Archive for April 25, 2012

Hintergrund: Patt bei der Vorratsdatenspeicherung

http://www.heise.de/newsticker/meldung/Hintergrund-Patt-bei-der-Vorratsdatenspeicherung-1558261.html

EU-Klage wegen Vorratsdatenspeicherung kein Drama <<Leutheusser-Schnarrenberger

http://www.golem.de/news/leutheusser-schnarrenberger-eu-klage-wegen-vorratsdatenspeicherung-kein-drama-1204-91403.html

[Blog] Leak: Bundesregierung plant verdachtslose Vorratsspeicherung aller Verbindungen (18.04.2012) <<vorratsdatenspeicherung.de

via https://www.vorratsdatenspeicherung.de/content/view/574/1/lang,de/

(dont be afraid of the security questions when entering this site… :) )

[Blog] Leak: Bundesregierung plant verdachtslose Vorratsspeicherung aller Verbindungen (18.04.2012) Drucken E-Mail
+++ Gesetzentwurf dem AK Vorrat zugespielt +++ Bundesjustizministerin will Internetnutzung rückverfolgbar machen, Bundesinnenminister will auch Nutzung von Telefon, Mobiltelefon, E-Mail und Anonymisierungsdiensten speichern lassen +++

Nach einem internen Gesetzentwurf, der uns zugespielt worden ist, will das Bundesjustizministerium künftig jede Internetverbindung in Deutschland erfassen lassen. Damit wäre im Regelfall sieben Tage lang nachvollziehbar, wer wann eine Internetseite gelesen, einen Kommentar veröffentlicht, eine Datei ins Internet geladen oder aus dem Internet heruntergeladen hat. Außerdem würden bislang anonyme E-Mail- und Benutzerkonten (z.B. bei Twitter oder Facebook) identifizierbar, was die Erstellung von Interessens- und Bewegungsprofilen (bei mobiler Internetnutzung) zulassen würde. Ausgenommen von der Internet-Vorratsdatenspeicherung sollen kleine Internet-Zugangsanbieter mit weniger als 100.000 Kunden sein.

Nach dem Gesetzentwurf des Bundesjustizministeriums soll die Identifizierung von Internetnutzern ohne richterliche Anordnung selbst zur Aufklärung von Bagatelldelikten wie Beleidigung oder Filesharing zulässig sein.

Das Bundesinnenministerium will neben Internetverbindungen auch Telefonverbindungen, Mobiltelefonverbindungen (einschließlich SMS), E-Mails und die Nutzung von Anonymisierungsdiensten sechs Monate lang verdachtslos auf Vorrat speichern lassen. Strafverfolger sollen die Daten u.a. zur Aufklärung von „Straftaten bei Wahlen“, von Betrügereien oder von unerlaubtem Glücksspiel nutzen dürfen, also weit über die Fälle der Telekommunikationsüberwachung (§ 100a StPO) hinaus. Selbst zur Aufklärung „gewichtiger Ordnungswidrigkeiten“ soll eine Datennutzung zulässig sein – ein klarer Verstoß gegen die Vorgaben des Bundesverfassungsgerichts. Wo keine Straftat vorliegt, sollen die Daten „zur Abwehr von Gefahren“ präventiv abrufbar sein. Selbst die 19 deutschen Geheimdienste sollen auf Vorratsdaten Zugriff erhalten – ohne jede richterliche Anordnung. Entgegen den Vorgaben des Bundesverfassungsgerichts ist ein Übermittlungsverbot für Beratungsstellen nicht vorgesehen.

Beide Gesetzentwüfe gehen weit über eine Umsetzung der zweifelhaften EU-Richtlinie zur Vorratsdatenspeicherung hinaus: Die EU-Richtlinie sieht „nur“ die Speicherung der Daten vor, verlangt aber nicht, auch einen Zugriff auf die Daten zuzulassen. Eine Umsetzung wäre mithin möglich, ohne staatlichen Stellen eine Nutzung der Daten zu gestatten. Außerdem ist die vom Bundesinnenminister geforderte Vorratsdatenspeicherung für Anonymisierungsdienste in der EU-Richtlinie nicht vorgesehen.

Die beiden Minister verhandeln zurzeit über ein neues Gesetz zur Vorratsdatenspeicherung.

Die Position des Arbeitskreises Vorratsdatenspeicherung ist:

  1. Deutschland muss von einer Umsetzung der EU-Richtlinie absehen und die absehbare Nichtigerklärung der Richtlinie durch den EuGH abwarten.
  2. Deutschland sollte Freistellung von der Umsetzungspflicht beantragen und erforderlichenfalls einklagen.
  3. Deutschland sollte in der Zwischenzeit keinesfalls eine Vorratsdatenspeicherung einführen, weil ein solches Gesetz auch bei Nichtigerklärung der EU-Richtlinie fortbestünde. Der Gesetzentwurf des Bundesjustizministeriums befristet die darin vorgesehene anlasslose und flächendeckende Vorratsspeicherung aller Internet-Verbindungsdaten (IP-Adressen, § 113a TKG-E) nicht einmal auf den Tag, an dem die europarechtliche Speicherpflicht außer Kraft tritt.
  4. Während die im Gesetzentwurf des Bundesjustizministeriums vorgesehene anlassbezogene Datensicherung (§ 100j StPO-E) im Grundsatz hinnehmbar ist, gilt dies nicht für die gleichfalls vorgesehene anlasslose und flächendeckende Vorratsspeicherung aller Internet-Verbindungsdaten (§ 113a TKG-E). Diese muss aus dem Gesetzentwurf gestrichen werden!
  5. Die Identifizierung von Internetnutzern (§ 100k StPO-E) muss außerdem wenigstens den Voraussetzungen für die Verwendung sonstiger Verkehrsdaten (§ 100g StPO) unterworfen werden.

Wir haben inzwischen eine Handreichung zum richtigen Umgang mit dem EU-Vertragsverletzungsverfahren zur Vorratsdatenspeicherung ausgearbeitet (pdf-Dokument, 2 Seiten).

Hier die geplanten Regelungen zur Vorratsdatenspeicherung im Vergleich:

Gesetzentwurf der Bundesjustizministerin Gesetzentwurf des Bundesinnenministeriums
§ 113a
Pflichten zur Speicherung von Daten(1) Wer öffentlich zugängliche Internetzugangsdienste für mehr als 100 000 Endnutzer erbringt, ist verpflichtet, Daten, die von ihm bei der Nutzung seines Dienstes erzeugt oder verarbeitet werden, nach Maßgabe der Absätze 2 und 4 unverzüglich für sieben Tage im Inland oder in einem anderen Mitgliedstaat der Europäischen Union zu speichern. Wer öffentlich zugängliche Internetzugangsdienste für mehr als 100 000 Endnutzer erbringt, aber nicht alle der nach Maßgabe der Absätze 2 und 4 zu speichernden Daten selbst erzeugt oder verarbeitet, hat
1. sicherzustellen, dass die nicht von ihm selbst bei der Erbringung des Dienstes erzeugten oder verarbeiteten Daten gemäß Satz 1 gespeichert werden, und
2. der Bundesnetzagentur auf deren Verlangen unverzüglich mitzuteilen, wer diese Daten speichert.

(2) Der nach Absatz 1 Verpflichtete speichert:
1. die dem Teilnehmer für eine Internetnutzung zugewiesene Internetprotokoll-Adresse,
2. eine eindeutige Kennung des Anschlusses, über den die Internetnutzung erfolgt,
3. Datum und Uhrzeit unter Angabe der zugrunde liegenden Zeitzone von Beginn und Ende der Internetnutzung unter der zugewiesenen Internetprotokoll-Adresse.

(3) Der Inhalt der Kommunikation und Daten über aufgerufene Internetseiten dürfen auf Grund dieser Vorschrift nicht gespeichert werden.

(4) Die Speicherung der Daten hat so zu erfolgen, dass Auskunftsersuchen der berechtigten Stellen unverzüglich beantwortet werden können.

