESETZUNG HAMBACHER FORST!

Heute um 15 Uhr sind alle Leute die mit uns Wiederbesetzen wollen, eingeladen sich am Bahnhof Buir zu treffen.

Die Besetzung geht weiter!

Bringt Spaten mit :)

Presse Willkommen.

via ausgeCO2hlt.

***Hambacher Forst*** Meldungen | Stoppt RWE

Seit 3 Tagen trotzt ein Aktivist im Tunnel den Räumungsversuchen der Polizei. Er widersetzt sich der Abholzung des Hambacher Forsts für den Braunkohletagebau von RWE. Den aktuellen Ticker gibt es hier: https://stopptrwe.crowdmap.com/reports

–> Meldungen | Stoppt RWE.

Oma macht jetzt Occupy <<taz.de

Die Seniorenfreizeitstätte Stille Straße in Pankow soll schließen. Die RentnerInnen wollen sich das nicht bieten lassen – und besetzen kurzerhand ihr Haus.

von Patricia Hecht

weiter lesen via http://www.taz.de/Rentner-besetzen-Freizeitstaette/!96432/

Wunschliste | Ein Blog zu den Aktionen rund um den 17 April

Was wir noch gebrauchen könnten:

Gläser und Tassen
Schneidebretter
kleine Musikanlage/Radio
Werkzeug
Pflanzen und Saatgut
ESSEN !
Sitzgelegenheit
Decken und Matratzen
Klopapier
Allerlei für den Kost-Nix-Laden

……….und was euch sonst noch einfällt und ihr mitbringen wollt.

via Wunschliste | Ein Blog zu den Aktionen rund um den 17 April.

Werner Reisinger, Erging an die MitarbeiterInnen der Uni Wien:

Erging an die MitarbeiterInnen der Uni Wien:

Betreff: Störung des Lehrbetriebs im Hauptgebäude

Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen!

Heute Vormittag haben sich Personen gewaltsam Zutritt zu den Büroräumen des
Rektorats verschafft und dabei eine Mitarbeiterin leicht verletzt. Das Büro
musste letztendlich von der Polizei geräumt werden. Nach einer
Demonstration am Ring wurde gegen 17:00 Uhr eine Prüfung für 600
Studierende im AudiMax verunmöglicht. Der Lehrbetrieb im Hauptgebäude ist
seither unterbrochen.

Das Rektorat schließt bis auf weiteres das Hauptgebäude der Universität
Wien, der Zutritt wird nur MitarbeiterInnen nach
Identifikation/Ausweisleistung gestattet (Haupteingang).

Sämtliche Veranstaltungen (Lehrveranstaltungen, Prüfungen etc.) im
Hauptgebäude werden bis auf weiteres abgesagt. Kurzfristige Ersatztermine
an anderen Orten sind nicht möglich.

Sie werden über den aktuellen Stand auf der Website der Universität Wien
informiert.

Für das Rektorat

Heinz W. Engl

Rektor

(Anm.: anonyme Quelle)

via Werner Reisinger, Erging an die MitarbeiterInnen der Uni Wien:.

Petition: Universität für Bodenkultur, Bundesimmobiliengesellschaft, Stadt Wien: Bebauungsstopp und SoliLa bleibt! | Change.org

Why This Is Important

SoliLa! Jedlersdorf bleibt!
Unterstützungserklärung

Seit 17. April, Tag des kleinbäuerlichen Widerstands, besetzen ca. 100 Landlose, Studierende und Aktivist*innen den ehemaligen Boku-Versuchsgarten in Wien 21, Jedlersdorf, um hier Gemüse anzubauen und solidarisch zu landwirtschaften. Das Land wurde bisher bereits von Stadtlandwirtschaftsinitiativen genutzt. Die vier Hektar fruchtbaren Lands sind jedoch bedroht, verbaut zu werden. Dabei kommt aktuell der Bundesimmobiliengesellschaft (BIG), der Universität für Bodenkultur (Boku) und auch der Stadt Wien eine wichtige Rolle im Zusammenhang mit der möglichen Verbauung zu. Wir unterstützen das auf der Fläche entstehende Projekt „Solidarisch Landwirtschaften“, kurz SoliLa! Jedlersdorf und setzen uns hiermit für dessen Fortbestand ein.

