Archive for antifa

Gauck vs. Antifa (with image, tweets) · kotzend_einhorn · Storify

Verglich der Bundespräsident Kritiker wirklich mit Nazis weil diese “Heuchler” riefen?! Hier einige Stimmen zum Vorfall und der Rede selbst.

via Gauck vs. Antifa (with image, tweets) · kotzend_einhorn · Storify.

14.07.: Nazikundgebung in Lüneburg

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“Sommertour” der Nazis vermiesen 11.07.2012 13:31
Themen: Antifa
Die NPD startet am Donnerstag eine Kundgebungstour durch Niedersachsen. In mehreren Städten wurden Kundgebungen angemeldet. Am kommenden Donnerstag (12. Juli) in Hannover, Wolfsburg und vermutlich Braunschweig. Am kommenden Samstag (14. Juli) in Lüneburg und vermutlich in Delmenhorst.

Es ist davon auszugehen, dass auch in weiteren Städten Veranstaltungen der Nazis angemeldet worden sind.
Anlass ist die nationalistische und rassistische “Raus-aus-dem-Euro-Kampagne”, die die Nazipartei bundesweit durchführt. Auch will sich die NPD schon für die nächste Landtagswahl in Niedersachsen ins Gespräch bringen.
Die Nazitour gilt es zu vermiesen!

Vom 12. bis 14. Juli plant die NPD verschiedene Kundgebungen in Niedersachsen.

Bislang sind folgende Orte bekannt:
12. Juli – Wolfsburg (Vormittags)
12. Juli – Hannover (16 – 19 Uhr)
14. Juli – Lüneburg (16 – 19 Uhr)

Vermutet werden weitere in Braunschweig (12. Juli) und Delmenhorst (14. Juli).

Die Kundgebungen in Niedersachsen sind Teil der sog. “Deutschlandfahrt” des Parteivorstandes der NPD. Im Juli und August wollen die Nazis 52 Städte anfahren. Die Tour endet am 11. August 2012 beim “Pressefest” der NPD-Zeitung “Deutsche Stimme” in Viereck bei Pasewalk (Mecklenburg-Vorpommern).
Die Nazis kündigen an, während ihrer Werbefahrt täglich mindestens zwei Städte anzufahren und dort Kundgebungen abzuhalten.

Die Nazikundgebung am kommenden Samstag in Lüneburg soll in der Zeit von 16 bis 19 Uhr auf dem Marktplatz stattfinden.

Die Stadt Lüneburg wird diese Veranstaltung verbieten. Es ist aber davon auszugehen, dass das Verwaltungsgericht – sollte die NPD Klage einreichen – dieses Verbot wieder aufheben wird. Die Erfahrungen mit dem Lüneburger Verwaltungsgericht zeigen eine naziveranstaltungsfreundliche “Rechtsprechung”. Die Stadt wäre dann gezwungen, den Nazis entweder den Marktplatz oder einen Ausweichort zu bestätigen.

Das “Lüneburger Bündnis für Demokratie / Netzwerk gegen Rechtsextremismus” hat mehrere Kundgebungen und Infostände angemeldt und ruft dazu auf, sich gegen 15 Uhr in der Innenstadt zu treffen, um den Nazis die Rote Karte zu zeigen. Der genaue Ort und die genaue Zeit werden noch bekannt gegeben. Eine gemeinsame Kundgebung gegen die Nazis
wird in der Nähe zur Naziveranstaltung stattfinden.

Lüneburger Antifas rufen zusätzlich zur gemeinsamen Bündniskundgebung dazu auf, auch direkt bei den Nazis antifaschistischen Widerstand zu artikulieren.

Da davon auszugehen ist, dass die NPD am 14. Juli noch weitere Infostände und Kundgebungen durchführen will, rufen lüneburger Antifas dazu auf, auch diese zu verhindern. Sollte es in der Nähe von Lüneburg eine weitere Naziveranstaltung geben, so wird auch dorthin mobilisiert und antifaschistischer Widerstand organisiert.
Es empfiehlt sich, am Samstag sehr mobil zu sein!!!