(5) Der nach dieser Vorschrift Verpflichtete hat die allein auf Grund dieser Vorschrift gespeicherten Daten unverzüglich, spätestens jedoch an dem Werktag, der auf den Ablauf der Frist nach Absatz 1 Satz 1 folgt, nach dem Stand der Technik zu löschen oder die Löschung sicherzustellen.

§ 113a
Pflichten zur Speicherung von Daten(1) Wer öffentlich zugängliche Telekommunikationsdienste erbringt, ist verpflichtet, Daten, die von ihm bei der Nutzung seines Dienstes erzeugt oder verarbeitet werden, nach Maßgabe der Absätze 2 und 4 unverzüglich für sechs Monate im Inland oder in einem anderen Mitgliedstaat der Europäischen Union zu speichern. Wer öffentlich zugängliche Internetzugangsdienste erbringt, aber nicht alle der nach Maßgabe der Absätze 2 und 4 zu speichernden Daten selbst erzeugt oder verarbeitet, hat
1. sicherzustellen, dass die nicht von ihm selbst bei der Erbringung des Dienstes erzeugten oder verarbeiteten Daten gemäß Satz 1 gespeichert werden, und
2. der Bundesnetzagentur auf deren Verlangen unverzüglich mitzuteilen, wer diese Daten speichert.

(2) Die Anbieter von Telefondiensten speichern:
1. die Rufnummer oder andere Kennung des anrufenden und des angerufenen Anschlusses sowie im Falle von Um- oder Weiterschaltungen jedes weiteren beteiligten Anschlusses,
2. den Beginn und das Ende der Verbindung nach Datum und Uhrzeit unter Angabe der zugrunde liegenden Zeitzone,
3. in Fällen, in denen im Rahmen des Telefondienstes unterschiedliche Dienste genutzt werden könne, Angaben zum genutzten Dienst,
4. im Falle mobiler Telefondienste ferner:
a) die internationale Kennung für mobile Teilnehmer für den anrufenden und den angerufenen Anschluss,
b) die internationale Kennung des anrufenden und des angerufenen Endgeräts,
c) die Bezeichnung der durch den anrufenden und den angerufenen Anschluss bei Beginn der Verbindung genutzten Funkzellen,
d) im Fall im Voraus bezahlter anonymer Dienste auch die erste Aktivierung des Dienstes nach Datum, Uhrzeit und Bezeichnung der Funkzelle,
5. im Fall von Internet-Telefondiensten auch die Internetprotokoll-Adresse des anrufenden und des angerufenen Anschlusses sowie die eindeutige Kennung des Anschlusses, über den die Internetnutzung erfolgt.
Satz 1 gilt entsprechend bei der Übermittlung einer Kurz-, Multimedia- oder ähnlichen Nachricht; hierbei sind anstelle der Angaben nach Satz 1 Nr. 2 die Zeitpunkte der Versendung und des empfangs der Nachricht zu speichern.

(3) Die Anbieter von Diensten der elektronischen Post speichern:
1. bei Versendung einer Nachricht die Kennung des elektronischen Postfachs und die Internetprotokoll-Adresse des Absenders sowie die Kennung des elektronischen Postfachs jedes Empfängers der Nachricht,
2. bei Eingang einer Nachricht in einem elektronischen Postfach die Kennung des elektronischen Postfachs des Absenders und des Empfängers der Nachricht sowie die Internetprotokoll-Adresse der absendenden Telekommunikationsanlage,
3. bei Zugriff auf das elektronische Postfach dessen Kennung und die Internetprotokoll-Adresse des Abrufenden,
4. die Zeitpunkte der in den Nummern 1 bis 3 genannten Nutzungen des Dienstes nach Datum und Uhrzeit unter Angabe der zugrunde liegenden Zeitzone.

(4) Die Anbieter von Internetzugangsdiensten speichern:
1. die dem Teilnehmer für eine Internetnutzung zugewiesene Internetprotokoll-Adresse,
2. eine eindeutige Kennung des Anschlusses, über den die Internetnutzung erfolgt,
3. Datum und Uhrzeit unter Angabe der zugrunde liegenden Zeitzone von Beginn und Ende der Internetnutzung unter der zugewiesenen Internetprotokoll-Adresse.

(5) Soweit Anbieter von Telefondiensten die in dieser Vorschrift genannten Verkehrsdaten für die in § 96 Abs. 2 genannten Zwecke auch dann speichern und protkollieren, wenn der Anruf unbeantwortet blieb oder wegen eine Eingriffs des Netzwerkmanagements erfolglos ist, sind die Verkehrsdaten auch nach Maßgabe dieser Vorschrift zu speichern.

(6) Wer Telekommunikationsdienste erbringt und hierbei die nach Maßgabe dieser Vorschrift zu speichernden Angaben verändert, ist zur Speicherung der ursprünglichen und der neuen Angabe sowie des Zeitpunktes der Umschreibung dieser Angaben nach Datum und Uhrzeit unter Angabe der zugrunde liegenden Zeitzone verpflichtet.

(7) Wer ein Mobilfunknetz für die Öffentlichkeit betreibt, ist verpflichtet, zu den nach Maßgabe dieser Vorschrift gespeicherten Bezeichnung der Funkzelle auch Daten vorzuhalten, aus denene sich die geografische Lagen der die jeweiligen Funkzelle versorgenden Funkantennen sowie deren Hauptabstrahlrichtungen ergeben.

(8) Der Inhalt der Kommunikation und Daten über aufgerufene Internetseiten dürfen auf Grund dieser Vorschrift nicht gespeichert werden.

(9) Die Speicherung der Daten hat so zu erfolgen, dass Auskunftsersuchen der berechtigten Stellen unverzüglich beantwortet werden können.

(10) Der nach dieser Vorschrift Verpflichtete hat die allein auf Grund dieser Vorschrift gespeicherten Daten unverzüglich, spätestens jedoch an dem Werktag, der auf den Ablauf der Frist nach Absatz 1 Satz 1 folgt, nach dem Stand der Technik zu löschen oder die Löschung sicherzustellen.

§ 113b
Verwendung der Daten(1) Die allein auf Grund des § 113a gespeicherten Daten dürfen für eine Auskunft über die in § 113 Absatz 1 Satz 1 in Bezug genommenen Daten zu bekannten Internetprotokoll-Adressen, die zu bestimmten Zeitpunkten zugewiesen waren oder noch sind, verwendet werden, wenn diese Auskunft von einer Strafverfolgungsbehörde für Zwecke der Verfolgung von Straftaten verlangt wird. Dies gilt auch, wenn diese Daten auf Grund einer Anordnung nach § 100j der Strafprozessordnung gesichert worden sind.(2) Für andere Zwecke als die in Absatz 1 oder in § 113d genannten dürfen die allein auf Grund des § 113a gespeicherten Daten nicht verwendet werden.
§ 113b
Verwendung der nach § 113a gespeicherten Daten(1) Die allein auf Grund des § 113a gespeicherten Daten dürfen für eine Auskunft über die in § 113 Absatz 1 Satz 1 in Bezug genommenen Daten zu bekannten Internetprotokoll-Adressen, die zu bestimmten Zeitpunkten zugewiesen waren oder noch sind, verwendet werden, wenn diese Auskunft von der zuständige Behörde
1. für Zwecke der Verfolgung von Straftaten oder auch im Einzelfall besonders gewichtiger Ordnungswidrigkeiten,
2. zur Abwehr von Gefahren für die öffentliche Sicherheit oder Ordnung oder
3. zur Erfüllung der gesetzlichen Aufgaben der Verfassungsschutzbehörden des Bundes und der Länder, des Bundesnachrichtendienstes und des Militärischen Abschirmdienstes verlangt wird. Für Zwecke der Verfolgung von Ordnungswidrigkeiten darf die Auskunft nur verlangt werden in Verfahren wegen §§ XXXX OWiG.(2) Darüber hinaus dürfen die allein auf Grund der Speicherungsverpflichtung nach § 113a gespeicherten Daten
1. zur Verfolgung von auch im Einzelfall schwer wiegenden Straftaten nach § 100g Abs. 1a der Strafprozessordnung,
2. zur Abwehr von Gefahren für die öffentliche Sicherheit bei vorliegen tatsächlicher Anhaltspunkte für eine konkrete Gefahr für Leib, Leben, Freiheit einer Person, Bestand oder Sicherheit des Bundes oder eine Landes oder zur Abwehr einer gemeinen Gefahr oder
3. zur Erfüllung der gesetzlichen Aufgaben der Verfassungsschutzbehörden des Bundes und der Länder, des Bundesnachrichtendienstes und des Militärischen Abschirmdienstes bei vorliegen tatsächlicher Anhaltspunkte für eine konkrete Gefahr für Leib, Leben, Freiheit einer Person, Bestand oder Sicherheit des Bundes oder eine Landes oder zur Abwehr einer gemeinen Gefahr
an die zuständigen Stellen auf deren Verlangen übermittelt werden, soweit dieses in den jeweiligen gesetzlichen Bestimmungen unter Bezugnahme auf § 113a vorgesehen und die Übermittlung im Einzelfall angeordnet ist.