Wir kritisieren, dass
unsere Stadt täglich weiter zubetoniert wird, obwohl 80.000 Wohnungen und 30 % der Büroflächen in Wien leer stehen. Allein zwischen 1997 und 2003 wurden in Wien 2.420.000 m² Grünflächen verbaut. Dabei handelte es sich großteils um landwirtschaftlich genutztes Land. Jeden Tag werden in Österreich 15 Hektar Land durch Verbauung oder Verkehr nahezu unwiederbringlich gefressen.
gleichzeitig der Zugriff auf enorme Flächen in anderen Ländern steigt (zB Landgrabbing, Spekulation). Auf diesen Flächen werden Nahrungsmittel, Futtermittel, Agrartreibstoffe und Ressourcen für Wien produziert bzw. abgebaut. Das verschärft globale Land- und Ressourcenkonflikte immer weiter.
es absurd ist, dass in Zeiten von Klimawandel, Energie- Ernährungs-, Finanz- und Wirtschaftskrise, „peak oil“ und „peak soil“ fruchtbares Land immer weiter verbaut und spekulativen Interessen zugeführt wird.
wenige finanzkräftige Akteure, „Experten“ und Eliten über zentrale demokratische Fragen bestimmen. In der Krise der Demokratie brauchen wir freie, selbstbestimmte und solidarische Räume, in denen Demokratie neu gelebt werden kann und Menschen auf Augenhöhe zusammenleben und -arbeiten können.

Wir stellen uns gegen die weitere Verbauung (zB über die Bundesimmobiliengesellschaft, BIG). Denn eine nachhaltige, bedürfnisorientierte und solidarische Lebensmittelproduktion und -versorgung ist eine wichtige Antwort auf die ökologische und soziale Krise.

Deshalb unterstützen wir die SoliLa,
eine selbstbestimmte, solidarische, bedürfnisorientierte und lokale Landwirtschaft aufzubauen, über die Menschen mit gesunden und ökologisch nachhaltigen Lebensmitteln versorgt werden können.
einen Ort zu schaffen, der den Austausch und die Weitergabe von Wissen ermöglicht und der allen Menschen offen steht, die sich aktiv an diesem Projekt auf Augenhöhe beteiligen wollen.
weil es emanzipatorische und kreative Ansätze in Bildung, Forschung und Lehre, sowie im politischen und sozialen Zusammenleben und im Verhältnis zur Natur braucht.
landwirtschaflichen Grund vor Verbauung zu schützen, zu erhalten und eine zukunftswürdige und emanzipatorische Stadtentwicklung zu ermöglichen.
weil dieses Projekt gerade in Wien eine wichtige und zukunftsweisende Form der Landnutzung ist. Land ist Gemeingut und die sozial und ökologisch nachhaltige Bewirtschaftung ist eine zentrale Zukunftsperspektive. Dafür braucht es eine gesellschaftliche Wende, für die Projekte wie SoliLa einen wichtigen Beitrag leisten.
gemeinsam mit vielen anderen emanzipatorischen Kräften für eine Gesellschaft ohne Unterdrückung und Ausbeutung einzutreten.

via Petition: Universität für Bodenkultur, Bundesimmobiliengesellschaft, Stadt Wien: Bebauungsstopp und SoliLa bleibt! | Change.org.

Pressseaussendung 19.4.2012 | Ein Blog zu den Aktionen rund um den 17 April

Land denen, die es bewirtschaften (wollen)!

Wien: Studierende, Aktivist*innen und Landlose beginnen mit dem Aufbau einer solidarischen Stadtlandwirtschaft

Seit 17. April, Tag des kleinbäuerlichen Widerstands, besetzen ca. 100 Landlose, Studierende und Aktivist*innen den ehemaligen Boku-Versuchsgarten in Wien 21, Jedlersdorf.

„Hier soll fruchtbarstes Land mit einer Wohnanlage verbaut werden, obwohl 80.000 Wohnungen und 30 % der Büroflächen in Wien leer stehen. Stattdessen brauchen wir mehr Freiräume und lokale solidarische Landwirtschaft“, so Martin, Boku-Student und Aktivist.