Infotelefon: 0172 – 4152311

  www.antifa-lg.de

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Nachbereitungstreffen für Repressionsbetroffene der Proteste gegen WKR-Ball – Morgen Sa. 11.02 um 17:00 <<at.indymedia.org

gepostet am 10. Februar 2012 – 9:28 von RH-Wien

Wien

Unicampus/AAKH, Spitalgasse 2-4

Datum: 11 Feb 2012 – 17:00

Veranstaltungstyp: Treffen

Für Menschen, die bei den Protesten gegen den WKR-Ball 2012 von Repression betroffen waren und sind, gibt es ein Treffen am

Samstag, 11.2.2012 um 17 Uhr

im Großraumbüro der ÖH Uni Wien

Uni Campus (Altes AKH), Hof 1 (hinterm Billa), Spitalgasse 2, 1090 Wien

Ihr könnt euch dort informieren und helfen lassen. Falls ihr von der Polizei oder Behörde bereits Post oder Schriftstücke habt, nehmt diese bitte mit.

Achtung: AktivistInnen die bereits am Tag der Proteste gegen den WKR-Ball eine Straferkenntnis erhalten haben, haben nur mehr bis spätestens!!! Montag Zeit um Berufung einzulegen!

Karte, wo das Großraumbüro der ÖH Uni Wien genau ist findet ihr im Anhang und auf unserem Blog

via Nachbereitungstreffen für Repressionsbetroffene der Proteste gegen WKR-Ball – Morgen Sa. 11.02 um 17:00 | at.indymedia.org.

Die Alten Herren des Herrn Strache »Stoppt die Rechten

Heinz Christian Strache hat durch seinen unsäglichen Vergleich, in dem er die Demonstration gegen den WKR-Ball in der Hofburg mit den Novemberpogromen (für ihn ‚Reichskristallnacht‘) verglich und die FPÖ oder die Burschenschaften zu den „neuen Juden“ erklärte, für Empörung gesorgt. Bisher weitgehend unbeachtet blieben die Sprüche, die er in der Festrede beim Burschenschafterball von sich gegeben hat.

„Das war wie die Reichskristallnacht“, zitiert der „Standard“ (30.1.2012) Strache, der am Burschiball vor seiner Loge mit anderen Ballgästen plauderte, ohne dabei zu wissen, dass ein Journalist in der Nähe ist (Standard). Strache weiter: “Wir sind die neuen Juden“.

Alter Herr Ernst Kaltenbrunner, von 1943 bis Kriegsende Chef der Sicherheitspolizei und des SD sowie Leiter des Reichssicherheitshauptamtes (RSHA)

- [siehe link]

In seiner Festrede am Ball der rechten Recken machte Strache klar, in welcher historischen, politischen und ideologischen Kontinuität er Burschenschaften und FPÖ sieht:

„Wir alle (…) stehen zu unseren Werten, zu unserer Kultur (…) Das ist eine Kultur, eine deutsche (…) , ein deutscher Kulturraum, der uns auch ausmacht“.

Was genau er damit meint, blieb weitgehend im unklaren, bis auf einen Punkt. Strache erklärte sich zu den Burschenschaften: “Ich bin stolz ein Waffenstudent zu sein (…) ich bin stolz auf jeden unserer Alten Herren“.

Alter Herr Otto Skorzeny, war ein österreichischer Offizier der Waffen-SS und Soldat in der „Leibstandarte Adolf Hitler“

- [siehe link]

Von diesem Bekenntnis sind nicht nur Alte Herren wie Martin Graf und der verblichene Neonazi Norbert Burger, beide von der Burschenschaft Olympia, umfasst, sondern auch jede Alten Herren wie Ernst Kaltenbrunner, Chef des Reichssicherheitshauptamtes, SS-Mann und Alter Herr der Burschenschaft Arminia zu Graz, der im Nürnberger Prozess zum Tode verurteilt und hingerichtet wurde. Auch Otto Skorzeny, Burschenschafter der Markomannia zu Wien, SS-Mann sowie Irmfried Eberl, der KZ-Kommandant von Treblinka und Aribert Heim, der „Dr. Tod“ von Mauthausen und Buchenwald, waren Burschenschafter bzw. Alte Herren, von denen sich weder die betroffenen Burschenschaften noch Strache je klar und eindeutig distanziert haben. Im Gegenteil, so Strache: „Ich bin stolz auf jeden unserer Alten Herren“.

via Stoppt die Rechten » Die Alten Herren des Herrn Strache.