Auf Wunsch unseres Informanten können wir den Gesetzentwurf nur auszugsweise veröffentlichen. Wenn ihn uns jemand zur vollständigen Veröffentlichung übersenden kann, möchte er dies bitte anonym und nicht rückverfolgbar tun. Wir entfernen die Metadaten vor der Veröffentlichung.

Weiterlesen:

Blog-Beitrag von Patrick. Der Beitrag gibt die persönliche Meinung des Autors wieder.

Kommentare  

#1Oliver 2012-04-18 23:53

Wer schreibt die Strafanzeige. Wenn das Ding tatsächlich authentisch ist, fordern ja offenbar Teile der Regierung offen die Abschaffung der verfassungsmäßi g zugesicherten Rechte. Wenn ich mich recht entsinne, ist das strafbar?!

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#2Markus 2012-04-19 01:40

Ich bin zutiefst erschuettert ueber das Ausmass der Ueberwachung die dieser Gesetzesentwurf es vorsieht. Dies darf nicht umgesetzt werden.

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#3Michael 2012-04-19 02:12

auch ich bin erschüttert. Wo Unrecht zur Recht wird, wird WIDERSTAND zur PFLICHT !

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#4Martin Rieth 2012-04-19 02:34

Die Angst geht um in den Zentralen der Macht. Der Umgang mit Überwachung wird weiterhin genutzt werden öffentlichkeits wirksame Kritiker mit irgendwas zu kriminalisieren oder zu kompromitieren.
Wir müssen die fiktiven Szenarien durch eine Liste tatsächlicher Szenarien von Missbrauch bekannt und begreifbar machen.
Mich hat mal vor Jahren ein Artikel bewegt, als ein Mann betrunken in der Nacht auf eine Parkbank was gekritzelt hat und am nächsten morgen (dank durchgehender Videoüberwachun g) die Polizei vor der Tür hatte und sich wegen Sachbeschädigun g verantworten musste.
Ich empfehle “Pär Ström”: Überwachungsmaf ia* Musterklagen vorbereiten.
* Liste der kleinen Internet-Zugangsanbieter veröffentlichen
* Tor propagieren und ausbauen

Danke für eure Arbeit.

Ich sach 42, Martin

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#5Moritz 2012-04-19 04:45

Verständnisfrag e: Wo steht was von der Speicherung der URLs angerufener Internet-Seiten?

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#6p1r4t 2012-04-19 06:01

Und da wunder sich die Presse warum die Piratenpartei die Grünen überholt.

Präventiv kann ich nur die Nutzung ausländischer Anonymisierungs dienste empfehlen (z.B. http://www.perfect-privacy.com). Funktioniert auch prima über Handies – siehe meine IP.

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#7crazyc1own 2012-04-19 06:54

Hallo AK-Vorratsdatenspe icherung,

habt ihr gestern die Tagesschau gesehen? Falls nicht bitte in der Mediathek nachholen und bei der Redaktion beschweren. Das war weit weg von objektiver neutraler Berichterstattu ng.

Es wird im ÖR Rundfunk immer offener pro VSD Propaganda gesendet. Mir macht das Angst.

MfG

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#8bernd 2012-04-19 07:31

DAS GESETZ: wird eh wieder vom Verfassungsgeri cht kassiert. So wie ich sehe werden mit diesem Gesetzentwurf die Vorgaben nicht erfüllt.

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#9daswars 2012-04-19 07:45

ich bin es leid zu kämpfen. vds, acta und was alles noch so geplant wird…

IHR habt gewonnen!!

…dann schnüffelt doch alle daten ab! mich interessiert EUER Internet nicht mehr. Wir vernetzen uns OHNE EUCH.

Back to the darknets – UNSER internet ist schon lange tot!1

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#10Autor 2012-04-19 07:49

zitiere Moritz:

Verständnisfrag e: Wo steht was von der Speicherung der URLs angerufener Internet-Seiten?

Im Artikel heißt es: “Damit wäre im Regelfall sieben Tage lang nachvollziehbar , wer wann eine Internetseite gelesen, einen Kommentar veröffentlicht, eine Datei ins Internet geladen oder aus dem Internet heruntergeladen hat.”

Der Staat kann dies nachvollziehen, indem er sich erst vom Serverbetreiber das Zugriffsprotoko ll aushändigen lässt und dann vom Internet-Zugangsanbieter die Identifikation der Nutzer, die eine Internetseite gelesen, einen Kommentar veröffentlicht, eine Datei ins Internet geladen oder aus dem Internet heruntergeladen haben.

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Quadrokopter AR.Drone 2.0 kommt in den Handel

http://www.heise.de/newsticker/meldung/Quadrokopter-AR-Drone-2-0-kommt-in-den-Handel-1558893.html

Originally posted on sVlog:

Hochgeladen von InfoCA am 20.02.2012

Mit einem „Hühner-Ballett” vor dem Kanzleramt präsentierte Campact Agrarministerin Aigner über 120.000 Unterschriften unter dem Appell Megaställe stoppen – am Mittwoch, den 15. Februar 2012, vor der Sitzung des Bundeskabinetts. Und es hat sich gelohnt: Agrarministerin Aigner gab ihren Widerstand gegen ein neues Baugesetz von Minister Ramsauer auf. Künftig dürfen Gemeinden Megaställe verbieten — ein klasse Erfolg! Weitere Aktionen: http://www.campact.de

viaMegaställe: Hühner tanzen Ballett – YouTube.

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Aufruf Wels 12-MAI-2012 – Global Action Day ***** „Wir haben NICHT über unsere Verhältnisse gelebt!“ *****

ES HÄNGT UNS RAUS!

  • . . . immer wieder zu hören, dass wir über unsere Verhältnisse gelebt
  • haben.
  • . . . von denen, die das internationale Finanzdesaster verursacht haben,
  • als die Schuldigen angeprangert zu werden.
  • . . . dass 90% der Bevölkerung seit Jahren keinen Zuwachs an Kaufkraft
  • erfährt, während die reichsten 10% immer reicher werden.
  • . . . dass ganz Wenige immer die Gewinne einstreifen, während
  • ganz Viele die Verluste zahlen müssen.
  • . . . dass beim Sparen immer die Ärmsten der Bevölkerung am meisten
  • draufzahlen.
  • . . . gegen all das wehrlos zu sein.
  • . . . dass die Mächtigen glauben, wir schlucken das schon.

Nein, wir schlucken das nicht! Jetzt lassen wir es raushängen!

*** Am 12. Mai 2012 ist es so weit ***

Wir setzen ein deutliches Zeichen.