Die von den Besetzer*innen gegründete Initiative „Solidarisch Landwirtschaften!“, kurz SoliLa!, kritisiert dass es gerade in Zeiten von „peak oil“ und „peak soil“ absurd ist, fruchtbares Land immer weiter zu verbauen. Diverse Studien auch von der Universität für Bodenkultur belegen das. Die SoliLa! wird gesunde und nachhaltige Lebensmittel aus einer lokalen und solidarischen Landwirtschaft produzieren. Die vielen beteiligten Menschen arbeiten seit 17.4. gemeinsam an der nachhaltigen Kultivierung des Bodens und laden alle Interessent*innen und vor allem die Nachbar*innen dazu ein, sich daran zu beteiligen.

„Eine gesellschaftliche und sozial-ökologisch gerechte Wende ist dringend notwendig und deshalb haben wir mit dem Aufbau einer ersten Initiative in Wien begonnen. Wir wollen hier und jetzt eine solidarische Stadtlandwirtschaft verwirklichen, welche gerade jetzt eine wichtige und zukunftswürdige Antwort auf die soziale und ökologische Krise ist.“ so eine Gärtnerin der Initiative.

Allein in Wien sind zwischen 1997 und 2003 2.420.000 m² Grünflächen verbaut worden, mit steigender Tendenz. Dabei handelte es sich großteils und landwirtschaftlich genutztes Land. Jeden Tag werden 15 ha Land in Österreich durch Bautätigkeit oder Verkehr gefressen. Damit geht permanent fruchtbares Land unwiederbringlich verloren, denn die Versiegelung der Böden ist nur schwer rückgängig zu machen. Gleichzeitig werden immer mehr Futter- und Lebensmittel, sowie Agrartreibstoffe und natürliche Ressourcen aus aller Welt importiert, was Land- und Ressourcenkonflikte rund um den Globus verschärft. Deshalb verstehen wir uns als Teil einer globalen Bewegung, die am 17.4. weltweit über Aktionen und Proteste auf sich aufmerksam gemacht hat.

Die Boku hat die Flächen bereits aufgegeben und ist dabei, diese an die Bundesimmobiliengesellschaft (BIG) als Verwalterin des öffentlichen Gemeinguts zurückzugeben, welche nun den Großgarten verbauen will. Eine landlose Gärtnerin kritisiert: „Es ist ungerecht, wenn die BIG nun einfach die Verbauung einleitet. Dieses wertvolle Land, ist öffentliches Gemeingut. Es braucht demokratische Entscheidungen darüber, was mit dieser Fläche passieren soll. Die unzähligen Intiativen, Nachbar*innen und Interessent*innen wurden in die bisherigen Pläne nicht einbezogen. Doch werden wir uns gemeinsam dafür einsetzen, dass dieses Land der nachhaltigen und solidarischen landwirtschaftlichen Nutzung erhalten bleibt.“

SoliLa! hat deshalb heute eine Unterstützungserklärung veröffentlicht, in der alle Menschen dazu aufgerufen werden, diese zu unterzeichnen.

„Dass die Boku, die sich als ‘Universität des Lebens’ bezeichnet, ohne weiteres diese Verbauungspläne mitträgt, kann ich nicht verstehen. Aber wir lassen uns unsere Zukunft nicht verbauen“, meint abschließend Linda, Landlose aus Wien.

Nähere Informationen:

Info- und Pressetelefon: 0681 /20 143 140

Web: 17april.blogsport.eu

Online-Petition unterzeichnen: http://www.change.org/petitions/universit%C3%A4t-f%C3%BCr-bodenkultur-bundesimmobiliengesellschaft-stadt-wien-bebauungsstopp-und-solila-bleibt#

via Pressseaussendung 19.4.2012 | Ein Blog zu den Aktionen rund um den 17 April.

Unterstützungserklärung | Ein Blog zu den Aktionen rund um den 17 April

SoliLa! Jedlersdorf bleibt!

- Bitte unterzeichnen! -

Unterstützungserklärung

Seit 17. April, Tag des kleinbäuerlichen Widerstands, besetzen ca. 100 Landlose, Studierende und Aktivist*innen den ehemaligen Boku-Versuchsgarten in Wien 21, Jedlersdorf, um hier Gemüse anzubauen und solidarisch zu landwirtschaften. Das Land wurde bisher bereits von Stadtlandwirtschaftsinitiativen genutzt. Die vier Hektar fruchtbaren Lands sind jedoch bedroht, verbaut zu werden. Dabei kommt aktuell der Bundesimmobiliengesellschaft (BIG), der Universität für Bodenkultur (Boku) und auch der Stadt Wien eine wichtige Rolle im Zusammenhang mit der möglichen Verbauung zu. Wir unterstützen das auf der Fläche entstehende Projekt „Solidarisch Landwirtschaften“, kurz SoliLa! Jedlersdorf und setzen uns hiermit für dessen Fortbestand ein.