“Der braune Dreck muss weg” »Der Newsburger

Zwickau – Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) hat seine Forderung nach einem Verbot der NPD untermauert. “Der braune Dreck muss weg”, sagte Tilllich anlässlich des ersten Zwickauer Demokratie-Dialogs am Montag.

Zugleich betonte Tillich, dass Sachsen die Gefahr des Rechtsextremismus bereits seit dem Einzug der NPD in den sächsischen Landtag im Jahr 2004 erkannt habe und seitdem auf einen erfolgreiche Kampf gegen Rechts verweisen könne. Tillich kündigte zudem einen Dialog mit Jugendlichen zur Zukunft des Freistaates an.

via “Der braune Dreck muss weg” » Der Newsburger.

Der “neue Jude” Strache – Hans Rauscher <<derStandard.at

Einserkastl | Hans Rauscher, 30. Jänner 2012 17:52

Wer Reichspogromnacht mit Demos gegen den WKR-Ball vergleicht, wäre in Deutschland weg

 

via Der “neue Jude” Strache – Hans Rauscher – derStandard.at › Meinung.

WKR-Ball: Spießrutenlauf zum Rechtswalzer! «KURIER.at Handy

Zwei Redakteure des KURIER schleusten sich undercover beim Ball ein und gerieten zwischen die Fronten.

Als wir aus dem Taxi steigen, ist sofort klar, dass das ein unangenehmer Abend wird. Seit zwanzig Minuten hat der Taxilenker versucht, zur Hofburg zu gelangen. Jetzt gibt er entnervt auf: “Vielleicht gehen Sie besser zu Fuß weiter, viel Glück.” Von der Schottengasse aus müssen wir uns zu Fuß durchschlagen. Direkt vor uns warten Trommeln und Gebrüll, es bleibt nur der Versuch über den verlassenen Mölkersteig auszuweichen. Es ist ein kurzer Moment der angespannten Ruhe, bevor die Gewalt die Innenstadt beherrscht.

In der Herrengasse warten Demonstranten. Nazi-Rufe und Spuckattacken sind die Ouvertüre dafür, was noch folgen soll. Vor dem Café Central blockieren Aktivisten die Straße. Ein ratloser Polizist schlägt vor, über den Minoritenplatz zur Hofburg zu gelangen, die Route sei sicher. Eine Fehlinformation.

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Jenewein: Menschenjagd bei Anti-WKR-Demonstrationen – SPÖ, Grüne und Ariel Muzicant tragen die Verantwortung dafür! «FPÖ Wien Pressestelle

Utl.: Mittels Twitter tauschen Linksextremisten und angeblich “ach so seriöse Politjournalisten” Informationen aus – auch darüber, wo man die “bösen Burschis” treffen kann! =