Wir hängen unseren Aufschrei öffentlich aus. Auf 47 augewählten Standorten in der
Welser Innenstadt. Unser Aufschrei lautet:

******** “ES HÄNGT UNS RAUS!********

Diesen Satz schreiben wir auch auf kleinere Plakate, Leintücher, alte Hemden, Unterwäsche,
weisse Blätter, . . .
. . . und hängen das ab 10 Uhr gut sichtbar beim Fenster hinaus. Oder wir kleben
diesen Aufschrei hinter die Heckscheibe unseres Autos, wenn wir Einkaufen fahren.
Wir sind da sehr kreativ!
Ausserdem verteilen wir einen Flyer, der unseren Protest erklärt und eine Neuauflage
der Zeitung „Echt Krass“.
Ziel der Aktion ist, dass am 12. Mai um 5 vor 12 Uhr die Stadt weiß beflaggt ist mit
unserem Aufschrei:

„Wir haben NICHT über unsere Verhältnisse gelebt!“

Damit es alle sehen können: Es hängt uns raus!

Bitte schließt euch dieser Aktion an
und bitte verbreitet diesen Aufruf weiter, so gut ihr nur könnt!

via Aufruf_Wels.pdf (application/pdf-Objekt).

Freie Musik › netzpolitik.org

Hier findet sich eine Linkliste zu vielen Plattformen, die freie Musik anbieten. Die Liste soll kontinuierlich erweitert werden.

Plattformen

Jamendo bietet fast 2000 Alben mit Creative Commons lizenzierter Musik.

Pulsar Records bietet verschiedene Stilrichtungen elektronischer Musik mit Schwerpunkt auf Techhouse- und Minimal.

The Freesound Project - Creative Commons lizenzierte Sounddatenbank für Samples, Geräusche etc.

CCmixter etabliert sich als offizielle Creative Commons-Musik- und Remix-Plattform.

Netlabels

Magnatune

Pentagonik aus Berlin

Linklisten

Die Linkliste in unserem CC-Wiki.

Netlabels.org ist eine ausführliche Linkliste zu Netlabels.

Sonstiges

Open Music Contest des AStA Marburg.

NetLag ist eine Berliner Partyreihe mit garantiert Freier Musik.

via Freie Musik › netzpolitik.org.

EU: Liberale gegen ACTA › netzpolitik.org

Der FDP-Europaabgeordnete Alexander Alvaro twitterte eben, dass die liberale Fraktion im Europaparlament gegen ACTA stimmen wird.

#Liberale im #EP werden #ACTA ablehnen – somit gibt es im EP keine Mehrheit mehr für das Abkommen. http://t.co/gaqDDuZI

Für Morgen ist um 14:30 Uhr eine Pressekonferenz der liberalen Fraktion zum Thema angesetzt. Dieser Schritt ist erfreulich. Ob damit die Mehrheit im Europaparlament für ACTA tatsächlich schon gekippt ist, wird sich noch zeigen, ich bin da immer noch skeptisch. Auch wenn Linke, Grüne, Sozialdemokraten und Liberale, die zusammen 48% der Mandate im Parlament haben, sich gegen ACTA aussprechen sollte man bedenken: Es gibt keinen Fraktionszwang und viele Ländergruppen einzelner Fraktionen stimmen gerne anders ab, wie z.B. vermutlich die spanischen Sozialdemokraten pro ACTA. Und auch die Liberalen werden sicher nicht geschlossen gegen ACTA stimmen. Gleichzeitig dominieren die Konservativen das Parlament und die sind immer noch für ACTA (Wenngleich auch hier Ausnahmen die Regel bestätigen).

Insofern ist das eine gute Entwicklung, aber noch ist keine Zeit für eine Entwarnung und wir haben ACTA auch noch nicht verhindert. Entscheidend ist, was zum Schluss bei der Abstimmung herauskommt und bis dahin kann sich noch viel ändern!

via EU: Liberale gegen ACTA › netzpolitik.org.

Europaparlament: Liberale Fraktion will Acta-Abkommen ablehnen – SPIEGEL ONLINE

Europaparlament: Liberale Fraktion will Acta-Abkommen ablehnen – SPIEGEL ONLINE.

10 Unternehmen kontrollieren…

10 Unternehmen kontrollieren die meisten Produkte, die wir täglich konsumieren.

Ist das die “freie Marktwirtschaft”?

The 10 corporations that control most of the products we use daily

The 10 corporations that control most of the products we use daily

via https://www.facebook.com/WeLoveRYD

AnonNewsAUT – Anonymous Austria: Online-Protest gegen Festplattenabgabe

Nachdem die Kulturministerin offenbar immer weiter darauf setzt, die Urheberrechtsabgabe auf Festplatten einzuführen und so Künstler und Musiker zu unterstützen, wird dieses Vorgehen von vielen Seiten - zum Beispiel den Grünen und der WKÖ - start kritisiert. 


Worum geht es konkret: Die bereits existente Leerkassettenvergütung soll auch für Festplatten umgesetzt werden. Das solle angeblich bis zu 30 Millionen Euro einbringen. Dabei ist fraglich, ob diese Abgabe gerecht ist, denn auf Festplatten werden auch private Daten gespeichert, für die man keine Urherberrechtsabgabe verrichten müsste. Nicht zuletzt weil man z.b. bei Filmen oder Musik meist schon vorher, beim Kauf, diese Abgaben geleistet hat.
 
Es ist also nachvollziehbar, dass viele diese Verallgemeinerung dieser Abgabe, nur als ein weiteres Mittel sehen, um die steigenden Urheberrechtsverletzungen irgendwie auszugleichen, dazu finden derzeitVerhandlungen zwischen Justiz- und Kulturministerium statt.
Um gegen diese Maßnahme zu protestieren und ein Zeichen zu setzen, hat AnonAustria deshalb am Abend des 20.Aprilmit DDOS-Attacken gegen diese Festplattenabgabe protestiert. Unter dem Hashtag #FestplattenabgabeMyAss wurden folgendene Ziele unter beschuss genommen:

bmukk.gv.at
fama.or.at

Diese Websites wurden auch erfolgreich vom Netz genommen. 
You should have expected us – Anonymous Austria wird auch weiterhin gegen diese Abgabe protestieren, und alles daran setzen, dass diese nicht eingeführt wird.
UPDATE (25.04.2012): Am Dienstag Abend war auch die Seite der Austro Mechana (http://www.aume.at) von einem DDOS-Angriff von Anonymous Austria betroffen, zusammen mit dieser waren auch die Seiten des ORF Zukunft.orf.at und Contentsales.orf.at nicht erreichbar.
Seit kurzem ist Austro Mechana zwar wieder erreichbar jedoch wird ist nur die Meldung “Wir machen Pause. Vielen Dank fuer Ihr Verstaendnis. Ihre austro mechana.” zu lesen.

via AnonNewsAUT – Anonymous Austria: Online-Protest gegen Festplattenabgabe.

Did the U.S. ‘blackmail’ the EU over passenger data: No deal, no entry? | ZDNet

Did the U.S. ‘blackmail’ the EU over passenger data: No deal, no entry? | ZDNet.

INDECT at CeBIT Expo — indect-home

A group of representatives of AGH – University of Science and Technology in Kraków working on the INDECT project took part in CeBIT, the world’s largest and most international computer expo. The event took place between 6-10 March 2012 in Hanover, Germany. The main theme of CeBIT 2012 was “Managing Trust”.

The delegates included Andrzej Głowacz, Paweł Korus, Piotr Glazor and Mikołaj Leszczuk…..

Read Full Text here

INDECT at CeBIT Expo — indect-home.

ACTA Lobby sucht bezahlte Pro-ACTA Demonstranten via Twitter

https://twitter.com/#!/jimmy_pirat/status/194823462521552898/photo/1

Story HIER auf Storify verfolgen

Die Spreeproduktion, die hier auf dem Aushang steht, distanziert sich auf ihrer Internetseite:

Erklärung:
Seit 24.04. kursiert in Berlin, bei Twitter und Facebook ein
Aushang.spreeproduktion distanziert sich ausdrücklich davon – wir
haben diesen Aufruf nicht initiiert!Des Weiteren weisen wir darauf hin, dass wir die
Urheber dieser Aktion ermitteln und rechtliche Schritte
gegen sie einleiten werden.