Wir kritisieren, dass

  • unsere Stadt täglich weiter zubetoniert wird, obwohl 80.000 Wohnungen und 30 % der Büroflächen in Wien leer stehen. Allein zwischen 1997 und 2003 wurden in Wien 2.420.000 m² Grünflächen verbaut. Dabei handelte es sich großteils um landwirtschaftlich genutztes Land. Jeden Tag werden in Österreich 15 Hektar Land durch Verbauung oder Verkehr nahezu unwiederbringlich gefressen.
  • gleichzeitig der Zugriff auf enorme Flächen in anderen Ländern steigt (zB Landgrabbing, Spekulation). Auf diesen Flächen werden Nahrungsmittel, Futtermittel, Agrartreibstoffe und Ressourcen für Wien produziert bzw. abgebaut. Das verschärft globale Land- und Ressourcenkonflikte immer weiter.
  • es absurd ist, dass in Zeiten von Klimawandel, Energie- Ernährungs-, Finanz- und Wirtschaftskrise, „peak oil“ und „peak soil“ fruchtbares Land immer weiter verbaut und spekulativen Interessen zugeführt wird.
  • wenige finanzkräftige Akteure, „Experten“ und Eliten über zentrale demokratische Fragen bestimmen. In der Krise der Demokratie brauchen wir freie, selbstbestimmte und solidarische Räume, in denen Demokratie neu gelebt werden kann und Menschen auf Augenhöhe zusammenleben und -arbeiten können.

Wir stellen uns gegen die weitere Verbauung (zB über die Bundesimmobiliengesellschaft, BIG). Denn eine nachhaltige, bedürfnisorientierte und solidarische Lebensmittelproduktion und -versorgung ist eine wichtige Antwort auf die ökologische und soziale Krise.

Deshalb unterstützen wir die SoliLa,

  • eine selbstbestimmte, solidarische, bedürfnisorientierte und lokale Landwirtschaft aufzubauen, über die Menschen mit gesunden und ökologisch nachhaltigen Lebensmitteln versorgt werden können.
  • einen Ort zu schaffen, der den Austausch und die Weitergabe von Wissen ermöglicht und der allen Menschen offen steht, die sich aktiv an diesem Projekt auf Augenhöhe beteiligen wollen.
  • weil es emanzipatorische und kreative Ansätze in Bildung, Forschung und Lehre, sowie im politischen und sozialen Zusammenleben und im Verhältnis zur Natur braucht.
  • landwirtschaflichen Grund vor Verbauung zu schützen, zu erhalten und eine zukunftswürdige und emanzipatorische Stadtentwicklung zu ermöglichen.
  • weil dieses Projekt gerade in Wien eine wichtige und zukunftsweisende Form der Landnutzung ist. Land ist Gemeingut und die sozial und ökologisch nachhaltige Bewirtschaftung ist eine zentrale Zukunftsperspektive. Dafür braucht es eine gesellschaftliche Wende, für die Projekte wie SoliLa einen wichtigen Beitrag leisten.
  • gemeinsam mit vielen anderen emanzipatorischen Kräften für eine Gesellschaft ohne Unterdrückung und Ausbeutung einzutreten.

Unterstüzungserklärung verbreiten:

Als PDF zum Download und verteilen

Online unterzeichnen: http://www.change.org/petitions/universit%C3%A4t-f%C3%BCr-bodenkultur-bundesimmobiliengesellschaft-stadt-wien-bebauungsstopp-und-solila-bleibt#

via Unterstützungserklärung | Ein Blog zu den Aktionen rund um den 17 April.

IE- Aussendung: Rektorat der Uni Wien besetzt | #unibrennt

Untertitel: Geplante Abschaffung des Bachelorstudiums Internationale Entwicklung veranlasst hunderte Studierende, ihrem Protest auch durch unkonventionelle Aktionen Gehör zu verschaffen.