   Wien, 27-01-2012 (OTS/fpd) – Bislang 12 Festnahmen bei den
“friedlichen” Anti-WKR-Ball Demonstrationen und die Berichterstattung
in den pressegeförderten Medien überschlägt sich nahezu mit
Jubelmeldungen über die “Zivilgesellschaft”. Das ist die bisherige
Bilanz des heutigen Abends. Auf Grund der Gewaltbereitschaft der
Linkschaoten dürfte die kalte Nacht in Wien jedoch noch ein wenig
heißer werden, so heute der Landesparteisekretär der Wiener FPÖ,
Bundesrat Hans-Jörg Jenewein in einer Stellungnahme.
Besonders über diverse Twitter-Channels werden die Demonstranten dort
hin gerufen, wo sich “gerade besonders viel tut.”. So twittert etwa
die BundesOeH ÖH Bundesvertretung:
Brauchen trotzdem Leute für Blockade Herrengasse und l.figlgasse
#nowkr #sitzenbleiben
Die Rosa Antifa Wien wird dann schon etwas deutlicher:
Nur so zur Info: Viele Burschis fahren derzeit über die Tuchlauben zu
#nowkr #wkr
Warum das für die Demonstranten besonders wichtig ist, wird besonders
klar, wenn man sich die Gründe für die Festnahmen genauer ansieht, so
Jenewein.
Daneben informieren sich über das selbe Portal auch die “ach so
unabhängigen Journalistinnen” Isabell Daniel und Corinna Milborn -
aber vermutlich haben die beiden Damen von den Menschenjagden in der
Wiener Innenstadt wieder einmal nichts mitbekommen.
Sowohl die SPÖ, aber auch Grüne und der IKG-Chef Muzicant tragen für
diese modernen Menschenjagden die volle Verantwortung. Die FPÖ wird
die genauen Umstände der heutigen Ausschreitungen jedenfalls auch auf
breiter parlamentarischer Ebene ansprechen, so Jenewein abschließend.
(Schluß)

Rückfragehinweis:

   FPÖ-Wien, Pressestelle

*** OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER
INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS – WWW.OTS.AT ***

OTS0275    2012-01-27/23:33
272333 Jän 12
NFW0007 0260

http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20120127_OTS0275/jenewein-menschenjagd-bei-anti-wkr-demonstrationen-spoe-gruene-und-ariel-muzicant-tragen-die-verantwortung-dafuer

Die RHWien informiert über NoWKR-Repressionen… «at.indymedia.org

gepostet am 28. Jänner 2012 – 12:47 von RHWien

kurz und knapp:

Es gab gestern 21 Festnahmen, davon 9 wegen dem Vorwurf strafrechtlicher Delikte. Unklar ist, ob bei diesen Zahlen auch die angeblich festgenommenen Nazis mitgezählt wurden.

Nach unseren Informationen werden derzeit noch 2-3 Personen festgehalten und vernommen.

Wir bitten alle Leute, die gestern festgenommen worden sind und sich noch nicht bei uns gemeldet haben, dies (falls möglich verschlüsselt) per Mail nachzuholen.

Außerdem sollten alle Menschen, die gestern in Kontakt mit den Repressionsorganen gekommen sind oder Übergriffe/Festnahmen beobachten konnten, ein Gedächtnisprotokoll schreiben (siehe unten). ACHTUNG: Ein Gedächtnisprotokoll sollte NICHTS Belastentes enthalten und auch niemals UNverschlüsselt per Mail versandt werden. Es wird auch die nächste Zeit ein Nachbereitungstreffen geben, haltet euch dafür auf Indy und/oder unserem Blog [rhwien.noblogs.org] auf dem Laufenden.

Sollten Menschen die nicht verhaftet worden sind ebenfalls Post von den Behörden bekommen, sollen sie sich auch umgehend an uns wenden. Beachtet die 14-tägige Frist für einen Einspruch!!!

Text über Gedächtnisprotokolle findet ihr auf der Seite von Riko (Rechtsinfokollektiv): http://at.rechtsinfokollektiv.org/demonstration/demo-teilnahme/nach-der-&#8230;

via https://at.indymedia.org/node/22251

noWKR 2012 – Erfolgreiche Blockaden, Polizeiübergriffe «at.indymedia.org

[ erste Version vom 28.1., 8:00 - Originalversion mit Fotos und Updates unter http://fm5ottensheim.blogspot.com/2012/01/6000-bis-8000-nowkr-protesten-... ]