Originally posted on sVlog:

Hochgeladen von KnudsenPablo am 21.09.2011

Fadjen is a Spanish fighting bull who was supposed to die during a bullfight, suffering agony during several minutes under the applauds of the public.

Fadjen’s destiny changed when he met Christophe Thomas. He became a quiet and sociable bull, living in peace and in an environment adapted to his needs.

He is now a very powerful symbol of non-violence, Fadjen the “fighting bull” has completely upset prejudices conveyed by the bullfighting world.

Film direction — Edition : Pablo Knudsen
Duration : 14 minutes
© All rights reserved ©
Scam Vélasquez — Paris
June 2011

On Facebook : https://www.facebook.com/pages/Pablo-Knudsen-R%C3%A9alisateur/117611634928374…

Internet page : http://www.sauvons-un-taureau-de-corrida.com/

viaFadjen – Pablo Knudsen – 2011 [ENGLISH SUBTITLES] – YouTube.

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Originally posted on sVlog:

Anstatt sie in der Arena brutal abzuschlachten, kann man auch exzellent mit ihnen kuscheln – dankbarer Stier, der vor der Arena in Barcelona gerettet wurde.

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Copyright Lobby Hires Pro-ACTA Demonstators | TorrentFreak

Here comes their ridicolous Blog :)

https://projekturheberrecht.wordpress.com/

What if you organize a pro-copyright demonstration, but nobody wants to attend?

Well, then you can always hire some students.

This is exactly what the German copyright lobby must have thought.

They are reportedly recruiting students who are asked to attend a 2-hour demonstration for a lucrative 100 euro ($130).

The demonstration is held on World Intellectual Property Day where the students will probably have to hold up pro-ACTA signs and other propaganda.

And yes, these students are paid with money from the copyright industry, money that could have been paid to artists as well.

It doesn’t look like the demonstration is going to be a huge success though, as even one of the major industry associations backed out already because they fear bad press.

 

Recruiting students at a German university

via Copyright Lobby Hires Pro-ACTA Demonstators | TorrentFreak.

Why I’m suing the US government to protect internet freedom | Birgitta Jónsdóttir | Comment is free | guardian.co.uk

Why I’m suing the US government to protect internet freedom | Birgitta Jónsdóttir | Comment is free | guardian.co.uk.

Deutsche Regierung verzichtet vorerst auf Vorratsdatenspeicherung – Vorratsdatenspeicherung – derStandard.at › Web

Deutsche Regierung verzichtet vorerst auf Vorratsdatenspeicherung – Vorratsdatenspeicherung – derStandard.at › Web.

Nachrichten / Datenschutznachrichten (Berliner Beauftragter für Datenschutz und Informationsfreiheit)

Die Zustimmung des Europäischen Parlaments zum Fluggastdatenabkommen mit den USA ist nicht nur ein schwerer Rückschlag für den Datenschutz, weil ab dem 1. Mai 2012 weiterhin anlasslos die Daten aller Flugpassagiere, die in die USA reisen wollen, den amerikanischen Behörden vorab übermittelt werden müssen und dort bis zu 15 Jahre lang unter unzureichenden Rahmenbedingungen gespeichert bleiben. …Diese Entscheidung hat auch Konsequenzen für die Debatte über die Vorratsdatenspeicherung in Deutschland. PressemitteilungPdf

Zentraler Bereich
beim Berliner Beauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit
Verantwortlich: Anja-Maria Gardain
Geschäftsstelle: Cristina Vecchi
Informationen zu
Datenschutz und
Informationsfreiheit
711.326.1
25. April 2012
Fluggastdatenspeicherung schließt weitere Vorratsdatenspeicherung aus !
Die Zustimmung des Europäischen Parlaments zum Fluggastdatenabkommen mit den USA
ist nicht nur ein schwerer Rückschlag für den Datenschutz, weil ab dem 1. Mai 2012 weiterhin
anlasslos die Daten aller Flugpassagiere, die in die USA reisen wollen, den amerikanischen
Behörden vorab übermittelt werden müssen und dort bis zu 15 Jahre lang unter
unzureichenden Rahmenbedingungen gespeichert bleiben. Übermittelt werden müssen auch
sensitive Daten, die Rückschlüsse auf die Religionszugehörigkeit der Passagiere ermöglichen.
Diese Entscheidung hat auch Konsequenzen für die Debatte über die
Vorratsdatenspeicherung in Deutschland. Das Bundesverfassungsgericht hat 2010 die
Vorratsdatenspeicherung für verfassungswidrig erklärt und dabei darauf hingewiesen, dass bei
einer – nach Auffassung des Gerichts unter engsten Voraussetzungen zulässigen –
vorsorglichen Speicherung der Telekommunikationsverkehrsdaten der „Spielraum für weitere
anlasslose Datensammlungen auch über den Weg der Europäischen Union erheblich
geringer“ wird.
Die Bundesregierung hat es versäumt, im Ministerrat gegen das Fluggastdatenabkommen zu
stimmen, sondern hat sich lediglich der Stimme enthalten. Wenn die Bundesrepublik jetzt
gezwungen ist, das Abkommen umzusetzen, ist der „Spielraum für anlasslose
Datensammlungen“ erschöpft. Eine Umsetzung der europäischen Richtlinie zur anlasslosen
Speicherung der Telekommunikationsverkehrsdaten würde in dieser neuen Situation einen
entscheidenden Schritt hin zur totalen Erfassung und Registrierung der Bürger bedeuten. Dies
aber würde – das hat das Bundesverfassungsgericht betont – die verfassungsrechtliche
Identität der Bundesrepublik Deutschland bedrohen. Vor diesem Hintergrund ist es nicht
ausgeschlossen, dass das Bundesverfassungsgericht wie auch der Europäische Gerichtshof
sowohl die Vorratsdatenspeicherung als auch die Fluggastdatenspeicherung erneut
überprüfen und zu dem Ergebnis kommen werden, dass neben der Fluggastdatenspeicherung
auf Vorrat für eine anlasslose Speicherung der Telekommunikationsdaten kein Raum mehr ist.
Der Berliner Beauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit, Dr. Alexander Dix, meint
hierzu:
„In dieser neuen Situation wäre die Bundesregierung schlecht beraten, übereilt ein
Gesetz zur anlasslosen Speicherung aller Telekommunikationsverkehrsdaten in
Deutschland auf den Weg zu bringen. Das Maß ist jetzt voll.“

via Nachrichten / Datenschutznachrichten (Berliner Beauftragter für Datenschutz und Informationsfreiheit).

AktionsAkademie 2012 <<facebook

16. Mai um 12:00 bis 20. Mai um 12:00

Alles rund um Aktion und politisches Handwerkszeug lernen!
Mach mit!

Die Anmeldung ist bereits möglich: http://www.attac.at/aktionsakademie.html

Eine Veranstaltung von:
%attac Österreich http://www.attac.at/

Greenpeace http://www.greenpeace.at/

Südwind http://www.suedwind-agentur.at/
———–
Wenn ihr noch nicht genug habt von land-, audimax-, rektoratsbesetzungen, von critical masses, demos für eine besser agrarpolitik usw …
oder wenn ihr gerade dort drauf gekommen seid, dass ihr lust hättet neue formen von protest weiterzuentwickeln, auszuprobieren oder weiterzuerzählen, ….

diese akademie wäre eine super gelegenheit sich weiter zu vernetzten, verschiedene formen von protest und widerstand zu diskutieren und aktiv auszuprobieren.

es brodelt …
nutzen wir die gelegenheit auf missstände aufmerksam zu machen und aktiv an der veränderung mitzuwirken.
wie am critical mass-flyer so schön stand: widerstand säen, vielfalt ernten!

wir sehen uns in ottensheim.