Wien (OTS) – Für über 150 Studierende des Studiums InternationaleEntwicklung war am heutigen Donnerstag eine Besetzung des Rektorats der einzige Weg, ihrer Empörung über die Pläne der Universitätsleitung Ausdruck zu verleihen. Diese plant, zum kommendenWintersemester das Bachelorstudium Internationale Entwicklung (IE), das erst vor vier Jahren eingeführt wurde und für dessenSinnhaftigkeit und Attraktivität die über 2000 Studierenden sprechen,abzuschaffen.

Die Abschaffung eines Studienganges ist bisher einmalig in der österreichischen Geschichte und kann von den Betroffenen nicht hingenommen werden, wie eine engagierte Studierende deutlich macht:

“Wenn die Uni zu wenig Geld hat, liegt die Zuständigkeit bei ihr, das darf nicht den Studierenden zur Last fallen!”. Warum ausgerechnet der IE-Bachelor gestrichen werden soll, ist angesichts seiner Beliebtheit, seiner hohen Absolvent_innenzahlen und seiner Einzigartigkeit im deutschsprachigen Raum nicht nur für die Studierenden unverständlich. Da bisherige Gespräche mit dem Rektorat scheiterten, sahen sich die Studierenden nun zu einer deutlicheren Botschaft gezwungen. Im Rektorat wird unter anderem über das weitere

Vorgehen der Protestbewegung diskutiert. Wenn das knappe Budget der Universität nicht dazu führt, dass Druck auf die zuständigen politischen Gremien ausgeübt wird, sondern dass ohne weitere Begründung Studiengänge abgeschafft werden, muss sich das Rektorat eine solche Protestmaßnahme wohl auch gefallen lassen. Die Studierenden richten sich an das Rektorat als ihre Ansprechstelle, das Rektorat muss nun sehen, wie es sich in Zukunft zur causa Bachelor IE verhalten will.

via IE- Aussendung: Rektorat der Uni Wien besetzt | #unibrennt.

nochrichten.net » Landlosenbewegung in Jedlersdorf: Der Landbesetzung erster Tag

Veröffentlicht von nochrichten am 19.16 über Di., 17. April 2012

Ein Feld in Wien Jedlersdorf, Gerasdorfer Straße 105, wurde am 17. April, dem Tag des kleinbäuerlichen Widerstands, zum Schauplatz der vermutlich ersten Landbesetzung in Wien seit zumindest sehr langer Zeit.

Zirka 60 Personen sollen es gewesen sein, die zwischen 11 und 12 Uhr auf das Grundstück mit der Adresse Gerasdorfer Straße 105 eingedrungen sind. Grundeigentümerin ist die Bundesimmobiliengesellschaft. Genutzt wurden die Felder und Gewächshäuser auf dem Gelände bis vor kurzem von der Universität für Bodenkultur (Boku). Zuletzt drohte eine Verbauung. Nun wurde das Land von jenen, die es bewirtschaften (wollen) erobert.

Anwesende Polizei habe im Großen und Ganzen nur zugeschaut, als die Besetzer_innen über einen Zaun auf das Grundstück kletterten, erzählten Beteiligte. Andere berichteten von Perlustrierungen. In den nächsten Stunden zog sich die Polizei jedenfalls weitgehend zurück und patrouillierte nur mehr gelegentlich vorbei. Lediglich ein paar Securitys mussten den ganzen Tag vor dem Zaun auf und ab gehen. Böse Blicke wurden auch immer wieder von einem Boku-Mitarbeiter über den Zaun geworfen. Gegen 14 Uhr kam er in Polizeibegleitung auf das Gelände und kappte die Wasserversorgung. Auf wundersame Weise floss das Wasser aber wenig später wieder.

Wer mitmachen will und die bestehende Übereinkunft über ein respektvolles, gewalt- und hierarchiefreies Miteinander mitträgt, möge hinkommen.

Weitere Informationen, die „Übereinkunft – Safer space“ und einen aktuellen Newsticker gibt es da: http://17april.blogsport.eu/

>>Interview mit Besetzer_innen

icon for podpress  Interview mit Landbesetzer_innen in Wien: Play Now | Play in Popup | Download

via nochrichten.net » Landlosenbewegung in Jedlersdorf: Der Landbesetzung erster Tag.

CC BY-NC

Ticker | Ein Blog zu den Aktionen rund um den 17 April

Publiziert am 17. April 2012 von Eseldidu via Ticker | Ein Blog zu den Aktionen rund um den 17 April.