Zwischen ca. 6.000 und 8.000 Personen nahmen gestern, am 27. Jänner 2012, an den No-WKR-Protesten in Wien teil. Zwei Demozüge – die OGR-Demo (Offensive gegen Rechts) vom Schottentor via Ring zum Albertinaplatz, die Demo des “noWKR”-Antifa-Bündnisses vom Westbahnhof über die Mariahilfer Straße zum Heldenplatz – zogen ab 18:30 (noWKR) bzw. 18:45 (OGR) durch die Stadt. (Infos zu den Demonstrationen & Routen) Etwa 1.000 PolizistInnen, darunter Einheiten aus mehreren anderen Bundesländern, sorgten für die Einhaltung der Platzverbote um die Hofburg und die Fernhaltung der DemonstrantInnen von den Zufahrtsstraßen zur Hofburg. Von ca. 19 bis 21 Uhr gab es drei Konzerte “gegen Rechts” (Christoph & Lollo, Kommando Elefant, Clara Luzia) am Heldenplatz, denen bis zu mehreren Tausend BesucherInnen lauschten.

Bis etwa 23 Uhr kam es zu einer Reihe von wirkungsvollen Straßenblockaden, vereinzelten Zusammenstößen von Polizei, BallbesucherInnen und DemonstrantInnen und letztlich 21 Festnahmen, drei verletzten BallbesucherInnen, drei verletzten PolizistInnen sowie – von Polizei und Medien nicht genannt – einer unbestimmten Zahl (mindestens zwei) verletzter DemonstrantInnen. Ein (natürlich subjektiver) Erfahrungsbericht insbesondere von der noWKR-Antifa-Demo sowie den anschließenden “Scharmützeln” in und um die Herrengasse, Minoriten- und Ballhausplatz. Alle Zeitangaben laut Indymedia-Ticker, Twitter (#noWKR) sowie eigenen Aufzeichnungen.

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Kleinere Zwischenfälle bei den Anti-WKR-Ball-Demos «Vienna Online

Auf dem Heldenplatz hatten sich bis zum späten Freitagabend bereits 6.000 Menschen versammelt, die gegen den rechtsextremen WKR-Ball demonstrieren. Es kam zu ersten Zwischenfällen – so blockierten die Demonstranten etwa Burschenschafter-Busse. Auch der Strom fiel kurzzeitig aus. FPÖ-Obmann und Demonstrantengegner H.C. Strache erreichte den Ball indessen unbehelligt.

Die Demo am Heldenplatz

Trotz aller Vorkehrungen der Polizei stießen die Demonstranten gegen den WKR-Ball am Freitagabend doch noch mit Besuchern zusammen. Die Aktivisten hinderten in der Herrengasse mit einer Sitzblockade zwei Busse voll Burschenschafter, die den Ball besuchen wollten an der Weiterfahrt.
Polizei begleitete Besucher zum WKR-Ball

Die Ball-Gäste wurden von der Polizei aus dem Bus geholt und in Richtung der Veranstaltung begleitet. “Es ist nichts passiert”, sagte Polizeisprecher Roman Hahslinger. Falls die Demonstranten ihre Sitzblockade allerdings nicht aufgäben, müssen sie damit rechnen, “straßenverkehrsrechtlich behandelt zu werden”.
Strache und Gudenus erreichen Ball

Während die Kundgebung am Heldenplatz bis 21:00 weitgehend ohne Zwischenfälle verlief, erreichte FPÖ-Obmann Heinz-Christian Strache unbehelligt von Demonstranten, aber unter großem Medienandrang den WKR-Ball in der Hofburg. Ihm zur Seite stand der Wiener FPÖ-Klubobmann Johann Gudenus.

Beide zeigten sich einmal mehr befremdet über die heftige Kritik am Burschenschafterball. Die Kundgebung gegen das Event ging indes ohne grobe Zwischenfälle weiter, wenn auch einige Feuerwerkskörper flogen und Bengalenfeuer brannten. Die Veranstalter sprachen von 6.000 bis 8.000 Teilnehmern, die Polizei von 2.500.
Handshakes mit der Exekutive

Strache gab den zahlreichen Medienvertretern lediglich zur Protokoll, die Ballbesucher wollten unbehelligt eine angenehme Ballnacht verbringen. Die anwesenden Polizisten grüßte der FP-Chef demonstrativ mit Handshakes. Die Behörden hatten das Gelände um die Hofburg weiträumig abgesperrt, die Ballbesucher betraten die Festräume über den Josefsplatz. Von Demonstranten blieben sie damit unbehelligt, allerdings versperrte kurzfristig eine Blockade die Zufahrt.