Und hier findet ihr das Video über die AktionsAkademie vom Vorjahr: https://www.facebook.com/photo.php?v=2104832066094

via AktionsAkademie 2012.

NR-Präsidentin Prammer antwortet auf offenen Brief

Die Präsidentin des österreichischen Nationalrats, Barbara Prammer, hat soeben auf den offenen Brief der Piratenpartei vom 9. April geantwortet.

An den Bundesvorstand der Piratenpartei Österreichs!

Vielen Dank für Ihre Nachricht, die mir die Gelegenheit gibt, ein offensichtliches Missverständnis aufzuklären.
Mit der Einführung fixer Wahltermine auch auf Bundesebene geht zwingend einher, dass die derzeitige Möglichkeit der Auflösung des Nationalrates und der Landtage während der jeweiligen Legislaturperiode gestrichen bzw. sehr erschwert werden müsste. In Norwegen beispielsweise kann das Storting nicht vorzeitig aufgelöst werden. In Schweden hingegen können vorzeitig Neuwahlen ausgeschrieben werden. Der nachgewählte Reichstag amtiert allerdings nur bis zum Ende der regulären Wahlperiode. Dann stehen planmäßig wieder Neuwahlen an. Neuwahlen sind daher wenig attraktiv und wirklich nur letzter Ausweg.

Das Scheitern einer Regierung hätte bei der Verwirklichung des Modells des Superwahlsonntages nicht automatische Neuwahlen zur Folge. Schließlich wählt die österreichische Bevölkerung bei Nationalratswahlen nicht die Bundesregierung, sondern den Nationalrat. Ein Scheitern der Arbeit der Bundesregierung bedeutet kein Scheitern der Arbeit des Nationalrates. In diesem System würde meines Erachtens dem Willen der Wähler noch viel mehr entsprochen als dies bei einem Scheitern der Regierung in der heutigen politischen Realität der Fall ist. Darüber hinaus habe ich vorgeschlagen, das Modell des Superwahlsonntages mit stärkeren Instrumenten der direkten Demokratie (Stichwort dreistufige Volksgesetzgebung) zu ergänzen, weil dadurch die Bevölkerung auch zwischen Wahlen vermehrt initiativ werden kann.

Zusammenfassend sehe ich in der Umsetzung dieser Vorschläge eine enorme Stärkung des Nationalrats, eine Aufwertung der Rolle des Bundespräsidenten und gerade auch eine Stärkung der Partizipationsmöglichkeiten der Bevölkerung.

Mit freundlichen Grüßen
Barbara Prammer e.h.

via NR-Präsidentin Prammer antwortet auf offenen Brief.

Offener Brief der Piratenpartei Österreichs an Parlaments-Präsidentin Dr. Barbara Prammer

PPÖ glaubt, dass Minderheitsregierung nicht dem Willen der Österreicher entsprechen würde.

Sehr geehrte Frau Präsident Dr. Prammer!

Die Piratenpartei Österreichs nimmt mit Befremden zur Kenntnis, dass Sie sich in der Feiertags-Ausgabe der Tageszeitung „Österreich“ auf Seite 14 gegen Neuwahlen im Fall eines Bruchs der SPÖVP-Koalitionsregierung stellen, die in letzter Zeit primär durch Berichte aus dem Korruptions-Untersuchungsausschuss auf sich aufmerksam machte.

Es ist zwar nach Ansicht unserer Verfassungsrechtler aufgrund der österreichischen Verfassung möglich, ohne Neuwahl eine Minderheitsregierung zu bilden. Das letzte Mal, als dies unter Bundeskanzler Dr. Bruno Kreisky am 21. April 1970 passierte, hielt aber diese Minderheitsregierung nur 18 Monate, ehe es dann zu Neuwahlen und damit einer Fortsetzung der Stabilisierung der fortschrittlichen Politik in Österreich kam. Die Piratenpartei hofft daher, dass den Österreichern die Möglichkeit gegeben wird, Ihren politischen Willen bei einer etwaigen Neuwahl kundzutun.

Jüngsten Medienberichten zufolge erwägen bis zu 46 Prozent der Einwohner Österreichs, aufgrund der Vorkommnisse in der österreichischen Politik, bei den kommenden Nationalrats-Wahlen eine neue Partei zu wählen, wobei die meisten Protestwähler von der FPÖ und den Grünen zu anderen politischen Gruppierungen überwechseln könnten.

Während die Piratenpartei Ihre Vorschläge zu kostensparenden „Superwahltagen“ in den Bundesländern und Gemeinden begrüsst, empfindet sie die Idee, nach einem Koalitionsbruch keine Neuwahlen abzuhalten als demokratiepolitisch höchst bedenklich und hofft, dass die aus vorgenannten Gründen mögliche Neuwahl Bestandteil der Politik in der Republik Österreich bleibt, wo der Wille seit 1955 vom Volk ausgeht.

Hochachtungsvoll
Der Bundesvorstand

via Offener Brief der Piratenpartei Österreichs an Parlaments-Präsidentin Dr. Barbara Prammer.

Regenwasser clever genutzt <<faireni.com

 

 

I’m singing in the rain – Regenwasser clever genutzt

 

Der Kampf ums Wasser ist eine der großen Herausforderungen der nächsten Generationen – so eine oft gehörte Warnung. In der Tat ist Wasser das wichtigste Element für das Leben schlechthin, ohne Wasser wäre die Erde ein toter Planet. Den Wert von Wasser zu erkennen, mag für uns nicht immer leicht erscheinen, sind wir in unseren Breitengraden doch (noch) mit Wasser gesegnet und müssen uns höchstens während weniger Wochen im Hochsommer Gedanken um ausreichende Wasserversorgung machen. In einigen Mittelmeerländern jedoch wird deutlich, was uns mit voranschreitendem Klimawandel auch in Mitteleuropa erwarten könnte: das Wasser dauerhaft knapp wird und die Versorgung mit diesem wichtigen Lebenselixier alles andere als gesichtert ist. Und auch heute gibt es bereits genug Gründe, sich auch hierzulande mit der Frage der Wasserversorgung auseinanderzusetzen. Denn das zentrale Trinkwassersystem wie es im 20. Jahrhundert aufgebaut wurde, ist alles andere als perfekt. Seine Instandhaltung ist sehr teuer und energieintensiv. Zunächst muss Grundwasser aus dem Boden gepumpt werden und wird dann über weite Strecken in die Haushalte befördert. Dort wird dieses kostbare Trinkwasser dann für die Toilettenspülung, die Waschmaschine und zum Gartengießen eingesetzt. Starke Regenfälle verwandeln sich in manchen Gegenden hingegen verstärkt zur ernsten Hochwassergefahr, weil die zentrale Kanalisation mit solchen Extremereignissen nicht klar kommt.