Hier wird es Heute laufend Updates zu Situationen an der Fläche und dem Verlauf der Aktion geben, stay tuned!

Die aktuelle Lage heute, am 17.April:

10:50 Uhr – die Polizeipräsenz ist nicht zu übersehen! Es werden die Personalien von allen ankommenden Personen aufgenommen!

11:00 Uhr – Treffpunkt bei der Bushaltestelle Kollarzgasse. Im Moment sind ca. 20 Personen an der Aktion beteiligt.

12:00 Uhr – die Fläche wurde besetzt! ca. 60 Personen sind anwesend. Kommt zahlreich und unterstützt die Besetztung!

13:00 Uhr – ca. 100 Menschen befinden sich auf der Fläche. Es gibt ein reges Treiben – es wir clowniert, ein Kompostklo gebaut, die Erde bearbeitet, der slowenische Chor singt, Rhythms of Resistance machen mit Sambamusik Stimmung. Die Polizei hat sich vorläufig zurückgezogen, jedoch halten zwei Securities die Stellung und warten auf die Entscheidung der BOKU bezüglich dem weiteremnVorgehen.

13:15 Uhr – ein Mitarbeiter der BOKU taucht auf und teilt sein Vorhaben mit, den Wasseranschluss abzudrehen, sowie die Polizei zu rufen.

13:50 Uhr – der besagte Mitarbeiter setzt seine angekündigte Aktion mit Polizeischutz um – die Wasserversorgung auf der besetzten Fläche wurde abgedreht!

Die aktuelle Lage heute, am 18. April:

14:30 Uhr - Nach einer ruhigen Nacht zu 30st am Feld dauert die Besetzung nach wie vor an. Die Polizei wurde soweit von den Rebell-Clowns verabschiedet, ihre Präsenz beschränkt sich auf Kontrollrunden mit dem Auto (in der Nacht mit Scheinwerfern). Die Barrikaden wurden nach Absprache entfernt, damit unter anderem der freie Zugang für die MitarbeiterInnen nicht behindert wird. Um 10 Uhr vormittags war Vizerektorin Reithmayer auf der Fläche. Sie argumentiert einerseits, dass gesellschaftspolitische Anliegen nicht in die Zuständigkeit der Universität fällt (?), andereseits werde sie aber das Gespräch mit den BezirksrätInnen suchen um eine Lösung zu finden. Momentan sind ca. 35 Personen anwesend. Es gibt Workshops über das Theater der Unterdrückten, die Erde wird bearbeitet, vorgezogene Pflanzen werden gepflant, das Wetter und die Stimmung sind wunderbar.

Unterstützende Personen sind mehr als erwünscht, vor allem auch in der Nacht!!

via Ticker | Ein Blog zu den Aktionen rund um den 17 April.

Saatgut- und Pflanzenaustauschtage | Ein Blog zu den Aktionen rund um den 17 April

Saatgut- und Pflanzentauschtage
17 und 18.4.12 ab 16 Uhr und 22.4.12 ab 11Uhr

Saatgut steht ganz am Anfang der Nahrungsmittelproduktion und ist damit die Grundlage unserer gesamten Ernährung. Schon seit jeher werden Kulturpflanzen in komprimierter Form als Samenkorn weitergegeben. So wandert das Samenkorn von einem Ort zum Nächsten angetrieben durch den Wind, mit Hilfe des Menschen oder Tieren.

Mit der Frage nach dem Saatgut geht es um die Frage, wer unsere Lebensgrundlage in den Händen hält: Die Menschen selbst, oder die Konzerne?
Heutzutage wird Saatgut nicht mehr ausschließlich von Bäuer_innen vermehrt, es ist eines von vielen Gemeingütern, die in der kapitalistischen Warenwirtschaft privatisiert werden. Die Verdrängung der Kulturpflanzenvielfalt und die Förderung von Hochleistungssorten sind nur exemplarische Auswirkungen der Eigentumsansprüche auf Saatgut.

Der Zugang zu Saatgut ist zusammen mit dem Zugang zu Land die wichtigste Basis für Ernährungssouveränität und für Autonomie in der Nahrungsmittelversorgung. Unser Ineresse liegt in der Wiederaneignung von Kulturpflanzen als Gemeingut als auch in der Anerkennung der Pflanzenzüchtung als gemeinschaftlich- gesellschaftliche Aufgabe

Lasst uns Samen-Feste machen!