Auch der freiheitliche EU-Abg. Andreas Mölzer traf im Laufe des Abends am Josefsplatz ein, er entstieg einem Reisebus. Gudenus war der ganze Medientrubel um die Ballbesucher offenbar irgendwann zu viel: “Der Elmayer ist um die Ecke”, beschied er den Medienvertretern.
6.000 bis 8.000 am Heldenplatz

Unterdessen ging am Heldenplatz die Gegenkundgebung ihren Gang. Der Sprecher der Veranstalterplattform, Nikolaus Kunrath, erklärte man habe 6.000 bis 8.000 Leute gezählt. Zwischenfälle seien keine zu vermelden, allerdings ging den Veranstaltern für einige Zeit der Saft aus: Der Generator gab seinen Geist auf, die Verstärkeranlage hatte keinen Strom.

Die Polizei sprach von 2.500 Kundgebungsbesuchern. Auch Polizeisprecher Roman Hahslinger hatte keine nennenswerten Vorfälle oder Ausschreitungen zu berichten. Gesichtet wurden auf dem Heldenplatz allerdings zahlreiche Feuerwerkskörper und Bengalische Feuer. Eine versprengte Demo-Gruppe bewegte sich zudem in Richtung Ballhausplatz und artikulierte dort lautstark ihren Protest.

Gar nicht fassen konnte den ganzen Wirbel ein Ballbesucher älteren Semesters aus Deutschland: Vom umstrittenen Ruf des Balles habe er erst in österreichischen Medien gelesen, gab er den Medien zu Protokoll. Er verstehe überhaupt nicht, was das Getue um “so einen stinknormalen Ball” solle, so der ältere Herr mit dem Korporierten-Käppi über die Demos rund um den WKR-Ball.
Kleine Zwischenfälle

Ein weiterer kleiner Zwischenfall wurde vermeldet: Beim Volksgarten wurde ein Demonstrant von der Polizei angehalten. Die Aktivisten versuchten angeblich immer wieder, die kleineren Lücken der Polizeiabsperrung zu überbrücken. “Es ist aber generell ruhig, passiert ist nichts”, sagte Polizeisprecher Roman Hahslinger.

Die einzige brenzlige Situation sei die Blockade der beiden Busse in der Herrengasse gewesen. Die Polizisten mussten die Besucher aus den Fahrzeugen in Richtung des Balles eskortieren, um einen Zusammenstoß mit den Demonstranten zu verhindern.
Demonstranten via Twitter gut organisiert

Bei der Organisation der Demonstration spielte auch Social Media eine Rolle. Die Aktivisten informierten einander via Twitter unter dem Hashtag #nowkr über spontane Aktionen, Polizeieinsätze und “Hotspots” rund um den WKR-Ball.

via «http://www.vienna.at/kleinere-zwischenfaelle-bei-den-anti-wkr-ball-demos/3153902

Demonstranten empfingen Ballbesucher bei WKR-Ball «Tiroler Tageszeitung Online

Durch eine Sitzblockade in der Herrengasse wurden Busse mit Ballbesuchern am Weiterfahren gehindert.

Wien – In der Wiener Hofburg hat am Freitagabend der umstrittene Ball des Wiener Korporationsrings stattgefunden. Dies ausgerechnet am 67. Jahrestag der Befreiung des Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau, weshalb sich rund um den Austragungsort laut Polizei rund 2.500 Demonstranten versammelten. Es kam dabei zu kleineren Zwischenfällen. FPÖ-Obmann Heinz-Christian Strache konnte den Burschenschafterball unbehelligt erreichen, er hielt später die Eröffnungsrede. Die Demo löste sich am späteren Abend auf.

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