Zum Glück gibt es für beide Probleme Abhilfe: Mit Hilfe der Regenwassernutzung kann teures Trinkwasser eingespart werden und die öffentliche (Ab-)Wasserversorgung wird entlastet. Regenwassernutzung ist damit ökologisch und entlastet den privaten Geldbeutel ebenso wie öffentliche Etats. Wer sich dazu entscheidet, Regenwasser nachhaltig zu nutzen, anstatt es in der Kanalisation verschwinden zu lassen, hat zunächst zwei Möglichkeiten: Die Regentonne oder die unterirdische Zisterne. Wer nur einen kleinen Garten sein eigen nennt und das Regenwasser vor allem zum Blumengießen verwenden möchte, ist mit der Regentonne besser bedient. Sie ist kostengünstig und lässt sich einfach aufstellen. Wer hingegen bereit ist, etwas mehr Investition zu wagen, oder gar einen Hausneubau plant, für den ist der Einbau einer unterirdischen Regenwasserzisterne interessant. In beiden Fällen wird das Regenwasser über die Dachflächen aufgefangen und dann entweder in die Regentonne oder in die Zisterne geleitet. Vorteil der Zisterne ist ihr großes Volumen, das 10.000 Liter und mehr fassen kann. Dafür sind auch einige Sonderkomponenten notwendig, wie ein Regenwasserfilter oder eine Pumpe. Wer neugierig geworden ist, findet im Netz, z.B. auf www.zisterne-ratgeber.de weitere Informationen zum Thema Regenwasser sammeln.

via Regenwasser clever genutzt.

fair trade Onlineshop für Naturtextilien und Hanf-Kleidung, Naturkosmetik sowie Kinder-Mode <<faireni.com

Sie finden bei uns ein großes Angebot an Naturtextilien, also Kleidung aus Hanf oder kbA-Baumwolle für Frauen und Männer sowie Kinder und Babies. Außerdem führen wir umweltfreundliche Waschmittel und Natur-Reinigungsmittel, tierversuchsfreie Naturkosmetik sowie fair gehandelten Schmuck, Kunsthandwerk und Musikinstrumente aus aller Welt. Dabei achten wir darauf, dass alle von uns angebotenen Produkte vegan und somit frei von tierischen Bestandteilen sind.

Wir achten darauf, nur mit Herstellern und Lieferanten zusammenzuarbeiten, die ökologisch und fair produzieren. Das bedeutet faire Löhne, Verbot von Kinderarbeit, angemessene Arbeitszeiten und ökologische Produktion. Außerdem führen wir auch einige ‘made in Germany’ Naturtextilien.

Wir geben unser Bestes, Ihnen ein möglichst breites Sortiment an umweltfreundlichen, fairen und qualitativ hochwertigen Produkten anzubieten. Ob fair trade Kunsthandwerk aus Indien, Afrika oder Südamerika oder moderne Ökobekleidung aus Hanf für Frauen oder Männer, bei uns ist für jeden etwas dabei. Unter folgendem Link finden Sie neue Produkte im Shop.

Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Stöbern!

Naturtextilien

Wir achten darauf, dass unsere Naturtextilien vegan sind, also frei von tierischen Bestandteilen. Deshalb verzichten wir auf Naturtextil-Fasern wie Wolle und Seide. Wir führen ein breites Sortiment an Hanf-Kleidung und Bekleidung aus Bio-Baumwolle und natürliche Kindermode. Es ist uns auch wichtig, dass die von uns angebotene Kleidung fair trade ist, also fair gehandelt wurde. Wir sind der Meinung das man nur Fairtrade-Kleidung mit gutem Gewissen anziehen und tragen kann. Wir führen Naturtextilien für Frauen und Männer sowie natürliche Kinder-Mode und Baby-Kleidung. Sie finden unser Angebot an Bekleidung auf der linken Seite in der Kategorie Kleidung unter den Unterkategorien Damen-Mode und Herren-Mode sowie Kindermode und Baby-Kleidung.

Hanfkleidung

Hanf ist eine sehr robuste Naturtextil-Faser und fühlt sich in Form von Hanfkleidung sehr angenehm am Körper an, zudem ist Hanf ein nachwachsender Rohstoff der bei der Aufzucht sehr gut ohne giftige Pestizide auskommt. Da Bekleidung aus Naturtextilien wie Hanf rein pflanzlich ist, ist sie natürlich auch vegan.

Bio-Baumwolle

Baumwolle ist eine Naturfaser die angenehm und weich auf der Haut ist, sie ist belastbar und lässt den Körper atmen. Die Baumwoll-Faser lässt sich gut färben und ist auch bei hoher Temperatur waschbar. Leider wird bei konventionellem Anbau von Baumwolle oft mit Chemikalien und Pestiziden gearbeitet. Bei Bio-Baumwolle ist dies nicht der Fall, denn hier wird auf derartige Substanzen verzichtet.

Fair Trade – Der faire Handel

Fairer Handel ist uns wichtig. Besonders in der Textilproduktion kommt es immer wieder vor, dass man von Ausbeutung und Kinderarbeit zu hören bekommt. Viele große Textilkonzerne lassen in Billiglohn-Ländern produzieren und achten dabei nicht auf die Arbeitsbedingungen in den Betrieben vor Ort. Es gibt zwar vermehrt reine Naturtextilien und Kleidung aus Bio-Baumwolle bei den Bekleidungs-Ketten zu kaufen, aber nur ein sehr geringer Anteil davon ist auch fair trade. Fairer Handel würde die Gewinne der Konzerne extrem mindern und deshalb widerspricht es bei vielen Unternehmen der Firmenpolitik. Naturtextilien die fair gehandelt sind sucht man bei solchen, auf den Profit ausgerichteten, Firmen leider oft vergeblich.

via fair trade Onlineshop für Naturtextilien und Hanf-Kleidung, Naturkosmetik sowie Kinder-Mode.

Originally posted on sVlog:

Veröffentlicht am 24.04.2012 von virtuelli

http://wientv.org

Audimax
Besetzung Nachbesprechung mit Rektor Engl, Landbesetzung in Wien, schon
wieder wird ein Flüchtlinswohnheim zum Abschiebezentrum und Kinostart
von “1+1=100″ ein Film von Doris Kittler über eine Mehrstufenklasse im
Kino am Spittelberg

viaDie Nachrichten ganz org vom 24 April 2012 – YouTube.

View original

Widerstand ist Fruchtbar – Landbesetzung Wien, Jedlersdorf 17-APRIL-2012

https://at.indymedia.org/node/22717

Community Food Growers Network | connect, cooperate, support, defend, lobby and celebrate

‘No to GM crops, Yes to Food Sovereignty’ – Public teach-ins on April 17th.

The community food growers network invites you to a day of public events exploring why Genetically Modified (GM) crops pose a threat to sustainable food production, what the GM industry is doing here in Britain, and how we as ordinary people can support alternative, sustainable and socially just food systems.

The teach-ins will be held in Walthamstow, Chingford and Brixton on the 17th of April and will provide a space for people with little or no knowledge of the issues surrounding the industrial genetic modifications of food crops (and other forms of life such as insects) to talk to experienced campaigners, concerned food growers and people passionate about supporting local food. Combining films, presentations, practical gardening and discussions this will be a day of grassroots popular education. All events are free of charge and open to everyone.

These events are organised in solidarity with small scale producers all over the world who come together to take collective actions on April 17th.

GM food is back on the British Government’s agenda. This year marks the first open air trial of GM wheat ever to be held in the UK, and a big step towards the commercial cultivation of GM crops in Britain. As community food growers we work to create healthy and sustainable food systems for the benefit of local communities, their economies and environments. We believe that the open air testing and commercial growing of GM crops is a serious threat to sustainable food production. To communicate the urgency and necessity of a strong response from civil society we invite you to our teach-ins on the 17th of April.

What’s on in Waltham Forest – North East London?

‘No to GM crops’ Special evening of discussion, teach-in and film in Walthamstow:

7-8pm -Presentations on the current situation in Britain, how GM crops threaten sustainable food production, and what we can do about it. This will include open discussion – a chance to learn why and how people oppose gm crops.

8-8:30 – Soup by donations, and time for further discussions.

8:30-11 – Film followed by discussion. We will show the 2004 documentary ‘The Future of Food’, a pioneering film which explores the key agricultural, social and political issues surrounding the industrialisation of agriculture and genetic engineering. The film is based in the USA, one of the original testing grounds for the GM industry, and documents the effects that the development of the industry has had on farmers and consumers there as well as highlighting the ways in which GM was globalised.

* Sadly we have been unable to source a copy of ‘Raising Resistance’ because it has not been released for distribution yet. We hope to be able to screen the film after its release in December 2012, stay in touch for details!

At the Hornbeam Center 458 Hoe St, Walthamstow, E17 9AH www.hornbeam.org.uk

There is also a chance for those who want to practically sow seeds of food sovereignty to participate in the Hawkwood Plant Nursery’s regular Tuesday afternoon activity from 1.30pm-4.30pm (and then join a cycle ride to the Walthamstow teach-in or take a local bus).