Wir wollen alle Menschen zusammenbringen die das Samenkorn keimen lassen wollen: Alt und Jung, Migrant_innen, Städter_innen, Dorfbewohner_innen, Einzelpersonen und Gruppen die in soziale Kämpfe inovolviert sind und alle Menschen die sich für das Thema interessieren.

Wir fordern den freien Zugang zu Saatgut. Wir wollen Saatgut aus eigener Ernte gewinnen und weitergeben.

Wir wollen voneinander lernen und Raum bieten für Austausch von Wissen über Pflanzen und für Diskussionen über Landwirtschaft, Saatgut oder Eigentum.

Wir wollen Saatgut, Junpglanzen, Bäume, Sträucher, Ableger, Büsche und alles was sonst noch so wächst schenken, tauschen, pflanzen, kennenlernen und weitergeben!

Also kommt vorbei und seid mit dabei!
Bei den Saatgut- und Pflanzentauschtage am 17 und 18 April ab 16 Uhr und am 22. April ab 11 Uhr in der Gerasdorfer Straße 105.
Lasst uns gemeinsam keimen, wachsen und blühen!

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Eine andere Welt ist pflanzbar!
17.April Internationale Aktionstage

Für Saatgut-Souveränität - gegen die neue EU-Saatgutgesetzgebung”

Am 17. April, dem weltweiten Protesttag für bäuerliche Rechte & für Ernährungssouveränität finden weltweit viele Aktionen statt.

Die Saatgutkampagne für Saatgut-Souveränität, mit vielen Menschen aus mehreren europäischen Ländern, wird ihren Protest gegen die Verschärfung der europäischen Saatgut-Gesetzgebung am 17. und 18. April nach Brüssel tragen.


Für weitere Informationen:
http://www.saatgutkampagne.org/

via Saatgut- und Pflanzenaustauschtage | Ein Blog zu den Aktionen rund um den 17 April.

Landbesetzung 17. April Wien | at.indymedia.org

gepostet am 17. April 2012 – 9:38 von schwarzerettich

Heute am 17. April, dem Tag des kleinbäuerlichen Widerstands, wird an der Gerasdorferstraße im 20. Bezirk ein Stück Land zur Landwirtschaftlichen Nutzung besetzt.

Das Gelände pachtet die Universität für Bodenkultur (BOKU) momentan von der Bundesimmobiliengesellschaft (BIG). Die BOKU versucht das Gelände seit einigen Monaten wieder an die BIG zurück zu geben, was sich jedoch auf Grund eines Genralpachtvertrages schwierig gestaltet. Die BIG will, Hand in Hand mit der Stadt Wien, die jahrzente lang landwirtschaftlich genutzte Fläche zu einer Baustelle umwandlen um hier Wohnraum zu schaffen. Wir stellen uns Heute gegen dieses Vorhaben und fordern euch alle auf Heute um 11 Uhr an der Gerasdorferstraße 105 zu sein um mit uns ein Zeichen gegen Immobilienspekulation, Versiegelung und den Wegfall landwirtschaftlicher Flächen zu setzen.

Es wird Heute über einen Ticker laufend neue Infos geben, sowohl hier als auch auf dem Blog http://17april.blogsport.eu als auch auf Twitter.

Haltet euch auf dem laufenden, kommt um 11 Uhr zur Fläche!

via Landbesetzung 17. April Wien | at.indymedia.org.

Zusatz Info via Facebook:

    Heute Landbesetzung in Wien – Polizeipräsenz massiv, es wird einem tatsächlich das Wasser abgedreht um die illegalen Pflänzchen nicht gießen zu können #Wien #Gerasdorf

>> 13:50Uhr: Mitarbeiter d BOKU setzt unter Polizeischutz durch, dass die Wasserversorgung auf der besetzten Fläche abgedreht wird #17april <<

Parlamentarische Anfrage und Beantwortung zur Uberwachung von unibrennt ››scribd.com

Parlamentarische Anfrage und Beantwortung zur Überwachung von #unibrennt

http://www.scribd.com/embeds/86064047/content?start_page=1&view_mode=list&access_key=key-1z0udbjfiq0nfwfl8een//

via http://www.scribd.com/fullscreen/86064047?access_key=key-1z0udbjfiq0nfwfl8een


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