To find the Hawkwood site see www.organiclea.org.uk under ‘finding us’ or call 020 8524 4994

What’s on in Brixton – South London?

10am – Heritage Wheat Planting and Seasonal garden work. Held at Myatts Field [North], Community Centre, 40 Bramah Green, SW9 7RG

12:05pm – Travel to Lilford Estate Growing project for a site visit.

1- 3pm – Vegan Lunch (by donation) and discussions on challenges and opportunities for making livelihoods from community food projects. LARA Community Flat, 46 Lilford House, SE5 9QA

3:05 PM — Travel to Brixton Town Centre for refreshments and discussions on ownership policies on land, planning and food systems. Vida Walsh Centre, 2b Saltoun Road, (Windrush Square), Brixton, SW2 1EP

5pm – Screening of the documentary film “Vanishing of the Bees”, followed by group discussions on the film and the issues it raises.

9pm – Reconvene at Vida Walsh Centre for reporting back, presentation and discussions on Genetically Modified (GM) crops and their impact on food autonomy and biodiversity.

3D Plant Groundation is hosting the events in Brixton for the Community Food Growers’ Network. Please get involved through the event Webpage:
<www.nn-3.net/globalise-hope>

More information: For more information about the community food growers network and its members seewww.cfgn.org.uk. For more information about GM crops in Britain and the actions being taken against them seewww.gmfreeze.orgwww.taketheflourback.org

via Community Food Growers Network | connect, cooperate, support, defend, lobby and celebrate.

Die LA 21 Bezirke — Lokale Agenda 21 Wien

Die Lokale Agenda 21 Plus bietet Bürgerinnen und Bürgern neue Möglichkeiten ihren Bezirk im Sinne höherer Lebensqualität und Zukunftsbeständigkeit mitzugestalten und über Veränderungen mitzuentscheiden. Agendabüros unterstützen engagierte Menschen ihre Ideen einzubringen, gemeinsam mit anderen BezirksbewohnerInnen Strategien und Projekte zu entwickeln und diese mit Hilfe der Bezirkspolitik und der Stadtverwaltung umzusetzen.

via Die LA 21 Bezirke — Lokale Agenda 21 Wien.

***PETITION ÖSTERREICH*** “Wir haben es satt – eine neue Agrar- und Ernährungspolitik jetzt!” 161/PET (XXIV. GP)

Petition betreffend

Wir haben es satt – eine neue Agrar- und Ernährungspolitik jetzt!”

(Plattform von Umwelt-, EZA – und bäuerlichen Organisationen sowie sozialen Bewegungen)

Status: Zugewiesen an: Ausschuss für Petitionen und Bürgerinitiativen

Beratungen noch nicht aufgenommen

eine Petition überreichende(r) Abgeordnete(r): Harald Jannach

eine Petition überreichende(r) Abgeordnete(r): Gerhard Huber

eine Petition überreichende(r) Abgeordnete(r): Dipl.-Ing. Dr. Wolfgang Pirklhuber

Dieser Text ist elektronisch textinterpretiert. Abweichungen vom Original sind möglich.
161/PET XXIV. GP

Eingebracht am 30.03.2012

Frau
Präsidentin des Nationalrates
Maga Barbara Prammer
Parlament
1017 Wien Wien, 30. März 2012

Betreff: Petition betreffend „Wir haben es satt – eine neue Agrar- und
Ernährungspolitik jetzt!“

Sehr geehrte Frau Präsidentin!

Gemäß § 100 Abs 1 GOG-NR überreichen wir die Petition betreffend „Wir haben
es satt – eine neue Agrar- und Ernährungspolitik jetzt!“ mit dem Ersuchen um
geschäftsordnungsmäßige Behandlung.

Mit freundlichen Grüßen
Robert Zehentner Harald Jannach
Gerhard Huber Wolfgang Pirklhuber
www.parlament.gv.at

Dieser Text ist elektronisch textinterpretiert. Abweichungen vom Original sind möglich.
Die Agrarindustrie in Europa verursacht Dioxinskandale, Gentechnik im Essen und Tierleid in
Megaställen. Sie verschärft Hungerkrisen, den Klimawandel und das Höfesterben. Zurück bleiben
ausgeräumte Landstriche und Monokulturen. Das haben wir satt! Wir, das ist eine breite Plattform
von Umwelt-, EZA- und bäuerlichen Organisationen, sowie sozialen Bewegungen.
Auch die österreichische Bundesregierung fördert mit unser aller Steuergelder eine agrarindustrielle
Entwicklung, die nicht zukunftsfähig ist und bei der die Bäuerinnen und Bauern auf der Strecke
bleiben. Das Höfesterben geht ungebrochen weiter, die landwirtschaftlichen Betriebe werden in
einen ruinösen Verdrängungswettbewerb geschickt. Die Agrarindustrie und Raiffeisen wurden bisher
mit Millionen Euro an Subventionen bedacht, was die Marktkonzentration dramatisch beschleunigt
hat – die Großen müssen noch größer werden, die Kleinen müssen aufgeben. Doch die Chance, diese
Politik zu ändern, war noch nie besser. Jetzt werden die entscheidenden Weichen für die Agrarpolitik
bis 2020 gestellt.

Eine neue Agrar- und Ernährungskultur heißt:
• Ja zu einer zukunftsfähigen, bäuerlichen Landwirtschaft!
• Ja zu einer klimaschützenden Landwirtschaft!
• Ja zur Bio-Landwirtschaft als Leitbild für das österreichische Agrarmodell
• Ja zu gentechnikfreien Futter- und Lebensmitteln!
• Ja zum Menschenrecht auf Nahrung und zu Ernährungssouveränität!
• Ja zu einer Ernährungskultur, die Menschen, Tieren und Umwelt ihre Würde bewahrt!
Für eine neue Agrar- und Ernährungskultur fordern wir von der österreichischen Bundesregierung:
• Agrargelder an soziale, ökologische und Tierschutz-Kriterien binden
• Heimisches Futter statt importierte Gentechnik-Soja fördern
• Verzicht auf energieintensive Kunstdünger und humuszerstörende Praktiken
• Pestizideinsatz reduzieren, Biodiversität schützen
• Ausbau der biologischen Landwirtschaft
• Natur schützen statt Boden versiegeln
• Respekt für Tiere statt industrialisierter Fleischproduktion
• Nachhaltige Lebensmittelproduktion statt Agrotreibstoffe
• Irreführende Werbung stoppen
• Faire Regeln statt liberalisierte Agrarmärkte, Spekulationen und Exportsubventionen
• Förderung der Vielfalt an Nutzpflanzensorten und Nutztierrassen, statt Monokulturen
• Patente auf Pflanzen und Tiere verbieten
• Ausbeutung (migrantischer) ArbeiterInnen in der Landwirtschaft verhindern
Wir schätzen die tägliche Arbeit der Menschen auf den Bauernhöfen. Sie müssen im Zentrum einer
Reform stehen!

2 von 2 161/PET XXIV. GP – Petition (textinterpretierte Version)
http://www.parlament.gv.at

via 161/PET (XXIV. GP) – “Wir haben es satt – eine neue Agrar- und Ernährungspolitik jetzt!”.

Originally posted on sVlog:

Hochgeladen von naiverecords am 16.02.2009

Lyrics to Jailer :

Am in chains you’re in chains too I wear uniforms, you wear uniforms too Am a prisoner, you’re a prisoner too Mr JailerI have fears you have fear too I will die, you sef go die too Life is beautiful don’t you think so too Mr Jailer

Am talking to you jailer Stop calling me a prisoner Let he who is without sin- Be the first to cast the stone Mr Jailer

You suppress all my strategy You oppress every part of me What you don’t know, you’re a victim too Mr Jailer

You don’t care about my point of view If I die another will work for you So you threat me like a modern slave Mr Jailer

You don’t care about my point of view If I die another will work…

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